RSS Newshttp://de_DEMon, 19 Nov 2018 15:08:43 +0100Mon, 19 Nov 2018 15:08:43 +0100typo3news-1371Mon, 19 Nov 2018 14:54:41 +01001. Platz für Nanoscribe beim baden-württembergischen Landespreis für junge Unternehmenhttps://optecnet.de/http:///Hightech-Unternehmen aus dem Raum Karlsruhe überzeugt mit Leistungsstärke und Innovationen - Photonics BW gratuliert unserem Mitglied Nanoscribe GmbH ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurden gestern Abend in Stuttgart die Preisträger des „Landespreis für junge Unternehmen“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der L-Bank, geehrt. Der mit 40.000 Euro dotierte erste Platz ging an die Nanoscribe GmbH aus dem Raum Karlsruhe.

Der Hersteller von 3D-Druckern für die hochpräzise Mikrofabrikation überzeugte die Jury mit unternehmerischen Erfolgen und außerordentlichen Innovationen. War das Unternehmen bei seiner Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) selbst Vorreiter bei der Kommerzialisierung einer neuartigen Technologie (sog. Zwei-Photonen-Polymerisation), so befähigen die Hightech-Geräte des Markt- und Technologieführers heute Universitäten, Wissenschaftsinstitute und Industrieunternehmen, Pionierarbeit zu leisten. Insbesondere in den Bereichen Photonik, Mikrooptik, Medizin- und Kommunikationstechnik ist diese Technologie der Schlüssel zur Erschließung von Anwendungen, die mit anderen Methoden bisher nicht realisierbar waren.

Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler betonte gestern nach der Preisverleihung: „Nach diversen Produktpreisen, freuen wir uns riesig, heute den Landespreis Baden-Württemberg für unternehmerische Leistungen in den Händen zu halten. Unser Bundesland hat eine junge, florierende Gründerszene, die von vielen Seiten wertvolle Unterstützung erfährt. Wir danken daher insbesondere dem KIT und ZEISS, dass sie Nanoscribe vom ersten Gründungsgedanken an so professionell und umfassend begleitet haben.“

Aus einer anfänglichen wissenschaftlichen Nische hervorgegangen, hat sich das 2007 aus dem Karlsruher Institut für Technologie gegründete Spin-Off mit heute über 65 Mitarbeitern als Weltmarkt- und Technologieführer etabliert. Seit Jahren verbucht es zweistellige Millionenumsätze, weit über 1.000 Forscher und Wissenschaftler nutzen die Hightech-Drucker an renommierten Universitäten und Forschungsinstituten weltweit. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Nach der Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Shanghai (China) im Sommer dieses Jahres, soll nun eine weitere Tochter in den USA folgen. Für Ende 2019 plant Nanoscribe zudem den Einzug in den neuen ZEISS Innovation Hub, der aktuell vor den Toren des KIT am Campus Nord gebaut wird.

Über den Landespreis:

Der Landespreis für junge Unternehmen wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Gesucht werden wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aller Branchen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Damit ist der Landespreis für junge Unternehmen, der 2018 bereits zum zwölften Mal vergeben wird, einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmerpreise in ganz Deutschland. In diesem Jahr haben sich 375 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Baden-Württemberg um die Auszeichnung beworben. 
www.landespreis-bw.de

Den Nanoscribe-Einspieler zum „Landespreis Baden-Württemberg“ finden Sie auf YouTube.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der L-Bank, Dr. Axel Nawrath übergab den Landespreis für junge Unternehmen an Martin Hermatschweiler und Michael Thiel (beide Nanoscribe) gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (v.li.n.re, Foto: KD Busch)

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1370Mon, 19 Nov 2018 10:05:00 +0100Mit „Rent a student“ Wunschstudium gefundenhttps://optecnet.de/http:///Ein Strahlen macht sich in Pia Hallmanns Gesicht breit, wenn sie über ihren Studiengang berichtet. Die 19-jährige studiert im 3. Semester Medienproduktion und Medientechnik an der OTH Amberg-Weiden und taucht dabei jedes Semester in eine neue Medienwelt ein. Was sie in diesem Studiengang wohl erwartet, hatte sich Pia noch als Schülerin der FOS Donauwörth gefragt – und war auf das Orientierungsprogramm „Rent a student“ an der OTH Amberg-Weiden gestoßen.„Ich hatte im Internet nach Angeboten gesucht, um die Studiengänge besser kennenzulernen. Da hatte ich „Rent a student“ auf der Homepage der OTH Amberg-Weiden gesehen und online gleich einen Termin eingetragen. Kurze Zeit später meldete sich Raphi bei mir“, berichtet die Studentin. Raphi – das war der Student aus Medienproduktion und Medientechnik, den Pia einen Tag lang in seinem Studium begleiten konnte. „Er hat mir die Labore gezeigt, mir von seinen Projekten erzählt und mich in seine Arbeitsgruppen mitgenommen. Raphi konnte mir alle Fragen beantworten. Es war ein toller Tag und ich wusste danach – genau das will ich studieren!“, erinnert sich Pia. Und es hat geklappt: Seit 1. Oktober 2017 ist Pia Hallmann nun in ihrem Wunschstudiengang eingeschrieben, hört die Vorlesungen zur Medienproduktion, übt sich in Projekten und entdeckt neue Talente in sich. Auf die Frage hin, ob die 19-jährige bei „Rent a student“ heute wieder mitmachen würde, nickt sie eifrig: „Auf jeden Fall. Ich finde dieses Angebot einfach klasse! Man gewinnt tolle Einblicke und kann sich mit jemandem austauschen, der selbst vor kurzem noch in der Schule war und mit den gleichen Fragen konfrontiert war. Das ist wirklich super hilfreich in dieser Situation“, so Pia Hallmann.

Einen einmaligen und individuellen Einblick „buchen“
chülerinnen und Schüler können einen „Rent a student“ an ihrem Wunschtermin online auf der Website der OTH Amberg-Weiden buchen. „Ein nächster günstiger Termin wäre der Buß- und Bettag am 21. November, da dieser Tag schulfrei ist, aber bei uns die regulären Vorlesungen stattfinden“, weiß Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service, in deren Referat das Angebot koordiniert wird. Aber auch ein schulfreier Nachmittag wäre als Rent-a-student-Tag denkbar!

Wer genauer wissen möchte, wie ein „Rent a student“-Tag abläuft, kann einen Videobeitrag hierzu auf der Website der OTH Amberg-Weiden anschauen. Er zeigt den Campustag von Pia Hallmann, bei dem sie mit dem Studenten Raphi den Campus erkundet hatte.  

Das Buchungsformular und das Video sind hier zu finden: www.oth-aw.de/rentastudent

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Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1369Mon, 19 Nov 2018 09:35:00 +0100Sieben neue Institute für das DLRhttps://optecnet.de/http:///Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gibt Mittel für sieben weitere DLR-Institute und Einrichtungen frei. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 8. November 2018 63,4 Millionen Euro für den Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Haushaltsgesetz 2019, freigegeben."Dieser Beschluss des Haushaltsauschusses ist der wiederholte Vertrauensbeweis des Bundes und der Länder in das DLR, seine Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft und Technologie für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Ich bedanke mich beim Bundeswirtschaftsministerium, den Ländern und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages für die Unterstützung", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die neuen Institute und Einrichtungen ermöglichen es uns, die Ausrichtung aller DLR-Forschungsbereiche auf die großen zukünftigen Herausforderungen wie die Quantentechnologie, die Energiewende, das Weltraumwetter, die Sicherheit von Infrastrukturen sowie unbemannte Luftfahrt auszurichten."

Die neuen Institute und Einrichtungen werden gemeinsam mit den Ländern aufgebaut und entsprechend ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung in die lokalen und regionalen Forschungsnetzwerke und Unternehmen an den Standorten eingebunden. Der Bund und die Länder sehen die Institutsgründungen nicht nur unter forschungspolitischen und volkswirtschaftlichen Aspekten, sondern auch als ein Instrument aktiver Regional- und Strukturpolitik. An DLR-Standorten entstehen herausragende Innovationscluster mit Startups und zudem bietet sich mittelständischen Betrieben ein hohes Maß an Wertschöpfung in der Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen.

DLR-Institut für Quantentechnologie
Das DLR-Institut für Quantentechnologie in Ulm wird neue, für Weltraumanwendungen relevante Bereiche der Quantentechnologie erschließen und die nächste Generation von Präzisionsinstrumenten in der Raumfahrt in enger Kooperation mit der Industrie bis hin zur Prototypenreife entwickeln. Damit soll auch Deutschlands Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb gesichert werden. Das Institut beschäftigt sich mit robusten, anwendbaren Technologien aus der aktuellen Quantenwissenschaft und entwickelt Schlüsseltechnologien für den Einsatz im Weltraum.

DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik
Mit der Gründung des Instituts für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover baut das DLR Kompetenzen im Bereich anwendungsorientierter Sensorik für neuartige Satellitenmissionen (z.B. im Bereich der Gravitationsphysik im Weltraum) auf. Das Institut setzt sich zum Ziel, neuartige Inertialsensoren auf Basis quantentechnologischer Verfahren technisch zu verwirklichen sowie vielversprechende quantenoptische Methoden für den Einsatz im Weltraum technologisch umzusetzen.

Galileo-Kompetenzzentrum
Ziel des am Standort Oberpfaffenhofen geplanten Galileo Competence Center ist es, neue Konzepte und Technologien für aktuelle und zukünftige Generationen von Navigationssatelliten zu entwickeln. Die Entwicklung, Implementierung und der Betrieb prototypischer präoperationeller neuer Dienste soll dazu beitragen, den Weg von Galileo in neue Anwendungen zu ebnen. Dies reicht von global kurzfristig verfügbaren hochpräzisen Ortsbestimmungen bis hin zu Anwendungen in der Steuerung autonomer oder automatischer Systeme, die hohe Anforderungen an Robustheit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit stellen. Eine Grundlage dieser neuen Anwendungen ist auch die zielgerichtete Weiterentwicklung des Systems Galileo.

Institut für CO2-arme Industrieprozesse
Mit der Umstellung auf erneuerbare Energien für eine emissionsarme Energieversorgung wird der Braunkohleabbau nach und nach eingestellt. Um gleichzeitig vorhandene Investitionen weiter zu nutzen und Arbeitsplätze zu erhalten, verfolgt das DLR einen Ansatz zur Umrüstung von Kohlekraftwerken zu Speicherkraftwerken. Mit einem neuen DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse mit Standorten in der Lausitz-Region in Cottbus und Görlitz unterstützt das DLR diesen Prozess in einem auslaufenden Braunkohlerevier vor Ort aktiv. Gleichzeitig ergänzt das DLR sein Portfolio und insbesondere seine Arbeiten zu thermischen Energiespeichern um Forschungen zur Umwandlung von Strom in Wärme im Großmaßstab.

DLR-Institut für Weltraumwetter
Die komplexe Überwachung des Weltraumwetters in seiner Erscheinungsvielfalt und seinen Auswirkungen, beispielsweise in der Satellitentechnologie, der Luftfahrt, der Telekommunikation und Navigation ist eine wichtige nationale Aufgabe. Dafür wird am DLR-Standort Neustrelitz auf Basis bestehender Strukturen ein neues Institut aufgebaut. Erstmalig wird so die Entwicklung eines Weltraumwetterdienstes ermöglicht. Das Institut für Weltraumwetter bildet die Schnittstelle zu relevanten Nutzergruppen und liefert Warnungen an gefährdete Infrastrukturen.

Institut für den Schutz terrestrischer Infrastruktur
Die Gründung des Instituts für den Schutz terrestrischer Infrastruktur im Raum Bonn/Rhein-Sieg ist ein weiterer Schritt in der konsequenten Umsetzung der DLR-Strategie 2030, die den Ausbau und die Stärkung des DLR-Querschnittsbereichs Sicherheitsforschung vorsieht. Das Institut setzt sich zum Ziel, umfassende und nachhaltige Schutz- und Sicherheitskonzepte zu erarbeiten sowie damit einhergehende Technologien zu entwickeln. Diese werden sowohl die physische als auch die digitale Härtung von aktuellen und zukünftigen kritischen Infrastrukturen und Systemen wie autonome Mobilität und Verkehrssteuerung gewährleisten.

Nationales Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge
Bei Entwicklung und Test sowie Bau und Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen sehen sich Wissenschaft und Wirtschaft mit neuen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere unter den Aspekten einer zukünftigen Urban Air Mobility. Für die Zertifizierung eines sicheren Betriebs dieser unbemannten Luftfahrtsysteme ist es zwingend erforderlich, den realen Anwendungsfall in einer kontrollierten Umgebung umfassend zu erproben. Mit dem Aufbau eines nationalen Erprobungszentrums für unbemannte Luftfahrt am Flugplatz Cochstedt in Sachsen-Anhalt - das in dieser Form europaweit einmalig ist - soll ein engmaschiges und hochinnovatives Forschungsnetzwerk etabliert werden.

Die Pressemitteilung mit Bildern finden Sie unter: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30755

Kontakte

Andreas Schütz 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Pressesprecher
Tel.: +49 2203 601-2474
mailto:andreas.schuetz(at)dlr.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1368Mon, 19 Nov 2018 08:55:00 +0100Höchste Präzision dank ‚precSYS inside‘https://optecnet.de/http:///Neues Maschinenkonzept verschiebt die Applikationsgrenze zu immer kleineren Bohrungen Die Posalux SA stellt ein neues Maschinenkonzept für die Elektronikfertigung vor und setzt dabei das hochintegrierte 5-Achs-Scan-System precSYS der SCANLAB GmbH ein. Die Laserbearbeitungsmaschine des Schweizer Herstellers ist genau auf die Anforderungen der Mikrobearbeitung zugeschnitten und kann auch zur Bearbeitung von anspruchsvollen Materialien, wie Polymeren und Keramiken, eingesetzt werden. Herzstück des Maschinenkonzepts ist das precSYS, welches eine hochpräzise und dynamische Strahlablenkung zur Laserfokusführung auf dem Werkstück erlaubt. Die Anwendungsergebnisse aus der Prüfelektronik, die Bohrungen mit weniger als 5 µm Eckenradius erlauben, setzen neue Standards für die erzielbare Präzision von Mikrobohrungen.Die seit Jahren fortschreitende Miniaturisierung im Bereich der Elektronik- und Halbleiter-Industrie führt logischerweise dazu, dass auch die Anschlüsse der Halbleiter-Bauelemente immer kleiner ausfallen. Damit werden auch Teile der eingesetzten Prüfelektronik - sogenannte ‚Probe Cards‘ - ebenfalls immer kleiner ausgeführt. Eine wesentliche Komponente der Probe Cards sind dabei die ‚guide plates‘. Diese bestehen aus einem mechanisch stabilen Substrat mit Tausenden von Mikrobohrungen, durch welche die Kontaktstifte der Probe Cards sicher und exakt geführt werden müssen, um später die Anschlüsse der Halbleiter-Bauelemente treffsicher zu kontaktieren. Als Substrate kommen dabei Keramiken zum Einsatz. Und genau diese Materialien stellen in der Bearbeitung eine Herausforderung dar.

Größte Freiheitsgrade bei intuitiver Bedienung
Die von Posalux entwickelte Laserbearbeitungsmaschine kann genau diese Bedarfe bedienen. Das integrierte Scan-System von SCANLAB, gekoppelt mit einem Ultrakurzpuls-Laser (UKP-Laser), ermöglicht die Bearbeitung von unterschiedlichsten Materialien wie Metallen, Polymeren und Keramiken, ohne deren thermische Beeinflussung. Die Scan-Lösung mit fünf Achsen zur definierten Laserstrahlführung in den Maschinenkoordinatenachsen x, y, z mit simultan überlagertem, einstellbarem Anstellwinkel (positiv oder negativ) eignet sich besonders für die Fertigung von Mikrobohrungen mit hohem Aspektverhältnis in frei wählbaren Geometrien. Dank der intuitiven Bedieneroberfläche werden das Laden eines Bohrbildes, dessen Prozessparameter-Zuordnung sowie das Scannen der Werkstückoberfläche ein quasi selbstverständlicher Ablauf für den Maschinenbediener.

Branchenkenner wissen um den Wunsch die Bohrgeometrien immer kleiner zu gestalten. Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass das Posalux precSYS Infrarot-(IR)-Maschinenkonzept jetzt schon Applikationsspezifikationen erfüllt, die bisher nur mit grüner Wellenlänge für möglich gehalten wurden. So hat der Einsatz bei Kunden gezeigt, dass sogar eine Vorgabe für Bohrungen von 30 µm x 30 µm Kantenlänge, bei einer Materialdicke von 300 µm und einem Steg von 10 µm, zuverlässig erreicht werden kann. Im genannten Anwendungsfall wurden 46.000 Bohrungen auf ihre Positioniergenauigkeit von +/-2 µm überprüft und es konnten durchgängig Eckradien von kleiner 5 µm erzielt werden. Dem Anwender steht somit ein robustes Maschinenkonzept zur Bearbeitung beliebiger Geometrien im µm-Bereich sowie deren Lokalisierung auf ±2 µm genau, bei einer maximalen Bearbeitungsfläche von 300 mm x 300 mm, zur Verfügung.

„Uns freut, dass sich unser Mikrobearbeitungs-System nicht nur bei Posalux in der Anwendung so gut bewährt. Auch von anderen Integratoren und Anwendern in weiteren Branchen erhalten wir durchwegs positives Feedback. Nach diesen sehr guten Ergebnissen wächst bei uns intern die Spannung, welche Ergebnisse eine ‚grüne Variante‘ des precSYS erzielen kann.“ kommentiert Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung, SCANLAB GmbH, das Zusammenspiel.

Derzeit ist das precSYS Sub-System ausschließlich für Infrarotlaser mit einer Wellenlänge von 1030 nm erhältlich. Eine neue Variante, die auf grüne Laser mit einer Wellenlänge von 515 nm ausgelegt sein wird und somit noch feinere Strukturen und Eckradien erlauben wird, befindet sich derzeit in der Entwicklung. Erste Prototypen werden im Sommer 2019 verfügbar sein.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 30.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt. Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

Über POSALUX:
Die POSALUX SA ist seit der Gründung im Jahre 1943 eine Referenz für die Umsetzung hochpräziser Mikro-Bearbeitungstechnologien für die Massenproduktion. Mit ihrem Firmensitz in Biel (Schweiz), Filialen in Deutschland, Korea, Taiwan, den USA und einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk ist Posalux in der Lage höchsten Kundenanforderungen nachzukommen.
Das Unternehmen setzt auf die Basistechnologien µ-Machining & PCB (Bohren, Fräsen), SACE (Spark Assisted Chemical Engraving), EDM (Electrical Discharge Machining) und FEMTO Laser. Diese Ausrichtung bietet für Anwendungen in der Automobilindustrie, Medizintechnik, Elektronikindustrie sowie der Uhrenindustrie die benötigten Maschinenkonzepte.

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Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1362Fri, 09 Nov 2018 17:44:24 +0100Erfolgreicher Auftakt: Erstes Photonik-Forum BW mit internationalem DeepTech4Good-Event mit über 200 Teilnehmernhttps://optecnet.de/http:///Am 7. November veranstaltete Photonics BW das erste Photonik-Forum BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Parallel dazu fand die Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good#Stuttgart“statt, mit der sich hervorragende Synergien ergaben. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum Informationsaustausch und Networking. In den vier verschiedenen Parallel-Sessions zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ und in der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik informieren sowie Kontakte knüpfen. Zusätzlich bot ein Science Slammer unterhaltsame Einblicke in die Welt der Quantenphysik.

Die Pitches der 23 Start-ups aus ganz Europa waren neben Open Innovation Workshops und Business Speed Meetings ein weiteres Highlight der Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good“. In den vier Themenbereichen „Industrie 4.0“, „Smart Health & Well-being“ sowie „Smart City“ und „Smart Mobility“ stellten die Start-ups ihre Ideen einem Board von Investoren vor. Am Abend wurden die acht Gewinner dieser Session dem Publikum präsentiert, welche sich nun auf ein persönliches Coaching und die offizielle Aufnahme in das Accelerator Programm freuen dürfen.

Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, eröffnete die Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, auf wichtige Handlungsfelder und neue Förderthemen hinzuweisen.

In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, die große Bedeutung der Photonik-Branche für Baden-Württemberg und die wichtigen Beiträge, die Photonics BW dazu leistet.

Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, stellte die Arbeit von Photonics BW und das aktuelle Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ vor, in dessen Rahmen das Photonik-Forum stattfand.

Samantha Michaux, Projektmanagerin bei Steinbeis 2i GmbH, präsentierte das EU-Förderprojekt „DeepTech4Good“ sowie die Ziele und Angebote der gleichnamigen Veranstaltung vor.

Prof. Dr. Michael Totzeck, Vorstandsmitglied von Photonics BW, gab einen Einblick in die große Bedeutung der Optischen Technologien für sämtliche Bereiche unseres Alltags.

Das abschließende Get-together rundete die Veranstaltung ab und lockte auch Besucher von der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - an, die zeitgleich auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand.

Teilnehmer und Politik bewerteten die Veranstaltung durchweg überaus positiv, was durch das Zitat von Staatssekretärin Katrin Schütz deutlich wird: „Sehr viele Firmen und Forschungseinrichtungen im Südwesten sind Technologieführer in ihren ganz speziellen Geschäftsfeldern. Dass die Photonik gerade in Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung besitzt, dazu leistet Photonics BW einen wichtigen Beitrag. Ein Beispiel ist das Photonik Forum Baden-Württemberg, das die Akteure zu einem intensiven Austausch zusammenzuführt.“

Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

Foto: © Dario Kouvaris (www.DK-Fotos.com

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PressemeldungForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1361Thu, 08 Nov 2018 14:39:03 +0100Compamed 2018: Berliner Glas Gruppe mit neuen Systemen Optik und Displaymodule für anspruchsvolle medizinische Anwendungenhttps://optecnet.de/http:///Die Berliner Glas Gruppe präsentiert ihr breites Portfolio auf der diesjährigen Compamed, der Fachmesse für die medizinische Zuliefererbranche und Produktentwicklung, vom 12. – 15. November in Halle 8a, Stand F35.

Zum Produktportfolio der Business Unit Medical Applications von Berliner Glas in Berlin gehören Mehrchip-Prismenbaugruppen (RGB und VIS/NIR), autoklavierbare Objektive sowie hochkomplexe 3-D messende Kameras für den digitalen Zahnabdruck. Die Anforderung, komplexe Systeme aus Optik, Mechanik und Elektronik präzise zu fügen, erfordert Vorbehandlungs- und Montagetechnologie auf höchstem Niveau. So sind bei 4K-Bildsensoren bereits kleinste Defekte nicht akzeptabel. Die Antworten auf diese Herausforderungen sind u. a. Reinräume höchster Sauberkeitsklassen, Reinigungsanlagen (Ultra-und Megaschall) sowie Plasmavorbehandlung.

Für die Positionierung im sub-μ-Bereich hat Berliner Glas ein vielseitiges Montagegerät entwickelt. Auf der Anlage können elektro-optische Bauteile, wie zum Beispiel Bildsensoren, gleichzeitig in je sechs Freiheitsgraden besser als 1μm ausgerichtet und dauerhaft in dieser Genauigkeit fixiert werden. Des Weiteren können bis zu vier Linsensysteme simultan optimal zueinander justiert werden. Die Stärke des neuen Gerätes ist das flexible Layout, welches ein schnelles und kostengünstiges Umrüsten ermöglicht. Somit ist die Anlage für die in der Medizintechnik typischen kleinen und mittelgroßen Stückzahlen zwischen mehreren 100 und 1.000 Stück pro Jahr hervorragend geeignet.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im Vortrag "The new Berliner Glas Universal Alignment Tool – A smart solution for high precision" am Mittwoch, den 14. November 2018, um 15:10 Uhr im COMPAMED HIGH-TECH FORUM 2018 von IVAM (Halle 8a, Stand G40). Die Vortragssprache ist Englisch. Für Messebesucher ist der Eintritt zum Vortrag kostenfrei.

Der Bereich „Technische Gläser“ präsentiert auf dem Messestand in Düsseldorf Glas-Touch-Einheiten, die auch im Dauerbetrieb zuverlässig arbeiten und bei extremen Umgebungsbedingungen sicher funktionieren und ablesbar sind. Dies geschieht durch die Touch Lamination, die je nach Kundenspezifikation individuell angepasst werden kann.

Berliner Glas Technische Gläser weist zudem umfangreiche Kompetenzen in der Kombination der Veredelungstechniken vor. Die Auswahl ist dabei vielfältig und je nach Beschaffenheit und gewünschter Funktion entwickelt die Geschäftseinheit für ihre Kunden maßgeschneiderte Lösungen und liefert ihnen einbaufähige Display-Baugruppen, assembliert und fertig konfektioniert zur Montage in ihre Anlage.

Weiterhin werden Module für Laserstrahl-Formgebung und -Führung von der SwissOptic vorgestellt. Diese ermöglichen unter anderem eine präzise Steuerung des Laserstrahls bei refraktiven Augenoperationen und tragen damit wesentlich zu einem positiven Operationsergebnis bei.

Ebenfalls werden Objektive und Accessoires für die Mikroskopie präsentiert sowie eine Auswahl an maßgeschneiderten optischen Komponenten für verschiedene Anwendungen im Bereich Life Science.

Näheres erfahren Sie auf unseren Websites:

https://www.technisches-glas.de/treffen-sie-uns-auf-der-compamed und https://www.swissoptic.com/swissoptic-compamed-2018.

Pressekontakt:
Berliner Glas KGaA
Herbert Kubatz GmbH & Co.
Waldkraiburger Straße 5
12347 Berlin
www.berlinerglasgruppe.de

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Die Autorinnen und Autoren berichten darin über die Erzeugung und Beobachtung der sogenannten Bose-Einstein-Kondensation, einem extremen Zustand nahe dem Temperatur-Nullpunkt in dem Materie eine Welle formt. "Dies ist uns sogar mit einer größeren Anzahl von Atomen gelungen, als wir zuvor erwartet hatten", zeigt sich Maike Lachmann vom Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität Hannover zufrieden. Die Physikerin ist Teil des Teams, das die komplizierten Experimente geplant und durchgeführt hat. Die hohe Teilchenzahl wie auch die hohe Anzahl an Experimenten gelang mit Hilfe eines so genannten Atomchips. Neben der Erzeugung des Bose-Einstein-Kondensats, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit seiner Hilfe die entstehenden Materiewellen geführt, geformt und ihr Verhalten im freien Fall studiert. Im All konnten diese Experimente ungestört von der Schwerkraft durchgeführt und anschließend mit theoretischen Modellen verglichen werden. Mit den Modellen können nun Strategien entwickelt werden, um zukünftige Weltraumexperimente am Boden schneller und besser vorzubereiten. "Wir wollen ja keine 20 Raketen abfeuern", scherzt Projektleiter Professor Ernst Rasel.

Erst ein Bruchteil der Ergebnisse ist bisher ausgewertet. Ein Fokus liegt jetzt auf den Experimenten zur Interferometrie der Materiewellen, also der Messung, wie sich mehrere Wellen überlagern. Interferometer mit Bose-Einstein-Kondensaten im All gelten gegenwärtig als der vielversprechendste Ansatz für Messungen mit unerreichter Genauigkeit, da die Empfindlichkeit der Messung mit der Dauer des freien Falls steigt. Damit werden zukünftig beispielsweise die sehr präzise Vermessung des Gravitationsfeldes der Erde oder die Entwicklung genauerer und satellitenunabhängiger Navigationsgeräte möglich. Aber auch grundlegende Fragen der Physik, etwa zur Relativitätstheorie Albert Einsteins, wollen die Forscherinnen und Forscher überprüfen.

Bislang galt dies aber aufgrund der Komplexität der Experimente und der bei einem Raketenstart und im All herrschenden extremen Anforderungen als nicht durchführbar. "Diese Missionen stoßen daher auch auf sehr viel Skepsis. Selbst die meisten Experten bezweifelten, dass unser Ansatz realisierbar wäre", erinnert sich Rasel. Dem Team der beteiligten Forschungseinrichtungen ist es jedoch mit Hilfe des Atomchips gelungen, den ursprünglich raumgroßen Versuchsaufbau so zu miniaturisieren, dass er in die Forschungsrakete passte.

Die nun veröffentlichten Ergebnisse sind auch für die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA von Interesse. Sie hat im Mai das Cold Atom Lab auf die internationale Raumstation ISS gebracht, um dort ähnliche Experimente durchzuführen. "Das NASA-Team ist sehr interessiert an unseren Erfahrungen. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit", erläutert Rasel. Die Kooperation soll nun noch ausgebaut werden. In einem gemeinsamen Projekt, welches auf den Erfahrungen der MAIUS-Mission und des Cold Atom Lab aufbaut, sollen ultrakalte Atome und Bose-Einstein-Kondensate auf der ISS in Langzeitversuchen erforscht werden.

Die neuen Anwendungsaspekte der Atomchips sind aber nicht nur für den Weltraum attraktiv: Mittlerweile öffnen sich auch viele, die vorher skeptisch waren, dem Einsatz von Atomchips und Bose-Einstein-Kondensaten für die Interferometrie für die Quantensensorik. Letztere sind ein wichtiger Baustein für Zukunftstechnologien, wie etwa die Erdbeobachtung mit Hilfe von Quantengravimetern oder Gyroskopen.

Die MAIUS-1 Forschungsraketen-Mission ist ein Kooperationsprojekt unter der Federführung der Leibniz Universität Hannover. Beteiligt sind zudem die Humboldt-Universität und das Ferdinand-Braun-Institut in Berlin, das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation der Universität Bremen, die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die Universität Hamburg, die Universität Ulm, die Technische Universität Darmstadt und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Gefördert wird die Mission mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Hintergrund: Bose-Einstein Kondensat

Um ein Bose-Einstein Kondensat zu erzeugen, wird eine Wolke von Atomen in mehreren Schritten bis nahezu zum absoluten Temperatur-Nullpunkt herunter gekühlt, so dass die Bewegung der Atome beinahe zum Stillstand kommt. Die Atome erreichen dabei einen für Nicht-Physiker schwer vorstellbaren Aggregatzustand, der nicht mehr alleine mit klassischen Größen wie fest, flüssig oder gasförmig beschrieben werden kann. Sie verlieren ihre Eigenständigkeit und nehmen einen makroskopischen Wellenzustand ein, der ähnliche Eigenschaften hat wie die Laserstrahlung im Falle elektromagnetischer Wellen. Bose-Einstein-Kondensate zeigen eine Reihe ungewöhnlicher Eigenschaften wie Suprafluidität. Theoretisch wurden sie bereits in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von Nathan Bose und Albert Einstein vorhergesagt, aber erst 1995 experimentell in kalten Gasen realisiert.

Originalpublikation

D. Becker, M. D. Lachmann, S. T. Seidel, H. Ahlers, A. N. Dinkelaker, J. Grosse, O. Hellmig, H. Müntinga, V. Schkolnik, T. Wendrich, A. Wenzlawski, B. Weps, R. Corgier, D. Lüdtke, T. Franz, N. Gaaloul, W. Herr, M. Popp, S. Amri, H. Duncker, M. Erbe, A. Kohfeldt, A. Kubelka-Lange, C. Braxmaier, E. Charron, W. Ertmer, M. Krutzik, C. Lämmerzahl, A. Peters, W. P. Schleich, K. Sengstock, R. Walser, A. Wicht, P. Windpassinger, E. M. Rasel: Space-borne Bose-Einstein condensation for precision interferometry, Nature 562, 391-395

Kontakt:

Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Ernst M. Rasel, Institut für Quantenoptik, unter Telefon +49 511 762 19203 oder per E-Mail unter rasel@iqo.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1359Tue, 06 Nov 2018 14:43:20 +0100Schunk Group beteiligt sich an der OptoTech Optikmaschinen GmbHhttps://optecnet.de/http:///Das Thema Unternehmensnachfolge ist ein bedeutsames Thema der heutigen Zeit. Die nachhaltige Sicherung und Fortführung des Geschäftsbetriebes für Gesellschafter, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter stehen somit im Vordergrund. Auch für OptoTech stellte sich diese Frage, was in Punkto Nachfolge für den Gründer, Herrn Roland Mandler (Jahrgang 1954) geschehen soll. Wir haben uns rechtzeitig dieser Fragestellung angenommen und nun mit der Schunk Group aus Heuchelheim einen langfristigen Partner für den nachhaltigen Fortbestand und die weitere Entwicklung der OptoTech Gruppe gefunden. Seit dem 1. November 2018 ist die Schunk Group Mehrheitseigner an der OptoTech Optikmaschinen GmbH. Wir werden zukünftig die Entwicklung der Unternehmensgruppe für Sie nach den Gesichtspunkten wegbereitend, ideenreich und partnerschaftlich mit unserem neuen Gesellschafter fortentwickeln.Nachfolgend finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Schunk Group: Pressemitteilung

Schunk Group beteiligt sich an OptoTech

Beteiligung bietet beiderseitige Wachstumschancen

Heuchelheim/Wettenberg, 1. November 2018 – Die Schunk Group beteiligt sich an dem Optikmaschinenhersteller OptoTech. Schunk übernimmt insgesamt 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.

OptoTech produziert und vertreibt Maschinen, Serviceleistungen, Messtechnik und Beschichtungsanlagen sowie Software, Ersatzteile und Verbrauchsgüter für die optische Industrie im In- und Ausland. Das Unternehmen wurde im Jahr 1985 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wettenberg. Weitere Standorte befinden sich in Jena, Bellach (Schweiz), Mailand, Hongkong, Mumbai sowie Palm und Germantown (USA). Insgesamt hat OptoTech rund 250 Beschäftigte.

Technologieführerschaft unter Optikmaschinenherstellern

„OptoTech ist ein technologisch sehr interessantes Unternehmen“, erläutert Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, die Gründe für die Beteiligung. „Als einer der technologischen und verfahrenstechnischen Weltmarktführer in der Herstellung von Optikmaschinen passt es daher gut zum Technologiekonzern Schunk.“ Zudem sei die Optikindustrie ein Wachstumsmarkt, der auf dem Wege einer Beteiligung an OptoTech auch Schunk weitere Wachstumsmöglichkeiten biete. „Mit unserem Engagement wollen wir auch die Wirtschaft in der Region Mittelhessen weiter stärken“, so Dr. Roth.

Wachstumschancen für OptoTech

„OptoTech bedient mit der weltweit umfangreichsten Produktpalette alle Fertigungsbereiche von Supermikro-, Mikro- und Makro- bis Planoptik und Brillenoptik“, erläutert Dipl. Ing. Roland Mandler, Gründer und Geschäftsführer von OptoTech. „OptoTech bietet immer die komplette Fertigungslinie vom Schleifen, Zentrieren und Polieren bis zum Messen. Die Beteiligung von Schunk ermöglicht OptoTech eine gute Ausgangsposition für weiteres weltweites Wachstum und eine langfristige Entwicklung. Davon werden auch unsere Kunden profitieren.“

Eigenständige Division von Schunk

Innerhalb der Schunk Group soll OptoTech als eigene Unternehmenseinheit und Marke bestehen bleiben und der Optikmaschinenbau langfristig entwickelt werden. (Ende der Pressemitteilung)

OptoTech wird durch die Beteiligung der Schunk Group wirtschaftlich und technologisch gestärkt und somit auch zukünftig eine Vorreiterrolle am Optikmarkt einnehmen.

Schunk ist ein langfristig orientierter und finanzkräftiger Partner mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. € im Jahr 2017. Der Technologiekonzern ist in der Vergangenheit stetig gewachsen und sieht die Beteiligung an OptoTech als eine strategische und lohnende Investition in die Zukunft an. Schunk hat das Ziel, durch seine wirtschaftliche Stärke und seine globale Präsenz OptoTech den Sprung auf ein neues Level zu ermöglichen.

Im Zuge der Beteiligung sollen starke Synergieeffekte in verschiedensten Bereichen genutzt werden, die sowohl den zukünftigen Erfolg als auch die Sicherheit und den Ausbau regionaler Arbeitsplätze bedeuten.

OptoTech Gründer Roland Mandler sagt zur Beteiligung von Schunk: „ Mit Schunk habe ich meinen absoluten Wunschpartner gefunden. Wie mir, liegt auch der Schunk Group der Wirtschaftsstandort Mittelhessen sehr am Herzen. Schunk ist ein weltweit aktiver und bekannter Technologiekonzern, daher passen wir als hochinnovativer technologischer Marktführer hervorragend in das Portfolio der Schunk Group.“

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NewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBPressemeldung
news-1358Tue, 06 Nov 2018 12:08:12 +0100Keratokonus zukünftig mit fs-Laser behandelnhttps://optecnet.de/http:///Bei der Augenkrankheit Keratokonus wird die Hornhaut stetig dünner, verliert an Steifigkeit und wölbt sich kegelartig nach vorne. In einem neuen Projekt arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) daran, das Behandlungsspektrum durch Femtosekundenbestrahlung zu erweitern.An Keratokonus erkrankte Personen verlieren an Sehschärfe, eventuell bis nahezu zur Erblindung. Die bisher einzige Behandlungsmöglichkeit neben der üblichen Hornhauttransplantation ist das UV-Crosslinking-Verfahren. Dabei wird mit Hilfe von UV-Licht das B2-Vitamin Riboflavin aktiviert, um die Kollagenfasern im Auge querzuvernetzen. Im Vorhaben FEM2CXL will das LZH nun zusammen mit zwei Industriepartnern und dem Inselspital, Bern, ein Crosslinking-Verfahren etablieren, das statt UV-Licht einen Femtosekundenlaser (fs-Laser) nutzt. Ein großer Vorteil des fs-Crosslinking ist: das Gewebe kann mit einer hohen Auflösung und einer hohen Eindringtiefe lokal behandelt werden. Das umliegende Gewebe wird dabei nicht geschädigt. Außerdem wollen die Partner eine Software entwickeln: Diese soll den Effekt des fs-Crosslinkings zur Behandlung von Keratokonus patientenindividuell und präoperativ simulieren.

Über FEM2CXL

Das LZH Projekt „Bestimmung der Riboflavin-Konzentration mittels Multiphotonenmikroskopie und Messung der mechanisch-biometrischen Eigenschaften der Kornea“ ist Teil des Verbundprojekt „Neue Ansätze zur Hornhautvernetzung durch ultraviolettes Licht und Femtosekundenlaser in Kombination mit Finite-Elemente-Modellierung (FEM2CXL), welches im Rahmen von EUROSTARS Eureka durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird (Förderkennzeichen: 01QE 1807B). Beteiligt sind neben dem LZH die ROWIAK GmbH, Hannover, eine Ausgründung des LZH, sowie die Optimo Medical AG und das Inselspital, Bern, Schweiz.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-1357Tue, 06 Nov 2018 11:57:35 +0100Laser-Laboratorium Göttingen an Aeolus-Mission der ESA beteiligthttps://optecnet.de/http:///Der Satellit ermöglicht es erstmals, globale Windprofile zu erstellen und so die Wettervorhersage zu verbessern.Göttingen. Weltweite Windprofile soll die erfolgreich gestartete Aeolus-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in den kommenden drei Jahren erstellen. An der Entwicklung des wichtigsten Messinstruments hat das Laser-Laboratorium Göttingen mitgearbeitet.

Aladin (Atmospheric Laser Doppler Instrument) nennt sich das Herzstück der Mission, bestehend aus einem leistungsstarken Laser, einem anderthalb Meter großen Spiegelteleskop und einem hochempfindlichem Detektor. Der Laser sendet pro Sekunde 50 Pulse ultravioletten Lichts bei einer Wellenlänge von 355 Nanometern in Richtung Erdoberfläche. Das Teleskop empfängt die Signale, die von Luftmolekülen, Staubpartikeln oder Wassertropfen zurückgestreut werden. Aus der Laufzeit und der Verschiebung der Wellenlänge, dem sogenannten Doppler-Effekt, lässt sich die Höhe der Streupartikel sowie die Windgeschwindigkeit ableiten. „Bei der Entwicklung von Aladin traten unerwartete Probleme mit der Stabilität der eingesetzten Laseroptiken im Vakuum auf“, berichtet Dr. Klaus Mann, Abteilungsleiter am Laser-Laboratorium Göttingen. Durch Ausgasen von Elektronikkomponenten wurden die Optiken langsam blind, was im Dauerbetrieb bis zur Zerstörung durch den Laser führte. Das schleichende Kontaminations-Phänomen wurde am Laser-Laboratorium in umfangreichen Messreihen ausführlich untersucht. Die Lösung des Problems: „to fly pressurized“, so Denny Wernham, verantwortlicher Projektleiter bei der ESA in Noordwijk (Niederlande). Da die Strahlenschäden nur im Vakuum auftraten, wird Aladin nun bei einem geringen Sauerstoffdruck betrieben, um Laser und Optiken kontinuierlich zu spülen. So kann ein langzeitstabiler Laserbetrieb im All garantiert werden. Aladin, so Wernham, ist das erste erfolgreich im Orbit betriebene UV-Lasersystem. Wesentlich zur Entwicklung trugen neben dem Laser-Laboratorium auch die DLR in Stuttgart und das Laser Zentrum Hannover bei, außerdem mehrere europäische Firmen und Forschungseinrichtungen, unter anderem aus Frankreich, Italien und Spanien. „Ein Beispiel für eine intensive, zum Teil auch von Rückschlägen gekennzeichnete, letztendlich aber erfolgreiche europäische Zusammenarbeit“, so Dr. Mann. Aeolus bewegt sich in 320 Kilometern Höhe um die Erde. Mit dem Aladin-Instrument misst Aeolus die Profile von Wind, Aerosolen und Wolken in den unteren 30 Kilometern der Atmosphäre. Die Mission ermöglicht es erstmals, globale Windprofile zu erstellen. Dadurch kann die Wettervorhersage bis zu sieben Tage im Voraus verbessert werden.

Aeolus startete Ende August vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und liefert seit Anfang September kontinuierlich Daten aus der Atmosphäre. Die Entscheidung für die Mission, die nach dem griechischen Gott Aeolus, dem Hüter der Winde, benannt ist, fiel bereits im Jahr 1999.

Kontakt:

Laser-Laboratorium Göttingen e.V. (LLG)
Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
37077 Göttingen

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1356Tue, 06 Nov 2018 11:35:06 +0100Schichten aus Braunschweig auf dem Weg zum Merkurhttps://optecnet.de/http:///Endlich ist es soweit: Am 20.10.2018 um 3:45 MESZ startet die europäisch-japanische BepiColombo-Mission zur Erforschung des Merkur – und mit dabei sind Schichten, die am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST hergestellt wurden.Der Merkur ist der kleinste Planet unseres Sonnensystems, und er ist mit einer Entfernung von nur etwa 58 Millionen Kilometern der Sonne am nächsten. Das hat zur Folge, dass die Temperaturen auf der Oberfläche extrem schwanken, die Höchsttemperaturen betragen bis zu 430 °C, die Tiefsttemperaturen bis zu -173 °C. Die Forschungssonde BepiColombo, die unter Federführung von Airbus entwickelt wurde, muss also nicht nur den langen Flug zum Merkur überstehen, sondern soll auch trotz extremster Bedingungen länger als ein Jahr verlässliche Daten liefern.

Eine der Maßnahmen zum Schutz vor zu hohen Temperaturen sind Kühllamellen aus Titan, die mit Silber beschichtet wurden. Eine direkte galvanische Versilberung von Titan ist sehr aufwändig: Damit die Schichten haften, muss das Titan mit Flusssäure oder anderen fluorhaltigen Chemikalien gebeizt werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass das Material spröde wird. Umweltfreundlicher und Material schonender ist die Lösung des Fraunhofer IST: Die Titanteile werden im Vakuum mit einem Plasmaverfahren hauchdünn und haftfest mit Kupfer beschichtet. „Die von uns verkupferten Titan-Bauteile konnten im Anschluss von einem Partner erfolgreich in einem recht einfachen galvanischen Prozess versilbert werden und sind bereit für die Mission“, erläutert IST-Projektleiter Ralf Wittorf.

Um sicherzustellen, dass sowohl Beschichtungsprozesse als auch Beschichtungen höchsten Anforderungen genügen, wurde die gesamte Fertigungskette zur Schichtabscheidung am Fraunhofer IST entwickelt und optimiert. „Durch die Kombination von Plasmatechnik und Galvanik konnte der Gesamtprozess erheblich vereinfacht werden“, freuen sich Wittorf und sein Kollege Torsten Hochsattel. Mit Spannung und natürlich auch ein wenig Stolz erwarten die Beteiligten den Start der Mission und hoffen, dass nun nichts mehr dazwischenkommt. »Ich stelle mir auf alle Fälle meinen Wecker«, verrät Hochsattel.

Über BepiColombo

BepiColombo ist ein Gemeinschaftsprojekt der europäischen Weltraumorganisation ESA und der japanischen Raumfahrtagentur JAXA, realisiert von Airbus, das ein internationales Konsortium von 83 Unternehmen aus 16 Ländern leitete. BepiColombo soll die Besonderheiten der inneren Struktur des Merkurs und seines Magnetfelds erforschen sowie die Wechselwirkung des Magnetfelds mit dem Sonnenwind. Die Sonde wird die Eigenschaften und die chemische Zusammensetzung der Planetenoberfläche untersuchen und der Frage nachgehen, ob es in den sonnenabgewandten Kratern in den Polregionen Eis gibt.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1355Tue, 06 Nov 2018 09:15:00 +0100Lasersicherheit als Wettbewerbsvorteilhttps://optecnet.de/http:///Wenn im Laufe der Planung, Entwicklung und Realisierung eines laserbasierten Produktionsprozesses das Thema Lasersicherheit auf den Tisch kommt, wirft das bei Unternehmen mit unter unangenehme Fragen oder gar Probleme auf. Dies liegt meist daran, dass die Lasersicherheit oftmals (zu) spät Berücksichtigung findet. Entweder weil dem Unternehmen gar nicht bewusst war, dass es hierbei viele technische und organisatorische Maßnahmen zu beachten gilt, oder weil das durchaus komplexe Thema Lasersicherheit unterschätzt und daher stiefmütterlich behandelt wurde. Wenn die Lasersicherheit nachträglich als zwingend notwendiges Element in den Prozess integriert und die Planung entsprechend angepasst werden muss, kann es teuer werden. Um diesen Umstand zu vermieden, sollte man sich rechtzeitig mit dem Thema auseinandersetzen und sich erforderlichenfalls auch externen Rat einholen. Es gibt immer Einsparungspotenzial, das

- einerseits monetär bedingt ist, wenn die Lasersicherheit bereits bei der Planung und Auslegung des Produktionsprozesses berücksichtigt wird und daher später keine Nachrüstkosten anfallen, und

-  andererseits aus der Vermeidung von „Unsicherheitskosten“ resultiert, die entstehen, wenn im Unternehmen keine Klarheit darüber herrscht, wie mit einem speziellen Thema verfahren werden soll. Das bindet immer wieder Ressourcen ohne jedoch das eigentlich Problem zu lösen. Diese Ressourcen sollten sinnvoller in die eigentliche Prozess- und Produktentwicklung investiert werden, um sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Die Laserschutzexperten der Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) in Erlangen haben sich über viele Jahre intensiv mit dem Thema Lasersicherheit beschäftigt und so die nötige Kompetenz entwickelt, um Unternehmen hierzu optimal beraten zu können. Denn wenn jeder das macht, was er am besten kann, kommt man zusammen gut voran.

Interessierten Unternehmen bietet das blz u.a. Hilfestellung bei der

-          Durchführung von Risikoanalysen und Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen
-          lasersicherheitstechnischen Auslegung von Produktionsprozessen
-          Klassifizierung von Laseranlagen und Messung von Laserstrahlparametern
-          entwicklungsbegleitenden Prüfung von Laserschutzprodukten
-          Aus- und Fortbildung von Laserschutzbeauftragten
-          individuellen Laserschutzschulung der Mitarbeiter im Betrieb

Sprechen Sie uns an!

Kontakt:
Bayerisches Laserzentrum GmbH
Dr.-Ing. Hans-Joachim Krauß
Konrad-Zuse-Straße 2-6
91052 Erlangen
E-Mail: j.krauss(at)blz.org
Tel.: 09131 / 97790-23
URL: www.blz.org

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1350Tue, 06 Nov 2018 01:00:00 +0100Optomechanische Aufbauten in drei Dimensionenhttps://optecnet.de/http:///Flexible Submodule mit BreadBoxes Mit den BreadBoxes von 3D Optix bietet LASER COMPONENTS das erste Montagesystem an, bei dem optische Systeme in drei Dimensionen aufgebaut werden können. Das modulare Konzept mit Boden-/Deckenelementen, Wänden und Erweiterungsteilen ist leicht verständlich und einfach in der Handhabung. So lassen sich in kurzer Zeit beliebig komplexe Aufbauten realisieren, die erheblich weniger Platz einnehmen als herkömmliche optische Tische.Die BreadBox Plattform ist für optische Elemente mit Standard-Größen geeignet (0.5’’/1’’/1.5’’/2’’ oder 12,5 mm/25 mm/37,5 mm/50 mm) und ist mit gängigen optomechanischen Komponenten kompatibel. Für höchste Genauigkeit und Stabilität werden alle optomechanischen Elemente und Adapter mit Passstiften positioniert und zusätzlich mit Schrauben fixiert. Einmal installiert, können einzelne Strukturen sogar entfernt werden, ohne dass die Ausrichtung des Gesamtsystems darunter leidet. Submodule wie Verzögerungsstrecken können dann je nach Bedarf ohne zusätzliche Justierungen in einen Aufbau eingefügt und wieder entfernt werden.

Für häufig benötigte Aufbauten bietet der Hersteller auch Bundles an. Diese enthalten neben den Grundelementen auch Spiegelhalterungen und weitere Komponenten für gängige Anordnungen wie Interferometer, Autokorrelatoren oder eine Pump-Probe-Verzögerungsstrecke.

Weitere Informationen:
https://www.lasercomponents.com/de/news/optomechanische-aufbauten-in-drei-dimensionen/

Kontakt:
René Sattler
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
+49 (0) 8142 2864-763
r.sattler(at)lasercomponents.com

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1354Fri, 02 Nov 2018 14:13:05 +0100"Berlin is the hub for photonics in Germany" - Report from the Photonics Days Berlin Brandenburg 2018https://optecnet.de/http:///Over 600 visitors from all over the world came to the Photonics Days Berlin Brandenburg 2018. The topics covered almost all areas of applied photonics, from spectroscopy and solar energy to sensors for autonomous driving and quantum technologies. Start-ups, small and large companies as well as many scientists from Germany, the USA, Japan, Brazil, Israel and many European countries took part.

Many of the local photonics experts could be met at the Photonics Days Berlin Brandenburg on 17 and 18 October in Berlin Adlershof. More than 600 visitors from Germany and all over the world came to discuss topics from the full range of this key technology. The following table gives an initial overview of the variety of topics with the various lecture events.

The event with about 160 lectures and 55 exhibitors was organized by OptecBB e.V. with the support of Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH and WISTA Management GmbH.

From LIDAR to Quantum Sensors: Insights into the Topic Spectrum

Peter Krause from FirstSensor AG moderated the workshop (Handlungsfeldkonferenz) on microsystems technology. As local spokesman of the field and president of the AMA Association for Sensor and Measurement Technology, he is always amazed how many companies in the region are working on and with sensors. With his lecture "From sensor integration to sensor fusion" he also pointed out a major trend: In topics such as sensors for autonomous driving, it is not only important to manufacture sensors small and inexpensive. In the future, different systems will also have to operate in a network or even on one chip (“sensor fusion”). At the same time, sensors will become more "intelligent" by carrying more functions with more software. For Krause this means: "Sensor manufacturers must understand more about the applications".

Networking and intelligent technology are also hot topics for Dr. Henning Schröder (Fraunhofer IZM), who moderated the Photonics for Communication and Sensor Technology workshop (Handlungsfeldkonferenz). "Photonics for Secure and High Speed Communication" was this year's motto. Quantum communication is on the rise, but so is the further integration of optical components for networking sensors and systems. According to Schröder, Berlin-based companies are among the world leaders in assembly and connection technology.

At the evening reception, Prof. Dr. Martin Schell, head of the Fraunhofer Heinrich Hertz Institute HHI and spokesman for the regional Photonics Cluster in Berlin and Brandenburg, pointed out that many of the components for future quantum communication systems are being investigated and developed here in the region. To this end, the institutes in Berlin and Brandenburg are heavily involved in initiatives such as the German Microelectronics Research Factory (FMD) or the 650 million euro funding program for quantum technologies from the Federal Ministery for Education and Research (BMBF).

Accordingly, the "Berlin Quantum Optics Symposium: Metrology and Imaging" was also an important part of the Photonics Days. Companies and research groups from all over Europe took the opportunity to present their projects and plans. Dr. Patrick Leisching from toptica AG in Munich, for example, presented an entire roadmap on how they intend to develop components and technologies for the various fields of application of quantum technologies.

In addition to telecommunications, materials processing is now a major area of application for laser technology. Dr. Arnold Mayer (Optech Consulting) showed in the workshop (Handlungsfeldkonferenz) Laser Technology that this market with a turnover of 17 billion dollars is currently experiencing a strong upswing: 28% growth last year and 5-10% in this year speak for the success of industrial laser technology worldwide. In the discussions in the industrial laser community, the focus is currently shifting from beam sources to applications and the necessary production technology. This was demonstrated both in the various presentations at the workshop and in the subsequent workshop of the Fraunhofer Institute for Production Systems and Design Technology IPK. Additive manufacturing is just one keyword for new trends that are now arriving in production. The concluding tour of the Fraunhofer IPK also provided important insights into new production methods.

Networking works here locally and globally

While connecting systems were a big topic at the whole conference, connecting people were at least as important during the Photonics Days: People from various companies and institutes came together to talk about a wide variety of projects, across topics and countries. The forms of cooperation are plentiful and varied, and so were the opportunities at the Photonic Days to get to know new partners and new topics. For example, visitors to the Laser Technology workshop had a chance to learn something about the regional laser markets in Poland, Brazil and Japan from experts out of those countries.

An example of interdisciplinary thinking was the lecture "Autonomous networked photonic sensor systems in precision farming - a wish list" by Dr: Manuela Zude-Sasse from the Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomics ATB, where the potential (and needs) for cooperation with more distant research areas became obvious.

Some fascinating insights were delivered by start-ups and new settlements in several workshops. They gave prove how photonic technologies are gaining critical mass in the capital region. Professor Karsten König, for example, has just founded a branch of his company JenLab on the Adlershof campus: "We will also bring our other branches to Berlin. Here we simply have the best infrastructure in Germany with long-standing partners on both the technical and clinical sides.” Berlin Adlershof is now home to around 100 small and medium-sized photonics companies.

New cluster report presented

The full range of photonics activities in the region is provided by the "Cluster Report Optics & Photonics in the Capital Region Berlin Brandenburg". It was presented for the first time at the Photonics Days. Over 80 research institutions and over 200 companies contributed to this brochure. Visitors to the Photonics Days were able to get to know a selection of them in the two exhibition rooms with a total of 55 stands.

The photonics industry in the capital region is developing excellently. Accordingly, Berlin is increasingly becoming a meeting place for photonics experts from all over the world. Carlos Lee, head of the European Photonics Industry Consortium EPIC, also sees it this way: "Berlin is the hub for photonics in Germany", he says. After a start in spring 2018, he will hold his World Photonics Technology Summit 2019 again in Berlin.

The next Photonics Days Berlin Brandenburg are planned for the end of November 2019 in Potsdam.

This article was written by Andreas Thoss.

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news-1352Fri, 02 Nov 2018 10:45:00 +0100Digitalisierung der Luftfahrt: DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen in Augsburg eröffnethttps://optecnet.de/http:///Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 31. Oktober 2018 in Augsburg eine neue Forschungseinrichtung eröffnet: Das Institut für Test und Simulation für Gasturbinen widmet sich speziell der Entwicklung von Triebwerken für die Flugzeuggeneration von morgen. Hierzu wird die digitale Forschungs- und Entwicklungsplattform „Virtuelles Triebwerk" aufgebaut sowie ein einzigartiges Prüfzentrum zur Validierung neuer Triebwerkslösungen. So sollen Flugzeuge künftig nicht nur sicher und leistungsstark sein, sondern auch möglichst umweltfreundlich, effizient und leise. Ein Schlüssel dazu bieten innovative Triebwerkstechnologien.„Mit der Eröffnung des Instituts für Test und Simulation für Gasturbinen treibt das DLR die Digitalisierung in der Luftfahrt konsequent voran. Entsprechend der aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen leisten wir mit der Luftfahrtforschung am DLR-Standort Augsburg einen strategisch bedeutenden Beitrag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

Die feierliche Eröffnung des neuen Luftfahrtforschungsinstituts des DLR fand am 31. Oktober 2018 im Technologiezentrum Augsburg statt, gemeinsam mit Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (BMWi), Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie sowie weiteren angesehenen Vertreten aus Politik, Forschung und Industrie. „Die Region hat ein klares technologisches Profil und zeichnet sich durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen aus. Durch das neue DLR-Institut gewinnt der Wirtschaftsstandort Augsburg weiter an Bedeutung. Zusammen mit Technologiezentrum und Innovationspark beheimatet Augsburg ein exzellentes Kompetenznetzwerk. Hier arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen", so Pschierer.

"Die Triebwerke der Zukunft müssen leiser, sauberer und ökoeffizienter werden, denn auch die Luftfahrt muss ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Das neue DLR-Institut in Augsburg für Test und Simulation für Gasturbinen ermöglicht hier innovative Forschung, die Zeit und Geld spart. Das Institut wird ein wichtiger Stützpfeiler der neuen Flugzeuggeneration sein", sagt Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek anlässlich der Institutseröffnung.

Aus Landessicht ergänzt Staatsminister Pschierer: "Die Region hat ein klares technologisches Profil und zeichnet sich durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen aus. Durch das neue DLR-Institut gewinnt der Wirtschaftsstandort Augsburg weiter an Bedeutung. Zusammen mit Technologiezentrum und Innovationspark beheimatet Augsburg ein exzellentes Kompetenznetzwerk. Hier arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen."

„Virtuelles Triebwerk" weltweit einmalig
Europa hat seine Luftfahrtziele mit dem „Flightpath 2050" klar abgesteckt: So sollen Flugzeugtriebwerke zwischen 75 und 90 Prozent weniger Kohlendioxid und Stickoxide ausstoßen, der wahrgenommene Fluglärm soll um 65 Prozent reduziert werden. Auch ist angestrebt, die Kosten sowie die Dauer für die Entwicklung neuer Flugzeuge zu halbieren. Um diese ambitionierten Ziele erreichen zu können, müssen innovative Triebwerkstechnologien und Konzepte entwickelt werden. Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen baut dazu ein „Virtuelles Triebwerk" auf - eine digitale Plattform zur Optimierung von Triebwerkskomponenten und -bauteilen bis hin zu ganzen Triebwerken auf Basis von gekoppelten Simulationen.

"Triebwerksmodelle gibt es viele, aber das vom DLR konzipierte ‚Virtuelle Triebwerk‘ ist weltweit einmalig: Geplant ist die skalenübergreifende Darstellung eines kompletten Triebwerks und seiner Durchströmung im Rechner, in beliebiger Genauigkeit, mit Umkehrschub und zahlreichen weiteren Spezifikationen. Ich freue mich, dass wir mithilfe der neuen Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten unsere Führungsposition in der digitalen Luftfahrt künftig festigen und weiter ausbauen können", erklärt Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung.

Im „Virtuellen Triebwerk" werden alle Teildisziplinen zu einer Einheit verbunden und bilden so einen digitalen Zwilling von Triebwerken. Damit ist es möglich, alle wesentlichen Leistungsparameter eines Triebwerkes, zum Beispiel Leistung, Gewicht, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Zuverlässigkeit, genau zu berechnen. Die Experten in Augsburg arbeiten dabei mit anderen DLR-Instituten fachübergreifend und in enger Kooperation mit Industriepartnern zusammen.

Synchronisiert - reale und virtuelle Umgebung
Die digitalen Modelle werden in realen Versuchen maßstabsgetreu validiert. Hierfür entsteht am DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ein einzigartiges MTC-Prüfzentrum, mit dem es weltweit erstmalig möglich sein wird, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) bei Turbinenkomponenten gleichzeitig zu prüfen. So können die Entwickler feststellen, ob die neuen Turbinenwerkstoffe oder innovativen Herstellungsverfahren den realen Anforderungen hinsichtlich Lebensdauer und Zuverlässigkeit auch gerecht werden. Darüber hinaus wird eine Schädigungsanalyse aufgebaut und ein Rasterelektronenmikroskop in Betrieb genommen, das nochmals einen kritischen Blick auf die Bauteile ermöglicht.

Ein weiteres Augenmerk gilt der Verarbeitung der Daten, die durch die Simulationen und Experimente gewonnen werden. Zur Auswertung nutzen die DLR-Wissenschaftler verschiedene lernende Methoden. Um Trends besser sichtbar zu machen, sollen die Ergebnisse künftig dreidimensional und interaktiv auf den jeweilige Prüfkörper projiziert werden, etwa durch „augmented reality". Ziel ist es, Simulation und Versuch so miteinander zu verknüpfen, dass Daten in Echtzeit zwischen virtuellen und realenen Versuchen ausgetauscht werden können. Die Validierung der Ergebnisse lässt sich dann im laufenden Versuch durchführen.

Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ist derzeit im Technologiezentrum Augsburg (TZA) angesiedelt. Dort werden auf einem Rechencluster die ersten Lösungen für das „Virtuelle Triebwerk" aufgebaut und die dazu notwendigen numerischen Methoden entwickelt. In der großen Technikumshalle werden außerdem die ersten großen MTC-Versuchsstände für mehrachsige Belastung unter Turbinenbedingungen aufgestellt und in Betrieb genommen. Der Umzug in ein eigenes Institutsgebäude ist für 2022 vorgesehen, das unweit des DLR-Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologe (ZLP) und des TZA auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark errichtet werden soll.

Über das TZA
Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) gehört zum sogenannten "Augsburg Innovationspark", der vom Freistaat Bayern, der Stadt Augsburg und vom Landkreis Augsburg unterstützt wird. Ziel ist es, einen führenden Entwicklungsstandort für Leichtbau, Ressourceneffizienz und Mechatronik aufzubauen. Bis zu 5.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Das Herz des TZA ist eine 3.000 Quadratmeter große und 14 Meter hohe Technikumshalle mit zwei 20-Tonnen-Kränen. Derzeit haben sich dort 33 Unternehmen und Einrichtungen mit etwa 300 Mitarbeitern angesiedelt.

Vollständiger Artikel mit Bildern und Video auch hier:
https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30550

Kontakt                                                                                             

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politikbeziehungen und Kommunikation: Oberpfaffenhofen, Augsburg, Weilheim
Tel.: +49 8153 28-2251
mailto:Bernadette.Jung(at)DLR.de

Prof. Dr.-Ing. Stefan Reh  
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Test und Simulation für Gasturbinen, Direktor (komm.)
Tel.: +49 821 319874-2010
mailto:Stefan.Reh(at)DLR.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1353Wed, 31 Oct 2018 11:30:00 +0100Medical Valley Award https://optecnet.de/http:///Der Award richtet sich an Forschergruppen an bayrischen Hochschulen/ Universitäten/ Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen, die eine Projektidee im Bereich Medizin/ Medizintechnik in die Kommerzialisierung überführen möchten. Der Medical Valley Award ist ein Vorgründungswettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie.Der Medical Valley Award richtet sich an akademische Forschungsprojekte in der Gesundheitswirtschaft aus Bayern mit großem Ausgründungspotenzial.

Weitere Informationen: http://award.medical-valley-emn.de/

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1351Tue, 30 Oct 2018 18:35:00 +0100Der Scan-Kopf für Einsteiger wird noch flexibler https://optecnet.de/http:///Umfangreichere Funktionalitäten beim Lasermarkieren durch neue Schnittstelle Die SCANLAB GmbH, Technologieführer für hochpräzise Laser-Scan-Systeme, führt eine zusätzliche Variante ihres Einstiegs-Scan-Kopfes basiCube ein. Die neuen basiCube Modelle mit einer SL2-100 Schnittstelle können nun direkt mit RTC5-Karten angesteuert werden. Dies ermöglicht die Ausführung aufwändigerer Laserjobs und komplexerer Grafiken im Bereich Laserbeschriften, Glasinnengravur und vergleichbarer Anwendungen. Seit Jahren haben sich die basiCube Scan-Köpfe als kompakte und wirtschaftliche Systeme mit hohen Schreibgeschwindigkeiten im Markt bewährt. Diese Scan-Systeme werden aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses häufig als ‚Einstiegskopf‘ im Bereich Lasermarkieren oder für den Kunststoff-3D-Druck eingesetzt. Mit der klassischen Ausstattung einer XY2-100 Schnittstelle war die Ansteuerung bisher auf RTC4-Karten beschränkt.

Um die Flexibilität im Einsatz zu erhöhen, wird der basiCube ab sofort auch als Variante mit SL2-100 Schnittstelle angeboten. Damit wird die bisherige Limitierung einer RTC4 Ansteuerkarte auf 8.000 Listeneinträge, durch einen Listenspeicher der RTC5 im Millionenbereich, aufgehoben. Zudem können die Scan-Köpfe in Verbindung mit der RTC5 auch komfortabel über die laserDESK Software zur professionellen Laserbearbeitung angesprochen werden. laserDESK selbst dient damit sowohl als Steuerzentrale für den Scan-Kopf als auch als grafische Benutzeroberfläche für die einfache Erstellung, Verwaltung und automatische Abarbeitung komplexer Laserjobs.

Pressemeldung Puchheim, 30.10.2018

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 30.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

www.scanlab.de

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news-1349Tue, 30 Oct 2018 13:20:00 +0100Simulationssoftware FRED für Bildungseinrichtungenhttps://optecnet.de/http:///Laser 2000 GmbH bietet kostenfreie Optiksimulationssoftware für Studierende und Lehrende: FRED für die Simulation von kohärenter und inkohärenter Strahlung zur Auslegung und Optimierung Ihres optischen Aufbaus. Schreiben Sie Ihre Bachelor-, Master-, oder Doktorarbeit? In diesem Rahmen kann Ihnen Laser 2000 GmbH die Optiksimulationssoftware FRED kostenfrei zur Verfügung stellen.Hier finden Sie den Link zur kostenfreien Optiksimulationssoftware für Studenten und Lehrende:
https://www.laser2000.de/de/simulationssoftware/52125-fred-fuer-bildungseinrichtungen.html

Hier finden Sie weitere Informationen über FRED zum Download

Kontakt:
Laser 2000 GmbH
Axel Haunholter
+49 8153 405-32
a.haunholter(at)laser2000.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1348Tue, 30 Oct 2018 12:00:00 +0100Assistenzsystem erleichtert Verbandsflug von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugenhttps://optecnet.de/http:///Assistenzsystem unterstützt Piloten bei gemeinsamen Flügen von unbemannten und bemannten Hubschraubern. Testflüge haben erfolgreich stattgefunden. Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Unbemanntes Fliegen.Das Fliegen in einer Formation, beispielsweise bei Erkundungsflügen nach Naturkatastrophen, stellt für die Piloten beider Luftfahrzeuge immer eine besondere Herausforderung dar. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an Lösungen, die die Piloten entlasten und so einen Formationsflug von bemannten und unbemannten Hubschraubern erleichtern. Das so genannte „Fliegen im Verband“ wurde nun in realen Flugversuchen untersucht.

Ein solcher Verband besteht dabei immer aus mindestens zwei Luftfahrzeugen, die ein Team bilden. Damit dies überhaupt möglich ist, müssen die beteiligten Luftfahrzeuge, sowohl bemannt als auch unbemannt, prinzipiell in der Lage sein, in Formation zu fliegen. "Während unserer Forschungsarbeiten haben wir drei mögliche Arten des Formationsfluges untersucht“, erklärt Andreas Voigt vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Dazu gehören der Wegpunktmodus, die Relative Navigation und der Korridormodus."

Bevor die realen Flugversuche mit einem unbemannten Hubschrauber der DLR-ARTIS-Familie (Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems) und dem DLR-Forschungshubschrauber FHS (Flying Helicopter Simulator), einer modifizierten Eurocopter EC135, stattfinden konnten, musste das System ausgiebig im Simulator getestet werden. Die Piloten des DLR erprobten das Assistenzsystem und die drei verschiedenen Modi im Hubschraubersimulator des Simulatorzentrums AVES (Air Vehicle Simulator) und bewerteten es.

Drei verschiedene Formationsszenarien
Den Anfang jedes gemeinsamen Teamflugs bildet der Pairing Modus. In diesem wird der Ausgangszustand für den Verbandsflug geschaffen: Die Luftfahrzeuge nähern sich einander an und bilden eine stabile Formation.

Ist dies geschehen, kann der Pilot beispielsweise in den Wegpunktmodus schalten. Bei diesem fliegt das UAS (Unmanned Aircraft System) einen Pfad anhand von vorgegebenen Wegpunkten exakt ab. Der bemannte Hubschrauber folgt ihm manuell durch den Piloten gesteuert analog zu einem Formationsflug von zwei bemannten Hubschraubern.

Eine andere Möglichkeit ist die relative Navigation. Hier wird der unbemannte Hubschrauber relativ zum bemannten positioniert. Das UAS fliegt automatisch vorweg, passt aber sein Flugverhalten dem des bemannten Hubschraubers an und muss die Position selbstständig halten. "Sinn und Zweck der relativen Navigation ist es, einen Flug im engen Verband zu ermöglichen", erklärt Voigt. "Sie kann zum Beispiel zur Entlastung der Besatzung bei Überführungsflügen eingesetzt werden." Fliegt man eine solch enge Formation ohne ein Assistenzsystem, bedeutet das eine hohe Arbeitsbelastung für die Piloten, da die Position innerhalb des Verbandes immer manuell eingehalten und visuell kontrolliert werden muss. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Assistenzsystem übernimmt diese Aufgaben, indem das UAS die Position durch einen Algorithmus von selber hält und die UAS-Position zusätzlich durch ein Antikollisionsdisplay dargestellt wird.

Das dritte Szenario ist der so genannte Korridormodus. Dabei fliegt das UAS einen zuvor berechneten Flugpfad innerhalb eines Korridors ab, der bemannte Hubschrauber folgt ihm in sicherem Abstand. Der Pfad ist nicht so streng festgelegt wie der im Wegpunktmodus. Kommen sich in diesem Szenario bemannter und unbemannter Hubschrauber zu nahe, darf das unbemannte Luftfahrzeug innerhalb des vorgegebenen Korridors frei ausweichen. So können die Flugbewegungen auch entsprechend voneinander abweichen. Das Sagen hat auch hier der bemannte Hubschrauber. Damit die Arbeitslast für die Piloten möglichst klein gehalten wird, muss das UAS selbständig im Sichtbereich des bemannten Hubschraubers bleiben. Ist dies nicht möglich, schaltet das System automatisch in den Modus der relativen Navigation. Besonders in arbeitsintensiven Situationen soll durch diese Modi die Arbeitslast aufgrund des kooperativen Verhaltens des UAS deutlich reduziert werden. Außerdem ist das UAS in der Lage, im Falle einer kritischen Situation den Formationsflug automatisch zu beenden.

Zwei Modi im Flugversuch bewertet
Danach stand den realen Flugversuchen auf dem Flughafen Magdeburg-Cochstedt nichts mehr im Wege. Der unbemannte superARTIS und der DLR-Forschungshubschrauber FHS flogen in mehreren Versuchen zwei der drei im Simulator erprobten Modi: den Wepunkt- und den Korridormodus.

"Die Erprobung der Modi lief praktisch reibungslos und wir konnten vor allem den vielversprechenden Korridormodus ausgiebig testen. Die offensichtliche Entlastung und die zunehmende Akzeptanz der Piloten hat uns besonders gefreut", sagt Voigt über die erfolgreichen Flugversuche. "Als nächstes hoffen wir auf eine breiter angelegte Erprobungskampagne in der wir die Modi in weiteren Testmanövern durch externe Piloten bewerten lassen können."

Die vollständige Pressemitteilung mit Bildern und Grafiken finden Sie hier:
https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30404/#/gallery/32473

Kontakte:   

Jasmin Begli 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Braunschweig
Tel.: +49 531 295-2108
mailto:jasmin.begli(at)dlr.de

Andreas Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Flugsystemtechnik
Tel.: +49 531 295-3212
mailto:andreas.voigt(at)dlr.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1347Fri, 26 Oct 2018 15:07:45 +02006. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" bei DIOPTIChttps://optecnet.de/http:///Am 16. Oktober war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Laborbesichtigung auf dem Programm.Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, stellte die Entwicklung des Unternehmens sowie dessen Geschäftsfelder und Kompetenzen vor. Diese reichen von Optikdesign über Prüfsysteme bis zu Diffraktiven Optiken. Im Anschluss gab Claudia Hafke in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit im Optischen Systemdesign bei DIOPTIC. Dabei ging sie auf häufige Aufgabenstellungen und die Vorgehensweise beim Design optischer Systeme ein und zeigte verschiedene Projektbeispiele.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Labor geführt, wo das Messsystem ARGOS sowie weitere Prüfsysteme demonstriert wurden. Im anschließenden Impulsvortrag von Christine Hoeft lernten die Teilnehmerinnen, wie man Emotionen leichter verstehen und zum eigenen Vorteil nutzen kann.

Diese Erkenntnisse flossen auch in die anschließende Diskussion ein, in der zum einen Argumente für ein Studium im MINT-Bereich gesammelt wurden und zum anderen Ansätze diskutiert wurden, um junge Frauen noch gezielter ansprechen zu können.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 6. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 am Institut für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart stattfinden. Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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PressemeldungAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1344Fri, 26 Oct 2018 09:57:04 +0200Innovationstag Lasertechnik – Wege ebnen für KMUhttps://optecnet.de/http:///Die Fertigung verändert sich mit fortschreitender Digitalisierung – auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Der diesjährige Innovationstag Lasertechnik am 08. November 2018 in Hannover behandelt in anwendungsorientierten Vorträgen welche Vorteile die Lasertechnik für den Produktionsalltag bringt. Zu der Veranstaltung laden zum fünften Mal NiedersachsenMetall und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ein.Fertigungsabläufe werden automatisiert, während des laufenden Prozesses kontrolliert und untereinander vernetzt. Das passende Werkzeug: der Laser. In praxisnahen Vorträgen stellen Referenten aus Unternehmen und Forschungsinstituten vor, wie innovative Verfahren in KMU Einzug finden und wie Prozesse für die smarte Produktion aussehen: Von speziell an die Anforderungen angepassten Bearbeitungsköpfe hin zu Prozessen, die online überwacht und geregelt werden. So kann die Fertigung von morgen auch für KMU effizienter und schneller werden.

Durch viele Gelegenheiten zum Netzwerken, werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, kompetente Unterstützung und die richtigen Partner für ihre Vorhaben zu finden.

Mehr Informationen: https://www.lzh.de/de/innovationstag-2018

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PressemeldungNewsForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenAus den NetzenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1343Fri, 26 Oct 2018 09:38:09 +0200Technologietag Industrie 4.0: Lasertechnologie als Schlüssel zur digitalisierten Produktionhttps://optecnet.de/http:///Die Produktion befindet sich im Umbruch. Prozesse werden vernetzt, digitalisiert, alle Ebenen betrachtet und live gesteuert. Der „Technologietag Industrie 4.0“ am 07. November 2018 in Hannover, zeigt warum die Lasertechnologie der Schlüssel zur digitalisierten Produktion ist. Bereits zum vierten Mal laden das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und die TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH zum gemeinsamen Technologietag ein.Im Fokus der Veranstaltung stehen die vernetzte Produktion und digitale Prozesse. Die Referenten aus namenhaften Unternehmen und Forschungsinstituten, werden berichten, wie Datensätze zu Produkten werden, Bauteile mit Maschinen kommunizieren, die Produktion überwacht und -optimiert werden kann und Hochinvestitionsgüter repariert werden. Das Programm enthält viel Raum zum Netzwerken der Teilnehmer untereinander und die Chance Laser in Aktion zu erleben.

Mehr Informationen unter: https://www.lzh.de/de/technologietag-2018

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbHAus den Netzen
news-1346Fri, 26 Oct 2018 08:52:00 +0200Mobile Atomuhr als Höhenmesser https://optecnet.de/http:///Großes Potenzial für vereinheitlichte Messungen der Erdoberfläche Der Verlauf der Zeit hängt von der Position des Betrachters in einem Gravitationspotenzial ab. Dieser Effekt kann für eine große Masse wie die der Erde durch den Vergleich hochgenauer Atomuhren gemessen und zur Bestimmung ihrer Höhendifferenz genutzt werden. Die transportable optische Strontiumuhr der PTB ermöglicht jetzt erstmals eine flexible Wahl des Ortes, an dem eine der Uhren betrieben wird.

Optische Atomuhren sind komplizierte Apparaturen und waren daher bis vor Kurzem nur in den Laboren einiger großer Forschungsinstitute zu finden. Indem man als Referenz einen mit sichtbarem Licht anregbaren („optischen“) optischen Übergang im Atom nutzt, statt wie bei einer Cäsiumuhr einen Übergang mit Mikrowellen anzuregen, können deutlich höhere Genauigkeiten erreicht werden. Mit ihnen Höhenunterschiede von einem Zentimeter zu detektieren, ist in greifbare Nähe gekommen.

Für die erste Messkampagne wurde die mobile optische Strontiumuhr der PTB in ihrem PKW-Anhänger ins französische Modane Underground Laboratory (LSM) gefahren, das in der Mitte des Fréjus-Tunnels zwischen Frankreich und Italien liegt. Ein Team aus der PTB und dem englischen Metrologieinstitut NPL betrieb dort die Uhr und übermittelte ihre Frequenz über eine 150 km lange Glasfaserverbindung an das italienische Metrologieinstitut INRIM in Turin. Dort wurde die Frequenz der Strontiumuhr mit einer zweiten Atomuhr gemessen. Ein zweiter, späterer Vergleich beider Uhren am INRIM erlaubte die Bestimmung der Frequenzänderung der Strontiumuhr durch die Höhendifferenz zwischen LSM und INRIM von rund 1000 Metern. Es wurde eine relative Frequenzänderung von ungefähr 1 · 10–13 beobachtet. Diese lässt sich durch Multiplikation mit dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit in die zugrundeliegende Potenzialdifferenz überführen. Die genaue Differenz der Gravitationspotenziale hatten Wissenschaftler der Universität Hannover zuvor mit konventionellen geodätischen Messmethoden bestimmt. Die Ergebnisse beider Messungen waren konsistent.

Um in der Genauigkeit der neuen Methode kompetitiv zu etablierten Messmethoden zu werden, müssen noch Verbesserungen an der transportablen Uhr durchgeführt werden. Die Methode bietet aber das Potenzial, große Entfernungen ohne Genauigkeitsverluste mit hoher Ortsauflösung zu überbrücken. Derartig verbesserte Messungen des Gravitationspotenzials können helfen, Effekte wie die Verlagerung von Eismassen und allgemeine Massenveränderungen z. B. des Ozeanwassers genauer zu erfassen. Solche Daten sind z. B. für Modelle sehr wichtig, mit deren Hilfe man versucht, den globalen Klimawandel besser zu verstehen und Veränderungen vorherzusagen.

Ansprechpartner

Christian Lisdat
Fachbereich 4.3
Quantenoptik und Längeneinheit
Telefon: (0531) 592-4320
christian.lisdat(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

J. Grotti, S. Koller, S. Vogt, S. Häfner, U. Sterr, C. Lisdat, H. Denker, C. Voigt, L. Timmen, A. Rolland, F. N. Baynes, H. S. Margolis, M. Zampaolo, P. Thoumany, M. Pizzocaro, B. Rauf, F. Bregolin, A. Tampellini, P. Barbieri, M. Zucco, G. A. Costanzo, C. Clivati, F. Levi, D. Calonico: Geodesy and metrology with a transportable optical clock. Nature Physics 14, 437 (2018)

Kontakt:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Bundesallee 100
38116 Braunschweig

Nachrichtenredaktion
Erika Schow

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1342Thu, 25 Oct 2018 16:18:42 +0200BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Forschung für neue Mikroelektronik (ForMikro)"https://optecnet.de/http:///Es gilt, die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie die Lebensqualität und Wirtschaftskraft in Deutschland und Europa steigert. Eine zentrale Schlüsseltechnologie dafür ist die Mikroelektronik. Insbesondere Industrie 4.0, das Internet der Dinge, medizintechnische Systeme, das automatisierte Fahren und Energieeffizienztechnologien erfordern komplexe und multifunktionale Mikroelektroniksysteme.Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel ist es, den Transfer neuartiger Ansätze und kreativer Ideen aus der erkenntnisorientierten Forschung in neue Technologien und Anwendungen der Mikroelektronik zu beschleunigen.

Hierzu soll in enger Zusammenarbeit zwischen der erkenntnisgetriebenen und der anwendungsorientierten Forschung auf konkrete Anwendungen und Technologien hingearbeitet werden. Es sollen neue Ansätze aus der reinen Grundlagenforschung mit erheblichem Innovationspotenzial für die Mikroelektronik erforscht werden, für die ein nachgewiesenes Interesse von Unternehmen an den Ergebnissen besteht. Auf diese Weise soll ein konkretes Nutzungspotenzial herausgearbeitet werden und die Voraussetzung für gezielte weiterführende Innovationsprozesse, perspektivisch für eine industriegetriebene Weiterentwicklung und Verwertung, geschaffen werden. Die Forschungsarbeiten dienen dazu, insbesondere die beteiligten Unternehmenspartner zu befähigen, das Potenzial und Risiko für eine Überführung in die wirtschaftliche Nutzung bewerten zu können.

Zuwendungszwecke dieser Förderrichtlinie sind

  • die Stärkung der Innovationskraft der akademischen Forschungslandschaft;
  • die Beschleunigung des Wissens- und Erkenntnistransfers aus der akademischen Forschung in die wirtschaftliche Nutzung und Verwertung;
  • die Überprüfung der Umsetzbarkeit grundlegender Forschungsergebnisse für eine wirtschaftliche Nutzung und Verwertung;
  • die Qualifizierung neuer Ansätze und Technologien für industriegetriebene Anschlussprojekte und eine wirtschaft­liche Verwertung;
  • ein verbesserter Austausch zwischen Forschung und Unternehmen sowie
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Qualifizierung von Fachkräften.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungsaufwendungen im Rahmen akademischer Einzel- oder Verbundvorhaben. Dabei steht die enge fachliche Zusammenarbeit von Forschenden aus der erkenntnis- und der anwendungsorientierten Forschung zur Überprüfung der Umsetzbarkeit grundlegender Forschungsergebnisse in eine wirtschaftliche Nutzung und Verwertung im Mittelpunkt.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden explizit zur Teilnahme ermutigt.

Die Förderung ist auf einen Zeitraum von vier Jahren ausgelegt.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die im Rahmen der aufgrund dieser Richtlinie geförderten Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich tätig sind. Übt eine antragsberechtigte Einrichtung darüber hinaus auch wirtschaftliche Tätigkeiten aus, muss sie über deren Finanzierung, Kosten und Erlöse getrennt Buch führen, um die Verwendung der im Rahmen dieser Richtlinie gewährten Zuwendung für den nichtwirtschaftlichen Bereich nachweisen zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2055.html

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonics
news-1341Mon, 22 Oct 2018 17:56:16 +0200Uni Hohenheim präsentiert Verbundprojekt FarmingIOS auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfesthttps://optecnet.de/http:///Vom 29.9. bis 7.10.2018 hat die Universität Hohenheim ihre Studienangebote und Forschung zum Anfassen auf dem Cannstatter Wasen präsentiert. Auch das Verbundprojekt FarmingIOS wurde vorgestellt.600 Aussteller und rund 200.000 erwartete Besucher: Das Landwirtschaftliche Hauptfest ist die größte Fachausstellung für Land-, Forst und Ernährungswirtschaft in Süddeutschland und findet in regelmäßigen Abständen parallel zum Cannstatter Volksfest auf dem Wasengelände statt. An der 100. Ausgabe des LWH hat sich in diesem Jahr auch die Uni Hohenheim mit einem umfangreichen Messeauftritt beteiligt.

Hintergrund: Sowohl die Uni Hohenheim als auch das LWH und das Cannstatter Volksfest feiern in diesem Jahr Jubiläum. An einem Gemeinschaftsstand mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und an weiteren Ständen präsentierte die Uni Hohenheim auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest ihre vielseitigen Facetten, darunter auch das Verbundprojekt FarmingIOS.

Das BMBF-Förderprojekt wurde von Photonics BW initiiert. Mit den Projektpartnern InMach Intelligente Maschinen GmbHLuxFlux GmbHUniversität Tübingen und Universität Hohenheim kommen Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammen. 

Gegenstand ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutzmitteln durch eine Landmaschine. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung dient.

Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://farming-ios.de/

Foto: LWH + Universität Hohenheim

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PressemeldungAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BWOptence e.V.
news-1340Mon, 22 Oct 2018 13:56:22 +0200Wir trauern um Berthold Leibinger, 26. November 1930 – 16. Oktober 2018https://optecnet.de/http:///Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG Professor Berthold Leibinger ist am 16. Oktober 2018 nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart verstorben. Pressemeldung von TRUMPF:

Berthold Leibinger trat nach einem Maschinenbaustudium in Stuttgart und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA 1961 in die damals noch kleine Maschinenfabrik TRUMPF ein. Für seine zahlreichen Erfindungen, die er im Sinne des Unternehmens tätigte, erhielt er Firmenanteile. Vor diesem Hintergrund wurde er 1966 zeitgleich zu seiner Funktion als Geschäftsführer auch Gesellschafter.

Unter seiner Führung entwickelte sich TRUMPF zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller. Wie niemand anders erkannte Leibinger das Potenzial des Werkzeugs Licht. Er gilt als einer der Wegbereiter des Lasers in der industriellen Anwendung. 2005 übergab der Vater von drei Kindern und Großvater von zehn Enkelkindern die Führung des Familienunternehmens an seine ältere Tochter, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Sein Sohn, Dr. Peter Leibinger, ist stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung. Seine Tochter, Prof. Regine Leibinger, arbeitet als Architektin in Berlin.

Neben seiner Tätigkeit für TRUMPF nahm Berthold Leibinger zahlreiche Ämter in der deutschen Wirtschaft wahr. So gehörte er unter anderem den Aufsichtsräten der Deutschen Bank AG, der BMW AG sowie der BASF SE an, deren Vorsitz er innehatte. Er war Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und von 1990 bis 1992 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Außerdem engagierte er sich auch auf kulturellem und sozialem Gebiet unter anderem als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach e.V. und als Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bachakademie. Er war Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU).

Die von Berthold Leibinger 1992 eingerichtete gemeinnützige Berthold Leibinger Stiftung widmet ihre Erträge kulturellen, wissenschaftlichen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken. Seit dem Jahr 2000 schreibt sie den international angesehenen Berthold Leibinger Innovationspreis aus und vergibt überdies den jährlichen Comicbuchpreis.

Berthold Leibinger hat die Gründung von Photonics BW e.V. mit unterstützt und die weitere Entwicklung stets wohlwollend begleitet. Wir danken herzlich für all die Unterstützung und Förderung.

Foto: TRUMPF

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PressemeldungForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1338Fri, 19 Oct 2018 13:20:28 +0200NEUE STUDIE: LEHRANGEBOT ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG IN DEUTSCHLANDhttps://optecnet.de/http:///Im Auftrag der VDI Technologiezentrum GmbH wurde von zwei regionalen deutschen Innovationsnetzwerken Optische Technologien – bayern photonics (Bayern) und Optence (Rheinland-Pfalz/Hessen) – für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Kurzstudie zur „Erhebung des Lehrangebotes mit Bezug zur Additiven Fertigung an deutschen Hochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen“ durchgeführt (05/18-08/18). Ziel der Studie ist es, erstmals Transparenz hinsichtlich der aktuellen Lehrsituation im Bereich Additive Fertigung an deutschen Universitäten, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen zu schaffen.Den additiven Fertigungsverfahren kommen beim Wandel zur Produktionsstätte der Zukunft eine besondere Bedeutung zu (Industrie 4.0). Sie können flexibel die unterschiedlichsten Geometrien realisieren und machen so die Massenfertigung individualisierter Produkte möglich und mehr noch: Sie eröffnen Möglichkeiten zur Fertigung komplexer Strukturen ohne wesentlichen Mehraufwand.

Der additiven Fertigung wird ein breites wirtschaftliches Potential zugeschrieben. Neben dem technisch-wissenschaftlichen Forschungsbedarf wird die Bedeutung einer entsprechenden Verfügbarkeit von Fachkräften betont. Mit der angestrebten Untersuchung soll der Status Quo bei den Bildungsangeboten im Bereich „Additive Fertigung“ in Deutschland ermittelt werden. Somit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich zukünftig enger aufeinander abzustimmen.

Die Auswertung der Studie sowie Informationen zur Fördermaßnahme des BMBF im Bereich additive Fertigungstechnologien finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/neue-studie-lehrangebot-zur-additiven-fertigung-in-deutschland.html

 

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / BekanntmachungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1337Fri, 19 Oct 2018 12:47:02 +0200Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 verliehen!https://optecnet.de/http:///Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 zum Thema „Photonische Technologien für das digitale Labor“ geht nach Jena UND Hannover.Der durch Dr. Jochen Stöbich gestiftete Kaiser-Friedrich-Forschungspreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp vom Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und sein Team sowie an Dr. Kort Bremer vom HOT Hannoversches Zentrum für optische Technologien und seine Kollegen.

Im Wettbewerb konnten sich die Forschungsarbeiten von Herrn Popp und Herrn Bremer trotz eines hohen wissenschaftlichen Niveaus aller eingereichten Bewerbungen deutlich gegenüber den weiteren Arbeiten durchsetzen und wurden von der neunköpfigen Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft, für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis nominiert. Aufgrund der wissenschaftlichen Exzellenz beider nominierter Arbeiten konnte sich die Jury allerdings auch nach langen Diskussionen nicht auf einen eindeutigen Sieger festlegen. Aus diesem Grund wurden beide Arbeiten mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ausgezeichnet.

Die prämierten Innovationen unter den Titeln „CDIS Jena – Cancer Diagnostic Imaging Solution Jena: Die Revolution in der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik“ und „SmartSens – Medizinische Schnelltests mit deinem Smartphone“ stellen neue Ansätze zur Diagnostik im Bereich der Humanmedizin vor. Entgegengenommen wurden die Preise jeweils von Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp (CDIS) und Dr. Kort Bremer (SmartSens). Eine Kurzfassung beider Arbeiten können Sie hier lesen.

Der mit 15.000 Euro dotierte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird bundesweit alle zwei Jahre für herausragende und anwendungsnahe Forschung in den Optischen Technologien ausgelobt und seit 2003 im Rahmen des InnovationsForums Photonik in der Kaiserpfalz zu Goslar verliehen. Stifter des Preises ist der Goslarer Unternehmer Dr. Jochen Stöbich, für den die Förderung exzellenter Wissenschaft das Fundament unternehmerischer Entwicklung und erfolgreicher Positionierung am Weltmarkt darstellt.

Den parallel zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis stattfindenden Posterwettbewerb konnte in diesem Jahr Florian Wieduwilt vom Laser-Laboratorium Göttingen e.V. eindeutig für sich entscheiden. Für seine Arbeit unter dem Titel "SERS als Möglichkeit zur Überwachung von Oberflächenfunktionalisierungen" überzeugte er die fünfköpfige Jury und kann sich nun über das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, gesponsert von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, freuen. Eine Kurzfassung zu der Arbeit von Florian Wieduwilt finden Sie hier.

Das InnovationsForum Photonik, das den feierlichen Rahmen zur Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises bildet, wird vom niedersächsischen Innovationsnetz Optische Technologien PhotonicNet im Rahmen des Projekts PhotonicNet4Lab, der TU Clausthal und dem Fraunhofer HHI organisiert.

Weitere Informationen zum InnovationsForum Photonik und dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis erhalten Sie auch unter:
www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

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news-1336Fri, 19 Oct 2018 12:37:16 +0200Passagiere im Simulator: DLR nimmt Passagierkabine für den Air Vehicle Simulator (AVES) in Betriebhttps://optecnet.de/http:///Wie reagieren Fluggäste, wenn die Kabine zukünftig anstelle von Fenstern Monitore hat? Wie kann der Passagierkomfort weiter verbessert werden? Diese und andere Fragen untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zukünftig mit einer neuen Passagierkabine für den Flugsimulator AVES (Air Vehicle Simulator). Am 17. Oktober 2018 wurde sie mit Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft eingeweiht."Wie unsere Cockpits kann auch die Kabine modular in die Simulatoren eingebaut werden", sagt Dr.-Ing. Holger Duda vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "So können wir unter realen Bedingungen testen, wie Passagiere auf die virtuelle Außensicht reagieren, Akzeptanzstudien durchführen und neue Kabinenkonzepte untersuchen." Das Weglassen der Fenster spart Gewicht, der Spritverbrauch wird geringer, das kommt der Umwelt zugute. Auf den Blick in den Wolkenhimmel müssen die Passagiere trotzdem nicht verzichten. Statt Fenstern sind an den Wänden der Kabine Monitore verbaut. Auf diese kann ein realistisches Bild der Außensicht projiziert werden.

Authentisches Fluggefühl
Die Kabine kann bis zu 16 Passagiere aufnehmen und alle Flugbewegungen, wie Start, Landung und Turbulenzen authentisch nachbilden. "Bei der Konzeption haben wir auf eine möglichst realistische Kabinenatmosphäre geachtet. Wir wollen, dass die Passagiere sich wie bei einem richtigen Linienflug fühlen. Sie sollen möglichst vergessen, dass sie sich in einem, Simulator befinden, denn nur dann können wir wissenschaftlich relevante Studien durchführen", erklärt Duda. Das DLR hat zirka eine Millionen Euro in die neue Kabine investiert. Sie hat ein Gewicht von etwa 3,2 Tonnen und kann auf dem dynamischen Simulator im AVES betrieben werden. Das elektropneumatische Bewegungssystem schafft präzise und realitätsnahe Simulationsmöglichkeiten.

Eine der ersten Studien mit der Passagierkabine, die im November 2018 startet, wird sich mit dem Thema Akzeptanz einer fensterlosen Kabine beschäftigen. Zukünftig sind aber auch Forschungen zur individualisierten Kabine, zum Passagierkomfort oder zur Minderung der Flugangst möglich.

Pressemeldung, 17. Oktober 2018

 

Kontakte:

Jasmin Begli
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Braunschweig
Tel.: +49 531 295-2108
Fax: +49 531 295-2102
Email: Jasmin Begli

Dr. Holger Duda
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugdynamik und Simulation
Tel.: +49 531 295-2610
Fax: +49 531 295-2640
Email: Dr. Holger Duda

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1334Fri, 19 Oct 2018 11:26:42 +0200Tiefsee ergründen – erstmalige LIBS-Messung bei 600 barhttps://optecnet.de/http:///Erstmalig ist es Wissenschaftlern am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) gelungen, Zink-Proben bei einem Druck von 600 bar mit Hilfe von laserinduzierter Plasmaspektroskopie zu messen. Damit konnten sie zeigen: Das am LZH entwickelte LIBS-System eignet sich für den Tiefsee-Einsatz bei bis zu 6.000 Meter Wassertiefe.Bodenschätze am Meeresboden zu lokalisieren ist bislang mit sehr hohen Kosten verbunden. Um diese zu reduzieren, arbeitet das LZH gemeinsam mit acht weiteren europäischen Partnern daran, bis 2020 ein laserbasiertes, autonomes Messsystem für den Einsatz unter Wasser zu entwickeln. Das System soll Proben, wie beispielsweise Manganknollen, detektieren und direkt auf dem Tiefseegrund ihre Materialzusammensetzung analysieren.

Druckkammer ermöglicht Simulation der Tiefsee
Dafür entwickeln die Wissenschaftler am LZH im Rahmen des Projekts ROBUST ein System zur laserinduzierten Plasmaspektroskopie (engl. laser-induced breakdown spectroscopy, LIBS). Um das vom LZH entwickelte LIBS-System unter Tiefseebedingungen zu testen, wurde eine spezielle Druckkammer designt und gefertigt. Mit der Druckkammer kann mit einem Druck von bis zu 650 bar eine Wassertiefe von 6.500 Metern simuliert werden. Die Kammer eignet sich sowohl für Süß- als auch für Salzwasser und kann so verschiedene Einsatzszenarien abbilden. Durch ein Sichtfenster gelangt die Laserstrahlung in die Druckkammer und somit auf die zu analysierende Versuchsprobe.   

LIBS ist ein berührungslos arbeitendes und nahezu zerstörungsfreies Verfahren zur Analyse von chemischen Elementen. Sowohl Feststoffe, Flüssigkeiten als auch Gase können damit untersucht werden. Das Verfahren beruht auf der Erzeugung und Analyse eines laserinduzierten Plasmas. Hierbei wird ein hochenergetischer Laserstrahl auf die Probe fokussiert. Die Energie des Laserstrahls im Fokuspunkt ist dabei so groß, dass ein Plasma entsteht. Das Plasma wiederum emittiert eine elementspezifische Strahlung, die mit einem Spektroskop gemessen wird. Die Emissionslinien im Spektrum können den chemischen Elementen der Probe zugeordnet werden.

Über ROBUST
Das Projekt „Robotic Subsea Exploration Technologies - ROBUST“ (Förderkennzeichen: 690416) wird durch die Europäische Union im Rahmen des Programmes „Horizon 2020“ gefördert.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PressemeldungForschung und WissenschaftNewsAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1333Fri, 19 Oct 2018 10:28:03 +0200Zwei starke Partner für LiDAR-Technologie der Zukunfthttps://optecnet.de/http:///Kooperationsvereinbarung LASER COMPONENTS und das Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und werden in Zukunft eng zusammenarbeiten. Besonders im Bereich der LiDAR-Technologien versprechen sich beide Partner wichtige Impulse. Bei Komponenten für die Automobilindustrie hat sich LASER COMPONENTS vor allem durch leistungsstarke Impulslaserdioden einen Namen gemacht. Die Forscher aus Duisburg können neue Sensortechnologien beisteuern, die besonders präzise Messungen versprechen.„Wie alle Institute der Fraunhofer Gesellschaft haben wir immer den praktischen Nutzen unserer Forschung im Blick“, sagt Dr. Jennifer Ruskowski, Leiterin 3D Sensoren am ­Fraunhofer IMS. „Unsere neuen Single-Photon Avalanche-Dioden (SPAD) sind rund hundertmal empfindlicher als die Photodioden, die in Smartphones verbaut werden. Die Integration von Sensor und Ausleseelektronik in einem CMOS Chip ermöglicht sehr leistungsfähige 1- und 2-dimensionale Detektor-Arrays. Kundenspezifische Anpassungen sind möglich. In LASER COMPONENTS haben wir einen Partner mit Erfahrungen aus vielen Technologiebereichen gefunden, der auch eigene Ideen zu unserer Arbeit beisteuern kann.“

„Die Entwicklungen des Fraunhofer IMS sind die optimale Ergänzung für unsere eigenen LiDAR-Produkte“, erklärt Patrick Paul, Geschäftsführer bei LASER COMPONENTS. „Gerade in diesem Bereich ist momentan ein rasanter technischer Fortschritt zu beobachten. Die Zusammenarbeit mit einem renommierten Entwicklungsinstitut ist daher für uns ein wichtiger strategischer Schritt.“

Pressemitteilung vom 18.10.2018

Kontakt:
Winfried Reeb
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
Telefon: +49 (0) 8142 2864-42
Fax:       +49 (0) 8142 2864-11
w.reeb(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsAus den Mitgliedsunternehmen
news-1332Mon, 15 Oct 2018 08:55:00 +0200„Weil ich es kann …!“ – MINT-Förderung für Mädchen an der OTH Amberg-Weiden gestartethttps://optecnet.de/http:///Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik. In diesen Studiengängen sind junge Frauen nach wie vor kaum zu finden, obwohl die Ausgangslage – eine sehr gute Abschlussnote in Mathematik – viele junge Mädchen durch ihr Abiturzeugnis nachweisen. Im Vergleich zu Männern entscheiden sich aber immer noch nur sehr wenig Frauen für ein Ingenieurstudium. Das will die OTH Amberg-Weiden ändern. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts widmet sich die Hochschule der MINT-Förderung für Mädchen, die sich für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik beigeistern. Bei einer Auftaktveranstaltung am Campus in Amberg wurde der erste Durchgang dieses Projekts nun feierlich eröffnet. In ihrem Festvortrag führte Prof. Dr. Petra Lucht, Professorin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Technischen Universität Berlin, in das Spannungsfeld Frauen und MINT ein und stellt weitere Projekte und Initiativen hierzu vor.

Die Mädchen erwartet in den nächsten Monaten eine Reihe interessanter Angebote: Forschungsworkshops, etwa einer mit dem Titel „Visualisierung von Musik“ an der OTH in Weiden, Exkursionen ins Deutsche Museum, Empowerment-Workshops zur Stärkung ihrer Stärken und vieles mehr, das in der Orientierungsphase für die berufliche Zukunft wichtig ist.

Über das Projekt
Das MINT-Mädchen-Projekt richtet sich an MINT-talentierte Schülerinnen und zielt darauf ab, diese für ein MINT-Studium oder einen MINT-Beruf zu gewinnen. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 01FP1716 gefördert.

Kontakt:
Abteilung Amberg:
Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991

Abteilung Weiden:
Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991

E-Mail: info(at)oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1330Thu, 11 Oct 2018 11:15:00 +0200Don’t Care! Be Square! https://optecnet.de/http:///MVsquare Linienlasermodule Mit dem MVsquare präsentiert LASER COMPONENTS zur Vision 2018 (Messe Stuttgart, 6.-8. November) erstmals ein FLEXPOINT® Linienlasermodul mit einem rechteckigen Gehäuse (L x B x H: 65 x 15 x 15 mm). Bei der Serienproduktion von 3D-Systemen für die industrielle Bildverarbeitung lässt sich diese neueste Ergänzung der FLEXPOINT® MV Serie besonders schnell und einfach installieren. Fokus, Strahllage und alle anderen Parameter werden bereits bei der Herstellung nach Kundenvorgaben justiert. Auf Kundenwunsch wird es den MVsquare auch in einer Variante für den platzsparenden Einbau geben, bei der der Laserstrahl um 90° umgelenkt wird und seitlich aus dem Gehäuse austritt. Mit dem neuen Modul umfasst die MV Serie jetzt zehn Modelle mit einer Vielzahl von Varianten. Der Kunde hat unter anderem die Wahl zwischen verschiedenen Wellenlängen: blau (405/450 nm), grün (520 nm), rot (635/660/685 nm) und NIR (785/830/850 nm). Abhängig von der Laserdiode erreichen sie Ausgangsleistungen bis 100 mW. Neben den Standardversionen mit einstellbarem Fokus gibt es die meisten Modelle auch in einer kostengünstigen Variante mit fixem Fokus. Besonders innovativ sind platzsparende Versionen, bei denen Optik und Laser von der Elektronik getrennt sind. Zusätzliche Optionen wie digitale Modulation oder analoge Leistungseinstellung runden die Bestellmöglichkeiten ab.    

» Weitere Informationen

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1329Wed, 10 Oct 2018 12:20:00 +0200OptecNet-Veranstaltungsnewsletter https://optecnet.de/http:///Deutschlandweiter Überblick über das Seminar- und Weiterbildungsangebot der regionalen Netze Optische Technologien (OptecNet Deutschland e.V.)Mit einem Klick finden Sie hier eine deutschlandweite Liste der Seminar- und Weiterbildungsangebote der regionalen Netze Optische Technologien (OptecNet Deutschland e.V.)

Download OptecNet-Veranstaltungsnewsletter 

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NewsAus den NetzenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1325Tue, 09 Oct 2018 11:37:44 +0200Rahmenprogramm zu Quantentechnologien verabschiedet https://optecnet.de/http:///Die Bundesregierung hat am 26.9.2018 ein Förderprogramm für die Erforschung quantentechnologischer Anwendungen verabschiedet. Quanteneffekte, also physikalische Phänomene die auf Gesetzmäßigkeit auf meist atomarer Ebene basieren, haben in den letzten Jahren zunehmend außerhalb der Grundlagenforschung an Bedeutung gewonnen. Das am 26.9.2018 verabschiedete Rahmenprogramm der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ soll die Forschung zur technologischen Anwendung solcher Quanteneffekte systematisch vorantreiben. Das Programm ist thematisch in vier Schwerpunktbereiche untergliedert: Quantencomputer, Quantenkommunikation, Quantenbasierte Messtechnik und Basistechnologien für Quantensysteme.

Auch an der PTB, dem nationalen Metrologieinstitut Deutschlands, wird intensiv in den verschiedenen Fachabteilungen zu Quanteneffekten und möglichen – natürlich insbesondere messtechnischen – Anwendungen geforscht. Supra- und Halbleiterquantennormale als Grundlage für elektrische Messgrößen, Entwicklung noch präziserer Zeit- und Längenmessungen und Einzelphotonenquellen und -detektoren sind nur einige der vielfältigen Forschungsbereiche der PTB in diesem spannenden und vielseitigen Themengebiet.

https://www.quantentechnologien.de/

Kontakt:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Nachrichtenredaktion
Imke Frischmuth
Bundesallee 100
38116 Braunschweig

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1327Tue, 09 Oct 2018 10:05:00 +0200Wirtschaftsförderung startet Kampagne #MitGründenhttps://optecnet.de/http:///Gründungstag feiert Premiere an neuem Ort.Gründerinnen und Gründer und solche, die es werden wollen, kamen am Freitag, 21. September, zum 9. Gründungstag des Gründungsnetzwerks Braunschweig in die Wichmannhallen. Zugleich gab Geschäftsführer Gerold Leppa den Startschuss für eine neue Kommunikationskampagne der Braunschweig Zukunft GmbH. Unter dem Motto „Braunschweig #MitGründen“ präsentiert die Wirtschaftsförderung fortan die Stärken des Gründerstandorts Braunschweig und will Gründungsinteressierten einen noch besseren Überblick über die verschiedenen Unterstützungsangebote in Braunschweig bieten.

„Der Ort des 9. Gründungstages passt wunderbar zu dem, was sich in der Gründerszene unserer Stadt momentan entwickelt“, so Leppa. Erstmals fand die Veranstaltung im TRAFO in den Wichmannhallen statt, die sich mehr und mehr als Treffpunkt der Braunschweiger Gründerszene etablieren. Sie sind CoWorking-Space und Digital Hub in einem, also ein Treffpunkt für kreative Köpfe, IT-Spezialisten, Start-ups und erfahrene Unternehmen. „Hier können sich Akteure aus den verschiedensten Fachgebieten austauschen und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft entwickeln“, so der Wirtschaftsdezernent. „Wo neue Ideen entstehen, entwickeln sich auch neue Geschäftsmodelle, die innovative Start-ups hervorbringen können.“

Diese Entwicklung zu fördern sei das erklärte Ziel der städtischen Wirtschaftsförderung und ihrer Partner. Mehr als 20 Braunschweiger Einrichtungen – Verbände, Kammern, Banken und Vereine – engagieren sich im Gründungsnetzwerk Braunschweig. „Das ist ein enorm starkes Netzwerk, mit dem wir Gründerinnen und Gründern zu allen Fragen rund um die Selbstständigkeit eine kompetente Beratung bieten können“, sagte Leppa. Beim Gründungstag stellten die Mitglieder des Gründungsnetzwerks ihre Arbeit vor und standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern beim „Marktplatz“ Rede und Antwort.

Beim Gründertalk berichteten Irina und Denis Shiyanov von der VirtuaLounge sowie Bernd Stolte von der Sprachschule inlingua Braunschweig über ihre Gründungserfahrungen. Uwe Heinze von der Industrie- und Handelskammer Braunschweig zeigte den Gründungsinteressierten in seinem Vortrag „Ihr Weg zum Erfolg“ die wichtigsten Schritte auf dem Weg zum eigenen Unternehmen auf.

Kampagne #MitGründen wirbt für Braunschweig als Standort für Gründerinnen und Gründer

Wie Leppa betonte, gebe es ergänzend zum Gründungsnetzwerk in Braunschweig inzwischen viele weitere Anlaufstellen für Gründerinnen und Gründer. Dank des Engagements öffentlicher wie auch privater Akteure habe sich Braunschweig in den vergangenen Jahren als Gründerstandort stark weiterentwickelt. „Das wertvolle Beratungsnetzwerk besteht schon seit Langem. Inzwischen ist das Angebot an Gründerorten, Unterstützungsangeboten und Kooperationsmöglichkeiten in Braunschweig aber enorm breit und deckt die verschiedenen Phasen der Existenzgründung immer besser ab.“ Als Beispiele nannte Leppa das vom Land Niedersachsen geförderte Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation (MO.IN) der Braunschweig Zukunft GmbH, den Bunker in der Methfesselstraße, den Entrepreneurship Hub von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule, das Protohaus am Rebenring und eben den TRAFO Hub in den Wichmannhallen. Zudem hätten sich viele neue Veranstaltungsformen etabliert, wie Hackathons, Start-up-Wochenenden und weitere Anlässe, bei denen sich Kreative, Erfinder, Tüftler und Bastler, aber auch eher klassische Gründerinnen und Gründer wie z. B. aus dem Handwerk austauschen könnten.

„Die wachsende Attraktivität des Gründungsstandorts Braunschweig wollen wir mit der neuen Kampagne ‚Braunschweig #MitGründen‘ noch stärker und frischer nach Innen und Außen transportieren“, so der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Die Menge an Angeboten erfordere einen zentralen Überblick. Diesen soll künftig die Internetseite www.gründen-in-braunschweig.de geben. Dort finden Besucherinnen und Besucher nicht nur gute Gründe, um in Braunschweig zu gründen, sondern auch Informationen zu Veranstaltungen und aktuellen Entwicklungen in der Gründungsstadt Braunschweig. Zudem kommen Gründerinnen und Gründer zu Wort, die ihr unternehmerisches Glück in Braunschweig erfolgreich in die Hand genommen haben und in Video-Interviews von ihren Erfahrungen erzählen. „Sie sind die Gesichter dieser Kampagne. Sie sind Vorbild und Beispiel dafür, dass es sich lohnt, den Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen“, so Leppa.

Zum Start der Kampagne sind die Motive mit den Gründerinnen und Gründern der High-Tech-Werkstatt Protohaus, der Social-Media-Agentur Kreativrausch, des E-Bike-Handels Kasten sowie des verpackungsfreien Lebensmittelgeschäfts Wunderbar Unverpackt unter anderem auf Großflächenplakaten in Braunschweig und der Region zu sehen. Interessierte können die Kampagne zudem auf Facebook unter www.facebook.com/bsmitgruenden sowie auf Instagram unter www.instagram.com/bsmitgruenden verfolgen.

Die Kampagne hat die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit der Braunschweiger Werbeagentur Biceps umgesetzt, die sich in einem Agenturwettbewerb durchsetzen konnte.

Weitere Infos unter: www.gründen-in-braunschweig.de

Kontakt

Braunschweig Zukunft GmbH
-Wirtschaftsförderung-
Schuhstraße 24

D-38100 Braunschweig

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1326Tue, 09 Oct 2018 10:00:00 +0200HAWK plant Forschungs-informationssystemhttps://optecnet.de/http:///Bei Kick-off-Veranstaltung wurden Ziele, Wünsche und Ideen zusammengetragen.Die HAWK plant, ein Forschungsinformationssystem (FIS) einzuführen. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, sind noch viele Dinge zu tun. In einer Kick-off-Veranstaltung sind nun einige Forscher/innen und Unterstützer/innen der Forschung an der HAWK zusammengekommen.

Es wurden Ziele definiert, Ideen ausgetauscht, Anregungen und Wünsche zusammengetragen und Pläne geschmiedet. Weitere Workshops werden folgen. Die Vorbereitungen werden von der externen Beratung Campus Unity GmbH mit viel Erfahrung und Know-How begleitet.

Mit der Unterstützung möglichst vieler Interessent/inn/en und späterer Nutzer/innen wird die Entwicklung eines gemeinsamen HAWK-Forschungsinformationssystems hoffentlich gut und zügig vorangebracht. „Alle Hochschulen stehen im Moment davor, ein Forschungsinformationssystem einzuführen. Ganz wenige haben es schon getan. Wir wollen an der vordersten Spitze mit dabei sein“, erklärt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer.

Als sinnvolle und unterstützende Vorarbeit zur Einführung eines FIS hat die HAWK nun auch einen Web of Science Zugang lizenziert. Das Web of Science (WoS) ist eine Datenbank zur Recherche von wissenschaftlichen Beiträgen in verschiedenen Fachindexen (Fachzeitschriften, Bücher, Tagungen).
Im WoS sind „nur“ peer reviewed Zeitschriften und Artikel enthalten, die strikten Kriterien und einer aufwändigen Evaluation unterliegen. So stellt das WoS neben der wissenschaftlichen Recherche außerdem eine Möglichkeit zur Qualitätssicherung dar, auch um Fake Science auszuschließen.
Das WoS soll die Literaturrecherche für wissenschaftliches Arbeiten und die Forschung sowohl von Studierenden als auch von Mitarbeiter/inne/n und Professor/inn/en unterstützen. Außerdem ist geplant, das Web of Science später auch in das neu entstehende FIS via Schnittstelle einzubinden, um die Abbildung der Publikationsleistungen der Angehörigen der HAWK zu erleichtern.

Weitere Informationen

HAWK Hochschule für angewandte
Wissenschaft und Kunst
Fachhochschule
Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Von-Ossietzky-Straße 99
37085 Göttingen

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1322Mon, 08 Oct 2018 11:00:44 +0200Innovation Camp BW - Silicon Valley für den Mittelstandhttps://optecnet.de/http:///Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte. Um baden-württembergischen Unternehmen, insbesondere KMU, die Möglichkeit zu geben, sich mit den Rahmenbedingungen vor Ort auseinanderzusetzen, hat das Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das Programm „Innovationcamp BW Silicon Valley“ aufgelegt. Organisiert wird das Programm von Baden-Württemberg International mit Unterstützung der AHK San Francisco.

Das Innovation Camp BW richtet sich primär an Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg. Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte. In 2018 wird es noch ein Programm ab dem 26. November geben. Die Programme in 2019 finden ab dem 11. März, 15. Juli und 21. Oktober statt und werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert.

In einem individualisierten Programm lernen Sie, wie sich disruptive Geschäftsmodelle und Technologien aus dem Silicon Valley auf Ihre Industrie auswirken und sich zum Vorteil für Ihr Unternehmen nutzen lassen. In interaktiven Workshops und Startup-Besuchen vermitteln Ihnen ausgewählte Mentoren erprobte Innovationsmethoden des Valleys, die Ihrem Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Mehr Informationen

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NewsOptecNetPhotonics BWFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1328Mon, 08 Oct 2018 08:50:00 +0200Career Center und Jobboard auf der Vision 2018https://optecnet.de/http:///Auch in diesem Jahr bietet die Messe Stuttgart wieder in Zusammenarbeit mit der beratungsgruppe wirth + partner ein Career Center auf der Messe Vision 2018 an, die vom 6. bis 8. November 2018 in Stuttgart stattfindet. Das Career Center mit Jobboard und Career Coaching Service ist Anlaufstelle für Spezialisten, Führungskräfte und Berufseinsteiger auf der Suche nach neuen Karriereoptionen bzw. Stellenangeboten. Das Jobboard informiert an zentraler Stelle über Job-, Trainee- und Praktikaangebote. Für Unternehmen hat es den großen Vorteil, sich attraktiv und individuell als Arbeitgeber vorzustellen und von Bewerbern gezielt angesprochen zu werden. Den interessierten Bewerbern geben die Berater auf Anfrage Firmendaten bzw. Hallen- und Standnummern weiter, um gegebenenfalls direkt auf der Messe schon Kontakt aufzunehmen. Weiterführende Informationen bekommt man unter www.vision-messe.de. Stellenanzeigen können direkt per E-Mail an vision@fair.sutter.de geschickt oder vor Ort bei der Standbetreuung des Career Centers abgegeben werden. Außerdem helfen die Personalexperten der beratungsgruppe wirth + partner den Unternehmen bei allen Recruitingfragen weiter. Nähere Informationen unter www.wirth-partner.com.

Das Career Coaching kann von allen Besuchern genutzt werden, die sich über die Themen Karriere und Bewerbung bzw. Jobwechsel oder Berufseinstieg informieren wollen. In jeweils halbstündigen Coaching Gesprächen stehen die erfahrenen Personalexperten von wirth + partner Rede und Antwort und geben wertvolle Tipps rund um die Karriereplanung. Termine können bereits jetzt telefonisch unter 089/4599580 oder per Mail unter info(at)wirth-partner.com vereinbart werden.

Die beratungsgruppe wirth + partner kann auf eine über 30 Jahre lange Erfahrung bei der Suche und Auswahl von Spezialisten, Nachwuchs- und Führungskräften für zukunftsorientierte Unternehmen im High-Tech Umfeld zurückblicken. Die Personalspezialisten kennen sich sowohl in den Strukturen und Organisationsabläufen der Unternehmen als auch im Branchenumfeld aus und können daher gezielt Firmen und Jobsuchenden individuell und professionell zur Seite stehen, Karrierewege aufzeigen und Hilfestellungen geben.

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1320Fri, 05 Oct 2018 11:40:00 +0200Stark wachsende TOPTICA vergrößert seine Führungsmannschafthttps://optecnet.de/http:///Vom 1.10.2018 an rückt Dr. Thomas Renner, langjähriger Vertriebs- und Marketingleiter der TOPTICA Photonics AG, in den Vorstand der Firma auf. Neben den Gründungsvorständen, Dr. Wilhelm Kaenders (Technologie) und Dr. Thomas Weber (Operations und Finanzen), wird Dr. Renner für Vertrieb, Marketing und Produktmanagement zuständig sein und sich insbesondere auf den weiteren globalen Ausbau der Aktivitäten der TOPTICA konzentrieren. Dr. Renner ist, wie seine Kollegen, Laserphysiker mit einer erfolgreichen Karriere in der Industrie mit Stationen sowohl in der Entwicklung, Produktmanagement als auch beim Aufbau von sehr erfolgreichen Vertriebsorganisationen. Wilhelm Kaenders begrüßt seinen Vorstandskollegen mit einer Anerkennung seiner langjährigen Tätigkeit für das Unternehmen: „Die weltweit erfolgreiche Marke TOPTICA und das stetige Umsatzwachstum ist bereits heute ein großer Verdienst von Dr. Renner.“
Thomas Weber pflichtet dem bei: „Mit seiner Erfahrung leitete Thomas Renner eine Professionalisierung von Vertrieb und Marketing ein und ich freue mich, dass er an unserer Seite das weitere Wachstum zum Ziel hat.“
Thomas Renner freut sich ebenfalls sehr auf die neue Rolle: “Der spezielle TOPTICA-Spirit und der spannende Technologiemix haben mich schon immer begeistert. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Wilhelm Kaenders, Thomas Weber sowie dem gesamten TOPTICA Team.”
TOPTICA befindet sich weiter auf einem ambitionierten Wachstumspfad und beschäftigt heute 278 Mitarbeiter in 5 Geschäftseinheiten (TOPTICA Photonics AG, TOPTICA Projects GmbH, TOPTICA Photonics Inc., TOPTICA Photonics K.K. und eagleyard Photonics) mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von etwa 60 M€. Die Laser decken quasi alle wesentlichen Wellenlängen für die Quantentechnologie, Biophotonik und industrielle Messtechnik ab.

TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
82166 Gräfelfing
www.toptica.com
http://www.toptica.com/company-profile/news/

Phone + 49 89 85837-100
marcom(at)toptica.com

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1319Fri, 05 Oct 2018 10:36:09 +0200Composites-Group des LZH auf der ITHEC 2018https://optecnet.de/http:///Die neuesten Entwicklungen rund um die laserbasierte Bearbeitung thermoplastischer Faserverbundwerkstoffe zeigt die Composites Group des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) auf der ITHEC 2018 (International Conference and Exhibition on Thermoplastic Composites) vom 30. bis 31. Oktober 2018 in Bremen.Serientauglichkeit, hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit sowie geringe Kosten pro Bauteil sind die primären Ziele bei der Qualifizierung photonischer Prozesse für die Automobilindustrie und die Luftfahrt. Laserbasierte Verfahren zur Bearbeitung thermoplastischer Faserverbundstrukturen bieten hierfür vielversprechende Ansätze. Laserbasierte Verfahren zur Bearbeitung thermoplastischer Faserverbundstrukturen eignen sich hervorragend für den Einsatz in der Serienproduktion, haben eine hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit und ermöglichen geringe Kosten pro Bauteil.

Auf Stand D10 zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH, wie diese Faserverbundwerkstoffe mit maßgeschneiderten Laserprozessen präzise und effizient bearbeitet werden können. Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf folgenden Anwendungen:

  • Laserstrahlschweißen thermoplastischer Composite-Strukturen
  • Laserstrahlschneiden und -bohren konsolidierter Bauteile
  • Oberflächenbearbeitung
  • Reparaturverfahren mittels Laserablations- und Laserfügeverfahren
  • Entwicklung angepasster Prozessbeobachtung und Prozessregelung

Die Composites Group stellt mit dem Vortrag "A new Generation of Thermoplastic Lining Panels for Aerospace Applications" das Potenzial des Laserschweißens von thermoplastischen CFK-Strukturen vor. Der Vortrag findet am 31. Oktober 2018 von 14:25 Uhr bis 14:50 Uhr im Hanse Saal (Session E: Aerostructures II) statt.

Passend hierzu können sich Besucher sowohl am LZH-Stand selbst als auch auf der Sonderausstellungsfläche der ITHEC über das Laserschweißen faserverstärkter Großstrukturen informieren. An beiden Orten findet sich ein Demonstrator des „Thermoplastic Lining Panels“. Mit diesem haben es die Mitarbeiter der LZH-Composites Group bis in die Finalrunde des JEC World Innovation Awards im März dieses Jahres in Paris geschafft.

Die Composites Group ist Event Sponsor der ITHEC.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1318Fri, 05 Oct 2018 10:23:35 +0200Konstruktion für die Additive Fertigunghttps://optecnet.de/http:///Beim dritten gemeinsamen Workshop des Instituts für Produktentwicklung und Gerätebau (iPeG) der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) erhielten rund 80 Teilnehmer einen fundierten Überblick über das Thema „Konstruktion für die Additive Fertigung“.„Die Additive Fertigung ist zu großen Teilen bereits in der Anwendung angekommen“, sagte Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Geschäftsführer des LZH, in der Begrüßung. „Doch gibt es zum Thema Konstruktion noch einen erheblichen Informations- und Weiterentwicklungsbedarf.“

„Die Konstruktionspotentiale der Additiven Fertigung hinsichtlich Nachhaltigkeit und kreativer Lösungen liegen nicht im Nachbau, sondern in den, durch die Technologie gegebenen, völlig neuen Möglichkeiten“, sagte Prof. Dr.-Ing. Roland Lachmayer, Institutsleiter des iPeG. „Wir sprechen deshalb hier nicht über Rapid Prototyping sondern primär über die Additive Fertigung von Serienlösungen.“

Die Bedeutung des Themas zeigte sich sowohl am großen Interesse der Teilnehmer aus ganz Deutschland als auch an der Menge der eingereichten Beiträge. In 18 kurzen Vorträgen wurden vor allem wissenschaftliche Ansätze der Konstruktion vorgestellt. Dabei wurde deutlich, nicht nur die Produkte verändern sich, sondern auch die Produktionsketten. Dabei darf die additive Fertigung nicht isoliert betrachtet werden. Häufig wird sie nämlich mit konventionellen Prozessen, wie Spanen und Fräsen, kombiniert. Das beeinflusst natürlich auch die Konstruktion der Bauteile.

Spannende Konstruktionsansätze finden sich auch in der Natur: Die Bionik bietet Inspirationen und ermöglicht Perspektivwechsel. Vorgestellt wurden auch neue Lösungsfindungsansätze und digitale Werkzeuge um die Prozesse vorhersagbarer zu machen.

Die Beiträge der Veranstaltung werden auch in diesem Jahr in einem Buch im Springer Vieweg Verlag veröffentlicht. Vorab durchlaufen sie ein Peer-Review-Verfahren. Das Buch zur letzten Veranstaltung ist bereits erhältlich:

Lachmayer, R.; Lippert, R. B.; Kaierle, S. (Hrsg.) (2018): Additive Serienfertigung - Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder für die Anwendung, Springer Vieweg Verlag, Berlin Heidelberg; ISBN: 978-3-662-56462-2

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1317Fri, 05 Oct 2018 09:10:00 +0200ilumVISION - Neues Laserdiodenmodul für den Bereich Machine Visionhttps://optecnet.de/http:///Als Lösung für anspruchsvolle Beleuchtungsaufgaben stellt IMM Photonics die neue Laserdiodenmodul-Serie ilumVISION vor. Im starken Wachstumsmarkt der Machine Vision sind neben Kameras auch immer komplexere Beleuchtungen notwendig.
Das neue Laserdiodenmodul mit homogener Linie findet insbesondere dort Anwendung,wo eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung benötigt wird.
Verfügbar in den Optionen „dünne Linie“ oder „hohe Tiefenschärfe“, ist das ilumVISIONoptimal für die Auflösung besonders kleiner Strukturen oder großer Arbeitsbereichegeeignet.
Ein innovatives Treiberdesign ermöglicht eine hohe Modulationsfrequenz von bis zu 1 MHzbei kurzen Anstiegs- und Abfallzeiten. Besonders hervorzuheben sind die Ein- undAusschaltverzögerungen, die über den gesamten Modulationsbereich konstant bleiben.
Standardmäßig lassen sich die Module von 300 mm bis 1000 mm fokussieren. Bei 520 nmwird eine Ausgangsleistung bis 50 mW und bei 660 nm bis 130 mW angeboten. DerWeitbereichseingang ermöglicht einen Betrieb von 4,5 V bis 30 V. Erhältlich sindÖffnungswinkel von 15° bis 90°.

www.imm-photonics.de

Über IMM Photonics:
Seit 1992 entwickeln wir mit unserer breitenKompetenz in den Bereichen Laser,Faseroptik, Sensorik, Feinmechanik undElektronik neue innovative Komponenten undModule für zahlreiche Kunden aus denunterschiedlichsten Technologiebereichen.

Kontakt:
IMM Photonics GmbH
Ohmstr. 4
85716 Unterschleißheim
Tel: +49 89 32 14 12-0
sales(at)imm-photonics.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1316Thu, 04 Oct 2018 09:08:48 +0200Nobelpreis für die Optischen Technologienhttps://optecnet.de/http:///Mit dem Physik-Nobelpreis 2018 werden zwei wichtige Technologien der Photonik ausgezeichnet: Die optische Pinzette und die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse.Für die optische Pinzette und ihre Anwendung in der Biologie erhält Arhtur Ashkin von den Bell Laboratories, Holmdel, USA eine Hälfte des Preisgelds. Mit optischen Pinzetten können Partikel, Atome, Viren oder Zellen mit Laserlicht "gefangen" und bewegt werden.

Die zweite Hälfte teilen sich Gérard Mourou von der École Polytechnique, Palaiseau, France und der University of Michigan, Ann Arbor, USA und Donna Strickland von der University of Waterloo, Canada. Sie hatten das Grundprinzip für die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse entwickelt, die heute in der Forschung aber auch in der hochpräzisen Materialbearbeitung eingesetzt werden.

Die Innovationsnetze Optische Technologien gratulieren den Preisträgern herzlich.

Zur Pressemeldung des Nobelpreis-Komittees

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NewsPreise und AuszeichungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1315Tue, 02 Oct 2018 13:13:29 +0200Meilenstein für die Photonik in Hannoverhttps://optecnet.de/http:///An zwei der von den Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (LUH) beantragten Exzellenzcluster wird das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zukünftig direkt mitarbeiten. Die Cluster PhoenixD und QuantumFrontiers wurden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Förderung ausgewählt.„Die Entscheidung ist ein Meilenstein für die Photonikforschung in Hannover“, freut sich Dietmar Kracht, wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des LZH, über die Entscheidung.

„Mit der Förderung werden wir die Photonikforschung entscheidend vorantreiben und Neuerungen schneller in die Wirtschaft und das alltägliche Leben bringen“, ergänzt Dr.-Ing. Stefan Kaierle, ebenfalls wissenschaftlich-technischer Geschäftsführer des LZH.

Das LZH gratuliert den niedersächsischen Universitäten und allen beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diesem außerordentlichen Erfolg.

An den folgenden Clustern wird das LZH beteiligt sein:

PhoenixD
Einen Paradigmenwechsel in der Herstellung von Optiken will der Exzellenzcluster Photonics, Optics, and Engineering – Innovation Across Disciplines (PhoenixD) einleiten. Die Idee dahinter: Optikdesign, Optiksimulation und moderne Produktionsmethoden zu einer einzigen integrierten Plattform verweben. Damit sollen optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig additiv gefertigt werden. PhoenixD ist eine disziplinübergreifende Initiative zwischen Maschinenbau, Physik, Elektrotechnik, Informatik und Chemie. Sie vereint erstklassige Optik, Produktionstechnik, Simulations- und Materialkompetenz.

In PhoenixD geht es unter anderem darum, Pflanzenkontrolle in der Landwirtschaft mit dem Laser durchzuführen, lichtbasierte Diagnose-Verfahren zu vereinfachen und voranzutreiben, adaptive Brillengläser zu entwickeln oder die Straßensicherheit durch den Einsatz von optischen Einheiten zu verbessern. Außerdem bringt das LZH seine Expertise in der Beschichtung von Optiken ein.

QuantumFrontiers
In dem Cluster „Light and Matter at the Quantum Frontier: Foundations of and Applications in Metrology“ (QuantumFrontiers) hat sich ein interdisziplinäres Netzwerk aus Physikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern zum Ziel gesetzt, die Grenzen des Messbaren zu verschieben. Sie wollen Quantenzustände von Licht und Materie vollständig kontrollieren können. Damit würden sie die Grundlage für die Metrologie von morgen schaffen. Positive Auswirkungen hätte das auf die Navigation, Zeitsynchronisation, Kryptographie, biologische Systeme und Materialwissenschaften. Von der neuen Präzision würde auch die Gravitationswellenforschung profitieren. Diese würde den Grundstein legen, um den „Big Bang“ zu detektieren. Die Forschungen in dem Cluster bauen auf dem ausgelaufenen Exzellenzcluster QUEST der LUH auf.

QuantumFrontiers und PhoenixD wurden von der LUH gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig beantragt. Die Clustervorschläge hatten sich gegen 195 Antragsskizzen der ersten Runde durchgesetzt. 88 Vorhaben wurden in der zweiten Runde zur Ausarbeitung aufgefordert, davon wurden 57 zur Förderung ausgewählt.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

 

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1314Fri, 28 Sep 2018 08:18:04 +0200Fulminanter Sieg für Hannover in der Exzellenzstrategie https://optecnet.de/http:///Leibniz Universität Hannover erhält Zuschlag für zwei eigen geführte Exzellenzcluster und ein mitbeantragtes Projekt. 

Riesenerfolg für die Leibniz Universität Hannover in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern: Die beiden eigen geführten Anträge QuantumFrontiers (Light and Matter at the Quantum Frontier: Foundations of and Applications in Metrology) und PhoenixD (Photonics, Optics, and Engineering - Innovation Across Disciplines) werden Exzellenzcluster und erhalten damit eine Millionenförderung ab 1. Januar 2019 für zunächst sieben Jahre. Die Fördersumme bewegt sich zwischen 3 und 10 Millionen Euro pro Jahr. Den Zuschlag für die Förderung als Exzellenzcluster hat außerdem der bereits bestehende Cluster Hearing4all erhalten. Das Cluster wurde mit der Ausrichtung "Research for personalized treatment of hearing deficits" neu bewilligt. Hier liegt die Federführung bei der Universität Oldenburg, LUH und MHH tragen wesentlich als Mitantragstellerinnen bei. Die Leibniz Universität gratuliert der MHH zudem zur Bewilligung des Exzellenzclusters RESIST (Resolving Infection Susceptibility). Damit wurden vier der fünf beantragten Cluster in Hannover bewilligt. Die finale Entscheidung der Expertenkommission wurde heute verkündet.

Damit können LUH und MHH nun gemeinsam einen Antrag auf Förderung als Exzellenzverbund stellen. Voraussetzung dafür ist die Bewilligung von insgesamt mindestens drei Exzellenzclustern an den beteiligten Hochschulen. Diese Hürde ist mit der heutigen Entscheidung der Expertenkommission fulminant genommen bzw. übertroffen. Details dazu erfahren Sie in einer Pressekonferenz am morgigen Freitag, 28. September 2018, um 11 Uhr im Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover (gesonderte Einladung folgt in Kürze).

"Wir freuen uns außerordentlich über diesen großartigen Erfolg", sagt Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover. "Ein großer Tag für die Leibniz Universität! Ein phantastischer Erfolg! Der Zuschlag für die Projekte PhoenixD und QuantumFrontiers zahlt auf unsere international sichtbaren Forschungsschwerpunkte ein und zeigt, dass wir mit unserer disziplinübergreifenden Bündelung herausragender Einzelleistungen auf dem richtigen Weg sind. Ich danke unseren beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und dem wissenschaftsunterstützenden Personal für das herausragende Engagement unter extremem Zeitdruck in der Antragsphase und für den Mut, sich mit Verve für ihre Universität in diesen Wettbewerb zu begeben." Nun gelte es, noch einmal alles daran zu setzen, gemeinsam mit der MHH einen überzeugenden Verbundantrag auf den Weg zu bringen. Der Antrag muss im Dezember 2018 eingereicht werden. Er zielt darauf ab, die Zusammenarbeit der Hochschulen in ausgewiesenen Zukunftsfeldern auszubauen und den Standort Hannover weiter zu profilieren. An diesem Antrag wird zurzeit bereits mit Hochdruck gearbeitet. Neben einem aufwendigen Datenteil (u.a. bestehend aus Daten zur Organisation von Forschung, Lehre, Transfer, Forschungsinfrastrukturen, der Abbildung von Prozessen und Strukturen der Hochschulen) und einer Stärken-Schwächen-Analyse der Bereiche Forschung, Lehre und Transfer, müssen Strategie, Zielsetzung und Inhalte des Verbundes und dafür notwendige gemeinsame Governance und Verwaltungsstrukturen entwickelt werden.

Auch der Vorsitzende des Hochschulrats der LUH, Prof. Dr. Jürgen Mlynek, zeigt sich begeistert von dem Ergebnis: "Im Namen des Hochschulrats gratuliere ich den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in diesem harten Wettbewerb alles gegeben und reüssiert haben. Die Leibniz Universität hat hier wieder einmal gezeigt, dass sie sich zu einem Ort der Spitzenforschung entwickelt hat und hochkarätige innovative Forschungsfelder besetzt. Der Hochschulrat freut sich darüber, diese Entwicklung mitgestalten zu können und unterstützt auch die nun folgende Antragsstellung von LUH und MHH ausdrücklich."

"Der Erfolg in der Exzellenzstrategie ist eine phantastische Bestätigung unserer bisherigen Arbeit und unserer Vorhaben für die Zukunft", sagt Prof. Dr. Uwe Morgner, Sprecher des neuen Exzellenzclusters PhoenixD (gemeinsam mit Prof. Dr. Ludger Overmeyer und Prof. Dr. Wolfgang Kowalsky). Das Ziel des Forschungsverbundes ist es, optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig aus additiver Fertigung zu entwickeln. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Maschinenbau, der Physik, der Elektrotechnik, Informatik und Chemie arbeiten gemeinsam an der Simulation, Fabrikation und Anwendung optischer Systeme. Bislang werden optische Linsen aus Glas und das umgebende Gehäuse in mehreren Arbeitsschritten - oftmals in Handarbeit - hergestellt. Die Fachleute der unterschiedlichen Disziplinen arbeiten in dem Forschungsverbund an einem digitalisierten Fertigungssystem, das individualisierte Produkte herstellen kann.

Das System eröffnet in der Anwendung weitreichende Möglichkeiten. In der Landwirtschaft etwa könnte der Einsatz von Chemie gegen Unkraut auf dem Acker minimiert werden. Durch die Präzisionsoptik kann ein Sensor die Pflanzen registrieren und Unkraut erkennen, das dann gezielt mit einem Laser zerstört werden kann. Für diese Anwendung sind optische Bauteile in der Herstellung bisher zu teuer. Auch individualisierte Optik für den medizinischen Bereich ist eine Anwendungsmöglichkeit. Zum Beispiel wird eine schnellere Blutanalyse zur Diagnostik von Krankheiten möglich. Die PhoenixD-Initiative wurde vom Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) gestartet. Neben der Leibniz Universität Hannover sind die TU Braunschweig, das Laserzentrum Hannover und das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) beteiligt.

Der weitere genehmigte Exzellenzcluster QuantumFrontiers befasst sich mit Licht und Materie an der Quantengrenze. "Wir freuen uns ausnehmend über diesen Erfolg", sagt Prof. Dr. Karsten Danzmann, Sprecher des Clusters (gemeinsam mit Prof. Dr. Piet O. Schmidt und Prof. Dr. Andreas Waag). "Mit der Exzellenz-Förderung können wir unsere anwendungsorientierte Grundlagenforschung unter idealen Bedingungen vorantreiben." Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsverbundes befassen sich mit neuen Messtechnologien auf Nanoebene. Physikalische Grundeinheiten wie Masse, Länge und Zeit sollen in diesem äußerst kleinen Maßstab präziser werden. Dabei werden Effekte der Quantenmechanik gezielt genutzt, um Messgenauigkeiten zu verbessern. Hierbei arbeiten Expertinnen und Experten aus verschiedensten Bereichen der Physik, der Astronomie, der Geodäsie und der Geoinformatik, der Halbleiterforschung, der Schaltungen und integrierten Systeme zusammen.

Diese Grundlagenforschung soll die Basis für viele verschiedene Innovationen liefern, beispielswiese für verbesserte Erdbeobachtung und Navigation. Auch neue Materialentwicklungen auf Nanoebene sollen damit möglich werden, genauso wie Fortschritte in der Halbleitertechnik, die zentraler Bestandteil fast aller elektronischer Geräte sind. An QuantumFrontiers sind neben der Leibniz Universität Hannover die TU Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig, das Laser Zentrum Hannover e.V., das Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen sowie das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) beteiligt.

Maßgeblich beteiligt ist die Leibniz Universität Hannover außerdem an dem seit 2012 laufenden Exzellenzcluster Hearing4all. Die Leibniz Universität Hannover ist hier wie die MHH Mitantragstellerin (die Federführung des Konsortiums liegt bei der Universität Oldenburg). Ziel des Clusters ist das "Hören für alle". Durch eine Verbesserung der individualisierten Hördiagnostik und der darauf angepassten Versorgung mit persönlichen Hörhilfen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Kommunikationssituation von Betroffenen entscheidend verbessern. Hierbei werden grundlegende, auf Modellen basierende Arbeiten zur Diagnose und zum auditorischen Profil von normal- bis schwerhörenden Menschen durchgeführt, um zu einem besseren Verständnis des individuellen Gehörs zu gelangen. Darüber hinaus werden diese Modelle benutzt, um die individuelle Versorgung mit technischen Hörhilfen zu verbessern und an die jeweilige Situation angepasst zu optimieren.

Die Leibniz Universität gratuliert der MHH zudem zur Bewilligung des Exzellenzclusters RESIST (Resolving Infection Susceptibility). In dem Verbundprojekt werden die molekularen Grundlagen von Abwehrschwächen gegenüber Erregern erforscht, um Infektionen besser vermeiden, diagnostizieren und therapieren zu können.

Weitere Informationen zur Exzellenzstrategie unter: http://www.dfg.de/foerderung/exzellenzstrategie/index.html

Kontakt:

Leibniz Universität Hannover
Pressesprecherin
Mechtild Freiin von Münchhausen
Welfengarten 1
30167 Hannover

E-Mail: vonMuenchhausen@zuv.uni-hannover.de 

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1313Thu, 27 Sep 2018 16:25:00 +0200Zwei Netzwerke – ein Ziel: Photonics Hub GmbHhttps://optecnet.de/http:///Am 25. September 2018 haben Vertreter der Netzwerke Optence e.V. und bayern photonics e.V. in Wetzlar den Gesellschaftervertrag zur Gründung der gemeinsamen Photonics Hub GmbH unter-schrieben und damit die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft der beiden Netzwerke gestellt. Die Photonics Hub GmbH nimmt mit sieben erfahrenen Mitarbeiter/innen aus den Regionalnetzen ab Januar 2019 den Geschäftsbetrieb auf. Das Team der Photonics Hub GmbH wird den insgesamt rund 190 Mitgliedern sowie der übrigen Photonikbranche ein umfangreichendes Dienstleistungsspektrum anbieten. Die regionale Betreuung der Mitglieder ist nach wie vor durch den Optence e.V. in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den bayern photonics e.V. in Bayern gewährleistet. "Die Photonics Hub GmbH wird mit seiner umfänglichen Kapitalausstattung, seinen personellen Ressourcen und vor allem der Begeisterung der Mitarbeiter/innen für die gemeinsame Aufgabe ein hervorragender Dienstleister mit Wachstumspotential für die Branche", so Daniela Reuter, Geschäftsführerin der Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V.. Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayern photonics e.V. und künftiger stellvertretender Geschäftsführer der Photonics Hub GmbH ergänzt: "Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesem Zusammenschluss ist überwältigend. Die Mitgliederversammlungen des Optence e.V. und des bayern photonics e.V. haben sich einstimmig für das Photonics Hub als gemeinsame GmbH ausgesprochen".

Auf dem Programm der Photonics Hub GmbH stehen unter anderem zahlreiche Veranstaltungen, Weiterbildungen, Arbeitskreise, neue Verbundprojekte, Technologiescouting sowie internationale Aktivitäten im europäischen und internationalen Ausland, die den Mitgliedern den Markteintritt dort erleichtern.

Pressemeldung 27.09.2018

Kontakt:
Daniela Reuter, Geschäftsführerin Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V., reuter(at)optence.de

Dr. Horst Sickinger; stellv. Geschäftsführer Photonics Hub GmbH i.G. und bayern photonics e.V., sickinger(at)bayern-photonics.de

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NewsPressemeldungAus den NetzenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1312Thu, 27 Sep 2018 15:11:17 +0200Preisverleihung des Berthold Leibinger Innovationspreis 2018https://optecnet.de/http:///Am 21. September fand die feierliche Preisverleihung für angewandte Lasertechnologie der Berthold Leibinger Stiftung bei der TRUMPF Gruppe in Ditzingen mit über 500 Teilnehmern statt. Auch die Mitglieder von Photonics BW waren wieder herzlich eingeladen. Unter den acht Finalisten, die der Jury am 13. Juli ihre Arbeiten präsentierten, hat die Jury die vier finalen Preisträger ausgewählt.Der Zukunftspreis ging an Professor Dr. Karl Deisseroth von der Stanford University für seine Arbeit „Laser in der Entwicklung und Implementierung der Optogenetik“. Der Psychiater und Bioingenieur Karl Deisseroth hat das Ziel zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert, und welche Störungen psychische Erkrankungen hervorrufen. So erforscht er, welche neuronalen Aktivitäten spezielle Verhaltensweisen hervorrufen und er entwickelt Methoden, die ihm und anderen Forschern einen vollständig neuen Zugang zu lebendigen Gehirnen von Säugetieren erlauben. Die Optogenetik ist eine der Methoden für die Neurowissenschaft, welche Karl Deisseroth mit seinen Studenten als Idee aufgriff und hin zu einem Werkzeugkasten für die Forschung weiterentwickelte. Es war die Geburt eines neuen Wissenschaftsgebiets.

Der 1. Platz des Innovationspreises ging an Thomas Schopphoven, Dr. Andres Gasser und Gerhard Maria Backes für ihre Arbeit „Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen – EHLA“. EHLA ist eine neue, hochproduktive Variante des Laserauftragsschweißens. Defizite bisheriger Beschichtungsverfahren, insbesondere das Hartverchromen und das thermische Spritzen, werden damit auf umweltfreundliche und wirtschaftliche Weise beseitigt. Großes Anwendungspotenzial besitzt das Verfahren auch im rasant wachsenden Markt des Additive-Manufacturing.

Der 2. Platz des Innovationspreises ging an die Project Group DELPHI um Prof. Dr. Christian Koos, Alois Hauk, Philipp-Immanuel Dietrich, Dr. Nicole Lindenmann, Andreas Hofmann, Tobias Hoose, Muhammad Rodlin Billah und Matthias Blaicher für ihre Arbeit „3D-Laserlithographie für die integrierte Photonik – DELPHI“. Gegenstand des von Christian Koos geführten Projektes DELPHI ist die industrielle Anwendung von Verfahren der Femtosekunden-Laserlithographie für die dreidimensionale additive Nanofertigung in der integrierten Optik. Mit Hilfe des Prinzips der Mehrphotonenpolymerisation lassen sich Lichtwellenleiter und mikrooptische Freiformelemente herstellen, die eine effiziente Verbindung zwischen optischen Mikrochips ermöglichen.

Der 3. Platz des Innovationspreises ging an Prof. Dr. Jürgen Popp und Prof. Dr. Ute Neugebauer für ihre Arbeit „Schnelle Ermittlung von Resistenzen – RamanBioAssay“. RamanBioAssay ist eine schnelle laserbasierte Methode zur Identifizierung von Bakterien und deren Antibiotika-Resistenzen. Molekulare Fingerabdrücke, die Raman-Spektren der Erreger, enthalten die wichtigen Informationen zur gleichzeitigen Ermittlung von Erreger und Resistenzmuster in weniger als vier Stunden.

Der internationale Berthold Leibinger Innovationspreis wird seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht ausgeschrieben. Er ist offen für Gruppen genauso wie für Einzelpersonen, möglich sind eigene Bewerbungen oder Nominierungen. Mehr über die Berthold Leibinger Stiftung und die Preise erfahren Sie auf www.leibinger-stiftung.de

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1311Thu, 27 Sep 2018 13:47:00 +0200Zwei Netzwerke – ein Ziel: Photonics Hub GmbHhttps://optecnet.de/http:///Am 25. September 2018 haben Vertreter der Netzwerke Optence e.V. und bayern photonics e.V. in Wetzlar den Gesellschaftervertrag zur Gründung der gemeinsamen Photonics Hub GmbH unterschrieben und damit die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft der beiden Netzwerke gestellt.

Die Photonics Hub GmbH nimmt mit sieben erfahrenen Mitarbeiter/innen aus den Regionalnetzen ab Januar 2019 den Geschäftsbetrieb auf. Das Team der Photonics Hub GmbH wird den insgesamt rund 190 Mitgliedern sowie der übrigen Photonikbranche ein umfangreichendes Dienstleistungsspektrum anbieten. Die regionale Betreuung der Mitglieder ist nach wie vor durch den Optence e.V. in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den bayern photonics e.V. in Bayern gewährleistet.

"Die Photonics Hub GmbH wird mit seiner umfänglichen Kapitalausstattung, seinen personellen Ressourcen und vor allem der Begeisterung der Mitarbeiter/innen für die gemeinsame Aufgabe ein hervorragender Dienstleister mit Wachstumspotential für die Branche", so Daniela Reuter, Geschäftsführerin der Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V.. Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayern photonics e.V. und künftiger stellvertretender Geschäftsführer der Photonics Hub GmbH ergänzt: "Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesem Zusammenschluss ist überwältigend. Die Mitgliederversammlungen des Optence e.V. und des bayern photonics e.V. haben sich einstimmig für das Photonics Hub als gemeinsame GmbH ausgesprochen".

Auf dem Programm der Photonics Hub GmbH stehen unter anderem zahlreiche Veranstaltungen, Weiterbildungen, Arbeitskreise, neue Verbundprojekte, Technologiescouting sowie internationale Aktivitäten im europäischen und internationalen Ausland, die den Mitgliedern den Markteintritt dort erleichtern.

Kontakt: Daniela Reuter, Geschäftsführerin Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V., reuter(at)optence.de

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-1310Thu, 27 Sep 2018 13:28:04 +0200LightSim - Forum for Automotive Lighting Simulation and VR https://optecnet.de/http:///Am 15. und 16. Mai 2018 fand das LightSim Forum im Vogel Convention Center in Würzburg statt, begleitend zur SafetyWeek 2018. Neben verschiedenen Vorträgen und Key Notes wurde eine Speed Networking Session angeboten.Das Thema Licht wird für Automobilhersteller immer wichtiger. Die Beleuchtungstechnologien im Automobilbereich haben in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht. Anfang 1990 ersetzten Halogenlampen herkömmliche Glühlampen. Heute bieten LED-, OLED- und Laser-Technologien nicht nur eine sehr hohe Lichtausbeute, sondern auch neue Beleuchtungskonzepte für mehr Sicherheit. Sie werden zunehmend als Kernelemente des Designs verstanden.

LightSim ist das neue Forum für Experten aus den Bereichen Lichtsimulation und Virtual Reality. Die Networking-Veranstaltung greift den Einfluss der großen Automobilmarkttrends auf die virtuelle Entwicklung von Beleuchtungstechnologien auf: autonomes Fahren, Effizienz und Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung sowie Individualisierung. Daher nimmt die Bedeutung von hochauflösenden Lichttechnologien stetig zu. Fahrzeuge der Zukunft müssen mit dem Fahrer und anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren.

Die Veranstaltung zeigte neueste Simulations- und VR-Technologien und diskutierte zukünftige Trends und Anforderungen. Die Organisatoren wollen Wissenschaft und Industrie einen besseren Zugang und Möglichkeiten für Austausch und zukünftige Kooperationen bieten.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1309Thu, 27 Sep 2018 11:40:43 +0200Neuer Studien- und Ausbildungsführer für das Wintersemester 2018-2019https://optecnet.de/http:///Pünktlich zu Beginn des neuen Wintersemesters 2018/2019 erscheint die nächste Ausgabe der Informationszusammenstellung über Lehrberufe und Studiengänge in den Optischen Technologien von Photonics BW.Photonics BW hat in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Zusammenstellung für Lehrberufe in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken. Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über Berufsbilder aus den Bereichen Optik, Elektronik, Metall sowie optische Kommunikation, Messtechnik und Bildverarbeitung und soll jungen Menschen eine Hilfestellung bei der Wahl ihrer Berufsausbildung geben.

Mit dem Photonics BW Studienführer soll jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung angeboten werden. Im allgemeinen Teil wird eine Charakterisierung der jeweiligen Universität bzw. Fachhochschule gegeben, im fachspezifischen Teil werden die Studiengänge und Vorlesungen detailliert beschrieben.

Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

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Aus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1307Thu, 27 Sep 2018 10:40:43 +0200Weiterbildungsseminar "Optische Systeme: Design und Simulation"https://optecnet.de/http:///Vom 20. bis 22. September 2018 fand erneut das mit 18 Teilnehmern ausgebuchte Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ von Photonics BW in Blaubeuren bei Ulm statt.Mit einer Begrüßung und anschließendem gemeinsamen Abendessen am Mittwochabend im Hotel Ochsen haben sich die Teilnehmer auf die Veranstaltung eingestimmt. Anschließend folgte eine Einführung in die Grundlagen der professionellen Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio.

An den darauffolgenden drei Tagen wurden die folgenden Themenblöcke behandelt:

  • Bildfehler und Korrektion
  • Physikalisch-optische Simulation
  • Systementwicklung
  • Optische Systeme: Designkonzepte und Beispiele


Dozenten:

  • Prof. Dr. Herbert Gross
  • Prof. Dr. Alois Herkommer
  • Dr. Christoph Menke
  • Dr. Markus Seeßelberg

Die Dozenten haben durch Fragestellungen aus der Praxis sowie konkrete Fallbeispiele das vermittelte Wissen vertieft und den Teilnehmern den Umgang mit der Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio durch viele praktische Übungen vermittelt. Darüber hinaus wurden intensive Diskussionen anhand von Beispielen und Problemstellungen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer geführt.

Auch eine kurze geführte Wanderung zum nahegelegenen Ulmer Blautopf war Teil des Programms. Zum Abschluss des Weiterbildungsseminars fand ein Abschlussgespräch statt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1305Thu, 27 Sep 2018 10:31:17 +0200Technologieangebote des KIT: Flexibles Leuchtenhttps://optecnet.de/http:///Wissenschaftler des KIT entwickeln Lumineszenzfarbstoff, der unterschiedlich farbiges Licht bis hin zu weißem Licht für OLEDs oder Laser erzeugt.Wo energieeffiziente Beleuchtungstechnik gefragt ist, kommen häufig Leuchtdioden aus organischen Materialien, sogenannte OLEDs, zum Einsatz. Besonders begehrt sind Leuchtdioden, die weißes Licht ausstrahlen. Für Anwendungen in Wissenschaft und Technik sind zudem Laser interessant, die entweder weißes Licht aussenden oder deren Farbe einstellbar ist.

Eine Möglichkeit, weißes Laserlicht zu erzeugen, besteht in der Verwendung mehrerer Laser, die jeweils rotes, grünes und blaues Licht aussenden und mithilfe von sehr dünnen Glasfasern zu weißem Laserlicht gemischt werden. Nachteile der Technologien sind die hohen Kosten durch die Verwendung mehrerer, einfarbiger Laser sowie die schwierige Handhabung der Glasfasern. Alternativ kommen Laser zum Einsatz, deren lichtemittierendes Medium aus einer Mischung von Gasen oder Farbstoffen besteht, wobei jedes Gas oder jeder Farbstoff Laserlicht einer anderen Farbe erzeugt. Bei einem bestimmten Mischungsverhältnis strahlt der Laser weißes Licht aus. Nachteilig ist hier, dass die verschiedenen Stoffe einen Teil der Strahlung absorbieren, wodurch die Effizienz und Lichtstärke reduziert wird.

Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie (IOC) am KIT haben Farbstoffe der BODIPY-Klasse hergestellt, die durch Bestrahlung mit Licht zu Lumineszenz angeregt werden können. Das Emissionsspektrum weist mindestens drei schmale, deutlich getrennte Maxima der Lichtintensität auf. Diese Maxima, auch Emissionsbanden genannt, liegen im Bereich des sichtbaren Lichts mit jeweils unterschiedlichen Farben. In einem Laser eingesetzt, kann die Verbindung gleichzeitig mehrere Farben oder durch Mischung der farbigen Emissionen weißes Licht erzeugen. Da das lichtemittierende Lasermedium nur aus einer einzigen Substanz besteht, können Verluste durch Absorption vermindert und ein Laser mit hoher Lichtausbeute hergestellt werden. Weiterhin ist es technisch möglich, einzelne Emissionsbanden herauszufiltern und so die Farbe des Lasers einzustellen. Zur Herstellung von OLEDs kann der Farbstoff etwa mithilfe eines kostengünstigen Druckverfahrens verarbeitet werden.

Das KIT sucht Partner, die Interesse haben, Laser oder OLEDs auf Basis dieser flexiblen Farbstoffe zu entwickeln – mehrere Farben mit nur einem Farbstoff.

Kontakt:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin
Telefon: +49 721 608-25335
E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.de

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1306Thu, 27 Sep 2018 10:24:59 +0200Bekanntmachung des BMBF: Erforschung der Materie an Großgerätenhttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von ausgewählten Schwerpunkten der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung auf dem Gebiet „Erforschung der Materie an Großgeräten“ innerhalb des Rahmenprogramms „Erforschung von Universum und Materie – ErUM“; Bundesanzeiger vom 20.09.20181 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt innerhalb des BMBF-Rahmenprogramms ­„Erforschung von Universum und Materie – ErUM“1 Vorhaben zur Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Erforschung der Materie an Großgeräten“ zu fördern. Die physikalischen Großgeräte der Grundlagenforschung sind ein wesentlicher Bestandteil der deutschen Forschungsinfrastruktur. Mit dieser Fördermaßnahme wird im Handlungsfeld „Großgerätelandschaft“ des BMBF-Rahmenprogramms ErUM die Gestaltung der Forschungsinfrastrukturen anhand der forschungspolitischen Prioritäten des Bundes konkret umgesetzt.

Durch den Einsatz der Großgeräte werden zum einen wissenschaftliche Spitzenleistungen bei der Untersuchung und Modifikation der Materie ermöglicht. Zum anderen werden Erkenntnisse gewonnen, die Grundlage für Innovationen sind und damit wichtige Beiträge zur Innovationsstrategie der Bundesregierung „Neue Hightech-Strategie – Innova­tionen für Deutschland“ leisten. Die nur an Großgeräten mögliche Forschung trägt dazu bei, die hervorragende Position Deutschlands im globalen Wettbewerb weiter auszubauen. Die Leistungsfähigkeit und das Anwendungsspektrum der Großgeräte soll dazu kontinuierlich erweitert werden.

Daher ist Zweck dieser Maßnahme,

  • die überregionale Zusammenarbeit von Hochschulgruppen im Verbund mit den Großgeräten zu stärken sowie
  • die qualifizierte Nutzung der Großgeräte durch die Gewinnung und Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses sicherzustellen.

In dieser Bekanntmachung stehen Vorhaben im Fokus, die ihren Beitrag zu den prioritären Zukunftsaufgaben der Neuen High-Tech Strategie leisten, indem sie:

  • leistungsfähige Instrumente entwickeln und aufbauen,
  • neue Forschungsmethoden erarbeiten,
  • Schlüsselkomponenten entwickeln,
  • Innovationsprozesse durch Transfer von wissenschaftlich-technischen Ergebnissen der Grundlagenforschung in die Wirtschaft forcieren.

1.2 Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder – der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

2 Gegenstand der Förderung

Im Mittelpunkt der Förderung steht – im Kontext der in Nummer 1.1 angegebenen prioritären Zukunftsaufgaben – der Ausbau der experimentellen Infrastruktur und die Erarbeitung neuer Methoden zur Erforschung der Materie an Großgeräten mit

  • Photonen,
  • Neutronen sowie
  • geladenen Teilchen (nuklearen Sonden, Ionen und Positronen).

Priorität haben Vorhaben, die dem Gebiet „Erforschung der Materie“ durch neue oder erweiterte Nutzungsmöglichkeiten der Großgeräte entscheidende Impulse verleihen.

Dies schließt auch folgende Querschnittsthemen ein:

  • Entwicklung zentraler Komponenten, wie z. B. Detektorsysteme, die den Ausgangspunkt für neue Forschungs­instrumente und Methoden zur Erforschung der Materie bilden,
  • beschleunigerphysikalische Forschungsarbeiten zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Großgeräten
  • Forschungsarbeiten zu Konzepten und Basistechnologien zukünftiger Großgeräte,
  • Neue Methoden des Forschungsdaten-Managements (Big Data).

Die Leistungsfähigkeit der entwickelten Instrumente bzw. Methoden soll anhand einer aktuellen, relevanten wissenschaftlichen Fragestellung demonstriert werden. Idealerweise wird dies eng mit der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und seiner Einbeziehung in die Forschung mit Großgeräten verbunden. Vorrang haben folgende Anwendungsbereiche:

  • Zukunftstechnologien
  • Energieforschung
  • Materialwissenschaften
  • Lebenswissenschaften

Für alle genannten Bereiche zielt die Förderung auf Vorhaben mit Bezug zu folgenden Großgeräten/Forschungs­infrastrukturen:

  • Photonenquellen (Synchrotronstrahlungsquellen, Freie-Elektronen-Laser):
    BESSY II, ESRF, European XFEL, FELBE, FLASH, PETRA III
  • Neutronenquellen (Reaktoren, Spallationsquellen):
    ESS, FRM II, ILL
  • Quellen für geladene Teilchen:
    GSI/FAIR, ISOLDE, IBC, FRM II (NEPOMUC)

In besonders begründeten Fällen können auch Vorhaben an anderen Großgeräten (z. B. PSI) gefördert werden, sofern diese im engen inhaltlichen Bezug zu einem Fördervorhaben an oben genannten Großgeräten stehen und für deren Fortschritt bedeutsam sind.

Im Rahmen der Maßnahme können theoretische Arbeiten gefördert werden, sofern diese in unmittelbarer Verbindung zu experimentell ausgerichteten Fördervorhaben stehen und für deren Erfolg ausschlaggebend sind. Sie müssen ausnahmslos als Teil eines Verbundprojektes zusammen mit Instrument- oder Methodenentwicklungen organisiert sein.

Flankierende Maßnahmen:

  • Zur Stärkung der Innovationsfähigkeit Deutschlands soll der Transfer von Ideen und Erkenntnissen aus den geförderten Arbeiten in innovative Produkte und Dienstleistungen unterstützt werden. Maßnahmen, die die Schnittstelle zwischen wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Bereich effizienter gestalten, können projektbegleitend gefördert werden.
  • Es kann die Einrichtung eines „ErUM-Forschungsschwerpunkts (ErUM-FSP)“ beantragt werden, wenn ein größeres themenzentriertes Forschungsnetzwerk gebildet werden soll, das gemeinsam eine komplexe Aufgabenstellung über einen längeren Zeitraum bearbeitet. Das BMBF möchte erreichen, dass die ErUM-FSP sich zu thematischen Exzellenznetzwerken hoher internationaler Sichtbarkeit entwickeln. Der dazu notwendige zusätzliche Bedarf für Vernetzung, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit kann gefördert werden.
  • Die Sichtbarkeit der Erforschung von Materie an Großgeräten im Rahmen von ErUM soll erhöht und die Partizipation der Gesellschaft an Erkenntnissen und Erfolgen der Forschung sichergestellt werden. Betreffende Maßnahmen, die die Relevanz der Projekte für Gesellschaft und Wirtschaft öffentlichkeitswirksam kommunizieren, können projektbegleitend gefördert werden.

Wissenschaftliche Themen, die von der Entwicklung neuer Instrumentierung bzw. Methoden losgelöst sind, sowie Standardausrüstung im Umfeld der Quelle oder der Routinebetrieb von Experimentiereinrichtungen, sind nicht Gegenstand dieser Fördermaßnahme.

Die Maßnahme ist auf Vorhaben gerichtet, an deren Durchführung – komplementär zur Förderung der Deutschen ­Forschungsgemeinschaft – ein erhebliches Bundesinteresse besteht.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hoch­schule, Forschungseinrichtungen) in Deutschland verlangt.

Außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projekt­bedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden, wenn die Beteiligung dieser Forschungseinrichtung für den Erfolg eines Verbundprojekts unverzichtbar ist.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014 S. 1); insbesondere Abschnitt 2.

4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Verbundpartner, die Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Nummer 83 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung sind, stellen sicher, dass im Rahmen des Verbunds keine indirekten (mittelbaren) Beihilfen an Unternehmen fließen. Dazu sind die Bestimmungen von Nummer 2.2 der Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1) zu beachten. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über weitere vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden (vgl. BMBF-Vordruck Nr. 0110).2

5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2013.html

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-1304Thu, 27 Sep 2018 10:14:24 +0200Technologieangebote des KIT: Im Fokushttps://optecnet.de/http:///Wissenschaftler des KIT entwickeln ein optisches System, dessen Fokus sich durch Drehen der Linsen einstellen lässt.Kameras für Foto- oder Filmaufnahmen sollen immer kleiner, leichter und kompakter werden. Oft werden solche Kameras auch in andere Geräte, wie beispielsweise Smartphones, integriert. Auch in der Medizin sind Minikameras im Einsatz, zum Beispiel in Endoskopen. Für fast alle Anwendungen ist es notwendig, dass der Anwender den Fokus automatisch oder per Hand einstellen kann. Gegenwärtig wird die Einstellbarkeit des Kamerafokus durch ein System von mehreren Linsen mit variablem Abstand erreicht. Bei Teleobjektiven beispielsweise verändert der Fotograf den Fokus, indem er das Objektiv herein- oder herausschiebt und damit den Abstand der Linsen untereinander variiert. Nachteilig ist bei dieser Art der Fokussierung, dass ein solches variables Linsensystem relativ viel Platz benötigt.

Wissenschaftler des Instituts für Angewandte Informatik (IAI) am KIT arbeiten an einem künstlichen Linsensystem für das menschliche Auge, das automatisch auf nahe oder weit entfernte Gegenstände fokussieren soll. Im Rahmen der Forschungstätigkeit für ein solches künstliches Akkommodationssystem wurde ein Linsensystem entwickelt, dessen Fokus sich durch Drehen einstellen lässt. Die Brechkraft und damit der Fokus einer Linse hängen von deren Dicke, der Krümmung der Oberflächen und der Brechungsindexdifferenz der Materialien ab. Das am KIT erdachte System besteht aus zwei Linsen, die jeweils eine plane und eine gekrümmte Oberfläche haben. Die beiden planen Seiten liegen aneinander, während die gewölbten Oberflächen nach außen zeigen. Die Krümmungen der Linsenoberflächen sind im Gegensatz zu gängigen optischen Systemen nicht rotationssymmetrisch zur optischen Achse, sondern weisen einen wendelförmigen Verlauf auf. Daher lässt sich durch Drehen der Linsen die Brechkraft variieren. Eine solche drehbare Linsenanordnung braucht wesentlich weniger Platz als herkömmliche optische Systeme.

Die Entwicklung aus dem KIT ist daher in allen Einsatzbereichen vorteilhaft, in denen es in erster Linie auf eine kompakte Bauweise ankommt. Neben Kameras für Smartphones ist beispielsweise auch ein Einsatz in Miniprojektoren oder Überwachungskameras denkbar. Das KIT sucht Partner, die Interesse haben, das System weiterzuentwickeln und einzusetzen.

Kontakt:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Dr.-Ing. Philipp Scherer, Innovationsmanager Mobilität
Telefon: +49 721 608-28460
E-Mail: philipp.scherer(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1303Thu, 27 Sep 2018 09:49:31 +0200Mitgliederporträt: TRUMPF GmbH + Co. KGhttps://optecnet.de/http:///Innovationsgarant für die FertigungstechnikDas Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie treibt TRUMPF durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. Das Unternehmen ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.

Mit rund 12.000 Mitarbeitern erwirtschaftete die TRUMPF Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von 3,11 Milliarden Euro. Die F+E-Quote von über 10 Prozent sowie die langfristige Orientierung eines unabhängigen Familienunternehmens machen TRUMPF zum Garant für kontinuierliche Innovationskraft.

Werkzeugmaschinen für die flexible Blech- und Rohrbearbeitung bilden das Kerngeschäft. Das Angebot umfasst Maschinen zum Biegen, zum Stanzen, für kombinierte Stanz-Laserprozesse sowie für Laserschneid- und Laserschweißanwendungen. Vielfältige Automatisierungslösungen und ein breites Softwareangebot runden das Portfolio ab.

Im Geschäftsbereich Lasertechnik bietet TRUMPF Hochleistungs-CO2-Laser, Scheiben- und Faserlaser, Diodendirektlaser, Ultrakurzpulslaser sowie Beschriftungslaser und -systeme. Auch Lasersysteme für das Schneiden, Schweißen und die Oberflächenbearbeitung dreidimensionaler Teile gehören zum Produktprogramm. Das Produktfeld Elektronik bietet Gleichstrom-, Hoch- und Mittelfrequenzgeneratoren für die induktive Materialerwärmung, für die Oberflächenbeschichtung und -bearbeitung mittels Plasmatechnologie sowie für die Laseranregung.

Stammsitz des Familienunternehmens ist Ditzingen nahe Stuttgart. Die TRUMPF Gruppe ist mit über 70 Tochtergesellschaften weltweit in allen wichtigen Märkten vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien, in den USA, Mexiko, China und Japan.

TRUMPF GmbH + Co. KG
Johann-Maus-Straße 2
71254 Ditzingen, Deutschland

Weitere Informationen über TRUMPF finden Sie unter: www.trumpf.com

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1302Thu, 27 Sep 2018 09:42:50 +0200Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druckhttps://optecnet.de/http:///Der Austausch über Best-Practice-Beispiele, Forschungsthemen und Geschäftsmodelle stand beim Forum Additive Fertigung am 12. September 2018 in Hannover im Mittelpunkt. Eingeladen von Niedersachen ADDITIV – Zentrum für Additive Fertigung nahmen 90 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik Antworten auf die Fragen „wann lohnt sich 3D-Druck?“ und „was sollten KMU beim Einstieg beachten?“ mit.

„Niedersachsen ADDITIV will die Additive Fertigung in die KMU bringen, Unternehmen vernetzen und mit der Forschung zusammenbringen“, brachte Dr.-Ing. Stefan Kaierle, geschäftsführender Vorstand des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) und Leiter des Projekts Niedersachsen ADDITIV die Ziele des Zentrums auf den Punkt. Dr. Niels Kämpny, Abteilungsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, betonte in seinem Grußwort, dass Niedersachsen ADDITIV ein wesentlicher Bestandteil der Digitalisierungsstrategie des Landes sei.

Additive Verfahren ermöglichen nicht nur ressourcen-schonendere Fertigungsprozesse, sondern auch neue und verbesserte Funktionen für verschiedenste Produkte, die auf der Erde und sogar im Weltraum zum Einsatz kommen. Bei Grabungen auf dem Mars verhindert beispielsweise eine gedruckte Verschleißschutzschicht aus Titan-Nitrit, dass abgeplatztes Material vom Bohrer die Analyse verfälscht.

Additive Fertigung hält Züge am Fahren
Irdische Anwendungen mit klaren Vorzügen gegenüber konventionellen Verfahren sind unter anderem pünktlichere Züge. „Dank Additiver Fertigung standen 100 E-Loks nicht still, da die Ersatzteile schnell geliefert werden konnten“, berichtete Dr.-Ing. Tina Schlingmann, Senior Referent Technik Gesamtsystem Bahn bei der Deutsche Bahn AG. Aus Sicht der Anwender bilden die Automatisierung, die Qualitätssicherung und die Reproduzierbarkeit zurzeit noch die größten Hürden auf dem Weg zur Additiven Serienfertigung. Hier sind die Forscher und die Hersteller gefragt, Lösungen zu entwickeln. Neue druckbare Materialien und vor allem mehr Nachwuchskräfte sind für die Hersteller von 3D-Druckanlagen wünschenswert.

Tipps und Empfehlungen für KMU
„KMU sagen mir oft, sie hätten keine Zeit sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Das ist ein gefährlicher Ansatz. Die Unternehmen sollten ermitteln, was die Technologie für sie bedeutet und sich darauf vorbereiten“, rät Wolfgang Bülow von der Bionic Production AG. Zum Einstieg ist es sinnvoll, den 3D-Druck über Dienstleister zu testen. Sind die Ergebnisse überzeugend, kann in eigene Anlagen investiert werden. Damit am Ende die Qualität der gedruckten Teile stimmt, braucht es gut geschultes Personal. Doch erfahrene Fachkräfte für die 3D-Druck-gerechte Konstruktion, Fertigung und Produktion sind rar. Eine Alternative können Nachwuchskräfte von der Hochschule oder bestehende Mitarbeiter sein, die das Unternehmen durch geeignete Weiterbildungsmaßnahmen gezielt für die Additive Fertigung qualifiziert.

Unternehmen, die an der Additiven Fertigung interessiert sind oder diese bereits einsetzen, bietet das breit gefächerte Veranstaltungsangebot von Niedersachsen ADDITIV die Möglichkeit, sich zu informieren, zu vernetzen und gezielt Knowhow aufzubauen. Alle Veranstaltungstermine im Überblick: www.niedersachsen-additiv.de/de/termine/.

Niedersachsen ADDITIV – Zentrum für Additive Fertigung

Niedersachsen ADDITIV hat das Ziel, Additive Fertigungsverfahren zu erforschen, für den flächendeckenden Einsatz in der Industrie weiterzuentwickeln sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen dabei zu unterstützen, die neuen Technologien in ihre Produktionsprozesse zu integrieren.

Dazu haben sich in Niedersachsen ADDITIV vier Partner zusammengeschlossen: Das Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH), das Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH), die Deutsche Messe Technology Academy GmbH sowie die LZH Laser Akademie GmbH.

Gefördert wird das Zentrum vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mehr Informationen unter www.niedersachsen-additiv.de.
 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 19 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Tel.: +49 511 2788-238
E-mail: l.bennefeld(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1301Thu, 27 Sep 2018 09:38:38 +0200Gelungener Start des DeepTech4Good Accelerator-Programms: 8 DeepTech Start-ups wurden in Paris ausgewählthttps://optecnet.de/http:///Am 11. Juli 2018 fand im Rathaus von Paris das erste Event des DeepTech4Good-Projektes statt, bei dem Photonics BW neben sieben weiteren Partnern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien beteiligt ist. Die Veranstaltung wurde von der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, eröffnet. Am Ende des Tages waren aus 74 Bewerbern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien 8 Start-ups durch die mehr als 50 anwesenden Investoren und Unternehmen ausgewählt worden, deren Wachstum auf europäischer Ebene durch das Programm beschleunigt werden soll.Das Programm der Veranstaltung setzte sich aus verschiedenen Elementen zusammen. In Workshops zu den Themen Mobility, Health, Smart City and Industrie 4.0. arbeiteten Unternehmen, Start-ups und externe Experten zusammen mit dem Ziel, Kooperationen zu bilden und neue Förderprojekte der Europäischen Kommission (Horizon2020-Förderprogramm) zu generieren. In Pitching Sessions präsentierten sich die Start-ups als Kooperationspartner für große Firmen und warben um Investitionen. Hunderte von B2B-Meetings fanden am Nachmittag zwischen den Teilnehmern statt.

Die Gewinner der Pitching Sessions sind: Partnering Robotics (Smart City), CAILabs and Teratonics (Industry 4.0), HySiLabs and Optinvent (Mobility), DAMAE Medical (Health).

Das nächste Event wird am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart in Kooperation mit dem Photonik-Forum Baden-Württemberg stattfinden, welches in parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health die Anwendungsvielfalt und das Potenzial der Optischen Technologien aufzeigen soll.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

Abgerundet wird das Programm durch eine ganztägige begleitende Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, den Auftritt eines Science Slammers sowie das abschließende Get-together, das Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken bietet.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter https://www.deeptechforgood.eu/events/stuttgart/ und https://photonicsbw.de/forum

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PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikoptonetOpTecBB
news-1300Thu, 27 Sep 2018 09:35:44 +0200Pflanzenzellen sicher und schonend öffnenhttps://optecnet.de/http:///Die Genschere CRISPR/Cas9 revolutioniert die Pflanzenzüchtung. Doch wie kommen die Moleküle sicher und effizient in die Zelle? Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will in einem neuen Projekt die Optoporation für Pflanzenzellen etablieren.Werden tierische oder pflanzliche Zellen mit Laserlicht behandelt, können kurzzeitig Poren in der Zellmembran erzeugt werden. So können Moleküle, wie die in der CRISPR/Cas9-Methode verwendeten-Komplexe, in die Zelle gelangen.

Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, wie der Elektroporation oder der Transfektion mit chemischen Mitteln, hat das lichtbasierte Verfahren gleich mehrere Vorteile: Es ist berührungsfrei, braucht kaum Chemikalien und ist ohne transgene, also aus anderen Organismen stammende, DNA möglich.

Bei Pflanzen muss jedoch nicht nur die Zellmembran, sondern auch die Zellwand überwunden werden. Daher arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am LZH mit Kartoffelprotoplasten – Zellen, bei denen die Zellwand enzymatisch entfernt wurde.

Um die CRISPR/Cas-Methode in der Pflanzenzüchtung weiter zu etablieren, kooperiert das LZH nun mit dem Institut für Pflanzengenetik der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. Dazu wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler robuste Protokolle ausarbeiten mit denen zuverlässig die Zellwand der Kartoffelzellen entfernt und das Genom mit Hilfe von CRISPR/Cas9 editiert werden kann. Im letzten Schritt wollen sie dann aus den Kartoffelprotoplasten wieder vollständige Pflanzen erzeugen. Ziel der Behandlung ist es die Nahrungsmittelqualität zu verbessern. Dazu wollen die Wissenschaftler  den Schadstoffgehalt, vor allem das giftige Solanin, in den Kartoffeln deutlich reduzieren.

Das Projekt CROpto „Gerichtete Genom-Editierung in Kartoffelprotoplasten mittels Laser-basierter Optoporation von CRISPR/Cas9-Nukleoproteinen“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderkennzeichen 031B0542A).

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Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
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Hollerithallee 8
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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1299Thu, 27 Sep 2018 09:29:48 +0200Stahl an Kupfer hochautomatisiert laserschweißenhttps://optecnet.de/http:///In einem neuen Projekt entwickelt das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit der Flexxibl GmbH (Braunschweig) einen Fertigungsprozess und die entsprechende Anlage, die hochautomatisiert Rohre aus Stahl und einer Kupferlegierung verbinden soll.Im Rahmen dessen wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gruppe Fügen und Trennen von Metallen am LZH einen energiereduzierten Laserstrahlschweißprozess entwickeln. Sie entwerfen dazu unter anderem ein Adapterstück aus Stahl, das  auf der einen Seite an ein Wellrohr aus Stahl und auf der anderen Seite an ein Kupferrohr geschweißt werden soll.

Die fertige Anlage soll den bisher bestehenden Prozess ersetzen und weitestgehend automatisieren. Durch eine entsprechende Sensorik sollen die geschweißten Rohrsegmente bereits vor Entnahme auf Dichtigkeit geprüft werden. Von Interesse sind diese Art von Rohrverbindungen zum Beispiel für die thermische Solar- und Fernwärmebranche.

Das Projekt LaMiRo – Laserstrahlschweißen von Mischverbindungen für Rohrverbindungen – wird von der NBank mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen Programmgebiet Stärker entwickelte Region (SER) im Rahmen des Niedersächsischen Innovationsförderprogramm für Forschung und Entwicklung in Unternehmen gefördert.

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Tel.: +49 511 2788-238
E-mail: l.bennefeld(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1298Thu, 27 Sep 2018 09:25:33 +0200Innovation Lab "LED Beleuchtungstechnik"https://optecnet.de/http:///Am 13. September fand das 17. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Darmstadt statt. Gastgeber war der Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, Optotechnik und Bildverarbeitung der Hochschule Darmstadt.Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Fachbereich Optotechnik und Bildverarbeitung auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt:
    Vorstellung des Fachbereichs Optotechnik und Bildverarbeitung
  • Prof. Dr. Matthias Will, Hochschule Darmstadt:
    „LED basierte Sensoren – Technologien und Anwendungen“
  • Dr. Tobias Roesener, Instrument Systems:
    „LED- und Display-Messtechnik"
  • PD Dr. Bert Nickel, Ludwig-Maximilians-Universität München:
    „LED aus Nanokristallen - Das präzise Leuchten“
  • Dr. Michael Kunzer, Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF:
    „Polymerfreie hermetische weiße LEDs für raue Umgebungen“
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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1297Mon, 24 Sep 2018 09:30:00 +0200LGS 650: Neues Goniophotometer für mittlere und große SSL-Quellen und LED -Modulehttps://optecnet.de/http:///Instrument Systems bringt innerhalb sein er LGS-Serie ein neues Goniophotometer auf den Markt. Das LGS 650 ist perfekt für Proben mit einer Größe bis zu 1300 mm Durchmesser und einem Maximalgewicht von 10 kg. . Instrument Systems, der Weltmarktführer für LED-Messtechnik, präsentiert mit dem Goniophotometer LGS 650 ein neues Messsystem für Solid-State-Lighting-Anwendungen und LED-Module. Das LGS 650 ist Teil der bewährten LGS-Familie und eignet sich perfekt für Proben bis zu einem Durchmesser von 1300 mm und einem Gewicht von 10 kg. Kombiniert mit einem Spektralradiometer oder einem Photometer von Instrument Systems können alle spektralen Kenngrößen wie z.B. Farbkoordinaten, Farbtemperatur und Farbwiedergabeindex als Funktion des Winkels mit höchster Präzision bestimmt werden. Ein umfangreiches Softwarepaket ermöglicht eine einfache Auswertung der Messdaten, die auch in Standardformaten wie z.B. IES und EULUMDAT exportiert werden können.

PDF zum Download

Unternehmensportrait Instrument Systems GmbHInstrument Systems GmbH, gegründet 1986 in München, entwickelt, fertigt und vertreibt Komplettlösungen für die Lichtmesstechnik. Hauptprodukte sind Spektralradiometer in Array-Bauweise sowie Leuchtdichte- und Farbmesskameras. Die wesentlichen Einsatzgebiete liegen im Bereich der LED-/SSL- und Display-Messtechnik sowie Spektralradiometrie und Photometrie. Hier ist Instrument Systems heute einer der weltweit führenden Hersteller. Am Standort in Berlin werden die Produkte der Optronik Line für die KFZ-Industrie und Verkehrstechnik entwickelt und vermarktet. Seit 2012 gehört Instrument Systems zu 100 % zur Konica MinoIta-Gruppe.

www.instrumentsystems.com

 

 

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1296Fri, 21 Sep 2018 12:06:21 +0200Popcorn im Bluthttps://optecnet.de/http:///Göttinger Forscherteam untersucht biophysikalische Grundlagen von weißen Blutkörperchen. Unser Blut enthält Millionen weißer Blutkörperchen. Bestimmte Arten dieser Blutkörperchen (Neutrophile) schleusen ihr eigenes Erbgut aus, um Fremdkörper wie beispielsweise Bakterien oder Tumorzellen einzufangen und zu töten.

Unser Blut enthält Millionen weißer Blutkörperchen. Bestimmte Arten dieser Blutkörperchen (Neutrophile) schleusen ihr eigenes Erbgut aus, um Fremdkörper wie beispielsweise Bakterien oder Tumorzellen einzufangen und zu töten. Ein Forscherteam der Universität und Universitätsmedizin Göttingen hat unter Beteiligung der Abteilung Optische Nanoskopie des Laser-Laboratoriums Göttingen die biophysikalischen Prozesse untersucht, die die Freisetzung des Erbguts kontrollieren. Die Ergebnisse dieser Studie sind jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen.


Weiter Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung der Georg-August-Universität Göttingen.

Kontakt:

Laser-Laboratorium Göttingen e.V. (LLG)

Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
37077 Göttingen

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1295Thu, 20 Sep 2018 15:49:36 +0200BMBF-Bekanntmachung: Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ (StartUpLab@FH)https://optecnet.de/http:///Mit dem Konzept „Mehr Chancen für Gründungen – Fünf Punkte für eine neue Gründerzeit“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Gründungskultur in Wissenschaft und Forschung fördern, gründungsfördernde Strukturen etablieren und so die Voraussetzungen für Gründungen durch offene Innovationen und gründungsorientierte Rahmenbedingungen schaffen.Förderziel und Zuwendungszweck

Die vorliegende Fördermaßnahme will gezielt die wissenschaftlich-technischen Rahmenbedingungen für die Förderung unternehmerischen Denkens und einer praxisnahen Gründungskultur an FH verbessern. Insbesondere sind hierbei Konzepte zur wissenschaftlichen Betreuung von Gründungsinteressierten hinsichtlich wirtschaftswissenschaftlicher Kenntnisse, gesellschaftlicher Wertehaltungen und regulatorischer Rahmenbedingungen zu nennen. Darüber hinaus sollen Ressourcen für die Etablierung der notwendigen Forschungs- und Gründungsfreiräume für innovative Ideen und kreative Treiber an FH bereitgestellt werden. Ein zu erarbeitendes „Konzept zu Unterstützung des unternehmerischen Denkens und des wissenschaftlichen Gründergeistes an der FH“ (im Folgenden: Gründerkonzept) zur Einbindung des „StartUpLabs“ in bestehende oder geplante Strukturen zur Gründungsunterstützung soll strategisch und zentral in der Fachhochschulorganisation als Bestandteil einer übergreifenden Transferstrategie verankert werden/sein, um eine praxisnahe Gründungskultur zu gewährleisten.

Gegenstand der Förderung

Im Zentrum der Förderung steht das „StartUpLab“ als physischer Treff- und Mittelpunkt (Kreativumgebung) für die Gründungsaktivitäten an FH. Das „StartUpLab“ soll ausschließlich den FH-Angehörigen zur Verfügung stehen. Angegliedert werden die Unterstützungsangebote im Bereich der wissenschaftlichen oder technischen Betreuung und ­Beratung von Forschungsideen. Um eine Verankerung des Themas „Gründung“ bei der Hochschulleitung als einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren und die Vernetzung innerhalb der FH zu fördern, ist eine entsprechend engagierte Projektleitung notwendig. Zusätzlich soll Einzelpersonen bzw. Teams ermöglicht werden, Ideen auszuprobieren, welche im Erfolgsfall mittelfristig in einer Unternehmensgründung münden können.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (der FH) in Deutschland verlangt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2007.html

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NetzwerkePhotonics BWFördermaßnahmen / BekanntmachungenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1294Thu, 20 Sep 2018 12:37:06 +0200Neues Seminarangebot von Photonics BW mit Frühbucher-Rabatthttps://optecnet.de/http:///Schnellentschlossene können sich für das neue Seminar-Angebot „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“ noch einen Frühbucher-Rabatt sichern. Vermittelt werden die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation.Vom 29. - 30.November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.

Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.

Bei Anmeldung bis zum 15. Oktober 2018 wird ein Rabatt von 10% auf die Seminargebühren gewährt.

Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/weiterbildungsseminar-innovationsmanagement-strategie-und-anwendung-706

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1293Wed, 19 Sep 2018 12:14:34 +0200Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Optischen Technologien beim Photonik-Forum Baden-Württemberg am 7. November 2018!https://optecnet.de/http:///Die Besucher erwartet ein breites Programm aus parallelen Vortrags-Sessions zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien, begleitet von einer ganztägigen Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Auftritt eines Science Slammers und das abschließende Get-together.Das Photonik-Forum Baden-Württemberg findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt und wird gemeinsam mit dem DeepTech4Good-Event organisiert. Nach einer gemeinsamen Eröffnungsrunde mit Begrüßungsreden von Staatssekretärin Katrin Schütz und dem Vorstandsvorsitzenden von Photonics BW sowie einem Impulsvortrag beginnen die parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

In der begleitenden Ausstellung werden sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, außerdem ausgewählte Forschungsprojekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“.

Ergänzt wird das Programm durch den Auftritt eines Science Slammers sowie die Erfolgsstory eines „German Unicorn“, gefolgt von der Vorstellung und Prämierung der Gewinner aus den Pitching Sessions. Beim gemeinsamen Get-together haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken.

Das gesamte Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung und zur Ausstellung finden Sie unter https://photonicsbw.de/projekte/photonics-innovation-booster/forum/

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1287Fri, 07 Sep 2018 10:18:08 +0200Laser auf den Spuren des Windeshttps://optecnet.de/http:///Der Wettersatellit Aeolus der Europäischen Raumfahrtagentur ESA soll erstmals Informationen zum Wind direkt erfassen und Wettervorhersagen damit zuverlässiger machen. Dessen neuartiges und leistungsstarkes Lasersystem enthält Optiken, an deren Charakterisierung unter anderem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) beteiligt war.An Bord des Satelliten befindet sich das Messinstrument Aladin – Atmospheric Laser Doppler Instrument. Mit diesem sollen sich erstmals vertikale Windprofile live messen lassen. Das Instrument beinhaltet einen gepulsten UV-Laser mit hoher Pulsenergie. Die verbauten Optiken müssen daher besonders robust sein, um für die dreijährige Mission dauerhaften Betrieb zu garantieren. Alle Optiken innerhalb des Lasers und des gesamten Instrumentes wurden deshalb für die Mission durch das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum DLR qualifiziert. Dabei beriet die Abteilung Laserkomponenten des LZH über die letzten dreizehn Jahre und führte unterstützende Messungen aus.

Aeolus soll erstmals hochgenau und zeitnah Daten zu globalen Windfeldern in der Atmosphäre messen und damit die Wettervorhersage stark verbessern.

Mehr Informationen zum Satelliten Aeolus auf der Seite des DLR

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Marketing & Communications

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Tel.: +49 511 2788-238
E-mail: l.bennefeld(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1285Wed, 05 Sep 2018 12:45:41 +0200Auf der Suche nach einer glänzenden Zukunft? Studiere Optik & Photonik!https://optecnet.de/http:///Seit über zehn Jahren bietet die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) englischsprachige und multidisziplinäre Lehre und Forschung im Bereich Optik & Photonik an. Die Graduiertenschule mit einem Master- und Doktorandenprogramm wurde im Rahmen der Exzellenz-Initiative am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet und zieht Studenten aus aller Welt an. Als Bachelor-AbsolventIn in Physik, Biologie, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist es naheliegend, im selben Fach den Master zu wählen. Eine gute Alternative für diejenigen, die ihren Horizont noch etwas erweitern möchten, ist ein multidisziplinärer Master in Optik & Photonik. Das Fachgebiet bündelt die Disziplinen der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und enthält Vorlesungen aus beiden Bereichen. Wissenschaftliche Durchbrüche sind oft auf neue Entdeckungen in der Photonik zurückzuführen, zum Beispiel die Speicherung von Solarenergie in durchsichtigen Materialien - man denke an Fensterfronten - oder beispielsweise die Forschung an der Sensorik und Bildverarbeitung für die Erkennung von Fußgängern, Hindernissen oder der Ampelschaltung für autonomes Fahren. Diese Entwicklung führt naturgemäß auch zu einer verstärkten Nachfrage nach Absolventen in diesem Gebiet. Große Firmen wie Carl Zeiss, aber auch Mittelständler wie Polytec sind auf der Suche nach Mitarbeitern, die Know-How sowohl aus natur- als auch ingenieurwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Erweitere deinen Horizont mit einem Optik-Master!

Wer sich für ein Master-Programm an der KSOP interessiert, sollte bereit sein, zwei Jahre auf Englisch zu studieren. Vorlesungen decken unter anderem Themen ab wie Fundamentals of Optics & Photonics, aber auch Modern Physics oder Optical Engineering. Nach dem ersten Jahr erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich für eine Spezialisierung zu entscheiden. Mögliche Schwerpunkte sind Photonische Materialien und Baumaterialien, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik, Optische Systeme und Solarenergie. Das Programm startet jeden Oktober und ist mit 80% internationalen Studierenden sehr interkulturell aufgestellt. KSOP Studenten können außerdem von dem dualen Trainingsprogramm Smart Factory@Industry profitieren, das in Kooperation mit Industriepartnern angeboten wird. Dieser enge Kontakt zur Industrie erleichtert Praktika, Masterarbeiten oder den direkten Einstieg im Unternehmen. Die Bewerbung für das Masterprogramm ist jedes Jahr bis zum 30. April möglich.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/master

In Optik promovieren!

Das englischsprachige Doktorandenprogramm bietet Master-Absolventen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit interdisziplinär zu forschen. Das Besondere: Neben der Doktorarbeit am Institut werden an der KSOP fachliches und wissenschaftliches Know-How, aber auch Managementwissen und Schlüsselkompetenzen ausgebildet und gezielt gefördert. Darüber hinaus begleiten neben dem Betreuer auch Mentoren die Doktoranden auf ihrem persönlichen Forschungs- und Karriereweg. Die Bewerbung ist sowohl für ausgeschriebene Stellen als auch in Form einer Initiativbewerbung möglich und kann jederzeit eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/phd  

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Forschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1283Tue, 04 Sep 2018 10:14:22 +0200Erstes Statustreffen von FarmingIOShttps://optecnet.de/http:///Das erste Statustreffen des Verbundprojekts FarmingIOS fand am 27. Juni 2018 in Reutlingen statt. Gastgeber war die Firma LuxFlux, einer der Projektpartner. Beim Treffen konnten die Arbeiten der Projektpartner InMach, LuxFlux, Universität Hohenheim und Universität Tübingen aus dem ersten Projekthalbjahr vorgestellt und diskutiert werden. Ein reger Gedankenaustausch und viele gegenseitige Anregungen kennzeichneten die offene und konstruktive Gesprächsatmosphäre. Darüber hinaus konnten die Weichen für die Abarbeitung der kommenden Arbeitspakete gestellt werden, insbesondere was gemeinsame Arbeiten und die dazu gehörigen Schnittstellen betrifft.

Das gemeinsame Abendessen diente der weiteren Vertiefung einiger bilateraler Anknüpfungspunkte zwischen den Projektpartnern. Das zweite Statustreffen wird Ende des Jahres beim Projektpartner InMach stattfinden.

www.farming-ios.de 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1278Wed, 29 Aug 2018 14:41:04 +0200BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für Vorhaben im Rahmen der Werkstoffplattform Hybride Materialienhttps://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt auf der Grundlage des Rahmenprogramms "Vom Material zur Innovation" werkstoffbasierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte zum Themenfeld "Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" zu fördern.Förderziel und Zuwendungszweck

Die Förderung ist darauf ausgerichtet, mit werkstoffbasierten Innovationen entscheidende Voraussetzungen für die Entwicklung wettbewerbsfähiger Produkte in wichtigen Industriezweigen sowie zentralen gesellschaftlichen Bereichen zu schaffen, um Deutschland zum weltweiten Vorreiter für Hybridmaterialien zu machen.

Maßgebliche Innovationshemmnisse für die Marktfähigkeit hybrider Materialien bestehen in mehreren Bereichen; dieser Förderaufruf (HyMat1) zielt auf die Beseitigung der Markthemmnisse im Bereich Fertigung und Verbindungstechnik. In industriegeführten vorwettbewerblichen Verbundprojekten sollen neben wissenschaftlich-technologischen auch wirtschaftliche, regulative oder andere Defizite, die im direkten Zusammenhang mit der Fertigung oder der Verbindungstechnik stehen, abgebaut werden. Ziel ist die Steigerung des technologischen Reifegrads (TRL, Technology Readiness Level) hybrider Materialien.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das Themenfeld "Hybride Materialien − Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" adressieren.

In Hybridwerkstoffen werden Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden. In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung. Ausgangspunkt zu Projektstart ist der Status quo der bisher erreichten Entwicklungsstufe einer werkstoffbasierten Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung, die spezifisch zu beschreiben ist (mindestens TRL 4). Der TRL der Hybridmaterialien kann dabei von Material zu Material variieren. Darüber hinaus muss die mit dem Projekt zu erreichende Entwicklungsstufe zuvor klar definiert werden und mit einer Steigerung des technologischen Reifegrads einhergehen, also beispielsweise in einer Demonstrations- oder Pilotanwendung münden (TRL 5 bis 7).

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1904.html

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsNetzwerkeoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1277Wed, 29 Aug 2018 14:32:23 +0200BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Forschungsinitiativen auf dem Gebiet der "KI-basierten Elektroniklösungen für sicheres autonomes Fahren (KI-Element: autonomes Fahren)"https://optecnet.de/http:///Autonomes Fahren kann dazu beitragen, unsere Mobilität sicherer, umweltfreundlicher, leistungsfähiger und preiswerter zu gestalten. Neue Formen der Mobilität können für Menschen entstehen, die die Fahraufgabe nicht selbst übernehmen wollen oder können. Forschung und Entwicklung, insbesondere für fortschrittliche Elektroniklösungen, sind notwendig, um diese Chancen zu erschließen.Für sichere autonome Fahrmanöver müssen diese Elektroniklösungen gewährleisten, dass ein Fahrzeug eigenständig selbst in komplexen Umgebungen, sowohl im ländlichen als auch im urbanen Umfeld, Objekte im Straßenverkehr richtig erkennt und zuverlässige Fahrentscheidungen trifft. Dies erfordert bei unvorhersehbar vielen Situationen im Straßenverkehr die Verarbeitung sehr großer Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen wie der Fahrzeugsensorik, digitalen Karten und der mit dem Fahrzeug vernetzten Infrastruktur, meist in Echtzeit. Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) bieten hier ein großes Lösungspotenzial, wenn es gelingt, diese in und mit optimierten Elektronik- und Sensoriksystemen umzusetzen.

Förderziel und Zuwendungszweck

Mit der vorliegenden Förderrichtlinie "KI-Element: autonomes Fahren" fördert das BMBF die Erforschung von Komponenten und Systemen für den Einsatz von KI-Methoden in automatisierten und vernetzten Fahrzeugen der VDA-Automatisierungsstufen 4 und 51 mittels vorwettbewerblicher Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Förderung soll die Innovationskraft entlang der Wertschöpfungskette der Automobilelektronik am Standort Deutschland stärken.

Die Förderrichtlinie trägt zur Umsetzung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung (http://www.hightech­strategie.de) im Themenfeld "Intelligente Mobilität" sowie des Rahmenprogramms "Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung" bei.

Für Vorhaben im Sinne dieser Förderrichtlinie kommt der engen Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, vor allem auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich und Hochschulen eine besondere Bedeutung zu. Die Berücksichtigung von Aspekten der akademischen Ausbildung im Rahmen der Forschungsprojekte wird begrüßt.

Um die Vernetzung und den wissenschaftlichen Austausch zwischen den geförderten Projekten zu unterstützen und themenspezifisch weiter zu intensivieren, sollen gegebenenfalls Cluster entlang der adressierten Themenschwerpunkte gebildet werden.

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden industriegeführte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte unter Einbindung von wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen sowie Forschungsverbünde von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit enger Industrieeinbindung. Die Projekte sollen einen geschlossenen Teil der Wertschöpfungskette der Automobilelektronik von den Elektronikkomponenten über die Elektroniksysteme und die Softwaremodule zur Datenverarbeitung und Ansteuerung bis hin zu aufeinander abgestimmten Hard- und Softwaresystemen im Fahrzeug abbilden und potenziell einen signifikanten Beitrag in Richtung der Realisierung vollautomatisierter und fahrerloser Fahrfunktionen (VDA-Automatisierungsstufen 4 und 5) in komplexen Umgebungen leisten. Insbesondere sollen die Projekte nachweislich eine klare und quantifizierbare Verbesserung gegenüber dem aktuellen Stand der Technik im Hinblick auf den Einsatz KI-basierter Lösungen für das autonome Fahren anstreben. Eine geeignete Demonstration im Kontext der Subsysteme oder, wo notwendig, auch des Gesamtfahrzeugs, soll diesen Beitrag plausibilisieren; allerdings sollte der dafür veranschlagte Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Gesamtaufwand stehen. Auf Simulation und Softwareentwicklungen zielende Projektvorschläge ohne Forschungsanteile im Bereich der Hardwaresysteme oder -komponenten sind nicht Gegenstand dieser Förderrichtlinie.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (sonstige Zuwendungsempfänger) in Deutschland verlangt.

KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)).

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1956.html

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBNetzwerkeOptecNet
news-1276Wed, 29 Aug 2018 12:22:09 +0200Innovatives Verfahren schützt Spritzgussteile aus Kunststoff gegen Produktpiraterie Laser-Laboratorium Göttingen Kooperiert mit der U-NICA Gruppe https://optecnet.de/http:///Das Laser-Laboratorium Göttingen und U-NICA haben gemeinsam ein neuartiges Verfahren entwickelt, um Original-Produkte gegen Fälschungen zu schützen.Das innovative Verfahren ermöglicht es, in Spritzgussteile aus Kunststoff schillernde, schwer nachzuahmende Markierungen einzuprägen. Das Laser-Laboratorium und U-NICA haben das Verfahren gemeinsam in den vergangenen drei Jahren mit weiteren Industriepartnern zur Marktreife entwickelt. Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung förderte das Projekt.

„Produktpiraterie verursacht jedes Jahr weltweit Schäden in Höhe von vielen Milliarden Euro“, berichtet Peter Simon, der zuständige Abteilungsleiter beim Laser-Laboratorium. Opfer seien neben den Herstellern auch die Kunden, die Produkte minderer Qualität kauften. Seit 2005 forsche sein Team über den Schutz von Produkten durch Aufbringen diffraktiver Strukturen. Das seien Nanostrukturen, die im Licht je nach Blickwinkel in unterschiedlichen Farben schillern. Ein entsprechendes Verfahren hätten sie sich bereits 2010 international patentieren lassen.

„Wir haben das Verfahren nun für eine kommerzielle Nutzung im Bereich des Spritzgusses weiterentwickelt“, führt der bei der Entwicklungsarbeit federführende Physiker Jan-Hendrik Klein-Wiele aus. Dabei brächten sie die Strukturen mit Lasern auf die Werkzeuge auf, mit denen die Kunststoffteile hergestellt würden. Die Herausforderung: Die Werkzeuge beständen aus sehr hartem Stahl oder seien mit sehr hartem Material beschichtet. Zudem müssten die Strukturen so gestaltet sein, dass sich mit dem Werkzeug eine große Zahl von Kunststoffteilen herstellen ließe.

„An der Entwicklung des Verfahrens war U-NICA, ein Spezialist für Sicherheitstechnik, als Projektpartner beteiligt“, berichtet Alexander Egner, der Leiter des Laser-Laboratoriums. Mit dem Schweizer Unternehmen hätten sie nun einen Vertrag für die Vermarktung abgeschlossen. Dabei seien sie von der Göttinger Technologietransferorganisation MBM ScienceBridge GmbH unterstützt worden.

U-NICA hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit über die Entwicklungszeit sehr positiv und konstruktiv empfunden. Mit dem Laser-Laboratorium Göttingen haben wir einen kompetenten und zuverlässigen Partner gefunden und gemeinsam eine Technologie entwickelt, die es kostengünstig erlaubt, diffraktive Strukturen direkt beim Spritzguss zu erzeugen, sagt Samuel Schindler, Deputy Managing Director Substrate Solutions, der U-NICA Gruppe.

Alexander Rüegg, CEO der U-NICA Gruppe, sieht ein großes Marktpotential in dem neuen Verfahren und deren Anwendung im Bereich des Produkt- und Markenschutzes. Für die heute im Markt oft gefälschten holografischen „Labels“ auf Papierbasis besteht nun eine neue Möglichkeit, wie ein Produkt gegen Nachahmungen und Fälschungen viel besser und zudem kostengünstiger geschützt werden kann. Der Konsument bzw. Erstkäufer eines Produktes kann so ein Originalprodukt von einer Fälschung mit bloßem Auge erkennen. Zudem ist der Effekt auf einem Kunststoffteil visuell sichtbar und zusätzlich ein Design Element, welches das Produkt für den Käufer attraktiver macht. Mit der Anwendung der neuen Technologie für Kunststoff Spritzgussteile haben wir im Markt bereits reges Interesse geweckt.

Laser-Laboratorium Göttingen e.V.
Das Laser-Laboratorium Göttingen e.V. (LLG) betreibt seit seiner Gründung 1987 anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf dem Gebiet der optischen Technologie. Als Mittler zwischen Forschung und Wissenschaft erschließt es in enger Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen neue, zukunftsträchtige Märkte. Kontakt: www.llg-ev.de, info(at)llg-ev.de +49-(0)551-50350


U-NICA Gruppe
U-NICA ist eine 2004 in der Schweiz gegründete High-Tech-Unternehmensgruppe, gehört zu den führenden Anbietern von innovativen und ganzheitlichen Sicherheitslösungen des Produkt- und Markenschutzes. Auf der Basis eines breiten Angebots an chemischen, physikalischen, optischen und digitalen Sicherheitsmerkmalen bietet es anspruchsvolle Systemlösungen an. Sie werden für unterschiedliche Branchen entwickelt, konzipiert und implementiert. Kontakt: www.u-nica.com, info(at)u-nica.com, +41-419199900.

MBM ScienceBridge GmbH
MBM ScienceBridge, die Techologietransferorganisation der Universität Göttingen, arbeitet für neun niedersächsische Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen. Die MBM vermittelt zwischen Erfindern, Patentanwälten und Industriepartnern. Derzeit verfolgt sie Projekte in den Bereichen der Medizintechnik, Biotechnologie, Messtechnik, Chemie, Physik sowie den Forst und Agrarwissenschaften. Kontakt: www.sciencebridge.de, info(at)sciencebridge.de, +49-(0)551-30724151.

Ein Artikel zum Thema wurde in der Fachzeitschrift Mikroproduktion veröffentlicht.

Kontakt:

Laser-Laboratorium Göttingen e.V. (LLG)
Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
37077 Göttingen

Tel.: +49 551 5035-0
E-Mail: infollg-ev.de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1275Tue, 28 Aug 2018 13:06:25 +0200Sauber durch Sonnenkrafthttps://optecnet.de/http:///In Verbindung mit den richtigen Materialien können Sonnenstrahlen Wunder wirken: Sie reinigen Gebäudefassaden, zersetzen Schadstoffe aus der Luft oder im Wasser. Photokatalyse heißt das Zauberwort. Doch die Wirksamkeit dieses »Wundermittels« in der Praxis schwankt stark, je nach eingesetztem Material und Umwelteinflüssen. Mit einem neuen Messgerät wollen Forscher jetzt die photokatalytische Wirksamkeit von Oberflächen genauer und schneller bestimmen und damit die Effizienz erhöhen.

Fahrverbote, Dieselnachrüstung oder blaue Plakette – es wird derzeit viel diskutiert, wie sich die Stickoxid- und Feinstaubbelastung in Städten reduzieren lassen. Wie praktisch wäre es, wenn Häuserfassaden und Dächer die Stadtluft einfach nebenbei reinigen würden? Und wenn sich Gebäude gleich selbst von Schmutz befreien könnten? Die gute Nachricht ist: Mit Photokatalyse ist das bereits möglich. Mischt man Baumaterialien einen sogenannten Katalysator wie zum Beispiel Titandioxid (TiO2) bei, löst Sonnenlicht in Verbindung mit Sauerstoff eine chemische Reaktion aus. Das Titandioxid bildet dabei reaktive Substanzen, die Schmutz und Schadstoffe abbauen. Ob Beton, Glas oder Fassadenfarbe, fast jedes Material kann man photokatalytisch aufrüsten.

Doch es gibt gleich mehrere Haken: Je nach Trägermaterial, Oberflächenstruktur und Umwelteinflüssen schwankt die photokatalytische Effizienz in Abhängigkeit von Schadstoff und Produkt um bis zu 100 Prozent und mehr. Die Wirksamkeit ist auch eine Frage der richtigen Mischung: Beschichtet man nur die Oberfläche, wäscht sich der Katalysator schnell ab oder erodiert. Mischt man ihn ins Material, ist ein Großteil nicht wirksam. Das Optimum ist noch nicht gefunden. Auch das Langzeitverhalten und die Stabilität solcher Baumaterialien lassen sich außerhalb des Labors nur schwer vorhersagen.

Erschwerend kommt hinzu, dass es eine hohe Diskrepanz zwischen den im Labor erreichbaren Wirksamkeiten und den draußen im praktischen Einsatz erzielten gibt. All dies ist bislang kaum untersucht worden. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge strebten die elf Partner im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojekt PureBau an. Ihr Ziel war es, die Effizienz von Materialverbindungen zu steigern, so dass bessere photokatalytisch wirksame Baustoffe entwickelt werden können.

Ein neues Werkzeug für effiziente Forschung 

Als einer der Partner arbeitet das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST in Braunschweig an einem Messverfahren, das genau das ermöglicht. »Die bisherige Erforschung und Entwicklung von photokatalytisch aktiven Baumaterialen lief mangels eines geeigneten Messverfahrens oft nach dem Versuch-Irrtum-Prinzip. Zudem war es schlichtweg noch nicht möglich, zuverlässige Messungen im Feld durchzuführen. Zwar lassen sich Effekte anhand von Simulation berechnen, doch dies ist aufwändig und zudem noch wenig verbreitet«, sagt Dipl.-Ing. (FH) Frank Neumann, Leiter Arbeitsgruppe Photokatalyse am Fraunhofer IST.

Neumann und seine Mitarbeiter hatten bereits ein Verfahren patentiert, um die photokatalytische Selbstreinigung von Produkten schnell und reproduzierbar im Labormaßstab zu messen. Damit lässt sich bestimmen, wie schnell ein Material mit einem bestimmten Katalysator zum Beispiel eine Fassade oder ein Ziegeldach reinigt. Das Grundprinzip: Ein lumineszierender Farbstoff wird auf eine Oberfläche aufgedampft und dann gemessen, wie schnell er unter Lichteinfluss verblasst. Zusammen mit den Parametern Dicke der Farbschicht und Lichtintensität lässt sich daraus der Wirkungsgrad ermitteln.

Vom Labor ins Feld 

Die Herausforderung war nun, dieses Prinzip auf ein portables Gerät zu übertragen, das ohne Vakuumbedingungen funktioniert, und die Messung gleichzeitig deutlich zu beschleunigen. Die Forscher erreichten das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochfrequenztechnik (IHF) der TU Braunschweig in zwei Schritten: Da die bislang im Labor verwendete Farbstoffsynthese im Feld zu viele ungewünschte chemische Reaktionen zeigte, mussten sie neue Farbstoffe finden. Zum Einsatz kamen Farbstoffe mit Europium-Metallkomplexen, wie sie auch in OLEDs angewendet werden. Zudem funktionierte das bisherige Verfahren des Aufdampfens für den mobilen Zweck nicht mehr. »Stattdessen transferierten wir die Farbstoffe in einer Mono-Lage auf eine polymere Trägerfolie und verbanden beides chemisch durch sogenannte Ankergruppen«, erklärt Neumann. Die Trägerfolie hat die Vorteile, dass sie sich jeder Oberfläche gut anpasst, chemische Reaktionen mit dem Material minimiert und durch Messungen direkt an Fassaden entstehende Schäden (z.B. durch Farbauftrag) vermeidet. Die Beschichtung mit einer einzelnen Lage Farbstoff gewährleistet die Reproduzierbarkeit des Verfahrens.

Im nächsten Schritt wurde zusammen mit der Firma Omicron Laserage Laserprodukte GmbH ein Demonstrator einer mobilen Messpistole entwickelt. In einen Bajonettverschluss wird dort die Folie mit der Farbbeschichtung eingespannt und auf die zu prüfende Oberfläche gepresst. Das Gerät misst dann das Abklingen der Lumineszenz durch den UV-Einfluss und bestimmt darüber die photokatalytische Wirksamkeit – sowohl qualitativ als auch quantitativ durch den Effizienzgrad. Die Messdauer hat sich bei diesem Prozedere im Vergleich zu einschlägigen Normprüfverfahren von zum Teil drei Stunden auf etwa 15 Minuten reduziert.

Neumann ist zuversichtlich, dass die Messlösung in ein bis zwei Jahren marktreif sein könnte. Interessant wäre dies dann für Baustoffhersteller, Beschichtungsexperten und Messdienstleister, aber auch für Anwender: »Vor allem die Qualitätskontrolle derzeit eingesetzter Produkte wäre damit erstmals vor Ort möglich, aber auch die Entwicklung wirksamer photokatalytischer Materialien ließe sich so beschleunigen«. Langfristig könnte dies wiederum die weitreichende Selbstreinigung von Fassaden, Dächern und Verkehrswegen fördern und für ein besseres Klima in unseren Städten sorgen.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1269Thu, 23 Aug 2018 09:35:42 +0200Braunschweiger Forschungspreis für Karsten Danzmannhttps://optecnet.de/http:///Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität Hannover wird am 28. September von der Stadt Braunschweig und der ForschungRegion Braunschweig e.V. ausgezeichnet Prof. Karsten Danzmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut; AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover erhält den mit 30.000 Euro dotierten Braunschweiger Forschungspreis 2018. Die Stadt Braunschweig und die ForschungRegion Braunschweig e.V würdigen mit dem Preis den entscheidenden Beitrag Danzmanns beim Nachweis der Gravitationswellen sowie bei der Entwicklung der dazu benötigten Laser-Technologien.

„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung unserer Arbeit durch den Braunschweiger Forschungspreis“, sagt Karsten Danzmann. „Er ist eine weitere Auszeichnung für die Beiträge zu diesem revolutionären Durchbruch in der Astronomie, an dem ich gemeinsam mit meinen internationalen Kolleginnen und Kollegen in den letzten drei Jahrzehnten gearbeitet habe.“

„Mit dem Braunschweiger Forschungspreis werden herausragende Forschungsleistungen ausgezeichnet, die Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen und auch vernetzen“, erklärt der Braunschweiger Oberbürgermeister Markurth. „Die Gravitationswellenastronomie öffnet ein vollkommen neues Beobachtungsfenster in das Weltall. Ein äußerst spannendes Forschungsfeld, das aber nur eines von vielen ist, denen sich unser diesjähriger Preisträger widmet.“

Technologieschmiede GEO600

Mehr als 1700 internationale Forscher*innen arbeiten gemeinsam am weltweiten Netz der Gravitationswellen-Detektoren LIGO, Virgo, GEO600 und KAGRA. In der GEO-Kollaboration, einem Team von Forschenden der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz Universität und aus Großbritannien betreibt Danzmann seit Mitte der 1990er Jahre den Gravitationswellen-Detektor GEO600 südlich von Hannover. GEO600 ist ein Entwicklungszentrum für neuartige und fortschrittliche Technologien in der weltweiten Forscher-Gemeinschaft.

Viele Schlüsseltechnologien, die nun in allen großen Gravitationswellen-Detektoren zum Einsatz kommen, wurden bei GEO600 entwickelt und getestet. AEI-Forschende zusammen mit dem Laser Zentrum Hannover e.V. entwickelten, bauten und installierten die Hochleistungslaser im Herzen der LIGO-Instrumente. GEO600 ist der erste große Gravitationswellen-Detektor, in dem entscheidende Verbesserungen im optischen Messprinzip wie gemeinsame Leistungs- und Signalüberhöhung umgesetzt wurden.

Zukunftstechnologie Quetschlicht

GEO600 ist darüber hinaus derzeit der einzige Gravitationswellen-Detektor weltweit, der sogenanntes Quetschlicht einsetzt, um fundamentales Quantenrauschen zu unterdrücken und die Empfindlichkeit bei hohen Frequenzen zu verbessern. Zukünftig werden alle Gravitationswellen-Detektoren auf der Erde solche Quetschlichtquellen wie die von GEO600 verwenden, um ihre Empfindlichkeit weiter zu steigern. Der Virgo-Detektor erhielt Anfang 2018 eine in Hannover entwickelte und gebaute Quetschlicht-Quelle als Dauerleihgabe.

Mit LISA Gravitationswellen im Weltall aufspüren

Danzmann forscht außerdem seit den frühen 1990er Jahren in führender Rolle an LISA (Laser Interferometer Space Antenna), einem Gravitationswellen-Detektor, der 2034 als Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA ins All starten wird. Drei Satelliten spannen dann ein gleichseitiges Dreieck aus Laser-Messarmen mit 2,5 Millionen Kilometer Länge auf und werden niederfrequente Gravitationswellen messen, die sich auf der Erde niemals nachweisen lassen werden. Dass die notwendige Technologie für LISA funktioniert, hat Danzmann in einem internationalen Team mit der überaus erfolgreichen Satellitenmission LISA Pathfinder (2015-2017) bewiesen.

Der Braunschweiger Forschungspreis

Der Braunschweiger Forschungspreis zeichnet international herausragende interdisziplinär erzielte Forschungsergebnisse in den Technik-, Lebens- oder Kulturwissenschaften aus. Ein Engagement für Transfer und Nutzung von Wissenschaft in Wirtschaft und Gesellschaft ist Voraussetzung für die Nominierung. Stifterin des Preisgeldes in Höhe von 30.000 Euro ist die Stadt Braunschweig. Träger des Preises sind die Stadt Braunschweig und der Verein ForschungRegion Braunschweig e.V. Der Braunschweiger Forschungspreis wurde im Herbst 2007 erstmalig vergeben.

Die feierliche Übergabe des diesjährigen Braunschweiger Forschungspreises an Karsten Danzmann findet am 28. September 2018 um 18 Uhr im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig statt. Die Anmeldung aller Interessierten für die Teilnahme ist ab sofort möglich an kulturinstitut(at)braunschweig.de oder per Telefon unter 0531-470-4801.

 

Kontakte:

Dr. Benjamin Knispel
Pressereferent AEI Hannover
Telefon: +49(0)511 762-19104

E-Mail: benjamin.knispel(at)aei.mpg.de

 

Prof. Dr. Karsten Danzmann
Direktor
Telefon:+49(0)511 762-2356

E-Mail: karsten.danzmann(at)aei.mpg.de

 

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1265Mon, 20 Aug 2018 12:52:56 +0200Haushaltsausschuss des Landtags gibt rund 4.6 Millionen Euro frei https://optecnet.de/http:///Die HAWK bekommt ein neues Forschungsgebäude auf den Göttinger Zietenterrassen. Dafür hat der Haushaltsausschuss des Niedersächsischen Landtags rund 4,6 Millionen Euro freigegeben. In dem Forschungsbau wird die HAWK ihre Forschung für angewandte Plasma- und Laser-Medizintechnik ausbauen. Die Schwerpunkte liegen dabei auf den vier Bereichen

  • Plasmamedizintechnik
  • Lasermedizintechnik
  • Fuktionale biokompatible Beschichtungen
  • Hygiene

Mit dem Bau des mehr als 500 Quadratmeter großen Gebäudes soll im Herbst dieses Jahres begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Das Gebäude, das zur HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik gehört, entsteht auf dem ehemaligen Exerzierplatz gegenüber dem Fraunhofer Anwendungszentrum.

Rund vier Millionen Euro werden auf den Bau entfallen und 0,6 Millionen Euro auf zwei anzuschaffende Forschungsgroßgeräte. Die Kosten verteilen sich anteilsmäßig auf EU-Mittel, Landesmittel und Eigenmittel der Hochschule.

Die neue Forschungsinfrastruktur am Standort Göttingen ergänzt strategisch eine Reihe von auf die Medizintechnik ausgerichteten wissenschaftlichen, akademischen und infrastrukturellen Maßnahmen, wie z.B. den bundesweit einmaligen Gesundheitscampus Göttingen, eine Kooperation der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und der HAWK.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler betont: „Die zusätzlichen räumlichen Kapazitäten ermöglichen es, die bestehenden Forschungsaktivitäten der HAWK in Göttingen auszubauen und zu intensivieren. Der neue Forschungsbau flankiert hervorragend das laufende Forschungsprojekt aus der Fördermaßnahme FH-Impuls des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit den aktuellen und neuen Forschungskapazitäten bestehen somit auch exzellente Möglichkeiten, Forschung und auch Transfer in Niedersachsen zu stärken.“

HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy ist sicher, dass sich diese Investition des Landes in die HAWK-Forschung insbesondere im Bereich Medizintechnik auszahlen wird: „Die Ergebnisse sind schon jetzt national wie international von Bedeutung. Aber sie werden deutlich auch zur Weiterentwicklung des Gesundheitscampus Göttingen beitragen und insgesamt unsere Möglichkeiten weiter verbessern, wissenschaftliche Erkenntnisse in die regionale Wirtschaft zu transferieren – ganz nach unserem Ziel: HAWK-Forscherinnen und -Forscher als Ideengeber/innen und Problemlöser/innen für die Region.“

„In dem Gebäude werden wir anwendungsorientiert forschen, die Ergebnisse in niedersächsische Unternehmen transferieren und das alles zum Wohle der Menschen“, sagt Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer an der HAWK.

 Die Plasma- und Lasertechnologie gilt als Schlüssel- und Querschnittstechnologie, die zum Teil seit Jahrzehnten in verschiedenen Branchen bei der Herstellung oder Veredelung von Produkten zum Einsatz kommt. Es besteht hier ein enormes Transfer- und Umsetzungspotential – sowohl um auf plasma- und lasertechnologischer Basis innovative Technologien und Produkte zu schaffen, als auch bestehende Verfahren und Prozesse zu optimieren und aufzuwerten.

Kontakt

HAWK Hochschule für angewandte
Wissenschaft und Kunst
Fachhochschule
Hildesheim/Holzminden/Göttingen
Fakultät Naturwissenschaften und Technik
Von-Ossietzky-Straße 99
37085 Göttingen

https://www.hawk.de/de

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NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1261Thu, 02 Aug 2018 10:04:54 +0200ZEISS Optical Design Days für MINT-Studierendehttps://optecnet.de/http:///Bis zum 17. August bewerben! Für Studierende aus MINT-Fächern, die bislang noch keine oder wenig Berührungspunkte mit Optikdesign hatten, bietet Zeiss einen kostenlosen Workshop an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwei Tage lang von Optikdesignern mehr über diesen spannenden Beruf erfahren und selbst erste Schritte im Optik-Design machen. Mehr zum Workshop und zur Bewerbung.

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NewsAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1256Fri, 27 Jul 2018 09:14:42 +0200Richtlinien zur Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien" im Rahmen des Programms "Photonik Forschung https://optecnet.de/http:///Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad, wirtschaftliche Verwertungsfähigkeit und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.Die Photonik zählt mit etwa 140 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 30 Mrd. Euro zu den wesentlichen Zukunftsfeldern, die die Hightech-Strategie der Bundesregierung adressiert. Forschung, Entwicklung und Qualifizierung nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, denn Investitionen in Forschung, Entwicklung und Qualifizierung von heute sichern Arbeitsplätze und Lebensstandard in der Zukunft.

Besondere Bedeutung nehmen hier KMU ein, die nicht nur wesentlicher Innovationsmotor sind, sondern auch eine wichtige Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft darstellen. Sowohl in etablierten Bereichen der Photonik als auch bei der Umsetzung neuer Schlüsseltechnologien in die betriebliche Praxis hat sich in den letzten Jahren eine neue Szene innovativer Unternehmen herausgebildet. Im Bereich der Quantentechnologien nehmen erste KMU Ergebnisse der Grundlagenforschung auf und machen diese verfügbar. Diese Unternehmen gilt es zu stärken.

Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme industrielle vorwettbewerbliche FuE1-Vorhaben zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit der KMU in Deutschland. Die KMU sollen insbesondere zu mehr Anstrengungen in der FuE angeregt und besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mit zu gestalten. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

1.2  Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV) sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder – der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 Buchstabe a, b und c der Verordnung (EU) Nr.651/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung“ – AGVO, ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2017/1084 vom 14. Juni 2017 (ABl. L 156 vom 20.6.2017, S. 1) gewährt. Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

2  Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben, die technologieüber­greifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich der Photonik oder der Quantentechnologien zuzuordnen sowie für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden themenübergreifend FuE-Vorhaben im Bereich Photonik und Quantentechnologien. Dabei werden beispielhaft folgende Themen bzw. Fragestellungen mit einbezogen:

  • Photonik in der Produktion,
  • optische Messtechnik und Sensorik,
  • optische Komponenten und Systeme,
  • Beleuchtungs- und Displaytechnologie,
  • organische Elektronik,
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften,
  • Photonik für die Kommunikation,
  • Schlüsselkomponenten für Quantentechnologien,
  • Quantentechnologien für Sensorik und Bildgebung,
  • Quantentechnologien für Simulation und Computing,
  • Quantentechnologien für Kommunikation.

Die Koordination von Verbundvorhaben mehrerer Partner liegt in der grundsätzlich bei einem der beteiligten Industrieunternehmen, in der Regel bei einem KMU, in begründeten Ausnahmefällen bei einem Nicht-KMU. Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU zu Gute kommen und ist anhand eines Verwertungsplans darzustellen. Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft sind von der Förderung ausgeschlossen.

3  Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. KMU können sich zur Klärung ihres Status bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes (siehe Nummer 7) persönlich beraten lassen.

Darüber hinaus sind mittelständische Unternehmen bis zu einer Größe von 1 000 Mitarbeitern oder einem Umsatz von 100 Mio. Euro, die nicht überwiegend im Besitz von Großunternehmen sind (Beteiligung bis zu 50 %), antragsberechtigt.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verlangt.

Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, antragsberechtigt.

Bewilligte Vorhaben sind in Deutschland durchzuführen; die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

KMU oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von FuEuI2 vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Abschnitt 2.

4  Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden industrielle vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben, die gekennzeichnet sind durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko.

Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Photonik oder der Quantentechnologien. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU- bzw. Mittelstandskriterien erfüllen, möglich. Es muss jedoch der Nutzen des Vorhabens in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugutekommen.

Es können auch solche Unternehmen in die Förderung aufgenommen werden, die erstmalig FuE-Aktivitäten auf dem Gebiet der Photonik oder der Quantentechnologien aufnehmen möchten. Hier ist allerdings die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner angezeigt.

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Insbesondere wird angeregt zu prüfen, ob eine europäische Kooperation im Rahmen von EUREKA in Frage kommt. Nähere Informationen zu EUREKA sind unter http://www.dlr.de/EUREKA zu finden. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Verbundpartner, die Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Absatz 83 AGVO sind, stellen sicher, dass im Rahmen des Verbunds keine indirekten (mittelbaren) Beihilfen an Unternehmen fließen. Dazu sind die Bestimmungen von Abschnitt 2.2 der Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von FuEuI vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1) zu beachten. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über weitere vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden (vgl. BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare, Bereich BMBF Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten3 fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben (siehe Anlage) bis zu 50 % anteilfinanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Bei Antragstellern, deren gesamte Eigenanteile aus BMBF-geförderten Forschungsvorhaben 100 000 Euro pro Jahr nicht überschreiten, kann eine vereinfachte Bonitätsprüfung vorgenommen werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Es wird erwartet, dass mindestens die Hälfte der beantragten Fördermittel (inkl. gegebenenfalls zu gewährender Boni für KMU und Projektpauschalen für Hochschulen) den beteiligten KMUs zugutekommt.

Für die Festlegung der jeweiligen zuwendungsfähigen Kosten muss die AGVO berücksichtigt werden (siehe Anlage).

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen (siehe Anlage).

Die Förderdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

6  Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Kostenbasis werden grundsätzlich die „Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an gewerbliche Unternehmen für FuE-Vorhaben“ (NKBF 2017).

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden grundsätzlich die „Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Ausgabenbasis des BMBF zur Projektförderung“ (NABF) sowie die „Besonderen Nebenbestimmungen für den Abruf von Zuwendungen im mittelbaren Abrufverfahren im Geschäftsbereich des BMBF“ (BNBest-mittelbarer Abruf-BMBF), sofern die Zuwendungsmittel im sogenannten Abrufverfahren bereitgestellt werden.

Zur Durchführung von Erfolgskontrollen im Sinne von VV Nummer 11a zu § 44 BHO sind die Zuwendungsempfänger verpflichtet, die für die Erfolgskontrolle notwendigen Daten dem BMBF oder den damit beauftragten Institutionen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Die Informationen werden ausschließlich im Rahmen der Begleitforschung und der gegebenenfalls folgenden Evaluation verwendet, vertraulich behandelt und so anonymisiert veröffentlicht, dass ein Rückschluss auf einzelne Personen oder Organisationen nicht möglich ist.

Wenn der Zuwendungsempfänger seine aus dem Forschungsvorhaben resultierenden Ergebnisse als Beitrag in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, so soll dies so erfolgen, dass der Öffentlichkeit der unentgeltliche elektronische Zugriff (Open Access) auf den Beitrag möglich ist. Dies kann dadurch erfolgen, dass der Beitrag in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich zugänglichen elektronischen Zeitschrift veröffentlicht wird. Erscheint der Beitrag zunächst nicht in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglichen Zeitschrift, so soll der Beitrag – gegebenenfalls nach Ablauf einer angemessenen Frist (Embargofrist) – der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglich gemacht werden (Zweitveröffentlichung). Im Fall der Zweitveröffentlichung soll die Embargofrist zwölf Monate nicht überschreiten. Das BMBF begrüßt ausdrücklich die Open Access-Zweitveröffentlichung von aus dem Vorhaben resultierenden wissenschaftlichen Monographien.

7  Verfahren

Interessierten Unternehmen – insbesondere Erstantragstellern – wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen. Als Lotsendienst berät sie bei der Zuordnung von Projektideen, vermittelt zu den fachlichen Ansprechpartnern bei den beteiligten Projektträgern und unterstützt insbesondere bei der Klärung der Antragsberechtigung (siehe Nummer 3).

Lotsendienst für Unternehmen
bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Beratungstelefon: 08 00/2 62 30 09 (kostenfrei)
E-Mail: beratung(at)foerderinfo.bund.de
Telefax: 0 30/2 01 99-4 70

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26 – 27
10969 Berlin

7.1  Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:


Projektträger Quantentechnologien; Photonik
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Ansprechpartner:
Gerhard Funke
Telefon: 02 11/62 14-6 27
E-Mail: funke(at)vdi.de
Internet: www.kmu-innovativ.de

beauftragt. Dort sind weitere Informationen erhältlich. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich für eine ausführliche Beratung mit dem oben angegebenen Ansprechpartner beim Projektträger in Verbindung zu setzen.

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer, geeigneter Weise bekannt gegeben.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare abgerufen werden.

Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

Die Zugangsdaten zum Einreichen von Förderanträgen können beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.

7.2  Zweistufiges Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe können Projektskizzen über das Online-Skizzentool für die Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien“ auf dem Internet-Portal http://www.kmu-innovativ.de jederzeit online eingereicht werden. Auf dem Internet-Portal sind die benötigten Informationen für eine Beteiligung an der Bekanntmachung verfügbar. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind alle sechs Monate, jeweils am 15. April und am 15. Oktober.

Die Projektskizze ist in Abstimmung mit den Projektpartnern vom vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise erst zum nächstfolgenden Stichtag berücksichtigt werden.

Projektskizzen müssen einen konkreten Bezug zu den Kriterien dieser Bekanntmachung aufweisen und alle wesentlichen Aussagen zur Beurteilung und Bewertung enthalten. Sie sollen nicht mehr als zehn DIN-A-4-Seiten umfassen. Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss das im Internetportal generierte Projektblatt der Skizze zusätzlich unterschrieben beim beauftragten Projektträger eingereicht werden.

Den Projektskizzen ist eine Darstellung mit folgender Gliederung beizufügen:

  1. Thema und Zielsetzung des Vorhabens
  2. Stand der Wissenschaft und Technik, Neuheit des Lösungsansatzes, Patentlage
  3. Notwendigkeit der Zuwendung: Wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko mit Begründung der Notwendigkeit staatlicher Förderung
  4. Marktpotenzial, Marktumfeld, wirtschaftliche und wissenschaftliche Konkurrenzsituation
  5. Kurzdarstellung der beantragenden Unternehmen, konkrete Darlegung der Geschäftsmodelle und Marktperspektiven mit Zeithorizont und Planzahlen, Darstellung des aufzubringenden Eigenanteils
  6. Arbeitsplan, gegebenenfalls Verbundstruktur mit Arbeitspaketen inkl. Darstellung des Arbeitsaufwands aller beteiligten Partner
  7. Finanzierungsplan aller an den Arbeiten beteiligten Partnern
  8. Verwertungsplan (wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Erfolgsaussichten, Nutzungsmöglichkeiten und Anschlussfähigkeit) mit Zeithorizont und Planzahlen

Aus der Vorlage einer Projektskizze kann kein Rechtsanspruch abgeleitet werden.

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  1. Bedeutung des Forschungsziels, technologisches und wirtschaftliches Potenzial, Marktperspektive, Beitrag zur Marktpositionierung, Verwertungsplan
  2. Qualität und Darstellung des Lösungsansatzes, des Arbeitsplans und der Projekt- und Meilensteinziele
  3. Innovationshöhe, Risikoabschätzung, Notwendigkeit der Zuwendung
  4. Verbundstruktur, Qualifikation der Partner, Koordination, Projektmanagement
  5. Passfähigkeit zur Programmlinie, Darstellung der Finanzierung, Nachvollziehbarkeit der Kostenansätze, Erfüllung der formalen Rahmenbedingungen der BKM

Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektideen ausgewählt. Die eingereichten Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Das BMBF behält sich vor, sich bei der Förderentscheidung durch unabhängige Experten beraten zu lassen. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten spätestens zwei Monate nach dem Bewertungsstichtag schriftlich mitgeteilt.

Die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereichte Projektskizze und evtl. weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

7.2.2  Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen.

Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind.

Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline/). Die Zugangsdaten werden vom zuständigen Projektträger zur Verfügung gestellt.

Hier können auch Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen abgerufen werden.

Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien bewertet und geprüft:

  • Organisation der Zusammenarbeit im Verbund (entfällt bei Einzelvorhaben),
  • Innovationshöhe,
  • Angemessenheit von Vorkalkulation/Finanzierungsplan,
  • Festlegung quantitativer Projektziele,
  • konkrete Verwertungspläne aller Verbundpartner,
  • Notwendigkeit der Zuwendung.

Die Förderentscheidung erfolgt in der Regel zwei Monate nach Vorlage der vollständigen formgebundenen Anträge.

7.3  Zu beachtende Vorschriften:

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß den §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

8  Geltungsdauer

Diese Förderrichtlinien treten am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ersetzen die Bekanntmachung von Richtlinien zur Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik“ im Rahmen des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ vom 6. Februar 2015 (BAnz AT 24.02.2015 B4).

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021, befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2025 hinaus. Sollte die AGVO nicht verlängert und durch eine neue AGVO ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen AGVO vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis 31. Dezember 2025 in Kraft gesetzt werden.

Bonn, den 10. Juli 2018

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Auftrag

Dr. Schlie

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1866.html

 


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NewsPressemeldungFördermaßnahmen / BekanntmachungenNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikPhotonics BW
news-1253Wed, 18 Jul 2018 13:43:17 +0200Innovation Lab "Optik im Automobil" bei opsira und HS Ravensburg-Weingartenhttps://optecnet.de/http:///Strahlendaten, Lichttechnische Simulationen und ein Innovations-Baukasten für die Optik - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen bei opsira und der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Bei strahlendem Wetter trafen sich die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics mit weiteren am Thema "Optik im Automobil" Interessierten am 12. Juli 2018 bei der opsira GmbH und der Hochschule in Weingarten.

Jürgen Weißhaar von der opsira GmbH und Prof. Michael Pfeffer von der HS Ravensburg-Weingarten begrüßten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die Lichtmess- und Prüflabore von opsira zu besichtigen und die opsira Mess- und Testsysteme kennenzulernen.

Fachvorträge:

  • "Messung und Modellierung von monochromatischen und polychromatischen Strahlendaten"; Volker Schumacher, opsira GmbH
  • "Lichttechnische Simulation im Automotive Bereich", Eugen Meier, OPTIS GmbH
  • "BaKaRoS: Photonik-Baukasten für die Optikindustrie"; Prof. Alois Herkommer, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

zur Newsmeldung bei opsira

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NewsAus den NetzenPressemeldungPhotonics BWOptecNetbayern photonics
news-1239Fri, 06 Jul 2018 11:22:15 +020013th DLP(r) Technology Symposium - Save the Date / Call for Presentationshttps://optecnet.de/http:///The 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP Symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. XIII International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications

We are glad to announce that the 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. The event is jointly organized by OpSys Project Consulting and the photonics innovation network Optence e.V.

CALL FOR PRESENTATIONS

DLP chips and associated development platforms are enabling many exciting new systems and applications beyond traditional display technologies. By bringing together scientists, technologists, and developers, the goal of this conference is to highlight new and interesting means of applying DLP technology to end applications within these emerging markets:

Topics of interest include, but are not limited to:

  • 3D machine vision (automated optical inspection (AOI), PCB quality inspection, robotics vision, factory automation, dental scanning, medical imaging and biometrics)
  • 3D printing (rapid prototyping, direct manufacturing, and tooling & casting)
  • Spectroscopy (oil & gas analysis, food & drug inspection, water & air quality, and chemical & material identification)
  • Lithography (printed circuit boards, flat panels, computer-to-plate printing, and laser marking)
  • DLP Pico™ video and data display (including smartphones & tablets, pico projectors, wearable displays, smart home displays, aftermarket head-up display, commercial gaming displays, and mobile smart TVs)
  • Technical aspects on subsystems and components comprised in DLP Systems (including light sources, optics, electronics, new product introductions)

Why submit a paper?

Get a large impact in the advanced light control community: Some 120 attendees and contributors from all over Europe, USA and Asia made the DLP symposium a huge success in 2015!

Please submit your contribution prior to August 15, 2018
to OpSys Project Consulting | Alfred Jacobsen |office(at)opsysconsult.com

Exhibition Space Offer

Seize the opportunity and register now for a table top presentation booth at the DLP Symposium exhibition area. Please find here information for the exhibition conditions including an application form. Please return order form by scanned copy to machemer(at)optence.de. Or confirm your requirements and preferences directly by e-mail.

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NewsNetzwerkeOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1237Wed, 04 Jul 2018 20:15:41 +0200Technologieangebote des KIT: Datenturbo für Lichtsignale https://optecnet.de/http:///Ultrakompakter Photodetektor auf Siliziumbasis ermöglicht Höchstleistungen in der optischen DatenübertragungDie Datenübertragung mittels Licht gilt in der Kommunikationstechnik als vielversprechende Technologie, um immer größere Datenmengen bei immer höheren Datenraten über weite Entfernungen zu übertragen. Die mögliche Übertragungsrate ist durch die Schnittstelle begrenzt, an der die Lichtwellen, etwa aus einem Glasfaserkabel, in elektronische Signale umgewandelt werden. Hier kommen Photodetektoren zum Einsatz, die sich zur Lichtdetektion üblicherweise die Absorption in Halbleitermaterialien zu Nutze machen.

KIT-Wissenschaftler des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) haben einen neuartigen Hochgeschwindigkeitsphotodetektor entwickelt, der im Gegensatz dazu die interne Photoemission zur Lichtdetektion nutzt – angeregt durch Licht lösen sich Elektronen aus Metallen heraus, die als Signal ausgewertet werden. Dadurch lässt sich der Platzbedarf des Detektors auf unter einen Quadratmikrometer reduzieren, während Datenraten über 40 Gigabit pro Sekunde erreicht werden können. Die Erzeugung und Detektion von elektromagnetischen Wellen bei mehreren hundert Gigahertz ist möglich. Diese hohe Bandbreite wird durch eine geringe Distanz der Elektroden erreicht, welche mithilfe des neuen Aufbaukonzepts umsetzbar ist. Dazu kombinieren die Wissenschaftler Gold, Silizium und Titan als Metall-Halbleiter-Übergang in einer speziellen Geometrie, deren Querschnitt an das Zeichen Pi (?) erinnert. Die Elektroden werden nur durch eine 100 Nanometer dünne Siliziumschicht voneinander getrennt. Der Detektor lässt sich in einen integrierten Schaltkreis, insbesondere Photonic Integrated Circuits (PIC), auf Siliziumbasis integrieren.

Ein Modenkonverter überführt dabei das Lichtsignal aus dem Siliziumwellenleiter in ein Oberflächenplasmon im Detektor. Dieses Plasmon ist gekennzeichnet durch hochkonzentrierte elektromagnetische Wellen, die eine effiziente Nutzung der internen Photoemission ermöglichen.

Der plasmonische Photodetektor wurde in einem mehrstufigen Verfahren am Institut gefertigt, wobei hier kostengünstige Standardverfahren, wie Lithografie, Trockenatzung und Bedampfung, angewandt wurden.

Das KIT sucht Partner, die am Herstellungsverfahren oder an der Weiterentwicklung der Technologie interessiert sind.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin

Telefon: +49 721 608-25335

E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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ProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1236Wed, 04 Jul 2018 20:12:24 +0200Technologieangebote des KIT: Bauen mit Photonen https://optecnet.de/http:///Lasergefertigte Photonikchips zum Einsatz in QuantencomputernQuantencomputer arbeiten mit einzelnen Photonen, also Lichtteilchen, und sollen eines Tages viel schneller rechnen können als alle bisherigen Computer. Einzelne Photonen spielen auch in neuartigen Systemen zur abhörsicheren Übertragung von Nachrichten eine Rolle. Diese als Quantenkryptographie bezeichnete Verschlüsselung nutzt die Tatsache, dass Photonen den Gesetzen der Quantenphysik unterliegen und daher jede Messung, also auch das Abhören, Spuren hinterlässt. Quantencomputer und Quantenverschlüsselungssysteme basieren auf photonischen Chips, in deren Schaltkreisen anstelle von Elektronen einzelne Photonen fließen. Als Einzelphotonenquellen verwendet man häufig wenige Nanometer große Diamanten, in deren Gitter ein Platz für ein Kohlenstoffatom unbesetzt bleibt und ein benachbarter Platz durch ein Stickstoffatom besetzt ist.

Bisher wird zur Herstellung von Photonikchips im ersten Schritt ein Laser eingesetzt, um die auf einer Trägerplatte ausgesäten Einzelphotonenquellen zu finden und zu untersuchen. Im zweiten Schritt werden auf dieser Trägerplatte mithilfe der Elektronenstrahllithographie zweidimensionale Bauteile hergestellt. Durch den Transfer der Trägerplatte zwischen der ersten Maschine zur Vorcharakterisierung und der zweiten zur Strukturierung entsteht eine Ungenauigkeit, so dass die Chips nur mit einer Präzision von etwa 100 Nanometern gefertigt werden können.

KIT-Wissenschaftler des Instituts für Nanotechnologie (INT) haben das Verfahren vereinfacht, indem sie zur Vorcharakterisierung und für die Herstellung der Bauteile mithilfe von Laserlithographie ein und dieselbe Maschine verwenden. Zudem ist die Produktion von dreidimensionalen Bauteilen möglich, indem der Laserfokus, der den Photolack belichtet, horizontal und vertikal verschoben wird. Die nichtbelichteten Teile des Lacks werden anschließend auf chemischem Weg herausgelöst. Die so entstandenen Photonikchips haben eine Genauigkeit von bis zu zehn Nanometern und können neben den Nanodiamanten auch andere Einzelphotonenquellen, wie beispielsweise die aus Halbleitermaterialien bestehenden Quantenpunkte oder organische Moleküle, enthalten.

Das KIT sucht Partner für die Weiterentwicklung und Anwendung der Technologie.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin

Telefon: +49 721 608-25335

E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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ProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1235Wed, 04 Jul 2018 18:35:20 +0200Erfolgsbeispiele aus 10 Jahren Enterprise Europe Networkhttps://optecnet.de/http:///2018 feiert das Enterprise Europe Network sein 10jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass hat das baden-württembergische Netzwerk eine Broschüre mit Erfolgsbeispielen erstellt. Photonics BW hat dazu einen Artikel über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem französischen Cluster OpticsValley und der Steinbeis 2i GmbH beigesteuert.Seit vielen Jahren arbeitet die Steinbeis 2i GmbH erfolgreich mit Photonics BW e. V., dem Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, zusammen. Das Cluster nutzt unter anderem die Angebote des Enterprise Europe Network und wurde von der Steinbeis 2i GmbH zur EU-Forschungsförderung und Antragstellung beraten. So haben die beiden Organisationen zum Beispiel mit dem EU-Projekt Photonics4All im "Internationalen Jahr des Lichts 2015" sowie in 2016 die optischen Technologien in Europa bekannter gemacht und insbesondere Kinder, Jugendliche und Unternehmer geschult. Mit dem Projekt RespiceSME wurde intensiv die Innovationskraft von europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich Photonik gestärkt.

Im Jahr 2017 brachte die Steinbeis 2i GmbH die Clusterorganisation erneut erfolgreich in ein gemeinsames EU-Projekt, unter Koordination des französischen Clusters OpticsValley. Dieses Mal liegt der Fokus auf dem Wachstum von europäischen High-Potential-Start-ups. Das Projekt Scale-EUp² unterstützt mithilfe eines Accelerator-Programms Deeptech4Good Startups dabei, eine höhere Sichtbarkeit auf dem Markt zu erlangen und Spitzenreiter in den Internet-of-Things-Märkten (IoT) zu werden. Insgesamt erhalten 200 ausgewählte High-Potential-Startups aus vier europäischen Hubs ein Coaching und werden dabei unterstützt, sich mit relevanten Stakeholdern zu vernetzen und Innovationsprojekte zu generieren.

Photonics BW erhält durch diese Kooperation Zugang zu Clustern in Frankreich und in ganz Europa. Darüber hinaus profitiert die Einrichtung durch die thematische Ausrichtung des Projekts. Da Photonics BW gemeinsam mit der Steinbeis 2i GmbH die Implementierung des Accelerator-Programms verantwortet, kann das Cluster seine Position in der Startup- Szene in Baden-Württemberg ausbauen. 

Die gesamte Broschüre finden Sie HIER.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1234Wed, 04 Jul 2018 18:03:32 +02002. OptecNet Deutschland e.V. Jahrestagung: Networking und Information auf hohem Niveauhttps://optecnet.de/http:///Rund 200 Teilnehmer nutzten in Berlin die OptecNet Jahrestagung zum Informationsaustausch und Networking.In interessanten Plenar- und Parallelsessions konnten sich die Teilnehmer über Themen der „Digitalen Produktion“ in den Bereichen Messtechnik und Lasertechnik sowie „Photonik für Fahrzeuge der Zukunft“ und „PIC“ einen Überblick über den Stand der Technik verschaffen und in der begleitenden Ausstellung Kontakte knüpfen.

In ihrer Begrüßungsansprache wies Frau Buhl, Leiterin des go-cluster Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, darauf hin, dass die regionalen Photoniknetzwerke Deutschlands das höchste Exzellenz-Level aller Branchen in der Netzwerkarbeit aufweisen. 
Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführer des Goldsponsors Berliner Glas, gab interessante Einblicke in den Strategieprozess des Unternehmens und benannte den Fachkräftemangel als eine große Wachstumsbremse der Branche.

Die Abendveranstaltung bei bestem Frühsommerwetter im Garten des Harnack Hauses rundete die Veranstaltung ab, die von den Teilnehmern durchweg positiv bewertet wurde.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1233Wed, 04 Jul 2018 17:55:25 +0200119. Jahrestagung der DGaO an der Hochschule Aalenhttps://optecnet.de/http:///Die Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO) fand vom 22. bis 26. Mai 2018 an der Hochschule Aalen mit 237 Teilnehmern statt.Die Schwerpunktthemen in diesem Jahr waren

  • Optik Design
  • Optische Messtechnik
  • Optik in extremen Bedingungen
  • Optik in der Medizintechnik
  • Augenoptik
  • Licht als Werkzeug
  • Licht- und Beleuchtungstechnik
  • Integrierte Optik
  • Materialien für die Optik
  • Additive Fertigung (3D Druck) in der Optik

Auf der Jahrestagung 2018 in Aalen wurde wiederum der DGaO-Nachwuchspreis für die jeweils beste Dissertation und Diplomarbeit des Jahres 2017 an einer Forschungseinrichtung im deutschsprachigen Raum im Bereich der angewandten Optik verliehen.

Die Auszeichnung für die beste Diplomarbeit 2017 ging an Herrn Dirk Schubert. Seine Diplomarbeit trägt den Titel: „Untersuchung der Amplituden- und Phasenmodulation durch kohärente Faserbündel“.  Herr Schubert hat seine Arbeit an der Technischen Universität Dresden, Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr. Jürgen Czarske angefertigt.

Die Auszeichnung für die beste Dissertation 2017 ging an Herrn Dr. Stefan Heist. Seine Dissertation trägt den Titel „Hochgeschwindigkeits-3D-Formvermessung mittels aperiodischer Sinus-Muster“ und wurde an der Friedrich Schiller Universität Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Tünnermann und Prof. Dr. Gunther Notni angefertigt.

Während der Tagung konnten zudem verschiedene Bereiche der Zeiss Gruppe besucht werden. Am Donnerstag war ein gemeinsamer Besuch der historischen Altstadt Nördlingen mit Stadtführung und Besuch des Kratermuseums geplant. Die Netzwerkveranstaltung rundete ein Abendessen auf der Schloss Kapfenburg ab.

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Preise und AuszeichungenPressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1232Wed, 04 Jul 2018 17:35:36 +0200Informationsstand von OptecNet Deutschland auf der OPTATEC 2018https://optecnet.de/http:///Die 14. Optatec – Internationale Fachmesse für optische Technologien, Komponenten und Systeme fand vom 15. bis 17. Mai 2018 erneut im internationalen Messezentrum Frankfurt statt. In diesem Jahr wurde das Rahmenprogramm der Optatec durch eine Konferenz vom Kooperationspartner SPIE Europe zum Themenkomplex „Optical Systems Design“ ergänzt. Die Optatec 2018 hat mit 540 Ausstellern aus 32 Nationen, 5803 Besuchern aus 45 Ländern  wiederum an Internationalität gewonnen und bildet damit als zentraler Branchen-Event das weltweite Angebot an Produkten, Detail- und Systemlösungen sowie Anwendungen aus dem weiten Feld der optischen Technologien ab.

Optische Bauelemente, Optomechanik, Faseroptik und Lichtwellenleiter, Laserkomponenten, Beschichtungstechnologien und vor allem die Schlüsseltechnologie Photonik waren hier genauso vertreten wie Systeme der additiven Fertigung, der industriellen Bildverarbeitung und der optischen Messtechnik.

OpetcNet Deutschland war mit einem Informationsstand der sieben regionalen Innovationsnetze Optische Technologien vertreten und hat außerdem einen Science Slam organisiert.

Die 15. Optatec findet vom 12. – 14. Mai 2020 in Frankfurt statt. Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.optatec-messe.de/tickets-anreise/  

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OptecNetPhotonics BWAus den Netzen
news-1231Wed, 04 Jul 2018 17:08:44 +0200DVS/VDI Innovationsforum 2018 - Moderne Hochleistungsfügetechniken in der Blechverarbeitung vorteilhaft einsetzenhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DVS/VDI-Innovationsforum möchten der DVS in Zusammenarbeit mit dem VDI einmal im Jahr seinen Mitgliedern und Fachleuten aus Industrie und Forschung eine Plattform zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und Technologietransfer auf dem Gebiet der Fügetechnik bieten. Dazu hat am 26. April eine erfolgreiche Veranstaltung mit 60 Teilnehmern stattgefunden. Die diesjährige Veranstaltung galt der „Faszination Blechverarbeitung“. In den ausgewählten Fachvorträgen erfuhren die Teilnehmer Neues zu den aktuellen Trends in der Werkstoff- und Geräteentwicklung, industriellen Anwendungen, der Qualitätssicherung in der Produktion aber auch zu den zukunftsweisenden Technologien.

Im Rahmen von Kurzpräsentationen stellten sich Photonics BW e.V. - Innovationsnetz Optische Technologien in Baden-Württemberg, die Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGzfP) sowie Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Großraum Stuttgart mit ihren Dienstleistungsangeboten vor. 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1230Wed, 04 Jul 2018 16:53:29 +0200Sonderpublikation Frauen in der Photonik – 4. Ausgabe Mai 2018https://optecnet.de/http:///Um noch mehr Mädchen und junge Frauen für eine Karriere in der Photonik zu begeistern, veröffentlicht Photonics BW regelmäßig eine Porträtserie – die Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“. Die bereits 4. Ausgabe wurde im Mai fertig gestellt und veröffentlicht.Im Rahmen des letzten Treffens von „Women in Photonics“ am 7. Juni auf der Messe LASYS wurde die neueste Ausgabe unserer Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ vorgestellt. Hier stellen erfolgreiche Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik ihren Berufsalltag und die unterschiedlichen Berufswege vor. Damit sollen insbesondere junge Frauen ermuntert werden, sich gezielt für einen Beruf in Technik/Naturwissenschaft zu entscheiden.

Möchten auch Sie sich in unserer Porträtserie präsentieren? Dann senden Sie uns gerne den ausgefüllten Fragebogen zu. Diesen finden Sie gemeinsam mit allen Ausgaben unserer Sonderpublikation unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/frauen-in-der-photonik/

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1229Wed, 04 Jul 2018 16:29:23 +0200Einladung zum Photonik-Forum Baden-Württemberg am 07.11.2018 in Stuttgarthttps://optecnet.de/http:///Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Photonik! Photonics BW lädt Sie ganz herzlich ein zum Photonik-Forum Baden-Württemberg mit spannenden Impuls- und Fachvorträgen, Science Slammer und begleitender Ausstellung am Mittwoch, 07.11.2018 von 9:15 bis 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos.Die Förderung der Optischen Technologien in Baden-Württemberg ist die Hauptaufgabe von Photonics BW e.V. Darauf zielt auch das Photonik-Forum Baden-Württemberg ab: Durch Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen soll das Potenzial der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche dargestellt und neue Anwendungsfelder aufgezeigt werden. 

Die parallelen Vortragssessions sind in vier Themenbereiche gegliedert:

·         ICT & Autonomous Systems

·         Automotive

·         Smart Manufacturing

·         Smart Health 

Begleitend findet eine Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen statt. Darüber hinaus werden sich High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, sowie ausgewählte Projekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“. An unserem Job-Board können Aussteller und Mitglieder der Innovationsnetze Optische Technologien kostenlos Stellenanzeigen veröffentlichen.

Die Anmeldung zur Ausstellung finden Sie HIER.

Zusätzlich werden Science Slammer auf anschauliche und unterhaltsame Art faszinierende Einblicke in die Photonik geben. Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie der interessierten Öffentlichkeit haben beim anschließenden Get-together die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken.

Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/anmeldung/photonik-forum-baden-wuerttemberg-577/schritt1/  

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer und imProgramm.


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg wird in Kooperation mit der Veranstaltung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART durchgeführt, welche die Märkte Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being adressiert. Weitere Informationen unter: https://www.deeptechforgood.eu/ 


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1221Wed, 04 Jul 2018 14:45:00 +0200Neues Seminar von Photonics BW: Innovationsmanagement: Strategie und Anwendunghttps://optecnet.de/http:///Dieses neue Seminar-Angebot für Fach- und Führungskräfte mittelständischer Technologie-Unternehmen vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation. Vom 29.-30 November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.
Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.
Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Mehr Informationen und Anmeldung

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1228Wed, 04 Jul 2018 14:18:32 +0200Mitgliederporträt: J&M Analytik AGhttps://optecnet.de/http:///J&M bietet innovative, verlässliche und preisgekrönte faseroptische Lösungen unter Einsatz von UV/VIS, NIR und Raman Spektroskopie – für Labor- und Prozessanalytik sowie OEM Anwendungen und ist seit 2010 Mitglied im Innovationsnetzwerk von Photonics BW.Die J&M Analytik AG wurde 1987 in Aalen gegründet und ist ein deutscher Hersteller und international angesehener Pionier der faseroptischen Spektroskopie (UV/VIS, NIR und Raman). Die von J&M entwickelten, produzierten und implementierten Systeme und Lösungen für die Labor- und Prozessanalytik sowie OEM Anwendungen kommen in unterschiedlichen Bereichen und Branchen zum Einsatz. Wir schaffen Mehrwert für den Kunden, indem wir ihm helfen seine Prozesse besser zu verstehen, zu kontrollieren und zu optimieren. Seit Beginn 2016 ist J&M Mitglied der PHARMA TEST GROUP.

Erfahren Sie mehr über das Integrierte Dioden Array Laborspektrometer TIDAS L von J&M: TIDAS L Produktinnovation

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ProduktneuheitenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1227Wed, 04 Jul 2018 13:07:46 +0200Gemeinschaftsstand von Photonics BW auf der LASYS 2018https://optecnet.de/http:///Vom 5. bis 7. Juni war Photonics BW mit einem Gemeinschaftsstand auf der „LASYS – Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung“ in Stuttgart vertreten. Als Mitaussteller präsentierten sich drei Mitglieder von Photonics BW: Dausinger + Giesen GmbH, plasmo Industrietechnik GmbH und das LaserApplikationsZentrum der Hochschule Aalen sowie die Baden-Württemberg Stiftung. Diese stellte Ergebnisse der Forschungsprojekte aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“ sowie lizenzierbare Patente vor.Am ersten Messetag besuchte Herr Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, den Gemeinschaftsstand im Rahmen seines Messerundgangs.

Außerdem überreichte Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, Herrn Rudi Beer die Ehrenmitgliedschaftsurkunde für sein langjähriges herausragendes Engagement für die Optischen Technologien in Baden-Württemberg im Rahmen seiner Tätigkeit als Stellvertretender Geschäftsführer im Projektbereich und Abteilungsleiter Forschung der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH. Mit Photonics BW als Projektträger wurden gemeinsam zahlreiche Förderprogramme für die Optischen Technologien in Baden-Württemberg durchgeführt.

Photonics BW tritt seit Beginn im Jahr 2008 auf der „LASYS – Internationale Fachmesse für die Lasermaterialbearbeitung“ mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit Mitgliedsunternehmen und -forschungseinrichtungen auf. Die LASYS hat sich mit rund 200 Ausstellern und ca. 6000 Fachbesuchern als Anwendermesse für die Laser-Materialbearbeitung etabliert, mit einem Fokus auf Laser-Systeme. Parallel zur LASYS findet die Fachkonferenz „Stuttgarter Lasertage“ statt.

Die Mitaussteller äußerten sich erneut sehr zufrieden mit der Messe und insbesondere mit der hohen Qualität der Anfragen.

Die nächste LASYS ist geplant vom 16. – 18. Juni 2020. Mehr unter: https://www.messe-stuttgart.de/lasys/

Den gesamten Messebericht mit Fotos finden Sie HIER.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1226Wed, 04 Jul 2018 12:22:10 +0200FarmingIOS Webseite & Flyer onlinehttps://optecnet.de/http:///Die Internetpräsenz des BMBF-Förderprojekts "FarmingIOS" ist nun online. Unter www.farming-ios.de erfahren Sie mehr über das Verbundprojekt, in dem Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammenfließen.

Finden Sie Details zum Projekt, den Zielen und der Innovationsperspektive der Ergebnisse, Informationen zu Projektkoordinator und Projektpartnern, aktuelle News und weitere Links & Downloads auf der neuen Projektwebseite!

Der neue Projektflyer steht im Download-Bereich der Webseite zur Verfügung.

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Forschung und WissenschaftAus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenOptecNetPhotonics BW
news-1218Tue, 03 Jul 2018 10:44:23 +0200Erfolgreiches 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ auf der LASYShttps://optecnet.de/http:///Am 7. Juni war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast auf der Messe LASYS - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung in Stuttgart. Neben einem Fachvortrag lud der gemeinsame „Ladies Lunch“ zum Austauschen und Netzwerken ein.Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, begrüßte die Teilnehmerinnen zum 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) auf dem Messegelände.

Sina Schuh, Leiterin des Frauennetzwerks bei Photonics BW, stellte die Tätigkeitsbereiche und Ziele des Innovationsnetzwerks Photonics BW und des Frauennetzwerks „Women in Photonics“ vor.
Dazu zählt auch die Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“, in der erfolgreiche Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik ihren Berufsalltag und die unterschiedlichen Berufswege vorstellen. Damit sollen insbesondere junge Frauen ermuntert werden, sich gezielt für einen Beruf in Technik/Naturwissenschaft zu entscheiden. Die aktuelle Ausgabe sowie die drei vorherigen finden Sie auf unserer Homepage.

Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich Nachwuchsförderung diskutiert. Beim anschließenden gemeinsamen Ladies Lunch hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit zum Austauschen & Netzwerken.

Birgit Weichelt, Laser Scientist am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gab in ihrem Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” einen Einblick in ihre Arbeit am DLR. Der abschließende Kaffee-Ausklang rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 5. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ findet am 16. Oktober bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/6-netzwerktreffen-women-in-photonics-713/

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonics
news-1217Mon, 02 Jul 2018 15:05:04 +0200Qualitätslabel für Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Zum dritten Mal hat Photonics BW das "Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg" erhalten. Das Qualitätslabel ist ein unabhängiger, freiwilliger Nachweis für exzellentes Cluster- und Netzwerkmanagement und ist auch auf europäischer Ebene ein anerkannter Exzellenznachweis.Am 8. Mai wurde Photonics BW erneut das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eingeführte "Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg" verliehen.

Andrea Krueger vom Wirtschaftsministerium überreichte im Rahmen des Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ offiziell die Urkunde für die Auszeichnung an Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW. Damit hat das Cluster bereits zum dritten Mal nach strenger und umfassender Prüfung von 34 Indikatoren das Qualitätslabel erhalten.

Durch das Qualitätslabel wird die Leistungsfähigkeit der Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerke gesteigert, da neben der Begutachtung auch Verbesserungspotenziale und gezielte Maßnahmen zur Umsetzung aufgezeigt werden. Mit dem Qualitätslabel werden Anreize für Cluster- und Netzwerkmanagements gesetzt, um sich mit Qualitätsmaßstäben zu befassen und die eigenen Aktivitäten, Managementleistungen etc. zu überprüfen.

Das Qualitätslabel ist auf europäischer Ebene anerkannt, so dass die Cluster-Initiativen bzw. Netzwerke nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess ebenso die Auszeichnung "Cluster Management Excellence Label GOLD – Proven for Cluster Excellence" der European Cluster Excellence Initiative verliehen bekommen.

Weitere Informationen zum Label

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PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1216Mon, 02 Jul 2018 15:02:05 +0200Innovation Lab "Optische Messtechnik" und "Optik in der Medizin und Biotechnologie“https://optecnet.de/http:///Am 8. Mai fand das Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ im Forschungscampus ARENA 2036 in Stuttgart-Vaihingen statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 20 Teilnehmern war der „Markt Explorer“ zu den Themen „Internet of Things“ und „Photonics“.Nach der Begrüßung durch Dr. Daniel Carl (Fraunhofer IPM) folgte die Vorstellung des neuen Forschungscampus ARENA 2036 durch Peter Fröschle (ARENA 2036 e.V.) mit Besichtigung.

Nach der Kaffeepause wurde das „Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg“ an Photonics BW verliehen und die Urkunde offiziell überreicht durch Andrea Krueger vom Wirtschaftsministerium.

Danach standen zwei Impulsvorträge auf dem Plan:

  •  „Industrie 5G, die Evolution der Netze als Treiber für Digitalisierung“ - Andreas Droste, T-Systems International GmbH
  • "Secure IoT from chip to cloud with Arm Mbed" - Jan Jongboom, Arm Mbed


Anschließend stellte Truong Le (Fraunhofer IAO) das Konzept des MarktExplorer Workshops vor und moderierte eine Gruppenarbeit zu

  • „Markt Explorer“-Methoden zur Identifizierung neuer Märkte
  • Anwendung der Methoden anhand ausgewählter Technologien


Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1215Mon, 02 Jul 2018 14:36:26 +0200Innovation Lab "Lasermaterialbearbeitung"https://optecnet.de/http:///Am 3. Mai fand das Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“ im Forschungscampus ARENA 2036 in Stuttgart-Vaihingen statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 20 Teilnehmern war der „Markt Explorer“ zu den Themen „3D-Druck“ und „Selektives Laserschmelzen“.Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf (Institut für Strahlwerkzeuge IFSW der Universität Stuttgart) folgte die Vorstellung des neuen Forschungscampus ARENA 2036 durch Peter Fröschle (ARENA 2036 e.V.) mit Besichtigung.

Nach der Kaffeepause standen zwei Impulsvorträge auf dem Plan:

  • „Engineering 4.0 mit additiver Fertigung“ - Joachim Lentes, Fraunhofer IAO
  • „Kunststoff-3D-Druck für den Leichtbau“ - Christian Seifarth, crip GmbH

Anschließend stellte Truong Le (Fraunhofer IAO) das Konzept und die Methodik des MarktExplorer Workshops vor und moderierte eine Gruppenarbeit zur

  • Identifikation relevanter Laserbearbeitungstechnologien für den Leichtbau
  • Identifizierung neuer Anwendungspotenziale für Laser-Bearbeitungstechnologien
  • Identifizierung der Innovationsimpulse für Kunden

Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. Im Anschluss fand der 12. Laser-Stammtisch im Waldheim Heslach statt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1214Mon, 02 Jul 2018 11:24:06 +0200Datenschutz bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Für ein Netzwerk, das Kontakte rund um die Optischen Technologien herstellt und vertieft, sind Kontaktdaten eine wichtige Geschäftsgrundlage. Daher war uns der Schutz und die Integrität der uns anvertrauten Daten schon immer ein großes Anliegen. Diesen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten haben wir im Zuge der Einführung der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Rahmen der neuen Datenschutzordnung von Photonics BW formuliert, die Sie direkt bei den Vereinsformalien finden können.

Selbstverständlich können Sie uns jederzeit mitteilen, wenn Sie keine Informationen mehr von uns erhalten möchten. Senden Sie uns dazu bitte einfach eine E-Mail an info(at)photonicsbw.de, dann löschen wir Sie aus unserer Datenbank.

Genauso einfach können Sie sich natürlich auch anmelden für weitere Informationen rund um die Lasermaterialbearbeitung, Optische Messtechnik, Optik in der Medizin und Biotechnologie, Optik-Design und Simulation, Optische Kommunikation, Solartechnik, LED- & Displaytechnik, Kooperative Innovationsprozesse und Business Boost sowie weitere Angebote von Photonics BW!

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1210Thu, 28 Jun 2018 15:10:49 +0200DeepTech4Good#PARIShttps://optecnet.de/http:///Am 11. Juli findet im Rathaus in Paris das erste Event unseres DeepTech4Good-Projekts statt. Das Projekt hat die Vernetzung und das Wachstum der europäischen Startups aus dem Bereich des Internet of Things (IoT) zum Ziel und wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms durch die Europäische Kommission finanziert. Das internationale Konsortium erreicht diese Ziele insbesondere durch die Organisation und Durchführung von sechs Events, welche in verschiedenen europäischen Metropolen bis Ende 2019 durchgeführt werden. Diese Events richten sich an Akteure aus dem Bereich des IoT und adressieren die vier Anwendungsmärkte: Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being.

Die Events bieten Startups die Möglichkeit vor internationalen Investoren und Industriepartnern zu pitchen um Finanzierungen und Kooperationen auf europäischer Ebene zu erreichen. B2B Meetings und Workshops sind gezielt darauf ausgerichtet Kooperationen der Teilnehmer zu ermöglich.

Das erste dieser Events findet am 11. Juli 2018 unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#PARIS in Paris statt.

Mehr Details entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Projektwebseite. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. Juli hier möglich.

Sehr gerne weisen wir bereits auf das zweite Event hin. Dieses wird unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden. Die Anmeldung für Startups läuft noch bis zum 31. Juli über diesen Link.

DEEPTECH4GOOD#STUTTGART wird in Kooperation mit dem Photonik Forum Baden-Württemberg durchgeführt, welches die Märkte ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health adressiert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.photonicsbw.de/forum

Kontakt: Thomas Gläßer
Tel.: 07361 / 633 909 5
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-1186Wed, 23 May 2018 22:20:32 +0200HansePhotonik-Förderpreis 2018 ausgeschriebenhttps://optecnet.de/http:///Der HansePhotonik e.V. verleiht den HansePhotonik Förderpreis Optische Technologien zur Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses im Bereich der Optischen Technologien, der Kenntnisse und innovativen Anwendung der Optischen Technologien, sowie von Netzwerkstrukturen und/oder -aktivitäten für die Optischen Technologien.

Das Preisgeld beträgt 1.500 € und wird vergeben für:

  • herausragende studentische Arbeiten,
  • Kooperations- und Netzwerkprojekte,
  • sowie herausragende innovative Lösungsansätze in der industriellen Anwendung 

aus dem Wirkungsfeld des HansePhotonik e.V. im norddeutschen Raum.

Die Bewerbung ist formlos und kann bis zum 30. Juni 2018 erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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NewsPressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenNetzwerkeOptecNetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHPhotonics BW
news-1183Thu, 17 May 2018 19:40:26 +0200Einladung zum nächsten WOMEN IN PHOTONICS Treffen am 7. Juni auf der LASYShttps://optecnet.de/http:///Auf der "LASYS 2018 - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung" in Stuttgart veranstaltet Photonics BW das fünfte Netzwerktreffen von "Women in Photonics" mit einem Ladies Lunch. Dieses findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.Programm:

  • 12.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für
    Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW
  • 12.15 Uhr: Vorstellung von Photonics BW und dem Frauennetzwerk „Women in Photonics“, Vorstellung der Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ zur Nachwuchsförderung sowie Diskussion weiterer Maßnahmen
  • 12.45 Uhr: Ladies Lunch & Networking
  • 13.30 Uhr: Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” - Birgit Weichelt, DLR
  • 14.00 Uhr: Ende der Veranstaltung mit Kaffee-Ausklang

Das Programm ist so gestaltet, dass ein Besuch der Messe "LASYS" vor bzw. im Anschluss an das Netzwerktreffen möglich ist. Eintrittskarten werden gerne kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren.

Neben einem Fachvortrag im Rahmen des Netzwerktreffens wird außerdem ein Vortrag im Ausstellerforum „Lasers in Action“ in Halle 4 stattfinden: 14.30 Uhr: Vorstellung des Frauennetzwerks  "Women in Photonics"

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/ 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1166Fri, 04 May 2018 14:20:59 +0200Unerwartete Immersion: PhotonicNet4lab organisiert Virtual Reality Event in Braunschweighttps://optecnet.de/http:///Virtual Reality und Augmented Reality sind in unserer Gesellschaft mittlerweile zu Begriffen geworden, die wir nahezu selbstverständlich in unseren Sprachgebrauch aufgenommen haben. Aber wie steht es um konkrete Erfahrungen im Umgang mit diesen zukunftsweisenden Technologien? Können wir aus der Abstraktion heraus das Potenzial dieser Technologien erahnen?Dieser und anderer Fragen sind Wissenschaftler und Ingenieure aus den Regionen Hannover, Braunschweig und Göttingen im Rahmen eines von PN4LAB organisierten Virtual Reality Events in der VirtuaLounge in Braunschweig nachgegangen. Vom innovativen Charakter der Veranstaltung ist auch der regionale Wirtschaftsförderer Braunschweig Zukunft überzeugt.

Ein Vortrag der VirtuaLounge markierte den Start des Events und präsentierte den Teilnehmern eine gute Übersicht zu bereits identifizierten Anwendungsmöglichkeiten, Problemfeldern und technischen Spezifikationen von VR-Technologien. In der anschließenden Diskussion wurden neue interessante Themen rund um Virtual Reality ergründet und ausgiebig diskutiert. Aufgrund der Expertise der Teilnehmer im Bereich der Optischen Technologien kam es hier so zu einem kreativen Austausch, der mitunter Ideen hervorgebracht hat, die es wert sind, weiter verfolgt zu werden. Unter anderem wurden hier diverse Möglichkeiten diskutiert, wie VR-Technologien im Bereich der Chirurgie besser eingesetzt werden könnten.

Bekanntermaßen zeichnen sich VR-Technologien durch einen stark erhöhten Immersionsgrad aus. Um eine Technologie jedoch vollends begreifen zu können, ist es nach Auffassung des Projekts PN4LAB unerlässlich, die Theorie und Abstraktion auch mal ein wenig hinter sich zu lassen und eigene konkrete Erfahrungen zu sammeln. Daher gab es in der zweiten Hälfte der Veranstaltung die Option, High-End Virtual Reality Brillen innerhalb verschiedener virtueller Szenarien auszuprobieren. Auf zwei Feldern konnten die Teilnehmer wirklich spüren, wie das Bewusstsein durch das Angebot visueller Stimuli maßgeblich beeinflusst wird. Wider Erwarten zeigte sich, dass viele doch sehr überrascht über den starken Immersionscharakter dieser Technologie waren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Event den Erfahrungsschatz der Teilnehmer nicht nur in theoretischer, sondern auch in praktischer Hinsicht erweitert und noch mal sehr deutlich gemacht hat, welches Anwendungspotenzial dieser noch jungen Technologie innewohnt. Für das Projekt PN4LAB hat sich gezeigt, dass die Bearbeitung der Themenfelder Virtual Reality, Augmented Reality, Big Data und Digitalisierung eine lohnende und auch notwendige Maßnahme darstellt und somit weiterhin in Form von Arbeitskreisen vertieft wird.

Weitere Informationen zum Projekt PN4LAB finden Sie hier.

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NewsNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1161Thu, 26 Apr 2018 18:57:44 +0200EU-Förderprojekt „RespiceSME“ erfolgreich abgeschlossenhttps://optecnet.de/http:///Das EU-Förderprojekt „RespiceSME“ wurde nach einer Laufzeit von zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Mit 10 europäischen Partnern aus Frankreich, Griechenland, Schweden, Österreich, Spanien, Irland, Litauen, UK und Deutschland startete das Projekt Anfang 2016.Das Ziel von RepiceSME war es, die Innovationsfähigkeit der europäischen Photonik-KMU und -Cluster zu stärken. Um gezielt Kollaborationen innerhalb und außerhalb der Photonik anzuregen, wurden zunächst das Innovationspotential von Hightech-Photonik KMU und verschiedene Wertschöpfungsketten analysiert. Durch die Entwicklung eigener Tools, die Durchführung von Strategieworkshops und die Identifikation neuer Märkte und Anwendungsbereiche der Photonik sowie die Erleichterung des Zugangs zu Forschungs- und Technologieeinrichtungen und Fördermitteln, konnten die Photonik-KMU nachhaltig unterstützt werden.  Einige Highlights aus dem Projekt möchten wir im Folgenden vorstellen.

Innovation Audit & Strategy Workshops

Das Konsortium entwickelte einen Gesprächsleitfaden, der auf sieben wesentliche Aspekte des Innovationspotentials von Photonik-KMU eingeht. Auf dieser Basis wurden Pilot-Strategieworkshops durchgeführt und gemeinsam mit den KMU konkrete Verbesserungsmaßnahmen definiert. 

Value Chain Analysis

Bei der Wertschöpfungskettenanalyse handelt es sich um ein Werkzeug für KMU, das dabei hilft, ein allgemeines Verständnis für potentielle oder angestrebte Anwendungsbereiche zu erlangen und das Innovationspotenzial eines Produkts für dieses Feld zu bewerten. Mit den Ergebnissen der Wertschöpfungskettenanalyse sind KMU in der Lage, eine maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln, um ihr Geschäft über den reinen Photonik-Sektor hinaus auszubauen.

Weitere Informationen, Bilder, Videos und Downloads zu den zahlreichen Aktivitäten aus RespiceSME sind zu finden unter:

http://photonicsbw.de/projekte/respicesme/

http://respice-sme.eu/

 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1160Thu, 26 Apr 2018 16:08:18 +0200Innovation Panel „Kooperative Innovationsprozesse“https://optecnet.de/http:///Am 20. Februar fand das 9. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Kooperative Innovationsprozesse“ mit Innovation Panel in Kooperation mit microTEC Südwest in Stuttgart statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 14 Teilnehmern war "Lean Innovation“. Hartmut Welck von der Steinbeis 2i GmbH stellte zunächst das Steinbeis Europa Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH vor. Anschließend erklärte er in seinem Vortrag den „Lean Innovation Ansatz“ und erläuterte, in welchem Zusammenhang Innovation zur Unternehmensgröße steht. Der zweite Teil seines Vortrags widmete sich dem Thema Unternehmenskultur, wozu auch eine Praxisübung durchgeführt wurde.

Anschließend gingen Frank Braun und Jochen Link (ING-LINK Ing.-Büro) in ihrem Vortrag auf Innovationshemmnisse kulturellen, sozialen und organisatorischen Ursprungs ein und zeigten beispielhaft, wie Innovationshemmnisse in den Lean Innovation Prozess eingebunden werden können.

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news-1159Thu, 26 Apr 2018 15:37:50 +0200Innovation Lab „LED Beleuchtungstechnik“https://optecnet.de/http:///Am 7. März fand das 16. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Karlsruhe statt. Gastgeber war das Lichttechnische Institut des Karlsruher Institut für Technologie. Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Lichttechnischen Institut auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • „Effiziente Beleuchtungslösungen mit Mid-Power-LEDs“ - Michael Heidinger, Lichttechnisches Institut, KIT
  • „Innovative Materialien für LEDs“ - Andreas Benker, Merck KGaA
  • „Smart Lighting am Beispiel einer Aquarium Beleuchtung“ - Prof. Dr. Dominik G. Rabus, LUPYLED GmbH
  • „Spektrale Nahfelddaten von LED Systemen für die optische Systemauslegung (Spectral RayFiles)“ - Dr. Klaus Trampert, Lichttechnisches Institut, KIT
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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1158Thu, 26 Apr 2018 15:17:34 +0200Innovation Lab „Optische Kommunikation“https://optecnet.de/http:///Am 29. März fand das 52. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Optische Kommunikation“ mit MarktExplorer-Workshop in Stuttgart statt. Gastgeber war das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 17 Teilnehmern waren "Optische Satellitenkommunikation, Li-Fi und MarktExplorer“. Prof. Dr. Thomas Dekorsy und Wolfgang Riede stellten das Institut für Technische Physik und aktuelle Aktivitäten zum optischen Tracking orbitaler Objekte vor. Anschließend folgte ein Fachvortrag von Dr. Herwig Zech (Tesat Spacecom GmbH & Co. KG) zum Thema „Optische Kommunikation im Weltraum“. Als nächstes präsentierte Dr. Ramon Mata Calvo (Institut für Kommunikation und Navigation, DLR Oberpfaffenhofen) in einem Fachvortrag die neuesten Erkenntnisse im Bereich „Terabit-per-second long-range optical free-space communication“.

Nach der Besichtigung des Labors für Qualifizierung von Weltraumoptiken fand der MarktExplorer-Workshop in zwei Blöcken statt: Zunächst wurden in zwei Vorträgen aktuelle Erkenntnisse und das weitere Potenzial der Li-Fi Technologie dargestellt. Im zweiten Teil des Workshops wurden dann Methoden zur Identifizierung neuer Märkte vorgestellt und in einer Gruppenübung auf andere Technologien optischer Kommunikation übertragen.

 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1157Thu, 26 Apr 2018 13:47:49 +0200Photonics BW Mitgliederversammlunghttps://optecnet.de/http:///Am 21. März fand die jährliche Mitgliederversammlung von Photonics BW am Forschungscampus der Robert Bosch GmbH in Renningen statt. Zahlreiche Vertreter der 76 Mitglieder aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen kamen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, um über die weitere Arbeit von Photonics BW zu diskutieren und abzustimmen. Ergänzend zur Netzwerkarbeit wurden die Photonik-Labore sowie Kreativ- und Start-up-Bereiche am Forschungscampus besichtigt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1156Wed, 25 Apr 2018 09:47:29 +0200Gemeinschaftsstand von Photonics BW mit der BW Stiftung auf der LASYS 2018 https://optecnet.de/http:///Am Gemeinschaftsstand von Photonics BW auf der Messe LASYS 2018 in Stuttgart stellt die Baden-Württemberg Stiftung vom 5. bis 7. Juni 2018 ausgewählte Forschungsprojekte aus dem Programm "Photonik, Mikroelektronik und Informationstechnik" vor. Informieren Sie sich bei uns am Stand über neueste Entwicklungen u.a. zu adaptiver chromatisch konfokaler Spektralinterferometrie, selbstoptimierenden optischen Mess- und Sensorsystemen oder Online-Regelungen der Fokuslage bei der Lasermaterialbearbeitung.

Haben Sie spezielle Fragen oder Interesse an den Patenten der Forschungsprojekte? Suchen Sie gezielt Innovationen für Ihr Unternehmen? Die Baden-Württemberg Stiftung bietet in Kooperation mit dem Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen am 6. Juni von 10 bis 14 Uhr eine Innovationsberatung an. Hier können Sie Ihre speziellen Anfragen und Erwartungen mit den Patent- und Innovationsmanagern Dr.-Ing. Michael Ott und Dr.-Ing. Florian Schwabe des TLB besprechen. 

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter: https://www.bwstiftung.de/news-presse/termine/informationen/bw-stiftung-auf-der-lasys-2018-in-stuttgart

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1155Tue, 24 Apr 2018 18:36:10 +0200"go cluster" Jahrestagung 2018 in Berlinhttps://optecnet.de/http:///Am 15. März 2018 trafen sich im BMWi in Berlin die Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Cluster-Landschaft und diskutierten über die Rolle der Cluster-Initiativen in der Regionalentwicklung. Dr. Ole Janssen, Leiter der Unterabteilung Innovations- und Technologiepolitik im BMWi eröffnete vor knapp 200 Teilnehmenden die Jahrestagung „go-cluster”, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Cluster-Initiativen als Partner der Regionalentwicklung” stand. Als Vertretung für den kurzfristig ausgefallenen Prof. Dr. Foray trug Michael Keller, UNIVERSITA´ CARLO CATTANEO (Italien) als Keynote-Sprecher über die „Smart Specialisation Strategy” vor.

Während zur Mittagszeit konnten die Cluster ihre Erfolgsgeschichte im Rahmen des Wettbewerbs „Cluster-Erfolg 2018 – Clusterinitiativen forcieren regionale Entwicklungen” dem Publikum präsentieren. In der Abschlussveranstaltung fand der Ausklang der diesjährigen Jahrestagung mit einem Blick in die Zukunft auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit regionalen Cluster-Initiativen statt.

Photonics BW war bereits im vergangenen Jahr auf der go-cluster Jahrestagung mit einem Vortrag „Open Innovation im vertrauensvollen Umfeld des Clusters“ und war auch dieses Mal vertreten, um von neuesten Erkenntnissen und  Erfahrungen zur Netzwerkarbeit zu profitieren.

Mehr unter: https://www.clusterplattform.de/

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1154Tue, 24 Apr 2018 18:15:44 +0200Jetzt bewerben für den „Applied Photonics Award“ – der Nachwuchspreis des Fraunhofer IOFhttps://optecnet.de/http:///Der „Applied Photonics Award“ geht aus dem „Green Photonics“-Nachwuchspreis hervor - nun mit einem neuen Anstrich und neuer inhaltlicher Ausrichtung. Verliehen wird er durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena. Bewerbungsschluss ist der 30.6.2018.Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF betreibt seit über 25 Jahren anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Photonik und entwickelt innovative optische Systeme zur Kontrolle von Licht. Optik und Photonik tragen als Schlüsseltechnologien dazu bei, Herausforderungen zu lösen, vor denen die Menschheit heute steht. Um besonders originelle und innovative Abschlussarbeiten zu würdigen, die sich mit den Themen der Angewandten Photonik beschäftigen, wurde dieser Nachwuchspreis ins Leben gerufen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, die im Jahr 2017 an einer deutschen Universität oder Hochschule entstanden sind (Dt./Engl.) und sich durch eine besondere Relevanz im Bereich Angewandter Photonik auszeichnen. Die Bewerberinnen und Bewerber können aus verschiedensten Fachdisziplinen stammen - von der Mathematik oder Chemie über Angewandte Optik und Physik bis hin zu Material- oder Biowissenschaften.

Genauere Informationen zur Bewerbung (einzureichende Unterlagen, Bewerbungsschluss) finden Sie HIER. 

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PressemeldungForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1153Tue, 24 Apr 2018 17:53:09 +0200LASYS weiter auf Wachstumskurshttps://optecnet.de/http:///Die Messe LASYS - Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung 2018 – findet vom 5. bis 7. Juni auf dem Messegelände Stuttgart statt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren. Die Messe Stuttgart rechnet zur LASYS 2018 mit mehr Ausstellern, mehr Besuchern und einer weiteren Festigung ihrer Position als unverzichtbarer Branchentreffpunkt für Hersteller, Anwender und Entscheider in der industriellen Fertigung. Das sagte Florian Niethammer, Teamleiter Industrie & Technologie bei der Messe Stuttgart, während einer Fachpressekonferenz im Reichle-Technologiezentrum in Bissingen/Teck.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie HIER.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1152Tue, 24 Apr 2018 14:28:58 +02004. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" an der KSOPhttps://optecnet.de/http:///Am 14. März war das "Women in Photonics" Netzwerk zu Gast an der Karlsruhe School of Optics & Photonics. Neben inspirierenden Vorträgen von Frauen aus Forschung und Industrie stand eine Besichtigung des Lichttechnischen Instituts am KIT auf dem Programm. Der Vortrag von Miriam Sonnenbichler bot spannende Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des International Department des KIT mit einem breiten Angebot an Studienprogrammen in Voll- und Teilzeit. Die KSOP Graduate School bietet einen PhD und einen Masterstudiengang in Optics & Photonics an und verzeichnet eine erfreuliche Zunahme des Anteils an weiblichen Studenten.

Prof. Dr. Margarete Mühlleitner vom Institut für theoretische Physik am KIT zeigte in ihrem Vortrag anhand von Statistiken auf, wie unterschiedlich sich die akademische Laufbahn von männlichen und weiblichen Studenten in Wissenschaft und Ingenieurwesen entwickelt. Mit ihren eigenen Gedanken zu möglichen Ursachen und zu den Maßnahmen am KIT zu "Gender Equality" regte sie zu weiteren Diskussionen an.

Eine ehemalige Studentin der KSOP, Dr. Anna Hörner, stellte ihre Arbeit als Innovation Manager bei TRUMPF vor. Sie zeigte anhand ihres Werdegangs, dass viele verschiedene Wege zu einer Karriere in der Photonik führen können und dass die Kombination verschiedener Disziplinen überaus hilfreich sein kann.

Dr. Martina Rehnert präsentierte die Baden-Württemberg Stiftung und die aktuelle Ausschreibung zum Thema "Optische 3D-Sensorsysteme für mobile Anwendungen", für die Photonics BW als Projektträger fungiert. Beiträge können noch bis zum 15. Mai eingereicht werden.

Der Vortrag von Inga Müller, Investment Manager & Coach bei EnBW New Ventures, zeigte interessante Ansätze, wie Startup Techniken zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung angewandt werden können. So kann zum Beispiel der Umgang mit Feedback und die Auswahl der richtigen Zielgruppe für Feedback vom beruflichen in das persönliche Umfeld übernommen werden.

Um das Thema "Nachwuchsförderung" noch gezielter zu adressieren, wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert und weitere Ideen gesammelt. Beim abschließenden Ausklang & Networking hatten die PhD-Studentinnen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einer Poster Session vorzustellen.  

Mit 41 Teilnehmerinnen aus großen Unternehmen, KMU und Forschungsinstituten war das Netzwerktreffen eine sehr gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank an die Karlsruhe School of Optics & Photonics für die Gastfreundschaft und natürlich auch an alle Referentinnen und Teilnehmerinnen!

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 4. Netzwerktreffens von "Women in Photonics" stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Webseite zur Verfügung.

Das nächste Treffen von "Women in Photonics" findet am 7. Juniim Rahmen der Messe "LASYS" in Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/  

Ein weiteres Treffen wird im Herbst bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim stattfinden. Nähere Informationen hierzu folgen in Kürze.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1118Tue, 20 Mar 2018 16:54:08 +0100Studie: Anforderungen an Arbeitgeber der Industrie - Ihre Meinung ist gefragt!https://optecnet.de/http:///In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Gewinnung qualifizierten Personals schwierig. Mit dieser Umfrage will die Industrie-Plattform induux in Kooperation mit einer Masterarbeit an der Hochschule der Medien daher herausfinden, welche Anforderungen Bewerber an potenzielle Arbeitgeber stellen. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und helfen Sie mit, Industrieunternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels fit für die Mitarbeitergewinnung zu machen.Der Fachkräftemangel ist in der Industriebranche ein aktuelles Thema. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es schwer, sich auf dem Arbeitgebermarkt zu behaupten. Die Unternehmen benötigen daher konkrete und einfach umzusetzende Handlungsempfehlungen für eine effiziente Gewinnung qualifizierten Personals.

Deshalb führt die Industrie-Plattform induux - begleitet durch eine Masterarbeit an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) - eine Studie zu Bewerberanforderungen an Arbeitgeber der Industriebranche durch. Die Ergebnisse der Befragung geben einen Überblick darüber, wo Bewerber nach potenziellen Arbeitgebern suchen und welche Ansprüche sie an diese stellen. Um diese Erkenntnisse weiter zu vertiefen, werden im Anschluss an die Umfrage Einzelinterviews durchgeführt, aus deren Ergebnissen spezifische Bewerber-Typologien entwickelt werden.

Aus den Daten beider Befragungen wird dann ermittelt, wie sich KMU aufstellen sollten, um: 
a) von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden und 
b) als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Durchführungszeitraum: Montag, 05.03.2018, 14 Uhr bis Donnerstag, 22.03.2018, 23.59 Uhr

Link zur Umfrage: https://agentur.induux.com/umfrage-jobsuche/

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NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1110Sun, 18 Mar 2018 19:59:39 +0100Photonics BW ist STARTUP EUROPE Ambassador für Deutschlandhttps://optecnet.de/http:///Als Botschafter der Startup Europe Inititative ist Photonics BW eine zentrale Informationsstelle für die Aktivitäten von „Startup Europe“ in Deutschland. Außerdem vernetzen wir das „Startup Europe“-Team mit relevanten Partnern aus ihrem lokalen Startup-Umfeld.„Startup Europe“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, welche den Themenbereich des digitalen Binnenmarktes behandelt.

Die Ziele von “Startup Europe” sind:

  • Vernetzung der Startups, Investoren, Netzwerke, Lehr- und Forschungseinrichtungen und #EUTech Writer
  • Erstellen der Startup Europe Map
  • Herstellen einer Verbindung zum lokalen Startup Ökosystem
  • Hilfe beim Zugang zu weiteren Märkten


Wenn Sie wissen möchten, wie „Startup Europe“ Ihr Startup beim Wachsen unterstützen kann, Sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprechen möchten oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Johannes Verst

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWoptonetPhotonicNet GmbHOpTecBBHanse Photonik
news-1109Thu, 15 Mar 2018 17:10:00 +0100Flüssigkristall-Moleküle formen Nano-Ringehttps://optecnet.de/http:///Quantisierte Selbstorganisation ermöglicht Materialien mit neuen Eigenschaften 

An DESYs Röntgenquelle PETRA III haben Forscher eine verblüffende Form der Selbstorganisation in Flüssigkristallen untersucht: Werden die Flüssigkristalle in zylindrische Nanoporen gefüllt und erhitzt, bilden ihre Moleküle beim Abkühlen geordnete Ringe – ein Zustand, der in dem Material sonst nicht natürlicherweise vorkommt. Dieses Verhalten ermöglicht Nanomaterialien mit neuen optischen und elektrischen Eigenschaften, wie das Team unter Leitung von Patrick Huber von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) im Fachblatt „Physical Review Letters“ berichtet.

Die Wissenschaftler hatten eine besondere Form von Flüssigkristallen untersucht, die aus scheibenförmigen Molekülen aufgebaut sind, sogenannte diskotische Flüssigkristalle. In diesen Materialien können die Scheiben-Moleküle von selbst hohe, elektrisch leitfähige Säulen bilden, indem sie sich wie Münzen aufeinanderstapeln. Die Forscher füllten diskotische Flüssigkristalle in Nanoporen in einem Silikatglas. Die zylindrischen Poren hatten einen Durchmesser von nur 17 Nanometern (millionstel Millimetern) und eine Tiefe von 0,36 Millimetern. 

Dort wurden die Flüssigkristalle auf rund 100 Grad Celsius erhitzt und kühlten anschließend langsam ab. Dabei formten sich aus den zunächst ungeordneten Scheiben-Molekülen konzentrische Ringe, die wie rund gebogene Säulen angeordnet waren. Beginnend vom Rand der Pore bildete sich mit sinkender Temperatur schrittweise ein Ring nach dem anderen, bis bei etwa 70 Grad nahezu der gesamte Querschnitt der Pore mit konzentrischen Ringen aufgefüllt war. Beim erneuten Erhitzen verschwanden die Ringe nach und nach wieder.

„Diese Änderung der molekularen Struktur in dem eingeschlossenen Flüssigkristall lässt sich mit Methoden der Röntgendiffraktion sehr genau als Funktion der Temperatur verfolgen“, erläutert DESY-Forscherin Milena Lippmann aus dem Autorenteam, die die Experimente an DESYs Messstation P08 bei PETRA III vorbereitet und mit durchgeführt hat. „Die Kombination aus Symmetrie und Einschluss führt zu neuen, unerwarteten Phasenübergängen“, ergänzt Ko-Autor Marco Mazza vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, wo der beobachtete Prozess mit Simulationsrechnungen nachgestellt worden war. MPI-Forscher Arne Zantop hatte zu diesem Zweck ein theoretisches und numerisches Modell für den Flüssigkristall in beschränkter Geometrie entwickelt, welches die experimentellen Ergebnisse bestätigt und bei deren Interpretation hilft.

Die einzelnen Ringe formten sich schrittweise bei bestimmten Temperaturen. „Das ermöglicht es, einzelne Nano-Ringe durch kleine Temperaturänderungen ein- und auszuschalten“, betont Hauptautorin Kathrin Sentker von der TUHH. Sie ist durch überraschend stufenartige Signalveränderungen in laser-optischen Experimenten auf diesen Prozess gestoßen. Derartige quantisierte Zustandsänderungen kommen sonst typischerweise erst bei sehr tiefen Temperaturen vor. Das Flüssigkristall-System zeigt dieses Quantenverhalten jedoch sogar schon deutlich oberhalb der Raumtemperatur.

Da sich die opto-elektrischen Eigenschaften diskotischer Flüssigkristalle mit dem Entstehen von Molekülsäulen ändern, ist die in Nanoporen eingeschlossene Variante ein vielversprechender Kandidat für das Design neuer optischer Metamaterialien, deren Eigenschaften sich schrittweise über die Temperatur steuern lassen. Die untersuchten Nanostrukturen könnten auch zu neuen Anwendungen in organischen Halbleitern führen, etwa zu temperaturschaltbaren Nanodrähten, erläutert Ko-Autor Andreas Schönhals von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), der sich für die thermischen und elektrischen Eigenschaften dieser Systeme interessiert.

„Das beobachtete Phänomen ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig sich weiche Materie an extreme räumliche Beschränkungen anpassen kann und wie dies zu neuen Erkenntnissen in der Physik und zu neuen Design- und Kontrollprinzipien für die Selbstorganisation funktionaler Nanomaterialien führt“, erläutert Forschungsleiter Huber.

An der Studie waren auch das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Technische Universität Czestochowa in Polen beteiligt. Sentker und Huber sind Mitglieder des Sonderforschungsbereichs (SFB) 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“, der seit 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird und die materialwissenschaftlichen Kompetenzen im Großraum Hamburg bündelt.

 

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NewsPressemeldungOptecNetNetzwerkeHanse Photonik
news-1108Thu, 15 Mar 2018 17:01:00 +0100Forscher beobachten wachsende Nanodrähte livehttps://optecnet.de/http:///Röntgenuntersuchung zeigt erstmals genaue Details des selbstkatalysierten Wachstums 

An DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III haben Wissenschaftler das Wachstum winziger Drähte aus Galliumarsenid live verfolgt. Die Beobachtungen zeigen genaue Details der Wachstumsprozesse, die für Form und Kristallstruktur der kristallinen Nanodrähte verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse bieten auch neue Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern. Die Forscher um Philipp Schroth von der Universität Siegen und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen ihre Arbeit im Fachblatt „Nano Letters“ vor. Galliumarsenid (GaAs) ist ein breit verwendeter Halbleiterwerkstoff, der beispielsweise in Infrarotfernbedienungen, in der Hochfrequenztechnik für Handys, für die Umwandlung von elektrischen Signalen in Licht für Glasfaserkabel und auch für Solarzellen in der Raumfahrt eingesetzt wird.

Für die Herstellung der Drähte nutzen die Wissenschaftler den sogenannten selbstkatalysierenden Vapour-Liquid-Solid-Prozess (VLS-Prozess). Dabei werden zuerst winzige flüssige Galliumtröpfchen auf einen rund 600 Grad Celsius heißen Siliziumkristall aufgebracht. Danach wird dieser Wafer mit gerichteten Strahlen aus Galliumatomen und Arsenmolekülen bedampft, die sich in den Galliumtröpfchen auflösen. Nach einer gewissen Zeit setzt das Kristallwachstum der Nanodrähte unterhalb der Tröpfchen ein, wobei die Tröpfchen Schritt für Schritt nach oben geschoben werden. Die Galliumtröpfchen wirken hierbei als Katalysator für das Längenwachstum der Drähte. „Dieser Prozess ist zwar recht etabliert, bisher lässt sich die Kristallstruktur so hergestellter Nanodrähte allerdings noch nicht gezielt steuern. Um dies zu erreichen, müssen erst die Details des Wachstums verstanden werden“, betont Ko-Autor Ludwig Feigl vom KIT.

Um den Wachstumsprozess live zu beobachten, installierte die Gruppe um Schroth eine mobile, speziell für Röntgenuntersuchungen entwickelte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützte Versuchskammer des KIT im brillanten Röntgenstrahl von DESYs Forschungslichtquelle PETRA III. Im Minutentakt machten die Forscher Röntgenaufnahmen an der Messstation P09, mit denen sich gleichzeitig die interne Struktur und der Durchmesser der wachsenden Nanodrähte bestimmen lassen. Ergänzend dazu vermaßen die Wissenschaftler die fertiggestellten Nanodrähte mit dem Rasterelektronenmikroskop des DESY NanoLabs. „Um solche komplexen Messungen überhaupt durchführen zu können, haben wir die Wachstumsbedingungen zuvor über einen Zeitraum von sechs Monaten am UHV Analysis Lab des KIT weitestgehend optimiert“, erklärt Ko-Autor Seyed Mohammad Mostafavi Kashani von der Universität Siegen.

In etwas mehr als vier Stunden wuchsen die Drähte auf eine Länge von rund 4000 Nanometern heran. Ein Nanometer (nm) ist ein millionstel Millimeter. Dabei wurden die Drähte allerdings nicht nur länger, sondern auch dicker: Ihr Durchmesser stieg von anfangs rund 20 nm auf bis zu 140 nm an der Spitze des Drahtes, womit sie immer noch rund 500 Mal dünner sind als ein menschliches Haar.

„Spannenderweise zeigten die elektronenmikroskopischen Abbildungen eine etwas andere Form der Nanodrähte“, sagt Ko-Autor Thomas Keller vom DESY NanoLab. Zwar waren die Drähte – in Übereinstimmung mit den Röntgendaten – oben dicker als unten an der Kontaktfläche zum Substrat. Allerdings war der im Elektronenmikroskop gemessene Durchmesser im unteren Teil des Drahts größer als mittels Röntgenstrahlung beobachtet.

„Wir haben herausgefunden, dass für das Wachstum der Nanodrähte nicht nur der VLS-Prozess verantwortlich ist, sondern auch eine zweite Komponente, die wir in diesem Experiment erstmals direkt beobachten und quantifizieren konnten“, erklärt Schroth. „Dieses sogenannte Seitenwand-Wachstum lässt die Drähte zusätzlich in die Breite wachsen.“ Unabhängig vom VLS-Prozess lagert sich aufgedampftes Material vor allem im unteren Teil des Nanodrahts direkt an den Seitenwänden an. Aus dem Vergleich der Röntgenmessung zu einem frühen Zeitpunkt des Wachstums mit der elektronenmikroskopischen Messung am Ende des Wachstums lässt sich dieser zusätzliche Beitrag bestimmen.

Außerdem werden im Laufe des Wachstumsprozesses die Galliumtröpfchen durch das fortwährende Aufdampfen von weiterem Gallium kontinuierlich größer. Damit verändert sich aber auch deren Form, welche die Forscher mit Hilfe von Wachstumsmodellen ableiten konnten. Das hat einen weitreichenden Effekt: „Mit der Tröpfchengröße ändert sich der Kontaktwinkel zwischen den Tröpfchen und der Oberfläche der Drähte. In bestimmten Fällen führt das dazu, dass der Draht plötzlich in einer anderen Kristallstruktur weiterwächst“, sagt Feigl. Während die feinen Drähte zunächst in einer hexagonalen, sogenannten Wurtzit-Struktur kristallisierten, änderte sich dieses Verhalten nach einiger Zeit, und die Drähte wuchsen in einer kubischen Zinkblende-Struktur weiter. Diese Änderung ist für Anwendungen wichtig, da die Struktur und die Form der Nanodrähte große Auswirkungen auf die Materialeigenschaften haben.

Mit diesen detaillierten Erkenntnissen lässt sich das Wachstum nicht nur besser verstehen, sie bieten auch Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern – etwa um den Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Lasers zu erhöhen.

Diese Arbeit ist auch Teil der strategischen Zusammenarbeit der beiden Helmholtz-Zentren KIT und DESY, die diese Forschung im Rahmen des Helmholtz-Programms „From Matter to Materials and Life“ (MML) vorantreiben

 

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NewsPressemeldungHanse PhotonikOptecNet
news-1100Mon, 12 Mar 2018 14:29:27 +0100Coherent-ROFIN − Kundenorientierte Fertigungslösungen für die Medizintechnikhttps://optecnet.de/http:///Coherent-ROFIN auf der Medtec Europe 2018 vom 17. bis zum 19. April, Messe Stuttgart

Laserwerkzeuge für die medizintechnische Fertigung

Coherent-ROFIN ist der Anbieter mit dem breitesten Spektrum an schlüsselfertigen Laserlösungen für die medizintechnische Produktion. Es umfasst Systeme zum Schneiden, Schweißen, Markieren, Bohren, Abtragen und zur Oberflächenbearbeitung von Metallen, Kunststoffen und organischem Material. Dieses Produktportfolio, gepaart mit Coherent-ROFINs umfassendem Prozess-Knowhow, bildet die Basis für die optimale Realisierung kundenspezifischer Applikationen.

Mit dem Rohrschneidesystem StarCut Tube stellt Coherent-ROFIN das marktführende System für die hochpräzise Produktion von Stents, Herzklappen, Fangkörben, Hypotubes, Endoskopen und laparoskopischen Instrumenten vor. Der StarCut Tube ist in Versionen mit 2 bis 4 Achsen ausgestattet und mit verschiedenen Faser- oder Ultrakurzpulslasern erhältlich. Er schneidet praktisch alle gebräuchlichen Materialien in jeder gewünschten Präzision. Auf Wunsch kann das System für das Nassschneiden oder mit automatischen Rohrladern ausgerüstet werden. Die neueste Ergänzung des Produktangebots stellt der StarCat Tube SL mit einer Monaco Strahlquelle dar. Der Monaco ist ein Femtosekundenlaser, der eine nochmals gesteigerte Fertigungsqualität und neue Produktdesigns ermöglicht. Damit vereinfacht er die extreme Miniaturisierung von neurovaskulären und kardiovaskulären Produkten aus Materialen wie Nitinol, die bislang schwierig nachzubearbeiten waren. Teile, die mit dem Monaco geschnitten wurden, sind so sauber, dass keine nachgeordneten chemischen Reinigungsschritte erforderlich sind. Dieses neuartige „kalte“ Schneiden eröffnet neue Perspektiven für Produktentwickler. Grund genug, den StarCut Tube SL auf dem Coherent-ROFIN Stand anzusehen.

Das Angebot an Schweißsystemen umfasst die Handschweißlaser Desktop und Performance, die häufig in der Dentaltechnik und für Punktschweißungen an Drähten und Röhrchen Verwendung finden. Der Select und Integral können sowohl als manuelle, joystick-geführte als auch als CNC-gesteuerte Lasersysteme betrieben werden. Diese Systeme werden in großer Zahl bei der Produktion kleinerer und mittlerer Stückzahlen und bei R&D-Projekten genutzt, wo sie den schnellen Test von Prototypen ermöglichen. Die vollausgestatteten CNC-Systeme MPS (Modular Processing System) lassen sich passgenau für kundenspezifische Anforderungen zusammenstellen. Das MPS bietet damit vielfältige Möglichkeiten für medizintechnische High-End-Projekte, die äußerste Präzision, Qualität und Durchsatz erfordern. Die Systeme sind mit gepulsten YAG- oder gepulsten Faserlasern ausgestattet und werden in großer Zahl zum Schweißen von medizinischen Produkten, wie etwa von peripheren Stents eingesetzt. Auch der Performance kann live auf dem Coherent-ROFIN Stand begutachtet werden.

Coherent-ROFINs neuer EasyMark ist ein Desktop-Lasersystem, das die Vorgaben zur UDI Markierung von Medizinprodukten erfüllt und mit verschiedenen Strahlquellen zur Markierung von Kunststoffen oder Metallen ausgerüstet werden kann. Die größeren, freistehenden Beschriftungslösungen CombiLine Basic und CombiLine Advanced decken auch die anspruchsvollsten Markier- und Gravuranwendungen ab. Diese Systeme kommen mit verschiedensten Lasertypen unterschiedlicher Wellenlängen zum Einsatz, inklusive dem PowerLine Rapid NX Pikosekundenlaser, der korrosionsfreie Schwarzmarkierungen auf medizinischen Instrumenten erlaubt. Der neue EasyMark ist live auf dem Coherent-ROFIN Stand zu sehen.

Weltweiter Service − Support vor Ort

Coherent unterhält das größte und erfahrenste Service- und Supportteam der gesamten Laserbranche, das weltweit Service vor Ort bietet. Dazu gehören mehrere, voll ausgestattete Applikationslabore, in denen das Unternehmen zusammen mit Kunden neue Anwendungen und Bearbeitungsprozesse evaluiert, entwickelt, optimiert und validiert. 

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NewsPressemeldungNetzwerkeHanse PhotonikOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
news-1083Thu, 15 Feb 2018 17:34:32 +0100Nächstes Treffen des Women in Photonics Netzwerks am 14. Märzhttps://optecnet.de/http:///Am 14. März findet das vierte Netzwerktreffen von Women in Photonics in Karlsruhe statt.Gastgeber des vierten Netzwerktreffens ist das International Department des KIT in Karlsruhe.

Neben spannenden Vorträgen zum Science Management am International Department steht auch eine Besichtigung des Lichttechnischen Instituts am KIT auf dem Programm. Darüber hinaus wird eine Alumna der Karlsruhe School of Optics (KSOP) über ihren Werdegang und ihre aktuelle Position im Innovationsmanagement sprechen.

Ganz im Zeichen der Förderung von Frauen in MINT steht der dritte Fachvortrag zum Thema "Gender in Physics", der auf das nachfolgende Diskussionsthema Nachwuchsförderung einstimmt.

Anschließend findet eine Poster Session mit abschließendem Networking statt, bei der Doktorandinnen der KSOP ihre Arbeiten vorstellen und Kontakte knüpfen können.

Die komplette Agenda finden Sie HIER.

Anmeldung und weitere Informationen unter http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/4-netzwerktreffen-women-in-photonics-550/

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1076Wed, 07 Feb 2018 10:46:26 +0100Workshop „Datenbrillen in der Industrie“https://optecnet.de/http:///Am 23. Januar 2018 fand im Innovationzentrum Aalen die Veranstaltung "Datenbrillen in der Industrie" statt. Mehr als 30 Teilnehmer informierten sich in Fachvorträgen und in einer Begleitausstellung.Der Einsatz von Datenbrillen (oder Smart Glasses) wird aktuell in vielen Bereichen diskutiert und ausprobiert. Die Idee, relevante Informationen mobil verfügbar - und hands-free - zu haben, seine Perspektive mit anderen zu teilen und deren Unterstützung eingeblendet zu bekommen, ist für viele Anwendungen attraktiv: im Service könnten Spezialisten über Distanzen von tausenden von Kilometern helfen; in der Logistik und in der variantenreichen Fertigung ließen sich Zuordnungsfehler reduzieren; auch Training in gemischt real-virtuellen Umgebungen wird möglich. Dabei stellen sich mehrere Fragen: Was leistet der aktuelle Stand der Technik der Systeme z.B. von Daqri, ODG, Microsoft und Co.? Wie kann effizient Datenbrillen-tauglicher Content aufbereitet werden? Wie erfolgt die Integration mit Legacy-Systemen? Wie wird gewünschter Content effizient aufgerufen?

Photonics BW Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt begrüßte auch im Namen von Jörn P. Makko von Südwestmetall und Wolfgang Weiß von der Wirtschaftsförderung der Stadt Aalen die Teilnehmer und führte in die Agenda ein. VDC-Geschäftsführer Prof. Christoph Runde gab in seiner Keynote einen Überblick über Einsatzgebiete und Entwicklungstendenzen im Feld. Strategien zur Adaption von mobiler Augmented Reality (Erweiterter Realität) und Datenbrillen in Unternehmen wurden von Jannik Hol (Fa. RE'FLEKT) erläutert. Julian Hermle (CMC Engineers) stellte die Lösungen von einem der Vorreiter, der Fa. Daqri aus Los Angeles, vor. Daqri bietet seit einigen Jahren einen Smart Helmet und nun auch Smart Glasses an. Das Hololens-System von Microsoft wurde im Anschluss von Jan Reinhardt und Lars Roith (AIT GmbH) diskutiert. Dabei gingen sie insbesondere auf Trainingsanwendungen ein. Den Abschluss der Vortragssession bildete René Götzenbrugger (Graustrich), der Mixed Reality im Marketing- und Industriealltag mit vielen Beispielen u.a. von Cell Garden, einem Start-up aus dem INNO-Z, anschaulich vorstellte.

In der Begleitausstellung konnten die Teilnehmer u.a. die technischen Lösungen von ODG, Vuzix, Daqri und Microsoft ausprobieren und sich ein persönliches Bild des aktuellen Stands - beispielsweise zu Bildqualität und Tragekomfort - machen.

Die Veranstaltung wurde vom Virtual Dimension Center im Rahmen des Projekts "Digitallotse" gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Aalen organisiert. Partner der Veranstaltung waren Südwestmetall und Photonics BW.

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-1068Thu, 25 Jan 2018 10:06:00 +0100Neuer Mitarbeiter bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Seit Januar verstärkt Thomas Gläßer das Team von Photonics BW. Als Projektmitarbeiter unterstützt und begleitet er im Rahmen des neuen EU-Förderprojekts „Scale-EUp²“ Startup-Unternehmen, die sich auf das „Internet of Things“ (IoT) spezialisiert haben. Dadurch trägt er zur Vernetzung dieser jungen und oftmals hoch innovativen Unternehmen mit unseren bestehenden Mitgliedern, sowie namhaften europäischen Partnern bei.Außerdem wird Herr Gläßer die Projektträgerschaft für das laufende Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, Informationstechnik: Intelligente optische Sensorik“ sowie die neue Photonik-Ausschreibung der Baden-Württemberg Stiftung betreuen.

Darüber hinaus wird er die Arbeitsgemeinschaften „Solartechnik“ und „LED und Beleuchtungstechnik“ betreuen. Für die Arbeitsgemeinschaft „Optische Messtechnik“ wird er an der Organisation und Durchführung der Treffen mitarbeiten.

Herr Gläßer hat Physik mit Schwerpunkt „moderne Optik“ an der TU Darmstadt studiert und mit dem Titel Master of Science abgeschlossen. Nach seinem Studium begann er seine berufliche Karriere als Entwicklungsingenieur bei einem mittelständischen Laserhersteller, bei dem er internationale Erfahrungen in der Umsetzung von Entwicklungsprojekten sammelte. Unter anderem übernahm er die Projektführung bei einem Entwicklungsprojekt zur Strahlformung für Ultrakurzpulslaser.

Kontaktdaten:

Thomas Gläßer
Telefon: 07361 / 633 909-5
Fax: 07361 / 633 909-4
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNet
news-1061Wed, 24 Jan 2018 10:37:00 +0100NASA und DLR untersuchen Klimawirkung des Luftverkehrs: Gemeinsame Flugversuche zu Emissionen alternativer Kraftstoffehttps://optecnet.de/http:///Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA werden im Januar 2018 erstmals gemeinsame Forschungsflüge in Deutschland durchführen. Im Fokus stehen die Emissionen von alternativen Kraftstoffen und die Charakterisierung der Eiskristalle in Kondensstreifen, wobei exemplarisch Biokraftstoff zum Einsatz kommt. Erste gemeinsame DLR/NASA-Flüge im Jahr 2014 in Palmdale/Kalifornien zeigten, dass eine Beimischung von 50 Prozent alternativem Kraftstoff im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin reduziert. Mit den nun geplanten Forschungsflügen sollen  die Partikelemissionen und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung aus Kondensstreifen und damit ihre Klimawirkung bestimmt werden. Ab dem 14. Januar 2018 wird dafür das NASA-Forschungsflugzeug DC-8 für drei Wochen nach Deutschland kommen und gemeinsam mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA fliegen. „Wir freuen uns über das Vertrauen der NASA, solch eine umfangreiche Mission mit uns gemeinsam in Deutschland durchzuführen“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Die Forschungsflüge werden von der Ramstein Air Base aus starten.

„Die NASA könnte diese Forschungsflugmission nicht alleine stemmen“, sagt Bruce Anderson, wissenschaftlicher Leiter der Mission bei der NASA. „Wir bringen hier beide Forschungseinrichtungen mit ihren Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen in einer Weise zur Untersuchung von alternativen Kraftstoffen zusammen, wie es niemals zuvor möglich war.“ Die gemeinsame Forschungsflugkampagne trägt den Namen ND-MAX/ECLIF 2 (NASA/DLR-Multidisciplinary Airborne eXperiments/Emission and CLimate Impact of alternative Fuel)

Im Rahmen der internationalen Forschungsmission wird das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) mit verschiedenen Kraftstoffmischungen fliegen, während das vollinstrumentierte „Fliegende Labor“ DC-8 der NASA in sicherem Abstand folgt, um im Abgasstrahl Rußpartikel, Gasemissionen und Eiskristalle im Kondensstreifen  zu messen. Dabei sind zahlreiche Messgeräte des DLR an Bord des NASA-Flugzeugs installiert. „Wir haben Instrumente zur simultanen Vermessung der Größenverteilung der Ruß-und Eispartikel sowie der gasförmigen Emissionen im Nachlauf des ATRA  an Bord der DC8 installiert“, berichtet Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Der Fokus unserer Messungen liegt darauf, die Emissionen beim Einsatz verschiedener Kraftstoffmischungen zu charakterisieren. Besonders interessiert uns wie sich die Rußemissionen der unterschiedlichen Treibstoffe auf die Strahlungseigenschaften und Lebensdauer der Kondensstreifen auswirken.“

Vorbereitungen in Kalifornien
Derzeit arbeiten mehrere DLR-Wissenschaftler und Ingenieure am Heimatstandort der DC-8 beim Armstrong Flight Research Center der NASA in Kalifornien am Einbau der Messgeräte. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf dem Gelände der NATO Air Base in Ramstein, Rheinland-Pfalz, von wo aus die Forschungsflüge in der zweiten Januarhälfte jeweils ihren Ausgangspunkt haben. „Wir sind gerade dabei den speziell für die Flugversuche produzierten Kraftstoff anzuliefern“, sagt André Krajewski von den DLR-Flugexperimenten. „Für insgesamt acht geplante gemeinsame Forschungsflüge haben wir Kraftstoff-Mischungen mit einem Anteil von 30 Prozent bis 50 Prozent beigemischtem HEFA.“ Der exemplarisch gewählte Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) wird zu großen Teilen aus dem Öl von Leindotter-Pflanzen gewonnen, er steht hier exemplarisch für alternative Kraftstoffe, die auch synthetisch sein könnten.

Neben den Emissionen interessiert das internationale Forscherteam ebenfalls, wie sich die verschiedenen Kraftstoffmischungen auf die Leistungsfähigkeit der Triebwerke auswirken. „Biotreibstoffe wie HEFA unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung zu herkömmlichem Kerosin dadurch, dass sie reine Paraffine sind und keine zyklischen Kohlenwasserstoffe beinhalten. In Mischung mit herkömmlichem Jet A-1 Kerosin erhält man einen zugelassenen Kraftstoff “, erklärt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. „Diese veränderte Zusammensetzung hat Auswirkungen auf die Bildung von Ruß bei der Verbrennung“.

In den vergangenen Jahren fanden bereits mehrere Forschungskampagnen in den USA und in Deutschland zu alternativen Kraftstoffen statt, bei denen verschiedene Forschungsflugzeuge bei unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen eingesetzt wurden. Frühere Forschungskampagnen unter der Leitung der NASA fanden 2013 und 2014 in Kalifornien unter dem Namen ACCESS I und II statt (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions). Während dieser Kampagnen flog die DC-8 der NASA mit alternativen Kraftstoffen, während kleinere Forschungsjets wie die Falcon HU-25 der NASA und Falcon 20 des DLR im Abgasstrahl Messungen durchführten. 2015 folgte die ECLIF-Kampagne unter Leitung des DLR in Deutschland, bei der ebenfalls Forscher der NASA beteiligt waren. Bei dieser Kampagne flog der A320 ATRA des DLR mit alternativen Treibstoffen und die instrumentierte DLR-Falcon 20 führte im Nachlauf  Messungen der Emissionen und Kondensstreifen durch. Zudem fanden umfangreiche Emissionsmessungen bei Standläufen am Boden statt.

Bisherige Ergebnisse der Forschungsflüge zeigten eine deutliche Verringerung der Rußemissionen bei alternativen Kraftstoffen und legen nah, dass damit die Anzahl an Eiskristallen in Kondensstreifen reduziert wird. „Die geringere Rußemission bei diesen Kraftstoffen ist eine gute Nachricht für die Umwelt, und sie wäre noch besser, wenn die Flugtests bestätigen, dass sich damit auch die Anzahl der Eiskristalle in Kondensstreifen reduzieren lässt“, sagt NASA-Forscher Anderson. DLR-Forscher Dr. Hans Schlager ergänzt: „Diese Frage ist von großer Bedeutung, weil Kondensstreifen und die sich daraus bildenden Zirruswolken vermutlich eine größere wärmende Wirkung auf die Erdatmosphäre haben, als alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen.“ Kondensstreifen bestehen aus  vielen kleinen Eispartikeln, die sich durch Kondensation von Wasserdampf an den Rußpartikeln der Flugzeugabgase bilden. Die  Kondensstreifen können  in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern bei feucht-kalten Bedingungen mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund  lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten. Die Kenntnis darüber ist für die Beurteilung der Klimawirkung der Luftfahrt essentiell. Bisherige Forschungsarbeiten legen nahe, dass global die wärmende Wirkung überwiegt.

Günstige meteorologische Bedingungen in Deutschland Für die anstehenden DLR/NASA-Flüge, mit den geplanten Messungen der Eiskristalle in Kondensstreifen, sind die meteorologischen Bedingungen im Winter  in Deutschland für die Bildung von Kondensstreifen günstig. Durch den Einsatz des DLR A320 ATRA als „Emissionsquelle“ und der NASA DC-8 als Messplattform, können die Forscher ihre Flugtests in  Höhen und mit üblichen Reisefluggeschwindigkeiten von Passagierjets durchführen, wo sich Kondensstreifen typischerweise bilden. Dabei konnten  die Forscher in der DC-8 die bisher  umfangreichste  Messinstrumentierung für solche Untersuchungen installieren wobei die Hälfte der Messgeräte vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre stammt.

Wenn alles glatt läuft mit den letzten Vorbereitungen für die gemeinsame Forschungsflugkampagne, dann startet der erste gemeinsame Flugtest am 16. Januar 2018. Geplant ist dann bis zum 2. Februar  80 Flugstunden für  Messungen zu absolvieren.

Bewährte Zusammenarbeit
Bereits seit 19 Jahren arbeiten DLR und NASA im Bereich der Atmosphärenforschung zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement sowie lärm- und emissionsarmes Fliegen.

Die Pressemeldung mit Bildern finden Sie hier:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-25658/#/gallery/20878

Kontakte:

Falk Dambowsky 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
mailto:hans.schlager(at)dlr.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1060Wed, 24 Jan 2018 09:23:15 +0100Coherent-ROFIN F&E-Team mit „Best Paper Award“ bei der letzten COMSOL Konferenz in Rotterdam ausgezeichnethttps://optecnet.de/http:///Bei der COMSOL Conference in Rotterdam (Niederlande) im letzten November stellten Experten aus dem Bereich multiphysikalische Modellierung und Simulation aus ganz Europa die Ergebnisse ihrer innovativen Forschungs- und Modellierungsarbeiten vor.

Das Programmkomitee der Konferenz zeichnete drei besonders beeindruckende Präsentationen aus den über 140 Vorträgen mit einem speziellen „Best Paper Award“ aus.

Die zahlreichen Präsentationen der Konferenz in Rotterdam deckten ein breites Themenspektrum ab, einschließlich offenzelliger Polyurethanschäume, Beton-Gewichtsstaumauern und Hochleistungsfaserlaser. Für Letztere überreichte die Jury den ersten „Best Paper Award“ an Dr. Jens Schüttler, Benjamin Neumann, Steffen Belke, Frank Becker und Dr. Stefan Ruppik von Coherent-ROFIN für ihre Arbeit über „Virtual Long Term Testing of High-Power Fiber Lasers“ (Virtuelle Langzeittests von Hochleistungsfaserlasern).

Die Leistung von Hochleistungsfaserlasern ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Skalierung zu höherer Leistung hat indes auch einige Herausforderungen offenbart, da die effektive Leistung von Faserlasern durch Effekte wie Photodarkening und transversale Modeninstabilität begrenzt werden kann.

Jens Schüttler und seine Kollegen entwickelten einen speziellen, mehrstufigen Simulationsansatz mit sehr hoher numerischer Effizienz, um die Leistung eines Faserlasers über seine typische Lebensdauer zu verfolgen. Ihr Modell berücksichtigt die Effekte der Modenkonkurrenz, der Modenenergieübertragung, der Laserverstärkung, der Biegeverluste sowie der räumlichen Eigenschaften der realen Faser. Das F&E-Team führte virtuelle Langzeittests mit diesem Modell durch, indem es einen Laserbetrieb von 10.000 Stunden in einer Rechenzeit von nur wenigen Stunden simulierte.

In einem am 25. Januar 2018 stattfindenden, deutschsprachigen Webinar von COMSOL, wird Dr. Schüttler sein Modell als Gastdozent präsentieren. Interessierte können sich für das Webinar unter https://www.comsol.eu/events/webinar/Hochleistungslaser-und-Multiphysik-42881 registrieren.

 

Kontakt: Petra Wallenta

Pressekontakt Europa

petra.wallent(at)coherent.com

Foto: Jens Schüttler (rechts) nahm den „Best Paper Award“ im Namen des F&E-Teams von Coherent-ROFIN in Hamburg (Deutschland) von Svante Littmarck (links) bei der COMSOL Konferenz Ende 2017 in Rotterdam entgegen.

(Foto: Mit freundlicher Genehmigung von COMSOL)

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NewsPressemeldungPreise und AuszeichungenNetzwerkeHanse PhotonikOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPhotonicNet GmbH
news-1040Fri, 22 Dec 2017 16:17:15 +0100RespiceSME Video Pitch Contesthttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen des EU-Förderprojekts „RespiceSME" wurde ein Video Pitch Contest veranstaltet. Gesucht wurden innovative Ideen und Produkte von Start-ups und KMUs, die in einem kurzen Video vorgestellt werden. Nun steht der Gewinner fest.Das französische Start-up ADOK konnte die Jury überzeugen und hat sich damit den Gewinn gesichert: Die Produktion eines professionellen Werbevideos in Zusammenarbeit mit einer Marketing-Agentur, plus ein kostenloses Coaching in Business Development und Innovationsmanagement.

Alle weiteren Infos zum Video Pitch Contest sowie die Videos des Gewinners und aller Teilnehmer unter: http://respice-sme.eu/video-pitch-contest/

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NewsPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1039Fri, 22 Dec 2017 15:29:22 +0100Cluster-Expertenreise nach Australienhttps://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch – Leiter der Arbeitsgruppe „Integrated Optofluidics and Nanophotonics (IONAS)“ und Leiter des Deutsch-Australischen Studienzentrums für Optofluidik und Nanophotonik (SCON) – war neben Prof. Dr. Max Mühlhäuser (Prorektor und Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mosbach) und Prof. Dr.-Ing. Walter Czarnetzki (Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule Esslingen) Teilnehmer einer Experten-Delegationsreise nach Australien vom 3. bis 8. September 2017. Prof. Karnutsch war dabei einer von drei Vertretern des Landes Baden-Württemberg und gleichzeitig noch als Cluster-Experte des Netzwerkes Photonics BW entsandt. Photonics BW, das Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, ist in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit aktiv und setzt sich dort für die nachhaltige Stärkung des führenden Photonik-Standorts Baden-Württemberg ein. Dazu gehört u.a. auch die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in Form von Delegationsreisen und internationalen Kooperationen mit anderen Clustern.

Die Kooperationsanbahnungsreise sollte dazu dienen, Forschungskooperationen mit australischen Forschungseinrichtungen aufzubauen und zu vertiefen. Darüber hinaus sollte Prof. Karnutsch in seiner Rolle als Photonics BW Cluster-Experte aktuelle Entwicklungen und Trends innerhalb der Bereiche Optische Technologien, Photonik, Optofluidik und Mikrosystemtechnik sondieren. Organisiert wurde die Delegationsreise von Baden-Württemberg International (bw-i), einem Gemeinschaftsunternehmen der Landesregierung, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag sowie dem Baden-Württembergischen Handwerkstag.

Australiens Forschungslandschaft gehört zu den führenden unter den Industrieländern. Die baden-württembergische Delegation besuchte insgesamt sieben international renommierte australische Universitäten in drei Städten: die Royal Melbourne Institute of Technology University (RMIT) und die Swinburne University of Technology in Melbourne, die University of Sydney, Macquarie University und University of New South Wales (UNSW) in Sydney, und die Queensland University of Technology (QUT) und die University of Queensland (UQ) in Brisbane.

Auf dem Programm standen ebenfalls zwei hochinteressante Briefings zu den Bereichen Wirtschaft, Innovation, Forschung und Universitätslandschaft der Standorte New South Wales und Victoria mit einer ganzen Reihe von ausgewiesenen Experten, wie z.B. dem Deutschen Generalkonsul in Sydney, Lothar Freischlader. Prof. Karnutsch hatte auch noch die Chance, einen Einblick in die Spectroscopy Solutions Division der Firma Agilent Technologies in Melbourne zu erhalten, die enge Beziehungen mit dem deutschen Agilent Technologies Standort in Waldbronn pflegt.

Durch diese Expertenreise ergaben sich eine Fülle von neuen Kontakten und vielversprechenden Ideen, vor allem im Bereich der Etablierung bzw. Erweiterung von strukturierten Forschungskooperationsprogrammen.

Besonders auffällig war der starke Fokus der australischen Aktivitäten auf dem Gebiet "Advanced Manufacturing". Hierzu wurde ein "Advanced Manufacturing Growth Centre (AMGC)" etabliert, welches einen detaillierten "Sector Competitiveness Plan 2017" veröffentlicht hat (www.amgc.org.au/Story?Action=View&Story_id=4 ). Hier gibt es für Baden-Württembergische Forschungseinrichtungen und Unternehmen zahlreiche Anknüpfungspunkte, sowohl für Kooperationen als auch für neue Märkte. Da Advanced Manufacturing eine Kernkompetenz von vielen der ca. 500.000 Baden-Württembergischen Unternehmen darstellt, sollte man hier zum einen sicherlich Synergien nutzen. Zum anderen sollte man die rasante Entwicklung in Australien im Bereich dieser Zukunftstechnologie sehr genau beobachten, um nicht den Technologievorsprung zu verlieren, der ein solch starker Motor für unsere Industrie in Baden-Württemberg ist.

Darüber hinaus fiel auf, dass Melbourne sich mittlerweile zu einem "Silicon Valley" der Biomedizinischen Technologie entwickelt hat. Melbourne besitzt die weltweit größte Dichte an Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Biomedizinischen Technik. Alleine im Innenstadtbereich von Melbourne kann man fußläufig 140 biomedizinische Forschungseinrichtungen und Kliniken antreffen (Siehe z.B. www.melbournebiomed.com  oder www.biomedvic.org.au).

 

Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Fakultät für Elektro- und Informationstechnik
Integrated Optofluidics and Nanophotonics (IONAS)
Deutsch-Australisches Studienzentrum für Optofluidik und Nanophotonik (SCON)

Gebäude P, Raum P005
Moltkestrasse 30
76133 Karlsruhe

Tel: 0721-925-1352
Fax: 0721-925-1301
mailto: christian.karnutsch@hs-karlsruhe.de

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1038Fri, 22 Dec 2017 15:22:04 +0100Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik“ https://optecnet.de/http:///Vom 8. bis 10. November fand das Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik: Entwicklung und Anwendung“ von Photonics BW in Weingarten mit 13 Teilnehmern statt.Während der dreitägigen Weiterbildungsveranstaltung wurden die folgenden Inhalte behandelt:

Grundlagen 1

  • Grundlagen der Optik und der Lichttechnik
  • Radiometrie und Photometrie
  • Messtechnik in der Beleuchtung 
  • Moderne Lichtquellen (z.B. LED und Laser)


Grundlagen 2

  • Spektroskopie und Farbe 
  • Nicht-abbildende Optik


Systembeispiele

  • Beleuchtung mit Leuchtdioden 
  • Beleuchtung in der Medizintechnik 
  • Beleuchtung im Kraftfahrzeugbereich 
  • Allgemeinbeleuchtung


Labor-Experimente

  • Emissionsspektroskopie und Farb-messung
  • Objektive und subjektive Bewertung der Lichtqualität 
  • Photometrische Messtechnik 
  • Lichtquellenvermessung mittels Nahfeld-Photogoniometer 
  • Materialvermessung mittels Streulicht-Goniometer


Simulationen

  • (Multispektrale) Modellierung von Lichtquellen 
  • Schnittstellen zum CAD 
  • Simulation spezieller nicht-abbildender Systeme (Demonstration und "Hands-On") 
  • Möglichkeit zum Vergleich verschiedener Software, z.B. ASAP, APEX, Fred, LightTools und Zemax


Dozenten:

  • Prof. Dr. Jörg Baumgart 
  • Dipl.-Ing. (FH) Volker Schumacher 
  • Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Weißhaar 
  • Prof. Dr. Peter Ott
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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1037Fri, 22 Dec 2017 15:19:06 +0100Technologieangebote des KIT: Vom Chaos ins Lichthttps://optecnet.de/http:///Lichtleiterstäbe mit neuartiger Geometrie erzeugen eine besonders homogene LED-Lichtmischung für farbige Beleuchtung.Leuchtdioden, kurz LED, sind aus der Leuchtmitteltechnik nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen mit geringem Stromverbrauch, langer Lebensdauer und hoher Lichtausbeute. Deshalb eignen sie sich ebenso für das Lichtdesign, beispielsweise im Automobilbereich, für die Innenbeleuchtung oder die Bühnentechnik. Hierbei ist farbiges Licht, das dynamisch aus Rot, Grün und Blau (RGB) gemischt werden kann, ein attraktives Gestaltungsmittel.

Zur LED-Lichtmischung mit lichtleitenden Elementen sind grundsätzlich nur ein Lichtwellenleiter und die zu mischenden, farbigen LEDs nötig: Die Lichtstrahlen werden in den Leiter eingekoppelt und durch vielfache Reflexion an den Innenflächen überlagert. Diese Reflexion wird bei gängigen Technologien durch spezielle Oberflächenstrukturen des Lichtleiters unterstützt. Tritt das Licht schließlich aus dem Lichtleiter aus, ist es durchmischt. Bei bestehenden Lösungen trennen sich jedoch die verschiedenfarbigen Lichtstrahlen auf größere Distanz wieder – das gemischte Licht wird inhomogen.

Wissenschaftler des Lichttechnischen Instituts (LTI) am KIT lösen diesen unerwünschten „Kaleidoskop-Effekt“ mit einem verbesserten Lichtwellenleiter. Die Grundform dieses Lichtleiterstabs ist ein Viereck mit nach innen gewölbten Seitenflächen, welches an einen Stern erinnert. Die gesamte Fläche der LEDs wird vom Lichtleiterquerschnitt bedeckt und nimmt so das Licht als Flächenstrahlung auf. Die Anordnung der LEDs kann dabei variabel gestaltet werden. Die abgegebenen Lichtstrahlen breiten sich in verschiedene Richtungen im Lichtstab aus und reflektieren unvorhersehbar, nach einem geometrischen System namens „chaotisches Billard“.

Die geschickte Kombination aus Flächenstrahlung und spezieller Geometrie mit konvexen Seitenflächen ermöglicht eine besonders schnelle Durchmischung und räumlich konstantes, farbiges Licht per LED-Steuerung. Die leistungsfähigen Lichtleiterstäbe aus transparentem Kunststoff oder Glas können mit gängigen Verfahren, wie Spritzguss, gefertigt werden und sind mit herkömmlichen LED-Systemen kompatibel.

Das KIT sucht Industriepartner aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich zur Lizenzierung oder für Forschungskooperationen.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr.-Ing. Philipp Scherer, Innovationsmanager Mobilität,

Telefon: +49 721 608-28460

E-Mail: philipp.scherer(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1036Fri, 22 Dec 2017 15:08:18 +0100Technologieangebote des KIT: Lichtlenkende OLEDs https://optecnet.de/http:///Herstellungsverfahren für organische Leuchtdioden und Fotodioden ermöglicht gezielte Lichtstrahlführung und höhere Lichtausbeute.Organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, zeichnen sich durch eine dünne, leichte Bauweise, eine hohe Effizienz sowie eine homogene Leuchtdichte aus. Sie besitzen dabei keine bevorzugte Abstrahlrichtung, sondern emittieren ihr Licht in alle Raumrichtungen. Aus diesem Grund eignen sie sich bisher nur bedingt für Anwendungen, in denen die Ausleuchtung eines definierten Bereichs erforderlich ist, wie etwa bei der Qualitätsprüfung oder im Automobilbereich.

OLEDs sind in Schichten aufgebaut: Auf das Trägersubstrat, meist aus Glas- oder Kunststoff, folgen die elektrisch aktiven Bereiche. Die Elektronen der Kathodenschicht gehen durch die organische Zwischenschicht hindurch zur Anodenschicht und erzeugen dabei Lichtenergie, die durch das transparente Substrat hindurchstrahlt. Generell sind sekundäre Optiken eine Option zur Beeinflussung von Licht. Aufgrund der flächigen Ausstrahleigenschaften von OLEDs kann damit jedoch das Licht nicht verlustfrei umgeformt werden.

Am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT haben Wissenschaftler nun ein Herstellungsverfahren entwickelt, mit dem optoelektronische Bauteile, wie OLEDs und Fotodioden, mit verbesserten Lichteigenschaften produziert werden können. So ist die Fertigung von OLEDs möglich, deren Licht in eine gewünschte Richtung abstrahlt.

In dem neuen Verfahren werden zuerst gerasterte Flächen aus Mikrolinsen angefertigt, anschließend werden die lichtlenkenden OLEDs produziert. Dabei wird eine isolierende Schicht aus Fotolack zwischen Anode und organischer Schicht eingebracht, welche während der Produktion durch die Mikrolinsen hindurch belichtet wird.

Die Linsen bündeln das Licht, sodass der Fotolack am Brennpunkt reagiert. Nur an diesen unisolierten Stellen wird im Betrieb der OLEDs Lichtenergie erzeugt. Die entstehenden Leuchtpunkte befinden sich automatisch im Fokusbereich der Mikrolinsen. Auf diese Weise wird das Licht genau in die Richtung abgestrahlt, aus der es bei der Fertigung belichtet wurde. Gleichzeitig wird die innere Reflexion vermieden, sodass sich die Lichtausbeute um 30 Prozent steigert.

Die KIT-Forscher haben bereits OLEDs gefertigt und getestet. Das KIT sucht Partner für die Forschung sowie für den industriellen Einsatz des Herstellungsverfahrens.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Stephan Barth, Innovationsmanager Energie

Telefon: +49 721 608-25536

E-Mail: stephan.barth(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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news-1035Fri, 22 Dec 2017 15:04:27 +0100Mitgliederportrait: LUPYLED GmbH https://optecnet.de/http:///Dominik Rabus und Alexander Görz sind die Gründer des jungen Unternehmens LUPYLED. Auf der Weltleitmesse für den Heimtiermarkt INTERZOO 2016 stellte das Team sein erstes Produkt vor: Eine Hightech-Aquarienleuchte. Was die Beiden dazu bewegte, ein solches Mammutprojekt zu stemmen und was das Thema Licht für sie umfasst, lesen Sie hier: AG: „2013, Dezember. Da begann alles. Als langjähriger Aquarianer hatte ich mir im Rahmen des Hausbaus den Traum eines größeren Aquariums ermöglichen können. Da ich ein großer Fan der naturnahen Aquaristik bin, lag es auf der Hand, dazu eine passende Beleuchtung zu finden. Dabei schilderte ich meinem Nachbarn und Freund Dominik die Idee einer individuell ansteuerbaren Lichtmatrix.“ Dominik Rabus ist Prof. Dr.-Ingenieur im Fachgebiet für Flüssigstoffe und Lasertechnik.
DR: „Von Beginn an war ich von der Idee begeistert und so machten wir uns dran, verschiedene Prototypen aufzubauen. Die Entwicklungen wurden immer aufwändiger und kostspieliger… Nachdem wir einen Investor fanden, konnten wir glücklicherweise komplett durchstarten. Wir bei jeder Neuentwicklung gab es auch Rückschläge, aber gemeinsam waren wir von der Idee überzeugt und so wurde schlussendlich auch ein tolles Produkt daraus. Doch bei diesem Licht soll es zukünftig nicht bleiben, die Technik CAN-Bus ermöglicht uns den Aufbau eines komplett vernetzten Systems. Für die Aquaristik und andere Bereiche.“

Die Beiden haben sich intensiv mit dem Thema Licht beschäftigt und wissen: Es kommt weniger auf die reine Helligkeit an, als viele annehmen. Und viel mehr zählt die Zusammensetzung der Wellenlängen, d. h. welches Spektrum kann die Lampe den Pflanzen oder Korallen zur Verfügung stellen. Dass heute immer noch Onlinerechner kursieren, die eine Lampenempfehlung basierend auf einer Berechnung der Lumen pro Liter Aquarienwasser aussprechen, ist ernüchternd. „Das,“ so Dominik Rabus, „ist ein schlichtweg veralteter Wert mit geringer Relevanz.“ Viel Aufklärungsarbeit gebe es noch zu erledigen.

DR: „Während der Produktentwicklung haben wir uns mit Meeresbiologen abgestimmt, genauso natürlich mit Fachleuten aus der Süßwasseraquaristik. Diese haben uns darin bestärkt, die Beleuchtung flächig aufzubauen, entsprechende LEDs von 390 nm bis fast 700 nm einzusetzen und somit eine sehr homogene und inhaltlich wertvolle Ausleuchtung zu gewährleisten. Nun kann man mittels unserer Beleuchtung auch einzelne LED-Cluster ansteuern, in unserer größten Beleuchtung sind das über 200 einzelne Bereiche. Durch das individuelle Anpassen in Farbe und Helligkeit kann man mittels App einfach Licht und Schatten schaffen, einzelne Pflanzen hervorheben oder einzelnen Korallenbereichen das entsprechend bevorzugte Licht kreieren. Durch die Ansteuerbarkeit und die verbauten LEDs eignet sich die LUPYLED Beleuchtung für Süßwasser- und Meerwasseraquarien.“

Die technische Innovation der individuellen Lichtansteuerung hat sich das Team der LUPYLED GmbH bereits 2015 schützen lassen.
AG: „Aktuell werden wir als die junge Firma mit der exklusiven Beleuchtung wahrgenommen. Unser Vertriebsnetzwerk wächst beständig, unsere Lampen sind beinahe weltweit erhältlich. Doch wir werden in Zukunft nicht nur im Bereich Aquarienbeleuchtung aktiv sein. Der intensive und freundschaftliche Austausch mit unseren Vertriebspartnern und Freunden aus der Szene hat uns darin bestätigt, weitere Produkte für die Aquaristik und zum späteren Zeitpunkt auch für andere rasch wachsende Bereiche zu entwickeln. Vernetzte Technologie, Sensorik und Automatisierung spielen dabei eine große Rolle.“

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news-1034Fri, 22 Dec 2017 14:57:44 +0100Innovation Lab „Optische Kommunikation“https://optecnet.de/http:///Am 24. November fand das Innovation Lab „Optische Kommunikation“ am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 17 Teilnehmern war erneut die "Quantenkommunikation“.Das Material Diamant sieht Dr. Christoph Nebel vom Fraunhofer IAF als einen »Key Enabler« für die Quantentechnologien. Bei elektronischen Anwendungen habe Diamant den Vorteil, dass mit ihm bei Raumtemperatur sehr kleine Magnetfelder detektiert werden können. Vorstellbar sei ein Einsatz des Materials in der Elektroenzephalographie (EEG), um beispielsweise Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Auch bei DNA-Analysen und in der Erforschung von Proteinstrukturen in der Biologie können Diamantsensoren genutzt werden.

Benjamin Merkel vom Max-PIanck-Institut für Quantenoptik referierte zu den Themen Quantennetzwerke für eine sichere Kommunikation und Quantencomputer im Allgemeinen. Ein interessantes Forschungsthema seien dabei Quantenrepeater, die eine sichere Kommunikation über längere Distanzen ermöglichen: »Wie bei der Elektronik, Verstärker zu bauen, damit beim Empfänger genug Informationen zur Verständigung ankommen, geht bei Quantenzuständen nicht«, so Merkel. Mit seinem Team evaluiere er daher aktuell verschiedene Materialien und Kristallstrukturen, um die zukünftige Quantenkommunikation auch über lange Strecken zu ermöglichen.

Zum Abschluss des Innovation Lab wies Markus Rohr von der Firma ID Quantique SA einen möglichen »Weg zur Quantensicherheit«: »Die Souveränität der eigenen Daten und der Schutz kritischer Infrastruktur werden immer wichtiger«, so Rohr. »Die nächste Generation der Verschlüsselung muss unbedingt quantensicher sein. Wichtig ist, heute schon zu handeln.«

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe zogen am Ende eine positive Bilanz: Der Bedarf an Forschung und Entwicklung im Bereich der Quantentechnologien sei extrem hoch, doch Deutschland biete alle Voraussetzungen, um sich in dieser Zukunftstechnologie fest zu etablieren.

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news-1033Fri, 22 Dec 2017 13:24:55 +0100Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“https://optecnet.de/http:///Am 22. November fand das Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“ bei der Daimler AG in Untertürkheim statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit mehr als 40 Teilnehmern waren die „Sonderverfahren der Lasermaterialbearbeitung“.Nach einer Begrüßung durch Dr. Schinzel (TRUMPF) folgte eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Anschließend stellte Herr Elsner die Daimler AG vor und gab einen Überblick über aktuelle Laser-Themen. Nach der gemeinsamen Besichtigung des Laserlabors mit anschließender Kaffeepause standen folgende Fachvorträge auf dem Plan:

  • „Laserschweißcracken von Stahl und Aluminium“ - Herr Elsner, Daimler AG
  • „Blick in die Zukunft: Hochgeschwindigkeitslaserschweißen von Aluminium und Kupfer“ - Herr Fetzer, IFSW
  • „Laserpolieren additiv gefertigter Aluminiumbauteile“ - Prof. Riegel, HS Aalen

Zum Abschluss berichtete Dr. Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. Dieses findet im Frühjahr 2018 voraussichtlich bei Fa. Manz zum Thema Ultrakurzpulslaser statt. Im Anschluss fand der 11. Laser-Stammtisch in der Weinstube Klösterle statt.

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news-1032Fri, 22 Dec 2017 13:17:43 +0100SAVE THE DATE: Photonik-Forum Baden-Württemberghttps://optecnet.de/http:///Photonics BW veranstaltet im Rahmen des Förderprojekts „Photonics Innovation Booster“ eine spannende Veranstaltung im Herbst 2018: das Photonik-Forum Baden-Württemberg. Ziel dieses fachübergreifenden Forums ist die öffentlichkeitswirksame Darstellung des Potenzials der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche. Die Veranstaltung wird am 07.11.2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden.

Geplant sind Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die gesellschaftlichen Herausforderungen und zu neuen Anwendungsfeldern. Die Vorträge sind in folgende Themenblöcke gegliedert:

1)      ICT & Autonome Systeme

2)      Smart Manufacturing

3)      Photonics for Automotive

4)      Smart Health & Environment

Begleitend können die Cluster-Akteure aktuelle Forschungsprojekte und Innovationen im Rahmen einer Ausstellung präsentieren. Ergänzend soll durch ein öffentlichkeitswirksames Event wie z.B. ein Photonik Science Slam oder ein Makeathon ein breites Publikum angesprochen werden.

Unter den Teilnehmern werden neben den Mitgliedern von Photonics BW auch Vertreter aus Anwendungsbranchen sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft sein. Ganz besonders freuen wir uns über die Anwesenheit und Begrüßung durch Staatssekretärin Frau Katrin Schütz.

Das Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ wird gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1031Fri, 22 Dec 2017 13:11:15 +0100Neues Förderprojekt "Scale-EUp2"https://optecnet.de/http:///Am 1. Dezember startete das Projekt Scale-EUp2 (ecoSystems Connected to AcceLerate and Encourage European Union start-uPs Potential) im Rahmen des EU-Förderprogramms „HORIZON 2020“. Koordiniert durch das französische Cluster Opticsvalley nehmen insgesamt acht Partner aus vier Ländern an diesem EU-Förderprojekt teil:

·         Opticsvalley (Frankreich)

·         Paris et Compagnie (Frankreich)

·         SECPhO (Spanien)

·         I2CAT (Spanien)

·         Photonics Austria (Österreich)

·         Silicon Alps Cluster GmbH (Österreich)

·         Photonics BW e.V. (Deutschland)

·         Steinbeis 2i GmbH (Deutschland)

Ziel des Projekts ist es, ein Portfolio von mindestens 200 high-potential Start-ups durch die vier "Connected Hubs" zu identifizieren und diesen dabei zu helfen, zu wachsen und Marktführer in den aufstrebenden Anwendungsmärkten des Internet of Things Sektors zu werden. Die "Connectec Hubs" werden ihr Wissen und Können bündeln, um die Start-ups bei der Ressourcensuche optimal zu unterstützen, wobei die regionalen Märkte der Hubs den Aufbau eines europaweiten Netzwerks ermöglichen. Das Scouting wird sich auf die gesamten europäischen IoT-Märkte erstrecken, indem Wertschöpfungskettenanalysen und die Mobilisierung europäischer Marktteilnehmer aus den Hubs und darüber hinaus genutzt werden. Sobald die einzelnen Stufen des Scoutings abgeschlossen sind, werden die Partner aus den Hubs darüber hinaus ausgewählte Start-ups bei der Organisation von Match-Makings und bei der Teilnahme an Innovationsprojekten unterstützen. Dadurch werden Partnerschaften und Allianzen gebildet, die den Wert der Start-ups verfestigen. Gleichzeitig werden die Partner Instrumente für die Start-ups entwickeln, um leichter Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie zum Personalmarkt zu erhalten.

 

Kontakt: Johannes Verst, Tel.: 07361 633 9093, E-Mail verst(at)photonicsbw.de

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NewsAus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenOptecNetPhotonics BWAus den Mitgliedsunternehmen
news-1030Fri, 22 Dec 2017 13:04:24 +0100Neues Forschungsprojekt „FarmingIOS“https://optecnet.de/http:///Das BMBF-Förderprojekt „FarmingIOS“ wurde im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-NetC“ von Photonics BW initiiert und ist ein Beispiel für den Einfluss der Photonik auf viele verschiedene Lebensbereiche und Branchen. Mit den Projektpartnern InMach Intelligente Maschinen GmbH, LuxFlux GmbH, Universität Tübingen und Universität Hohenheim kommen Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammen. Dadurch dient das Projekt als hervorragendes Beispiel für den Einsatz optischer Technologien als Schlüsseltechnologien in diesen Branchen. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Erschließung des neuen Photonik-Anwendungsfeldes in der Landwirtschaft und die Einbeziehung von innovativen Start-ups trägt das Projekt auch wesentlich zur Umsetzung der Clusterstrategie von Photonics BW bei.

Gegenstand dieses Projekts ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutz- und Düngemitteln durch eine Landmaschine, der sogenannten Feldspritze. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter (d.h. eine Drohne) montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln durch eine Feldspritze dient.

Ziel des Projekts ist die Untersuchung und die Demonstration der Machbarkeit des optischen Sensorsystems sowie die Darstellung und der Test der gesamten Prozesskette von der Vermessung des Schlags bis zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel für eine Flächenkultur und eine Sonderkultur.

Weitere Informationen unter www.farming-ios.de 

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BWAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1029Fri, 22 Dec 2017 12:03:48 +0100RISE Mikroskopie von WITec jetzt mit ZEISS Sigma 300 REMhttps://optecnet.de/http:///Korrelatives Raman-SEM Imaging (kurz RISE Mikroskopie) ist jetzt mit einem weiteren Elektronenmikroskop möglich, dem ZEISS Sigma 300, einem Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (FE-REM). WITec und ZEISS haben dieses System gemeinsam entwickelt, um ein vollintegriertes Instrument als OEM Produkt über ZEISS anbieten zu können. RISE steht für Raman Imaging und Scanning Electron Microscopy. Die nahtlose Kombination dieser zwei Techniken in einem Gerät bietet einen entscheidenden Vorteil: die Messungen sind schneller und einfacher als bei der Verwendung zweier Geräte, weil die für die Raman-Messungen nötigen Komponenten (Objektive, Objekttisch) in die Vakuumkammer des REM integriert werden. Das Raman-Mikroskop wird über einen Standard-Zugang des REMs angeschlossen. Die Probe wird während der Messungen von einer zur anderen Messposition verschoben und verbleibt für das gesamte Experiment in der Vakuumkammer. Das professionelle, optische Raman-Mikroskop von WITec verfügt über die Möglichkeit zur Lichtmikroskopie, um sich schnell einen Überblick über die Probe zu verschaffen.

Die strukturellen und chemischen Daten werden mit Hilfe der Suite FIVE Software von WITec analysiert und miteinander korreliert. Diese Software lässt sich intuitiv bedienen und enthält automatisierte Komponenten für schnelle, routinemäßige Auswertungen.

“Mit unserer Raman-Technologie kann man schnell die Verteilung der Moleküle innerhalb einer Probe visualisieren. Kombiniert man dies mit der hohen Strukturauflösung des REM, bekommt man ein umfangreicheres Bild einer Probe. Diese Kombination ist ein leistungsstarkes und gleichzeitig ein intuitives Instrument“, sagt Dr. Olaf Hollricher, Mitgründer und Direktor der Forschung und Entwicklung bei WITec.

Das ZEISS Sigma 300 liefert höchste Auflösung, Kontrast und Helligkeit und ist für die meisten Labore und Arbeitsgruppen erschwinglich. Mit seiner Gemini Elektronen-Optik, die durch ein Inlens Detektionssignal erweitert wird, das für das Abbilden großer Flächen mit exzellenter Abbildungsqualität verwendet wird, ist das Mikroskop grundsätzlich flexibel und präzise. Die FE-REMs erlauben strukturelle Charakterisierung von Partikeln, Oberflächen und Nanostrukturen. Durch den 4-Schritte-Workflow von ZEISS erhält man schnelle Ergebnisse.

Die modularen WITec Raman-Mikroskope kombinieren ein hochauflösendes, konfokales Mikroskop mit einem extrem leistungsfähigen, high-throughput Raman-Spektrometer und ermöglichen dadurch schnelle, hochsensitive und hochaufgelöste Messungen. Raman-Mikroskopie ist eine zerstörungsfreie Technik zur Identifizierung von Molekülen, die ohne weitere Präparation der Proben auskommt. Damit komplementiert sie ideal die Elektronenmikroskopie, die Strukturen in höchster Auflösung darstellen kann.

“Die umfassende chemische und strukturelle Darstellung einer Probe ist essentiell für viele wissenschaftliche Gebiete, wie zum Beispiel für die Batterie-Forschung, Geologie und Biowissenschaften. Mit der Integration der korrelativen RISE Mikroskopie in unser Portfolio können wir neueste Technologie für diese und andere Forschungsgebiete anbieten. Wir freuen uns darüber, einen Partner wie WITec zu haben, der wie wir ambitioniert an wissenschaftlichem Fortschritt arbeitet“, sagt Dr. Michael Rauscher, Leiter des Sektors Materials Sciences bei ZEISS Microscopy.

“RISE erfüllt all die Versprechen der korrelativen Mikroskopie“, sagt Philippe Ayasse, Projektmanager für RISE Mikroskopie bei WITec. “Die neue Kombination aus einem WITec Raman-Mikroskop und dem REM ZEISS Sigma 300 ermöglicht dem Nutzer, die Stärken beider Instrumente ohne Kompromisse zu nutzen.“

Alle Funktionen des REMs und des Raman-Systems bleiben bei der Kombination erhalten. Durch die Software kann man schnell und einfach zwischen den Messmethoden wechseln. Das RISE Bild entsteht durch die Überlagerung der REM- und Raman-Bilder. Dieses Verfahren hat das Potential, Forscher in Nanotechnologie, Biowissenschaft, Geologie, Pharmazeutika, Materialforschung und vielen anderen Forschungsgebieten erheblich zu unterstützen.

Den gesamten Presseartikel finden Sie HIER.

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1028Fri, 22 Dec 2017 09:56:49 +0100Invention Store der TechnologieAllianz jetzt online!https://optecnet.de/http:///Der Invention Store ist ein Service der TechnologieAllianz, der Ihnen gemäß Ihrem individuellen Interessenprofil neueste bereits schutzrechtlich gesicherte Spitzentechnologien aus über 250 deutschen wissenschaftlichen Institutionen direkt in den Posteingang liefert.Die TechnologieAllianz ist der Deutsche Verband für Wissens- und Technologie­transfer und vereinigt Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Transfer-Dienstleister zu einem bundesweiten Netzwerk. Die TechnologieAllianz bietet ein breites Spektrum an Angeboten von Erfah­rungsaustausch und Weiterbildung über konkrete Technologieangebote im eigenen Invention Store bis hin zur Interessensvertretung und Mitgestaltung der politischen Rahmenbedingungen.

Die TechnologieAllianz fördert den Wissen- und Technologietransfer (WTT) zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen sowie der Gesellschaft durch die gebündelte Darstellung konkreter Technologieangebote der Mitglieder und Veranstaltungen zum direkten und persönlichen Austausch. Dadurch wird der Wirtschaft der Zugang zu neusten Ergebnissen aus der deutschen Forschung erleichtert.

Um den kostenlosen und unverbindlichen Service des Invention Store zu nutzen, melden Sie sich bitte zum E-Mail-Abo an.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer und unter: https://www.inventionstore.de/

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1027Thu, 21 Dec 2017 15:31:47 +0100HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien 2017 verliehenhttps://optecnet.de/http:///Yaroslav Gevorkov, Informatik-Ingenieur an der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH, wurde für seine Masterarbeit mit dem Titel „Real-time image analysis and data compression in high throughput X-ray diffraction experiments“ mit dem HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien 2017 ausgezeichnet. In Bremen nahm er die Auszeichnung aus den Händen des HansePhotonik-Vorsitzenden Prof. Frank Vollertsen entgegen.

Die Jury würdigte die ausgezeichnete Masterarbeit als originell, kreativ und interdisziplinär. Diese Masterarbeit ist eine der ersten, die bei der Entwicklung von Algorithmen in der seriellen Kristallographie den Fokus auf die Echtzeitfähigkeit legt und damit ein hochaktuelles Problem der Spitzenforschung mit optischen Technologien adressiert. Die Arbeit zeigt Wege auf zur schnellen reduzierten dreidimensionalen Fourier-Analyse in der Röntgenbeugung bei monochromatischer Strahlung und perspektivisch auch bei Strahlung größerer Bandbreite. Die Ergebnisse können bereits heute von Anwendern der Röntgen-Kristallanalyse und der Röntgenlaserphysik genutzt werden. Die Röntgenstrukturanalyse am XFEL ermöglicht damit eine schnelle und effiziente Analyse von bisher unbekannten Molekülstrukturen tausender Atome, beispielsweise für die Erforschung von Krankheitsursachen und die Entwicklung von Medikamenten.

Themenstellung der von Prof. Rolf-Rainer Grigat betreuten Masterarbeit war die Reduzierung des „Big Data“-Problems bei der schnellen 3D-Kristallanalyse anhand der Beugungsmuster von Femtosekunden-Laserpulsen an Mikrokristallen. Mit 27 kHz ist die Bildrate beim neuen European XFEL-Röntgenlaser um mehrere Größenordnungen höher als bei früheren Systemen, so dass wesentlich mehr Bilddaten entstehen als vollständig ausgewertet werden können. 

In Gevorkovs Masterarbeit ist es gelungen, anhand geschickter, innovativer Analysen im Fourier-Raum die relevante Bildinformation in wenigen Millisekunden zuverlässig zu identifizieren und aus der großen Masse der Bilddaten herauszufiltern. Methodischer Kern ist dabei ein Machine Learning-Ansatz anhand der 3D-Ewald-Kugel, die zur Darstellung der Laue-Bedingung für konstruktive Interferenz dient und dazu den realen und den Fourier-Raum verbindet. 

Der Preisträger
Yaroslav Gevorkov, Jahrgang 1989, schloss im Jahr 2016 sein Studium des Informatik-Ingenieurwesens an der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH als Master of Science ab. Derzeit arbeitet er an der TUHH in Kooperation mit dem Deutschen Elektronen Synchrotron DESY an seiner Promotion auf dem Gebiet der „Serial Femtosecond Crystallography, SFX“.

Der HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien
HansePhotonik e.V. ist das regionale Kompetenznetz Optische Technologien im Norden Deutschlands. HansePhotonik ist Teil des deutschlandweit mitgliederstärksten Photonik-Zusammenschlusses OptecNet Deutschland e.V.

Der HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien wird einmal jährlich vergeben für herausragende studentische Arbeiten, für Kooperationsprojekte, die Netzwerkaktivitäten fördern oder Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung im Bereich der Optischen Technologien ansprechen, oder für herausragende innovative Lösungsansätze in der industriellen Anwendung/Nutzung der Optischen Technologien aus dem norddeutschen Raum.

Pressemeldung (Download zip-Datei 2,2 MB)

Autor: Dr. Thomas Seefeld / HansePhotonik e.V.
Foto: Malte Behlau / BIAS

Kontakt
Dr. Thomas Seefeld
HansePhotonik e.V.
Telefon: +49 421 218 581 01
E-Mail: info(at)hansephotonik.de

HansePhotonik e.V.
c/o BIAS GmbH
Klagenfurter Str. 5
28359 Bremen

 

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenNetzwerkeHanse PhotonikOptecNet
news-1018Tue, 05 Dec 2017 12:22:00 +0100MPE - Nächste vollständige Himmelsdurchmusterung gesicherthttps://optecnet.de/http:///Die nächste Generation des Sloan Digital Sky Survey (SDSS-V) kann ihre Kartierung des gesamten Himmels fortsetzen aufgrund einer Finanzierung von 16 Millionen US-Dollar durch die Alfred P. Sloan Foundation. Der Start für die bahnbrechende spektroskopische Untersuchung des gesamten Himmels für eine nächste Entdeckungswelle wird voraussichtlich 2020 beginnen, kurz nachdem das am MPE gebaute eROSITA-Röntgenteleskop seine Arbeit aufgenommen haben wird. Der Start des SDSS-V-Programms ist ein wichtiger Meilenstein für das eROSITA-Team am MPE. Mit seiner hohen Empfindlichkeit, seinem großen Sichtfeld und seiner hohen Effizienz bei der Vermessung revolutioniert eROSITA an Bord der SRG die Röntgenastronomie. Bereits in den ersten zwölf Monaten nach der für 2019 geplanten Himmelsdurchmusterung wird eROSITA so viele neue Himmelskörper entdecken, wie heute bekannt sind und alle Röntgenmissionen aus mehr als 50 Jahren Erkundungszeit vereinen. SDSS-V wird die erste Weltklasse-Einrichtung sein, die in einer systematischen, groß angelegten Follow-up-Kampagne der eROSITA-Umfrage in einem so genannten Black Hole Mapper "starten wird. Dank dieser Anstrengungen werden die Wissenschaftler des MPE und Mitglieder des eROSITA-Konsortiums in der Lage sein, die Rotverschiebung (und damit die Entfernung) für Hunderttausende von Röntgenquellen (hauptsächlich supermassiven Schwarzen Löchern und Galaxienhaufen), die eROSITA neu entdeckt hat, genau zu messen.

Pressemeldung MPE: http://www.mpe.mpg.de/6838787/news20171116

Kontakt:
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
Telefon:+49 (0)89 30000 3980
Fax:+49 (0)89 30000 3569
E-Mail senden

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1013Fri, 01 Dec 2017 16:43:22 +0100Innovation Resources Datenbank von Photonics BW https://optecnet.de/http:///Die neue Innovation Resources Datenbank von Photonics BW umfasst eine Aufstellung an für Auftragsarbeiten verfügbarer Expertise und hochwertiger instrumenteller Ausstattung an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Baden-Württemberg. Ziel dieser Übersicht ist es, vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu passenden F&E-Partnern zu erleichtern. Die Datenbank verfügt über eine Suchfunktion und enthält detaillierte Informationen sowie Kontaktinformationen der jeweiligen Einrichtungen. Außerdem kann nach Anlegen eines Benutzerprofils ein Eintrag für die eigene Organisation erstellt und beliebig bearbeitet werden.

Hier geht’s zur Datenbank: http://innoresources.photonicsbw.de/

Die Übersicht wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" erarbeitet, das vom baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BWNetzwerke
news-989Fri, 10 Nov 2017 19:11:00 +0100Mischung von Treibhausgasen über dem Atlantik vermessenhttps://optecnet.de/http:///Das Forschungsflugzeug HALO hat im Oktober 2017 bei Messflügen von Shannon/Irland aus den Transport und die Mischung von Treibhausgasen in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre vermessen. Die Messkampagne liefert neue Erkenntnisse über Ursprung, Verteilung und Lebensdauer der Spurenstoffe an der klimasensitiven Grenze dieser atmosphärischen Schichten. Das nationale Verbundprojekt WISE (Wave Drive ISentropic Exchange) unter der Leitung des Forschungszentrums Jülich und der Universität Mainz mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht die Präzisierung heutiger Klimamodelle. "Tropenstürme und Hurrikans über dem West-Atlantik, Frontensysteme oder der asiatische Monsun sorgen für einen sehr effektiven Transport von klimarelevanten Spurenstoffen aus Bodennähe in höher gelegene Luftschichten", erklärt Prof. Dr. Peter Hoor von der Universität Mainz, der ein Koordinator der Kampagne ist. "Die mit Wasserdampf und anderen Spurenstoffen angereicherten Luftmassen werden dann mit dem sogenannten Jetstream nach Europa transportiert und dabei vermischt, sodass die Auswirkungen dieser Wetterphänomene auch bei uns messbar werden", ergänzt Prof. Dr. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Durch die Messungen haben wir jetzt ein deutlich genaueres Bild, wie sich die Spurenstoffe über dem nördlichen Atlantik verteilen und wie Wolken die Stabilität der Atmosphärenschichten und damit die Verteilung der Spurengase beeinflussen“, so Voigt weiter.Für die Messungen flog das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Aircraft) insgesamt 17 Mal über dem Atlantik. „Die Flüge dauerten in der Regel neun bis zehn Stunden und führten weit hinaus auf den Ozean“, sagt Andreas Minikin von den DLR-Flugexperimenten. "In 13 bis 14 Kilometern Höhe flog HALO meist in enger Abstimmung mit der Flugsicherung über dem transatlantischen Flugverkehr." Das Forschungsflugzeug HALO zeichnet sich durch besondere Reichweite und Flughöhe aus.

Spurengase heizen Kältezone
Die aktuelle Messkampagne bestätigte die Erkenntnisse des Jülicher Koordinators der Forschungskampagne Prof. Martin Riese, dass sich Konzentrationsänderungen der Treibhausgase Wasserdampf und Ozon im relativ kalten Bereich der Atmosphäre zwischen etwa fünf und 20 Kilometern über dem Meeresspiegel besonders stark auf die Temperatur am Boden auswirken. Gerade im sehr kalten Grenzbereich zwischen der Troposphäre und der darüber liegenden Stratosphäre beeinflussen Spurengas-Änderungen unser Klima damit signifikant.
Die wichtigen Treibhausgase Wasserdampf und Ozon konnten dabei erstmals gleichzeitig mit dem vom DLR entwickelten Differentiellen Absorptions Lidar (DIAL) mit sehr hoher Genauigkeit und großer Abdeckung vermessen werden. Darüber hinaus liefert es auch Informationen über Eigenschaften von hohen Eiswolken und deren Einfluss auf die Austauschprozesse in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre.
Auch die Beobachtung von Stickoxiden in dieser atmosphärischen Grenzregion ist von besonderem Interesse, um die Dynamik der Austauschprozesse zwischen den Atmosphärenschichten zu erkennen. "Seit über 20 Jahren können wir die Konzentration der reaktiven Stickoxidverbindungen in der Atmosphäre mit sehr guter Genauigkeit vermessen", erklärt  der Atmosphärenforscher Dr. Helmut Ziereis vom DLR Institut für Physik der Atmosphäre. "Für HALO haben wir das Instrument nochmals verbessert." Die atmosphärische Konzentration der Stickoxide wird durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Quellen bestimmt. In der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre ist neben Blitzen und Luftverkehrsemissionen die Stratosphäre selbst die größte lokale Quelle für die langlebigen Stickoxidverbindungen. Hinzu kommen natürlich auch die Stickoxide, die vom Boden nach oben transportiert werden. Daher eignet sich die Messung von Stickoxiden besonders gut als Marker zur Charakterisierung des Austausches der Luftmassen zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre.
Die Verteilung der Spurenstoffe wird über Europa durch den interkontinentalen Transport von Luftmassen aus Asien und Amerika stark verändert. Zum Nachweis von Luft aus asiatischen oder amerikanischen Regionen nutzen die Forscher das Massenspektrometer AIMS. Mit dem Messinstrument können Schwefelverbindungen und andere säurehaltige Spurenstoffe in sehr geringen Konzentrationen hochaufgelöst nachgewiesen werden, um auf die Herkunft der Luft zu schließen. "Wir möchten herausfinden, welche meteorologischen Situationen die Zusammensetzung der Luftmassen über Europa besonders stark beeinflussen und welche Prozesse die Durchmischung von Luftmassen verstärken," ergänzt Prof. Christiane Voigt vom DLR. Denn erst durch Mischung verändert sich die Zusammensetzung der Luft in der klimasensitiven oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre langfristig. "Außerdem möchten wir den Einfluss  von Eiswolken auf diese atmosphärische Schicht untersuchen," so Voigt weiter. Frühere Messkampagnen mit HALO haben gezeigt, dass Eiswolken direkt den Strahlungshaushalt der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre und somit das Klima verändern. Bei WISE wurde nun von den Wissenschaftlern ergänzend erforscht, in welchem Ausmaß die Eiswolken auch den Transport und die Vermischung in dieser klimasensitiven atmosphärischen Schicht verändern können.

Die Partner
Partner im Verbundprojekt WISE (Wave-driven ISentropic Exchange) sind neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Mainz das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie, die Universitäten Heidelberg, Frankfurt und Wuppertal, sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Die wissenschaftlichen Flüge werden von einem rund 90-köpfigen Team unterstützt.
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen Geoforschungszentrum und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Den gesamten Artikel finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24846/#/gallery/28994

Kontakt:

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

Prof. Dr. Christiane Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2579
Fax: +49 8153 28-1841

Dr. Andreas Minikin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-2538

Dr. Helmut Ziereis
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2542

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-991Fri, 10 Nov 2017 08:00:00 +0100Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt und Feuermanagement auf der Erde:https://optecnet.de/http:///Innovative Anwendungen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation gewinnen europäische Wettbewerbe. Cyber-Sicherheit und Feuerdetektion aus dem All: diese beiden Ideen haben den diesjährigen Spezialpreis des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters" gewonnen. Die Wettbewerbe küren innovative Nutzungsideen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation.Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt
Digitalisierung in der Luftfahrt - das ist nichts Neues mehr, dafür ist die Wirkung umso tiefgreifender. Digitale Innovationen sind für die Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt von großer Bedeutung. Dadurch müssen Sicherheitsstrategien neu gedacht werden. Dazu gehört auch das Thema Cyber-Sicherheit. "Sicherheitsmodelle zu entwickeln oder anzupassen ist eine wichtige Entscheidung," erklärte Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die Digitalisierung ist für die Luftfahrt zukunftsweisend. Die darin liegenden Potenziale müssen genutzt werden und die Risiken erkannt und abgesichert werden."
Der DLR-Spezialpreis des European Satellite Navigation Competition geht nach Litauen. Saulius Rudys, Wissenschaftler an der Vilnius University in Litauen, hat ein System entwickelt, das die Sicherheit im Luftverkehr weiter erhöhen soll. Das ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) System ist eine übliche Transponder-Technologie, bei der jedes Flugzeug neben weiteren Informationen seine GPS-Position ausstrahlt. Das System ist für die Flugsicherung und die Vermeidung von Kollisionen zwischen Flugzeugen unabdingbar. "Allerdings ist ein solch wichtiges System anfällig für Angriffe von Hackern. Die Sicherheit der Passagiere ist in so einem Fall gefährdet," betont Rudys.
Um die ADS-B-Sicherheit zu verbessern, hat er Methoden und Hardware für ein zusätzliches Authentifizierungsverfahren entwickelt. Damit ist auch im Falle eines Ausfalls von globalen Satellitennavigations-Infrastrukturen (GNSS) wie GPS die Sicherheit gegeben. Das System arbeitet nach dem Prinzip der Funkpeilung. Es ist vollständig mit dem üblichen ADS-B System kompatibel. Die Hauptkomponente bildet das Schlitzantennensystem, das kaum Luftwiderstand erzeugt. Da sein modifiziertes System erlaubt, die Richtung und den Abstand zum Flugzeug zu bestimmen, kann es mit reduzierter Genauigkeit und ohne GNSS-Signal funktionieren. Das System ist widerstandsfähig gegen Spoofing (Manipulation) und Jamming (Störungen ).

Feuer aus dem All erkennen
Fernerkundung aus dem Weltall ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen. Besonders interessant wird es dann, wenn Anwendungen lebensrettend und sicherheitsrelevant für die Bevölkerung und für die Umwelt sind. "Die schnelle Beschaffung, Aufbereitung, Analyse und Bereitstellung von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit wird in Zeiten des globalen Wandels immer wichtiger," betont Professor Pascale Ehrenfreund.
Gernot Rücker von der Münchner Firma ZEBRIS hat firemaps.net ins Leben gerufen und mit dieser Plattform den Copernicus DLR Spezialpreis gewonnen. Seine Plattform liefert Informationen zu Wald- und Buschbränden. Genutzt werden dafür verschiedene Erdbeobachtungssatelliten, die aus dem All regelmäßig Daten aufnehmen.
Wald- und Buschbrände machen ungefähr sechs Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus. firemaps.net unterstützt Schutzgebietsmanager und Entscheider in der Umweltpolitik durch die Bereitstellung belastbarer, aktueller und historischer Informationen über verbrannte Flächen, über die verbrannte Biomasse und die Feueremissionen.

Welche Informationen erhält die anfragende Stelle:

  • Wann war das Start- und Enddatum dieses Feuers?
  • Wie viel Biomasse wurde durch dieses Feuer verbrannt?
  • Wie hoch ist die geschätzte Menge an Treibhausgasen, die durch das Feuer verursacht wurden?
  • Welche Vegetationstypen sind von dem Feuer betroffen?

Mit diesen Informationen können Management-Strategien entwickelt und unterstützt werden. Zudem wird den zahlreichen Berichtspflichten von Schutzgebieten und Umweltbehörden entsprochen. "Wir stellen Feuerinformationen für Schutzgebiete, Nationalparks oder auch für ganze Länder zur Verfügung" erklärt Gernot Rücker. Die Feuerexperten vor Ort erhalten aktuelle Lagebilder von Bränden ebenso wie fertig aufbereitete Statistiken und Analysen zum Feuergeschehen. Neben den aufbereiteten Informationen haben die Nutzer auch Zugriff auf aktuelle und historische Satellitenbilder, die das Feuergeschehen illustrieren.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24909

Kontakt:

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243

Robert Klarner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Technologiemarketing
Tel.: +49 8153 28-1782
Fax: +49 8153 28-1780

Gunter Schreier
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum; Leitungsbereich
Tel.: +49 8153 28-1375

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-987Wed, 08 Nov 2017 15:38:52 +0100Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungenhttps://optecnet.de/http:///Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Download als PDF-Datei:
Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen

Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CE
In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.
Auf Wunsch kann die Abnahme der Laserschutzkabine nach DIN EN 60825-4 vorgenommen werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen: Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10
Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3              180-315
D AB5                           315-1050
D AB4                           > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9 315-1400
D AB2                           > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-986Wed, 08 Nov 2017 11:38:53 +0100BMBF-Fördermaßnahme: Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenzialehttps://optecnet.de/http:///Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das Themenfeld "Hybride Materialien − Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" adressieren.In Hybridwerkstoffen werden Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden. In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL1) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung. Ausgangspunkt zu Projektstart ist der Status quo der bisher erreichten Entwicklungsstufe einer werkstoffbasierten Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung, die spezifisch zu beschreiben ist (TRL 4-7). Der TRL der Hybridmaterialien kann dabei von Material zu Material variieren. Darüber hinaus muss die mit dem Projekt zu erreichende Entwicklungsstufe zuvor klar definiert werden und mit einer Steigerung des technologischen Reifegrads einhergehen, also beispielsweise in einer Demonstrations- oder Pilotanwendung münden. Eine Konkretisierung auf bestimmte Hybridmaterialien oder Gruppen von Innovationshemmnissen erfolgt im Rahmen von einzelnen Aufrufen.

Dabei sollen insbesondere Defizite adressiert werden, die eine breite Marktfähigkeit bislang verhindert haben. Es kann sich dabei sowohl um wissenschaftlich-technologische Defizite (z. B. Fügeverfahren, Verarbeitung, Einbindung in den Produktionsablauf) als auch um regulative (Normung/Zulassung) oder andere Defizite (z. B. Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, Wirtschaftlichkeit) handeln. Das heißt, es geht nicht um die Entwicklung völlig neuer Hybridmaterialien, sondern um deren Verbesserung/Weiterentwicklung/Erprobung auf dem Weg zur Marktfähigkeit, beispielsweise die Adressierung der genannten Defizite. Beispielsweise seien hier die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Energie-/Ressourceneffizienz, die Steigerung der Nutzungs- und Lebensdauer sowie die Verbesserung der Verarbeitung und Einbindung in den Produktionsprozess genannt. Im Bereich der Zulassung und Zertifizierung werden normungsvorbereitende Entwicklungstätigkeiten gefördert.

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-985Wed, 08 Nov 2017 11:34:17 +0100microTEC Südwest Clusterkonferenz 2018 – Call for Papershttps://optecnet.de/http:///Die microTEC Südwest Clusterkonferenz findet vom 16. bis 17. April 2018 im Konzerthaus Freiburg statt. In diesem Jahr haben wir das Themenspektrum erweitert und, basierend auf den guten Rückmeldungen aus diesem Jahr, den Block „Aus dem Cluster für den Cluster“ neu in den Call for Papers aufgenommen. In mehreren technischen Vortragsblöcken und einer begleitenden Fachausstellung werden verschiedene Schwerpunktthemen vorgestellt und diskutiert.Technologiethemen

  • Smart Systems: von Sensorfusion bis zu cyber-physischen Systemen, z.B. autonome Systeme, Multisensorik, Sensorhub
  • Neue Technologien, z.B. Sensoren und Aktoren in Folien, flexibel oder mit Drucktechnologien, großflächige MEMS oder Anwendungen für harte Umgebungsbedingungen
  • Energieversorgung für Mikrosysteme
  • Funktionalisierte Oberflächen

Anwendungsbereiche

  • Smart Health, z.B. In-Vitro-Diagnostics, intelligente Implantate, Wearables
  • Smart Production, z.B. Industrie 4.0, Digitalisierung
  • Smart Energy, z.B. Energieeffizienz
  • Smart Mobility, z.B. Assistenzsysteme, autonome Systeme
  • Smart Environment
  • Smart Textiles und Wearables

Aus dem Cluster für den Cluster

  • Services, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen
  • Blickpunkt Start-up und Gründung
  • Internationalisierung
  • Rekrutierung, Fachkräfte

Bitte wählen Sie Ihren Beitragsschwerpunkt möglichst aus diesen Anwendungen und/oder Technologiethemen aus und senden Sie Ihr Vortragsangebot bis zum 27.10.2017 per E-Mail an: clusterkonferenz(at)microtec-suedwest.de

Vortragende erhalten einen Rabatt von 20% auf die Teilnahmegebühr!

Weiterführende Informationen zum Umfang Ihrer Einreichung erhalten Sie im Internet unter:
http://www.microtec-suedwest.de/news-termine/clusterkonferenz/clusterkonferenz-c4p

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-980Mon, 06 Nov 2017 15:47:37 +0100Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT: Intelligente optische Sensorik“ erfolgreich zwischenevaluierthttps://optecnet.de/http:///Das interdisziplinäre Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT: Intelligente optische Sensorik“ der Baden-Württemberg-Stiftung wurde erfolgreich zwischenevaluiert. Am 28. September fand in Stuttgart die Zwischenbegutachtung des Forschungsprogramms und der einzelnen Projekte statt. Die Projektleiterinnen und Projektleiter stellten dem Gutachtergremium sowie Vertreterinnen und Vertretern der Projekte, der Baden-Württemberg-Stiftung sowie Vertretern des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums die zehn bisherigen Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vor.Präsentiert wurden Forschungsprojekte zu den Themen:

  • Adaptive chromatisch-konfokale Spektralinterferometrie
  • Online-Regelung der Fokuslage relativ zur Werkstückoberfläche bei der Laser-Materialbearbeitung
  • Inline-Messung und Korrektur kurzwelliger Strukturen bei der zerspannenden Oberflächenbearbeitung
  • Intelligente faseroptische Gassensorik für die chemische Verfahrenstechnik
  • Intelligente optoelektronische Biosensoren
  • Intelligenter Optischer Sensor zur 2D bzw. 3D Objekt-Erfassung und Dimensionellen Messtechnik
  • Modulares Sensorsystem zur kontextbezogenen optischen Erfassung und Verarbeitung von 3D-Daten
  • Sense2Cloud für die optische Inline-Qualitätsprüfung von Blechbiegekanten
  • Selbstoptimierendes optisch messendes Sensorsystem basierend auf additiv gefertigten optischen Komponenten
  • Variable intelligente Sensoren, integriert und robust für VIS und IR Licht

In den bisherigen Forschungsprogrammen wurden seither insgesamt acht Ausschreibungen durchgeführt, über die 76 wissenschaftlich exzellente Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotential und einem Projektvolumen von rund 29 Mio. Euro identifiziert und beauftragt wurden.

Die Baden-Württemberg-Stiftung finanziert Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung und strebt die Verwertung der Ergebnisse möglichst durch baden-württembergische Unternehmen an. Photonics BW ist seit Beginn des Forschungsprogramms im Jahr 2001 der Projektträger dieses erfolgreichen Forschungsprogramms für Optische Technologien.

Bei Interesse an den Projekten und Forschungsergebnissen wenden Sie sich bitte an Herrn Verst von Photonics BW unter Tel.: 07361 633 909-3, Email: verst(at)photonicsbw.de

www.bwstiftung.de/forschung

http://photonicsbw.de/leistungen/projekttraegerschaft

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Aus den NetzenForschung und WissenschaftNewsOptecNetPhotonics BW
news-979Mon, 06 Nov 2017 15:23:19 +0100Berufswahl von Frauen in MINT- und CARE-Berufenhttps://optecnet.de/http:///Ziel der Tagung am 22. und 23. November ist ein interdisziplinärer Diskurs über Eckpunkte einer gendersensiblen Berufsorientierung. Dabei sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie traditionell gendertypische Berufsbilder aufzubrechen sind, um junge Frauen und Männer bildungsanalytisch differenziert bei ihrer Berufswahl unterstützen zu können.Die Berufswelt wird sich künftig aufgrund technischen wie auch demografischen Wandels radikal verändern. Die Digitalisierung der Betriebswelt führt zu einer grundlegenden Umwälzung beruflicher Tätigkeitsprofile und die Anforderungsniveaus im MINT-Bereich steigen. Der demografische Wandel, der mit Geburtenrückgang, Verlängerung der Lebenszeit und Migration einhergeht, schafft neue Herausforderungen im CARE-Bereich (Kinderbetreuung und Altenpflege). Die Diskussion um den Fachkräftemangel bietet neuen Zündstoff. Insbesondere Frauen stehen im Fokus des Wandels und der Diskussionen.

Die Tagung stellt den MINT- und CARE-Bereich gegenüber, deren berufliche Profile typisch weiblich bzw. typisch männlich konnotiert sind. Analysiert werden unter Genderperspektive: 
1. Berufsprofile und ihre Innovation durch sich wandelnde Tätigkeitserfordernisse und durch die Reform der Ausbildungs- und Studienbedingungen im MINT- und CARE-Bereich; 
2. die Chancen junger Frauen und Männer auch mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt;
3. die formalen Bildungsbedingungen allgemeinbildender Schulen und informelles Lernen in der Familie als Voraussetzung der Berufswahl. 

Die Tagung zielt darauf ab, einen interdisziplinären Diskurs über Eckpunkte einer gendersensiblen Berufsorientierung zu führen und Erkenntnisse zu gewinnen, wie traditionell gendertypische Berufsbilder aufzubrechen sind, um junge Frauen und Männer bildungsanalytisch differenziert bei ihrer Berufswahl unterstützen zu können.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Weitere Informationen zu Programm, ReferentInnen und Anmeldung HIER

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
news-977Mon, 06 Nov 2017 12:08:32 +0100SAVE THE DATE - 2. OptecNet Jahrestagunghttps://optecnet.de/http:///Die 1. OptecNet Jahrestagung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz im März diesen Jahres war ein voller Erfolg. Über 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und 47 Aussteller präsentierten sich auf der begleitenden Ausstellung – mit durchweg positivem Feedback. Wir freuen uns daher schon auf die 2. OptecNet Jahrestagung, die am 20./21. Juni 2018 in Berlin im Harnack Haus stattfinden wird. Sie haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die begleitende Ausstellung anzumelden oder sich ein Sponsorenpaket zu sichern. Informationen hierzu finden Sie in den untenstehenden Links. Bitte beachten Sie auch unseren Frühbuchertarif bis 01. März für die Teilnahme an der begleitenden Ausstellung.

Herzlichen Dank bereits jetzt an Berliner Glas KGaA, die die Veranstaltung als Goldsponsor unterstützen!

Die vier Themenblöcke der kommenden Veranstaltung sind:

  • Digitalisierte Produktion: Messtechnik
  • Photonic Integrated Circuits (PIC)
  • Photonik für Fahrzeuge der Zukunft
  • Digitalisierte Produktion: Lasertechnik

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden: http://optecnet.de/veranstaltungen/veranstaltung/2-optecnet-jahrestagung-497/

Hier finden Sie weitere Informationen zum vorläufigen Programm, zu den Sponsorenpaketen und zur begleitenden Ausstellung: http://optecnet.de/jahrestagung/jahrestagung-2018/

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-976Mon, 06 Nov 2017 11:29:06 +0100Ideenwettbewerb von Photonics BW: Die Gewinner stehen fest!https://optecnet.de/http:///Viele interessante und innovative Ideen sind im Rahmen des Ideenwettbewerbs von Photonics BW eingegangen. Eine Jury aus Fachexperten hat die Ideen bewertet und somit die Gewinner sowie die Zweit- und Drittplatzierten ermittelt. Die Preise wurden im Rahmen der fachlich passenden Arbeitsgemeinschaften von Photonics BW übergeben.„Deine Idee für das Werkzeug Licht“ – mit diesem Aufruf wurden Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft mithilfe der Photonik gesucht. Der Ideenreichtum der Bewerber verdeutlicht abermals die vielfältigen Anwendungsgebiete der Photonik: von der Biotechnologie und Optik & Akustik über Robotik, Automotive und Lasertechnik bis hin zu Augmented Reality und Datenübertragung waren viele spannende Ansätze dabei.

Für die Bewertung der eingesandten Ideen waren zwei unterschiedliche Kriterien ausschlaggebend: zum einen wurde die Originalität/Neuheit der Ideen beurteilt, zum anderen die Aussichten in Bezug auf Anwendungspotential/Relevanz/Nutzen. Die Bewertung wurde von einer neutralen Fachjury bestehend aus den Experten der Arbeitsgemeinschaften durchgeführt.

Den 1. Platz belegte das Team um Veronika Kienle vom Wieland-Gymnasium Biberach mit ihrer Idee der „Photokatalytischen Wasserreinigung“. Diese soll eine vollständige Beseitigung von Restbeständen an Antibiotika, Hormonen und ähnlichen organischen Substanzen im Trinkwasser ermöglichen.

Den 2. Platz belegte das Team um Stefan Schupp von der Universität Konstanz. Mit ihrem „UV-Terminator“ sollen Spinnennetze mit Hilfe von UV-C-Strahlung an schwer zugänglichen Stellen entfernt werden können.

Den 3. Platz belegte das Team um Andreas Herbst, ebenfalls von der Universität Konstanz, mit ihrer Idee einer „Gehörbrille“. Diese soll gehörlosen und älteren Menschen mit Hörschwäche den Alltag erleichtern, indem akustische Signale als farbige Symbole auf einer Brille abgebildet werden.

Die Preisübergabe des 1. und 2. Platzes fand im Rahmen der thematisch passenden Arbeitsgemeinschaft „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ am 12. Oktober in Reutlingen statt, die gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Optische Messtechnik“ veranstaltet wurde. Hier wurde der Erstplatzierten Veronika Kienle eine Urkunde, ein Pokal und ein Preisgeld in Höhe von 500€ überreicht. Auch die Zweitplatzierten, das Team um Stefan Schupp, nahmen ihre Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 300€ entgegen.
Die Preisübergabe des 3. Platzes fand im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Optik-Design und Simulation“ am 13. September in Erlangen statt. Dabei erhielten die Drittplatzierten, das Team um Andreas Herbst, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 150€.

Die Studenten und Schüler hatten während der Preisübergabe die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem Fachpublik vorzustellen und kritisch zu beleuchten. Dabei konnten bereits kritische Fragen zur Funktionalität geklärt und Anregungen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten gesammelt werden. Außerdem hatten die Gewinner und Platzierten die Möglichkeit, erste wichtige Kontakte zu sammeln und mit potentiellen Partnern für die spätere Verwertung der Ideen ins Gespräch zu kommen. Photonics BW wird über den weiteren Verlauf dieser Entwicklungen berichten.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass der Erfolg dieses Ideenwettbewerbs nur mithilfe der Unterstützung durch unsere Juroren möglich war. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön!

Hierfinden Sie den gesamten Bericht.

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Aus den NetzenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
news-975Fri, 03 Nov 2017 16:42:21 +010032. Electronic Displays Conference – Call for Papershttps://optecnet.de/http:///The 32nd electronic displays Conference (edC) is the established conference in Europe for promoting the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of electronic displays and systems equipped with displays. We are looking for contributions from research & development and applications as well as market trends.Call for Papers


Topics of interest include, but are not limited to:

  • Display technologies (LCD, OLED, LED, E-paper, flexible displays, (pico-) projection, new technologies like micro-LEDs ...)
  • Display applications (e-signage, automotive, avionic, consumer, industrial, information, medical, mobile, requirements, solutions ...)
  • Driving and interfaces (controller, software, FPGA, LVDS, HMDI, embedded DISPLAYPORT ...)
  • Touch screens (techniques, software, optimizations, measurement, haptic feedback ...)
  • GUI, HMI (software, methods, solutions ...)
  • 3D (3D display technologies, reproduction, software, evaluation ...)
  • Measurement tasks (display and image quality, ambient light)
  • System aspects and integration (embedded systems, lifetime, environmental conditions, ...)
  • Display subassemblies (backlight, housing, power supply ...)
  • Supply chain (quality assurance, customized displays, reliability, logistics, ...)
  • Market data (FPD, touch, interfaces, applications, …)

Why submit a paper?

Get a large impact in the display community: edC is Europe’s largest conference on electronic displays and their applications. Some 50+ contributions and 450+ attendees from all over Europe, USA and Asia made the edC a huge success in 2017!
The audience covers the whole value chain: decision makers, engineers and industry professionals. Your presentation will be in the conference proceedings for long term impact.

Important deadlines / dates:

  • Abstract Submission: October 6, 2017
  • Notification of authors: week 42 or 43 / 2017
  • Paper or presentation for edC proceedings: January 19, 2018

How to submit a paper:

Until October 6th, 2017 you will have the opportunity to submit your paper. Requirements for submission: Contact data incl. biography/CV, presentation title, short abstract (max. 50 words), summary (~ 500 words). If all is well prepared, the submission can be done in 15 minutes!

Please find more details about the Call for Papers and the online submission tool at www.electronic-displays.de or in the attached Flyer. For any questions or further details, please contact Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach (kb(at)displaylabor.de).

Please note: The conference language is English.

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-973Fri, 03 Nov 2017 16:20:18 +01003. Treffen des „Women in Photonics“-Netzwerkshttps://optecnet.de/http:///Am 5. Oktober 2017 fand das dritte Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ statt. Gastgeber war das Institut für Technische Physik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart. 22 Frauen in Fach- und Führungspositionen verschiedenster Unternehmen der Photonik-Branche nahmen an diesem Treffen teil und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Erfahrungsaustausch.Nach der Begrüßung durch Frau Kleinhanß von Photonics BW und einer kurzen Vorstellungsrunde stellte Dr. Karin Grünewald das Institut und die verschiedenen Anwendungsbereiche des DLR vor. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen spannende Einblicke in die Lasertechnik in der Luft- und Raumfahrt und in die Sicherheitsforschung. Weiter ging es mit einem Vortrag von Dr. Dorothee Rück über das Technologiemarketing am DLR.

Nach der Mittagspause wurden in Kleingruppen zwei Labore des Instituts besichtigt. Danach stellte Charlotte Helzle (hema electronic GmbH) ihre Erfahrungen als Unternehmerin, ihren beruflichen Werdegang sowie die Entwicklung ihres Unternehmens vor. Dabei gab sie wertvolle Tipps und Tricks für Unternehmerinnen und junge Frauen. Anschließend wurde angeregt über weitere Möglichkeiten der Nachwuchsförderung und Gewinnung weiterer Teilnehmerinnen für das Netzwerk sowie die Photonik im Allgemeinen diskutiert. Dabei wurden verschiedene Ideen und Ansätze gesammelt, die im nächsten Treffen weiter ausgebaut werden sollen.  

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWHanse Photonik
news-972Fri, 03 Nov 2017 16:17:54 +0100Solar-Brille erzeugt Sonnenstromhttps://optecnet.de/http:///Halbtransparente organische Solarzellen in Brillengläsern versorgen Mikroprozessor mit Energie / Beispiel für künftige mobile Anwendungsfelder der Photovoltaik.Organische Solarzellen sind flexibel, transparent und leicht – und sie lassen sich in beliebigen Formen und Farben herstellen. Dadurch bieten sie eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten, die sich mit herkömmlichen Silizium-Solarzellen nicht verwirklichen lassen. Forscher am KIT stellen nun in der Fachzeitschrift Energy Technology eine Sonnenbrille mit farbigen, halbtransparenten Solarzellen in den Glasflächen vor, die einen Mikroprozessor und zwei Displays mit Strom versorgen. Ebenso könnten künftig organische Solarzellen beispielsweise in Fensterscheiben integriert werden.

„Wir bringen die Energie dahin, wo es keine andere Solartechnik kann“, sagt Dr. Alexander Colsmann, Leiter der Arbeitsgruppe Organische Photovoltaik am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT. Die „smarte“ Sonnenbrille, die der Wissenschaftler und sein Team am KIT als Produktstudie hergestellt haben, versorgt sich selbst mit Strom, um die Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur zu messen und anzuzeigen. Die perfekt in ein handelsübliches Kunststoffgestell eingepassten Solarzellen-Gläser sind jeweils 1,6 Millimeter stark und etwa sechs Gramm schwer - ähnlich wie die Gläser einer herkömmlichen Sonnenbrille. In den Bügeln sind der Mikroprozessor und die beiden Displays untergebracht, auf denen sich die Information über Sonnenstärke und Temperaturhöhe in einer Balkengrafik ablesen lässt. Die Solar-Brille funktioniert auch im Innenraum bei einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux, die der einer üblichen Büro- oder Wohnraumbeleuchtung entspricht. Dabei produziert jedes der beiden „smarten“ Brillengläser unter Raumbeleuchtung 200 Mikrowatt elektrische Leistung, die ausreichen würde, um Anwendungen wie zum Beispiel ein Hörgerät oder einen Schrittzähler zu ermöglichen.

„Die von uns entwickelte Brille ist ein Beispiel für die vielen denkbaren mobilen Anwendungen organischer Solarzellen, die die klassische Photovoltaik nicht ermöglicht“, betont Doktorand Dominik Landerer, der die Solar-Brille am Materialwissenschaftlichen Zentrum für Energiesysteme des KIT maßgeblich mitentwickelt hat. Ihre mechanische Flexibilität und die Möglichkeit, sie in Farbe, Transparenz, Form und Größe maßgeschneidert an die jeweilige Anwendung anzupassen, machen die Solarzellen auf Basis von Kohlenwasserstoff-Verbindungen aus Sicht des Ingenieurs zu einem spannenden Material.

Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Einbindung in Gebäuden: Da Glasfassaden etwa von Hochhäusern häufig abgedunkelt werden müssen, liege es nahe, das absorbierte Licht mittels organischer Solarmodule zur Stromgewinnung zu nutzen, so Colsmann. Eine Vision sei es, künftig große Flächen im Rolle-zu-Rolle-Verfahren kostengünstig mit organischen Solarzellen zu beschichten, so der Ingenieur, der sich am Materialwissenschaftlichen Zentrum für Energiesysteme des KIT unter anderem mit dem Grundlagenverständnis organischer Solarzellen und Halbleiterbauelemente befasst. Die Studie zur Solar- Sonnenbrille stellen die KIT-Wissenschaftler im Fachjournal Energy Technology unter dem Titel „Solar Glasses: A Case Study on Semitransparent Organic Solar Cells for Self-Powered, Smart Wearable Devices“ vor. Ihre Forschung wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - im Zuge des Projekts POPUP zur Entwicklung neuer Materialien und Devicestrukturen für konkurrenzfähige Massenproduktionsverfahren und Anwendungen der organischen Photovoltaik gefördert.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
news-971Fri, 03 Nov 2017 15:20:53 +0100Innovation Lab "Optik-Design und Simulation" von Photonics BW und FG "Optik-Design" von bayern photonicshttps://optecnet.de/http:///Am 13. September 2017 fand das Innovation Lab "Optik-Design und Simulation" von Photonics BW gemeinsam mit der Fachgruppe "Optik-Design" von bayern photonics statt. Gastgeber war das Institut für Optik, Information und Photonik der FAU Erlangen-Nürnberg. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 32 Teilnehmern waren "Moderne Konzepte beim Raytracing - Differentielles Raytracing".Dr. Horst Sickinger von bayern photonics begrüßte die Teilnehmer und kündigte den ersten Referenten des Tages an: Prof. Dr. Norbert Lindlein vom Institut für Optik, Information und Photonik der Universität Erlangen, der zunächst das Institut kurz vorstellte und danach einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten zum differentiellen Raytracing am Lehrstuhl gab.

Im Anschluss folgten verschiedene Fachvorträge:

  • Exakte Radiometrie durch differentielles Raytracing - Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH)
  • Differentielles Raytracing im optischen Phasenraum - Prof. Dr. Alois Herkommer (Universität Stuttgart)
  • Huygens-Fresnel Path Integration for cascaded diffraction and field propagation - Marco Mout (Carl Zeiss AG)
  • Anwendung des Differentiellen Raytracing für die wahlfreie Formung der Beleuchtungsintensität - Prof. Dr. Karl-Heinz Brenner (Universität Heidelberg)

Ein besonderer Programmpunkt dieser Veranstaltung war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs von Photonics BW. Im Rahmen des Fachforums wurde der 3. Platz verliehen: Dieser ging an das Team um Andreas Herbst von der Universität Konstanz für ihre Idee einer „Gehörbrille“.

Zum Abschluss fand eine Führung durch die Arbeitsgruppe ODEM von Prof. Dr. Lindlein statt. 

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news-970Fri, 03 Nov 2017 14:51:41 +0100Innovation Lab "Optik in der Medizin und Biotechnologie" und "Optische Messtechnik"https://optecnet.de/http:///Am 12. Oktober 2017 fand das Innovation Lab "Optik in der Medizin und Biotechnologie" und "Optische Messtechnik" im Technologiepark Tübingen-Reutlingen statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 32 Teilnehmern war die "Optische Prozessanalytik".Nach der Begrüßung durch Prof. Hibst haben sich die Gastgeber Herr Henzler und Dr. Makowski der Firma LuxFlux GmbH vorgestellt. Neben der Firmenpräsentation wurden auch Anwendungsbeispiele der LuxFlux-Software vorgeführt.

Fachvorträge:

  • „In-line Monitoring von Kultivierungsprozessen für die Bestimmung von Zellviabilität und Zelldichte“ - Prof. Rebner (Hochschule Reutlingen)
  • „Fluoreszenz-Spektroskopie zur Überwachung und Regelung von Hefekultivierungen“ - Prof. Hitzmann (Universität Hohenheim)
  • „Bildgebende Fluoreszenzmesstechnik“ - Dr. Brandenburg (Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik)
  • „Reflektometrie für die Charakterisierung biomolekularer Wechselwirkungen“ - Dr. Proll (Biametrics GmbH)


Weiter berichteten Dr. Ehrhardt und Frau Kleinhanß von aktuellen Terminen, Projekten, Veranstaltungen und Angeboten von Photonics BW. Unter anderem wurden die neue Ausschreibung der Baden-Württemberg-Stiftung sowie Herausforderungen im Rahmen von Industrie 4.0 angesprochen. Anschließend folgte eine Diskussion über Möglichkeiten, wie die Anwendungsorientierung der Arbeitsgemeinschaft noch weiter gesteigert werden kann.

Zum Abschluss und als kleines „Highlight“ der Veranstaltung fand die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs von Photonics BW statt. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft wurden der 1. und 2. Platz verliehen:

1. Platz: „Photokatalytische Wasserreinigung“ - Veronika Kienle
2. Platz: „UV-Terminator: Entfernung von Spinnennetzen mit Hilfe von UV-C-Strahlung“ – Stefan Schupp

Beim abschließenden Get-together mit Getränken und Snacks wurden angeregt Diskussionen weitergeführt und Kontakte geknüpft.

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news-969Fri, 03 Nov 2017 12:58:55 +0100Innovation Lab "Optische Kommunikation"https://optecnet.de/http:///Am 23. Juni 2017 fand das Innovation Lab "Optische Kommunikation" am Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik (INT) der Universität Stuttgart statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 13 Teilnehmern war die Quantenkommunikation.Nach einer Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer berichtete Johannes Verst von Photonics BW von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz. Prof. Dr.-Ing. Manfred Berroth (INT der Universität Stuttgart) stellte anschließend das Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik mit aktuellen Projekten zu den Schwerpunkten IC-Entwurf & Silizium-Photonik vor.

Anlässlich des 50. Jubiläumstreffens gab es in der Kaffeepause eine kleine „Überraschung“: Dr. Thomas Pfeiffer wurde als langjähriger Moderator unserer Arbeitsgemeinschaft geehrt.

Als nächstes folgte ein Fachvortrag zum Thema „Quantum information with single photons: recent results and future challenges“ von Prof. Dr. Stefanie Barz (Institut für Funktionelle Oberflächen und Quanten-Technologie). Nach einem Rundgang durch das Institut präsentierte Prof. Dr. Alexander Kubanek (Institut für Quantenoptik der Universität Ulm) in einem Fachvortrag die neuesten Erkenntnisse im Bereich „Quantum networks with color center in diamond“.

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news-968Fri, 03 Nov 2017 12:17:30 +0100Innovation Panel "Kooperative Innovationsprozesse"https://optecnet.de/http:///Am 22. Juni fand das Innovation Panel "Kooperative Innovationsprozesse" am Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe mit 16 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit microTEC Südwest organisiert. Nach einer Begrüßung durch Maziar Afshar (microTEC Südwest) und Johannes Verst (Photonics BW) mit anschließender Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer stellte sich der Gastgeber vor. Im Anschluss folgte ein Vortrag über „Innovationsstrategien und Netzwerkmanagement“ von Tanja Wessel (FZI Karlsruhe). Der nächste Vortrag mit dem Titel „Think outside the box deliberately!“ von Marion Neukam (Bürkert Fluid Control Systems) lieferte ein schönes Beispiel dafür, wie Innovationsmanagement in der Praxis erfolgreich implementiert und gelebt werden kann.

Am Nachmittag folgte ein zweiteiliges Seminar von Dr. Frederik Metzger zu den Grundlagen im Bereich Innovationsmanagement und der Innovationsstrategie. Im ersten Teil wurden wichtige Begrifflichkeiten abgegrenzt und definiert, im zweiten Teil erfolgte dann die aktive Einbindung der Teilnehmer durch Anwendung der Modelle auf die Situation in den eigenen Unternehmen bzw. Institutionen.

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news-966Thu, 02 Nov 2017 16:49:17 +0100Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ https://optecnet.de/http:///Vom 21. bis 23. September 2017 fand das Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ von Photonics BW in Blaubeuren bei Ulm mit 17 Teilnehmern statt.Mit einer Begrüßung und anschließendem gemeinsamen Abendessen am Mittwochabend im Hotel Ochsen haben sich die Teilnehmer auf die Veranstaltung eingestimmt. Anschließend folgte eine Einführung in die Grundlagen der professionellen Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio.

An den darauffolgenden drei Tagen wurden die folgenden Themenblöcke behandelt:

  • Bildfehler und Korrektion
  • Physikalisch-optische Simulation
  • Systementwicklung
  • Optische Systeme: Designkonzepte und Beispiele


Dozenten:

  • Prof. Dr. Herbert Gross
  • Prof. Dr. Alois Herkommer
  • Dr. Christoph Menke
  • Dr. Markus Seeßelberg

Die Dozenten haben durch Fragestellungen aus der Praxis sowie konkrete Fallbeispiele das vermittelte Wissen vertieft und den Teilnehmern den Umgang mit der Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio durch viele praktische Übungen vermittelt. Darüber hinaus wurden intensive Diskussionen anhand von Beispielen und Problemstellungen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer geführt.

Auch eine kurze geführte Wanderung zum nahegelegenen Ulmer Blautopf war Teil des Programms. Zum Abschluss des Weiterbildungsseminars fand ein Abschlussgespräch statt.

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news-965Thu, 02 Nov 2017 16:19:32 +010032. Optik-Kolloquium am ITO Stuttgart https://optecnet.de/http:///Schwerpunktthema: „Optics for Medical and Nano Technologies”Am 27. September 2017 fand das 32. Optik-Kolloquium am Institut für Technische Optik an der Universität Stuttgart statt.
Prof. Dr. Wolfgang Osten hat die rund 250 Teilnehmer begrüßt und allen Unterstützern und Sponsoren gedankt, darunter u.a. Photonics BW und TRUMPF. Anschließend folgte ein buntes Programm bestehend aus verschiedenen Fachvorträgen. Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer bei einem Get-together mit weiterführenden Diskussionen sowie Snacks und Getränken zusammen.

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news-964Thu, 02 Nov 2017 15:47:27 +0100Mitgliederportrait: Christoph Deininger – Ingenieurbüro für optische Technologienhttps://optecnet.de/http:///Wie kann ein erfolgreicher Technologietransfer gelingen? Das war eine Frage, die sich der Eigentümer des Ingenieurbüros, Herr Christoph Deininger, gestellt hat. Nach einigen Jahren in Forschung und Industrie, unter anderem bei Bosch und am Institut für Strahlwerkzeuge der Uni Stuttgart, wo er auch im Fachgebiet „Laser in der Materialbearbeitung“ sein Diplom erworben und zwei erfolgreichen Spin-offs als Geschäftsführer vorgestanden ist, eröffnete Herr Deininger Anfang 2010 sein Ingenieurbüro. Eine faszinierende „enabling technology“ wie die Laser-Materialbearbeitung erfolgreich von der Forschung und vom Einsatz in hoch spezialisierten Nischen in die Breite der Anwendung zu transferieren, benötigt sicher die unverzichtbaren Hardware-Schlüsselkomponenten. Aber ist ein Anwender dann auch befähigt ein Verfahren in seiner Fertigung erfolgreich als Standard-Fertigungsverfahren zu etablieren und das nicht nur im Labor, sondern im harten 24/7 Fertigungs-Alltag?

In vielen Bereichen der Laser-Materialbearbeitung können „soft factors“, wie Expertenwissen zu Verfahren, Komponenten, Hilfsmitteln oder ein Netzwerk nicht einfach „mit dem Laser“ eingekauft werden. Das Zusammenspiel von geeigneter Strahlquelle, Maschinen, Komponenten, Hilfsmitteln und Überwachungsinstrumenten und ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge der Wechselwirkung von Laser und Material, aber auch der Prozessführung ist ein Wissen, das sich kaum in kurzer Zeit erwerben lässt, zumal wenn in einem Betrieb, speziell bei KMU, keine dezidierten Kapazitäten dafür bereitgestellt werden können. Ebenso ist ein zielgerichtet funktionierendes Netzwerk an Experten und Lieferanten nur durch intensive Zusammenarbeit in Gremien wie Photonics BW und verschiedenen Arbeitsgruppen sowie durch Recherche und Weiterbildung, zum Beispiel durch Besuche von Fachmessen und Konferenzen aufrecht zu erhalten.

Das Ingenieurbüro von Herrn Deininger setzt gerade hier an. Neueinsteiger in den optischen Technologien, ob in der Laser-Materialbearbeitung oder in der optischen Messtechnik, werden profund bei den notwendigen Schritten zur Etablierung einer neuen Technologie oder eines neuen speziellen Verfahrens im Unternehmen unterstützt - auch im Rahmen von geförderten Projekten, wo Herr Deininger ebenfalls vermittelnd und unterstützend zur Seite steht.

Als unabhängiger Berater nimmt sich Herr Deininger um zukünftige Anwender weltweit mit einem starken Fokus auf Europa und Japan an in Fragen der Verfahrensführung oder der Komponentenwahl und vermittelt die notwendigen Kontakte. Speziell KMU im Bereich Maschinenbau konnte er bereits häufig erfolgreich zur Einführung neuer Technologien oder Produkte verhelfen. Dabei kam es sogar auch schon mehrfach zu gänzlich neuen Anlagenkonzepten oder Verfahren, teilweise konnten diese sogar durch Patente geschützt werden.

 

Auch neue Produkte, spezielle Laserschweiß-Optiken beispielsweise, sind in dieser beratenden Tätigkeit entstanden. Manchmal beschränkt sich die Beratung nur darauf, die passenden Partner zusammen zu bringen, manchmal werden ganze Produkte oder Verfahren zusammen entwickelt, es kommt ganz auf die Aufgabenstellung an. Dabei stehen die Herausforderungen der Kunden an erster Stelle: Maßgeschneiderte Lösungen anstelle von Standard-Produkten, wobei auf einen offenen und partnerschaftlichen Rahmen der Zusammenarbeit Wert gelegt wird. Ein Geschäft ist immer ein Geschäft zwischen Menschen.

Aus dem Streben heraus die besten Komponenten, Lösungen und Partner für diese Herausforderungen zu finden, muss der Blick manches Mal „über den Tellerrand“ hinausgehen. Aufgrund langjähriger Kontakte zu namhaften Unternehmen in Japan wurde Herr Deininger auch dort fündig. Die optischen Technologien, aber auch Sensorik und „smart factory“ Produkte sind dort ebenfalls sehr stark vertreten.

Seit einigen Jahren unterstützt Herr Deininger namhafte Anbieter von Lösungen im Bereich der optischen Technologien aus Japan bei der Erschließung des europäischen Marktes. Darunter ist beispielsweise die Firma SUMITOMO, die eine breite Palette an Laser-Optiken aus ZnSe oder Quarz komplett aus einer Hand – von der Herstellung des Rohmaterials bis zur Beschichtung - anbieten, von einfachen Linsen über DOE, asphärische Elemente bis hin zu optischen Subsystemen oder hochpräzisen F-Theta Linsen. Ein weiteres Engagement mit der Firma JMACS Japan bezieht sich auf echtzeit-fähige Datenbrillen, die beispielsweise einen Remote-Service Einsatz weltweit ermöglichen. Auch spezielle optische Sensoren, beispielsweise Sensoren zur optischen 3D Vermessung von Bohrungen der Firma Ryowa werden durch Herrn Deiningers Ingenieurbüro in Europa betreut.

Zu Photonics BW hat Herr Deininger ebenfalls einen langjährigen Bezug. Schon während seiner leitenden Tätigkeit an den Spin-offs des IFSW war er in den Arbeitsgruppen aktiv. Heute ist er aktives Mitglied und unterstützt Photonics BW intensiv bei der Planung und Durchführung von Delegationsreisen nach Japan im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms.

Das gesamte Portrait mit Bildern finden Sie hier.

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news-955Wed, 25 Oct 2017 10:18:27 +0200BMWi: Förderprogramm „go-digital” – ab jetzt können Anträge eingereicht werdenhttps://optecnet.de/http:///Die zweite Phase des Förderprogramms „go-digital”, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei unterstützt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben, ist gestartet. Ab sofort können für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Projektanträge für „go-digital” gestellt werden.Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital” unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.”

In der ersten Phase von „go-digital” haben interessierte Beratungsunternehmen eine Autorisierung beantragt. Die ersten 200 Beratungsunternehmen werden ab heute für „go-digital” autorisiert. Damit beginnt die zweite Phase: KMU können zukünftig auf der Website des Programms das für sie passende Beratungsunternehmen auswählen, um sich unternehmensspezifisch beraten zu lassen. Dabei übernehmen die Beratungsunternehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung. So kann das Unternehmen wertvolle Zeit in sein Kerngeschäft und die Digitalisierung investieren. „go-digital” bietet Unterstützung in den Modulen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-951Tue, 17 Oct 2017 10:26:35 +0200Innovative Piko- und Femtosekunden-Laser von Spark Lasershttps://optecnet.de/http:///Der Wesslinger Photonik-Vertriebsdienstleister Laser 2000 GmbH nimmt mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten in sein Portfolio auf.Das 2015 im französischen Bordeaux gegründete Unternehmen entwickelt und produziert die weltweit kompaktesten Pikosekunden- und Femtosekunden-Laser für die Mikromaterialbearbeitung, Biophotonik und Multiphotonen-Spektroskopie. Spark Lasers steht für höchste Qualitätsstandards mit Hilfe der besten heute verfügbaren Photoniktechnologien. Gerade das innovative und justagefreie Design macht sie zu idealen Laserquellen. Aufgrund der ultraschnellen und zuverlässigen Laser wurde Spark Lasers vor Kurzem mit dem i-LAB 2017 ausgezeichnet, dem renommierten 19. Französischen "National Innovative Technology & Business Creation Award". i-LAB ist ein jährlich stattfindender nationaler Wettbewerb, der vom französischen Forschungsministerium in Partnerschaft mit der BPR-Bank organisiert wird, um die besten Projekte innovativer Technologieunternehmen zu unterstützen. Schon heute verkauft Spark Lasers seine Laser weltweit in China, Südkorea, Japan, Singapur, den USA, Deutschland, Großbritannien, Schweiz und Israel sowie an renommierte Forschungseinrichtungen, z.B. Boston University (USA), UCL (GB), CEA & CNRS (Frankreich) und Zhejiang University (China) – ein klares Zeichen für die anerkannte und geschätzte Qualität der Produkte. "Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten für extrem kompakte kurzpulsige Festkörperlaser bieten zu können, dessen innovative Entwicklungen wir in den nächsten Wochen sukzessive in unser umfangreiches Portfolio integrieren werden und mit dem wir den Markt in Deutschland erheblich in Bewegung bringen wollen.", so Armin Luft, Geschäftsführer der Laser 2000 GmbH. Von Seiten Spark Lasers pflichtet Pascal Dupriez, Präsident und CEO, bei: "Deutschland ist ein unverzichtbarer Markt, ganz besonders für uns in der Laser-Industrie. Seine Dynamik ist unglaublich! Daher ist es das Ziel von Spark Lasers gewesen, eine Vertretung in Deutschland zu etablieren. In diesem Sinne sind wir über die neue Zusammenarbeit sehr erfreut, denn die Laser 2000 GmbH ist einer der wichtigsten Distributionsunternehmen auf dem deutschen Markt."

Wessling, 12.09.2017

Kontakt:
Marco Golla
Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
82234 Wessling
Tel.: +49 (0) 8153 - 405 - 39
Fax: +49 (0) 8153 - 405 - 33
Email: m.golla(at)laser2000.de

 

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news-944Wed, 11 Oct 2017 11:41:46 +0200Impulslaserdioden entsprechen höchsten Qualitätsanforderungenhttps://optecnet.de/http:///Qualifizierung für die AutomobilindustrieErstmals wurde ein Produkt von LASER COMPONENTS für den Einsatz in der Automobil­industrie qualifiziert. Die Impulslaserdioden mit einer Wellenlänge von 905 nm sind ­Schlüsselkomponenten für die lasergestützte Entfernungsmessung (LiDAR – Light Detection and Ranging), wie sie zum Beispiel bei selbstfahrenden Autos eingesetzt wird. Die Automobilbranche ist für ihre besonders hohen Qualitätsanforderungen bekannt. Das betrifft auch elektronische Bauteile: Im Rahmen eines „Production Parts Approval Process Report“ muss der Hersteller die gesamte Produktionslinie dokumentieren und qualifizieren. Akzeptiert werden nur Unternehmen, deren Fertigung den Umwelt- und Zuverlässigkeits­richtlinien des Automotive Electronics Council (AEC) entspricht. Besonders anspruchsvoll sind die Automobilunternehmen, wenn es um die Funktionsfähigkeit unter extremen Umwelt­bedingungen geht. Während in den meisten Industriezweigen die Temperatur in einer Fabrikhalle als Referenzwert genommen wird, muss die Elektronik eines Autos auch unter arktischen oder tropischen Klimabedingungen einwandfrei funktionieren. Daher werden die Komponenten für einen Temperaturbereich von -40°C bis 105°C getestet. Ähnlich strenge Maßstäbe gelten unter anderem für Luftfeuchtigkeit und mechanische Erschütterungen. „Bisher sind unsere Impulslaserdioden vor allem bei klassischen Scanner-Anwendungen ­erfolgreich. Mit Projekten wie dem autonomen Fahren steigt nun auch die Nachfrage aus der Automobilbranche“, erklärt Winfried Reeb, Leiter des Geschäftsbereichs Aktive ­Technologien bei LASER COMPONENTS. „Die erste Qualifizierung beweist, dass wir auch für diesen anspruchsvollen Zukunftsmarkt gerüstet sind.“

Weitere Produktinformationen: Impulslaserdioden bei 905 nm

Kontakt:
Dr. Mike Hodges
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
Tel.: +49 (0) 8142 2864-50
Fax: +49 (0) 8142 2864-11
Email: m.hodges(at)lasercomponents.com

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-943Tue, 10 Oct 2017 17:10:57 +0200Informationsveranstaltung zur EU-Forschungsförderung https://optecnet.de/http:///für IKT, Luft- und Raumfahrt unter Horizon 2020 und EUREKA Eurostars. 2018 startet das letzte Arbeitsprogramm (2018-2020) des aktuellen EU-Rahmenprogramms Horizon 2020. Die Ausschreibungen werden im Herbst veröffentlicht, entsprechende Entwürfe liegen bereits vor. Die ersten Deadlines für diese Ausschreibungen werden im Frühjahr 2018 liegen. Als thematisch offenes Förderprogramm richtet sich EUREKA Eurostars speziell an forschungstreibende kleine und mittlere Unternehmen und bietet einen guten Einstieg in die europäische Förderlandschaft. Die erste Deadline 2018 ist ebenfalls für das Frühjahr 2018 angekündigt.Weitere Informationen zum Download hier!

Termin:
21. November 2017; 12:30 bis 18:30 Uhr

Ort:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie,
Festsaal, Prinzregentenstr. 28, 80538  München

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news-934Tue, 10 Oct 2017 10:04:00 +0200Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networkshttps://optecnet.de/http:///Understanding neuronal communication. Understanding ongoing processes within the brain at the cellular level enables us to determine the physiological basis of cognition and nurtures our hopes of curing brain diseases which are nowadays difficult to medicate or are considered as immedicable. In order to understand neural processes it is important to be able to both record the activity of large numbers of neurons and to manipulate and probe that activity to uncover functional network structure and links to cognition and behavior. In a groundbreaking experiment neuroscientists from the group of Professor Michael Häusser at University College London have succeeded in observing and controlling the activity of defined cell types at an unprecedented level. The underlying learning loop includes behavioral tasks, imaging of activity patterns in the brain, and replaying the same patterns in the identified specific functional neurons (Fig. 1). Cellular resolution functionally defined optogenetics has thus moved from being a ‘dream experiment’ to a real application, enabling a deeper insight into neuronal communication.Download Article:Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networks

Authors: Patrizia Krok (Menlo Systems), Michael Mei (Menlo Systems), Nick Robinson (UCL)

Contact email address:p.krok(at)menlosystems.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNetPhotonicNet GmbHPhotonics BWOptence e.V.
news-935Mon, 09 Oct 2017 12:20:00 +0200Vier-Farben-Laser für Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///TOPTICA’s laser combiner engine iChrome CLE includes four laser sources in one compact box. It provides up to 20 mW of output power at 405, 488, 561 and 640 nm each. All integrated wavelengths are overlapped in one output fiber and an automatic alignment procedure (COOLAC) guarantees an optimal beam position. This enables a straightforward plug & play installation and an unsurpassed stability over the system’s lifetime. The integrated lasers are controllable via a unified user interface (analog and digital inputs, as well as RS232 and Ethernet). TOPTICA also provides a ready-to-use, user-friendly control software and a powerful command set for full OEM integration. The multi-laser system features unique modulation capabilities up to 1 MHz analog and digital modulation frequency. The iChrome CLE is the first all-diode laser combiner, including a diode-based 561 nm FDDL (Frequency Doubled Diode Laser) laser source. This unique design guarantees identical modulation behavior for all laser lines. Complete-Off is another advantage of this all-diode design, since it guarantees that all lasers including the 561 nm line do not emit any residual light in the ”Off” state – even if modulated at 1 MHz.
Providing 405, 488, 561 and 640 nm, the iChrome CLE is an excellent laser light source for microscopy, especially optimized for confocal microscopy. The combination of these colors enables excitation of the majority of popular fluorophores with only one fully integrated device. The small footprint, low heat load and low power consumption make the iChrome CLE very economic and easy to integrate.

Kontakt:
Dr. Tim Paasch-Colberg
Director Marketing
TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
D-82166 Graefelfing/Munich
Tel.: +49 89 858 37 - 123
Fax: +49 89 858 37 - 200
tim.paasch-colberg(at)toptica.com
http://www.toptica.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-941Mon, 09 Oct 2017 12:10:00 +0200Staffelstabübergabe bei Blackbird Robotersystemehttps://optecnet.de/http:///Laserschweiß-Profis erweitern mit Karl Christian Messer die Geschäftsführung. Blackbird Robotersysteme GmbH, der Technologieexperte für Remote-Laserschweißen, stellt sich für seinen internationalen Wachstumskurs neu auf. Seit dem 1. September 2017 erweitert Karl Christian Messer die Geschäftsführung vorübergehend auf vier Personen. Nach einer umfassend angelegten Übergangsphase verlässt der Mitgründer und bisherige Geschäftsführer Dr. Wolfgang Vogl zum Jahresende das Unternehmen und widmet sich einer Neugründung im Umfeld des ‚Industrial Internet of Things‘ (IoT). Für Blackbird Robotersysteme unterstreicht dieser Schritt die Tatsache, dass sich das Unternehmen erfolgreich zu einem soliden mittelständigen Betrieb innerhalb der SCANLAB-Gruppe weiterentwickelt hat, dessen Wachstumskurs auch unabhängig von den Firmengründern erfolgreich weiterverfolgt werden kann. Seit 2008 steht Blackbird Robotersysteme für intelligente Systemlösungen im Bereich robotergestütztes Laserschweißen. Die eigenentwickelte Steuerungstechnik und Anwendersoftware wird mit Scan-Systemen des Schwesterunternehmens SCANLAB zu leistungsfähigen Schweißsystemen kombiniert. Das Produktspektrum orientiert sich konsequent an den Anforderungen der Kunden aus der Automotive-Branche sowie aus anderen Industriezweigen und bietet zunehmend hochintegrierte Systemlösungen. Gerade die im Juni vorgestellte Produktneuheit eines Laserschweiß-Systems mit OCT-(optische Kohärenztomografie)-Technik zur integrierten Nahtführung und Prozessüberwachung, belegt die strategische Weiterentwicklung zum Systemanbieter. Zudem soll das internationale Wachstum, insbesondere in den Zielmärkten Asien und USA weiter vorangetrieben werden. Im Fokus stehen dabei neben der starken Position in der Automobilindustrie auch neue Märkte für Laserschweiß-Anwendungen wie beispielsweise die Baumaschinenbranche (sogenannte ‚gelbe Ware‘) und die Haushaltsgeräteindustrie (‚weiße Ware‘).
Zum Erreichen der hochgesteckten Ziele ist das richtige Management-Team für die Wachstumsphase ausschlaggebend. Aus diesem Grund übergibt der Mit-Firmengründer Dr. Wolfgang Vogl, dessen Herz für die Herausforderungen von Startups schlägt, den Staffelstab in den nächsten Monaten an einen erfahrenen Unternehmer und pragmatischen Firmenlenker. Wolfgang Vogl begibt sich ab 2018 in ein neues unternehmerisches Abenteuer mit Fokus auf vernetzter Sensortechnik und prüft bereits heute Optionen zur Kooperation mit verschiedenen Unternehmen der SCANLAB-Gruppe.
Am 1. September ist Karl Christian Messer (51) zum Sprecher der Geschäftsführung von Blackbird Robotersysteme ernannt worden. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn war er bei der KUKA AG, PTR Präzisionstechnik und der Linde AG in verschiedenen Vertriebsleitungs-, Produktionsleitungs- und Controlling-Funktionen sowie bei mittelständischen Unternehmen als Geschäftsführer tätig. Karl Christian Messer hat an der Hochschule München Maschinenbau studiert und verfügt zudem über Abschlüsse als Technischer Betriebswirt, Sicherheitsingenieur und Europäischer Schweißfachingenieur. „Mit Karl Christian Messer haben wir einen Glücksgriff gemacht. Nicht nur, weil er ein Branchenkenner und Schweißexperte ist, der die Herausforderungen des Marktes sowohl aus Kundensicht als auch seitens eines Systemanbieters genau kennt. Er ist zudem ein international erfahrener Praktiker, der bereits in Nordamerika, China und Korea intensiv Geschäfte gemacht hat.“ freut sich Dr. Wolfgang Vogl, Mitgründer der Blackbird Robotersysteme GmbH, über die Personalentscheidung. “Es ist genau der richtige Zeitpunkt für die Übergabe der Verantwortung, um ein solides Wachstum zu sichern. Ich blicke auf spannende und erfolgreiche Jahre zurück, die – insbesondere seit Blackbird Teil der SCANLAB-Familie wurde – für faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit wie auch nachhaltige Weiterentwicklung stehen.“

Über Blackbird Robotersysteme:
Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scan-Optiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt. Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

SCANLAB GmbH
Eva Jubitz
Marketing & Communication
Siemensstr 2a
82178 Puchheim
Tel. +49 (89) 800 746-420
Fax +49 (89) 800 746-199
Email: E.Jubitz(at)scanlab.de
Weitere Informationen finden Sie unter: www.scanlab.de

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news-940Mon, 09 Oct 2017 12:00:00 +0200Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KGhttps://optecnet.de/http:///Seit dem 01.08.2017 ist es offiziell. Dirk Breitenberger übernimmt als Nachfolger von Peter Bura, der nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand geht, die Geschäftsleitung der uvex-Tochter Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KG.Dirk Breitenberger ist seit 25 Jahren in der UVEX ARBEITSSCHUTZ GmbH in verschiedenen Führungspositionen tätig. Seit 7 Jahren verantwortet er bereits als Director SBU Occupational Health die weltweiten Aktivitäten der UVEX Gruppe im Bereich der individuellen persönlichen Schutzausrüstungen (Korrektionsschutzbrillen, Bildschirmbrillen, Otoplastiken und individuelle orthopädische Problemlösungen). Die Verbindung zu laservision mit Laserschutzbrillen und großflächigem Laserschutz für die Industrie, Medizin und F&E passt damit sehr gut in diesen Themenbereich und schafft eine perfekte Symbiose.

LASERVISION GmbH & Co. KG
Vertrieb/Marketing
Siemensstr. 6
90766 Fürth

Tel:  +49.(0)911.9736-8100
Fax: +49.(0)911.9736-8199
Email:  info(at)lvg.com
Weitere Informationen finden Sie unter: uvex-laservision.de

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news-933Thu, 05 Oct 2017 11:29:52 +0200Mahr erfolgreich auf der EMO Hannover 2017https://optecnet.de/http:///Mitte September fand in Hannover die internationale Fachmesse für die metallverarbeitende Industrie, die EMO Hannover 2017, mit über 2.200 Aussteller statt. Für Mahr war die Messe ein voller Erfolg.Mitte September fand in Hannover die Fachmesse für die metallverarbeitende Industrie, die EMO Hannover 2017, statt. Für die über 2200 internationalen Aussteller interessierten sich mehr als 130.000 Besucher aus dem In- und Ausland.

Das ansprechende Layout – übersichtlich, hell, klares Corporate Design- und ein motiviertes Team, welches die Besucher gezielt angesprochen hat, trug dazu bei, dass fast 500 Besucher auf den Mahr-Messestand kamen.

Die Mehrzahl der Gäste kam aus Deutschland, die andere Hälfte aus dem europäischen Ausland sowie Asien und den NAFTA-Ländern.

Die nachgefragten Produkte waren Handmesstechnik sowie Marsurf, Marform und MarShaft.

Erstmalig wurde auf der Messe bei Mahr das neue Konturensystem MarSurf CD140/280 gezeigt.

Viele Besucher signalisierten mit konkreten Projekten, dass Sie mit Mahr zusammenarbeiten wollen.

Danke an das Standpersonal und alle, die uns durch ihre Organisation und stete Mitarbeit intensiv zum Erfolg der Messe für die Mahr Gruppe beigetragen haben.

Wir freuen uns auf die nächste EMO im September 2019 in Hannover.

Kontakt:

Mahr GmbH
Pressestelle
Carl-Mahr-Str. 1
37073 Göttingen, Deutschland
Tel.: +49 551 7073 800
presse@Mahr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungPhotonicNet GmbHOptecNetNetzwerke
news-927Fri, 29 Sep 2017 11:40:40 +0200Neuer UV-Nanosekunden-Laser bietet unübertroffene Lebensdauer für die Mikromaterialbearbeitunghttps://optecnet.de/http:///Der AVIA LX 355-20 ist ein wirtschaftlicher, neuer diodengepumpter Festkörperlaser mit Q-Schalter (DPSS), der wesentlich mehr Lebensdauer als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung bietet. Der AVIA LX 355-20 liefert 20 W (bei 50 kHz Wiederholungsrate) bei 355 nm, einen beugungsbegrenzten Strahl (M² < 1,3) und eine voraussichtliche Lebensdauer von 20.000 Stunden.

Eine unvergleichliche Kombination von Leistung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit machen diesen Laser zur idealen Wahl zum Schneiden, Bohren und Kennzeichnen in den Bereichen Fertigung und Verpackung in der Mikroelektronik.  Anwendungen umfassen das Schneiden von Flex-Material, die Herstellung von Stanz- und Gussformen, die Einfassung von IC-Verpackungen und Wafer-Beschriftung und -Beschnitt.  Zusätzlich sind Aufgaben in der Herstellung von 3D-Chip-Verpackungen möglich, wie etwa Bohren und andere Formen der Verarbeitung von Glas, Keramik, Kupfer und Verbundwerkstoffen.  Ein besonderer Vorteil des AVIA LX 355-20 ist eine kleinere Impulsbreite, die die Wärmeeinflusszone reduziert und eine höhere Präzisionsbearbeitung dünnerer Materialien ermöglicht. 

Der AVIA LX 355-20 hat zahlreiche attraktive Features.  Seine kompakte Größe (140 x 110 x 620 mm), die Monoblock-Konstruktion (eine Kombination aus Laser, Steuerungs- und Pumpdioden) und die kinematische Dreipunktbefestigung vereinfachen die Integration; die einzigen Anforderungen an den Nutzer sind Strom (48 VDC) und Kühlwasser.  Der Laser bietet dank der Verwendung von HALT/HASS-Protokollen bei Entwicklung und Herstellung eine lange, wartungsfreie Lebensdauer.   Die harmonische Kristallzuordnung sorgt dafür, dass die Neupositionierung der Kristalle der dritten harmonischen Generation (THG) (in regelmäßigen Abständen in allen frequenzverdreifacht DPSS-Lasern erforderlich) automatisch erfolgen kann, ohne irgendeine bedeutende Veränderung am ausgehenden Strahl oder der Energieverteilung, wodurch die Notwendigkeit, die nachgelagerte Strahlführung nach der Verschiebung der THG-Kristalle anzupassen, eliminiert wird. 

Wenn Sie mehr über Coherent, neue Produkte und aktuelle Finanzinfos erfahren möchten, besuchen Sie die Firmenwebsite unter http://www.coherent.com/.

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news-921Wed, 27 Sep 2017 09:46:44 +0200Nanoscribe zieht in ZEISS Innovation Hub am KIThttps://optecnet.de/http:///Um seine Innovationskraft weiter zu stärken und sein Wachstum in Wissenschaft sowie Industrie weiter auszubauen, wird Nanoscribe, der Spezialist für höchstpräzisen 3D-Druck, in den neu zu errichtenden Innovation Hub auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ziehen.Mit Baubeginn im Frühjahr 2018 plant ZEISS, hier ein gemeinsam genutztes Forschungs- und Produktionsgebäude zu errichten, um Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiver zu nutzen und die Ansiedlung von Hochtechnologie- und Digital-Start-ups zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen. Die Vertragsthemen werden derzeit zwischen den Beteiligten abgestimmt.

Der Geschäftsführer des Hightech Unternehmens Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, ist sich sicher, dass „das Ensemble aus einer inspirierenden Architektur, der engen Anbindung ans KIT und die Vernetzung im Hub unsere Innovationskultur weiter beflügeln wird.“ Außerdem freut er sich, wenn alle Unternehmenseinheiten, die aktuell auf verschiedene Standorte verteilt sind, wieder unter einem Dach vereint sein werden.

Das 30 Mio. Euro Objekt soll mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Nutzfläche neben Nanoscribe mehreren jungen Firmen, dem KIT und ZEISS ausreichend Platz für moderne Büros, Labore und Fertigungsarbeitsplätze bieten. Das KIT, dessen dritte - mit Forschung und Lehre gleichrangige - Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Hub Ausgründungen wie Nanoscribe eine längerfristige Perspektive am Standort geben, da die heute für diese Zwecke vorhandenen Räumlichkeiten völlig ausgelastet sind.

Nanoscribe war 2007 als erste Ausgründung aus dem KIT hervorgegangen, in 2008 erwarb ZEISS Anteile an dem Hightech-Hersteller für 3D-Drucker, der sich binnen kürzester Zeit zum weltweiten Markt- und Technologieführer in diesem Bereich entwickelte. Heute zählen internationale Top-Universitäten, renommierte Forschungseinrichtungen und Innovatoren in der Industrie in über 30 Ländern zum Kundenkreis des prosperierenden Unternehmens. In Kürze werden auch Niederlassungen in den USA und China errichtet sein.

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news-920Wed, 27 Sep 2017 09:37:39 +02003. Kongress "MINT Zukunft Schaffen" am ZKM Karlsruhehttps://optecnet.de/http:///Das ZKM - Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe lädt ein zum 3. MINT Kongress Zukunft schaffen am 17. Oktober 2017. Zusammen mit den Ministerien und der Initiative “MINT Zukunft schaffen“, veranstaltet Südwestmetall zum dritten Mal mit seinen Partnern in Baden-Württemberg den landesweiten Kongress "MINT Zukunft schaffen" für Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche sowie interessierte Unternehmen zum Thema "Digitale Transformation - Schule und Unterricht 4.0 gestalten".

Viele spannende Workshops rund um die Themen Digitalisierung und digitale Bildung in Schule und Unterricht, wie z. B. Medienentwicklungsplan an Schulen für Schulleitungen, der Weg zum Medienprofil und die Umsetzung im Schulalltag, Cyber-Mobbing, Programmieren einer App im Unterricht, Lernen mit virtuellen Welten, Digitale Ethik – digitale Werte im Unterricht, werden von verschiedenen Referenten aus Schule, Hochschule und Wirtschaft angeboten.

Beginnen wird der Kongress mit dem Impulsvortrag „Lehr-Lernprozesse mit digitalen Medien in Schule optimal gestalten“, von Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der Arbeitsgruppe „Multiple Repräsentationen” am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen. Mit der landesweiten Ehrung „MINT-freundliche Schule“ wird das Programm des MINT-Kongresses in Karlsruhe abgerundet.

Die Mobile Industriewelt „DISCOVER INDUSTRY – Chancen, Beruf, Zukunft” kann während des Kongresses besucht werden, zudem wird eine Sonderöffnung des ZKM – Zentrums für Kunst und Medien stattfinden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Anmeldung ist über folgenden Link möglich: https://www.surveymonkey.de/r/mint-kongress-2017

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news-909Mon, 18 Sep 2017 18:08:00 +0200Light Tec GmbH bezieht neue Büroräume und erweitert seine Kapazitäten in Münchenhttps://optecnet.de/http:///Die steigende Mitarbeiterzahl und die zunehmende Nachfrage nach technischen Schulungen für die Softwareprodukte CODE V, LightTools, LucidShape und RSoft hat uns bewogen neue Räumlichkeiten für die Light Tec GmbH zu finden. Seit Anfang September haben wir nun unseren neuen Firmensitz im Münchner Norden.Die Light Tec GmbH verfügt nun über 2 separate Trainingsräume die es ermöglichen bis zu 20 Teilnehmer im Bereich der optischen Simulationssoftware auszubilden. Außerdem können nun Softwareschulungen und Theoriekurse in den Bereichen lichttechnischer und in der klassisch-abbildenden Optik gleichzeitig stattfinden.

Neue Adresse:
Light Tec GmbH
Pelkovenstraße 143
80992 München
Tel:      +49 89 5790979 12
Fax:     +49 89 5790979 99
http://www.lighttec.fr

Ligth Tec GmbH
Light Tec ist ein etabliertes und wachsendes Unternehmen, das auf die Beratung, den Vertrieb und den technischen Support von führenden optischen Design-Softwareprodukten spezialisiert ist.  Als exklusiver Vertriebspartner, vertreten wir den amerikanischen Hersteller SYNOPSYS® mit den bekannten Softwarepaketen LightTools®, Lucidshape®, CODE V® und RSoft® in Europa. Diese Softwaretools finden Anwendung in diversen Bereichen wie z.B. der Automobilindustrie, Architektur, der LED- und Displayindustrie und im Bereich der klassisch abbildenden Optik sowie in der integrierten Optik, Lasertechnik und Photonik.
Darüber hinaus ist Light Tec als Geräteentwickler und Dienstleister ein führendes Unternehmen im Bereich der Streulichtmesstechnik.

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news-908Sat, 16 Sep 2017 15:59:25 +0200Die Mikrobank – von der Idee zum revolutionären Präzisionssystemhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen der Preisverleihung für das beste Q-Set hatte Herr Dr. Aurin Qioptiq Photonics ein Interview gegeben, in dem er über die Geschichte der von ihm erfundenen Mikrobank erzählt. Herr Dr. Aurin, was gab für Sie den Anstoß, sich mit einem optischen Messsystem zu befassen? Aurin: Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Hochschule für Technik in Stuttgart startete ich im Herbst 1961 mit den ersten Versuchsaufbauten für ein neues Gerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte. Gab es das noch nicht am Markt? Aurin: Was es zu der Zeit schon gab, war das sogenannte Perflektometer von Leitz in Wetzlar – ein Längenmessgerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte, z.B. zur Vermessung von Endmaßen. Und was genau wollten Sie messtechnisch verbessern? Aurin: Meine Idee war, mit einem geänderten Strahlengang ein Gerät zu konzipieren, das gegen kleinere Verschiebungen unempfindlicher als das Leitz-Perflektometer ist. Dann sind Sie ins Werkslabor gegangen und haben angefangen?

Aurin: (lacht) Meine ersten Studien fanden am heimischen Küchentisch statt. In der Schlussphase meines Studiums musste meine Frau arbeiten, denn mein Stipendium lief aus. Ich hütete also unsere kleine Tochter, und auf der Wachstuchdecke unserer Küche fertigte ich erste Skizzen und Entwürfe für eine Mikroskoptische Bank an.

Lesen sie hier das vollständige Interview.

Kontakt:
Isabel Haackert
Director Sales & Business Development
Catalog & Technical Sales

Qioptiq | München: +49 (0)89 255 458-555 | Göttingen: +49 (0)551 6935-441
www.qioptiq.com

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news-907Sat, 16 Sep 2017 14:09:12 +0200SearchLight - das Werkzeug zur Simulation und Optimierung eines Fluoreszenzaufbaushttps://optecnet.de/http:///SearchLight ist ein kostenloses Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen.Wer schon einmal vor dem Problem stand, einen Floureszenzaufbau gründlich überprüfen zu müssen und dabei weder Kontrast noch Signalintensität verlieren möchte, für den gibt es jetzt eine Lösung: SearchLight.
SearchLight ist ein " _blank external-link-new-window "Opens internal link in current window">kostenloses  Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen. Der integrierte Systemrechner ermöglicht es dem Benutzer, Systemmetriken (einschließlich Signal zu Rauschverhältnis) zu quantifizieren und zu optimieren, zudem können verschiedene Systemkonfigurationen miteinander verglichen werden.

Eine beliebige Anzahl von Spektren kann gleichzeitig aufgezeichnet werden und eine ganze Graphiksitzung lässt sich zur Zusammenarbeit mit Kollegen über eine "Share-Funktion" online teilen. SearchLight-Sitzungen können in einem personalisierten Account gespeichert werden, um sie zukünftig wiederzuverwenden.

SearchLight enthält ein umfangreiches Sortiment von mindestens 750 Fluorophoren, über 100 Lichtquellen, mehr als ein Dutzend Detektoren und Semrocks gesamter Bibliothek von Filtern und Filtersätzen. Der Menüpunkt "MyData" ermöglicht, eigene benutzerdefinierte Datensätze für alle Komponenten, die nicht in der Standardauswahl enthalten sind, hochzuladen und in der Simulation zu nutzen.

Besonderheit ist, dass die Anwendung auch als App (für iOS und Android in den entsprechenden App-Stores) kostenfrei erhältlich ist.

SearchLight bietet:

·         Auswerten und Optimieren von Systemkonfigurationen
·         Speichern/Teilen/Exportieren von Ergebnissen für eine bessere Zusammenarbeit
·         Regelmäßig aktualisierte Datenbanken
·         Jedes Photon wird nutzbar gemacht und verbessert den Messaufbau

Das Tutorial-Video  leitet durch einen exemplarischen Fluoreszenzaufbau und zeigt an diesem Beispiel die einfache Handhabung der Analysefunktionen. Weitere Informationen gibt es auch im zugehörigen Whitepaper .

Ansprechpartner:
Axel Haunholter
Laser 2000 GmbH
E-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de
Telefon: +49 8153 405-32

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-906Tue, 12 Sep 2017 13:52:00 +0200TEESS: Elektronik und Software unterstützen komplexe Steuerunghttps://optecnet.de/http:///OEM-Elektronik für x-InGaAs Zeilenarrays. Für die komplexen IR Sensor-Arrays der IG-Serie bringt LASER COMPONENTS jetzt das elektronische Steuermodul TEESS (TEmpe Electronics & Software Set) auf den Markt. Diese OEM-Lösung ist ein modularer Bausatz aus einem Sensorboard, einer Zentraleinheit in einem Metallgehäuse, einer Kühlkörpervorbereitung für das Array, einem Kabelsatz und einer komfortablen Software. Dabei sorgt das Sensorboard für die korrekte Adressierung, wandelt das analoge Ausgangssignal des x-InGaAs Zeilensensors in ein digitales Signal um und kommuniziert mit der Zentraleinheit. Es besitzt Bohrungen für die Integration von Zeiss- und Polytec-Optiken.

Weitere Produktinformationen: OEM-Steuerelektronik

Kontakt:

Joe Kunsch
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching

Telefon:    +49 (0) 8142 2864-28
Fax:    +49 (0) 8142 2864-11
E-Mail:    j.kunsch(at)lasercomponents.com

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news-903Tue, 12 Sep 2017 10:10:39 +0200Die 3D-Kamera von Laser 2000https://optecnet.de/http:///Das Ingenieursteam von Laser 2000 hat eine speziell angepasste 3D-Kamera für Laserapplikationen entwickelt. Diese ist in der Lage, den 3D-Arbeitsbereich einer Laserscanner Anwendung zu vermessen und mit den ermittelten x-, y- und z-Koordinaten des Objekts eine Pointcloud zu generieren. Ferner ist mit der Kamera die Kalibrierung eines 3D-Scanners im Feld problemlos möglich. Erstmals gelingt durch diese Neuentwicklung eine praktikable Verknüpfung der beiden Welten Lasermaterialbearbeitung und 3D-Kamera TechnologieDie L2K 3D-Kamera eignet sich ideal für Laser Bearbeitungsanwendungen: Die 3D-Position von beliebigen Objekten wird innerhalb des Scanbereichs detektiert, um eine hochgenaue 3D-Führung des Laserstrahls zu ermöglichen. Die Integration der Kamera mit vorhandenen Komponenten, wie Galvo-Scanner und F-Theta-Linse, ist einfach zu realisieren. Die Kommunikationsschnittstelle entspricht dem Industriestandard und die Benutzeroberfläche ist leicht bedienbar und selbst erklärend. Die 3D-Kamera nimmt Bilder des Arbeitsbereiches auf, wertet diese aus und stellt die Ergebnisse für eine weitere Laserbearbeitung zur Verfügung, womit eine exakte Führung des Laserstrahls im 3D-Raum möglich ist. Des Weiteren besteht während der Laseranwendung die Option eine Inspektion zur Prozesskontrolle durchzuführen. Nach der Laseranwendung kann der Anwender eine Qualitätssicherung der Prozessergebnisse aus mehreren Perspektiven, auch mit 3D-Koordinaten, realisieren.
Die 3D-Kamera ist mit einer internen LED Beleuchtung und RPP Lasern (Random Pattern Projector) ausgestattet. Zusätzlich kann der in Laseranwendungen meist vorhandene Pilotlaser als weiteres Beleuchtungshilfsmittel genutzt werden, um so die Messgenauigkeit und Prozesssicherheit zu erhöhen.
Neben dem Setup für Laseranwendungen liegen die Vorteile der L2K 3D-Kamera in der Flexibilität der Konfiguration bei Hard- und Software. Je nach Applikation stimmen die Entwickler die Hardware Ausstattung der Kamera mit dem Kunden ab. Wichtige Rahmenparameter sind dabei der verwendete Scanner und das eingesetzte F-Theta Objektiv. Die Software konfiguriert entsprechend Arbeitsabstand, Messbereich und Reliabilität. Abhängig vom Arbeitsabstand (100 bis 500 mm) sind Messgenauigkeiten von 10 bis 500 µm möglich.
Optional bietet Laser 2000 Machbarkeitsuntersuchungen respektive Laborversuche an, die es erlauben, den für die jeweilige Anwendung geeignetsten Algorithmus (bzw. das Verfahren für die Software) auszuwählen. Dabei greift man als Basis auf vier verschiedene Messverfahren zurück. Im einfachsten Fall wird die 3D-Position des Pilotlasers ermittelt, wodurch robuste und hochgenaue Abstandsmessungen möglich sind. Dank Projektion einer Linie mit dem Pilotlaser erhält man ein präzises 3D-Linienprofil. Ebenfalls möglich ist die Zusammensetzung von Linien zu einer vollständigen Pointcloud des Objekts, welche ein Stereo Matching Algorithmus mit Hilfe des integrierten RPP Lasers über eine Bildaufnahme erstellt. Dieses Verfahren hat vor allem bei flächigen Objekten seine Stärken.
Mittels der integrierten LED Beleuchtung können Objektmerkmale in 2D-Bildern lokalisiert werden und anschließend zu 3D-Positionen berechnet werden. Sind drei Merkmale eines Objektes lokalisiert, ist die 3D-Pose eindeutig ermittelt.
Mögliche Anwendungsgebiete sind das Laserschweißen, das Lasermarkieren, das Laserschneiden, das Laserbohren und die Micro-Materialbearbeitung.
Die L2K 3D-Kamera kann in allen Branchen eingesetzt werden, in denen Präzision bei der Bearbeitung von Objekten mit Lasern gefragt ist. Zu diesen gehören der Automotiv-Bereich, die Elektronik, die Medizintechnik, der Maschinenbau und auch die Schmuck- und Uhrenfertigung.

Pressemeldung, 12.09.2017

Über die Laser 2000 GmbH
Laser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als „Kundenspezifische Lösung aus einer Hand“. Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich.

Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen

Kontakt:

Stephan Kennerknecht
Photonics
Sales Group Manager
Tel: +49 8153 405-51
Mail: s.kennerknecht(at)laser2000.de

Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
D-82234 Wessling
+49 8153 405-0

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news-902Mon, 11 Sep 2017 11:09:42 +0200Internationaler Röntgenlaser European XFEL eröffnethttps://optecnet.de/http:///European XFEL, der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt, ist am 1.9. offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Forschungsminister und weitere hochrangige Gäste aus ganz Europa starteten den Forschungsbetrieb mit den ersten Experimenten.Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob die Bedeutung der neuen internationalen Forschungseinrichtung hervor: "Mit dem European XFEL ist eine weltweit einzigartige Anlage der Spitzenforschung entstanden, die bahnbrechende Erkenntnisse über die Nanowelt verspricht. Die Basis für die Innovationen von morgen wird durch die Grundlagenforschung von heute gelegt."European XFEL Geschäftsführer Prof. Dr. Robert Feidenhans'l sagte: "Wir sind stolz darauf, den stärksten Röntgenlaser der Welt zu eröffnen und zusammen mit den Nutzern den Forschungsbetrieb aufzunehmen. Der European XFEL ist eine einzigartige Anlage, die ganz neue Wissenschaftsbereiche eröffnen wird."Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, erklärte: "Was vor über 20 Jahren als Vision bei DESY begann und auf den Weg gebracht wurde, ist heute Wirklichkeit: der weltweit leistungsfähigste Laser für Röntgenlicht. Ich wünsche den Forscherinnen und Forschern aus aller Welt, die an dieser weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitskamera für den Nanokosmos forschen werden, viele grundlegende und revolutionäre Erkenntnisse."Der Röntgenlaser produziert extrem helle und ultrakurze Lichtblitze - künftig bis zu 27 000 Mal pro Sekunde, und damit 200 Mal mehr als andere Röntgenlaser. Mit Hilfe spezieller Instrumente ermöglichen diese Röntgenblitze völlig neue Einblicke in atomare Details und schnelle Prozesse im Nanokosmos. Mit ihnen werden Forscher beispielsweise die dreidimensionale Struktur von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln schneller und besser als bisher entschlüsseln können. Darüber hinaus lassen sich einzelne Bilder der Proben zu Filmen zusammenfügen, mit denen der zeitliche Ablauf von biochemischen und chemischen Vorgängen studiert werden kann - eine Grundlage für die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien oder umweltfreundlicheren Produktionsverfahren und alternativen Methoden der Energiegewinnung aus Sonnenlicht. Weitere Anwendungen liegen in der Materialwissenschaft bei der Entwicklung neuer Materialen und Werkstoffe, in der Optimierung von Speichermedien für Computer oder in der Untersuchung extremer Materiezustände, wie sie im Inneren von Exoplaneten vorkommen.Prof. Dr. Andrei Fursenko, Berater des Präsidenten der russischen Föderation und ehemaliger Forschungsminister, erklärte: "Dieses internationale Megaprojekt der Forschung ist unser gemeinsamer intellektueller Beitrag zur Welt der Wissenschaft. Viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten an diesem Projekt, was zeigt, dass dieses Projekt für die Zukunft konzipiert ist."Die französische Ministerin für Hochschulbildung, Forschung und Innovation, Prof. Dr. Frédérique Vidal, sagte: "Der European XFEL ist ein großartiges Beispiel für Europas führende Rolle im internationalen Wettbewerb und für das Knowhow der europäischen Industrie beim Bau von Instrumenten für die Spitzenforschung. Frankreich und seine europäischen Partner engagieren sich für die Stärkung und Weiterentwicklung großer Forschungsinfrastrukturen und dafür, diese zu einem gemeinsamen Ziel beim Aufbau des Europäischen Forschungsraums zu machen."Bürgermeister Scholz erklärte: "Mit dem European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unbekannte Welten vorstoßen und dazu beitragen, Antworten auf Menschheitsfragen zu finden, die das Leben auf unserem Planeten besser machen. Der European XFEL ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt im Geiste der Aufklärung und der internationalen Zusammenarbeit, und ein hoffnungsvolles Beispiel für gelebte europäische Integration und für den Erfolg der europäischen Forschungsförderung."Am European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, die sich über ein Auswahlverfahren um Experimentierzeit bewerben können. Die Vergabe der "Strahlzeit" - in der Regel etwa ein bis zwei Wochen pro Gruppe und Experiment - erfolgt ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz der eingereichten Vorschläge.Ministerin Johanna Wanka, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien begrüßten gemeinsam mit European XFEL Geschäftsführer Robert Feidenhans'l die ersten externen Forscher der neuen internationalen Großforschungseinrichtung und überreichten ihnen symbolisch ihre Nutzerausweise. Derzeit bereiten sich die Wissenschaftler und ihre Gäste intensiv auf die ersten Nutzerexperimente an der Anlage vor, die Mitte September beginnen.Der Schweizer Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, Dr. Mauro Dell'Ambrogio, sagte: "Heute haben elf Länder bewiesen, dass sie gemeinsam in der Lage sind, eine sehr komplizierte, sehr teure, der Wissenschaft gewidmete Einrichtung aufzubauen, und zwar in Rekordzeit und im Rahmen des Budgets. Der European XFEL ist ein neues Wahrzeichen der weltweiten Wissenschaftslandschaft, das ein brandneues Spektrum möglicher Experimente eröffnet."Der polnische stellvertretende Minister für Wissenschaft und Bildung, Prof. Dr. Łukasz Szumowski, erklärte: "Der 3,4 Kilometer lange unterirdische Röntgenlaser ist wahrlich Inbegriff für Spitzentechnologie. Wichtig ist, dass er nicht nur zur Grundlagenforschung, sondern auch zu praktischen Anwendungen beitragen wird, zum Beispiel in der Materialwissenschaft, der Biologie und sogar der Medizin, die mir besonders am Herzen liegt."Ministerin Karin Prien sagte: "Die Eröffnung dieses weltweit einmaligen Röntgenlasers ist ein großer Augenblick für die Wissenschaftswelt, die Mitgliedsländer des European XFEL-Council, für Deutschland und natürlich für Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Milliardenprojekt markiert eine neue Ära in der Grundlagenforschung und wird enorme Impulse auch für den Anwendungsbereich liefern - in Schenefeld ist ein Forschungsstandort von internationalem Rang entstanden."Anschließend erklärten European XFEL Wissenschaftler Ministerin Wanka und ihren Gästen in der unterirdischen Experimentierhalle die beiden ersten Experimentierstationen: das Instrument FXE, mit dem sich schnelle Reaktionen untersuchen und Molekülfilme aufnehmen lassen, und das Instrument SPB/SFX, das für die Erforschung von Struktur und Veränderung von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln wie Viren und Zellbestandteilen entwickelt wurde.Am Instrument FXE erklärten Wissenschaftler den Gästen, wie die ersten am European XFEL erzeugten Schnappschüsse einer chemischen Reaktion geplant sind. Dabei startet ein ultrakurzer Lichtblitz im sichtbaren Bereich die chemische Reaktion, ein Röntgenblitz nimmt zeitlich versetzt den aktuellen Zustand auf. Bei diesen ersten Experimenten werden reagierende Moleküle in wässriger Umgebung studiert, um den Einfluss des Wassers auf die Reaktion zu ergründen.Am Instrument SPB/SFX drückten die Gäste den Startknopf für das erste Experiment zur Strukturbestimmung eines Biomoleküls am European XFEL. Bei diesem Modellexperiment ist die Struktur zwar bereits bekannt - das heißt, die Forscher können damit die bestehenden Experimentierbedingungen überprüfen, beispielsweise ob Röntgenlaser und Instrument optimal aufeinander abgestimmt sind. Die ersten Proben mit unbekannter Struktur werden die Nutzer dann ab Mitte September mit an die Anlage bringen.Bereits seit dem 28. August sind über Hamburg Laserstrahlen zu sehen, die von der Elbphilharmonie, der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und dem Planetarium zu European XFEL in Schenefeld herüberscheinen. Damit begrüßt die Stadt Hamburg die internationale Forschungseinrichtung in der Metropolregion. Vom 1. bis zum 3. September wird sich die Farbe der Laserinstallation von grün nach blau ändern, sie verschmilzt dann mit der Installation Blue Port Hamburg.

 

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news-901Thu, 07 Sep 2017 17:16:03 +0200Max Planck School of Photonicshttps://optecnet.de/http:///- Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung vom BMBF ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Einrichtung eines neuen Exzellenznetzwerks, das federführend durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF geleitet wird, befürwortet. Die Max Planck School of Photonics (MPSP) bündelt die Kompetenzen der deutschen Photonik-Community und wird hochbegabte Nachwuchsforscher auf Weltspitzenniveau fördern. Das nationale Exzellenznetzwerk will damit an Standards von Eliteeinrichtungen wie der US-amerikanischen Harvard-Universität oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anknüpfen und neue Maßstäbe in der Forschung mit Licht setzen.
Die Photonik ist in den vergangenen Jahren zu einer dynamischen Wissenschaftsdisziplin gewachsen. Allein seit dem Jahr 2000 wurden sieben Nobelpreise mit direktem Bezug zur Optik vergeben. Diese umfassten sowohl Arbeiten der Grundlagenforschung als auch Arbeiten, welche die Wirtschaft und Gesellschaft radikal verändert haben: optische Kommunikation, digitale Fotografie und energieeffiziente, umweltfreundliche Lichtquellen. Deutschland ist dabei einer der weltweit führenden Standorte der Photonikforschung. Nur in den USA und in China werden mehr wissenschaftliche Arbeiten zur Optik veröffentlicht. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liegt die Bundesrepublik unten den größten Wissenschaftsstandorten schon jetzt weltweit auf Platz 1.
Zeitgleich dient die Photonik als Katalysator innovationsgetriebener Wirtschaftszweige, wie z.B. der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der industriellen Produktion. Im Jahr 2015 waren in Deutschland über 130.000 Mitarbeiter bei überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen der Photonikbranche beschäftigt. Dabei erwirtschafteten sie rund 30 Mrd. Euro, mit hohem Wachstum.
Um hochbegabte Nachwuchswissenschaftler noch besser fördern zu können und den wirtschaftlichen Erfolg der Photonikindustrie weiter auszubauen, wird nun mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) eine ganz neue Forschungsstruktur ins Leben gerufen. MPSP ist eines von drei Pilotvorhaben, deren Ziel es ist, einen neuen und global gültigen Standard für kompetitive Forschung von übergreifendem gesellschaftlichem Interesse zu etablieren.
„Mit der MPSP wird ein neues Niveau von Vernetzung innerhalb der Photonik erreicht sowie die Erforschung von Zukunftsthemen wie der Attosekundenphysik oder Quantenoptik vorangetrieben. Das Netzwerk zeigt die Fähigkeit der Photonik-Community, über Disziplingrenzen und institutionelle Barrieren hinweg große Forschungsthemen anzugehen“, erklärt Prof. Andreas Tünnermann, Gründungsdirektor der Max Planck School of Photonics und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie des Leistungszentrums Photonik in Jena. Prof. Edgar Weckert, Direktor für den Bereich Forschung mit Photonen am Deutschen Elektronensynchrotron in Hamburg ergänzt, dass die Max Planck School of Photonics „eine exzellente Plattform ist, um das Potenzial dieser Zusammenarbeit zu demonstrieren und sich perfekt mit der möglichen Einrichtung der nationalen Forschungsinfrastruktur National Photonics Labs ergänzt.“ Prof. Gerd Leuchs, ebenfalls Gründungsdirektor von MPSP und Direktor des Erlanger Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts führt aus: „Die Mitglieder der Max Planck School verbindet die Vision, Licht auf allen Skalen zu verstehen, zu beherrschen und es einzusetzen, um Lösungen für wichtige gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.“
Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzt: „Die Max Planck Schools sind ein herausragendes Programm, um auch in der Anwendungsforschung die Besten der Besten zu gewinnen und Brücken zu anderen Disziplinen zu schlagen. Deshalb wird die Fraunhofer-Gesellschaft nicht nur die Max Planck School of Photonics mit ca. 4 Millionen Euro unterstützen, sondern sich auch in Zukunft in diesem Programm stark engagieren.“

Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Photonik
Die MPSP verbindet dabei bereits bestehende nationale und internationale Graduiertenprogramme wie den International Max Planck Research Schools (IMPRS), den Graduiertenkollegs der DFG, den PIER Helmholtz Graduate Schools (PHGS) sowie den Graduiertenschulen der Bundes-Exzellenzinitiative. Ziel des Konsortiums ist es, alle wichtigen und zukunftsweisenden Communities der Photonikforschung zu einem interdisziplinären Verbund zu verknüpfen.
Die Themenvielfalt reflektiert sich in sieben universitären Standorten sowie neun teilnehmenden Forschungsinstituten. »Unser Konsortium repräsentiert dabei nicht nur die Champions-League der deutschen Photonikforschung, sondern auch ihre Tradition, visionäre Forschung über institutionelle Grenzen hinweg gemeinsam umzusetzen«, erklärt Prof. Tünnermann weiter.
Koordiniert wird das neue Exzellenznetzwerk von der Abbe School of Photonics, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist und als internationales Aus- und Weiterbildungszentrum der Photonik gilt. Unsere zwei internationalen Masterstudiengänge zeigen, dass Deutschland als Standort für forschungsnahe Ausbildung in der Photonik international auf höchstem Niveau attraktiv ist“, sagt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Universität Jena. „Dieser Erfolg beruht insbesondere auf der Basis der fruchtbaren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie der Photonik-Industrie“ analysiert der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Thüringens Wolfgang Tiefensee. Die MPSP werde diese Erfolgsgeschichte auf nationaler Ebene im Bereich der Forschung und des Forschungstrainings fortschreiben.
Unterstützt wird die Max Planck School of Photonics über die nächsten fünf Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Fördersumme von 15 Millionen Euro sowie durch die Fraunhofer-Gesellschaft mit weiteren 4 Millionen Euro.

Über unsere Partner
Die Partner der Max Planck School of Photonics forschen und lehren an 7 Standorten in Deutschland. Sie repräsentieren mit der Universität Hamburg, der Georg-August-Universität Göttingen  (GAU), der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), den Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Photonik-Exzellenz der deutschen Universitäten und mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (BPC), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Institut Jena (GSI HIJ) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) ebenso die der vier großen deutschen außeruniversitären Forschungsgesellschaften.

Presseinformation 05. September 2017

Kontakt:

Dr. Kevin Füchsel
Head of Department Strategy & Marketing
Fraunhofer Institute for Applied Optics and Precision Engineering IOF
Albert-Einstein-Strasse 7, 07745 Jena
Phone:  +49 3641 807-273
Kevin.Fuechsel@iof.fraunhofer.de
http://www.iof.fraunhofer.de

 

 

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-900Wed, 06 Sep 2017 14:22:26 +0200COLOSUS – Elektro-Optisches (E-O) Test & Kalibrations-System von VIS bis IR (0.3 μm – 14 μm)https://optecnet.de/http:///Labsphere und Santa Barbara Infrared (SBIR) präsentieren COLOSUS, das erste elektro-optische (E-O) Komplett-System für Test und Kalibration, welches den gesamten Wellenlängenbereich von 0.3 μm bis 14 μm integriert (UV, VIS, NIR, SWIR, MWIR, und LWIR).Das COLOSUS E-O Testsystem vereinigt Kollimationsoptik, Software und homogene Lichtquellen und schafft damit die technischen Voraussetzungen, um Kameras und Sensoren über einen sehr breiten Spektralbereich optisch zu charakterisieren. Die vereinte Software-Lösung (IR Windows 4) erlaubt über 90 Standardtests, mehr als 30 verschiedene Frame Grabber- und Kamera-Interfaces sowie Echtzeit-Tests und kann in drei unterschiedlichen Bedienmodi (Operator, Developer, Programmer) ausgeführt werden.
Der Haupt-Anwendungsbereich dieses Komplett-Systems für Test und Kalibration liegt im Bereich der Sensor-Fusion, wie etwa bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme. COLOSUS ermöglicht ein Monitoring über Detektorgrenzen hinweg (bsp. CCD, CMOS, InGaAs, InSb, MCT, etc.) und ist damit das erste E-O Testsystem, das diesen Ansprüchen gerecht wird.
(Autor: Dr. Andreas Eisele, SphereOptics GmbH)

Weitere Informationen:
http://tinyurl.com/ychc8ag4

Kontakt:
SphereOptics GmbH
Gewerbestrasse 13
82211 Herrsching

Dr. Andreas Eisele
Telefon: +49 8152 / 983 78-90
E-Mail: info@sphereoptics.de
www.sphereoptics.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-898Tue, 05 Sep 2017 11:47:00 +0200Die Quarzuhr wird 50https://optecnet.de/http:///Das CSEM feiert die Geburtsstunde der Mikroelektronik in der Schweiz. Neuenburg, 5.9.2017 – Vor 50 Jahren wurde in den Labors des CEH – der Vorgängerorganisation des CSEM – die erste Quarz-Armbanduhr entwickelt. Als Hüter dieser Kompetenzen ehrt das CSEM Genie und Vordenkergeist der Schweizer Pioniere, die am Ursprung einer Technologie standen, welche das Gesicht der Uhrmacherkunst verändern sollte. In der Folge ermöglichte es diese Pionierarbeit unserem Land, Spitzenkompetenzen in der Mikroelektronik aufzubauen, ihrerseits Wegbereiter für die digitale Revolution.

Kontakt:
Aline Bassin Di Iullo
Strategic Communication Manager
aline.bassin(at)csem.ch

T +41 32 720 5226
M +41 76 577 4489

CSEM SA
Jaquet-Droz 1 | CH-2002 Neuchâtel
www.csem.ch

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-890Tue, 05 Sep 2017 00:00:00 +0200Co-Creation – was ist das? Ein Impulsvortrag von Michael Hosp, kdg opticomp https://optecnet.de/http:///Bei der 18. MV von bayern photonics bei Qioptiq Ende Juli präsentierte Michael Hosp einen Impulsvortrag über Co-Creation und ließ seine Zuhörer*innen sogleich ein wenig üben. Eingefahrene Muster zu durchbrechen ist gar nicht so einfach. Jede Führungskraft kann ein Lied davon singen. Selbst Daumen und Zeigefinger wollen stets in die einmal gelernte Richtung zeigen. Mit genau diesem anschaulichen Beispiel hat Michael Hosp bei der 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics, die dieses Mal am 26. Juli bei der Firma Qioptiq Photonics in Feldkirchen bei München stattfand, seinen auch sonst unorthodoxen Vortrag begonnen. Denn anstatt einfach über die Expertisen der kdg zu sprechen, zäunte er das Pferd sprichwörtlich von hinten auf, indem er bilderreich darlegte, wie es selbst in disruptiven Märkten und über einen langen Zeitraum hinweg gelingen kann, ein Unternehmen lebendig und resilient zu halten. Hosp setzt dabei ganz auf Co-Creation, also auf gemeinsames Gestalten. „Co-Creation, das ist mein Credo, bildet die Basis von Veränderung und Innovation. Erst co-creativ kommen Teams ins Fliegen, ist ein Unternehmen im Flow“, ist Hosp überzeugt. Zudem mache Co-Creation die Menschen glücklich, um freilich sofort augenzwinkernd mit einer weniger erfreulichen Nachricht aufzuwarten. Leider müsse man da ein Leben lang dran bleiben und trainieren. Doch Michael Hosp gab postwendend Entwarnung: „Es ist einfacher als Sie denken. Lassen Sie öfter mal den Schmäh rennen und Ideenfeuerwerke steigen, hebeln Sie längst überkommene Hierarchien aus. Dann kommen Sie gar nicht mehr raus aus der Co-Creation, versprochen!“

Weitere Informationen zum Managementtraining:
http://www.kdg-mt.com/de/kdg-campus

Kontakt:

kdg opticomp GmbH
A-6652 Elbigenalp 91
+43 (5634) 500 700
opticomp(at)kdg.at
www.kdg-opticomp.com

 

http://www.kdg-mt.com/de/kdg-campus

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-896Mon, 04 Sep 2017 19:55:00 +0200TOPTICA receives OSA Engineering Awardhttps://optecnet.de/http:///Guide Star Alliance led by TOPTICA recognized with Paul F. Forman Team Award Munich – The Optical Society (OSA) announced on Aug. 18, 2017 that the Guide Star Alliance will be rewarded with the 2017 Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award. Under contract of and in close collaboration with the European Southern Observatory (ESO), industrial partners, TOPTICA Photonics and MPB Communications (MPBC), joined together to develop a high-power CW tunable guide star laser system called the SodiumStar. The team’s development is now considered the quasi-standard for existing and planned telescopes around the world. The Guide Star Alliance will receive the award on Sept. 18, 2017 during “Frontiers in Optics (FiO) + Laser Science (LS)” in Washington DC (USA). Wilhelm Kaenders (TOPTICA), Wallace Clements (MPBC) and Daoping Wei (MPBC) will accept the award on behalf of the team.“I have been highly impressed by the outstanding professionalism and expertise of the TOPTICA/MPBC team,” said Corinne Boyer, adaptive optics group leader of the “Thirty Meter Telescope” (USA). “The result is a ‘first class’ sodium laser now available for the entire adaptive optics community.”
Maxime Boccas, head of maintenance, support and engineering at the European Southern Observatory (Chile), described the laser as being “the greatest achievement in astronomic instrumentation of the last ten years.”
After seven years of development, the SodiumStar is now recognized as a core technology for the next generation of earth-based telescopes. It was already recognized with an innovation award of the Berthold Leibinger Foundation in 2016.
The sodium laser system creates an artificial guide star that serves to measure and remove image blurring due to the earth’s atmosphere. The laser system has been optimized to provide efficient power conversion, wavelength stability, excellent beam quality and high photon return. Its generic Raman fiber amplifier technology (licensed from ESO) allows scaling of the single-frequency output power to highest levels while preserving the beam quality. Apart from basic astronomical research, this laser system will leverage ground-based approaches to space debris tracking and remediation using lasers as well as ground-to-satellite laser communications.

About the Award
The Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award was established by The Optical Society in 1989 and has since been bestowed on dozens of outstanding researchers and engineers. Named in remembrance of Paul F. Forman, who, among many other accomplishments, effectively raised the visibility of optical engineering. This team award recognizes technical achievements such as product engineering, process, software and patent development, as well as contributions to society such as engineering education, publication and management, and furthering public appreciation of optical engineering. For more information on the award or the nomination process, visit OSA Awards.
About The Optical Society
Founded in 1916, The Optical Society (OSA) is the leading professional organization for scientists, engineers, students and entrepreneurs who fuel discoveries, shape real-life applications and accelerate achievements in the science of light. Through world-renowned publications, meetings and membership initiatives, OSA provides quality research, inspired interactions and dedicated resources for its extensive global network of optics and photonics experts. For more information, visit osa.org.
Related Links:
TOPTICA SodiumStar laser system
TOPTICA Press Release (2016): Leibinger Innovation Prize for TOPTICA Guide Star Laser
TOPTICA Press Release (2016): Four new TOPTICA guide star lasers

TOPTICA Projects GmbH
Lochhamer Schlag 19
82166 Graefelfing
Germany
www.toptica-projects.com
http://www.toptica.com/company-profile/news/

Contact
Dr. Wilhelm Kaenders
Phone + 49 89 85837-0 Fax + 49 89 85837-200
info(at)toptica-projects.com
TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization. TOPTICA Projects GmbH is a TOPTICA Photonics AG subsidiary with focus on specialty laser system development.

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Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-895Mon, 04 Sep 2017 19:41:07 +0200Neuer IR-Kataloghttps://optecnet.de/http:///Große Vielfalt an Infrarot-Komponenten Mit einem neuen, über 130 Seiten starken Katalog präsentiert LASER COMPONENTS sein umfangreiches Angebot an Infrarot-Komponenten. Viele der Produkte fertigt das Unternehmen an den Standorten in Arizona und Florida selbst. Dazu zählen neben pyroelektrischen Detektoren, PbS- und PbSe- Detektoren, vor allem die erfolgreichen (x)InGaAs-Photodioden und -Sensor Arrays. Andere Bauteile stammen von renommieren Herstellern wie Alluxa, NOC, Xenics oder Helioworks.„Infrarot-Technologie ist seit jeher ein wichtiger Produktbereich bei LASER COMPONENTS“, sagt Johannes Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR- Technologien. „Dabei profitieren wir heute auch von dem Expertenwissen, das sich in den letzten Jahrzehnten im Unternehmen aufgebaut hat. Daher bietet unser Katalog den Kunden nicht nur einen Überblick über unsere Produkte, sondern auch technisches Hintergrundwissen.“ Dass die Unternehmensgruppe den technischen Fortschritt der IR-Technologie maßgeblich vorantreibt, beweisen die Entwickler der LASER COMPONENTS Pyro Group mit der neuen LD2100-Serie. Diese Detektoren mit integrierten Differenzverstärkern erreichen ein bisher nie dagewesenes Signal-Rausch- Verhältnis von 1,4 und mehr.

Der Katalog steht auf der Webseite zum Download bereit. Die gedruckte Version ist ebenfalls kostenfrei erhältlich.

https://www.lasercomponents.com/de/news/grosse-vielfalt-an-infrarot-komponenten/

 

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-894Mon, 04 Sep 2017 19:18:55 +0200Mass spectrometric analysis of oxidative protein damagehttps://optecnet.de/http:///- and how it may be applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapyGerne möchten wir Sie auf unser aktuelles LIFE-Seminar am 11. September aufmerksam machen und Sie herzlich einladen: 

Thema:         Mass spectrometric analysis of oxidative protein damage and how it may be
                      applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapy

Referent:     Prof. Dr. Henrik Daub

Einladung zum Download als pdf-Datei

Kontakt:
Kornelia Eberle
Sekretariat
Laser-Forschungslabor / LIFE-Zentrum
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Feodor-Lynen-Str. 19, 81377 München
Tel.: +49 (0)89 4400 74865

E-Mail: Kornelia.Eberle(at)med.uni-muenchen.de
www.klinikum.uni-muenchen.de

www.klinikum.uni-muenchen.de/LIFE-Zentrum/de/lfl

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-882Sat, 19 Aug 2017 09:27:05 +0200WITec Paper Award 2017 für hervorragende wissenschaftliche Veröffentlichungenhttps://optecnet.de/http:///Der von der WITec GmbH alljährlich verliehene Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, sofern im Rahmen der experimentellen Arbeiten ein WITec-Gerät verwendet wurde. Zu den Auswahlkriterien gehörten die Bedeutung der Arbeit für die Wissenschaft und die Originalität der verwendeten Techniken.Unter fast 60 Einsendungen für den WITec Paper Award 2017 ermittelte unsere Jury die drei besten Artikel. Sie waren von Wissenschaftlern aus Irland, Portugal sowie Deutschland eingereicht worden, die Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDC), Textilfasern und Zement mit konfokalen Raman-Mikroskopen von WITec untersuchten.

Der Paper Award GOLD ging an Maria O‘Brien vom Trinity College in Dublin (Irland) für die Analyse der vier Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs) MoS2, MoSe2, WS2 und WSe2. Mit ihren Kollegen Niall McEvoy, Damien Hanlon, Toby Hallam, Jonathan Coleman and Georg Duesberg untersuchte sie die Raman-Moden dieser Materialien, die von der Dicke der untersuchten Materialien und der Anordnung der einzelnen Moleküllagen abhängig sind. Im Rahmen dieser Studie zeigten die Autoren, dass die niederfrequenten Raman-Moden der TMDC weitere Informationen zu jenen liefern, die aus den üblicherweise verwendeten Raman-Moden höherer Frequenz gewonnen werden können.

Den Paper Award SILVER erhielt Helena Nogueira von der Universität Aveiro (Portugal). Die Wissenschaftlerin und ihre Co-Autoren Sara Fateixa, Manon Wilhelm und Tito Trindade hatten Leinenfasern auf verschiedene Weise mit Methylenblau gefärbt und den Färbeprozess mit Hilfe von dreidimensionaler Raman-Mikroskopie und SERS (surface enhanced Raman scattering) analysiert. Außerdem untersuchten sie, wie Nanopartikel aus Silber, die als antimikrobielle Substanzen auf Textilien aufgebracht werden, sich an die Fasern an- bzw. darin einlagern.

Den Paper Award BRONZE gewann Jonas Higl von der Universität Ulm für die Analyse von Zement. Mit seinen Kollegen Marcus Köhler und Mika Lindén nutzte er die zerstörungsfreie Raman-Mikroskopie, um die verschiedenen Hydratphasen und –strukturen zu analysieren, die während der Reaktion zwischen Zement und dem Anmachwasser entstehen. Die Studie ist nach Kenntnis der Autoren die erste, in der Raman-Mikroskopie zur Analyse von Zement verwendet wurde.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
news-881Sat, 19 Aug 2017 09:17:29 +020020 Jahre an der Spitze der Raman-Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///Die WITec GmbH, ein Hersteller von Raman-Mikroskopen, feiert sein 20jähriges Firmenjubiläum. Die Firma wurde 1997 von drei Physikern aus der Universität Ulm heraus gegründet. 2017 beschäftigt sie fast 60 Mitarbeiter.Die WITec GmbH hat heute fast 60 Mitarbeiter an ihrem Hauptsitz in Ulm sowie in den Niederlassungen in Spanien, China, Japan, Singapur und den USA. Der firmeneigenen Maxime „Focus Innovations“ folgend entwickelte WITec in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Technologien und erreichte mit seinen qualitativ hochwertigen, flexiblen und leistungsstarken Geräten eine hohe Kundenzufriedenheit.

WITec ist der führende deutsche Hersteller für konfokale Mikroskopiesysteme für modernste Raman‑, Rasterkraft- sowie Nahfeld-Mikroskopie (SNOM) und entwickelte die integrierte RISE (Raman Imaging and Scanning Electron) Mikroskopie. An seinem Stammsitz in Ulm, Deutschland, entwickelt und produziert WITec sämtliche Produkte. Zweigstellen in den USA, Japan, Singapur, Spanien und China sichern die Unterstützung der Kunden auf allen Kontinenten. Bis heute sind die konfokalen Raman-Mikroskope von WITec unübertroffen hinsichtlich Empfindlichkeit, Auflösung und Bildgebung. Innovationpreise wie der Achema Innovation Award 2015 für das voll-automatische apyron Mikroskop und der Prism Award 2015 für RISE-Mikroskopie dokumentieren die Innovationskraft von WITec.

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news-874Tue, 08 Aug 2017 08:54:17 +0200Forschung und Industrie verbinden: IR WORKshop erstmals in den USAhttps://optecnet.de/http:///Der „4th international IR WORKshop“ von LASER COMPONENTS ist gleichzeitig eine Premiere. Das erfolgreiche Branchentreffen findet dieses Jahr erstmals in den USA statt - auf dem Campus der Arizona State University in Tempe. Die Veranstaltung am 8. und 9. November richtet sich an IR-Experten aus aller Welt. Um möglichst viele von ihnen zu erreichen, wird das Unternehmen seinen WORKshop zukünftig abwechselnd in Deutschland und den USA abhalten. Mit 40 Vorträgen zu den neuesten Entwicklungen und über 20 Posterpräsentationen von Studentenprojekten erwartet die Teilnehmer ein anspruchsvolles Programm, das alle Aspekte der Infrarot-Technologie abdeckt – von IR-Detektoren, -Quellen und -Filtern über das Design von einzelnen Subsystemen bis hin zu Spektroskopie und Sensoranwendungen.

Der WORKshop versteht sich als Diskussions- und Kommunikationsforum, bei dem sich die Teilnehmer über die Herausforderungen und Entwicklungen der Branche genauso austauschen, wie über Technologiekonzepte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Neben einem Beirat aus anerkannten Branchengrößen wird die US-Version der Veranstaltung von renommierten Forschungseinrichtungen unterstützt wie dem MIRTHE+ Photonics Sensing Center der Princeton University und dem Center for Photonics Innovation der Universität Arizona.

„Das Konzept unserer Veranstaltung ist in den USA so noch nicht bekannt“, erklärt Susan Wells von LASER COMPONENTS USA. „Mit einer schnellen Folge von Präsentationen wollen wir eine kreative Atmosphäre schaffen, in der sich Vertreter aus Forschung und Industrie finden und austauschen können.

Erstmals werden wir auf einem IR-WORKshop auch Studenten die Möglichkeit geben, ihr wissenschaftliches, technisches und unternehmerisches Können zu beweisen.“

Weitere Informationen zum WORKshop sowie Termine und Bedingungen zum Einreichen von Beiträgen finden Sie unter www.ir-workshop.info

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news-873Tue, 08 Aug 2017 08:37:42 +0200SVS-Vistek GmbH feiert 30-jähriges Bestehenhttps://optecnet.de/http:///Der Seefelder Spezialist für hochwertige Industriekameras feiert sein Jubiläum im Kreis der Belegschaft im Salzburger Land. Vor 30 Jahren, am 13. Juli 1987 gründete Ulf Weißer die Vis-Tek. Aus einer langjährigen Kooperation mit Walter Denk ging 1998 daraus die fortan gemeinsame SVS-Vistek GmbH hervor.Entstanden als Distributor von opto-elektronischen Komponenten und Systemintegrator, begann SVS-Vistek im Jahr 1999 mit der Konstruktion und der Herstellung von Industriekameras für die Bildverarbeitung. Seit 2009 unterstützt Andreas Schaarschmidt als dritter Gesellschafter ein zunehmend international ausgerichtetes Marketing.
Die Idee, dem Kunden die beste Lösung zu bieten verdankt die SVS-Vistek ein stetes Wachstum und sie ist auch heute noch zentrale Motivation der Firma. Über 50 Mitarbeiter entwickeln, beraten und setzen die Bedürfnisse der Kunden in hochwertige Produkte um. Basierend auf einem qualitativ sehr leistungsfähigen Produktspektrum für den Factory Floor entwickelt sich die SVS-Vistek GmbH mit hohen Wachstumsraten immer mehr zu einem anerkannten Spezialisten für höchstauflösende CCD- und CMOS-Industriekameras.
Zwei Tage lang feierte die SVS-Vistek nun ihr 30-jähriges Bestehen mit ihren Mitarbeitern. „Wir haben wohl vieles richtig gemacht“, führt Walter Denk aus. „Die Nachfrage stimmt, wir werden uns auch in Zukunft im globalen Markt weiter mit innovativen Antworten dem Wettbewerb stellen. Und wir suchen für diesen Weg stets nach weiteren talentierten Mitarbeitern.“

SVS-Vistek – machine vision made in Germany: As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.
www.svs-vistek.com

Pressemeldung, SVS-Vistek, 26.07.2017

Kontakt:
SVS-Vistek GmbH

Frau Ivonne Hagena
Mühlbachstraße 20
82229 Seefeld
Tel.: +49 (0) 8152/99 85 21
E-Mail: i.hagena(at)svs-vistek.com
www.svs-vistek.com

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news-872Mon, 07 Aug 2017 09:51:08 +0200Klimaforschung in der Stratosphäre: Höhenforschungsflugzeug untersucht Partikelschicht über Asienhttps://optecnet.de/http:///Höhenforschungsflugzeug M55-Geophysika nimmt von Kathmandu aus erstmals Messungen in der Stratosphäre vor. Suche nach den Quellen der Aerosolschicht in bis zu 20 Kilometern Höhe. Internationale Kooperation mit mehr als 30 wissenschaftlichen Organisationen aus 15 Ländern. Sie ist eine der großen Unbekannten in der Klimaforschung: Die Aerosolwolke über dem asiatischen Sommermonsun besteht aus kleinen Tröpfchen und Staubteilchen, die in bis zu 17 Kilometer Höhe gelangen und dort auf das Klima wirken. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) erforscht jetzt im Projekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predications) die Atmosphäre über Nepal mit einem Höhenforschungsflugzeug. Am 27. Juli 2017 startete die russische M55-Geophysika zum ersten Messflug in die Stratosphäre. "Wir wollen im Gebiet das asiatischen Monsuns die Zusammensetzung der Luftmassen im Höhenbereich von 12 bis 20 Kilometer im Detail erforschen", sagt DLR-Atmosphärenforscher Dr. Hans Schlager. "Besonders interessieren uns dabei die Quellen der bisher nur von Satelliten beobachteten Aerosolschicht."

Gigantischer Luft-Fahrstuhl
Während des Sommers hat der asiatische Monsun Einfluss auf das Wettergeschehen der gesamten Nordhemisphäre. Wie in einem riesigen Fahrstuhl werden hier enorme Mengen an Luft bis in über 16 Kilometer Höhe geschleudert. Damit erreichen sie bereits den Übergangsbereich zur Stratosphäre, dem Stockwerk  der Erdatmosphäre, in dem die Ozonschicht liegt. In der Stratosphäre verweilt die im Monsun hochtransportierte Luft jahrelang und breitet sich weltweit aus. Satellitenbilder zeigen direkt oberhalb des Monsuns eine dünne Wolke aus Aerosolen, die sich über Südasien von der arabischen Halbinsel bis zur Ostküste Chinas erstreckt.
Mit ihren Instrumenten untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre den Eintrag von Aerosolvorläufergasen, insbesondere Schwefeldioxid und Stickoxiden in den oberen Luftschichten. "Am Höhenforschungsflugzeug Geophysika haben wir zwei komplexe vollautomatische Messinstrumente  montiert“, erklärt Schlager. „Ein Ionen- und Spurengas-Massenspektrometer haben wir extra für diese Forschungskampagne entwickelt.“

Kleine Partikel mit Klimaeffekt
Aerosole können erwärmend oder abkühlend auf das Klima wirken, je nach ihrer Zusammensetzung und abhängig davon, wie sie in komplexer Weise mit Wolkenbildungsprozessen wechselwirken. Der Klimaeffekt von Aerosolen gilt als einer der großen Unsicherheiten bei der Vorhersage von Klimaänderungen. "Die Zusammensetzung und Herkunft der Aerosolwolke über dem Monsun sowie die Prozesse, die zu ihrer Bildung führen, zählen zu den großen aktuellen Forschungsschwerpunkten der Atmosphärenforschung“, so Schlager. „Wir wissen bisher auch nicht, wie das Monsunsystem auf Änderungen der Emission von Luftschadstoffen oder auf Klimaänderungen reagieren wird.“
Das internationale Wissenschaftlerteam im Projekt StratoClim will diese Wissenslücke schließen. Insgesamt arbeiten mehr als 30 wissenschaftliche Organisationen aus elf europäischen Ländern, den USA, Bangladesch, Indien und Nepal zusammen. Projektleiter Markus Rex vom AWI freut sich: „Erstmals ist es uns jetzt möglich, die Zusammensetzung der Luft zu studieren, die sich nach dem Transport durch den Monsun in der Tropopausenregion und in der Stratosphäre ausbreitet.“
Nach jahrelangen Bemühungen verschiedener internationaler Forscherteams und mehreren gescheiterten Versuchen ist es dem Konsortium gelungen, Zugang zum einzigartigen Luftraum über dem Himalaya zu erhalten und erstmals Messungen mit  der M55-Geophysika in Nepal, Indien und Bangladesch bis in eine Höhe von 20 Kilometern durchzuführen. Der erste Messflug am 27. Juli 2017 ist der Auftakt zu einer Serie von neun Forschungsflügen in dieser Region, die noch bis Mitte August 2017 stattfinden und von Messungen mit Höhenforschungsballonen begleitet werden, die von Nepal, Bangladesch, China, Indien und Palau aus starten.

Das Projekt StratoClim
Das Forschungsprojekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predictions) wird von der Europäischen Union gefördert. Es hat das Ziel, Schlüsselprozesse im Klimasystem der oberen Troposphäre und der Stratosphäre besser zu verstehen, um dadurch zuverlässigere Prognosen des Klimawandels zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligen sich neben dem DLR mehr als 30 Forschungsinstitute und Universitäten aus 15 Ländern unter Federführung des AWI.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23520/year-all/#/gallery/27751

Kontakte:
Manuela Braun
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations, Redaktion Raumfahrt
Tel.: +49 2203 601-3882
Fax: +49 2203 601-3249
Mailto:Manuela.Braun(at)DLR.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
Fax: +49 8153 28-1841
Mailto:Hans.Schlager(at)DLR.de

Sebastian Grote
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Kommunikation und Medien
Tel.: +49 471 4831-2006
Mailto:Sebastian.Grote(at)AWI.de

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news-871Mon, 07 Aug 2017 09:37:35 +0200Schülerexperimente im Hörsaal: VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden prämiert Nachwuchsforscherhttps://optecnet.de/http:///Technik begeistert Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen – Das hat das fünfte VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden bewiesen. 21 Schülerteams von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe stellten einer Fachjury ihre monatelang vorbereiteten Experimente und Vorträge aus Naturwissenschaft und Technik vor.Dabei deckten sie die unterschiedlichsten Bereiche der Ingenieurwelt ab. In Vorträgen wie „Biokraftstoffe – Segen oder Fluch?“, „Energieversorgung der Zukunft: Die Solarzelle“ oder „Der Bernoulli- und der Coanda-Effekt“ zeigten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihr Wissen rund um die Naturwissenschaften. Auch stellten sich die Schülerinnen und Schüler Alltagsproblemen und präsentierten Lösungen zu „Tinnitus – wie wird man das Klingeln wieder los?“ oder „Weg mit Beschriftung – Graffiti Entfernung“. Dass die Digitalisierung auch in die Klassenzimmer und Lehrpläne Einzug gehalten hat, verdeutlichte der Vortrag zur „Steuerung von Physical-Computing-Systemen über Gesten“. Aus vier verschiedenen Vortragsrunden wurden nach Abschluss der Präsentationen die Siegerteams im vollbesetzten Siemens Innovatorium gekürt.

Gleich zwei Siegerteams konnte das Erasmus-Gymnasium Amberg verzeichnen. In der Unterstufen-Gruppe setzte sich das Team mit dem Thema „Wir lassen wischen! Tafelroboter im Modell“ durch und in der Mittelstufen-Gruppe konnte das Team mit dem Vortrag „Die NERFer“ die Fach-Jury überzeugen. Für die Oberstufe gab es aufgrund der zahlreichen Teamanmeldungen zwei Vortragsrunden, in denen sich einmal die Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums aus Schwandorf mit dem Thema „Rund um die Sonnenmilch“ und einmal die vom St. Gotthard Gymnasium aus Niederalteich angereisten Schülerinnen mit dem Titel „Methoden zur Bestimmung von Mikroplastik“ die begehrte Siegertrophäe sichern konnten. Die vier Siegerteams erhielten jeweils 300 € für ihre Klassenkasse und natürlich eine Siegerurkunde.

„Es ist erstaunlich, was die Schüler in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Jedes Team hat eine spannende und kniffelige Fragestellung gefunden und dafür im Team Lösungen entwickelt. Es ist toll, diese jungen Nachwuchsforscher hier in den Hörsälen zu erleben“, so Prof. Dr.-Ing. Werner Prell, der in diesem Jahr als neuer Vorsitzender der VDI-Bezirksgruppe in Amberg-Weiden und Professor an der OTH Amberg-Weiden das VDI-Schülerforum fachlich leitete.

Mit dem VDI-Schülerforum als Angebot vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) erreichen die Veranstalter ihr gemeinsames Ziel: Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und sie an die spannenden Themen der Ingenieurwelt heranführen. Sein VDI-Vorgänger, Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß, hatte

das VDI-Schülerforum 2009 an der OTH Amberg-Weiden gestartet. Dass dieses Format zur MINT-Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht nur die regionalen Schulen in der Nordoberpfalz begeistert, zeigte etwa die diesjährige Teilnahme des St. Gotthard-Gymnasiums aus Niederalteich.

Das nächste Amberger VDI-Schülerforum ist für 2019 geplant.

Kontakt:
Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info(at)oth-aw.deinfo(at)oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

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news-870Mon, 07 Aug 2017 08:27:40 +0200Starthilfe für Geflüchtete: Weg ins Studium geebnethttps://optecnet.de/http:///10 junge Männer, die ihre Heimat verlassen mussten, haben im Sommersemester das PropädeutikumPLUS C1.1 an der OTH Amberg-Weiden in Amberg besucht. In diesem Vorbereitungskurs erweiterten sie ihr Wissen auf sehr hohen Niveau Deutsch C1.1 und Mathematik. Am Ende legten acht Kursteilnehmer eine freiwillige Prüfung erfolgreich in Deutsch ab. Damit ist der Weg in Studium geebnet. Fast alle Teilnehmer haben sich für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden beworben und auch schon Zusagen bekommen.Die Kurs-Teilnehmer sind überwiegend aus Syrien und Palästina nach Deutschland gekommen. Im PropädeutikumPLUS C1.1 bildeten sie sich intensiv in Deutsch (C1.1) und Mathe fort, ein Semester lang, 24 Stunden pro Woche.
„Mit dem C1.1 Kurs konnten wir den letzten Schliff für einen erfolgreichen Start ins Studium geben“, sagt Özlem Ajazaj-Tangobay, die das PropädeutikumPLUS betreut. „Die Teilnehmer waren hoch qualifiziert und sehr motiviert.“

PropädeutikumPLUS auch im Wintersemester 2017/18
Eine Chance auf einen Neustart in Deutschland: Die OTH Amberg-Weiden bietet auch im kommenden Wintersemester wieder für studierfähige Flüchtlinge den Vorbereitungskurs PropädeutikumPLUS B2 an. Für die studierfähigen Geflüchteten ist der Kurs kostenlos. Möglich macht dies das Programm Integra des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das mit rund 26.000 Euro das PropädeutikumPLUS an der OTH Amberg-Weiden fördert. Das bundesweite Programm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, zielt darauf ab, die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium zu unterstützen.

Interessiert? Kommende Woche besteht die Möglichkeit, tiefergehende Informationen zu erhalten. Die Infoveranstaltungen finden statt:

07. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Weiden, Fakultät BW/WI, Raum 207
08. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Amberg, Fakultät MB/UT, Raum 110
 

Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info@oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-868Fri, 04 Aug 2017 15:06:00 +0200Cross-sectorial Workshop at the Internet of Things Solutions World Congress in Barcelonahttps://optecnet.de/http:///The RespiceSME project consortium would like to invite you to the Cross-sectorial Workshop on October 3rd which takes place within the Internet of Things Solutions World Congress in Barcelona. The topic is ‘Light Technologies in Transport, Manufacturing, Energy & Environment’. Participants can discover the current photonics technologies developed to provide solutions for these fields of application and establish successful contacts for their business.

Registration is possible under the following link: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfMfXi-MkoKFnlixUWF6Q2dkJP-_UkQXsK3OgpQgYaJru-ysA/viewform

Complimentary Expo Passes are available – please use the following code: 111B9B47.

Additionally, companies of the Automotive sector have the opportunity to be included into a report about the photonics applications in Automotive by the RespiceSME project consortium, aiming at mapping photonics in Automotive around Europe. Content for the report can be uploaded under the following link until September 2nd: https://secpho.typeform.com/to/eUwo8X

You can download the flyer here.

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWHanse Photonik
news-867Wed, 02 Aug 2017 13:51:39 +0200Qioptiq präsentiert sich als Gastgeber der Mitgliederversammlung des bayerischen Clusters für Optische Technologien, bayern photonics e. V.https://optecnet.de/http:///Zum ersten Mal in der Geschichte seiner Mitgliedschaft im Innovationsnetz bayern photonics e. V. begrüßte Qioptiq Feldkirchen vergangenen Mittwoch die Mitglieder des Netzwerks zu ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Innovationsforum und Table Top-Ausstellung.Hier finden Sie die "Feldkirchen-News" zum Download.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-866Wed, 02 Aug 2017 12:52:04 +0200Kommunikationsforum und MV von bayern photonics bei Qioptiq in Feldkirchenhttps://optecnet.de/http:///Ein Rückblick: Rege Diskussionen, konstruktive Entscheidungen und viel Raum für Information und Kommunikation. „Es ist unglaublich, aber ich darf Sie heute zur 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics e.V. begrüßen“. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayerischen Photonik Clusters die Sitzung am 26. Juli 2017 bei Qioptiq in Feldkirchen bei München. In deren Verlauf wurden eine neue strategische Ausrichtung, Veränderung des Leistungsportfolios und ein breiteres Technologiespektrum vorgestellt um weitere Dienstleistungen für die Mitglieder anzubieten. Mit dem Beschluss einer gestuften Beitragserhöhung ab 2018 und einer einmaligen Sonderzahlung sprechen rund 50 anwesende Akteure dem Photonik-Netzwerk ihr Vertrauen aus und geben gleichzeitig neuen Impact. Ein Highlight des anschließenden, öffentlichen Kommunikationsforums bei Qioptiq bildete die ausgeklügelte Firmenführung, die den Teilnehmern einen ersten Einblick in das Produktspektrum von Qioptiq ermöglicht. Vorträge zu verschiedenen Schwerpunkten boten Informationen und Stoff zum Diskutieren: Michael Nußbaum (Qioptiq Regen) und Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics) nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise „Von der klassischen Optikfertigung zum Druck von Optiken“ und Dr. Friedrich Bachmann (FriBa LaserNet) warf ein Schlaglicht auf „Trends in China“. Mit seinem Vortrag „polemischen Aussagen zum Innovationsmanagement (… was nicht im Lehrbuch steht)“ leitete Dr. Ulrich Lange (chance4change) zum nächsten Fokus "Managementtraining" über. Im Anschluss daran führte Michael Hosp (kdg opticomp) die Teilnehmer zu einem neuen Ansatz im Managementtraining mit dem Zauberwort Co-Creation. Der Begriff Co-Creation steht für die Fähigkeit, neue Lösungen und Ideen in Teams spielerisch und zugleich in einer sehr fokussierten Weise zu schaffen. (www.kdg-mt.com/de/kdg-campus) Die Table-Top Ausstellung, bei der sich 18 Mitglieder ihren Cluster-Kollegen präsentierten, bot mit kleinen bayerischen Snacks zusätzlichen Raum zum Networking und rundete die Veranstaltung ab. Wir bedanken uns herzlich beim Gastgeber Qioptiq, Feldkirchen, Dr. Robert Vollmers und Gudrun Krause sowie bei allen Teilnehmern und Besuchern des Kommunikationsforums.  

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Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-862Thu, 20 Jul 2017 16:34:04 +0200Nächstes gemeinsames Treffen der AG "Optik-Design und Simulation" mit der Fachgruppe "Optik-Design Bayern"https://optecnet.de/http:///Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optik-Design und Simulation" in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe "Optik-Design" von bayern photonics findet am 13. September 2017 am Institut für Optik, Information und Photonik der FAU Erlangen-Nürnberg statt.Das Schwerpunktthema des nächsten Treffens lautet: "Moderne Konzepte beim Raytraycing bzw. differentielles Raytracing"

Vorläufiges Programm: (11.00 - 17.15 Uhr)

Vorstellung des Gastgebers und kurzer Rückblick auf die Aktivitäten zum differentiellen Raytracing am Lehrstuhl
Prof. Dr. Norbert Lindlein (Uni Erlangen - Institut für Optik, Information und Photonik)

Fachvortrag 1
Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH)

Fachvortrag 2
Prof. Dr. Alois Herkommer (Universität Stuttgart - ITO)

Gemeinsames Mittagessen

Fachvortrag 3
Huygens-Fresnel Path Integration for cascaded diffraction and field propagation
Marco Mout (Carl Zeiss AG)

Kaffee und Kommunikation

Fachvortrag 4 
N.N.

"Lösungs-Forum mit Impulsvorträgen"
Teilnehmer können themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren (je 5-10 min) und der AG zur Diskussion bzw. Lösung stellen

Berichte aus den Innovationsnetzen Optische Technologien
Veranstaltungen, Seminare, Projekte, Sonstiges

Diskussion und Festlegung der nächsten Themen sowie Ort und Zeit der nächsten Sitzung

Laborführung
durch die Arbeitsgruppe ODEM von Prof. Dr. Lindlein


Achtung:

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist den Mitgliedern von Photonics BW und bayern photonics vorbehalten. Nichtmitglieder werden gebeten, sich mit der Geschäftsstelle von bayern photonics in Verbindung zu setzen.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsbayern photonicsPhotonics BWOptecNet
news-861Thu, 20 Jul 2017 07:58:29 +0200Montage-Service für Laserschutzvorhängehttps://optecnet.de/http:///Laserschutz ist ein wichtigs Anliegen. Zum großflächigen Schutz gegen Laserstrahlung werden Laserschutzvorhänge eingesetzt. auch bei der Installation dieser Sicherheitsvorrichtung vertrauen viele lieber dem Profi, als selbst Hand anzulegen. Bei LASER COMPONENTS bekommen Sie daher nicht nur die Flex-Guard-Schutzvorhänge nach EN 12254: Auf Wunsch werden sie vor Ort auch vom Fachmann montiert. In Kombination mit der Bestellung der textilen Flex-Guard-Vorhänge bietet LASER COMPONENTS den Montageservice deutschlandweit an.Weitere Informationen:
www.lasercomponents.com/de/news/neuer-service-fuer-unsere-laserschutzvorhaenge/

LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung. Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

Kontakt:
Laser Components GmbH

Contact: Claudia Michalke
Tel: +49 8142 2864 – 0
c.michalke(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-860Wed, 19 Jul 2017 12:45:00 +0200Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CEhttps://optecnet.de/http:///Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen. Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Pressemeldung zum Download

In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:
1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen:
Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10

Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3               180-315
D AB5                            315-1050
D AB4                            > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9  315-1400
D AB2                            > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

Pressemeldung zum Download

Kontakt:

PROTECT – Laserschutz GmbH 
Mühlhofer Hauptstr. 7
90453 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911/964431 – 0
E-Mail:  info(at)protect-laserschutz.de
Web:     www.protect-laserschutz.de
Shop:    protect-laserschutz-shop.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-859Wed, 19 Jul 2017 10:42:44 +0200Am Ende steht ein neuer Anfang: LISA Pathfinder bereitet den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium LISAhttps://optecnet.de/http:///•Am 18. Juli 2017 endete nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs die Technologieerpobungsmission LISA Pathfinder. •Die Technologie von LISA Pathfinder hat dabei so gut funktioniert, dass sie nun teilweise direkt beim Gravitationswellen-Observatorium LISA zum Einsatz kommen soll. Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines "Cosmic Vision Programms" ausgewählt.

Herzstück von LISA Pathfinder funktionierte tadellos
Wie der Missionsname bereits verrät, sollte die am 3. Dezember 2015 gestartete Mission LISA Pathfinder den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium bereiten. Hier wurden Schlüsseltechnologien für LISA erprobt, die wegen der Schwerkraft und anderer Störungen auf der Erde nicht angemessen getestet werden können. Einige davon sind im sogenannten LISA Technology Package (LTP) untergebracht. Diese komplexe Nutzlast - das Herzstück von LISA Pathfinder - wurde unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen mit Beistellungen wichtiger Komponenten und Beiträgen aus mehreren europäischen Ländern entwickelt. In Friedrichshafen wurde auch ihr Kernstück - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn in die Sonde integriert. "Diese Technologie hat sehr gut funktioniert. Schon bei den ersten Messungen Ende Februar 2016 zeigte sich noch während der Inbetriebnahme der Sonde, dass die Ziele der Mission zum Teil deutlich übertroffen werden würden", blickt Dr. Hans-Georg Grothues, LISA Pathfinder-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, zurück. Es wurde daher im Juni 2016 beschlossen, die Mission bis Mitte 2017 zu verlängern. "So konnten noch weitere, zum Teil mehrwöchige Langzeitmessungen gemacht werden, die die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert haben. Am Ende der Mission wurden sogar weitgehend die Anforderungen für die spätere LISA-Mission erreicht und teilweise sogar übertroffen", ergänzt Grothues. Erste Ergebnisse sind auch in einer Fachveröffentlichung publiziert.

Technologie bereit für den Einsatz bei LISA
Weil die Tests über Erwarten gut verliefen, kann ein Teil der LTP-Technologie nun auch bei LISA zum Einsatz kommen. "Richtig gut haben vor allem die sogenannten Inertialsensoren für das Laserinterferometer von LISA und das sogenannte Drag-Free-Attitude-Control-System (DFACS) funktioniert", erklärt Grothues. Das DFACS bekommt Signale der Inertialsensoren und hält in einer Rückkoppelungsschleife die Sonde im Gleichgewicht, indem es Störkräfte - wie zum Beispiel den Strahlungsdruck der Sonne - sehr genau über den Einsatz von europäischen Kaltgastrieb- und US-amerikanischen Kolloidtriebwerken vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA ausgleicht: Raumsonde und Nutzlast bilden auf diese Weise eine untrennbare Einheit. Die Inertialsensoren enthalten freifliegende, würfelförmige Testmassen von etwa zwei Kilogramm Masse aus einer speziellen Gold-Platin-Legierung. Sie bilden die Spiegel an den Enden der Arme des Laser-Interferometers, dessen Licht durch einen besonders rauscharmen Laser der deutschen Firma Tesat Spacecom GmbH erzeugt wird. Nahezu reibungslos funktionierte auch die kritische Freigabe der Testmassen, die während des Starts durch einen Haltemechanismus gesichert werden mussten. Auch deren mehrfaches Wiedereinfangen, Positionieren und Freigeben im Laufe der Mission wurden erfolgreich durchgeführt.

Mit einem riesigen Laser-Dreieck Gravitationswellen auf der Spur
Bei LISA werden diese Arme des Laserinterferometers durch drei Satelliten an den Ecken eines nahezu gleichseitigen Dreiecks aufgespannt und rund 2,5 Millionen Kilometer lang sein. Läuft eine Gravitationswelle durch diese Konstellation hindurch, ändern sich die Abstände zwischen den Testmassen in den Satelliten minimal. "Diese unvorstellbar kleinen Abstandsänderungen sind gerade einmal so groß, wie der Kern eines Wasserstoffatoms. Wir wissen jetzt aber, dass wir sie - und damit auch Gravitationswellen - mit der höchst empfindlichen Laserinterferometrie-Messtechnik im Weltraum nachweisen und untersuchen können. Dank LISA Pathfinder wird die exakte Kenntnis dieser Abweichungen nun in die Konstruktion des LISA Gravitationswellen-Observatoriums einfließen", betont Grothues. Zwar wurde bei LISA Pathfinder die Armlänge auf 38 Zentimeter drastisch verkürzt, um das Interferometer im Wissenschaftsmodul der Mission unterzubringen zu können. "Dennoch erlaubt das LTP repräsentative Messungen vieler Effekte und Störungen an den beiden freifliegenden Massen, wie sie später auch bei LISA charakteristisch sein werden", sagt der DLR-Missionsmanager.

Industrielle Beteiligung und Forschungsinstitute
Als Europäische Raumfahrtagentur war die ESA für die Durchführung der Mission LISA Pathfinder verantwortlich. In deren Auftrag hat die Airbus Defence &amp; Space Ltd. in Großbritannien die Sonde gebaut und die Mission geplant. Unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen waren an der Entwicklung des LISA Technology Package (LTP) neben der ESA Forschungseinrichtungen und Industriefirmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden entscheidend beteiligt. Bei Airbus in Friedrichshafen wurde auch das Kernstück der Nutzlast - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München in den Satelliten integriert. Der deutsche Beitrag wurde neben der Airbus Defence &amp; Space GmbH maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut (AEI) in Hannover geleistet und von der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-23351/#/gallery/27623

Kontakte

Martin Fleischmann 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-120
mailto:martin.fleischmann(at)dlr.de

Dr. Hans-Georg Grothues 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Extraterrestrik
Tel.: +49 228 447-348
mailto:HG.Grothues(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-858Wed, 19 Jul 2017 09:38:59 +0200Berechnungssoftware LaserSafe-PC https://optecnet.de/http:///Die Software LaserSafe-PC ist ein auf den neuesten Lasersicherheitsstandards EN 60825-1, EN 207 und EN 208 basierendes, umfassendes und vielseitiges Programm, das die Berechnung der relevanten Sicherheitsparameter für eine Vielzahl von Laser- und LED Situationen abdeckt:
  • alle Wellenlängen von 180 nm bis 1 mm
  • alle Zeiten von <100 fs bis 30.000 s
  • CW Abstrahlung
  • Einzelpulse
  • Pulswiederholungen
  • Unterscheidung zwischen Gauß-Profil und Top-Hat-Profil 
  • Laserscanner (sichtbar)
  • Punktquellen
  • ausgedehnte Quellen
  • Streustrahlung
  • Faseroptiken
  • LEDs
  • Es berechnet dabei innerhalb weniger Sekunden die folgenden Werte:

    • zugängliche Emission
    • MPEs
    • AELs
    • N.O.H.D.
    • Extended N.O.H.D.
    • Berechnung der höchstzulässigen Bestrahlung für Augen und Haut
    • Klassifikation von Gefahrenstufen
    • Überschreitung der MPE
    • Überschreitung der Klasse 1 AEL-Werte
    • EN 207 L- und LB-Schutzstufen
    • EN 208 RB-Schutzstufen
    • Anforderung der Optischen Dichten für Filter
    • Bestrahlungsstärke und Strahlungsbelastung

    Ferner bietet das Programm die Möglichkeit weitere relevante Zusatzinformationen anzuzeigen:

    • T1, T2, C1-C7 Werte
    • Analyse des Berechnungsverfahrens
    • MPE und AEL Tabellenwerte
    • Beschreibung aller Laserklassen
    • Anmerkung zur Risikoeinstufung

    Änderungen in den Normen (wie z.B. die Berechnung der LB Schutzstufen in der jüngst erschienenen neuen Edition der EN 207) werden dabei stets zeitnah im Programm durch entsprechende Updates berücksichtigt. Die Updates sind innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten kostenlos verfügbar. Die Software ist sowohl als Einzel-, Mehrfach- sowie Standortlizenz verfügbar und mit jedem Windows System von XP an aufwärts kompatibel.

    Das Programmpaket ist ideal geeignet für jeden Laserschutzbeauftragten oder andere Personen, die regelmäßig Risikobewertungen bei Lasern oder LEDs durchführen. Eine kostenfreie Demoversion ist verfügbar und kann auf Wunsch angefragt werden.

    Ansprechpartner:

    Dr. Matthias Hille
    Laser 2000 GmbH
    E-Mail: m.hille(at)laser2000.de
    Telefon: +49 8153 405-24

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-857Wed, 19 Jul 2017 09:04:15 +0200Farbloses Laserschutzfilter P1M03 für IR-Laserhttps://optecnet.de/http:///hohe Schutzstufen für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser (1030-1075nm). Mit dem farblosen Laserschutzfilter P1M03 ist es laservision gelungen erstmals einen Kunststofffilter für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser zu entwickeln, der eine ungestörte Farbsicht aufweist. Die gute Farbsicht macht es dem Anwender in sensiblen Bereichen der Laseranwendungen möglich, ohne gravierende Einschränkungen, seine Arbeit sicher und genau auszuführen.Überall dort, wo eine gute Farbsicht wichtig und/oder teilweise lebensnotwendig ist, ist  neben der sehr guten Farbsicht des Filters auch die 80%ige Tageslichttransmission besonders herauszustellen. Das Laserschutzfilter besitzt außerdem M-Schutzstufen für UKP-Laser über den gesamten Wellenlängenbereich. 

    Für einen optimalen Tragekomfort sorgen die bekannten Brillenfassungen F22 oder F18, in der dieses Filter erhältlich ist. Die Fassung ist sehr leicht und für Brillenträger geeignet. Das Filter ist zudem innen anti-Beschlag und außen kratzfest beschichtet.

    Für weitere Informationen, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzbrillen und dem entsprechenden Zubehör stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Über unsere neue Webseite haben Sie jetzt auch die Möglichkeit Ihre „Fragen zum Produkt“ direkt zu versenden.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co. KG
    Vertrieb/Marketing
    Siemensstr. 6
    90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    E info(at)lvg.com
    uvex-laservision.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-856Wed, 19 Jul 2017 08:57:17 +0200F27 eine leichte Lupen-Überbrille für Laserbehandlungenhttps://optecnet.de/http:///Verfügbar mit vielen Laserschutzfiltern für den Dental- und Derma-Bereich. Besonders in der Dermatologie bzw. Zahnheilkunde müssen für eine punktgenaue Laserbehandlung Lupenbrillen eingesetzt werden. Die neue Lupenbrille F27 kombiniert die bewährte Überbrillenfassung F22 mit Hilfe eines neu entwickelten Adapters mit der Lupe eines der führenden deutschen Hersteller. Durch die Vielzahl der verfügbaren Laserschutzfilter für diese Brillenfassung kann für nahezu jede Laseranwendung eine passende Lupenbrille konfiguriert werden. Speziell in der Kombination mit der HR2.5x/340mm Binokularlupe deckt die neue Lupenbrille (F27) nahezu alle Mikro-Laseranwendungen im Dental- und Dermatologie-Bereich ab. Um der Vielfalt der Anwendungen im medizinischen Bereich nach zu kommen, bietet laservision Lupen mit folgenden Arbeitsabständen an: 340mm, 420mm und 520mm.

    Für mehr Details und Fragen zu den verfügbaren Shields zu dieser innovativen Laserschutz-Lupenbrille stehen Ihnen Ihre Kontakte im MEDIZIN-Vertrieb bei LASERVISION GmbH & Co. KG jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co. KG
    Vertrieb/Marketing
    Siemensstr. 6
    90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    E info(at)lvg.com
    uvex-laservision.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-854Mon, 17 Jul 2017 17:32:29 +0200Das neue modulare Stellwandsystem E40https://optecnet.de/http:///Individuell einsetzbar und konfigurierbar nach Wunsch. Als Premiere stellte laservision auf der LASER World of Photonics 2017 den kompletten Grundbaukasten des neuen modularen Stellwandsystems E40 für Laserschutzkabinen und –stellwände vor. Auf Basis der breiten und bewährten Palette von Laserschutzmaterialien wie Laserschutzplatten und Laserschutzfenster bietet laservision mit diesem modularen Stellwandsystem eine individuell an die jeweilige Laserschutzanforderung anpassbare Lösung an.Durch die Kombination aus einem vorkonfigurierten Standardprofilsystem und CE-zertifizierten Laserschutzplatten und Laserschutzfenstern kann schnell und einfach eine zulassungsfähige Einhausung oder Kabine realisiert werden. Die standardisierten Module ermöglichen dabei eine einfache Erweiterung bei wachsenden Anforderungen. Verschiedene schwellenlose Türlösungen und eine Palette sorgfältig ausgewählter Zubehörkomponenten wie Interlocksysteme runden die Produktfamilie ab. Für einen mobilen Einsatz können die einzelnen Segmente mit Rollen kombiniert werden.

    Für weitere Informationen zum Stellwandsystem, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzprodukt-Palette stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Erste Details finden Sie auch auf unserer neuen Website uvex-laservision.de

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE-zertfiziert.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co.KG
    Siemensstr. 6, D-90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    info(at)lvg.com
    I   uvex-laservision.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-853Mon, 17 Jul 2017 14:51:36 +0200Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädtenhttps://optecnet.de/http:///Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen. Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können."Insgesamt 52 Flugstunden sind für die Flüge über europäischen Ballungszentren bis Ende Juli geplant", sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Instrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte zu erfassen. "Wir wollen im Detail nachvollziehen, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und herausfinden, welche Umwandlungen in sekundäre Photooxidantien und Aerosolpartikel stattfinden", sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Beispielsweise untersuchen wir die Bildung von Ozon aus Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen, Partikeln aus Schwefeldioxid und organischen Vorläuferverbindungen".

    Höhenprofil der Schadstoffausbreitung
    Das hochmoderne Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) startet jeweils vom Heimatflughafen in Oberpfaffenhofen bei München für die Messflüge in die verschiedenen europäischen Metropolregionen. "Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in rund 1000 Meter Höhe, um dann schrittweise erst in drei und dann in fünf Kilometer aufzusteigen", sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente. "In Städten wie London oder einem Ballungszentrum wie dem Ruhrgebiet bedarf dies einer umfangreichen Planung und Abstimmung mit der jeweiligen Flugsicherung vor Ort, da wir uns mit den Messflügen in sehr eng besetzten Lufträumen bewegen." Zudem sind die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können.

    Auf Sicht im Tiefflug
    Besonders anspruchsvoll sind die Flugsegmente, die teilweise weniger als einen Kilometer über Grund stattfinden, beispielsweise über der italienischen Po-Ebene. "Im Tiefflug sind wir neben einer engen Abstimmung mit der Flugsicherung auf den Sichtflug angewiesen", sagt DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. "In dieser Höhe gibt es ja viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf die wir achten müssen, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten."

    Gemeinsame Messflüge über London
    Am 17. Juli planen die Forscher einen HALO-Messflug in der großräumigen Schadstofffahne von London, wobei parallel das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) zum Einsatz kommen wird. London ist die einzige europäische Megacity mit über zehn Millionen Einwohnern. Die Untersuchungen dort sind besonders interessant für Vergleiche mit HALO-Messungen im Bereich asiatischer Megacities, wie Taipeh, die für März 2018 im Projekt geplant sind.

    Parallel zu den HALO-Messflügen finden in England und Italien ergänzende Messungen mit weiteren Flugzeugplattformen statt. Zudem werden europaweit bodengestützte Messungen und laserbasierte Lidarbeobachtungen zur Planung und Auswertung der HALO-Flüge genutzt. Insgesamt sind innerhalb der nächsten Wochen etwa sechs HALO-Messflüge über Europa geplant. Das DLR wird über seine Social Media-Kanäle informieren, wo aktuelle Flüge stattfinden.

    Projekt mit rund 6 Millionen Euro gefördert
    Weitere Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert.

    Über HALO
    Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck -Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    ttp://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23327/

    Kontakte:

    Falk Dambowsky
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Media Relations
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249
    mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

    Dr. Hans Schlager
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    nstitut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2510
    Fax: +49 8153 28-1841
    mailto:hans.schlager(at)dlr.de

    Frank Probst
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1197
    mailto:frank.probst(at)dlr.de

    Dr. Marc Puskeiler
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1765
    mailto:marc.puskeiler(at)dlr.de

    Prof. John P. Burrows
    Universität Bremen
    Institut für Umweltphysik (IUP)
    Tel.: +49 421 218-62100
    mailto:burrows(at)iup.physik.uni-bremen.de

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    news-852Mon, 17 Jul 2017 13:57:31 +0200OTH Amberg-Weiden „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“https://optecnet.de/http:///Unterstützung geflüchteter Studierender: OTH Amberg-Weiden überzeugt beim Wettbewerb „MINTernational“ des Stifterverbands. Im Rahmen der MINTernational-Programminitiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft (Berlin), unterstützt durch die Daimler und Benz Stiftung und den Daimler-Fonds, konnte sich der Antrag der OTH Amberg-Weiden mit dem Titel „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“ unter den besten zwölf Konzepten bei der Finalrunde in Berlin erfolgreich durchsetzen. Als eine von insgesamt sechs Hochschulen bundesweit erhält die OTH Amberg-Weiden eine Förderung von 50.000 Euro für die Unterstützung geflüchteter Studierender. In der vierten Ausschreibungsrunde der Programminitiative legte der Stifterverband den Schwerpunkt auf den Studienstart. Gesucht wurden innovative Konzepte und Maßnahmen für diese wichtige Phase der Bildungsbiographie, die sich an internationale Studierende in den MINT-Fächern richteten. Dem Aufruf, hierunter auch Initiativen mit einem Schwerpunkt auf der Integration von Flüchtlingen zu verstehen, folgte die OTH Amberg-Weiden mit ihrem Konzept „MINT welcome“.

    Ausschlaggebend für das Konzept waren die Erfahrungen aus dem ersten PropädeutikumPLUS-Durchgang an der OTH Amberg-Weiden, einem Studienvorbereitungskurs für Geflüchtete. „Wir haben bei diesem Kurs gemerkt, dass die geflüchteten Studierenden neben der fachlichen Vorbereitung auf ein Studium auch im Bereich der Metakompetenzen für ein Studium Unterstützung benötigen“, berichtet Marian Mure, Leiterin des International Office sowie des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden. Wie reguläre Erstsemester-Studierende haben auch geflüchtete Studierende Coaching-Bedarf etwa im Bereich Lerntechniken, wissenschaftliches Präsentieren oder Zeit- und Selbstmanagement. „Geflüchtete Studierende haben in diesen außerfachlichen Bereichen aber andere Hürden zu überwinden, als reguläre Studierende, denn sie haben in ihren Heimatländern meist andere Erfahrungen mit Lernen und Unterricht gemacht“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service an der OTH Amberg-Weiden.

    Ein weiterer Kernpunkt des Konzepts ist eine Empowerment-Strategie für die geflüchteten Studierenden. „Diese jungen Menschen haben ein Studium in Deutschland eigentlich nicht geplant. Sie mussten von ihren eigentlichen Plänen Abstand nehmen, ihre eigentlichen Ziele und Wünsche zurückstellen und fliehen. Durch das Empowerment sollen sie sich ihrer Stärken, Ziele und Wünsche wieder bewusstwerden, sie wieder in den Fokus nehmen oder auch neu definieren“, so Wagner. Im Weiteren sieht das Konzept zur Förderung des Kontakts und Austauschs mit regulären Studierenden eine Projektwoche zu einem Nachhaltigkeitsaspekt vor sowie spezielle Career-Service-Angebote für die geflüchteten Studierenden, um Erfahrungen mit der Arbeitswelt und der Unternehmenskultur sowie dem Bewerbungsprozess in Deutschland zu machen.

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    news-840Mon, 03 Jul 2017 07:57:30 +0200Stipendienberatung eingerichtet https://optecnet.de/http:///Spezielles Angebot für Talente an der OTH Amberg-WeidenMehr als 2.000 Stiftungen fördern in Deutschland Studierende in allen Phasen ihres Studiums. Zugleich sind tausende Studentinnen und Studenten händeringend auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit. Aber nur wenige bewerben sich um ein Stipendium. An dieser Stelle setzt der Studien- und Career Service der OTH Amberg-Weiden an und bietet ab sofort den Studierenden eine proaktive Stipendienberatung an.

    „Viele Studierende versuchen es gar nicht, weil sie denken, dass sie ohnehin keine Chance haben“, stellt Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service, fest. „Dabei haben gerade die kleineren Stiftungen oft mehr Geld zur Verfügung, als sie letztlich verteilen können – weil eben zu wenige geeignete Bewerbungen eingehen!“
    Das neue Beratungsangebot soll Studierende und Stiftungen zusammenbringen. „Wir informieren nicht nur allgemein zu Stipendien, sondern wir helfen unseren Studierenden auch bei der Suche nach dem individuell passenden Stipendiengeber und begleiten den gesamten Bewerbungsprozess“, erläutert Kathrin Morgenstern, die diesen Service innerhalb des Studien- und Career Service ab sofort anbietet. „Der beste Zeitpunkt für eine Stipendienbewerbung ist das zweite Semester, also wenn die ersten Studienergebnisse vorliegen. Aber es gibt auch Stiftungen, die bereits Bewerbungen mit dem Schulabschlusszeugnis zulassen. Je früher man sich informiert, desto besser!“, so Morgenstern. Ein Blick auf die Vielzahl an Förderwerken und Stiftungen, etwa über die Online-Datenbank Stipendienlotse, zeigt: Es gibt für beinahe jede Lebens- und Studiensituation genau darauf zugeschnittene Förderungsmöglichkeiten – gerade auch für Studierende, die als erste in ihren Familien ein Studium beginnen.

    „Neben den Noten legen viele Stiftungen auch Wert auf andere Eigenschaften oder Umstände. Wenn Studierende sich ehrenamtlich engagieren oder durch eigene Kinder in ihrem Zeitbudget fürs Studium eingeschränkt sind, fließen solche Dinge oft bei der Vergabe von Stipendien mit ein. Deshalb ist ein Stipendium heutzutage nicht mehr nur auf eine kleine Gruppe Hochbegabter beschränkt“, erläutert Morgenstern weiter. Die Entwicklung der Stipendienzahlen in den letzten zehn Jahren bestätigt diese Aussage: Allein die von den staatlichen Begabtenförderungswerken ausgeschütteten Stipendien haben sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt; zudem kamen das Aufstiegsstipendium für beruflich Qualifizierte und das Deutschlandstipendium neu hinzu. Auch die OTH Amberg-Weiden nutzt die Möglichkeit, ihre Talente zu fördern: Seit Einführung des Deutschlandstipendiums konnten bisher 140 Studierende unterstützt werden. Im September beginnt die Bewerbungsphase für den nächsten Durchgang.

    Um den Studierenden die vielfältigen Fördermöglichkeiten näher zu bringen, organisierte der Studien- und Career Service im Sommersemester erstmals eine Stipendieninformationsmesse und lud zu mehreren Informationsvorträgen ein. Für den Beginn des Wintersemesters ist eine größere Informationsveranstaltung rund um das Thema „Stipendien“ geplant sowie regelmäßige Sprechstunden zur individuellen Stipendienberatung.

    Pressemeldung 03.07.2017

    Kontakt:

    OTH Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg
    www.,oth-aw.de

    OTH Amberg-Weiden
    Hetzenrichter Weg 15
    92637 Weiden
    www.oht-aw.de

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    news-843Sun, 02 Jul 2017 19:15:00 +0200ModeStrip Assemblies - High Power, Low Riskhttps://optecnet.de/http:///Auf der LASER World of PHOTONICS präsentierte LASER COMPONENTS erstmals die im eigenen Haus entwickelten ModeStrip-Assemblies. Mit dieser Technologie kann das Licht von High-Power-Lasern problemlos mit optischen Fasern übertragen werden. Mantelmoden verursachen keine Schäden mehr. Bei der Übertragung in optischen Fasern wird das Licht theoretisch verlustfrei an der Grenzfläche zwischen Faserkern und Fasermantel reflektiert. In der Praxis können jedoch geringe Leistungsanteile, sogenannte Mantelmoden, in den Fasermantel gelangen und zu thermischen Problemen führen. Bei hohen optischen Laserleistungen reichen schon Leistungen von 2 - 3 % aus, um den Stecker zerstören.

    Bei den Assemblies von LASER COMPONENTS entziehen Moden-Abstreifer der Faser gezielt die Mantelmoden. Die Wärme wird kontrolliert über ein Kühlelement abgeführt und damit eine thermische Zerstörung des Fasersteckers verhindert.

    Faserkabel mit ModeStrip-Steckern werden vor allem bei Hochleistungsübertragungen eingesetzt – beispielsweise bei Lasern zur Materialbearbeitung oder beim optischen Pumpen von Faserlasern. Sie werden aber auch verwendet, wenn eine hohe optische Strahlqualität ohne Mantelmoden benötigt wird oder wenn thermische Hotspots im Fasermantel vermieden werden müssen.

    Weitere Produktinformationen:
    Konfektionierte Kabel

    Hersteller:
    Laser Components GmbH / Faseroptik

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    Florian Tächl
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    f.taechl(at)lasercomponents.com

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    news-839Sun, 02 Jul 2017 16:11:03 +0200360°-Blick auf die Schweißnaht https://optecnet.de/http:///Neue Scan-Lösung nutzt OCT-Technik zur koaxialen Nahtführung und -inspektion. Blackbird Robotersysteme GmbH, anerkannter Experte für Remote-Laserschweißen und ein Schwesterunternehmen der SCANLAB GmbH, stellt auf der Fachmesse ‚Laser World of Photonics‘ in München den Prototypen einer völlig neuartigen Scan-Lösung mit integriertem Distanzsensor vor. Das System basiert auf optischer Kohärenztomografie (OCT) und dient zum hochpräzisen Erfassen und Messen der Naht-Topographie beim 3D-Laser-Schweißen. Gerade für Systemintegratoren und Anwender in der Industrie ein großer Vorteil, wenn Prozesssicherheit und ein umfassendes Qualitätsmanagement ohne separate Überwachungslösung sichergestellt werden sollen. Im medizinischen Umfeld ist optische Kohärenztomografie (Optical Coherence Tomography, OCT) ein bewährtes Untersuchungsverfahren, beispielsweise in der Augenheilkunde sowie bei der Hautanalyse und Krebsdiagnose. Diese Form des optischen Messens ist für Patienten schmerzfrei und nicht invasiv. Aber auch für die Industrie hält dieses berührungslose, interferometrische Messverfahren große Potenziale bereit.
    Blackbird Robotersysteme präsentiert im Juni in München auf der ‚Laser World of Photonics 2017‘ eine neue Scan-Lösung, die über integriertes Kanten-Tracking und Naht-Topologie-Messung mittels OCT verfügt. Im Gegensatz zu anderen Sensor- und Messverfahren können bei dieser OCT-basierten Distanzmessung völlig flexibel vor, innerhalb und nach der eigentlichen Laserbearbeitungszone detaillierte Daten erfasst und ausgewertet werden. Dazu gehören beispielsweise die Analyse der zu verschweißenden Bauteile, die Nahtverfolgung von Kehlnähten und die Erfassung von eventuellen Schweißfehlern oder -ungenauigkeiten während des laufenden Schweißvorgangs.
    Das Messlicht des OCT-Sensors wird dabei koaxial in den Strahlengang eines Laserschweißkopfes eingekoppelt und zusammen mit dem Laserstrahl über dessen Scan-Spiegel geführt. Die Überwachung erfolgt somit immer direkt im Prozessbereich – Störkonturen, wie bei einer seitlichen Überwachungslösung teilweise vorhanden, werden systemimmanent vermieden. Der Messstrahl kann zudem mittels eines eigenen Scan-Systems rund um den Bearbeitungspunkt geführt werden. Der integrierte, hochwertige Sensor und die feinabgestimmte Kalibrierung zwischen OCT-Scanner und Laser-Scan-System gewährleisten eine hohe Abtastrate und Messgenauigkeit zwischen dem Scan-Kopf und dem zu schweißenden Bauteil. Das Ergebnis ist eine detaillierte dreidimensionale Darstellung der Schweißnaht zur eindeutigen Qualitätssicherung.
    „Dieses neue System belegt unsere Strategie, für das Remote-Laserschweißen Gesamtlösungen mit integrierter Nahtverfolgung und Nahtprofil-Analyse anzubieten.“ erläutert Thibault Bautze, Leiter Technischer Vertrieb der Blackbird Robotersysteme GmbH, den Leistungsumfang. „Für unsere Kunden ist das ein weiterer Schritt zur Vereinfachung und Visualisierung von Schweißprozessen, der Vermeidung von Schnittstellen und zur Steigerung ihrer Fertigungsqualität – das belegen die ersten, sehr vielversprechenden Praxistests. Alle Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt und werden aus einer Hand geliefert. Die zu Grunde liegende Steuerungselektronik von SCANLAB erlaubt uns sieben Achsen hochpräzise zu synchronisieren. Im Ergebnis heben wir uns damit in puncto Arbeitsfeld, Geschwindigkeit und Präzision grundlegend von anderen Systemen ab.“
    Die Systemlösungen von Blackbird bieten maßgeschneiderte Schnittstellen für alle führenden Robotersysteme, wie beispielsweise ABB, Comau, FANUC, Kawasaki, KUKA und YASKAWA, und werden weltweit in der industriellen Fertigung, insbesondere in der Automobilindustrie, eingesetzt. Im Jahr 2017 werden die ersten Testsysteme der neuen, integrierten OCT-Lösung installiert. Der Lieferumfang beinhaltet die Scan-Optik, das Steuerungssystem sowie die vollständige Software-Architektur mit intuitiver, grafischer Benutzeroberfläche.

    Pressemeldung 22.06.2017

    Über Blackbird Robotersysteme:
    Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scanoptiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-838Sun, 02 Jul 2017 15:39:52 +0200Thorlabs and greenTEG Enter into Exclusive Agreement  https://optecnet.de/http:///Thorlabs has entered into an exclusive agreement with Switzerland-based greenTEG for the integration and distribution of thermal sensors within the photonics market. Under the agreement, Thorlabs will develop a comprehensive OEM strategy for greenTEG’s thermal sensors, be the sole reseller in the photonics market segment, and incorporate them int its existing line of thermal power meter sensor heads.“We are excited to incorporate greenTEG’s technologies into our power meter offering,” said Manfred Gonnert, Senior Project Leader for Thorlabs’ Power Meter Line. “The greenTEG sensors exhibit superior response over the entire spectral range from the UV to beyond 14 microns. That combined with their large active areas and thin profiles make them the sensors of choice for integration into our power meter product line.”
    Dr. Wulf Glatz, CEO and co-founder of greenTEG, adds to this: “The collaboration between greenTEG and Thorlabs dates back to 2013 and has become more and more intense over the years. We are very happy to enter in an exclusive supplier and reseller agreement with a renowned partner like Thorlabs and strongly believe that this cooperation will ultimately benefit the end user by offering high-quality measurement tools”.
    The mutually beneficial agreement, which takes effect July 1, 2017, will enable both companies to focus on innovation, resulting in new and improved optical power measurement capabilities

    About Thorlabs:
    Thorlabs, a vertically integrated photonics products manufacturer, was founded in 1989 to serve the laser and electro-optics research market. As that market has spawned a multitude of technical innovations, Thorlabs has extended its core competencies in an effort to play an ever increasing role serving the Photonics Industry at the research end, as well as the industrial, life science, medical, and defense segments. The organization’s highly integrated and diverse manufacturing assets include semiconductor fabrication of laser diodes, optical amplifiers, lithium niobate modulators, quantum cascade/interband cascade lasers, and VCSEL lasers; fiber towers for drawing glass optical fibers (silica, fluoride, tellurite, and hollow core); MBE/MOCVD epitaxial wafer growth reactors; extensive glass and metal fabrication facilities; advanced thin film deposition capabilities; and optomechanical and optoelectronic shops.

    About greenTEG:
    greenTEG AG was founded in 2009 as a spin-off of the Swiss Federal Institute of Technology (ETH). The company develops, manufactures, and markets thermal sensors for heat flux and laser power/position measurements and provides consulting on the thermal integration of its products. Today, greenTEG supplies OEMs as well as scientists in corporate and university labs around the world with its unique products. The greenTEG team consists of 15 specialists in engineering, materials science, physics, and electric engineering. All sensors are fully developed and manufactured in Zurich, Switzerland.

    Contact:

    Laurie Morgus, Ph.D.
    Physics Ecommerce Sales & Marketing Manager
    Thorlabs, Inc.
    973-300-3000
    lmorgus(at)thorlabs.com

    Holger Hendrichs, Ph.D.
    ScienceHead of Sales and Marketing,
    VPgreenTEG AG
    +41 44 633 06 97
    Hendrichs(at)greenTEG.com

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-842Sun, 02 Jul 2017 10:07:00 +0200BLU Wireless: Die neue Welt der Laser-Leistungsmessunghttps://optecnet.de/http:///Drahtlose Auswertung und Steuerung. Mit der BLU-Serie präsentiert Gentec Electro-Optics, Inc. auf der LASER World of PHOTONICS die erste Serie von kabellosen Laser-Leistungsmessgeräten. Dabei sind der Detektor und ein Anzeigegerät mit Bluetooth-Schnittstelle in einem kompakten All-in-One-Produkt vereint. Mit der kostenlosen Gentec-EO BLU-App können die Messergebnisse schnell und komfortabel auf iOS- oder Android-Endgeräten abgelesen werden. Sie brauchen die Messergebnisse aber auf einem PC? Auch kein Problem: Im Lieferumfang ist bereits ein passender Bluetooth-Empfänger enthalten. Durch die drahtlose Datenübertragung werden Labore und Produktionsbereiche sicherer, denn störende Kabel gehören damit der Vergangenheit an. So können jetzt auch an Lasern in abgesicherten oder schwer zugänglichen Bereichen präzise Messungen durchgeführt werden, während sich der Mitarbeiter in bis zu 30 m Entfernung vom Detektor aufhält. Die genaue Reichweite ist abhängig von den jeweiligen Umgebungs- und Empfangsbedingungen. Auch für Servicetechniker bedeutet die BLU-Serie eine erhebliche Arbeitserleichterung, denn sie müssen nun keine zusätzlichen Geräte zum Auslesen der Messergebnisse mehr mitführen.

    Wie von Gentec-EO gewohnt, sind die Detektoren der BLU- Serie außergewöhnlich robust und für präzise Ergebnisse vom mW- bis zum kW-Bereich erhältlich. Die beliebtesten Laserleistungsdetektoren des Unternehmens sind alle mit der BLU- Option verfügbar. In Deutschland, Österreich, Skandinavien, Frankreich und in Teilen Osteuropas sind Produkte von Gentec-EO exklusiv bei LASER COMPONENTS erhältlich.

    Hersteller: Gentec-EO, Inc.

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    René Bartipan
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    r.bartipan(at)lasercomponents.com

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    news-844Sat, 01 Jul 2017 10:24:00 +0200Mehr Flexibilität für die Verpackungsindustriehttps://optecnet.de/http:///Neues 3D-Scan-System mit variablem Bildfeld für CO2-Laser. Die SCANLAB GmbH, führender OEM-Hersteller von hochwertigen Scan-Systemen, stellte auf der Messe ‚Laser World of Photonics‘ im Juni in München eine neue 3D-Scan-Lösung für industrielle Schneid- und Schweißapplikationen mit Multi-kW CO2-Lasern vor. Die 50 mm Leichtgewichtsspiegel des powerSCAN II ermöglichen kleine Fokusdurchmesser bei gleichzeitig hoher Dynamik. Dank der integrierten FLEX-Funktion ist die Bildfeldgröße frei einstellbar, was eine große Bandbreite von Applikationen erlaubt und den Scan-Kopf insbesondere für die Papier-, Verpackungs- und Textilindustrie interessant macht.In allen Branchen, in denen zur Fertigung von Werkstücken Stanzformen oder Werkzeuge benötigt werden, kann der Einsatz von Lasern zum Zuschnitt erhebliche Prozessvorteile mit sich bringen. Beim Zuschneiden von unterschiedlichen organischen Materialien, wie beispielsweise Papier, Kartonagen, Holz, Textilien und Leder, kommen seit einiger Zeit vermehrt CO2-Laser zum Einsatz. Denn Laser in Kombination mit einem Scanner arbeiten verschleißfrei, sauber und die Schnittformen können jederzeit flexibel verändert werden. Das ist sowohl bei aufwändigen Schnittformen und -mustern als auch bei individualisierten Produkten und Kleinserien von großem Vorteil für den Anwender.

    SCANLABs neues 3D-Scan-System stellt eine flexible Lösung dar und kann Werkzeug- und Prozesskosten spürbar senken. Seine FLEX-Option erlaubt die stufenlose, motorisierte Einstellung verschiedener Bildfeldgrößen von 250 x 250 mm² bis zu 1500 x 1500 mm² per Knopfdruck. Gleichzeitig sind damit verschiedene Spotgrößen und Arbeitsabstände für unterschiedliche Anwendungen einstellbar. Die integrierte z-Achse erweitert dabei das Bildfeld in die dritte Dimension und ermöglicht so die präzise Laser-Bearbeitung auch von nicht-planaren Bauteilen.

    Der powerSCAN II ist mit verschiedenen, applikationsbezogenen Tunings verfügbar – wahlweise für hohe Linien-Geschwindigkeiten oder hohe Spurtreue bei komplexen Schnittmustern. Die digitale Regelelektronik erlaubt ein einfaches Umschalten zwischen diesen Tuning-Optionen und somit stets die Auswahl der optimalen Dynamik-Einstellung für die jeweilige Anwendung.

    Industrietauglichkeit bei kleinem Footprint
    Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Scan-Kopf erheblich kompakter geworden. Alleine die Grundfläche wurde um rund ein Drittel verkleinert bei gleichzeitig verringerter Bauhöhe – ein großer Vorteil für Integratoren und Maschinenbauer, die jetzt einzelne oder mehrere Systeme nebeneinander leichter anordnen und simultan betreiben können. Die neuen Gehäuse sind abgedichtet und staubgeschützt und der Strahlaustritt ist zudem mit einem wechselbaren Schutzglas gegen Prozessemissionen ausgestattet. Die Industrietauglichkeit wird abgerundet durch die beständige Überwachung des Betriebszustandes aller Achsen im Scan-Kopf und die Ausgabe in einem verknüpften Interlock-Signal. Dadurch kann im Fehlerfall eine schnelle Abschaltung der Anlage erfolgen und somit Ausschuss oder weitere Beschädigungen vermieden werden.

    „Der powerSCAN II steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios. Die Flexibilität durch eine ‚quasi vierte Achse‘ zusammen mit der grundlegend überarbeiteten digitalen Elektronik schafft ein besonders attraktives Gesamtpaket für Hochleistungsanwendungen auf großen Bildfeldern“, beschreibt Georg Hofner, Geschäftsführer der SCANLAB GmbH, den neuen Scan-Kopf. „Erste Testsysteme sind bereits ausgeliefert und werden in industriellen Bearbeitungsaufgaben auf Herz und Nieren geprüft.“

    Pressemeldung 23.06.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-0
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

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    news-841Sat, 01 Jul 2017 09:55:00 +0200Neue Lasermodule für die industrielle Bildverarbeitunghttps://optecnet.de/http:///Variantenreich: FLEXPOINT® MV - Edition 2017. Auf der LASER World of PHOTONICS präsentierte LASER COMPONENTS neue Linienlasermodule für die industrielle Bildverarbeitung. Die Serie wurde um das Modell MV18 mit integriertem M18-Gewinde erweitert und die Modelle MVnano, MVpico und MVfemto vollständig überarbeitet. Folgende Modifikationen sorgen für bessere Funktionalität und mehr Flexibilität:

    - Neuer Fokusmechanismus für eine stabile Strahllage und eine geringe Drift der Linienlage
    - Neue Fokusoptionen für eine passende Kombination aus Liniendicke und Tiefenschärfe
    - Cos4 - Korrektur für homogene Leistungsverteilung bei Anwendungen mit großem Sichtfeld
    - Kostengünstige Varianten mit fixem Fokus
    - Platzsparende Versionen mit separaten Optik- und Elektronikelementen
    - Varianten ohne Elektronik zum Einbau in Kamerasysteme
    - Versionen mit integriertem Microcontroller und serieller Schnittstelle

    Weitere Produktinformationen:

    FLEXPOINT® Laser für die industrielle Bildverarbeitung

    Hersteller:
    Blau Optoelektronik GmbH

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    Jochen Maier
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    j.maier(at)lasercomponents.com

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-831Mon, 26 Jun 2017 10:14:46 +0200Einladung zum Fachforum „Lehren und Lernen in Zeiten der Digitalisierung“ auf der LASER Münchenhttps://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland lädt ein zum Fachforum „Lehren und Lernen in Zeiten der Digitalisierung – neue Wege zur Fachkräftesicherung für die Photonikbranche“ auf der Messe „LASER World of Photonics“ in München. Die Veranstaltung findet am Montag, 26. Juni 2017, von 12:20 - 13:00 Uhr im Forum „Industrial Laser Applications“ in Halle A3 / A3.450 statt.Die LASER World of Photonics, Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik öffnet demnächst in München ihre Tore (26.-29. Juni). Die Messe kombiniert Technologie mit industriellen Anwendungsfeldern für die verschiedensten Branchen und Einsatzgebiete.

    Teilnehmer aus über 70 Ländern finden hier auf 55.000 Quadratmetern einen umfassenden Überblick über verschiedene Themen der Photonik.

    OptecNet Deutschland veranstaltet auf der Messe das Fachforum

    Lehren und Lernen in Zeiten der Digitalisierung – neue Wege zur Fachkräftesicherung für die Photonikbranche“

    Montag, 26. Juni 2017, von 12:20 - 13:00 Uhr,

    Forum Industrial Laser Applications, Halle A3 / A3.450 statt.

    Referenten: Prof. Dr. Maren Petersen, Universität Bremen und Prof. Dr. Thomas Pertsch, Universität Jena

    Außerdem bietet OptecNet Deutschland für die Mitglieder der Innovationsnetze Optische Technologien erneut einen Gemeinschaftsstand an, auf dem sich 22 Firmen sowie die regionalen Innovationsnetze präsentieren.

    Der Gemeinschaftsstand befindet sich in Halle B1, Stand 439.

    Es stellen aus: Agfa-Gevaert HealthCare GmbH, Astro-und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, Bte Bedampfungstechnik GmbH, Chips 4 Light GmbH, Class 5 Photonics, Collischon Optik-Design, hema electronic GmbH, Innovavent GmbH, ilis GmbH, J. Hauser GmbH & Co. KG, Korth Kristalle GmbH, Leica Microsystems CMS GmbH, Merck KGaA Photonics, Multiphoton Optics GmbH, Orafol Fresnel GmbH, Photonik Inkubator GmbH, Schmidt & Bender GmbH & Co. KG, SPINNER GmbH, S & R Optic GmbH, TEC Microsystems GmbH, TGZ Halbleitertechnologie / TTI GmbH an der Universität Stuttgart und VIAOPTIC GmbH.

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    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNet
    news-827Wed, 21 Jun 2017 13:05:47 +0200Strategie Workshops im Rahmen von "RespiceSME"https://optecnet.de/http:///Im Rahmen des EU-Förderprojekts "RespiceSME" haben bereits drei Photonics BW Mitglieder die Möglichkeit der Photonik-KMU Förderung und Beratung in Form eines Workshops genutzt. Die Workshops sind im Rahmen des Projekts für Mitglieder von Photonics BW kostenlos.Der Workshop zielt auf folgende Inhalte ab:

    • Identifizierung und Analyse des Innovationspotentials
    • z.B. SWOT-Analyse, Trend-Analyse, Portfolio-Analyse, Identifikation neuer Geschäftsfelder, Stakeholder-Analyse
    • Handlungsempfehlungen und gemeinsame Erstellung eines Aktivitätsplans 

    Bei Fragen oder Interesse am Workshop kontaktieren Sie bitte gerne Johannes Verst oder Sina Kleinhanß.

     

    Das Projekt "RespiceSME" wird vom Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union Horizon 2020 finanziert (Grant Agreement Nr. 687961).

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    Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
    news-826Wed, 21 Jun 2017 12:38:41 +020027. Treffen der Arbeitsgemeinschaften "Optische Messtechnik" und "Optik in der Medizin und Biotechnologie"https://optecnet.de/http:///Die Arbeitsgemeinschaften "Optische Messtechnik" und "Optik in der Medizin und Biotechnologie" trafen sich am 01. Juni an der Universität Konstanz. Themenschwerpunkt des Innovation Lab war die "Multispektrale Bildgebung und Analyse".Prof. Dr. Leitenstorfer stellte die Universität Konstanz und die aktuellen Forschungsarbeiten vor und lud die Teilnehmer zur Besichtigung unterschiedlicher Labore ein (u.a. Femtosekunden-Laser, Stimulierte Raman-Spektroskopie, Konfokale Mikroskopie).

    Anschließend folgten verschiedene Fachvorträge:

    • "Geräteunabhängige Spektralfarben- und 3D-Messung mit Zeilenkameras" - Dr. Timo Eckhard, Chromasens GmbH
    • "Entwicklung eines hyperspektralen Messsystems zur simultanen Detektion von Krankenhauskeimen und Antibiotikaresistenzen" - Dr. Karl Stock, Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik Universität Ulm 
    • "Vorstellung der Ergebnisse des Marktexplorer-Workshops Optische Messtechnik vom 17.10.2016" - Dr. Antonino Ardilio, Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation 
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    Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
    news-825Wed, 21 Jun 2017 12:10:26 +020021. Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Lasermaterialbearbeitung"https://optecnet.de/http:///Am 26. April traf sich die Arbeitsgemeinschaft "Lasermaterialbearbeitung" am Fraunhofer Institut für Chemische Technologie in Pfinztal zum Innovation Lab mit dem Themenschwerpunkt "Laserbearbeitung von CFK".Nach der Vorstellung des Fraunhofer ICT und aktueller Forschungsarbeiten zu CFK durch Dr. Emmerich fand eine Laborbesichtigung statt.

    Im Anschluss folgten verschiedene Fachvorträge:

    • "Herausforderungen beim CFK-Recycling" - Elisa Seiler, Fraunhofer ICT
    • "Gesteuerter Präzisions-Laserabtrag von CFK zu Reparaturzwecken" - Dr. Christian Freitag & Dr. Rudolf Weber, Institut für Strahlwerkzeuge Universität Stuttgart
    • "Laserbearbeitung von CFK-Applikationsbeispielen und Anlagentechnik" - Dr. Cornelius Schinzel, TRUMPF GmbH
    • "Einfluss der Laservorbehandlung beim adhäsiven-hybriden Fügen von Aluminium-CFK-Verbindungen" - Prof. Dr. Harald Riegel & Simon Ruck, Hochschule Aalen
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    Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
    news-821Mon, 19 Jun 2017 08:47:34 +0200DLR sucht neue Studentenexperimente für Forschungsraketen und -ballonshttps://optecnet.de/http:///Der Countdown für den 11. DLR-Studentenwettbewerb hat begonnen: Vom 14. Juni bis zum Einsendeschluss am 16. Oktober 2017 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen Experimentvorschläge für die Forschung auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen. Geeignet sind zum Beispiel Themen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie, Physik, Biologie und Atmosphärenforschung. Bis zu 20 Experimente finden auf den zwei BEXUS-Ballons und den beiden REXUS-Raketen Platz, die im Herbst 2018 beziehungsweise im Frühjahr 2019 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten."Flugtickets" für die REXUX/BEXUS-Forschungskampagne
    Um sich die Teilnahme zu sichern, muss zunächst ein Experimentvorschlag eingereicht werden. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zum DLR Rahmfahrtmanagement in Bonn eingeladen, um ihr Experiment vorzustellen. Anschließend erhalten die endgültig ausgewählten Studententeams ein "Flugticket" für einen Experimentplatz auf einem Forschungsballon oder einer Forschungsrakete. "REXUS/BEXUS bietet die einzigartige Gelegenheit, ein eigenes Raumfahrtprojekt unter Realbedingungen - von der Idee, Planung, Bau, Tests, Flug bis zur Auswertung der Daten - durchzuführen", erklärt Michael Becker, Programmleiter im DLR Raumfahrtmanagement. Zudem werden die Teams zu einer Trainingswoche im Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden eingeladen, wo die Experimentkonzepte von Raumfahrtingenieuren und -experten überprüft werden. Die Teams können dort mit den Experten diskutieren und lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen.

    Während der Bauphase werden die Teams von den REXUS/BEXUS-Ingenieuren an ihren Universitäten oder Hochschulen besucht, um den Fortschritt festzustellen und offene Probleme zu besprechen. Für die REXUS-Teams stehen noch zwei weitere Ereignisse an:  Zum einen werden in der so genannten Integrationswoche die Experimente in zylindrischen Modulen montiert und zusammengeschraubt. Der technische Ablauf wird mithilfe eines Raketen-Simulators getestet. Zum anderen findet ein Jahr nach der Experimentauswahl ein Test mit den originalen Raketensystemen statt.

    Experimente in Schwerelosigkeit und unter Weltraumbedingungen
    Rund sieben Minuten dauert der Flug einer einstufigen REXUS-Rakete. Dabei trägt sie die Experimente in eine Höhe von zirka 85 Kilometern. Bei Bedarf können Experimente für einen Zeitraum von zwei Minuten in annähernder Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Zudem können Seitenöffnungen verwendet werden, um frei fallende Objekte mit Messinstrumenten auszuwerfen oder Kameras in die Außenwand der Rakete zu befestigen. Experimente außerhalb der Rakete sind ebenfalls möglich.

    Die BEXUS-Ballons steigen während ihres zwei bis fünfstündigen Fluges auf eine Höhe von 20 bis 35 Kilometern. Die Experimente können an verschiedenen Positionen in und außerhalb der Gondel angebracht werden. Bei allen REXUS- und BEXUS-Flügen werden Experiment- und Messdaten über Telemetriesysteme an die Bodenstation übertragen, sodass die Studententeams schon während des Flugs erste Ergebnisse erhalten. Nachdem die Nutzlastmodule am Fallschirm gelandet sind, bringen die Bergungsteams die Experimente zurück zum Raumfahrtzentrum, damit die Teams die gemessenen Daten auswerten können.

    Während der gesamten Projektdauer erhalten die Teams technische und logistische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten der DLR Moraba, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Zudem bekommen alle aktiven Teammitglieder nach Abschluss des Projekts ein vom DLR und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB unterzeichnetes Teilnahmezertifikat.

    REXUS/BEXUS-Programm feiert 10-jähriges Bestehen
    Seit der Unterzeichnung des bilateralen Abkommens und damit der Gründung des Programms zwischen dem DLR Raumfahrtmanagement und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB) im Juni 2007 fanden bereits 18 Ballon- und 18 Raketenstarts statt. "Über 450 Studierende deutscher Hochschulen aus verschiedensten Fachrichtungen haben bisher erfolgreich an dem Programm teilgenommen. Viele der Studierenden verbinden die Teilnahme mit ihrer Bachelor-, Master oder auch Doktorarbeit", berichtet Michael Becker. Im Juni 2017 haben alle Teams der beiden vergangenen Zyklen, REXUS 19/20 und 21/22 sowie BEXUS 20/21 und 22/23, die Möglichkeit, auf einem internationalen Symposium in Visby, Schweden, ihre Experimente und Ergebnisse vor Fachpublikum vorzustellen und mit Experten zu diskutieren.

    Informationen zur Bewerbung
    REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der ESA geöffnet. Studententeams aus Deutschland können entsprechend jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stellen. Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite zu finden. Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten erhalten die Information zur Bewerbung direkt bei der ESA.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22744/year-all/#/gallery/27190

    Kontakte

    Lisa Eidam 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Kommunikation
    Tel.: +49 228 447-552
    Fax: +49 228 447-386
    mailto:Lisa.Eidam(at)dlr.de

    Dr. Michael Becker 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
    Tel.: +49 228 447-109
    Fax: +49 228 447-735
    mailto:Michael.Becker(at)dlr.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
    news-819Tue, 13 Jun 2017 16:10:25 +0200Das CSEM erhält den « Prix Hermès de l’innovation »https://optecnet.de/http:///Seit über 30 Jahren arbeitet das CSEM in Dienste der Industrie. Seine technologische Exzellenz wird dieses Jahr mit einem « Hermès de l’innovation » ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr vom Club de Paris des Directeurs de l’innovation und dem European Institute for Creative Strategies and Innovation verliehen.Neuenburg, den 13.06.2017 – Seit über 30 Jahren arbeitet das CSEM in Dienste der Industrie. Seine technologische Exzellenz wird dieses Jahr mit einem « Hermès de l’innovation » ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr vom Club de Paris des Directeurs de l’innovation und dem European Institute for Creative Strategies and Innovation verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden zum zehnten Mal Unternehmen oder Organisationen geehrt, die den besten Stand der Erkenntnisse in Produkte und Dienstleistungen einfliessen lassen und so zu einer höheren Zufriedenheit von Mensch und Gesellschaft beitragen. Damit sichert sich das CSEM einen Platz unter den angesehensten Forschungseinrichtungen, zu denen beispielsweise auch das Fraunhofer Institut oder die Europäische Organisation für Kernforschung CERN gehören. Firmen wie Novartis oder Actelion wurden in vergangenen Jahren ebenfalls für ihre humanistischen Programme und Entwicklungsvorhaben geehrt.

    Neuenburg, den 13.06.2017

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    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-818Tue, 13 Jun 2017 15:40:00 +0200Quantensprung in der 3D-Laserbearbeitunghttps://optecnet.de/http:///Schneller galvobasierter z-Scanner erweitert 2D-Scan-Systeme. Die SCANLAB GmbH, führender Anbieter von hochwertigen Scan-Systemen ‚Made in Germany‘, bringt mit dem excelliSHIFT einen hochdynamischen z-Scanner auf den Markt. Das zugrundeliegende, patentierte Konzept verzichtet – anders als konventionelle z-Achsen – vollständig auf den Einsatz transmissiver Elemente. Die dadurch ermöglichte erhebliche Steigerung der Dynamik eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Laserbearbeitung. Darüber hinaus ist die Funktionalität ganz unabhängig von der Einbaulage, wodurch die Zahl der Freiheitsgrade für Maschinenbauer und Integratoren deutlich steigt. Besonders interessant ist der Einsatz des neuen z-Scanners in Kombination mit einem 2D-Scan-Kopf für Mikrostrukturierungs-Anwendungen, Laser-Gravuren und in der Bearbeitung von komplexen Freiformflächen.Zahlreiche Laserapplikationen erfordern eine hochdynamische Bewegung des Laserfokus über komplexe dreidimensional geformte Oberflächen. Genau für diesen Bedarf hat SCANLAB einen neuartigen z-Scanner entwickelt, der 2D-Scan-Systeme zu einem 3D-System erweitert. Der excelliSHIFT kann für High-End-Anwendungen ideal mit dem excelliSCAN Scan-Kopf kombiniert werden, ist aber auch zu anderen Scan-Köpfen kompatibel.

    Im Vergleich zu konventionellen z-Achsen erzielt der neue z-Scanner bisher unerreichte Beschleunigungen bei der Fokusverschiebung in z-Richtung. Aufgrund der bewährten Galvanometer-Technologie – eine der Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien von SCANLAB –  kann die Dynamik drastisch gesteigert werden. Die Fokusbewegung in z-Richtung ist damit nicht länger limitierend für die Laserbearbeitung in drei Dimensionen. Der neue z-Scanner verhält sich ebenso dynamisch wie ein 2D-Scan-Kopf. Auf transmissive Optiken wurde im Systemaufbau verzichtet, mit dem Ergebnis, dass neben der Dynamiksteigerung auch die Flexibilität für die Integration maximiert wurde. Diese Vorteile kommen beispielsweise bei der Auslegung komplexer Maschinen für den Werkzeug- und Formenbau zum Tragen. Eine mögliche Applikation ist die Funktionalisierung dreidimensionaler Oberflächen für den Fahrzeugbau.

    Bei einem Betrieb mit bis zu 120 W Laserleistung ist keine Kühlung des Systems notwendig. Für höhere Laserleistungen ist optional eine Variante mit Luftkühlung erhältlich. Neben der excelliSHIFT-Variante für die Laser-Wellenlängen von 1030 – 1070 nm wird in Kürze auch eine zweite Variante für den Spektralbereich 515 – 532 nm verfügbar sein.

    Pressemeldung, 13.06.2017

    Über SCANLAB:Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.

    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199

    info(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-815Fri, 09 Jun 2017 09:54:21 +0200Match Making Event @ LASER World of Photonics in Munichhttps://optecnet.de/http:///The RespiceSME project team will be offering three networking sessions at the LASER World of Photonics in Munich. End-users and photonics technology providers, as well as any other interested visitors, are welcome to attend. The aim is to provide a platform for networking and exchange in a relaxed and fun atmosphere.Networking Sessions - when and where:

    • 27th June: Hall B, UK Pavilion (Booth 124), 5 to 7pm
    • 28th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Aligning Education with Innovation
    • 29th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Photonics Cluster Meeting


    Registration:

    Interested attendees can register online for either one or more networking sessions and create a profile of their company with its technology and services:
    http://laserworld-photonics.meeting-mojo.com/.
    On-site registration at the networking event will be possible as well.

    For more information, please contact Johannes Verst or Sina Kleinhanß from Photonics BW.

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    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikNetzwerke
    news-814Fri, 09 Jun 2017 09:46:55 +0200Einladung zum INDUSTRIEcamp am 20. Juni 2017 an der Hochschule Aalenhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen der Industriewoche 2017 findet erstmals das INDUSTRIEcamp statt: Ein innovatives Format für Fachleute aus Forschung und Entwicklung, aus Industrie und Hochschule und für alle, die sich für Materialien und Produktionstechnologien interessieren.

    Diskutieren Sie Ihre aktuellen Vorhaben im interdisziplinären Erfahrungsaustausch. Entwickeln Sie Ihre Ideen rund um Forschung & Entwicklung in der Metall- und Elektroindustrie. Finden Sie Lösungen und neue Partner.

    - Materialien und Produktionstechnologien –

    Dienstag, 20. Juni 2017 ab 13.00 Uhr

    Hochschule Aalen – Neue Aula

    Neugierig? Weitere Informationen, alle Themen und Updates auf www.industrie.camp.
    Eine Anmeldung ist erforderlich unter http://swm-direkt.de/ic17aa (Passwort: #IC17AA).

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    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNet
    news-813Fri, 09 Jun 2017 09:31:00 +0200German quantum initiative QUTEGA starts with optical single ion clock https://optecnet.de/http:///The German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has initiated a strategy process within the field of quantum technologies that stressed the importance of this field for economy and science in Germany. This assessment is in accordance with European and international evaluation. In order to implement first results of the strategy process, the BMBF has selected three pilot projects addressing important developments in quantum technologies. The first pilot project “optIclock - optical single ion clock” has started in May 2017. The goal of the project led by TOPTICA Photonics AG and the Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) is to realize a demonstrator device for an optical single ion clock within three years. The research consortium – Ferdinand Braun Institute Berlin, High Finesse GmbH, Menlo Systems GmbH, PTB Braunschweig, QUARTIQ GmbH, Qubig GmbH, TOPTICA Photonics AG, University of Bonn, University of Siegen und Vacom GmbH – obtains 4.5 Million Euro BMBF funding. Together with a contribution of 1.5 Million Euro from the participating industrial partners, the total financial volume of the project is 6 Million Euro.

    According to the motto „Out of the lab – into the application“, the optIclock project will render the enormous potential of quantum technologies, which are intensely investigated in science-oriented institutes, into something useful beyond academic research. The best experimental clocks in laboratories achieve accuracies of 10-17 to 10-18. Projected onto the age of the universe of 14 Billion years, such clocks would go wrong by only about one second. So far, however, these clocks require permanent intervention of highly trained scientific personal and are operated just for a limited time of typically a few days for dedicated measurement campaigns. The optIclock demonstrator aims at a slightly reduced accuracy by a factor of 10 to 100, still being better than any commercial clock or frequency standard. In contrast to the laboratory solutions, the optIclock will be transportable and non-scientific users can operate it even in an office environment.

    Applications of such devices comprise the direct measurement of time via the realization of a highly accurate frequency standard, the precise synchronization of large networks or distributed radio telescopes, navigation in general as well as the improvement of global satellite navigation systems. In particular, one can also deploy it as specialized quantum sensor that can measure gravitational height differences over large distances by frequency comparisons. This promises a variety of applications in geodesy, like changes of the sea level and uplifting/sinking of landmass.

    The optIclock device contains a single charged atom that is kept in an electrical trap within an ultra-high vacuum compartment. The atom is laser-cooled to a few Millikelvin (1 Millikelvin = -273.149 °C = -459,668 °F) and a so-called clock laser is stabilized to an optical transition within this atom. In order to make the device useful for general operators, this pilot project will investigate miniaturization, automation as well as integration of individual components and design a comprehensive architecture for the complete system. Many other quantum technology applications – like quantum computing, quantum simulation or quantum sensing – will benefit from the optIclock developments of key technologies and concepts.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Gräfelfing
    www.toptica.com
    http://www.toptica.com/company-profile/news/

    Contact
    Dr. Jürgen Stuhler
    Phone + 49 89 85837-116
    Fax + 49 89 85837-200
    juergen.stuhler(at)toptica.com


    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-808Wed, 07 Jun 2017 08:42:38 +0200Kostengünstige Replikation von 2D-Mikrostrukturenhttps://optecnet.de/http:/// kdg opticomp präsentiert jüngste Forschungsergebnisse. Die Herstellung von Mikrostrukturen ist technologisch gesehen schon lange keine Hexenkunst mehr. Allerdings sind die meisten Verfahren noch immer ungemein aufwendig und daher entsprechend kostspielig. Außerdem kommen hierfür nur wenige Materialien in Frage. Die kdg opticomp hat nun ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, 2D-Mikrostrukturen auf standardisierten CD/DVD-Produktionsmaschinen abzuformen, und zwar unabhängig vom Ausgangsmaterial und der Form des Masters. Damit werden Mikrostrukturenreplikate nicht nur ungleich günstiger, sondern sind auch schneller verfügbar. Zudem können verschiedenste Thermoplaste abgeformt werden.
    Dieser neuee Fertigungsansatz, der nunmehr auch auf der LASER (B1 225B) gezeigt wird, wurde bereits Anfang Mai auf der „4th International Conference Polymer Replication on Nanoscale“ in Aachen präsentiert.
    www.kdg-opticomp.com

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    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-807Wed, 07 Jun 2017 08:27:40 +0200Smartphones verbessern die Qualität von Laserbearbeitungenhttps://optecnet.de/http:///Intelligente Kalibriersoftware korrigiert systemspezifische Ungenauigkeiten. Die SCANLAB GmbH gibt ihren Kunden mit der CALsheet-Software eine neue, sehr anwenderfreundliche Kalibrierlösung an die Hand. Die Software bietet die Möglichkeit zur einfachen Korrektur von systemspezifischen Fehlern. In nur wenigen Arbeitsschritten können individuelle Korrekturdateien erzeugt werden, die die Bearbeitungsergebnisse auf eine Genauigkeit von bis zu 30 µm verbessern. Höchste Qualität wird in der Laserbearbeitung großgeschrieben. Je teurer die zu bearbeitenden Bauteile sind und je kürzer Bearbeitungszeiten geplant werden, desto wichtiger ist es, Ausschuss möglichst schon im Vorfeld zu vermeiden. Zu diesem Zweck hat SCANLAB seine Kalibrierlösungen um die CALsheet Software ergänzt.                

    Bei Materialbearbeitung und Markieranwendungen mit Scan-Systemen, die mit zwei auf Galvanometern befestigten Spiegeln und einem F-Theta-Objektiv versehen sind, treten charakteristische Bildfeldverzerrungen, auch Kissen- und Tonneneffekte genannt, auf. Beim Einsatz von SCANLAB Scan-Systemen, die mit RTC-Ansteuerkarten betrieben werden, können diese Ungenauigkeiten und individuelle Systemeigenheiten mit der neuen Kalibrierlösung in wenigen Schritten behoben werden.

    Nach erfolgter Lasermarkierung auf einem Testpapier wird ein transparenter, mit einer Gitterstruktur versehener Glas-Master aufgelegt. Von dem Bearbeitungsergebnis mit aufgelegtem Master wird nun ein Foto aufgenommen, entweder einfach per Smartphone, oder für noch genauere Ergebnisse mit einem Flachbildscanner. Sobald das Bild an die Kalibriersoftware übertragen wird, kann daraus eine individuelle Korrektur-Datei berechnet werden. Bei der erneuten Laserbearbeitung unter Verwendung der Korrektur-Datei entsteht ein, bei Verwendung eines Smartphone-Fotos, auf eine Genauigkeit von 50 µm korrigiertes Ergebnis oder, beim Einsatz einer Flachbettscanner-Aufnahme, ein auf 30 µm Genauigkeit verbessertes Ergebnis. Der gesamte Prozess zur Optimierung des Bearbeitungsergebnisses dauert nur wenige Minuten.

    Pressemeldung Scanlab, 06.06.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    www.scanlab.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-806Wed, 07 Jun 2017 08:12:37 +0200Hot: EXO mit Temperaturbereich von -10 bis +60 °C spezifizierthttps://optecnet.de/http:///In der industriellen Bildverarbeitung sind Kameras wie Komponenten oft sehr rauen Bedingungen ausgesetzt. Bedingungen, bei denen Geräte mit standardmäßig zugelassenen Umgebungstemperaturen zwischen 10 und 45°C manchmal an ihre Grenzen stoßen und keinen gesicherten Betrieb mehr gewährleisten können. SVS-Vistek trägt dem Wunsch vieler Kunden aus der Industrie Rechnung und baut alle EXO Industriekameras mit Sony IMX Sensoren standardmäßig für eine Betriebstemperatur von -10 bis +60 °C.Optimale Temperaturanbindung und Low-Power-Design
    Das aufwendige, für jedes Modell speziell gefräste Gehäuse bietet eine optimale Temperaturanbindung von Sensor und Komponenten nach außen. Die hochwertigen Bauteile werden speziell für den erweiterten Temperaturbereich selektiert. Gleichzeitig sorgt das konsequente Low-Power-Design der Elektronik für eine besonders niedrige Verlustleistung. All dies bewirkt ein besonders kleines Temperaturdelta zwischen Komponenten und Gehäusetemperatur.
    Die perfekte Wahl für anspruchsvolle Bedingungen
    Der Kunde profitiert in zweifacher Hinsicht: Zum einen erlaubt die höhere spezifizierte Betriebstemperatur anspruchsvolle Anwendungen, die bis jetzt nur mit besonderer Kühlung möglich waren.
    Zum anderen bewirkt die erhöhte spezifizierte Betriebstemperatur eine höhere Betriebssicherheit und Lebensdauer unter Normalbedingungen.
    Harter industrieller Alltag
    Nicht nur hinsichtlich anspruchsvoller Umgebungstemperaturen setzt die EXO Baureihe Maßstäbe in Sachen Robustheit. Das hochpräzise, aus Aluminium gefräste Unibody-Gehäuse hält hohen mechanischen Belastungen Stand. Und der eingebaute multichannel LED Light Controller ermöglicht schlanke Applikationen.
    Die EXO ist „The Integrator’s Camera“ für die Industrie.

    SVS-Vistek – machine vision made in Germany
    As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
    The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
    Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.

    www.svs-vistek.com

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    news-612Tue, 30 May 2017 13:20:00 +0200Pyroelektrische Detektoren mit Differenzverstärkerhttps://optecnet.de/http:///Signal-Rausch-Verhältnis deutlich erhöht. LASER COMPONENTS stellt zur Sensor+Test neue pyroelektrische Detektoren mit einer deutlichen Verbesserung vor; es ist die LD2100-Serie mit Differenzverstärker. Pyroelektrische Kristalle generieren gleichzeitig positive und negative Ladungsträger auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten. Bei der LD2100-Serie werden erstmals beide Kristallseiten separat verstärkt:

    Verglichen mit der Bestseller-Serie L2100 konnte bei der neuen Pyrodetektor-Serie LD2100 das Signal verdoppelt werden - gleichzeitig wurde das Rauschen nahezu konstant niedrig gehalten.

    Das F&E Team der LASER COMPONENTS Pyro Group hat dafür in die Trickkiste gegriffen und die eingesetzten Bauteile optimiert. Die tatsächliche Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses ist daher signifikant höher als der rein theoretische Wert 1,4.

    Die pyroelektrischen Detektoren mit Differenzverstärker haben zwei weitere Vorteile: Aufgefangene externe Störsignal werden durch Differenzbildung eliminiert, sodass sie im kritischen Umfeld mit elektrischen Feldern eingesetzt werden können. Weiterhin erlaubt die LD2100-Serie eine simple Beschaltung, bei dem die Signalausgänge direkt auf die Eingänge eines differentiellen AD-Wandlers gegeben werden.

    Eingesetzt werden pyroelektrische Detektoren in der NDIR und FTIR Spektroskopie, IR-laserbasierten Messtechnik, Pyrometrie oder bei der Flammen- & Feuerdetektion: Die Komponenten sind preiswert, zuverlässig, robust und haben als thermische Detektoren eine hohe Empfindlichkeit von kurzen bis langen IR Wellenlängen.

    Weitere Produktinformationen:
    Pyroelektrische Detektoren mit Differenzverstärker

    Hersteller:
    Laser Components Pyro Group, Inc.

    Kontakt:
    Ansprechpartner:          Joe Kunsch
    Firma:                             Laser Components GmbH
    Adresse:                        Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:                       82140 Olching
    Telefon:                          +49 (0) 8142 2864-28
    Fax:                                +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                            j.kunsch(at)lasercomponents.com

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    news-611Tue, 30 May 2017 12:43:32 +0200IMM Photonics feiert 25‐jähriges Jubiläumhttps://optecnet.de/http:///Optoelektronische Systeme garantieren konstantes Wachstum. "Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich IMM Photonics mit den zunehmend komplexer werdenden Kundenanforderungen konstant weiterentwickelt. Neben dem Vertrieb hochwertiger Standardkomponenten internationaler Partner stand von Anfang an die Entwicklung komplexer optoelektronischer Systeme im Vordergrund. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir die Entwicklung kundenspezifischer Systeme ständig ausgebaut und werden diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen“, freut sich der Gründer und Inhaber Friedrich Raith. Die Geschäftsentwicklung zeigte kontinuierlich ein gesundes Wachstum und das Unternehmen war immer finanziell unabhängig.IMM Photonics entwickelt und produziert Komplettsysteme und Baugruppen für internationale Kunden aus den Branchen Medizintechnik, Biophotonik, Messtechnik und Analytik. Durch die Vergrößerung der Entwicklungsabteilung, die Verbesserung der technischen Ausstattung und die Weiterentwicklung der Fertigungskompetenz ist das Unternehmen in der Lage, innovative und kostengünstige Sonderlösungen aus einer Hand anzubieten. IMM Photonics ist an den beiden Standorten München‐Unterschleißheim und am Technologie Campus Teisnach mit der Hochschule Deggendorf vertreten. Der Vertrieb erfolgt über Distributoren und OEM‐Kunden weltweit.

    Im Jahr 2000 wurde die Produktionsstätte in Viechtach in Betrieb genommen und im Jahr 2013 erfolgte dann der Umzug in ein komplett neues Fertigungsgebäude in Teisnach. IMM Photonics verfügt dort über einen Reinraum und Flow‐Boxen zur Minimierung der Belastung mit Mikropartikeln. Die Räume sind antistatisch ausgerüstet und für Laseranlagen bis Laserklasse 4 zertifiziert. Eine umfangreiche Mess‐ und Prüftechnik, wie Digitaloszilloskope, Spektrometer, Leistungsmessgeräte, optische Bänke, Goniometer‐Pressen und eine 25 m lange Kollimationsstrecke stehen den Entwicklern und Technikern zur Verfügung.

    Die integrierte Entwicklung von Optik, Elektronik, Mechanik und der Software erfolgt überwiegend in München‐Unterschleißheim und ist durchgehend computerbasiert. Die mechanische Konstruktion basiert vollständig auf CAD (Autodesk Inventor), in der Optikentwicklung kommt ZEMAX zum Einsatz und in der Elektronikentwicklung wird ALTIUM eingesetzt. Die Simulation wechselnder Umweltbedingungen ermöglicht ein Klimaschrank für komplexe Testzyklen zwischen ‐70° C und +180° C.

    „Basierend auf Pflichtenheften oder auch nur grob umrissenen Ideen entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden neue Lösungen. Es zeigt sich ein klarer Trend zur Miniaturisierung und zur Integration von immer mehr Funktionen. Unsere Stärke besteht in der Integration von Optik, Elektronik, Sensorik und Mechanik und gegebenenfalls auch der Systemsoftware. Dazu kommt in der Bioanalytik auch zunehmend die Probenverarbeitung. Laser für Projektionsanwendungen und faseroptische Systeme für die Datenübertragung sind weitere aktuelle Einsatzbereiche. Großes Augenmerk legen wir auf die Überführung von Prototypen in die Produktion, damit diese Baugruppen auch unter harten Umwelt‐ und Produktionsbedingungen eingesetzt werden können“, ergänzt Christian Raith, Director Sales and Marketing und Sohn des Gründers. Christian Raith ist seit 2010 im Unternehmen aktiv, die Nachfolgeregelung ist langfristig und Schritt für Schritt geplant.

    Direkter Kundenkontakt auf Augenhöhe, erfahrene Mitarbeiter mit breitem Know‐how und ein wachsendes Technologieportfolio sind die Grundlage für erfolgreiche Projekte und weiterhin gesundes Wachstum.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4
    85716 Unterschleißheim
    Tel: 089 321412-0
    pr(at)imm-photonics.de
    www.imm-photonics.de

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    news-610Tue, 30 May 2017 12:35:10 +0200Student/in für eine Wochehttps://optecnet.de/http:///In den Pfingstferien lädt die OTH Amberg-Weiden zu einer Schnupperwoche: Dienstag, 6. Juni – Donnerstag, 8. Juni 2017, OTH Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg. Durch Ausprobieren erfährt man am besten, was zu einem passt. Deshalb bietet die OTH Amberg-Weiden studieninteressierten Schülerinnen und Schülern während der Pfingstferien die Möglichkeit, die Hochschule und ihre Studiengänge näher kennen zu lernen. In der Schnupperwoche (6. Juni – 8. Juni 2017) am Standort Amberg können Schülerinnen und Schüler Vorlesungen besuchen, sich die Labore ansehen und sich mit Studierenden zu ihren Erfahrungen aus Studiengängen wie Umwelttechnik, Betriebswirtschaft oder Medientechnik austauschen.

    In speziellen Schüler-Workshops erfahren die jungen Leute mehr über Mathe/Physik im Alltag und wissenschaftliches Arbeiten. Außerdem gibt es noch ein besonderes Highlight – ein Date mit EMIly Pepper, die Roboterdame, die die Schülerinnen und Schüler sicherlich begeistern wird!

    Lust, ins Studium hineinzuschnuppern? Anmeldung per Mail unter: studienberatung(at)oth-aw.de

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    news-608Mon, 29 May 2017 16:02:00 +0200Verkehrsmanagement: Evangelischer Kirchentag aus der Lufthttps://optecnet.de/http:///Etwa 120.000 Menschen versammelten sich zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags am 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Das Verkehrs- und Sicherheitsmanagement der insgesamt fünftägigen Großveranstaltung wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt: Das Team des DLR-Projekts VABENE++ erstellte aktuelle Luftbilder und analysierte die Verkehrsströme rund um den Veranstaltungsort. Dabei kam das echtzeitfähige 4k-Kamerasystem zum Einsatz, das die Wissenschaftler speziell zum Monitoring von Großveranstaltungenentwickelt haben.Aktuelle Informationen auf einen Blick
    Aus ganz Deutschland zog es die Besucher in Reisebussen, Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu der außerhalb der Stadt gelegenen Festwiese von Wittenberg. Ein Verkehrsaufkommen auf teils ländlichen Straßen, das mit kommerziell verfügbarer Sensorik nicht zu erfassen gewesen wäre. Für die Auswertungen nutzte das VABENE++-Team daher ausschließlich luftgestützte Daten. Die Verkehrsexperten des DLR konnten dazu ihre umfassenden Kompetenzen einbringen – von der Datenerhebung, über die Verarbeitung bis zur mobilen Bereitstellung der aktuellen Lagekarten und Informationsprodukte. Der Nutzerkreis umfasste die Veranstaltungsleitung, die Johanniter, das Technische Hilfswerk, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie die Landespolizei.
    Hoch über dem Geschehen, an Bord des DLR-Forschungshubschraubers BO 105, waren die Wissenschaftler für die Aufnahme der aktuellen und flächendeckenden Luftdaten zuständig. Mit Hilfe ihres neuen 4k-Kameraystems lieferten sie innerhalb von Sekunden hochaufgelöste Bilder, die per Mikrowellenlink direkt zu einer mobilen Empfangsstation übertragen wurden. Am Boden extrahierten dann die DLR-Experten dann die "Trajektorien", also die Bewegungslinien der Fahrzeuge auf den Straßen. Daraus berechneten sie schließlich die Verkehrsqualität (Level of Service, LOS), welche mit den typischen Ampel-Markierungen grün, gelb und rot für fließenden, stockenden und stehenden Verkehr den jeweiligen Verkehrszustand kennzeichnet.
    Die Personenströme rund um die Veranstaltungsorte behielt das VABENE-Team mit ihrer Technologie auch im Blick, um das Sicherheitsmanagement der Veranstalter zu unterstützen. Im Vorfeld hatte außerdem das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR seinen ZKI-DE Service für Bundesbehörden zur Verfügung gestellt und mit Satellitenbildern sowie Luftbildern des 4k-Kamerasystems die Aufbauten auf der Festwiese und die Infrastruktur der Umgebung festgehalten. So konnten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten genauer koordinieren und Vorher-Nachher Situationen aktuell vergleichen. ZKI-DE ist eine besondere Kooperation zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem DLR zur kurzfristigen Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen für die zivile und öffentliche Sicherheit.

    Über VABENE++
    Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.
    Der Einsatz zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 wurde vom Institut für Verehrssystemtechnik, dem Institut für Methodik der Fernerkundung, dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, sowie dem Flugbetrieb des DLR durchgeführt.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22567/

    Kontakte:

    Bernadette Jung 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Tel.: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243
    mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

    Veronika Gstaiger
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Methodik der Fernerkundung, Photogrammetrie und Bildanalyse
    Tel.: +49 8153 28-3179
    mailto:veronika.gstaiger(at)dlr.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-597Mon, 22 May 2017 13:36:36 +0200Experimentierstationen für Kinder und Jugendlichehttps://optecnet.de/http:///Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® vom 19. Juni bis 15. Juli 2017, OTH Amberg-Weiden. Faszination Naturwissenschaft und Technik – In Kooperation mit dem Museum Industriekultur der Stadt Nürnberg und dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. kommt die Ausstellung Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® an die OTH Amberg-Weiden.Wie funktioniert ein Flaschenzug? Wie setzen sich Farben zusammen? Was kann man durch eine Wärmebildkamera sehen? Schülerinnen und Schülern der 5. bis 8. Jahrgangsstufe wird die Möglichkeit geboten, naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch durch Hands-on-Lerngelegenheiten zu erforschen. An rund 30 Experimentier-Stationen aus den Themenbereichen Kraft und Konstruktion, Energie, Licht und Farben, Computer und Robotik werden durch selbständiges und erfahrungsorientiertes Experimentieren naturwissenschaftliche Phänomene und technische Umsetzungen spielerisch vermittelt und intuitiv begreifbar gemacht. Historische Zusammenhänge und Bezüge zu technischen Abläufen im Alltag werden aufgezeigt. Außerdem kann exklusiv der erfolgreiche Rennwagen des Running Snail Racing Teams der OTH Amberg-Weiden besichtigt werden.

    Die Ausstellung ist für Schulklassen (Anmeldung erforderlich!) vom 19.06.2017 bis zum 15.07.2017 jeweils Dienstag bis Freitag geöffnet. An Wochenenden ist das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® von 14 – 17 Uhr an folgenden Tagen auch für Familien (ohne Anmeldung) geöffnet:

    So., 25.06.2017, Sa., 01.07.2017, So., 09.07.2017 und Sa., 15.07.2017.

    Der Eintritt ist frei!

    Nähere Informationen über das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen®, und die Öffnungstage finden Sie unter: www.oth-aw.de/technikland

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    news-592Mon, 22 May 2017 11:00:00 +0200Blauer Laser für die Materialbearbeitunghttps://optecnet.de/http:///Laser 2000 stellt den NUBURU AO150 vor: Es handelt sich um den weltweit ersten Hochleistungslaser im gefragten blauen Wellenlängenbereich. Die Wellenlänge von 450 nm eignet sich hervorragend zur industriellen Bearbeitung von Buntmetallen. Die revolutionäre Technologie ermöglicht die Kopplung mehrerer Hightech-Dioden in eine Hochleistungsfaser.Die Metall-Laserbearbeitung und der 3D-Druck sind schnell wachsende Märkte für Anwendungen wie Schneiden, Schweißen und Abtragen. Es gibt eine Anzahl von hochreflektieren Metallen mit begrenzter Absorption im IR- oder auch im grünen Bereich, wie Edelmetalle, besonders Kupfer und seine Legierungen. Bei einer großen Anzahl von Materialien mit begrenzter IR- oder Grün-Absorption hat der blaue Laser signifikante Vorteile.

    Nuburu entwickelte für ein breites Anwendungsspektrum im Allgemeinen und für das Schweißen und Schneiden im Speziellen die neuartigen fasergekoppelte Hochleistungslaser. Für viele Applikationen ist der Laser ein „Game-Changer“. Nuburus AO-Laser ist ein fasergekoppelter Hochleistungs-Laser im 450 nm Bereich mit maximal 150 Watt Ausgangsleistung.

    Die entscheidende Eigenschaft für hohen Durchsatz und Produktionseffizienz ist Absorption. Im Vergleich zum Industriestandard der IR-Laser (1 µm) ist die blaue Absorption je nach Material zwei- bis 20-mal besser. Dies bedeutet im Ergebnis eine fünf- bis 20-mal höhere Prozessgeschwindigkeit. Diese herausragende Absorptionsvorteile verbunden mit einem deutlich besseren Fokus (fünf-mal besser) im Vergleich zu IR (1 µm) zeichnen diese Laser aus.

    Sowohl bei der mikroskopischen als auch bei der makroskopischen Beobachtung des Schweißprozesses erinnert der homogene Verlauf der flüssigen Phase des Schweißens eher an ein weiches Verlaufen von Wachs als an das bisher bekannte Schweißen von Metallen. Bei nahezu allen Schweißarten ist ein spritzfreier Bearbeitungsprozess kennzeichnend. Dies gilt beim eigentlichen Schweißen als auch beim Auftragsschweißen und Bohren. Diese Vorteile können insbesondere bei der Elektromobilität, dem Schweißen von Batterien und der additiven Fertigung zum Tragen kommen.

    Darüber hinaus zeichnet sich der Nuburu AO-Laser durch einen hohen Wirkungsgrad und damit einem geringen Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Lasern aus. In Anbetracht der Betriebskosten und der Investitionsrendite ergeben sich wesentlich kürzere Amortisationszeiten beim Verwenden eines blauen Hochleistungslasers.

    Erstmals zu sehen sein wird der Laser auf der Weltleitmesse Laser World of Photonics in München. Vom 26. bis 29. Juni werden die blauen Hochleistungs-Laser am Stand von Laser 2000 (Halle B3, Stand 103) einem breiten Fachpublikum gezeigt.  

    Video-Link spritzerfreies Schweißen:

    https://www.laser2000.de/img/cms/Videos/Spatter-Free-Key-hole-NUBURU-Jan-5-2017.mp4 

    Über die Laser 2000 GmbHLaser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 25 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als „Kundenspezifische Lösung aus einer Hand“. Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich. Die sehr erfahrenen Mitarbeiter begeistern sich für die Optischen Technologien und sind immer am Puls der Zeit für die neuesten Technologien, Produkte und Anwendungsmöglichkeiten.Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für Ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsreichtum verfügen.

    Über NUBURU
    NUBURU wurde 2015 in Colorado/USA mit dem Ziel gegründet, den Markt der Hochgeschwindigkeits-Metallbearbeitung und -verarbeitung zu revolutionieren. Mit der Hochleistungs-Blue-Laser-Technologie gelingt es bei bestehenden Metallprozessen einen radikalen Gewinn von Geschwindigkeit und Qualität zu erreichen. Dies erlaubt, neue Wege für die konventionelle Laser-Metallbearbeitung und besonders die additive Fertigung (3D-Druck) zu gehen.

    Kontakt:

    Laser 2000 GmbH
    Argelsrieder Feld 14
    82234 Weßling
    Tel: +49 (8153) 405-0
    info@laser2000.de
    www.laser2000.de

     

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-596Mon, 22 May 2017 10:41:16 +0200THD lädt zum großen Campusfesthttps://optecnet.de/http:///Nach dem überwältigenden Erfolg des Tags der offenen Tür an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vor zwei Jahren, öffnet die THD auch dieses Jahr wieder ihre Pforten. Am Freitag, 23. Juni 2017, bietet die Hochschule ab 13 Uhr ein buntes Programm, das zum Entdecken, Staunen, Mitmachen und Genießen einlädt. Ob Studierende, Mitarbeiter, Angehörige oder Einheimische, ob groß, ob klein, jung oder alt – am Tag der offenen Tür der THD ist für alle Besucher etwas geboten.Was ist eigentlich ein reflexionsarmer Raum? Wie sieht ein modernes Fernsehstudio aus? Und wie schlage ich mich auf dem Gesundheitsparcours? Nur einige Fragen, die am Tag der offenen Tür der THD geklärt werden. Denn an diesem Tag heißt es: Staunen, Entdecken und Mitmachen. "Unsere Hochschule ist so vielfältig und genauso abwechslungsreich wird unser Programm für den Tag der offenen Tür sein. Ich lade alle ein, sich an diesem Tag auf unserem Campus treiben und vor allem begeistern zu lassen.", wirbt der Präsident der THD, Professor Peter Sperber.
    Besonders für Studieninteressierte und Bewerber ist der Tag der offenen Tür die Gelegenheit die Hochschule hautnah zu erleben und sich umfassend über alle Angebote zu informieren. Alle Fakultäten und Einrichtungen präsentieren sich und bieten ein spannendes Programm, vom Menschenkicker, Rollstuhlbasketball oder Roboterballett bis zu chemischen Kabinettstückchen, Wasserraketenworkshop oder der E-Wald Testmeile. Außerdem lockt wieder ein großes Gewinnspiel, bei dem Preise im Wert von über 3000 Euro winken. "Wir haben es geschafft ein noch umfangreicheres Programm als vor zwei Jahren auf die Beine zu stellen. Das funktioniert nur, weil sich wirklich jeder an der Hochschule einbringt.", schwärmt Theresa Kappl vom Veranstaltungsmanagement der THD. Bei ihr laufen auch die Fäden für das große Rahmenprogramm zusammen. "Auf den Bühnen beweisen THD-Angehörige, wie musikalisch die Hochschule ist. Bei allen Bands sind Mitarbeiter oder Studierende involviert.", so Theresa Kappl weiter. Unter anderem werden "Tourists in a Daydream" auftreten, der Hochschulchor gibt sein Bestes und die internationalen Studierenden präsentieren sich in Tanzaufführungen. Staunen ist angesagt, wenn die Physikanten ihr Können zeigen. Mit Ironie, Witz und Wissen bringen sie ihrem Publikum die Welt der Physik näher. Sie touren mit ihren Shows durch ganz Deutschland.
    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Neben Kaffee und Kuchen bieten Weißbiergarten und Mensa deftige Schmankerl für jeden Geschmack. Die kleinen Gäste kommen in der Hüpfburg, beim Kinderschminken und beim Basteln voll auf ihre Kosten. Bis in die Nacht hinein feiert die Hochschule ihren Tag der offenen Tür mit regional und überregional bekannten DJs. Weitere Infos zum Tag der offenen Tür der THD sind unter www.th-deg.de/tdot oder auf Facebook zu finden.

    www.th-deg.de

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    news-594Mon, 22 May 2017 10:09:36 +0200MPL Autumn Academy 2017https://optecnet.de/http:///Vom 4. bis 6. Oktober 2017 lädt das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts zur vierten MPL Autumn Academy ein. Die Academy richtet sich gleichermaßen an Bachelor- und Masterstudenten aus dem Themenbereich der Optik wie zum Beispiel Quanteninformationsverarbeitung, Metamaterialien, Nano-Optik oder photonische Kristallfasern. Neben Talks von führenden Experten erwarten die Teilnehmer_innen Poster-Sessions Laborführungen und Diskussionsrunden. Alle interessierten Student_innen können sich bewerben. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.Bewerbungsschluss ist der 24.07.2017.

    Wie bewirbt man sich? Der Auswahlprozess läuft über die Qualifikation.
    Bitte senden Sie Ihren Lebenslauf und das aktuellste Zeugnis an application(at)mpl.mpg(dot)de.
    Ein Motivaionsschreiben ist von Vorteil, aber nicht verpflichtend.

    Verpflegung und Unterkunft werden gestellt und auch bei den Reisekosten gibt es finanzielle Unterstützung.
    Kontaktdaten:
    Max-Planck-Institute für die Physik des Lichts
    Staudtstraße 2
    91058 Erlangen, Germany

    Bei Fragen bitte eine E-Mail an: application(at)mpl.mpg(dot)de

    Das Program erscheint in Kürze.

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-591Sun, 21 May 2017 19:47:00 +0200Oszillierender Laserstrahl schneidet akkuraterhttps://optecnet.de/http:///Hochdynamischer Scan-Kopf bietet klare Prozessvorteile beim Laserschweißen und -schneiden. Die SCANLAB GmbH, innovativer Hersteller von OEM-Komponenten für Laserbearbeitungsmaschinen, hat ein Scan-System für oszillierendes Laserstrahlschneiden und -schweißen entwickelt. Der neue welDYNA Scan-Kopf verbindet die Vorteile von hoher Laserleistung mit höchster Dynamik. Das Schweißen und Schneiden mit hochfrequenter Strahloszillation bietet erhebliche Prozessvorteile, insbesondere in der Makro-Materialbearbeitung von größeren Bauteilen. So können beispielsweise dicke Metallplatten und faserverstärkte Kunststoffe sauberer und schneller geschnitten werden oder unterschiedliche Materialien mit geringer Schweißbarkeit rissfest verbunden werden.In der Automobilindustrie und gerade im Bereich der Elektromobilität ist für eine Vielzahl von Anwendungen eine stoffschlüssige Verbindung unterschiedlicher Materialien – zum Beispiel zwischen Kupfer und Aluminium – als Ersatz für mechanisch gefügte Verbindungen interessant. Vorteile sind, unter anderem, eine verbesserte elektrische Leitfähigkeit, gleichmäßiger Wärmeübergang und höhere mechanische Belastbarkeit. Ebenso sind im Geräte- und Armaturenbau häufig druckdichte Verbindungen verschiedener – artgleicher oder artfremder – Werkstoffe gefordert; zum Beispiel für Wärmetauscher oder Kühlaggregate. Das neue 2D-Scan-System welDYNA setzt genau hier an und ermöglicht durch eine relativ zur Nahtgeometrie überlagerte Bewegung des Laserstrahls das rissfreie Verschweißen von unterschiedlichen Materialien, sogar von Fügepartnern mit geringer Schweißbarkeit.

    Auch beim Laserstrahlschneiden hat die Technologie bereits ihre Vorteile bewiesen: Mithilfe der hochdynamischen Strahloszillation können deutlich höhere Schneidgeschwindigkeiten erreicht werden bei gleichzeitiger Verbesserung der Schnittqualität. Entscheidend sind dabei die hohe Frequenz der ‚Wobbelbewegungen‘ von mehreren kHz und die Verfügbarkeit von frei definierbaren Scan-Mustern. Zusammen ergeben sich so erheblich bessere Prozessparameter als mit anderen Laserverfahren. Anwendungen zeichnen sich durch eine deutlich reduzierte Spritzerbildung aus, wodurch die Schweißnähte und Schneidkanten deutlich glatter und gleichmäßiger werden und auch die Optiken langsamer verschleißen.

    Der neue Scan-Kopf ist auf Multi-kW-Laser mit hoher Strahlqualität ausgelegt, verfügt über eine digitale Servo-Steuerung, ein integriertes Sensorsystem zur Echtzeit-Überwachung sowie Wasser- und Luftkühlung in einem robusten, industrietauglichen Gehäuse. Er kann einfach mit Kollimations- und Fokussiermodulen aus kommerziellen Festoptiken integriert und verbaut werden. Gerade auch für Industriezweige wie die Aerospace-Industrie, den Maschinenbau oder die Metallverarbeitung, in denen dickere Metallstücke und Verbundstoffe geschnitten werden müssen, bietet die neue Scan-Lösung zahlreiche interessante neue Anwendungsmöglichkeiten.

    Pressemeldung 10.05.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-420
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-593Sun, 21 May 2017 08:49:00 +0200GFH präsentiert innovative Lasertechnologie auf JLPS Meeting in Japanhttps://optecnet.de/http:///Bei der Vortragsreihe des 87. Treffen der JLPS (Japan Laser Processing Society) stellte Florian Lendner die Firma GFH und industrielle Einsatzmöglichkeiten des Ultrakurzpulslasers dem japanischen Fachpublikum in Tokyo vor. Mittels der Spezialoptik GL.trepan wird der Laserstrahl zu einem flexiblen, hoch genauen und effizienten Werkzeug geformt. In Kombination mit den Mikrobearbeitungsanlagen GL.evo und GL.compact eignet sich diese Technologie hervorragend zum hochgenauen Mikrobohren, -schneiden und -drehen. Durch das verschleißfreie und berührungslose Arbeiten können damit zum Teil konventionelle Fertigungstechnologien abgelöst sowie neue Anwendungsbereiche erschlossen werden

    Kontakt:

    GFH GmbH
    Großwalding 5
    94469 Deggendorf
    Tel: +49 (991) 290 92-0
    info(at)gfh-gmbh.de
    www.gfg-gmbh.de

     

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-589Fri, 19 May 2017 13:15:00 +0200Kostenfreies Simulationstool für Studierendehttps://optecnet.de/http:///FRED – Optiksimulation mit 3D Interface. FRED ist ein in der Optikentwicklung sehr breit einsetzbares Simulationstool, das von der Laser 2000 GmbH für Studierende im Rahmen von Diplom-, Studien-, oder Doktorarbeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zur klassischen Linsen-Design-Tools, in denen vorwiegend sequenziell simuliert wird, liegt die Stärke von FRED in der nicht-sequenziellen Simulation durch komplexe Systeme, also von der Strahlquelle bis zur Abbildungsebene oder zum Detektor.

    Weitere Informationen zu FRED und Test-Versionen:

    Freie-Video-Tutorials für FRED-Benutzer

    Informationen zu den freien Test-Versionen

    Kontakt:
    Laser 2000 GmbH
    Axel Haunholter
    Argelsrieder Feld 14
    82234 Wessling
    Tel:      08153 / 405 32
    e-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de

     

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-588Fri, 19 May 2017 12:09:45 +0200Messe-Engagement in 2017 der beratungsgruppe wirth + partnerhttps://optecnet.de/http:///Auch in diesem Jahr nutzen wir als Karriere-Partner der jeweiligen Messeveranstalter wieder Fachmessen, um hier für Sie zukünftige Mitarbeiter zielgruppenoptimiert, effektiv und zeitnah zu kontaktieren. Vor allem auf den Messen SENSOR+TEST (30. Mai bis 1. Juni 2017 in Nürnberg) und LASER World of PHOTONICS München (26. bis 29. Juni 2017 in München) sind wir in diesem Jahr wieder mit einem Career Center (Jobboard und Career Coaching) sowie Fachvorträgen vertreten.Bei dieser Gelegenheit: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, diese Fachmessen im Rahmen eines modernen „Active Sourcing“ für Ihr Recruiting zu nutzen? Wir unterstützen Sie dabei gerne mit folgenden  Möglichkeiten:

    • Jobboard, teilweise auch online (erreicht eine hohe Anzahl von Fachbesuchern und Ausstellern)
    • Schaltung von Stellenanzeigen in Fachzeitschriften (Sonderausgaben zur Messe)
    • gezielte Kontaktaufnahme mit potentiellen Kandidaten auf der Messe, z.B. auch auf unserem Career Center

    Unterstützung für unsere Klienten im Active Sourcing lässt sich damit auf folgende Punkte zusammenfassen:

    • erster Ansprechpartner vor Ort, um Fragen zu den jeweiligen Stellenangeboten von Interessenten detailliert und fachspezifisch zu beantworten
    • direkte Ansprache von interessierten Besuchern, die an unseren Messestand kommen
    • Suche und Ansprache von geeigneten Kandidaten auf und während der gesamten Messe
    • intensiver Kontakt zu Bewerbern durch das Führen von Career Coachings
    • genaueres Kennenlernen des Bewerbers und Möglichkeit der engen Kontaktbindung
    • "search & match" zwischen Kandidaten und unseren Kunden

    Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie das Thema interessiert, Sie mehr darüber erfahren möchten bzw. eine der genannten Leistungen für sich in Anspruch nehmen wollen. Sabine Zapf freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme, gerne per E-Mail unter: info(at)wirth-partner.com oder telefonisch unter 089-459 95 80.

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-587Fri, 19 May 2017 10:58:59 +0200PRONTO-250-PLUS von Gentec-EOhttps://optecnet.de/http:///Erneut Zuwachs bei der PRONTO-Familie. LASER COMPONENTS präsentiert das mobile Laserleistungsmessgerät PRONTO-250-PLUS von Gentec-EO. Das neuste Mitglied der PRONTO-Serie hält, was der Name verspricht: ein großes PLUS an Funktionen, das einzigartig in dieser Geräteklasse ist. Im Vergleich zum Standardmodell PRONTO-250 bietet die Erweiterung deutlich mehr Messmöglichkeiten. So lassen sich zum Beispiel im kontinuierlichen Messmodus Laserleistungen zwischen 0,2 und 8 Watt ohne Zeitbeschränkung ermitteln. Dabei wird die Messwertanzeige mit einer Auflösung von 1 mW automatisch alle 1,5 Sekunden aktualisiert. Vor allem für Justagearbeiten im Servicebereich ist das eine echte Erleichterung. Weiterhin kann das PRONTO-250-PLUS mit der sogenannten Single-Shot-Messung Einzelpulse mit einer maximalen Pulsdauer von 88 ms und einer Strahlenergie bis zu 25 J erfassen. Natürlich ist auch eine kurzzeitige Leistungsmessung bis maximal 250 W möglich.

    Wie das Standardmodell besticht auch das PRONTO-250-PLUS durch kompaktes, handliches Design und einfache Bedienbarkeit. Das Gerät wird generell mit einer auf NIST-Standard rückführbaren Kalibrierung für Wellenlängen von 248 nm bis 2,5 µm sowie für 10,6 µm geliefert. Damit ist es auch für CO2-Laser geeignet.

    Weitere Produktinformationen:
    Energie-Handmessgerät

    Hersteller:
    Gentec-EO, Inc.

    Kontakt:
    Ansprechpartner:     René Bartipan
    Firma:                     Laser Components GmbH
    Adresse:                 Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:                82140 Olching
    Telefon:                  +49 (0) 8142 2864-103
    Fax:                        +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                    r.bartipan(at)lasercomponents.com

     

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-585Thu, 18 May 2017 11:27:30 +0200Photonen und Spins: Neue Kontraste für die optische Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///Carl Zeiss lädt ein zum ZEISS Colloquium mit Leibniz-Preisträger Professor Jörg Wrachtrup am Mittwoch, 7. Juni 2017, von 11 bis 12.30 Uhr im Oberkochener ZEISS Forum.Jörg Wrachtrup bekam 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungspreis in Deutschland. Im Jahr 2016 erhielt er zusammen mit Fedor Jelezko den ZEISS Research Award.

    Die optische Mikroskopie ist das am meisten benutzte bildgebende Verfahren in den Material- und Lebenswissenschaften. Während die räumliche Auflösung in den vergangenen Jahren spektakulär auf einige zehn Nanometer verbessert werden konnte, basiert die Methode nach wie vor auf den altbekannten Kontrastverfahren. Kombiniert man allerdings die Fluoreszenzmikroskopie mit Quantensensoren, so lassen sich vollkommen neue Größen sichtbar machen. In seinem Vortrag wird Prof. Wrachtrup die physikalischen Grundlagen der Technik erläutern und einige Anwendungen diskutieren.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ZEISS Colloquium Innovation Talk”, die sich aktuellen Themen der Wissenschaft widmet. Das ZEISS Colloquium bietet externen Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete eine Plattform, um in einem einstündigen „Innovation Talk“ mit anschließender Diskussion ihre Forschungen vorzustellen.

    Der Eintritt zum Colloquium ist frei. Um die Kapazitäten planen zu können, wird um Anmeldung gebeten: www.zeiss.de/colloquium

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonet
    news-581Wed, 17 May 2017 10:51:02 +0200Auftakt „AG KMU Business Boost“https://optecnet.de/http:///Am 2. Mai 2017 fand die Auftaktveranstaltung zur AG KMU Business Boost im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt. Photonics BW möchte mit dieser neuen Arbeitsgruppe insbesondere mittelständischen Unternehmen eine Plattform bieten, um neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen zu finden und kommerzielle Synergien realisieren zu können. Weitere Ziele sind der Austausch von Erfahrungen und Best Practice. Primäre Zielgruppe der Arbeitsgruppe sind Mitglieder der Geschäftsführung von KMU.Die Veranstaltung stand unter dem Thema „Zugang zum Absatz- und Beschaffungsmarkt China“. Dazu berichtete Johannes Trbola von der Dausinger + Giesen GmbH in einem Impulsvortrag von seinen Eindrücken der Messe LASER World of Photonics in China und von seinen Erfahrungen im Allgemeinen mit dem asiatischen Markt.

    Allgemeine Marktdaten zu China sowie das vielfältige Unterstützungsangebot von Baden-Württemberg International für KMU in China stellte Beate Ando vor. Neben Messebeteiligungen und Delegationsreisen steht baden-württembergischen Unternehmen das China-Büro von bw-i zur Verfügung. Hier werden sie beispielsweise bei der Gründung von Tochterfirmen oder bei der Suche nach chinesischen Kooperationspartnern unterstützt, erhalten Marktstudien und Vertriebsanalysen, Unterstützung bei Messeauftritten, Personalsuche oder Übersetzungsdiensten. Zudem bietet der „Firmenpool“, über den die Büro-Infrastruktur vor Ort genutzt werden kann, eine kontrollierte und effektive Möglichkeit für den Markteintritt in China. Ein eigener mehrsprachiger Mitarbeiter, den bw-i speziell nach den Anforderungen des Kunden rekrutiert und anstellt, kann dort als verlängerter Arm agieren und Aufgaben übernehmen wie z.B. der Aufbau eines Vertriebsnetzes, Einkauf oder Service.

    Anschließend tauschten sich die Teilnehmer intensiv über Erfahrungen, Tipps und offene Fragen zu Themen wie Kooperationen mit externen Partnern, Lieferantenmanagement und Produktqualität aus.
    Um den Kreis möglicher Teilnehmer zu vergrößern, wurde eine Öffnung auch für Vertreter größerer Unternehmen angeregt.

    www.photonicsbw.de

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    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNet
    news-577Mon, 15 May 2017 10:36:18 +0200Photonics BW engagiert sich bei der 1. bundesweiten Clusterwochehttps://optecnet.de/http:///Auf Initiative des Baden-Württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau fand vom 20. bis 28. April 2017 die erste bundesweite Clusterwoche statt, um auf die Bedeutung von Clustern und Netzwerken insbesondere für die Innovationsförderung und den Technologietransfer hinzuweisen und diese wichtige Arbeit zu unterstützen. Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie Bildung und Forschung haben sich die Bundesländer aktiv an der Gestaltung beteiligt. Deutschlandweit wurden im Rahmen der Clusterwoche 142 Veranstaltungen angeboten, allein in Baden-Württemberg 39. Auch Photonics BW, das in Aalen ansässige Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, war im Rahmen der bundesweiten Clusterwoche mit verschiedenen Veranstaltungen aktiv.So war Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, mit einem Vortrag einschließlich Podiumsdiskussion zum Thema „Open Innovation im vertrauensvollen Umfeld des Clusters“ an der Eröffnungsveranstaltung der Clusterwoche am 20. April im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin beteiligt. Die Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern fand im Rahmen der Jahrestagung des Programms „go-cluster“ statt.

    Am 25. April fand das zweite Treffen des „Women in Photonics“ Netzwerks statt, das Photonics BW im Rahmen eines vom baden-württembergischen Wirtschaftsministerium mit EFRE-Mitteln geförderten Projekts gegründet hat. Den fachlichen Rahmen für das Treffen setzte das gastgebende Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Ettlingen bei Karlsruhe mit Fachvorträgen zur Signatorik und Optronik. 24 Frauen in Fach- und Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen der Photonik-Branche nutzten diese Möglichkeit, sich über fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen und Möglichkeiten für die gezielte weibliche Nachwuchsförderung zu diskutieren.

    Zum Innovation Lab "Laserbearbeitung von CFK für den Leichtbau" im Rahmen der AG Lasermaterialbearbeitung am 26. April trafen sich rund 20 Experten aus der Lasermaterialbearbeitung und der Materialwissenschaften beim Fraunhofer-Institut für Chemische Technologien in Pfinztal zum fachlichen Austausch. Sie präsentierten und diskutierten verschiedene Aspekte der Bearbeitung von Faserverbundwerkstoffen. Diese wichtige Werkstoffgruppe für den Leichtbau von Automobilen, Flugzeugen und Schienenfahrzeugen stellt hohe Ansprüche an die Fertigungsverfahren. Der Laser bietet sich auch hier als leistungsfähiges, flexibles und verschleißfreies Werkzeug an.

    Ebenfalls am 26. April fand bei der Carl Zeiss AG in Oberkochen das von Wirtschaft Regional, Carl Zeiss und dem Studiengang „Optical Engineering“ der Hochschule Aalen organisierte Forum „Optical Engineering“ statt. Photonics BW, wie auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg, unterstützte die Veranstaltung als Partner und bot an einem Informationsstand weitergehende Informationen zur Photonik-Branche und den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten in den Optischen Technologien.

    Im Nachgang zu der ereignisreichen Clusterwoche fand am 10. Mai die jährliche Mitgliederversammlung von Photonics BW im ZEISS-Forum in Oberkochen statt. Zahlreiche Vertreter der 73 Mitglieder aus Unternehmen und Forschung/Bildung kamen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, um über die weitere Arbeit von Photonics BW zu diskutieren und abzustimmen. Ergänzend zur Netzwerkarbeit wurden die Experten inspiriert durch einen Vortrag von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar über „Zukunftsszenarien zu Themen der Optik in der Science-Fiction-Literatur“, der verschiedene (noch) nicht realisierte Anwendungsmöglichkeiten der Photonik aufzeigte.

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    Aus den NetzenNewsPressemeldungPhotonics BWOptecNet
    news-573Tue, 09 May 2017 10:23:08 +0200Neunter Science2Start-Ideenwettbewerbhttps://optecnet.de/http:///Der Science2Start-Ideenwettbewerb der BioRegio STERN Management GmbH unterstützt gezielt Nachwuchswissenschaftler sowie junge Gründer aus dem Life-Sciences-Bereich. Die Teilnahme ist kostenfrei und noch bis zum 15. Mai 2017 möglich.Ob wissens- oder technologiebasierte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen - den Ideen im Bereich Life-Sciences sind keine Grenzen gesetzt. Ideen und deren Kundennutzen können auf maximal fünf DINA4 Seiten einschließlich aller Abbildungen und Anhänge eingereicht werden.

    Die drei besten Ideen mit wissenschaftlicher Exzellenz und hohem Vermarktungspotenzial werden beim Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH mit einem Preis ausgezeichnet. Der Sommerempfang findet am 13. Juli 2017 im Technologiepark Reutlingen statt.

    Alle Wettbewerbsunterlagen finden Sie unter Science2Start-Ideenwettbewerb 2017.

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    NewsPhotonics BWOptecNet
    news-571Mon, 08 May 2017 17:44:11 +0200Optence Förderpreis 2017: Jetzt bewerben!https://optecnet.de/http:///Auf dem Netzwerktag 2017, der Anfang Dezember stattfindet, verleiht Optence erneut den Förderpreis für die beste Bachelor- und/oder Masterarbeit. Hochschullehrer aus Hessen und Rheinland-Pfalz können ab sofort ihre Nominierungen einreichen.Bis zum 30. August können von betreuenden Professoren/innen Vorschläge bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.

    Die Bedingungen für die Einreichung finden Sie in der Satzung.

    Der Preis ist mit 1000 € für Master-/Diplomarbeiten und 500 € für Bachelorarbeiten dotiert. Für die Preisvergabe vorgeschlagen werden kann jede Abschlussarbeit aus einem in Hessen oder Rheinland-Pfalz angesiedelten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Eine Optence-Mitgliedschaft der betreffenden Hochschule / des betreffenden Fachbereichs ist nicht erforderlich.

    Vorschlagsberechtigt ist jeder Professor für die von ihm betreuten Abschlussarbeiten. Der/die Gewinner/in des Förderpreises präsentiert seine/ihre Arbeit auf dem Optence Netzwerktag Anfang Dezember, auf dem der Preis überreicht wird. Die Einreichung stellt  keinen großen Aufwand dar, für Studierenden ist eine mögliche Auszeichnung, ein erstes „Highlight“ im Lebenslauf und eine Möglichkeit, Kontakte in die Industrie zu knüpfen oder auszubauen.

    Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

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    Preise und AuszeichungenNewsOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-568Thu, 04 May 2017 15:27:49 +0200„Women in Photonics“ am Fraunhofer IOSBhttps://optecnet.de/http:///Am 25. April 2017 fand das zweite Netzwerktreffen "Women in Photonics" statt. Gastgeber war das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Ettlingen bei Karlsruhe. 24 Frauen in Fach- und Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen der Photonik-Branche nutzten diese Möglichkeit, sich über fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen.Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereiche des Fraunhofer IOSB erhielten die Teilnehmerinnen in Fachvorträgen von Dr. Karin Stein und Dr. Katrin Braesicke zur Signatorik und Optronik sowie im Rahmen der Besichtigung der Labore zur Adaptiven Optik und der Femtosekundenlaser.

    Mit ihrem Vortrag zu Erfolgsfaktoren für Führungsfrauen regte Christa van Winsen von Virtual Partner die Teilnehmerinnen an, sich über die eigenen Werte, Ziele und Wirkungen Gedanken zu machen. Mitwertvollen Tipps für Frauen in Führungspositionen setzte sie Impulse für die anschließende angeregte Diskussion zu den Erfahrungen der Teilnehmerinnen.

    Photonics BW hat das "Women in Photonics" Netzwerk im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts "Photonics Innovation Booster" ins Leben gerufen. Ziel ist ein Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche. Regelmäßige persönliche Treffen bieten eine Plattform für den Erfahrungsaustausch. Durch das „Women in Photonics“ Netzwerk sollen Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander sowie natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbarer werden. 

    Das nächste Treffen wird am 5. Oktober 2017 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart stattfinden. Neue Teilnehmerinnen sind jederzeit herzlich willkommen!

    Bei Interesse oder Fragen stehen Ihnen Eva Kerwien und Sina Kleinhanß von Photonics BW gerne zur Verfügung.

    www.photonicsbw.de

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    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonics
    news-565Thu, 04 May 2017 10:09:18 +0200S.K.M. Informatik neues HansePhotonik Mitgliedhttps://optecnet.de/http:///1990 in Schwerin gegründet beschäftigt S.K.M. derzeit 40 Mitarbeiter und betreut Unternehmen seit über 25 Jahren bei der Einführung und Anwendung von IT/CAD/CAM/CAE-Technologien.

    Das Spektrum reicht von der Analyse, Konzeption und Umsetzung effizienter integrierter Prozesse bis hin zu spezifischen CAD/CAM-Lösungen im Maschinen- und Anlagenbau (inklusive hochspezialisierter regelbasierter Berechnungs- und Simulationswerkzeuge). Darüber hinaus werden Trainings und Seminare zu den Systemlösungen angeboten. Ein starker Fokus von S.K.M. ist das eigene Offline-Programmier-CAD/CAM-System SKM DCAM für die Lasermaterialbearbeitung und additiv-generative Fertigungsmethoden (mit CNC-Anlagen und Robotern) mit besonderer Flexibilität für integrierte Lösungen.

    Weitere Informationen unter www.skm-informatik.com

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    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkeOptecNetHanse Photonik
    news-564Thu, 04 May 2017 09:15:55 +0200Neue Mitarbeiterin bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Seit April verstärkt Sina Kleinhanß das Team von Photonics BW. Als Projektmitarbeiterin unterstützt sie den Innovations- und Technologietransfer in den aktuellen Projekten "Photonics Innovation Booster" und "Respice SME". Darüber hinaus wird sie künftig zentrale Ansprechpartnerin für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Nachwuchsförderung sein.Frau Kleinhanß hat Internationale Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Marketing an der Hochschule Aalen studiert und mit dem Titel Bachelor of Arts abgeschlossen. Praktische Erfahrungen sammelte sie im Projektmanagement der Robert Bosch Automotive Steering in Kentucky, USA und als Werkstudentin und Bacherlorandin bei Carl Zeiss Vision International.

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    Aus den NetzenNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
    news-559Tue, 02 May 2017 11:42:01 +0200Gedruckter Flügel: DLR erforscht Kombination von 3D-Druckverfahren und Faserverbund-Fertigungstechnologienhttps://optecnet.de/http:///Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen, die neben der Luft- und Raumfahrt auch im Automobilbau und der Windenergiebranche sehr gefragt sind, werden immer komplexer und individueller. Die rasante Entwicklung des 3D-Drucks schafft hier immer anspruchsvollere Leichtbauteile, deren Einsatz in der Faserverbundfertigung neue Möglichkeiten eröffnet. Unter dem Begriff AddComS TM (Additive Composite Structures) erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun, wie sich 3D-Druckverfahren in bereits bestehende Produktionstechnologien integrieren lassen. Bisher nicht effizient herstellbare multimaterielle und mehrskalige Werkstoffe sowie Strukturen und Systeme mit integrierten Funktionen, sollen somit in naher Zukunft leichter und kostengünstiger realisierbar sein. Erste Erfolge gibt es bei der Fertigung von Flügelrippen für ultraleichte fliegende Höhenplattformen sowie bei formvariablen Flügelkanten. Neues Labor für 3D-Druck in Braunschweig
    "Welches 3D-Druck-Verfahren sich für welchen Anwendungsfall am besten eignet, wollen wir nun genauer untersuchen", erklärt Prof. Hans Peter Monner vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig. "Mit einem neuen 3D-Druck-Labor haben wir uns nun die notwendige Basis geschaffen, um unser Forschungsfeld AddComS TM voranzutreiben." Das Institut verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in der Faserverbundfertigung, die mit der Anschaffung neuer 3D-Drucker nun ergänzt wird. Mit additiven Verfahren, die 3D-Druck-Technologien mit klassischen Faserverbundfertigungstechnologien etwa dem Automated Fiber Placement (AFP) kombinieren, können Faserverbundstrukturen aus unterschiedlichen Materialien mit verschiedensten Geometrien und Funktionen sogar ohne Formwerkzeug hergestellt werden. In dem Braunschweiger Institut werden zukünftig die 3D-Drucktechnologien Fused Deposition Modeling (FDM) sowie das Multi Jet Modeling (MJM) angewendet.

    Flügelrippen und Flügelkanten aus dem Drucker
    Erste Bauteile aus dem neuen Labor sind beispielsweise Flügelrippen für ein Solar-Hale-Flugzeug, einer fliegenden Plattform, die durch ihr geringes Gewicht allein durch Sonnenenergie aus Solarzellen in der Luft gehalten werden kann. Die Rippen werden direkt durch eine Kombination von Carbonendlosfasern und einem thermoplastischen Kunststoff gedruckt. "Nach konventioneller Bauart werden die Rippen ausgefräst. Der 3D-Druck ermöglicht uns dagegen eine kraftflussgerechte Verwendung der Fasern, wodurch weniger Fasern und Kunststoff verbaut werden müssen", erklärt Prof. Monner. "Das macht das Bauteil noch leichter."

    Ein weiterer Anwendungsfall sind formveränderliche Strukturen, die zukünftig im Bereich der Steuer- und Landeklappen von Flugzeugtragflächen eingesetzt werden können, um Kraftstoffeinsparungen zu erzielen. Mit der Kombination von festen und flexiblen Materialien ist mittlerweile der 3D-Druck formvariabler Flügelkanten möglich, die über elastische luftdruckgesteuerte Zellen verfügen. "Die jeweils mit einem Hohlraum ausgestatteten Luftdruckzellen sind gleichzeitig stabil und flexibel", sagt Prof. Monner. "Das ist mit keiner anderen Bauart zu erreichen."

    Grenzenlose Formenvielfalt
    Um die automatisierte Fertigung solcher 3D-gedruckter Bauteile zukünftig weiter zu optimieren, wäre beispielsweise eine spezieller 3D-Druck-Kopf auf einem gängigen Industrie-Roboter denkbar. So könnten verschiedenen Fertigungsverfahren auf einem Bauteil kombiniert werden. Prof. Monner sieht dafür viel Potenzial: "Die Vision geht dahin, dass die Produktion heutiger Faserverbundbauteile mittels Faserablegeköpfen mit den neuen Möglichkeiten des 3D-Drucks quasi verschmilzt." Dies erfordert eine neue ganzheitliche Methodik mit innovativen Ansätzen für Material, Entwurf, Auslegung, Optimierung, Fertigung, Produktion bis hin zur Zertifizierung, welche die beste Kombination aus verschiedenen Fertigungsverfahren in jeder Phase berücksichtigt. Die Grundstruktur könnte im klassischen Fibre-Placement-Verfahren aufgebaut werden und additiv könnten mit der neuen Technologie zusätzliche Funktionen, wie Integrierte SHM-Systeme, leichte und akustisch optimierte Strukturen, leichtbaugerechte Crash-Systeme, integrierte Antennen, integrierte Beleuchtung oder formvariable Eigenschaften (Morphing) in das Bauteil hineingedruckt werden. "Durch den Wegfall eines Formwerkzeugs werden Kosten eingespart und der Variantenvielfalt der Strukturen sind keine Grenzen mehr gesetzt", blickt Prof. Monner in die Zukunft.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern und Video finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22227/#/gallery/26920

    Kontakt:

    Falk Dambowsky 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Mailto:Falk.Dambowsky(at)dlr.de

    Prof. Hans Peter Monner 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
    Tel.: +49 531 295-2314
    Mailto:Hans.Monner(at)dlr.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-558Tue, 02 May 2017 11:27:07 +0200Wintersemester 2017/18: OTH Amberg-Weiden startet Bewerbungsphase https://optecnet.de/http:///An der OTH Amberg-Weiden beginnt die Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester. Studieninteressierte können sich vom 1. Mai bis 15. Juli 2017 für alle Bachelor- und Masterstudiengänge online bewerben. Das Wintersemester 2017/18 beginnt am 1. Oktober 2017.Die OTH Amberg-Weiden öffnet am 1. Mai 2017 das Online-Bewerberportal auf der Homepage der Hochschule „www.oth-aw.de“. Zukünftige Studierende haben die Wahl aus 14 Bachelor-Studiengängen, einem berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang und sieben Master-Studienprogrammen. Infos zu den Studienangeboten finden Studieninteressierte ebenfalls auf der Website der Hochschule.

    Neu: Zwei innovative Bachelor-Studiengänge
    In diesem Wintersemester starten zwei neue Studiengänge an der OTH in Amberg.

    Der innovative Bachelor-Studiengang „Industrie-4.0-Informatik“ macht Studentinnen und Studenten fit für die vierte industrielle Revolution. Er ist zugeschnitten auf die Anforderungen moderner Produktionsunternehmen – an der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurswissenschaft erwerben Studierende das Know-how für die Industrie 4.0.

    Die digitale Lebens- und Arbeitswelt wird entscheidend von Informatikerinnen und Informatikern geprägt. Das Wissen dafür erhalten sie im neuen Bachelor-Studiengang „Medieninformatik“ – ein interdisziplinäres Studium zwischen Medien, Menschen und Technik.­

    Informieren geht vor Studieren
    Der Studien- und Career Service bietet Interessierten Studienberatung nach Maß – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne alle Fragen zu Studiengängen und Studienvoraussetzungen.  

    Wer noch mehr wissen und einen Studiengang hautnah erleben möchte, kann sich für „Rent a student“ anmelden: Erfahrene Studentinnen und Studenten, die das gewünschte Fach studieren, stehen den Schülerinnen und Schülern einen Tag lang zur Seite. Gemeinsam besuchen sie Vorlesungen, Projektgruppen oder Labore. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler die Professoren und Professorinnen sowie die Mitarbeitenden der Hochschule kennen und erhalten wertvolle Einblicke, die die Wahl und Planung des zukünftigen Studiums erleichtern.

    Hier erfahren Interessierte mehr über Studienberatung und „Rent a student“: www.oth-aw.de/rentastudent

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-556Wed, 26 Apr 2017 14:34:26 +0200Ausgezeichnete Polygon-Scanner-Technologiehttps://optecnet.de/http:///Das Management-Team von Next Scan Technology erhält den EPIC Phoenix Award 2017. Next Scan Technology, Polygon-Scanner-Experte und Schwesterunternehmen der SCANLAB GmbH, wird mit dem begehrten EPIC Phoenix Award 2017 für vorbildliches Unternehmertum in der Photonik-Branche ausgezeichnet. Das European Photonics Industry Consortium (EPIC) kürte letzte Woche auf seiner Jahresversammlung im niederländischen Eindhoven das Führungsteam von Next Scan Technology als Gewinner des Awards. Das Industriekonsortium EPIC verleiht jährlich den EPIC Phoenix Award an ein Unternehmen, das erfolgreich durch Hartnäckigkeit und Unternehmertum die Herausforderungen des Marktes und der Industrie gemeistert hat. Der EPIC Phoenix Award soll als Symbol für die täglich wechselnden Anforderungen an Unternehmer – und die Anstrengungen, die das mit sich bringt – verstanden werden. Dieses Jahr ging die Auszeichnung an das Führungs- und Gründerteam des belgischen Unternehmens Next Scan Technology. Die breite Polygon-Scanner-Produktpalette der Firma ermöglicht anspruchsvolle Materialbearbeitungs-Anwendungen mit Ultrakurzpuls-(UKP)-Lasern.

    „Ronny De Loor und ich sind stolz auf den Erhalt des EPIC Phoenix Awards. Für uns ist es Anerkennung und Ehre zugleich von den erfahrenen Entrepreneurs der europäischen Photonikindustrie ausgewählt worden zu sein. Seit der Gründung haben wir an die Chance geglaubt, noch unerforschte Bereiche in der Lasermaterialbearbeitung zu erschließen. Nachdem der richtige Zeitpunkt für die Weiterentwicklung von Technologien entscheidend ist, glauben wir an das gemeinsame Wachstum mit unserem Partner SCANLAB, um zukünftige Märkte zu erschließen und einen echten Beitrag in der EPIC Community zu leisten.“ kommentiert Lars Penning, Geschäftsführer und Mitgründer von Next Scan Technology die Preisverleihung.

    Über Next Scan Technology:
    Im Jahr 2009 wurde deutlich, dass Hochleistungslaser und sehr hohe Scan-Geschwindigkeiten notwendig sein würden, um Ultra-Kurzpuls-Laser-Mikrobearbeitung wirtschaftlich zu machen. Das Management des niederländisch/belgischen Start-Ups Next Scan Technology (NST) erkannte, dass eine in anspruchsvollen Industriezweigen, wie Hochleistungslaserdrucker, breit eingesetzte Technologie auf den neuen Laser-Materialbearbeitungsmarkt übertragen werden könnte.

    Auf der Messe Laser World of Photonics 2011 in München hat NST als erstes Unternehmen ein Polygon-Scanner-System vorgestellt, das mit Ultrakurzpuls-Lasern kompatibel war. Von 2013 bis 2015 wurden alle Geschäftsaktivitäten erweitert und an den neuen Standort in Evergem, Belgien, verlagert. Seit Ende 2015 ist NST Teil der SCALAB Gruppe. www.nextscantechnology.com

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards
    .  http://www.scanlab.de

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-420
    Fax +49 (89) 800 746-199

    info@scanlab.de
    www.scanlab.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-555Wed, 26 Apr 2017 14:16:41 +0200Kalibrierservice für Laserleistungs- und Energiemessköpfehttps://optecnet.de/http:///Für Geräte von Gentec-EO. Sie haben ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System? Dann müssen Ihre Prüfmittel regelmäßig kalibriert werden, um eine Rückführung der Mess- und Prüfergebnisse auf primäre, nationale & internationale Standards möglich zu machen. Für den europäischen Raum bietet LASER COMPONENTS einen Kalibrierservice für alle thermische Leistungsmessköpfe, pyroelektrische Energiemessköpfe und Anzeigegeräte des Herstellers Gentec-EO.

    Der Service umfasst die Kalibrierung gegen eine „Golden Standard“-Referenz, rückführbar auf NIST bzw. PTB, das Abspeichern des Sensitivitätswertes und der Korrekturfaktoren im EEPROM des Detektors, die Ermittlung des individuellen Wellenlängenprofils und natürlich ein Kalibrierzertifikat mit Varianz-Report. Die typische Durchlaufzeit einer Kalibrierung beträgt 5 bis 7 Arbeitstage.

    Weitere Produktinformationen:
    Kalibrierservice

    Kontakt:
    Ansprechpartner:  René Bartipan
    Firma:                    Laser Components GmbH
    Adresse:                Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:               82140 Olching
    Telefon:                  +49 (0) 8142 2864-103
    Fax:                        +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                    r.bartipan(at)lasercomponents.com

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    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-554Mon, 24 Apr 2017 15:25:00 +0200Förderbekanntmachungs-Abonnement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung https://optecnet.de/http:///Bekanntmachung Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" – EU-Antrag-FH – Vom 30. März 2017Von Forschung und Entwicklung gehen wesentliche Impulse für die Wohlstandssicherung und Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft aus. Dazu tragen im deutschen Wissenschaftssystem die Fachhochschulen (FH) bei, die über ein hohes anwendungsnahes Forschungs- und Entwicklungspotenzial für den Wissens- und Technologietransfer in Unternehmen verfügen. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ die anwendungsorientierte Forschung an FH. Innerhalb des europäischen Forschungsraums schöpfen die FH ihr Forschungspotenzial jedoch noch zu wenig aus. Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ legt einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es bietet somit insbesondere den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung.

    Ziel ist es, FH im Rahmen dieser erneut ausgeschriebenen und im Vergleich zur Vorgängerversion vom 24. November 2015 modifizierten Richtlinie weiterhin dabei zu unterstützen, sich verstärkt an „Horizont 2020“ sowie ergänzender EU-Programme zu beteiligen.

    1 Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Zuwendungszweck

    Das Programm „Horizont 2020“ bietet mit seiner anwendungsnahen Innovationsausrichtung sowie der verstärkten Förderung der mittelständischen Industrie zusätzliche Chancen für FH. Daher sollen FH-Professorinnen/FH-Professoren dabei unterstützt werden, sich auf europäischer Ebene zu vernetzen, um gemeinsam mit Forschungspartnern themenspezifische Projektvorschläge für „Horizont 2020“ zu konkretisieren und entsprechende Anträge erfolgreich einzureichen.

    Mit dieser Maßnahme zielt das BMBF darauf ab, die Beteiligung der FH an „Horizont 2020“ als Partner, möglicherweise auch als Koordinatoren, von EU-Forschungsanträgen zu erhöhen. Es soll gezielt die Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen bei der EU unterstützt werden.

    Insbesondere soll die Förderung den FH bzw. den Projektleiterinnen/Projektleitern, die Möglichkeit eröffnen, Forschungsprojekte, die aktuell im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“ oder im Rahmen einer anderweitigen Bundes- und/oder Landesförderung bearbeitet werden oder bereits abgeschlossen sind, international weiterzuverfolgen und auszubauen.

    Dabei ist diese Maßnahme auf die aktuellen Ausschreibungen („Calls“) des Arbeitsprogramms 2017 als auch des Programms für die Jahre 2018 bis 2020 von „Horizont 2020“ ausgerichtet, die von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden bzw. noch veröffentlicht werden:

    http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html.

    Weitere Informationen zu „Horizont 2020“ finden sich unter http://www.horizont2020.de/.

    Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Forschungsanträgen zu ergänzenden Programmen im Rahmen von „Horizont 2020“ ebenso förderfähig (siehe Nummer 2).

    1.2 Rechtsgrundlage

    Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Bund-Länder-Vereinbarung über die Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen vom 28. Juni 2013 nach Artikel 91b des Grundgesetzes. Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ des BMBF. Die Zuwendungen an die FH erfolgen unter der Voraussetzung, dass sie nicht als Beihilfe im Sinne von Artikel 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu qualifizieren und die Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich der Hochschule angesiedelt sind. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bis zum 31. Dezember 2020 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

    Die Forschungsanträge sind dabei auf Calls und ergänzende Programme von „Horizont 2020“ gemäß der Artikel 185 und 187 AEUV zu richten, für die FH antragsberechtigt sind (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

    2.1 Fördervoraussetzungen im Einzelnen

    2.1.1  Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen, für die bereits feststeht,

    • dass es einen passenden Call in „Horizont 2020" oder ein einschlägiges ergänzendes Programm (siehe FAQ) mit Einreichungsfrist in den Jahren 2017 bis 2020 gibt und somit bekannt ist, zu welchen aktuell bekannt gegebenen Ausschreibungen eine Antragseinreichung beabsichtigt ist und dass diese Ausschreibung zum Forschungsprofil bzw. zu einem Forschungsschwerpunkt der FH passt,
    • wie das konkrete Antragsthema lautet und welche Forschungsfrage auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll.

    2.1.2 Die Projektleiterinnen/Projektleiter sollten über nationale Drittmittelerfahrung und Forschungskompetenz verfügen. Erfahrungen mit EU-Projekten oder EU-Antragstellungen sowie ein vorhandenes europäisches Netzwerk sind wünschenswert. Es muss dargelegt werden, auf welche Unterstützungs- und Beratungsleistungen die FH im Rahmen von EU-Antragstellungen zurückgreifen kann. Der Nachweis der Forschungskompetenz der Projektleitung als auch der FH kann insbesondere erbracht werden durch Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (laufend oder abgeschlossen) zum ausgewählten thematischen Forschungsbereich (im Folgenden Referenzprojekte genannt) oder durch einschlägige Fachpublikationen (oder Patente oder Produkte etc.) der FH-Professorin/des FH-Professors und der Kooperationspartner.

    2.1.3 Nach Möglichkeit sollte bereits entschieden oder zumindest detailliert geplant sein, welche Partner sich an der EU-Antragstellung beteiligen werden/sollen und wer die Koordinatorenfunktion übernehmen wird/soll (bei Beteiligung mehrerer FH am selben EU-Antrag ist nur eine FH zuwendungsberechtigt).

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

    4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

    Die zuwendungsrechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen sind in den Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO geregelt.

    5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

    Jede antragsberechtigte FH bzw. jede Projektleiterin/jeder Projektleiter kann im Rahmen dieser Richtlinie mehrere Anträge stellen.

    Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (Vollfinanzierung). Das beantragte Fördervolumen für dieses antragsvorbereitende Vorhaben soll im Regelfall 25 000 Euro nicht überschreiten. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. bei Übernahme der Koordination des geplanten EU-Antrags) kann von dieser Förderhöchstgrenze abgewichen werden, sodass das Fördervolumen maximal 40 000 Euro betragen kann.

    Die Laufzeit der mit dieser Bekanntmachung geförderten Vorhaben beträgt maximal neun Monate, zudem müssen diese Vorhaben spätestens am 31. Dezember 2020 beendet sein.

    Förderwürdig im Sinne dieser Bekanntmachung sind nur solche Aktivitäten, die auf eine konkrete Antragstellung bei den derzeit aktuellen Ausschreibungen („Calls") von „Horizont 2020“ sowie ergänzender Programme ausgerichtet sind (siehe Nummer 2.1), wie z. B.:

    • Gespräche und Treffen mit Vertreterinnen/Vertretern der Nationalen Kontaktstellen (NKS) und anderweitiger Beratungsstellen (z. B. bei der EU-KOM) zur Erstellung der Anträge,
    • Recherchen zur Ermittlung des Stands von Wissenschaft und Technik, die über das übliche Maß hinausgehen,
    • Reisen zur Abstimmung und Koordination einer Projektidee bzw. zur Erstellung von Anträgen mit weiteren, auch internationalen Partnern; Durchführung von Vernetzungsgesprächen,
    • (Vor-)Arbeiten zur Validierung von Lösungsansätzen/zur Erstellung einer Projektskizze,
    • Personal zur Erstellung von Anträgen; (Lehr-) Vertretungen für projektleitende FH-Professorinnen/Professoren.

    Zuwendungsfähig sind nur diejenigen Ausgaben, die unmittelbar mit dem Projekt in Zusammenhang stehen. Nicht zuwendungsfähig sind z. B. Ausgaben für Grundausstattung oder Infrastrukturleistungen (siehe BMBF-Vordruck 0027 „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis"). Für die Vorhaben wird keine Projektpauschale gewährt.

    6 Sonstige Zuwendungsbestimmungen

    Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) und die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF 98).

    7 Verfahren

    7.1 Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

    VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ)
    VDI-Platz 1
    40468 Düsseldorf


    Ansprechpartnerin:
    Dr. Alexandra Brennscheidt
    Telefon: 02 11/62 14-5 61
    E-Mail: brennscheidt(at)vdi.de

    Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

    Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse

    https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf#t1

    abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.

    Sämtliche eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es besteht kein Anspruch auf Rückgabe. Das BMBF behält sich das Recht vor, Unterlagen zu Archivierungszwecken selbst oder durch Dritte unter Sicherung der gebotenen Vertraulichkeit auf Datenträger aufzunehmen oder zu speichern. Die ­Urheberrechte werden mit Einreichen der Unterlagen nicht übertragen.

    7.2 Einstufiges Verfahren

    Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.

    7.2.1 Vorlage von Anträgen

    In diesem Verfahren können Anträge ab Veröffentlichung dieser Richtlinie jederzeit bis zum 30. Juni 2020 über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ eingereicht werden:

    https://foerderportal.bund.de/easyonline/

    Verbindliche Anforderungen (u. a. eine Formatvorlage für die Vorhabenbeschreibung) sind auf der Internetseite des BMBF (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) niedergelegt.

    Das Einreichen des Antrags bei „easy-online“ erfolgt durch Ausfüllen der dort hinterlegten online-Formulare und das Hochladen einer pdf-Datei. Diese Datei muss die Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen beinhalten. Die pdf-Datei ist entsprechend den unten aufgeführten Vorgaben zu erstellen und mit „Vorhabenbeschreibung_Name der Projektleiterin/des Projektleiters.pdf“ zu benennen.

    Darüber hinaus ist die vollständige Vorhabenbeschreibung nach erfolgter elektronischer Einreichung zusammen mit dem in „easy-online“ erstellten und von der FH-Leitung unterzeichneten Antrag (Originalunterlagen, einfache Ausfertigung) in Papierform sowie eine digitale Version auf einem Datenträger

    bis spätestens eine Woche nach elektronischer Einreichung

    beim Projektträger einzureichen.

    Für den Antrag in digitaler Form ist das PDF-Format zu nutzen. Der Datenträger soll möglichst wenige Dateien enthalten.

    Aus der Vorlage eines Projektantrags kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden. Nur vollständige Anträge inklusive Vorhabenbeschreibung (vollständiger elektronischer „easy-online“-AZA-Antrag, pdf-Datei der Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen sowie alle Unterlagen in Papierform), die bis zum oben genannten Termin beim Projektträger eingegangen sind, können zur Begutachtung zugelassen werden.

    Anträge, die den aufgeführten Anforderungen nicht genügen, werden nicht berücksichtigt.

    Bei der Erstellung der Vorhabenbeschreibung ist die auf der Internetseite des Projektträgers (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) hinterlegte Formatvorlage zwingend zu verwenden (sieben Seiten zuzüglich Deckblatt und Anlage, einfacher Zeilenabstand, mindestens 3 cm Rand oben/unten und links/rechts, Schrifttyp Arial, Schriftgröße 11, Seitennummerierung, keine Kopf-/Fußzeilen). Die Vorhabenbeschreibung muss wie folgt gegliedert sein:

    a)
    Themenschwerpunkt/Call des geplanten EU-Antrags (z. B. „Führende Rolle der Industrie“) in „Horizont 2020“ oder ergänzendes Programm, zu dem der Antrag gestellt werden soll,
    b)
    Forschungskompetenz der FH: bislang in diesem Themenschwerpunkt durchgeführte Forschung an der antrag­stellenden FH und Passgenauigkeit des geplanten EU-Antrags in das Forschungsprofil der FH, z. B. Angaben zu Referenzprojekten,
    c)
    Forschungsfrage, die auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll und Ziele des EU-Antrags,
    d)
    Darstellung des geplanten Konsortiums (wenn möglich Interessenbekundungen der Partner oder Ähnliches als Anlage), geplante Schritte zur Erstellung des EU-Antrags sowie zur Vernetzung mit Forschungspartnern,
    e)
    Vorarbeiten und Kompetenzen der Projektleitung sowie deren nationale/internationale Drittmittelerfahrung und gegebenenfalls bisherige Beteiligung an den Forschungsrahmenprogrammen der EU (Antragstellungen, bewilligte ­Projekte),
    f)
    beratende/unterstützende Strukturen, die genutzt werden sollen (an der FH und darüber hinaus); Strategie der FH in Hinblick auf „Horizont 2020“-Beteiligungen,
    g)
    Arbeitsplan und Zeitplan für das hier beantragte Vorhaben,
    h)
    erwarteter Mehrwert aufgrund der internationalen Zusammenarbeit.

    Der Vorhabenbeschreibung dürfen als Anlage lediglich – soweit vorhanden – Interessenbekundungen der für eine EU-Antragstellung vorgesehenen Partner beigefügt werden. Wenn die Erstellung eines EU-Antrags zur zweiten EU-Verfahrensstufe beantragt wird, kann der bereits eingereichte EU-Antrag zur ersten EU-Verfahrensstufe der Anlage beigefügt werden. Weitere Anlagen sind nicht zugelassen (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

    7.2.2 Entscheidungs- und Bewilligungsverfahren

    Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien begutachtet:

    • Erfüllung der Fördervoraussetzungen im Einzelnen sowie Kompetenzen der Projektleiterin/des Projektleiters und der FH,
    • Passfähigkeit des geplanten EU-Antrags zum ausgewählten EU-Call und die daraus resultierenden Chancen des geplanten EU-Antrags,
    • Etablierte als auch geplante europäische Vernetzung und Kooperation,
    • Mehrwert des geplanten EU-Antrags für die FH: Beitrag zur Stärkung der Netzwerkbildung und zur Stärkung des Forschungsprofils der FH.

    Auf der Grundlage der Begutachtungen werden die für eine Förderung geeigneten Anträge vom BMBF ausgewählt. Das BMBF entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten und auf der Basis der verfügbaren Haushaltsmittel über die Bewilligung der Anträge. Das Auswahlergebnis wird den teilnehmenden FH schriftlich in der Regel innerhalb von sechs Wochen nach Antragseingang mitgeteilt. Zur Förderung geeignete Anträge werden anschließend geprüft. Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

    7.3 Berichtspflicht

    Ergänzend zum Schlussbericht nach BNBest-BMBF 98 wird ein Bericht der Projektleiterin/des Projektleiters mit folgendem Inhalt erwartet:

    1. Ergebnis des Antragsverfahrens bei der EU-Kommission, im Falle der Bewilligung des EU-Antrags mit folgenden Ergänzungen:
      • Höhe der Fördersumme,
      • beteiligte Konsortialpartner (Name, Ort und Funktion innerhalb des Konsortiums),
      • Projektstart und Förderzeitraum.
    2. Wirkungen der Förderung im Rahmen der Förderinitiative EU-Antrag-FH, die im Sinne eines Vorher-Nachher-Vergleichs aufzuzeigen sind:
      • gewonnene Erkenntnisse, Möglichkeiten und sich daraus ableitende Empfehlungen zur internationalen Netzwerkbildung und zur Nutzung von Unterstützungsstrukturen,
      • mögliche zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich der Antragstellungen in EU-Forschungsrahmenprogrammen, sowohl bezogen auf die Projektleitung als auch auf fachhochschulinterne Strukturen,
      • Darlegung notwendiger Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragstellung, Vorschläge zur Förderung dieser Voraussetzungen fachhochschulintern und gegebenenfalls fachhochschulextern.

    7.4 Zu beachtende Vorschriften

    Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß den §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

    8 Geltungsdauer

    Diese Richtlinie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.*

    Bonn, den 30. März 2017

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Im Auftrag
    Dr. Detmer


    * Diese Bekanntmachung ersetzt die Bekanntmachung – Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ – EU-Anhang-FH – vom 24. November 2015 (BAnz AT 30.11.2015 B6).

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    Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-553Sun, 23 Apr 2017 19:50:27 +0200Laserschutzbeauftragte - aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrVhttps://optecnet.de/http:///Mit der Veröffentlichung der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung OStrV im Jahr 2010 und deren Neufassung vom 30.11.2016 haben sich die Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb und seine Verantwortung geändert. Insbesondere im Hinblick auf die korrekte Bestellung und die Schulung des Laserschutzbeauftragten gilt es, die aktuellen Vorgaben zu beachten. (Quelle: LASER MAGAZIN 1-2017)Den gesamten Artikel im LASER MAGAZIN 1-2017: "Der Laserschutzbeauftragte im betrieblichen Alltag – ein Einblick in die aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrV"  finden Sie hier zum Download.

    Verantwortung und Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb
    Zu beachten ist, dass die OStrV zum 30. November 2016 (OStrV 12-2016) aktualisiert wurde, wodurch die Stellung des LSB im Betrieb eine Aufwertung erfahren hat. Nach der ersten Fassung der OStrV von 2010 hatte der LSB den sicheren Laserbetrieb zu überwachen, nach der Neufassung der OStrV muss er diesen nun aber gewährleisten.

    Was heißt dies nun für die Bestellung des LSB nach neuer OStrV?
    Im Idealfall bestellt der Arbeitgeber einen leitenden Angestellten zum LSB, der aufgrund seiner Stellung im Betrieb bereits in verantwortlicher Position ist und Weisungsbefugnis gegenüber den Mitarbeitern besitzt.  Soll ein Mitarbeiter ohne Vorgesetztenstatus zum LSB bestellt werden, so hat der Arbeitgeber diesem in der Bestellung die entsprechenden Befugnisse und Verantwortung für seine Tätigkeit als LSB zu übertragen. Das heißt, eine eindeutige arbeitsrechtliche Regelung der Stellung des Mitarbeiters in seiner Funktion als LSB ist in diesem Fall unbedingt erforderlich.

    Bereits amtierende LSB, die noch nach BGV B2/DGUV Vorschrift 11 bestellt wurden, müssen sich spätestens, wenn die Unfallverhütungsvorschrift zurückgezogen wird, vom Arbeitgeber neu nach OStrV bestellen lassen. Dabei müssen ihre Aufgaben, Pflichten, Befugnisse und Verantwortung genau in der Bestellung definiert sein. Zurzeit wird ein DGUV-Grundsatz zum LSB erarbeitet, welcher die Stellung des LSB im Unternehmen nach neuer OStrV klarstellen und noch offene Punkte, beispielsweise in Bezug auf die Schulung und Fortbildung des LSB, klären soll.

    Schulung des Laserschutzbeauftragten
    In Bezug auf die Schulung des LSB ist zu beachten, dass er einen Kurs besucht, der Fachkenntnisse nach OStrV / TROS Laserstrahlung vermittelt. Dieser Kursbesuch muss auch erfolgreich (sprich mit einer bestandenen schriftlichen Prüfung) abgeschlossen werden.

    Bereits seit der Zeit vor der OStrV amtierende LSB, die bislang noch keinen entsprechenden Lehrgang besucht haben, sollten sobald wie möglich zur Schulung geschickt werden, um den Vorgaben der Verordnung zu genügen. Sollte der LSB einen Kurs zur Erlangung der Sachkunde nach DGUV Vorschrift 11 bzw. BGV B2 besucht haben, so ist gemäß dem zurzeit in Ausarbeitung befindlichen DGUV Grundsatz vorgesehen, dass er innerhalb einer Übergangsfrist von fünf Jahren eine entsprechende Fortbildung zu absolvieren hat.

    Laut TROS Laserstrahlung (Teil Allgemeines) ist zwischen anwendungsbezogenen eintägigen und allgemeinen anderthalbtägigen Kursen zu unterscheiden. Letztere werden für größere Unternehmen und Institutionen mit einem breiten Laseranwendungsspektrum empfohlen und sind für die nichtanwendungsspezifische, also die allgemeine Ausbildung zum LSB vorgeschrieben. Sollte ein amtierender LSB, der für diverse Laseranwendungen verantwortlich ist, bislang nur eintägig geschult worden sein, so ist der Besuch einer anderthalbtägigen Neuschulung bzw. einer Fortbildung anzuraten.

    Generell schreibt die OStrV vor, dass die erworbenen Fachkenntnisse durch Fortbildungen auf aktuellem Stand zu halten sind. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Ausbildung zum LSB bei einem Kursanbieter erfolgt, der die Anforderungen gemäß TROS Laserstrahlung (Teil All-gemeines) erfüllt. Im Zweifelsfall kann Rat beim zuständigen Unfallversicherungsträger (z. B. Berufsgenossenschaft) oder der zuständigen Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt/Amt für Arbeitsschutz) eingeholt werden.

    bayern photonics bietet am 16./17. Mai eine anderthalbtägige Laserschutzschulung in 82234 Weßling/Oberpfaffenhofen an. Eine Anmeldung ist noch möglich.

    Durchgeführt wird der Kurs vom Bayerischen Laserzentrum (blz), das seit etwa 20 Jahren Laserschutzschulungen bietet.

     

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    NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.
    news-549Mon, 10 Apr 2017 11:50:28 +0200Photonics BW Newsletter in neuem Formathttps://optecnet.de/http:///Mit der Ausgabe 1/2017 hat Photonics BW das Newsletter-Format geändert: über den elektronischen Newsletterwerden Mitglieder, Partner und Interessenten noch aktueller und komfortabler über das Netzwerk, die Aktivitäten und Angebote sowie über gemeinsame Aktivitäten mit Partnern informiert.Anmeldung zum elektronischen Newsletter von Photonics BW


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    Aus den NetzenPressemeldungOptecNetPhotonics BW
    news-548Sat, 08 Apr 2017 19:06:49 +0200Laserschweißen – flexibel wie nie zuvorhttps://optecnet.de/http:///Sobald große Werkstücke zu bearbeiten sind, viele kleine Defekte oder komplexe Bauteilgeometrien lasergeschweißt werden müssen oder bei Kleinserien eine Programmierung zu aufwändig wird, ist der AL-ARM das Werkzeug der Wahl.Dieser Schweißlaser hat viele Eigenschaften, die alle ALPHA Systeme haben, aber doch ist er ganz anders. Er kommt ohne Mikroskop zur Prozessbeobachtung aus, hat ein Handteil, mit dem an unterschiedlichsten Stellen ohne Rüstzeit geschweißt werden kann und er ist kompakter, flexibler und mobiler als andere Schweißlaser und das bei 450 W Laserleistung.
    Die Visualisierung des Schweißprozesses erfolgt beim AL-ARM über eine (pass-through) 3D-Laserschutzbrille. Diese ermöglicht es gleichzeitig die Umgebung und die Schweißaufgabe wahrzunehmen. Der Schweißbereich wird dabei vergrößert dargestellt und die prozessrelevanten Daten, wie z.B. das Fadenkreuz, ins Bild eingeblendet. Die Videobrille bietet optimalen Laserschutz für die Augen bei sehr guter 3-dimensionaler Sicht. Die Videobrille ist ebenso für Brillenträger geeignet.
    Das Handteil des Lasersystems wiegt gerade einmal 1,5 kg und ist über eine 3,5 m lange Energiekette mit der Laser-Versorgungseinheit verbunden. Es  ist sehr flexibel im Einsatz, schnell zu positionieren und  hat eine lange Reichweite. Perfekt um schnell viele kleine Reparaturen im Werkzeug auszuführen. Einfach das Handteil aufs Werkstück halten, fokussieren und losschweißen. Mit dem Start der Schweißung wird automatisch Draht mit regelbarem Vorschub zugeführt. Während des Schweißvorgangs lässt sich die Schweißnahtbreite stufenlos verstellen.
    Auf Lasersicherheit wurde großen Wert gelegt. Das Sicherheitskonzept ist TÜV-zertifiziert. Dank  der integrierten Werkstückerkennung kann der Laser nur betätigt werden, wenn das Handteil Kontakt zum Werkstück detektiert. So wird vermieden, dass unkontrollierte Laserstrahlung abgegeben wird.
    Ein neues Schweißerlebnis – für Sie zum Testen

    Über ALPHA LASER:
    Die ALPHA LASER GmbH in Puchheim bei München ist ein inhabergeführtes, mittelständisches High-Tech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Laserschweiß- und Laserschneidgeräten spezialisiert hat. Eingesetzt werden die Laser im industriellen und handwerklichen Bereich sowie in der Kleinserienfertigung. Die Branchen sind vielfältig: Sie reichen von Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik, Sensorfertigung, Blechbearbeitung, Maschinenbau bis hin zu Schmuck- und Dentaltechnik. Unter dem Leitmotiv „Visionen werden zu Innovationen“ ist ALPHA LASER global tätig und verfolgt seinen Made-in-Germany Anspruch konsequent. Die Laserfertigung und Produktentwicklung erfolgt ausschließlich in Deutschland.

    Kontakt:
    ALPHA LASER GmbH
    Junkersstraße 16
    82178 Puchheim

    Tel:           + 49 89 890237-0
    Fax:         + 49 89 890237-30
    info(at)alphalaser.de
    www.alphalaser.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-547Fri, 07 Apr 2017 16:30:29 +0200DLR: Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschunghttps://optecnet.de/http:///Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten nun einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Mit Hilfe des Simulationssystems EMAC (ECHAM/MESSy Atmospheric Chemistry) wurde die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre von 1950 bis 2100 nachvollzogen beziehungsweise prognostiziert. Die genaue Kenntnis der Entwicklung ist wichtig, da die Atmosphärenchemie in Wechselwirkung mit dem Klima steht. So geben die Modelldaten den Wissenschaftlern unter anderem Aufschluss darüber, welchen Einfluss einzelne atmosphärische Veränderungen auf den Klimawandel haben. Die detaillierte Beschreibung der Atmosphärenzusammensetzung ist eine Besonderheit des verwendeten Klima-Chemie-Modells. Darüber hinaus wurde das modular aufgebaute EMAC mit einem Ozeanmodell gekoppelt, so dass auch der Einfluss der Weltmeere umfassend berücksichtigt ist.Mehr als zwei Petabyte Klimadaten konnten die Wissenschaftler insgesamt aus den Modellberechnungen gewinnen, die nun Klimaforschern weltweit zur Verfügung stehen. Die aufwändigen Simulationen beanspruchten dabei mehr als sechs Millionen Prozessorstunden auf dem Supercomputer des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ). Verwirklicht wurde das Projekt im Rahmen der nationalen ESCiMo-Initiative (Earth System Chemistry integrated Modelling) in Zusammenarbeit von acht Forschungseinrichtungen und Universitäten unter Federführung des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. Die ESCiMo-Daten werden zu künftigen Berichten des Weltklimarates (IPCC) sowie der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht beitragen. Erste Ergebnisse, die mit Hilfe dieser Daten erzielt wurden, konnte die Projektgruppe bereits in einer Reihe von Fachpublikationen darlegen.

    Bestätigungen und Überraschungen
    Anhand der Langzeitsimulation konnten DLR- Wissenschaftler unter anderem zeigen, dass das Verbot der Ozon-zerstörenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)  eine wirksame Maßnahme war. Nachdem der Ozonabbau in den 1980er Jahren rapide fortschritt, wird sich die Ozonschicht nach dem Jahr 2035 wieder erholen. Abgeglichen wurden die Ergebnisse mit Messungen von Satelliteninstrumenten der letzten drei Jahrzehnte.
    Die Atmosphärenforscher nutzten die neuen Klimadaten außerdem, um die scheinbar ungewöhnlichen Messdaten des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) aus dem Jahr 2012 zu verstehen. Damals zeigten sich ozonreiche Luftmassen bei Messflügen durch die südlichen Randgebiete der sogenannten asiatischen Sommermonsun-Antizyklone in rund 13 Kilometer Höhe. Dies stand im Widerspruch zu bisherigen Studien, die von ozonarmen Luftmassen berichteten, die durch stark aufsteigende warme Luftmassen während der Regenzeit entstehen. Die ESCiMo-Simulationen konnten die Ergebnisse der HALO-Messflüge nun einordnen und klären, dass die ozonreichen Luftmassen nicht von bodennahen Luftschichten, sondern tatsächlich aus der Stratosphäre kommen.
    Die neuen Klimadaten helfen auch dabei, dem Treibhausgas Wasserdampf auf die Spur zu kommen. Nach Vulkanausbrüchen oder dem Klimaphänomen El-Niño, berüchtigter Auslöser von Extremwetterlagen, konnten die Wissenschaftler einen stark erhöhten beziehungsweise stark verringerten Eintrag von Wasserdampf in die mittlere Atmosphäre feststellen. Eine Veränderung, die sich auf die Temperaturen in verschiedenen Luftschichten auswirkt und damit das gesamte Klimasystem beeinflusst. Die einzelnen Faktoren und Wechselwirkungen können nun weiter erforscht werden.
    Der einzigartige Datenschatz aus dem ESCiMo-Projekt ist somit bei Weitem nicht abschließend untersucht. Die Daten bilden eine Grundlage zur Beantwortung einer Vielzahl an weiteren wissenschaftlichen Fragenstellungen. Durch die zukünftige Bereitstellung der Simulationsergebnisse in der CERA-Datenbank (Climate and Environmental Retrieval and Archive) am DKRZ haben Wissenschaftler die Möglichkeit, in gegenwärtigen und zukünftigen Studien mit den ESCiMo-Daten zu arbeiten. Teile der Simulationsergebnisse werden zusätzlich zur BADC-Datenbank (British Atmospheric Data Centre) der Chemistry-Climate Model Initiative (CCMI) zur weiteren Analyse und zum Vergleich mit Ergebnissen weiterer Modelle transferiert.

    Über das Projekt
    Zu den Partnern im Konsortialprojekt ESCiMo (Earth System Chemistry integrated Modelling) zählen neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), die Freie Universität Berlin (FUB), die Johannes-Gutenberg Universität Mainz (UMZ) sowie das Cyprus Institute (CYI). Unterstützt wird das Projekt durch das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ).

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21966/

    Kontakte:

    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Dr. Patrick Jöckel 
    Tel.: +49 8153 28-2565
    mailto:patrick.joeckel(at)dlr.de

    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Dr. Sabine Brinkop 
    Tel.: +49 8153 28-251
    mailto:sabine.brinkop(at)dlr.de 

    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Bernadette Jung
    Tel.: +49 8153 28-2251
    mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-546Fri, 07 Apr 2017 16:04:19 +0200POF-AC: Elektronische Sensoren optisch angebundenhttps://optecnet.de/http:///Die Sensorik, das Messen und Kontrollieren von Systemen durch Sensoren, ist in der Industrie wichtig für die Funktion fast aller Anlagen und Prozesse. Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht vom Institut Polymer Optical Fiber Application Center der TH Nürnberg erforscht im Projekt „OSALED“, wie ganze Sensornetzwerke mit optischen Verbindungsleitungen einfach und störungsfrei aufgebaut werden können. Zukünftig sollen hierzu blaue Leuchtdioden (LEDs) verwendet werden, die nicht nur als Lichtsender, sondern auch als Lichtempfänger wirken. Damit ist eine weitere Optimierung und Kostensenkung solcher industrieller Sensornetze möglich. Das Forschungsprojekt wird von der STAEDTLER-Stiftung mit 40.000 Euro gefördert. Nürnberg, 05. April 2017.Die Messung von verschiedenen physikalischen und chemischen Größen, wie die Temperatur oder der Druck, wird mit preiswerten elektronischen Sensoren durchgeführt. Üblicherweise sind diese Sensoren über elektrische Leitungen mit einer zentralen Basis zur Anlagen- und Prozess-Steuerung verbunden. Bei großen Spannungsunterschieden zwischen den Anlagenteilen oder in der Nähe von starken elektromagnetischen Feldern können diese elektrischen Verbindungen jedoch nicht verwendet werden. Bei einer Anwendung würde es zu Kurzschlüssen oder falschen Messwerten kommen. Beispiele sind Hochspannungsanlagen und Leistungselektronik-Baugruppen für die Energieversorgung oder für die Motorsteuerung in Fahrzeugen.
    Eine Lösung bietet das Forschungsprojekt OSALED der TH Nürnberg: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Rainer Engelbrecht und seines Kollegen Prof. Dr. Olaf Ziemann vom Institut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) erforschen im Projekt „OSALED“, wie eine Vielzahl von Sensoren mit optischen Lichtwellenleitern potenzialgetrennt und störungsfrei mit einer Basis verbunden werden können. Sowohl die Energieversorgung der Sensoren als auch die Datenübertragung zur Basis erfolgt durch Licht. Bislang sind dafür unter anderem vier separate Komponenten an der Basis und dem Sensor erforderlich: Eine Energiequelle (die Leuchtdiode), ein Photonic Power Converter (PPC), eine Daten-LED und eine Photodiode. Die Verbindung eines Sensors mit der Basis erfordert zusätzlich entweder zwei Lichtwellenleiter oder aufwendige Verzweigungsoptiken.
    Am Institut POF-AC der TH Nürnberg wurde in der Vergangenheit bereits ein Konzept entwickelt, das an der Basis und am Sensor mit jeweils nur einer roten LED auskommt, die sowohl als Lichtsender als auch als Lichtempfänger eingesetzt wird. Damit kann ein Sensor mit nur einem Lichtwellenleiter, z.B. einer optischen Polymerfaser (POF), mit der Basis verbunden werden.
    „Mit neuen blauen LED soll jetzt eine Verbesserung der Reichweite über Polymerfasern und der Energieeffizienz erzielt werden“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Rainer Engelbrecht vom POF-AC, „vor allem aber soll die Zahl der benötigten Bauteile verringert werden, um eine preiswerte Massenfertigung und industrielle Anwendung zu ermöglichen“. Blaue LEDs sind aufgrund ihres großen Wirkungsgrades in der Lichterzeugung derzeit die mit Abstand effizientesten Lichtquellen.
    Im Projekt müssen jedoch die bislang weitgehend unbeachteten Wandler- und Hochfrequenz-Eigenschaften kommerziell erhältlicher blauer LED erforscht werden, die üblicherweise für diese Anwendung noch nicht getestet sind. Ziel der Forschungsarbeiten ist die Entwicklung kostengünstiger und anwendungsfreundlicher optisch angebundener Sensornetze für industrielle Anwendungen, z.B. zur Überwachung von Hochspannungsanlagen oder im Umfeld leistungsstarker elektrischer Motoren.
    Das Institut POF-AC wurde 2001 als Projekt der High-Tech-Offensive Bayern gegründet. Im Forschungsfokus stehen alle Arten von Anwendungen optischer Fasern. Seit seiner Gründung erforscht das Institut Anwendungen von optischen Polymerfasern sowohl im Informationstechnik- als auch im Lichttechnik- und im Sensorik-Bereich, in Kooperation mit den Herstellern von optischen Fasern und LEDs.

    Kontakt:
    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
    Keßlerplatz 12
    90489 Nürnberg
    Telefon:+ 49 911/5880-0
    Internet: www.th-nuernberg.de
    E-Mail: info(at)th-nuernberg.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-545Fri, 07 Apr 2017 15:20:16 +0200TOPTICA Photonics und Menlo Systems schließen Lizenzvereinbarung für optische Frequenzkämmehttps://optecnet.de/http:///TOPTICA Photonics AG und Menlo Systems GmbH teilen mit, dass sie eine Lizenzvereinbarung in Bezug auf die Nutzung des US-Patents 6,724,788 “Method and device for generating radiation with stabilized frequency” getroffen haben.Menlo hat dieses Patent exklusiv von der Max-Planck-Innovation GmbH lizensiert und gibt eine nichtexklusive Unterlizenz an TOPTICA. Diese Lizenz erlaubt TOPTICA kommerzielle Frequenzkamm-technologie auf der Basis von Differenz-Frequenz-Erzeugung im amerikanischen Markt anzubieten.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Gräfelfing
    Deutschland
    http://www.toptica.com/company-profile/news/

    Kontakt
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Fon + 49 89 85837-123
    Fax + 49 89 85837-200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com

    TOPTICA Photonics entwickelt und produziert neuartige Dioden- und Faserlaser und Lasersysteme für Wissenschaft und Industrie. Vertrieb und Service werden durch TOPTICA Deutschland, die Niederlassungen TOPTICA USA und TOPTICA Japan, sowie weltweit derzeit über 11 Distributoren angeboten. Ein wesentlicher Punkt der Firmenphilosophie ist die enge Kooperation zwischen Entwicklung und Forschung, um den hochspezialisierten Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und um letztendlich Hochtechnologie aus dem Labor in den industriellen Einsatz zu bringen.

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    news-544Fri, 07 Apr 2017 14:37:11 +0200Machine-Vision trifft hochpräzisen Multiphoton-3D-Druckhttps://optecnet.de/http:///Die Multiphoton Optics GmbH (MPO) bietet ihren Kunden die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D®, die eine Herstellung beliebig geformter 3D-Strukturen gestattet. Zur Erzeugung des Maschinencodes wird das Software-Paket LithoSoft3D eingesetzt, mit dem Strukturen durch unterschiedlichste Belichtungs- und Schreibstrategien erzeugt werden können. Die Maschinencodes werden dann mit der Streamer-Software LithoStream3D für die Fertigung beliebig geformter 3D-Strukturen an die Druckerplattform gegeben. Die Herstellung der Strukturen erfolgt mittels maskenlosem Direktschreiben mittels Ultrakurzpulslaser und ermöglicht sowohl additive als auch subtraktive Prozesse in einer Vielzahl unterschiedlicher Materialklassen, wie beispielsweise in Photolacken, Polymeren, Hybridpolymeren, photostrukturierbaren Gläsern oder auch Metallschichten. Das Herstellungsverfahren unterstützt die hochpräzise Herstellung von 3D optischen Interconnects oder anderer Koppelstrukturen, um optische Verbindungen auf Chips, zwischen Chips, Packages und Leiterplatten zu ermöglichen. Die Prozesse sind zu Standardprozessen aus der Mikroelektronik-Fertigung kompatibel und sparen ca. 80 % der Prozessschritte ein. Das gestattet eine signifikante Reduktion des Ressourcenverbrauchs in der Produktion und beim Endkunden, z.B. in High Performance Computing-Systemen. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Applikationen um Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und der Medizintechnik unterstützt, beispielsweise in der Herstellung optischer Sensoren oder auch Endoskop-Optiken, wobei der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt werden.Besonders im Hinblick auf die Skalierbarkeit und die weitere Automatisierung dieses echten 3D-Druckverfahrens sowie dessen Einbindung in industrielle Fertigungsanlagen, ist eine hochpräzise Positionsbestimmung einzelner Komponenten eines Assemblies von großer Bedeutung. Hierfür wird aktuell neben der bestehenden Prozessüberwachung mittels Kamera ein Vision-System in die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® integriert, welches Übersichts- und Detailaufnahmen der zu untersuchenden Assemblies erlaubt und darüber hinaus die Detektion beliebiger Alignment-Marken und Assembly-Komponenten unterstützt (siehe Abbildung 1). Hierzu können beliebige Template-Strukturen definiert, in einer Datenbank gespeichert und auf den Assemblies detektiert werden. Die Koordinaten einzelner Assembly-Komponenten sowie deren räumliche Lage bezüglich eines Referenzsystems (siehe Abbildung 2) werden direkt an die Steuerungssoftware LithoStream3D übergeben, so dass die für die weitere Prozessierung notwendige Positionierung des Assemblies vorgenommen werden kann. Alle mit den Kameras des Vision-Systems aufgenommenen Bilddaten werden ebenfalls in der von MPO entwickelten Anlagensteuerungssoftware LithoStream3D dargestellt.

    Mit dem Vision-System erhält die vielseitig einsetzbare, hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® von Multiphoton Optics GmbH ein weiteres mächtiges Werkzeug zur Prozessüberwachung bei der Herstellung von Strukturen mit Strukturgrößen vom Nanometer- bis in den Zentimeterbereich.

    Kontakt:
    Multiphoton Optics GmbH
    Friedrich-Bergius-Ring 15
    97076 Würzburg, Germany
    phone: +49 931 2999 5891
    valentin.ratz(at)multiphoton.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
    news-543Fri, 07 Apr 2017 14:02:35 +0200In den Osterferien ins Studium schnuppern – Rent a studenthttps://optecnet.de/http:///Studieren – wie geht das eigentlich? Was mache ich da den ganzen Tag? Was genau steckt hinter Studiengängen wie Medieninformatik, Medizintechnik oder Patentingenieurwesen? Diese Fragen stellen sich im Moment wohl viele Schülerinnen und Schüler mit Blick auf den neuen Lebensabschnitt nach dem Schulabschluss. Antworten hierzu geben am besten diejenigen, die in diesem Lebensabschnitt bereits stecken: Die Studentinnen und Studenten selbst. Und die können studieninteressierte SchülerInnen für einen Tag an der OTH Amberg-Weiden „buchen“. „Mit unserem Angebot ‚Rent a student’ kann man eine Studentin oder einen Studenten einen Tag lang begleiten – in die Vorlesungen, zur Lerngruppe in die Bibliothek, zum Mittagstreff in die Mensa“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service.  Damit erleben die SchülerInnen hautnah den Studienalltag und erhalten Informationen aus erster Hand zum gewünschten Studiengang und zu den Studienbedingungen an der OTH Amberg-Weiden. „Gerade jetzt in den Osterferien ist ein günstiger Zeitpunkt, denn die Schüler haben frei und bei uns findet der normale Vorlesungsbetrieb statt – ideal, um jetzt vor dem Schulabschluss Hochschulluft zu schnuppern“, so Wagner weiter.
    Bei „Rent a student“ mitmachen ist ganz einfach! Onlineformular ausfüllen und schon meldet sich ein Student, um den Tag zu vereinbaren:
    www.oth-aw.de/rentastudent
    Das Angebot kann auch zu zweit oder dritt genutzt werden, falls man den Tag mit einer Freundin oder einem Freund gemeinsam verbringen möchte.

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-539Thu, 06 Apr 2017 12:40:47 +0200HansePhotonik Förderpreis ausgeschriebenhttps://optecnet.de/http:///Der HansePhotonik e.V. vergibt den HansePhotonik Förderpreis Optische Technologien zur Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses im Bereich der Optischen Technologien, der Kenntnisse und innovativen Anwendung der Optischen Technologien, sowie von Netzwerkstrukturen und/oder -aktivitäten für die Optischen Technologien.Das Preisgeld beträgt 1.500 € und wird vergeben für:

    • herausragende studentische Arbeiten,
    • Kooperations- und Netzwerkprojekte,
    • sowie herausragende innovative Lösungsansätze in der industriellen Anwendung 

    aus dem Wirkungsfeld des HansePhotonik e.V. im norddeutschen Raum.

    Die Bewerbung ist formlos und kann bis zum 15. Mai 20176 erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Aus den NetzenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeHanse PhotonikOptecNetPhotonicNet GmbH
    news-542Thu, 06 Apr 2017 00:00:00 +0200Hochschule zum Anfassen: Girls’Day an der OTH Amberg-Weiden am 27. April 2017https://optecnet.de/http:///Türen auf für neugierige und wissensdurstige Mädchen: Am 27. April 2017 können Schülerinnen die technischen Studiengänge der OTH Amberg-Weiden hautnah erleben und in den Hochschullaboren erste praktische Erfahrung sammeln. Der Zukunftstag für Mädchen ist für den Hochschulstandort Amberg schon ausgebucht, aber in der OTH in Weiden sind noch Plätze frei!Die OTH Amberg-Weiden beteiligt sich seit Jahren am bundesweiten Berufsorientierungstag „Girls'Day“. „Als technische Hochschule mit einem Schwerpunkt auf den Ingenieurstudiengängen möchten wir frühzeitig Schülerinnen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern. Dies gelingt am besten, wenn man den Mädchen zeigt, wie spannend Technik sein kann“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

    Und Technik kann sehr spannend sein ... Das erwartet die Mädchen am Girls’Day in der OTH in Weiden:

    Zu Beginn lernen die Schülerinnen in einem Kurzvortrag die technischen Studiengänge der OTH Amberg-Weiden kennen. Im Anschluss berichten Studentinnen aus erster Hand ü­­ber Studieninhalte und ihre Erfahrungen als Frau in MINT-Fächern.
    Dann ist Eigeninitiative gefragt: Die Schülerinnen können in den Mitmach-Praktika in den Laboren der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen entweder eine Schutzgradmessung von Operationsräumen nach DIN 1946 durchführen oder sie identifizieren Keime mittels Gram-Färbung.
    Auch am Standort Amberg der OTH Amberg-Weiden beginnt der Girls’Day mit einem Kurzvortrag zu den technischen Studiengängen und Informationen von Studentinnen. Bei den anschließenden Mitmach-Praktika können die Mädchen im Labor Embedded Systems (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) erste Erfahrungen mit Programmierung sammeln oder in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik Gold im Elektroschrott analysieren.

    Das Programm für den Girls’Day an der OTH Amberg-Weiden ist auf der Website www.oth-aw.de/zgd unter „Angebote für Schülerinnen und Schulen“ veröffentlicht.

    Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zum Girls’Day finden Sie unter www.girls-day.de.

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-537Wed, 05 Apr 2017 13:54:18 +0200Neue AG für KMU bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) richtet Photonics BW eine neue Plattform ein. Verantwortliche aus KMU sind herzlich eingeladen, sich zu Themen aus der Geschäftspraxis von KMU auszutauschen und ggf. kommerzielle Synergien auszuloten. Photonics BW vernetzt seit über 15 Jahren Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik in Baden-Württemberg. Bislang liegt der Schwerpunkt der Netzwerkveranstaltungen auf dem Austausch zu Fachthemen.

    Mit dieser neuen Plattform sollen insbesondere die mittelständischen Unternehmen darüber hinaus neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen finden und kommerzielle Synergien realisieren können. Hier können sich Mitglieder der Geschäftsführung zu relevanten Themen austauschen, beispielsweise in den Bereichen Internationalisierung, Einkauf und Beschaffung, Marketing und Vertrieb oder Personalmanagement.

    Als Moderator für diese Arbeitsgemeinschaft konnte Johannes Trbola gewonnen werden, Geschäftsführer bei der Dausinger + Giesen GmbH.

    Thema der Auftaktveranstaltung am 2. Mai 2017 in Stuttgart ist der Zugang zum Absatz- und Beschaffungsmarkt China.

    Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

    Informationen und Anmeldung unter photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/ag-kmu-business-boost-zugang-zum-absatz-und-beschaffungsmarkt-china-374/

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    Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
    news-535Wed, 05 Apr 2017 13:10:11 +0200"Digital Optics" beim AG-Treffenhttps://optecnet.de/http:///Intelligente Kameras, Opto-Digitales Design und die Additive Fertigung optischer Elemente waren die Themen beim bayerisch/baden-württembergischen AG-Treffen in Aalen.Rund 30 Teilnehmer trafen sich am 30. März zum Innovation Lab "Digital Optics", dem 29. gemeinsamen Treffen der AG Optik-Design und Simulation von Photonics BW mit der FG Optik-Design von bayern photonics.

    Gastgeber war die hema electronic GmbH in Aalen, die kundenspezifische Elektronik in Stückzahlen von 1-1000 entwickelt und fertigt und u.a. ein hochflexibles Kamerasystem mit 170 dB Dynamik anbietet, das sich beispielsweise für die Prozessüberwachung beim Laserschweißen eignet.

    Dr. David Abreu von der Carl Zeiss AG stellte das Prinzip und die Herausforderungen des Opto-digitalen Designs vor, d.h. dem Optimieren des optischen Gesamtsystems von der Linse bis zur Bildverarbeitung.

    Prof. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen stellte in seinem Vortrag "Additive Fertigung – ein neuer Weg, komplexe optische Elemente zu realisieren" verschiedene Möglichkeiten und Perspektiven des 3D-Drucks für optische Elemente vor.

    Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer die Bedeutung sowie Herausforderungen und Chancen durch Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 für das Optik-Design und Simulation.

    Im "Lösungsforum", in dem Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren können, stellte Prof. Karl-Heinz Brenner von der Universität Heidelberg neue Entwicklungen der Wavefront Propagation Method vor.

    Im Rahmen dieses Treffens fand auch die Verabschiedung des bisherigen Moderators Wilhelm Ulrich (Carl Zeiss AG) statt. Herr Ulrich hatte die AG gemeinsam mit Prof. Alois Herkommer von der Universität Stuttgart in den letzten 6 Jahren fachlich geleitet.

    Photonics BW dankt Herrn Ulrich herzlich für sein Engagement und seine Impulse!

    Neuer Moderator wurde Dr. Norbert Kerwien, Leiter Optik-Konzepte in der zentralen Forschung der Carl Zeiss AG. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

    „Innovation Labs“ sind Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit EFRE-Mitteln gefördert wird. In den „Innovation Labs“ werden auf Basis der etablierten Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit Anwendern zukunftsweisende Themen diskutiert. So werden Keimzellen für Innovationen geschaffen und eine Plattform für die Präsentation aktueller Innovationen geboten.

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    Aus den NetzenPhotonics BWOptecNet
    news-534Tue, 04 Apr 2017 16:47:11 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe “LASER CHINA 2017”https://optecnet.de/http:///Asiens führende Messe für Optische Technologien mit 28 Ausstellern auf dem "German Pavilion".Die Messe „LASER World of PHOTONICS CHINA“ vom 14. – 16. März im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) verzeichnete über 53.000 Besucher (laut Veranstalter) und mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern, darunter auch namhafte europäische und amerikanische Anbieter. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu Asiens führender Messe für Optische Technologien entwickelt und unterstreicht mit einem Wachstum von über 15 % gegenüber dem Vorjahr die wachsende Bedeutung des chinesischen Markts im Bereich der Schlüsseltechnologie Photonik.

    Auf dem „German Pavilion“ der LASER CHINA präsentierten insgesamt 28 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktuelle Entwicklungen und innovative Produkte „made in Germany“. Der deutsche Gemeinschaftsstand wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit dem Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) gefördert und von OptecNet Deutschland, dem bundesweiten Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze für Optische Technologien, sowie dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI und Spectaris organisiert.

    Als Ansprechpartner und zur Unterstützung der Mitglieder der Innovationsnetze in Marketing und Vertrieb war stellvertretend für OptecNet Deutschland Herr Johannes Verst von Photonics BW auf dem „German Pavilion“. Ergänzend zur Cluster-Expertenreise zur LASER CHINA 2016 führte er im Rahmen einer durch die baden-württembergische Landesagentur bw-i geförderten Maßnahme zur Internationalisierung von Photonics BW auch eine Sondierung des asiatischen Markts und neuer Anwendungsfelder durch.

    Den über 100 geladenen Gästen bot der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Jörn Beißert am Abend des 15. März bei einem Büffet-Empfang die Gelegenheit zu Gesprächen mit anderen deutschen Ausstellern der LASER China sowie der anderen Messen und betonte die zunehmende Nachfrage chinesischer Anwender nach Produkten aus Deutschland.

    Den Ausstellern und Besuchern der „LASER World of PHOTONICS CHINA“ war es zudem möglich, die parallel stattfindenden Messen „electronica China“, „productronica China“ und „SEMICON China“ zu besuchen.

    Auch für das kommende Jahr ist ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS CHINA vom 14. – 16. März 2018 geplant.

    http://world-of-photonics-china.com/
    http://www.laser-china.german-pavilion.com/

     

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    PressemeldungOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-533Tue, 04 Apr 2017 16:45:47 +0200Photonics BW Innovation Lab "Optische Kommunikation"https://optecnet.de/http:///Silizium-Modulatoren, optische Datenübertragung für die Hochenegiephysik am Cern und zeit-korrelliertes Photon Counting waren die Themen beim 49. AG-Treffen am IMS CHIPS in Stuttgart.Am 3. März trafen sich die rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft "Optische Kommunikation" von Photonics BW zum Innovation Lab "Optische Kommunikation" am Institut für Mikroelektronik Stuttgart - IMS CHIPS.

    Im Anschluss an die Vorstellung des IMS CHIPS durch Dr. Mathias Kaschel präsentierte Prof. Manfred Berroth vom Institut für Nachrichtentechnik der Universität Stuttgart neuste Forschungsergebnisse im Bereich der Silizium-Modulatoren in der IMS-Technologie.

    Bei einem Institutsrundgang konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke in die neusten Sensorikentwicklungen und die Reinraumtechnik des IMS CHIPS gewinnen. Beim anschließenden Kaffee wurden potentielle Kooperationen und aktuelle FuE-Fragen diskutiert.

    Im Fachvortrag "Optical Data Transmission for High Energy Physics" erläuterte Dr. Marc Schneider vom Institut für Prozessdatenverarbeitung des Karlsruher Instituts für Technologie den Nutzen und die Herausforderungen der optischer Datenübertragung am Cern.

    Abschließend stellte Dr. Helmut Fedder von Swabian Instruments sein 2016 gegründetes Start-up mit dem universell einsetzbaren Produkt zum zeit-korrelierten Photon Counting vor.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten auch die Herausforderungen und Chancen der Industrie 4.0 für die optische Kommunikation.

    „Innovation Labs“ sind Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit EFRE-Mitteln gefördert wird. In den „Innovation Labs“ werden auf Basis der etablierten Arbeitsgemeinschaft gemeinsam mit Anwendern zukunftsweisende Themen diskutiert. So werden Keimzellen für Innovationen geschaffen und eine Plattform für die Präsentation aktueller Innovationen geboten.

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    Aus den NetzenForschung und WissenschaftPressemeldungPhotonics BWOptecNet
    news-532Tue, 04 Apr 2017 16:42:12 +020020 Jahre Jugend forscht bei Zeiss in Oberkochenhttps://optecnet.de/http:///Unter dem Motto „Zukunft – ich gestalte sie“ zeigten rund 70 Projekte der Schulen aus der Region Ostwürttemberg den Forscherdrang in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaft, Mathematik/Informatik, Physik und Technik.Am 18. Februar zeigten mehr als 140 Schülerinnen und Schüler die Projekte des Regionalwettbewerbs Ostwürttemberg in der ZEISS Kulturkantine in Oberkochen.

    Insgesamt haben sich acht Regionalsieger für den Landeswettbewerb qualifiziert. Schulen mit mehr als vier eingereichten Arbeiten erhielten zusätzlich zum Schulpreis Baden-Württemberg jeweils zwei ZEISS VR ONE Plus als Carl Zeiss Schulpreis.

    Wie auch in den vergangenen Jahren war Photonics BW mit Informationen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern rund um die Photonik vor Ort. Photonics BW engagiert sich insbesondere für die Förderung des Nachwuchs und der Frauen in den Optischen Technologien.

    https://www.jugend-forscht.de/
    https://www.zeiss.de/corporate/verantwortung/gesellschaftliches-und-soziales-engagement/foerderfonds-in-deutschland/jugend-forscht.html 

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    PressemeldungOptecNetPhotonics BW
    news-531Tue, 04 Apr 2017 16:34:15 +0200Neues Photonics BW Mitglied: LuxFlux GmbHhttps://optecnet.de/http:///Die LuxFlux GmbH ist im Bereich der optischen Messtechnik mit dem Schwerpunkt auf Software-Entwicklung und Algorithmik für die Nahinfrarot-Spektroskopie aktiv. Um komplette Kunden-Lösungen liefern zu können, bietet das Unternehmen über Partner auch die zugehörige Hardware und agiert als System-Integrator.Die LuxFlux-Produkte analysieren Feststoffe und Flüssigkeiten, vorwiegend für die Branchen Food, Life Science und Green Energy. Altuell werden ein Handmessgerät, ein Glasfasermodul und Software angeboten.

    Die LuxFlux Software verarbeitet Spektraldaten in der Computer Vision und ist damit klassischer Bildverarbeitungssoftware in Spezialanwendungen überlegen. Die Software klassifiziert, identifiziert oder quantifiziert auf Basis von Algorithmen (Machine Learning) und zugehöriger Datenbanken. Sie ist Hardware-agnostisch und es kann jede beliebige spektrale Bildgebung Hardware-seitig eingebunden werden (Punkt, Zeile, Bild).

    LuxFlux wurde im Januar 2016 gegründet und hat ihren Sitz im Technologiepark Tübingen-Reutlingen (TTR).

    Das Unternehmen war Finalist beim code_n Innovation Wettbewerb und sein Geschäftskonzept wurde von der IHK Reutlingen ausgezeichnet.

    www.luxflux.de

    Wir heißen LuxFlux herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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    PressemeldungOptecNetPhotonics BW
    news-530Tue, 04 Apr 2017 16:26:00 +0200Neues Photonics BW Mitglied: Chromasens GmbHhttps://optecnet.de/http:///Die Chromasens GmbH liefert industrielle Kameras und Bildverarbeitungssysteme für eine breite Vielfalt an Anwendungen. Die Produkte umfassen Farbzeilenkameras, 3D-Kameras, Mehrkanalkameras sowie LED-Lichtquellen mit höchster Intensität. Ein weiterer Schwerpunkt sind kundespezifische Bilderfassungssysteme und Softwarelösungen für den optimalen Einsatz der Chromasens Produkte.Kunden unterschiedlichster Märkte – von der Elektronik- und Halbleiterinspektion über die Nahrungsmittel- und Druckbildkontrolle bis hin zur Medizin- und Sicherheitstechnik – nutzen die Chromasens Produkt- und Lösungskompetenz. Die Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten eng mit dem Kunden zusammen, um das für seine Bedürfnisse bestmögliche Bildverarbeitungssystem zu implementieren. Für die Integration in Komplettlösungen sowie für die perfekte Nutzung der umfangreichen Produktfunktionalitäten gibt es von Chromasens zudem passende Softwarepakete. Alle Produkte und kundenspezifische Applikationen sind ‚Made in Germany’. Das firmeneigene Know-how wird durch den ständigen Dialog mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen kontinuierlich weiterentwickelt.

    Chromasens wurde mehrfach für seine Innovationskraft ausgezeichnet, unter anderem 2011 von der Siemens AG mit dem "Star Supplier 2011"-Award für Innovation der Unternehmenssparte "Mobility Infrastructure and Logistics".

    Das in Konstanz ansässige Unternehmen beschäftigt derzeit rund 60 Mitarbeiter. Sowohl Forschung und Entwicklung als auch die Produktfertigung sind ISO 9001 zertifiziert.

    www.chromasens.de

    Wir heißen Chromasens herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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    PressemeldungOptecNetPhotonics BW
    news-529Tue, 04 Apr 2017 12:56:16 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Photonics Westhttps://optecnet.de/http:///Auch in diesem Jahr nutzten wieder 59 Mitaussteller die Gelegenheit, sich auf dem bundesgeförderten deutschen Gemeinschaftsstand auf der Photonics West zu präsentieren, die vom 31. Januar bis 2. Februar in San Francisco, USA, stattfand.Über 1380 Aussteller präsentierten auf der Messe „Photonics West“ im Moscone Center in San Francisco den rund 23.000 Fachbesuchern vom 31. Januar bis 2. Februar neue Produkte und innovative Entwicklungen.

    Das große Interesse an Lösungen im Bereich der Photonik galt auch den Produkten der 59 Mitaussteller auf dem „German Pavilion“, dem Gemeinschaftsstand   der   Bundesrepublik Deutschland. Von Photonics BW stellten die Firmen Dausinger + Giesen GmbH und J&M Analytik AG auf dem German Pavilion aus.

    Das parallel laufende Konferenzprogramm umfasste über 4700 Fachvorträge von international renommierten Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern. Ebenfalls parallel fand die "BiOS  Expo“ statt, die  Produkte und Anwendungen aus dem Bereich der Biophotonik und biomedizinischen Optik präsentierte.  Darüber hinaus hatten Firmengründer bei der SPIE Startup Challenge die  Möglichkeit, ihr Projekt in Kurzvorträgen dem Fachpublikum und einer Experten-Jury vorzustellen.

    Organisiert wurde der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte German  Pavilion von OptecNet Deutschland e.V., SPECTARIS e.V. sowie dem Verband deutscher Messewirtschaft AUMA.

    Die beliebte „OptecNet  Wine  Reception“, zu der OptecNet Deutschland die deutschen Mitaussteller und  deren internationale Kunden und Partner in den nahegelegenen „Press Club“ einlud, sorgte einmal mehr  für gute Stimmung.


    Im kommenden Jahr findet die Photonics West vom 27. Januar – 1. Februar 2018 in San Francisco statt.

    http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west
    http://www.photonics-west.german-pavilion.com/

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    NewsPressemeldungOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
    news-520Tue, 28 Mar 2017 15:24:41 +02001. OptecNet Jahrestagung: Premiere in Mainzhttps://optecnet.de/http:///Eine gute Stimmung herrschte bei den über 220 Teilnehmern der 1. OptecNet Jahrestagung am 22./23. März in Mainz. Nach der Begrüßung durch Daniela Reuter, Vorsitzende von OptecNet Deutschland, wies Dr. Schlie, Referatsleiter Photonik im Bundesmininsterium für Bildung und Forschung, in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Photonik mit integrierten photonischen Systemen zur strategischen Technik in Produkten und Prozessen werde. Die Photonik müsse sich mit benachbarten Technologien und Systemen vernetzen und ein Systemverständnis entwickeln. Nach den Begrüßungsworten der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Daniela Schmitt, begann das Tagungsprogramm mit Plenar- und Parallelsessions. Ein intensiver Austausch fand in den Pausen im Ausstellungsbereich und beim gemütlichen Tagesausklang beim Networking-Abendessen statt.

    Auch der zweite Tag war mit Vorträgen und Parallel- und Plenarsessions gut gefüllt. So berichtete beispielsweise Prof. Popp über neue Trends in der Biophotonik und im Abschlussvortrag erläuterte Prof. Kreutzer den "Digitalen Darwinismus".

    2018 findet die OptecNet Jahrestagung am 21./22. März in Berlin statt.

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    news-517Fri, 24 Mar 2017 10:51:00 +0100Sonne auf Knopfdruck: Größte künstliche Sonne der Welt eingeweihthttps://optecnet.de/http:///Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nahm gemeinsam mit Dr. Georg Menzen (BMWi) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die neue Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb. Mit der Anlage sollen unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden. Beitrag zur Energiewende NRW-Umweltminister Johannes Remmel betonte die Bedeutung der Forschung für die Energiewende: "Um die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, brauchen wir den praktischen Ausbau vorhandener Technik. Aber ohne Investitionen in innovative Forschung, in modernste Technologien und auch in weltweite Leuchtturmprojekte wie Synlight wird die Energiewende stecken bleiben."In dem dreistöckigen Synlight-Gebäude strahlen insgesamt 149 Xenon-Kurzbogenlampen. Zum Vergleich: in einem großen Kinosaal wird die Leinwand durch eine einzelne Xenon-Kurzbogenlampe bestrahlt. Die Wissenschaftler können die Strahler auf eine Fläche von 20 mal 20 Zentimeter fokussieren. Trifft die Strahlung der Lampen mit einer Leistung von bis zu 350 Kilowatt dort auf, hat sie die bis zu 10.000 fache Intensität der Solarstrahlung auf der Erde. Im Fokus der Lampen entstehen Temperaturen bis zu 3.000 Grad Celsius. Diese Temperaturen nutzen die Forscher um Treibstoffe wie zum Beispiel Wasserstoff herzustellen.
    Wasserstoff gilt als der Treibstoff der Zukunft denn er verbrennt ohne dabei Kohlendioxid abzugeben. Die Herstellung von Wasserstoff durch Aufspalten des weltweit verfügbaren Rohstoffs Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff bedarf einer großen Menge Energie. Diese kann von der Sonne bereitgestellt werden. "Erneuerbare Energien bilden zukünftig das Rückgrat für die weltweite Energieversorgung", betont DLR-Vorstand Lemmer die Relevanz intensiver Forschungen zur alternativen Energiegewinnung. "Solar erzeugte Kraft-, Treib- und Brennstoffe bieten große Potentiale für die Langzeitspeicherung, die Erzeugung chemischer Grundstoffe und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Synlight gibt unseren Forschungen auf diesem Gebiet Rückenwind."

    Schnellere Entwicklung unter Laborbedingungen
    Da die Sonne in Mitteleuropa selten und unregelmäßig scheint, ist für die Entwicklung von Produktionsverfahren solarer Treibstoffe eine künstliche Sonne das Mittel der Wahl. Bei den Synlight-Versuchen können Schlechtwetterperioden und schwankende Strahlungswerte die Tests und ihre Auswertung nicht erschweren oder verzögern. Jülich bietet zudem mit seiner Infrastruktur, darunter auch der Solarturm Jülich und das wissenschaftliche Umfeld, ideale Bedingungen für innovative Entwicklungen in der Solartechnik. Eine Verlagerung von Forschungsanlagen in sonnenreichere Regionen verspricht lediglich auf den ersten Blick günstigere Bedingungen, da auch dort die Sonne niemals mit derselben Intensität scheint. Aber genau das ist wichtig für schnelle Innovationszyklen: gleichbleibende Testbedingungen, die schnell und exakt reproduziert werden können.
    Den Wissenschaftlern am DLR-Institut für Solarforschung ist die Herstellung von Wasserstoff mit Hilfe von Solarstrahlung bereits vor Jahren geglückt, allerdings im Labormaßstab. Damit solche Prozesse für die Industrie interessant werden, muss der Maßstab deutlich vergrößert werden. Genau das ist das Ziel von Synlight. Im Fokus der Forschungsarbeiten steht die solare Treibstoffherstellung, doch die neue Anlage kann für eine Vielzahl weiterer Anwendungen eingesetzt werden. Da das Spektrum der UV-Strahlung dem der Sonne gleicht, können beispielsweise auch Alterungsprozesse von Materialien zeitlich gerafft dargestellt werden. Ein interessanter Aspekt, sowohl für die Raumfahrt, als auch für die Industrie.
    "Synlight füllt eine Lücke in der Qualifizierung solarthermischer Komponenten und Prozesse", erklärt Dr. Kai Wieghardt, der den Aufbau der Anlage maßgeblich betreut hat. "Die neue künstliche Sonne steht zwischen den Anlagen im Labormaßstab, wie dem Hochleistungsstrahler im DLR in Köln und den großtechnischen Anlagen wie dem Solarturm hier in Jülich."
    ür die Experimente stehen den Nutzern der Anlage drei Bestrahlungskammern zur Verfügung. Die notwendigen Lampen werden, je nach Bedarf, gebündelt, oder flächig auf den Testaufbau ausgerichtet. Mit den drei Kammern können mehrere Experimente zeitgleich vorbereitet und die Anlage optimal ausgelastet werden.
    Das DLR-Institut für Solarforschung errichtete die Forschungsanlage in den vergangenen zwei Jahren in einem vom Technologiezentrum Jülich erstellten Gebäude und mietete es langfristig zum Betrieb von Synlight an. Das Land Nordrheinwestfalen unterstützte das Projekt mit 2,4 Millionen Euro, rund 70 Prozent der Gesamtsumme von 3,5 Millionen Euro. Die Differenz von 1,1 Millionen Euro wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erbracht.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21807/

    Kontakte

    Michel Winand
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Köln
    Tel.: +49 2203 601-2144
    mailto:michel.winand(at)dlr.de

    Dr.-Ing. Kai Wieghardt
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Solarforschung, Großanlagen und Solare Materialien
    Tel.: +49 2203 601-4171
    mailto:kai.wieghardt(at)dlr.de

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    news-516Fri, 24 Mar 2017 08:41:14 +0100[esfz] Forschungscamp und Cosmic-Forschungswoche in den Osterferien vom 18. - 22. April 2017 https://optecnet.de/http:///Das Erlanger Schülerforschungszentrum für Bayern an der Universität Erlangen-Nürnberg (ESFZ) veranstaltet das nächste Forschungscamp für interessierte Schüler in den Osterferien vom 18. - 22. April 2017 (Dienstag bis Samstag). Die Anmeldung ist noch bis Dienstag, 28. März 2017, 23:59 Uhr auf der Webseite möglich. Das Mindestalter zur Teilnahme ist 14 Jahre. Wenn der Bewerber bereits an einem Projekt arbeitet oder eine konkrete Projektidee detailliert ausgearbeitet hat, sollte diese bitte bei der Bewerbung angegeben werden. Die Unterbringung und Verpflegungskosten trägt das Zentrum.Das Erlanger Schülerforschungszentrum für Bayern an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde Ende 2008 gegründet. Es richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler, die Forschungsprojekte, die sie sich selbst ausgedacht haben, eigenständig durchführen wollen.

    Anmeldung für ESFZ-Forschungscamp:
    - http://www.esfz.nat.uni-erlangen.de
    - Anmeldungsende: Dienstag, 28. März 2017, 23:59 Uhr
    - Forschungscamp: 18. - 22. April 2017

    Im so genannten Projektpraktikum der Universität Erlangen (pp.physik.uni-erlangen.de), einer in Deutschland einmaligen Form des Grundpraktikums für Studierende der Physik, steht eine moderne Ausstattung an Geräten und Methoden für kleinere Forschungsprojekte von Studenten