RSS Newshttp://de_DEMon, 14 Jun 2021 16:33:38 +0200Mon, 14 Jun 2021 16:33:38 +0200typo3news-2306Fri, 11 Jun 2021 09:17:52 +0200Scharf sehen mit getauschter Augenlinse: LZH arbeitet an verbessertem Lens-Refillinghttps://optecnet.de/http:///Bei Augen-Operationen wegen Katarakt könnte die Methode des Lens-Refilling ermöglichen, die Akkommodation der Linse zu erhalten oder wiederherzustellen, also die Fähigkeit der Linse ihre Brechkraft flexibel einzustellen. Bisher konnte sich diese Methode jedoch klinisch nicht durchsetzen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) arbeitet in einem neuen Forschungsvorhaben mit der ROWIAK GmbH daher daran, die Methode weiter voranzutreiben.Beim sogenannten Lens-Refilling wird das Linseninnere mit einem Gel ersetzt, die Linse wird „wieder aufgefüllt“ (englisch: refill). Dabei kann es zu Komplikationen kommen, bei denen die Linsenkapsel eintrübt oder der Kapselsack versteift. So wäre nach der Operation entweder die Sicht der Patienten behindert oder die Akkommodation der Linse eingeschränkt. Im Projekt „Lens-Refilling“ wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH zusammen mit der LZH-Ausgründung ROWIAK GmbH einen neuen Ansatz erarbeiten. Die Idee dabei ist, gezielt nur den Kern der Augenlinse zu entfernen und durch Lens-Refilling zu ersetzen. Dazu entwickeln und evaluieren sie eine Methode mit der sie eine Linsenkern-Fragmentierung bei vollem Erhalt der physiologischen Strukturen technisch umsetzen können.

Kortex und damit Akkommodation erhalten
Der Kortex (Linsenrinde) bliebe bei dieser neuen Methode der Kernfragmentierung mittels Femtosekundenlaser unangetastet. Dies würde die oben genannten Komplikationen voraussichtlich verhindern. Somit wäre es möglich, die Akkommodationsfähigkeit nach dem Auffüllen der Linse wiederherzustellen.

Alternative zur Kunstlinse ermöglichen
Angewandt werden könnte diese Methode bei alterungsbedingten Linseneintrübungen, wie dem Grauen Star, oder zum Ausgleich von Altersweitsichtigkeit. Zurzeit wird üblicherweise die geschädigte Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt. Diese künstliche Linse kann allerdings nicht akkommodieren und der Patient verliert dabei die Fähigkeit auf jede Distanz scharf zu sehen. Die neue Methode würde dazu beitragen, das Risiko eines Nachstars nach der Operation zu senken. So sollten Patienten über einen längeren Zeitraum ohne erneute Operation auskommen können.

Über „Lens-Refilling“
Das Projekt „Fragmentierung des Augenlinsenkerns mit Hilfe eines Femtosekunden (fs)-Lasers zur Wiederherstellung der Akkommodationsfähigkeit mittels ‚Lens-Refilling‘“ wird von der NBank mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
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Germany
Tel.: +49 511 2788-419
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news-2305Thu, 10 Jun 2021 15:50:33 +0200Studierende bewerten OTH Amberg-Weiden mit guten und sehr guten Ergebnissenhttps://optecnet.de/http:///Attraktive Studiengänge, hoher Praxisbezug, engagierte Dozierende und eine tolle Bibliothek – das sind nur einige ausgewählte Aspekte, die Studierende an der OTH Amberg-Weiden besonders schätzen. Sehr gute und gute Platzierungen im CHE Hochschulranking oder in Bewertungsportalen wie Studycheck.de belegen dies immer wieder. Die Hochschule legt darüber hinaus großen Wert auf das direkte Feedback ihrer Studierenden und führt regelmäßig hochschulinterne Befragungen durch, zum Beispiel die jährliche Studieneingangsbefragung.„Bei dieser haben unsere StudienanfängerInnen die Gelegenheit, ihre Meinung rund um den Studieneinstieg und ihre ersten Studienerfahrungen zu äußern“, erläutert Elisabeth Fichtner, Leiterin des Qualitätsmanagements an der OTH Amberg-Weiden, und konkretisiert: „Damit bietet sich uns die Chance, die Bedürfnisse, Erwartungen und Erfahrungen unserer Studierenden noch besser kennen zu lernen und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Studieneingangsphase zu ergreifen.“

Das dies funktioniert, zeigen die aktuellen Ergebnisse: So fühlen sich 72,2 % der Studierenden an der OTH Amberg-Weiden (sehr) freundlich aufgenommen und willkommen – und dies auch in Zeiten der Corona-Pandemie und des damit verbundenen Onlinestudiums. Als besonders hilfreich für die ersten Monate des Studiums wurden dabei die Erstsemesterbegrüßung, die „Infos für Erstsemester“ auf der Website, die Chat-Beratung und das Buddy-Programm genannt.

Für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden entschied sich ein Großteil der Befragten aufgrund der Attraktivität des Studiengangs, der Nähe zum Heimatort und der Größe/Überschaubarkeit der Hochschule. Am Studium selbst gefällt dabei insbesondere der Praxisbezug und die Praxisnähe (trotz Online-Semester), der gute Kontakt zu den engagierten und freundlichen Lehrenden sowie die interessanten Studieninhalte. So erstaunt es nicht, dass 67,3 % der Studierenden mit ihrem Studium an der OTH Amberg-Weiden sehr zufrieden oder zufrieden sind.

Hohe Weiterempfehlung

Dies spiegelt sich auch in Bewertungsportalen wie Studycheck.de, einem der größten Bewertungsportale für Studiengänge und Hochschulen, wider. Vor allem die hohe Weiterempfehlungsrate von 95 Prozent und auch die durchschnittliche Bewertung mit 4,1 von 5 Sternen sind hier zu betonen. Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, erläutert dazu: „Diese ausgesprochen hohe Weiterempfehlungsrate und auch die sehr gute Durchschnittsbewertung freut uns sehr, zeigt sie doch, dass unsere Studierenden mit der OTH Amberg-Weiden, den Studienbedingungen und der Lehre sehr zufrieden sind.“

Die meisten Sterne erhalten die „Bibliothek“ (4,4), die „Studieninhalte“ (4,3) sowie die „Dozierenden“ und die „Ausstattung“ (mit je 4,1). Auch bei den digitalen Lehrbedingungen kann die OTH Amberg-Weiden überzeugen und bekam aufgrund der Studierendenbewertungen das Siegel „Digital Readiness“ verliehen. Mit diesem werden Hochschulen ausgezeichnet, die mindestens 3,75 (von 5) Sternen und mindestens 50 Bewertungen zum 2020 neu eingeführten Bewertungskriterium „Digitales Studieren“ erhalten haben.

CHE Hochschulranking

Auch beim CHE Hochschulranking ist die OTH Amberg-Weiden regelmäßig mit sehr guten Ergebnissen vertreten. Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist der detaillierteste und umfassendste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum. Dafür werden rund 120.000 Studierende an mehr als 300 Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen (HAW) sowie Dualen Hochschulen und Berufsakademien befragt. Dabei werden jedes Jahr werden unterschiedliche Fächergruppen betrachtet.

Im kürzlich veröffentlichen Ranking für 2021 konnten die Informatik-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden in der Kategorie „Unterstützung beim Studieneinstieg“ einen Spitzenplatz und auch in der Kategorie „Kontakt zur Berufspraxis“ einen guten Platz belegen, wobei besonders die „Gestaltung der Praxisphasen“ gelobt wurde. 2020 lag der Fokus auf der Fächergruppe BWL, VWL, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen. Die Studiengänge Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen der OTH Amberg-Weiden waren auch hier in ausgewählten Kategorien in der Spitzengruppe platziert. In den Jahren davor waren dies u. a. Elektro- und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Umwelttechnik.

„Unser Anspruch ist es, die Qualität in Studium und Lehre auf höchstem Niveau zu sichern und fortzuentwickeln und wir freuen uns sehr, wenn uns solche Ergebnisse, intern wie extern, zeigen, dass wir diesen Anspruch gerecht werden und dies von unseren Studierenden auch honoriert wird“, betont Prof. Dr. Andrea Klug.

Foto (Quelle: Wagner/OTH Amberg-Weiden)
Studierende der OTH Amberg-Weiden

gez.
Sonja Wiesel, M.A.

 

Kontakt:

Sonja Wiesel, M. A.
Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
Amberg-Weiden
Kaiser-Wilhelm-Ring 23
92224 Amberg

Tel. (09621) 482-3135
Fax (09621) 482-4135
Mobil 0173 7209361
s.wiesel(at)oth-aw.de 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2304Thu, 10 Jun 2021 10:15:31 +0200Jörn Stenger ist EURAMET-Vorsitzender https://optecnet.de/http:///Er tritt sein Amt in einer Zeit des Zusammenwachsens an und will diese Entwicklung weiter stärken: Dr. Jörn Stenger ist seit dem 9. Juni der Vorsitzender von EURAMET, der Vereinigung der europäischen Metrologinstitute. Stenger, der in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) das Amt des Mitglieds des Präsidiums bekleidet, war bereits in der EURAMET-Generalversammlung 2020 in das Amt gewählt worden, das er jetzt antritt. Seine Amtszeit als EURAMET-Chairperson dauert bis 2024. Bei der Amtsübergabe dankte Stenger seinem Vorgänger Hans Arne Frøystein vom norwegischen Metrologieinstitut Justervesenet (JV) für seine hervorragende Arbeit. Unter Frøysteins Leitung seien wegweisende Entwicklungen vorangebracht worden. Dazu gehören die Europäischen Metrologie-Netzwerke, in denen Europa auf dem Gebiet der Metrologie eng und wirkungsvoll zusammengewachsen sei, die EURAMET-Strategie 2030 sowie die Europäische Metrologie-Partnerschaft, ein neues Metrologie-Forschungsprogramm, das die EU mit 300 Millionen Euro über die kommenden sieben Jahre fördern will. Es steht kurz vor der Entscheidung durch EU-Parlament und Rat. All diese Entwicklungen will Jörn Stenger, der an diesen Entwicklungen auch bereits beteiligt war, als neuer Vorsitzender stärken und vorantreiben.

Nach dem Physikstudium an der Universität Heidelberg promovierte Stenger 1995 auf dem Gebiet der experimentellen Kern- und Hochenergie-Teilchenphysik. Nach zwei Postdoc-Jahren schloss er sich der Gruppe um Nobelpreisträger Wolfgang Ketterle am Massachusetts Institute of Technology (MIT) an und arbeitete dort auf dem Gebiet der Bose-Einstein-Kondensate. 1999 kam er in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und entwickelte einen Femtosekundenlaser-Frequenzkamm für die Metrologie mit optischen Uhren. 2002 wechselte er zum Präsidialen Stab der PTB und wurde 2009 Mitglied des Präsidiums. Sein Schwerpunkt lag und liegt dort bei internationalen Angelegenheiten und internationalen Forschungsprogrammen. Zusätzlich war Stenger von 2016 bis 2019 mit der Wahrnehmung der Leitung der Abteilung Ionisierende Strahlung beauftragt.

Jörn Stenger ist schon seit 2002 Teil der EURAMET-Gemeinschaft, unter anderem als deutscher Delegierter, im Board of Directors sowie von 2010 bis 2015 als Vorsitzender des Komitees für die Forschungsprogramme EMRP/EMPIR.

„Der Start der Europäischen Metrologie-Partnerschaft und mehrerer Europäischer Metrologie-Netzwerke fällt in meine Amtszeit. Als Vorsitzender will ich dies voranbringen, die Zusammenarbeit mit den diversen Akteuren rund um die Metrologie weiter stärken und Themen wie Digitalisierung und gesetzliche Regulierungen in den Fokus nehmen“, erklärt Jörn Stenger. „Mein Ziel ist es, dass EURAMET koordinierte und effektive Lösungen für diese Herausforderungen findet.“ Der neue Vorsitzende freut sich auf konstruktive und von intensivem Dialog zwischen allen EURAMET-Mitgliedern geprägte Jahre.
es/ptb


Ansprechpartner
Dr. Jörn Stenger, Mitglied des PTB-Präsidiums und EURAMET-Vorsitzender, Telefon: (0531) 592-3000, E-Mail: joern.stenger(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2303Tue, 08 Jun 2021 11:49:53 +0200Führungswechsel in der PTB https://optecnet.de/http:///Physik-Professorin Cornelia Denz tritt das Amt der PTB-Präsidentin am 1. Mai 2022 an. In der Führungsebene der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) steht ein wichtiger Personalwechsel an. Ab 1. Mai des kommenden Jahres wird die Physikerin Prof. Dr. Cornelia Denz von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die PTB leiten. Der derzeitige PTB-Präsident, Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Ullrich, der die Präsidentschaft seit dem Jahr 2012 innehat, scheidet dann altersbedingt aus. In der 135-jährigen Geschichte der PTB wird Cornelia Denz die erste Frau an der Spitze des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands sein. Sie erhielt ihre Berufung in dieses höchste Amt der nationalen Metrologie vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie (BMWi), Peter Altmaier, in dessem Ressort die PTB angesiedelt ist. Das Ministerium folgt mit dieser Berufung dem einstimmigen Vorschlag einer mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft prominent besetzten Findungskommission.

Für Cornelia Denz ist die PTB keine Unbekannte – und umgekehrt. Seit vielen Jahren engagiert sie sich im Kuratorium der PTB und ist daher mit den Aufgaben und Zielen der Bundesanstalt bestens vertraut. „Ich freue mich sehr über diese Berufung“, sagt Cornelia Denz. „Eine einzigartige Institution wie die PTB mit ihrer langen Tradition und ihren zukunftsgestaltenden Möglichkeiten zu leiten, ist eine herausfordernde Aufgabe und Ansporn zugleich. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die PTB mit ihrer weitreichenden Messkunst einen wegweisenden Beitrag zu den systemischen Herausforderungen der anstehenden technischen und gesellschaftlichen Transformationen leisten wird.“

Ihr wissenschaftlicher Werdegang führte Cornelia Denz von der Technischen Universität Darmstadt, wo sie sich mit einer Arbeit zur Strukturbildung in der nichtlinearen Optik habilitierte, zur Universität Münster. Dort hat sie seit 2003 den Lehrstuhl für Experimentalphysik mit Schwerpunkt Angewandte Physik inne. Seit 2004 ist sie außerdem Direktorin des Instituts für Angewandte Physik. Cornelia Denz ist international bekannt für ihre Arbeiten zu komplexer Lichtstrukturierung, die sie mit ihrer Arbeitsgruppe „Nichtlineare Photonik“ in der Nanophysik, der Biomedizin und in den Informationstechnologien anwendet. Von 2010 bis 2016 war Cornelia Denz Prorektorin für Internationales und Wissenschaftlichen Nachwuchs der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Cornelia Denz wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lise-Meitner-Preis des Landes Hessen. Sie ist seit 2014 Mitglied in der Akademie der Wissenschaften und Künste des Landes Nordrhein-Westfalen. Ihre Publikationen wurden 13-mal in den letzten zehn Jahren unter die 30 weltweit besten Arbeiten eines Jahres von der Zeitschrift „Optics and Photonics News“ gewählt. Cornelia Denz ist eine begeisterte Hochschullehrerin, die sich für die Karriereentwicklung junger Physikstudierender einsetzt und Frauen in der Physik fördert. Im Jahr 2012 wurde sie vom Magazin Unicum zur Professorin des Jahres gewählt. Seit 2016 untersucht Cornelia Denz in ihrer zusätzlichen Professur zur Geschlechterforschung in der Physik die Ursachen für den geringen Frauenanteil in der Physik und fördert das Interesse von Mädchen an MINT-Themen.

In der langen Tradition der PTB (die Vorgängerinstitution, die Physikalisch-Technische Reichsanstalt, PTR, wurde im Jahr 1887 gegründet) wird mit Cornelia Denz, nach zuvor 14 Präsidenten, erstmals eine Frau das Präsidentenamt bekleiden. Aber auch ein solcher Umstand ist für Cornelia Denz als Physikprofessorin nicht gänzlich neu. So war sie, am Beginn ihrer Karriere, lange Zeit die einzige Physikprofessorin in Münster. „Dass es heute mehr begeisterte, erfolgreiche und engagierte Physikerinnen gibt als noch vor zwanzig Jahren, ist sehr erfreulich. Allerdings ist bis zur Gleichstellung noch viel zu tun. Daher setze ich mich dafür ein, die Karrieren herausragender junger Physikerinnen zu fördern. Dies will ich an der PTB fortsetzen.“

Der scheidende PTB-Präsident, Joachim Ullrich, in dessen Amtszeit entscheidende Weichen für eine Metrologie der Zukunft gestellt wurden, beglückwünscht Cornelia Denz zu ihrer neuen Aufgabe: „Meinen herzlichsten Glückwunsch an meine Kollegin“, so Joachim Ullrich. „Mit ihren vielfältigen Kompetenzen als herausragende Wissenschaftlerin und erfahrene Managerin liegt die Zukunft der PTB bei Cornelia Denz in den besten Händen.“
ptb

Weitere Informationen:

 

Ansprechpartner:
Dr. Dr. Jens Simon
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 0531-592-3005
E-Mail: jens.simon(at)ptb.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2302Tue, 08 Jun 2021 11:15:39 +02003D-gedruckte Bauteile optimal für das Laserstrahlschweißen anpassen https://optecnet.de/http:///3D-gedruckte Bauteile mit dem Laser schweißen: An diesem Ziel arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH und des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH). Im neuen Forschungsprojekt „QualLa“ wollen sie ein Expertensystem entwickeln, das kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, additive Fertigungsprozesse zu optimieren – sodass die gedruckten Bauteile anschließend sicher mit dem Laser geschweißt werden können.Für Spritzguss-Bauteile aus Kunststoff ist das Laserdurchstrahlschweißen bereits ein industriell etabliertes Fügeverfahren. Für Bauteile aus dem 3D-Drucker funktioniert der Fügeprozess aber noch nicht, weil Hohlräume und Grenzschichten in den 3D-gedruckten Bauteilen eine gleichmäßige Schweißnaht verhindern. Diese Hohlräume und Grenzschichten sind für jedes Bauteil individuell, denn in der Additiven Fertigung gleicht kein Bauteil dem anderen. Selbst Bauteile aus der gleichen Serie sind nur äußerlich identisch, der innere Aufbau kann unterschiedlich sein.

Expertensystem ersetzt aufwändige Analyse
Um kleinen und mittleren Unternehmen zu ermöglichen, 3D-gedruckte Kunststoffbauteile mit dem Laser zu schweißen, ohne jedes einzelne Bauteil vorab genau zu analysieren, wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IPH und LZH ein Expertensystem entwickeln und in diesem Computerprogramm Prozesswissen bündeln.

Im Projekt „Qualitätssicherung beim Laserstrahlschweißen additiv gefertigter thermoplastischer Bauteile (QualLa)“ betrachten die Forschenden dafür das Fused Deposition Modeling (FDM). Bei diesem additiven Verfahren werden dünne Stränge aus geschmolzenem Kunststoff Schicht für Schicht übereinandergelegt.

Das Expertensystem soll bereits vor dem 3D-Druck Empfehlungen geben, welches Material, welche Schichtdicke und welche Schichtausrichtung am besten geeignet sind, um eine möglichst hohe Transmission zu erreichen – also eine möglichst hohe Durchlässigkeit für den Laserstrahl. Dank dieser Vorarbeit wird es möglich, die gedruckten Bauteile im Anschluss optimal zu schweißen.

Prozess gezielt an Bauteil anpassen mit KI
Zusätzlich wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Methode entwickeln, um die Transmission ortsaufgelöst zu messen. Dabei wird für ein individuelles Bauteil ermittelt, an welchen Stellen der Laserstrahl wie stark hindurchgelassen wird. Diese Daten werden im Anschluss genutzt, um den Prozess des Laserdurchstrahlschweißens mithilfe des Expertensystems zu steuern.

Wird der Laserstrahl an einer bestimmten Stelle geringer transmittiert, muss die Laserleistung erhöht werden. Ist das Bauteil an einer anderen Stelle lichtdurchlässiger, genügt eine geringere Laserleistung. Ziel der Forscherinnen und Forscher ist es, eine Prozesssteuerung zu entwickeln, die die Laserleistung in Abhängigkeit der Transmission so anpasst, dass eine gleichmäßige Schweißnaht entsteht – auch wenn das 3D-gedruckte Bauteil den Laserstrahl nicht gleichmäßig durchlässt.

Zur Informationsverarbeitung wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Methoden des maschinellen Lernens einsetzen. Geplant ist, neuronale Netze zu nutzen, eine Art Künstliche Intelligenz, die das Expertensystem lernfähig macht. Das System soll lernen, selbstständig Zusammenhänge zwischen verschiedenen Eingangsgrößen und dem Druckergebnis zu erkennen – und so die zu erwartende Transmission vorherzusagen.

Kunststoffe mit Laserdurchstrahlschweißen fügen
Mittels Laserdurchstrahlschweißen lassen sich Bauteile aus thermoplastischen Kunststoffen verbinden – berührungsfrei, automatisierbar, ohne mechanische und mit geringer thermischer Belastung. Zwei Fügepartner – einer aus transparentem, einer aus intransparentem Kunststoff – werden mit einem Laserstrahl aufeinander geschweißt. Der Laserstrahl durchdringt dabei den transparenten Fügepartner und sobald er auf den intransparenten Kunststoff trifft, wird das Laserlicht absorbiert und in Wärmeenergie umgewandelt. Dadurch schmilzt der Kunststoff im Fügebereich auf und eine Schweißnaht entsteht. 

Im Forschungsprojekt arbeiten das IPH und das LZH eng mit der Industrie zusammen. Zum Projektbegleitenden Ausschuss gehören unter anderem Unternehmen aus den Bereichen Lasertechnik, Additive Fertigung und Anlagenbau. Weitere Unternehmen sind herzlich willkommen, sich am Projekt zu beteiligen – gesucht werden insbesondere Firmen, die sich mit Künstlicher Intelligenz oder Additiver Fertigung beschäftigen.

Weitere Informationen sind unter qualla.iph-hannover.de zu finden.

Förderhinweis
Das IGF-Vorhaben Nr. 21571N mit dem Titel „Qualitätssicherung beim Laserstrahlschweißen additiv gefertigter thermo-plastischer Bauteile (QualLa)“ der Forschungsvereinigung Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS) wurde über die AiF im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH)

Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gemeinnützige GmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung, Logistik und XXL-Produkte. Zu seinen Kunden zählen Unternehmen aus den Branchen Werkzeug- und Formenbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrt und der Automobil-, Elektro- und Schmiedeindustrie.

Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäf-tigt aktuell ca. 70 Mitarbeiter, etwa 30 davon als wissenschaftliches Personal.

Pressekontakt LZH:

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news-2301Tue, 08 Jun 2021 10:59:40 +0200Firma Optomech GmbH hat Kapazitäten im Bereich Fertigung und Montage von optomechanischen und optoelektronischen Baugruppen freihttps://optecnet.de/http:///Wenn Sie sich auf die Frage „Make or Buy“ für Fremdbezug entschieden haben, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!Unsere Mitarbeiter verfügen über mehrjährige Berufserfahrung in der Montage von opto- und präzisionsmechanischen Komponenten. Ein entsprechendes Labor mit Laminar Flow Boxen und Montageausrüstung steht sowohl für den Prototypenbau als auch für eine kleine Serienproduktion zur Verfügung.

Wir können Ihre Produkte auch in Reinräumen bis zu der Klasse 6 montieren.

Um Ihnen eine hohe Qualität zu garantieren, sind wir ISO 9001 zertifiziert.

Gerne können wir eine Preisoptimierung für Ihre Einheit durchführen.

Sie erhalten die komplette auf Ihren Bedarf abgestimmte Dienstleistung aus einer Hand. Sie entscheiden, ob Sie unser know-how in der Entwicklung oder unsere Produktionskapazitäten oder beides ins Anspruch nehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf unsere Internetseite.

https://www.optomech.de/thema/fertigung-montage/  bzw. https://www.optomech.de/

 

Kontakt:

Andreas Hermann
Geschäftsführer/CEO

OPTOMECH GmbH
Gerhard-Gerdes-Str. 5
7079 Göttingen

Tel. +49 (0)551 291 453 46

mobil. 015204954740

hermann@optomech.de

 

 

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news-2300Tue, 08 Jun 2021 10:21:24 +0200Unispectral bringt Monarch auf den Markt, die zweite Generation seiner Hyperspektralkamera für den unteren NIR-Bereichhttps://optecnet.de/http:///Erschwinglichkeit und Einfachheit erweitern die Verwendung der spektralen IR-Bildgebung auf die Landwirtschaft und andere Branchen. Die 30 Gramm schwere Kamera funktioniert überall in Verbindung mit Android-Smartphones oder WIN-PCs. Das Photonics BW Mitglied RABUS.TECH ist Business Partner von Unispectral und Ansprechpartner in der DACH Region.Tel Aviv, Israel. - Juni 2021 - Unispectral, der Entwickler der ColorIR ™ ️ -Technologie, gab die Einführung seiner neuen Monarch-Spektral-IR-Kamera bekannt. Monarch ist die erste Low-SWaP-Spektralkamera (Größe, Gewicht und Leistung) auf dem Markt, die für den sofortigen Einsatz oder durch Integration in OEM-Plattformen oder Anwendungsentwickler geeignet ist. Die kostengünstige Monarch vereinfacht die spektrale Bildgebung und macht teure, sperrige, komplizierte und empfindliche Geräte oder begrenzte Spektrometer überflüssig.

Monarch besteht aus dem von Unispectral entwickelten abstimmbaren Fabry-Pérot-Filter (μFPF), der in ein Miniatur-IR-Kameramodul integriert ist und alles in eine schlanke 30-g-Kamera mit 60 x 40 x 14,5 mm passt. Für Betrieb, Steuerung und Anzeige wird die Kamera über ein USB-Kabel entweder mit einem Android-Smartphone [für Handheld-Zwecke], einem PC [für statische Integration] oder einem Hauptprozessor der OEM-Plattform verbunden. Die Kamera erfasst und gibt sofort mehrere detaillierte Einzelband-NIR-Bilder im Spektralbereich der Wellenlängen von 680 nm bis 940 nm aus.

Ariel Raz, CEO von Unispectral, sagte: „Heute führen wir die erste Spektralkamera für den Massenmarkt ein. Mit dem Monarch schafft Unispectral ein brandneues Marktsegment der spektralen IR-Bildgebung für die Landwirtschaft und andere Branchen. Die 30-Gramm-Kamera funktioniert überall in Verbindung mit Android-Smartphones oder PCs. “

In der Landwirtschaft ermöglicht der Monarch die Analyse zahlreicher Indikatoren für die Gesundheit und Qualität von Produkten in der gesamten Lieferkette. Es ermöglicht die Inspektion von Böden, Pflanzen, ganzem Feld und Produkten vor / nach der Ernte. „Unsere Partner haben den Monarch mit hervorragenden Qualitäts- und Ertragsverbesserungen vor Ort getestet“, fügte Raz hinzu.

Die Erschwinglichkeit und Einfachheit der Monarch-Spektralkamera ermöglicht eine breite Anwendung in zahlreichen neuen Anwendungen wie:

  • Sicherheit - Gesichtsauthentifizierung, Zugriffskontrolle, Zahlungsterminals
  • Industrielle Automatisierung - Qualitätskontrolle, Herstellung von Leiterplatten, Inspektion von Beschichtungen, Textilien und andere Materialklassifizierungen
  • Medizinisch - Überwachung der Vitalfunktionen, Ferngesundheitspflege
  • Automotive - DMS-Fahrerüberwachungssystem

Die Monarch-Kamera wird mit einem vollständigen Satz von DLLs und APIs für Entwickler geliefert. Unispectral bietet den Monarch auch als EVK-Bundle an, mit einer grundlegenden Benutzeroberfläche für die sofortige Auswertung und bereit für Feldtests.

Über Unispectral: Unispectral wurde 2016 gegründet und ist ein Pionier in der spektralen Bildgebung. Das Unternehmen bietet eine revolutionäre Reihe von Produkten und Lösungen für die Erfassung spektraler NIR-Bilder, die auf der bewährten abstimmbaren Fabry-Pérot-Technologie basieren. 

Das Firmensitz von Unispectral befindet sich in Tel Aviv, Israel. Weitere Informationen finden Sie unter: www.unispectral.com.

Für Produkt- und Anwendungsanfragen und weiteren Informationen wenden Sie sich bitte direkt an: Dr. Dominik Rabus / dominik(at)rabus.tech / +49 17657604173

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2298Tue, 08 Jun 2021 09:22:23 +0200BMBF-Bekanntmachung: "IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen"https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema "IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen" im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit "Digital. Sicher. Souverän.", Bundesanzeiger vom 02.06.20211 Förderziel und Zuwendungszweck

Ziel der Förderung ist es, die Verfügbarkeit von sicheren, vertrauenswürdigen und nachvollziehbaren IoT-Systemen in wesentlichen Anwendungsbereichen qualitativ zu verbessern und quantitativ zu steigern. Indikator für die Qualität ist unter anderem die relative Anzahl von Sicherheitsvorfällen verglichen mit der Anzahl von Geräten im Feld; Indikator für die Quantität ist unter anderem die Anzahl sicherer IoT-Systeme am Markt. Aufgrund des vorwettbewerblichen Charakters wird ein messbarer Effekt frühestens zwei Jahre nach Abschluss der Förderprojekte erwartet. Mit der Förderrichtlinie soll die vorwettbewerbliche Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich intensiviert sowie die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an Forschungsprojekten unterstützt werden. Die Intensivierung der Zusammenarbeit lässt sich unter anderem über die Anzahl neuer kontinuierlicher Kontakte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft messen. Eine Erhöhung der Anzahl der Kontakte wird bereits mit Veröffentlichung der Förderrichtlinie erwartet.

Mit der Förderung beabsichtigt das BMBF ferner, die Expertise und Wertschöpfung im Bereich der IT-Sicherheit für IoT-Systeme am Standort Deutschland nachhaltig zu stärken und europäische Alternativen bei sicherheitskritischen IT-Komponenten voranzubringen. Dabei fällt den KMU eine wichtige Rolle beim Transfer von Forschungsergebnissen in wirtschaftliche Erfolge zu.

Zweck der Zuwendung ist es, innerhalb einer dem Vorhaben angemessenen Projektlaufzeit von typischerweise drei Jahren, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Dabei ist eine dem Vorhaben angemessene Methodik zu verwenden und sind die im Projekt erzielten Ergebnisse geeignet zu evaluieren, zu bewerten, zu publizieren und für die weitere Verwertung vorzubereiten.

Die Fördermaßnahme ist Teil des neuen Forschungsrahmenprogramms der Bundesregierung zur IT-Sicherheit „Digital. Sicher. Souverän.“ und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung sowie der Digitalstrategie „Digitale Zukunft: Lernen. Forschen. Wissen.“ des BMBF

2 Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind innovative und risikobehaftete Forschungsvorhaben mit dem Ziel, neue Technologien, Methoden und Verfahren für IoT-Sicherheit zu erforschen und zu entwickeln. Mögliche Forschungsthemen sollen den Lebenszyklus von IoT-Geräten ganz oder in Teilbereichen berücksichtigen. Dies umfasst beispielsweise die Entwicklung, Gestaltung und Einführung von IoT-Systemen, weiterhin Fragestellungen des Betriebs und der Instanthaltung von IoT-Systemen sowie Rahmenbedingungen von IoT-Systemen, wie rechtliche Fragen, Standardisierung, Zertifizierung und Normung.

Förderinteressenten müssen sich einem der Schwerpunkte Smart Home, Produktion oder sensible Infrastrukturen zuordnen und die besonderen Herausforderungen sowie eine angepasste Lösungsstrategie im jeweiligen Anwendungsfeld nachvollziehbar herausarbeiten. Die Einreichung zu den jeweiligen Anwendungsfeldern erfolgt gemäß der in Nummer 7.2 genannten Stichtage.

2.1.1  Smart Home

Vernetzte Smart-Home-Geräte kommen im privaten Umfeld in zunehmenden Maße zum Einsatz. Sprachassistenten, smarte Fernseher, Waschmaschinen, Beleuchtung, Schließanlagen und Heizungen sind nur einige Beispiele. Aufgrund der Nutzung in allen Bereichen des Lebens sind die erhobenen und häufig unverschlüsselt übermittelten Daten teilweise sehr persönlich. Diese Daten erlauben zum einen detaillierte Rückschlüsse auf die Gewohnheiten der Anwenderinnen und Anwender, zum anderen kann ein Öffentlichwerden der Daten für die Betroffenen eine unangenehme Verletzung der Privatsphäre bedeuten. Werden IoT-Geräte im Smart Homes gehackt und manipuliert, kann dies schlimmstenfalls den Verlust der Kontrolle beispielsweise über Türschlösser, Rollläden und Heizungen bedeuten. Über schlecht gesicherte IoT-Geräte wie smarte Lautsprecher oder Kinderspielzeug können private Gespräche mitgehört, aufgezeichnet und für unlautere und kriminelle Zwecke missbraucht werden.

2.1.2  Industrielle Produktion

Die digitale Vernetzung ist eines der Kernmerkmale von Industrie 4.0 und prägt die industrielle Produktion nachhaltig. Cyber-physische Systeme, digitale Zwillinge und kollaborative Roboter sind nur einige Schlagworte moderner Produktion, die massiv auf vernetzte Geräte im sogenannten Industrial Internet of Things (IIoT) setzt. Durch die Vernetzung ergeben sich neue Angriffsflächen, die gerade im Mittelstand trotz aller Bemühungen zur Absicherung sehr problematisch bewertet werden. Produktionsausfälle aufgrund von Cyberangriffen auf das IIoT können schnell hohe Kosten verursachen. Das Abfließen von Betriebsgeheimnissen über schlecht gesicherte IIoT-Systeme kann im Extremfall bis in die Insolvenz führen. Ein Hacking und Fremdsteuern von kollaborativen Robotern oder anderen Teilen der sogenannten Smart Factory kann ebenfalls kostspielige Produktionsstopps verursachen und schlimmstenfalls Personenschäden zur Folge haben.

2.1.3  Sensible Infrastrukturen

Durch die allgegenwärtige Nutzung von IoT-Geräten werden diese zunehmend in Anwendungsfeldern eingesetzt, die besonderer Aufmerksamkeit mit Blick auf IT-Sicherheit bedürfen. So finden vernetzte Geräte beispielsweise vermehrt Eingang in Arztpraxen, Schulen, Supermärkte, private Energieerzeugungsanlagen und Fahrzeuge, deren Manipulation oder Ausfall teils erhebliche Auswirkungen auf Bürgerinnen und Bürger haben kann. Im Zuge der Corona-Pandemie wurden beispielsweise mit den Impfzentren und der Impflogistik sowie vernetzter Labordiagnostik in kurzer Zeit sensible Infrastrukturen auf- und ausgebaut, in denen der Einsatz von IoT-Technologie Effizienzgewinne und eine erhöhte Automatisierung verspricht, gleichzeitig aber auch sensible und personenbezogene Daten ausgetauscht werden. Viele IoT-Infrastrukturen in diesen Anwendungsbereichen fallen formal nicht in die Kategorie der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und sind daher teilweise nur wenig reguliert und überwacht.

2.2  Entwicklung, Gestaltung und Einführung von IoT-Systemen

Das Sicherheitsniveau in IoT-Anwendungsbereichen ist oftmals gering und die eingesetzten Technologien sind sehr heterogen. Es besteht die Anforderung, dass die Kommunikation reibungslos zwischen unterschiedlichen Geräten und Technologien funktioniert. Gleichzeitig besteht Bedarf an sicheren und robusten Architekturen für vernetze, eingebettete Systeme mit geeigneten Schnittstellen. Notwendig ist eine umfassende Integration von Software- und Hardware-Komponenten. Ein wesentlicher Faktor bei der Produktion von IoT-Geräten ist der Kostendruck, auch in weniger preisgetriebenen Anwendungsbereichen. Die zu entwickelnden Technologien sollen entgegenlaufende Anforderungen an Sicherheit und Ressourceneffizienz (Energieeffizienz, Rechenleistung und Speicherbedarf) berücksichtigen. Beispiele für mögliche Forschungsthemen sind:

  • Entwicklung und Demonstration von Verfahren und Werkzeugen für Vertrauensanker im IoT
    • zum Nachweis der Echtheit von IoT-Geräten,
    • zur Authentisierung von Komponenten und
    • zur Authentisierung von Kommunikationspartnern;
  • Entwurf und Erprobung von neuartigen Methoden und Werkzeugen für
    • Hardware-Software-Co-Design sowie
    • massenhaftes Testen von IoT-Geräten;
  • Erforschung und Evaluation neuer Architekturkonzepte
    • für Sicherheit im IoT-Netzwerk,
    • zur sicheren Einbindung unsicherer IoT-Systeme,
    • für sichere IoT-Plattformen, vor allem im Hinblick auf Schnittstellen und Kompatibilität sowie
    • für effiziente Sicherheitsverfahren mit Blick auf ressourcenbeschränkte IoT-Geräte;
  • Erforschung und Evaluation neuer Interaktionsmuster zur sicheren Bedienung von IoT-Geräten mit minimalen oder neuartigen Benutzungsschnittstellen.

2.3  Betrieb und Instandhaltung von IoT-Systemen

IoT-Geräte unterliegen je nach Einsatzgebiet sehr unterschiedlichen Anforderungen. Gemeinsam ist jedoch allen Geräten und Komponenten, dass sich das umgebende System dynamisch verändert. Gleichzeitig bleiben Komponenten häufig lange im Feld, sodass die Alterung der Komponenten im IoT (Obsoleszenz) ein wichtiges Thema ist. Das Erkennen von Fehlverhalten sowie angemessene Reaktionskonzepte werden hier besonders notwendig. Beispiele für mögliche Forschungsthemen sind:

  • Konzeption, Erforschung und Demonstration von IT-Sicherheitsmechanismen für dynamische veränderliche Systeme, zum Beispiel:
    • Erkennen von Fehlverhalten als Folge von IT-Sicherheitsvorfällen,
    • Abschätzung von IT-Sicherheits-Risiken (Predictive Security),
    • automatisierte Mechanismen zur Reaktion auf IT-Sicherheitsvorfälle;
  • Entwurf und Demonstration von Methoden und Werkzeugen für kollaborative IT-Sicherheit, beispielsweise:
    • die frühzeitige Erfassung und Verarbeitung von IT-Sicherheitsvorfällen (zum Beispiel durch Meldungen und ­Warnungen),
    • die Vertraulichkeit von erfassten, übermittelten und verarbeiteten Daten (zum Beispiel bei der Datenfusion),
    • der effiziente Transfer von IT-Sicherheits-Know-how;
  • Entwicklung und Demonstration von Verfahren und Werkzeugen für die langfristige Wartung und das Management von IoT-Systemen, zum Beispiel:
    • Umgang mit Obsoleszenz als Faktor von IT-Sicherheit, unter anderem Retrofitting von Sicherheitsmechanismen sowie langfristige Kompatibilität,
    • sichere Updates sowie sichere Freischaltung von Funktionen in ressourcenbeschränkten, verteilten Systemen.

Um Sicherheit nachhaltig zu gestalten, müssen Fragen der Standardisierung und Zertifizierung zusammen betrachtet werden. Vorbereitende Maßnahmen zur Normung, Standardisierung und Zertifizierung sollten in den Vorhaben berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Förderrichtlinie werden vorzugsweise interdisziplinäre Verbünde, in begründeten Ausnahmefällen auch Einzelvorhaben, gefördert. Die Umsetzbarkeit und wirtschaftliche Verwertung der Vorhaben soll durch eine der Relevanz des Themas angemessenen Beteiligung von Unternehmen in der Verbundstruktur sichergestellt werden. Die skizzierten Lösungen müssen deutlich über den aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik hinausgehen. Die Machbarkeit der Lösungen ist vorzugsweise in einem Demonstrator nachzuweisen und geeignet zu evaluieren.

3  Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient, Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, in Deutschland verlangt. Die Beteiligung von Start-ups, KMU und mittelständischen Unternehmen wird ausdrücklich erwünscht und bei der Projektbegutachtung positiv berücksichtigt.

KMU oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen.

Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß der KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Das BMBF ist bestrebt, den Anteil der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Forschungsförderung zu erhöhen sowie die Vernetzung zwischen Forschenden der grundlagenorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen (insbesondere der Max-Planck-Gesellschaft und der Helmholtz-Gemeinschaft) mit Forschenden an Hochschulen, in Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft und aus der Industrie zu stärken. Hochschulen, Fachhochschulen und technische Hochschulen sowie grundlagenorientierte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind deshalb besonders aufgefordert, sich an den Verbundvorhaben zu beteiligen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden. Zu den Bedingungen, wann eine staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation.

7  Verfahren

7.1  Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen ­Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme „IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen“ hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

VDI/VDE Innovation und Technik GmbH
Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme
Steinplatz 1
10623 Berlin

Ansprechpartner ist Jan-Ole Malchow
Telefon: 030/310078-5684
Telefax: 030/310078-247
E-Mail: jan-ole.malchow(at)vdivde-it.de

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://vdivde-it.de/formulare-fuer-foerderprojekte abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen ­Projektträger angefordert werden.

Zur Erstellung von Projektskizzen und förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

7.2  Zweistufige Verfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe reicht der Verbundkoordinator eine Projektskizze des Verbundvorhabens beim zuständigen Projektträger ein. Die Entscheidung zur Weiterverfolgung des Projekts wird entsprechend der unten benannten Kriterien auf Grundlage der Projektskizze gefällt. Ausschließlich die zur Weiterverfolgung ausgewählten Vorhaben werden in der zweiten Verfahrensstufe schriftlich zur Einreichung weiterer Antragsunterlagen aufgefordert.

Skizzeneinreichenden wird die Möglichkeit geboten, an einer Informationsveranstaltung teilzunehmen. In dieser werden der Inhalt der Förderrichtlinie sowie Prozess und Verfahren der Antragstellung erläutert. Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Antragsteller online beim Projektträger:

https://www.forschung-it-sicherheit-kommunikationssysteme.de/foerderung/bekanntmachungen/IoT

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Die Stichtage für die Schwerpunkte sind:

  • Sensible Infrastrukturen: 6. August 2021
  • Industrielle Produktion: 5. November 2021
  • Smart Home: 11. März 2022

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist; Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Projektskizzen sind nach Abstimmung mit allen Verbundpartnern vom vorgesehenen Verbundkoordinator unter Verwendung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ beim BMBF unter der Fördermaßnahme „Sicherheit auf allen IT-Systemschichten“ einzureichen.

Die vollständige Richtlinie finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3642.html 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-2297Mon, 07 Jun 2021 14:29:40 +0200Neue Umfrage belegt: Photonikbranche rechnet mit Wachstumsschubhttps://optecnet.de/http:///April-Umfrage von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zeigt Erholung nach Krisenjahr 2020 / Umsatz der Branche könnte 2021 bei 46 Milliarden Euro liegen / Branche erlebt Digitalisierungsschub durch Corona Die Zeichen stehen wieder auf Wachstum: Laut den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrieverbandes SPECTARIS und des Innovationsnetzwerks OptecNet Deutschland unter dem gemeinsamen Dach „Photonik Deutschland“ rechnen 75 Prozent der Unternehmen der Photonikbranche für 2021 mit einem Umsatzplus, das im Durchschnitt um bis zu 14 Prozent über dem Ergebnis des allerdings schwachen Vorjahres liegen könnte. Der Umsatz der rund 1.000 deutschen Unternehmen würde sich damit der 46 Milliarden-Grenze nähern. Für das Inland wird im laufenden Jahr ein Zuwachs von etwas mehr als neun Prozent und damit ein Wert von 12,3 Mrd. Euro erwartet. Noch besser werden die Aussichten des internationalen Geschäfts bewertet. Demnach könnte der Auslandsumsatz um fast 16 Prozent auf dann 33,4 Mrd. Euro klettern. Die Exportquote würde damit auf 73 Prozent steigen. Entsprechend der Umsatzerwartung ist auch die Erwartung an die Beschäftigungsentwicklung erfreulich, und es wird ein Anstieg um rund vier Prozent auf dann 167.600 MitarbeiterInnen erwartet.

Nach dem schwachen Corona-Jahr 2020 ist diese Erholungsphase wichtig. Fast die Hälfte aller Unternehmen verzeichneten 2020 aufgrund der Pandemie Umsatzrückgänge, vielfach wurde das Instrument der Kurzarbeit genutzt. SPECTARIS-Geschäftsführer Jörg Mayer sieht den Fokus der wirtschaftlichen Auswirkungen im Mittelstand: „Insbesondere kleinere Unternehmen haben im vergangenen Jahr unter den Folgen der Pandemie gelitten und mussten oftmals deutliche, teils zweistellige Umsatzrückgänge verkraften. Es gilt nun mehr denn je, das mittelständische Fundament der deutschen Photonik-Branche zu fördern.“

Eine Erklärung dafür, dass die Branche 2020 die Krise dennoch mit einem leichten Minus von einem Prozent und einem Gesamtumsatz von 39,8 Milliarden Euro insgesamt besser als andere Industrien überstanden hat, liefert Mayer: „Etliche Anwendungen der Photonik haben maßgeblich zur Bekämpfung der Pandemie oder zur Impfstoffentwicklung beigetragen. Zugleich flankieren sie den digitalen Wandel, der durch die Corona-Krise nochmals massiv an Fahrt gewonnen hat.“ Dazu zählen Produkte der Analysen-, Bio- und Labortechnik bis zur Online-Datenspeicherung und der Kommunikationstechnik. Auch Videokonferenzen wären ohne die Photonik nicht möglich. Andere Anwendungsfelder wurden dagegen negativ von den Folgen der Corona-Krise betroffen, etwa die Luftfahrt oder der Bereich Automotive.

Für die kommenden Jahre sind die Perspektiven der Photonik in Deutschland, auf die 40 Prozent der europäischen und mehr als sechs Prozent der weltweiten Produktion entfällt, positiv. Bis 2025 wird laut Marktforschungsunternehmen Tematys ein durchschnittliches jährliches Wachstum von rund sechs Prozent und ein Gesamtumsatz von dann fast 60 Milliarden Euro erwartet.

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und Wissenschaft
news-2295Mon, 31 May 2021 15:27:20 +0200Forschung an der HAWK jetzt als komplette Datenbankhttps://optecnet.de/http:///Neues Informationssystem schafft schnellen Überblick über Forschungsaktivitäten.An was genau forscht eigentlich die HAWK? Ausgehend von dieser Frage ist eine umfangreiche Datenbank entstanden, um eine schnelle öffentlich sichtbare Übersicht zu schaffen. „Die HAWK zählt zu einer der wenigen Hochschulen, die schon ein komplettes Forschungsinformationssystem aufgebaut haben“, so Prof. apl. Prof. Dr. Wolfang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer, nicht ohne Stolz.

Das System, kurz FIS, dokumentiert seit 2018 knapp 300 Forschungsprojekte und knapp 900 Publikationen, die zum Großteil nun auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sind. Außerdem sind dort, vorerst hochschulweit, Daten über Promotionen, Patente, Ausgründungen und Forschungsinfrastrukturen gelistet.

„Am Ende sollen umfassende Informationen zu allen Forschungsaspekten der HAWK im FIS zu finden sein und sukzessive auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. So wird in Forschungsprofilen nicht nur deutlich, wer an welchen Themen forscht, sondern auch, wer z.B. über welche Ressourcen, Labore und Geräte verfügt und welche Ausstattung gemeinsam genutzt werden könnte.“ Außerdem soll in Zukunft auch der zentrale Aspekt des Wissenstransfers der Hochschule besser sichtbar sein.

Als Institution der angewandten Wissenschaften sind unsere Transferaktivitäten im Bereich Kooperationen, Veranstaltungen, Gutachtertätigkeiten sowie Preise und Auszeichnungen dann auch ein wesentlicher Bestandteil des Systems“, so Viöl.
Durch die neue Transparenz seien strategische Entscheidungen innerhalb der Hochschule nun einfacher zu treffen.  „Auch Studierende und Studieninteressierte sowie Ministerien und Begutachtende von Mittelgebern erhalten so einen Überblick über unsere Aktivitäten im Bereich Forschung und Transfer. Außerdem können interessierte Industriebetriebe, zukünftige Kooperationspartner und die breite Öffentlichkeit durch das FIS leicht sehen, woran wir forschen und was wir publizieren und uns ganz gezielt ansprechen.“, zählt Viöl die Vorteile auf.

Im Januar 2019 ist die HAWK als erste Hochschule in ein Einführungsprojekt zum HIS-Forschungsmanagement mit der HIS eG gestartet. Das FIS listet alle Forschungs- und Transferaktivitäten der HAWK auf und wächst ständig. Damit soll unter anderem auch eine bessere Vernetzung unter den drei Standorten der Hochschule und auch unter den sechs Fakultäten entstehen: Fakultät Bauen und Erhalten, Soziale Arbeit und Gestaltung in Hildesheim, Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden, sowie Fakultät Ingenieurwissenschaften und Ressourcenmanagement in Göttingen.
 
In weiteren Schritten soll jetzt das FIS zu einem Forschungsmanagementsystem (FMS) reifen. Dazu sollen zentrale Prozesse abgebildet, Workflows etabliert, Managementtools eingebunden, Berichte sowie Kennzahlen und Statistiken zur Verfügung stehen und Schnittstellen zum Import und Export der Daten geschaffen werden. „Dabei hat die HAWK viele Gestaltungsmöglichkeiten“, erzählt Viöl über die flexible Anpassung des Systems an den speziellen Bedarf der Hochschule.

 

Kontakt:

Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit

  • +49/551/3705-218
  • Von-Ossietzky-Straße 100 (Raum GÖF_)
    37085 Göttingen
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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2293Mon, 31 May 2021 11:03:18 +0200LED-Beleuchtung mit iBlueDrive-Technologiehttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Polytec aus Waldbronn ist künftig exklusiver Distributions- und Servicepartner des spanischen LED-Beleuchtungs-Herstellers DCM.Das Portfolio des ingenieurgetriebenen Unternehmens DCM beeindruckt durch seine Vielfalt von über 30 Beleuchtungsserien und neun Lichtfarben. Langlebigkeit, Qualität und schnelle kundenspezifische Modifikationen zählen zu den Stärken der 1999 gegründeten Firma. Neben modernstem Elektronik-Design sticht die iBlueDrive-Technologie heraus – außer Blitz- , Schalt- und Dauerbetrieb ermöglicht ein integrierter Mikro-Blitzcontroller einen sogenannten Bulk-Trigger, um ein Objekt mit verschiedenen Beleuchtungseinstellungen aufzunehmen. Damit werden zum Beispiel photometrische Stereo- oder multispektrale Aufnahmen möglich.

Polytec bietet Anwendungsberatung, Machbarkeitsstudien, Vertrieb und Service für alle DCM-Beleuchtungen exklusiv in Deutschland, Österreich und der Schweiz an.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.polytec.com/dcm 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2292Mon, 31 May 2021 10:53:27 +0200Sir David Payne erhält Berthold Leibinger Zukunftspreishttps://optecnet.de/http:///Die Jury würdigt Sir Davids Arbeiten zum Erbium-dotierten Faserverstärker (EDFA) und seine wegweisende Forschung in der Faseroptik.

Professor Sir David Payne von der University of Southampton, England, ist der achte Preisträger des Berthold Leibinger Zukunftspreises der gemeinnützigen Berthold Leibinger Stiftung. Damit würdigt die Jury Sir Davids Arbeiten zum Erbium-dotierten Faserverstärker (EDFA) und seine wegweisende Forschung auf dem Gebiet der Faseroptik. Der mit 50.000 Euro dotierte Technologiepreis wird alle zwei Jahre an einen Pionier für herausragende Forschung in der angewandten Lasertechnologie verliehen. Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 in Ditzingen statt.

Seit den siebziger Jahren forscht Sir David in vielen Feldern der Photonik, von der Telekommunikation und optischen Sensoren bis hin zu Nanooptik und optischen Materialien. Zusammen mit seinen Kollegen vom Optoelectronics Research Center der University of Southampton erarbeitete er viele bedeutende technische Errungenschaften auf dem Gebiet der optischen Fasertechnologie. Seine Arbeiten hatten einen direkten Einfluss auf die weltweite Telekommunikationstechnik und auch auf viele Gebiete der Optik-Forschung. Er ist insbesondere bekannt für seine Arbeiten zur optischen Verstärkung in Erbium-dotierten Glasfasern für die Telekommunikation und für Hochleistungs-Faserlaser für die Materialbearbeitung.

Beide in der Industrie wichtige Anwendungen haben eine Gemeinsamkeit: Die geringfügige Dotierung, also gezielte Verunreinigung, von Silizium-Glasfasern mit Elementen der Gruppe der Seltenen Erden. Diese Dotierung ermöglicht die effiziente Erzeugung oder Verstärkung von Licht in einer Glasfaser. 1985 entzündete die Gruppe von Sir David mit ihrer Publikation zur Erbium-Dotierung von Fasern mit niedrigem Verlust eine Revolution in der Glasfaser-Forschung. Nicht einmal zehn Jahre später wurde bereits das erste transpazifische Seekabel mit optischer Verstärkung mittels EDFAs verlegt und in den 2000er Jahren erreichten Faserlaser die Kilowatt-Klasse.

Kein globales Internet ohne EDFA

Ein Maß für die Leistungsfähigkeit faseroptischer Netzwerke war anfangs die Anzahl der Telefongespräche, die gleichzeitig über eine einzelne Faser transportiert werden konnten. Und diese Zahlen waren beeindruckend: Viele hunderttausende Gespräche konnten gleichzeitig über eine Faser geführt werden. Mit dem Internet und der Digitalisierung der Kommunikation änderte sich dieses Maß und die Rede war von Gigabits pro Sekunde. Nach einstelligen Zahlen in den 1990er Jahren sind die Rekorde von heute sechsstellig, die Rede ist nun von 100 Terabit pro Sekunde. Dabei ist die Leitungskapazität der optischen Kabel nicht einfach nur per se größer als die von Kupferkabeln, sie lässt sich auch nachträglich enorm steigern, indem mehrere Wellenlängen, jede ein eigener Kanal, durch die gleiche Faser geführt werden, das sogenannte Wellenlängen-Multiplexing. Durch den Einsatz kohärenter Übertragungstechnologien lässt sich die Anzahl der Kanäle noch einmal hochmultiplizieren. Doch für Netzwerkverbindungen länger als 100 Kilometer, denn nach dieser Strecke ist die Signalstärke auf kritische Werte abgesunken, benötigen all diese Technologien eine optische Signalverstärkung und sind daher auf EDFAs angewiesen. Man kann daher sagen, dass EDFAs für eine drastische Kostenreduktion für Bandbreite sorgen, indem sie elektrische Verstärker mit optischem Empfänger und Sender ersetzen, vor allem aber die Notwendigkeit für das Verlegen neuer Kabel reduzieren. Für die datengetriebene Welt von heute sind die niedrigen Kosten der Leitungskapazitäten eine wichtige Voraussetzung.

Mit großer Freude verleiht die Berthold Leibinger Stiftung Professor Sir David Payne den Berthold Leibinger Zukunftspreis. Mit dieser hohen Auszeichnung ist auch die Anerkennung seines unternehmerischen Geistes verbunden. Neben seiner Forschung initiierte er die Kommerzialisierung von Technologien durch die Gründung einer Reihe von Start-ups, genauso wie durch zahlreiche Kollaborationen mit etablierten Technologieunternehmen.

Professor Sir David Payne erwidert: „Der Berthold Leibinger Zukunftspreis ist ein internationaler Preis für exzellente Forschung zur Anwendung und Erzeugung von Laserlicht. Das Optoelectronics Research Centre, welches zu leiten ich die Ehre habe, teilt diese aufregende Mission. Ich fühle mich daher sehr geehrt, diese hoch angesehene Auszeichnung für meine Forschungsarbeiten zu erhalten. Es ist auch die Arbeit von herausragenden Kollegen, mit denen ich das Vergnügen habe, meine Arbeit über die Jahre hinweg zu teilen. Dieser Preis ist auch für sie. Ich stoße hinzu zu einer Gruppe von acht früheren Preisträgern, die sich wie das Who-is-who der Laserpioniere liest, und das erfüllt mich mit Stolz.“

Preisverleihung mit Berthold Leibinger Innovationspreis im September 2021

Der Bekanntgabe des Berthold Leibinger Zukunftspreises folgen die Finalisten des Berthold Leibinger Innovationspreises. Beide Preise werden den Preisträgern am Freitag, 24. September 2021 in Ditzingen überreicht.

Für mehr Informationen über die Preise und die Stiftung: www.leibinger-stiftung.de 

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Im Rahmen der Veranstaltung finden zusätzlich offene Podiumsdiskussionen rund um modulare Entwicklung und interaktive Führungen durch Entwicklung und Produktion bei hema statt. Einen weiteren Themenkomplex stellt die Schweißprozess-Visualisierung dar. In den Gesprächen dazu erfahren Interessenten, wie sie in Ihrer konkreten Anwendung mit intelligenten Kameras die Qualität ihrer Produkte verbessern und die Effizienz ihrer Produktionsprozesse steigern können. Alle Gespräche werden individuell vereinbart und durchgeführt, um optimal auf die spezifischen Fragen und Herausforderungen der Kunden reagieren zu können.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter www.hema.de/vision-days

Über hemɑ electronic

hemɑ electronic GmbH – the embedded vision expert

hemɑ electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen, Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2288Wed, 26 May 2021 12:20:17 +0200BMBF Bekanntmachung: „Leuchtturmprojekte der quantenbasierten Messtechnik zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ https://optecnet.de/http:///Richtlinien zur Fördermaßnahme „Leuchtturmprojekte der quantenbasierten Messtechnik zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen“ im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“, Bundesanzeiger vom 18.05.2021Förderziel und Zuwendungszweck

Sensoren bilden die Grundlage vieler Technologien. Sie haben unter anderem große Bedeutung in der Produktion, beispielsweise für Industrie 4.0, spielen eine wichtige Rolle in der Medizin sowie für Observations- und Detektionsverfahren. Mit der Quantensensorik entsteht eine neue Klasse von Sensoren, die speziell die quantenmechanischen Eigenschaften einzelner Quantensysteme nutzen. Die Fragilität von Quantenzuständen und -systemen eröffnet in der Messtechnik weitreichende Möglichkeiten, da sie zugleich für außerordentliche hohe technische Messempfindlichkeiten genutzt werden kann. Dies ermöglicht Messungen von Masse, Zeit, Ort, Geschwindigkeit und Feldstärken elektromagnetischer Felder jenseits der klassischen Grenzen und erschließt der Messtechnik völlig neue Anwendungsfelder. Neben der Steigerung von Empfindlichkeit oder Spezifität können Quantensensoren auch Vorteile in Bezug auf Robustheit gegenüber Störgrößen, Baugröße, Einsatzumgebungen sowie Reproduzierbarkeit und Rückführbarkeit im Vergleich zu klassischen Messgeräten bieten. Insgesamt eröffnen alle diese Eigenschaften den Zugang zu mittelfristigen Lösungen für eine Vielzahl von gesellschaftsrelevanten Problemstellungen von der Sicherung der Lebensgrundlagen bis hin zu ressourcenschonendem Wohlstand.

Mit dem Förderaufruf „Anwendungsbezogene Forschung in der Quantensensorik, -metrologie sowie Bildgebung“ wurde im Jahr 2020 bereits ein erster Schritt gemacht, einzelne Technologien in die industrielle Anwendung zu überführen.

Förderziel:

Ziel der vorliegenden Bekanntmachung ist die Entwicklung quantensensorischer Verfahren, die bedeutende gesellschaftliche Bedarfe adressieren. Sichtbare Projekte entsprechender Größe und Demonstrationsvorhaben sollen so einen weiteren Anschub für das noch junge Themenfeld geben.

Beispielhafte Anwendungsgebiete sind: die Diagnose in der Medizin bzw. die molekulare Bildgebung (z. B. durch miniaturisierte Quantenmagnetometer auf der Basis von NV-Zentren oder organischen Molekülen) zum Monitoring funktionaler Prozesse im Körper, zur Realisierung von Gehirn-Computer-Schnittstellen oder zum Verständnis neurodegenerativer Erkrankungen. Ein weiteres gesellschaftlich relevantes Anwendungsfeld stellt die Erdbeobachtung bzw. das Umweltmonitoring dar. Dazu gehört beispielsweise die Beobachtung des Abschmelzens von Eis, der Veränderungen des Meeresspiegels oder des Grundwassers. Neue Quantensensoren wie Atominterferometer sowie neue Verfahren zur präzisen Zeitmessung können solche Vorgänge mit bisher unerreichter Präzision vermessen. Quantenbasierte Gravimeter könnten z. B. durch die Messung von Magmaverteilung und -bewegung in aktiven Vulkanen frühzeitig vor Naturkatastrophen warnen. Diese neue Klasse von Sensoren eröffnet aber auch völlig neue Möglichkeiten in der Geologie, Archäologie, Exploration von Bodenschätzen und im Bauwesen.

Ziel der Fördermaßnahme ist es damit, einerseits in mehreren dieser Anwendungsgebiete entscheidende Fortschritte zu erzielen und andererseits das Potenzial der quantenbasierten Messtechnik besser abzuschätzen sowie ent­sprechende Sichtbarkeit zu erhöhen.

Zuwendungszweck:

Für diese Herausforderungen und Anwendungen sind teilweise neue, interdisziplinäre Kooperationen in der Wissenschaft und jenseits etablierter Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten erforderlich. Sich komplementär er­gänzende Kompetenzen von Teilnehmern solcher Projekte sind daher zwingend notwendig, um die komplexen ­Fragestellungen zielführend bearbeiten zu können. Neben dem eigentlichen quantenphysikalischen Verständnis gewinnen ingenieurtechnische und anwendungsspezifische Kompetenzen (Geologie, Medizin, usw.) sowie eine konkrete Testung in den späteren Einsatzgebieten mit fortschreitender Technologiereife zunehmend an Bedeutung. Viele der Ansätze sind bislang nur im Labor gezeigt. Um entsprechende Systeme anwendbar zu machen, müssen neuartige Konzepte erarbeitet werden, welche die Robustheit steigern, eine bessere Bedienbarkeit ermöglichen und die ­Integration in bestehende Systeme erlauben. Letztendlich müssen die Technologien in breitangelegten Feldversuchen oder (medizinischen) Studien verifiziert und auf ihre Tauglichkeit in der Anwendung getestet werden.

Der Zweck der Fördermaßname im Rahmen des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ ist, Leuchtturmprojekte und Demonstrationsvorhaben der Quantenmesstechnik zu schaffen, um gesellschaftlich relevante Fragestellungen innerhalb und außerhalb der akademischen Forschung zu adressieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher Verbundvorhaben, die den oben genannten Ansprüchen genügen und deren konkrete Zielstellungen sich am spezifischen Bedarf des jeweiligen Anwendungsfelds ausrichten. Die Maßnahme ermöglicht auch Forscherverbünde; die Einbindung relevanter heimischer Industrie sowie die Ausrichtung ­entlang von Wertschöpfungsketten ist jedoch erwünscht.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

Die Vorlagefrist endet am 31. Juli 2021.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2287Wed, 26 May 2021 11:40:59 +020030 Jahre Untertagelaboratorium UDO https://optecnet.de/http:///In ihrem Labor in 430 Metern Tiefe prüft und kalibriert die PTB hochempfindliche Strahlungsmessgeräte. Nach Tschernobyl wurden weltweit Netzwerke von Messstationen eingerichtet, um die Radioaktivität und Ortsdosisleistung in der Umwelt flächendeckend zu überwachen. Heute sind allein in Europa mehr als 5500 solcher Messstationen nationaler Frühwarnsysteme im Einsatz, die mit hochempfindlichen Dosimetern die Ortsdosisleistung überwachen und ihre Messdaten rund um die Uhr, im Stundentakt, an das Joint Research Center (JRC) der EU-Kommission nach Ispra (Italien) melden. Ein Großteil dieser Dosimeter wurde im Laufe der Jahre im Untertagelaboratorium für Dosimetrie und Spektrometrie (UDO) der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) untersucht und kalibriert. Die Bedeutung der Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt wurde 2011 durch die Reaktorunfälle in Fukushima Daiichi, mit massiven Freisetzungen von radioaktiven Stoffen und großflächigen Kontaminationen, noch einmal verdeutlicht. Das UDO-Labor, das inzwischen seit 30 Jahren besteht, bietet mit einem der weltweit niedrigsten Strahlungspegel in einem Messraum überhaupt beste Bedingungen für die Bestimmung der Eigenschaften von Dosimetern und Spektrometern, die heutzutage nicht nur für die Überwachung der Umweltradioaktivität und Ortsdosisleistung, sondern auch zunehmend für grundlegende Beobachtungen der Umwelt wie des Klimawandels und des Stoffkreislaufs von zentraler Bedeutung sind.

Wer ein empfindliches Dosimeter oder Spektrometer überprüfen will, braucht dazu eine Umgebung mit möglichst wenig natürlicher Strahlung (d. h. eine niedrige Ortsdosisleistung der Umgebungsstrahlung). Die bietet sich, wenn man möglichst weit in die Tiefe geht, weil die natürliche Höhenstrahlung tief untertage stark abgeschwächt ist. Und sie bietet sich insbesondere in einer Umgebung aus reinem Steinsalz (NaCl, Kochsalz), das extrem geringe natürliche Radioaktivitätskonzentrationen aufweist; sie sind mehr als hundertmal niedriger als in typischen Baumaterialien wie etwa Mauerziegeln. Aus diesen Gründen errichtete die PTB ihr Untertagelaboratorium für Dosimetrie und Spektrometrie (UDO) in 925 Metern Tiefe im Bergwerk Asse II. Am 30. April 1991 wurde es vom damaligen PTB-Präsidenten Dieter Kind zusammen mit Kollegen der Gesellschaft für Strahlenschutz (GSF), dem damaligen Betreiber des Bergwerks, dort offiziell eingeweiht. Im Jahr 2004 musste UDO wegen der zunehmenden Verfüllung der Asse allerdings auf die 490-Meter-Sohle umziehen. Und schließlich, nach Schließung des Bergwerks Asse II, fand die PTB im Jahr 2011 einen neuen Standort für ihr Labor: im Salzbergwerk Braunschweig-Lüneburg, das von der European salt company (esco) betrieben wird, in Grasleben nahe Helmstedt, in 430 Metern Tiefe. Mit einer Ortsdosisleistung von lediglich (1,4 ± 0,2) nSv/h (das entspricht ca. 2 % der mittleren Ortsdosisleistung in Deutschland über Tage) und einer sehr geringen Radon-Aktivitätskonzentration in der Luft herrschen hier ähnlich gute Bedingungen wie vormals im „UDO-Labor der Asse“. Der Betrieb von UDO II, wie das Labor seither heißt, startete im Herbst 2012 mit einem großen Messvergleich von Dosimetern aus europäischen Frühwarnsystemen.

Die Arbeiten im UDO waren durchwegs eine Erfolgsgeschichte. Hier gibt es eine auf Primärnormale rückführbare Kalibriereinrichtung für Photonenstrahlungsfelder für den Dosisleistungsbereich der natürlichen Umgebungsstrahlung (50 nSv/h bis 200 nSv/h); lange Zeit war sie weltweit die einzige Einrichtung dieser Art. Von 1998 bis 2011 verfügte UDO zudem über drei der empfindlichsten Gamma-Spektrometriesysteme in Europa, mit denen zahlreiche Proben auf deren radioaktive Nuklide (Radionuklid-Metrologie und Umweltradioaktivität) untersucht wurden. Die kleinste dabei gemessene Aktivität war die einer Vanadium-50-Probe mit etwa drei radioaktiven Zerfällen pro Tag (nachgewiesen durch ein Ereignis pro Tag im Photo-peak des Gammastrahlung-Spektrometers!). Solch eine Messung ist überhaupt nur in einer Umgebung mit sehr geringer Strahlung möglich. Nach einer Messzeit von 120 Tagen konnte die Halbwertszeit dieses Nuklides mit T½ = (2,29 ± 0,25) 1017 Jahren (10 Millionen-mal länger als das heutige Alter des Universums) genauer als jemals zuvor bestimmt werden. Die Kenntnis dieser Halbwertszeit ist wichtig für Doppel-Betazerfalls-Experimente und damit die Untersuchung der fundamentalen Eigenschaften der schwachen Wechselwirkung. Messungen zur Aktivierung durch Neutronen wurden u. a. für Stahlproben aus Hiroshima, aktiviert durch den Atombombenabwurf 1945, und Tokaymura, Japan (wo 1999 ein nuklear-technischer Unfall passiert war) durchgeführt. Mit diesen Spektrometern wurde auch das Plasma des JET-Fusionsreaktors mittels Aktivierung untersucht; es waren die ersten direkten Messungen geladener Teilchen im Fusions-Plasma überhaupt. Daneben wurde die Radioaktivität von Meteoriten hochpräzise gemessen, und es gab zahlreiche z.um Teil interdisziplinäre Forschungsvorhaben und Kooperationen mit Partnern aus ganz Europa. Der Reaktorunfall in Fukushima machte deutlich, dass die Überwachung der Umgebung auf Radioaktivität und ionisierende Strahlung auch Jahrzehnte nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl keinen verzichtbaren Luxus darstellt. Im Gegenteil: Die Verbreitung von dosimetrischen und spektrometrischen Frühwarnsystemen hat weiter zugenommen, und auch private Initiativen („citizen science initiatives“) haben weltweit vernetzt damit begonnen, die ionisierende Strahlung in der Umwelt zu beobachten. Die Bereitstellung von rückführbaren und verlässlichen Kalibrierungen bei sehr geringen Dosisleistungen ist ein wesentliches Element der PTB mit dem Ziel der Harmonisierung der nationalen Frühwarnsysteme, der Unterstützung des radiologischen Notfallschutzes und der Weiterentwicklung der Metrologie für die Strahlenschutzgesetzgebung in Europa. Das Vertrauen der Öffentlichkeit in Messungen kann nur erreicht werden, wenn die nationalen Ortsdosisleistung-Werte an Ländergrenzen keine nennenswerten „Sprünge“ aufweisen. Nur in einer Messumgebung mit vernachlässigbarer Strahlung lässt sich hochempfindliche Strahlungsmesstechnik genau untersuchen und kalibrieren und können Elektronik- und radioaktivitätsbedingte „Eigennull-Effekte“ präzise bestimmt werden. Die PTB sorgt mit dem Betrieb dieser einzigartigen Einrichtung dafür, dass Menschen und Organisationen den staatlichen Messungen vertrauen können.

In den letzten Jahren hat die PTB mehrere europäische Forschungsprojekte mit bis zu 20 Partnerinstitutionen geleitet, bei denen die Mess- und Kalibriermöglichkeiten des UDO-Labors eine zentrale Rolle spielten. Auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird Europa ohne eine Einrichtung wie UDO im Bereich der Umweltüberwachung auf Radioaktivität (Strahlenschutzmetrologie in der Umwelt) sowie der Beobachtung des Klimawandels und seiner bestimmenden Parameter nicht auskommen.
es/ptb

Ansprechpartner
Dr. Stefan Neumaier, Senior Scientist, Fachgebiet 6.10 „Ionisierende Strahlung in der Umwelt“, Telefon: (0531) 592-6160, stefan.neumaier(at)ptb.de

Dr. Faton Krasniqi, Leiter der Arbeitsgruppe 6.32 Dosimetrie bei niedrigen Dosisleistungen, Telefon: (0531) 592-6223, faton.krasniqi(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2286Tue, 25 May 2021 13:05:13 +0200Filteraufwand beim Reaktorrückbau durch Laserstrahlschneiden reduzieren https://optecnet.de/http:///Immer mehr Atomkraftwerke erreichen ihre maximale Lebensdauer oder werden durch den Atomausstieg stillgelegt. Um bei Demontagearbeiten den zusätzlichen Aufwand der Wasserfilterung beim direkten Rückbau zu reduzieren, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ein laserbasiertes Schneidverfahren entwickelt und validiert. Mit diesem gelangen beim Zerschneiden der Reaktorbehältereinbauten bis zu 95 Prozent weniger radioaktiv kontaminierte Sekundärabfälle ins Wasser.Beim direkten Rückbau werden die Reaktorkomponenten an Ort und Stelle im Kühlwasser zerlegt. Für diesen Ansatz hat sich die Gruppe Unterwassertechnik des LZH eine bestimmte Eigenschaft des Laserstrahlschneidens zu Nutze gemacht: die Schmelze aus der Fuge bleibt beim Schneiden am Blech haften. Bei konventionellen Verfahren, wie dem Wasserstrahlschneiden oder dem Schneiden mit Sägeblättern, geht Material aus der Fuge und prozessabhängig gegebenenfalls auch zusätzlich Abrasivmittel ins Kühlwasser über. Das Wasser muss dann aufwendig von diesen Sekundärabfällen gereinigt werden.

Parameter optimiert:
95 Prozent weniger Sekundärabfall im Wasser

Durch geschicktes Anpassen der Parameter wie Laserleistung, Gasdruck und Schneidgeschwindigkeit, konnten die Forschenden den Gewichtsverlust beim Schneiden von Edelstahlblechen bis zu 95 Prozent verringern. Entsprechend weniger Sekundärabfälle gehen ins Wasser über. Der Prozess funktioniert ähnlich bei Zirkoniumlegierungen, ein ebenfalls übliches Material für Reaktorkomponenten.

Erfolgreiche Tests im Unterwassertechnikum Hannover
Im Unterwassertechnikum Hannover der Leibniz Universität Hannover gelang es der Gruppe in einer Wassertiefe von vier Metern erfolgreich drei und fünfzehn Millimeter dicke Edelstahlbleche zu schneiden. Dafür haben sie eine Laseroptik entwickelt und gebaut, die darauf optimiert ist, Kraftwerkskomponenten unter Wasser zu zerlegen. Die Versuche führten sie mit einem mobilen Scheibenlaser der Laser on Demand GmbH, einer LZH-Ausgründung, durch. Im Rahmen der Validierung konnte die Gruppe Unterwassertechnik des LZH zusammen mit dem Partner Orano GmbH, Nürnberg, den Prozess vom Labormaßstab auf Industrie-nahe Konditionen heben, entsprechend dem Technology Readiness Level 6.

Über AZULa
Das Projekt „Automatisierte Zerlegung von Reaktordruckbehältereinbauten mit Hilfe von Unterwasser-Lasertechnik“ (AZULa) wurde gemeinsam mit der Orano GmbH durchgeführt. Gefördert wurde AZULa vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 15S9408 durch den Projektträger Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit gGmbH (GRS).

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2285Tue, 25 May 2021 12:33:40 +0200EMV-feste PIR-Sensoren für Smart-Home-Anwendungenhttps://optecnet.de/http:///Excelitas Technologies präsentiert neue pyroelektrische Sensoren mit besonders guter Störfestigkeit. Die Detektoren im TO-Gehäuse erfassen Präsenz und Bewegung und eignen sich als kompakte Komponenten für Smart-Home-Geräte, Lichtregler und Alarmanlagen im Innen- und Außenbereich. Angesichts der parallel verlaufenden Trends zum vermehrten Einsatz von Sensorsteuerung und drahtloser Kommunikation – auch in großer räumlicher Nähe und mitunter kombiniert in einem Gerät – steigt der Bedarf an Sensoren, die elektromagnetischen Interferenzen gegenüber unempfindlich sind, um Fehlalarme zu vermeiden. Excelitas hat nun gleich mehrere störfeste PIR-Sensoren entwickelt und dafür das PCB-Layout sowie die Masseverbindung optimiert und Filterschaltungen integriert. Speziell zwei Ausführungen mit TO-5- bzw. TO-39-Gehäuse und zwei Widerstand-Kondensator-Beschaltungen stechen durch einen hohen Integrationsgrad hervor. Die Doppelelement-Pyrodetektoren zum Einbau in analoge Schaltkreise zeichnen sich zudem durch einen geringen Verbrauch aus. Die Signale sind auf einen internen FET in Drainschaltung (Sourcefolger) gelegt. Es stehen Sensorversionen mit mittlerem und großem Blickwinkel zur Verfügung. Darüber hinaus bietet der Hersteller die schnelle und flexible kundenspezifische Konfiguration an. Die Serienfertigung in großen Stückzahlen erfolgt in hochautomatisierten Fertigungslinien auf dem neuesten Stand der Technik.

Neue analoge Standardversionen: PYD 1378 (7688), PYD 1388 (7083, 7697), PYD 1398 (7085, 7570)

Mehr Informationen darüber sowie über weitere analoge und digitale Pyrodetektoren gibt es auf https://www.excelitas.com/de/product-category/pyroelectric-ir-detectors-and-sensors.

Über Excelitas Technologies

Excelitas Technologies® Corp. ist ein weltweit technologisch führender Anbieter innovativer, leistungsstarker und marktorientierter Photonik-Lösungen. Sie werden hohen Anforderungen in den Bereichen Beleuchtung, Detektion sowie optische Technologie gerecht und tragen damit entscheidend zu Kundenerfolgen auf unterschiedlichsten Zielmärkten bei – von biomedizinischer Technologie über Forschungslabore, Sicherheit und Schutz, Konsumgüter, Halbleiter, Energie und Umwelt, industrielle Sensorik und Bildgebung bis hin zu Verteidigung und Luft- und Raumfahrt. Nach dem Erwerb von Qioptiq im Jahr 2013 beschäftigt Excelitas Technologies heute rund 7000 Mitarbeiter in Nordamerika, Europa und Asien, die sich für Kunden in aller Welt engagieren. Bleiben Sie auf Facebook, LinkedIn und Twitter mit Excelitas in Verbindung.

Kontakt:
Excelitas Technologies Corp.

Oliver Neutert

Marketingmanager EMEA und Asien-Pazifik
Feldkirchen (bei München)

Tel.: +49 (0) 89-255458-965
E-Mail: oliver.neutert(at)excelitas.com
Internet: www.excelitas.com


 

 

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2284Tue, 18 May 2021 12:09:22 +0200Connecting Field Solvers demonstrated at Examples in VirtualLab Fusionhttps://optecnet.de/http:///In modern optical systems very different kinds of elements are used in order to push the limits of our manipulation of light further and further. New elements are developed and traditional devices are steadily improved to obtain the desired functionality and performance, which not seldom increases the level of complexity of these components and the entire systems. VirtualLab Fusion with its fast physical-optics technology, that is based on the flexible and automatic connection of different field solvers, allows for an accurate modeling of your optical system and enables the detailed analysis of relevant effects.Modeling of Total Internal Reflection (TIR) Prism

The modeling of a total-internal reflection (TIR) prism is presented. The device consists of two parts joined together. It is demonstrated how the resulting narrow gap introduces interference fringes and vignetting effects.

https://www.lighttrans.com/use-cases/application-use-cases/modeling-of-tir-prism.html

 

Modeling of GRIN lens

Graded-index (GRIN) media, with their smooth variation of the refractive index, can be used to reduce aberrations. VirtualLab Fusion’s Field Tracing technology provides a full physical-optics modeling for the light propagation through GRIN media. 

https://www.lighttrans.com/use-cases/application-use-cases/modeling-of-grin-lens

 

Kontakt

LightTrans International UG
Kahlaische Str. 4
07745 Jena
Germany
Telefon:    +49 (0) 3641 53129 00
Fax:          +49 (0) 3641 53129 01
E-Mail:      info(at)lighttrans.com
Website:  www.lighttrans.com

 

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news-2283Wed, 12 May 2021 10:06:59 +0200BMBF Bekanntmachung: „Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten“https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten“, Bundesanzeiger vom 07.05.2021Vom 23. Februar 2021

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, das Themenfeld „Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten“ auf der Grundlage des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Quantencomputer (QC) versprechen zukünftig Probleme zu lösen, die für klassische Rechner unerreichbar sind. Sei es bei der Entwicklung neuer Werkstoffe, der Batteriezellenentwicklung, dem Design neuer Pharmazeutika oder auch der Optimierung komplexer logistischer Systeme. Derzeit sind noch keine Quantencomputer in praxistauglicher Ausbaustufe verwirklicht worden. Die mit dieser Aufgabe verbundenen wissenschaftlich-technischen Problemstellungen sind beträchtlich, und mit deren kurzfristiger Lösung ist nicht zu rechnen. Dennoch sind bereits die wenigen weltweit verfügbaren experimentellen Aufbauten für künftige Anwender von hohem Interesse. Aufgrund der im Vergleich zu klassischen Computersystemen deutlich verschiedenen Funktionsweise ist eine frühzeitige Befassung mit den informationstechnischen Eigenheiten eines Quantencomputers für künftige Nutzer unerlässlich. Demzufolge ist das Interesse am Zugriff auf die am weitesten entwickelten Systeme, die sich überwiegend außerhalb Europas befinden, sehr hoch. Die damit verbundenen Kosten sind jedoch beträchtlich und der Zugriff ist mit Einschränkungen verbunden.

Um dem großen Interessenten- und potenziellen Nutzerkreis am Standort Deutschland eine erhebliche Verbesserung dieser Rahmenbedingungen zu bieten, soll in einer ersten Phase der zügige Aufbau eigener Demonstrations- und Testanlagen unterstützt werden. Diese Systeme sollen möglichst einfache Zugangsmöglichkeiten bereitstellen, die es den Anwendern erlauben, umfassende Tests mit und an den Geräten vorzunehmen.

Das BMBF beabsichtigt mit dieser Maßnahme, die Unabhängigkeit von der vielfach mit Restriktionen verbundenen Nutzung der wenigen außereuropäischen Anbieter sicherzustellen und damit die Voraussetzungen für Spitzenforschung auf dem Gebiet des Quantencomputings in Deutschland und Europa und langfristig Technologiesouveränität zu gewährleisten. Dazu soll mit der Förderung die Basis für fokussierte Strukturen in einem leistungsfähigen Ökosystem zur Entwicklung und Nutzung international wettbewerbsfähiger Quantencomputer-Systeme geschaffen werden.

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Deutschland verfügt über hervorragende wissenschaftliche Kompetenzen sowie eine Fülle an potenziellen Nutzern des Quantencomputing; es gibt aber heute keinen einzelnen Akteur, der die Entwicklung eines Quantencomputer-Systems übernehmen könnte. Die Kompetenzen sind verteilt und es sind Lücken in der skalierbaren Hardware­entwicklung, der Systemintegration und der Generierung geistigen Eigentums (Intellectual Property – IP) zu erkennen. Hier gilt es, das Know-how für ausgewählte Technologieplattformen fokussiert voranzutreiben und den schnellstmöglichen Aufbau und Betrieb von wettbewerbsfähigen Quantencomputer-Systemen in Deutschland zu unterstützen. 

Die erste Generation der Quantencomputer wird als NISQ-computer (noisy intermediate-scale quantum computer) bezeichnet und bildet die aktuelle Grundlage sowohl für hardwarenahe Arbeiten zur Quanteninformatik als auch die weitere Entwicklung der Quantencomputer. Ihr Wert besteht unter anderem darin, die künftigen Nutzer mit technischen Eigenheiten eines realen Quantencomputers vertraut zu machen, die von den abstrakten theoretischen Funktionsmodellen teils erheblich abweichen. Eine wesentliche Herausforderung beim praktischen Quantencomputing besteht darin, so früh wie möglich einen in seinen Möglichkeiten noch stark eingeschränkten Quantencomputer so einzusetzen, dass Vorteile gegenüber klassischer Hardware optimal für damit kompatible Anwendungen genutzt werden können.

Die genaue Kenntnis der systemspezifischen Fehlerquellen und der technischen Besonderheiten der ersten Gene­ration von Quantencomputern ermöglicht bedeutende Vorteile bei der Verwendung solcher Geräte. Daher ist es ­essentiell, ein möglichst tiefes Verständnis dieser Systeme zu erlangen und frühzeitig umfangreiche Tests, speziell im Hinblick auf die jeweilige konkrete Anwendung, durchführen zu können. Dieses Vorgehen ist die Basis dafür, Schutzrechte zu sichern und international eine Spitzenposition zu erreichen.

Förderziel:

Das BMBF beabsichtigt, den Aufbau von Demonstrations-Quantencomputern in Deutschland zu fördern. Ziel ist es, innerhalb von fünf Jahren einen wettbewerbsfähigen deutschen Quantencomputer mit mindestens 100 individuell ansteuerbaren Qubits zu schaffen – skalierbar auf mindestens 500 Qubits. Dazu sollen die vielversprechendsten tech­nologischen Ansätze verfolgt werden. Die Systeme sollen auf einheimischen bzw. europäischen Forschungsergebnissen aufbauen und den Anwendern umfassend zugänglich gemacht werden, beispielweise durch entsprechende Anbindung an eine Cloud. Die Arbeiten sollen den Grundstein dafür legen, dass in zehn bis fünfzehn Jahren ein fehlerkorrigiertes System zur Lösung einer universellen Klasse an Problemen zur Verfügung steht, um damit einen breiten Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft zu erzielen.

Zuwendungszweck:

Die Demonstrations-Quantencomputer sollen von Verbünden unter Einbeziehung aller für den vollständigen Systemaufbau erforderlichen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Kompetenzträger erforscht und entwickelt werden. Der Projekterfolg – sowohl hinsichtlich der technischen Ergebnisse als auch in Bezug auf den konkreten Nutzen für An­wender – und die Effektivität der kommerziellen Verwertung der Projektergebnisse bilden die Grundlage und sind Auswahlkriterium für nachfolgende Fördermaßnahmen mit dem mittel- und langfristigen Ziel der Einrichtung von Quantencomputing-Zentren, die über voll einsatzfähige und klassischen Systemen überlegene Quantencomputer verfügen.

Um, über die wissenschaftlich-technischen Arbeiten hinaus, den Aufbau leistungsfähiger Strukturen zu gewährleisten, sollen Fokusverbünde Konzepte für die Generierung von IP, für den Technologietransfer zu Industriepartnern, für die Ausgründung bzw. Einbindung von Start-ups sowie die Kooperation mit potenziellen Anwendern aus Wirtschaft und Wissenschaft erarbeiten. Wesentliche Aspekte dabei sind der souveräne Zugang zu kritischen Komponenten, ge­gebenenfalls in Kooperation mit europäischen Partnern, sowie die Perspektive einer industriellen Systemintegration.

Gefördert werden kooperative, vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die den Aufbau eines Demonstrations-Quantencomputers nach dem jeweils aktuellen Stand der Forschung zum Ziel haben. Idealerweise bettet sich dieser Aufbau in ein bestehendes IT-Forschungsumfeld ein und unterstützt die Kooperation und Bündelung der Kompetenzen aus Quanten-Hardware und -Software. Kennzeichen der Projekte sind ein hohes Risiko und eine besondere Komplexität der Forschungsaufgabe. Für eine Lösung sind in der Regel ein inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich.

Da Innovations- und Beschäftigungsimpulse gerade auch von Unternehmensgründungen ausgehen, sind solche Gründungen im Anschluss an die Projektförderung des BMBF erwünscht. Der Hightech-Gründerfonds der Bundesregierung bietet hierzu Unterstützung an. Weitere Informationen finden sich unter http://www.high-tech-gruenderfonds.de.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden.

1.2 Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein ­Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der EU-Kommission gewährt.1 Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie). Innovationsbeihilfen für KMU können gemäß Artikel 28 AGVO gewährt werden (siehe Anlage).

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens zum 14. Juni 2021 beurteilungsfähige Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2282Wed, 12 May 2021 09:55:50 +0200BMBF Bekanntmachung: „Anwendungsnetzwerk für das Quanten-computing“https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Anwendungsnetzwerk für das Quantencomputing“, Bundesanzeiger vom 07.05.2021Vom 23. Februar 2021

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, ein „Anwendungsnetzwerk für das Quantencomputing“ auf der Grundlage des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

Das Quantencomputing hat das Potenzial Probleme zu lösen, die von klassischen Rechnern auch in Zukunft nicht gelöst werden können. Die Simulation von Molekülen, die Optimierung logistischer Systeme oder auch die Dekodierung verschlüsselter Daten – all dies sind Beispiele, bei denen klassische Computer zwar in der Lage sind Eigenschaften kleinerer Modellsysteme zu berechnen, aber wegen des exponentiellen Wachstums der Rechenzeit auch auf lange Sicht reale und damit komplexere Probleme nicht lösen können werden.

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Der exponentielle Vorteil von Quantencomputern ist für einzelne der oben genannten Fragestellungen informationstheoretisch bewiesen. Insbesondere bezogen auf die kurz- und mittelfristig verfügbaren „noisy intermediate-scale quantum computer“ (NISQ) ist allerdings offen, bei welchen praxisrelevanten Problemen der Quantencomputer einen Vorteil liefern wird. Um das Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft zu erschließen, bedarf es der Operationalisierung vielfältiger Probleme durch die Anwender ebenso wie der Realisierung der entsprechenden Quantenalgorithmen und -software. Im Sinne eines ganzheitlichen Ökosystems sollen insbesondere Anwender verschiedener Disziplinen eingebunden werden, um somit den größtmöglichen Nutzen aus dem Quantencomputing zu ziehen.

Förderziel:

Die Fördermaßnahme „Anwendungsnetzwerk für das Quantencomputing“ verfolgt das Ziel, den Nachweis praktischer Anwendervorteile durch die Nutzung eines Quantencomputers zu erbringen oder zumindest die Grundlagen hierfür zu erschließen. Für definierte Anwendungsgebiete in Wirtschaft oder Wissenschaft soll ein nützlicher Quantenvorteil erzielt werden. In diesem Rahmen sollen Anwender aus Industrie und Grundlagenforschung in die Lage versetzt werden, die Potenziale des Quantencomputers für den Einsatz im jeweilig betrachteten Themenfeld zu beurteilen.

Zuwendungszweck:

Es werden Forschungsarbeiten unterstützt, bei denen Partner mit komplementären Kompetenzen in den Bereichen Quantenalgorithmen, Quantensoftware sowie der adressierten Anwendung zusammenarbeiten. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen soll der Zugang zu der komplexen Technologie so niederschwellig wie möglich gestaltet werden. Dies erfolgt zum einen durch die geeignete Definition von Schnittstellen und Übergabepunkten. Zum anderen gilt es, Synergien innerhalb des gesamten Innovationsökosystems zu heben: Da Problemklassen einander vielfach ähneln und international führende Hardware nur beschränkt bzw. nicht für alle interessierten potenziellen Anwender gleichermaßen zugänglich ist, sollen übergeordnete Fragestellungen pilotartig in einem gesamtheitlichen Netzwerk aufgegriffen und zusammengeführt werden.

1.2 Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) der EU-Kommission gewährt.1 Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen. Innovationsbeihilfen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemäß Artikel 28 AGVO gewährt werden (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

Die Vorlagefrist endet am 14. Juni 2021.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2281Tue, 11 May 2021 09:37:01 +0200Markterprobte Coherent Sapphire-Laser für Biowissenschaftenhttps://optecnet.de/http:///Die etablierten Sapphire-Laser (über 50.000 Stück im Markt) sind wegen ihrer Zuverlässigkeit und niedrigen Betriebskosten die ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen.

Die etablierten Sapphire-Laser (über 50.000 Stück im Markt) sind wegen ihrer Zuverlässigkeit und niedrigen Betriebskosten die ideale Lösung für anspruchsvolle Anwendungen, wie zum Beispiel:

  • DNA Sequenzierung: Unsere einzigartige, in Wellenlänge und Leistung skalierbare Technologie, bietet Ihnen die ideale Laserwellenlänge für jedes fluoreszierende Nukleotid, sowie den Leistungsbereich, der zur Unterstützung von Anwendungen mit hohem Durchsatz erforderlich ist.
  • Zytometrie: Coherent unterstützt die neuesten Trends bei Multiparameter-Analysemethoden für Forschung und klinische Anwendungen in Covid-19, sowie Sortieranwendungen.

  • Medizinische Diagnose, Mikroskopie uvm

Coherent bietet mit dem Sapphire kundenspezifische Versionen mit speziellen Wellenlängen und Strahlparametern für OEM-Anwender.

» weitere Informationen


Kontakt:

Petra Wallenta Dipl. Betriebswirtin
Marketing Europe
Coherent Inc.

Coherent Shared Services B.V., Dieselstr. 5b, 64807 Dieburg, Germany

Petra.Wallenta(at)coherent.com

www.coherent.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2280Mon, 10 May 2021 12:07:06 +0200MPE: eROSITA beobachtet Erwachen massereicher Schwarzer Löcher https://optecnet.de/http:///Mit Hilfe der SRG/eROSITA-Himmelsdurchmusterung haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik zwei bisher unauffällige Galaxien identifiziert, die jetzt quasi-periodische Ausbrüche zeigen. Alle paar Stunden leuchten die Kerne dieser Galaxien im Röntgenlicht auf und erreichen dabei eine Leuchtkraft, die mit denen einer ganzen Galaxie vergleichbar ist. Dieses pulsierende Verhalten ist möglicherweise auf ein stellares Objekt zurückzuführen, das um das zentrale Schwarze Loch kreist. Da diese Galaxien relativ nah und klein sind, könnte diese Entdeckung den Wissenschaftlern helfen, besser zu verstehen, wie Schwarze Löcher in massearmen Galaxien aktiviert werden. Quasare oder "aktive galaktische Kerne" (AGN) werden oft als die Leuchttürme des fernen Universums bezeichnet. Die Leuchtkraft ihrer zentralen Region, in der ein sehr massereiches Schwarzes Loch große Mengen an Material akkretiert, kann tausendmal höher sein als die einer Galaxie wie unserer Milchstraße. Doch anders als ein Leuchtturm leuchten die AGN kontinuierlich.

„In der eROSITA-Himmelsdurchmusterung haben wir nun zwei bisher unauffällige Galaxien gefunden, deren Röntgenemission enorm und fast periodisch pulsiert“, sagt Riccardo Arcodia, Doktorand am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), der Erstautor der jetzt im Fachjournal Nature veröffentlichten Studie. Diese Art von Objekten ist ziemlich neu: Nur zwei solcher Quellen waren bisher bekannt; beide wurden entweder zufällig oder in Archivdaten der letzten Jahre gefunden. „Diese neue Art von pulsierenden Quellen scheint besonders im Röntgenbereich auffällig zu sein. Deshalb haben wir uns entschlossen, eROSITA quasi „blind“ einzusetzen, anstatt gezielt zu suchen. Bei unserer Analyse der Daten haben wir sofort zwei weitere Quellen gefunden“, fügt er hinzu.

Das eROSITA-Teleskop scannt derzeit den gesamten Himmel im Röntgenbereich und die kontinuierlichen Daten sind gut geeignet, um nach veränderlichen Ereignissen wie diesen Eruptionen zu suchen. Beide neue Quellen, die von eROSITA entdeckt wurden, zeigten innerhalb weniger Stunden eine Röntgenvariabilität mit hoher Amplitude, was durch Folgebeobachtungen mit den Röntgenteleskopen XMM-Newton und NICER bestätigt wurde. Im Gegensatz zu den beiden bereits bekannten, ähnlichen Objekten zeigten die Galaxien dieser neuen, von eROSITA gefundenen Quellen keine Anzeichen einer früheren Aktivität ihrer Schwarzen Löcher.

„Es handelte sich um normale, durchschnittliche Galaxien mit einer recht kleinen Masse und inaktiven Schwarzen Löchern“, erklärt Andrea Merloni vom MPE, leitender Wissenschaftler bei eROSITA. „Ohne diese plötzlichen, sich wiederholenden Röntgeneruptionen hätten wir sie ignoriert.“ Die Wissenschaftler haben nun die Möglichkeit, die Umgebung von supermassereichen Schwarzen Löchern zu erforschen, die eine relativ geringe Masse von 100 000 bis 10 Millionen Mal der Masse unserer Sonne haben.

Quasi-periodische Emissionen, wie sie jetzt von eROSITA entdeckt wurden, werden typischerweise mit Doppelsternsystemen in Verbindung gebracht. Wenn die Ausbrüche auch in diesem Fall durch die Anwesenheit eines umkreisenden Objekts ausgelöst werden, muss dessen Masse viel kleiner sein als die des Schwarzen Lochs – in der Größenordnung eines Sterns oder eines Weißen Zwerges, der bei jeder Passage durch die enormen Gezeitenkräfte in der Nähe des Schwarzen Lochs teilweise auseinander gerissen werden könnte.

„Wir wissen immer noch nicht, was diese Röntgenausbrüche verursacht“, räumt Arcodia ein. „Aber wir wissen, dass die Nachbarschaft des Schwarzen Lochs bis vor kurzem ruhig war. Eine bereits existierende Akkretionsscheibe, wie sie in aktiven Galaxien vorhanden ist, ist also nicht erforderlich, um diese Phänomene auszulösen.“ Zukünftige Röntgenbeobachtungen werden helfen, das Szenario eines um das Schwarze Loch kreisenden Objektes einzuschränken oder auszuschließen und mögliche Änderungen der Umlaufzeit zu beobachten. Liegt tatsächlich ein derartiges Szenario vor, so könnte diese Art von Objekten sowohl mit elektromagnetischen als auch mit Gravitations-Wellen beobachtbar sein und damit neue Möglichkeiten der Multi-Messenger-Astrophysik eröffnen. 

Weitere Informationen

Kontakt:
Hannelore Hämmerle
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
E-Mail: pr@mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-2279Mon, 10 May 2021 11:12:19 +0200LASER COMPONENTS: Detector Group wird Industriepartner der University of Arizonahttps://optecnet.de/http:///Die LASER COMPONENTS Detector Group, Inc. ist jetzt Industrial Affiliate (IA) des renommierten Optical Sciences Center (OSC) der University of Arizona. Das Unternehmen wird vom James C. Wyant College of Optical Sciences als Associate Partner geführt. Koordinator und Ansprechpartner bei der Detector Group ist Senior Product Manager Shankar Baliga. Als Mitglied des Industrial-Affiliate-Programms stärkt das in Arizona ansässige Unternehmen seine Verbindungen zu einem der weltweit führenden Institute für Forschung und Lehre in der Optik. Es erhält Zugang zu einem breiten Spektrum optischer Anwendungen und kann Kontakte zu hochtalentierten und gut ausgebildeten potenziellen Mitarbeitern knüpfen.
Im Frühjahr und Herbst können Industriepartner an den Workshops und Corporate Showcase-Events des Instituts teilnehmen. Die nächste Veranstaltung wird vom 25. bis 27. Oktober stattfinden. Zu den weiteren Vorteilen des IA-Programms gehören der ganzjährige Online-Zugang zu Lebensläufen von Studenten, die Veröffentlichung von Praktikums- und Stellenangeboten, ein privilegierter Bibliothekszugang und die Gelegenheit zu Präsentationen bei technischen Kolloquien. IAs haben außerdem die Möglichkeit, Studenten im zweiten Jahr des Masterstudiums Themen für ihre Abschlussarbeit zu stellen. Die Inhalte werden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Fakultät festgelegt.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2278Thu, 06 May 2021 10:49:33 +0200Prof. Dr. Michael Kues neues Mitglied im Wissenschaftlichen Direktoriumhttps://optecnet.de/http:///Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat Prof. Dr. Michael Kues in sein Wissenschaftliches Direktorium berufen. Prof. Dr. Kues wird ab sofort mit seiner Expertise im Bereich Photonische Quantentechnologien das Gremium des LZH unterstützen. Prof. Dr. Kues leitet seit 2019 als Universitätsprofessor die Arbeitsgruppe Photonische Quantentechnologien der Leibniz Universität Hannover. Diese ist am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) angesiedelt, an dem auch das LZH beteiligt ist.Prof. Dr. Kues war von 2018 bis 2019 Assistenzprofessor an der Aarhus Universitet in Dänemark, 2018 Marie-Skłodowska Curie Fellow an der University of Glasgow und zuvor Leiter der Gruppe “Nonlinear integrated quantum optics” am Institut National de la Recherche Scientifique des Centre Énergie Matériaux et Télécommunications (INRS-EMT) in Kanada. Er studierte Physik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte dort 2013 zum Dr. rer. nat.

Das Wissenschaftliche Direktorium des LZH berät den Vorstand bei der wissenschaftlichen und technischen Fragestellungen im Bereich Forschung und Entwicklung und gewährleistet die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchs.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2277Thu, 06 May 2021 10:34:27 +0200Ideale Voraussetzungen für die Wasserstoffwirtschafthttps://optecnet.de/http:///Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, besuchte am 4. Mai zusammen mit dem Peiner Landtagsabgeordneten Christoph Plett (CDU) und Salzgitters Oberbürgermeister Frank Klingebiel den Wasserstoff Campus auf dem Gelände der Robert Bosch Elektronik GmbH in Salzgitter. Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, Institutsleiter des Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, stellte den Besuchern das interdisziplinäre Vorhaben von Forschung und Wirtschaft zur Nutzung grünen Wasserstoffes vor. »Der Standort Wasserstoff Campus Salzgitter bietet mit seiner Kombination aus Großindustrie und Wissenschaft ideale Voraussetzungen für den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft. Hier wird ein Teil der Salzgitterhilfe gut genutzt, um einen wichtigen Beitrag zum Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Niedersachsen zu leisten und die Unternehmen vor Ort fit zu machen für dieses bedeutende Zukunftsthema«, sagte der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann bei seinem Besuch. Der Minister erhielt Einblick in zwei der bereits gestarteten und vom Land geförderten Projekte, das Projekt »Fabriktransformation zur Dekarbonisierung von Fabriken« und das Projekt »Speicherung von Wasserstoff in Stahltanks«. Das dritte vorgestellte Projekt zur Konzeptionierung einer grünen Wasserstoffversorgung für die Region Salzgitter startet diesen Monat.

Der Wasserstoff Campus Salzgitter ist ein Verbundprojekt von kommunalen Akteuren, Forschung und Wirtschaft, um die wirtschaftlich tragfähige Versorgung und Verwendung von Wasserstoff in der Industrie zu erforschen und zu erproben. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Erzeugung bis zur Nutzung unter Berücksichtigung ökonomischer und ökologischer Aspekte zu realisieren und als Ausbildungsplattform für Fach- und Führungskräfte zu etablieren.

Astrid Paus in Vertretung der Landesbeauftragten Dr. Ulrike Witt und Oberbürgermeister Klingebiel begrüßten die Gäste. »Der Wasserstoff Campus Salzgitter treibt die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft in Salzgitter voran. Unternehmen, Wissenschaft und Kommune arbeiten hier vorbildhaft zusammen. Nun kommt es darauf an, mit diesem Impuls die regionale Vernetzung weiter voranzutreiben. Unsere Region hat das Zeug zu einer national bedeutsamen Wasserstoffregion«, so Astrid Paus. Und Oberbürgermeister Frank Klingebiel ergänzt: »Unser Wasserstoff Campus ist ein Leuchtturmprojekt für den industriellen Aufbruch in ein klimaschonendes Zeitalter. Gemeinsam wollen wir unsere Stadt und unsere Region zum Vorreiter in Sachen Wasserstofftechnologie entwickeln und damit Vorbildfunktion übernehmen.«  Das Fraunhofer IST ist der wissenschaftliche Partner im Campus und begleitet alle Teilprojekte. Durch seinen starken Hintergrund bezüglich der ganzheitlichen Gestaltung von Produktionssystemen erarbeitet das IST gemeinsam mit der Industrie einen Fahrplan für die Dekarbonisierung von Fabriken unter Nutzung von Wasserstofftechnologien.

Zur Realisierung verschiedener Projektbestandteile und Bündelung der Aktivitäten entsteht auf dem Bosch-Gelände an der John-F.-Kennedy-Straße in Salzgitter ein Wasserstoff Campus mit Laboren und Büros. Gastgeber Michael Gensicke, Geschäftsführer der Robert Bosch Elektronik GmbH, und Rainer Krause, Geschäftsführer des regionalen Energieversorgers WEVG Salzgitter GmbH & Co. KG, präsentierten dem Minister das Vorhaben Fabriktransformation zur Dekarbonisierung der Wertschöpfung mit H2. In Kooperation mit dem Fraunhofer IST entsteht eine Pilotfabrik mit realer Wasserstoffinfrastruktur. Im Zuge dessen werden Simulationsmodelle in einem realen Umfeld validiert, praktische Erfahrungen zum Aufbau und Betrieb einer Wasserstoffinfrastruktur gesammelt und tragfähige Geschäfts- und Betriebsmodelle entwickelt. »Derzeit installieren wir Festoxid-Brennstoffzellen (SOFC) als Teil unserer Energieversorgung und planen, sie zeitnah in Betrieb zu nehmen. Auch der Anschluss an das Fernwärmenetz der WEVG wird aktuell realisiert. In naher Zukunft werden wir zusätzlich eine Photovoltaikanlage errichten. Wir nehmen immer mehr Tempo auf«, so Michael Gensicke, Geschäftsführer der Robert Bosch Elektronik GmbH. 

Zu den Voraussetzungen, um Wasserstoff in der Praxis einzusetzen, gehören Transport und Lagerung. Wasserstofftanks aus Stahl sind günstig herzustellen und außerdem recyclingfähig; die Werkstoffkosten sind vergleichsweise niedrig und die Fertigungsverfahren sehr wirtschaftlich. Der Einsatz höchstfester Stähle für Typ-I-Tanks wird bisher durch die sogenannte Wasserstoffversprödung limitiert. »Gemeinsam mit dem Fraunhofer IST möchten wir eine Barriere für die Stahloberfläche entwickeln, die die Wasserstoffversprödung verhindert. Das Vorhaben verspricht ein hohes Potenzial, die verwendeten Stahlfestigkeiten zu erhöhen und dadurch Gewicht, Kosten und CO2-Emmissionen noch weiter zu reduzieren«, so Dr. Benedikt Ritterbach, Geschäftsführer der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH.

Wie eine wirtschaftlich tragfähige Versorgung mit grünem Wasserstoff in Salzgitter Wirklichkeit werden kann? Der Wasserstoff Campus will diese Frage beantworten. Dazu startet im Mai 2021 eine Studie unter Leitung von MAN Energy Solutions und Fraunhofer IST. Lokale Erzeugung, Transport aus den Küstenregionen und der Import von Wasserstoff werden darin technisch und ökonomisch verglichen sowie ein relevanter Abnehmermarkt identifiziert und entwickelt, zum Beispiel im Schienenverkehr oder in der Stahlerzeugung. Dr. Dirk Rosenau-Tornow, Geschäftsführer des Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG, sagt: »Wir als Konzernbetriebsrat freuen uns, dass über unsere Konzernmarke MAN Energy Solutions die ambitionierten Pläne des Wasserstoff Campus Salzgitter unterstützt werden. Denn grüner Wasserstoff hat das Potenzial, die industrielle Stahlherstellung zu dekarbonisieren und somit auch den CO2-Fußabdruck in der Produktionskette der Automobilherstellung nachhaltig zu reduzieren..«

Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, Institutsleiter des Fraunhofer IST betont das Potenzial der Region für die Wasserstoffforschung: »Im Wasserstoff Campus Salzgitter bündeln die Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihre Kompetenzen, um die industrielle Wasserstoffnutzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu demonstrieren und marktfähige Lösungen für eine Dekarbonisierung zu entwickeln. Das Fraunhofer IST bringt seine Expertise in der angewandten Forschung zu Wasserstofftechnologien ein. Gemeinsam wollen wir die Entwicklungspfade für nachhaltige Nutzungskonzepte von grünem Wasserstoff in Produktion und Mobilität realisieren. Wir sehen Salzgitter als Leuchtturmregion zur industriellen, nachhaltigen Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff.«

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

https://www.ist.fraunhofer.de/

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news-2270Wed, 28 Apr 2021 10:30:07 +0200Laser Components: Professor-Hönle-Preis für Barbara Hopf https://optecnet.de/http:///Entwicklerin für wegweisende Promotion ausgezeichnet Dr.-Ing. Barbara Hopf, Bereichsleiterin Produktentwicklung bei LASER COMPONENTS, wurde am 22. April mit dem Professor-Hönle-Preis der Hochschule München ausgezeichnet. Wegen der Corona-Beschränkungen fand die Ehrung im Rahmen der Oskar-von-Miller-Feier dieses Mal im Internet statt.Mit der Auszeichnung, die 2021 erstmalig vergeben wird, würdigt die Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik herausragende Abschlussarbeiten aus den Bereichen Optik, Laser und Photonik. Hopf erhielt die Anerkennung für ihre Promotion „Faser-Bragg-Gitter-basierte Multi-Parameter-Messung zur Anwendung in Hochleistungsgeneratoren“.

Barbara Hopf spezialisierte sich bereits während ihres Ingenieurstudiums an der Fachhochschule München auf dem Gebiet der Fasertechnologie. Nach ihrer Promotion im Jahr 2019 stieg sie als Entwicklungsingenieurin bei LASER COMPONENTS ein, wo ihr Anfang 2021 die Leitung des Bereichs Produktentwicklung übertragen wurde. Ihr Verantwortungsbereich umfasst neben der Fasertechnologie auch die Neuentwicklung und Optimierung von optoelektronischen Komponenten wie Lasermodulen oder Detektoren.

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news-2269Wed, 28 Apr 2021 09:24:22 +0200BMBF-Bekanntmachung: Quantum Futur - Runde 2https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur – Runde 2“, Bundesanzeiger vom 26.04.2021Vom 23. Februar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt, Projekte zu den Quantentechnologien in Nachwuchsgruppen auf der Grundlage des Programms „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Mit dem Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur – Runde 2“ werden die Ziele zur Verbesserung der Rahmenbedingungen, insbesondere für den Bereich der qualifizierten Fachkräfte, konkret umgesetzt.

Bei der sogenannten zweiten Generation der Quantentechnologien steht der kontrollierte Quantenzustand einzelner oder gekoppelter Systeme im Vordergrund, d. h. seine gezielte Präparation, seine kohärente Kontrolle und nachfolgende Auslese. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten für neue Anwendungen in der Informationsübertragung und -verarbeitung, höchstpräzise und -sensible Mess- und Abbildungsverfahren oder auch die Überwindung heutiger Beschränkungen bei der Simulation komplexer Systeme.

Förderziel

Der Nachwuchswettbewerb „Quantum Futur“ hat den Aufbau nachhaltiger Forschungsstrukturen zum Ziel. Exzellente Nachwuchsköpfe sollen die Möglichkeit erhalten, den Übergang von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in neuartige Anwendungen in der Industrie zu stimulieren. Gleichzeitig werden jungen Akademikerinnen und Akademikern beste Start- und Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches, wissenschaftliches Arbeiten geboten. Damit wird Abwanderungstendenzen aus der Forschungslandschaft in Deutschland entgegengewirkt, Rückkehrwillige werden motiviert sowie ausländische Forscherinnen und Forscher für den Forschungs- und Industriestandort Deutschland gewonnen. Dies dient dem Ziel, international gebildete Spitzenkompetenz, die in den Quantentechnologien gerade im außer­europäischen Ausland vorhanden ist für den Forschungsstandort Deutschland zu gewinnen und durch wissenschaftliche Qualifizierungsarbeiten zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Standorts beizutragen.

Zuwendungszweck

Mit der Förderung im Rahmen des Nachwuchswettbewerbs „Quantum Futur“ erhalten exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Möglichkeit, an einer Forschungseinrichtung in Deutschland eine eigene, ­unabhängige Nachwuchsgruppe aufzubauen und neue interdisziplinäre Forschungsansätze in den Quantentechnologien aufzugreifen. Dabei sollen sie sich mit ihren Forschungsarbeiten, der Führung der Nachwuchsgruppe und der Anleitung wissenschaftlichen Personals oder durch eine Unternehmensgründung für Leitungsaufgaben in Wirtschaft oder Forschung qualifizieren.

In der vorliegenden zweiten Runde dieses Wettbewerbs sollen neue Gruppen aufgebaut und dadurch existierende Lücken gefüllt und neue Forschungsschwerpunkte geschaffen werden. Es sollen insbesondere die Felder adressiert werden, in denen in der Forschungslandschaft in Deutschland besonderer Bedarf besteht (unter anderem Quantencomputing) und thematische Stärken gezielt genutzt werden können.

Kooperationen insbesondere mit bestehenden Arbeitsgruppen der beantragenden Institution, aber darüber hinaus auch mit anderen Forschungseinrichtungen und erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind explizit erwünscht. Damit werden der Aufbau weiterer eigener Kompetenzen und die intensive Vernetzung mit der Wissenschaftsgemeinschaft gefördert sowie Synergieeffekte durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Geräte und Anlagen geschaffen. Um die Vernetzung der neuen Arbeitsgruppen untereinander und mit den relevanten Bereichen der Fach-Community zu stärken, sind darüber hinaus gemeinsame Tagungen bzw. Workshops geplant.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen. Diese Skizzen sind auf Englisch zu verfassen. Die Vorlagefrist endet am 30. Juni 2021.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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news-2268Wed, 28 Apr 2021 08:59:34 +0200BMBF-Bekanntmachung: Quantentechnologien - Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungenhttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Quantentechnologien - Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis innovativer Laboraufbauten", Bundesanzeiger vom 26.04.2021Vom 16. April 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis neuer, innovativer Laboraufbauten auf der Grundlage des Programms ­„Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ (www.quantentechnologien.de) fördern. Das BMBF ­leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung, insbesondere den wichtigen Zielen, neue Quellen für neues Wissen zu erschließen, Deutschlands Zukunftskompetenzen zu entwickeln und die Wirtschaft beim Transfer von Forschungsergebnissen aus dem Bereich der Quantentechnologie in die Anwendung zu unterstützen.

Förderziel

Deutschland verfügt über herausragende universitäre und außeruniversitäre Forschungsinstitutionen mit gut ausgebildeten Fachkräften im Bereich der Quantentechnologien und vielen potentiellen Anwendern aus unterschiedlichen Branchen.

Das Themenfeld besitzt international jedoch eine große Dynamik. Damit einher gehen stetig wachsende Anforderungen an die Labortechnik. Forschung im Bereich der Quantentechnologien benötigt daher häufig kostenintensive ­Forschungsgeräte. So werden − um im globalen Innovationswettbewerb bestehen zu können und exzellente Beiträge leisten zu können − neueste und effizienteste Komponenten aus den Basistechnologien benötigt, um signifikante Fortschritte in den Quantentechnologien zu erzielen.

Das BMBF beabsichtigt daher, das Innovationspotential aktueller Forschungsarbeiten in den Quantentechnologien verstärkt zu befördern, indem entscheidende Fortschritte in Präzision, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Effizienz experimenteller Labortechnik erzielt werden.

Ziel ist es, innovative Forschungsprojekte an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu fördern, deren Bedarf an Sachmitteln die Grundausstattung und auch die nutzbare Ausstattung aus bereits laufenden Forschungsprojekten sowie die Fördermöglichkeiten durch spezifische Förderprogramme der Bundesländer weit übersteigt, und deren innovative Forschungsergebnisse einen deutlich beschleunigten Transfer in die Anwendung erwarten lassen. Insbesondere Fragestellungen zur anwendungsnahen Skalierung sollen eine Verwertung der Forschungsergebnisse in der Praxis beschleunigen.

Die Projekte sollen ferner dazu beitragen, bereits existierenden Forschungs- und Innovationspotentiale weiter zu profilieren und zu verbessern. Auf dieser Basis soll die institutseigene und auch die strategische Position Deutschlands in diesem Forschungsfeld mittel- bis langfristig gestärkt und gesichert werden.

Zuwendungszweck

Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme „Quantentechnologien – Förderung von Forschungsarbeiten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf der Basis innovativer Laboraufbauten“ im Rahmen wissenschaftlicher Einzelvorhaben an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die zur Bearbeitung ihrer Forschungsfragen einen hohen Anschaffungsbedarf über den aktuellen Stand der Technik hinaus aufweisen. Ziel ist es, dadurch einen deutlich beschleunigten Transfer der Vorhabenergebnisse in die gewerbliche Anwendung zu ermöglichen. Hierauf können dann im Anschluss erfolgversprechende industrielle Forschungs- und experimentelle Entwicklungsvorhaben auf­bauen.

Die Anschaffungen von innovativen Laboraufbauten sollen auch nach Vorhabenende einen hohen Mehrwert für die künftige Forschung erschließen. Dieser ist durch den Antragsteller darzustellen und die Bereitstellung des dafür notwendigen Personals und der Betriebsmittel nachzuweisen.

Mithilfe des FuE-Vorhabens und der darin getätigten strategischen Anschaffung im Bereich innovativer Laboraufbauten sollen entscheidende Fortschritte der Forschungsarbeiten bezogen auf einen späteren Transfer der Ergebnisse in die Praxis erzielt werden. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, schneller konkrete Anwendungen der Quantentechnologien zu demonstrieren und im Anschluss beispielsweise durch industriegeführte Verbundprojekte die ­Innovationen beschleunigt in die gewerbliche Verwertung zu überführen.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 25. Mai 2021 beurteilungsfähige Projektskizzen in elektronischer Form über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline/ vorzulegen.

Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

 

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news-2267Wed, 28 Apr 2021 08:29:18 +0200Miniaturisierte On-Chip Interferometer von vario-opticshttps://optecnet.de/http:///Die Singlemode-Technologie von vario-optics ermöglicht die Herstellung von hochminiaturisierten On-Chip-Richtkopplern, die als Mach-Zehnder-Interferometer für verschiedene sensorische Anwendungen eingesetzt werden können.Die planaren Wellenleiter von vario-optics werden vor allem für optische Sensoranwendungen, die auf Interferometrie basieren, eingesetzt.

Hier erhalten Sie eine Anwendungsbeschreibung sowie detaillierte, technische Hinweise.

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news-2266Tue, 27 Apr 2021 14:06:37 +0200Laservibrometrie für leise Drohnenhttps://optecnet.de/http:///Die Polytec GmbH mit Hauptsitz in Waldbronn bietet mit ihrer Lasermesstechnik eine innovative Lösung zur Analyse und Messung des Schwingungsverhaltens von Drohnen.Da Schwingungen störenden Schall erzeugen und dadurch die Funktionsweise technischer Systeme beeinträchtigen, ist die Entwicklung leiser Drohnen von großer Bedeutung. Voraussetzung hierfür ist die genaue Bestimmung des Schwingungsverhaltens des Drohnenflugkörpers und des Propellers. Mithilfe der „3D-Scanning-Laser-Doppler-Vibrometer“ kann die Oberflächenschwingung der Struktur in allen drei Richtungen dargestellt werden. Diese Messungen eignen sich beispielsweise für das experimentelle Auffinden von Zonen hoher Vibration oder zur Validierung von Finite-Elemente-Simulationen des Schwingungsverhaltens. Die Laservibrometer können darüber hinaus auch das Schwingungsverhalten der Propeller messen.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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news-2265Tue, 27 Apr 2021 12:15:23 +0200Wissenschaftliche Publikationen online abrufbar https://optecnet.de/http:///Künftig stellt der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz besondere wissenschaftliche Schriften einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. In der Publikationsreihe „WAIT – Wernigeröder Automatisierungs- und Informatik-Texte“ erscheinen etwa Ergebnisse aus Forschungsprojekten oder herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden. Bisher veröffentlicht sind wissenschaftliche Arbeiten zur Klimaanpassung und zu Künstlicher Intelligenz. Das Format ruhte einige Jahre und wurde nach einem ersten Auftakt 2019 und vier weiteren Publikationen Ende 2020 mit einer grafischen Neugestaltung der Titelseiten wieder aufgenommen.

Mit der Öffentlichkeit geteilt werden die Publikationen auf der Internetplattform „Share_it“, dem Open-Access- und Forschungsdaten-Repositorium der Hochschulbibliotheken in Sachsen-Anhalt. Dessen Betreiberin ist die Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die WAIT-Veröffentlichungen sind frei und kostenlos für alle Interessierten über die Internetseiten des Fachbereichs Automatisierung und Informatik unter www.hs-harz.de/wait oder direkt über den „Share_it“-Server zugänglich.

Neben „WAIT“ gibt es mit den „Harzer Hochschultexten“ eine weitere Publikationsreihe, die an der Hochschule Harz wieder aufgenommen wird, hierin sind Veröffentlichungen aus allen Fachbereichen vorgesehen.

Pressekontakt:

Janet Anders
Pressesprecherin
Leiterin Dezernat Kommunikation und Marketing
Friedrichstraße 57-59
D-38855 Wernigerode

Telefon +49 3943-659-822
E-Mail janders(at)hs-harz.de

www.hs-harz.de
facebook.com/hochschuleharz
twitter.com/HS_Harz
instagram.com/hochschule_harz

 

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news-2264Tue, 27 Apr 2021 11:25:50 +0200Erfolgreiche Seed-Finanzierungsrunde für Twenty-One Semiconductorshttps://optecnet.de/http:///Das Start-Up und Photonics BW Mitglied Twenty-One Semiconductors aus Stuttgart erhält eine Finanzierung vom Hightech Gründerfonds (HTGF) für die Entwicklung eines Portfolios von innovativen Kristallen für Lasermodule.Twenty-One Semiconductors (21S) ist ein Spin-Off der Universität Stuttgart und widmet sich der Herstellung von halbleiterbasierten Laserkristallen für die Anwendung in der Biomedizin. Im Gegensatz zu roten und blauen Lasermodulen sind für den grünen und gelben Spektralbereich keine effizienten Laserdioden verfügbar, was in diesem Bereich häufig zum Einsatz von komplexen und teuren Festkörperlasern führt. 21S hat daher auf Grundlage von Forschungsarbeiten des Instituts für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen an der Universität Stuttgart einen innovativen Laserkristall für die unkomplizierte Erzeugung von sichtbarer Laserstrahlung entwickelt. Das sogenannte „MEXL (Membrane external-cavity Laser) – Laserkonzept unterstützt Laserhersteller bei der Entwicklung kompakter und effizienter Lasermodule im grün-gelben Spektralbereich. Das Investment des HTGF möchte 21S für die Entwicklung eines Portfolios an MEXL-Kristallen nutzen.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Wir gratulieren 21S sehr herzlich zur Finanzierung durch den HTGF sowie zur Entwicklung dieses innovativen Laserkristalls und wünschen viel Erfolg beim Aufbau des Portfolios!

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news-2263Tue, 27 Apr 2021 09:32:16 +0200Wissenschaftsrat empfiehlt Bau des Forschungsgebäudes „OPTICUM – Optics University Center and Campus“https://optecnet.de/http:///Rund 54 Millionen Euro für einen Forschungsbau der Leibniz Universität: Hannover bekommt ein neues Optikzentrum. Smartphone-Kameras, Online-Streaming per optischer Glasfaser, Laserschweißen von Autokarosserien und 3D-Abbildungen in der Medizin: Optische Technologien machen unseren digitalen Alltag erst möglich. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Exzellenzclusters „PhoenixD: Photonics, Optics, and Engineering – Innovation across Disciplines“ an der Leibniz Universität Hannover (LUH) arbeiten daran, die Leistungsfähigkeit dieser Schlüsseltechnologien weiterzuentwickeln. Künftig werden vrs. 120 Forschende aus den Fachgebieten Physik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mathematik, Informatik und Chemie gemeinsam unter einem Dach an der Präzisionsoptik der Zukunft arbeiten. Der Wissenschaftsrat hat am 23.4.2021 empfohlen, den Forschungsbau „OPTICUM – Optics University Center and Campus“ zu fördern. Dieser wird – vorbehaltlich der abschließenden Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) – mit 54,2 Millionen Euro finanziert. Der Bund und das Land Niedersachsen beteiligen sich jeweils zur Hälfte an der Finanzierung.

„Ich gratuliere unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diesem herausragenden Erfolg“, sagt der Präsident der Leibniz Universität Prof. Dr. Volker Epping. „Die LUH weist die Bedeutung der optischen Technologien bereits durch einen eigenen Forschungsschwerpunkt und eine eigene Forschungsschule, die einer Fakultät vergleichbar ist, aus. Es ist folgerichtig und freut mich sehr, dass dieses Zukunftsthema nun auch durch einen neuen Forschungsbau untermauert wird und wissenschaftspolitisch Würdigung und Unterstützung erfährt. Die Förderempfehlung für das OPTICUM bedeutet zugleich eine weitere Stärkung unseres Exzellenzclusters PhoenixD, der Leibniz Universität und damit auch des Wissenschaftsstandorts Hannover.“

Forschungsbau ermöglicht Aufbau einer vernetzten Produktionsplattform

„Unser OPTICUM wird das Forschungsgebäude für alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der sechs verschiedenen Disziplinen sein, die gemeinsam an der Digitalisierung der Optikforschung und Optikproduktion arbeiten“, sagt Prof. Dr. Uwe Morgner, Vorstandssprecher des Exzellenzclusters PhoenixD. „Wir alle freuen uns außerordentlich über die Empfehlung. Jetzt können wir mit Unterstützung von Bund, Land und Landeshauptstadt im Wissenschaftspark den Optik-Campus aufbauen.“ Die Optikforscherinnen und -forscher der LUH untersuchen zusammen mit Projektpartnern der TU Braunschweig und des Laser Zentrum Hannover e. V., wie komplexe Optiksysteme durch moderne Fertigungsverfahren – beispielsweise den 3D-Druck – für einen Bruchteil des heutigen Preises in einer kurzen Entwicklungszeit realisiert werden können.

Ermöglicht wird der angestrebte Paradigmenwechsel in der Optikproduktion durch zwei Trends: leistungsstärkere Datenverarbeitung und verbesserte (additive) Fertigungsmethoden.
Dadurch können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine digital und physikalisch vernetzte Produktions-Plattform für optische Bauteile und Systeme realisieren.

Dafür sind nicht nur Mess- und Produktionstechnik und viel Rechenleistung nötig, sondern auch die Entwicklung von Algorithmen sowie neuartiger optischer Verbundmaterialien bestehend u.a. aus Glas und Kunststoff. Mit der im künftigen Forschungsbau geplanten Produktions-Plattform kann die Qualität der Optiken während der laufenden Fertigung nicht nur kontrolliert, sondern es können Fertigungsmängel in Echtzeit korrigiert werden. Dabei zählen eine Steigerung der Präzision sowie die Senkung des Ressourcen- und Energieverbrauchs gegenüber dem jetzigen Stand der Technik zu den Forschungszielen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen in den nächsten zehn Jahren noch viele grundlegende Fragen beantwortet werden.

Derzeit arbeiten die Optikforscherinnen und -forscher dezentral an einzelnen Produktionsabschnitten. Viele Großgeräte für die Produktionshalle in Höhe von zwölf Millionen Euro beschafft die LUH während der Bauphase u.a. aus Mitteln ihres Exzellenzclusters PhoenixD und des Europäischen Strukturfonds. Im neuen Forschungsbau stehen dann ausreichend Büros, Labore und Versuchshallen bereit, um die vollständig vernetzte Produktionsplattform an einem Ort zusammenzusetzen und daran gemeinsam, interdisziplinär zu arbeiten.

Hannover hat lange Tradition in der Optikforschung

Mit dem OPTICUM will die LUH seit Jahrzehnten bestehende Forschungsaktivitäten in den Bereichen Optik, Produktionstechnik, Materialentwicklung und Informatik an einem Ort zusammenführen. Die Leitung des OPTICUMS übernimmt die im Frühjahr 2020 gegründete Leibniz-Forschungsschule für Optik & Photonik (LSO). Sie ist eng mit dem Exzellenzcluster PhoenixD verknüpft und in ihrer Struktur einer Fakultät gleichgestellt. Enge Verbindungen bestehen u.a. mit der Quantenphysik am Hannover Institute of Technology (HITec) und dem Quantum Valley Lower Saxony (QVLS).

„Das OPTICUM ist ein weiterer Meilenstein in der außerordentlich erfolgreichen Entwicklung der optischen Technologien als verbindendes Schwerpunktthema zwischen der angewandten Physik und der Produktionstechnik an der Leibniz Universität Hannover und es wird nachhaltig die strategische Weiterentwicklung der Leibniz Universität Hannover voranbringen. Wir freuen uns sehr darüber“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, Mitglied im Vorstand des Exzellenzclusters PhoenixD.

Schon jetzt können sich Studierende mit dem Masterstudiengang Optical Technologies, der auch in englischer Sprache angeboten wird, an der LUH auf eine Tätigkeit in dieser Wachstumsbranche vorbereiten. Den Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn bietet eine Promotion an der Graduiertenschule von PhoenixD.

Forschungsbau entsteht im Norden Hannovers

Das OPTICUM soll im Wissenschaftspark Hannover-Marienwerder errichtet werden. Der Standort an der Pascalstraße wird über eine eigene Stadtbahnhaltestelle gut erreichbar sein und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Laser Zentrum Hannover e. V. sowie den beteiligten Instituten auf dem Campus Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover in Garbsen. In der Nachbarschaft befinden sich zudem das Technologiezentrum, das Institut für integrierte Produktion sowie der im Aufbau befindliche Technopark Hannover, in dem sich bereits zahlreiche innovative Unternehmen aus dem Bereich Forschung und Wissenschaft angesiedelt haben.

„Die Ansiedlung des OPTICUMS ist ein großartiger Erfolg für die exzellente Forschung in Hannover und zeigt die Vorzüge des Wissenschaftsparks Hannover-Marienwerder als idealen Standort für Innovation und Forschungsansiedlung“, erläutert Oberbürgermeister Belit Onay. Der Wissenschaftspark mit seiner herausragenden Landschaftsgestaltung bietet Studierenden wie Mitarbeitenden der Unternehmen eine attraktive Umgebung, die gern genutzt wird. Gleichzeitig hält die Landeshauptstadt weitere Flächen für Forschungsansiedlungen vor. Der geplante, vierstöckige Bau des OPTICUMS verfügt über eine Nutzfläche von gut 4.000 Quadratmetern. Mit dem Bau soll 2022 begonnen werden. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 geplant.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Mechtild Freiin v. Münchhausen, Pressesprecherin der Leibniz Universität Hannover und Leiterin des Referats für Kommunikation und Marketing, unter Telefon +49 511 762 5342 oder per E-Mail unter vonMuenchhausen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1 A
30167 Hannover

Mail: sonja.smalian(at)phoenixd.uni-hannover.de

https://www.phoenixd.uni-hannover.de/de/

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2261Fri, 23 Apr 2021 09:17:07 +0200Millionenförderung für die Suche nach „Neuer Physik“ https://optecnet.de/http:///Prof. Dr. Piet O. Schmidt erhält ERC Advanced Grant der EU – 2,5 Millionen Euro für ein fünfjähriges Projekt.

Gemeinsame Presseinformation mit der Leibniz Universität Hannover 22.04.2021

Es geht um fundamentale Fragen der modernen Grundlagenphysik: Ist unsere Beschreibung der Natur vollständig? Was ist dunkle Materie? Ändern sich Naturkonstanten mit der Zeit oder dem Ort? Theoretische Vorhersagen bescheinigen optischen Uhren basierend auf hochgeladenen Ionen eine 20-fach größere Empfindlichkeit gegenüber diesen Effekten im Vergleich zu bisherigen Uhren. Mit einem Konzept zur erstmaligen Realisierung solch spezieller Uhren, bei denen die hochgeladenen Ionen mithilfe vom Quantentechniken kontrolliert und über Laserspektroskopie gemessen werden, hat Prof. Dr. Piet O. Schmidt (Physikalisch-Technische Bundesanstalt und Leibniz Universität Hannover) jetzt eine der angesehensten Forschungsförderungen eingeworben: einen ERC Advanced Grant. Damit stellt der Europäische Forschungsrat (ERC) knapp 2,5 Millionen Euro für ein fünfjähriges Projekt zur Verfügung. Schmidts Ziel: eine mindestens 10-fache Verbesserung der Grenzen für neue Kräfte und Änderungen von Naturkonstanten zu erreichen und mit seinen neuartigen Messverfahren auch wichtige Fragestellungen in der Astronomie und Plasmaphysik zu adressieren.

Dem geplanten Projekt hat Schmidt den Namen FunClocks gegeben, wobei „Fun“ für „Fundamentale Physik“ steht. Dass der Name auch an „Spaß“ erinnert, ist Schmidt nicht unangenehm: „Es macht schon Freude, auf diesem Niveau zu forschen“, sagt er. Schmidt ist einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Quantenlogikspektroskopie. Dabei wird die optische Spektroskopie mit Methoden der Quantentechnologie kombiniert: Die Forschenden nutzen die Tatsache, dass zwei verschiedene Teilchen quantenmechanisch gekoppelt sein können. So verwenden sie ein sogenanntes Logik-Ion für die Manipulationen und Kontrolle (wie etwa extreme Kühlung und die anschließende spektroskopische Messung), um letztlich etwas über ein anderes Ion herauszufinden. Genau dieselben Methoden werden auch im „Quantum Valley Lower Saxony“ (QVLS) eingesetzt, um einen 50-Qubit-Quantencomputer aufzubauen. „Wir profitieren bei unseren Experimenten von dem einmaligen Umfeld mit der PTB als nationalem Metrologieinstitut, der Leibniz Universität, der Technologieentwicklung im Rahmen von QVLS und der Grundlagenforschung zu „Neuer Physik“ im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers“, hebt Schmidt, der auch Sprecher des „Quantum Valley Lower Saxony“ ist, hervor.

In ihrem jüngsten Experiment verwendete Schmidts Team die Kombination Beryllium (als Logik-Ion) und hochgeladenes Argon (als Spektroskopie-Ion, also das eigentliche Objekt ihres Interesses). Damit erreichten sie, in enger Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, eine Verbesserung von neun Größenordnungen gegenüber früheren Aufbauten, bei denen hochgeladene Ionen in Elektronenstrahl-Ionenfallen erzeugt und untersucht wurden. Mit dieser gewaltigen Erhöhung der Genauigkeit gelang ihnen der Durchbruch für den Einsatz hochgeladener Ionen in der hochpräzisen Spektroskopie, wie sie in optischen Atomuhren verwendet wird.

Ein hochgeladenes Ion ist ein Atom, das viele Elektronen verloren hat und daher eine hohe positive Ladung aufweist. Je höher geladen ein Ion, desto näher befinden sich die verbleibenden Elektronen am Atomkern und desto schneller bewegen sie sich auch. Dies führt zur hohen Empfindlichkeit dieser Ionen gegenüber Effekten, die die „Neue Physik“ postuliert, bei gleichzeitiger Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Störeffekten. „Daher eignen sich die hochgeladenen Ionen besonders gut für optische Uhren“, sagt Schmidt. „Durch unsere neue Methode können wir hochgeladene Ionen in unterschiedlichsten Ladungszuständen untersuchen. Dadurch bekommt das Periodensystem eine dritte Dimension, nämlich den Ladungszustand“, erläutert Schmidt. Damit will sein Team optische Atomuhren mit unterschiedlichen Spezies bauen, die nach ihren Eigenschaften ausgewählt werden können: etwa im Hinblick auf ihre Eignung, dunkle Materie und mögliche Änderungen der Feinstrukturkonstante nachzuweisen, oder im Hinblick darauf, dass sie bei der Suche nach bislang unentdeckten sogenannten „fünften Kräften“ hilfreich sind. Diese Kräfte werden in Theorien der Neuen Physik wie der Stringtheorie vorhergesagt, konnten aber bisher selbst mit den besten verfügbaren Messungen nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden.

Während dies ein Feld ausschließlich für Messungen größter Genauigkeit ist, will das Team im Projekt auch weitere, etwas einfachere Methoden der Präzisionsspektroskopie an hochgeladenen Ionen entwickeln, die dann vielfältige Anwendung etwa in der Astronomie oder der Plasmaphysik finden könnten.

Der ERC Advanced Grant ist einer der höchstdotierten Forschungsförderungs-Auszeichnungen überhaupt. Mit ihm unterstützt der Europäische Forschungsrat der EU internationale Top-Forschende bei grundlegenden Projekten von besonderer, international bedeutsamer Tragweite und Zukunftsfähigkeit.
es/ptb

Über den ERC
Der Europäische Forschungsrat, der 2007 von der Europäischen Union gegründet wurde, ist die wichtigste europäische Förderorganisation für exzellente Pionierforschung. Jedes Jahr wählt er die besten und kreativsten Forschenden jeder Nationalität und jeden Alters aus, um Projekte in Europa durchzuführen. Der ERC bietet vier zentrale Förderprogramme an: Starting, Consolidator, Advanced und Synergy Grants. Mit dem zusätzlichen Förderprogramm „Proof of Concept“ hilft der ERC den Geförderten, die Lücke zwischen ihrer bahnbrechenden Forschung und den frühen Phasen ihrer Kommerzialisierung zu schließen. Bis heute hat der ERC fast 10 000 Forschende in verschiedenen Karrierestufen und mehr als 70 000 Postdoktoranden, Doktoranden und andere Mitarbeiter in ihren Forschungsteams gefördert. Der ERC wird von einem unabhängigen Leitungsgremium, dem wissenschaftlichen Rat, geleitet. Der Präsident des ERC ist Professor Jean-Pierre Bourguignon. Das Gesamtbudget des ERC für die Jahre 2021 bis 2027 beträgt mehr als 16 Milliarden Euro und ist Teil des Programms „Horizon Europe“, für das die EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, Mariya Gabriel, zuständig ist.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Piet O. Schmidt, Leiter des QUEST-Instituts für experimentelle Quantenmetrologie, eines gemeinsamen Instituts der Leibniz Universität Hannover und der PTB, Telefon: (0531) 592-4700, piet.schmidt(at)quantummetrology.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2259Thu, 22 Apr 2021 08:59:36 +0200Beschichtungen auf Großoptiken für PW-Laser und Linienstrahlsysteme mit hoher LIDT https://optecnet.de/http:///LASEROPTIK bietet Beschichtungen mit IBS (lonenstrahl-Sputtern) auf großen Substraten bis zu einem Durchmesser von 500 mm oder entsprechenden rechteckigen Formaten an. Beschichtungsdesigns können für hohe LIDT und komplexe GDD-Spezifikationen optimiert werden, z.B. für Petawatt-Laseranwendungen. LASEROPTIK kann entweder Auftragsbeschichtung oder fertige Optik anbieten. Darüber hinaus hat LASEROPTIK IBS-Beschichtungsmaschinen für lange Optiken mit einer Länge von bis zu 2 Metern aufgebaut, die in industriellen Laserlinienstrahlsystemen zum Einsatz kommen. Zur Ausrüstung gehören zudem Zygo-Interferometer für große Substrate, Ultraschall-Reinigungssysteme und Substrathandlingswerkzeuge. Die Reproduzierbarkeit der Prozesssteuerung wird durch optisches Breitbandmonitoring gewährleistet.

Kontakt

LASEROPTIK GmbH
Horster Str. 20
30826 Garbsen / OT Frielingen
Dr. Wolfgang Ebert
Tel.: +49 5131 / 45 97-0
Fax: +49 5131 / 45 97-20
E-Mail: webert(at)laseroptik.de
Web: www.laseroptik.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2258Thu, 22 Apr 2021 08:55:10 +0200Einfache Sensorlösung für automatisierte Qualitätsprüfunghttps://optecnet.de/http:///Mit der SensorApp Quality Inspection und den neuen All-in-One-Vision-Sensoren InspectorP62x bietet das Photonics BW Mitglied SICK eine einfache Lösung für die Qualitätssicherung in der Fabrikautomation. Die SensorApp ist in der gesamten InspectorP6xx-Baureihe der 2D-Vision-Sensoren von SICK vorinstalliert.Hohe Produkt- und Prozessqualität einzuhalten, sind etablierte Aufgaben in jeder Produktionsanlage. Vor allem im fortschreitend automatisierten Umfeld gilt es deshalb, auch die Qualitätssicherung zu automatisieren. Während Kunden von qualitativ hochwertigen Produkten profitieren, erhöhen Unternehmen ihre Produktionsmengen und -geschwindigkeit bei gleichzeitig reduzierten Ausschussraten und Stillstandzeiten.

Mit der neuen SensorApp Quality Inspection auf den 2D-Vision-Sensoren der InspectorP6xx-Baureihe lässt sich die Inspektion von Produktion, Montage und Verpackung oder die Lokalisierung und Vermessung von Teilen jetzt einfach automatisieren. Auch das Prüfen, Zählen und Messen von Produktmerkmalen stellt für die neue Sensorlösung keine Herausforderung dar. Die SensorApp stellt sicher, dass die produzierten Artikel genau die geforderte Qualität hinsichtlich des Vorhandenseins und der Abmessungen von Details aufweisen.

Auf der Basis von SICK Nova lassen sich Anwendungen direkt im Webbrowser lösen: Werkzeuge zur Bildverarbeitung und -integration können nach Bedarf konfiguriert und kombiniert werden. Der Anwender kann einfach Standard- und kundenspezifische SICK Nova-Werkzeuge hinzufügen, um die Funktionalität zu erweitern. Kundenspezifische Werkzeuge sind benutzerdefiniert und ermöglichen die schnelle Lösung spezieller Inspektionsanforderungen. Sie können von jedem mit einer SICK AppSpace-Lizenz erstellt werden.

Mit dem neuen InspectorP62x hat SICK einen industriellen All-in-One-Vision-Sensor auf den Markt gebracht. Der 2D-Vision-Sensor ist einfach zu bedienen, kompakt und vielseitig einsetzbar. Das integrierte System aus elektronisch einstellbarer Optik und flexibler Beleuchtung liefert sofort nach dem Auspacken hochwertige Bilder. Sowohl erfahrene als auch unerfahrene Anwender können den Sensor über eine leicht zugängliche und intuitive Web-Benutzeroberfläche im Handumdrehen konfigurieren. Der InspectorP62x ist programmierbar und kann über SICK AppSpace konfiguriert werden. Die Funktionalität des InspectorP62x kann dank der wachsenden Anzahl von SICK Nova-Tools und SensorApps bei Bedarf durch kundenspezifische Entwicklungen erweitert oder ersetzt werden.

Über SICK Nova

SICK Nova ist die modulare und einfach zu bedienende Basis für Machine Vision SensorApps. Diese Grundlage ermöglicht eine schnelle kundenspezifische Anpassung der SensorApps. SICK Nova ist Teil des SICK AppSpace-Ökosystems.

Ansprechpartner

Melanie Jendro │PR Manager │melanie.jendro@sick.de

+49 7681 202-4183 │+49 151 741 035 31

SICK ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für sensorbasierte Applikationen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt zu den Technologie- und Marktführern und ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2019 beschäftigte SICK mehr als 10.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte einen Konzernumsatz von rund 1,8 Mrd. Euro. Weitere Informationen zu SICK erhalten Sie im Internet unter http://www.sick.com oder unter Telefon +49 (0)7681202-4183

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2257Wed, 21 Apr 2021 11:56:28 +0200Connecting Optical Technologies mit LightTranshttps://optecnet.de/http:///#LightTrans International vermarktet weltweit Lösungen für den gesamten Entwicklungszyklus von optischen Komponenten. Alle Produkte und Dienstleistungen basieren auf der Optikdesign-Software #VirtualLab Fusion, die verschiedene Methoden zur Lichtausbreitung, vom Raytracing bis hin zur schnellen Physikalischen Optik, für Anwendungen wie Lichtformung, optische Messtechnologie, Abbildungssysteme, Lasersysteme und Virtual & Augmented Reality bereitstellt.Interessiert an VirtualLab Fusion?
Fordern Sie noch heute Ihre kostenlosen Trial-Version an und verschaffen Sie sich einen Überblick über aktuelle Webinare, Meetups sowie Online Trainings.

Mehr Informationen finden Sie hier:
www.lighttrans.com

https://www.lighttrans.com/resources/trial-software.html

https://www.lighttrans.com/products-services/learning.html

https://www.linkedin.com/company/lighttrans

 

Kontakt

LightTrans International UG
Kahlaische Str. 4
07745 Jena
Germany
Telefon:    +49 (0) 3641 53129 00
Fax:          +49 (0) 3641 53129 01
E-Mail:      info(at)lighttrans.com
Website:  www.lighttrans.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2256Wed, 21 Apr 2021 09:38:28 +0200Applied Photonics Award 2021: Nachwuchspreis für Angewandte Photonik ausgeschrieben https://optecnet.de/http:///Vom 1. April bis zum 30. Juni können sich Studierende und Promovierende wieder mit ihrer Abschlussarbeit für den Nachwuchspreis des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF bewerben. Mit dem »Applied Photonics Award« werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen optischen Technologien für Gesellschaft und Wirtschaft auseinandersetzen. Es winken bis zu 3.000 € Preisgeld. Hochqualifizierten Nachwuchs fördern und schon frühzeitig neue Ideen im Bereich der Angewandten Photonik würdigen – das ist das Ziel des »Applied Photonics Awards«, dem Nachwuchspreis des Fraunhofer IOF aus Jena.

Prämiert werden insgesamt drei Abschlussarbeiten in den Kategorien Bachelor, Master/Diplom und Dissertation. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken neben einem Preisgeld wertvolle Karrierekontakte in die Photonik- und Optikbranche. Die Preisgelder sind wie folgt gestaffelt:
Kategorie A: Beste Bachelorarbeit (1.000 €)
Kategorie B: Beste Masterarbeit (2.000 €)
Kategorie C: Beste Dissertation (3.000 €)

Wer darf sich bewerben?
Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (in deutscher oder englischer Sprache), die in den Jahren 2020 oder 2021 an einer deutschen Universität oder Hochschule eingereicht wurden und bis zur Abgabe der Bewerbung als »bestanden« gelten.
Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle: Die Spanne ehemaliger Preisträger reicht von Physik über Optometrie bis Gartenbauwissenschaften. Ausschlagend für die Auszeichnung ist, dass sich die Arbeiten mit innovativen und wirtschaftlich verwertbaren optischen Technologien für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften befassen.

Preisverleihung bei den internationalen »Photonics Days«
Die Verleihung des »Applied Photonics Awards« findet im September 2021 im Rahmen der »Photonics Days« statt, einem internationalen Karriere- und Netzwerkevent, veranstaltet von Fraunhofer IOF sowie der Max Planck School of Photonics. Die Veranstaltung wird in diesem Jahr als hybrides Format umgesetzt. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten dabei die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit vor einem Fachpublikum zu präsentieren. Auch bietet sich die Möglichkeit zur Vernetzung mit Vertreterinnen und Vertretern hochrangiger Unternehmen der Optik- und Photonikindustrie.
Das Fraunhofer IOF schreibt den »Applied Photonics Award« in diesem Jahr bereits zum vierten Mal aus. Die Tradition, auf der der Preis ruht, reicht dabei deutlich länger zurück: Der Award für Angewandte Photonik löste 2018 den »Green Photonics«-Nachwuchspreis ab, der seit 2012 vom Institut verliehen wurde.
Die diesjährige Verleihung des »Applied Photonics Awards« erfolgt erneut mit freundlicher Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sowie der Unternehmen Active Fiber Systems, JENOPTIK und TRUMPF.

Bewerbungen werden bis zum 30. Juni unter app@iof.fraunhofer.de angenommen.

 » Weitere Informationen             

Kontakt:
Fraunhofer IOF
Albert-Einstein-Str. 7
07745 Jena
E-Mail: info(at)iof.fraunhofer.de
Internet: www.iof.fraunhofer.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsPreise und Auszeichungen
news-2255Wed, 21 Apr 2021 09:32:04 +0200BMBF: Photonik für die digital vernetzte Welt – schnelle optische Kontrolle dynamischer Vorgängehttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Photonik für die digital vernetzte Welt – schnelle optische Kontrolle dynamischer Vorgänge, Bundesanzeiger vom 20.04.2021Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt das Themenfeld „Photonik für die digital vernetzte Welt – schnelle optische Kontrolle dynamischer Vorgänge“ auf der Grundlage des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ (www.photonikforschung.de) zu fördern. Mit der schnellen Umwandlung optisch erfasster Daten in nutzbare Informationen liefert die Photonik eine wichtige Schnittstelle für die Digitalisierung der analogen Welt. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung durch den Ausbau der technologischen Basis und die Sicherung der technologischen Souveränität Deutschlands.

Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, den Transfer innovativer Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Schlüsseltechnologie Photonik zu unterstützen und damit wichtige Beiträge für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu leisten.

 

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Lastkraftwagen oder Schilderbrücke, ein Mensch oder sein Schatten – die Mustererkennung im Straßenverkehr ist nur ein illustrierendes Beispiel des Alltags, in dem ein optimiertes Zusammenwirken von optischer Sensorik und einer echtzeitfähigen Datenverarbeitung mit geringer Latenz den Schlüssel für eine automatisierte und zuverlässige Erfassung und Interpretation von Vorgängen und Umgebungen darstellen würde. Insbesondere bei komplexen und/oder dynamischen Situationen besteht Forschungsbedarf.

Die optische Sensorik ist in der Lage, solche Situationen und Vorgänge hochdynamisch zu erfassen. Zumeist werden dabei bildgebende Verfahren genutzt, die in der Lage sind, immer detailliertere Informationen zu erfassen. Dies geht einher mit großen Datenmengen, die eine aufwendige Auswertung (leistungsfähige Hardware, lange Rechenzeiten) erfordern, um nutzbare Informationen oder Handlungsanweisungen zu erlangen. Bei vielen Anwendungen ist die schnelle Bereitstellung und Klassifizierung der notwendigen Informationen eine kritische Herausforderung, um beispielsweise die Echtzeitfähigkeit im Sinne des zuverlässigen Vorliegens eines Ergebnisses innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne sicherzustellen. Um dies zu erreichen, muss ein besonderer Fokus auf die Reduktion von Latenzen bei der Datenauswertung gelegt werden. Die gleichzeitige Reduktion der Hardware-Anforderungen erweitert den ­Einsatzbereich solcher Systeme und ermöglicht letztlich die Realisierung eines Internet of Things, das sehen und verstehen kann.

Im Kontext des Industrial Internet of Things gehören zu den wichtigen Treibern immer strengere Qualitätsvorgaben in Verbindung mit kleiner werdenden Losgrößen. Zunehmend werden Stichproben durch eine 100 %-Prüfung ersetzt. Produktionsschritte werden lückenlos dokumentiert und sind rückverfolgbar, insbesondere bei sicherheitskritischen Produkten. Reale Produkte erhalten digitale Zwillinge, die sie während ihres gesamten Lebenszyklus begleiten. Neue Geschäftsmodelle produzierender Unternehmen basieren neben der Technologieführung künftig immer häufiger auch auf der Verknüpfung von Maschinen und Services zu sogenannten Smart Products, woraus eine zunehmende Bedeutung einer Remote-Kontrolle von Fertigungsprozessen oder gar vollständig autonom agierender Produktionssysteme resultiert. Machine Vision im Sinne von Sehen und Verstehen ist dabei eine Schlüsselkomponente. Bildverarbeitungssysteme wandeln sich dabei vom Inspektor zum Optimierer. Sie ermöglichen die frühzeitige Erkennung von Trends in Produktionsprozessen, so dass rechtzeitig gegengesteuert werden kann.

Förderziel

Basierend auf dem zuvor skizzierten Handlungsbedarf verfolgt die vorliegende Förderrichtlinie das Ziel, innovative photonische Systemlösungen für die Steuerung dynamischer Vorgänge zu realisieren und so Anwender und Anbieter in ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, so dass diese ihre Position auf dem nationalen und internationalen Markt festigen und weiter auszubauen können.

Unmittelbar diesem Ziel zugeordnet ist das Bestreben, nachhaltige Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entlang der unterschiedlichen Fragestellungen aus dem Bereich der photonischen Kontrolle dynamischer Vorgänge zu initiieren und auszubauen, um so einen wirksamen Transfer von Forschungsergebnissen in innovative Dienstleistungen und Produkte zu erreichen.

Förderzweck

Dazu muss das gesamte System betrachtet werden, bestehend aus optischer Sensorik (gegebenenfalls inklusive Lichtquelle), einer sensorspezifischen schnellen Datenauswertung, der Ausgabe geeigneter Steuerparameter sowie der Nutzung dieser Informationen. Im Zentrum stehen ganzheitliche Ansätze, die alle Glieder dieser Kette sowie das Zusammenspiel aus Software und Hardware betrachten.

Die Reduktion der Latenz bei der Bereitstellung notwendiger Information auf der Basis optischer Sensoren muss die zentrale Herausforderung der Projekte sein. Die angestrebten Lösungen müssen eine Datenerfassung und Nutzung der resultierenden Informationen gemäß der spezifischen Echtzeit-Anforderung der jeweiligen Anwendung ermöglichen.

Einerseits sollen Verfahren entwickelt werden, welche die Daten optischer Sensoren in minimaler Zeit verarbeiten und auswerten, andererseits sollen Verfahren erforscht werden, welche die erfassten Datenmengen auf das zum Zwecke nötige Minimum beschränken.

Diese Arbeiten können auch die für die Auswertung erforderliche Elektronik und Algorithmik umfassen. Einbezogen werden können dabei auch die optischen Fähigkeiten erweiternde multimodale Ansätze und Informationsfusion, sofern dies einen Mehrwert hinsichtlich der Informationsqualität und der Verarbeitungsgeschwindigkeit liefert.

Es wird erwartet, dass die rückgekoppelte Regelschleife innerhalb des Verbundprojekts vollständig abgebildet und demonstriert wird. Ein Element dieses Regelkreises kann dabei auch der Mensch sein, der beispielsweise von einem Assistenzsystem unterstützt wird.

Da die schnelle Informationsbereitstellung einen Kernaspekt darstellt, sollen ausschließlich dynamische Systeme berücksichtigt werden, also nicht statische oder quasi-statische, bei denen die Sensordaten lediglich in einer Systemwarnung münden oder einen Prozess nur unterbrechen, aber ihn nicht aktiv steuern.

Gefördert werden dazu industriegeführte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die zu völlig neuen oder wesentlich verbesserten technischen Systemlösungen im Bereich der latenzarmen optischen Kontrolle und dynamischen ­Prozessteuerung führen. Kennzeichen der Projekte sollen dabei ein hohes Risiko und eine besondere Komplexität der Forschungsaufgabe sein. Für eine Lösung ist in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich.

Da Innovations- und Beschäftigungsimpulse gerade auch von Unternehmensgründungen ausgehen, sind solche Gründungen im Anschluss an die Projektförderung des BMBF erwünscht. Der Hightech-Gründerfonds der Bundesregierung bietet hierzu Unterstützung an. Weitere Informationen finden sich unter http://www.high-tech-gruenderfonds.de.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum und der Schweiz genutzt werden.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 30. Juni 2021 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2254Wed, 21 Apr 2021 09:13:19 +0200BMBF: „Lokale Netze zur Quanten-kommunikation (Q-LAN)“https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Lokale Netze zur Quantenkommunikation (Q-LAN)“, Bundesanzeiger vom 20.04.2021Als neuartige Sicherheitstechnologie bietet die Quantenkommunikation eine intrinsische – durch fundamentale ­physikalische Prozesse garantierte – Sicherheit bei der Übertragung kryptografischer Schlüssel. Durch diese lassen sich bestehende Kommunikationskanäle auch in Zukunft vor Abhörangriffen schützen. Quantenkommunikation bietet aber zusätzlich auch Möglichkeiten, Elemente anderer Quantentechnologien sicher miteinander zu vernetzen. Dazu gehören beispielsweise Quantensensoren, die immer präzisiere Messungen, unter anderem in der Medizin erlauben, oder Quantencomputer, die künftig viele Berechnungen in einem Bruchteil der heutigen Rechenzeit durchführen könnten. Auf Quantentechnologie basierende Zufallszahlengeneratoren in High-End-Smartphones erhöhen bereits heute die Sicherheit bei der Kommunikation und könnten künftig vermehrt als Sicherheitsbaustein in Netzen zum Einsatz kommen. Mit der steigenden Leistungsfähigkeit und Anwendungstauglichkeit von Quantentechnologien erhöht sich auch der Bedarf an einer sicheren Vernetzung von Quantenelementen und damit die Relevanz von Quantenkommunikationsnetzen.

Analog zum heutigen Internet müssen Quantenelemente perspektivisch sowohl weiträumig als auch in lokalen Netzen („Local Area Network“ – LAN) vernetzt sein. Die dabei verwendeten Übertragungstechnologien und Möglichkeiten für Einsatzszenarien unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich zwischen einem Quanten-LAN (Q-LAN) und der Quantenkommunikation über weite Strecken. Ursachen dafür finden sich schon bei den Fehlerquellen der Über­tragung: In einem Q-LAN haben Fehler, die aufgrund von thermischen Schwankungen oder durch mechanische ­Vibrationen in Gebäuden oder von Fahrzeugen verursacht werden, eine höhere Relevanz wohingegen Transmissionsverluste in Glasfasern oder im Freiraum eine untergeordnete Rolle spielen. Zudem erfordert die Vernetzung von ­Quantengeräten, insbesondere von Quantencomputern, eine Fehlertoleranz wie sie bislang noch nicht erreicht wurde. Hier bestehen besondere Forschungsbedarfe im Hinblick auf lokale Netze, welche durch die heute bereits auf ­Distanzen von bis zu 100 km eingesetzte Quantenverschlüsselung noch nicht abgedeckt wird.

Weitere Forschungsbedarfe bestehen bei der Entwicklung von verschiedenen Technologien zur Realisierung eines Q-LAN. Es existieren bereits erste Konzepte sowohl für kabelgebundene als auch kabellose Lösungen. Auf Basis dieser Technologien muss langfristig die Möglichkeit für eine universelle Vernetzung von Quantenelementen ent­stehen, bei der alle Komponenten im Netzwerk eingebunden werden können. Da auch in einem Q-LAN Komponenten und Kommunikationskanäle zum Ziel von Angriffen werden können, muss die Sicherheit für derartige Systeme schon bei der Entwicklung mitbedacht werden.

Lokale Quantenkommunikationsnetze haben das Potential die Sicherheit digitaler Systeme erheblich zu steigern und zugleich das Anwendungsfeld für Quantentechnologien zu erweitern. Da das Feld aber noch am Anfang der Technologieentwicklung steht, bedarf es noch erheblicher Forschungsanstrengungen um Anwendungen zu erschließen. Um die Forschung dahingehend zu stimulieren und zu beschleunigen, beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Technologien zum Aufbau lokaler Quantenkommunikationsnetze, sowie von Komponenten, die zur Vernetzung von Quantenelementen in einem Q-LAN eingesetzt werden können.

Förderziel:

Ziel der Förderung ist, dass neue innovative Quantenkommunikationskomponenten zur Vernetzung in einem Q-LAN entwickelt und bestehende Ansätze verbessert werden. Mit der Bekanntmachung wird außerdem beabsichtigt, langfristig die Voraussetzungen für die Entwicklung marktreifer Quantenkommunikationskomponenten durch die deutsche Industrie zu schaffen. Hierzu soll die Förderung die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im universitären und außeruniversitären Bereich intensivieren und im Speziellen die Partizipation kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) an aktuellen wissenschaftlichen Ergebnissen unterstützen.

Zuwendungszweck:

Zweck der Zuwendung ist es, innerhalb einer dem Projekt angemessenen Projektlaufzeit von typischerweise drei Jahren, Konzepte für die lokale Vernetzung von Quantenelementen in einem experimentellen Aufbau zu demonstrieren oder zu validieren. Dabei ist eine geeignete Übertragungstechnologie zur technischen Realisierung auszuwählen. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll dabei das bereits vorhandene Know-how aus Deutschlands hervorragend aufgestellter Grundlagenforschung auf Umsetzungspartner aus der Wirtschaft transferiert und in die Anwendung gebracht werden. Die Förderung leistet damit auch einen wichtigen Beitrag zur technologischen Souveränität Deutschlands im Bereich der IT-Sicherheit.

Die Fördermaßnahme ist Teil des Förderschwerpunktes der Bundesregierung zur IT-Sicherheit und leistet einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung.1

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR2 und der Schweiz genutzt werden.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.

In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens 25. Juni 2021 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2253Wed, 21 Apr 2021 08:59:08 +0200FEL-Lasing erstmals unter 170 Nanometer mit Optiken vom LZH https://optecnet.de/http:///Bisher erreichten Oszillator-Freie-Elektronenlaser nur Ausgangswellenlängen bis zu 176,4 Nanometer. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ist es nun gelungen, Optiken herzustellen, mit denen Physiker der Duke University, USA, erstmalig erfolgreich Wellenlängen unterhalb von 170 Nanometer erzeugt haben.Eingesetzt werden die vom LZH beschichteten Resonatorspiegel im Speicherring-Freien-Elektronen-Laser (FEL) des Triangle University Nuclear Laboratory (TUNL). Die hochreflektierenden Spiegel sind die limitierende Komponente, um mit Laseroszillatoren noch kürzere Wellenlängen zu erreichen. Daher eröffnen die neuentwickelten Optiken neue Möglichkeiten für die Forschung in der Physik.

Fluorid-basiertes Mehrschichtsystem
Die Resonatorspiegel sind strahlungsresistent, thermisch und mechanisch stabil. Das LZH hat für die Spiegel ein fluorid-basiertes Mehrschichtsystem entwickelt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler optimierten dafür mehrere Dünnschichttechniken, um sowohl die hochdichten Beschichtungen als auch schützende Deckschichten herzustellen. Den Forschenden an der Duke University/TUNL ist es mit den LaF3/MgF2-Optiken gelungen sehr stabil und reproduzierbar Laserstrahlen von 168,6 Nanometer bis zu 179,7 Nanometer zu generieren. Diese Bandbreite basiert auf der hohen Verstärkung von über 22 Prozent des FEL. Dem Team der Duke University ist es dadurch erstmalig gelungen, an der High Intensity Gamma-ray Source (HIGS), die vom FEL getrieben wird, 120 MeV Gammastrahlung zu erzeugen.

Das HIGS ist eine Forschungseinrichtung, mit der intensive, polarisierte und nahezu monochromatische Gammastrahlung von 1 MeV bis zu 120 MeV erzeugt werden kann. Diese Compton-Gammastrahlenanlage von Weltrang wird in der Materialforschung, Kernphysik und Beschleunigerphysik eingesetzt.

Pressemitteilung zum Download:  20210421_pm_lzh_fel-optiken_final.docx

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-2252Tue, 20 Apr 2021 12:22:14 +0200BMBF: "Angewandte Quantenwissenschaft"https://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von transnationalen Forschungsprojekten zum Thema "Angewandte Quantenwissenschaft" im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative "QuantERA - ERA-NET Cofund in Quantum Technologies" (QuantERA Call 2021), Bundesanzeiger vom 15.04.2021 Quantentechnologien bringen zahlreiche Chancen für neue Anwendungen in Industrie und Gesellschaft mit sich – in der Informationsübertragung und -verarbeitung, für höchstpräzise Mess- und Abbildungsverfahren oder für die ­Simulation komplexer Systeme. Szenarien beziehen sich darauf, die Magnetfelder des Gehirns zu vermessen und Alzheimer oder Parkinson besser zu verstehen, den Verkehrsfluss zu optimieren und Staus zu vermeiden oder neue Werkstoffe und Katalysatoren allein auf der Grundlage von Simulationen zu entwickeln. Quantentechnologien schaffen dafür die Basis und haben das Potenzial, heute vorhandene technische Lösungen etwa in der Sensorik oder beim Computing deutlich zu übertreffen.

Förderziel:

Übergeordnetes Ziel dieser Fördermaßnahme auf der Grundlage des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ ist es, quantenbasierte Lösungen in Anwendungsfelder jenseits der akademischen Forschung zu überführen. Dieses Ziel leitet sich ab aus dem Umstand, dass die Quantentechnologien an vielen Stellen das Potenzial besitzen, in Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen, das Feld aber noch am Anfang der Technologieentwicklung steht. Um Anwendungen zu erschließen bedarf es noch erheblicher Forschungsanstrengungen, die durch diese Fördermaßnahme stimuliert und beschleunigt werden sollen.

Bislang sind die meisten Ansätze der Quantentechnologien nur im Labor gezeigt. Für eine tatsächliche (industrielle) Praxistauglichkeit müssen innovative Lösungen und neuartige Konzepte entwickelt werden, z. B. hinsichtlich der Skalierung, der Zuverlässigkeit, der Robustheit und der Einsetzbarkeit unter den realen Umgebungsbedingungen vor Ort sowie hinsichtlich der Integration in bestehende Systeme. Und um letztlich tatsächlich genutzt zu werden, müssen die quantenbasierten Lösungen zudem wirtschaftlich konkurrenzfähig sein.

Um diesen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, bedarf es breit ausgerichteter Forschungsansätze und sich komplementär ergänzender Kompetenzen seitens der Forschungspartner eines solchen Projekts. Neben dem eigentlichen quantenphysikalischen Verständnis gewinnen ingenieurstechnische Kompetenzen sowie eine konkretere Vorstellung zum späteren Einsatzgebiet mit fortschreitender Technologiereife zunehmend an Bedeutung.

Die vollständige Bekanntmachung finden Sie hier.

Die Einreichungsfrist für Pre-Proposals endet am 13. Mai 2021 um 17 Uhr (MEZ).

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news-2251Tue, 20 Apr 2021 12:07:04 +0200Staubarme Arbeitsweise bei der Additiven Fertigung sicherstellenhttps://optecnet.de/http:///Bei der Additiven Fertigung mit laserbasierten Pulverbettverfahren sollten Betriebe auf eine staubarme Arbeitsweise achten. Das empfiehlt der Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), an dessen Erarbeitung die Gruppe Sicherheitstechnik des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) insbesondere im Rahmen der Durchführung von Expositionsuntersuchungen mitgewirkt hat.Für den Bericht wurden in insgesamt zehn Betrieben personengetragene und ortsfeste Arbeitsplatzmessungen an Anlagen mit Metall- und Kunststoffpulvern durchgeführt. Die Arbeitsplatzgrenzwerte für die alveolengängige Staubfraktion wurden vereinzelt überschritten, wenn offen mit Pulvern gearbeitet wurde. Daher empfiehlt der Bericht offene Schüttvorgänge zu vermeiden und bei Wartungsarbeiten an den geöffneten Anlagen einen filtrierenden Atemschutz zu tragen. Die Anlagen sollten standardmäßig mit integrierter Pulverzufuhr und -absaugung sowie mit Handschuhkästen (Gloveboxen) ausgestattet sein.

Mehr Informationen:

baua: Bericht "Expositionsermittlung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen bei Additiven Fertigungsverfahren - Einsatz von Pulverbettverfahren"; Jürgen Walter, Michael Hustedt, Stefan Kaierle, Ulrich Prott, Anja Baumgärtel, Anita Woznica, Ralph Hebisch; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2021; 117 Seiten; doi:10.21934/baua:bericht20210121.

Den Bericht gibt es im PDF-Format im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/dok/8854510.

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news-2249Mon, 19 Apr 2021 11:15:43 +0200OptoSigma Corporation appoints Scott Rudder as President and CEO - Guy Ear Promoted to Chairmanhttps://optecnet.de/http:///The Board of Sigma Koki Co. Ltd. (Japan – Tokyo), the global manufacturer of optics and photonics products and instruments, has appointed Scott Rudder as President and CEO of its OptoSigma Corporation (USA – Santa Ana, California) affiliate. The former President & CEO, Guy Ear will assume the role of Chairman of the Board while continuing as President and CEO of OptoSigma Europe SAS (France – Les Ulis, Paris).Rudder’s career in photonics engineering and development began over 30 years ago exposing him to program management as well as marketing & sales for companies including the US Army, Sensors Unlimited, and Princeton Lightwave prior to his co-founding of Innovative Photonic Solutions (IPS).  Rudder spearheaded development of wavelength stabilized laser technology and many of the products for IPS.  In 2018, IPS was sold to Metrohm AG.
“Scott’s photonics experience, extensive network and creativity are a welcome addition to the OptoSigma team. He will guide corporate strategy and coordinate activities between OptoSigma and Sigma Koki to accelerate growth”, said Guy Ear.
The appointment affirms OptoSigma’s commitment to excellence and indicates its plans for rapid growth.
Rudder studied Optics at the University of Rochester and earned his MS in Management of Technology from the University of Pennsylvania. Rudder will be based in Hopewell, New Jersey.

Contact:
OptoSigma Europe SAS
Fuerstenrieder Str. 279a
81377 Munich
E-Mail: a.haunholter(at)optosigma-europe.com
Internet: www.optosigma.com

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2248Fri, 16 Apr 2021 09:34:10 +0200Ein magnetischer Blick durch die Schädeldecke https://optecnet.de/http:///Schnelle Gehirnsignale erstmals nichtinvasiv gemessen.

Gemeinsame Presseinformation mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin 15.04.2021

Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalografen.

Die Informationsverarbeitung im Gehirn ist einer der komplexesten Prozesse des Körpers; Störungen wirken sich nicht selten als schwerwiegende neurologische Erkrankungen aus. Die Erforschung der Signalweitergabe im Gehirn ist deshalb der Schlüssel zum Verständnis verschiedenster Krankheiten – methodisch aber stellt sie Forscherinnen und Forscher vor große Herausforderungen. Um die Nervenzellen bei ihrer „gedankenschnellen“ Arbeit beobachten zu können, ohne Elektroden direkt ins Gehirn zu legen, haben sich zwei Technologien mit hoher Zeitauflösung etabliert: die Elektro-Enzephalografie (EEG) und die Magnet-Enzephalografie (MEG). Mit beiden Methoden lassen sich Hirnströme durch die Schädeldecke sichtbar machen – zuverlässig allerdings nur die langsamen, nicht die schnellen.

Langsame Ströme – sogenannte postsynaptische Potenziale – entstehen, wenn Nervenzellen Signale von anderen Nervenzellen empfangen. Feuern sie dagegen selbst und geben damit Informationen an nachgeschaltete Neuronen oder auch Muskeln weiter, verursacht das schnelle Ströme mit einer Dauer von nur einer Tausendstelsekunde: die sogenannten Aktionspotenziale. „Von außen konnten wir Nervenzellen bisher also nur beim Empfangen, nicht aber beim Weiterleiten von Informationen nach einem einzelnen Sinnesreiz beobachten“, erläutert Dr. Gunnar Waterstraat von der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie am Charité Campus Benjamin Franklin. „Man könnte sagen: Wir waren gewissermaßen auf einem Auge blind.“ Ein Team um Dr. Waterstraat und Dr. Rainer Körber von der PTB hat jetzt die Grundlage dafür gelegt, dass sich das ändert. Der interdisziplinären Forschungsgruppe ist es gelungen, die MEG-Technologie so empfindlich zu machen, dass sie auch schnelle Hirnströme als Antwort auf einzelne Sinnesreize erkennen kann.

Das erreichte das Team, indem es das Eigenrauschen des MEG-Geräts deutlich reduzierte. „Die Magnetfeld-Sensoren in einem MEG-Gerät werden in flüssiges Helium getaucht, um sie auf -269°C zu kühlen“, erklärt Dr. Körber. „Dazu ist das Kühlgefäß sehr aufwendig isoliert. Diese Superisolierung besteht allerdings aus mit Aluminium bedampften Folien, die selbst ein magnetisches Rauschen verursachen und deshalb kleine Magnetfelder beispielsweise von Nervenzellen überlagern. Wir haben die Superisolierung des Kühlgefäßes jetzt so konstruiert, dass dessen Rauschen nicht mehr messbar ist. So ist es uns gelungen, die MEG-Technologie um das Zehnfache empfindlicher zu machen.“

Dass das neue Instrument tatsächlich in der Lage ist, schnelle Hirnströme zu erfassen, zeigte das Forschungsteam am Beispiel der Reizung eines Armnervs. Dazu wurde ein Nerv am Handgelenk bei vier gesunden Probanden elektrisch stimuliert und der MEG-Sensor unmittelbar über dem Hirnareal positioniert, das für die Verarbeitung von Sinnesreizen der Hand verantwortlich ist. Um Störquellen wie Stromnetze oder elektronische Bauteile auszuschließen, fanden die Messungen in einer elektromagnetisch abgeschirmten Messkammer der PTB statt. Wie die Forschenden feststellten, ließen sich so Aktionspotenziale einer kleinen Gruppe synchron aktivierter Neurone messen, die in der Hirnrinde in Antwort auf einzelne Stimulationsreize entstanden. „Wir haben also das erste Mal nichtinvasiv den Nervenzellen im Gehirn beim Senden von Informationen nach einem Berührungsreiz zugeschaut“, betont Dr. Waterstraat. „Interessanterweise konnten wir dabei beobachten, dass diese schnellen Hirnströme trotz konstanter Stimulation nicht gleichförmig sind, sondern sich von Reiz zu Reiz verändern. Diese Veränderungen waren zudem unabhängig von den langsamen Hirnsignalen. Die Information über eine Berührung der Hand wird vom Gehirn also erstaunlich variabel verarbeitet, obwohl alle Nervenreize gleichartig waren.“

Dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt einzelne Reizantworten miteinander vergleichen können, eröffnet der neurologischen Forschung die Möglichkeit, bisher ungeklärte Fragen zu untersuchen: Welchen Einfluss haben Faktoren wie Aufmerksamkeit oder Müdigkeit auf die Informationsverarbeitung im Gehirn? Oder das zeitgleiche Auftreten weiterer Reize? Auch zu einem tieferen Verständnis und einer besseren Therapie neurologischer Erkrankungen könnte das hochempfindliche MEG-System beitragen. Beispielsweise sind die Epilepsie und das Parkinson-Syndrom unter anderem mit Störungen der schnellen Hirnsignale verbunden. „Mit der optimierten MEG-Technologie haben wir jetzt ein grundlegendes Instrument mehr in unserem neurowissenschaftlichen Werkzeugkasten, um all diese Fragen nichtinvasiv zu adressieren“, sagt Dr. Waterstraat.

Magnet-Enzephalografie

Wie alle Ströme erzeugen die winzigen Gehirnströme ein Magnetfeld, das allerdings nur in der Größenordnung von wenigen Femtotesla liegt und damit etwa eine Milliarde Mal schwächer ist als das Erdmagnetfeld. Die Magnet-Enzephalografie misst diese magnetischen Signale, die bei der Weiterleitung elektrischer Impulse in bzw. zwischen Nervenzellen der Hirnrinde entstehen. Hierzu kommen sogenannte supraleitende Quanteninterferometer (SQUID) als Sensoren für das Magnetfeld zum Einsatz.


Ansprechpartner in der PTB

Dr. Rainer Körber, Leiter der Arbeitsgruppe 8.25 MR-Bildgebung im Niedrigfeld, Telefon: (030) 3481-7576, E-Mail: rainer.koerber@ptb.de


Ansprechpartner in der Charité

Dr. Gunnar Waterstraat, AG Neurophysik Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie, Campus Benjamin Franklin Charité – Universitätsmedizin Berlin, Telefon: (030) 8445 4703, E-Mail: gunnar.waterstraat@charite.de

* Die wissenschaftliche Originalveröffentlichung

Waterstraat G, Körber R et al. Noninvasive neuromagnetic single-trial analysis of human neocortical population spikes. PNAS 2021. doi: 10.1073/pnas.2017401118

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:
Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
PÖ Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2247Fri, 16 Apr 2021 08:54:50 +0200d.fine HR 2.4/128 Objektivhttps://optecnet.de/http:///Das hochauflösende Inspektionsobjektiv LINOS® d.fine HR 2.4/128 3.33X ist für einen 3,33-fachen Vergrößerungsfaktor optimiert und erreicht eine Objektauflösung von bis zu 300 lp/mm bei Bildkreisdurchmessern von bis zu 82 mm. In Verbindung mit dem modularem Zubehör unterstützt das d.fine HR 2.4/128 Objektiv sowohl 12k/16k-Zeilensensoren als auch großformatige Flächensensoren und bietet damit vielfältige Einsatzmöglichkeiten für eine breite Auswahl an Imaging Aufgaben. Mit einer Blende von 2.4 und einer extrem geringen Verzeichnung von 0,1 % ist das d.fine HR 2.4/128 die perfekte Wahl für die anspruchsvollsten Imaging Anwendungen mit hohem Durchsatz. Das LINOS d.fine HR 2.4/128 3.33X-Objektiv ist die perfekte Ergänzung für moderne, hochauflösende Kameras mit 3,5 und 5 µm-Pixel-Zeilensensoren sowie großen Flächensensoren. Es wurde für Anwendungen mit extrem hohen Anforderungen an die Auflösung optimiert. Das Objektiv kann mit einem Prismenmodul zur Einkopplung einer koaxialen Beleuchtung für Zeilenscan-Anwendungen ausgestattet werden. Für zweidimensionale Anwendungen wird das gleiche d.fine HR-Objektiv mit dem entsprechenden Flächenscanmodul verwendet. Mechanische Fokussiertuben sind ebenfalls erhältlich, um das Objektiv an M72-, M90- und M95-Kameraanschlüsse zu adaptieren.

Erfahren Sie mehr über das LINOS d.fine HR Objektiv auf Qioptiq-Shop.com.

Kontakt

Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG
Königsallee 23
37081 Göttingen

www.excelitas.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2246Thu, 15 Apr 2021 09:46:00 +0200Exaktes Messen bis in den unteren Nanometerbereich: Die neue MarSurf WI-Serie https://optecnet.de/http:///Messtechnikspezialist Mahr hat sein Portfolio in der Oberflächenmesstechnik um eine neue Geräteserie mit hochinnovativen Weißlichtinterferometern erweitert: Gleich drei neue Geräte sind auf den Markt, die dank des neuartigen „Intelligent Correlation Algorithm“ (kurz ICA) ein höchststabiles Signal bei einem extrem niedrigen Rauschmaß ermöglichen. Ergebnis: Hochpräzise Topografiedaten bei einer sehr hohen vertikalen Auflösung.In der Medizintechnik, der Halbleiterindustrie sowie in vielen anderen Branchen steigen die Anforderungen an die Strukturen und Topografien von Oberflächen beständig an. Immer häufiger gefordert: Hochglatte Oberflächen, die zum Beispiel bei künstlichen Gelenken dafür sorgen, dass die Metall- und Kunststoffkomponenten der Implantate nahtlos mit dem menschlichen Körper interagieren. Sind ihre Oberflächen nicht nanometergenau geschliffen, scheitern alle Gehversuche.

Die drei neuartigen Weißlichtinterferometer des Göttinger Unternehmens Mahr messen zuverlässig die Oberflächentopografien bis in den Sub-Nanometerbereich. Dafür sind sie mit der hochinnovativen ICA-Technologie („Intelligent Correlation Algorithm“) ausgestattet, die eine sehr gute statistische Bestimmung der Höhenwerte, beste Datenqualität und ein minimales Rauschmaß von nur 80 Pikometern ermöglicht. Messdaten liefert die neue Technologie in wenigen Sekunden. Das bedeutet für Anwender: Hochpräzise Topografiedaten und Oberflächenstrukturen bei einer sehr hohen vertikalen Auflösung.

Die neue Produktserie von Mahr umfasst drei Geräte: Das manuelle MarSurf WI 50 M als Allround-Einstiegslösung für anspruchsvolle Messaufgaben. Das MarSurf WI 50, ein hochpräzises Messgerät für Forschung und Qualitätsmanagement, und das automatisierbare MarSurf WI 100 als Profigerät mit erweiterter Z-Achse für besonders große Werkstücke.

"Über die Genauigkeit hinaus punkten die neuen Geräte mit einem sehr großen Positioniervolumen für große Werkstücke und einer intuitiven Benutzersoftware, die unsere Kunden bereits von den anderen optischen Systemen kennen und schätzen“, erklärt Mahr-Produktmanager Thorsten Höring. „Damit können Labore und Qualitätssicherungen feinste Rauheiten, Stufenhöhen oder Ebenheiten im Nanometerbereich eruieren – und das in wenigen Sekunden.“ Die neue Serie erweitert nicht nur das Portfolio optischer Messgeräte des Traditionsunternehmens, sondern führt zudem die langjährig erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Messtechnikspezialisten Mahr und NanoFocus weiter. 

Über Mahr:
Höchste Präzision, moderne Technologien und internationale Präsenz – dafür steht Mahr. Als Hersteller innovativer Fertigungsmesstechnik unterstützen wir unsere Kunden seit 160 Jahren im Messraum und in der Produktion. Diese Erfahrung macht uns zu Experten für die Qualitätssicherung in der Automobilindustrie, im Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, der Optik und vielen anderen Branchen. Vom manuellen Handmessschieber bis zum vollautomatisierten Messplatz: In all unseren Produkten stecken die Leidenschaft und das Know-how der mehr als 1.900 Mahr-Mitarbeiter weltweit.

Ihre Ansprechpartnerin:
Mahr GmbH
Julia Ockenga
Tel. 0551 7073-99356

julia.ockenga(at)mahr.de

Mehr Informationen: www.mahr.com/ica-interferometer

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2243Wed, 14 Apr 2021 12:18:38 +0200Generationenwechsel bei hema electronichttps://optecnet.de/http:///Über 40 Jahre lang war Charlotte Helzle Geschäftsführerin von hema electronic. Das Unternehmen entwickelt Elektroniken für Embedded Vision und Spezialkameras für die optische Qualitätskontrolle. Jetzt hat Charlotte Helzle die alleinige Geschäftsführung an ihren Sohn Oliver Helzle übergeben. Damit bleibt das Unternehmen aus Aalen, das langjähriges Mitglied bei Photonics BW ist, auch in Zukunft familiengeführt. Mit diesem Ziel hat die Übergabe zwischen den Generationen bereits vor über 10 Jahren begonnen und wurde nun erfolgreich abgeschlossen.„Wir haben wichtige Entscheidungen immer gemeinsam getroffen und ich bin dankbar, dass ich meine Mutter in dieser Zeit immer an meiner Seite wusste“, sagt Oliver Helzle. Er stieg 2004 mit dem erfolgreichen Abschluss seines Wirtschaftsingenieursstudiums in das Unternehmen ein, das seine Mutter seit 1996 als alleinige Geschäftsführerin leitete. Schrittweise übernahm er Bereiche wie das Projektmanagement und die Projektleitung, um sich auf die Unternehmensnachfolge vorzubereiten.

Verjüngung und Wachstum

In den letzten Jahren haben Oliver Helzle und seine Mutter die gesamte Führungsmannschaft von hema electronic nach und nach strategisch aufgebaut und verjüngt. Weiterhin stehen die Innovationsplanung und der Aufbau zukünftiger Führungskräfte im Fokus, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. hema electronic wächst kontinuierlich und sucht derzeit nach Fachkräften in der Entwicklung und im Vertrieb, ebenso wie nach gelernten Elektronikern für die Produktion und den Test der eigenen Systeme. Lösungen für Qualitätskontrolle und Embedded Vision von hema electronic kommen bei der Daimler AG und anderen namhaften Firmen, in Spezialfahrzeugen, Drohnen und der Medizintechnik zum Einsatz.

Nachwuchsförderung - intern und extern

Auch außerhalb des eigenen Unternehmens kümmert sich der Ausbildungsbetrieb um Nachwuchsförderung. Kürzlich hat hema electronic ein Bildungspaket für Lehre und Ausbildung zusammengestellt, mit dem hochkomplexe Schweißprozesse per Videoübertragung perfekt veranschaulicht werden können – ob an einem großen Monitor im Lehrsaal oder im Fernunterricht. Das Interesse daran ist groß, insbesondere durch die Corona-Pandemie und den Nachholbedarf bei der Digitalisierung in der Bildung. „Kameras und intelligente Sensoren werden unser Leben in Zukunft in vielen Bereichen begleiten und verbessern. Wir unterstützen unsere Kunden mit neuesten Technologien dabei, solche Lösungen schnell und sicher auf den Markt zu bringen“, sagt Oliver Helzle.

hemɑ electronic GmbH – the embedded vision expert

hema electronic ist ein führender Entwicklungsdienstleister der Elektronikindustrie im Bereich Hardware- und Softwaredesign für Embedded Vision Boards und Systeme für Anwendungen in der industriellen Automatisierungstechnik, Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Von der Beratung und Konzeption über Design (FPGAs, DSPs, Embedded Processors), Qualifizierungen, Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion bis hin zum Lifecycle-Management bietet Ihnen hemɑ electronic alles aus einer Hand. hemɑ electronic unterstützt seine Kunden wirksam dabei, die Weltmarktführer von morgen zu sein.

Kontakt

hema electronic GmbH
Röntgenstr. 31
73431 Aalen, Germany
Tel. +49 7361 / 9495-0
info(at)hema.de

www.hema.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2241Wed, 14 Apr 2021 10:24:49 +0200Neue Softwareversion: COMSOL Multiphysics® Version 5.6https://optecnet.de/http:///COMSOL Multiphysics® Version 5.6 bietet schnellere und speicherschonendere Solver für Multicore- und Cluster-Berechnungen, eine effizientere Handhabung von CAD-Baugruppen, Vorlagen für das Layout von Simulations-Apps und eine Reihe neuer Grafikfunktionen wie Clipebenen, realistisches Materialrendering und partielle Transparenz. Für Anwender des Ray Optics Module, mit dem z. B. Strahlengänge oder auch ganze Linsensysteme simuliert werden können, bringt COMSOL Multiphysics® Version 5.6 ein schnelleres und genaueres Ray Rendering, neue spezielle Funktionen für die Streuung von Strahlen in verdünnten, partikelhaltigen Medien und an rauen Oberflächen sowie eine neue Funktion für ideale Linsen, die ein schnelles Aufsetzen von paraxialen Linsensystemen ermöglicht, ohne dass eine detaillierte Geometrie erforderlich ist.

Auch Nutzer des Wave Optics Module, das auf der dedizierten Strahleinhüllenden-Methode basiert und für die Simulation optisch großer Bauteile eingesetzt wird, bringt Version 5.6 Verbesserungen; So gibt es einen neuen Studienschritt für schnellere Port-Sweeps, einen neuen Polarisierungs-Plot-Typ und mehrere neue Tutorialmodelle für den Einstieg in die Wellenoptik-Simulation.

Mehr über die Verbesserungen der neuen COMSOL Multiphysics Version 5.6 erfahren Sie hier: https://www.comsol.de/release/5.6

Mehr über die Möglichkeiten der COMSOL Add-On-Produkte für Optik- und Photonik-Simulation finden Sie unter https://www.comsol.de/ray-optics-module und https://www.comsol.de/wave-optics-module.

Kontakt:

Dr. Phillip Oberdorfer
Manager Technical Marketing

Comsol Multiphysics GmbH
Robert-Gernhardt-Platz 1 • 37073 Göttingen

Tel: +49 551 99721-0 • Fax: +49 551 99721-29

info(at)comsol.dewww.comsol.de

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2240Wed, 14 Apr 2021 09:32:44 +0200Neuer ultraschneller Laser bei 780nm senkt Kosten für Mikroskopie, Nano-Ritzen und Inspektionhttps://optecnet.de/http:///Mit der neuen Wellenlänge von 780nm hat Coherent jetzt die Axon-Familie erweitert. Die ersten beiden Modelle haben Ausgangswellenlängen von 920nm und 1064nm. Alle Axon-Laser zeichnen sich durch die gleiche kompakte Form (212 mm x 312 mm x 62 mm), Passform und Funktion aus, einschließlich hoher Durchschnittsleistung, integrierter GVD-Vorkompensation und optionaler schneller Leistungsregelung. Um den Einsatz dieses Lasers weiter zu vereinfachen, entspricht seine Leistung den bestehenden Femtosekunden-Laseroszillatoren: kurze (Darryl McCoy, Direktor Produktmarketing, kommentiert: "Die kurze Pulsbreite und die hohe Spitzenleistung von Femtosekundenlasern ermöglichen bahnbrechende Methoden in der Biologie, Physik, angewandten Wissenschaft, Halbleitermesstechnik und Materialbearbeitung. Wir sind bestrebt, Entwickler in diesen wichtigen Bereichen mit Lasern zu unterstützen, die eine Kombination aus Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit bieten, um eine möglichst breite Anwenderbasis zu ermöglichen. Wir sind stolz darauf, eine neue Generation von Lasern vorzustellen, die dieses Engagement beispielhaft unterstreicht."

Die Produkt-Highlights sind zusammenfassend folgende:

  • Kompaktes Design mit geringen Betriebskosten
  • OEM-freundlich, mit einheitlicher Passform und Funktion der gesamten Axon-Familie für eine einfache und schnelle Integration
  • 800 mW bei 780 nm und > 1000mW bei 920, 1064 nm
  • Kurze Pulse < 150 fs
  • Vollständig integrierte Dispersions-Vorkompensation
  • Optionale Total Power Control (TPC), integrierte schnelle Modulation der Leistung
  • Wartungsfreies, luftgekühltes Design
  • Exquisite Strahlqualität
  • Einfacher schlüsselfertiger Betrieb
  • HALT-Design, HASS-getestet für längste Lebensdauer und niedrige Betriebskosten

Website: Axon | Coherent

Kontakt:

Petra Wallenta Dipl. Betriebswirtin
Marketing Europe
Coherent Inc.

Coherent Shared Services B.V., Dieselstr. 5b, 64807 Dieburg, Germany

Petra.Wallenta(at)coherent.com

www.coherent.com

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2239Tue, 13 Apr 2021 10:13:48 +0200Dr. Henrik Ehlers ist neuer F+E-Leiter des Beschichtungsexperten LASEROPTIK https://optecnet.de/http:///Anfang 2021 nahm Dr. Henrik Ehlers seine Tätigkeit als neuer F+E-Leiter des Beschichtungsexperten LASEROPTIK GmbH in Garbsen auf. Es ist verantwortlich für die zukünftige technologische Ausrichtung der Produkte und Prozesse und zielt darauf ab, Innovationen und strategisch wichtige Entwicklungen voranzutreiben. Kernfelder seiner Arbeit sind die Verbesserung der LIDT und spektralen Präzision sowie Erweiterung von Beschichtungs- und Messlösungen.Zuvor war Ehlers fast 20 Jahre am Laser Zentrum Hannover e.V. tätig und leitete dort zuletzt die Gruppe für Prozessentwicklung im Bereich Beschichtung. Als Physiker mit Spezialisierung auf optische Beschichtungen erlangte er hier weit reichende Erfahrungen in allen Bereichen der Dünnschicht- und angewandten Lasertechnik.

LASEROPTIKs Geschäftsführer Dr. Wolfgang Ebert stellt dazu fest: "Wir freuen uns sehr, Henrik Ehlers bei uns begrüßen zu können, nachdem wir bereits sehr lange als externe Partner erfolgreich zusammenarbeiten durften."

Über die LASEROPTIK GmbH: Die LASEROPTIK GmbH produziert optische Beschichtungen und Laserspiegel für hohe Leistungen im Bereich UV bis IR her. Mit einer erfahrenen Belegschaft von fast 100 Mitarbeitern werden pro Jahr bis zu 180.000 beschichtete Optiken für Laseranwendungen in Industrie, Medizin und Wissenschaft hergestellt.

Kontakt:
Dr. Wolfgang Ebert
LASEROPTIK GmbH
Horster Str. 20
30826 Garbsen - Germany

 Tel: ++49 5131 4597-15 (-0)/Fax: -20

 mailto:webert(at)laseroptik.de

 http://www.laseroptik.de

 

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news-2237Mon, 12 Apr 2021 13:18:00 +0200Sill Optics: Neue hochleistungstaugliche Version des S4LFT0163/126https://optecnet.de/http:///Die thermische Fokusverschiebung ist vor allem ein Problem für die Benutzer des S4LFT0163/126, einem Objektiv, das für Markierungsanwendungen mit Lasern mit niedrigen Leistungen entwickelt wurde. Heutzutage werden aber auf Grund der schnell voranschrei-tenden Laserentwicklung auch häufig Hochleistungslaser für diese Anwendungen eingesetzt. Daher entwickelte Sill Optics eine neue Version dieses Objektivs, das auch für ultrakurz gepulste Hochleistungslaser geeignet ist. Das S4LFT3167/328 ist ein Quarzobjektiv mit einer Brennweite von 167 mm. Identisch zum S4LFT0163/126 ist es nicht telezentrisch und verfügt über einen großen Scanbereich von 100 mm x 100 mm.Auch die weiteren Spezifikationen sind dem S4LFT0163/126 nachempfunden. Der einzige relevante Unterschied ist der Abstand zwischen Objektiv und den Scannerspiegeln, eine Modifikation, die nötig war, um alle kritischen, fokussierten Rückreflexe beim S4LFT3167/328zu eliminieren.

Kontakt:
Sill Optics GmbH & Co. KG
Johann-Höllfritsch-Str. 13
90530 Wendelstein

Tel: +49 9129 90 23-0
info(at)silloptics.de
www.silloptics.de

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2236Fri, 09 Apr 2021 10:40:01 +02003D-Druck als Chance: Niedersachsen ADDITIV zeigt Angebote für KMU auf der Hannover Messe 2021https://optecnet.de/http:///Experten-Knowhow für den Innovationstransfer: Niedersachsen ADDITIV unterstützt Unternehmen in Niedersachsen auf ihrem Weg zum 3D-Druck. Vom 12. bis zum 16. April 2021 präsentiert sich das Projekt auf dem virtuellen Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen auf der Hannover Messe. Der 3D-Druck ist in vielen großen Unternehmen fest etabliert. Aber wie sieht es bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus? „Auch für Niedersachsens KMU und  Betriebe bietet der 3D-Druck enormes Potenzial“, sagt Dr.-Ing. Sascha Kulas, Projektleiter von Niedersachsen ADDITIV. „Innovationen vorantreiben, Wettbewerbsfähigkeit stärken – diese Chancen bietet der 3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen. Wir möchten ihnen den Einstieg in die neue Technologie erleichtern.“ 

Unternehmen profitieren von Knowhow und Technik
Auf der Hannover Messe gibt Niedersachsen ADDITIV einen Überblick über die konkreten Angebote für Unternehmen:  Das Projekt bietet Weiterbildungen und Schulungen im Bereich 3D-Druck an, bringt Experten und Anwender auf Veranstaltungen und Branchentreffs zusammen und hat mit der Website www.niedersachsen-additiv.de einen digitalen Anlaufpunkt mit vielen Informationen für KMU geschaffen. Ausführlich vorgestellt wird auch der „Praxis-Check 3D-Druck“, bei dem Unternehmen ihr Vorhaben für dreidimensionales Drucken einreichen können. Niedersachsen ADDITIV unterstützt die ersten Schritte zur Umsetzung geeigneter Ideen kostenlos mit Fachwissen und Technik. 

Und was bringt mir das? Expertenvortrag erläutert Vorteile des 3D-Druck
Einsteiger in die Thematik können sich auch im Vortrag von Projektleiter Dr.-Ing. Sascha Kulas informieren. Er wird im Rahmen des Niedersachsen Forums des Gemeinschaftsstands Niedersachsen am 14. April von 12:15 bis 12:45 Uhr über die Potenziale des 3D-Drucks sprechen und erläutern, wie sich mit der Technologie Arbeitsschritte, Material und Zeit sparen lassen. „Wir freuen uns außerdem darauf, mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen – wenn auch diesmal nur per Video“, so Sascha Kulas: „Wir werden auch digital Begeisterung für das Thema 3D-Druck wecken“.

Über Niedersachsen ADDITIV
Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Es wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. 

Pressemitteilung zum Download: 

20210409_pm_lzh_hm-niedsadditiv.docx

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-2235Fri, 09 Apr 2021 10:24:28 +0200Podiumsdiskussion zu QI-Digital https://optecnet.de/http:///Live-Event auf der Hannover Messe am 14. April, 13 Uhr 

PTB-Presseinformation 8. April 2021

Die digitale Revolution fordert auch das ausgeklügelte System der Qualitätsinfrastruktur (QI) heraus. Die fünf Säulen dieses Systems sind Metrologie, Akkreditierung, Konformitätsbewertung, Normen & Standards sowie Marktüberwachung. Dieses solide und bewährte System gilt es zu einer dringend benötigten „Qualitätsinfrastruktur Digital (QI-Digital)“ weiterzuentwickeln. In einer Live-Session am 14. April (13 Uhr) auf der Hannover Messe diskutieren die wesentlichen Akteure der Qualitätsinfrastruktur (BAM, DAkkS, DIN, DKE und PTB) eine QI, die dem digitalen Zeitalter gerecht wird und internationale Maßstäbe für die Qualitätssicherung im 21. Jahrhundert setzt. Verfolgen Sie mit, welche wichtigsten Handlungsfelder die Partner von „QI-Digital“ identifiziert haben und wie sie erste Lösungsansätze des gemeinsamen Vorhabens bewerten und umsetzen.

Um an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, melden Sie sich bitte als Gast/Besucher zu dieser Live-Session bei der Hannover Messe an: www.hannovermesse.de/veranstaltung/qi-digital-qualitatsinfrastruktur-als-vertrauensanker-in-der-digitalen-transformation/pan/98347  

QI-Digital: Teilnehmer an der Podiumsdiskussion

  • Dr. Stephan Finke
    Geschäftsführer, Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)
  • Prof. Dr. Ulrich Panne
    Präsident, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
  • Michael Teigeler
    Geschäftsführer, DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE
  • Prof. Dr. Joachim Ullrich
    Präsident, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
  • Christoph Winterhalter
    Vorsitzender des Vorstandes, Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)

Moderation:

  • Alexandra Horn
    Leiterin KMU und Verbandskooperationen, Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)

PTB-Ansprechpartnerin
Dr. Anke Keidel
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Koordination Digitalisierung
Telefon: (030) 3481-7793
E-Mail: anke.keidel@ptb.de

 

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news-2233Tue, 06 Apr 2021 10:37:00 +0200Hochleistungs-UKP-Laser erobern Serienfertigunghttps://optecnet.de/http:///Auf dem »UKP-Workshop – Ultrafast Laser Technology« in Aachen wird auch in diesem Jahr der aktuelle Stand dieser innovativen Lasertechnik in Forschung und Industrie diskutiert. Sind die Strahlquellen jetzt so stark wie Faser- oder CO2-Laser? Wie werden »die PS auf die Straße« gebracht? Und welche neuen Applikationen sind im Kommen? Diese und noch mehr Fragen werden auf dem 6. UKP-Workshop am 21. und 22. April 2021 beantwortet. In diesem Jahr wird der Workshop den Umständen entsprechend online stattfinden. Petra Nolis M.A. Marketing & Kommunikation, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

kW-Strahlquellen für Applikationsversuch

Die ersten UKP-Laser im Multihundert-Watt-Bereich sind auf dem Markt verfügbar. Mit den neuen Strahlquellen ergeben sich nicht nur neue Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch erhebliche Veränderungen in der Prozesstechnik. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat die Chance erkannt und entwickelt im Fraunhofer Cluster of Excellence Advanced Photon Sources CAPS mit einem Verbund von mehr als 13 Instituten neue Prozesstechnik für hochproduktive UKP-Prozesse. Mit Quellen von derzeit bis zu 10 kW mittlerer Ausgangsleistung werden sowohl die Prozesstechnik als auch verschiedenste neue Anwendungen in Applikationslaboren in Jena und Aachen erprobt. Die beiden Labore mit der kompletten Technik werden dabei auch Interessenten außerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft als Versuchsplattform angeboten.

Mehr Strahlen parallel einsetzen

Im Publikum des UKP-Workshops sitzen traditionell viele Anwender aus Bereichen wie Automotive, Werkzeugmaschinen oder der Konsumgüterindustrie. Sie interessieren sich vor allem für die Anwendung der neuen Technologie, welche Details die Forschung dafür liefert und welche Applikationen reif für den Serieneinsatz sind. »Wir haben dieses Jahr zwei Schwerpunkte«, sagt dazu der Organisator des Workshops, Prof. Arnold Gillner, vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. »Anwendung von UKP-Prozessen im stark wachsenden Markt Halbleitertechnik einerseits und die anwendungsspezifische Auswahl optimaler Prozessparameter als Antwort der Forschung auf Fragen der Anwender andererseits.«

Daneben werden neue systemtechnische Ansätze dahingehend vorgestellt, wie sich Prozesse mit der Multistrahltechnik skalieren lassen. Mit ihr lässt sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit von UKP-Prozessen signifikant steigern. Die Multistrahlbearbeitung war lange Zeit durch eine statische Matrix-Anordnung von identischen, parallelen Teilstrahlen auf die Bearbeitung von periodischen Oberflächenstrukturen begrenzt. Durch den Einsatz von Modulatoren gelingt es inzwischen, jeden Teilstrahl dieser Strahlmatrix unabhängig von den anderen Teilstrahlen zu modulieren. Dadurch können mit diesem Multistrahlansatz beliebige Oberflächenstrukturen erzeugt werden.

Elektromobilität und Wasserstofferzeugung

Anwendung findet die neue Prozesstechnik in immer mehr Bereichen. Der Vorteil der UKP-Laser lag schon immer in ihrer hohen Präzision bis hinein in den sub-Mikrometerbereich. Mit der Parallelisierung kann die Produktivität signifikant gesteigert werden. Sie wird selbst für kontinuierliche Fertigungsprozesse mit hohem Durchsatz interessant. So wird aktuell zum Beispiel die Mikrostrukturierung von Rollenmaterial mit 500 mm Breite und einer Vorschubgeschwindigkeit von 1 m/min entwickelt und erprobt. Angewandt werden solche Prozesse bei der Herstellung von organischen Photovoltaikzellen oder der Strukturierung von Batterieelektroden. Dort werden Graphitanoden strukturiert und so die Kapazität über die vergrößerte Oberfläche gesteigert.

Auch beim Zukunftsthema Wasserstoff spielen große strukturierte Oberflächen eine maßgebliche Rolle. Strukturierte Elektroden in Elektrolyseuren zeigen beispielsweise eine gesteigerte Aktivität der Wasserstoff-Bildung.

Vorträge und virtuelle Lab-Tour

Das Programm für den UKP-Workshop 2021 am 21. und 22. April umfasst je sechs Vorträge in drei Sessions pro Tag. Die virtuelle Führung durch die UKP-Labore des Fraunhofer ILT ist sicherlich eines der Highlights der Veranstaltung. Hier liegt der Fokus auf den Fortschritten bei der High-Power UKP-Bearbeitung, der roboterbasieren Bearbeitung und der sensorgestützten Bearbeitung bzw. Korrektur von Bauteilen.

Der Workshop findet in deutscher Sprache online statt. Die Anmeldung zum Workshop ist ab sofort möglich unter: https://www.ultrakurzpulslaser.de/de/ukp-workshop/anmeldung.html

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dipl.-Phys. Martin Reininghaus
Gruppenleiter Mikro- und Nanostrukturierung
Telefon +49 241 8906-627
martin.reininghaus@ilt.fraunhofer.de

Dr. rer. nat. Karsten Lange
Gruppe Mikro- und Nanostrukturierung
Telefon +49 241 8906-8442
karsten.lange@ilt.fraunhofer.de

Prof. Dr.-Ing. Arnold Gillner
Kompetenzfeldleiter Abtragen und Fügen
Telefon +49 241 8906-148
arnold.gillner@ilt.fraunhofer.de

Bildrechte bei Fraunhofer ILT, Aachen

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWOptence e.V.OptecNet
news-2232Tue, 06 Apr 2021 09:10:14 +0200Robust und anwendungsorientiert: Ein neuer Industriestandard zur Bestimmung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächenhttps://optecnet.de/http:///Alles sauber – fast ohne Putzen! Wer wünscht sich das nicht? Gerade im Sanitärbereich können selbstreinigende Keramik und Fliesen oder Glas für Duschkabinen nicht nur eine erhebliche Erleichterung im Alltag bieten, sondern auch die Lebensdauer der Produkte erhöhen.

Erreicht wird dieser Selbstreinigungseffekt zum Beispiel durch den Einsatz photokatalytisch aktiver Materialien oder Oberflächenbeschichtungen. Fällt Licht der geeigneten Wellenlänge auf die photokatalytisch aktive Oberfläche, werden organische Verunreinigungen abgebaut. Zusätzlich gibt es einen zweiten Effekt: Durch das Licht erfolgt eine sogenannte »Hydrophilisierung« der Oberfläche, sie wird »wasserliebend«, d. h. Wasser bildet einen Film, der die Schmutzpartikel unterwandern kann, so dass sie sich leichter abspülen lassen. Um die photokatalytische Aktivität verschiedener Produkte vergleichen zu können, findet die Deutsche Industrienorm DIN 52980:2008 Anwendung, wobei der Nachweis über den Abbau von Methylenblau erfolgt. In der Vergangenheit kam es dabei in der Praxis immer wieder zu starken Schwankungen der Messergebnisse und auch in der wissenschaftlichen Literatur wurde eine Reihe von Schwachpunkten des aktuellen Verfahrens aufgezeigt. 

»Für das Fraunhofer-Institut für Schicht-und Oberflächentechnik IST war das ein Anlass, gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung einen robusten und anwendungsnahen deutschen Industriestandard zur Charakterisierung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächen zu entwickeln«, erklärt Frank Neumann, Leiter der Arbeitsgruppe Photo- und elektrochemische Umwelttechnik am Fraunhofer IST. »Das Kooperationsprojekt war auch für die MRC eine exzellente Gelegenheit, spannende Ansätze aus der Forschung aufzugreifen, um sie zusammen mit unseren langjährigen Partnern in die Normungsarbeit einzubringen und in neue Produktideen zu überführen«, bestätigt Dr. Marcus Götz, Geschäftsführer der MRC Systems GmbH aus Heidelberg. 

Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projekts haben die Partner MRC Systems GmbH (Heidelberg), BCE Special Ceramics GmbH (Mannheim), das Forschungsinstitut Glas/Keramik FGK (Höhr-Grenzhausen) und das Fraunhofer IST (Braunschweig) die Spezifikationen der bisherigen Messmethodik untersucht und Vorschläge für Anpassungen und Neuerungen in einem Revisionsentwurf der Norm erarbeitet. Hierbei wurden neben einem neuen Prüfverfahren für großformatige Proben auch neue Prüfstandards entwickelt. Sie bestehen aus langzeitstabiler Keramik mit definiert abgestufter photokatalytischer Beschichtung. Die Standards wurden charakterisiert und im Hinblick auf ihre Wiederverwendbarkeit untersucht. 

Ein vom Fraunhofer IST koordinierter Rundversuch zeigt, dass die Messergebnisse unter Verwendung des im Projekt entwickelten Standards und der neuen Prüfmethodik wesentlich präziser und zuverlässiger sind als bei dem ursprünglichen Verfahren: Der Variationskoeffizient der Vergleichspräzision beträgt statt ursprünglich 30,6 Prozent nur noch 4,95 Prozent. Das Fraunhofer IST und das Forschungsinstitut für Glas/Keramik (FGK) engagieren sich aktiv im Arbeitsausschuss Photokatalyse des Deutschen Instituts für Normen DIN. Bereits während der Projektlaufzeit erfolgte stets ein enger Austausch mit den dort vertretenen Institutionen und Industriebetrieben, um die Praxistauglichkeit der erzielten Ergebnisse sicherzustellen.

Die Durchführung des Forschungsvorhabens »Entwicklung eines robusten und anwendungsnahen deutschen Industriestandards zur Bestimmung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächen – DePhakto« wurde durch eine Förderung im Rahmen des Programms »WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen« mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – BMWi mit dem Förderkennzeichen FKZ 03TNG016C ermöglicht.

Weitere Informationen

Kontakt:

Sandra Yoshizawa
Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54E | 38108 Braunschweig
Telefon +49 531 2155-505 | Fax -900
Mailto: sandra.yoshizawa(at)ist.fraunhofer.de

 

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news-2229Thu, 01 Apr 2021 10:48:50 +0200STMicroelectronics und OQmented entwickeln, produzieren und vermarkten gemeinsam Laserscanner-Lösungen auf der Basis von MEMS-Spiegelnhttps://optecnet.de/http:///In einem Abkommen zwischen beiden Unternehmen geht es im Kern um die Steigerung der Entwicklung und Kapazität für ultrakompakte, stromsparende Laserscanner zur weiteren Expansion des Markts

Genf (Schweiz) und Itzehoe (Deutschland), den 29. März 2021 - STMicroelectronics (NYSE: STM), ein weltweit führender Halbleiterhersteller mit Kunden im gesamten Spektrum elektronischer Applikationen, und OQmented, ein auf MEMS1-Spiegeltechnologie fokussiertes Deep-Tech-Startup, haben in einem Vertrag die Weiterentwicklung der Technologie für den Augmented-Reality- und den 3D-Sensing-Markt vereinbart. Ziel der gemeinschaftlichen Initiative ist es, auf der Basis des Know-hows beider Unternehmen die Technologie und die Produkte weiterzuentwickeln, auf denen die führenden, auf MEMS-Spiegeln beruhenden LBSLösungen (Laser-Beam Scanning) auf dem Markt basieren.

Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier.

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news-2228Wed, 31 Mar 2021 13:33:43 +0200PanDao - Herzlich Willkommen bei bayern photonicshttps://optecnet.de/http:///PanDao, das Startup aus St. Gallen, ist neues Mitglied bei bayern photonics. PanDao schließt mit einer Software die Lücke zwischen Optikdesign und Fertigung und hilft dem Anwender, Kosten zu sparen, indem diese die minimalen Fertigungskosten berechnet.Mit diesen Kompetenzen bereichert die Neugründung mit den Verantwortlichen Marco Tinner und Oliver Fähle unser Netzwerk und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Mehr Informationen unter www.pandao.ch

 

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news-2227Wed, 31 Mar 2021 12:52:38 +0200Gigahertz Optik -SphereSpectro 150H - UV-VIS-IR Spektrophotometerhttps://optecnet.de/http:///Das SphereSpectro 150H - UV-VIS-IR Spektrophotometer verkürzt die Arbeitszeit in Ihrer Messanwendung und liefert binnen Sekunden hochpräzise, absolute Messergebnisse.Messen Sie zeitgleich den spektralen Absorptionskoeffizienten (µa) als auch den spektralen, effektiven Streukoeffizienten (µs -auch reduzierter Streukoeffizient genannt) von diffusen Proben, egal ob fest oder flüssig.

Das Tischgerät verfügt über eine großen Probenraum mit mehreren Befestigungsoptionen, welches das Einlegen der Proben genauso einfach gestaltet, wie die Auswertung am Bildschirm. Um Ihnen die „Plug & Play“-Auswertung Ihrer streuenden Medien im Sekundentakt zu ermöglichen wird Ihnen ein intuitives Software-Paket bereitgestellt.

Bestens geeignet für Materialanalyse, Biophotonik, Inhaltsbestimmung oder Qualitätssicherung, Lebensmittelanalyse, Pharmazie oder Kosmetik.

Damit Sie einen schnellen Einblick in die innovative Technologie zur gleichzeitigen Bestimmung der Streuung und der Absorption eines Volumenkörpers bekommen, empfehlen wir Ihnen dieses Video.

Mehr Infos zum SphereSpectro 150H finden Sie hier.


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news-2226Tue, 30 Mar 2021 16:07:41 +0200TRIOPTICS und TechnoTeam geben strategische Entwicklungs-Partnerschaft bekannthttps://optecnet.de/http:///Viele Hersteller aus dem Bereich Consumer Electronics und der Automobilindustrie sind darauf angewiesen, die Abbildungsqualität ihrer Display-Produkte, z.B. VR/AR-Headsets, Head-up-Displays unter verschiedenen Aspekten genau zu analysieren. Dabei müssen sowohl photometrische Eigenschaften (Farbe und Leuchtdichte) als auch Abbildungseigenschaften (Modulations-Transfer-Funktion, Verzeichnung) in Kombination charakterisiert werden. Künftig werden die Unternehmen TechnoTeam und TRIOPTICS ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft bündeln. Ziel ist die Entwicklung eines Messgerätes, das beide Messprozesse in einem Gerät integriert.Die Firma TechnoTeam Bildverarbeitung GmbH hat ihre Kernkompetenz im Bereich der ortsaufgelösten Licht- und Farbmesstechnik, während die TRIOPTICS GmbH der weltweit führende Anbieter für MTF Messtechnik ist. Für die Vermessung von Projektoren, Headsets, Head-up-Displays und Displays ist beides sehr wichtig und eine Kombination beider Messtechniken in einem Gerät bietet Produktionsvorteile für die Kunden. 
www.trioptics.de
Daniela HoeseTRIOPTICS GmbHTechnoTeam Bildverarbeitung GmbH

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news-2224Tue, 30 Mar 2021 12:41:11 +0200Zusammenschluss von Heidelberg Instruments und Multiphoton Opticshttps://optecnet.de/http:///Ab sofort ist die Multiphoton Optics GmbH eine 100-prozentige Tochter von Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH. Diese Bündelung von Entwicklungskraft und Technologien für die Herstellung von Kleinststrukturen unterstreicht die globale Bedeutung deutscher Forschung, Entwicklung und Produktion von direkt schreibenden Laseranlagen für die Mikrostrukturierung. "Heidelberg Instruments ist der perfekte Partner für uns, da durch den Zusammenschluss sowohl die Kunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Technologie selbst profitieren. Das weltweite Netzwerk von Heidelberg Instruments steigert unsere Sichtbarkeit und ermöglicht es uns, neue Systeme auf der Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation zu entwickeln, um immer mehr Kunden bei der Umsetzung ihrer Anwendungen und Ideen zu unterstützen", sagt Dr. Benedikt Stender, der künftig als alleiniger Geschäftsführer von Multiphoton Optics fungiert. Dr. Boris Neubert, der in der MPO-Geschäftsführung bisher für Operations verantwortlich war, wird aus Heidelberg Instruments heraus die Integration des Unternehmens vorantreiben.

Pressemitteilung als pdf

https://multiphoton.de/

Sonja Pfeuffer - Multiphoton Optics GmbH - Heidelberg Instruments

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NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2223Tue, 30 Mar 2021 12:20:41 +0200SCHOTT testet Glasherstellung mit grünem Wasserstoff erfolgreichhttps://optecnet.de/http:///Die Glasindustrie wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik. Das Problem: Für jährlich rund 7 Millionen Tonnen verkaufsfähigen Glases fallen derzeit pro Jahr rund 5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen an. Das liegt vor allem an der Glasschmelze: Um Quarzsand, Kalk und Soda zu Glas zu verschmelzen, braucht es Temperaturen von rund 1.600 Grad Celsius. Um diese zu erreichen, kommen bisher mit Erdgas betriebene Schmelzwannen zum Einsatz. Grüner Wasserstoff könnte das Problem lösen: So entsteht bei der Verbrennung von Wasserstoff lediglich Wasserdampf – kein CO2. Im Kopernikus-Projekt P2X des BMBF ist nun erstmalig ein Test zur Glasschmelze mit Wasserstoff erfolgreich abgeschlossen worden: Die SCHOTT AG hat in seinem Werk in Mainz acht Wochen lang eine Technikums-Schmelzanlage mit Wasserstoff befeuert – und das Erschmelzen von drei verschiedenen Gläsern getestet. Das Ergebnis: Bei der Befeuerung mit Wasserstoff und Sauerstoff konnte eine ähnliche Brennerleistung mit ähnlichen Temperaturen und ähnlicher Glasqualität erreicht werden wie beim Betrieb mit Erdgas und Sauerstoff.
Weitere Informationen: https://lnkd.in/dvYzJm9
SCHOTT

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news-2222Tue, 30 Mar 2021 11:18:40 +0200Durch Wände messen mit IRIS von Polytechttps://optecnet.de/http:///Mithilfe des neuen MSA-650 IRIS Micro System Analyzer von Polytec aus Waldbronn können die MEMS-Entwickler direkt durch die Siliziumkappe des Bauelementes hindurch die Bewegung der MEMS-Komponenten hochaufgelöst und in Echtzeit erfassen. Dabei sind Frequenzen von bis zu 25 MHz möglich.Die Basis hierfür ist eine innovative, patentierte Messtechnik bestehend aus einem speziellen Infrarot-Interferometer. Die integrierte IR-Kamera schaut ebenfalls durch die Kappe hindurch, liefert hochaufgelöste Bilder der MEMS-Mechanik und ermöglicht mittels stroboskopischer Videomikroskopie eine Messung der planaren Bewegungskomponente („In-Plane“).

Zu den Hauptvorteilen des neuen MSA zählen die schnelle Messung unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ohne aufwendige Präparation sowie die exzellente Datenqualität aufgrund der kurzkohärent-interferometrischen Unterdrückung von Störeinflüssen.

Weitere Informationen sowie die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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news-2225Mon, 29 Mar 2021 23:48:00 +0200PanDao - herzlich willkommen bei Optencehttps://optecnet.de/http:///PanDao, das Startup aus St. Gallen, ist neues Mitglied bei Optence. PanDao schließt mit einer Software die Lücke zwischen Optikdesign und Fertigung und hilft dem Anwender, Kosten zu sparen.Mehr Informationen unter www.pandao.ch Mit diesen Kompetenzen bereichert die Neugründung mit den Verantwortlichen Marco Tinner und Oliver Fähle unser Netzwerk und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

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news-2221Thu, 25 Mar 2021 12:31:02 +0100WeLASER: Technische Alternative im Unkrautmanagementhttps://optecnet.de/http:///Anstatt chemische Produkte einzusetzen, soll zukünftig das Wachstumszentrum von Unkräutern mittels Laserstrahlung letal geschädigt werden. Die Grundlage dafür wollen die Partner im EU-Projekt WeLASER schaffen. Das Vorhaben vereint Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus dem Agrarbereich aus acht EU-Staaten, unter anderem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Die Partner wollen in den nächsten drei Jahren die Wirksamkeit eines Lasersystems an ausgewählten Nutzpflanzen testen.Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung und der Notwendigkeit, den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zu reduzieren, strebt WeLASER eine nachhaltigere Unkrautbehandlung an. Konventionelle mechanische Methoden können die Bodeneigenschaften verschlechtern und nützliche Bodenorganismen schädigen. Außerdem erzielen sie bei der Unkrautbekämpfung in der Reihe nur unbefriedigende Ergebnisse.

Mit Laser, KI und IOT gegen Unkraut
Die WeLASER-Lösung konzentriert sich daher auf eine nicht-chemische Unkrautbekämpfung. Die Idee dahinter ist, das Wuchszentrum des Unkrauts mit hohen Energiedosen einer Hochleistungs-Laserstrahlquelle zu schädigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH entwickeln dafür ein Bildverarbeitungssystem, das mittels künstlicher Intelligenz (KI) Nutzpflanzen von Unkraut unterscheidet. Dieses System trainieren sie außerdem darauf, die Position der Unkrautmeristeme zu erkennen. Mit den Zielkoordinaten wird am LZH ein robustes, mehrreihiges Scannersystem angesteuert, so dass der Laserstrahl auf das Wuchszentrum ausgerichtet werden kann.

Für den Einsatz auf dem Feld sollen die Systeme auf einem autonomen Fahrzeug installiert werden. Koordiniert werden sie dann über einen intelligenten Controller, der Internet of Things (IOT)- und Cloud-Computing-Techniken nutzt, um landwirtschaftliche Daten zu verwalten und einzusetzen.

Prototyp bis 2023
Das LZH entwickelt weiterhin Konzepte, wie die Lasersicherheit für alle beteiligten Personen wie Landwirte und Maschinenbediener gewährleistet werden kann. Testen wollen die Partner den Prototypen an Zuckerrüben-, Mais- und Wintergetreidekulturen. Der Prototyp soll zum Projektende, also 2023, zur Verfügung stehen und dann für die Kommerzialisierung weiterentwickelt werden.

Die Technologie des WeLASER-Projekts bietet eine saubere Lösung für das Unkrautproblem und trägt dazu bei, die Chemikalienbelastung der Umwelt deutlich zu verringern.

Über WeLASER
WeLASER ist ein europäisches Innovationsprojekt, das im Rahmen des Programms "Horizont 2020" finanziert wird. Es wird vom spanischen Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC, dt.: Rat für wissenschaftliche Forschung) koordiniert. Beteiligt sind weiterhin: Futonics LASER (Deutschland), Laser Zentrum Hannover e.V. (Deutschland), die Abteilung für Pflanzen- und Umweltwissenschaften der Universität Kopenhagen (Dänemark), AGREENCULTURE SaS (AGC, Frankreich), Coordinadora de Organizaciones de Agricultores y Ganaderos (COAG, dt.: Koordinator der Landwirte und Viehzuchtorganisationen; Spanien), die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Bologna (Italien), Instytut Ekologii Terenów Uprzemysłowionych (IETU, dt.: Institut für Ökologie der Industriegebiete; Polen), die Fakultät für Agrarökonomie der Universität Gent (Belgien) und Van den Borne Projecten BV (VDBP; Niederlande).

Mit Hilfe der europäischen Fördermittel will im Forschungsvorhaben WeLASER eine große Gruppe von Akteuren und Interessenvertretern Fortschritte bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität erzielen und gleichzeitig die Umwelt nachhaltiger gestalten sowie die Gesundheit von Tier und Mensch verbessern.

Mehr Informationen: https://welaser-project.eu/

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

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Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-2220Thu, 25 Mar 2021 11:13:33 +0100Ringvorlesung Optik erfolgreich gestartethttps://optecnet.de/http:///222 Studierende aus ganz Deutschland und darüber hinaus nahmen an der Auftakt-Vorlesung der deutschlandweiten Ringvorlesung Optik am 24.3.21 teil. Der interaktiv gestalteten Vorlesung von Prof. Dr. Michael Totzeck von der Universität Konstanz und der Carl Zeiss AG zum Thema „Photonics technologies for the fabriction of integrated circuits“ folgte eine lebhafte Diskussion.Mit der Ringvorlesung Optik können Studierende während des Sommersemesters wöchentlich einen Einblick in Schwerpunkte jenseits der eigenen Hochschulen erhalten. Dozenten von Universitäten und Hochschulen halten Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm. Ziel der Ringvorlesung Optik ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen. Am 31.3.21 wird Prof. Dr. Jürgen Czarske, TU Dresden über  „Computational Adaptive Laser Metrology for Biomedicine” vortragen.

Die Ringvorlesung richtet sich primär an Studierende im Master, aber auch besonders Interessierte im höheren Bachelorsemester bzw. Doktoranden sind zur Teilnahme eingeladen, um ihre Perspektiven in der Photonik zu erweitern. Interessierte aus der Industrie können sich an einer Hochschule oder Universität Ihrer Wahl als Gasthörer einschreiben um an der 2SWS umfassenden Ringvorlesung teilzunehmen.

Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt. Die Durchführung organisiert Prof. Dr. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2219Thu, 25 Mar 2021 08:52:11 +0100OptecNet Deutschland ist offizieller Partner der Messe VISIONhttps://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland, der bundesweite Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien pflegen bereits seit Langem einen regelmäßigen fachlichen Austausch mit der Messe Stuttgart als Veranstalter mehrerer internationaler Fachmessen zu den Optischen Technologien und deren Anwendungsbranchen.OptecNet Deutschland ist nun offizieller Partner der „VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung“. Die VISION in Stuttgart ist zentraler Treffpunkt für alle Anbieter und Dienstleister rund um das vielfältige Spektrum der Bildverarbeitung. Rund 500 Aussteller und über 11.000 Fachbesucher waren in 2018 auf der VISION.

Gemeinsam mit der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine bot die VISION eine einzigartige digitale Plattform für Start-ups, um neueste Entwicklungen in der Bildverarbeitung vorzustellen. Das Photonics BW Mitglied HD Vision Systems ist mit seinem Thema „Light field and Deep Learning-based Machine Vision“ zum „VISION Start-up 2020“ gekürt worden. Der Preis umfasst einen Standplatz auf der kommenden VISION 2021. HD Vision Systems wird dies nutzen, um neue KI-basierter Bildverarbeitungslösungen zu präsentieren.

Das Ziel der Partnerschaft zwischen OptecNet Deutschland und der VISION ist es, den für zahlreiche Anwendungsfelder wichtigen Bereich der Bildverarbeitung voran zu treiben und die Applikationspotenziale noch stärker in die Breite zu tragen.

Merken Sie sich bereits jetzt den Termin für die kommende VISION vom 5. – 7. Oktober 2021 vor und informieren Sie sich über neueste Produkt- und Dienstleistungsinnovationen.

Alle Informationen zur Messe erhalten Sie unter www.vision-messe.de

Official website in english: www.vision-fair.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenPressemeldung
news-2218Wed, 24 Mar 2021 16:48:55 +0100PR-Experten unterstützen bei Content, Pressearbeit, Marketing und Leadshttps://optecnet.de/http:///Virtuelle Messen und kaum Kundenbesuche – auch für die Photonik-Unternehmen werden Marketing und Lead-Generierung in diesen Zeiten zu einer ganz besonderen Herausforderung. Vor allem professioneller Content und Fachmedien-Know-how können entscheidend dabei helfen, neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen. Die Redakteure der vormaligen photonik-Redaktion bieten Unterstützung bei Content Creation, PR, Publishing, Lead-Generierung und Marketing-Strategie.Virtuelle oder hybride Messen und stark eingeschränkter Kundenkontakt sowie ein Wandel bei den Fachmedien: Für KMU der Photonik werden Marketing und Lead-Generierung zu einer Herausforderung von neuer Qualität. Denn Technologieunternehmen, die erklärungsbedürftige Produkte entwickeln und produzieren, brauchen jetzt neue Strategien, um ihre anspruchsvollen und oftmals hochspezialisierten Kunden zu erreichen.

Das Content-Marketing ist ein bewährter Ansatz, um diese Zielgruppen, zum Beispiel in den weit verzweigten und stark differenzierten Marktsegmenten der Photonik, über Fachartikel, Blogbeiträge, Interviews oder Podcasts anzusprechen. Da es viel Zeitaufwand, umfassendes Fachwissen und redaktionelles Know-how erfordert, hochwertige Inhalte zu erstellen, zu verbreiten und für verschiedene Medienkanäle wie Fachzeitschriften, Newsletter, Websites, Blogs, Corporate Media oder Social Media zu optimieren, ist hier professionelle Unterstützung hilfreich.

Das kompetente Redaktionsteam der ehemaligen Fachzeitschrift photonik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Erstellen und Managen von Fach- und Produktbeiträgen sowie F&E-Berichten in deutscher und englischer Sprache, in der analogen und digitalen Pressearbeit sowie im Content-Marketing.

Dr. Matthias Laasch und Dr. Matthias Gerlach unterstützen die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik einschließlich der Quantentechnologien individuell bei ihren Content-, PR-, Publishing- und Marketing-Projekten.

Kontakt

laasch:tec  Dr. Matthias Laasch technology editorial consulting, E-Mail laaschtec(at)icloud.com,
Tel.
+49 (0) 179/4815723, linkedin.com/in/drlaasch/

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetPressemeldung
news-2217Wed, 24 Mar 2021 16:26:57 +0100Forschungsverbund trägt zu weniger Verpackungsmüll beihttps://optecnet.de/http:///Das BMBF-Forschungsvorhaben „Tasteful“ vereint Tracer-Based-Sorting mit Objekterkennung und Künstlicher Intelligenz. Teil des Forschungsverbundes sind die drei Photonics BW Mitglieder HD Vision Systems GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Hochschule Pforzheim sowie die Polysecure GmbH und das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik.Nur 12% der drei Millionen Tonnen an Kunststoff-Verkaufsverpackungen in Deutschland werden rezykliert und zur Herstellung neuer Kunststoffverpackungen verwendet. Der Rest wird häufig verbrannt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher in seinem Programm „KMU innovativ – Ressourceneffizienz“ mittelständische Unternehmen, die mit innovativen Ideen entscheidend zur Umweltentlastung beitragen möchten. Die Polysecure GmbH aus Freiburg ist eines von ihnen und revolutioniert mit seinen fluoreszierenden, anorganischen Markern (englisch: tracer) die Verpackungssortierung und somit das Recycling. Innerhalb des sogenannten „Tracer-Based-Sorting“ wird den Kunststoff-Verpackungen mithilfe des Tracers ein spezifischer Sortiercode zugeordnet. Diese Technologie trägt zu einer erhöhten Verlässlichkeit und Effizienz für die Sortierung von Abfällen bei.

Durch das Forschungsvorhaben „Tracer Based Sorting – Effizient und Flexibel“ (Tasteful) soll die Effizienz und Praktikabilität der TBS-Sortiertechnologie erhöht werden. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Verbesserung der Anregungstechnologie, der Erweiterung des Tracer- und Sortiercode-Portfolios und der Erweiterung der Sortiertechnik um Objekterkennungssysteme beitragen.

Um schnell anwendungsreife Lösungen zu generieren, arbeitet Polysecure mit verschiedenen Forschungspartnern zusammen. HD Vision Systems aus Heidelberg stellt optische Prüfsysteme und verarbeitende neuronale Netze bereit, die speziell an die neue Anwendung angepasst werden. Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik aus Augsburg widmet sich der Objekterkennung und Tracer-Identifikation auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Das KIT entwickelt zusammen mit Polysecure neue Tracer-Substanzen während die Hochschule Pforzheim abfallwirtschaftliche Untersuchungen durchführt und den Markteintritt der Technologie unterstützt.

Wir wünschen dem Forschungsverbund viel Erfolg bei der Weiterentwicklung dieser hochinnovativen Technologie!

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2216Wed, 24 Mar 2021 11:51:40 +0100Laserverstärker für laserbasierte Kommunikation im Allhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen einer Studie für die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) an einem Laserverstärker im Bereich zwischen 1000 nm und 1100 nm, der zukünftig für die laserbasierte Kommunikation im All eingesetzt werden könnte.Langfristiges Ziel des ESA-Projekts HydRON ist es, ein rein optisches Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, das Übertragungsraten im Bereich Terabit pro Sekunde ermöglicht. Notwendig sind dafür Satelliten mit Laserterminals, die 10 oder mehr optische Kanäle beinhalten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gruppe Solid State Lasers des LZH werden dafür den notwendigen Verstärker entwickeln. Die Herausforderung: Der Verstärker muss eine bestimmte Mindesteffizienz erreichen, damit er später auf Satelliten eingesetzt werden kann. Bei der Entwicklung können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Erfahrungen in der Faserverstärkerentwicklung für die Gravitationswellendetektion bauen.

Im Rahmen der Studie prüft das LZH zurzeit, wie die Signale einer rein optischen Kommunikation über Laser verstärkt werden könnten. Denn die Verstärkung wäre die Grundlage für eine laserbasierte Satellitenkommunikation.

Teil des Auftrags ist es ebenso, das System mit dem Blick auf Weltraumtauglichkeit zu evaluieren. Dies schränkt die Auswahl der einzusetzenden Komponenten ein. Daher testet das LZH im Zweifelsfall Komponenten direkt während der Entwicklung auf ihre Weltraumkompatibilität.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2214Wed, 24 Mar 2021 08:24:39 +0100Das von LASER COMPONENTS vertriebene LaserLight gewinnt den Prism Award 2021https://optecnet.de/http:///Olching, 23. März 2021 - LaserLight W-IR SMD, der weltweit erste Weißlicht-Chip mit Umschaltfunktion wurde vom Photonik-Branchenverband SPIE mit dem Prism Award 2021 ausgezeichnet. Auf Befehl verwandelt er sich in einen IR-Emitter mit 905 nm oder 850 nm. Beide Lichtquellen sind auf demselben Chip von 7×7 mm untergebracht. Um die Montage auf der Platine zu erleichtern sind die SMDs optional auch mit Starboard erhältlich.Mit einem Lichtstrom von 450 Lumen und einer Leuchtdichte von 1000 Mcd/m² bietet die Lichtquelle von KYOCERA SLD Laser auch in dieser Doppelfunktion alle Vorteile der LaserLight-Weißlicht-Technologie wie eine hohe Reichweite und einen engen Abstrahlwinkel. Die IR-Wellenlängen werden mit einer Ausgangsleistung von 250 mW emittiert.
 
Die IR-Wellenlängen des SMD W-IR werden vor allem in Bewegungssensoren, Nachtsicht-Kameras und anderen professionellen Sicherheitssystemen eingesetzt. Hier eröffnet diese Neuentwicklung zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Statt Bewegungsmelder und Beleuchtung in zwei verschiedenen Bauteilen unterzubringen kann ein Element beide Funktionen übernehmen, sodass zum Beispiel eine Überwachungskamera automatisch den entsprechenden Bereich ausleuchtet, sobald sie etwas Verdächtiges wahrnimmt.
 
Der Chip wird in Europa und den USA durch LASER COMPONENTS vertrieben.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2213Fri, 19 Mar 2021 11:58:26 +0100Chromatischer Lichtteilcheneffekt für die Entwicklung photonischer Quantennetzwerke enthüllthttps://optecnet.de/http:///PhoenixD-Mitglied Prof. Dr. Michael Kues und seine Doktorandin Anahita Khodadad Kashi demonstrieren neuartigen, photonischen Interferenzeffekt, der den Weg zu großskaligen kontrollierbaren Quantensystemen bahnen könnte. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung. In einem Schlüsselexperiment ist es gelungen, die bislang definierten Grenzen für Photonenanwendungen zu überschreiten: Anahita Khodadad Kashi und Prof. Dr. Michael Kues vom Institut für Photonik und dem Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover haben einen neuartigen Interferenzeffekt demonstriert (siehe Video).

Die Wissenschaftlerin und der Wissenschaftler haben damit nachgewiesen, dass neue farbcodierte photonische Netzwerke erschlossen und die Zahl der involvierten Photonen, d.h. Lichtteilchen, skaliert werden können. „Diese Entdeckung könnte neue Maßstäbe in der Quantenkommunikation, den Rechenoperationen von Quantencomputern sowie den Quantenmessverfahren ermöglichen und ist mit bestehender optischer Telekommunikationsinfrastruktur umsetzbar“, sagt Kues.

Das entscheidende Experiment glückte im neu eingerichteten „Quantum Photonics Laboratory (QPL)“ des Instituts für Photonik und des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien an der Leibniz Universität Hannover. Dort gelang es Anahita Khodadad Kashi unabhängig erzeugte Photonen mit unterschiedlichen Farben, d.h. Frequenzen, quantenmechanisch zu interferieren und einen sogenannten Hong-Ou-Mandel-Effekt nachzuweisen.

Die Hong-Ou-Mandel-Interferenz ist ein fundamentaler Effekt der Quantenoptik, der die Grundlage für viele Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung bildet – vom Quantencomputing bis zur Quantenmetrologie. Der Effekt beschreibt, wie sich zwei Photonen beim Auftreffen auf einem räumlichen Strahlteiler verhalten und erklärt das Phänomen der quantenmechanischen Interferenz.

Die Forschenden konnten nun mittels Telekommunikationskomponenten einen Frequenzstrahlteiler realisieren und den Hong-Ou-Mandel-Effekt erstmalig zwischen zwei unabhängig erzeugten Photonen in der Frequenzdomäne nachweisen. Im Gegensatz zu anderen Dimensionen, wie z.B. der Polarisation (Schwingungsebene des elektrischen Feldes) oder der Position (räumliche Lokalisation) eines Photons, ist die Frequenz weitaus weniger störanfällig. „Zudem erlaubt unser Ansatz eine flexible Konfigurierbarkeit und einen Zugang zu hochdimensionalen Systemen, was in der Zukunft zu großskaligen kontrollierbaren Quantensystemen führen kann“, sagt Kues.

Dieses Zwei-Photonen-Interferenz-Phänomen kann als Fundament für ein Quanteninternet, nicht-klassische Kommunikation und Quantencomputer dienen. Das heißt, die Ergebnisse könnten für frequenzbasierte Quantennetzwerke eingesetzt werden. Eine weitere Besonderheit an der jetzt gemachten Neuentdeckung: Diese Steigerung der Leistungsfähigkeit ließe sich mit bestehender Infrastruktur, also gängigen Glasfaseranschlüsse für die Anbindung an das Internet, verwenden. Die Nutzung von Quantentechnologien zu Hause könnte damit also theoretisch in Zukunft ermöglicht werden.

„Ich war sehr erfreut, dass unser Experiment den Hong-Ou-Mandel Effekt in der Frequenzdomäne nachweisen konnte“, sagt Khodadad Kashi. Die Forscherin ist nach ihrem Masterabschluss im Fach Elektroingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Photonik an der Iran Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran im Jahr 2019 nach Hannover gewechselt. Seitdem verstärkt sie das siebenköpfige Team von Prof. Kues. Kues ist seit Frühjahr 2019 Professor an der Leibniz Universität Hannover und erforscht im Exzellenzcluster PhoenixD die Entwicklung von photonischen Quantentechnologien mittels der Mikro- und Nanophotonik.

Künftig werden Kashi und Kues weiter zu dem Thema der spektralen Hong-Ou-Mandel-Interferenz forschen. „Ich möchte das jetzige Experiment erweitern, um den Effekt für Quanteninformationsverarbeitung ausnutzen zu können“, sagt Khodadad Kashi.

Die Forschungsergebnisse werden erstmals in der aktuellen Ausgabe von „Laser & Photonics Reviews“ vorgestellt. Die Resultate wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Quantum Futur Projektes „PQuMAL“ (Photonische Quantenschaltkreise für das maschinelle Lernen) erzielt.

Originalartikel:
Anahita Khodadad Kashi, Michael Kues,
Spectral Hong-Ou-Mandel interference between independently generated single photons for scalable frequency-domain quantum processing

Laser & Photonics Reviews
https://doi.org/10.1002/lpor.202000464

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1 A
30167 Hannover

Mail:      sonja.smalian@phoenixd.uni-hannover.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2212Thu, 18 Mar 2021 12:25:13 +0100PhotonicsViews ist neues Publikationsmedium von Photonik Deutschland / Photonics Germanyhttps://optecnet.de/http:///Photonik Deutschland / Photonics Germany, die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien, konnte die etablierte Fachzeitschrift PhotonicsViews als Publikationsmedium mit großer internationaler Reichweite gewinnen.Photonics Germany wurde im Jahr 2020 ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Interessen der Hightech-Branche auf nationaler und internationaler Ebene mit vereinten Kräften zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten und Initiativen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land zu stärken. Insbesondere sollen die Rahmenbedingungen für die Photonik und Quantentechnologien weiter verbessert und Förderangebote zielgerichtet weiterentwickelt werden. Der Politik bietet sich Photonics Germany als repräsentativer Ansprechpartner speziell zu den Themen Förderpolitik, Gesetzgebung und Fachkräftesicherung an. Photonics Germany steht darüber hinaus internationalen Verbänden als zentraler Dialogpartner zur Verfügung.

Photonics Germany hat als eine der ersten Aktivitäten im Jahr 2020 drei Umfragen durchgeführt, um die Auswirkungen Corona-Pandemie auf die Photonik-Branche systematisch zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die Unternehmen überwiegend sehr robust aufgestellt sind und sich im Vergleich zu anderen Branchen in der Krise gut behaupten konnten, entweder durch Innovationen oder durch Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Die Ergebnisse sollen auch in die weitere Gestaltung von effizienten Hilfsmaßnahmen einfließen.

Die Photonik ist der Enabler für einen der ganz großen Technologietrends dieser Dekade – den Quantentechnologien. Durch gänzlich neue Produktlösungen auf diesem Gebiet werden signifikante Steigerungen in Dynamik, Auflösung und Sicherheit in zahlreichen technischen Anwendungsfeldern möglich. Für Photonics Germany sind die Quantentechnologien ein fachlicher Schwerpunkt. Ein deutschlandweiter Expertenkreis wurde im Jahr 2020 etabliert, der die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit den Unternehmen und die technische Nutzung und Kommerzialisierung vorantreibt. Nach einem erfolgreichen Auftakt finden nun regelmäßig Treffen mit stets aktuellen Schwerpunkten statt.

Photonics Germany publiziert künftig Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten sowie Berichte in der PhotonicsViews als etablierte Fachzeitschrift in der Photonik mit großer, internationaler Reichweite.

https://www.wileyindustrynews.com/en/photonicsviews

Die Mitglieder erhalten im Rahmen der Mitgliedschaft ab April regelmäßig eine Printausgabe der PhotonicsViews und sind herzlich zur Lektüre eingeladen.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2211Thu, 18 Mar 2021 11:29:50 +0100Mehr Licht für die Zukunft der Gravitationswellen-Astronomie https://optecnet.de/http:///Für leistungsstärkere Gravitationswellen-Detektoren haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI), des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und von der Leibniz Universität Hannover (LUH) ein neues Lasersystem entwickelt. Dieses vereint das maßgeschneiderte Licht von zwei Hochleistungslasern äußerst präzise. So ist es möglich, die optische Leistung des Lasersystems weiter zu erhöhen. Eingesetzt werden soll das System zukünftig in der erdgebundenen Gravitationswellendetektion. Das LZH entwickelt dafür, in Kooperation mit dem AEI, hochleistungsfähige Faserlaser. Diese sind aufgrund ihrer besonderen Laserstrahleigenschaften interessant und sollen daher in zukünftigen Generationen von Gravitationswellen-Detektoren eingesetzt werden. Diese Detektoren sollen zehnmal empfindlicher nach Gravitationswellen lauschen als die derzeitigen großen Detektoren LIGO, Virgo und KAGRA. Die Ergebnisse der Arbeit sind nun in der Fachzeitschrift Optics Express erschienen. Gefördert wurden die Arbeiten unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Mehr Informationen sind in der Pressemitteilung des AEI zu finden.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

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D-30419 Hannover

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Tel.: +49 511 2788-419
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news-2209Wed, 17 Mar 2021 08:37:40 +0100SCANLAB: Smartes Scannen für Lasermarkieraufgaben https://optecnet.de/http:///SCANLAB erweitert die bewährte SCANcube Produktfamilie Die SCANLAB GmbH, führender Anbieter von Laser-Scan-Lösungen, stellt ein neues Scan-System vor. Der SCANcube IV verfügt als erster Vertreter dieser Produktfamilie über optionale Rücklesefunktionen und damit über einen wichtigen Baustein zur Prozessüberwachung. Im Vergleich zum SCANcube III wurde die Systemlinearität um 30 Prozent verbessert. Das neue Gehäuse-Design ist nicht nur ansprechend, sondern auch funktionaler Bestandteil eines optimierten Wärmemanagements. Mit passenden Tunings kann der neue Scan-Kopf optimal für unterschiedliche Kundenbedarfe konfiguriert werden. Unverändert bleibt bei der neuen Scan-Kopf-Generation das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis. Die Anforderungen an ein Scan-System unterscheiden sich stark, je nachdem für welches Laserbearbeitungsverfahren es eingesetzt werden soll. Prozesse zur Laserbeschriftung oder -gravur beispielsweise stellen ganz andere Anforderungen an die Positioniergeschwindigkeit oder den Schleppverzug eines Systems als additive Verfahren im 3D-Druck. Um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen und dennoch eine flexible und kostengünstige Lösung anbieten zu können, stellt SCANLAB eine neue Generation der bewährten SCANcube-Familie vor.

Der neue SCANcube IV kann mittels verschiedener Tuning- und Spiegel-Varianten perfekt für den gewünschten Einsatz konfiguriert werden. In Kombination mit einer RTC-Ansteuerkarte stehen jetzt optional Rücklesefunktionen zur Systemüberwachung und -diagnose zur Verfügung. So können während der Bearbeitung die Ist-Position, die Temperatur und andere Statuswerte zuverlässig abgefragt werden.

Die gegenüber seinem Vorgänger, dem SCANcube III, um 30 Prozent verbesserte Systemlinearität erleichtert die Kalibrierung und ermöglicht präzisere Bearbeitungsergebnisse. Zudem gewährleistet das neue formschöne und staubdichte Gehäuse ein optimiertes Wärmemanagement und sorgt dafür, dass das System auch bei anspruchsvollen Anwendungen einen ‚kühlen Kopf‘ bewahrt. 

Zur Markteinführung ist der SCANcube IV ab sofort mit 10 mm oder 14 mm Apertur bestellbar.

Kontakt:
SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
D-82178 Puchheim
E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2208Tue, 16 Mar 2021 10:09:54 +0100Wie der 3D-Druck auf den Mond kommthttps://optecnet.de/http:///Podcast über die Arbeiten und Ergebnisse des Projekts MOONRISE.Beim Druckwelle-Podcast von  ingenieur.de und dem Verband Deutscher Ingenieure (VDI) berichtete Niklas Gerdes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), über die Arbeiten und Ergebnisse des Projekts MOONRISE. Dabei arbeiteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH und des  Instituts für Raumfahrtsysteme der  TU Braunschweig daran den 3D-Druck auf den Mond zu bringen.

Hier geht es zum Podcast.

Mehr Informationen zum Projekt MOONRISE.

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news-2207Tue, 16 Mar 2021 09:23:23 +0100Neue Köpfe für die Quantentechnologien https://optecnet.de/http:///Das Quantentechnologie-Kompetenzzentrum (QTZ) an der PTB verstärkt sein Kernteam.

Die zweite Quantenrevolution ist ausgerufen, die Forschungspläne sind aufgestellt und die anvisierten Meilensteine sind definiert. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist mit ihrer Messkunst hierbei ein zentraler Akteur – mit Spitzenforschung auf allen Gebieten der optischen, atomaren und elektrischen Quantentechnologien, die tiefgreifende Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft entwickeln und nun bereits an der Schwelle zur Kommerzialisierung stehen. Die PTB hat in diesem Zusammenhang ganz gezielt ihre Grundlagenforschung und ihre hochspezialisierten Dienstleistungen um ein anwendungsnahes Quantentechnologie-Kompetenzzentrum (QTZ) ergänzt. Mit dem QTZ unterstützt die PTB - zusammen mit Partnern aus der Industrie – gezielt die Überführung unterschiedlicher Quantentechnologien in die Anwendung mit wirtschaftlichem Potential. Um diese Aktivitäten zu stärken, werden nun weitere sechs Wissenschaftler*innen und Ingenieure*innen für die Themenfelder „Ionenfallenentwicklung und -fertigung“, „supraleitende Quantencomputer“, „optische Quantentechnologie“ und „Supraleitungssensorik“ mit der Möglichkeit einer dauerhaften Anstellung gesucht. Bewerbungsschluss ist der 12. April 2021.

An der PTB sind Quantentechnologien im Rahmen der Grundbeauftragung ein großes und vielfältiges Themenfeld, das sowohl Fragen der Grundlagenforschung als auch industrielle Anwendungsfälle umfasst. Insbesondere in der Quantenmetrologie und bei Quantensensoren ist die PTB dabei eine weltweit führende Institution. Beispiele für diese Spitzenforschung sind hochgenaue Quantenstandards für elektrische Größen, mikrostrukturierte Ionenfallen, Quantensensoren zur empfindlichen Messung von Magnetfeldern, Einzelphotonenquellen und -detektoren für die Quantenradiometrie und Quantenkryptographie sowie ultrastabile und genaue optische Uhren. Diese Bündelung von Infrastruktur (exzellente Laborausstattung) und Expertise (ausgezeichnete, sehr erfahrene Wissenschaftler) in Quantentechnologien zeichnet die PTB aus.

Das im Aufbau befindliche Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der PTB ergänzt diese grundlagenorientierten Arbeiten und unterstützt die gezielte Überführung von Quantentechnologien in die Anwendung mit wirtschaftlichem Potential. Das QTZ fungiert als zentraler Ansprechpartner für die Industrie an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung und anwendungsbezogener Entwicklung und soll es der deutschen Industrie ermöglichen, die herausragende metrologische und fachliche Kompetenz der PTB optimal zu nutzen. Dies schließt die Entwicklung von robusten Komponenten und Technologien, Dienstleistungen, unabhängige Charakterisierung und Qualifizierung von QT-Komponenten, Angebote zum Wissenstransfer und Ausbildung für Industriepartner sowie Standardisierungsaktivitäten ein. Als Orte des Austausches und der Kooperation mit der Industrie werden an den PTB-Standorten in Berlin und Braunschweig hierzu Anwenderplattformen aufgebaut.

Das bisherige QTZ-Kernteam wird nun zu einem Team von insgesamt zehn permanenten Mitarbeitern ergänzt, um die bisherigen Angebote der PTB durch einen Ausbau der Anwenderplattformen „Ionenfallenentwicklung und -fertigung“, „supraleitende Quantencomputer“, „optische Quantentechnologie“ und „Supraleitungssensorik“ zu stärken. Damit leistet das QTZ einen zentralen und umfassenden Beitrag zu Technologieentwicklungen in verschiedenen Basistechnologien für Quantencomputer, Quantensensorik, Quantenkryptographie und natürlich Quantenmetrologie.
ptb

Aktuelle Stellenausschreibungen

Ansprechpartner:
Dr. Nicolas Spethmann
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Leiter des Quantentechnologie-Kompetenzzentrums QTZ
Telefon: 0531-592-2009
E-Mail: nicolas.spethmann(at)ptb.de

Pressekontakt:
Imke Frischmuth
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2205Thu, 11 Mar 2021 12:37:21 +0100Erfolgreicher Schwerpunkt-Workshop „Technik der Hyperspektralsysteme“ https://optecnet.de/http:///Die Technik der Hyperspektralsysteme stand im Mittelpunkt des Schwerpunkt-Workshops im Rahmen des Projekts „HyperInno“ am 4. März 2021. Mehr als 40 Teilnehmende erhielten spannende Einblicke in die Hyperspektral-Kameratechnik, Beleuchtung mit LED, Rolle der Software und miniaturisierte Hyperspektralsysteme.Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde gaben vier Fachvorträge Einblicke in die Funktionsweise und vielfältigen technischen Ausgestaltungsmöglichkeiten von Hyperspektralsystemen. Dr. Inga Niedermaier von der inno-spec GmbH stellte zunächst die „Pushbroom-Kamerasysteme“ zur hyperspektralen Bildgebung vor. Diese ermöglichen die Echtzeit-Kontrolle von chemischen Zusammensetzungen oder Abweichungen und differenzieren zwischen unterschiedlichen Farben und Schichtdicken.

Der zweite Fachvortrag von Dr. Peter Rotsch (OSA Opto Light GmbH) widmete sich LEDs, die als maßgeschneiderte Strahlungsquellen eine optimale Grundlage für die hyperspektrale Bildgebung darstellen. Die wichtige Rolle der Systemintegration und verschiedener Softwarekomponenten wurde anschließend durch den Vortrag von Marc Henzler (LuxFlux GmbH) deutlich. Der vierte Fachvortrag von Dr. Dominik Rabus, RABUS.TECH, gab Einblicke in die Technologie von miniaturisierten Hyperspektralsystemen und bezog dabei sowohl Herausforderungen als auch Lösungsmöglichkeiten mit ein.

Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Wünsche für Themen zu äußern, die in weiteren Schwerpunkttreffen näher beleuchtet und beim Innovationsforum am 20. Mai 2021 vorgestellt werden sollen. Außerdem konnten sie im Rahmen von „virtuellen Kaffeetischen“ mit den Referenten und untereinander in Kontakt treten.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Workshop und freuen uns auf den weiteren Austausch. Ein weiteres Schwerpunkttreffen mit thematischem Fokus auf dem System- bzw. Sensordesign wird für voraussichtlich den 16. April geplant. Ein Schwerpunkttreffen zur Prozesstechnik ist ebenfalls in Vorbereitung. Außerdem laden wir Sie herzlich zu unserem nächsten Schwerpunkt-Workshop „Medizintechnik“ mit weiteren Einblicken in Technik und Anwendungen am 22. April 2021 ein.

Wir freuen uns jederzeit über neue Projektteilnehmer aus ganz Deutschland und greifen gerne Ihre Themenwünsche für die kommenden Schwerpunkttreffen und das Innovationsforum auf. Die Teilnahme an den Workshops und dem Innovationsforum sind kostenlos und offen für alle interessierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail an info(at)photonicsbw.de.

Weitere Informationen über das Projekt „HyperInno“ erhalten Sie unter
https://photonicsbw.de/projekte/hyperinno/

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news-2204Thu, 11 Mar 2021 11:50:14 +0100Technologie des Braunschweiger Fraunhofer-Instituts landet auf dem Marshttps://optecnet.de/http:///Im neuen Mars-Rover »Perseverance« ist ein optischer Interferenzfilter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik, kurz Fraunhofer IST, verbaut. Er hilft dem Rover der NASA bei der Untersuchung des Staubs in der Atmosphäre des Planeten – und das unter den extremen Bedingungen.Nach über einem halben Jahr und 472 Millionen Kilometern Reise ist der neue Mars-Rover »Perseverance« erfolgreich auf dem Mars gelandet und liefert schon seit der Landung spektakuläre Bilder des Nachbarplaneten. Das Ziel: Wichtige Erkenntnisse über etwaiges Leben auf dem Mars gewinnen. Dafür ist in dem eine Tonne schweren Rover umfangreiche, hochsensible Technik verbaut – auch aus Deutschland. Vom Fraunhofer IST aus Braunschweig ist ein spezieller optischer Filter integriert.

Konkret befindet sich der Filter in einem optischen Sensor zur Staubcharakterisierung im »Mars Environmental Dynamics Analyzer«, kurz MEDA. »Der MEDA führt Wettermessungen durch, u. a. werden Windgeschwindigkeit und -richtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemessen, aber auch Strahlung sowie Menge und Größe von Staubpartikeln in der Marsatmosphäre«, skizziert Dr. Michael Vergöhl, Leiter der Abteilung Niederdruckplasmaverfahren des Braunschweiger Fraunhofer IST, das System. In seiner Abteilung werden mit einer speziellen Beschichtungsanlage, dem Sputtersystem EOSS®, u. a. hochpräzise optische Filtersysteme entwickelt. »Bei unseren Entwicklungen handelt es sich stets um Spezialanfertigungen – so ist im Rover ein für diesen Anlass hergestellter Bandpassfilter im Einsatz.«

Mars-Staub gibt Aufschluss über Klimageschichte

Der Mars Environmental Dynamics Analyzer soll im Zuge der Mission wesentlich dazu beitragen, die Erforschung des Mars durch Menschen vorzubereiten. Bereitgestellt werden in diesem Zusammenhang etwa tägliche Wetterberichte, Informationen zu den Strahlungs- und Windmustern und Erkenntnisse hinsichtlich der staubigen Oberfläche des Mars, die den Planeten dominiert. Jene Oberfläche ist übrigens der Grund, warum der Mars auch »Roter Planet« genannt wird: Denn für die rötliche Färbung sorgt der Eisenoxid-Staub – quasi Rost – , der die Oberfläche überdeckt. Der Staub auf dem Mars, er verrät ganz wesentlich etwas über die Geschichte des Planeten und gibt Aufschlüsse über die dortige Klimageschichte.

Projektleiter Stefan Bruns erläutert dazu die mit dem Vorhaben verbundenen, besonderen Herausforderungen: »Der sogenannte‚ ›Winkelshift‹, d. h. die Verfälschung der Messung durch schräg einfallendes zu detektierendes nahes Infrarot-Licht muss möglichst gering ausfallen, gleichzeitig muss der Filter die extreme Gamma-, Protonen- und ionisierende Strahlung vor Ort aushalten. Außerdem ist ein wesentlicher Aspekt die Temperaturstabilität: Auch bei sehr tiefen Temperaturen bis zu -120 Grad Celsius darf sich der durchgelassene Wellenlängenbereich von 950 nm, das sogenannte Passband, nicht gravierend verschieben.« Durch das Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial (deutsch: Nationales Institut für Luft- und Raumfahrttechnik), kurz INTA, wurden im Vorfeld der Mission fast vier Jahre lang umfangreiche und teilweise schärfste Tests im Vakuum mit Blick auf Druck- und Temperatur-Bedingungen durchgeführt. Dabei wurde der Filter beispielsweise 3000 Mal einem schnellen Temperaturwechsel zwischen -45 ° und 135 °C ausgesetzt. »Das System soll ja schließlich nicht nach ein paar ›Marstagen‹ ausfallen«, erklärt Bruns.

Stabile Leistungen unter besonderen Umwelteinflüssen

Die Sensoren des MEDA sind im Rover an unterschiedlichen Positionen integriert, unter anderem am »Hals« des Geräts, an der Frontseite sowie im Innenteil. Die Sensorik für Strahlungsbelastung und Staub befinden sich auf der Oberseite des Rovers. Dort eingesetzt: Der Filter des Fraunhofer IST. »Die Aufgabe des Filters ist es, nur Licht im ›nahen‹ Infrarot-Bereich durchzulassen. Dabei geht es darum, den Staub auf der Oberfläche des Mars zu erkennen«, schildert Bruns. Angefragt wurde der Filter von der spanischen Weltraumorganisation INTA.

Hergestellt haben die Wissenschaftler des IST den sogenannten Bandpassfilter auf der EOSS®-Beschichtungsanlage mittels Magnetronsputtern. Um zu gewährleisten, dass die extrem dünnen Einzelschichten des Filters hochpräzise und homogen abgeschieden werden, wird das ebenfalls am IST entwickelte optische Monitoring System MOCCA eingesetzt. Natürlich kommen Bandpassfilter nicht nur interstellar zum Einsatz. Der Abteilungsleiter Michael Vergöhl dazu: »Es gibt auch immer wieder Bandpassfilter für Anwendungen auf der Erde. Die Besonderheit dieser Filter liegt darin, dass sie auch unter außergewöhnlichen Umwelteinflüssen sehr stabil arbeiten.« Je nach Rahmenbedingung werden die Filter für jeden Anlass besonders entwickelt.

Detailinformationen zu der Mars-Mission gibt es unter: mars.nasa.gov.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

https://www.ist.fraunhofer.de/

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news-2206Thu, 11 Mar 2021 08:08:00 +0100Quantenforscher Dr. Raktim Haldar erhält Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftunghttps://optecnet.de/http:///Der 31 Jahre alte Elektrotechnikingenieur erhält die Förderung für seine Forschung zu photonischen Quantennetzwerken. Raktim Haldar gehört seit Jahresanfang 2020 als Post-Doc zum Team von Prof. Dr. Michael Kues. Im Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover erforscht Kues die Entwicklung und Anwendung photonischer Quantentechnologien. Prof. Dr. Michael Kues und die  Mitarbeiter des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien und des Exzellenzclusters PhoenixD an der Leibniz Universität Hannover haben Grund zum Feiern: Kues‘ wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Raktim Haldar hat eines der begehrten Humboldt-Forschungsstipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Für insgesamt 24 Monate erhält er nun ab Mai 2021 ein monatliches Stipendium.

„Ich freue mich sehr über die Förderung. Jetzt kann ich meine Forschung zu photonischen Quantennetzwerken intensivieren.“, sagt Dr. Raktim Halder. Das Ziel des Projektes ist die Realisierung von photonischen neuronalen Quantennetzwerken, eine Verbindung aus Qanteninformationsverarbeitung und künstlichen neuronalen Netzwerken. Diese Netzwerke finden Anwendung in der Performanz-Verbesserung von Quantenverschlüsselungssystemen oder der Performanz-Charakterisierung von nichtklassischen Computern wie Quantencomputern. 

„Neben der Erforschung meiner wissenschaftlichen Fragestellungen wird dieses Stipendium dazu beitragen, durch mehrere Humboldt-Treffen, die jedes Jahr organisiert werden, ein starkes berufliches Netzwerk aufzubauen. Ich freue mich unglaublich, am Landau-Nobelpreisträgertreffen teilzunehmen, an dem sich nur wenige junge Forscher mit Nobelpreisträgern austauschen können. Die Humboldt-Stiftung bietet uns die einmalige Gelegenheit, an diesem Programm teilzunehmen. Darüber hinaus bietet die Stiftung zahlreiche Reisestipendien und -zulagen, damit die Forschungsresultate in Seminaren und auf Konferenzen weltweit präsentiert werden können. Im 21. Jahrhundert kann Forschung nicht getrennt von der Gesellschaft durchgeführt werden", sagt Haldar.

Der gebürtige Inder hat 2019 an der Fakultät für Electronics & Electrical Communication Engineering am Indian Institute of Technology in Kharagpur im indischen Bundesstaat Westbengalen promoviert. In seiner Doktorarbeit untersuchte er „Integrated Photonic Devices and Components for Linear, Nonlinear and Quantum Applications“ (dt. Integrierte photonische Bauelemente für lineare, nichtlineare und Quantenanwendungen).

„Mit Hilfe der photonischen Technologien können wir die meisten Nachteile der heutigen elektronischen Technologien beheben. Beispielsweise ist ein photonischer Computer viel schneller, erlaubt höhere Datenraten (einige hundert Terabyte) und verbraucht weniger Energie. Bald wird alles mit Licht statt mit Strom betrieben! Nach meiner Promotion möchte ich nun die Vorteile photonischer Technologien für neuronale Netze untersuchen“, sagt Haldar.

Um seine Forschung auf dem Gebiet der photonischen Quantentechnologien auch nach seiner Promotion fortsetzen zu können, hat Haldar nach einer passenden wissenschaftlichen Institution gesucht – und wurde in Hannover fündig.

Haldar ist Teil des achtköpfigen, internationalen Teams von Prof. Dr. Michael Kues, der seit 2019 am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) tätig ist. Im Exzellenzcluster PhoenixD erforscht der Physiker die Entwicklung von photonischen Quantentechnologien mittels der Mikro- und Nanophotonik.

„Als Elektrotechnikingenieur mit Fokus auf integrierten photonischen Technologien bringt Haldar wichtige Sichtweisen und Kompetenzen mit ins Team bei einer sehr interdisziplinären Forschungsfrage: Wie können anwendungsbezogene großskalige Quantennetzwerke in integrierter Form realisiert werden“, sagt Prof. Dr. Michael Kues. „Raktim Haldar bringt einmalige Expertise auf dem Gebiet, die in dieser Form in Deutschland nicht zu finden ist.“, sagt Kues.

Aus diesem Grund hat Kues die Bewerbung von Haldar bei der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt. Mit dem vergebenen Forschungsstipendium fördert die Stiftung überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die ein eigenständiges Forschungsvorhaben bei einem selbst gewählten Gastgeber in Deutschland während eines sechs bis 24 Monate währenden Aufenthaltes umsetzen möchten. Bei der Auswahl der Stipendiaten bewertet die Stiftung unter anderem die Originalität und das Innovationspotential des vorgeschlagenen Forschungsvorhabens, heißt es in den Programminformationen der Stiftung. In den vergangenen Jahren seien durchschnittlich 25 bis 30 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber gefördert worden.

„Die Bewerbung um Stipendien sind ein wichtiges Element, um ein eigenständiges Forschungsprofil aufbauen zu können“, sagt Kues, der selbst erst Mitte 2020 den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrates (ERC Starting Grant) erhalten hatte. Haldar hat nun 24 Monate Zeit, um auf seine wissenschaftlichen Fragestellungen eine Antwort zu finden. „Wie können photonische neuronale Quantennetzwerke realisiert werden?“

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1
30167 Hannover

Mail: sonja.smalian(at)phoenixd.uni-hannover.de

www.phoenixd.uni-hannover.de

 

 

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news-2201Wed, 10 Mar 2021 09:23:04 +0100Ziel: DIN-Handlungshilfe für Luftentkeimer https://optecnet.de/http:///Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe arbeitet an konkreten Handlungsempfehlungen für den Einsatz von UV-Luftentkeimern.

Presseinformation 09.03.2021

Es ist wissenschaftlich erwiesen: UV-Luftentkeimer können zum Schutz vor Corona beitragen und bieten prinzipiell eine große Chance etwa für Schulen. Aber noch sind die Ängste und die Unsicherheit groß: Welches Modell eliminert die Coronaviren effizient? Wie gut ist der Schutz vor austretender UV-Strahlung? Wo und wie muss ein solches Gerät aufgestellt werden? Das sind die wichtigsten Fragen, die geklärt werden müssen, bevor die Geräte flächendeckend eingesetzt werden können – in Schulen, aber auch anderen öffentlichen Bereichen wie etwa der Verwaltung oder in Arztpraxen, Frisörbetrieben, Kosmetiksalons, Supermärkten, Gastronomie oder Kleinbetrieben. Der Physiker Dr. Peter Sperfeld von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat nun als Obmann des Arbeitsausschusses „Optische Strahlung“ im DIN-Normenausschuss Lichttechnik einen interdisziplinären Arbeitskreis mitgegründet, an dem mehr als 50 Wissenschaftler/innen aus den verschiedensten Disziplinen und etliche deutsche Hersteller von UV-Luftreinigern beteiligt sind. Das Ziel: Bis zum Spätsommer soll eine DIN-Handlungsempfehlung zum Thema UV-Luftentkeimer veröffentlicht werden.

Die Pandemie hat auch die Hersteller von UV-Luftreinigern auf den Plan gerufen: Immer mehr Geräte kommen auf den Markt. Aber die Bedenken und Ängste sind noch groß. „Kein Wunder, es geht ja auch um ein sehr komplexes Feld“, sagt Peter Sperfeld, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe Spektroradiometrie der PTB. „Einerseits ist erwiesen, dass UVC-Strahlung Viren und Mikroorganismen effektiv eliminieren kann. Andererseits birgt UVC-Strahlung bei nicht sachgerechter Anwendung erhebliche Risiken für Augen und Haut. Die effektive Reduktion der Virenlast ist zudem von zahlreichen Faktoren abhängig, insbesondere von der angewandten wirksamen Strahlendosis. Bei allen UV-Luftentkeimern muss sichergestellt werden, dass Viren und Mikroorgansimen effektiv inaktiviert werden, aber nach außen keine UV-Strahlung austritt.“

Bislang gibt es kein verfügbares einheitliches und ausreichendes Regelwerk, um mobile UV-Luftentkeimer hinsichtlich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit zu beurteilen und entsprechend zertifizieren zu können. Gerade um die Geräte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder der Verwaltung einzusetzen, brauchen Hersteller, potenzielle Anwender und Planer aber dringend eine Handlungshilfe zur Beurteilung von Raumluftentkeimern mit UV-Strahlung.

Eine solche Handlungshilfe soll jetzt möglichst schnell erarbeitet werden. Dazu hat sich in dem neu gegründeten DIN-Arbeitskreis eine Gruppe von mehr als 50 Expert/innen zusammengefunden. Sie stammen aus den Bereichen Physik (optische Strahlung), Biologie, Biodosimetrie, Strömungsmechanik, Maschinenbau, Arbeitsschutz, Strahlenschutz sowie Verbraucherschutz. Zudem sind etliche deutsche Hersteller von UV-Luftentkeimern mit dabei. Geleitet wird der Arbeitskreis von Dr. Mark Paravia von der der Firma Opsytec Dr. Gröbel GmbH in Ettlingen (Baden-Württemberg). Die PTB unterstützt die Arbeitsgruppe durch inhaltliche Mitarbeit und infrastrukturelle Maßnahmen.

Bei einem Besuch bei Firma Falk & Janke in Wolfenbüttel, einem Hersteller von UV-Luftentkeimern, hat sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) über das Potenzial der UV-Luftentkeimer als zusätzliche technische Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie informiert. „Technische Möglichkeiten können uns helfen, die Pandemie zu bekämpfen, zusätzlich zu Testung, Impfung und Einhaltung der AHA+L-Regeln.“

Der Mitinitiator der neuen DIN-Arbeitsgruppe Peter Sperfeld hat bei dieser Gelegenheit angeregt, dass die Politik ähnlich wie bei der Brandschutzverordnung mittel- bis langfristig weitere bzw. umfassendere Hygieneverordnungen aufstellen sollte, die zukünftigen Pandemiesituationen entgegenwirken und die es Betrieben ermöglichen, mit einem geeigneten Hygienekonzept geöffnet zu bleiben. Dazu gehörten auch technische Möglichkeiten wie Luftfilteranlagen und UV-Luftentkeimer.
es/ptb

Ansprechpartn
er
Dr. Peter Sperfeld, Arbeitsgruppe 4.11 Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4144, E-Mail: peter.sperfeld(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:


Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2200Wed, 03 Mar 2021 14:45:59 +0100MPE: Hoinga - der größte Supernova-Überrest, der jemals im Röntgenlicht gefunden wurdehttps://optecnet.de/http:///Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgentelekops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum jemand nach den Überresten explodierter Sterne gesucht hat. Die Entdeckung, die durch Daten früherer Radio-Beobachtungen unabhängig bestätigt wurde, ist die Erste im Rahmen einer gemeinsamen Partnerschaft zwischen eROSITA und Australien, die zur Erforschung unserer Galaxie bei verschiedenen Wellenlängen, von niederfrequenten Radiowellen bis hin zu energiereicher Röntgenstrahlung, gegründet wurde – ein gutes Omen für viele weitere Entdeckungen in den nächsten Jahren. Massereiche Sterne beenden ihr Leben in gigantischen Supernova-Explosionen, wenn die Fusionsprozesse in ihrem Inneren nicht mehr genug Energie erzeugen um ihrem Gravitationskollaps entgegenzuwirken. Aber selbst in einer Galaxie mit mehreren Hunderten Milliarden Sternen sind diese Ereignisse ziemlich selten. Schätzungsweise ereignet sich eine Supernova-Explosion in unserer Milchstrasse im Durchschnitt nur alle 30 bis 50 Jahre. Während die Supernova selbst nur für einen Zeitraum von mehreren Monaten beobachtet werden kann, können ihre millionengrad heißen Überreste für etwa 100 000 Jahre nachgewiesen werden. Diese Überreste bestehen aus dem Material, das der explodierende Stern mit hoher Geschwindigkeit in den Weltraum hinausschleudert und das beim Auftreffen auf das umgebende kältere interstellare Medium Schockfronten bildet.

Etwa 300 solcher Supernova-Überreste sind heute bekannt – viel weniger als die geschätzten 1200, die in unserer Heimatgalaxie verteilt sein sollten. Entweder haben die Astrophysiker also bisher die Supernova-Rate falsch eingeschätzt, oder die große Mehrheit wurde bisher übersehen. Ein internationales Team von Astronomen nutzt nun die Himmelsdurchmusterung des eROSITA-Teleskops, um nach bisher unbekannten Supernova-Überresten zu suchen. Mit Temperaturen von Millionen von Grad senden die Überbleibsel der Supernovae intensive thermische Röntgenstrahlung aus, wodurch sie in den erstklassigen Daten der eROSITA Himmelsdurchmusterung sichtbar werden.

"Wir waren sehr überrascht, als uns gleich der erste Supernova-Überrest ins Auge gestochen ist", sagt Werner Becker vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. "Hoinga" ist der größte Supernova-Überrest, der jemals aufgrund seiner Röntgenstrahlung entdeckt wurde. Mit einem Durchmesser von etwa 4,4 Grad bedeckt er am Himmel eine Fläche, die etwa 90-mal so groß ist wie die Scheibe des Vollmondes. "Außerdem liegt er sehr weit oberhalb der galaktischen Ebene, was für diese Objekte sehr ungewöhnlich ist", fügt er hinzu. Bisher konzentrierten sich die meisten Suchen nach den Überresten explodierter Sterne auf die Galaktische Scheibe, wo die Sternentstehungsaktivität am höchsten ist und stellare Überreste daher häufiger sein sollten. Allerdings scheint es gut möglich zu sein, dass diese Suchstrategie bisher zahlreiche Supernova-Überreste übersehen hat.

Nachdem die Astronomen das Objekt in den Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung gefunden hatten, suchten sie in archivierten Röntgen- und Radiodaten früherer Himmelsdurchmusterungen um seine Natur weiter zu erforschen. Tatsächlich ist Hoinga – wenn auch nur sehr schwach – bereits in den 30 Jahre alten Daten des ROSAT-Röntgenteleskops zu sehen; aufgrund seiner Leuchtschwäche und seiner Lage bei hohen galaktischen Breiten fiel das riesengroße diffuse Objekt bisher jedoch niemandem auf. Weitere wichtige Erkenntnisse und der endgültige Beweis, dass es sich bei der Röntgenquelle um die Überreste eines explodierten Sterns handelt, kamen dann aus Radiodaten, dem Spektralband, in dem 90% aller bekannten Supernova-Überreste gefunden wurden.

"Wir sind die Radio-Archivdaten durchgegangen und dieses Objekt hat nur darauf gewartet entdeckt zu werden", staunt Natasha Walker-Hurley, die an der Curtin University Teil des International Centre for Radio Astronomy Research in Australien ist. "Die Radioemission in den zehn Jahre alten Himmelsdurchmusterungen bestätigt eindeutig, dass Hoinga ein Supernova-Überrest ist; also könnte es da draußen noch viele mehr geben, die nur auf scharfe Augen warten, die sie finden." Aufgrund seiner Größe sowie der spektralen Verteilung im Röntgen- und Radiobereich schließen die Forschenden, dass es sich bei Hoinga um einen Supernova-Überrest mittleren Alters ähnlich wie der berühmte Vela-Überrest handelt, allerdings mit einer Distanz von rund 1500 Lichtjahren doppelt so weit entfernt.

Das Röntgenteleskop eROSITA führt acht vollständige Himmelsdurchmusterung im Röntgenbereich durch und ist damit etwa 25-mal empfindlicher als sein Vorgänger - der Röntgensatellit ROSAT. Beide Observatorien wurden am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching konzipiert und gebaut und eROSITA wird dort betrieben. Die Astronomen erwarteten in den nächsten Jahren weitere neue Supernova-Überreste in den Röntgendaten zu entdecken, aber sie waren sehr überrascht, den Ersten bereits so schnell zu identifizieren. Zusammen mit der Tatsache, dass das Signal auch schon in jahrzehntealten Daten vorhanden ist deutet darauf hin, dass viele Supernova-Überreste in der Vergangenheit übersehen worden sein könnten, weil sie beispielsweise eine niedrige Oberflächenhelligkeit haben, sich an ungewöhnlichen Orten befinden oder von anderen galaktischen Objekten in der Nähe überstrahlt werden. Zusammen mit zukünftigen Radiodurchmusterungen lässt die eROSITA-Himmelsdurchmusterung überaus vielversprechende neue Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der Supernova-Forschung erwarten. „Wir sind überzeugt, viele der fehlenden Supernova-Überreste zu finden und damit zur Lösung dieses langjährigen astrophysikalischen Rätsels beizutragen“ sagt Werner Becker.

Weitere Informationen

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Becker
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
E-Mail: web@mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2199Wed, 03 Mar 2021 09:13:41 +0100Challenge One Health Hackathon 12. bis 14.3.2021https://optecnet.de/http:///Beim 48-stündigen Challenge One Health Hackathon haben Sie vom 12. – 14.3. die Gelegenheit, innovative Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und sektorenübergreifende Kooperationen anzubahnen: Entwickeln Sie gemeinsam mit der IT-, Wissenschafts- und Tech-Community aus Data Scientists, Softwareentwickler:innen und Produktmanager:innen und weiteren Interessierten Lösungsansätze im Rahmen eines 48-stündigen Hackathons. Mit mehr als 200 Teilnehmer:innen widmete sich der diesjährige Niedersächsische Life Science Tag 2021 dem Thema One Health: Als interaktive Digital-Konferenz im Rahmen der Challenge One Health beleuchtete die Veranstaltung in einem mehr als 6-stündigen Konferenzprogramm aktuelle Entwicklungen und neuste Technologien in inspirierenden Impulsvorträgen, spannenden Diskussionsrunden und interaktiven Networking-Sessions. Gemeinsam mit Ihnen geht die Challenge One Health nun in die nächste Runde:

Beim 48-stündigen Challenge One Health Hackathon haben Sie vom 12. – 14.3. die Gelegenheit, innovative Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und sektorenübergreifende Kooperationen anzubahnen: Entwickeln Sie gemeinsam mit der IT-, Wissenschafts- und Tech-Community aus Data Scientists, Softwareentwickler:innen und Produktmanager:innen und weiteren Interessierten Lösungsansätze im Rahmen eines 48-stündigen Hackathons. 

Ein Hackathon (von dem Verb "to hack sth." und "Marathon") ist eine mehrtägige Veranstaltung, bei der eine große Anzahl von Teilnehmenden mit interdisziplinären Fähigkeiten zusammenkommt, um sich mit kollaborativer Problemlösung, interdisziplinärer Ideenfindung und agiler Produktentwicklung an der Schnittstelle von Technologie und Wissenschaft zu beschäftigen.

Erstklassige niedersächsische Mentor:innen aus den Bereichen Innovationsberatung, Startup Förderung, Agrar- und Ernährungswirtschaften, Veterinär- und Humanmedizin, Umweltwissenschaften, Lebenswissenschaften sowie des Technologie-Transfers begleiten und vernetzen Sie und Ihr Team: Von der Idee, über die Entwicklung eines Prototypen bis zur (Aus-)Gründung oder Innovationspartnerschaft. Zudem erwartet Sie ein Preisgeld von insgesamt 4.500 Euro sowie Gründungsstipendien von bis zu 48.000 Euro pro Team.

Weitere Einzelheiten und Details zur Anmeldung erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.challengeonehealth.com/hackathon.

Eine ausführliche Übersicht zum Hackathon sowie Ihren Teilnahmemöglichkeiten finden sie unter folgendem Link: https://challengeonehealth.com/wp-content/uploads/2021/02/Challenge-One-Health-Imagepraesentation-Hackathon.pdf

Sollten Sie Fragen zu Möglichkeiten Ihrer Teilnahme haben, steht Ihnen unser Team gerne beratend zur Verfügung (info(at)challengeonehealth.com).

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2197Tue, 02 Mar 2021 09:19:15 +0100Förderung von Enabling Technologies für die Quantentechnologienhttps://optecnet.de/http:///Mit der neuen Fördermaßnahme „Enabling Technologies für die Quantentechnologien“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die gezielte Weiterentwicklung für Schlüsseltechnologien, um den Fortschritt und die wirtschaftliche Umsetzung der Quantentechnologien in Deutschland voranzutreiben. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 11. April 2021.Obwohl sich die unterschiedlichen Quantentechnologien in Bezug auf ihre Technologiereife und ihren potenziellen Markteinfluss stark unterscheiden, haben sie eines gemeinsam: Derzeit handelt es sich vorwiegend um individuelle Laboraufbauten, die hohen technischen und personellen Aufwand erfordern. Der Schritt zu einer verlässlichen, markttauglichen Technologie erfordert daher große Schritte zur Weiterentwicklung dieser Quantensysteme. Die hohen Anforderungen bei der Präparation und Messung der Quantenzustände sowie die erforderliche Skalierbarkeit übersteigen den aktuellen Stand der Gerätetechnik zum Teil deutlich. Eine konsequente Weiterentwicklung der sogenannten „Enabling Technologies“ wird daher maßgeblich zum Erfolg der Quantentechnologien beitragen.

Bei den „Enabling Technologies“ handelt es sich nicht um ein spezifisches, klar abgrenzbares Technologiefeld. Bedingt durch die Anforderungen der unterschiedlichen Quantensysteme ist ein Fortschritt in vielen Bereichen erforderlich, wie zum Beispiel Software, Photonik, Hochfrequenztechnik, Kryotechnik oder Vakuumtechnik. Dabei sind neben der eigentlichen technischen Leistung auch weitere Faktoren entscheidend wie beispielsweise die einfache Bedienung, die Verlässlichkeit oder die Kosten. Insbesondere dem deutschen Mittelstand bietet sich die Chance, sich in dem breiten Feld der Schlüsselkomponenten zu verstärken und die international wichtige Rolle weiter auszubauen.

Einreichungsfrist für die Fördermaßnahme ist der 11. April 2021.

Detaillierte Informationen und Ansprechpartner zur Bekanntmachung finden Interessierte unter Enabling Technologies.

Um die Anforderungen an Projektvorschläge im Detail zu erklären und Fragen zu beantworten, lädt der zuständige Projektträger VDI Technologiezentrum herzlich zu einer virtuellen Infoveranstaltung ein. Diese findet statt am Dienstag, 16.03.2021, 15.00 – 16.30 Uhr. Mehr Infos zu Programm und Anmeldung gibt es hier.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3415.html

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PhotonicNet GmbHPhotonics BWOptecNet
news-2196Thu, 25 Feb 2021 10:25:41 +0100LASER MAGAZIN ist neuer Medienpartner von OptecNet Deutschlandhttps://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland – der bundesweite Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien – hat mit dem LASER MAGAZIN eine renommierte und etablierte Fachzeitschrift für die Lasertechnik und Photonik mit sehr großer Reichweite gewinnen können, in welcher künftig Aktivitäten und Projekte aus dem Dachverband publiziert werden.Das LASER MAGAZIN erscheint quartalsweise und bildet nach der Einstellung der Fachzeitschrift Photonik das neue Fachorgan von OptecNet Deutschland e.V. Im Rahmen des „Fachteils Photonik“ werden Verbandsnachrichten und entsprechende Neuigkeiten der regionalen Netze in der Photonik-Branche im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht.

Den Mitgliedern der regionalen Netze bieten sich gleichzeitig ein vielfacher Mehrwert: Sie können das LASER MAGAZIN als kostenloses ePaper erhalten und profitieren bei Anzeigenschaltung von 10 – 20 % Rabatt (je nach Format) auf den Listenpreis. Damit können auch Fachbeiträge veröffentlicht werden. Sonderwünsche werden gerne berücksichtigt. Auch der Bezug von Printexemplaren ist über die regionalen Netze möglich.

Unter http://www.laser-magazin.de/ erhalten Sie detaillierte Informationen über das LASER MAGAZIN.

Alle Mitglieder des OptecNet Deutschland sind herzlich eingeladen, dies künftig zu nutzen.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem LASER MAGAZIN und einen intensiven fachlichen Austausch rund um die Optischen Technologien!

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2195Wed, 24 Feb 2021 14:58:38 +0100Neue Mitglieder von Photonics BW: HENSOLDT Optronics und Q.ANThttps://optecnet.de/http:///Wir heißen HENSOLDT Optronics mit Sitz in Oberkochen und Q.ANT aus Stuttgart als neue Mitglieder von Photonics BW herzlich willkommen und freuen uns sehr auf den spannenden Austausch rund um die Photonik und Quantentechnologien!HENSOLDT Optronics GmbH

HENSOLDT ist ein deutscher Champion der Verteidigungsindustrie mit einer führenden Marktposition in Europa und globaler Reichweite. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen bei München entwickelt Sensorlösungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Als Technologieführer baut HENSOLDT zudem sein Portfolio im Bereich Cyber kontinuierlich aus und entwickelt neue Produkte zur Bekämpfung eines breiten Spektrums von Bedrohungen auf der Grundlage innovativer Ansätze für Datenmanagement, Robotik und Cybersicherheit. Mit mehr als 5.600 Mitarbeitern erzielte HENSOLDT 2020 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. HENSOLDT ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und dort Teil des Aktienindex SDAX.

HENSOLDT konzentriert sich insbesondere auf die von der deutschen Bundesregierung definierten Schlüsseltechnologien in den Kategorien Sensorik und Beherrschung des elektromagnetischen Spektrums. Das Unternehmen treibt die Entwicklung dieser Schlüsseltechnologien in seinen Kompetenzzentren an Hauptstandorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Südafrika voran. Mit seiner nachgewiesenen Kompetenz leistet HENSOLDT einen substantiellen Beitrag zu multinationalen Zukunftsprojekten wie dem Future Combat Air System (FCAS), dem Main Ground Combat System (MGCS) und dem maritime Airborne Warfare System (MAWS).

Mehr über das Unternehmen erfahren Sie unter https://www.hensoldt.net/

Q.ANT GmbH

Als Ausgründung der TRUMPF Gruppe widmet sich Q.ANT voll und ganz der Quantentechnologie, einer Schlüsseltechnologie mit enormem Zukunftspotenzial. Mithilfe innovativer Photonik-Lösungen macht das Unternehmen die Quantentechnologie industriell nutzbar. So entwickelt Q.ANT u.a. gemeinsam mit Bosch, Zeiss, Nanoscribe, der Uni Mainz und Uni Paderborn auf Diodenlasern basierende rauscharme, frequenz- und leistungsstabile Strahlquellen und Detektoren und wird dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Verbundprojektes MiLiQuant gefördert.

Ob in Sensoren für die medizinische Diagnostik, für autonomes Fahren oder in Abbildungs- und Spektroskopieverfahren im Infrarotbereich - die OEM Module von Q.ANT bieten eine Konversion elektrischer Signale, quantenoptische Wechselwirkung und effiziente Rückkonversion in elektrische Signale für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen über das Unternehmen erhalten Sie unter https://qant.de/

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news-2194Wed, 24 Feb 2021 09:02:38 +0100Phaseform präsentiert neuen Internetauftritthttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Phaseform stellt auf der neuen Internetseite seine Produkte, innovative Technologie und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vor. Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zu diesem sehr gelungenen Internetauftritt!Lassen Sie sich von der Internetseite https://www.phaseform.com/ inspirieren und erfahren Sie u.a. mehr über den Wellenfrontmodulator Delta 7.

Über Phaseform

Die Phaseform GmbH wurde im September 2020 als Spin-off des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gegründet. Gefördert wird Phaseform vom EXIST Forschungstransfer des BMWi, der vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert wird.

Die Kerntechnologie von Phaseform ist die Deformierbare Phasenplatte (DPP), ein ultradünnes, transparentes und linsenartiges Element für die Adaptive Optik. Dieses Element dient der optischen Aberrationskorrektur in Echtzeit, um die Auflösung und den Kontrast aller optischen Systeme zu verbessern.

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Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2193Fri, 19 Feb 2021 12:58:08 +0100Quantencomputing – Made in Niedersachsenhttps://optecnet.de/http:///Leibniz Universität Hannover (LUH) und Quantenbündnis QVLS geben erste Einblicke in ihre Quantencomputer-Forschungslabore Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der erste Quantencomputer mit 50 Qubits in Niedersachsen an den Start gehen. Wie dies gelingen soll, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Initiative Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) heute der Öffentlichkeit vorgestellt. "Die Leibniz Universität Hannover und ihre Partner im Quantenbündnis verfügen über exzellente Expertise im Bereich der Quantentechnologie. Im DFG-Förderatlas ist die LUH mit dem Bereich `Optik, Quantenoptik und Physik` auf Platz 1. Gemeinsam haben wir damit die besten Voraussetzungen für den erfolgreichen Bau eines Quantenrechners", fasst LUH-Präsident Prof. Dr. Volker Epping zusammen.

Das Bündnis verfolgt demnach einen der vielversprechendsten Ansätze: das Quantencomputing mit gefangenen Ionen. Bei dieser Technologie werden Ionen ‒ geladene Atome ‒ als Grundrecheneinheit des Computers verwendet, ein Ion ist ein Qubit (anlag zur Einheit Bit bei einem normalen Computer). Mithilfe von elektrischen Feldern können diese Ionen eingefangen werden. Zur Steuerung der Ionen werden meist fokussierte Laserstrahlen verwendet, die allerdings sehr schwer zu kontrollieren sind und einen enormen Aufwand mit sich bringen.

Bei QVLS wollen die Forschenden daher einen anderen Weg gehen, bei dem die Rechenoperationen auf den Qubits mit Mikrowellenfeldern ausgeführt werden. "Mikrowellenbauteile sind heute in jedem Mobiltelefon enthalten, also allgegenwärtig. Mikrowellen lassen sich extrem gut kontrollieren. Und was noch interessanter ist - wir können die entsprechenden Kontrollelemente gleich in die Ionenfallen einbauen", erläutert Prof. Christian Ospelkaus, Sprecher der Leibniz Universität im Quantenbündnis. Für den Einsatz in Quantencomputern hätte das den Vorteil, dass sich kleinere Fehlerraten als beim Einsatz von hochspezialisierten Lasern erzielen lassen. Ospelkaus: "Das Ganze funktioniert mit geringem Aufwand, sehr genau und ist zudem extrem robust".

Mit diesem Ansatz konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kürzlich bereits die notwendigen Quanten-Rechenoperationen auf zwei Qubits realisieren. "Die Herausforderung ist nun, diesen Ansatz zu skalieren, um die angepeilten 50 Qubits zu erreichen und - wie in konventionellen Computern - unterschiedliche Register zu ermöglichen, etwa für Rechenoperationen einerseits und Speicheroperationen andererseits", so Ospelkaus.

Hier zeigt sich nun das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Forschungseinrichtungen des Quantenbündnisses mit ihren jeweiligen Expertisen. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt werden die Chips hergestellt und die Bauteile des komplexen Prozessors vorab in Betrieb genommen und charakterisiert. An der Leibniz Universität entwickeln die Forschenden parallel eine spezielle kryogene Ionenfalle. Der eigentliche Quantencomputer wird schließlich am HITec, dem Forschungsbau der Leibniz Universität für Quantentechnologien entstehen, in Betrieb genommen, angewendet und programmiert. Die TU Braunschweig bringt wichtige Expertise für die Skalierung mittels Chip-integrierter Wellenleiter, Detektoren und Kontrollelektronik ein.

Ospelkaus dazu: "In unserem Konsortium gibt es ausgewiesene Expertinnen und Experten für alle Technologien, die man braucht, um auf dieser Basis einen Quantenprozessor mit vielen Qubits zu bauen."

Weitere Informationen:

Prof. Christian Ospelkaus
Institut für Quantenoptik

Telefon +49 511 762-17644
christian.ospelkaus@iqo.uni-hannover.de

 

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news-2191Wed, 17 Feb 2021 13:29:44 +0100Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Hyperspektraltechnologien in der Medizintechnikhttps://optecnet.de/http:///Der erste Schwerpunkt-Workshop im Rahmen des Projekts „HyperInno“ fand am 4. Februar 2021 virtuell statt. Mehr als 30 Teilnehmende ließen sich von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hyperspektralsystemen in der Medizintechnik inspirieren.Marianne Maktabi vom Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) in Leipzig stellte die hyperspektrale Bildgebung in der gastrointestinalen, Leber- und endokrinen Chirurgie vor. Die Hyperspektralsysteme des ICCAS finden Anwendung in zahlreichen medizinischen Einsatzgebieten, wie der Evaluation von Gewebedurchblutung, Risikostrukturerkennung von Schilddrüse oder Leber sowie in der Tumorerkennung.

Anschließend brachte Dr. Goetz Hoffmann von der Schaefer Technologie GmbH den Teilnehmenden die CytoViva-Dunkelfeldmikroskopie näher. Das System wird zur Identifikation von Nanomaterial in Zellen und Gewebe eingesetzt und ermöglicht die Identifikation von Nanomaterial in komplexer Umgebung.

Im Anschluss an die Fachvorträge konnten die Teilnehmenden ihre Wünsche für Themen äußern, die im weiteren Verlauf des Projekts näher beleuchtet werden sollen. Im Rahmen von „virtuellen Kaffeetischen“ hatten sie zudem die Möglichkeit, mit den Referenten  und untereinander in Kontakt zu treten.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Workshop und freuen uns auf den weiteren Austausch. Gerne greifen wir Ihre Themenwünsche rund um die Medizintechnik auf. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail an info(at)photonicsbw.de.

An dieser Stelle möchten wir auf den bevorstehenden Schwerpunkt-Workshop „Technik“ am 4. März 2021 hinweisen. Dieser widmet sich den Themen „Hyperspektrale Beleuchtung“, „Kameratechnik“, „Systemintegration“ sowie „Miniaturisierung von Hyperspektralsystemen“. Weitere Informationen folgen in Kürze. Interessenten melden sich bitte unter kerwien(at)photonicsbw.de

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Photonics BWOptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2189Tue, 16 Feb 2021 13:30:56 +0100 Dr.-Ing. Sascha Kulas übernimmt Projektleitung von Niedersachsen ADDITIVhttps://optecnet.de/http:///Zum Jahresbeginn hat Dr.-Ing. Sascha Kulas die Leitung von Niedersachsen ADDITIV übernommen. Er ist damit ab sofort zentraler Ansprechpartner für niedersächsische Unternehmen mit Interesse am 3D-Druck.Dr.-Ing. Sascha Kulas wechselte aus der Industrie an das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), um das Projekt in der zweiten Phase als Projektleiter zu übernehmen. Er kann dafür auf seine Erfahrung im Bereich 3D-Druck und Lasertechnik bauen. Bei WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG war er zuletzt Leiter der Technologieentwicklung im Bereich Verbindungstechnik.

Potenzial des 3D-Drucks für Niedersachsen erschließen
„Der 3D-Druck hat ein einzigartiges Potenzial. Gerade auch für kleinere und mittelständische Unternehmen“, sagt Dr.-Ing. Sascha Kulas. „Mit Niedersachsen ADDITIV wollen wir helfen dieses Potenzial für die Betriebe in Niedersachsen zu erschließen. Wir werden aktiv Gespräche suchen und übertragbare Lösungen finden, damit möglichst viele von den Ergebnissen des Projekts profitieren können.“

Als gemeinsamen Projektes des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) informiert und unterstützt Niedersachsen ADDITIV Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen herstellerunabhängig und kostenfrei, beispielsweise mit dem Praxis-Check 3D-Druck.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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news-2188Tue, 16 Feb 2021 13:15:57 +0100PTB stärkt ihre Kompetenzen für KI in der Medizinhttps://optecnet.de/http:///Sammelausschreibung für zehn Nachwuchswissenschaftler-Stellen zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) befinden sich auf einem Siegeszug, der auch vor der Medizin nicht Halt macht – versprechen sie doch großen Nutzen für Patienten und enorme wirtschaftliche Potenziale. Doch mit der KI kommen auch neue Herausforderungen. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist als nationales Metrologieinstitut in Deutschland die oberste Instanz mit gesetzlicher Beauftragung, wenn es um die Bewertung von Messverfahren geht, und baut jetzt ihr Engagement auf dem Gebiet der KI noch weiter aus. Dafür wird sie gleich zehn Nachwuchswissenschaftler einstellen, die neue Methoden der standardisierten Bewertung von KI-Methoden entwickeln sollen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei bei der Erklärbarkeit, der Robustheit und der Unsicherheiten von KI-Verfahren für die Anwendungsfälle bildgebende Verfahren sowie Strahlen- und der Labormedizin. Jede/r Bewerber/in sollte sich von vornherein aus einer Liste mit 13 möglichen Projekten drei Projekte aussuchen, auf die er/sie sich bewirbt. Bewerbungsschluss ist der 8. März.

Durch die schnell voranschreitende Digitalisierung finden Methoden der Künstlichen Intelligenz immer breiteren Einzug in alle Bereiche der Medizin und stellen auch die PTB vor neue Herausforderungen. Die Komplexität der Zusammenhänge, der technische Fortschritt in der Messtechnik, der hohe Nutzen für die Patienten und die enormen wirtschaftlichen Potenziale werden zu einem rasanten Anstieg an KI-Anwendungen im Gesundheitssektor führen. Für viele Herausforderungen könnten KI-Verfahren die Lösung sein: Beispielsweise werden in bildgebenden Verfahren Mengen von Daten generiert, die durch Ärzte nicht zu bewältigen sind. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind im Jahr 2019 insgesamt 675 Exabyte an Bildinformationen in der Radiologie generiert worden, was rund 13,5 Billionen Schichtbildern entspricht – medizinisch genutzt werden nur ca. 7 % der Daten. Gleichzeitig hat im Bundesgebiet beispielsweise die Anzahl niedergelassener Radiologen, bei steigender Gesamtzahl ambulant tätiger Ärzte, von 2018 zu 2019 um 2,2 % abgenommen. Hier kann KI in Zukunft helfen: Aufgaben, für die Ärzte jahrelange Erfahrung brauchen, können durch Künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden bewältigt werden – es fehlt jedoch bisher ein allgemein anerkannter Vertrauensanker in der Qualitätsinfrastruktur.

Im Rahmen ihrer gesetzlichen Beauftragung, beispielsweise durch das Medizinproduktegesetz, setzt sich die PTB intensiv mit dem Thema KI auseinander. So entwickelt sie beispielsweise moderne Verfahren zur Bestimmung der Bildqualität von Röntgenbildern, etwa in der Mammografie. Das Ziel ist es, mithilfe von objektiven Maßzahlen für Bildqualität und Dosis eine objektive Zielgröße für die Optimierung dieser radiologischen Diagnostiken zu entwickeln – im Hinblick auf bestmögliche Bildqualität bei niedriger Dosis. In der Magnetresonanztomografie werden robuste Methoden zur Bildrekonstruktion entwickelt. Maschinelles Lernen erlaubt es hier zum Beispiel, die Bildrekonstruktion von funktionalen MR-Bildern so zu beschleunigen, dass auch Untersuchungen von bewegten Tumoren möglich sind. Ein weiteres Beispiel ist die weltweit größte frei zugängliche EKG-Datenbank, veröffentlicht durch die PTB, die maschinenlesbare Befunde und Bewertungen von Kardiologen liefert. Der Datensatz kann als Referenz für im Markt befindliche Methoden eingesetzt werden, die bislang oftmals mit proprietären Daten trainiert werden, und schafft so größere Transparenz.

Das Forschungsprogramm „Metrology for AI in Medicine“ (M4AIM) ist interdisziplinär und deckt KI-Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Medizin ab. Je nach Thema werden die neuen Mitarbeiter/innen ihre berufliche Heimat an einem der der beiden PTB-Standorte der PTB, Braunschweig oder Berlin, finden und sowohl mit erfahrenen PTB-Kollegen als auch mit den Experten aus der akademischen KI-Forschung sowie der kooperierenden Universitätskliniken und Krankenhäusern arbeiten. Bei aller Unterschiedlichkeit der konkreten Aufgaben wird der Teamcharakter im Vordergrund stehen, ebenso wie die grundsätzliche Ausrichtung auf die drei großen Säulen der Metrologie für KI-Anwendungen. Die erste ist die Erklärbarkeit, bei der es darum geht, die Gründe für ein KI-Ergebnis zu verstehen und nachzuvollziehen. Zweitens geht es um die Ermittlung der Unsicherheit von KI-Methoden, also den metrologischen Blick auf die Genauigkeit der entsprechenden Messverfahren. Die dritte Säule ist die Generalisierbarkeit und Robustheit der KI-Verfahren. Hier sollen standardisierbare Maßzahlen für die Bewertung der Robustheit gegenüber verrauschten, unbekannten oder schädlichen Eingangsdaten entwickelt werden. Das ist der generelle Blickwinkel für das gesamte Team.

Mit diesem generellen Fokus im Hinterkopf wird jede/r Bewerber/in gebeten, sich auf drei Projekte aus einer Liste von 13 Projekten zu bewerben.
es/ptb

Die Sammelausschreibung (mit der Projektliste) 

Weitere Informationen auf den Seiten des Lenkungskreises Medizin

Ansprechpartner
Hans Rabus, Senior Scientist 8.02 „Künstliche Intelligenz und Simulation in der Medizin“, Telefon: (030) 3481-7054, hans.rabus(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
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news-2187Fri, 12 Feb 2021 12:48:35 +0100Niedersachsen ADDITIV – Angebote in 2021https://optecnet.de/http:///Mit einem vielfältigen Angebot rund um das Thema 3D-Druck startet Niedersachsen ADDITIV in das neue Jahr. Die Experten bieten einen kostenfreien Praxis-Check 3D-Druck, Schulungen sowie Veranstaltungen, aktuelle Informationen zum Thema und das Netzwerk Niedersachsen ADDITIV.

Die konkrete Beratung und Unterstützung steht auch 2021 im Fokus der Aktivitäten von Niedersachsen ADDITIV : Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen erhalten Hilfe bei der Einführung und Weiterentwicklung von 3D-Druck-Verfahren. Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des LZH und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH).

Dieser Artikel wurde in der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover veröffentlicht. Bitte klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der phi-Webseite zu lesen.

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news-2185Thu, 11 Feb 2021 18:00:00 +0100Dr. Asa Asadollahbaik gewinnt Pitch Contest im zweiten OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminarhttps://optecnet.de/http:///Zum Abschluss des viermonatigen Seminars mit dem Schwerpunk Unternehmensgründung, wurden fünf Geschäftsideen einer Jury und den anderen Seminarteilnehmern in 5-minütigen Pitchs präsentiert. Die Ge-winnerin, Dr. Asa Asadollahbaik präsentierte ihre Idee zur Herstellung und Vermarktung von OM-LoT: einem point of care Krebszelltest basierend auf Faser-optischen Pinzetten und konnte damit die Jury überzeugen. Das Preisgeld von 1.500,00 Euro soll gleich in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee investiert werden, so die Gewinnerin.Das Seminar wurde finanziell und ideell von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH unterstützt. Der Jury gehörten Gernot Berger (HTGF), Julien Noel (BPWT), Ann-Sophie Reinelt (HELLA), Stephan Schulze (IBB Ventures), Andreas Umbach (Auccept), Nicole Ziesche (TU Berlin) an.

OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminar, das im Wintersemester 2020/21 mit wechselnden Referenten und wegen der aktuellen Corona-Lage online durchgeführt wurde, stand für Doktoranden und Post Docs in außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg mit Themen im Bereich der Photonik/Quantentechnologien/Sensorik/Mikrosystemtechnik offen. Ziel sollte es sein, den Doktoranden und Post-Docs das Thema Gründen eines eigenen Unternehmens näher zu bringen. Vertreter von Start-ups, Unternehmen, die Start-ups als Inkubatoren unterstützen, Dienstleister aus dem Finanz- und Jura-Bereich sowie Gäste aus anderen Start-up-Ökosystemen berichteten über ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Gründungsprozess. Zudem wurden die aktuell in Berlin herrschenden hervorragenden Gründungsmöglichkeiten vorgestellt und erste Ideen für eine eigene Gründung mit den Gästen und Teilnehmern diskutieren.

Das nächste OpTecBB-Gründerseminar soll im kommenden Wintersemester angeboten werden. Fragen, Ideen, Kommentare sind sehr willkommen unter optecbb(at)optecbb.de. 

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OpTecBBOptecNet
news-2184Thu, 11 Feb 2021 09:50:23 +0100Optische Schwingungsmesstechnik mit QTec® von Polytechttps://optecnet.de/http:///Schneller, einfacher, zuverlässiger: Die Technologie QTec® der Polytec GmbH revolutioniert die berührungslose Schwingungsmesstechnik auf technischen Oberflächen.QTec® erzeugt hochpräzise Messdaten unter Verwendung aller verfügbarer Lichtquanten. Insbesondere auf querbewegten oder rotierenden, weit entfernten oder biologischen Messobjekten sorgt QTec® für ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis. Mithilfe des VibroFlex QTec® Messkopfes ist die Generierung aussagekräftiger Daten auf allen technischen Oberflächen möglich.

Die Besonderheit der QTec® Vibrometer liegt darin, dass mehrere Detektionskanäle genutzt und die besten Werte zu einem Signal mit sehr hohem Signal-Rausch-Verhältnis kombiniert werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine erhöhte Präzision sowie eine einfachere Interpretation und Auswertung der Messdaten.

Weitere Informationen zur QTec® Technologie erhalten Sie hier.

Wir sind stolz darauf, dass Polytec als hochinnovatives Unternehmen langjähriges Mitglied von Photonics BW ist.

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news-2182Wed, 10 Feb 2021 12:51:22 +0100 2-Mikrometer-Femtosekundenlaser industrietauglich machenhttps://optecnet.de/http:///Um die Einsatzgebiete von Femtosekunden (fs)-Lasern auszuweiten, arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit dem Jenaer Unternehmen Active Fiber Systems GmbH an einem innovativen und kompakten 2-µm-Fs-Faserlasersystem.Fs-Laser haben sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Anwendungen in vielen Bereichen entwickelt. Eingesetzt werden diese etwa in der Mikrobearbeitung von Materialien wie Metallen oder Keramiken. Diese Laser emittieren im Wellenlängenbereich um einen Mikrometer, haben Pulsenergien im Mikrojoule-Bereich und Pulsdauern von wenigen 100 fs. In industrieller Umgebung sind sie mittlerweile etabliert.

Große innovative Applikationsfelder sind allerdings mit 1-µm-Lasern nicht oder nur unzureichend adressierbar. Darunter fällt beispielsweise die 3D-Strukturierung von Polymeren oder Silizium (Si) für die Si-basierte Photonik und damit die Herstellung von mikro-elektromechanischen Systemen für Sensoren. In diesem Spektralbereich sind die Materialien nicht transparent und können daher nicht mit aktuell zur Verfügung stehenden Systemen im Volumen bearbeitet werden.

Für diese wichtigen Zukunftsmärkte werden fs-Laser mit Wellenlängen um zwei Mikrometer benötigt. Diese haben allerdings bei Weitem noch nicht den technologischen Reifegrad und die Zuverlässigkeit der 1-µm-Systeme erreicht. Dies wollen die Projektpartner nun im Projekt IKARUS ändern. Das 2-µm-fs-Faserlasersystem soll Pulsdauern von unter 500 fs bei Pulsenergien von 50 µJ in einem kompakten Aufbau ermöglichen – eine so bisher auf dem Markt nicht erhältliche Strahlquelle.

Über IKARUS
Das Projekt „IKARUS – Innovative 2 µm Ultrakurzpulsstrahlquelle hoher Pulsenergie für die Materialbearbeitung“ wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi; Förderkennzeichen: 16KN053068). Projektpartner sind das LZH und die Active Fiber Systems GmbH, Jena.

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news-2180Wed, 10 Feb 2021 11:40:39 +0100Laser Components: Komplexes Schichtdesign ermöglicht Polarisationstrennung bei drei Wellenlängenhttps://optecnet.de/http:///Eigenentwicklung: Trichroide Polarisationsoptik Mit einem von LASER COMPONENTS entwickelten Schichtdesign lassen sich erstmals gleichzeitig die Polarisationen von drei Wellenlängen trennen. Die nach Kundenspezifikationen gefertigten Optiken können unter anderem dazu verwendet werden, linear polarisierte Laserstrahlen aus mehreren Quellen zusammenzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese dieselbe oder unterschiedliche Wellenlängen haben. Genauso lässt sich damit aber auch unpolarisiertes Licht von drei Wellenlängen gleichzeitig in seine Polarisationen trennen.Der trichroide Dünnfilmpolarisator ist für einen Einfallswinkel von 45° ausgelegt und weist bei rotem (640 nm), grünem (520 nm) und blauem Licht (450 nm) für die s-Polarisation hervorragende Reflexionseigenschaften auf. Die p-Polarisation wird dagegen fast vollständig transmittiert.
 
Die Herstellung solcher Polarisatoren erfordert besonders kompakte Schichten mit geringer Schichtdickentoleranz. Diese Eigenschaften erreicht der Hersteller mit einer modernen IBS-Beschichtungsanlage (Ion Beam Sputtering). Bei dem Verfahren wird das Beschichtungsmaterial durch einen Ionenstrahl aus einem Target herausgeschlagen und zerstäubt (gesputtert). Daher haben die Materialteilchen eine sehr hohe kinetische Energie und sind sehr beweglich, wenn sie sich auf dem Substrat abscheiden. Das ermöglicht besonders kompakte Schichten, und es lassen sich erheblich komplexere Designs realisieren als bei anderen Verfahren.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2178Tue, 09 Feb 2021 16:50:32 +0100Neues Optence Mitglied: ITS Mobility e.V.https://optecnet.de/http:///ITS mobility ist eines der größten Kompetenzcluster für intelligente Mobilität in Deutschland. Dem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Braunschweig gehören mehr als 200 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Städten und Gemeinden an. ITS mobility fördert den Dialog zwischen Mobilitätsindustrie und -forschung. Veranstaltungen und Projekte zu Leitthemen der intelligenten Mobilität bieten eine Plattform für den direkten Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer. Genau wie Optence e.V. ist IST Mobiltity mit dem Silber Laber der Europäischen Clusterexzellenz Iniative ausgezeichnet, ein Merkmal für ausgezeichnete Clusterarbeit.

Optence e.V. und IST Mobility haben eine gegenseitige Mitgliedschaft abgeschlossen, um zukünftig noch enger zusammen zu arbeiten und Schnittmengen aus Fragestellungen der Mobilität und der Photonik gemeinsam zu identifizieren und zu thematisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner aus Niedersachsen!

Mehr Informationen

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NetzwerkeOpTecBBOptence e.V.OptecNet
news-2179Tue, 09 Feb 2021 11:31:00 +0100Lasertechnik für die Landwirtschaft 4.0https://optecnet.de/http:///Mit dem Klimawandel, Ungewissheiten in der Ernährungssicherung und Ressourcenschonung hat die Landwirtschaft kein leichtes Päckchen zu tragen. Um diesen Herausforderungen mit kostengünstigen und intelligenten elektronischen Lösungen zu begegnen, vereinen Forschende am Fraunhofer IZM gemeinsam mit Partnern smarte Systemintegration mit Sensorik und ermöglichen somit den Sprung zur Landwirtschaft 4.0. Bereits in einem Vorläufer-Projekt entwickelten sie einen Laser, der mit Hilfe von optischer Detektion und KI-Auswertung den Befall durch Schadinsekten in Lagerhallen verhindern und deren bisher übliche Begasung ersetzen soll. Zwischen dem Anbau von Getreide und seinem Verzehr liegt die eigentliche Arbeit von Landwirt*innen, denn das Wachstum der Pflanzen muss ständig überwacht, die Bodenqualität kontrolliert und Schadinsekten müssen ausgeschlossen werden – Prozesse, die zeit- und kostenintensiv sind. Um diese zu modernisieren, ist das Fraunhofer IZM mit der TU Berlin an dem ZIM-Netzwerk „AgriPhotonik“ beteiligt, in dem 29 deutsche und israelische Partner aus Industrie und Forschung zusammengeschlossen sind, um mit den Potenzialen von Agrartechnik und Photonik digitale Prozesse in der Landwirtschaft zu etablieren. Das Netzwerk-Management liegt bei dem Kompetenzverbund OpTecBB.  

Im Vorläuferprojekt „Insektenlaser“ wurde mit Förderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und Partnern am Fraunhofer IZM eine Lösung entwickelt, die die landwirtschaftlichen Vorräte vor der Kontamination durch Kornkäfer und Dörrmotten schützt. Die nur knapp vier Millimeter großen Schädlinge können erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und Krankheiten übertragen.

Üblich ist es, die Lagerräumlichkeiten erst nach dem Schädlingsbefall mit Hilfe von chemischen Substanzen zu begasen. Diese für die Insekten tödlichen Gifte wie Phosphorwasserstoff können jedoch nur einige Male angewendet werden, bilden sich doch bei häufigerer Nutzung Rückstände auf den Vorräten, die zu gesundheitlichen Gefährdungen für den Menschen und vor allem zur Umweltbelastung führen.  

Um die Nutzung chemischer Schutzmittel zu reduzieren, haben es sich Forschende am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM zur Aufgabe gemacht, Lasertechnik und automatisierte Bilderkennung zu vereinen und somit den Vorratsschutz von landwirtschaftlichen Produkten zuverlässig zu gewährleisten. Koordiniert wurde das Projekt vom Berliner Julius-Kühn-Institut.

Die Forschenden erkennen den Moment des Befalls, bevor sich die Schädlinge in den Vorräten ausbreiten können. Mittels eines von der BTU Cottbus entwickelten Bildverarbeitungsverfahrens werden die kleinen Schädlinge auf den Oberflächen der Vorräte oder auf Wänden detektiert. Anschließend analysiert und klassifiziert ein KI-System die Insekten und vergleicht sie mit Referenzbildern. Solche Algorithmen zur Bilderkennung sind bereits in unzähligen Anwendungen etabliert. Besonders herausfordernd in diesem Projekt waren jedoch die sehr unterschiedlichen Dimensionen, denn die nur wenige Millimeter kleinen Schädlinge müssen in sehr großen Lagerhallen zuverlässig erkannt werden - was bei dem Design und der Erstellung des IZM-Lasersystems zu beachten war.

Ist die Position eines Schädlings bekannt, wird per Funk durch einen Scanner ein feiner Laserstrahl auf die betreffenden Koordinaten ausgerichtet, der den Kornkäfer oder die Dörrobstmotte unschädlich macht. Aufgrund der geringen Temperatur und Intensität des Lasers werden die darunter befindlichen Vorräte nicht in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Anwendung eines Lasersystems wird der direkte Primärbefall unterbunden, so dass sich vorratsschädliche Insekten gar nicht erst ausbreiten.

Die Forschenden am Fraunhofer IZM in Berlin haben zum einen untersucht, wie unterschiedliche Wellenlängen und Intensitäten des Lichtstrahls das Bewegungs-verhalten der Vorratsschädlinge beeinflussen. Dabei stellten sie fest, dass sich Infrarotlicht auf das für die Identifizierung charakteristische Bewegungsverhalten der Tiere am geringsten auswirkt. Zum anderen waren sie maßgeblich an der Entwicklung des Lasersystems beteiligt: Anfänglich stellten sie einen Laboraufbau her. Nach erfolgreichen Tests überführten sie diesen Aufbau in ein kompaktes Insektenlaser-System bestehend aus mehreren Einheiten zur Verwendung in Versuchszellen.

Darüber hinaus entwickelten sie die Schnittstellen von Soft- und Hardware zwischen Kamera, Laser und Scanner.

Mit diesen Aktivitäten öffnet sich das Fraunhofer IZM für Projekte, durch die die Landwirtschaft stärker digitalisiert und automatisiert werden soll. Dabei integrieren die Forschenden optische Sensorik und steuernde Elektronik in neuartige Systeme und stellen sicher, dass sich diese kostengünstig herstellen und nachhaltig anwenden lassen.

(Text: Olga Putsykina)

Pressekontakt:

Susann Thoma
Tel.: +49 30 46403-745
Email: susann.thoma(at)izm.fraunhofer.de  

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news-2175Wed, 03 Feb 2021 15:09:13 +0100Instrument Systems: Messen, was das Auge sieht - Optische Tests für AR/VR-Headsetshttps://optecnet.de/http:///LumiTop AR/VR mit Periskop-Objektiv ermöglicht parallele 2-Augenmessungen für AR/VR-Headsets auch unter räumlich beengten Bedingungen. München, Februar 2021 – Ein perfektes Anwendererlebnis mit AR/VR-Headsets erfordert in der Produktion umfangreiche, schnelle und hochpräzise optische Tests. Instrument Systems bietet für diese Herausforderungen die speziell entwickelte 2D-Farbmesskamera LumiTop AR/VR an. Das AR/VR-Objektiv der LumiTop bildet das menschliche Auge möglichst naturgetreu nach und misst Farbe und Leuchtdichte so, wie es das Auge sieht. Das einzigartige Periskop-Design ermöglicht synchronisierte 2-Augen-Messungen. Und das bewährte LumiTop-Prinzip garantiert sehr schnelle, rückführbare und hochgenaue Messungen.AR/VR-Geräte erlauben, auf eine beeindruckende Weise visuell und in Echtzeit mit der Umgebung zu interagieren. Neben dem virtuellen Display enthalten AR/VR-Headsets verschiedene Typen von Lichtquellen und Sensoren, die das Eintauchen in eine virtuelle Welt möglich machen. Um ein perfektes Erlebnis für den Anwender sicher zu stellen, bedarf es umfangreicher und hochgenauer optischer Tests. Neben den optischen Standardparametern sind im AR/VR-Bereich auch neue Parameter zu berücksichtigen, wie z.B. die Eye-Box-Abmessungen. Eine gleichmäßige Darstellung ist fundamental für ein ungetrübtes Seh-Erlebnis. Genaue Leuchtdichte und Farben sind für eine natürliche Wahrnehmung erforderlich. Kontrast ist wichtig für eine gute Lesbarkeit von virtuellem Text. Verzerrungen des Bildes durch Toleranzen im mechanischen und optischen Aufbau wirken sich negativ auf die Qualität der Darstellung aus und müssen unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle gehalten werden. Für diese hochkomplexen Testanforderungen in AR/VR-Headsets hat Instrument Systems die spektral korrigierte 2D-Farbmesskamera LumiTop AR/VR entwickelt, die optimal auf Near-Eye-Display-Testing eingestellt ist. Das AR/VR-Objektiv in der LumiTop empfindet das menschliche Auge möglichst naturgetreu nach und misst Farbe und Leuchtdichte so, wie sie der Nutzer sieht. Ein sehr großes Kamerasichtfeld von 120°, verschiedene Pupillengrößen sowie ein justierbarer Fokussierungsabstand ermöglichen die Umsetzung dieser Testanwendungen. Das einzigartige Periskop-Design des AR/VR-Objektivs garantiert einen leichten Zugang zum Near-Eye-Display und ermöglicht eine optimale Messposition auch unter beengten Bedingungen innerhalb eines bereits montierten Headsets. Ein Hardware-Trigger kann die Messung mit zwei LumiTops synchronisieren, so dass parallele 2-Augenmessungen möglich sind. Auch die LumiTop AR/VR basiert auf dem bewährten LumiTop-Prinzip: Während eine RGB-Kamera das Image des Headsets in einer Aufnahme erfasst, korrigiert ein Referenz-Spektralradiometer die Ergebnisse. So können hochgenaue Messwerte für die absolute Leuchtdichte und Farbe erzielt werden. Die Messungen sind vollständig rückführbar auf nationale Standards und erlauben daher niedrige Fertigungstoleranzen, was besonders wichtig bei dezentraler Fertigung ist. Die simultane Messung von 2D-Bildern, dem Spektrum und auch von Flickerwerten macht die LumiTop zu einer sehr schnellen, umfassenden und hochgenauen Systemlösung für AR/VR-Anwendungen in der Produktion.Instrument Systems bietet darüber hinaus auch Testsysteme für die IR-Lichtquellen (NIR LEDs / VCSEL) eines Headsets an, welche häufig für Gestik- und Objekterkennung verwendet werden.

Kontakt:
Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH
Kastenbauerstr. 2
81677 München
E-Mail: info(at)instrumensystems.com
Internet: www.instrument-systems.com

 

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2174Tue, 02 Feb 2021 09:25:47 +0100Technology & Business Cooperation Days 2021 12.04.21 - 15.04.2021https://optecnet.de/http:///Mit den "Technology & Business Cooperation Days 2021" veranstaltet das Enterprise Europe Network Niedersachsen auch in diesem Jahr eine weitere digitale Ausgabe der langjährigen und beliebten Kooperationsbörse. Die kostenfreie Kooperations- und Geschäftspartnerbörse, die während der virtuellen Ausgabe der diesjährigen Hannover Messe vom 12.04.21 - 15.04.2021 stattfindet, bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen und Startups die Möglichkeit, Geschäfts- und Kooperationspartner in den Bereichen Industrie 4.0, Smart Factory, Nachhaltige Energie & Mobilität zu finden.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Rahmen bilateraler, digitaler Meetings mit potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Um Sie bei Ihrer Registrierung und bei der Erstellung Ihres Profils geeignet unterstützen zu können, geben Sie bitte die Leibniz Universität Hannover als Ihr “Support Office” an. Zur Anmeldung gelangen Sie hier: https://technology-business-cooperation-days-2021.b2match.io/ . Anmeldeschluss ist der 04. April 2021.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: philipp.janotta(at)zuv.uni-hannover.de; Tel.: 0511 762 5406, Leibniz Universität Hannover, Dezernat Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer - 43 –

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2172Mon, 01 Feb 2021 11:28:14 +0100OptoSigma: New Partnership with ASE Optics Europehttps://optecnet.de/http:///OptoSigma Corporation, a global manufacturer based in the USA, Japan, and Europe, and ASE Optics Europe, an innovative company based in Barcelona, Spain, have entered into a new partnership and distribution agreement. From today, ASE Optics Europe is the official representative of Optosigma‘s products in Spain.Within this agreement, both companies offer the market the perfect combination in the optics industry: the high quality optical and optomechanical components, provided by Optosigma, together with the custom optical systems design and integration expertise offered by ASE Optics Europe. The standarized custom optical and optomechanical solutions are now available to all customers that requiere high-precision and high-quality solutions in optics.   

“Partnering with ASE Optics gives us the unique chance to provide a closer, more personal and still experienced support of our products to our customers in the Spanish Market.
We trust ASE Optics’ great experience and knowledge in the photonics market to perfectly complement our desire to have a more global reach of our services. This partnership opens even more possibilities for industries and researchers in Spain, from OEM projects to special products in addition to off the shelf components. We are ready to take on your challenges, “says Guy EAR, CEO of OptoSigma Europe S.A.S

"Photonics product development and research require having an access to quality products with the possibility for customized solutions. OptoSigma brings this balance to the market, coupled with a solid team with global experience, and with a clear dedication to customer satisfaction, which we have witnessed first-hand.  This partnership with OptoSigma perfectly complements ASE’s capabilities for optical and photonics systems engineering, allowing us to bring solutions to the Spanish photonics market.  This enables new opportunities in advancing innovations, quality products, customization, all the way through full integration capabilities, from unique products to series production “, says Andrés Cifuentes, CEO of ASE Optics Europe.

 » More information

Contact:
OptoSigma Europe SAS
Fuerstenrieder Str. 279a
81377 Munich
E-Mail: sales(at)optosigma-europe.com
Internet: www.optosigma.com

 

 

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2171Mon, 01 Feb 2021 08:29:54 +0100Neues Optence Mitglied: ThinkMade Engineering & Consulting Dr. Ruth Houbertz https://optecnet.de/http:///Dr. Houbertz bietet ganzheitliche Ansätze zum Lösen komplexer Herausforderungen in technologischer, geschäftlicher und persönlicher Entwicklung beispielsweise als Interims-Managerin, Mitglied des Boards, Consultant oder Coach an. Mit mehr als 32 Jahren Erfahrung in verschiedensten Bereichen von Technologie, Forschung & Entwicklung und Management bietet Frau Dr. Houbertz Consulting zu Technologie-Transfer und Start-Up-Gründungen, Technologie-Scouting, Implementierung von Verfahren und Technologien in bestehende Prozessketten, Bewertung von Technologien und Geschäftsideen sowie Benchmarking und Verfahrensentwicklungen an. Dabei liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Optimierung sowie Vereinfachung und Kostenreduktion von Prozessen. Im Dienstleistungsportfolio befinden weiterhin Coaching für Mitarbeiter, Führungskräfte und Individualisten.  Ergänzt wird das Angebot durch Wissensvermittlung im Rahmen von Lehraufträgen sowie Aus– und Weiterbildung mit Schwerpunkten in den Bereichen Mikro– und Nanotechnologien, 3D-Druck, Disruption und Innovation und Emotionale Intelligenz.

https://www.linkedin.com/in/ruth-houbertz-a8730029/

 

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetOptence e.V.OptecNet
news-2169Fri, 29 Jan 2021 09:40:28 +0100Auftakt des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) am 10. Februarhttps://optecnet.de/http:///Wir laden Sie herzlichst zu unserer öffentlichen digitalen Auftaktveranstaltung ein.QVLS-Q1: Der Quantencomputer aus Niedersachsen

11:00-12:00 Uhr am Mittwoch, den 10. Februar 2021

Im QVLS planen wir die Entwicklung eines ersten Quantenprozessors mit 50 Qubits innerhalb der nächsten fünf Jahre, vorangetrieben durch eine Förderung von 25 Mio. Euro aus dem Niedersächsischen Vorab und einen effizienten Transfer von Technologien und Know-How in die regionale und nationale Wirtschaft. Mit Blick auf die verfügbare Infrastruktur und die vorliegende Expertise bietet das QVLS die mit Abstand besten Voraussetzungen in Deutschland, um einen Ionenfallen-Quantencomputer mit einem der vielversprechendsten Ansätze für skalierbare Quantenrechner zu realisieren.

In unserer digitalen Veranstaltung erfahren Sie mehr über das neue Spitzenprojekt des Landes Niedersachsen von Minister Björn Thümler (Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Gründungsbeauftragter, ehem. Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft) und führenden VertreterInnen der beteiligten Organisationen (u.a. Leibniz Universität Hannover, Technische Universität Braunschweig, Physikalisch-Technische Bundesanstalt). Wir bieten Ihnen die ersten Einblicke ins Forschungslabor sowie in die Pläne von marktführenden IndustrievertreterInnen. Zum Schluss können Sie selbst Fragen in unserer Live Q&A Session stellen.

Melden Sie sich bis zum 1. Februar 2021 auf www.qvls.de an  und erhalten Sie weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm, unseren Plänen und Partnern.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Bernd Jungbauer (Geschäftsführung)

Quantum Valley Lower Saxony
Geschäftsstelle
Callinstr. 36
30167 Hannover

E-Mail: info(at)qvls.de

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2168Thu, 28 Jan 2021 09:17:45 +0100Photonics BW baut Kooperation mit dem Innovationszentrum Aalen aushttps://optecnet.de/http:///Vollausgestattete Räume zu vergünstigten Konditionen und vielfältige Coaching-Angebote – das Innovations- und Gründerzentrum Aalen „INNO-Z“ bietet zusammen mit zahlreichen Partnern Gründerinnen und Gründern eine umfassende Unterstützung, um ihre Geschäftsidee erfolgreich entwickeln und umsetzen zu können. Start-ups im Bereich der Photonik und Quantentechnologien profitieren darüber hinaus von der unmittelbaren Nähe zu Photonics BW im selben Gebäude und erhalten eine kostengünstige Mitgliedschaft, im ersten Jahr sogar kostenlos.

Im Netzwerk Photonics BW haben die jungen Unternehmen einen direkten Zugang zu über 80 Unternehmen und Einrichtungen der Branche in Baden-Württemberg sowie bundesweit zu über 500 Mitgliedern im Dachverband OptecNet Deutschland.

Haben Sie Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten und Chancen, die im INNO-Z zur Verfügung stehen? Detaillierte Informationen erhalten Sie unter https://innovationszentrum-aalen.de/.

Kurzporträt Innovationszentrum Aalen

Das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen ist ein von der EU gefördertes Leuchtturmprojekt, das partnerschaftlich von der Stadt Aalen, dem Ostalbkreis und der Hochschule Aalen betrieben wird. Ziel ist es, Unternehmensgründungen aus der Hochschule Aalen und darüber hinaus zu fördern sowie den Technologietransfer zu unterstützen und die Innovationskraft von Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), zu stärken.

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Photonics BWOptecNetAus den Netzen
news-2167Wed, 27 Jan 2021 14:10:23 +01003. Netzwerktreffen „Beteiligungsprogramm @MINT“ https://optecnet.de/http:///Die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ veranstaltet am 10. Februar 2021 das dritte Netzwerktreffen im „Beteiligungsprogramm @MINT“ und geht u.a. der Frage nach, wie Unternehmen von Frauen in MINT-Berufen profitieren und wie es um die Chancengleichheit für MINT-Fachkräfte im Management steht.Das digitale Treffen am 10. Februar 2021 von 14:30 – 17:00 Uhr geht der Kernfrage nach, wie Unternehmen von Frauen in MINT-Berufen profitieren. Diese Frage soll durch unterschiedliche Einblicke in die Praxis und eine offene Diskussion beantwortet werden. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die MINT-Aktivitäten der Carl Zeiss AG eintauchen und erhalten eine Einschätzung zum Status Quo der Chancengleichheit für MINT-Fachkräfte im Management.

Im Anschluss der Veranstaltung wird es eine Möglichkeit zum Netzwerken geben.

Die Veranstaltung richtet sich an alle MINT-Interessierten, Unternehmen, Bündnispartnerinnen und Bündnispartner und Einzelpersonen, die sich engagieren möchten.

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung erhalten Sie hier.

Die Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen" wurde 2011 vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Photonics BW e.V. ist seit 2012 Partner der Landesinitiative.

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Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
news-2166Wed, 27 Jan 2021 08:23:19 +0100BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnernhttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA, Bundesanzeiger vom 22. Januar 2021Vom 14. Januar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist am europäischen Cluster PENTA („Pan-European partnership in micro- and Nano-electronic Technologies and Applications“) im Rahmen der Initiative EUREKA beteiligt. Ziel ist es, die Innovationsdynamik im Bereich Elektroniksysteme durch die gezielte Einbindung von Partnern in internationale Verbünde zu unterstützen und zu fördern.

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel ist die Beschleunigung der Innovationsdynamik in Deutschland im Bereich der Technologien und Anwendungen von Elektroniksystemen sowie der Aufbau von europäischen Innovations- und Wertschöpfungsketten, um die technologische Souveränität in der Mikroelektronik und Sensorik in Deutschland und Europa zu stärken und somit die Wettbewerbssituation im internationalen Vergleich zu verbessern.

Zuwendungszweck ist die Förderung deutscher Partner in vorwettbewerblichen, industriegetriebenen europäischen FuE-Verbundvorhaben im Rahmen des EUREKA-Clusters PENTA. Die Zuwendungen des BMBF sollen innovative und risikobehaftete kooperative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler euro­päischer Verbundvorhaben. Das BMBF fördert im Rahmen der PENTA-Förderrunde 2021 vorrangig Vorhaben, die einen großen Beitrag zur Vertrauenswürdigkeit und Nachhaltigkeit von Mikroelektronik im Sinne des Rahmenprogramms Mikroelektronik der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2021 bis 2024 leisten.

Die Förderung umfasst insbesondere folgende Technologiebereiche:

  • Electronic Design Automation (EDA),
  • Spezialprozessoren für Edge-Computing und Künstliche Intelligenz,
  • neuartige, intelligente und vernetzte Sensorik,
  • Hochfrequenzelektronik für Kommunikation und Sensorik,
  • intelligente und energieeffiziente Leistungselektronik,
  • Querschnittstechnologien (Systemintegration, Test, Verifikation und Validierung sowie Adaption neuer Materialien),
  • ausgewählte Produktionstechnologien für die Mikroelektronikproduktion (Automatisierungslösungen, additive Fertigungsverfahren, Mess- und Prüftechnik) sowie
  • neuartige Technologien zur Leistungs- oder Effizienzsteigerung von Halbleiterbauelementen („Advanced Silicon and Beyond“), z. B. neuartige Strukturen und Bauelemente und neue Ansätze für Rechenleistung („Beyond-von-Neumann“) mit bereits erkennbarer industrieller Anwendungs- und Umsetzungsfähigkeit

für Anwendungen in:

  • Künstlicher Intelligenz,
  • Kommunikationstechnologie,
  • Smart Health,
  • Autonomem Fahren,
  • Industrie 4.0 sowie Intelligenter Energiewandlung.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt.

7 Verfahren

7.2 Zweistufiges Antragsverfahren

PENTA hat sich das Ziel gesetzt, den Antragstellern und dabei insbesondere KMU die Teilnahme an europäischen Kooperationsprojekten durch einfache Antragstellung und gezielte Förderberatung zu erleichtern. Das Verfahren ist daher zweistufig angelegt:

In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des Gesamtverbundes eine Projektskizze („Project Outline“) sowie gegebenenfalls eine Gesamtvorhabenbeschreibung („Full Project Proposal“) für das transnationale Gesamtvorhaben bei der PENTA-Geschäftsstelle ein.

In der zweiten Verfahrensstufe können die nach Nummer 3 antragsberechtigten Teilnehmer der vom BMBF positiv bewerteten Gesamtvorhabensbeschreibungen („Full Project Proposals“) zur Einreichung förmlicher Förderanträge aufgefordert werden.

Für die Förderrunde 2020 ist die Vorlagefrist der 26. Februar 2021 (17.00 Uhr MEZ).

 

Die vollständige Richtlinien des BMBF finden Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-2165Tue, 26 Jan 2021 11:39:22 +0100Benchmark für Einzelelektronen-schaltkreise https://optecnet.de/http:///Neues Analyseverfahren für eine abstrakte und universelle Beschreibung der Genauigkeit von Quantenschaltkreisen. Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht neue Fähigkeiten und Präzision in der Elektronik. In diesen gerade durch die Gesetze der Quantenmechanik bestimmten Einzelelektronenschaltungen treten dennoch auch Fehler auf – im besten Fall nur sehr selten. Verständnis und Metrologie der Funktionsweise und die Genauigkeit dieser fundamentalen Unsicherheit sind daher für die weitergehende Entwicklung entscheidend. In Zusammenarbeit mit der Universität Lettland haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hierfür ein statistisches Testverfahren entwickelt. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Einzelelektronenschaltkreise finden bereits Verwendung als Quantennormal der elektrischen Stromstärke und in Prototypen von Quantencomputern. In diesen miniaturisierten Quantenschaltungen erschweren Wechselwirkungen und Rauschen die Untersuchung der fundamentalen Unsicherheiten, und ihre Bestimmung stellt somit große Anforderungen selbst an die metrologische Präzision der Messapparatur.

Im Bereich der Quantencomputer wird häufig ein Testverfahren, auch Benchmark genannt, herangezogen, in dem Funktionsweise und Genauigkeit der Gesamtschaltung über die Akkumulation von Fehlern nach einer Sequenz von Operationen bewertet wird. Forscher der PTB und der Universität Lettland haben nun einen Benchmark für Einzelelektronschaltkreise entwickelt. Die Schaltungsgenauigkeit wird dabei durch die zufälligen Schritte eines Fehlersignals beschrieben, das von einem integrierten Sensor erfasst wird, während der Schaltkreis wiederholt eine Operation ausführt. Die statistische Analyse dieses "Random-Walk" genannten Verlaufs ermöglicht es, die seltenen, aber bei der Manipulation einzelner Quantenteilchen unvermeidbaren Fehler zu identifizieren.

Mithilfe dieses Random-Walk-Benchmarks wurde der Transfer einzelner Elektronen in einer Schaltung aus Einzelelektronenpumpen untersucht, die an der PTB als Primärnormale für die Realisierung der SI-Basiseinheit Ampere entwickelt werden. In diesem Experiment erfassen empfindliche Detektoren das Fehlersignal mit Einzelelektronenauflösung. Die durch das Zählen individueller Teilchen ermöglichte statistische Analyse zeigt nicht nur grundsätzlichen Grenzen der Schaltungsgenauigkeit, verursacht durch externe Rauschbeiträge und zeitliche Korrelationen, sondern bietet auch ein robustes Maß für Fehler in der Quantenmetrologie.

Das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Verfahren legt die Grundlage für die Validierung von Quantennormalen elektrischer Größen und bietet darüber hinaus weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Entwicklung und Analyse der Funktionsweise komplexer Quantensysteme.
es/ptb

Die wissenschaftliche Originalveröffentlichung
D. Reifert, M. Kokainis, A. Ambainis et al.: A random-walk benchmark for single-electron circuits. Nat Commun 12, 285 (2021), https://doi.org/10.1038/s41467-020-20554-w

Ansprechpartner
Dr. Niels Ubbelohde, Arbeitsgruppe 2.53 „Niedrigdimensionale Elektronensysteme“, Telefon: (0531) 592-2534, E-Mail: niels.ubbelohde(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2164Tue, 26 Jan 2021 09:28:25 +0100Für Startups kostenlos: Optence Mitgliederversammlung beschließt neue Beitragsordnung.https://optecnet.de/http:///Ab sofort ist die Mitgliedschaft bei Optence e.V. für Startup Unternehmen für drei Jahre nach der Gründung kostenlos.Dies hat die Mitgliederversammlung, die unter reger Beteiligung am 22.01. online durchgeführt wurde, beschlossen. Dies soll als ein erster, wichtiger Schritt verstanden werden, Firmenneugründungen zukünftig noch stärker zu unterstützen.

www.optence.de

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OpTecBBHanse PhotonikoptonetOptence e.V.OptecNet
news-2159Fri, 22 Jan 2021 09:43:50 +0100Challenge One Health 2021 - Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt neu denkenhttps://optecnet.de/http:///In der Wissenschaft setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass wir das Thema Gesundheit in unserer globalisierten, hochtechnisierten und dem Klimawandel unterliegenden Welt einem breiteren Verständnis unterwerfen müssen. Unter dem Begriff One Health verschwimmen sektorale Grenzen und eröffnen sich Möglichkeiten für eine intensive Kooperation zwischen Humanmedizin, Veterinärmedizin und den Umweltwissenschaften.Gemeinsam mit Ihnen wollen wir vorhandene Kompetenzen in Bezug auf One Health in Niedersachsen ausbauen und laden Sie zum Niedersächsischen Life Science Tag 2021 am 18.2.2021 ein!

Der Niedersächsische Life Science Tag 2021 ist als Teil der Challenge One Health eine interaktive Digital-Konferenz, die sich unter dem Motto „Gesundheit neu denken“ dem übergreifenden Blick auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt widmet.

Gewinnen Sie Einblicke in aktuelle Themen und Entwicklungen sowie neueste Technologien und innovative Forschungsansätze aus der niedersächsischen Wirtschaft und Wissenschaft. Diskutieren Sie mit Fachexpertinnen und -experten und erfahren Sie mehr über Anwendungsfelder und Chancen des One Health-Ansatzes. Zur Anmeldung.

Oder haben Sie eigene innovative Ideen?! Dann nutzen Sie den Call for Solutions und präsentieren Sie Ihre Ideen oder Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des digitalen Science Slams am 18.2.2021.

Reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 10.02.2021 ein!

Alle Einzelheiten zu den kostenfreien Veranstaltungen finden Sie hier!

PhotonicNet unterstützt diese Veranstaltungsreihe unter anderem beim 48-stündigen Online-Hackathon im Rahmen des Projekts PhotonicNet4Farming. Wir werden den Projektteams als Ansprechpartner und Mentor sowohl während der Veranstaltung als auch im Anschluss zur Verfügung stehen und bei der Umsetzung Ihrer Projektideen beraten. Von besonderem Interesse sind hierbei Ideen zum Thema Lebensmittelsicherheit für uns, da wir überzeugt davon sind, dass die Photonik hier einen bedeutenden Beitrag leisten kann und wird.

Unsere Netzwerkpartner sind herzlich dazu eingeladen, als Ideengeber oder Teilnehmer am Online-Hackathon teilzunehmen!

Wir freuen uns auf den wissenschaftlichen Austausch, den wir gerne fördern!

Hashtags: #ChallengeOneHealth2021 #LST21
URL: https://challengeonehealth.com/
Netzwerke bei Twitter: @lifescience_nds @Digital_NDS @EIP_Agri_NDS @startupnds

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2163Fri, 22 Jan 2021 09:23:00 +0100Freie Plätze im Start-up-Zentrumhttps://optecnet.de/http:///Bis zum 7. Februar können sich angehende Gründerinnen und Gründer für die nächste Betreuungsrunde im Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation (MO.IN) der Braunschweig Zukunft GmbH bewerben. Im vom Land Niedersachsen geförderten MO.IN erhalten Gründungsteams sechs Monate lang Unterstützung bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsidee.„Für eine Bewerbung im MO.IN muss die formale Unternehmensgründung noch nicht erfolgt sein. Eine innovative Geschäftsidee oder ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal reichen aus“, erklärt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Zudem starteten viele Gründungsinteressierte zunächst nebenberuflich.

Die überzeugendsten Bewerberinnen und Bewerber können ihr Gründungsvorhaben anschließend vor einer Jury präsentieren, die aus regionalen Kooperationspartnern der Wirtschaftsförderung besteht.

Im MO.IN erhalten die Gründungsteams nicht nur kostenlosen Zugang zu Büroarbeitsplätzen im städtischen Technologiepark am Rebenring, sondern auch professionelles Coaching und Unterstützung bei der Erarbeitung des Businessplans sowie zu weiteren betriebswirtschaftlichen, technischen und juristischen Fragen. Außerdem vermittelt das MO.IN wertvolle Geschäftskontakte zu möglichen Partnern, Kunden und Kapitalgebern.

Bewerbungsschluss ist der 7. Februar. Die Betreuungsphase beginnt am 1. April. 

Das Bewerbungsformular, Ansprechpartner und alle Informationen zum MO.IN sind im Internet unter www.braunschweig.de/moin zu finden.

Pressekontakt:
Projektleiter
Kommunikation

Fabian Kappel
Sack 17
38100 Braunschweig

Tel.: 0531 4703460
Fax: 0531 4703444
E-Mail-Adresse: fabian.kappel@braunschweig.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2162Thu, 21 Jan 2021 10:50:00 +0100Konstanz von Naturkonstanten in Raum und Zeit untermauert https://optecnet.de/http:///Vergleiche von Atomuhren verbessern bisherige Tests um das 20-fache. Es klingt trivial: Eine Naturkonstante sollte immer den gleichen Wert besitzen, unabhängig davon, zu welcher Zeit oder an welchem Ort sie bestimmt wird. Auch Einsteins berühmte allgemeine Relativitätstheorie nutzt diese grundlegende Annahme, die als lokale Positionsinvarianz (LPI) bekannt ist. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters untermauern Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) die Gültigkeit der LPI mit einem deutlich verbesserten experimentellen Test. Motiviert sind ihre Untersuchungen durch moderne Stringtheorien, die LPI-Verletzungen, zum Beispiel zeitlichen Variationen von Naturkonstanten, vorhersagen. Auf der Suche nach einer experimentellen Bestätigung solcher "neuen Physik" nutzten die Forscher der PTB den Vergleich ihrer hochgenauen Atomuhren und konnten Ergebnisse früherer Experimente bis zu 20-fach verbessern.

Der Ausgang eines Experiments, das nicht von der Gravitation abhängt, sollte unabhängig davon sein, zu welcher Zeit und an welchem Ort es ausgeführt wird. Diese Annahme ist als lokale Positionsinvarianz (LPI) bekannt und ein zentraler Bestandteil von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. LPI impliziert auch, dass Naturkonstanten sich zeitlich und räumlich nicht ändern. Allerdings stößt das bisherige Verständnis der Physik an seine Grenzen, zum Beispiel bei der Beschreibung von Dunkler Materie oder dem Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie. Moderne Theorien, die sich um eine Beschreibung dieser Phänomene bemühen, sagen Verletzungen der LPI voraus, welche sich beispielsweise in Veränderungen von Naturkonstanten manifestieren könnten.

Bekannte Naturkonstanten sind die Feinstrukturkonstante α, die die Stärke der elektromagnetischen Wechselwirkung beschreibt, und das Massenverhältnis von Proton und Elektron µ. Diese Größen gehen in den Aufbau aller Atome und Moleküle ein. Sie beeinflussen die atomaren Energieskalen und damit auch Energieunterschiede zwischen atomaren Zuständen, die in Atomuhren als Referenzfrequenz genutzt werden. Die Empfindlichkeit der Energieunterschiede gegenüber den Naturkonstanten hängt stark vom jeweiligen atomaren System ab. So verändert sich die Frequenz der Cäsium-Uhr, mit der die Basiseinheit der Zeit Sekunde realisiert wird, bei einer Variation von µ und von α. Frequenzen optischer Atomuhren zeigen keine Abhängigkeit von µ, können aber zur Detektion von α-Variationen genutzt werden. Besonders geeignet hierfür erscheint das Ytterbium-Ion, das zwei optische Referenzübergänge mit stark unterschiedlicher Abhängigkeit von α besitzt. Ein kombinierter Vergleich von Ytterbium- und Cäsium-Uhren erlaubt somit eine Suche nach Veränderungen sowohl von α als auch von µ . Diesem Ansatz folgend verglichen Forscher der PTB ihre hochgenauen Atomuhren über einen Zeitraum von mehreren Jahren und stellten fest, dass Änderungen im Wert von α (α=0,007297...) pro Jahr höchstens ab der 21. Nachkommastelle auftreten können. Dies ist die erste signifikante Verbesserung der Grenze einer möglichen zeitlichen Variation von α seit über 12 Jahren, mit einer um den Faktor 20 höheren Genauigkeit. Für Änderungen von µ wurde das bisherige Limit um den Faktor 2 verbessert. Neben der Einschränkung einer potenziellen zeitlichen Veränderung begrenzen die Daten ebenfalls eine mögliche räumliche Abhängigkeit der Naturkonstanten vom Gravitationspotential der Sonne auf der Erdumlaufbahn.

Im Rahmen der Messungen wurde außerdem die Frequenz einer der beiden Ytterbium-Uhren mit höchster Präzision bestimmt: Die bei 642×1012 Hz liegende Frequenz wurde mit einer Genauigkeit von 0,08 Hz ermittelt und stellt die bisher genaueste Messung einer optischen Frequenz mit Cäsium-Uhren dar.

Ansprechpartner

Dr. Nils Huntemann, Leiter der Arbeitsgruppe 4.43 „Optische Uhren mit gespeicherten Ionen“, Telefon: (0531) 592-4430, E-Mail: nils.huntemann@ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

R. Lange, N. Huntemann, J. M. Rahm, C. Sanner, H. Shao, B. Lipphardt, Chr. Tamm, S. Weyers, E. Peik: Improved Limits for Violations of Local Position Invariance from Atomic Clock Comparisons. Phys. Rev. Lett. 126, 011102 (2021).https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.126.011102 

Autor: Nils Huntemann

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2158Wed, 20 Jan 2021 12:39:50 +0100opsira stellt Anwenderberichte zur Verfügunghttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied opsira aus Weingarten stellt Berichte zu den Themen „Goniophotometrie bei Beleuchtungssystemen“ und „Prüfstand und Testkonzept für OP-Leuchten“ bereit.Im Downloadbereich erhalten Sie künftig zahlreiche Anwendungsberichte zu den Produkten von opsira. Die bereits zur Verfügung stehenden Berichte beschreiben den Einsatz des opsira Goniophotometers robogonio bei der LED Linear GmbH und die Entwicklung eines Medizinleuchtenprüfstands gemeinsam mit der Drägerwerk AG & Co. KGaA.

Anwenderbericht „Goniophotometrie bei LED Linear“

Das Ziel beim Ausbau der Lichtmesstechnik bei LED Linear war, Lichtquellen und Optiken präzise und detailliert prüfen zu können. Dabei werden in Klimaprüfkammern Kälte, Hitze, Luftfeuchtigkeit und Temperaturwechsel simuliert. Als Vorteile in der Anwendung des Goniophotometers robogonio hebt LED Linear insbesondere die hohe Geschwindigkeit der Messungen und den damit verbundenen beschleunigten Entwicklungsprozess hervor. Außerdem können Leuchten in Kombination mit einem Spektralmesskopf auch im äußersten Abstrahlbereich getestet werden.
Den vollständigen Anwenderbericht erhalten Sie hier.

Anwenderbericht „Prüfstand und Testkonzept für OP-Leuchten bei Dräger“

Die Beleuchtung in OP-Sälen unterliegt strengen Normen und erfordert regelmäßige Qualitätsmessungen. Dräger hat gemeinsam mit opsira einen neuen Prüfstand für die Leuchtenfamilie „Polaris 600“ entwickelt. Bei der Konzeption des Prüfstandes kam es in erster Linie auf Funktionalität, Anwenderfreundlichkeit und einen prozesssicheren Messablauf an.
Den vollständigen Anwenderbericht erhalten Sie hier.

Über opsira

opsira widmet sich seit rund 20 Jahren der optischen Systemtechnik und begleitet seine Kunden vom Konzept bis zum serienreifen Prototypen. Das Unternehmen entwickelt und optimiert optische Systeme unter Einsatz modernster und effizienter Simulations- und Messtechnik. Das Goniophotometer robogonio kombiniert Nahfeld-, extrem schnelle Fernfeld- sowie Spektralmessungen in einem hochflexiblen System. Optische Systeme können damit in den opsira-Lichtlaboren präzise, schnell und kostengünstig gemessen werden.
Unter www.opsira.de erhalten Sie weitere Informationen.

 

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Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
news-2161Wed, 20 Jan 2021 10:46:00 +0100Halbleitersensoren mit hoher UV-Empfindlichkeit https://optecnet.de/http:///Neue Photodiode aus schwarzem Silizium erreicht Quantenausbeute von über 130 % im UV.PTBnews 1.202, 07.01.2021

Photodioden für den ultravioletten (UV-) Spektralbereich werden in einer Vielzahl von Anwendungen wie zum Beispiel der Spektroskopie, Bildgebung, Flammendetektion, Wasseraufbereitung und Biotechnologie eingesetzt. Ihre Empfindlichkeit ist aber bisher durch Verlustprozesse stark limitiert. Mit einer neuartigen Photodiode konnte die Quantenausbeute von rund 80 % auf über 130 % gesteigert werden.

Am Markt verfügbare Halbleitersensoren weisen nur eine sehr begrenzte UV-Empfindlichkeit auf. Selbst die besten UV-Photodioden haben eine Quantenausbeute von unter 80 % im Spektralbereich zwischen 200 nm und 300 nm. Hierbei wird stets die externe Quantenausbeute betrachtet, d. h. die Anzahl der pro Photonen nachgewiesenen Ladungsträgerpaare. Forschern aus Finnland, Spanien und Deutschland ist es gelungen, eine neuartige Silizium-Photodiode zu entwickeln, die eine Quantenausbeute von über 130 % im UV erreicht. Die PTB mit ihren Möglichkeiten zur präzisen Messung durch radiometrische Rückführung in der UV-Detektorradiometrie konnte diese hohen Empfindlichkeiten messtechnisch validieren.

Die UV-Empfindlichkeit einer Photodiode ist durch zwei fundamentale technologische Hürden limitiert: zum einen die hohen Reflexionsverluste der einfallenden Strahlung direkt an der Oberfläche und zum anderen die oberflächennahe Rekombination der erzeugten Ladungsträger. Die erste Hürde wurde durch eine nanostrukturierte Oberfläche mit säulen- und kegelförmiger Morphologie überwunden, die eine sehr geringe Reflektivität aufweist. Die bei herkömmlichem Silizium bläulich schimmernde Oberfläche ist nun schwarz. Die durch die Nanostrukturierung eigentlich erwartbare erhöhte Rate der Oberflächenrekombination konnte durch eine Passivierung der Oberfläche mit Al2O3 reduziert werden, womit auch die zweite Hürde überwunden wurde. Die in der Al2O3-Schicht verbleibende Oberflächenladung induziert einen pn-Übergang im Silizium. Hierdurch kann auf die Dotierung mit Fremdatomen zur Erzeugung des für die Photodiode notwendigen pn-Überganges verzichtet werden, was ebenfalls zur hohen Quantenausbeute beiträgt.

Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse lassen vermuten, dass die Quantenausbeute der Photodioden aus schwarzem („black“) Silizium (b-Si) sogar noch weiter erhöht werden kann. Die Kombination aus Nanostrukturierung der Oberfläche und dem durch Oberflächenpassivierung induziertem pn-Übergang kann perspektivisch auch bei anderen Halbleitermaterialien eingesetzt werden.

Ansprechpartner

Lutz Werner
Fachbereich 7.3
Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie
Telefon: (030) 3481-7325
lutz.werner(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

M. Garin, J. Heinonen, L. Werner, T. P. Pasanen, V. Vähänissi, A. Haarahiltunen, M. A. Juntunen, H. Savin: Blacksilicon ultraviolet photodiodes achieve external quantum efficiency above 130 %. Phys. Rev. Lett. 125, 117702 (2020)

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2156Tue, 19 Jan 2021 11:46:43 +0100Prof. Dr.-Ing. Overmeyer übernimmt WLT-Präsidentschaft https://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, Mitglied des Vorstands des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Direktoriums, hat zum 1. Januar 2021 die Präsidentschaft der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) übernommen.„Die WLT ist eine starke Gemeinschaft wissenschaftlicher Einrichtungen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Overmeyer und beschreibt die Ziele so: „Wir wollen auch in Zukunft unsere Kompetenzen in der Lasertechnologie und Photonik nutzen, um die Forschung in dem Bereich voranzutreiben und die Ergebnisse für andere Disziplinen erschließen.“

Die Arbeit der WLT konzentriert sich auf die Identifikation und aktive Beförderung strategischer Ziele, um die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den Optischen Technologien nutzbar zu machen.

Die Geschäftsführung der WLT übernimmt begleitend Dr. Moritz Hinkelmann, Gruppenleiter Optische Systeme am LZH.

Konferenz „Lasers in Manufacturing“
Die WLT organisiert unter anderem die Konferenz „Lasers in Manufacturing (LiM)“. Diese findet 2021 entweder hybrid oder rein virtuell statt. Bis zum 25. Januar 2021 können noch Beiträge eingereicht werden. Das dazugehörige Call for Papers findet sich auf der Webseite der WLT: https://www.wlt.de/lim/Call-for-Papers_LiM2021.pdf

Über die WLT
Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) wurde 1997 gegründet; sie ging aus dem 1987 gegründeten Wissenschaftlichen Arbeitskreis Lasertechnik hervor. Die Mitglieder der WLT sind Leiter von großen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich vorwiegend mit der Erzeugung, Verstärkung, Formung, Übertragung, Messung und Anwendung von Laserstrahlung beschäftigen. Dabei handelt es sich sowohl um Universitätseinrichtungen als auch Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie um weitere außeruniversitäre Einrichtungen.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2160Tue, 19 Jan 2021 09:11:00 +0100Langzeitmessung der Sr-Übergangsfrequenz https://optecnet.de/http:///Messungen mit Cäsium-Fontänenuhren setzen auch neue Grenzen für fundamentale Tests.PTBnews 1.202, 07.01.2021

Optische Uhren wie die Strontium- Gitteruhr dienen zur sekundären Darstellung der SI-Einheit Sekunde und werden als Kandidaten für eine Neudefinition der Zeiteinheit erwogen. Für einen nahtlosen Wechsel ist die Kenntnis der Strontium-Übergangsfrequenz im jetzigen, durch Cäsium-Atomuhren gegebenen System notwendig. Der Vergleich der beiden Uhrentypen im Zeitraum von 2017 bis 2019 erlaubte es nun, diese Frequenz mit einer Rekordunsicherheit von nur 1,5 · 10–16 in relativen Einheiten zu bestimmen. Aus den Daten konnten auch Grenzen für eine zeitliche Drift des Massenverhältnisses von Proton und Elektron und eine mögliche Kopplung an das Gravitationspotential der Sonne gewonnen werden.

Für eine zukünftige Neudefinition der SI-Einheit Sekunde werden weltweit neue Atomuhren entwickelt, die aufgrund der Verwendung eines optischen Übergangs eine höhere Genauigkeit ermöglichen als Cäsium-Atomuhren mit ihrem Mikrowellenübergang. Bereits heute dienen einige dieser optischen Übergänge zur sekundären Darstellung der Sekundeneinheit. Der Vergleich der Übergangsfrequenzen dieser optischen Uhren an unterschiedlichen Instituten erlaubt die Prüfung ihrer Konsistenz und ist damit ein wichtiger Schritt zur Validierung dieser Uhren. In regelmäßigen Abständen trägt das Internationale Komitee für Maß und Gewicht (CIPM) alle weltweit verfügbaren Daten zusammen und prüft sie auf ihre Konsistenz. Auf dieser Basis werden dann die Frequenzen der sekundären Darstellungen mit ihren Unsicherheiten neu definiert. Die neuen Frequenzmessungen der PTB werden aufgrund ihrer niedrigen Unsicherheit hier einen wichtigen Beitrag leisten. Statistische Beiträge zur Messunsicherheit spielen aufgrund der Länge des Datensatzes praktisch keine Rolle mehr – sie wird durch die systematischen Unsicherheiten der Cäsium- Fontänenuhren der PTB begrenzt, die zu den genauesten weltweit zählen. Der beobachtete Frequenzwert steht in sehr guter Übereinstimmung mit früheren Messungen an der PTB und der empfohlenen Übergangsfrequenz des StrontiumÜbergangs.

Die neuen Messungen wurden in Kombination mit Ergebnissen anderer Forschungsgruppen auch für einen Test des Einstein-Äquivalenzprinzips genutzt, wonach atomare Übergangsfrequenzen unabhängig von Ort und Geschwindigkeit sind. Da Cäsium- und Strontium- Uhren mit ihren Atomübergängen im Mikrowellen- und optischen Frequenzbereich auf sehr unterschiedlichen physikalischen Systemen beruhen, könnte eine Veränderung des Frequenzverhältnisses beider Uhren auf eine Verletzung des Äquivalenzprinzips hindeuten.

Die Frequenzdaten wurden auf eine zeitliche Drift und eine jährliche Modulation untersucht, wobei letztere durch eine Beeinflussung atomarer Parameter durch das auf der Erde im Jahresverlauf periodisch variierende Gravitationspotential der Sonne hervorgerufen werden könnte. Die Analyse der neuen Messdaten ergab eine engere Grenze für eine Kopplung des Massenverhältnisses von Proton und Elektron an ein Gravitationspotential und bestätigt überdies die bisher gefundenen Grenzen für eine zeitliche Drift dieses Massenverhältnisses.

Ansprechpartner

Christian Lisdat
Fachbereich 4.3
Quantenoptik und Längeneinheit
Telefon: (0531) 592-4320
christian.lisdat(at)ptb.de

Stefan Weyers
Fachbereich 4.4
Zeit und Frequenz
Telefon: (0531) 592-4410
stefan.weyers(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

R. Schwarz, S. Dörscher, A. Al-Masoudi, E. Benkler, T. Legero, U. Sterr, S. Weyers, J. Rahm, B. Lipphardt, C. Lisdat: Long term measurement of the 87Sr clock frequency at the limit of primary Cs clocks, Phys. Rev. Research 2, 033242 (2020)

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2153Fri, 15 Jan 2021 12:45:00 +0100LASER COMPONENTS - erhält Siegel „Innovativ durch Forschung“https://optecnet.de/http:///Ausgezeichnete Forschung und Entwicklung Olching, 15. Januar 2021 - Der Stifterverband hat LASER COMPONENTS mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. Damit werden alle zwei Jahre Unternehmen gewürdigt, die durch ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit den Innovationsstandort Deutschland stärken. Das interdisziplinäre Entwicklerteam ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das mittelständische Familienunternehmen aus Olching bei München. Neben der Arbeit an Produktneuheiten und kundenspezifischen Lösungen in Laseroptik, Faseroptik und Elektronik sind die Physiker und Ingenieure auch an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt.Bei der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Technologien verfolgt LASER COMPONENTS bewusst einen interdisziplinären Ansatz, bei dem die einzelnen Teammitglieder das eigene Expertenwissen einbringen und sich gleichzeitig durch den Austausch mit anderen Fachbereichen gegenseitig inspirieren. So gelingt es dem Unternehmen, aus neuen Ideen in kurzer Zeit serienreife Produkte zu machen.
 
Daneben pflegt der Mittelständler ständig Kontakt zu Hochschulen und Forschungsinstituten. Studenten, die am Praxisteil ihres Bachelor- oder Masterabschlusses arbeiten, sind bei LASER COMPONENTS ein fast alltäglicher Anblick. Nicht selten mündet diese Tätigkeit später in einer Festanstellung.
 
„Das Siegel ist eine Anerkennung für Jahre erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit“, sagt Dr. Lars Mechold, Technischer Leiter bei LASER COMPONENTS. „Ohne das Engagement und den Innovationsgeist unseres F&E-Teams wären viele unserer kundenspezifischen Produktlösungen nicht möglich.“

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2155Fri, 15 Jan 2021 11:06:42 +0100Gemeinsam für die Zukunft - OPC Optics & Pfeiffer Präzisionsoptik gehen gemeinsame Wegehttps://optecnet.de/http:///OPC Optical Precision Components Europe GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach und PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH mit Sitz in Gießen, gehen seit dem 01.01.2021 gemeinsame Wege und festigen so die Fundamente beider Standorte. Die beiden sich ergänzenden Unternehmen werden in Zukunft als Partnerunternehmen zusammenarbeiten und stellen ein modernes, flexibles und schlagkräftiges Kompetenzteam der optischen Industrie in Deutschland dar.
  • Zusammenarbeit als Partnerunternehmen
  • Bündelung der Kompetenzen
  • Firmierung & Strukturen
  • Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics, blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Die Optik ist nach wie vor ein extrem starker Zweig der deutschen Industrielandschaft und wir sehen weiterhin großes Wachstumspotential durch neue Technologien und damit einhergehenden Bedarf an hochpräzisen optischen Komponenten. Wir haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Pfeiffer Präzisionsoptik zusammengearbeitet und konnten uns selbst ein sehr genaues Bild von den Fähigkeiten und der hohen Fertigungsqualität machen. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf die gemeinsame Zukunft und werden unseren Kunden ein sehr breites Leistungsspektrum anbieten können.“

    Bündelung der Kompetenzen
    Pfeiffer Präzisionsoptik ist insbesondere als Hersteller für hochwertige Endoskop- und Mikrooptik im Markt bekannt. Durch den zukünftig gemeinsamen Weg mit OPC Optics entsteht ein noch breiteres Leistungsspektrum, das den Kunden nun aus einer Hand angeboten werden kann. So wird es zum Beispiel möglich sein, Optiken mit Durchmessern von 1-200 Millimetern zu produzieren und kürzere Fertigungszeiten als bisher zu realisieren. „Durch die dazu gewonnen Fertigungsmöglichkeiten - speziell für sehr kleine Linsen - und die grundsätzliche Erhöhung unserer Fertigungskapazitäten, können wir nun noch schneller und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und Projekte abbilden, die für uns bis dato schwierig oder nicht realisierbar waren“, erläutert Timo Heinze.

    Firmierung & Strukturen
    Aus Sicht der Kunden, Lieferanten und Partner werden die künftig gemeinsam agierenden Unternehmen wie gewohnt zur Verfügung stehen und Anfragen, Projekte, Aufträge, etc. noch effizienter, schneller und kompetenter erledigen können als bisher. Die Belegschaften beider Standorte bleiben erhalten, sodass die gewohnten Kontaktwege und Ansprechpartner weiterhin in Anspruch genommen werden können. Der Standort in Gießen wird durch den bisherigen Inhaber von Pfeiffer Präzisionsoptik, Herrn Marco Pfeiffer, weitergeführt. „Ich freue mich sehr, dass Herr Pfeiffer weiterhin an Bord ist und seine Expertise in die gemeinsame Zukunft mit einbringen wird. Wir sind absolut überzeugt, dass die Zusammenarbeit beider Unternehmen Synergien erzeugt, durch die unsere gemeinsamen Kunden einen nicht unerheblichen Vorteil erhalten werden und sich so noch stärker am nationalen und internationalen Markt positionieren können,“ sagt Timo Heinze.

    Über OPC Optics
    OPC Optics, ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach, ist Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, Doppel-Asphären, Achromaten und optische Baugruppen. OPC Optics ist Entwicklungspartner und Optik-Hersteller für Kunden unter anderem aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive, Lasertechnik und bietet darüber hinaus technische Beratung bei Projekten, sowie Auftragsmessungen optischer Komponenten an. Mit seinem Hightech-Maschinenpark setzt OPC Optics auf sehr hohe Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf die Leistungen von OPC Optics.

    Über Pfeiffer Präzisionsoptik
    PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH (ehemals Pfeiffer Präzisionsoptik e.K.) hat sich, nach Gründung im Jahre 2015 und der Übernahme der Geschäftstätigkeiten der Firma E. Färber Präzisionsoptik GmbH & Co.KG zum 01.01.2016, auf das Herstellen von sphärischen Linsen im Bereich von Ø1mm – Ø30mm spezialisiert. Durch Investitionen in neueste Messtechnik, können höchste Anforderungen erfüllt werden. Pfeiffer Präzisionsoptik bietet seinen Kunden einzelne Bemusterungen, sowie komplette Serienfertigungen optischer Komponenten, an. So konnte sich Pfeiffer Präzisionsoptik in den letzten Jahren einen sehr guten Namen, in Bezug auf kürzeste Lieferzeiten und dem Erfüllen höchster Anforderungen, erarbeiten.

    Kontakt – OPC Optics
    OPC Optical Precision Components Europe GmbH
    Herr Timo Heinze          Tel.: +49-671-8876970
    Mainzer Straße 32         E-Mail: office@opc-optics.com
    55545 Bad Kreuznach    Web: www.opc-optics.com

    Kontakt – PPO Pfeiffer Präzisionsoptik
    PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH
    Herr Marco Pfeiffer        Tel.: +49-641-9627114
    Rodheimer Straße 70     E-Mail: info@pfeiffer-praezisionsoptik.de
    35452 Heuchelheim       Web: www.pfeiffer-praezisionsoptik.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2154Thu, 14 Jan 2021 20:54:34 +0100Instrument Systems: Lichtverteilung moderner Autoscheinwerfer effizient testenhttps://optecnet.de/http:///Das AMS Screen-Imaging-System ermöglicht eine effiziente Bestimmung der Lichtverteilung von modernen HD / ADB / Matrix / Pixel-Fahrzeugscheinwerfern. München, Januar 2021 – Instrument Systems präsentiert ein neu entwickeltes Messsystem zum schnellen Testen aller Beleuchtungsszenarien modernster Scheinwerfer, wie z.B. HD / ADB / Matrix / Pixel-Scheinwerfer. Das AMS Screen-Imaging-System besteht aus einem Fernfeld-Goniophotometer, einem Screen-Photometer und einem Beleuchtungsstärkemessgerät und ermöglicht synchronisierte Messungen für Leuchtdichte-Verteilungen und Fernfeld mit sehr hoher Genauigkeit. Unterstützt von der erweiterten LightCon-Software sind Konformitätstests gemäß den ECE / SAE / ICAO / FAA-Vorschriften sowie umfangreiche grafische Analysen effizient zu erstellen.Die Zukunft des Autolichts liegt in blendfreien Fernlichtern in HD-Qualität und in einer engen Interaktion des Fahrzeuges mit einer Vielzahl von Sensoren. Der Bordcomputer empfängt detaillierte Informationen über die Fahrumgebung von diesen Sensoren, die in Echtzeit die Helligkeitswerte von über zwei Millionen Pixeln bewerten. Weitere innovative Funktionen wie Symbol- und Videoprojektionen auf die Straße erhöhen nochmals die Anforderungen an die Beleuchtung. Herkömmliche Methoden zur Messung der Lichtverteilung mit einem Fernfeld-Goniophotometer und einem Beleuchtungsstärkemessgerät können diese Herausforderung nicht alleine bewältigen, da sie zur Messung von Beleuchtungsszenarien im Labor nicht effizient genug sind.
    Instrument Systems bietet mit dem Optronik Line AMS Screen-Imaging-System eine hocheffiziente Lösung zum Testen der Lichtszenarien von modernen Scheinwerfer-Typen, wie z.B. HD / ADB / Matrix / Pixel-Scheinwerfern. Das neu entwickelte Testsystem stellt eine schnelle Methode dar, um im Lichtlabor kamerabasierte Leuchtdichtemessungen von einer Projektionswand mit goniometrischen Fernfeldmessungen zu kombinieren. Dadurch sind zeitsparende Messungen mit dennoch höchster Genauigkeit möglich. Der Systemaufbau besteht aus einem klassischen AMS 3000 oder 5000 Goniophotometer mit einem schnellen DSP 200 Beleuchtungsstärkemessgerät, das hinter der photometrischen Entfernungsgrenze positioniert ist. Zusätzlich kommt die LumiCam 2400B Kamera als Screen-Photometer zum Einsatz. Ihre 5-Megapixel hohe Auflösung ermöglicht eine hochgenaue Vermessung aller Scheinwerfer-Typen. Für ein einfaches und schnelles Vorgehen können die Testergebnisse aus beiden Messungen über die LightCon-Software simultan analysiert werden.
    Das AMS Screen-Imaging-System wird in einem mindestens 25m langen Lichtkanal installiert. Um die vollständige Lichtverteilung eines Scheinwerfers aufzuzeichnen, dreht das Goniometer die Probe, während die Kamera eine Serie von Bildern aufnimmt. Diese können später in einem Bild zusammengefügt werden. Das System wird von einem neuen Modul der bewährten LightCon-Software unterstützt, das einen Konformitätstest gemäß ECE / SAE / ICAO / FAA sowie umfangreiche grafische Analysefunktionen in Form von Isocandela-Diagrammen ermöglicht.

    Kontakt:
    Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH,
    Kastenbauerstr. 2
    81677 München,
    Tel. +49 (0)89-45 49 43-426
    E-Mail: info@instrument-systems.com
    Internet: www.instrument-systems.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2152Thu, 14 Jan 2021 15:22:03 +0100OTH Amberg: Studienstart zum Sommersemester 2021 – Jetzt bis zum 7. Februar bewerben!https://optecnet.de/http:///Es gibt viele gute Gründe, um ein Studium im März zu beginnen und nicht, wie meist üblich im Oktober: längere Orientierungsphase nach dem Schulabschluss, Praxisluft durch Praktika oder erste Jobs schnuppern, aber auch Unsicherheit aufgrund von Corona oder vielleicht ein Wechsel des Studiengangs sind nur einige davon. Die OTH Amberg-Weiden bietet eine Vielzahl von Bachelorstudiengängen an, die im Sommersemester 2021 gestartet werden können. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 7. Februar 2021. StudienanfängerInnen erwartet ein umfangreiches Angebot: In den sechs Studienfeldern „Technik“, „Wirtschaft“, „Informatik und Medien“ „Gesundheit“ „Energie und Umwelt“ sowie „Pädagogik“ stehen insgesamt 26 Bachelorstudiengänge zur Wahl – bei 13 Studiengängen ist ein Studienbeginn zum Sommersemester 2021 möglich, darunter Klassiker wie Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit vielfältigen Vertiefungsmöglichkeiten über Internationales Technologiemangement bis hin zu den neuen Bachelorstudiengängen Motorsport Engineering und Künstliche Intelligenz – International. Und wem eine ökologisch verantwortungsvolle Zukunft wichtig ist und wer das Klima schützen möchte, für den könnte der Studiengang Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz der richtige Studiengang sein.
    Alle Studiengänge, in denen ein Studienstart im Sommersemester möglich ist, sind unter www.oth-aw.de/besserstudieren zu finden. Hier einfach im Studiengangsfinder weiter unten auf dieser Seite nach Studienbeginn Sommersemester filtern.
    Orientierungsstudium prepareING
    Wer sich noch nicht sicher ist, was er studieren möchte, kann sich auch für das Orientierungsstudium prepareING bewerben. Das Modulstudium gibt Einblicke in verschiedene MINT-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden, um im Anschluss eine Entscheidung für ein Studium treffen zu können und um auf dieses vorzubereiten. In der Orientierungsphase erworbene Studienleistungen werden dabei auf das gewählte Studium angerechnet.
    Jetzt bewerben
    Studieninteressierte können sich im Online-Bewerbungsportal für ein Studium im Sommersemester 2021 (Beginn: 15. März 2021) anmelden. Dazu auf der Startseite der Homepage der OTH Amberg-Weiden (www.oth-aw.de) den Link „Zur Studienplatz-Bewerbung“anklicken und los geht’s!

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 14.01.2021; Nr. 02 | 2021

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2151Wed, 13 Jan 2021 11:06:47 +0100MPA: Selma E. de Mink zur Direktorin am MPI für Astrophysik ernannthttps://optecnet.de/http:///Im Blickpunkt: Sterne Zum 1. Januar 2021 tritt Selma E. de Mink ihre neue Direktorenstelle am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) an. Sie leitet ab diesem Jahr die Abteilung für stellare Astrophysik am Institut und verstärkt damit die Erforschung der Sterne: Leben, Tod und was danach kommt. De Mink ist gebürtige Niederländerin und in ihrem Heimatland weiterhin mit der Universität von Amsterdam verbunden. Sie kommt damit zurück nach Europa, nachdem sie in den USA eine Professur an der Harvard University innehatte. Sterne sind das Hauptforschungsinteresse von Selma de Mink. In diesen nuklearen Fabriken werden alle schweren Elemente produziert, aus denen wir bestehen, von Kohlenstoff und Sauerstoff bis hin zu viel schwereren Elementen wie Eisen. Sterne führen ein aufregendes Leben; sie interagieren mit ihrer Umgebung nicht nur durch Strahlung, sondern auch durch Winde und beenden ihr Leben oft in spektakulären Explosionen.
    Eine Spezialität von Selma E. de Mink: Doppelsterne, also Sterne, die nicht allein sind, sondern sich in einem gebundenen System befinden. Im vergangenen Jahrzehnt wurde den Astrophysikern klar, dass alle massereichen Sterne Doppelsternsysteme bilden, was zu einem enormen Interessensschub führte. Dies wurde durch die ersten Entdeckungen verschmelzender Schwarzer Löcher durch Gravitationswellen noch verstärkt, wobei massereiche Doppelsterne die wahrscheinlichsten Quellen dieser neuen Art von Wellen sind.
    Je nach ihrer Masse beenden Sterne ihr Leben in mehr oder weniger energiereichen Explosionen und hinterlassen einen kompakten Überrest. Während unsere Sonne als Weißer Zwerg endet, bilden massereichere Sterne Neutronensterne oder sogar Schwarze Löcher - und im Fall von massereichen Doppelsternen auch ein doppeltes Schwarzes-Loch-System. Obwohl dieses Ergebnis sehr selten ist und es noch seltener ist, ein doppeltes Schwarzes-Loch-System bei der Verschmelzung zu erwischen, sind Astrophysiker begeistert von dem neuen Fenster, das die Gravitationswellenastronomie in das Universum geöffnet hat.
    Gravitationswellen sind zwar viel schwieriger nachzuweisen als elektromagnetische Strahlung, aber sie werden nicht durch Staub behindert – sie durchdringen alles. Mit neuen Gravitationswellendetektoren, die derzeit geplant und entwickelt werden, könnten wir in der Lage sein, Ereignisse, die diese Wellen aussenden, über die gesamte Geschichte des Universums hinweg zu "hören". Um genaue Vorhersagen darüber treffen zu können, was sie nachweisen können, müssen Astrophysiker die Physik hinter der Entstehung von Doppelsternsystemen verstehen – und dafür müssen sie auch alle anderen Endergebnisse verstehen. Und um das Ergebnis zu verstehen, muss man zuerst die Entwicklung nachvollziehen, die zu diesem Ende geführt hat.
    Deshalb haben die Evolutionswege von Sternen, insbesondere die, die zur Emission von Gravitationswellen führen, für Selma de Mink in ihrer Forschung am MPA eine hohe Priorität. Mit ihrer Gruppe – für die sie derzeit Mitarbeiter sucht – wird sie Computersimulationen und Beobachtungen aus Himmelsdurchmusterungen nutzen, um die Details von Sternen in der Blütezeit ihres Lebens zu untersuchen. Beobachtungen von Veränderlichen, wie z.B. massive Datenmengen von automatischen Durchmusterungen, werden Informationen über den Tod von Sternen liefern. Daraus wird ihre Gruppe dann Vorhersagen über das „Leben nach dem Tod“ der Sterne treffen können.
    Selma de Mink studierte Physik und Mathematik an der Universität Utrecht und schloss dort 2010 ihre Promotion mit einer Arbeit über " Stellar evolution at low metallicity" ab. Ihre Postdoc-Positionen führten sie an die Universität Bonn, das Space Telescope Science Institute in Baltimore und das California Institute for Technology & Carnegie Observatories, Pasadena, bevor sie 2014 Professorin an der Universität Amsterdam und 2019 an der Harvard University wurde.
    Ihre Arbeit wurde mit vielen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Hubble- und das Einstein-Stipendium der NASA in den Jahren 2010 und 2013, ein ERC-Starting Grant im Jahr 2016 und der MERAC-Preis in Theoretischer Astrophysik 2017 der Europäischen Astronomischen Gesellschaft. Im Jahr 2019 wurde sie zum Mitglied der Young Scientific Academy in den Niederlanden gewählt. Sie hat mehr als 100 referierte Arbeiten veröffentlicht, die über 8000 Mal zitiert wurden.
    Die Verbindung von Theorie und Beobachtungen ist von zentraler Bedeutung für Selma de Mink und Garching ist hierfür gut geeignet. Hier befindet sich eines der größten Zentren für Astronomie in Europa, das Experimentatoren, Theoretiker und vielen Experten mit unterschiedlichem Hintergrund an einem Ort zusammenbringt. Sterne beziehen sich auf so viele Aspekte in der Astronomie und Physik, dass de Mink stark auf Interaktionen mit den anderen Gruppen und Abteilungen baut, die auf dem Campus konzentriert sind. Sie genießt es, Gruppen mit kritischer Masse zu bilden und freut sich auf viele anregende Diskussionen über die Rolle von Sternen in der kosmischen Geschichte.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    Dr. Hannelore Hämmerle
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    MPI für Astrophysik
    MPI für extraterrestrische Physik
    Karl-Schwarzschildstr. 1
    85748 Garching
    Tel: +49 (89) 30 000 3980
    Email: hhaemmerle@mpa-garching.mpg.de
    Web: www.mpg.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2150Wed, 13 Jan 2021 09:35:18 +0100BMBF: Projekte zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“https://optecnet.de/http:///Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“, Bundesanzeiger vom 11. Januar 20211 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Das BMBF übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion.

    Auf nationaler Ebene unterstützt das BMBF unter anderem durch das Förderprogramm zur europäischen Innovationsunion gezielt den Aufbau von Kompetenzen von Forschenden und die Strategiefähigkeit von Forschungseinrichtungen, um den Ausbau strategischer Partnerschaften und die Koordinierung von Forschungsagenden in Europa zu erleichtern.

    In Säule II von Horizont Europa wird in Cluster 3 die zivile Sicherheitsforschung gefördert. Die Förderrichtlinie „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ soll einen Beitrag dazu leisten, frühzeitig Anreize für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und andere Anwender aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft bezüglich einer Beteiligung an Ausschreibungen des Clusters 3 in Horizont Europa zu schaffen. Ziel ist es,  einzelnen Akteuren aus Deutschland die internationale Vernetzung, den Aufbau von europäischen Konsortien sowie die Ausarbeitung eines EU-Antrags zu ermöglichen und damit die Einreichung eines Projektantrags im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm zu erreichen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

    Liegt zum Einreichungsstichtag der Förderrichtlinie das Arbeitsprogramm für Cluster 3 nicht final vor, können dennoch Projektskizzen eingereicht werden. Dies betrifft vornehmlich die Einreichungsstichtage 2022 und 2024. Diese müssen sich auf einen Themenbereich des Clusters 3 beziehen und unmittelbar nach Veröffentlichung des Arbeitsprogramms eine Überprüfung der inhaltlichen Ausrichtung des Vorhabens im Hinblick auf die tatsächlich veröffentlichten Ausschreibungen vorsehen (Meilenstein). Über die Fortführung des Vorhabens wird schriftlich auf der Basis der Ergebnisse der Meilensteinpräsentation entschieden, nachdem erforderlichenfalls geänderte Arbeitspläne zur Anpassung an eine konkrete Ausschreibung vorgelegt worden sind.

    Im Rahmen der Förderrichtlinie werden folgende Aktivitäten gefördert:

    • Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument
    • Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung
    • Ausarbeitung und finale Einreichung des EU-Antrags

    Die Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab. Bei der Erstellung der EU-Anträge soll die Beratung der NKS Sicherheitsforschung (NKS Sicherheit) in Anspruch genommen werden. Die Einbindung weiterer – insbesondere euro­päischer – Partner (auch Praxispartner) als assoziierte Partner ist explizit gewünscht. Um Wissen dahingehend aufzubauen, wie qualitativ hochwertige und auch im Hinblick auf die formalen und Managementaspekte erfolgreiche Anträge erstellt werden können, ist es ausdrücklich erwünscht, dass der Antragsteller durch einen professionellen Akteur in diesem Bereich unterstützt wird.

    Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben.

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind:

    • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
    • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
    • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
    • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
    • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
    • Kommunen,
    • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

    Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung oder andere Institution, die Forschungsbeiträge liefern, BOS), in Deutschland verlangt.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/​oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/​nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Unionsrahmen (FuEuI). KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen. Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2149Wed, 13 Jan 2021 08:41:05 +0100BMBF: Attraktive Arbeits- und Forschungsbedingungen an Hochschulen im Bereich "Künstliche Intelligenz"https://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte die "Richtlinie zur Schaffung, Verstetigung und Bündelung attraktiver Arbeits- und Forschungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Bereich 'Künstliche Intelligenz'".Bundesanzeiger vom 6. Januar 2021

    1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Forschung sind von großer Bedeutung für die künftige Stärke des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Deutschland. Im Bereich der Grundlagenforschung hat Deutschland mit seiner breiten und exzellenten Forschungslandschaft eine sehr gute Ausgangslage. Obwohl einige Unternehmen Methoden aus dem Spektrum der KI entwickeln und nutzen, hat der Großteil an Unternehmen in Deutschland noch keine ausreichende KI-Expertise, was den Transfer von neuen KI-Technologien in die Breite der Wirtschaft, die von mittelständischen Unternehmen geprägt ist, zu einer großen Herausforderung macht.

    Aufgrund ihrer Praxisnähe und Problemorientierung sind Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) besonders geeignet, um den notwendigen Wissens- und Technologietransfer, insbesondere im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, zu leisten und so die Wertschöpfungspotenziale zu heben. Neben dem Transfer von Wissen und Methoden ist die praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von besonderer Bedeutung.

    Zweck der Förderrichtlinie ist es, die Rolle der Forschung an FH/HAW für den Standort Deutschland zu stärken, um so langfristig Fähig- und Fertigkeiten im Bereich KI zu schaffen, zu verstetigen und zu bündeln. Es sollen unter anderem die Grundlagen für exzellente KI-Forschung an FH/HAW gelegt werden, um die vielseitigen Anwendungsfelder für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen. Eine große Rolle spielen dabei Netzwerk- und Clusteransätze in Verbindung mit personellem Austausch in Kooperation mit regionalen Unternehmen der (Digital-)Wirtschaft und außerhochschulischen Forschungspartnern mit dem Ziel,  innovatives Wissen und neuartige Ideen rasch in KI-Anwendungen zu überführen.

    Mit dieser Richtlinie im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ fördert das BMBF strukturbildende Forschungsprojekte mit Forschungsgeräten, Forschungsanlagen und Demonstratoren für Arbeiten zum Zwecke der anwendungs- und transferorientierten KI-Forschung und zur Schaffung attraktiver Forschungs- und Arbeitsbedingungen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert wird die Akzentuierung der KI-Forschung an FH/HAW. Im Rahmen der Vorhaben sind notwendige strategische Investitionen förderfähig, die flexible und langfristige Strukturen zur Durchführung von Lehre, Forschung und Entwicklung befördern sowie den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich der „Künstlichen Intelligenz“ verstärken. Neben Anschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme ist auch die Erstellung eines umfassenden Nutzungskonzepts zur breiten Verwendung der Investition durch mehrere Nutzergruppen sowie erste Arbeiten, um die Nutzung der Investition in bereits laufende oder geplante Arbeiten einzubinden, zuwendungsfähig. Dabei soll insbesondere der freie Zugang für den wissenschaftlichen Nachwuchs der gesamten Hochschule sichergestellt sein und im Rahmen der Antragstellung dargestellt werden. Baumaßnahmen oder aus Mitteln der Grundfinanzierung zu bestreitende Investitionen sind nicht Gegenstand dieser Förderung.

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Hochschule Geisenheim, die Berufsakademie Sachsen, die Duale Hochschule Thüringen sowie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (der Teil in der die Hochschule Lausitz (FH) gemäß Artikel 1 § 1 Absatz 2 des Gesetzes zur Neustrukturierung der Hochschulregion Lausitz aufgegangen ist).

    Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2148Fri, 08 Jan 2021 11:54:26 +0100Hartmagnetische Schichten für die hochpräzise Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///Im Kampf gegen das Coronavirus kommt der Mikroskopie ein besonderer Stellenwert zu: Spezial-Mikroskope sind ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Darstellung kleinster Zellstrukturen. Sie helfen, die Entwicklung von Impfstoffen und Therapien voranzutreiben. Dabei sind die Anforderungen an die optische Auflösung der Mikroskope und die Präzision der Mikroskoptische enorm. Hartmagnetische Schichten des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST tragen dazu bei, kleinste Zellstrukturen sehr schnell und genau zu erfassen.Mikroskop- und Labortechnik sind ein unverzichtbares Hilfsmittel im Kampf gegen Viren und Bakterien. Sie unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Suche nach Impfstoffen und Therapien, etwa gegen SARS-CoV-2. Am Fraunhofer IST in Braunschweig entwickeln Forscherinnen und Forscher hartmagnetische CoSm-Schichten (kurz für Kobalt-Samarium) für magnetische Maßstäbe. Diese Bänder werden in den Mikroskoptischen der Dr. ITK Kassen GmbH eingesetzt. Im Zusammenspiel mit Sensoren und einem Auswertealgorithmus erhöhen sie die Positioniergenauigkeit des Mikroskoptischs, auf dem die Probe zur Beobachtung abgelegt wird. »Biologisches Material wie Zellen können sich bewegen, daher muss ich Positionen bis auf den Mikrometer präzise anfahren können«, sagt Dr. Ralf Bandorf, Wissenschaftler am Fraunhofer IST. Die Mikroskoptische, die mit der magnetischen Positionierung arbeiten, lassen sich sehr kompakt bauen – sie werden in Mikroskopen von namhaften Herstellern wie Leica oder Zeiss eingesetzt. Die CoSm-Schichten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Industriepartner entwickelt.

    Positionsauflösung im Nanometerbereich

    Das Team rund um Dr. Bandorf bringt die CoSm-Schichten auf unmagnetische Metallbänder auf, sprich diese erhalten eine definierte magnetische Struktur bzw. Funktionsschicht, die sich mit einem Signalmuster codieren und per Sensor auslesen lässt, um eine Positionsbestimmung vornehmen zu können. »Im Zusammenspiel mit den integrierten Sensoren, die die Signale auslesen, ermöglichen unsere Schichten das Anfahren von Positionen bis auf fünf Nanometer genau«, so der Ingenieur. Die Tische ermöglichen durch das integrierte Messsystem eine Absolutbestimmung der Position, ohne Referenzierung. Wiederholgenauigkeiten von plus/minus 100 Nanometer sind erreichbar. Dies ist besonders bei der Untersuchung von lebenden Objekten wichtig, wo die Untersuchungszeit oftmals knapp und ein schnelles Positionieren daher essentiell ist.

    Die Schichten ersetzen galvanische Kobaltschichten, für die umweltschädliche Chemikalien benötigt werden. Sie zeichnen sich durch ihre Robustheit und Langlebigkeit sowie durch besonders gute magnetische Eigenschaften aus: Sie ermöglichen ein stärkeres magnetisches Signal und berührungsloses Messen. Auch kann man in geschlossenen Bauteilen wie etwa Hydraulikzylindern messen, an die optische Systeme nicht gelangen. Anders als reine Kobaltschichten sind die CoSm-Schichten nicht so leicht ummagnetisierbar und unempfindlich gegenüber Störfeldern. Außerdem lassen sich sehr feine Schichtdicken erzielen. Darüber hinaus erlauben sie auch das Messen in verschmutzten Bereichen. Aber auch Winkelpositionen und Radialbewegungen lassen sich messen. Dies ist in Robotikanwendungen relevant – etwa in der Automobilbranche. »Bringt man eine kompakte CoSm-Schicht direkt auf das Bauteil wie ein Kugellager auf, kann man zusätzliche Informationen erhalten«, erklärt Bandorf. Auch im Bereich der Elektromobilität steigt die Nachfrage nach hochgenauen magnetischen Messsystemen.

    Umweltfreundliches Beschichtungsverfahren

    Die CoSm-Schichten werden mit einer am IST entwickelten Technologie, dem Hohlkathoden-Gasfluss-Sputtern, einem Vakuumbeschichtungsverfahren hergestellt. Anders als bei galvanischen Verfahren kommen hier keine Schadstoffe zum Einsatz.

    https://www.ist.fraunhofer.de/

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig

    Telefon +49 531 2155-535

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2145Thu, 07 Jan 2021 10:39:28 +0100MOONRISE: Schritt für Schritt zur Siedlung aus Mondstaubhttps://optecnet.de/http:///Als Bausteine sind sie noch nicht nutzbar – aber die mit dem Laser aufgeschmolzenen Bahnen sind ein erster Schritt zu 3D-gedruckten Gebäuden, Landeplätzen und Straßen aus Mondstaub. Im Projekt MOONRISE ist es dem Wissenschaftler-Team vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der Technischen Universität Braunschweig und dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) gelungen, sowohl Regolith unter Mondgravitation aufzuschmelzen als auch zusammenhängende Bahnen zu „drucken“.Zum Abschluss des zweijährigen, von der VolkswagenStiftung finanzierten Projekts konnten Labor-Versuche mit dem MOONRISE-Laser an einem Robotorarm des Rovers vom IRAS umgesetzt werden. Dabei gelang es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mondstaub zu zusammenhängenden Bahnen aufzuschmelzen. Der vom LZH entwickelte Laserkopf wurde dabei über den Robotorarm angesteuert – ähnlich, wie er in Zukunft auf dem Mond eingesetzt werden könnte.

    Robuster, kleiner Laser und Mond-ähnliches Regolith
    „In den zwei Jahren haben wir einen Laserkopf entwickelt, der nur etwa so groß ist wie eine große Saftpackung und trotzdem den widrigen Bedingungen im Weltraum standhält“, berichtet Niklas Gerdes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des LZH, vom Laser, der auch schon nötigen Temperatur-Vakuum- und Vibrationstest standhielt. Niklas Gerdes fasst die nächsten Schritte zusammen: „Bei den ersten Versuchen im Labor haben wir die notwendige Bestrahlungsdauer und Leistung bestimmt. Dann ging es in die Vakuum-Kammer und wir haben dort erfolgreich Regolith aufgeschmolzen.“ Der im Projekt verwendete Regolith stammt aus dem IRAS. Dort wurde über die Projektdauer hinweg die Zusammensetzung des Regoliths auf die voraussichtlichen Bedingungen am Landeplatz angepasst – eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Denn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen auf Basis der Daten vergangener Mondmissionen passende Materialien auf der Erde finden, um den Mondstaub möglichst exakt nachzubilden.

    Weltweit einmalig: Regolith im Einstein-Elevator
    unter Mondbedingungen geschmolzen

    Ein Höhepunkt waren dann die Versuche im Einstein-Elevator der Leibniz Universität Hannover (LUH). MOONRISE war das erste wissenschaftliche Experiment im Elevator überhaupt. Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, LUH/LZH, ist noch immer begeistert: „Im Einstein-Elevator ist es uns gelungen Regolith zu Kugeln aufzuschmelzen – sowohl unter kompletter Schwerelosigkeit als auch unter Mondgravitation. Das ist weltweit einmalig!“

    Den krönenden Abschluss machte der Einsatz des Lasers auf dem Rover MIRA3D des IRAS. MIRA3D besteht aus einer fahrbaren Plattform und einem Roboterarm und wird für die Entwicklung von additiver Fertigungstechnologie auf dem Mond eingesetzt. Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll vom IRAS, TU Braunschweig, berichtet: „Wir konnten den Laserkopf am Arm des Rovers präzise ansteuern und damit größere Strukturen gezielt aufschmelzen. Ein voller Erfolg! Zusammen mit den Versuchen im Elevator haben wir eine solide Grundlage, um mit dem Laser auf dem Mond 3D zu drucken.“

    Nächster Meilenstein wäre im Anschluss an das Projekt den Laserkopf zu einem Flugmodell weiterzuentwickeln. LZH und IRAS sind momentan im Gespräch mit einschlägigen Stellen, um die Entwicklungen voranzutreiben. Denn der Vision eines Lasers, der Baumaterialien für ganze Siedlungen aus Mondstaub druckt, sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit  
    MOONRISE einen großen Schritt nähergekommen.

    Über MOONRISE
    Gefördert wurde das ehrgeizige und zukunftsweisende Forschungsprojekt von der VolkswagenStiftung im Rahmen der mittlerweile beendeten Förderinitiative „Offen – für Außergewöhnliches“. Darin unterstützt die Stiftung außergewöhnliche und gewagte Vorhaben, für die sich keine andere Finanzierung finden lässt.

    Diese Pressemitteilung mit Bildmaterial und Video auf der Webseite des LZH: www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2021/moonrise-schritt-fuer-schritt-zur-siedlung-aus-mondstaub

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der TU Braunschweig
    Der Fokus der Forschung am Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) liegt auf der Entwicklung von Methoden, Technologien und Ansätzen zum nachhaltigen Nutzen und zur Sicherheit von Infrastruktur im Weltraum. Drei technische Arbeitsgruppen forschen dabei auf den Gebieten Explorations- und Antriebssysteme, Space Debris und Satellitentechnik.

    Mit über 20.000 Studierenden und 3.700 Beschäftigten ist die Technische Universität Braunschweig die größte Technische Universität Norddeutschlands. Sie steht für strategisches und leistungsorientiertes Denken und Handeln, relevante Forschung, engagierte Lehre und den erfolgreichen Transfer von Wissen und Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Forschungsschwerpunkte sind Mobilität, Infektionen und Wirkstoffe, Metrologie und Stadt der Zukunft.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2144Thu, 07 Jan 2021 10:26:55 +0100 Krebszellen zukünftig schneller und genauer erkennen mit multimodaler Bildgebunghttps://optecnet.de/http:///Direkt während der Operation Tumorzellen schneller und genauer erkennen, dies ist das Ziel im EU-Forschungsprojekt CARMEN. Dafür wollen die Forschungsinstitute Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aus Deutschland und Multitel asbl aus Belgien zusammen mit den Unternehmen aus beiden Ländern, JenLab GmbH, DELTATEC, und LaserSpec ein neuartiges, kompaktes und multimodales Bildgebungssystem entwickeln. Dieses könnte sogar die Untersuchung von Gewebeproben während der Operation ermöglichen.Konventionelle, laserbasierte Mikroskope verwenden meist nur eine einzige Bildgebungsmethode, wie zum Beispiel die konfokale Mikroskopie, die Multi-Photonen-Mikroskopie oder die Anti-Stokes Raman-Spektroskopie (CARS). Verschiedene Bildgebungstechniken in einem Gerät zu kombinieren, ermöglicht es, schneller mehr und zuverlässigere Informationen über das Gewebe und mögliche Erkrankungen zu gewinnen. Da für jede Bildgebungsmethode verschiedene Anregungslaser notwendig sind, würde ein kombiniertes Gesamtsystem allerdings sehr komplex, unhandlich und teuer sein.

    Eine Laserquelle für drei Mikroskopie-Methoden
    Die Partner im Projekt CARMEN wollen nun ein innovatives Lasersystem entwickeln, das mehrere Anregungswellenlängen und verschiedene Pulsdauern erzeugt. So könnte CARS mit Multi-Photonen- sowie superauflösender STED-Mikroskopie (Stimulated Emission Depletion) in einem kompakten Gerät vereint werden.

    Mit einem solchen Gesamtsystem könnten Gewebeproben direkt nach der Operation oder sogar währenddessen untersucht, und so beispielsweise Tumorränder besser erkannt werden. Die Kombination der drei Methoden ermöglicht es, mehrere Informationsebenen zu überlagern und dadurch ein genaueres Bild der Zellen zu erhalten. Damit ließen sich Tumorzellen besser von gesunden Zellen unterscheiden.

    Basis: Neuartige durchstimmbare Ultrakurzpulsquelle
    Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH arbeiten für das Lasersystem mit dem belgischen Forschungsinstitut Multitel an einer neuartigen, faserbasierten Ultrakurzpulsquelle. Diese wird synchron zwei optische parametrische Oszillatoren der belgischen Firma LaserSpec pumpen.

    Das gesamte Lasersystem wird mehrere Strahlausgänge haben, Pulse gleichzeitig sowohl im Femto- als auch im Pikosekundenbereich erzeugen und durchstimmbare Wellenlängen ausgeben können. Dies wäre die entscheidende Grundlage, um die drei Bildgebungsmethoden in einem multimodalen System zusammenzufassen. Gesteuert werden soll das von JenLab konzipierte Gesamtsystem von einer eigens entwickelten, extrem schnellen Elektronik der Firma DELTATEC. Diese verknüpft außerdem das Lasersystem mit der Scanner-Technologie des Mikroskops.

    Kostengünstig, energieeffizient und klein
    Durch die vorteilhaften thermischen Eigenschaften von Glasfasern wird für diesen neuartigen faserlasergepumpten Ultrakurzpulslaser eine Luftkühlung ausreichen. Damit wäre das Bildgebungssystem kostengünstiger, energieeffizienter und kleiner als vergleichbare Mikroskope mit beispielsweise Titan-Saphir-Lasern.

    Das Nutzungsspektrum ließe sich außerdem enorm erweitern: Das System könnte auch für die Nachverfolgung von Arzneimitteln und Nanopartikeln innerhalb von Zellen und Gewebeproben genutzt werden oder um die Wirksamkeit von kosmetischen Produkten mikroskopisch zu testen.

    Über CARMEN
    An dem Verbundprojekt „Multimodale Bildgebungsplattform basierend auf kohärenter Anti-Stokes Raman-Streuung und Multiphotonenmikroskopie“ bzw. „CArs and Multiphoton microscopy Enabled“ (CARMEN) sind die JenLab GmbH, Jena, DELTATEC, Ans/Belgien, Multitel asbl, Mons/Belgien, LaserSpec, Malonne/Belgien und das Laser Zentrum Hannover e.V. beteiligt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Eurostars™-Prgramms der EUREKA Mitgliedsstaaten und des Horizon 2020 Framework Programm der Europäischen Union vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Belgischen Öffentlichen Dienst der Wallonie (SPW).

    Pressemitteilung zum Download:  20201222_lzh_pm_carmen_final.docx

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2143Fri, 18 Dec 2020 13:22:02 +010027th International Semiconductor Laser Conference – 2021 in Deutschlandhttps://optecnet.de/http:///Vom 10. bis 14. Oktober 2021 findet die renommierte International Semiconductor Laser Conference (ISLC) in Potsdam statt – nach fast 20 Jahren wieder in Deutschland. Abstracts können bis 14. Mai 2021 eingereicht werden.Die ISLC beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen aus den Bereichen Halbleiterlaser, Verstärker und LEDs. Auf der Konferenz präsentieren Teilnehmende aus aller Welt herausragende Forschungsergebnisse der aktuellen Halbleiterlaserforschung. Die ISLC 2021 und die begleitende Ausstellung werden vom Berliner Ferdinand-Braun-Institut organisiert und von der IEEE Photonics Society als technischer Sponsor unterstützt.

    Die Konferenz-Website www.islc2021.org bietet einen Überblick zu Themen, Workshops, bestätigten Plenar- und Gastrednern sowie zu den Mitgliedern des Komitees. Interessierte können sich per E-Mail islc(at)fbh-berlin.de registrieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.

    Erster Call for Papers

    Konferenzbeiträge können als zweiseitige Abstracts ab April bis zum 14. Mai 2021 eingereicht werden. Ab April ist auch die Registrierung zur Teilnahme an der Konferenz über die Webseite möglich.

    Wie in den letzten gut 30 Jahren, werden auch 2021 alle akzeptierten und präsentierten Konferenzbeiträge auf IEEE Xplore veröffentlicht. Die ISLC bietet Autoren zudem die Möglichkeit, eine erweiterte Version für eine Sonderausgabe des IEEE Photonics Journals einzureichen, das nach der Konferenz erscheint.

    Mehr über die ISLC

    Mit ihrer 50-jährigen Tradition und ihrem internationalen Publikum gehört die ISLC zu den renommiertesten Konferenzen auf dem Gebiet der Halbleiter-Laser. Die Veranstaltungsorte wechseln alle zwei Jahre zwischen den Regionen Amerika, Asien/Australien und Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Seit ihrer Gründung wurden viele neue und bahnbrechende Halbleiter-Bauelemente erstmals auf dieser Konferenz vorgestellt. In Deutschland fand die Konferenz zuletzt 2002 statt. Sollte die pandemische Situation eine Präsenzveranstaltung 2021 in Potsdam nicht zulassen, wird die Konferenz virtuell durchgeführt.

    Zu den Themen der ISLC gehören: optische Halbleiterverstärker, Silizium-kompatible Laser, VCSELs, photonische Bandlücken- und Mikroresonator basierte Laser, gitterstabilisierte Laser, Multisegment- und Ringlaser, Quantenkaskaden- und Interbandlaser, Subwellenlängen-Nanoresonatorlaser, mittlere IR- und THz-Quellen, InP, GaAs- und Sb-Materialien, Quantenpunktlaser, brillante Hochleistungslaser, GaN- und ZnSe-basierte Laser und LEDs vom ultravioletten bis zum sichtbaren Bereich, Kommunikationslaser, integrierte Halbleiter-Optoelektronik. 

    Pressekontakt
    Nicole Vlach
    Communications Manager 
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin 
    Tel.       030.6392-2873
    Fax       030.6392-2602 
    E-Mail   nicole.vlach(at)fbh-berlin.de 
    Web     www.fbh-berlin.de 
    Twitter   twitter.com/FBH_News 

    General Chair
    Paul Crump – Ferdinand-Braun-Institut 
    Tel.       030.6392-3291
    E-Mail   paul.crump@fbh-berlin.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2141Thu, 17 Dec 2020 16:26:19 +0100UVC-Leuchtdioden gegen Coronaviren https://optecnet.de/http:///Im Verbundprojekt CORSA sollen SARS-CoV-2 und weitere Atemwegsviren auf Oberflächen und Haut mittels UVC-Licht unschädlich gemacht werden. Das Projektteam entwickelt dafür spezielle UVC-LEDs und untersucht Parameter wie Wellenlängen, Bestrahlungsdosen und Lebensräume der Viren. Das BMBF unterstützt das dreijährige Vorhaben ab 2021 mit insgesamt drei Millionen Euro.Wie Bakterien und Pilze lassen sich auch Viren durch UVC-Licht inaktivieren. Jedoch gibt es beim aktuellen Coronavirus SARS-CoV-2 bislang keine belastbaren Daten zu den optimalen Wellenlängen und Bestrahlungsdosen. Das soll sich mit dem jetzt gestarteten CORSA-Projekt (Inaktivierung von SARS-CoV-2 durch UVC-Licht und Verträglichkeit für den Menschen) ändern. Die Kompetenzen der neun Projektpartner* decken die komplette Wertschöpfungskette bis zur wirtschaftlichen Verwertung ab. Sie entwickeln die Technologien von UV-Leuchtdioden (LEDs) weiter und stellen mit umfassenden Tests sicher, dass die Bestrahlung ebenso wirksam wie verträglich ist. UVC-LEDs im Wellenlängenbereich um 270 nm liefern die Basis für die Bestrahlung unbelebter Oberflächen insbesondere in Luftfiltern. LEDs mit Emissionen um 233 nm sollen direkt am Menschen eingesetzt werden. Um die Wirksamkeit der UVC-Strahlung bei Aerosolen sowie auf menschlicher und tierischer Haut zu überprüfen, entwickeln das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin (TU Berlin), der UVphotonics NT GmbH sowie der Osram Opto Semiconductors GmbH geeignete LEDs und Bestrahlungssysteme. Langfristig sollen so unter anderem UVC-LEDs, Filter und Lüftungstechnik kombiniert werden, damit sich Einschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens bei Pandemien, insbesondere in geschlossenen Räumen, verringern lassen. UVC-LEDs bieten viele Vorteile: Sie sind klein, lassen sich exakt auf die optimale Wellenlänge einstellen und sind anders als herkömmliche Quecksilberdampflampen ungiftig.

    270 nm UVC-LEDs – Viren auf unbelebten Oberflächen und in Aerosolen beseitigen
    Die 270 nm LEDs, an denen Osram Opto Semiconductors aktuell arbeitet, sollen für unbelebte Oberflächen, die sich nicht für eine chemische Desinfektion eignen, sowie für Aerosole eingesetzt werden. Die Projektpartner testen insbesondere, wie sich das Coronavirus in Lüftungsanlagen beseitigen lässt, wenn die umgewälzte Luft oder die Filter bestrahlt werden. Dabei werden die optimalen Bestrahlungsdosen und -zeiten bestimmt, die das Virus effektiv unschädlich machen. Das Projekt liefert insofern auch grundlegende Erkenntnisse, wie sich mit UVC-Strahlung SARS-CoV-2 und andere respiratorische Viren wie etwa Influenzaviren wirksam bekämpfen lassen. Das Institut für Tier- und Umwelthygiene an der Freien Universität Berlin prüft die viruzide Wirkung auf Coronaviren in Aerosolen und die TU Berlin die Desinfektion in lufttechnischen Anlagen.  

    233 nm UVC-LEDs – Viren direkt am Menschen oder in deren unmittelbaren Umgebung beseitigen
    UVC-LEDs mit Emissionswellenlängen um 233 nm schädigen die menschliche Haut wenig. Das macht sie für die Antisepsis ebenso interessant wie für die Desinfektion von belebten Innenräumen, beispielsweise in Schulen, Theatern oder Operationssälen. Derartige LEDs sind derzeit nicht kommerziell verfügbar. Das FBH und die TU Berlin erforschen und entwickeln im Rahmen ihres Joint Lab GaN Optoelectronics seit einigen Jahren UVC-LEDs und sind weltweit führend bei Leuchtdioden in diesen Wellenlängenbereich. Aufbauend auf ihre Expertise im Bereich der Halbleitertechnologien wollen sie zusammen mit UVphotonics die Ausgangsleistung, Konversionseffizienz und Lebensdauer der LEDs weiter erhöhen. Anders als längerwellige UVC-Strahlung – etwa von Quecksilberdampflampen – dringt das Licht dieser LEDs nur wenige Mikrometer in die Haut ein und erreicht so kaum die tieferliegenden, lebenden Zellen. Daher ist zu erwarten, dass die Haut mit ihren natürlichen Reparaturmechanismen mögliche geringe Schäden ausgleichen kann. Um sicherzustellen, dass die Technologie für den Menschen unbedenklich ist, führt die Klinik für Dermatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin in-vivo-Tests zur Wirkung der UVC-Strahlung auf Haut durch. Daten zur viruziden Wirkung kommen vom Friedrich-Loeffler-Institut und von der Universitätsmedizin Greifswald.

    Vorhandenes Know-how nutzen
    Die Charité und die Universitätsmedizin Greifswald können auf ihren Erfahrungen aus dem Projekt VIMRE aufbauen. Seit Mitte 2020 testen sie vom FBH entwickelte Strahler mit 233 nm Wellenlänge, um multiresistente Krankenhauserreger wie MRSA auf der Körperoberfläche unschädlich zu machen. Die Technologiebasis für die UV-LEDs wurde im Rahmen des Konsortiums „Advanced UV for Life“ geschaffen und von der TU Berlin und dem FBH gemeinsam entwickelt. Das FBH verfügt zudem über umfassende Erfahrungen beim Prototypenbau von UV-LED-Strahlern, die es entsprechend der spezifischen Anforderungen entwirft und fertigt. Erst kürzlich wurde in Kooperation mit der Ausgründung UVphotonics ein Bestrahlungssystem mit UV-LEDs bei 265 nm fertiggestellt. 128 dieser LEDs desinfizieren Alltagsgegenstände wie Handys oder Masken auf einer UV-transparenten Scheibe von oben und unten. In weniger als zehn Minuten erreicht das System eine UV-Dosis von 500 mJ/cm2, wie sie beispielsweise von den Centers for Disease Control and Prevention (US Department of Health & Human Services) empfohlen wird.

    * Projektpartner: Universitätsmedizin Greifswald | Friedrich-Loeffler-Institut | Charité – Universitätsmedizin Berlin | Technische Universität Berlin | Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik | Freie Universität Berlin | Osram Opto Semiconductors GmbH | UVphotonics NT GmbH | Mann+Hummel GmbH

    Kontakt
    Petra Immerz, M.A.
    Communications Manager  
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin  
    Tel.: 030.6392-2626
    Fax: 030.6392-2602  
    E-Mail: petra.immerz(at)fbh-berlin.de 
    Web: www.fbh-berlin.de 
    Twitter: twitter.com/FBH_News  

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    NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2139Thu, 17 Dec 2020 14:19:24 +0100SOLAYERs "Zero-Bow"-Wafertechnologie ermöglicht Herstellern die Produktion von hochwertigen Nahinfrarot-Bandpassfiltern für 3D-Sensoranwendungenhttps://optecnet.de/http:///Dresden, 17. Dezember 2020. SOLAYER hat heute die Entwicklung eines Nahinfrarot-Bandpassfilters (NIR BPF) mit überragenden Filtereigenschaften bekanntgegeben, dessen Herstellung durch die neuartige "Zero-Bow"-Technologie für dünne Glassubstrate auf der Vakuumbeschichtungsanlage AVIOR M-300 ermöglicht wird. SOLAYER entwickelt hochleistungsfähige Fertigungsanlagen und -prozesse für die Massenproduktion hochwertiger funktionaler insbesondere optischer Beschichtungen.Der neue Filter X41 ermöglicht 3D-Sensoren, die in der Unterhaltungselektronik, im Automobilbereich, in der Sicherheitstechnik und in anderen Anwendungen eingesetzt werden. Diese Entwicklung unterstreicht die besonderen Eigenschaften dieser SOLAYER-Technologie und löst damit ein unangenehmes technisches Problem (verbogene Wafer) und bietet Herstellern eine praktikable Lösung zur Herstellung von hochwertigen NIR-BPFs.

    NIR-BP-Filter werden heute in einer Vielzahl von optischen Sensoranwendungen eingesetzt und spielen eine wichtige Rolle als Schlüsselkomponenten für optische Messungen, Abstandsmessanwendungen und Systeme zur Gestenerkennung (TOF, Time-of-Flight). Die besonderen Merkale der Filter ermöglichen:

    • Genaue Abstandsmessungen bei geringer Lichtintensität
    • Messungen mit höherer Empfindlichkeit
    • Höhere Präzision bei normalen Signallichtverhältnissen


    SOLAYER hat seine einzigartige "Zero-Bow"-Technologie für ultradünne Glassubstrate (0,2 mm Dicke) entwickelt, die es Kunden erstmals ermöglicht, die Wafer-Bonding-Technologie auf Hochleistungs-NIR-BP-Filter anzuwenden. Wichtige Anwendungen sind:

    • Fortschrittliche Sensortechnologien
    • Mobile Gestenerkennungstechnologie
    • Automobilanwendungen (TOF, LIDAR)


    Der Filter X41 basiert auf einem speziell entwickelten Verfahren, bei dem NIR-BP-Filter mit herausragenden Eigenschaften effizienter hergestellt werden können. Der NIR-BP-Filter entsteht durch das kontrollierte Zusammenspiel von Filterstruktur, mechanischen Eigenschaften von Dünnglas sowie neuen Schichtmaterialien. Der SOLAYER-Prozess auf der AVIOR M-300 ermöglicht den kontrollierten Aufbau von Schichten mit spezifischen Eigenschaften bis in den Angström-Bereich, mit spezieller Prozesssteuerung und einem neuen Filterdesign mit neuem Schichtsystem. NIR-BP-Filter bestehen aus alternierenden 2-Schichtsystemen aus wasserstoffdotiertem Silizium (Si: H) und Siliziumdioxid (SiO2). Antireflex- und Blockerfilter sind üblicherweise auf der Rückseite aufgebaut. Aufgrund der unterschiedlichen Schichteigenschaften war es jedoch bisher nicht möglich, Filter auf sehr dünnen Substraten (≤ 0,2 mm) ohne Ablenkung herzustellen oder sehr gute Filtereigenschaften, wie hohe Transmission im BP, optimale AOI-Eigenschaften und optimale Blocker-Eigenschaften zu gewährleisten.

    Die von SOLAYER entwickelte „Zero-Bow“-Technologie für NIR-BP-Filter auf sehr dünnen Substraten bringt deutliche Vorteile für Kunden:

    • Geringere Komplexität in nachfolgenden Prozessschritten
    • Höhere Ausbeute in der Produktion und Vereinfachung der Folgeprozesse
    • Ermöglicht den Übergang zu Wafer-Bonding-Technologien


    SOLAYER´s CEO Mathias Höfler betonte das Ziel des Unternehmens, Herstellern zu helfen, neue Wellen der Produktinnovation auszulösen. Die Überwindung der technischen Engpässe, die durch gewölbte Wafer entstehen, ist der Schlüssel zu diesen Bemühungen. "Der Filter X41, der durch unsere „Zero-Bow“-Technologie ermöglicht wird, demonstriert die unendlichen Möglichkeiten, und wir freuen uns, unseren Kunden diese Technologie und das damit verbundene Know-how zur Verfügung zu stellen", sagte er.

    Die Hochleistungsfilter X41 zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

    • Hohe Transmission: > 96 %
    • High-End-Blocking-Leistung sowohl für die Bereiche 350 - 900 nm als auch 1000 - 1100 nm
    • "Zero-Bow" (Anmerkung: > 11 mm Bow ist ein typischer Marktwert für NIR BP-Filter mit 0,2 mm dicken Glassubstraten)
    • Abstimmbare Filterform für High-End-LiDAR-Anwendungen


    Die Pressemitteilung als Download mit zusätzlichem Bildmaterial.

    Medienkontakt
    Ines Scheibner
    Marketing Manager
    Phone: +49 151 19513915
    E-Mail: marketing@solayer.com

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    NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2138Thu, 17 Dec 2020 11:47:13 +0100Hochschulübergreifende Ringvorlesung Optikhttps://optecnet.de/http:///Die Photonik ist ein weites Feld. Einen Einblick in Schwerpunkte jenseits der eigenen Hochschule können Studierende nun im Rahmen einer besonderen Ringvorlesung erhalten: 1 Semester – 15 Institute – 15 Themen! Interessierte aus der Industrie können sich an einer Hochschule oder Universität Ihrer Wahl als Gasthörer einschreiben um an der 2SWS umfassenden Ringvorlesung teilzunehmen.Im kommenden Sommersemester halten 15 Vertreter von Universitäten und Hochschulen Online-Vorträge zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm. Ziel der Ringvorlesung Optik ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen.  

    Die Vorlesung selbst richtet sich primär an Studierende im Master, aber auch besonders Interessierte im höheren Bachelorsemester bzw. Doktoranden sind zur Teilnahme eingeladen, um ihre Perspektiven in der Photonik zu erweitern. 

    Alle Studierenden, die an mind. 80% der Vorlesungen teilnehmen, erhalten zum Abschluss der Vorlesung ein Zertifikat. Eine Anrechnung der Teilnahme (credit points) an der Vorlesung muss mit der eigenen Universität bzw. Hochschule abgestimmt werden. 

    Die Vorlesungen werden mittwochs um 17:30 Uhr gehalten. Sie werden aufgezeichnet und können bis zum darauffolgenden Mittwoch nachgehört werden. Ein Download der Vorlesungen ist nicht möglich. Die Vorlesungssprache ist i.d.R. Englisch. Die Vorlesungsunterlagen werden nach Möglichkeit vor der jeweiligen Vorlesung verteilt. 

    Um sich für die Ringvorlesung zu registrieren senden Sie bitte eine E-Mail an Andreas.Heinrich(at)hs-aalen.de mit folgenden Informationen: 

    • Vorname, Name

    • Semester Bachelor bzw. Masterstudium oder Promotion und 
    • Einrichtung an der Sie studieren bzw. ihre Promotion durchführen. 

    Für Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an Prof. Dr. Andreas Heinrich. 

    Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt.

    Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2137Thu, 17 Dec 2020 11:26:39 +0100Corporate Start-ups & International Innovation Support https://optecnet.de/http:///Im Rahmen eines gemeinsam von Photonics BW und microTEC Südwest organisierten virtuellen Treffens zur Kooperativen Innovation am 10. Dezember tauschten sich rund 30 Teilnehmende über Integrated Innovation, aktuelle Trends aus dem Silicon Valley und internationale Innovationsförderung aus.Dr. Roland Schäfer, Vice President Innovation Management bei der Balluff GmbH, veranschaulichte unter dem Motto „Lean-Startup meets Mittelstand“ die Integrated Innovation Prozesse bei der Balluff GmbH. Anschließend wurde Emily Raab (Manager Innovation Solutions, GACC West und Innovation Scout für Baden-Württemberg) live aus dem Silicon Valley in San Francisco zugeschaltet, um das „Innovation Camp BW“ und aktuelle Trends aus dem Silicon Valley eindrucksvoll vorzustellen. Im dritten Fachvortrag stellte Cornelia Frank (Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft für Nordamerika bei bw-i) die Gesellschaft Baden-Württemberg International (bw-i) und aktuelle Förderangebote zur Internationalisierung vor. 

    Zum Abschluss hatten die Teilnehmenden noch Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2136Thu, 17 Dec 2020 11:09:17 +0100Gelungener bundesweiter Auftakt zum Thema „Quantentechnologien“https://optecnet.de/http:///Mehr als 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die Auftakt-Veranstaltung zum Thema „Quantentechnologien“ am 8. Dezember, organisiert von „Photonics Germany / Photonik Deutschland“, um sich über den aktuellen Stand sowie zukünftige Geschäftsfelder zu informieren und auszutauschen.Die neue Dachmarke „Photonics Germany / Photonik Deutschland – Optische Technologien und Quantentechnologien“ von SPECTARIS und OptecNet Deutschland greift das Zukunftsthema Quantentechnologien auf, um insbesondere den Austausch und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu fördern und frühzeitig Anwendungen zu identifizieren.

    Nach einer Begrüßung durch Dr. Wenko Süptitz von SPECTARIS e.V. und Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland e.V., folgten vier Fachvorträge, welche die Potenziale von Quantentechnologie-Anwendungen eindrucksvoll veranschaulichten.
    Prof. Dr. Michael Totzeck (Carl Zeiss AG) stellte zunächst die Innovationspotenziale der Quantentechnologien der zweiten Generation vor. Das Thema „Bildgebung und Spektroskopie mit Photonenpaaren“ wurde anschließend von Dr. Frank Setzpfandt (Institut für Angewandte Physik der FSU Jena) näher erläutert. Im dritten Fachvortrag führte Dr. Markus Krutzik (Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik der Humboldt-Universität zu Berlin) in das Thema „Integrierte atomare Quantensensoren“ ein, gefolgt von Dr. Benjamin Sprenger, der die Anwendung von Quantentechnologien bei der MENLO Systems GmbH vorstellte.

    In einer offenen Diskussionsrunde, moderiert durch Dr. Süptitz und Dr. Ehrhardt, wurden die Bedarfe sowie Potenziale für zukünftige Geschäftsfelder beleuchtet.

    Die nächste Veranstaltung ist für Frühjahr 2021 geplant. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Netzen
    news-2133Tue, 15 Dec 2020 12:23:33 +0100Erfolgreicher Auftakt für das Projekt „HyperInno“https://optecnet.de/http:///Mehr als 50 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, gemeinsame Schwerpunktthemen rund um die Hyperspektraltechnologien zu definieren: Am 9. Dezember fand der virtuelle Kick-Off Workshop für das „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ statt.Nach einer Begrüßung und kurzen Projektvorstellung durch Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt und Projektleiterin Eva Kerwien führten zwei spannende Impulsvorträge in das Thema ein. Dr. Karl Stock vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik führte in die Grundlagen der Hyperspektralen Bildgebung sowie medizinische Anwendungen ein. Dr. Jan Makowski von LuxFlux GmbH zeigte anschließend Hyperspektralsysteme in der Prozessanalytik.

    Anschließend diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Für die weitere Bearbeitung im Projekt wurden daraus die folgenden Schwerpunktthemen zusammengefasst:

    • Technik – Hyperspektralsysteme von Beleuchtung bis Auswertung
    • Prozesstechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen
    • Medizintechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen

    Basierend auf diesen Schwerpunktthemen plant Photonics BW drei Workshops, die voraussichtlich Anfang Februar stattfinden werden.

    Beim Innovationsforum am 20. Mai sollen dann die Ergebnisse präsentiert werden sowie durch interaktive Angebote Kooperationen und Technologietransfer angeregt werden.

    Wir freuen uns über Ihre Anregungen für Themen oder Vorträge und bedanken uns ganz herzlich für Ihre Teilnahme an unserer Kick-Off-Veranstaltung!

    Über das Projekt

    Das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu fördern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2132Mon, 14 Dec 2020 13:33:35 +01002.500 qm neue Laborflächen: Ausbau des Digitalen Campus der OTH Amberg-Weidenhttps://optecnet.de/http:///Künstliche Intelligenz, Logistik und Digitalisierung, Digital Business, Geoinformatik und Landmanagement, Ingenieurpädagogik – Die OTH Amberg-Weiden hat im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitaler Campus in den vergangenen Jahren ihr Studienangebot im Bereich der Digitalisierung enorm ausgebaut. Zudem haben Kooperationen mit Unternehmen im Umfeld von Industrie 4.0 stark zugenommen. Mit der Einrichtung der neuen Studiengänge, der Berufung von weiteren Professuren und des Ausbaus im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeitenden ist ein zusätzlicher Flächenbedarf insbesondere für Labore und PC-Pools verbunden. Platz, der auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg fehlt, aber in direkter Nachbarschaft vorhanden ist: im ehemaligen Grammer-Gebäude. Diese Erweiterung in Verbindung mit neu und modern ausgestatteten Laboren eröffnet den Studierenden und den kooperierenden Unternehmen bestmögliche Bedingungen. Die neuen Labore werden für Lehre, angewandte Forschung, Transfer
    und Weiterbildung eingesetzt.
    Die OTH Amberg-Weiden ist in umfassender Weise in die Hightech Agenda Bayern (HTA) einbezogen und erhält aus ihren erfolgreich beantragten Projektschienen „Kompetenzzentrum Digitaler Campus“ sowie „Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung“ zusätzliche Stellen sowie Sachmittel in einem Investitionsvolumen von 5,6 Millionen Euro. In den eingereichten Konzepten wurde die Erweiterung der Laborräume bereits berücksichtigt. Daher wurde mit Förderung durch die HTA nun der Weg ermöglicht, in Amberg eine Fläche im Umfang von insgesamt 2.454 qm in einer Immobilie der Gewerbebau Amberg GmbH in direkter Nachbarschaft zum Campus der Hochschule anzumieten. „Die Nutzung des ehemaligen GRAMMER-Gebäudes ist ein wichtiger Schritt mit Blick auf den weiteren Ausbau unserer Hochschule in Zukunftsfeldern.
    Ermöglicht wird dieser Ausbau durch die HTA. Wir haben vor, in den angemieteten Räumen im Erdgeschoss sowie im 1. und 3. Stock eine Digitale Modellfabrik in Kooperation mit der Siemens AG Amberg, ein Visitor Center, einen MakerSpace und einen RoboCampus, GPU-Rechnerlabore für die Informatik, Geomedien, Geodäsie, Digitale Medien und Forschungsprojekte bis hin zu Büroflächen für zusätzliche Mitarbeitende in Studiengängen und ihren Laboren einzurichten“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Die Anmietung von Flächen ist dringend notwendig. Durch den Ausbau des Studienangebots beispielsweise im Bereich Künstliche Intelligenz braucht unsere Fakultät Platz, um vor allem entsprechende Labore für die praktische Ausbildung einzurichten“, beschreibt Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, die momentane Situation. „Oberstes Ziel ist, den Studentinnen und Studenten ein hochaktuelles Labor- und Lernumfeld zu bieten. In Verbindung mit angewandter Forschung über Kooperationsprojekte wird neues Know-how generiert, das in die Lehre einfließt. So entsteht ein
    Regelkreis, der zu kontinuierlich hoher Qualität unserer Ausbildung führt; eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich im Beruf Fuß zu fassen“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß, Vizepräsident und zuständig für die Bereiche Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlicher Nachwuchs.
    Die Planungen für die notwendigen Umbauten sind abgeschlossen. Nun wird mit Hochdruck daran
    gearbeitet, die Räume bezugsfertig zu machen.

    Infobox: Beispiele der neuen Labore

    • Digitale Modellfabrik: Ein Schwerpunkt liegt auf industrieller Kommunikationstechnik, sowohl drahtgebunden als auch über Funk, etwa Mobilfunk 5G. Die Modellfabrik ist eng vernetzt mit dem RoboCampus, bestehend aus mehreren kollaborierenden Robotern, autonom fahrenden Transportfahrzeugen bis hin zu modernsten Fertigungsverfahren.
    • Labor VR/AR (Virtual Reality/Augmented Reality): Aktuelle Technologien der virtuellen, augmented und Mixed Reality Ansätze werden verfügbar gemacht und für Forschung und Lehre genutzt. Gerade im Bereich von Industrie 4.0 spielt hierbei die Nutzung der oben genannten Technologien eine große Rolle. Wartungsszenarien, Training von MitarbeiterInnen oder neue innovative Eingabemethoden und Steuerung von Arbeitsabläufen können über VR/AR anwendungsbezogen gelehrt und erforscht werden.
    • Labor MakerSpace: Das Erstellen erster (interaktiver) Prototypen und Kleinstserien mittels üblicher mechanischer Werkzeuge, Rapid Prototyping Gerätschaften und Elektronikequipment ist ein zentrales Querschnittsthema an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Dies passiert regelmäßig in Lehrveranstaltungen wie Physical Computing, Cyberphysische Systeme oder Mobile Computing.

    Kontakt:
    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 11.12.2020; Nr. 85 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2131Thu, 10 Dec 2020 09:24:01 +0100„Impuls für Südniedersachsen in dem wichtigen Zukunftsfeld Plasma-Forschung und Gesundheitswirtschaft“https://optecnet.de/http:///Minister Thümler besucht entstehenden HAWK-Forschungsneubau in Göttingen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hat heute das an den Göttinger Zietenterrassen entstehende neue HAWK-Forschungsgebäude für angewandte Plasma- und Laser-Medizintechnik besucht und gemeinsam mit HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy die traditionelle Zeitkapsel im Boden versenkt. In dem Gebäude der HAWK am Standort Göttingen mit Investitionskosten von insgesamt rund 6 Millionen Euro wird zukünftig angewandte Forschung im intradisziplinären Bereich der Medizintechnik mit der Atmosphärendruck-Plasma- sowie der Lasertechnologie als Innovationstreiber stattfinden.

    Die Schwerpunkte liegen dabei auf den vier Bereichen Plasmamedizintechnik, Lasermedizintechnik, Funktionale biokompatible Beschichtungen und Hygiene. Zudem wird in das Gebäude ein Hörsaal integriert. „Dieser Neubau und die Plasma-Forschungsarbeit sind ein echtes Leuchtturmprojekt. Sie sind ein Musterbeispiel für innovativen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Damit setzen wir einen neuen Impuls in der Region Südniedersachsen, mit dem wir das hervorragende Netzwerk der HAWK mit Hightech-Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in diesem wichtigen Zukunftsfeld weiter stärken.“ Der Wissenschaftsminister überreichte bei dem Besuch des Forschungsbaus zudem den Zuweisungserlass, mit dem das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) das Projekt mit 500.000 Euro zusätzlich zu den Baumitteln unterstützt.

    Der Betrag wird im Rahmen des HAWK-Partnerschaftsprojektes „Plasma for Life“ des BMBF-Programms FH-Impuls für die Verstärkung des Netzwerkes und der Partnerschaften eingesetzt. Plasma for Life hat ein Gesamtfinanzvolumen von rund 13 Millionen Euro für acht Jahre.

    HAWK-Präsident Hudy dankte dem Minister: „Die massive Unterstützung des Landes in diesem innovativen Forschungs- und Entwicklungssektor kommt zum einen der HAWK zugute, die auf dem Gebiet der Plasma-Forschung und der Medizintechnik nicht nur in der Region, sondern auch im nationalen und internationalen Kontext anerkannte Ergebnisse vorweist. Auch die regionale Wirtschaft profitiert sowohl im Bereich der technischen Entwicklungen als auch von den Fachkräften, die an der HAWK ihr Studium absolvieren.“

    „Die Partnerschaft Plasma for Life als Schnittstelle zwischen der stark wachsenden Zahl an Partnerunternehmen aus dem Vor- und Zulieferndenbereich der Gesundheitswirtschaft und der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit ist die strategische Keimzelle für eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung in diesem Bereich und der Forschungsbau gibt uns dem Raum dafür“, betonte HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl.

    Nach dem die traditionelle Zeitkapsel mit Tageszeitung, einer Kopie des Zuweisungserlasses, den Gebäudeplänen und Geldmünzen versenkt wurde, stellte HAWK-Vizepräsident Viöl Minister Thümler einige Plasma-Geräte vor, die gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt wurden.

    Der ENdlessAirclean der Firma Edelstahl NORD GmbH aus Hildesheim ist ein Plasma-Luftreiniger zur Plasmabehandlung der Raumluft. Mit der Plasmabehandlung von Luft lassen sich über 99 Prozent der Keime und Allergene aus der Luft inaktivieren und unschädlich machen. Das Standgerät eignet sich für Büros, Arztpraxen oder Privaträume.

    Der CleanAir SKY der Firma Plasmacomplete GmbH aus Adelebsen bei Göttingen ist ein Deckengerät zur Plasma-Luftreinigung, das besonders in Schulen Einsatz finden wird.

    Im Fraunhofer Projekt “PERFEKT” gilt es zunächst, die Strömungseigenschaften von Partikeln und Aerosolen in einem Krankenhaus-Zweibettzimmer per Simulation zu ermitteln. Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll dann ein zulassungsfähiger Luftreiniger entwickelt werden, der auch über ein Krankenhauszimmer hinaus Verwendung finden kann. Die Kombination von Luftreinigung und Oberflächenentkeimung eröffnet dabei viele Anwendungsgebiete, die handelsübliche Luftreiniger derzeit nicht bedienen können.

    Mit dem PlasmaDerm® der Firma Cinogy System GmbH aus Duderstadt wird Plasma auch zur Wundbehandlung eingesetzt. Dadurch können die Wunden nicht nur von multiresistenten Keimen befreit, sondern auch, durch das Plasma, zur Heilung angeregt werden.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Str. 100
    37085 Göttingen

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2130Tue, 08 Dec 2020 12:21:43 +0100Phaseform ist neues Mitglied bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, die Phaseform GmbH aus Freiburg als neues Mitglied bei Photonics BW begrüßen zu dürfen!Die Phaseform GmbH wurde im September 2020 als Spin-off des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gegründet. Gefördert wird Phaseform vom EXIST Forschungstransfer des BMWi, der vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert wird.

    Die Kerntechnologie von Phaseform ist die Deformierbare Phasenplatte (DPP), ein ultradünnes, transparentes und linsenartiges Element für die Adaptive Optik. Dieses Element dient der optischen Aberrationskorrektur in Echtzeit, um die Auflösung und den Kontrast aller optischen Systeme zu verbessern.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2128Tue, 08 Dec 2020 10:11:04 +010025 Millionen Euro für die Quantencomputer-Forschunghttps://optecnet.de/http:///Land Niedersachsen und Volkswagenstiftung fördern Quantum Valley Lower Saxony. Mit insgesamt 25 Mio. Euro aus dem "Niedersächsischen Vorab" unterstützen das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung die Initiative "Quantum Valley Lower Saxony" (QVLS). Dies entschied am 04.12.2020 das Kuratorium der Stiftung auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Ziel der Initiative ist es, die Potenziale der Partner für einen Entwicklungssprung hin zu einem Quantencomputer auf Basis der Ionenfallentechnologie zu nutzen und gleichzeitig die exzellenten Forschungsprojekte und -kompetenzen an den niedersächsischen Standorten zu bündeln.

    Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation der VolkswagenStiftung, der Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie in den Pressemeldungen der Leibniz Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der TU Braunschweig.

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2127Tue, 08 Dec 2020 08:23:52 +0100BMBF-Bekanntmachung: Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Indienhttps://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weist auf die Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien zu dem Schwerpunktthema "Additive Fertigung" hin.Bundesanzeiger vom 4. Dezember 2020

    Die Fördermaßnahme ist Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft, Bildung und Forschung. Sie umfasst die Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte) zum Fokusthema "Additive Fertigung" innerhalb des Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC).

    1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    Um die Zusammenarbeit mit Indien auszubauen, haben das BMBF und das indische "Department of Science and Technology" (DST) im Jahr 2010 das IGSTC gegründet. Hauptziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder im Bereich der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung zu fördern. Die Zusammenarbeit basiert auf dem WTZ-Abkommen (wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit) zwischen dem BMBF und dem indischen Ministry of Science and Technology (MST). 

    Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen beider Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch den Wissensaustausch und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Der thematische Schwerpunkt ergänzt das Rahmenprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ um eine bilaterale deutsch-indische Komponente. Die Fördermaßnahme richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich im Markt etablieren und wettbewerbsfähiger werden wollen. 

    Gewünscht werden gemeinsam entwickelte technische Innovationen bzw. Adaptionen, die idealerweise in der Entwicklung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen münden, die in dem in Nummer 2 genannten Förderschwerpunkt liegen. Ziel ist, neue Erkenntnisse aus der Forschung in marktreife Prototypen zu übersetzen bzw. bestehende Technologien so an die Gegebenheiten im jeweiligen Partnerland zu adaptieren, dass sie dort vermarktbar sind. Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern (Zuwendungszweck).

    Die geförderten Vorhaben sollen zudem der Vorbereitung von Antragstellungen für Anschlussprojekte z. B. beim BMBF, der Europäischen Union (EU) oder Förderorganisationen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dienen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen im Bereich Additive Fertigung bearbeiten:

    • Neue Materialien für Additive Fertigung
    • Gedruckte und tragbare Elektronik
    • Additive Fertigung im Großmaßstab
    • In situ Prozessüberwachung und -kontrolle
    • Mithilfe von 3D-Druckverfahren hergestellte biomedizinische Produkte und Implantate

    Vorhaben, die sich mit der biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung befassen, sind von besonderem Interesse. Ziel dieser ist die Steigerung der Wertschöpfung durch Anwendung von Erkenntnissen aus der Natur und deren Umsetzung in technische Lösungen.

    Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vorschlagen. Es wird erwartet, dass die Vorarbeiten soweit gediehen sind, dass sie sich im Stadium des "Technology Readiness Level" der Stufe 3 oder 4 bei der Antragstellung befinden
    (https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdfhttps://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf).

    Den Antragstellern wird dringend geraten, den englischen Bekanntmachungstext sowie die über die Internetseite des IGSTC zur Verfügung gestellten weiterführenden Unterlagen zu beachten (siehe www.igstc.org).

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern), in Deutschland verlangt.

    Für indische Unternehmen gilt, dass sie eine vom „Department of Scientific and Industrial Research“ (DSIR) anerkannte Forschung und Entwicklung nachweisen können. Zudem müssen indische Unternehmen zu mindestens 51 % in indischer Hand sein.

    Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der Schweiz und Indiens nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Zuwendungsgebers verwertet werden.

    KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): 
    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Nummer 2.

    7 Verfahren

    7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem IGSTC (Adresse siehe Nummer 7.1) bis spätestens 25. Februar 2021 (MEZ) zunächst Projektskizzen (ein Exemplar) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizze ist innerhalb der Partner mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator "Project Coordinator" abzustimmen. Sämtliche Korrespondenz des IGSTC erfolgt über den benannten Verbundkoordinator.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

    Die vollständige Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2126Fri, 04 Dec 2020 11:14:54 +0100Laser Components: LC Talks - Erfolgreicher Start für virtuelle Veranstaltungsreihe https://optecnet.de/http:///Mit den 1st Global Infrared Sessions hat LASER COMPONENTS erfolgreich das neue virtuelle Veranstaltungsformat LC Talks etabliert. Mehr als 450 Teilnehmer aus 35 Ländern von allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis nahmen an dem zweitägigen Event teil. In über 20 kurzen Vorträgen informierten sie sich über die neuesten Entwicklungen in der IR-Technologie. „Wir haben unsere Erfahrungen aus den vergangenen IR WORKshops auf die jetzige Zeit übertragen“, erklärt Initiator Joe Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR-Komponenten bei LASER COMPONENTS. „Aktuell sehen wir eine neue Qualität bei IR-Technologien und Anwendungen. Intern sprechen wir von einem Meilenstein, dem wir das geeignete weltweite Forum geben. Das erste Live-Event ist zwar vorüber, aber diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, weil wir zum Beispiel in Tokio erst um 22:00 Uhr Ortszeit gestartet sind, können sich noch nachträglich registrieren und die Aufzeichnung verfolgen.“
     
    „Eine Online-Veranstaltung in diesem Ausmaß erfordert natürlich aufwendige Planung“, sagt Michaela Böhme, die für die organisatorische Abwicklung verantwortlich ist. „Es hat sich jedoch gelohnt und wir sind sicher, dass wir eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben.“
     
    Die 2nd Global Infrared Sessions werden bereits am 19. und 20. Januar 2021 stattfinden. Im Rahmen der LC Talks-Reihe plant LASER COMPONENTS ähnliche virtuelle Events auch für andere Produktbereiche.

     » mehr Informationen


    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2125Thu, 03 Dec 2020 10:14:50 +0100Bundesverdienstkreuz am Bande für Polytec Gründerin Liselotte Lossauhttps://optecnet.de/http:///Die Polytec Gründerin Liselotte Lossau erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre jahrzehntelange gemeinnützige Hospizarbeit.Am 1. Dezember 2020 wurde Liselotte Lossau mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und somit mit der höchsten Ehrung der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Überreicht wurde ihr der Verdienstorden vom Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Stammsitz von Polytec in Waldbronn. In seiner Laudatio betonte Herr Dr. Schnaudigel, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwesen sei und bedankte sich bei Frau Lossau für ihren unermüdlichen Einsatz in der Hospizarbeit. Ihre Unterstützung habe entscheidend zu einem flächendeckenden Netz aus ambulanter und stationärer Hospizarbeit mit einer nachhaltig gesicherten Finanzierung in Stadt und Landkreis Karlsruhe beigetragen.

    Liselotte Lossau ist seit rund 20 Jahren im Stiftungsvorstand für die Hospizarbeit der Stadt und Landkreis Karlsruhe aktiv, davon zehn Jahre als Vorstandsvorsitzende und seit März 2020 als Ehrenvorsitzende.

    Zur vollständigen Pressemeldung gelangen Sie hier.

    Wir sind von Frau Lossaus jahrzehntelangen Engagement in der Hospizarbeit sehr beeindruckt und gratulieren ihr ganz herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung!

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    Photonics BWOptecNetPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2123Wed, 02 Dec 2020 12:39:44 +0100Mit UV-C-Strahlung wirksam gegen das Coronavirus vorgehen https://optecnet.de/http:///PTB untersucht den Raumluftreiniger von Braunschweiger Entwicklern. In der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wurde der Prototyp eines UV-C-Raumluftreinigungsgerätes bezüglich seiner Bestrahlungsstärke im Innern vermessen, um dessen Wirksamkeit für die Neutralisierung von Keimen und Viren abschätzen zu können. Mit einer Simulation der Bestrahlungsstärkeverteilung im Gerät konnte zudem die Eignung der abschließend gewählten Lampenanordnung untersucht werden. Für den untersuchten Prototyp lässt sich abschätzen, dass durch das Gerät geführte Viren zerstört und somit die Virenlast in der Raumluft prinzipiell deutlich reduziert werden kann.

    Beim Kampf gegen Corona ist oft von sogenannter UV-C-Strahlung die Rede, mit der Viren und Keime zerstört werden können. Die Strahlung, die mit speziellen Lampen erzeugt werden kann, zerstört Teile des Erbgutes (der DNA/RNA) von Viren und Mikroorganismen und verhindert damit deren Vermehrung. Tatsächlich wird die energiereiche kurzwellige Strahlung bereits erfolgreich in vielen Wasserwerken bei der Entkeimung von Trinkwasser eingesetzt. Hier kommen in zertifizierten Anlagen oft Niederdruckentladungslampen zum Einsatz, die vom Wasser umflossen werden und mit ihrer Mikroben-vernichtenden Wirkung 99,9999 % der Mikroorganismen und Viren zerstören. Die eingesetzten Lampen ähneln „Leuchtstoffröhren“ ohne Leuchtstoff und emittieren UV-C-Strahlung bei einer Wellenlänge von 254 nm, also außerhalb des für den Menschen sichtbaren Bereiches (deshalb „ultraviolett“, UV). Niederdruckentladungslampen kommen vermehrt auch in der Entkeimung von Raumluft zum Einsatz und sind eine weitere effektive Möglichkeit, die Viruslast in Räumlichkeiten deutlich zu reduzieren.

    Im Fachbereich Photometrie und Spektroradiometrie der PTB wurden radiometrische Messungen an einem Prototyp durchgeführt, den eine Braunschweiger Firma entwickelt hat, um ein kostengünstiges UV-C-Raumluftreinigungsgerät für Klassenzimmer bereitzustellen. In einem großen Rohr, in dem bis zu acht lange UV-Lampen eingebaut sind, führt ein Ventilator die Raumluft von unten nach oben an den Niederdruckentladungslampen vorbei. Messungen entlang des Rohres vermitteln einen Eindruck von der wirksamen Bestrahlungsstärke innerhalb des Gerätes.

    Mit der Lichtplanungssoftware DIALux evo wurde die Strahlungsverteilung im Innern des Gerätes berechnet und mit den Messergebnissen verglichen. Es zeigte sich, dass in großen Bereichen innerhalb des UV-C-Raumluftreinigungsgerätes ein hohe wirksame Bestrahlungsstärke vorliegt. In Verbindung mit der Geschwindigkeit der durchströmenden Luft ist es möglich, die Bestrahlungsdosis abzuschätzen, die auf virenbelastete Aerosole während eines Durchgangs durch das Rohr wirkt. In Verbindung mit der Luftaustauschrate innerhalb eines Raumes kann man dann abschätzen, um welchen Anteil die Viruslast im Raum reduziert wird.

    Die hochwirksame, energiereiche UV-C-Strahlung ist aber auch sehr schädlich für Haut und Augen. Daher muss sichergestellt werden, dass so gut wie keine UV-C-Strahlung außerhalb des Raumluftreinigungsgerätes auftritt. Zu diesem Zweck hat die PTB Messungen mit hochempfindlichen Messgeräten durchgeführt und für ein vollständig ausgestattetes und ordnungsgemäß aufgestelltes Gerät keine nennenswerte UV-C-Strahlung außerhalb des Rohres feststellen können. Der Raumluftreiniger ist also bei ordnungsgemäßem Betrieb vollständig sicher. Noch ist nicht abschließend geklärt, welche Bestrahlungsdosis und Umwälzrate genau benötigt wird, um im kontinuierlichen Betrieb (z. B. während einer Unterrichtsstunde) nahezu alle SARS-CoV-2-Viren in der Luft eines Raumes zu neutralisieren. Hier werden zurzeit weltweit verschiedene Studien durchgeführt. Für den untersuchten Prototyp lässt sich jedoch abschätzen, dass durch das Rohr geführte Viren zerstört werden und somit die Virenlast in der Raumluft prinzipiell deutlich reduziert werden kann.
    es/ptb

    Ansprechpartner
    Dr. Peter Sperfeld, Fachbereich 4.1 Photometrie und Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4144, E-Mail: peter.sperfeld(at)ptb.de

    Dr. Johannes Ledig, Fachbereich 4.1 Photometrie und Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4120, E-Mail: johannes.ledig(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2122Wed, 02 Dec 2020 12:26:44 +0100Plasmabehandlung verringert Migration von Weichmachern aus Blutbeutelnhttps://optecnet.de/http:///Medizinische Produkte wie Blutbeutel oder Schläuche werden häufig aus Weich-PVC hergestellt. Der Kunststoff enthält oft phthalathaltige Weichmacher, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädigend zu sein. Da die Substanzen nicht chemisch mit dem Polymer verbunden sind, können sie in die Blutbeutel entweichen und so mit menschlichen Zellen in Berührung gelangen. Ein neues Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST verhindert, dass die schädlichen Substanzen in die Umgebung migrieren.Weichmacher sind in vielen Alltagsgegenständen, aber auch in Medizinprodukten enthalten. Sie werden Polymeren hinzugefügt, um eine höhere Elastizität und Flexibilität des Materials zu erzielen. In Blutbeuteln und medizinischen Schläuchen wird häufig der PVC-Zusatzstoff DEHP (Diethylhexylphthalat) eingesetzt, der sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken kann. Die EU hat DEHP, das zur Substanzklasse der Phthalate gehört, als reproduktionstoxisch eingestuft. Aufgrund seiner fortpflanzungsschädigenden Eigenschaften darf der Weichmacher DEHP in der EU nicht ohne Zulassung verwendet werden. In Kosmetika oder Spielzeug ist die Substanz verboten. Dennoch ist sie nach wie vor im Weich-PVC enthalten, aus dem Blutbeutel bestehen. »Weich-PVC enthält bis zu 40 Gewichtsprozent DEHP-Weichmacher. Da die Weichmachermoleküle nicht chemisch an das PVC gebunden sind, können sie in die Umgebung migrieren«, weiß Dr. Thomas Neubert, Wissenschaftler am Fraunhofer IST in Braunschweig. Der Physiker und seine Kollegen nutzen Atmosphärendruckplasmaverfahren, um die molekulare Struktur des Weichmachers an der Kunststoffoberfläche zu verändern und die Moleküle so miteinander zu vernetzen, dass die schädliche Substanz das vernetzte Gitter nicht passieren kann. »Wir erzeugen im Plasma reaktive Spezies und energiereiche UV-Strahlung, die in die PVC-Oberfläche eindringen. Hierdurch werden chemische Bindungen in den Weichmachermolekülen aufgebrochen, die sich dann mit den benachbarten Molekülen verbinden. Das so entstandene Netz bildet eine Schutzbarriere, die das DEHP nicht durchdringen kann«, erläutert Neubert. Das PVC selber wird nicht verändert, dessen mechanische Eigenschaften bleiben erhalten.

    Barrierewirkung von 95 Prozent

    In Tests konnten die Forscher nachweisen, dass sich die Migration der Weichmacher aus dem Weich-PVC um 95 Prozent reduzieren lässt. Zur Bestimmung der Barrierewirkung werden die behandelten PVC-Folien zwei Stunden in dem Lösungsmittel n-Decan gelagert, um die Menge der migrierten Weichmacher zu ermitteln. Um die Langzeitstabilität der Barrieren zu prüfen, wurden die behandelten Weich-PVC-Folien vier Monate lang an Luft gelagert. Das Ergebnis: Das erzeugte Molekül-Netz löst sich nicht auf, die Barrierewirkung von 95 Prozent bleibt erhalten. Für die Tests wurden PVC-Folien verwendet, aus denen Blutbeutel hergestellt werden. Die Ergebnisse lassen sich auch auf andere phthalathaltige Weichmacher wie TOTM (Tris(2-ethylhexyl)trimellitat) oder DINP (Diisononylphthalat) übertragen.

    Plasmabehandlung mit Atmosphärendruck

    Doch wie funktioniert das Verfahren im Detail? Um die Migration der Weichmacher zu verhindern, verwenden Neubert und sein Team dielektrisch behinderte Entladungen bei Atmosphärendruck. Dabei wird die PVC-Folie zwischen zwei Metallelektroden mit einer dielektrischen Barriere positioniert, an die die Forscher jeweils eine hohe Wechselspannung mit mehreren 1000 Volt anlegen. In dem Gasspalt zwischen den Elektroden findet daraufhin eine dielektrische behinderte Gasentladung statt. »In dem entstandenen Plasma erzeugen wir kurzwellige UV-Strahlen, die die Weichmachermoleküle aufbrechen. Die Molekülfragmente wollen miteinander reagieren und vernetzen sich«, sagt Neubert. Als Prozessgas kommt reines, leicht ionisierbares Argon zum Einsatz, das relativ kostengünstig ist.

    Die Plasmabehandlung mit Atmosphärendruck ist für Neubert das Mittel der Wahl, da die Methode wesentlich günstiger ist als Beschichtungsverfahren, die ebenfalls die Migration von Weichmachern verhindern könnten. »An die Beschichtungsverfahren werden hohe Anforderungen gestellt. Die Beschichtung muss sehr gut haften und flexibel sein. Darüber hinaus muss ein aufwändiger Zulassungsprozess für medizinische Produkte durchlaufen werden.« Derzeit arbeiten der Forscher und sein Team daran, das Verfahren industrietauglich zu machen und die Behandlungsgeschwindigkeit zu beschleunigen, um im Rolle-zu-Rolle-Verfahren mehrere Meter PVC-Folien pro Sekunde bearbeiten zu können.

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig

    Telefon +49 531 2155-535

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2121Wed, 02 Dec 2020 11:37:40 +0100Mehr Platz für LASER COMPONENTS Detector Group https://optecnet.de/http:///Die LASER COMPONENTS Detector Group ist für zukünftiges Wachstum gerüstet: Nach knapp einjähriger Bauzeit hat das Unternehmen sein neues, deutlich größeres Firmengebäude in Chandler, Arizona bezogen. In dem rund 2.700 m2 großen Neubau werden optoelektronische Bauteile für Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und das autonome Fahren gefertigt. Im Ein-Schicht-Betrieb bietet die Produktionsstätte bequem Platz für 80 Mitarbeiter; in einer Drei-Schicht-Rotation können rund 200 Menschen an der Produktion der Komponenten arbeiten. Mit über 1.000 m2 nehmen Reinräume der ISO-Klasse 7 knapp die Hälfte der Anlage ein. Luftschleusen im Eingangsbereich und in den Durchgangsbereichen für den Materialtransfer sorgen für strenge Partikelkontrolle. Darüber hinaus sind Boden, Arbeitsstationen und Reinraumkleidung entsprechen den Normen IEC 61340-5-1 und ANSI/ESD S20.20 vor elektrostatischen Entladungen geschützt.
     
    Bei der Planung des Gebäudes wurde viel Wert auf Elemente gelegt, die sich bereits am Stammsitz in Deutschland bewährt haben: Großzügige Sozialräume wie eine Cafeteria mit Freifläche oder modernste Büroräume, die ein Arbeiten in kleinen Teams unterstützen. Auch das Design der Fassade ist unverwechselbar für LASER COMPONENTS.
     
    Die Tätigkeit der LASER COMPONENTS Detector Group umfasst alle Arbeitsschritte zur Entwicklung und Herstellung von Halbleiterdetektoren. Dabei ist das Unternehmen auf verschiedenste Technologien spezialisiert: Neben Silizium- und InGaAs-Avalanche-Photodioden zur Erfassung kleinster Lichtmengen finden sich im Produktportfolio auch pyroelektrische Detektoren zur Flammendetektion sowie PbS/PbSe-, InAs- und InGaAs-Photodioden, die hauptsächlich bei der Gasmessung eingesetzt werden.
     
    „Das neue Produktionszentrum ist für uns auch ein klares Bekenntnis zur Metropolregion Phoenix“, sagt Patrick Paul, CEO der LASER COMPONENTS Gruppe. „Gerade Chandler hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren entwickelt. Wir freuen uns, auch weiterhin in einem so spannenden und dynamischen Umfeld tätig zu sein.“
     
    „Mit diesem Gebäude werden wir der stark steigenden Nachfrage nach unseren Technologien gerecht und schaffen eine Grundlage für das Wachstum der kommenden Jahre“, sagt Raj Chakraborty, der vor Kurzem die Leitung des Standortes vom Co-Gründer Dragan Grubisic übernommen hat. Grubisic wird dem Unternehmen auch zukünftig für Sonderentwicklungen zur Verfügung stehen.
     
    „Wir freuen uns sehr, LASER COMPONENTS und seine hochqualifizierten Arbeitskräfte in Uptown Chandler willkommen zu heißen“, erklärt Chandlers Bürgermeister Kevin Hartke. „Mit seiner Innovationskraft erweitert dieses Hightech-Unternehmen wirklich die Grenzen des Machbaren. Wir wünschen ihnen viele erfolgreiche Jahre in ihrem hochmodernen neuen Gebäude".

    Kontakt:
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    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2120Wed, 02 Dec 2020 11:01:15 +0100Laser 2000 hat mit B&W Tek einen neuen Partner für Spektroskopie-Lösungenhttps://optecnet.de/http:///Laser 2000 erweitert mit den Spektrometern des neuen Partners B&W Tek sein Produktportfolio um Lösungen für die Spektroskopie, einschließlich einer Reihe hochwertiger Spektroskopie-Systeme, modularer Spektrometer und spezielles Zubehör sowie kundenspezifische Lösungen für gezielte Anwendungsanforderungen. Laser 2000 bietet diese Innovation seinen Kunden in der DACH-Region, Skandinavien und Frankreich. Das amerikanische High-Tech Unternehmen B&W Tek mit Hauptsitz in Delaware wurde 1997 als Hersteller kundenspezifischer Lösungen mit Diodenlasern sowie diodengepumpten Festkörperlasern gegründet und hat sich zu einem vielseitigen Unternehmen mit Fachkenntnissen in den Bereichen Spektrometer und chemometrische Technologien zur Herstellung von Spektroskopie und Laserinstrumenten entwickelt. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen eine führende Position am Markt erarbeitet und bedient mit seinen Produkten insbesondere die Spektroskopie.
    B&W Tek konzentriert sich auf lösungsorientierte, auf den Anwender zugeschnittene Spektroskopie-Produkte. Zusätzlich zu dem umfangreichen und etablierten Produktportfolio entwickeln sie auch kundenspezifische Lösungen unter Verwendung der erprobten, modularen Standardkomponenten und kombinieren diese zu kompletten Spektroskopie-OEM/OED-Lösungen. Unzählige Analysen lassen sich durch die Kombination verschiedenster B&W Tek Erzeugnisse wie Spektrometer, Probenzubehör und Software-Entwicklungen durchführen. Alle Produkte werden im eigenen Werk von den Mitarbeitern entwickelt und gebaut.
    Die modularen Spektrometer-Lösungen ermöglichen den Eintritt in ein neues Marktsegment: die applikationsangepasste High-Tech Spektroskopie. Laser 2000 wird zur Abrundung seines schon breiten Spektroskopie-Portfolios, in Zukunft u.a. auch die folgenden B&W Tek-Produktserien führen: ‚Quest‘, das sind Czerny-Turner Spektrometer in gekreuzter und ungekreuzter Konfiguration mit CCD-Detektor, ‚Exemplar‘, ein hochempfindliches rückseitenbelichtetes CCD Spektrometer, und das InGaAs-Array Spektrometer ‚Sol‘ mit einem Wellenlängenbereich von 900 bis 2550 nm. Damit bietet der Photonik-Experte seinen Kunden nun Spektroskopie-Lösungen, die für jeden Bereich leicht und schnell zu integrieren sind. Mit den schnellen Analysegeschwindigkeiten und der hohen Empfindlichkeit bei kompakter Größe eignen sich die Produkte bestens für anspruchsvolle Messungen, besonders wenn geringer Platzbedarf oder hohe Flexibilität im Messaufbau gefragt sind. Was sich auch in der Möglichkeit von OEM-Konfigurationen widerspiegelt.
    „Wir sehen ein großes Potential in dem breiten Anwendungsfeld der Spektroskopie. Die Produkte sind speziell für Applikationen im Labor, den mobilen Einsatz, Produktionsumgebung und Qualitätskontrolle konzipiert. Die erhältlichen Optionen bieten zu allen gefragten Anforderungen eine Lösung, auch kundenspezifische Entwicklungen. Dadurch, und die langjährige Erfahrung von B&W Tek in diesem Bereich profitieren Kunden aus diversen Branchen von unserer Portfolioerweiterung“, erklärt Andreas Börner, Geschäftsführer bei Laser 2000.
    Auch Thomas Zawislak General Manager von B&W Tek, zeigt sich begeistert: „Durch die Kooperation mit Laser 2000 eröffnen sich für uns viele neue Optionen und der Zugang zu den wichtigsten europäischen Märkten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem überaus erfahrenen und etablierten Partner. Dadurch erreichen wir eine Zielgruppe, die über unserer bisherige Kundengruppe weit hinausgeht.“

    Kontakt:
    Marco Golla
    Laser2000 GmbH
    Tel.: +49 (0) 8153 405-39
    E-Mail: m.golla(at)laser2000.de
    Internet: www.laser2000.de

     

     

     


     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2119Tue, 01 Dec 2020 09:35:41 +0100Stern-Gerlach-Medaille für Prof. Dr. Joachim Ullrich https://optecnet.de/http:///PTB-Präsident erhält die höchste Auszeichnung der DPG auf dem Gebiet der experimentellen Physik.Gemeinsame Presseinformation des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) und der PTB

    Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Ullrich, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK), wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) „In Würdigung seiner bahnbrechenden experimentellen Beiträge zur Atom- und Molekülphysik, insbesondere der Entwicklung und Anwendung von Reaktionsmikroskopen zur vollständigen kinematischen Rekonstruktion der Wechselwirkungsprozesse zwischen Atomen, Molekülen und Photonen“ mit der Stern-Gerlach-Medaille geehrt. Als höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik wird sie für Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben.

    Joachim Ullrich, Jahrgang 1956, ist seit dem 1. Januar 2012 Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands. Zuvor, von 2001 bis 2011, war er Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg und leitete dort die Abteilung „Experimentelle Mehrteilchen-Quantendynamik“. Seine physikalische Heimat hat Joachim Ullrich in der Atom-, Molekül- und Laserphysik sowie in der Präzisionsspektroskopie. Bahnbrechende Pionierarbeit leistete er schon seit seiner Doktorarbeit an der Universität Frankfurt mit Rückstoßionen-Impulsspektroskopie und deren Weiterentwicklung zu Reaktionsmikroskopen. Rückblickend auf seinen Werdegang sagt Joachim Ullrich über die Ehrung: „Da ich an der Goethe-Universität in Frankfurt studiert und promoviert habe, wo Stern und Gerlach ihre bahnbrechenden Experimente gemacht haben, freue ich mich ganz besonders über diese Anerkennung. In der Gruppe in Frankfurt, dann am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und später am MPIK hatte ich hervorragende Bedingungen sowie vor allem exzellente MitarbeiterInnen und KollegInnen, um die Technik immer weiter zu entwickeln."

    Mit seiner Gruppe am MPIK ging er u. a. den Wechselwirkungen von Atomen und Molekülen mit hochintensiven Laserfeldern nach, studierte so die Dynamik chemischer Reaktionen auf der Femtosekundenskala und führte Experimente mit ultrakurzen Röntgen-Lichtblitzen am Freie-Elektronen-Laser am DESY in Hamburg und am SLAC National Accelerator Laboratory in Stanford, USA, durch. Besondere Verdienste hat sich Joachim Ullrich um den Aufbau des Hamburger „Center for Free Electron Laser Science“ (CFEL) erworben, das von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DESY und der Universität Hamburg getragen wird. Zu den wichtigsten Auszeichnungen in seiner wissenschaftlichen Karriere gehören der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1999) und der Philip-Morris-Forschungspreis (2006). 2013 wurde er als Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des MPIK berufen. 2017 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. 2018 verlieh ihm die Leibniz Universität Hannover die Ehrendoktorwürde.
    es/ptb

    Ansprechpartner
    Prof. Dr. h.c. Joachim Ullrich, PTB-Präsident, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Bundesallee 100, 39116 Braunschweig, Telefon: (0531) 592-1001, E-Mail: joachim.ullrich(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2118Tue, 01 Dec 2020 09:27:11 +0100TerraQ – Sonderforschungsbereich mit PTB-Beteiligung bewilligt https://optecnet.de/http:///Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Sonderforschungsbereichs (SFB) TerraQ - Relativistische und quanten-basierte Geodäsie beschlossen. In dem von der Leibniz Universität Hannover geleiteten SFB kommen Expertise in Physik und Geodäsie in einzigartiger Weise zusammen, um quantenbasierte Messkonzepte zu entwickeln, die die Massenverteilung auf der Erde in bisher nie erreichter zeitlicher und räumlicher Auflösung überwachen können.Die Wissenschaftler*innen des SFB TerraQ werden neben satellitengestützten Methoden auch Netzwerke aus Atomuhren zur exakten Bestimmung des Schwerefeldes nutzen – für die Geodäsie eine völlig neue Messmethode. In eben diesem innovativen Bereich bringen Forschende aus der PTB ihre Expertise in den Forschungsverbund ein. Wissenschaftler*innen der PTB werden in diesem Zusammenhang transportable Atomuhren und optische Signalübertragungsmethoden entwickeln, welche in Messkampagnen zum Einsatz kommen werden. Der Einsatz der Uhren soll Höhenvergleiche mit höherer Genauigkeit und Ortsauflösung erlauben, als es mit aktuellen satellitengestützen Methoden möglich ist. Mit diesem neuen Ansatz ließen sich zum Beispiel Schwankungen im Meeresspiegel auch zwischen weit entfernten Orten sehr genau und reproduzierbar messen. 

    Für das Forschungsvorhaben haben sich insgesamt sieben Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen:

    • Leibniz Universität Hannover
    • Physikalisch Technische Bundesanstalt Braunschweig
    • DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik Hannover
    • Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation Bremen
    • GeoForschungsZentrum Potsdam
    • HafenCity Universität Hamburg
    • Technische Universität Graz

    Die erste Förderperiode läuft vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2024 und wird mit etwa 9,6 Mio. € finanziert. Eine Verlängerung der Laufzeit bis 2032 ist möglich. 

    Ansprechpartner in der PTB:

    PD Dr. Christian Lisdat
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt
    AG 4.32 Optische Gitteruhren
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Fon: +49 (0)531 / 592 43 20
    E-Mail: christian.lisdat(at)ptb.de

    Nachrichtenredaktion:
    Imke Frischmuth
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9323
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2112Mon, 30 Nov 2020 07:49:08 +0100LOBO erneut bei Verleihung der ILDA-Awards erfolgreichhttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied LOBO electronic aus Aalen räumte bei der diesjährigen ILDA Cloud Conference gleich vier Artistic Awards ab und erreicht damit die Rekordmarke von insgesamt 175 ILDA-Awards.Die diesjährige Konferenz der International Laser Display Association (ILDA) fand aufgrund der Corona-Pandemie erstmals virtuell statt. Höhepunkt der Konferenz war auch in diesem Jahr die Verleihung der ILDA-Awards für besonders herausragende Lasershows und Laserinstallationen. LOBO konnte unter den 197 Einsendungen gleich vier Mal in unterschiedlichen Kategorien überzeugen. Mit insgesamt 175 ILDA-Awards und großem Abstand zu Mitbewerbern kann das Unternehmen sehr stolz auf seine Spitzenreiter-Position sein.

    Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zu diesem Meilenstein und freuen uns auf weitere gigantische Projekte!

    Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie Bildmaterial zu den preisgekrönten Projekten von LOBO.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPreise und Auszeichungen
    news-2111Thu, 26 Nov 2020 13:13:31 +0100Mitgliederversammlung und Rückblick auf 20 Jahre Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Am 18. November fand die jährliche Mitgliederversammlung von Photonics BW online statt. Anschließend wurde im Rahmen eines Festakts das 20jährige Jubiläum gefeiert und auf die Highlights der Netzwerkarbeit zurückgeblickt.Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen nahmen an der jährlichen Mitgliederversammlung von Photonics BW teil – in diesem Jahr online. Zu Beginn wurden die neuen Mitglieder im Innovationsnetzwerk begrüßt und hatten Gelegenheit, das eigene Leistungsspektrum vorzustellen. Neue Mitglieder seit der letzten Mitgliederversammlung sind:

    • Kugler GmbH
    • MeetOptics Labs, S.L.
    • Phaseform GmbH
    • Scantinel Photonics GmbH
    • Schüssler Technik GmbH & Co. KG
    • Span Elektronik GmbH
    • Trbola Engineering
    • Twenty-One Semiconductors GmbH

    Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, berichtete über das Geschäftsjahr 2019 und stellte die bisherigen Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte in 2020 sowie die Planungen für 2021 vor.

    Anlässlich des 20jährigen Jubiläums von Photonics BW fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung ein offizieller Festakt statt. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, folgte eine Ansprache von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Er verwies u.a. auf die zahlreichen Förderprojekte, die Photonics BW realisierte und führte beispielhaft die vielen neu geschaffenen Angebote innerhalb des Projekts „Photonics Innovation Booster“ an.

    Dr. Gerd Meier zu Köcker, Leiter der ClusterAgentur Baden-Württemberg, betonte in seinem Grußwort, wie stark das Thema „Netzwerkbildung“ in den Aktivitäten von Photonics BW verankert sei. Er hob auch die Auszeichnung von Photonics BW mit dem Baden-Württembergischen Cluster Exzellenz Label und dem Europäischen Gold Label für herausragende Netzwerkarbeit, passgenaue Angebote und Dienstleistungen sowie effiziente Prozesse hervor.

    Dr. Ehrhardt stellte im Anschluss die Highlights aus 20 Jahren Photonics BW vor und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltungen und Projekte beigetragen haben. Außerdem betonte er, wie wichtig die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch in Zukunft sein werde.

    Beim abschließenden Get-together nutzten zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit zum Austausch in wechselnden Gruppen.

    Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Mitgliedern und Partnern bedanken, die in den vergangenen 20 Jahren beim Aufbau einer starken und hochinnovativen Photonik-Community mitgewirkt und einen intensiven Austausch im Bereich der Optischen Technologien mit vorangetrieben haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

    Ihr Team von Photonics BW

    Dr. Andreas Ehrhardt, Heike Mall, Eva Kerwien, Thomas Gläßer, Alfred Breitweg und Nathalie Hoppe

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    Photonics BWOptecNet
    news-2110Thu, 26 Nov 2020 11:32:50 +0100Deutscher Zukunftspreis 2020 für EUV-Lithographiehttps://optecnet.de/http:///Ein Entwickler-Team von ZEISS, TRUMPF und Fraunhofer IOF erhält den Zukunftspreis des Bundespräsidenten für das Projekt „EUV-Lithographie – neues Licht für das digitale Zeitalter“.Bei der feierlichen Preisverleihung am 25. November 2020 in Berlin erhielt das Team um Dr. rer. nat. Peter Kürz, Dr. rer. nat. Michael Kösters und Dr. rer. nat. Sergiy Yulin den Zukunftspreis als Anerkennung für seine herausragende Arbeit zur Entwicklung der EUV-Technologie. Mithilfe des Verfahrens, das auf der Nutzung von Licht im extremen Ultraviolett (EUV) und einem industriellen CO2-Laser basiert, lassen sich mikroelektronische Bauteile mit feinen Strukturen fertigen. Dadurch können besonders leistungsfähige, energieeffiziente und kostengünstige Mikrochips hergestellt werden. Diese neuartigen Mikrochips werden von den führenden Herstellern des Smartphone- und Halbleitersegments bereits verwendet.

    Mit dem Deutschen Zukunftspreis zeichnet der Bundespräsident exzellente Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem hohen wissenschaftlich-technischen Innovationsgrad und Potenzial zur zukunftsfähigen Umsetzung aus.

    Wir gratulieren unseren Mitgliedern ZEISS und TRUMPF sowie dem Fraunhofer IOF ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

    Über die Preisträger

    Dr. rer. nat. Peter Kürz ist Vice President des Geschäftsbereichs EUV High-NA bei ZEISS Semiconductor Manufacturing Technology in Oberkochen. Dr. rer. nat. Michael Kösters ist Gruppenleiter bei TRUMPF Lasersystems for Semiconductor Manufacturing in Ditzingen und Dr. rer. nat. Sergiy Yulin ist Senior Principal Scientist am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena.

    Die offizielle Pressemeldung sowie weitere Informationen zur EUV-Lithographie erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
    news-2109Wed, 25 Nov 2020 10:51:32 +0100Comsol Multiphysics GmbH neuer Partner im PhotonicNethttps://optecnet.de/http:///Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Comsol Multiphysics GmbH, die wir als neuen Partner im PhotonicNet begrüßen dürfen.COMSOL entwickelt mathematische Modellierungssoftware, die neue Durchbrüche in der Physik und im Ingenieurwesen ermöglicht – und sie lieben, was sie tun. Das Flaggschiffprodukt COMSOL Multiphysics® wird in allen Bereichen des Ingenieurwesens, der Fertigung und der wissenschaftlichen Forschung zur Modellierung multiphysikalischer Systeme eingesetzt. Die Kundinnen und Kunden nutzen die Software, um Produktdesigns und Prozesse zu verstehen, vorherzusagen, zu verbessern und zu optimieren.

    Darüber hinaus wird den Anwenderinnen und Anwendern geholfen, die Simulation einen großen Schritt weiter zu bringen, indem ihnen die Werkzeuge an die Hand gegeben werden, ihre eigenen Simulations-Apps auf der Grundlage ihrer Modelle zu erstellen und diese dann an Mitarbeitende innerhalb oder außerhalb der Simulationswelt zu verteilen.

    Im Bereich der Optik und Photonik werden dedizierte Add-On-Module für die Comsol-Software angeboten, welche die die Simulation optischer Systeme und Geräte sowohl auf strahlenoptischer Ebene (Ray Tracing) als auch auf Ebene der elektromagnetischer Felder (Maxwell-Gleichungen) ermöglichen. Ein großer Vorteil des Einsatzes von COMSOL Multiphysics ist dabei die Möglichkeit, physikalische Wechselwirkungen mit thermischen, mechanischen, strömungstechnischen oder auch akustischen Effekten nahtlos in einem Modell zu berücksichtigen und damit die echte Welt realitätsnäher abzubilden.

    Kontakt

    Comsol Multiphysics GmbH
    Robert-Gernhardt-Platz 1
    37073 Göttingen
    Deutschland

    Mail
    info(at)comsol.de

    Web
    www.comsol.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2108Fri, 20 Nov 2020 11:47:33 +0100Hochgeladene Ionen: Unter den Top 10 der Physik-Durchbrüchehttps://optecnet.de/http:///Die Forschungsarbeit von Piet O. Schmidt zu hochgeladenen Ionen ist auf der Berliner Falling Walls Conference als einer der Top-10 Durchbrüche im Bereich der Physik ausgezeichnet worden. Seit 2009 präsentieren führende Forschende aus aller Welt jährlich auf der Falling Walls Conference in Berlin ihre Forschungsprojekte - in Kurzpräsentationen von zehn bis 15 Minuten. Mehr als 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 111 Ländern sind angetreten, um in ihrer jeweiligen Kategorie der wissenschaftliche Durchbruch des Jahres zu werden.

    Piet O. Schmidt wurde nun unter die Top 10 in der Kategorie Physik gewählt. Alle Gewinner finden Sie hier

    Breaking the Wall of Laser Spectroscopy - Das Video der Präsentation von Piet O. Schmidt (engl.)

    Kontakt:

    Prof. Piet O. Schmidt
    QUEST Institut für Experimentelle Quantenmetrologie
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2107Fri, 20 Nov 2020 11:36:23 +0100Optomechanische resonatorgestützte Atominterferometriehttps://optecnet.de/http:///Bei der Quanteninertialsensorik begrenzt das seismische Rauschen derzeit die Stabilität aller modernen Materiewellensensoren. Eine bessere seismische Isolation durch passive oder aktive mechanische Federsysteme ist - insbesondere bei transportablen Geräten – eine komplexe Aufgabe. Eine neue Methode stellen Forschende um Dennis Schlippert nun in Communications Physics vor. Sie nutzen die komplementären Stärken von zwei quantenoptischen Systemen: optomechanische Resonatoren und Atominterferometer. Dadurch sind sie in der Lage, ein Atomgravimeter auch dann noch zu verwenden, wenn die Stärke des seismischen Rauschens üblicherweise den Betrieb verhindert.

    Angesichts des raschen Fortschritts auf dem Gebiet der Quantenoptik sehen die Autoren damit ein großes Potenzial für Verbesserungen im Vergleich zu derzeitigen Lösungen. Sie gehen davon aus, dass ihre Methode in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt werden wird, die von Inertialsensoren bis hin zu, möglicherweise, optischen Frequenzstandards reichen. Der komplette Artikel "Optomechanical resonator-enhanced atom interferometry" bei Communications Physics.

    Kontakt:

    Leibniz Universität Hannover
    Sonderforschungsbereich 1227 DQ-mat
    Welfengarten 1
    30167 Hannover

    www.dq-mat.uni-hannover.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2106Thu, 19 Nov 2020 09:26:56 +0100Stefanie Kroker erhält Wissenschaftspreis https://optecnet.de/http:///Björn Thümler übergab Preis für Nachwuchs-wissenschaftler/innen an die Forschungsgruppenleiterin und Professorin. Die Leiterin der Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“ an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Prof. Dr. Stefanie Kroker, erhält den Preis für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, der mit 20 000 Euro dotiert ist. Damit ehrt das Land Niedersachsen Krokers vielfältiges Engagement an der PTB sowie der TU Braunschweig, wo sie als Juniorprofessorin lehrt. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler übergab den Preis am 17. November.

    „Der Preis für Frau Kroker freut mich sehr“, sagt Stefan Kück, der Leiter der PTB-Abteilung 4 „Optik“. „Sie hat nicht nur herausragende wissenschaftliche und metrologische Arbeit geleistet, sondern durch ihr Engagement die Zusammenarbeit der PTB mit der TU Braunschweig extrem befördert und erfolgreich im gemeinsamen Zentrum LENA (Laboratory for Emerging Nanometrology) umgesetzt.“ Die Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“, die Stefanie Kroker leitet, gehört zu LENA und ist damit an der Schnittstelle zwischen PTB und TU Braunschweig angesiedelt. Kroker und ihre Kolleginnen und Kollegen entwickeln unter anderem optische Bauteile für den Quantencomputer des Quantum Valley Lower Saxony. „Ihre Beiträge zu dieser Initiative sowie zum Exzellenzcluster QuantumFrontiers sind herausragend“, betont Stefan Kück. „Dies stärkt die gesamte Forschungsregion Braunschweig-Hannover und macht sie überregional sichtbar.“

    Stefanie Kroker, die seit 2016 auch Juniorprofessorin für Funktionale Nanostrukturen für die Metrologie an der TU Braunschweig ist, fühlt sich durch den Preis ermuntert, ihren vielfältigen Weg weiterzugehen: „Es ist für mich ein großer Ansporn, die in den vergangen Jahren im Umfeld Braunschweig-Hannover initiierten Forschungsaktivitäten weiterzuführen. Wir werden das Preisgeld in der Gruppe nutzen, um damit Dinge zu finanzieren, die über reguläre Fördertöpfe schwer zu finanzieren sind.“ Und sie fügt hinzu: „Der Preis ist mir eine große Freude. Aber die größte Freude bringt mir mein Job selber, den ich einfach sehr gern mache!“ es/ptb

    Über den Preis
    Für den Preis, der in diesem Jahr an insgesamt 17 Persönlichkeiten niedersächsischer Hochschulen ging und mit insgesamt 119 000 Euro dotiert ist, werden die Preisträgerinnen und Preisträger von den niedersächsischen Hochschulen vorgeschlagen. Die Auswahl übernahm die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Der Wissenschaftspreis wurde zum vierzehnten Mal vergeben.

    Kontakt
    Prof. Dr. Stefanie Kroker, Nachwuchsgruppe 4.01 Metrologie für funktionale Nanosysteme, Telefon: (0531) 592-4530, stefanie.kroker(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2104Wed, 18 Nov 2020 12:24:12 +0100Potenzial 3D-Druck erschließen: Niedersachsen ADDITIV bietet Praxis-Checkhttps://optecnet.de/http:///Niedersächsische Unternehmen darin zu unterstützen den 3D-Druck einzuführen, umzusetzen und weiterzuentwickeln: Das ist das Ziel von Niedersachsen ADDITIV. Das Land Niedersachsen ermöglicht die zweite Phase des Projekts bis 2023. Neu ist ein besonderes Angebot: der kostenlose Praxis-Check 3D-Druck für kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen.„Niedersachsen ADDITIV sieht sich als Ansprechpartner zum Thema 3D-Druck für Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen“, sagt Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf, Leiter der Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und Projektleiter. „Wir bieten grundlegende und aktuelle Informationen zum 3D-Druck sowie Unterstützung bei konkreten Fragen.“

    „Besonders spannend in der zweiten Phase ist der Praxis-Check 3D-Druck“, erklärt Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf. „Mit dem Praxis-Check 3D-Druck begleiten und unterstützen wir niedersächsische Unternehmen bei der Einführung, Integration und Weiterentwicklung des 3D-Drucks – kostenlos und herstellerneutral.“

    Ab Januar 2021 sind außerdem Informationsveranstaltungen in ganz Niedersachsen geplant – die aus aktuellem Anlass auch digital stattfinden können. Kostenlose Schulungsangebote und digitale Weiterbildungen werden im Laufe des nächsten Jahres zur Verfügung stehen.

    Jetzt teilnehmen am Praxis-Check 3D-Druck
    Ausgewählte Firmen erhalten im Rahmen des Angebots eine Analyse und Empfehlung, ob und wie das Unternehmen sein 3D-Druck-Vorhaben in die eigenen Produktionsabläufe integrieren kann. Firmen mit Sitz in Niedersachsen können sich ab sofort auf der Webseite www.niedersachsen-additiv.de mit einer konkreten Projektidee bewerben. Die ersten Vorhaben werden im Januar 2021 zur Umsetzung ausgewählt.

    Für geeignete Projekte klären die Experten von Niedersachsen ADDITIV dann im Praxis-Check gemeinsam mit Fachleuten des Unternehmens – vor Ort oder Corona-Pandemie-bedingt digital – die Voraussetzungen und geeignete Verfahren, Materialien und Anlagen. So kann es im Check beispielweise darum gehen, welches 3D-Druck-Verfahren sich für die Herstellung von Bauteilen am besten eignet oder wie eine Bauteilgruppe von beispielsweise acht einzelnen Teilen durch 3D-Druck zu einem einzigen Bauteil zusammengefasst werden kann.

    Machbarkeit prüfen, erste Bauteile drucken
    Auf den Anlagen der Technischen Demonstrationsfläche des LZH ist je nach Vorhaben schließlich eine Machbarkeitsanalyse möglich – inklusive erster Testbauteile. Ebenso können Produktionsabläufe von den 3D-Druck-Experten geprüft werden. Zum Abschluss des Praxis-Check 3D-Druck erhalten die Unternehmen eine Empfehlung zu den einzusetzenden Verfahren, zur Anschaffung eigener Anlagen oder zur möglichen Zusammenarbeit mit einem Dienstleister.

    Netzwerk Niedersachsen ADDITIV
    Unternehmen, die regelmäßig über neue Entwicklungen, Veranstaltungs- und Schulungsangebote informiert werden möchten, können Mitglied im kostenfreien Netzwerk Niedersachsen ADDITIV (NNA) werden. Mitglieder erhalten vorab Einladungen und Informationen von Niedersachsen ADDITIV und finden Gesprächspartner mit ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen. Die Anmeldung ist ebenfalls auf der Webseite www.niedersachsen-additiv.de möglich. Die Internetseite bietet außerdem kostenlose und herstellerneutrale Informationen für Einsteiger und aktuelle Entwicklungen zum 3D-Druck sowie Veranstaltungshinweise. Neu ist dabei das speziell auf die Branchen Mobilität, Medizintechnik, Agrar 4.0, Maschinen- und Anlagenbau sowie das Handwerk zugeschnittene Angebot.

    Niedersachsen ADDITIV

    Niedersachsen ADDITIV ist Ansprechpartner für Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen, die sich für den 3D-Druck, auch bekannt als Additive Fertigung, interessieren.

    Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt vom Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH) und vom Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH). Gefördert wird es vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mehr Informationen unter www.niedersachsen-additiv.de.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH)

    Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gemeinnützige GmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Logistik. Schwerpunkte setzt das IPH zudem mit seiner Forschung zu XXL-Produkten, zur Digitalisierung und zur Additiven Fertigung. Hier forscht und entwickelt das IPH unter anderem in den Bereichen des Additiven Kunststoffrecyclings und der Qualitätsprüfung im Rahmen von 3D-Druck-Prozessen.

    Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell ca. 70 Mitarbeiter, etwa 30 davon als wissenschaftliches Personal.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2105Wed, 18 Nov 2020 11:02:00 +0100BMBF gibt Startschuss für 2. Wettbewerbs-runde der „Zukunftscluster-Initiative“ (Clusters4Future)https://optecnet.de/http:///Wettbewerbsskizzen können bis zum 16. Februar 2021 eingereicht werden.Deutschland braucht bundesweit schlagkräftige Innovationsnetzwerke, damit technologische und soziale Innovationen aus der Spitzenforschung schneller im Alltag der Menschen ankommen. Daher fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab dem 16. November 2020 mit der zweiten Wettbewerbsrunde der Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) die Entwicklung einer neuen Generation regionaler Innovationsnetzwerke in ganz Deutschland. Bis zum 16. Februar 2021 können wissenschaftliche Akteure mit exzellenten Ergebnissen aus grundlegender Forschung wieder Wettbewerbsskizzen für eine Konzeptionsphase einreichen.

    Wie auch in der ersten Runde, ist die Initiative ganz bewusst als themenoffener Wettbewerb angelegt. Es gilt, gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu adressieren, unabhängig vom Forschungs- und Innovationsfeld. Unter dem Motto Clusters4Future geht es mehr denn je darum, Deutschland für Krisen zu stärken und zukunftssicher zu machen. Für die Flaggschiff-Initiative aus der Hightech-Strategie 2025 zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers beabsichtigt die Bundesregierung, insgesamt bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

    Die Richtlinie zur Förderung von regionalen Innovationsnetzwerken – „Zukunftscluster-Initiative“ (Clusters4Future) kann über den Bundesanzeiger abgerufen werden: Förderrichtlinie als PDF

    Weiterführende Informationen

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2103Tue, 17 Nov 2020 10:12:04 +0100PHOTONIKA 2021 – Absolventenkongress und Recruiting-Event der Photonik-Branchehttps://optecnet.de/http:///Noch bis zum 26. Februar 2021 bewerben: Die PHOTONIKA 2021 bietet ausgewählten Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen Photonik, Optik und Lasertechnik die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen und mit potenziellen Arbeitgebern der Branche in Kontakt zu treten. Darüber hinaus können Sie sich mit anderen Studierenden aus ganz Deutschland auf ihrem Fachgebiet austauschen.So läuft die Veranstaltung ab:

    Die PHOTONIKA ist als zweiteiliges Event konzipiert. Sie besteht aus einem Online-Studienkongress am 21. Mai 2021 sowie einem Recruiting-Event im Rahmen der Fachmesse LASER World of PHOTONICS in München am 23. Juni 2021. Falls der persönliche Austausch aufgrund der Covid-19 Pandemie nicht möglich sein sollte, wird es eine digitale Alternative geben.

    Unternehmen auf der Suche nach qualifizierten MitarbeiterInnen haben die Chance, sich selbst in Form einer Kurzpräsentation den Bewerbern vorzustellen und mit ihren Favoriten direkt in Kontakt zu treten. Für die Einzelgespräche mit den Bewerbern auf der Messe steht Ihnen eine persönliche Recruiting Area zur Verfügung.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie können sich noch bis zum 26. Februar 2021 bewerben. Unter https://www.photonika.org/ erhalten Sie detaillierte Informationen zur Bewerbung/Anmeldung, den vielfältigen Mehrwerten und dem Ablauf der Veranstaltung.

    Die PHOTONIKA 2021 wird vom Bayerischen Laserzentrum (blz) veranstaltet und von bayern photonics, Photonics BW, OptoNet und OptecNet Deutschland unterstützt.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2102Tue, 17 Nov 2020 09:23:12 +0100HD Vision Systems ist "VISION Start-up 2020"https://optecnet.de/http:///Am 11. November 2020 konnte sich das Start-up HD Vision Systems mit seinem Pitch zum Thema "Light field and Deep Learning-based Machine Vision" unter fünf weiteren Finalisten durchsetzen.HD Vision Systems wurde von 39% der Zuschauer zum Gewinner gewählt. Als VISION Start-up 2020 darf sich das Unternehmen nun auf die kostenlose Teilnahme an der VISION Start-up World 2021 und die mediale Berichterstattung durch den VDMA freuen. 

    Organisiert wurde der Wettbewerb von der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine. Aus 35 Bewerbern wählte eine Expertenjury sechs Start-ups aus, die ihre innovativen Ideen innerhalb der digitalen Pitch Session einem Publikum aus 124 Zuschauern vorstellen durften. HD Vision Systems konnte dabei eindrücklich darstellen, wie Künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung zur unkomplizierten Problemlösung beitragen können.

    Wir gratulieren dem Photonics BW Mitglied ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

    Die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2100Mon, 09 Nov 2020 13:03:35 +0100CHIPS 4 LIGHT: Von der Software Simulation zur fertigen LED!https://optecnet.de/http:///Der Anspruch von Chips 4 Light ist es, den Kunden maßgeschneiderte LED Lösungen zu bieten und dies, bevor der erste Prototyp auf dem Tisch liegt. Mit der in-house Expertise und der dazu nötigen Hard- und Softwareausstattung, kann Chips 4 Light genau das, kundenspezifische LED und Prototypenfertigung. Nach der Spezifizierung der Anforderung an die LED erfolgt das Leiterplatten Design mit SolidWorks PCB. Im Programm werden der Schaltplan, die individuelle Footprint Gestaltung und das Layout Design angelegt. Besonderheit hierbei ist, dass die designte Platine direkt in SolidWorks eingebunden werden kann.
    Mit der Flow Simulation (Add-In Software für SolidWorks) wird die Wärmeverteilung auf dem Bauteil berechnet. Der LED Chip wird als Wärmequelle definiert. Dann wird berechnet, wie viel Wärme von diesem Chip in die weiteren Bauteile im Design (andere LED Chips, Widerstände, Gehäuse, Platine usw.) übergeht. Diese Simulation hilft, um entsprechende Materialen für die Fertigung der LED auszuwählen. Zusätzlich können Hotspots / Bottlenecks lokalisiert werden und der Aufbau optimiert werden. Alles noch immer am PC simuliert.
    Neben der Wärmeleitfähigkeit wird mittels Zemax OpticStudio die Strahlcharakteristik der Lichtquelle (z.B. ein LED Chip, Laserdiode…) dargestellt. Am PC können unterschiedlichste Optiken wie z.B. sphärische Linsen, asphärische Linsen, TIR-Linsen, Fresnell-Linsen, CPC, Spiegel, etc. in ihrer Strahlformung simuliert und optimiert werden. Parameter für eine Strahlformung sind u.a. die Optiken, die verwendeten Materialien, die Wellenlänge sowie Größe der Lichtquelle selbst.

    Das Expertenteam bezieht alle Überlegungen in die Entwicklung einer LED ein. Die umfangreiche Softwareausstattung und durchgängige Simulation ermöglichen später einen effizienten Aufbau der Prototypen. Was haben die Kunden davon? Einen schnellen und tragfähigen Aufbau bei optimalem Mitteleinsatz, es spart Zeit und Geld.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    CHIPS 4 Light GmbH
    Nürnberger Straße 13a
    93152 Etterzhausen
    E-Mail: info(at)chips4light.com
    Internet: www.chips4light.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
    news-2099Fri, 06 Nov 2020 10:30:46 +0100Projekt „Plasmahybrid“ entwickelt neuen Carbonfaserwerkstoffhttps://optecnet.de/http:///Zentrales Innovationprogramm Mittelstand fördert unter Federführung der HAWK.Erscheinungsdatum: 26.10.2020

    Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert seit Oktober ein gemeinsames Projekt der HAWK am Standort Göttingen mit der RWTH Aachen und den Firmen Tigres GmbH und Ecocoat GmbH mit 750 000 Euro. Im Projekt „Plasmahybrid“ der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie um Prof. Dr. Wolfgang Viöl wird ein aufschmelz- und umformbarer Carbonfaserwerkstoff mittels Kaltplasmaspritzen hergestellt. Dabei wird ein Thermoplastpolymer (ein schmelzbarer Kunststoff, der die Fasern im Verbund zusammenhält) mit einer Plasmadüse direkt auf die Fasern gebracht.

    „Anwendungen der Technologie sehen wir zum Beispiel im Bereich der E-Mobilität sowie bei Sportgeräten aus Carbon.“, so Viöl, Projektleiter und Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAWK.

    Klassische Carbonfaserwerkstoffe im Verbund mit Epoxidharzen sind bereits im Leichtbau etabliert und besonders aus Sportgeräten wie Rennrädern bekannt. Carbonteile sind jedoch wegen ihres komplizierten Herstellungsprozesses noch sehr teuer und oft ein Luxusprodukt. Thermoplast-beschichtete Carbonfasern sollen die Herstellung vereinfachen. „Das Ziel ist es, eine biegsame Matte auszuliefern, die nach Belieben drapiert werden kann. Um das Bauteil auszuhärten muss es nur noch auf 180°C erwärmt werden“, so Ann-Kathrin Kirschner, Mitarbeiterin im Projekt. „So können Carbonfahrräder günstiger und E-Autos leichter werden.“

    Kaltplasmaspritzen ist eine Methode, mit der auch empfindliche und schwer zu benetzende Materialien wie beispielsweise PTFE (auch als Teflon® bekannt) beschichtet werden können. Die Beschichtung wird dabei über eine Plasmadüse aufgebracht, die sowohl Partikel als auch die zu beschichtende Oberfläche chemisch aktiviert, sodass sich beide Materialien fest miteinander verbinden. Die Temperatur in der Plasmadüse kann angepasst werden, sodass sowohl Beschichtungen mit Polymeren, als auch mit Metallen oder Keramik möglich sind.

    Das ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert die Kooperation von Hochschulen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen bei Wissenschaft und Innovation. Im Rahmen des Projekts „Plasmahybrid“ wird gemeinsam mit den Wirtschaftspartnern Tigres GmbH und Ecocoat GmbH eine Produktionsanlage für die kontinuierliche Plasmabeschichtung von Carbonfasern entwickelt und gebaut.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident und Projektleiter im Projekt "Plasmahybrid" der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie

    Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2098Thu, 05 Nov 2020 09:27:46 +0100Otto von Guericke-Preis 2020 geht an das ILM in Ulmhttps://optecnet.de/http:///Die Wissenschaftler des Instituts für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm entwickelten ein neues Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden sie nun mit dem Otto von Guericke-Preis der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ausgezeichnet.Die Qualität von Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung ist bislang in hohem Maße von der Erfahrung des untersuchenden Arztes abhängig. Bösartige Melanome werden dabei manchmal übersehen oder nicht frühzeitig genug erkannt. Um diese Herausforderungen zu meistern, entwickelten die Wissenschaftler des ILM ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung. Es soll zu einer präziseren, kostengünstigeren und einfacheren Diagnostik beitragen. Mithilfe eines hyperspektralen Kamerasystems, kombiniert mit strukturierter Beleuchtung, können Vorstufen bösartiger Melanome und kleinste Unterschiede in der Mikrostruktur des Gewebes zuverlässig erkannt werden.

    Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Dr. Karl Stock und M. Sc. Physik Steffen Nothelfer vom ILM am 28. Oktober mit dem Otto von Guericke-Preis der AiF ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr für herausragende Leistungen in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

    Wir gratulieren unserem langjährigen, sehr geschätzten Mitglied herzlich zu dieser vielversprechenden Entwicklung und zur Auszeichnung mit dem Otto von Guericke-Preis 2020!

    Die vollständige Pressemeldung der AiF finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2097Wed, 04 Nov 2020 16:02:54 +0100LASER COMPONENTS mit neuer Veranstaltungsreihehttps://optecnet.de/http:///Online-Wissensaustausch bei virtuellen LC Talks Olching, 03. November 2020 - Mit den ersten Infrared Sessions am 1. und 2. Dezember gibt LASER COMPONENTS den Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe. Als virtuelles Format wenden sich die LC Talks an ein weltweites Publikum. Neben Experten aus Forschung und Wirtschaft sind auch Studenten und interessierte Neueinsteiger willkommen. In einzelnen Sessions werden Themen rund um die Kerntechnologien des Unternehmens behandelt: Laseroptik, IR-Komponenten, Impulslaserdioden, Photodioden und Fasertechnik Die zwei Tage der Infrared Sessions sind in maximal drei einstündige Vortragsreihen untergliedert. Während in der einleitenden Tutorial Session einzelne grundlegende Themen ausführlich behandelt werden, konzentrieren sich die Präsentationen in den anderen Sessions bewusst auf die wichtigsten Inhalte. So dauert ein Veranstaltungstag nicht länger als drei Stunden und auch Teilnehmer in „unvorteilhaften“ Zeitzonen haben die Möglichkeit alle Sessions live zu verfolgen. Zu den wissenschaftlich-technischen Blöcken kommt ein Young Forum, in dem Studierende und Nachwuchsingenieure ihre Arbeiten präsentieren können, sowie Regional Sessions über einen Schwerpunktmarkt und Scientific Fun Sessions. Damit jeder die Vorträge nachvollziehen kann, werden in einer Tutorial-Bibliothek vorab Hintergrundinformationen und weiterführendes Material bereitgestellt.
     
    „Unser WORKshop-Format mit 80 Teilnehmern hatte und hat seine Berechtigung, aber eben auch seine Grenzen. Es kann nicht wachsen, ohne seinen Charakter zu ändern und es spiegelt auch nicht die weltwirtschaftliche Realität wider“, erklärt der Initiator der Infrared Sessions, Joe Kunsch von LASER COMPONENTS. „Das neue Konzept setzt genau da an. Nur mit einer virtuellen Veranstaltung können wir mehrere hundert Teilnehmer mit bis zu 18 Stunden Zeitunterschied zusammenbringen. Das erfordert natürlich präzise Planung, aber dieser Herausforderung stellen wir uns gerne.“
     
     » LC Talks

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2096Wed, 04 Nov 2020 10:27:09 +0100Neuer Durchlauf ist gestartet! Startup-Impuls Wettbewerbhttps://optecnet.de/http:///Die Bewerbungsphase vom Startup-Impuls Gründungswettbewerb ist gestartet.Beim Startup-Impuls Gründungswettbewerb sind alle Personen, die frisch gegründet haben oder mit einer Gründungsidee in den Startlöchern stehen, genau richtig. Den Sieger*innen des Wettbewerbs winken Preisgelder, Trips zu internationalen Startup Hotspots, umfassende Beratungsleistungen und vieles mehr im Wert von über 100.000 €. Beruflicher Status oder die aktuelle Lebenssituation spielen für die Teilnahme keine Rolle - entscheidend ist, dass die Idee unternehmerisch in der Region Hannover realisiert werden kann oder kürzlich hier gegründet wurde.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen bis einschließlich 10. Januar 2021.

    Hier geht es weiter:

    hannoverimpuls GmbH
    Vahrenwalder Str. 7
    30165 Hannover

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2095Tue, 03 Nov 2020 12:30:28 +0100Aus dem Laser-Laboratorium wird das Institut für Nanophotonik Göttingen https://optecnet.de/http:///Namensänderung trägt der Weiterentwicklung der Forschungseinrichtung Rechnung. Göttingen. Institut für Nanophotonik Göttingen e.V. (IFNANO) – so wird der Laser-Laboratorium Göttingen e.V. von November an heißen. „Der neue Name trägt unserer Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren Rechnung“, erklärt Institutsdirektor Prof. Dr. Alexander Egner. Er leitet die außeruniversitäre Forschungseinrichtung seit 2010 und hat sie zum Ansprechpartner des Mittelstands für Fragestellungen auf vielen Gebieten der optischen Technologien (Photonik) weiterentwickelt.

    „Wir forschen heute intensiv zu den Themen Spektroskopie, Sensorik, Nanostrukturierung und vor allem zur Mikroskopie jenseits der Beugungsgrenze (Nanoskopie)“, führt Egner aus. Laser kommen dabei zwar als Lichtquellen zum Einsatz, werden aber nicht mehr selbst weiterentwickelt. Das war in den Anfangsjahren des 1987 gegründeten Instituts anders. Damals stand die anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Excimer- und Farbstofflaser im Zentrum der Aktivitäten.

    „Unsere Partner der vergangenen Jahre wissen, wofür wir heute stehen“, sagt Egner. Bei Außenstehenden weckte der alte Institutsname dagegen falsche Assoziationen. Der neue Institutsname passt auch zum Aufbau von zwei neuen Netzwerken, die derzeit in der Konzeptphase sind. Das Tools4Life-Cluster will das Verständnis der molekularen Mechanismen von Krankheiten und die Auswahl potentieller Wirkstoffe zu ihrer Bekämpfung verbessern. Im Zentrum der technologischen Entwicklung stehen hierbei optische Verfahren und Instrumente für molekulare Analysen und Screenings in der Arzneimittelentwicklung. Das Südniedersachsen Point of Care Cluster (SniPoCC) hat zum Ziel, die Region zum Innovationsführer bei Schnelltests zu machen. Sie finden in der Human-, Veterinär- und Gerichtsmedizin sowie in der Umwelt- und Gefahrstoffanalytik Verwendung.

    „Unser Institut setzt sich dafür ein, dass die weltweite Vorreiterrolle des Wissenschaftsstandorts Göttingen auf dem Gebiet der Methodenentwicklung für Forschung und Anwendungen im Bereich (Bio-) Pharmazeutik und Diagnostik in eine Stärkung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Niedersachsen und Deutschland mündet“, betont Egner.

    Ansprechpartner im Institut:
    Herr Roland Becker
    Verwaltungsleiter
    Tel.: +49(0)551/5035/32
    roland.becker@ifnano.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2086Fri, 30 Oct 2020 07:31:13 +0100Beteiligen Sie sich am Agendaprozess Quantensystemehttps://optecnet.de/http:///Photonics BW greift das Zukunftsthema Quantentechnologien gerne auf und weist auf den Agendaprozess Quantensysteme des BMBF hin. Bis zum 15. November können Sie Ihre Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Themenfeldes einbringen.Mit dem Agendaprozess Quantensysteme schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Themas in Deutschland innerhalb der nächsten zehn Jahre.

    Im ersten Schritt wurden vom Programmausschuss (PA) Quantensysteme fünf Technologie- und Themenfelder festgelegt, anhand derer der Agendaprozess strukturiert wurde. Mit Unterstützung der Mitglieder des PA als Themenpaten beteiligten sich in dezentralen Formaten wie virtuellen Workshops oder Editor Groups bereits viele Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase werden in je einem Green Paper pro Themenbereich vorgestellt.

    Die zweite Arbeitsphase richtet sich nun an die gesamte Fachcommunity aus der Photonik und den Quantentechnologien. Sie sind bis zum 15. November eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Themenfelder einzubringen.

    Die offizielle Pressemeldung finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-2085Thu, 29 Oct 2020 07:26:38 +0100Start für das Innovationsforum Hyperspektraltechnologienhttps://optecnet.de/http:///Seit Mitte Oktober bearbeitet Photonics BW das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien für Prozessüberwachung und Medizintechnik (HyperInno)“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationsforen Mittelstand“.Das Ziel des Innovationsforums HyperInno ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu befördern. Dabei sollen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) neue Anwendungsfelder und Märkte für die Hyperspektraltechnologie erschlossen werden. Besonders relevante Themengebiete werden bei einer Kick-Off-Veranstaltung mit Vertretern verschiedener Fachrichtungen aus Industrie und Wissenschaft identifiziert. Diese werden dann in Schwerpunkttreffen vertieft und anschließend beim Innovationsforum vorgestellt. Begleitend sollen Möglichkeiten zur gezielten Kontaktanbahnung und zur Generierung von Projektideen und Kooperationen oder Identifikation neuer Anwendungen angeboten werden. Dies soll den Transfer in die Praxis beschleunigen und nachhaltige Partnerschaften zwischen Anwendern der Gesundheitsbranche und der Dünnschicht-Prozesstechnik, Unternehmen aus der IT-Branche, speziell der Künstlichen Intelligenz, sowie den Unternehmen der Photonik-Branche anbahnen.

    Für Anfang Dezember ist das Kick-Off geplant, zu dem alle an der Hyperspektraltechnologie Interessierten herzlich eingeladen sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter info(at)photonicsbw.de.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2083Tue, 27 Oct 2020 12:28:06 +010010. Workshop "Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen" - erstmalig onlinehttps://optecnet.de/http:///Bereits zum zehnten Mal richten die Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) am 2. und 3. Dezember 2020 den gemeinsamen Workshop zur Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen aus. Um in Zeiten der Corona-Pandemie eine unkomplizierte Teilnahme zu ermöglichen, wird die Veranstaltung dieses Jahr erstmalig online an zwei Vormittagen stattfinden.Additive Fertigung, Serienproduktion und Architekturglas sind die Themenschwerpunkte des Jubiläums-Workshops. Weitere Themen sind: das Laserschweißen und der Lasereinsatz in der Zahnmedizin. An zwei Vormittagen erwarten die Teilnehmenden zwölf Vorträge aus Wirtschaft und Wissenschaft.

    „Laser trifft Glas“ – Live-Chat zur Vernetzung
    Unter dem Motto „Laser trifft Glas“ haben die Teilnehmenden in den Pausen die Gelegenheit, sich in einem Live-Chat auszutauschen. Interessierte, die sich bis zum Freitag, den 20. November 2020 anmelden, erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung ein kleines Jubiläumsüberraschungspaket. Spätere Anmeldungen sind natürlich ebenfalls möglich.

    Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung: https://www.lzh.de/de/glasworkshop-2020#programm

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz)

    Die gemeinnützige Forschungsgesellschaft Bayerisches Laserzentrum (blz) in Erlangen ist eines der Zentren angewandter Laserforschung in Deutschland. Das blz versteht sich als unabhängige und anwendungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Applikation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vorteile Photonischer Technologien für Anwender nutzbar zu machen. So unterstützt es als Innovationspartner Unternehmen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder der Photonik mit Schwerpunkt Lasertechnik, beispielsweise in den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung, Elektronikproduktion oder Additive Fertigung.

    Weitere Informationen: www.blz.org

    Pressekontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2088Tue, 27 Oct 2020 10:47:00 +0100NDR-Team dreht am HOT für TV-Beitrag über Künstliche Intelligenzhttps://optecnet.de/http:///Ein dreiköpfiges Fernsehteam des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hat am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien gedreht. Das Thema: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizintechnik. HOT-Geschäftsführer Prof. Bernhard Roth (links) hat dem Fernsehteam gemeinam mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Anatoly Fedorov Kukk (rechts) seine Forschung zum Erkennen von schwarzem Hautkrebs vorgestellt. Sie präsentierten ihren Ansatz für eine "optische Biopsie". Dabei werden drei optische Technologien in einem Hautscanner angewandt, um Melanome operationsfrei zu diagnostizieren.

    „Derzeit kann keine andere Technologie eine nicht-invasive Diagnostik ermöglichen. Unser Ansatz ist daher eine echte Innovation auf dem Gebiet“, sagt Roth, der auch im Exzellenzcluster PhoenixD neue optische Messtechniken für breite Anwendungen z.B. in Medizin oder Umweltanalytik erforscht.

    Der neue Hautscanner arbeitet mit Künstlicher Intelligenz. Dadurch kann die Diagnostik kontinuierlich verbessert werden. „Es ist unser Ziel, dass die Untersuchungen künftig nicht mehr ausschließlich von einem Arzt durchgeführt werden müssen, sondern auch von nicht-medizinischen Personal“, sagt Anatoly Fedorov Kukk, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.

    Der Fernsehbeitrag wurde am Mittwoch, 21. Oktober 2020, um 19.30 Uhr in der Sendereihe "Hallo Niedersachsen" ausgestrahlt. Sehen Sie hier den Bericht in der Mediathek.

    Verfasst von Sonja Smalian

    Cluster of Excellence PhoenixD
    Leibniz University Hannover
    Welfengarten 1 A

    30167 Hannover

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2084Tue, 27 Oct 2020 09:08:00 +0100Ein Quantencomputer bis 2025 https://optecnet.de/http:///Leibniz Universität Hannover, Physikalisch Technische Bundesanstalt und TU Braunschweig sind Mitglied im niedersächsischen Quantenbündnis Im „Quantum Valley Lower Saxony“ bündeln mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Expertise, um bis 2025 einen Ionenfallen-Quantencomputer zu entwickeln. 

    Gründungsinstitutionen des neuen Forschungsverbunds Quantum Valley Lower Saxony sind die Leibniz Universität Hannover, die TU Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, das kürzlich gegründete Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-SI) sowie die Sartorius AG.

    Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung von der Volkswagen Stiftung sowie in den Pressemeldungen der Leibniz Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der TU Braunschweig.

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2082Mon, 26 Oct 2020 09:34:15 +0100IMM Photonics übernimmt Vertrieb von Iridian-Produktenhttps://optecnet.de/http:///Erweiterung des Produktspektrum um optische Filter Iridian Spectral Technologies Ltd. ist ein weltweit führendes Unternehmen für optische Filterlösungen. Das 1998 gegründete kanadische Unternehmen entwickelt und produziert optische Filter für den Wellenlängenbereich von 340 nm bis 10 μm, ab Anfang nächsten Jahres auch bis zu 15 μm.Neben Standardlösungen werden auch kundenspezifische Filterlösungen für eine Vielzahl von Anwendungen wie z. B. Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzmessungen, Durchflußzytometrie, Gassensorik sowie Lidar- und Kommunikationstechnik angeboten.

    Für Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein übernimmt ab sofort die IMM Photonics GmbH den Vertrieb der Produkte. IMM Photonics ergänzt dadurch optimal das Angebot von optischen Produkten.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2080Tue, 20 Oct 2020 18:27:16 +0200Light Conversion erhält zwei Awards von Laser Focus Worldhttps://optecnet.de/http:///Twice honored to be named by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards Vilnius, Lithuania – LIGHT CONVERSION announced today that its two products - CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst and Industrial Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA - are recognized among the best by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards. LIGHT CONVERSION is recognized by an esteemed and experienced panel of judges from the optics and photonics community as a Platinum and Gold honoree. It is the first time in the Laser Focus World Innovators Awards history that one company has been awarded the Laser Focus World Platinum and Gold honoree status at the same time.
    “We are deeply honored and pleased to receive the prestigious Laser Focus World awards! It is always exciting when recognition comes for a large team effort, and often a struggle, which ultimately boils down to new products. We sincerely believe that our industrial-grade I-OPA solutions will open new frontiers in tunable-wavelength femtosecond laser applications, whilst our high-power, high-energy CARBIDE laser, with the flexible BiBurst function, will become the new industry standard for micromachining applications!”, - says LIGHT CONVERSION CEO Martynas Barkauskas.
    CARBIDE
    The CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst option is announced as the Platinum Honoree. The Platinum Honoree recognizes innovation, characterized by a groundbreaking approach to meeting a need, and a new level of performance, efficiency, ease-of-use, or other beneficial qualities.
    Ultra-compact and cost-efficient CARBIDE features market-leading output parameters and a robust design that is attractive to both industrial and scientific customers. With major industrial customers operating in the display, automotive, LED, medical device and other industries, the reliability of CARBIDE has been proven by hundreds of production environment systems operating 24/7.. BiBurst option lasers are used mainly for drilling and cutting of various metals, ceramics, sapphire, and glass, as well as material ablation for mass-spectrometry, and many other applications.
    I-OPA
    The judges announced Industrial-Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA as the Gold Honoree. The Gold Honoree recognizes excellent innovation with clear benefits. A Gold-level Innovators

    LIGHT CONVERSION
    www.lightcon.com
    Award recipient makes a substantial improvement over previous methods employed, approaches taken, or products/systems used.
    The I-OPA series of optical parametric amplifiers marks a new era of simplicity in the world of tunable wavelength femtosecond light sources. Based on ten years of experience producing the ORPHEUS series of optical parametric amplifiers, this solution brings together the flexibility of tunable wavelength with a robust, industrial-grade design. Coupled with the PHAROS and CARBIDE series femtosecond lasers, the intended use of I-OPA is primarily in applications that demand high stability, such as spectroscopy and microscopy. Regarding the latter, combined with an automated compressor for a group delay dispersion compensation, I-OPA provides a unique and complete solution for multiphoton microscopy.
    Detailed descriptions can be found here: CARBIDE with BiBurst and I-OPA.

    About LIGHT CONVERSION:
    LIGHT CONVERSION is the world-leading manufacturer of wavelength-tunable femtosecond optical parametric amplifiers with worldwide recognized TOPAS and ORPHEUS series products. LIGHT CONVERSION designs and manufactures industrial femtosecond lasers PHAROS and CARBIDE, harmonics generators, and comprehensive spectroscopy systems HARPIA, as well as state-of-the-art optical parametric chirped-pulse amplification (OPCPA) systems. All together the portfolio forms a best-in-class set of devices for femtosecond applications in industry, medicine, and research. Over 26 years, LIGHT CONVERSION has maintained stable growth in international markets and established itself as a world-class manufacturer of high-value laser products while keeping close ties with academia and investing significantly back into its core research and development operations.

    For further information please contact:
    LIGHT CONVERSION
    Phone: +370 5 249 18 30
    E-mail: marketing@lightcon.com
    www.lightcon.com

    About Laser Focus World
    Published since 1965, Laser Focus World has become the most trusted global resource for engineers, researchers, scientists, and technical professionals by providing comprehensive coverage of photonics technologies, applications, and markets. Laser Focus World reports on and analyzes the latest developments and significant trends in both the technology and business of photonics worldwide — and offers greater technical depth than any other publication in the field.

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2078Mon, 19 Oct 2020 14:36:40 +0200MPL: Symbolischer erster Spatenstich zum Baubeginn des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen https://optecnet.de/http:///Oberbürgermeister Florian Janik und Vertreter der Universitätsklinik, der Universität sowie des Max-Planck-Instituts betonen Bedeutung für die Forschung in der Metropolregion – „Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft“. Eine Idee nimmt Gestalt an: Nach Jahren der Vorbereitung und Planung startet jetzt der Bau des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin (MPZPM) in Erlangen. Bis 2024 entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums an der Schwabachanlage ein Gebäude mit Laboren und Büros auf fünf Etagen für rund 180 Beschäftigte. Forscher*innen aus Physik, Mathematik, Biologie und Medizin werden hier gemeinsam nach neuen Wegen suchen, Krankheiten wie Krebs oder Querschnittslähmung zu behandeln. Sie wollen dazu die Stärken der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen nutzen, genauso wie die Kompetenzen der beteiligten Institutionen. Initiatoren des Projekts sind das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Universitätsklinikum Erlangen. Der Freistaat Bayern investiert in das Vorhaben rund 57 Millionen Euro.

    Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik betonte beim symbolischen ersten Spatenstich am Dienstag auf der Baustelle, dass die hervorragende medizinischen Versorgung, von der die Bürger*innen dank des Universitätsklinikums profitierten, eng verwoben sei mit exzellenten Forschungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Es geht darum, mit dem MPZPM einen Ort zu schaffen, an dem Forschung geleistet wird, die am Schluss unsere Gesellschaft voranbringt.“
    Das passiere alles an einem „geschichtsträchtigen Ort, an dem im Namen der Medizin mitten in unserer Stadt schreckliche Verbrechen begangen wurden“. Es sei damit ein idealer Ort, um zu zeigen, dass „wir heute mit Medizin anders umgehen, dass wir uns dafür verantwortlich fühlen, einen Beitrag zu leisten, dass es kein weiteres Mal passiert“. Janik nahm damit Bezug auf die historische Heil- und Pflegeanstalt (HuPfla), in der während des Nationalsozialismus Patienten Opfer von ­Euthanasie-Verbrechen wurden. Für das MPZPM weicht ein Teil des ehemaligen Patiententrakts der HuPfla. Es haben bereits die Sicherungsarbeiten begonnen, um den sogenannten Mittelrisalit des Gebäudes zu erhalten. In ihm soll ein Gedenkort für die Opfer entstehen.

    „Wir alle am MPZPM engagieren uns mit viel Leidenschaft und Energie für die Forschungseinrichtung“, erklärte bei seiner Ansprache Jochen Guck, Direktor am MPL und einer der Mitglieder des Scientific Boards, dem Leitungsgremium des neuen Zentrums. „Es hat das Zeug dazu, ein Leuchtturm zu werden, der weit über Erlangen und Deutschland hinaus strahlt.“ Er hob hervor, welche Bedeutung das MPZPM nicht nur für den Forschungsstandort Erlangen hat, sondern auch für die Wirtschaft der Region. Denn im Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze – für Wissenschaftler*innen genauso wie für Angestellte in der Verwaltung oder Techniker*innen. Bau und Betrieb des MPZPM sorgen für lokale Wertschöpfung.

    „Durch die Kombination mit dem MPZPM entsteht ein einzigartiger Forschungscampus auf dem Gelände des Universitätsklinikums Erlangen“, versicherte Prof. Dr. Heinrich Iro, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Erlangen. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft würden fast zeitgleich Gebäude für weitere neue Forschungszentren errichtet, etwa zur digitalen oder personalisierten Medizin.

    Prof. Dr. Günter Leugering, Vizepräsident Research der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, sagte: „Hier geht es nicht um Nischenwissenschaft, hier geht es um einen Paradigmenwechsel in Richtung transdisziplinäre Zukunftsforschung an der Schnittstelle von Medizin, Physik und den anderen Naturwissenschaften.“ Im Zentrum werden laut Leugering drei mit Humboldt-Professuren ausgezeichnete Forscher gemeinsam mit ihren Kolleg*innen daran arbeiten, wissenschaftliche Theorie in „für Patienten relevante Praxis“ zu überführen.
    Der geplante Bau verfügt über knapp 5700 Quadratmeter Nutzfläche, die jeweils zur Hälfte mit Laboren und mit Büros belegt sein werden. Über eine Brücke wird das Gebäude mit dem benachbarten Translational Research Center IV (TRC IV) des Uniklinikums verbunden sein, das gerade parallel entsteht. Ein Beispiel für die enge Verknüpfung der beteiligten Erlanger Institutionen.

    Wichtige Forschungsprojekte laufen bereits – neuartiges ­Mikroskop filmt Angriffe von Corona-Viren

    Auch wenn die Wissenschaftler*innen das neue Gebäude erst Anfang 2024 beziehen werden, arbeiten sie bereits heute eng zusammen – noch sind ihre Büros und Labore allerdings über die Stadt verteilt. Zu den führenden Köpfen des MPZPM zählt MPL-Direktor Vahid Sandoghdar, Leiter der Abteilung Nano­optik. Er hatte bereits 2013 die Idee entwickelt, in einem eigenen Zentrum die modernen Methoden der Physik für die Medizin nutzbar zu machen. Ein Teil seiner Arbeitsgruppe wird in den Neubau ziehen. „Meine Vision ist, dass die vielen Physiker, Mathematiker und medizinischen Forscher hier im Gebäude in jeder Ecke rege diskutieren und dass ich dabei auch mitdiskutieren kann“, so Sandoghdar, „darauf freue ich mich besonders“.

    Fast komplett wechselt MPL-Direktor Jochen Guck mit seiner Abteilung Biologische Optomechanik in das Gebäude. Von der FAU wird Kristian Franze dazu stoßen, den die Alexander von Humboldt-Stiftung vergangenes Jahr mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet hat. Ihn hat die Uni gerade von der britischen University of Cambridge nach Erlangen als Direktor des Instituts für Medizinische Physik und Mikrogewebetechnik berufen. Ebenfalls von der FAU kommt Vasily Zaburdaev, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik in den Lebenswissenschaften. Daneben sind weitere unabhängige Forschungsgruppen Teil des MPZPM.
    Bereits heute arbeiten die Forscher an brennenden medizinischen Problemen. So hat beispielsweise Professor Sandoghdar gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein neuartiges Mikroskop gebaut. Mit dessen Hilfe lassen sich kleinste biologische Strukturen sichtbar machen. Es erlaubt, in höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung zu untersuchen, wie beispielsweise SARS-CoV-2 – das neue Corona-Virus – lebende Zellen befällt. Die Versuche dazu finden gerade in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum statt.

    Die Wissenschaftler*innen um Professor Guck haben wiederum eine neuartige Methode entwickelt, um in hohem Durchsatz die krankhaften Veränderungen von Zellen – im Wortsinne – zu ertasten. Sie können bis zu 1000 Blutzellen pro Sekunde vermessen und so feststellen, ob der Körper eine Infektion durchläuft. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, Virusinfektionen schnell und eindeutig zu diagnostizieren.
    Professor Franze erforscht, wie mechanische Kräfte das Wachstum von Nervenzellen beeinflussen. Seine Hoffnung: Erkenntnisse zu gewinnen, um durchtrennte Nervenbahnen im Rückenmark dazu zu bringen, wieder zusammenzuwachsen. Professor Zaburdaev schließlich beschreibt mit seinem mathematischen Methodenkasten, wie Gonokokken Kolonien bilden und sich diese Erreger von Geschlechtskrankheiten im Körper verbreiten. Da diese Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden, hoffen er und sein Team, Anstöße für neue Therapiekonzepte liefern zu können.

    „All die Beispiele zeigen, wie fruchtbar es ist, Werkzeuge der Physik und Mathematik zu nutzen, um Krankheiten besser zu verstehen“, erklärte Professor Guck in seiner Ansprache während des Spatenstichs. „Und noch viel weitergedacht: Um genauer beschreiben zu können, was Leben eigentlich ist.“

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    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
    Kommunikation und Marketing
    Lothar Kuhn
    Stauddtstraße 2
    91058 Erlangen
    E-mail: presse@mpzpm.de
    Internet:www.mpl.mpg.de/ www.mpzpm.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2076Thu, 15 Oct 2020 13:24:15 +0200CSEM: Alexandre Pauchard wird Nachfolger von Mario El-Khoury an der Spitze des CSEMhttps://optecnet.de/http:///Der Verwaltungsrat hat Alexandre Pauchard zum neuen Generaldirektor des CSEM ernannt. Er wird seine neue Position am 18. Januar 2021 als Nachfolger von Mario El-Khoury antreten, der die Institution seit 2009 erfolgreich geleitet hat.Beim CSEM wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach 11 Jahren an der Spitze der Institution verlässt Mario El-Khoury (57) seinen Posten, um sich persönlichen Projekten zu widmen. Er wird durch Alexandre Pauchard ersetzt, der zurzeit für die Firma BOBST arbeitet.

    Der libanesisch-schweizerische Ingenieur Mario El-Khoury ist seit 1994 beim CSEM beschäftigt und hat zunächst eine Reihe von Führungspositionen bekleidet, bevor er 2009 zum Generaldirektor ernannt wurde. Während seiner Amtszeit setzte er sich erfolgreich dafür ein, das CSEM als unverzichtbaren Akteur für die Entwicklung und den Transfer von Spitzentechnologien im Dienste von Schweizer Unternehmen zu positionieren. Als Verfechter von Innovation in all ihren Formen und starker Befürworter der Aufrechterhaltung von Produktionseinheiten in der Schweiz, hat er Strategien entwickelt, um die Digitalisierung in den KMUs des Landes zu fördern und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

    Unter seiner Ägide hat das CSEM ein nie dagewesenes Wachstum und eine beispiellose Entwicklung erfahren, wobei der Personalbestand von 387 auf 525 Mitarbeitende stieg. Seine Amtsperiode war geprägt von der Eröffnung des Photovoltaik-Zentrums PV-Center im Jahre 2013, vom Erfolgszug der Medizinaltechnik und der additiven Fertigung sowie von den Lancierungen des Solar-Zifferblatts und der ersten Digital-Uhr der Schweiz, die T-Touch aus dem Hause Tissot, dessen Betriebssystem das CSEM entwickelt hatte. «Mario El-Khoury war ein fantastischer Direktor, der es verstanden hat, das CSEM auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene zum Glänzen zu bringen. Wir sind ihm sehr dankbar für die hervorragende Arbeit, die er in allen Bereichen geleistet hat.», unterstreicht Claudie Nicollier, Präsident des Verwaltungsrates.

    «In dieser einzigartigen und wunderbaren Institution arbeiten zu dürfen, war eine einmalige Chance», ergänzt Mario El-Khoury. «Meine Anerkennung gilt allen Kollegen aber auch Präsident Claude Nicollier und den anderen Mitgliedern des Verwaltungsrates; ihre unerschütterliche Unterstützung hat es dem CSEM ermöglicht, Spitzenleistungen anzustreben, ohne auf Menschlichkeit zu verzichten. »

    Alexandre Pauchard (49), F&E-Leiter der BOBST Gruppe, übernimmt die Leitung der Institution ab dem 18. Januar 2021. Er wird die Geschäftsleitung des CSEM gemeinsam mit Mario El¿Khoury führen, der das Unternehmen am 28. Februar 2021 verlässt. Der studierte ETHZ-Physiker und promovierte EPFL-Mikrotechniker hat in Kalifornien und Zürich gelebt und verfügt über umfangreiches technisches Wissen und Management-Erfahrung. Dies sind Schlüsselelemente für das CSEM, dessen weitere Arbeit im Zeichen der Kontinuität stehen wird. «Wir sind begeistert und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dieser neuen, hochkompetenten Führungskraft», sagt Claude Nicollier. «Die bisherigen Tätigkeiten von Alexandre Pauchard passen genau auf die Kernbereiche des CSEM. Seine starke Motivation, die Ziele der Institution als technologisches Forschungs- und Innovationszentrum und den Transfer von Produkten aus seiner Arbeit in die Schweizer Industrie weiterzuführen, gibt uns volles Vertrauen in die Zukunft des CSEM.»

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    CSEM SA
    Rue Jaquet-Droz 1
    2002 Neuchâtel
    Schweiz
    Email: info(at)csem.ch
    Internet:www.csem.ch

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2073Tue, 13 Oct 2020 09:48:03 +0200Werden Sie das VISION Start-up 2020https://optecnet.de/http:///Die VISION (Weltleitmesse für Bildverarbeitung) lädt zur VISION Start-up Pitch Session am 11. November 2020 ein. Firmengründerinnen und Firmengründer aus der Bildverarbeitungsbranche sind herzlich eingeladen, sich bis zum 28. Oktober 2020 zu bewerben.Ob Künstliche Intelligenz, Deep Learning, Vision-Systeme oder neueste Kameratechnologie – die VISION Start-up Pitch Session ist die optimale Möglichkeit, innovative Ideen und Lösungsvorschläge einem breiten Publikum aus Entscheidungsträgern und Kunden vorzustellen. Die Veranstaltung wird von der Fachabteilung VDMA Machine Vision, dem Netzwerk VDMA Start-up Machine und der Messe Stuttgart organisiert.

    Der Gewinner erhält eine kostenlose Teilnahmeberechtigung für die VISION Start-up World 2021 auf der Messe (5.-7. Oktober 2021) und eine ausführliche Berichterstattung durch den VDMA.

    Ablauf und Voraussetzungen

    Die teilnehmenden Start-ups werden von einer Experten-Jury ausgewählt. Im Anschluss an die Pitches wählen die Zuschauer das VISION Start-up 2020. Teilnahmeberechtigt sind rechtlich unabhängige Unternehmen mit einem innovativen Geschäftsmodell oder visionärer Produktentwicklung. Diese wurden innerhalb der letzten sechs Jahre gegründet, besitzen maximal 20 Mitarbeiter und einen maximalen Jahresumsatz von fünf Millionen Euro. Die Pitches finden auf Englisch statt.

    Interessiert? Dann bewerben Sie sich bis zu 28. Oktober 2020 unter https://startup-pitch.vision-messe.com/

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2072Mon, 12 Oct 2020 16:13:28 +0200OTH Amberg-Weiden macht Schule: students@schoolhttps://optecnet.de/http:///Die OTH Amberg-Weiden macht nach einer coronabedingten Pause auch in diesem Jahr Schule und führt das Projekt „students@school“ fort: Studierende stellen in Vorträgen Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse ihre Studiengänge vor – persönlich, authentisch und lebendig. Die Vorträge können entweder vor Ort an regionale Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen gebucht werden, sofern die Einhaltung von Abstand und Hygienevorschriften gewährleistet ist, oder virtuell als Livestream. So geht Studienorientierung aus erster Hand! Zur Wahl stehen Vorträge zu drei Bachelorstudiengängen: Kunststofftechnik, Bio- und
    Umweltverfahrenstechnik und Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz.
    Joschi Hofmann, 7. Semester Kunststofftechnik, spricht über das Thema „Kunststoffe: Mehr als
    Plastik“. Dabei geht er auf die wichtigen Einsatzgebiete des vielseitigen Werkstoffs ein, zum
    Beispiel in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik. Außerdem zeigt er
    auf, wie Kunststoffe verantwortungsvoll und umweltfreundlich angewandt werden.
    Sabrina Schweiger, 5. Semester Bio- und Umweltverfahrenstechnik, referiert über Rohstoffe und
    Wertstoffe, die in Abfällen stecken und wiederverwertet werden können.
    Larissa Köster, Absolventin des Masterstudiengangs Umwelttechnologie, berichtet über „Energy for
    Future – Die Energiewende einfach erklärt“. Ihr Vortrag gibt einen Einblick darauf, wie Erneuerbare
    Energien in Systemlösungen kombiniert werden können, um die entscheidendste Aufgabe unserer
    Zeit zu bewältigen.
    In den Vorträgen berichten die Studierenden nicht nur über aktuelle Themen aus ihrem Fachgebiet,
    sondern bieten auch einen Blick hinter die Kulissen einer Hochschule. Die Schülerinnen und Schüler
    haben nach dem Vortrag Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über den Studienalltag an der
    OTH Amberg-Weiden zu erfahren.
    Interessierte Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen können ab sofort über ein
    elektronisches Buchungssystem bequem und einfach einen unserer kostenlosen Vorträge für ihre
    Klasse/Schule buchen.

    Mehr Informationen

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 09.10.2020; Nr. 61 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2068Sun, 11 Oct 2020 18:20:00 +0200MPI: Reinhard Genzel erhält den Physik-Nobelpreishttps://optecnet.de/http:///Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, erhält gemeinsam mit Roger Penrose und Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik 2020. Das Nobel-Komitee zeichnet die Wissenschaftler für ihre Forschungen an schwarzen Löchern aus. Dabei beobachtete die Gruppe um Genzel mit hochpräzisen Methoden das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße - unter anderem Helligkeitsausbrüche von Gas aus der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Lochs und eine von diesem Massemonster verursachte Gravitationsrotverschiebung im Licht eines vorbeiziehenden Sterns. Reinhard Genzel und seine Gruppe haben in den vergangenen Jahren mehrere bahnbrechende Ergebnisse in der galaktischen und extragalaktischen Astrophysik erreicht. So hatten die Forscher im Jahr 2001 das rund 26.000 Lichtjahre entfernte Herz unserer Milchstraße im infraroten Licht unter die Lupe genommen. Dabei kartierten Genzel und seine Kollegen die Bewegung von Sternen des zentralen Sternhaufens mit hoher räumlicher Auflösung.

    Mithilfe der adaptiven Optik zum Ausgleich der Luftunruhe sowie einem Verfahren namens Speckle-Interferometrie gelang ihnen die präzise Messung von Sterngeschwindigkeiten im Gravitationsfeld des vermeintlichen schwarzen Lochs bis zu einem Abstand von 0,1 Bogensekunden. Daraus bestimmten Genzel und die Astronomen aus dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik die Masse des schwarzen Lochs mit recht hoher Genauigkeit auf etwa 4,31 Millionen Sonnenmassen.

    Weitere Studien der Gruppe um Reinhard Genzel zeigten, dass sowohl das Massenspektrum als auch die Geometrie der Sterne im Zentrum der Galaxis ungewöhnlich sind. Außerdem entdeckten die Wissenschaftler Strahlungsausbrüche im Infrarotbereich, die wahrscheinlich von Gas nahe der inneren Akkretionsscheibe des schwarzen Lochs stammen.

    Erst im vergangenen Jahr war es Reinhard Genzel gelungen, erstmals an einem Stern die sogenannte Gravitations-Rotverschiebung nachzuweisen. Zur Beobachtung des galaktischen Zentrums nutzen die Astronomen empfindliche Instrumente wie Gravity, Sinfoni und Naco. Sie alle gehören zum Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO), wurden unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik gebaut und mustern den Himmel im infraroten Licht.

    Die Wissenschaftler verglichen die Positions- und Geschwindigkeitsmessungen von Gravity und Sinfoni sowie jene aus früheren Beobachtungen von S2 mit den Vorhersagen der Newtonschen Gravitationsphysik, der allgemeinen Relativitätstheorie und auch anderen Gravitationstheorien. Tatsächlich stehen die neuen Ergebnisse im Widerspruch zu den Newtonschen Vorhersagen, stimmen jedoch mit denen der allgemeinen Relativitätstheorie ausgezeichnet überein.

    Die Messungen zeigten deutlich einen Effekt, der als Gravitations-Rotverschiebung bezeichnet wird: Das Licht des Sterns S2 wird durch das sehr starke Gravitationsfeld des schwarzen Lochs zu längeren Wellenlängen hingestreckt und erscheint daher rötlich. Und diese Änderung der Wellenlänge stimmte genau mit der Vorhersage von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie überein. Damit hatten die Forscher zum ersten Mal diese Abweichung von den Vorhersagen der einfacheren Newtonschen Gravitationstheorie in der Bewegung eines Sterns um ein supermassereiches schwarzes Loch beobachtet.

    Ebenfalls im Jahr 2018 veröffentlichte Reinhard Genzel eine Arbeit über die Beobachtung von Helligkeitsausbrüchen in der unmittelbaren Nähe des galaktischen schwarzen Lochs. Dabei sahen die Forscher drei solcher Flares. Alle hatten sie dieselben Bahnradien und dieselben Umlaufperioden. Die Bewegung dieser drei heißen Flecken im galaktischen Zentrum lässt sich durch ein einfaches Orbitmodell erklären, dessen Radius drei- bis fünfmal größer ist als jener des Ereignishorizonts des schwarzen Lochs. Dabei, so fand die Gruppe um Genzel heraus, wirbelt Gas mit einem Tempo von 30 Prozent der Lichtgeschwindigkeit um dieses herum – ganz im Einklang mit der Theorie.

    Erst im Frühjahr diesen Jahres gelang einem Team um den Max-Planck-Direktor eine weitere maßgebliche Entdeckung: Eine jahrelange Beobachtung der Bahn des Sterns S2 zeigte, dass diese nicht ortsfest im Raum bleibt, sondern gleichsam langsam voranschreitet. Das heißt, mehrere Umläufe von S2 ergeben die Form einer Rosette. Auch diesen Effekt hatte Albert Einstein in seiner allgemeinen Relativitätstheorie prophezeit, und er erklärt etwa die schon lange bekannte Drehung der Merkurbahn.

    Gelungen war auch diese Entdeckung mit dem Instrument Gravity, welches das Licht aller vier Acht-Meter-Spiegel des Very Large Telescope der ESO vereint. Dank dieser Interferometrie genannten Technik erzeugt Gravity die Leistung eines virtuellen Fernrohrs mit einem effektiven Durchmesser von 130 Metern.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    Prof. Dr. Reinhard Genzel
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Garching
    Tel: +49 89 30000-3280
    Email: genzel@mpe.mpg.de
    Web: www.mpg.de

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2071Fri, 09 Oct 2020 11:46:00 +0200Successful online Photonics Days Berlin Brandenburg 2020https://optecnet.de/http:///Our Photonics Days Berlin Brandenburg 2020 just finished yesterday. Topics covered: Fiber Optics, THz Analytics, Soft x ray analytics, Optics for Solar Energy, Photonic Integrated Circuits, AgriPhotonics, Quantum Technologies, AstroPhotonics, Ophthalmology, Data Center Interconnects, High Power MIR Laser Technology, High Peak Power Diode Lasers, Machine Learning, Manufacturability of high precision optical and LIDAR systems, Cloud based optical design and Optics Simulation, Prototype/ Production/ Packaging and two recruiting topicsMore than 900 registered participants (more than 40 % international participants); 22 online sessions with 180 speakers from 15 countries (on average 50 attendees in these sessions), more than 350 offerings in the online marketplace and more than 200 online 1-to-1 meetings.

    We thank all the organizers, chairs and speaker, supporters and sponsors (Edmund Optics, Epigap, AEMtec, Vistec) for their engagement in this extraordinary event.

    We are looking forward to the next Photonics Days Berlin Brandenburg 2021 on October 6th and 7th 2021 (hopefully in Berlin-Adlershof again).

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2069Thu, 08 Oct 2020 09:43:23 +0200MPE: Sterne und Planeten wachsen gemeinsam als Geschwister https://optecnet.de/http:///Astronomen haben überzeugende Beweise dafür gefunden, dass Planeten anfangen sich zu bilden, während Babysterne noch wachsen. Das hochauflösende Bild, das mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) aufgenommen wurde, zeigt eine junge proto-stellare Scheibe mit mehreren Lücken und Staubringen. Dieses neue Ergebnis, das nun in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, zeigt das jüngste und detailreichste Bild von Staubringen, in denen wie in einer kosmischen Kinderstube Planeten entstehen und sich weiter entwickeln. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dominique Segura-Cox am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Deutschland hat mit dem Radioobservatorium ALMA den Protostern IRS 63 ins Visier genommen. Dieses System ist 470 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich tief in der dichten interstellaren Wolke L1709 im Sternbild Schlangenträger. Protosterne, die so jung sind wie IRS 63, sind in eine ausgedehnte und massereiche „Decke“ aus Gas und Staub eingehüllt, die oft auch als Hülle bezeichnet wird. Aus diesem Reservoir an Materie speisen sich Protostern und Scheibe.
    In Systemen, die älter als 1.000.000 Jahre sind und in denen die Protosterne den größten Teil ihrer Masse bereits angesammelt haben, hat man bereits oft Staubringe entdeckt. IRS 63 ist anders: Mit weniger als 500.000 Jahren ist er weniger als halb so alt wie andere junge Sterne mit Staubringen, und der Proto-Stern wird noch deutlich an Masse zunehmen. „Die Ringe in der Scheibe um IRS 63 sind sehr jung“, betont Segura-Cox. „Früher dachten wir, dass zuerst die Sterne erwachsen werden und dann quasi Mütter der Planeten sind, die erst später kommen. Aber jetzt sehen wir, dass Protosterne und Planeten von Kindesbeinen an gemeinsam wie Geschwister wachsen und sich entwickeln.“
    Planeten müssen ab den frühesten Stadien ihrer Entstehung einige ernsthafte Hindernisse überwinden. Zuerst müssen sie aus winzigen Staubteilchen wachsen, die kleiner sind als der Hausstaub hier auf der Erde. „Die Ringe in der Scheibe von IRS 63 sind riesige Staubhaufen, die sich zu Planeten zusammenfügen können“, bemerkt Co-Autorin Anika Schmiedeke vom MPE. Doch selbst wenn sich ein Planetenembryo aus Staubklumpen gebildet hat, könnte der im Entstehen begriffene Planet wieder verschwinden, indem er auf einer Spiralbahn weiter zum Zentrum driftet und vom Protostern geschluckt wird. Wenn Planeten sich sehr früh und in großer Entfernung vom Protostern bilden, könnten sie diesen Prozess besser überleben.
    Das Forscherteam fand heraus, dass die junge Scheibe von IRS 63 etwa 0,5 Jupitermassen an Staub enthält, die weiter als 20 AU von ihrem Zentrum entfernt sind (in einer Entfernung ähnlich der Uranusbahn in unserem Sonnensystem). Dabei wurde die Gasmenge nicht mitgezählt, die bis zu 100 Mal mehr Material liefern könnte. Um einen Planetenkern zu bilden, sind mindestens 0,03 Jupitermassen an Feststoffen erforderlich, damit dieser Kern effizient Gas akkretieren und zu einem riesigen Gasplaneten heranwachsen kann. Teammitglied Jaime Pineda vom MPE fügt hinzu: „Diese Ergebnisse zeigen, dass wir uns auf die jüngsten Systeme konzentrieren müssen, um die Entstehung von Planeten wirklich zu verstehen.“ Es gibt zum Beispiel immer mehr Hinweise darauf, dass sich Jupiter viel weiter draußen im Sonnensystem, jenseits der Neptunbahn, gebildet haben könnte und dann nach innen zu seinem jetzigen Standort gewandert ist. In ähnlicher Weise zeigt der Staub, der IRS 63 umgibt, dass es weit vom Protostern entfernt genügend Material in einem jungen System gibt, so dass die Chance besteht, dass sich in diesem System Planeten bilden, analog wie Jupiter vermutlich in unserem Sonnensystem entstanden ist.
    „Die Größe der Scheibe ist unserem eigenen Sonnensystem sehr ähnlich“, erklärt Segura-Cox. „Sogar die Masse des Protosterns ist nur wenig geringer als die unserer Sonne. Die Untersuchung solch junger Scheiben um Protosterne, in denen Planeten entstehen, kann uns wichtige Erkenntnisse über unseren eigenen Ursprung liefern.“

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Dominique
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: dom@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2066Tue, 06 Oct 2020 10:34:22 +0200BMBF-Bekanntmachunghttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Südkorea unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2 + 2"-Projekte) zu den Themen "Robotik" und "Leichtbau/Carbon", Bundesanzeiger vom 1. Oktober 20201. Förderziel

    Deutschland und die Republik Korea (Südkorea) sind weltweit mitführend in innovationsorientierter Forschung und Entwicklung (FuE). Zuwendungszweck der Förderrichtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-koreanischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu den zwei Schwerpunktthemen Robotik und Leichtbau/Carbon.

    Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung und des Zehn-Punkte-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“.

    Sie soll dazu dienen, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Südkorea beizutragen. Ziel ist die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie koreanischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation sowie für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Partnerschaft in den Bereichen Robotik bzw. Leichtbau/Carbon geschaffen werden.

    Der Fokus liegt auf der Förderung der Zusammenarbeit von deutschen und koreanischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von "2 + 2-Projekten". Derartige Projekte müssen die Beteiligung mindestens einer deutschen und einer koreanischen Hochschule oder Forschungseinrichtung und mindestens eines deutschen und eines koreanischen Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft bzw. Industriepartners, insbesondere kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU), vorsehen.

    2. Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Südkorea eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

    Thema 1: Robotik

    a) Pflegerobotik (Pflegeroboter, Roboter für die Altenpflege),

    b) Therapierobotik/Therapeutische Roboter (Roboter-Therapeut),

    c) Soziale Robotik (Sozialer Roboter mit künstlicher Emotion und Intelligenz),

    d) Kollaborative Robotik (Kollaborativer Roboter einschließlich Katastrophenroboter).

    Thema 2: Leichtbau/Carbon

    a) Füge- und Entfügetechnologien für den Multimaterial-Leichtbau in mobilen Anwendungen (insbesondere robuste, leistungsfähige, flexible und nachhaltige Fügeprozesse und intelligente Prozesssteuerungskonzepte sowie numerische Berechnungsmethoden und Modelle zur Auslegung von Fügeverbindungen),

    b) Erweiterung der Datenbasis und Weiterentwicklung der Methodik für das Life Cycle Assessment (LCA) inklusive Recycling (Kreislauffähigkeit) zur Nutzung des LCA als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz energie- und ressourceneffizienter Leichtbauwerkstoffe und -fertigungsverfahren.

    Die Verfahren unter Thema 2 sollten zudem eines oder mehrere der im Folgenden aufgeführten Anwendungsfelder adressieren:

    • Kraftfahrzeugteile: Entwicklung und Verifizierung von Automobilteilen aus recycelten Kohlenstofffasern,
    • Hilfsgeräte für die medizinische Rehabilitation: Praktische Bewertung der medizinischen Hilfsgeräte für die Rehabilitation, die unter Verwendung von kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen (CFK) hergestellt werden.

    Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Die Projekte sollten am Ende des Vorhabens einen Technologiereifegrad zwischen 4 und 7 erreichen
    (https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf).

    Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

    • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen;
    • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft oder Horizont Europa);
    • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (soweit passfähig).

    Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit Südkorea dokumentieren. Der Nutzen im Hinblick auf die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele sollte für Deutschland und Südkorea ausgewogen sein.

    3. Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, außeruniversitäre Forschungseinrichtung), in Deutschland verlangt.

    Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR1 und der Schweiz sowie in Südkorea genutzt werden.

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE).

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1), insbesondere Abschnitt 2.

    7. Verfahren

    Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 30. November 2020 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

    Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

    Der Umfang der Projektskizze sollte zehn Seiten nicht überschreiten.

    In der Skizze sollen folgende Aspekte des Projektes dargestellt werden:

    I. Informationen zum Projektkoordinator sowie zu den deutschen und koreanischen Projektpartnern

    II. aussagekräftige Zusammenfassung (Ziele, Forschungsschwerpunkte, Verwertung der Ergebnisse)

    III. fachlicher Rahmen des Vorhabens

    1. geplante Maßnahmen zur Umsetzung der in Nummer 1 und 2 genannten Ziele der Fördermaßnahme sowie mit Bezug zu einem oder mehreren der in Nummer 2 genannten Gegenstände der Förderung
    2. Darstellung des wissenschaftlichen Vorhabenziels und der angestrebten Innovation
    3. Angaben zum Stand der Wissenschaft und Technik sowie zu bestehenden Schutzrechten (eigene und Dritter)

    IV. internationale Kooperation im Rahmen des Vorhabens

    1. Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit
    2. Beiträge der koreanischen Partner, Zugang zu Ressourcen in Südkorea
    3. Erfahrungen der beteiligten Partner in der internationalen Zusammenarbeit, bisherige Zusammenarbeit

    V. Nachhaltigkeit der Maßnahme/Verwertungsplan

    1. wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Erfolgsaussichten und Verwertung (Zielmärkte, mittelfristig angestrebte Marktanteile/Umsätze)
    2. Verstetigung der Kooperation mit den Partnern in Südkorea, geplante Kooperation in Folgeprojekten
    3. geplante Ausweitung der Zusammenarbeit auf andere Einrichtungen und Netzwerke

    VI. Beschreibung der geplanten Arbeitsschritte des Kooperationsprojektes (Arbeitspakete, Meilensteine etc.)

    VII. geschätzte Ausgaben/Kosten.

    Die genaue Gliederung der Projektskizze entnehmen Sie bitte unbedingt der Vorlage bei „easy Skizze“ unter Punkt „V07 Vorhabenbeschreibung Gliederungsvorlage“.

    Aus der Skizze muss deutlich werden, wie alle Partner gleichmäßig an den Aufgaben und Ergebnissen des Projekts beteiligt werden. In diesem Zusammenhang spielt auch der Schutz geistigen Eigentums (Immaterialgüterschutz) eine wichtige Rolle.

    Zur besseren Abstimmung mit den koreanischen Partnern kann die Projektskizze in Englisch vorgelegt werden. Im Falle der Einreichung einer englischen Projektskizze ist eine einseitige deutsche Zusammenfassung unerlässlich.

    Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

    I. Erfüllung der formalen Zuwendungsvoraussetzungen

    II. Übereinstimmung mit den in Nummer 1.1 und 2 genannten Förderzielen der Bekanntmachung und den in Nummer 2 genannten Gegenständen der Förderung

    III. fachliche Kriterien

    1. fachliche Qualität und Originalität des Vorhabens
    2. Bezug der gewählten Forschungsfrage zu den in Nummer 1.1 beschriebenen Programmen, insbesondere zur Programmatik des BMBF im Thema
    3. Qualifikation des Antragstellers und der beteiligten deutschen und internationalen Partner
    4. wissenschaftlicher Nutzen und Verwertbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse

    IV. Kriterien der internationalen Zusammenarbeit

    1. Anbahnung/Aufbau neuer internationaler Partnerschaften
    2. Erfahrung des Antragstellers in internationaler Zusammenarbeit
    3. Verstetigung bilateraler/internationaler Partnerschaften
    4. Qualität der Zusammenarbeit und Mehrwert für die Partnereinrichtungen

    V. Plausibilität und Realisierbarkeit des Vorhabens (Finanzierung; Arbeitsschritte; zeitlicher Rahmen)

    Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektskizzen ausgewählt. Bei der Bewertung der Skizzen lässt sich das BMBF von externen Gutachterinnen und ­Gutachtern unter Wahrung des Interessenschutzes und der Vertraulichkeit beraten. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt.

    Die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereichte Projektskizze und eventuell weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

    7.2.2  Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind.

    Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

    Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die förmlichen Förderanträge müssen enthalten:

    I. eine detaillierte (Teil-)Vorhabenbeschreibung
    II. eine ausführliche Arbeits- und Zeitplanung

    1. Realisierbarkeit des Arbeitsplans
    2. Plausibilität des Zeitplans

    III. detaillierte Angaben zur Finanzierung des Vorhabens

    1. Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel
    2. Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens über die volle Laufzeit

    Die Arbeits- und Finanzierungspläne werden insbesondere nach den in Nummer 7.2.2 (II) und (III) genannten Kriterien bewertet.

    Inhaltliche oder förderrechtliche Auflagen bzw. Empfehlungen der Gutachter zur Durchführung des Vorhabens sind in den förmlichen Förderanträgen zu beachten und umzusetzen.

    Dem förmlichen Förderantrag ist zwingend eine Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache beizufügen. Diese sollte den Umfang von zwölf Seiten nicht überschreiten. Der Vorhabenbeschreibung ist ebenfalls ein Letter of Intent aller beteiligten Partner beizufügen.

    Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung auf Basis der verfügbaren Haushaltsmittel über eine Förderung entschieden.

    7.3  Zu beachtende Vorschriften

    Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß § 91 BHO zur Prüfung berechtigt.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2146Mon, 05 Oct 2020 11:24:00 +0200Spurensuche nach Mikroplastik im Menschen: Neuer Forschungsverbund gefördert https://optecnet.de/http:///Im Oktober 2020 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 4,5 Millionen Euro geförderte Projekt PlasMark mit dem Ziel, die Folgen von Mikroplastik im menschlichen Körper zu erforschen. Dabei kommen unter anderem Methoden aus der Astrophysik zum Einsatz. Das multidisziplinäre Forschungsteam aus den Fachbereichen Physik, Biochemie, Biologie und Pharmazie widmet sich der Frage, wie eine markierungsfreie Diagnostik von Plastikpartikeln möglich ist. „Wir fokussieren uns auf drei unterschiedliche, modernste Technologien“, erläutert Prof. Martin Roth vom Forschungszentrum innoFSPEC am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). „Neben der konfokalen Raman-Spektroskopie und der Terahertz-Spektroskopie, die wir aus den sogenannten Bodyscannern am Flughafen kennen, wird die Eignung der multispektralen Licht- und Elektronenmikroskopie für diesen Zweck untersucht.“

    Alle drei Ansätze – zum Teil entlehnt aus der Astrophysik – sind geeignet, neben der Visualisierung eines Partikels auch Aussagen über dessen chemische Zusammensetzung zu treffen. Bei der Raman-Spektroskopie wird ausgenutzt, dass Materie mit Laserlicht interagiert und im Streulicht dabei einen charakteristischen Fingerabdruck – ein Spektrum – hinterlässt. So gelingt es auch, die Kunststoff-Partikel ihrem Ursprungsmaterial, z. B. Polyethylen, Polystyrol, oder PVC, zuzuordnen. Während das für hinreichend große Kunststoffstücke gut funktioniert, besteht die Herausforderung für das Team darin, diese Fingerabdrücke auch für kleine und kleinste Partikel nachzuweisen. Zudem ist ein erfolgreiches Abtasten von Gewebeproben mit herkömmlichen Raman-Mikroskopen sehr zeitaufwändig und kann viele Stunden bis Tage dauern. Das Forschungszentrum innoFSPEC am AIP hat sich im Rahmen des Forschungsverbundes zum Ziel gesetzt, einen bildgebenden Raman-Spektroskopieaufbau zu realisieren, der es erlaubt, Plastikpartikel schon nach Minuten oder Sekunden zu identifizieren. Ermöglicht wird dies durch Weitfeldspektrographen aus der Astronomie – dort kommt diese Technik in Observatorien zum Einsatz, um wertvolle Beobachtungszeit zu sparen.

    Das Verbundprojekt fördert die Forschung an drei Zentren für Innovationskompetenz (ZIK) der neuen Länder: ZIK plasmatis am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifswald (INP), ZIK HIKE an der Universitätsmedizin und Universität Greifswald und ZIK innoFSPEC am Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam (AIP). Bereits in zwei Jahren sollen erste Ergebnisse vorliegen um zu beantworten, inwiefern der Eintrag von Mikroplastikpartikeln in die Umwelt und damit in den menschlichen Körper eine der Ursachen für neurodegenerative Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen oder gar Krebs ist.  

    Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP):

    https://www.inp-greifswald.de/de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2020/folgen-von-mikroplastik-und-nanoplastik-im-menschen/ 

    Wissenschaftlicher Kontakt AIP | innoFSPEC

    Prof. Dr. Martin M. Roth, 0331 7499 313, mmroth(at)aip.de 

    Pressekontakt

    Franziska Gräfe, 0331 7499 802, presse(at)aip.de   

    Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2064Mon, 05 Oct 2020 09:51:07 +0200MPE:Erste direkte Beobachtung des Exoplaneten ß Pictoris c https://optecnet.de/http:///Astronomen haben mit dem GRAVITY-Instrument an den VLT-Teleskopen in Chile jetzt die erste direkte Bestätigung für einen Exoplaneten erhalten, der durch die Methode der Radialgeschwindigkeitsmessung entdeckt worden war. Da der Planet „ß Pictoris c“ seinen Mutterstern auf einer sehr nahen Umlaufbahn umkreist, ist dies das erste Mal, dass das schwache Leuchten des Exoplaneten neben dem hellen Strahlen des Sterns direkt beobachtet werden konnte. Mit diesen Beobachtungen können die Astronomen nun sowohl die Helligkeit als auch die dynamische Masse eines Exoplanete erhalten, was es ihnen erlaubt, die Entstehungsmodelle für Exoplaneten besser einzugrenzen. Durch das „Zusammenschalten“ der vier großen VLT-Teleskope ist es Astronomen der GRAVITY-Kollaboration gelungen, das schwache Leuchten eines Exoplaneten in der unmittelbaren Nähe seines Muttersterns direkt zu beobachten. Der Planet mit dem Namen "β Pictoris c" ist der zweite Planet, der auf einer Umlaufbahn um seinen Mutterstern gefunden wurde. Ursprünglich wurde er entdeckt mittels der „Methode der Radialgeschwindigkeiten“, bei der die periodische Bewegung des Muttersterns aufgrund des ihn umlaufenden Planeten gemessen wird. β Pictoris c ist so nahe an seinem Mutterstern, dass selbst die besten Teleskope den Planeten bisher nicht direkt abbilden konnten.

     „Dies ist die erste direkte Bestätigung eines Planeten, der mit der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt wurde“, sagt Sylvestre Lacour, Leiter des ExoGRAVITY-Beobachtungsprogramms. Astronomen verwenden die Messungen der Radialgeschwindigkeit seit vielen Jahrzehnten und haben mit dieser Methode Hunderten von Exoplaneten aufgespürt. Aber nie zuvor waren die Astronomen in der Lage, eine direkte Beobachtung eines dieser Planeten zu erhalten. Dies war nur möglich, weil das GRAVITY-Instrument, das sich in einem Labor unter den vier VLT-Teleskopen befindet, sehr präzise ist. Es beobachtet das Licht des Muttersterns mit allen vier Teleskopen gleichzeitig und kombiniert sie zu einem virtuellen Teleskop, das die nötige Auflösung besitzt um β Pictoris c zu beobachten.
     

    „Es ist erstaunlich, welche Detailgenauigkeit und Empfindlichkeit wir mit GRAVITY erreichen können“, staunt Frank Eisenhauer, der leitende Wissenschaftler des GRAVITY-Projekts am MPE. „Wir fangen gerade erst an, atemberaubende neue Welten zu erforschen, vom supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxie bis hin zu Planeten außerhalb des Sonnensystems.“
     
    Der direkte Nachweis mit GRAVITY war jedoch nur möglich dank neuer Radialgeschwindigkeitsdaten, die die Bahnbewegung von β Pictoris c genau festlegen und in einer zweiten, ebenfalls heute veröffentlichten Arbeit vorgestellt wurden. Dies ermöglichte es dem Team, die erwartete Position des Planeten genau vorherzusagen, so dass GRAVITY in der Lage war, ihn zu finden.
     
    β Pictoris c ist somit der erste Planet, der mit beiden Methoden, Radialgeschwindigkeitsmessungen und einer direkten Beobachtung, entdeckt und bestätigt wurde. Zusätzlich zum unabhängigen Nachweis des Exoplaneten können die Astronomen nun das Wissen aus diesen beiden bisher getrennten Verfahren kombinieren. „Das heißt, dass wir jetzt sowohl die Helligkeit als auch die Masse dieses Exoplaneten erhalten können“, erklärt Mathias Nowak, der Hauptautor der Veröffentlichung, in der die Entdeckung mit GRAVITY beschrieben wird. „Im Allgemeinen gilt: Je massereicher der Planet desto leuchtkräftiger."
     
    Im aktuellen Fall sind die Daten über die beiden Planeten jedoch etwas rätselhaft: β Pictoris c leuchtet sechsmal schwächer als sein größerer Bruder β Pictoris b. Dabei hat β Pictoris c die 8-fache Masse des Jupiters. Wie massereich ist also β Pictoris b? Radialgeschwindigkeitsdaten werden diese Frage beantworten können, aber es wird lange dauern, um genügend Daten zu sammeln: Eine volle Umlaufbahn des Planeten b um seinen Stern dauert 28 unserer Jahre!
     
    „Bereits aus früheren Messungen, bei denen wir mit GRAVITY für andere Exoplaneten Spektren aufgenommen haben, konnten wir bestimmte Rückschlüsse auf die Entstehungsprozesse der Planeten ziehen“, fügt Paul Molliere hinzu, der als Postdoc-Wissenschaftler am MPIA die Spektren von Exoplaneten modelliert. „Aber diese Kombination aus Helligkeitsmessung und Massenbestimmung für β Pictoris c ist ein besonders wichtiger Schritt, um die Modelle der Planetenentstehung auf die Probe zu stellen.“ Weitere Daten könnte auch GRAVITY+ liefern, das Instrument der nächsten Generation, das sich bereits in der Entwicklung befindet.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: mpe@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de



     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2063Mon, 05 Oct 2020 09:18:09 +0200Optatec erst wieder im Mai 2022https://optecnet.de/http:///Neuer Termin für die nächste Optatec ist vom 17. bis 19. Mai 2022 wieder am gewohnten Messestandort Frankfurt/Main. In der Zwischenzeit ist die Optatec-Virtuell als digitale Messeplattform etabliert.„Es waren alle Voraussetzungen dafür erfüllt, dass die Branche der optischen Technologie in diesem November zum traditionellen Messetreffen in Frankfurt zusammenkommen kann“, sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin der P. E. Schall GmbH & Co. KG. Während der vergangenen Monate waren alle coronabedingt nötigen Rahmenbedingungen mit allen Beteiligten so angepasst worden, dass eine erfolgreiche Optatec 2020 hätte stattfinden können. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept war fertig ausgearbeitet. Viele Aussteller und Besucher der Optatec, die als Marktbereiter in Sachen optische Technologien international anerkannt und ein traditionell begehrter Branchentreff ist, hatten die Messe in November 2020 dringend erwartet. Doch die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens hat in den vergangenen Tagen dazu beigetragen, von der Durchführung der Messe Abstand zu nehmen. „Sorgfalt, Weitblick und Rücksicht gebieten es, die Präsenzveranstaltung zu verschieben“, konstatiert Bettina Schall.

    Optatec virtuell hat sich als digitaler Marktplatz etabliert


    Unterdessen hat sich die Optatec-Virtuell als digitale Messeplattform etabliert. Der Messeveranstalter Schall hat schon vor Monaten mit dem digitalen Marktplatz einen Treffpunkt für Anbieter und Anwender der optischen industriellen Fachwelt geschaffen. Über die Optatec-Virtuell präsentieren Aussteller in optimal strukturierten digitalen Showrooms ihre Highlights und Produktneuheiten in Sachen optische Bauelemente, Optomechanik, Optoelektronik, Faseroptik, Lichtwellenleiter, Laserkomponenten sowie Fertigungssysteme. Mittels thematisch fokussierter Suchmaschine können die Fachbesucher der virtuellen Messe gewünschte Informationen über die Messenomenklatur perfekt selektieren oder gezielt über die Stichworteingabe relevante Treffer für ihr Business erzielen. Die Trefferliste ist funktional – somit kann der Besucher individuelle Problemlösungsanfragen an die Aussteller der qualifizierten Suchergebnisse versenden, um spezielle Lösungsansätze gemeinsam erarbeiten zu können.

    Die Optatec ist traditioneller Messe-Treff der wichtigsten Player der optischen Industrie und findet alle zwei Jahre statt. Für viele Unternehmen ist die Optatec der unverzichtbare Branchentreff in Deutschland und Europa und hier die Leitmesse schlechthin. An keinem anderen Messeort treffen die wichtigsten Player der optischen Industrie zusammen. Fachbesucher erhalten hier ein Bild über das weltweite Angebot an Produkten, Detail- und Systemlösungen sowie Anwendungen aus dem Feld der optischen Technologien.

    www.optatec-messe.de (Sonderpressemeldung vom 2.10.20)

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2062Wed, 30 Sep 2020 09:26:29 +0200InnovationCamp BW 2020https://optecnet.de/http:///Sie wollen Einblicke in das Ökosystem des Silicon Valley erhalten? Sie wollen erfahren, wie disruptive Geschäftsmodelle, Technologietrends, digitales Arbeiten und neue Innovationsmethoden aus dem Valley auf Ihr Unternehmen oder Geschäftsmodell angewandt werden können? Oder suchen Sie neue Netzwerke und innovative Startups für gemeinsame Kooperationen? Dann ist das InnovationCamp BW Silicon Valley genau das Richtige für Sie!Das InnovationCamp wird vom 16.-20. November 2020 als hybrides Programm (vor Ort und virtuell) in Stuttgart stattfinden. Es besteht aus Präsenzveranstaltungen, virtuellen Workshops mit Mentoren aus dem Silicon Valley sowie individuellem Matchmaking und wird vom Innovationsscout des Landes Baden-Württemberg im Silicon Valley, Emily Raab, begleitet. Melden Sie sich bis Mitte Oktober an!

    Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.
    Detaillierte Informationen erhalten Sie auch in diesem Flyer.
    Schon überzeugt? Direkt zur Anmeldung geht es hier!

    Für ein persönliches Gespräch können Sie sich jederzeit bei Emily Raab, Innovationsscout für das Land Baden-Württemberg, melden: eraab(at)gaccwest.com

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-2061Wed, 30 Sep 2020 08:49:04 +0200PTB: Umfrage zu UKP-Laserbearbeitungsmaschinenhttps://optecnet.de/http:///Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) führt aktuell eine Befragung zu UKP-Laserbearbeitungsmaschinen durch. Sie können noch bis zum 5. Oktober 2020 daran teilnehmen.Ziel der Umfrage ist im Rahmen eines Forschungsvorhabens, einen allgemeinen Überblick über die in Deutschland hergestellten und verwendeten UKP-Laserbearbeitungsmaschinen zu bekommen. Dadurch soll das Gefahrenpotential durch entstehende ionisierende Strahlung identifiziert werden können. Die Umfrage dient im Wesentlichen der Beratung des Gesetzgebers für das gesetzliche und untergesetzliche Regelwerk.

    Hier geht es zur Umfrage

    Über das PTB:

    Die PTB ist das nationale Metrologieinstitut mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Die PTB misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Sie steht für Fortschritt und Zuverlässigkeit in der Messtechnik für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

    Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-2059Thu, 24 Sep 2020 13:09:09 +0200Photonics Germany / Photonik Deutschland: Neue Dachmarke für die deutsche Photonikindustriehttps://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland e.V. und SPECTARIS unterzeichneten am 1. September einen Kooperationsvertrag, um bei übergreifenden Themen der Photonikindustrie gemeinsam auftreten und agieren zu können. Im Vorfeld wurden gemeinsame Branchenbefragungen zu Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Photonikindustrie durchgeführt. Zukünftig werden politische Themen unter der Dachmarke PHOTONICS GERMANY / PHOTONIK DEUTSCHLAND angegangen. Dies umfasst u.a. die Ausgestaltung der Forschungsförderung für die Photonik mit den Themenfeldern Klimaschutz, Mobilität und Nachhaltigkeit sowie die Positionierung der Photonik im Bereich Quantentechnologien.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den Netzen
    news-2052Tue, 22 Sep 2020 10:19:32 +0200BMBF: Steuerliche Forschungsförderung wird umgesetzthttps://optecnet.de/http:///Forschende Unternehmen haben nun die Möglichkeit, ihre Forschungsvorhaben zertifizieren zu lassen. Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) prüft als fachkundige Stelle, ob das Vorhaben dem Forschungs- und Entwicklungsbegriff des Gesetzes entspricht.So funktioniert es: Unter www.bescheinigung-forschungszulage.de können ab sofort Anträge auf Bescheinigung gestellt werden. Hier finden Sie die nötigen Informationen zu Antragstellung und Förderung.

    Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, können bis zu einer Million Euro erhalten. Gefördert werden 25 Prozent der förderfähigen Aufwendungen, insbesondere Personalkosten und Ausgaben für die Auftragsforschung.

    Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2051Tue, 22 Sep 2020 09:50:59 +0200Nanoscribe: Neues 3D-Druckmaterial mit hohem Brechungsindexhttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Nanoscribe stellt sein neues 3D-Druckmaterial IP-n162 für Mikrooptiken wie Mikrolinsen, Prismen und komplexe Freiformoptiken vor.Der Photoresist weist einen hohen Brechungsindex in Kombination mit einer hohen Dispersion auf, was einer niedrigen Abbe-Zahl entspricht. Diese Eigenschaften sind besonders vorteilhaft für die 3D-Mikrofabrikation von innovativen mikrooptischen Designs. Mit einer niedrigen Absorption im Infrarotbereich ist der Photoresist die beste Wahl für Infrarot-Mikrooptiken sowie für Anwendungen in den Bereichen Optische Kommunikation oder Quantentechnologie.

    Das neue Druckmaterial IP-n162 wurde speziell für die additive Herstellung auf Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation entwickelt. Dies gewährleistet eine hohe Formgenauigkeit und dient der Weiterentwicklung hochpräziser Mikrolinsen und Freiform-3D-Mikrooptiken. Polymere mit hohem Brechungsindex verbessern eine Vielzahl von Anwendungen, wie beispielsweise die visuellen Eigenschaften von Anzeigegeräten oder Kamera- und Projektorlinsen.

    Wurde Ihr Interesse geweckt? Die vollständige Pressemeldung von Nanoscribe finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2050Mon, 14 Sep 2020 09:38:06 +0200IMM -Laserdiode für die Industrie-Sensorikhttps://optecnet.de/http:///IMM Photonics bietet neue Laserdiode bei 660nm von QD Laser an Die Laserdiode QLF063D-60C0-GM des japanischen Herstellers QD Laser wurde speziell für den Einsatz in der Sensorik und für industrielle Laserprojektionssysteme entwickelt. Im CW-Betrieb beträgt die maximale Ausgangsleistung 130 mW, im Pulsbetrieb bis zu
    300 mW bei 500 ns Pulsbreite und 50 % Tastverhältnis. Bei 30 ns Pulsbreite und 1 % Tastverhältnis kann die Laserdiode bis zu 400 mW Pulsleistung betrieben werden.
    Besonders zeichnet sich die neue Fabry Perot Diode durch ihre hohe Betriebstemperatur bis 70 °C und lange Lebensdauer von über 50.000 Stunden aus.
    Angeboten wird die Laserdiode in einem TO56-Gehäuse ohne Monitordiode.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2049Fri, 11 Sep 2020 12:29:34 +0200Geflügelfleisch im Schlachtprozess mit dem Laser desinfizierenhttps://optecnet.de/http:///Geflügelfleisch ist häufig mit Bakterien kontaminiert. Chlorbehandlungen im Schlachtprozess sind nur bedingt sinnvoll und sind in der EU nicht zugelassen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will nun in einem neuen Forschungsvorhaben eine Ultraviolett (UV)-Laserbehandlung mit dem Einsatz von Bakteriophagen kombinieren.Knapp auf der Hälfte aller Masthähnchen finden sich Campylobacter und jedes fünfte Tier ist mit Salmonellen kontaminiert. Um die Bakterienlast zu reduzieren, setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH im Forschungsvorhaben ODLAB auf UV-Strahlung. Diese wirkt desinfizierend. Um möglichst alle Stellen auf dem Schlachtkörper oder Fleisch zu erreichen, wird der Projektpartner DIL (Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.) eine zusätzliche Behandlung mit Bakteriophagen erproben. Bakteriophagen sind Viren, die in Bakterien eindringen. In diesem Fall werden auf Campylobacter spezialisierte Phagen eingesetzt, die die Bakterienzellen zerstören können. Durch die Kombination der beiden Technologien soll eine möglichst große Keimzahl unschädlich gemacht werden.

    Praxistauglichkeit im Vordergrund
    Für die Gruppe Food and Farming stehen Wirksamkeit und Umsetzbarkeit der Methode im Vordergrund. Im Labormaßstab entwickeln sie nun Testbedingungen, prüfen die Auswirkung auf verschiedene pathogene Erreger und testen Nachweisgrenzen. Wichtig ist dabei: die Qualität des Fleischs darf durch die Dekontamination nicht beeinträchtigt werden. Gemeinsam mit den weiteren Projektpartnern wollen sie einen Prototyp entwickeln, der den Realbedingungen im Betrieb gerecht wird.

    Über ODLAB
    Das Projekt „Minimierung mikrobieller Verunreinigung von Geflügelfleisch vor und nach der Zerlegung mittels strukturierter Oberflächendekontamination durch Laserapplikation und Bakteriophagen“ (ODLAB) wird finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Partner sind neben dem LZH das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL e.V.), die BMF&MTN GmbH, die ARGES GmbH sowie die TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH.

    Zu der Pressemitteilung gibt es ein Bild und eine Animation.

    Diese Pressemitteilung mit Bildmaterial auf der Webseite des LZH:  https://www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2020/gefluegelfleisch-im-schlachtprozess-mit-dem-laser-desinfizieren

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2045Thu, 10 Sep 2020 14:02:32 +0200GIGAHERTZ: UVC-Radiometer für keimtötende UV-Lichtquellen einschließlich Excimer-Lampen bei 222 nmhttps://optecnet.de/http:///Das neue X1-1-UV-3727 Radiometer wurde entwickelt, um die von Excimer-Lampen bei 222 nm, erzeugte UVC-Bestrahlungsstärke sowie die daraus resultierende Dosis präzise zu messen. Zusätzlich ist auch die Messung anderer keimtötender UV-Lichtquellen möglich, einschließlich Niederdruck-Hg-Lampen und UV-LEDs. Jedes Messgerät verfügt über einen großen Dynamikbereich und wird mit einem rückführbaren Kalibrierzertifikat des ISO 17025 akkreditierten Kalibrierlabors der Gigahertz-Optik ausgeliefert. Die kurzwellige UVC-Strahlung, welche bei 222 nm von Kr-Cl-Excimer-Lampen erzeugt wird, ist Gegenstand zahlreicher Studien und ist bekanntermaßen gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern wirksam.  Insbesondere wird angenommen, dass sie eine geringere photobiologische Gefährdung darstellt, da kurzwellige UVC-Strahlung nicht so tief in die menschliche Haut eindringen kann wie die langwelligere UV-Strahlung, die von Niederdruck-Hg-Lampen und UVC-LEDs erzeugt wird.Das Radiometer X-1-1-UV-3727 misst die UV-C-Bestrahlungsstärke über einen sehr breiten Dynamikbereich von 0,002 µW / cm² bis 1000 mW / cm², was die Untersuchung von sowohl der keimtötenden Wirksamkeit als auch der Gefährdung ermöglicht.  Das Messgerät wird zusammen mit Kalibrierungen bei 222 nm für Excimer-Lampen, 254 nm für Niederdruck-Hg-Lampen und wellenlängenabhängigen Kalibrierfaktoren für UV-LEDs (von 250 nm bis 300 nm in 5 nm Schritten) angeboten. Die flache spektrale Empfindlichkeitskurve des Detektors gewährleistet geringste Messunsicherheit unabhängig von der genauen Wellenlänge der UV-LEDs, die zwangsläufig je nach Betriebsbedingungen und Fertigungstoleranzen variiert.Das Handmessgerät bietet eine Echtzeitanzeige der Bestrahlungsstärke (mW / cm²) oder Dosis (mJ / cm²) und verfügt über eine Peak-Hold-Funktion. Das Gerät kann auch über seine USB-Schnittstelle mit der optionalen Software S-X1 betrieben werden. Zur korrekten Messung der Bestrahlungsstärke ist die Eingangsoptik des Detektors ein Diffusor mit einem Kosinus-Sichtfeld. Der Detektor ist vorgealtert, um Alterungseffekte deutlich zu reduzieren, die durch langfristige UV-Bestrahlung entstehen.Gigahertz-Optik betreibt ein eigenes Kalibrierlabor mit hochqualifiziertem Personal. Zudem ist das Kalibrierlabor  nach DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert. Zusätzlich zur absoluten radiometrischen Kalibrierung wird jedes von Gigahertz-Optik produzierte UV-Radiometer individuell hinsichtlich seiner relativen spektralen Empfindlichkeit kalibriert. Dies ermöglicht gemäß CIE 220:2016 eine Korrektur des spektralen Fehlanpassungsfehlers und damit eine Reduzierung der Gesamtmessunsicherheit.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2044Thu, 10 Sep 2020 08:48:27 +0200Neuer Termin für die VISION 2021https://optecnet.de/http:///Die nächste VISION (Weltleitmesse für Bildverarbeitung) findet vom 5. bis 7. Oktober 2021 in Stuttgart statt. Im Vorfeld führte die Messe Stuttgart eine Befragung zur Weiterentwicklung der VISION durch. Daraus ergab sich mit eindeutiger Mehrheit der Wunsch, die VISION 2021 als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Die kommende VISION findet vom 5. bis 7. Oktober 2021 wie gewohnt im L-Bank Forum (Halle 1) des Stuttgarter Messegeländes statt. Parallel zur VISION wird auf dem Gelände auch die Motek, Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung stattfinden. Die Messe hat sich bereits etabliert und umfasste in den vergangenen Jahren rund 900 Aussteller und 35.000 Besucher. Die VISION soll zukünftig in den ungeraden Messejahren und somit zeitgleich mit der Motek stattfinden.

    Aus der Befragung ergab sich auch der Wunsch nach digitalen Ergänzungsformaten, die nun innerhalb der VISION 2021 umgesetzt werden sollen. Hier finden Sie die Anmeldeunterlagen für die Teilnahme an der VISION 2021. Bitte reichen Sie die Anmeldung mit Ihren Platzierungswünschen bis zum 23. Oktober 2020 ein. Die Anmeldeunterlagen für die VISION Start-Up World, den geförderten BMWi-Gemeinschaftsstand, die Integration Area, die VDMA Technologietage und den Themenpark IPC 4 VISION sind ebenfalls bald verfügbar.

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2042Thu, 03 Sep 2020 13:42:17 +0200MPA: Zoom auf Dunkle Materiehttps://optecnet.de/http:///Computersimulation zeigt, dass große und kleine Halos aus dunkler Materie erstaunlich ähnlich sind Ein Großteil der Materie im Universum ist dunkel und nicht direkt beobachtbar. Ein internationales Forscherteam hat nun in der Zeitschrift Nature Simulationen veröffentlicht, bei denen sie mit Hilfe von Supercomputern in China und Europa in eine typische Region eines virtuellen Universums hineinzoomen. Dieser Zoom umfasst eine noch nie dagewesene Detailschärfe, vergleichbar mit einer Vergrößerung, um einen Floh auf der Oberfläche des Vollmondes zu erkennen. Dadurch konnte das Team detaillierte Bilder von Hunderten virtueller Halos aus dunkler Materie erstellen, von den allergrößten bis zu den allerkleinsten, die man in unserem Universum finden dürfte. Dunkle Materie spielt eine wichtige Rolle in der kosmischen Entwicklung. Galaxien sind gewachsen, als sich Gas abkühlte und im Zentrum riesiger Klumpen dunkler Materie, so-genannten Halos aus dunkler Materie, kondensierte. Im Laufe der kosmischen Entwicklung entkoppelten die Halos von der Hintergrundexpansion des Universums infolge der Anziehungskraft ihrer eigenen dunklen Materie. Astronomen können aus den Eigenschaften der Galaxien und ihrem Gas auf die Struktur großer Halos aus dunkler Materie schließen, aber sie haben keine Informationen über Halos, die zu klein sind, um eine Galaxie zu enthalten.
    Die größten Halos aus dunkler Materie im heutigen Universum enthalten riesige Galaxienhaufen, Ansammlungen von Hunderten von hellen Galaxien. Ihre Eigenschaften sind gut untersucht, und sie wiegen über eine Billiarde (10^15) Mal so viel wie unsere Sonne. Andererseits sind die Massen der kleinsten Halos aus dunkler Materie unbekannt. Die Theorie der dunklen Materie, die dem neuen Supercomputer-Zoom zugrunde liegt, lässt vermuten, dass sie eine Masse ähnlich der Erdmasse haben könnten. Solch kleine Halos wären extrem zahlreich und würden einen beträchtlichen Anteil der gesamten dunklen Materie im Universum enthalten, allerdings würden sie während der gesamten kosmischen Geschichte dunkel bleiben, weil Sterne und Galaxien nur in Halos wachsen, die mindestens eine Million Mal massereicher sind als die Sonne.
    Das Forschungsteam mit Sitz in China, Deutschland, Großbritannien und den USA hat fünf Jahre lang seinen kosmischen Zoom entwickelt, getestet und durchgeführt. Damit konnten sie die Struktur der Halos aus dunkler Materie mit allen Massen zwischen der Erde und einem großen Galaxienhaufen untersuchen. In Zahlen: Der Zoom deckt einen Massenbereich von 10^30 ab (d.h. eine 1 gefolgt von 30 Nullen), was der Anzahl der Kilogramm in der Sonne entspricht.
    Überraschenderweise stellten die Astrophysiker fest, dass alle Halos sehr ähnliche innere Strukturen aufweisen: Sie sind im Zentrum sehr dicht, werden nach außen hin zunehmend diffuser und in ihren äußeren Regionen gibt es kleinere Klumpen, die um die Halos kreisen. Ohne einen Maßstab ist es fast unmöglich, das Bild eines dunkle-Materie-Halos einer massereichen Galaxie von einem Halo mit weniger als einer Sonnenmasse zu unterscheiden. "Unsere Ergebnisse haben uns wirklich überrascht", sagt Simon White vom MPI für Astrophysik. "Jeder dachte, dass die kleinsten Klumpen dunkler Materie ganz anders aussehen würden als die großen, die wir schon viel besser kennen. Aber als wir nun endlich in der Lage waren, ihre Eigenschaften zu berechnen, sahen sie genau gleich aus."
    Das Ergebnis hat auch eine potenzielle praktische Anwendung. Teilchen aus dunkler Materie könnten nahe den Zentren von Halos kollidieren und sich - einigen Theorien zufolge – gegenseitig vernichten, wobei energiereiche (Gamma-)Strahlung ausgesendet wird. Die neue Zoom-Simulation erlaubt es den Wissenschaftlern zu berechnen, wie stark die zu erwartende Strahlung für Halos unterschiedlicher Masse sein würde. Ein Großteil dieser Strahlung könnte von Halos aus dunkler Materie stammen, die zu klein sind, um Sterne zu enthalten. Zukünftige Gammastrahlen-Observatorien könnten in der Lage sein, diese Emission nachzuweisen und die kleinen Objekte einzeln oder in der Summe "sichtbar" zu machen. Dies würde die vermutete Natur der dunklen Materie bestätigen, die vielleicht doch nicht ganz dunkel ist!

    Kontakt
    Prof. Dr. Simon D.M. White
    Max-Planck-Institute für Astrophysik, Garching
    Email: swhite(at)mpa-garching.mpg.de
     
    Prof. Dr. Volker Springel
    Max-Planck-Institute für Astrophysik, Garching
    Email: vspringel(at)mpa-garching.mpg.de

    Internet: www.mpa-garching.mpg.de

     

     

     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2041Thu, 03 Sep 2020 13:25:29 +0200LASER COMPONENTS Presents Research Results https://optecnet.de/http:///Auf dem SPIE Laser Damage Online Forum (15.-18. September) wird LASER COMPONENTS die Ergebnisse des Verbundforschungsprojekt PluTO+ präsentieren. Zusammen mit zahlreichen Partnern, wie der Ruhr-Universität Bochum, dem Laserzentrum Hannover und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald hatte das Unternehmen vier Jahre lang neue Methoden zur Optimierung plasmabasierter Beschichtungsprozesse untersucht. Mit einer neuartigen Multipol-Resonanzsonde (MRP) konnte dabei nachgewiesen werden, dass auch bei sonst identischen Betriebsparametern Driften und Fluktuationen in der Plasmaquelle auftreten können. Solche Schwankungen lassen sich im Rahmen einer in-situ Regelung korrigierten: Das könnte entscheidenden Einfluss auf die Laserzerstörschwelle haben.

    „Bei plasmaunterstützten Beschichtungsverfahren hängen die mechanischen und optischen Eigenschaften der dielektrischen Schichten stark vom Energieeintrag des Plasmas ab“, erklärt Dr. Sina Malobabic, die bei LASER COMPONENTS für die Koordination des Projekts verantwortlich war und die Messungen durchführte. „Die von der Ruhr-Uni Bochum entwickelte MRP misst die Elektronendichte direkt im Plasma. So können wir Unregelmäßigkeiten erstmals während der Beschichtung überwachen und korrigieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.“
     
    Die traditionelle Laser Damage Conference wird wegen der aktuellen Gesundheitslage und der weitreichenden Reisbeschränkungen erstmals als kostenfreies Online-Forum im Internet stattfinden. Das Konzept umfasst Live-Präsentationen im Plenum, technische Vorträge und Möglichkeiten, mit anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten. Wie jedes Jahr findet im Rahmen der Konferenz ein Laserzerstörschwellen-Wettbewerb statt, an dem sich auch LASER COMPONENTS mit einigen Optiken beteiligt.
     
    Die Video-Präsentation von Frau Dr. Malobabic wird für alle registrierten Teilnehmer online bereitgestellt. Am 15. September (Session 8: Thin Films IV) beantwortet sie Fragen aus dem Plenum.
     
     » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2040Thu, 03 Sep 2020 12:14:05 +0200SCANLAB bekommt neues Schwesterunternehmen aus Israelhttps://optecnet.de/http:///Zukauf von Know-how für diffraktive optische Elemente Die SCANLAB GmbH, Hersteller hochwertiger Laser-Scan-Systeme, bekommt ein neues Schwesterunternehmen an die Seite. Die TechInvest Holding AG, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH, übernimmt 25 Prozent an dem israelischen Unternehmen HOLO/OR Ltd. HOLO/OR gilt als Pionier für die Entwicklung diffraktiver optischer Elemente für industrielle Anwendungen. Durch die Integration der Mikro-Optik-Komponenten, beispielsweise Strahlformer, kann SCANLAB die Einsatzmöglichkeiten seiner Scan-Lösungen vervielfachen. Diffraktive optische Elemente (DOE) können eingesetzt werden, um Laserstrahlen gezielt durch Beugungseffekte zu formen. Der ‚diffraktive Effekt‘ wird bei DOEs durch eine Mikrostruktur erzeugt, die mittels eines lithografischen Verfahrens in ein Substrat geätzt wird. Als Substrat dient häufig Glas, es kommen aber auch Kunststoffe, Metalle oder Halbleiter in Frage. Genau in diesem Marktsegment gilt das israelische Unternehmen als erfahrener Player und Marktführer.

    Vor 31 Jahren von Israel Grossinger gegründet, gehört HOLO/OR zu den wenigen Anbietern, die DOEs – beispielsweise Strahlteiler und Strahlformer – mit hohen Zerstörschwellen fertigen, die auch Hochleistungslasern standhalten. Das Know-how umfasst dabei nicht nur das Design und Fertigung der Produkte, sondern auch die eigenentwickelte Simulations-Software.

    Eine schrittweise Integration
    Die TechInvest Holding, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH, hat im August 2020 ein Viertel der Anteile von HOLO/OR übernommen. In den nächsten Jahren wird die Holding in mehreren Schritten auch die weiteren Anteile übernehmen. Das Unternehmen soll weiterhin eigenständig bleiben und bei einer Reihe von Projekten eng mit der Schwesterfirma SCANLAB zusammenarbeiten. Neben den geplanten, technischen Innovationen, sollen insbesondere Synergien im Vertrieb genutzt werden.

    „Ich freue mich sehr, einen passenden Partner gefunden zu haben, dem ich nach und nach die Verantwortung für mein Unternehmen übertragen und somit ‚mein Lebenswerk‘ in gute Hände geben kann. Als Gründer und Unternehmer hat man nicht nur Verantwortung für sein Team, sondern auch den Wunsch, dass die eigene Vision fortgeschrieben wird. Und genauso fühlt sich unsere Kooperation an.“ berichtet Israel Grossinger, Eigentümer und Leiter von HOLO/OR.
    „Die Gespräche mit dem Team in Israel waren von Anfang an sehr konstruktiv und von gemeinsamen Ideen getrieben. Wir sind davon überzeugt, dass der Zuwachs an optischer Expertise eine neue Generation hochintegrierter Scan-System hervorbringen wird.“ beschreibt Dirk Thomas, Vorstand der TechInvest Holding, die Vorteile der neuen Beteiligung.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2039Thu, 03 Sep 2020 08:49:52 +0200Photonics Days Jena zum ersten Mal virtuellhttps://optecnet.de/http:///Das hochkarätige und bereits etablierte Karriere-Event für Studierende und Doktoranden findet vom 21. - 22. September 2020 erstmals virtuell statt. Das Fraunhofer IOF veranstaltet gemeinsam mit der Photonik-Graduiertenschule "Max Planck School of Photonics" vom 21. - 22. September 2020 sein HR- und Recruiting-Event für Studierende und Doktoranden der Optik und Photonik. Das virtuelle Format ermöglicht die Teilnahme und Vernetzung von Graduierten weltweit. Sie haben die Möglichkeit, Unternehmen und Einrichtungen aus der Optik- und Photonikbranche als potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.

    Die Veranstaltung möchte den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Karriere in der Photonik begeistern und Einblicke in vielfältige Karrierewege geben. Die Teilnehmenden können sich mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung vernetzen und austauschen. Bisher bestätigte Vertretungen für die Firmenkontaktmesse sind Fraunhofer, Max-Planck-Gesellschaft, ZEISS, UltraFast Innovations, Technology Recruiting Experts, Excelitas, Active Fiber Systems und DESY. Darüber hinaus stellen hochkarätige Vorträge vom JENOPTIK-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Traeger und der Forschungsleiterin am Institute of Quantum Electronics, ETH Zürich, Prof. Dr. Ursula Keller, ein weiteres Highlight der Veranstaltung dar.

    Anmeldung für Studierende und Doktoranden unter www.photonicsdays.de
    Die Teilnahme ist kostenfrei. Das gesamte Programm findet in englischer Sprache statt.

    Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer IOF erhalten Sie hier.

     

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2038Wed, 02 Sep 2020 08:58:00 +0200Ausbildungsstart 2020 - 20 Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildung in der Berliner Glas Gruppehttps://optecnet.de/http:///Die Berliner Glas Gruppe bekommt Verstärkung: Gestern sind 17 Auszubildende bei Berliner Glas am Standort Berlin ins Berufsleben gestartet, bereits am 10. August haben drei Lernende ihre berufliche Karriere bei der SwissOptic AG in Heerbrugg, Schweiz, begonnen. Die Berliner Glas Gruppe bietet auch in diesem Jahr ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Zwölf Berufsstarter werden zum Feinoptiker/zur Feinoptikerin bzw. in der Schweiz zum Feinwerkoptiker und zur Feinwerkoptikerin ausgebildet, drei junge Talente starten ihre Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann, zwei neue Nachwuchskräfte haben sich für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und jeweils eine neue Nachwuchskraft für die Ausbildung zum Mechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Fachinformatiker für Systemintegration entschieden.

    Damit ermöglicht es die Berliner Glas Gruppe an ihren Standorten in Berlin, Schwäbisch Hall und Heerbrugg zurzeit 72 Auszubildenden und dualen Studierenden, den ersten wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in den Bereichen Photonik und technische Gläser zu legen.

    Nachwuchskräfte haben einen hohen Stellenwert in der Berliner Glas Gruppe. Um dem Fachkräftemangel proaktiv entgegenzuwirken, bilden Berliner Glas und SwissOptic bereits seit vielen Jahren selbst aus – und das mit großem Erfolg. Die Mehrzahl derAuszubildenden wird nach der Ausbildung in eine feste Anstellung übernommen.

    Die Ausbildungen dauern je nach Beruf und Leistung zwischen drei und vier Jahren. Einige der Auszubildenden verkürzen ihre Ausbildungszeit aufgrund von sehr guten Leistungen. So auch in diesem Jahr: Aus dem Feinoptiker-Ausbildungsjahrgang 2017 haben vier weibliche Auszubildende ihre Ausbildung um sechs Monate verkürzen können und unterstützen bereits als frischgebackene Facharbeiterinnen ihre jetzigen Abteilungen innerhalb der Berliner Glas Gruppe. „Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Leistungen unserer Auszubildenden. Dies ist ein toller Beweis für unsere erfolgreiche Ausbildungsarbeit“, erklärt Dr. Regina Draheim-Krieg, Personalleiterin der Berliner Glas Gruppe.

    Abgesagte Messen und Veranstaltungen sowie geschlossene Schulen als Konsequenz der Corona-Pandemie haben in diesem Jahr den Kontakt zu potenziellen Auszubildenden erschwert. Für die Suche und Auswahl der neuen Auszubildenden wird die Berliner Glas Gruppe zusätzlich neue digitale Wege gehen.

    Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.Die Ausbildungsmöglichkeiten für das Jahr 2021 bei Berliner Glas und SwissOptic sind bereits auf den Karriere-Websites ausgeschrieben:

    https://jobs.berlinerglas.de/schueler.html  und
    https://www.swissoptic.ag/ausbildungswissoptic

     

    Über die Berliner Glas Gruppe: Die Berliner Glas Gruppe mit mehr als 1.600 Mitarbeitenden ist einer der weltweit führenden Anbieter optischer Schlüsselkomponenten, Baugruppen und Systeme, hochwertig veredelter technischer Gläser und Glas-Touch-Baugruppen. Mit dem Verständnis für optische Systeme und optische Fertigungstechnik entwickelt, fertigt und integriert die Berliner Glas Gruppe für ihre Kunden Optik, Mechanik und Elektronik zu innovativen Systemlösungen. Diese Lösungen kommen weltweit in der Halbleiterindustrie, der Laser und Weltraumtechnik, der Medizintechnik, der Messtechnik und der Displayindustrie zum Einsatz.

    Pressekontakt:
    Iris Teichmann
    Marketing & Communications
    Berliner Glas KGaA
    Herbert Kubatz GmbH & Co.
    Waldkraiburger Straße 5
    12347 Berlin
    www.berlinerglasgruppe.de
    Tel. +49 30 60905-4950
    Fax +49 30 60905-100
    iris.teichmann(at)berlinerglas.de

     

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2035Mon, 31 Aug 2020 15:27:42 +0200SphereOptics: Neues Ramanspektrometer für den UV-Bereichhttps://optecnet.de/http:///Der SphereOptics Partner Wasatch Photonics erweitert das Ramanproduktportfolio um ein weiteres kompaktes und kostengünstiges Spektrometer im UV-Bereich. Das UV-Raman-Spektrometer bei 248nm eignet sich ideal für die fluoreszenzfreie Raman-Spektroskopie sowie für UV-Resonanz-Raman (UVRR). Die Anwendungen hierbei reichen von der Materialanalyse bis hin zu UVRR-Untersuchungen der Struktur und Dynamik in Biomolekülen wie Proteinen und Nukleinsäuren. Das WP 248 ist ein eigenständiges UV-Raman-Spektrometer und verfügt über einen Freistrahleingang mit einer lichtstarken numerischen Apertur von f/2.0 für höchste Empfindlichkeit. Es deckt den Bereich von 400 – 3200 cm-1 mit einer Auflösung von 14cm-1 ab und verwendet ein UV-enhanced CCD für die Detektion. Als Detektor stehen hier gekühlte und ungekühlte Optionen zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit einem kompakten 248,5 nm NeCu-Laser und unserer Software ENLIGHTEN™ erhalten Sie so ein leistungsstarkes Raman-Messsystem. Für die Integration stehen SDKs für C/C++, C#, Python, LabVIEW, MATLAB und andere Sprachen kostenfrei zur Verfügung.
    UV-Raman ist für viele Anwender sicherlich neu, bietet jedoch gleich mehrere Vorteile im Vergleich zum gewohnten Anregungsbereich im sichtbaren oder NIR-Bereich. Durch die Messung im Bereich <250 nm wird das Messsignal nicht durch die Autofluoreszenz der Probe gestört. Dies verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis für stark fluoreszierende Proben und ermöglicht den Nachweis von Analyten in einer komplexeren Probenmatrix.
    Eine sorgfältige Auswahl der Anregungswellenlänge kann auch die UV-Resonanz-Raman-Spektroskopie (UVRR) ermöglichen, die eine Signalverstärkung von 102 bis 106 für ausgewählte Analyten oder bestimmte Untergruppen innerhalb von Biomolekülen bietet. Diese Kombination aus erhöhter Empfindlichkeit und Selektivität ist für die Untersuchung von Struktur, Dynamik und Wechselwirkungen von Proteinen und Nukleinsäuren von unschätzbarem Wert und hat zu unserem Verständnis der Proteinfaltung beigetragen.

    Kontakt:
    SphereOptics GmbH
    Gewerbestrasse 13  
    82211 Herrsching
    E-Mail: info@sphereoptics.de
    Internet: www.sphereoptics.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2034Thu, 27 Aug 2020 08:47:16 +0200Aktualisiert: Photonics BW Studienführer und Broschüre für Lehrberufe https://optecnet.de/http:///Pünktlich zum Start des neuen Wintersemesters 2020/2021 wurden der Photonics BW Studienführer und die Broschüre für Lehrberufe aktualisiert. Mit dem Photonics BW Studienführer wollen wir jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung anbieten.

    Darüber hinaus hat Photonics BW in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Übersicht zu Lehrberufen in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken.

    Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2033Tue, 25 Aug 2020 13:32:14 +0200DLR: Optical Air Data - Laserbasierte Messung von Flugdatenhttps://optecnet.de/http:///Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an laserbasierten Verfahren, um Flugdaten noch zuverlässiger und einfacher zu bestimmen. Die sogenannten Optical Air Data-Systeme liefern Informationen zur Flughöhe, Geschwindigkeit sowie zur Steig- und Sinkrate. Im Jahr 2022 sollen erste Systeme unter realen Bedingungen in Flugkampagnen getestet werden.

    In dieser Pressemeldung des DLR erfahren Sie, wie Optical Air Data funktioniert und welche Vorteile sich daraus ergeben. Das DLR ist langjähriges und sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2031Mon, 24 Aug 2020 12:43:56 +0200Chips 4 Light zieht in ein neues Firmengebäudehttps://optecnet.de/http:///Der Optoelektronik-Spezialist Chips 4 Light lädt zum Spatenstich und bezieht 2021 ein neues Firmengebäude wieder im Landkreis Regensburg. „Über 880 qm nur für uns! Und davon gut 150 qm Labor und quasi Reinraum Fertigung und weitere 35 qm fertigungsnahe Flächen!“ bemerkt Dr. Huber, Gründer und Inhaber der Chips 4 Light GmbH. Die Chips 4 Light GmbH vertreibt international LED Chips, LED, Detektoren und Laserprodukte führender Hersteller und entwickelt spezielle optoelektronische Bauteile sowie kundenspezifische Module – auf Wunsch auch mit eigenem ASIC. Die Kunden im B-t-B Bereich haben spezielle Anforderungen an optoelektronische Bauelemente und suchen oft nach kundenspezifischen Lösungen auch für kleine und mittlere Stückzahlen.
    Seit der Gründung in 2010 mit einem Mann bis heute mit 11 Mitarbeitern am aktuellen Standort hat sich das Unternehmen kontinuierlich gut entwickelt. „Unser Platzbedarf hat sich mit dem Wachstum stetig gesteigert und wir sind aus unserem heutigen Standort in Etterzhausen einfach herausgewachsen. Da wir trotz der aktuellen Situation zuversichtlich in die Zukunft blicken wollen, haben wir uns entschieden in das Projekt des Neubaus zu gehen. Wir haben mit Herrn Wilpert auch einen ausgesprochen kooperativen Bauherrn, der für uns als exklusiven Mieter auch alles kundengerecht realisiert. “ so Herr Huber.
    Der neue Firmensitz im Gewerbegebiet in Viehhausen wird dann 880 qm Büro und Fertigungsflächen auf 2 Etagen für das Unternehmen umfassen. Die deutlich größere Fläche ist aber durch die energieeffiziente Bauweise und ein gutes Flächenlayout effektiver zu nutzen und zu unterhalten.
    Der komplett in Holzständerbauweise errichtete Bau kommt auch ohne fossile Brennstoffe aus.
    Zusätzlich installiert das Unternehmen eine 71 kW Photovoltatik Anlage mit Speicher um den benötigen Strom möglichst unabhängig und ökologisch zu beziehen bzw. zu produzieren. Initial werden auch Ladesäulen für E-Autos installiert, falls der eine oder andere Mitarbeiter zukünftig dann auch Bedarf hat sein Auto am Arbeitsplatz zu laden.
    Durch die entsprechende Flächenkapazität, die fast eine Verdoppelung zur aktuellen räumlichen Situation ist, stellt sich das Unternehmen strategisch auf einen weiteren Wachstumskurs ein, Corona zum Trotz.

    Kontakt:
    Chips 4 Light GmbH
    Nürnberger Straße 13a    
    93152 Etterzhausen
    E-Mail: info(at)chips4light.com
    Internet: www.chips4light.com

     

     

     


     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2030Mon, 24 Aug 2020 10:25:00 +0200GFH: Kontaktlose Bearbeitung - Mit der GL.smart läuft´s rundhttps://optecnet.de/http:///Der Laser als Drehmeißel hebt die Zerspanungstechnik auf ein neues Level Die Drehbearbeitung ist eines der wichtigsten und ältesten Fertigungsverfahren zur Herstellung von Bauteilen in nahezu jedem Industriebereich. Bereits seit dem Mittelalter wird dieses Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich verändernden Herausforderungen angepasst. Die Zerspanungstechnik bringt die Produzenten jedoch insbesondere bei Klein- und Kleinstbauteilen vor allem hinsichtlich Drehmeißelverschleiß, Standzeit, Bearbeitungskräfte und Wärmeeinflusszone an die Grenzen des technisch Machbaren. Doch nun heben die Laserexperten der GFH GmbH diese Fertigungsmethode auf eine neue Stufe: Der Drehmeißel wird durch einen berührungslosen Laser ersetzt, der das Material mit ultra-kurzen Laserpulsen verdampft. Diese Technologieerweiterung wurde von der GFH in eine eigens dafür konzipierte Produktionsmaschine integriert. Dabei wird der verfahrensbedingte Technologienachteil des geringeren Abtragvolumens pro Zeiteinheit gegenüber dem spanabhebenden Verfahren durch das Doppelspindlerkonzept eliminiert. Die mit dieser Technik ausgestattete GL.smart stellt in Verbindung mit den integrierten CAD/CAM Lösungen den nächsten Meilenstein in der Geschichte der Drehbearbeitung dar.

    „Rotationssymmetrische Bauteile werden im Zuge der Miniaturisierung immer kleiner und anspruchsvoller“, berichtet Florian Lendner, Geschäftsführer der GFH GmbH. „Hier stoßen die konventionellen Fertigungstechnologien an ihre Grenzen, denn die Zerspankräfte, die auf das Bauteil und die geringen Werkzeuggrößen wirken, erschweren die Bearbeitung und machen diese bei besonders sensiblen Geometrien sogar unmöglich. Dies gilt insbesondere wenn Werkstoffe benötigt werden, die als schwer zerspanbar gelten.“ Bereits vor mehreren Jahren hat die GFH GmbH daher auf ihren universellen Lasermikrobearbeitungsanlagen die Möglichkeit der Dreh-Schleifbearbeitung mit Laser demonstriert und erste Produktivlösungen geliefert. Jedoch konnte das volle Potential der neuen Fertigungstechnologie nur teilweise ausgeschöpft werden, da die Maschinen nicht für diese Anwendungen konzipiert waren. Einschränkungen gab es etwa bei der Rotationsgeschwindigkeit der Bauteile, der effizienten Verwendung der Laserstrahlung und generell am kompletten Workflow. Diese Einschränkungen konnten schließlich beseitigt werden: „Nach einer mehrjährigen intensiven Entwicklungsarbeit zusammen mit Referenzkunden und unterstützt durch eine europäische Forschungsförderung im Rahmen des Projekts Horizon 2020 können wir voller Stolz unsere neue Dreh- und Schleiflösung vorstellen“, so Lendner. „Sie ist als Doppelspindler in Kurz- und/oder Langdrehbauform erhältlich, wahlweise mit einer Dreh-Schwenkeinheit als Gegenspindel. Damit sind der Komplexität der Bauteile keine Grenzen gesetzt und sogar eine stirnseitige Endenbearbeitung wird ermöglicht.“
    Allroundtalent für rotationssymmetrische Präzisionsbauteile
    Neben der reinen Dreh- und Schleifbearbeitung ist die Maschine auch in der Lage Bohr-, Schneid- und Gravur-Operationen durchzuführen – ganz ohne Umbauarbeiten. Dadurch wird die GL.smart zu einem Allroundtalent für rotationssymmetrische Präzisionsbauteile. Ein wesentlicher Faktor, um dies zu gewährleisten, ist die hohe Geschwindigkeit bei absoluter Präzision, mit der bearbeitet werden kann. Die luftgelagerte Hauptspindel wird hierfür mittels Torque-Antrieb positionsgeregelt innerhalb von 0,4 sec. auf bis zu 3500 U/min beschleunigt. Radiale und axiale Rundläufe im Nanometerbereich ermöglichen die Fertigung mit Schleiftoleranzen. Ein kraftgeregeltes Zug-Spannzangensystem mit Taumelkorrektur und automatischen Stangenvorschub stellt die Schnittstelle zum Bauteil dar.

    Als neueste Maschine der GL-Serie bietet die GL.smart mit Maßen von 2.212 mm x 1.026 mm x 2.320 mm (L x B x H) Produktivität auf kleinstem Raum. Neben ihrem kompakten Design besticht die Anlage durch eine innovative, schwarze Glasumhausung. Diese gewährt neben dem vollumfänglichen Schutz vor Laserstrahlung, auch eine sichere und durch Testverfahren nachgewiesene Abschirmung vor auftretender Röntgenstrahlung. Durch den Einsatz von Hochleistungslasern in Kombination mit einer Strahlteilung ist die gleichzeitige Bearbeitung auf zwei Stationen möglich, was gleichzeitig einen doppelten Output bedeutet. „Auf Wunsch kann die Maschine zudem mit einem Stangenlader als Beschickungseinheit ausgerüstet werden, so dass sie in Kombination mit einem integrierten Bauteil-Handling mittels Roboter ohne Einschränkung mannlos im 24/7-Betrieb eingesetzt werden kann“, erläutert Lendner. „Die Zuführung des Rohmaterials sowie die Entnahme der Fertigteile erfolgt ohne Unterbrechung der Produktion.“ Darüber hinaus werden SPC- und N.I.O.-Teile getrennt gehalten und ebenfalls über den Roboter unterbrechungsfrei ausgegeben.

    Einsatzbereiche von der Medizintechnik bis zur Uhrenindustrie

    Die Einsatzbereiche der neuen GL.smart sind vielfältig und reichen von der Medizintechnik zur Herstellung von Mikrowerkzeugen wie Pinzetten, Mikroschneiden oder Implantaten bis hin zur Uhrenindustrie zur Fertigung sogenannter Pivots, die im Uhrwerk verbaut werden. Die Vorteile der Laserbearbeitung liegen dabei zum einen in den attraktiven Fertigungszeiten, die dank des Schrupp- und Schlicht-Verfahrens mittels Ultrakurzpuls-Laser realisierbar sind. In einem ersten Schritt wird dabei durch das Schruppen mit hohem Energieeintrag möglichst viel Material abgetragen. Für die Feinbearbeitung wird im Schlichtprozess mit weniger Energie die finale Qualität erreicht. Zum anderen kann bei der berührungslosen, verschleißfreien Bearbeitung auch kleinster Bauteile nahezu jedes Material verwendet werden.

    „Das Laserdrehen ermöglicht insbesondere bei der Herstellung und Bearbeitung von Präzisionsteilen eine ungewöhnlich hohe Genauigkeit, sodass andere, aufwendigere Verfahren wie beispielsweise das konventionelle Schleifen oder Rollieren eingespart werden können“, erläutert Lendner. „Durch den berührungslosen Abtrag bleibt das Werkstück während der gesamten Bearbeitungszeit kraft- und verformungsfrei. So kommt es auch bei sehr dünnen und filigranen Bauteilen nicht zu Genauigkeitsverlusten.“ Auf diese Weise können auch Teile mit großer Ausspannlänge einfach bearbeitet werden.

    Steuerungssoftware basierend auf mehr als zwanzig Jahren Prozesserfahrung

    Über die ebenfalls von GFH entwickelte Software GL.control lassen sich die Anlagen uneingeschränkt programmieren und steuern, wobei der Software Prozess-Knowhow aus über zwanzig Jahren zu Grunde liegt. „Durch die eigene Softwareentwicklung und tägliche Anwendung im Haus, befindet sich die GL.control in einem stetigen Verbesserungs- und Weiterentwicklungsprozess“, so Lendner. „Das intuitive und einfache Bedienkonzept, die Integration der CAD-CAM-Funktionen sowie die vollständige Einbindung und Integration aller Subsysteme, wie dem Laser, Scanner oder Bohroptik vereinfachen dem Anwender die Bedienung der Maschine getreu dem Motto ‚Nur eine Software für alles‘.“
    Auch die in die GL.smart integrierte Steuerung, die als schnellste CNC-Steuerung auf dem Markt gilt, unterliegt seit mehr als zehn Jahren einem Weiterentwicklungsprozess, der speziell auf die Laserbearbeitung ausgerichtet ist. So bietet diese Steuerung Echtzeitzugriff für die Laseransteuerung, sodass der Laser bei voller Dynamik der Achsen auf 40 nm genau eingeschaltet werden kann. „Somit überzeugt die GL.smart nicht nur durch ihr sehr kompaktes und innovatives Design, sie vereint auch Präzision, Flexibilität und Produktivität in einer preislich attraktiven Laseranlage, die keine Wünsche offen lässt.“

    Kontakt:
    Großwalding 5
    D-94469 Deggendorf
    E-Mail: info(at)gfh-gmbh.de
    Internet: www.gfh-gmbh.de



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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2028Thu, 20 Aug 2020 20:08:36 +0200 Jade Hochschule ist neues Mitglied im HansePhotonik e.V.https://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Matthias Haupt auf die Professur für Kommunikationsnetze und Übermittlungstechniken an die Jade Hochschule in Wilhelmshaven berufen. Der Ingenieur forscht seit mehr als 15 Jahren sehr erfolgreich im Bereich der technischen Optik mit Schwerpunkten auf die optische Kurzstreckenkommunikation und Sensorik. Diesen Weg  verfolgt der Neuberufene an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven weiter und möchte in Kooperation mit regionalen Unternehmen neue Schwerpunkte in der IKT und Photonik setzen. Dabei kommen ihm seine bestehenden Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen in ganz Norddeutschland zu Gute, die er gerne im Verbund des HansePhotonik e.V. vertiefen möchte. Professor Haupt freut sich auf die neuen Möglichkeiten und Kontakte, die ihm die Jade Hochschule und HansePhotonik e.V. bieten und lädt zu einem Mitgliedertreffen nach Wilhelmshaven ein, sobald sich die Wirtschaftsunternehmen wieder in ruhigeren Fahrwassern bewegen.
     
    Wir begrüßen die Jade Hochschule Wilhelmshaven als neues Mitglied im HansePhotonik e.V. und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit der innovativen Hochschule.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2027Thu, 20 Aug 2020 09:50:12 +0200SCANLAB wird mit dem IKOM-Award 2020 als ‚Zukunftsarbeitgeber‘ ausgezeichnethttps://optecnet.de/http:///Die Zukunft gestalten durch einen Job in der Photonik Die SCANLAB GmbH, ein ‚Hidden Champion‘ der Laserindustrie mit Sitz im Großraum München, wird von der TU München als ‚Zukunftsarbeitgeber 2020‘ ausgezeichnet. Der IKOM-Award, Deutschlands einzige Auszeichnung, die maßgeblich von Studenten für Studenten zur besseren Arbeitgeberwahl ins Leben gerufen wurde, wird jährlich auch als Anerkennung unternehmerischer Verantwortung verliehen. Dabei legt die Jury ein besonderes Augenmerk auf das Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland, auf Kontinuität und gute Karriere- und Weiterentwicklungschancen für Berufsanfänger. Neben individuellen Argumenten für den Arbeitgeber aus Puchheim hat sicher auch die hohe Innovationskraft der Photonik-Branche eine Rolle gespielt. Das gute Betriebsklima, gesunde Wachstum und klare Bekenntnis zum Standort Puchheim bei München ist spürbar, wenn man das moderne, hell und offen gestaltete Firmengebäude betritt. Der Hauptsitz, an dem von der Entwicklung über die Fertigung bis zu Vertrieb alle Abteilungen vereint sind, verfügt nicht nur über ergonomische Arbeitsplätze sondern auch über eine große Kantine mit Sonnenterrasse und einen eigenen Multifunktions-Sportplatz. Hinter dem Gebäude gibt es sogar noch Luft für weitere Ausbaupläne. Die Geschäftsführung lebt ein Konzept der ‚offenen Türen‘ und ermuntert alle Mitarbeiter sich einzubringen.

    Laser: der tägliche Begleiter
    Das Unternehmen hat in der Lasertechnik weltweit einen sehr guten Ruf, aber nur wenigen ist der Firmenname geläufig. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Produkte – Laser-Scan-Systeme – in größeren Anlagen und Maschinen verbaut werden und damit quasi ‚unsichtbar‘ werden. Dabei ermöglichen erst diese Komponenten, dass aus einem Laserstrahl ein Werkzeug wird. Die Scanner von SCANLAB lenken und konzentrieren Laserstrahlen über kleine Spiegel so genau, dass damit beispielsweise geschnitten, geschweißt oder beschriftet werden kann.

    Viele Bewerber sind sich häufig gar nicht darüber im Klaren, wie sehr sie in ihrem Alltag von Produkten begleitet werden, die mit genau dieser Technologie gefertigt wurden. Beispielsweise lässt sich der ‚Stone-washed-Look‘ von Jeans heute besonders umweltschonend mittels Laserbearbeitung erzielen. Auch Obst und Gemüse kann schonend auf der Schale gekennzeichnet werden, um Verpackungsmüll zu reduzieren. Nicht zu vergessen: Hightech- und Elektronikprodukte, wie ein Smartphone, an dem über Display, Gehäuse und elektronische Bauteile hinweg zahlreiche Laser im Einsatz waren. Ebenso spielen Laser in der Elektromobilität eine große Rolle.

    Bei Übergabe des IKOM-Award 2020 freut sich SCANLABs Personalleiterin Kathrin Witting über die Auszeichnung: „Trends im Blick zu behalten und immer wieder zu überprüfen, ob wir zukunftsfähig aufgestellt sind, gehört bei uns zum Arbeitsalltag. Wir pflegen eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre und fördern gezielt die Weiterentwicklung jedes Einzelnen. Es macht uns stolz, dass unsere Bestrebungen mit dem IKOM-Award jetzt sichtbar belohnt werden.“

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2024Mon, 17 Aug 2020 14:53:31 +0200Multiphoton: Wechsel in der Geschäftsführung der Multiphoton Optics GmbHhttps://optecnet.de/http:///Würzburg, 13. August 2020 Dr. Boris Neubert und Dr. Benedikt Stender wurden mit Wirkung vom 11.08.2020 als neue Geschäftsführer der Multiphoton Optics GmbH bestellt. Die neue Doppelspitze auf Führungsebene löst damit die Firmenmitbegründerin Dr. Ruth Houbertz ab, die seit 2014 in ihrer Funktion als Geschäftsführerin die Geschicke der Firma leitete und das innovative Hightech-Unternehmen in den letzte Jahren kontinuierlich zu einem global tätigen Lösungsanbieter im Bereich 3D-Lithografie entwickelt hat, dessen interdisziplinäres Expertenteam den weltweiten Industriekunden erstklassige technische Unterstützung bei der Implementierung von 3D-Lithographie in Standard-Fertigungsprozesse bietet: Von der ersten Designidee über Prototyping und Engineering, via Kleinserien bis hin zur industriellen Serienfertigung, mit dem Ziel, sich im industriellen Umfeld als innovativer Lieferant von Anlagentechnologie für die Produktion von Produkten des 21. Jahrhunderts zu etablieren Dr. Houbertz wird dem Unternehmen mit ihrem tiefgreifenden Know-how und ihrer Erfahrung in beratender Funktion auch weiterhin zur Verfügung stehen.
    "Ich danke dem Team von Multiphoton Optics für die hervorragende Unterstützung, die mir in den letzten Jahren geboten wurde, und wünsche weiterhin viel Erfolg", so Ruth Houbertz. Der neuen Geschäftsführung gab sie folgenden Rat mit auf den Weg: "Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren."
    „Wir bedanken uns sehr herzlich bei Ruth Houbertz für die geleistete Pionierarbeit, ihr großes Engagement, ihren unermüdlichen Einsatz für die Multiphoton Optics GmbH und die Zusammenarbeit im Team“, so Dr. Benedikt Stender.
    Gleichsam freuen wir uns, dass wir mit Dr. Boris Neubert und Dr. Benedikt Stender, zwei langjährige Mitarbeiter und damit erfahrene Experten als neue Geschäftsführer der Multiphoton Optics gewinnen konnten. Dr. Boris Neubert verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Business Development und Strategie, Produktmanagement, Vertrieb, Organisation und Finanzen. Seit 2014 Gesellschafter von Multiphoton Optics war er ab 2019 im Unternehmen als COO und CMO für die Geschäftsführung des operativen Geschäfts verantwortlich, einschließlich der Verwaltung und Organisation der gesamten operativen Prozesse, der operativen Dienstleistungen und des Marketings. Dr. Benedikt Stender, seit 2016 als CTO tätig, hat die Optimierung der 2PP Technologie bis hin zur industriellen Marktreife vorangetrieben. Angetrieben durch seine Kundennähe mit dem Ziel, deren Probleme zu lösen, und seinem tiefen technischem Hintergrund in gedruckten Optiken und Elektronik sowie in Quantentechnologien, liegt sein Fokus auf der Erschließung neuer Applikationen und Märkte.
    Mit dieser Neuausrichtung werden im Unternehmen die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Wir sind überzeugt, dass Herr Dr. Boris Neubert und Herr Dr. Benedikt Stender gemeinsam mit dem Team der Multiphoton Optics die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und das Unternehmen weiterentwickeln werden.

    Kontakt:
    Multiphoton Optics GmbH
    Friedrich-Bergius-Ring 15
    D-97076 Würzburg
    E-Mail: press(at)multiphoton.de
    Internet: https://multiphoton.net

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2022Thu, 13 Aug 2020 12:11:20 +0200Hightech Summit Baden-Württemberg in neuem Formathttps://optecnet.de/http:///Am 01. Oktober 2020 findet mit dem Hightech Summit Baden-Württemberg der größte Technologiekongress in Baden-Württemberg des bwcon e.V. statt. Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Partnerschaft mit der Landeskampagne Startup-BW ausgeschrieben, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg getragen wird.Aufgrund der Corona-Pandemie erscheint der Hightech Summit Baden-Württemberg 2020 in komplett neuem Format. Ein hybrides Event an zahlreichen Locations und der Einsatz professioneller Matching- und Streamingtools machen diese Veranstaltung auch in diesem Jahr möglich. Die Veranstaltung bietet Best Practice Beispiele aus dem Bereich Neue Technologien, Entrepreneurship und Technologietransfer aus Baden-Württemberg und darüber hinaus und stellt spannende Leuchtturmprojekte vor. Treten Sie in Kontakt mit Start-Ups und nutzen Sie die Gelegenheit vom einzigartigen Netzwerk bwcons zu profitieren.

    Der diesjährige Hightech Summit steht unter dem Thema „Turning Data into Business“ und trifft damit den Nerv der Zeit. Die Vorträge in den einzelnen  beschäftigen sich mit verschiedenen Anwendungs- und Branchenschwerpunkten, wie beispielsweise „Einsatz von Daten in der Gesundheitsbranche“, „Datenbasierte Wertschöpfung in der Produktion“, „Einsatz Künstlicher Intelligenz“ oder auch „Daten als Infrastruktur für Smart Green Cities“. Erfahren Sie mehr in den Vorträgen unserer hochkarätigen Keynote-Speaker!

    Lokale Anmeldung

    Unter Einhaltung der Covid-19-Hygienevorgaben, wird die Gästeanzahl in den Locations stark limitiert. Sichern Sie sich daher einen Platz an dem Standort Ihrer Wahl: http://hightech-summit.de/standorte/  

    Anmeldung zum Livestream

    Oder verfolgen Sie die zahlreichen Events im Livestream und nutzen Sie die Matchingtools, um sich zu Vernetzen und Auszutauschen: https://events.bwcon.de/events/hightech-summit-2020-livestream/

    Übersicht der Standorte, Themen und Speaker

    Mehr Informationen erhalten Sie: https://hightech-summit.de/

    Technologiekongress und Preisverleihung des CyberOne Hightech Awards BW

    Programm

    11:30 Uhr: Regionale Eröffnung der Standorte

    13:00 Uhr: Start des Livestreams

    14:00 Uhr: Technologievorträge rund um das Thema „Turning Data into Business“

    15:45 Uhr: Speakers Corner | Start-up Pitching

    16:45 Uhr: Transferdoppel – Wie Digitale Transformation ins Unternehmen gebracht wird

    18:00 Uhr: Entrepreneurship – Eine Erfolgsgeschichte aus Baden-Württemberg

    19:00 Uhr: Preisverleihung Hightech Award CyberOne

    20:00 Uhr: Get together

    Bei Rückfragen steht Ihnen das bwcon-Team gerne unter events(at)bwcon.de zur Verfügung.

     

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2020Tue, 11 Aug 2020 10:57:28 +0200Mitglieder von Photonics BW in EU-Projekten aktivhttps://optecnet.de/http:///Die ClusterAgentur Baden-Württemberg untersuchte im Zeitraum von September bis November 2019, welche kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Forschungs- und Entwicklungs- (FuE) Partner, die sich in Cluster-Initiativen oder landesweiten Netzwerken engagieren, am aktuellen Forschungsrahmenprogramm der EU "Horizon 2020" beteiligt sind.Die Studie basiert auf einer Auswertung der CORDIS Datenbank in Bezug auf H2020-Projekte ab dem 1. Januar 2017.

    Zehn Mitglieder von Photonics BW sind an H2020-Projekten zum Thema "Future and Emerging Technologies" beteiligt (Stand: April 2020). Weitere neun Mitglieder sind in anderen H2020-Themen involviert. Die Photonics BW Mitglieder haben seit 2017 insgesamt eine EU-Projektfördersumme von ca. 1,3 Mrd. € erhalten. Die Projektfördersumme für das H2020-Thema „Future and Emerging Technologies“ beträgt ca. 55 Mio.€.

    Im Vergleich zu anderen Cluster-Initiativen und Netzwerken in Baden-Württemberg besitzt Photonics BW mit 19 Mitgliedern die drittmeisten in EU-Projekten aktiven Mitglieder.

    Die Studie der ClusterAgentur verdeutlicht, dass Netzwerke eine sehr gute Möglichkeit sind, Projektpartner zu finden. Photonics BW unterstützt Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern im In- und Ausland.

    Die vollständige Studie ist für Photonics BW Mitglieder im Internen Bereich verfügbar.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2019Tue, 11 Aug 2020 09:42:07 +0200Neue Ausgabe des Magazins "InFocus" von Polytechttps://optecnet.de/http:///Die aktuelle Ausgabe des Magazins "InFocus" von Polytec bietet faszinierende Anwendungsberichte zu den Themengebieten "Optische Messtechnik" und "Charakterisierung von Oberflächen".Die neue Ausgabe taucht in unterschiedliche Anwendungsgebiete optischer Messtechnik ein. Freuen Sie sich auf den neuesten Stand der Oberflächenmesstechnik in der Forensik sowie Medizintechnik und erfahren Sie, wie die Sicherheit im Luft- und Autoverkehr durch optische Messtechnik gesteigert werden kann.
    Die aktuelle Ausgabe von "InFocus" finden Sie hier.

    Polytec ist langjähriges und sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2018Wed, 05 Aug 2020 10:50:27 +0200SWR berichtet über Forschungsprojekt „Komo3D“https://optecnet.de/http:///Kürzlich berichtete der Südwestrundfunk über das Forschungsprojekt „Kontextsensitives mobiles 3D-Multisensorsystem – Komo3D“. Das Forschungsprojekt wird durch die Baden-Württemberg Stiftung finanziert und an der Hochschule Pforzheim, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Hochschule Karlsruhe durchgeführt. Es ist Teil des Forschungsprogramms „Optische 3D-Sensorsysteme für mobile Anwendungen“, welches von Photonics BW als Projektträger begleitet wird.Im Mittelpunkt des Fernsehberichts steht der Prototyp des „intelligenten Rollators“, der mit einem mobilen 3D-Multisensorsystem ausgestattet ist. Er dient als Gehhilfe, die Halt gibt und vorausschauende Orientierung für den jeweiligen Patienten bietet. Dank Künstlicher Intelligenz kann der Rollator sehen, vor Stolperfallen warnen und Unfälle vermeiden. Durch neuartige 3D-Kameras werden Daten zur Erfassung der Umgebung erzeugt. Diese Bilddateien werden vorverarbeitet, fusioniert, analysiert und durch KI-Verfahren klassifiziert.
    Die vollständige Pressemeldung der Hochschule Pforzheim finden Sie hier.

    Im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH bearbeitet Photonics BW als Projektträger die Forschungsprogramme „Optische 3D-Sensorik für mobile Anwendungen“, „Optische Technologien“ und „Photonik, Mikroelektronik, Informationstechnik“. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter photonicsbw.de/leistungen/projekttraegerschaft/.

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    Photonics BWOptecNetProduktneuheitenForschung und Wissenschaft
    news-2017Tue, 04 Aug 2020 16:33:44 +0200SCANLAB: Gut aufgestellt für das vierte Jahrzehnt in der Lasertechnikhttps://optecnet.de/http:///SCANLAB feiert 30-jähriges Firmenjubiläum Puchheim, 04.08.2020 – Die SCANLAB GmbH, OEM-Hersteller von Scan-Systemen zum Führen und Positionieren von Laserstrahlen, begeht ihr 30-jähriges Jubiläum. Für den Anbieter hochwertiger Laser-Technik-Komponenten, der im Großraum München zuhause ist, hat sich seine ‚Ein-Standort-Strategie‘ bewährt. Nach 30 Jahren am Markt kann das Unternehmen, das zu den Pionieren in der Photonik-Branche gehört, auf ein kontinuierliches Wachstum zurückblicken und ist auch für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt. Gegründet im Jahr 1990 hat SCANLAB klein angefangen. In den ersten fünf Jahren war das Unternehmen zur Untermiete in einem Büro in Planegg auf knapp 100 Quadratmetern untergebracht und hatte weniger als zehn Mitarbeiter. Auf der Lasermesse in München im Jahr 1995 wurde erstmals der eigenentwickelte Scan-Kopf, samt elektronischer Ansteuerung, einem breiteren Publikum vorgestellt. Das System weckte großes Interesse, mehrere Bestellungen gingen ein und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Bereits im Jahr 1999 stellte die Firma den 30. Mitarbeiter ein.
    Inzwischen hat sich SCANLAB zu einem Systemanbieter entwickelt, der eine Vielzahl unterschiedlichster Galvanometer-basierter Scan-Lösungen im Programm hat. Die passende Ansteuerelektronik sowie diverse Software-Produkte runden das Angebotsspektrum ab. Das Unternehmen hat weiterhin seine Entwicklung, die Fertigung, den Kunden-Service und weite Teile des Vertriebsteams an einem Standort, in Puchheim bei München, konzentriert. Alle Kompetenzen werden so unter einem Dach gebündelt, die Vorteile davon sind kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten. Die überaus positive wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre gibt dieser Strategie recht. Heute beschäftigt SCANLAB rund 380 Mitarbeiter aus 38 Nationen und beliefert Kunden in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und in Nordamerika.
    Nach seiner persönlichen Einschätzung zur Firmengeschichte gefragt, erklärt der Sprecher der Geschäftsführung, Georg Hofner: „Wir haben immer darauf geachtet, uns flexibel aufzustellen und Veränderungen als Chance zu begreifen. Denn technologischer und gesellschaftlicher Wandel sind Tatsachen. Unternehmen sollten eine gewisse Resilienz aufweisen und möglichst angemessen reagieren. Uns ist das 30 Jahre lang gelungen und wir möchten das gerne fortsetzen.“ so Georg Hofner weiter.
    Die solide Basis und finanzielle Unabhängigkeit des Mittelständlers trägt dazu bei, dass trotz großer Herausforderungen, wie der derzeitigen Covid-19 Pandemie, nur begrenzte Kurskorrekturen notwendig waren. Der einzig wirkliche Wermutstropfen, den die Geschäftsleitung nennt, ist dass das Jubiläum im Jahr 2020 nicht so gefeiert werden kann, wie es dem Anlass gerecht würde.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-2013Mon, 03 Aug 2020 09:23:40 +0200TOPTICA: World Record CEP-Noise https://optecnet.de/http:///Since its first demonstration the frequency comb has evolved into a versatile optical tool. Today, TOPTICA’s Difference Frequency Comb DFC enables applications like high resolution spectroscopy, optical clocks or low-noise microwave generation.20 years ago, John L. Hall (Nobel laureate together with Theodor Hänsch “for their contributions to the development of laser-based precision spectroscopy, including the optical frequency comb technique”) and coworkers published a seminal paper1, in which they first reported on the stabilization of the carrier-envelope phase of the pulses of a femtosecond mode-locked laser.
    With the Difference Frequency Comb DFC, TOPTICA has taken the next step. Using difference-frequency generation (DFG), the carrier-envelope phase is now stabilized for each pulse individually with an intrinsic locking bandwidth identical to the repetition rate of 200 MHz. The result is an unprecedented low level of carrier-envelope phase noise of only 135 mrad integrated from 70 mHz to 40 MHz. The DFG process is key for achieving such high-end performance. It also delivers a new level of robustness, which allows for reliable long-term operation.
    Moreover, the DFC product line offers a very user-friendly control interface and comes in a compact 19-inch format. The unique combination of these properties turn it into the ideal source for the most demanding comb applications no matter if you are a comb expert or if you are discovering the field.

    For more information visit the TOPTICA Difference Frequency Comb webpage

    Kontakt:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhammer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2011Thu, 30 Jul 2020 13:01:17 +0200Zweite Befragung von SPECTARIS und OptecNet Deutschlandhttps://optecnet.de/http:///Die zweite von SPECTARIS und OptecNet Deutschland durchgeführte Befragung der Photonik-Branche während der Corona-Pandemie zeigt, dass die Nachfrage nach Produkten der Photonik-Unternehmen gesunken ist.Viele Unternehmen der Photonikbranche sind Teil von komplexen Wertschöpfungsketten, deren Produkte in Branchen wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie oder dem Gesundheitswesen eingesetzt werden. Aufgeschobene Investitionen in diesen Bereichen führen auch zu Umsatzrückgängen in der Photonik. Eine aktuelle Umfrage unter den Unternehmen, die im Juni von SPECTARIS in Kooperation mit OptecNet Deutschland zu den Auswirkungen der Coronakrise durchgeführt wurde, bestätigt diesen Eindruck. Trotz der in Kraft getretenen Lockerungen geben 56 Prozent der Unternehmen eine deutlich geringere Nachfrage nach ihren Produkten an als vor der Krise. Auch die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als schlecht einstufen, ist mit 68 Prozent nach wie vor hoch (bei der Umfrage im April: 76 %). Anhaltende Konjunkturprogramme wie Kurzarbeitergeld, Steuerstundungen und staatliche Darlehen sind daher wichtig, um die Situation der Photonikunternehmen wieder nachhaltig zu verbessern. 

    82 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass im Vergleich zum Vorjahr ihr Gesamtumsatz 2020 sinkt. Ein Drittel der Befragten berichtet von personellen Engpässen während der Krise und ebenso viele haben als Reaktion auf die neuen Rahmenbedingungen ihre eigenen Investitionen heruntergefahren. Knapp ein Viertel der Firmen (23%) möchte angesichts der aktuellen Herausforderungen ihr Geschäftsmodell anpassen, um neue Märkte oder Kundengruppen zu erschließen. Unterstützung für den verstärkten Ausbau IT-basierter Geschäftsprozesse wird dabei insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen der Photonik-Branche nachgefragt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die wirtschaftliche Lage baldmöglichst entspannt.

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    PhotonicNet GmbHPhotonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2009Tue, 28 Jul 2020 08:12:13 +0200SPIE Photonics West wird verschobenhttps://optecnet.de/http:///Die Photonics West 2021 in San Francisco wurde auf den März verlegt. Der German Pavilion findet somit vom 9. - 11. März 2021 statt.Bitte teilen Sie der Messe Stuttgart schnellstmöglich mit, wenn Sie als Mitaussteller des German Pavilion den neuen Termin nicht wahrnehmen möchten. Melden Sie sich nicht, so stimmen Sie dem neuen Termin zu. Im Falle einer Absage wird Ihre Anzahlung selbstverständlich zurückerstattet. Bitte geben Sie hierfür Ihre Bankverbindung an.

    Aufgrund der Verlegung der Photonics West hat sich die Platzierung des German Pavilion etwas nach hinten verschoben (siehe Flächenplan). Die Messe Stuttgart ist sehr darum bemüht, dass die Aussteller trotzdem weitgehend Ihre bisherigen Positionen behalten können.

     Im Falle einer Absage, weiteren Verschiebung oder Reisebeschränkungen können Sie kostenfrei stornieren.

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-2005Thu, 23 Jul 2020 08:41:25 +0200Nanoscribe eröffnet Microfabrication Experience Center https://optecnet.de/http:///Das neue Microfabrication Experience Center befindet sich im ZEISS Innovation Hub in Karlsruhe und bietet hochmoderne Ausstattung für Machbarkeitstests, Produktdemonstrationen, Schulungen sowie ausreichend Platz für Veranstaltungen bis zu 100 Personen.Im Microfabrication Experience Center werden zahlreiche Inhouse-Schulungen angeboten. Aufgrund der aktuellen Situation bilden Online-Schulungen eine wichtige Ergänzung, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Vor-Ort- und Online-Schulungen bieten eine umfassende Vorbereitung auf die Arbeit mit der Hardware, Software und den Arbeitsabläufen der Nanoscribe 3D-Drucker. Bei maßgeschneiderten virtuellen Kundenbesuchen geben die Nanoscribe-Experten beispielsweise Einblicke in das Produktportfolio und halten Produktvorführungen im Nanocribe Demolab ab, um die Nanoscribe-3D-Drucklösungen näher vorzustellen. In diesem Video können Sie das Microfabrication Experience Center hautnah erleben.

    Die Nanoscribe GmbH ist sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW. Mehr Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter https://www.nanoscribe.com/ . 

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2004Wed, 22 Jul 2020 15:30:35 +0200OptoSigma stellt sich vor – Neues Mitglied bei Bayern Photonicshttps://optecnet.de/http:///OptoSigma, Ihr Anbieter von Dünnschichtbeschichtungen, Optomechaniken, sowie manuellen und motorisierten Positionierungssystemen, ganz nach Ihren persönlichen Ansprüchen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Ihnen die besten Produkte mit der simpelsten Auswahl aus unserem mehr als 15.000 Artikel umfassenden Portfolio anzubieten. Finden Sie das passende Standardprodukt und schonen Sie Ihren Geldbeutel. Unsere Firmengeschichte

    SigmaKoki, unsere japanische Muttergesellschaft, wurde im Jahr 1977 gegründet, wodurch wir und Sie heute von einer fast 40-jährige Expertise in der Herstellung von optischen und optomechanischen Komponenten, für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen profitieren können.
    OptoSigma Europe wurde Anfang 2014 in Frankreich, Les Ullis (bei Paris) gegründet, um unsere Distributoren noch besser unterstützen zu können und den europäischen Partnern näher zu sein. Die diesjährige Eröffnung des deutschsprachigen Büros war der nächste logische Schritt den Service für unsere Kunden noch weiter optimieren zu können.

    Lieferzeiten und Daten auf unserer Webseite

    In unserem französischen Lager halten wir große Warenbestände für Sie, diese können innerhalb von ein bis zwei Tagen bei Ihnen eintreffen. Ware, die aus unserem japanischen Lager versendet wird, erhalten Sie innerhalb von einer Woche, abhängig vom Bestellzeitpunkt sogar noch etwas früher.
    Zudem finden Sie alle technischen Daten und Zeichnungen auf unserer Website und können so ganz einfach prüfen ob die Artikel für Ihre Anwendung geeignet sind. Die zugehörigen DXF- und 3D-Dateien können Sie ganz einfach auf den jeweiligen Produktseiten herunterladen.
    Weitere Daten sind auf Nachfrage, ggf. unter Vereinbarung einer Geheimhaltungsvereinbarung, verfügbar.

    Kundenspezifische Optiken

    Aktuell beziehen sich ca. 50 % unserer Verkäufe auf unsere (kundenspezifischen) Optiken. Ein Grund hierfür ist u.a. die hohe interne Prozesskontrolle, die äußerst detaillierte Anpassungen an Ihre spezifischen Ansprüche und Wünsche ermöglicht. Die Kontrolle des Glaszuschnittes, der Politur, des Beschichtungsdesign, der Beschichtung selbst, bis hin zur Endmontage unter Reinraumbedingungen, mit uns als einzelnen verantwortlichen Partner bietet Ihnen große Vorteile.
    Selbst das Messequipment kann an Ihre individuellen Anforderungen angepasst, und so z.B. Rauigkeitsmessungen, spektrale Daten, oder auch Cavity-Ring-Down-Messungen nach Wunsch mitgeliefert werden. Dieses Gesamtpaket ermöglich Ihnen die komplette Kontrolle Ihres optischen Systems. Besonders in der Luft- und Raumfahrt sind Schock- und thermische Belastungstests erforderlich. Hier stehen wir mit unserer langjährigen Expertise und Referenzprojekten gerne zur Verfügung.

    Fertigungskapazitäten

    OptoSigma/SigmaKoki produziert in sechs Fabriken, die sich primär in Japan, aber auch China und den USA befinden. Unsere hohen Qualitätsansprüche gewährleisten eine enorme Liefertreue und stetige Kundenzufriedenheit. Unsere Fähigkeit, herausfordernden Optiken und Optomechaniken zu meistern, ohne Ihr Budget überzustrapazieren ist unsere Triebfeder. Der Grund für diese große Anpassungsfähigkeit und Flexibilität liegt darin, dass Optosigma gegründet wurde, um die Photonikkomponenten auf Wunsch von Wissenschaftlern und Forschern herzustellen. Das ist unser selbstgesetzter Anspruch, den wir in unserer DNA verinnerlicht haben und jederzeit bestmöglich umsetzen.

    Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte.

    Ihre Ansprechpartner
    Rechts im Bild:
    Herr Axel Haunholter
    +49 151 12301488
    a.haunholter(at)optsigma-europe.com

    Links im Bild:
    Herr Andreas Bichler
    +49 151 12309305
    a.bichler(at)optosigma-europe.com

    Weiter Informationen auf www.OptoSigma.com

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2002Wed, 22 Jul 2020 11:44:29 +0200Polytec prüft verkapselte MEMS als Dienstleistunghttps://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Polytec besitzt eine patentierte Schwingungsmesstechnologie zur Messung von verkapselten MEMS.Polytec bietet eine patentierte Lösung für die Untersuchung der Dynamik von MEMS. Die Charakterisierung mit Lichtquellen im nahinfraroten Bereich erlaubt es, die Kapsel eines solchen MEMS zu durchdringen und zu vermessen, ohne sie öffnen zu müssen. Denn Silizium ist im nahen Infrarotspektrum oberhalb von Wellenlängen von 1050 nm transparent.

    Die auf Infrarot-Interferometern basierende Schwingungsmesstechnologie von Polytec misst auf reales Schwingverhalten, liefert repräsentative Ergebnisse und bietet höchste Datenqualität aufgrund der expliziten Trennung der einzelnen Bauteilschichten (layer) in verkapselten MEMS. Mit den Messdienstleistungen bei Polytec können Kunden die Technologie nutzen, auch wenn sie kein eigenes Messsystem besitzen, und experimentelle Modalanalysen, Machbarkeitsstudien und Beratung in sämtlichen Projektphasen beauftragen.

    Mehr Informationen zum Produkt erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2001Tue, 21 Jul 2020 09:25:34 +0200Call for Papers: electronic displays Conference 2021https://optecnet.de/http:///Die edC 2021 findet vom 3.-4. März 2021 in Nürnberg statt. Damit verbunden ist die Suche nach spannenden Beiträgen zu einer Vielzahl an Themengebieten. Durch die Einreichung von Beiträgen besitzen Sie die Möglichkeit, ein breites Publikum bestehend aus Entscheidungsträgern, Ingenieuren und Industriefachleuten anzusprechen.Die electronic displays Conference (edC) vom 26.-27. Februar 2020 war mit fast 500 Ausstellungsexperten und rund 50 Präsentationen, darunter sieben brandaktuelle Keynotes, ein großer Erfolg.

    Nun steht die edC 2021 bevor, die vom 3.-4. März 2021 in Nürnberg stattfindet. Damit verbunden ist die Suche nach spannenden Beiträgen zu folgenden Themengebieten:

    • Anzeigetechnologien (LCD, OLED, LED, E-Papier, flexible Anzeigen, (Pico)Projektion, neue Technologien wie Mikro-LEDs ...)
    • Display-Anwendungen (E-Signage, Automobil-, Fahrzeug-, Avionik-, Verbraucher-, Industrie-, Informations-, Medizin-, Mobil-, Anforderungen und Lösungen ...)
    • Ansteuerung und Schnittstellen (Display- und Grafikcontroller, Software, FPGA, LVDS, HMDI, eingebettete DISPLAYPORT, SPI-Displays ...)
    • Touchscreens (Techniken, Technologien, Software, Optimierungen, haptisches Feedback, Gesten, berührungslose Annäherung, ...)
    • GUI, HMI (Software, Methoden, Lösungen ...)
    • 3D (3D-Darstellungstechnologien, Reproduktion, Software, Auswertung ...)
    • Messaufgaben (Anzeige- und Bildqualität, Umgebungslicht, Lebensdauer ...)
    • Systemaspekte und Integration von Komponenten (eingebettete Systeme, Mechanik, Lebensdauer, Umgebungsbedingungen ...)
    • Systemaufgaben (Anzeige und Bildqualität, Umgebungslicht, Lebensdauer ...)
    • Display-Baugruppen (Hintergrundbeleuchtung, Oberflächen, Gehäuse, Stromversorgung ...)
    • Lieferkette (Qualitätssicherung, kundenspezifische Displays, Zuverlässigkeit, Logistik, Inspektionsmethoden ...)
    • Marktdaten (Display-Technologien, Trends, Touch, Schnittstellen, Anwendungen ...)
    • NEU: Beleuchtung (Automobil, Spezialanwendungen ...)

    Die edC ist Europas größte Konferenz über elektronische Displays und ihre Anwendungen. Durch die Einreichung von Beiträgen besitzen Sie die Möglichkeit, ein breites Publikum bestehend aus Entscheidungsträgern, Ingenieuren und Industriefachleuten anzusprechen. Ihre Präsentation wird Bestandteil der Konferenzberichte sein.

    Sollte die persönliche Anreise für Sie nicht machbar sein, so ist auch eine Fernpräsentation möglich. 

    Wichtige Fristen:

    • Abstract-Einreichung: 2. Oktober 2020
    • Benachrichtigung der Autoren: Kalenderwoche 42 oder 43
    • Präsentation für die edC-Proceedings: 21. Jan. 2021

    So reichen Sie einen Beitrag ein:

    Bis zum 2. Oktober 2020 haben Sie die Möglichkeit, ein Paper einzureichen. Für die Einreichung sind die Angabe von Kontaktdaten inkl. Biografie/Lebenslauf, eine Kurzzusammenfassung (max. 50 Wörter) und eine längere Zusammenfassung (ca. 500 Wörter) erforderlich.

    Bitte beachten Sie: Die Konferenzsprache ist Englisch. Die ungefähre Redezeit für jeden Redner beträgt 20 Minuten, ausgenommen Keynotes.

    Weitere Informationen über die Einreichung von Beiträgen und das Online-Tool für die Einreichung finden Sie unter www.electronic-displays.de sowie in diesem Flyer. Bei Fragen und weiteren Details wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach (kb(at)displaylabor.de).

    An dieser Stelle möchten wir auf unser neues Weiterbildungsseminar „Messen, Verstehen und Interpretieren: Praktische Lichtmesstechnik und Optische Charakterisierung von Displays“ mit den Dozenten Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach und Prof. Dr. Steffen Reichel aufmerksam machen. Es richtet sich an Ingenieure, Techniker, Projektmanager, Facheinkäufer und Wissenschaftler sowie Führungskräfte, die sich in der Licht- und Displaymesstechnik für verschiedene Anwendungsgebiete weiterqualifizieren möchten. Weitere Informationen finden Sie hier

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-2000Mon, 20 Jul 2020 21:14:00 +0200SDSS enthüllt 11 Milliarden Jahre Ausdehnungsgeschichte unseres Universums https://optecnet.de/http:///Der Sloan Digital Sky Survey (SDSS) veröffentlichte eine umfassende Analyse der größten dreidimensionalen Karte des Universums, die jemals erstellt wurde, und schließt damit die größten Lücken in unserer Erforschung seiner Geschichte. Das Team, an dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik beteiligt sind, erhielt genaue Messungen der Expansionsgeschichte unseres Universums über den bisher größten Abschnitt kosmischer Zeit. 
    "Wir kennen sowohl die frühe Geschichte des Universums als auch seine jüngste Ausdehnungsgeschichte ziemlich gut, aber in den mittleren 11 Milliarden Jahren klafft eine lästige Lücke", sagt der Kosmologe Kyle Dawson von der University of Utah, der Leiter des Teams das die heutigen Ergebnisse bekannt gab. "Fünf Jahre lang haben wir daran gearbeitet, diese Lücke zu füllen, und wir nutzen diese Informationen, um einige der substanziellsten Fortschritte in der Kosmologie des letzten Jahrzehnts zu erzielen."

    Die neuen Ergebnisse stammen aus dem erweiterten Baryon Oscillation Spectroscopic Survey (eBOSS), einer internationalen Zusammenarbeit von mehr als 100 Astrophysikern, einschließlich Forschern am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), der Teil von SDSS ist. Das Herzstück der neuen Ergebnisse sind detaillierte Messungen von mehr als zwei Millionen Galaxien und Quasaren, die 11 Milliarden Jahre kosmischer Zeit abdecken.

    Innerhalb des eBOSS-Teams konzentrierten sich einzelne Gruppen auf verschiedene Aspekte der Analyse, wobei jede dieser Proben eine sorgfältige Analyse erfordert, um Verunreinigungen zu entfernen und die Muster des Universums aufzudecken. Um den Teil der Karte zu erstellen, der sechs Milliarden Jahre zurückreicht, verwendete das Team große, rote Galaxien. Weiter draußen benutzten sie jüngere, blaue Galaxien. Um das Universum vor elf Milliarden Jahren und mehr zu kartographieren, benutzten sie schließlich Quasare, d.h. helle Galaxien, in denen Material aufleuchtet, das auf ein zentrales supermassereiches schwarzes Loch fällt.

    "Quasare stellen eine einzigartige Probe dar, die es uns ermöglicht, die Rotverschiebungslücke zwischen Galaxien und dem Lyman-alpha-Wald bei den höchsten Rotverschiebungen zu überbrücken", sagt Jiamin Hou, Nachwuchsforscherim am MPE, die die Quasar-Analysen im Rahmen von eBOSS leitete. "Mit Galaxien können wir auf die letzten Milliarden Jahre der kosmischen Geschichte zurückblicken, die Quasare führen uns etwa 10 Milliarden Jahre zurück, und schließlich erlauben uns die Lyman-alpha-Galaxien einen Blick zurück in die Zeit, als das Universum weniger als 2 Milliarden Jahre alt war. Studien über den kosmischen Mikrowellenhintergrund reichen dann noch weiter zurück, bis zum frühen Universum, nur 380 000 Jahre nach dem Urknall.

    Die endgültige Karte, die von SDSS nun veröffentlicht wurde, zeigt die Filamente und Hohlräume, die Strukturen im Universum definieren. Ein Merkmal dieser Verteilung, die so genannten "baryonischen akustischen Schwingungen", ist ein sehr subtiles Signal aus den frühen Epochen des Universums, als Schallwellen nach einer Reise von etwa 500 Millionen Lichtjahren "eingefroren" wurden und der Materieverteilung ein Signal einprägten. Dieser Abdruck ist heute in der Verteilung von Galaxien sichtbar, wo es etwas wahrscheinlicher ist, Galaxienpaare zu finden, die durch diesen Maßstab getrennt sind, als in kleineren oder größeren Abständen. Messungen der scheinbaren Größe dieses Maßstabs ermöglichen es den Wissenschaftlern, kosmische Entfernungen mit hoher Präzision zu berechnen.

    Darüber hinaus weisen Galaxien auch eigene Bewegungen auf, die ihre Verteilung in Bezug auf die Sichtlinienrichtung anisotrop erscheinen lassen, ein Effekt, der als "Rotverschiebungsraum-Verzerrung" bekannt ist. Dieses charakteristische anisotrope Muster ermöglichte es dem eBOSS-Team, die Geschwindigkeit zu messen, mit der kosmische Strukturen aufgrund von gravitativen Wechselwirkungen wachsen. "Mit Hilfe von Quasaren können wir die Entfernungsmessung auf etwa 3 Prozent und die Messung der Wachstumsrate des Universums auf 10 Prozent einschränken", sagt Hou.  
    "In unserer Gruppe leisten wir seit fast einem Jahrzehnt einen kontinuierlichen Beitrag zu den Kosmologieprogrammen von SDSS", sagt der Kosmologe Ariel Sánchez, ein leitender Forscher am MPE. "Zusammengenommen erlauben uns diese Studien, die Ausdehnung und das Wachstum der Strukturgeschichten unseres Universums über einen Bereich kosmischer Zeit zu rekonstruieren, der etwa 90% seines Alters abdeckt." In Kombination mit zusätzlichen Informationen aus dem kosmischen Mikrowellenhintergrund und Supernovae ermöglicht dies den Wissenschaftlern, mehrere Schlüsselparameter unseres Universums mit einer Genauigkeit von mehr als einem Prozent zu bestimmen.

    Die kosmische Geschichte aus diesen Daten zeigt, dass die Ausdehnung des Universums vor etwa sechs Milliarden Jahren anfing sich zu beschleunigen, und seitdem immer schneller und schneller geworden ist. Diese beschleunigte Expansion scheint auf eine mysteriöse unsichtbare Komponente des Universums namens "dunkle Energie" zu deuten, die mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie übereinstimmt, aber mit unserem heutigen Verständnis der Teilchenphysik nur schwer vereinbar ist.

    Insgesamt hat das eBOSS-Team die Ergebnisse von mehr als 20 wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht. Diese Arbeiten beschreiben auf mehr als 500 Seiten die Analysen des Teams zu den neuesten eBOSS-Daten und markieren den Abschluss der wichtigsten Ziele des Projekts.

    In den nächsten Jahren werden MPE-Wissenschaftler die SDSS-Daten zudem dafür verwenden, die großräumige Struktur des Universums noch genauer zu kartographieren und kosmologische Parameter einzuschränken, indem sie die Galaxienhaufen und AGN, die vom eROSITA-Röntgenteleskop (https://www.mpe.mpg.de/eROSITA) gefunden werden, genauer unter die Lupe nehmen.

    MPE Webseite: http://www.mpe.mpg.de/7474907/news20200720

    Kontakt:

    Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics
    Dr. Ariel Sánchez

    Email: arielsan(at)mpe.mpg.de

    oder

     

    Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics
    Jiamin Hou
    Email jiamin.hou(at)mpe.mpg.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1999Wed, 15 Jul 2020 17:02:02 +0200Virtuelles Treffen der AG Optische Messtechnikhttps://optecnet.de/http:///Am 15. Juli 2020 fand das erste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaften Optische Messtechnik und Lasermaterialbearbeitung von Photonics BW sowie der Arbeitsgruppe Laser und Messtechnik-Interessenten von bayern photonics statt.Rund 20 Teilnehmer trafen sich zum gemeinsamen Austausch und ließen sich von den folgenden Fachvorträgen inspirieren:

    • Fachvortrag: „Typerkennung/Sortierung und 3D-Prüfung additiv gefertigter Bauteile im freien Fall“
      Dr. Daniel Carl, Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik
    • Fachvortrag: „Hochgeschwindigkeitsdiagnostik des additiven Fertigungsprozesses von Aluminiumteilen“
      M.Sc. Artur Leis, Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart

    Das anschließende Lösungsforum mit Impulsvorträgen bot den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit, eigene Herausforderungen und Probleme zu präsentieren und mit den anderen Teilnehmern zu diskutieren. Eine weitere Möglichkeit zum Austausch in kleinerer Runde stellten die "virtuellen Kaffeetische" dar.

    Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass das Format auch langfristig eine sehr gute Ergänzung zu den persönlichen Treffen bietet.

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1996Mon, 13 Jul 2020 09:14:04 +0200Virtuelles Treffen der AG Beleuchtunghttps://optecnet.de/http:///Am 10. Juli kam die Arbeitsgruppe Beleuchtung der regionalen Innovationsnetze Photonics BW und bayern photonics zu einem virtuellen Treffen zusammen.Rund 20 Experten ließen sich von folgenden Fachvorträgen inspirieren und nutzten die Möglichkeit zum Austausch:

    • Advanced methods for safe visualization on automotive displays
      Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach, Hochschule Pforzheim
      Benjamin Axmann, Mercedes-Benz AG

    • Erzeugung einer schmalen spektral modulierten Lichtlinie für ein APICBEAM-Display
      Dr. Sascha Grusche, APICBEAM

    Ein zusätzliches Highlight stellte das anschließende Lösungsforum dar, bei dem die Teilnehmer aktuelle Herausforderungen oder Lösungen vorstellten und mit den anderen Teilnehmern diskutierten. Ein Austausch in kleinerer Runde ermöglichten anschließend sogenannte virtuelle Kaffeetische.

    Die Rückmeldungen verdeutlichen, dass die Teilnehmer das Online-Format als sehr gute Kommunikations- und Netzwerkmöglichkeit empfinden und auch langfristig für die Netzwerkarbeit nutzen möchten.

     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1995Thu, 09 Jul 2020 16:54:15 +0200Quantum Future Award 2020https://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt im Rahmen der Quantum Future-Nachwuchsinitiative den Quantum Future Award für herausragende und innovative wissenschaftliche Arbeiten mit deutlichem Anwendungsbezug auf dem Gebiet der Quantentechnologien.Der Studienpreis wird dabei für besonders erfolgreiche Masterarbeiten und Promotionsarbeiten vergeben. Bewertet werden Arbeiten aus allen Bereichen der Natur­, Ingenieur- und Informationswissenschaften zur technischen Nutzung kontrollierter Quantenzustände (sogenannte Quantentechnologien der zweiten Generation), die in den letzten vier Jahren abgeschlossen wurden.

    Die Erst- und Zweitplatzierten beider Kategorien (Master- und Promotionsarbeiten) erhalten Studienreisen im Wert von 6.000 Euro (1. Platz) bzw. 4.000 Euro (2. Platz). Die Preisverleihung findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Quantum Future Academy 2020 am 6. November 2020 in Berlin statt.

    Mehr Informationen zum Quantum Future Award erhalten Sie in diesem Flyer.

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    Photonics BWOptecNetPreise und Auszeichungen
    news-1994Wed, 08 Jul 2020 18:00:14 +0200VISION 2020 kann nicht stattfindenhttps://optecnet.de/http:///Aufgrund der aktuellen Situation musste die VISION 2020 leider abgesagt werden. Im Rahmen einer Branchenbefragung sollen nun Erkenntnisse zu neuen Formaten gewonnen sowie ein Termin für die nächste VISION abgeleitet werden.In den vergangenen Wochen stand die Messe Stuttgart im intensiven Austausch mit den Ausstellern der VISION. „In den geführten Gesprächen zeigte sich, dass insbesondere durch die hohe Internationalität in Kombination mit den anhaltenden Reisebeschränkungen die VISION in diesem Jahr nicht in der gewohnten Qualität umgesetzt werden kann“, berichtet Florian Niethammer, Projektleiter der VISION. „Im Schulterschluss mit unseren Ausstellern, die von ihrer Messeteilnahme zurückgetreten sind und unserem ideellen Träger, dem VDMA Machine Vision, haben wir daher heute alle Messebeteiligten darüber informiert, dass die VISION, die Weltleitmesse für Bildverarbeitung, in diesem Jahr nicht stattfindet“, ergänzt Niethammer. 

    Um noch enger an den Bedürfnissen der Branche zu agieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten, wurde darüber hinaus eine Umfrage gestartet. Ziel für das Team sei es, aus den Ergebnissen der Befragung sinnvolle Formate zu entwickeln und zeitnah den Termin der nächsten VISION bekanntgeben zu können. 

    Die VISION bildet als Fachmesse das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie ab. Neben hochkarätigen Ausstellern aus der ganzen Welt überzeugt sie durch ihr abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.vision-messe.de

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-1993Wed, 08 Jul 2020 17:37:56 +0200BMWi-Bekanntmachung: Digital jetzt - Investitionsförderung für KMUhttps://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte insbesondere kleine und mittlere Unternehmen für die Chancen der Digitalisierung sensibilisieren und bei Investitionen in Digitalisierungsvorhaben unterstützen. Das neue Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ unterstützt KMU finanziell durch Zuschüsse bei Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu Digitalthemen.

    Ziele des Förderprogramms "Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU" sind:

    Anregung der KMU und des Handwerks zu mehr Investitionen in den Bereichen digitale Technologien und Know-how.

    • Branchenübergreifende Förderung von Digitalisierungsvorhaben bei KMU und Handwerk.
    • Verbesserung der Digitalisierung der Geschäftsprozesse der geförderten Unternehmen.
    • Verbesserte Nutzung der Chancen digitaler Geschäftsmodelle für die geförderten Unternehmen.
    • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der geförderten Unternehmen durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle.
    • Befähigung der Mitarbeiter der geförderten Unternehmen, selbstständig die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und neue Investitionen in die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle im Unternehmen anzustoßen.
    • Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit in den geförderten Unternehmen.
    • Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen.

    Damit werden Kohärenz und Konsistenz der Digitalisierungsförderung für KMU durch das BMWi sichergestellt. Das Förderprogramm "Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU" soll wesentlich zum Gelingen der digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft und insbesondere des Mittelstands beitragen.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-1992Wed, 08 Jul 2020 17:29:57 +0200BMBF-Ausschreibung: Erzeugung von synthetischen Daten für KIhttps://optecnet.de/http:///Mit der vorliegenden Richtlinie wird das BMBF interdisziplinäre ­Vorhaben fördern, die die Verbesserung von Methoden und (Simulations-)Modellen oder die grundlagenorientierte Entwicklung neuer Methoden zur Erzeugung von realistischen und möglichst allgemein verwendbaren Datensätzen für relevante Anwendungsgebiete, die für die Erzeugung und Validierung von KI-Modellen genutzt werden können, zum Ziel haben. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Anonymisierung gegebener personen­bezogener Datenbestände. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Vorteil beider Parteien verstärkt werden.

    Grundsätzlich sind vier Arten von Projekten möglich, die auch kombiniert werden können:

    • Grundlagenorientierte, interdisziplinäre Projekte, die durch eine Zusammenarbeit vor allem der Fachgebiete Physik, Mathematik und Informatik insbesondere im Bereich numerischer und statistischer Modelle zustande kommen. Hiermit sind explizit Projekte gemeint, die sich auch mit neuen Herangehensweisen beschäftigen, ohne auf bisherige Methoden oder Tools zurückzugreifen.
    • Methodenentwicklungsprojekte, die sich mit der essentiellen Weiterentwicklung schon bestehender Ideen beschäftigen. Hierbei sollen Projekte im Fokus stehen, die Methoden entscheidend verbessern oder durch neue Verfahren erweitern.
    • Werkzeugentwicklungsprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Werkzeugen für die Datenerzeugung beschäftigen. Damit sind allerdings keine reinen statistischen Werkzeuge gemeint, sondern intelligente Tools mit neuen Kenngrößen, die Daten in ausreichender Güte und Repräsentativität erzeugen.
    • Validierungswerkzeugprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Validierung der datenbasierten KI-Modelle (Benchmarking) beschäftigen. Die Ergebnisse der Validierungswerkzeugprojekte sollen nach Möglichkeit einfach auf verschiedene Domänen übertragbar sein.

    In der Fördermaßnahme wird die Durchführung von FuE-Vorhaben gefördert, die Bezüge zu einem oder mehreren der folgenden Themen aufweisen:

    • Datensynthetisierung: Techniken zur Erzeugung synthetischer Daten aus Simulations- oder Repräsentations­modellen. Hierbei geht es um grundlegende Methoden der Mathematik und Physik zur Entwicklung von Modellen einschließlich der Software-Entwicklung auf entsprechenden Simulationssystemen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Algorithmen. Methoden, die High Performance Computing (HPC) benötigen, sind nicht Gegenstand der Förderung.
    • Statistische Methoden: Innovative Methoden und robuste, alltagstaugliche Techniken und Werkzeuge zur Analyse der erzeugten Daten. Diese müssen ein Mindestmaß an Qualität und Heterogenität aufweisen. Idealerweise sollten diese Kriterien in die Simulationsmodelle integriert werden. Aufgrund der Komplexität solcher Modelle müssen entsprechende Methoden noch entwickelt werden.
    • Kenngrößen zur Messung von Eignung, Güte oder Bias-Freiheit der Daten: Innovative Methoden zur Klassifikation von Daten. Adressierbar sind hier Ansätze, die neue Kenngrößen einführen, um die Eignung, den Bias oder die Güte von Daten zu messen. Hierbei sind unter Umständen neue Techniken notwendig, die über die üblichen statistischen Kenngrößen hinausgehen.
    • Sichere Anonymisierung bestehender Datensätze: Die Anonymisierung von Datensätzen soll verhindern, dass ­natürliche Personen, deren Daten in den Datensätzen enthalten sind, identifiziert werden können. Im Rahmen der Bekanntmachung sollen einfach anzuwendende Methoden und Werkzeuge entwickelt werden, die eine sichere Anonymisierung bestehender Datensätze garantieren, ohne die für die Modellbildung relevanten Eigenschaften im Datensatz zu beeinflussen. Weiterhin sollen diese Werkzeuge/Methoden das Maß der Sicherheit beschreibbar bzw. messbar machen können.

    Die Realisierbarkeit jeder Idee soll in einer Anwendung, beispielsweise aus dem industriellen Umfeld, demonstriert werden. Eine konkrete industrielle Anwendung soll aber nicht der alleinige Treiber des Projektes sein. Die Neuentwicklung von ausschließlich innerbetrieblich genutzten Basiskomponenten ist grundsätzlich nicht Gegenstand der Förderung.

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 15. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. 

    Weitere Infos finden Sie unter  https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3068.html 

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-1991Wed, 08 Jul 2020 16:02:25 +0200Ultraschall-Sonotroden auf dem Prüfstandhttps://optecnet.de/http:///Während Ärzte und medizinisches Personal alles tun, um COVID-19-Patienten bestmöglich zu behandeln, steht die Industrie vor nie dagewesenen Herausforderungen. Polytec, langjähriges Mitglied von Photonics BW, liefert mit seiner optischen Messtechnik die entscheidende Basis für die Ultraschallschweiß- und Fügetechnik.Während einige zu Hause Masken selbst nähen, ist die industrielle Massenproduktion wirksamer medizinischer Schutzmasken ohne Ultraschallschweißverfahren mittlerweile undenkbar. Gleiches gilt für die sterile Verpackung von medizinischen Werkzeugen und Viren-Test-Kits.

    Bei Ultraschall-Fügeverfahren werden durch Sonotroden eingebrachte Schwingungen im Ultraschall-Bereich eingesetzt, um die verschiedenen Schichten der Schutzmaske zu erhitzen und sie fest miteinander zu verbinden. Entwickler verwenden die Schwingungsmessdaten der flächenhaften sowie Einpunkt-Laser-DopplerVibrometer (LDV), um die effektivste Art zu erforschen, die Energie effizient in das Material einzubringen, und um die eingehenden Finite-Elemente-Simulationsmodelle zu validieren. Laservibrometer sind für diese Aufgabe perfekt geeignet: Sie messen problemlos und berührungsfrei selbst im hohen Frequenzbereich und erfassen das Schwingverhalten hochpräzise. Der winzige Lasermessfleck reicht bis nahe an die Verbindungszone, zeigt die effektive Amplitude und ermöglicht so das Feintuning im Herstellungsprozess.

    Sehen Sie in diesem eindrucksvollen Video, wie Scanning Laservibrometer eine zuverlässige und profunde Analyse an Ultraschallinstrumenten ermöglichen. Weitere Anwendungen finden Sie hier

     

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-1990Wed, 08 Jul 2020 11:18:21 +0200OptecNet Deutschland e.V. unterstützt Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2020https://optecnet.de/http:///Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis prämiert herausragende Entwicklungen im Bereich der Optischen Technologien und unterstützt deren Umsetzung in neue Produkte oder Verfahren.Der renommierte Preis wird von der Firma Stöbich Brandschutz alle zwei Jahre unter einem besonderen Schwerpunktthema der Optischen Technologien an deutsche Wissenschaftler oder Forschungsgruppen vergeben. Der thematische Schwerpunkt dieses Jahr lautet „Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz“. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Ausschreibung und Verleihung werden von der PhotonicNet GmbH, dem Fraunhofer HHI sowie der TU Clausthal organisiert.

    Um die Bedeutung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises weiter zu erhöhen, wird OptecNet Deutschland die diesjährige Ausschreibung und Preisverleihung durch eine bundesweite Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Zudem wurde der Vorstandsvorsitzende, Thomas Bauer, in die Jury berufen. Da die Nachwuchsförderung eine wichtige Aufgabe von OptecNet Deutschland darstellt, wird OptecNet Deutschland zugleich als Schirmherr für den diesjährigen Posterwettbewerb, der sich an den Wissenschaftsnachwuchs wendet, auftreten. Mit 1.000 Euro werden besondere Forschungsleistungen von Hochschulabsolventen im Themenfeld Optische Technologien ausgezeichnet. Dank der Unterstützung von OptecNet Deutschland ist der Posterwettbewerb erstmalig bundesweit ausgeschrieben.

    Alle weiteren Informationen zur aktuellen Ausschreibung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises sowie zum Posterwettbewerb finden Sie auf der offiziellen Website.

    Pressekontakt
    PhotonicNet GmbH
    Garbsener Landstraße 10
    30419 Hannover
    Telefon: 0511 277 1643
    E-Mail: info(at)photonicnet.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1988Thu, 02 Jul 2020 17:35:49 +0200Virtuelles Treffen der AG Laserhttps://optecnet.de/http:///Am 2. Juli fand die erste gemeinsame virtuelle AG-Sitzung zur Lasertechnik der beiden regionalen Innovationsnetze bayern photonics und Photonics BW statt.Über 30 Experten der Lasertechnik aus dem süddeutschen Raum folgten den Fachvorträgen und nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Die folgenden Fachvorträge wurden präsentiert und anschließend diskutiert:

    • Intelligente Prozessbeobachtung in der Lasermaterialbearbeitung
      Pablo Dilger, FAU Erlangen, Lehrstuhl für Photonische Technologien
    • Künstliche Intelligenz in der Lasertechnik: Anwendungsbeispiele aus der Praxis und Potenziale für die Zukunft
      Christian Stadter; TU München, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb)

    Zusätzlich bereicherte Dr. Carl Basler vom Fraunhofer IPM im „Lösungsforum“ das Spektrum um eine kurze Information zur „Schichtdickenmessung mit Material-Bearbeitungslasern: Laser-induzierte Plasmaspektroskopie in der Anwendung“.

    Erste Rückmeldungen und Anmeldungen zu den nächsten virtuellen AG-Treffen verdeutlichen, dass das virtuelle Format die klassische Netzwerkarbeit bereichern kann.

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1986Wed, 01 Jul 2020 13:09:35 +0200Vielseitig einsetzbares LED-Bestrahlungssystem – von der Desinfektion bis zu medizinischen Behandlungenhttps://optecnet.de/http:///Mit UV-LEDs ausgestattet kann das System Keime auf Oberflächen wie Handy-Displays beseitigen. Auch LEDs, die das optimale Emissionsspektrum zum Aushärten von Polymeren oder für medizinische Behandlungen liefern, lassen sich einbauen – sogar mehrere Wellenlängen in einem Gerät sind möglich. Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und seine Ausgründung UVphotonics NT GmbH haben ein vielfältig einsetzbares, betriebsfertiges Bestrahlungssystem zur Behandlung von Oberflächen konzipiert und entwickelt. Das kompakte, modular aufgebaute System aus Berlin kann flexibel sowohl mit selbst entwickelten UV-LEDs als auch mit kommerziell erhältlichen Leuchtdioden bestückt werden, die im ultravioletten (UV), sichtbaren oder infraroten Spektralbereich abstrahlen. Es lässt sich somit flexibel an das gewünschte Emissionsspektrum anpassen.

    Zu Desinfektionszwecken kann es mit selbst entwickelten LEDs, die bei 265 nm emittieren, ausgestattet werden. So können Keime auf Oberflächen beseitigt werden – auf persönlichen Gegenständen wie Mobiltelefonen oder wiederverwendbaren Masken ebenso wie auf Speisekarten in Restaurants. Auch im professionellen Bereich kann das System genutzt werden, zum Beispiel in Kliniken und Labors im Gesundheitswesen. Das integrierte Beleuchtungsmodul enthält 16 UV-LEDs, die auf einer Fläche von 80 mm x 80 mm verteilt sind. Die LEDs liefern eine Intensität >5 mW/cm2. Damit erreicht das Bestrahlungssystem die von den Centers for Disease Control and Prevention des US-Gesundheitsministeriums empfohlene minimale UV-Dosis von 500 mJ/cm2 in weniger als zwei Minuten. Ein integrierter Timer sorgt für die korrekte Dosierung.

    Flexible und erweiterbare Plug-and-Play-Lösung

    Das Modul kann bis zu vier verschiedene Wellenlängen separat steuern, was bei medizinischen Anwendungen und Heilverfahren äußerst vorteilhaft sein kann. Um größere Flächen abzudecken, können die modularen Segmente kabellos mechanisch und elektrisch miteinander verbunden werden. Das System ist sowohl als eindimensionales als auch zweidimensionales Array flexibel erweiterbar. Auch individuell geformte Arrays sind möglich, die in verschiedenste Desinfektionssysteme integriert werden können. Das Gesamtsystem ist eine Plug-and-Play-Lösung, die computergesteuert oder als Stand-Alone-System mit konstanter Leistung betrieben werden kann. Sogar die Programmierung komplexer zeitlicher Muster ist möglich.

     

    Über das FBH
    Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 315 Personen und hat einen Etat von 40,4 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V., ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«. www.fbh-berlin.de   

    Über UVphotonics
    Die UVphotonics NT GmbH bietet seit 2015 anpassbare UV-LEDs für den B2B-Markt an. Das Produktportfolio umfasst Einzelchips und vollgehäuste LEDs im UVB- und UVC-Spektralbereich. Das fundierte technologische Know-how des UVphotonics-Teams gewährleistet, dass die LEDs auf spezielle Anforderungen hinsichtlich Emissionswellenlängen, Emissionseigenschaften, Leistungsbereiche oder Chip-Layouts zugeschnitten sind. Zusätzlich bietet UVphotonics Beratung bei der Integration von UV-LEDs in Applikationssysteme. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und der Technischen Universität Berlin. Die enge Zusammenarbeit mit diesen führenden Forschungsinstituten sorgt für State-of-the-Art-Ergebnisse. www.uvphotonics.de

     

    Kontakt:
    Gisela Gurr
    M.A. Communications Manager  
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin  
    Tel.       030.6392-2626
    Fax       030.6392-2602  
    E-Mail   gisela.gurr(at)fbh-berlin.de
    Web     www.fbh-berlin.de
    Twitter  twitter.com/FBH_News

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1984Tue, 30 Jun 2020 11:27:27 +0200Engineering Conference von Photonics Israel https://optecnet.de/http:///Vom 5. - 6. Juli 2020 bietet Photonics Israel unterschiedliche Webinare rund um Mikroskopie, Laserschweißen und Integrierte Schaltungen an.Veranstaltet wird diese vielfältige Reihe an Webinaren von Photonics Israel und der Association of Engineers and Architects in Israel (AEAI).
    Auf Webinare zu folgenden Themen dürfen Sie sich freuen:

    • Optical super-resolved microscopy am 5. Juli ab 15.00 Uhr (deutscher Zeit)
      Prof. Steve Lipson
    • Advanced Laser Welding With Dynamic Beam am 5. Juli ab 17.30 Uhr (deutscher Zeit)
      Dr. Eyal Shekel
    • Terahertz Time-Domain Spectroscopy am 6. Juli ab 13 Uhr (deutscher Zeit)
      Enrico Dardanis M.Sc. und Dr. Milan Oeri
    • Photonic Integrated cirquits at Fraunhofer HHI: aplications, opportunities and fabrication am 6. Juli ab 15 Uhr (deutscher Zeit)
      Dr. David Felipe Mesquida und Dr. Moritz Baier
    • Online Optical Design & A Ray Optics Simulation Software Tool am 6. Juli ab 17.30 Uhr (deutscher Zeit)
      Gil Noy

    Alle Webinare sind kostenlos und dauern etwa eine Stunde. Eine Vorregistrierung ist erforderlich.

    Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Online-Anmeldeformular.

    Photonics BW pflegt den kontinuierlichen Austausch mit Photonics Israel und war im Rahmen einer deutschen Gemeinschaftspräsenz auf der „OASIS 2019 – International Conference and Exhibition on Optics and Electro Optics" vertreten. Wenden Sie sich bei der Suche nach einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung in der hochinnovativen israelischen Photonik-Branche gerne an uns.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-1983Tue, 30 Jun 2020 08:26:56 +0200German Pavilion auf der Photonics West 2021https://optecnet.de/http:///Im Rahmen der SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wird vom 26.-28. Januar 2021 wieder ein deutscher Gemeinschaftspavillon angeboten. Werden Sie Teil der Messe und melden Sie sich bis zum 9. Juli 2020 als Mitaussteller an.Auf Initiative des Fachverbandes SPECTARIS und mit Unterstützung von OptecNet Deutschland e. V. ist die SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wieder fester Bestandteil im Auslandsmesseprogramm des Bundes.

    Die Teilnahme am German Pavilion bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

    • Sehr günstige Teilnahmekonditionen
    • Repräsentativer Messestand mit exponierter Platzierung
    • Umfassende Betreuung vor und während der Veranstaltung
    • Erwähnung im Internet und Ausstellerflyer

    Wir laden Sie herzlich dazu ein, als Aussteller im Rahmen des German Pavilion mitzuwirken. Übersenden Sie die Teilnahmeunterlagen bitte bis spätestens 9. Juli 2020.

    Hier erhalten Sie alle Informationen über die Photonics West 2021 und den deutschen Gemeinschaftsstand

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNews
    news-1981Mon, 29 Jun 2020 08:07:21 +020020. informatica feminale Baden-Württemberghttps://optecnet.de/http:///Für die 20. informatica feminale Baden-Württemberg vom 22.-26. September 2020 an der Hochschule Furtwangen sind Studentinnen, IT-lerinnen und interessierte Frauen herzlich dazu aufgerufen, sich für die Seminare und Workshops zu Fachthemen und Social Skills anzumelden.Die informatica feminale Baden-Württemberg (ifbw) ist eine Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen des Fachgebiets Informatik und verwandter Fachrichtungen. Die Sommerhochschule ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Das Netzwerk F.I.T. organisiert hierbei die Ausrichtung als Projektträger. Das Projekt ist Teil der Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung".

    Für die 20. informatica feminale Baden-Württemberg vom 22.-26. September 2020 an der Hochschule Furtwangen sind Studentinnen, IT-lerinnen und interessierte Frauen herzlich dazu aufgerufen, sich für die Seminare und Workshops zu Fachthemen und Social Skills anzumelden. Für Studentinnen kostet ein Halbwochenkurs nur 40€ inklusive Verpflegung in der Veranstaltungscafeteria und es können ECTS erarbeitet werden.


    Weitere Informationen, die Kursübersicht und Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 28. Juli 2020.

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-1980Thu, 25 Jun 2020 12:05:34 +0200VI Systems announces the grant of US Patent on micropillar laserhttps://optecnet.de/http:///The US patent office granted the patent with the number US-10,651,628 to VI Systems. The patent addresses semiconductor optoelectronic devices using a micropillar structure and is applicable to the next generation high speed vertical cavity surface emitting laser (VCSEL) for optical data transmission. The patent US-10,561,628 addresses a semiconductor micro device comprising of at least one cavity and one multilayer interference reflector. The device represents a micrometer-scale pillar with an arbitrary shape of the cross section and enables operation at low resistance and ultra-low capacitance. The technology can be applied to vertical cavity surface emitting lasers (VCSEL) and VCSEL arrays to further advance the modulation speed for short reach optical data communication at very high data rates.  

    VCSEL chips are low-cost, energy efficient devices, which provide high-performance in a wide range of applications from data communication to 3D sensing. The patented micropillar structure significantly improves the performance and reliability in consumer and industrial applications.  

    The grant of the patent provides further recognition of the quality of the innovation being carried out by VI Systems’ team.  

     

    About VI Systems GmbH

    VI Systems GmbH, based in Berlin, Germany, is a fabless developer and manufacturer of components for optical communication. More information on VI Systems is available at www.v-i-systems.com

     

    Press Contact:
    George Schaefer
    VI Systems GmbH
    Hardenbergstrasse 7
    10623 Berlin, Germany
    phone: +49 30 30 831 43 41
    fax:    +49 30 30 831 43 59
    email:  George.Schaefer(at)v-i-systems.com

     

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1975Mon, 22 Jun 2020 11:59:56 +0200Laser Components: Leistungsstarke Desinfektionhttps://optecnet.de/http:///Mit dem UVC-Strahler von Bolb bietet LASER COMPONENTS jetzt auch eine vollständige, sofort einsetzbare Strahlungseinheit zur Desinfektion von Oberflächen. Das Gerät ist ungefähr so groß wie ein Handscheinwerfer und verfügt mit 2,0 WOpt UVC Leistung über die geballte Kraft von 25 Germicidal LEDs. Ein Reflektor rund um die UV-Quelle sorgt für einen Abstrahlwinkel von 55°.Die Desinfektionsleistung wurde in mehreren Studien nachgewiesen. Zum Beispiel erzielte das Guangzhou Institute of Microbiology bei einem Abstand von einem Meter und einer Bestrahlungsdauer von 60 Sekunden für den humanen Coronavirus hCoV-229E einen Reduktionsfaktor von Log4 (99,99%). Dieser Wert kann von Erreger zu Erreger stark schwanken.

    Der Blazar-Strahler ist einsatzbereit, sobald er an das Stromnetz angeschlossen ist, und leicht zu bedienen: Alle wichtigen Faktoren wie Bestrahlungsdauer, Intervall und Wiederholungsrate können über Knöpfe auf der Rückseite eingestellt werden. Da die Strahlung nach vorne austritt und durch den Reflektor eng gefasst wird, besteht für den hinter dem Gerät stehenden Bediener keine Gefahr durch die UVC-Strahlung.

    » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1974Mon, 22 Jun 2020 10:17:50 +0200MPE: Vom Labor in den Weltraum: Neues organisches Molekül in einer interstellaren Molekülwolke entdeckthttps://optecnet.de/http:///Laborexperimente am Zentrum für Astrochemische Studien (CAS) des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) in München führten zusammen mit astronomischen Beobachtungen des Italienischen Nationalen Instituts für Astrophysik (INAF) zur Identifizierung eines neuen Moleküls in der Molekülwolke G+0.693-0.027 in der Nähe des galaktischen Zentrums. Das neu entdeckte Molekül heißt Propargylimin: Nach Meinung der Experten könnte diese chemische Spezies eine fundamentale Rolle bei der Bildung von Aminosäuren spielen, die zu den wichtigsten Bestandteilen des Lebens, wie wir es kennen, gehören.

    Propargylimin hat die chemische Formel HCCCHNH und ist eine instabile Verbindung. Es ist sehr schwierig, es unter den normalen Bedingungen der Erdatmosphäre zu isolieren; bei den für das interstellare Medium typischen niedrigen Dichten und Temperaturen fühlt es sich aber wohl. Luca Bizzocchi, der Hauptautor der Studie, der die Molekülspektroskopie am MPE untersucht hat, erklärte: "Die Besonderheit dieser chemischen Spezies liegt in ihrer Kohlenstoff-Stickstoff-Doppelbindung, die ihr eine hohe Reaktivität verleiht. Mit dieser Doppelbindung ist es ein grundlegender Bestandteil der chemischen Ketten, die von den einfachsten und am häufigsten im Weltraum vorkommenden Molekülen mit Kohlenstoff und Stickstoff - zum Beispiel Formaldehyd (H2CO) oder Ammoniak (NH3) - zu den komplexeren Aminosäuren, den Grundbausteinen der terrestrischen Biologie, führen".

    Jedes Molekül absorbiert und emittiert Strahlung bei bestimmten Wellenlängen, wodurch ein Muster entsteht, das es eindeutig beschreibt, wie der menschliche Fingerabdruck. Mit dem Ziel, das Vorhandensein von Propargylimin im Weltraum nachzuweisen, wurde in den Max-Planck-Laboratorien eine spektroskopische Analyse durchgeführt, um das "Identikit" des Moleküls zu erstellen.

    "Wenn ein Molekül im interstellaren Medium rotiert, sendet es Photonen mit sehr präzisen Frequenzen aus. Diese Informationen, kombiniert mit Daten von Radioteleskopen, erlauben uns herauszufinden, ob ein Molekül in den Molekülwolken, wo Sterne und Planeten entstehen, tatsächlich vorhanden ist", fährt Bizzocchi fort.

    In diesem Fall wurden die Labordaten mit den Ergebnissen von Beobachtungen verglichen, die am 30-m-Radioteleskop in der Sierra Nevada, Spanien, gemacht wurden. "Unser Molekül war schon da", sagte Víctor M. Rivilla M., Marie Skłodowska-Curie-Forschungsstipendiat am INAF Florenz, der die Beobachtungen des INAF leitete, die zur Bestätigung von Propargylimin in der G+0.693-0.027-Umgebung führten. "Es lag in unseren Daten der Molekülwolke, aber wir konnten es nicht identifizieren, ohne seine genaue Spektroskopie zu kennen, d.h. die vollständige Beschreibung seines Emissionsfrequenzmusters. Sobald wir das bekamen, stellten wir dank der Messungen im Labor fest, dass Propargylimin zweifellos vorhanden war und darauf wartete, dass es jemand erkannte."

    Tatsächlich nehmen Moleküle mit einer solchen Kohlenstoff-Stickstoff-Doppelbindung an der so genannten Strecker-Synthese teil, einem chemischen Verfahren, das zur Synthese von Aminosäuren im Labor weit verbreitet ist. Unter günstigen Bedingungen dürften ähnliche Reaktionen auch in einer Reihe extraterrestrischer Umgebungen wie dem gefrorenen Mantel um interstellaren Staub oder an der Oberfläche von Asteroiden auftreten, wie die jüngste Entdeckung von Glycin, der einfachsten Aminosäure, im Schweif des Kometen 67P Churyumov-Gerasimenko zeigt.

    "Hochpräzise Molekülspektroskopie ist eines der Ziele unserer Gruppe", schloss Paola Caselli, die Direktorin des Zentrums für Astrochemische Studien am MPE und Mitautorin des Artikels. "Nur mit hochpräzisen Messungen der Frequenzen interstellarer Moleküle können wir solche Moleküle als leistungsfähige Diagnosewerkzeuge der physikalischen und chemischen Entwicklung interstellarer Wolken nutzen, in denen sich Sternsysteme wie das unsere bilden."

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: mpe@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-1972Mon, 22 Jun 2020 09:36:29 +0200Gigahertz-Optik: Innovatives Spektrometersystem zur Bestimmung des Streu- und Absorptionskoeffizienten von trüben Medienhttps://optecnet.de/http:///Mit dem neuen und einzigartigen Spektrometersystem SphereSpectro 150H bietet Gigahertz-Optik eine Lösung zur Bestimmung des spektralen Absorptions- und Streukoeffizienten für streuende Proben. Konventionelle Spektralphotometer (auch Transmissionsspektrometer bzw. Absorptionsspektrometer genannt) werden verwendet, um den Absorptionskoeffizienten von klaren oder farbigen Medien zu bestimmen. Anders als bei diesen konventionellen Systemen wird mit dem SphereSpectro 150H neben dem Absorptionskoeffizienten von nicht streuenden Medien auch der Absorptionskoeffizient von streuenden Medien spektral aufgelöst bestimmt.

    Hierzu wird die Probe beleuchtet, das transmittierte und remittierte Licht gemessen und mittels Strahlungstransporttheorie ausgewertet. Basierend auf dem Lambert-Beerschen Gesetz wird der Absorptionskoeffizient für klare Proben bestimmt. Befinden sich jedoch auch Streuer in der Probe, muss der
    gesamtphysikalische Vorgang, also eine Kombination von Streu- und Absorptionseigenschaften, berücksichtigt werden.

    Mit dem innovativen Spektrometersystem, SphereSpectro 150H der Firma Gigahertz-Optik, kann nun auch für streuende Medien der absolute Absorptionskoeffizient unabhängig von den Streueigenschaften des trüben Mediums bestimmt werden. Zusätzlich wird gleichzeitig der effektive Streukoeffizient der Probe ermittelt, der zusätzliche Information über die Mikrostruktur der Probe enthält. Das ist ein einzigartiges Merkmal, welches so auf dem Markt noch nicht erhältlich ist. Der ermittelte Absorptionskoeffizient ist dabei mit dem konventionell für klare Medien ermittelten Absorptionskoeffizient identisch und kann beispielsweise für Gehaltsbestimmungen verwendet werden. Das SphereSpectro 150H verwendet eine Ulbrichtkugel, um das gesamte remittierte und transmittierte Licht einer beleuchteten Probe zu messen. Aus diesen beiden Größen wird auf Basis der Strahlungstransportgleichung der Absorptionskoeffizient und der effektive Streukoeffizient berechnet.

    Mit dem SphereSpectro 150H wird der Wellenlängenbereich zwischen 200 nm und 2150 nm abgedeckt. Hierbei sind neben einem Gerät für den kompletten Spektralbereich modulare Varianten für Teilbereiche dieses Spektralbereichs erhältlich. Das einzigartige Messsystem zeichnet sich weiterhin durch einfache Handhabung, kurze Messzeiten und einen großen Probenraum mit optimierter Probenhalterung bei gleichzeitig geringer Baugröße aus.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-1997Wed, 17 Jun 2020 10:17:00 +0200OptoSigma: Neues Büro in Münchenhttps://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, die Eröffnung unseres neuen OptoSigma Europe-Büros in München bekannt geben zu dürfen. Bitte begrüßen Sie mit uns, unsere neuen Regional Sales Manager, die den deutschsprachigen, wie auch den osteuropäischen Bereich leiten und unterstützen werden, Herr Axel Haunholter und Herr Andreas Bichler!Das neue OptoSigma-Büro, im münchner Südwesten, betreut unsere Partner in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, sowie der Slowakei!

     

    Herr Axel Haunholter, M. Sc. in Photonik und B. Sc. in Physikalischer Technik, durfte sein Ausbildung an der Hochschule München genießen und besitzt mehr als 6 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Photonik. Herr Haunholters Erfolg beruht auf seinem Engagement und seiner Leidenschaft sich für unsere Partner einzusetzen. Er gibt sich durchgehend beste Mühe Lösungen zu finden und mit Kunden gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.
    Herr Andreas Bichler, B. Sc. in Bioingenieurwesen, durfte sein Wissen an der Hochschule München vertiefen. Besondere Erfahrung besitzt Herr Bichler im Bereich der biologischen und biotechnischen Photonik-Anwendungen. Diese Kombination ist unseren Partnern speziell bei optischen Filtern, Mikroskopie-Anwendungen und medizinischen Geräten von Nutzen.

    Kontakt:
    www.optosigma.com

    Rechts im Bild:
    Axel Haunholter
    +49 151 1230148
    a.haunholter(at)optsigma-europe.com 

    Links im Bild:
    Herr Andreas Bichler
    +49 151 12309305
    a.bichler(at)optosigma-europe.com

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1969Fri, 12 Jun 2020 14:18:55 +0200Quantum Future Academy 2020 – Today's insights for tomorrow's expertshttps://optecnet.de/http:///Im November findet unter dem Motto "Today’s insights for tomorrow’s experts" die Quantum Future Academy in Berlin statt – 2020 erstmals als europäisches Event. Studierende aus 30 Ländern können sich für die einwöchige Nachwuchs-Akademie bewerben. Bewerbungsschluss für deutsche Studierende ist der 15. Juli.Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Gastgeber etwa 60 ausgewählte Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften aus 30 Europäischen Ländern zu einer spannenden Themenwoche in Berlin ein.

    Vom 1. bis 7. November erwarten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der angewandten Quantentechnologien. Dazu zählen Besichtigungen von Unternehmen und Laboratorien, Begegnungen mit Forschenden und Industriepartnern, abwechslungsreiche Hands-on-Workshops und viel Zeit zum Netzwerken. Natürlich kommen auch kulturelle Aktivitäten in der Weltstadt Berlin nicht zu kurz.

    Wissenschafts-Nachwuchs europaweit vernetzen

    Die Quantum Future Academy ist eine Initiative des BMBF und wird 2020 in Kooperation mit dem Europäischen Quantum Flagship organisiert und von zahlreichen Institutionen in den teilnehmenden europäischen Partnernationen unterstützt. Gastgeber vor Ort sind das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und die Humboldt-Universität Berlin. Das Programm ist außerdem Teil der Berlin Science Week. Die Organisatoren möchten mit dem Event die Bildung eines nachhaltigen Netzwerks des europäischen Nachwuchses im Zukunftsfeld Quantentechnologien unterstützen.

    Bewerbung ab jetzt möglich

    Den Bewerbungsprozess für die Akademie organisieren die europäischen Partner in ihrem Land unabhängig. Studierende an deutschen Universitäten können sich ab sofort bis zum 15. Juli 2020 bewerben. Alle Informationen sowie das Bewerbungsformular gibt es unter www.quantentechnologien.de/QA2020.

    Studierende aus anderen teilnehmenden Nationen informieren sich bitte direkt bei der zuständigen Institution ihres Landes über den Bewerbungsprozess. Ansprechpersonen dafür finden sie ebenfalls auf www.quantentechnologien.de/QA2020.

    Mehr Informationen erhalten Sie hier.

    Aktuelle Updates zur Akademie gibt es außerdem auf Twitter unter @QuantenTech und #QFA2020.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-1967Fri, 12 Jun 2020 13:06:43 +0200Fast Forward Science - Der Webvideo-Wettbewerb für die Wissenschafthttps://optecnet.de/http:///Fast Forward Science ist gestartet - bis zum 26. Juli 2020 können Sie unterhaltsame, verständliche und wissenschaftlich fundierte Videos einreichen.Der mit insgesamt 21.500 € dotierte Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband und findet seit 2013 jährlich statt. Fast Forward Science ruft Studierende, Kommunikatoren, Forschende, Webvideomacher und an Wissenschaft Interessierte dazu auf, außergewöhnliche Webvideos zu Wissenschaft und Forschung einzureichen. Die Herausforderung: Die Videos sollen zugleich unterhaltsam, wissenschaftlich fundiert und verständlich sein. Genre und Thema sind frei wählbar.

    Einreichfrist ist der 26. Juli 2020.

    Mehr Informationen über den Wettbewerb finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
    news-1966Fri, 12 Jun 2020 12:58:25 +0200ZIM: 11. Ausschreibung Deutschland - Finnlandhttps://optecnet.de/http:///Business Finland und das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglichen den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln für gemeinsame deutsch-finnische Projekte. In Deutschland erfolgt die Förderung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).Seit 2013 veröffentlichen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die finnische Förderagentur Business Finland (ehemals Tekes) mindestens einmal jährlich eine bilaterale Ausschreibung für FuE-Kooperationsprojekte.

    Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist offen bis zum 15. September 2020

    Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1965Fri, 12 Jun 2020 12:35:10 +0200BMEL: Qualitätssicherung beim Einsatz von NIR-Sensorenhttps://optecnet.de/http:///Forschungsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Nährstoffmanagement, Bekanntmachung Nr. 05/20/32 über die Durchführung eines Forschungsvorhabens im Rahmen des Bundesprogramms NährstoffmanagementBundesanzeiger vom 27. Mai 2020

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, ein Forschungsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Nährstoffmanagement in Form einer Zuwendung auf Ausgabenbasis zu fördern. Das Bundesprogramm Nährstoffmanagement ist Bestandteil der Ackerbaustrategie.

    1 Thema

    Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Qualitätssicherung beim Einsatz von NIR-Sensoren

    2 Hintergrund und Zielsetzung

    Am 19. Dezember 2019 hat das BMEL das Diskussionspapier Ackerbaustrategie 2035 veröffentlicht. Anhand der definierten Handlungsfelder werden Perspektiven für den Pflanzenbau aufgezeigt. Im Handlungsfeld Düngung ist vorgesehen, die Nährstoffeffizienz weiter zu verbessern und Nährstoffüberschüsse zu verringern. Dazu sollen u. a. über das Bundesprogramm Nährstoffmanagement konkrete Fördermaßnahmen ergriffen werden.

    Die Verbesserung der Nährstoffeffizienz sowie die Verringerung von Nährstoffüberschüssen setzt eine möglichst detaillierte Kenntnis über die Nährstoffzusammensetzung eingesetzter Düngemittel, insbesondere Wirtschaftsdünger voraus. Derzeit werden für die Nährstoffgehalte in Wirtschaftsdüngern offizielle Richtwerte (Tabellenwerke der Düngeverordnung bzw. zuständiger Landesbehörden) oder Ergebnisse von Laboranalysen verwendet. Richtwerte können allerdings von der tatsächlichen Zusammensetzung abweichen. Laboranalyseverfahren erlauben eine genauere Abschätzung der tatsächlich vorhandenen Nährstoffmengen, bergen aber große Fehlerquellen bei der Probenahme (u. a. ist die Gülle zu homogenisieren) und dem Probentransport. Zudem fallen Zeitpunkt der Probenahme und Vorliegen der Analysewerte zeitlich auseinander, was zu Unsicherheiten bei der Düngung führen kann.

    Eine Alternative bietet der Einsatz von Echtzeit-Methoden zur Vor-Ort-Analytik mittels Nahinfrarot (NIR)-Sensoren am Gülletankwagen oder an Pumpstationen. Hierbei wird die Nährstoffzusammensetzung in Realzeit und kontinuierlich gemessen. Durch die NIR-Sensoren kann die Ausbringungsmenge unmittelbar in Anpassung an die online gemessenen Nährstoffgehalte gesteuert werden, um eine präzise Nährstoffversorgung der Pflanzen zu erhalten. Durch die Nutzung der NIR-Sensoren können kontinuierlich Werte erhoben werden, welche sofort zur Verfügung stehen.

    Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) prüft die verschiedenen NIR-Sensorsysteme zur Ermittlung der Inhaltsstoffe in vorbeiströmenden Wirtschaftsdüngern mittels eines mehrstufigen Bewertungssystems. Nach erfolgreicher Prüfung spricht die DLG spezifisch für die Gülleart und die zu bestimmenden Nährstoffe eine DLG-Anerkennung aus.

    Es ist jedoch kein Prüfverfahren verfügbar, welches die Überprüfung der Funktionsfähigkeit der NIR-Sensoren während der Nutzungszeit in der Praxis ermöglicht. Die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit ist jedoch unabdingbar, um langfristig zuverlässige Messungen zu erhalten und damit Gewissheit über die Höhe der ausgebrachten Nährstoffmengen zu haben.

    Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit von NIR-Sensoren während der Nutzungszeit in der Praxis. Dadurch soll eine Qualitätssicherung mit präzisen Messwerten gewährleistet und das Zustandekommen der Messung transparent gemacht werden.

    3 Aufgabenbeschreibung

    Bei der Entwicklung des Prüfverfahrens ist darauf zu achten, dass die NIR-Sensoren unter Praxisbedingungen eingesetzt werden. Das Prüfverfahren muss sich in die betrieblichen Abläufe integrieren lassen. Auf eine herstellerunabhängige Anwendbarkeit des Prüfverfahrens ist besonders zu achten. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Praktikern erforderlich. Die Vorgaben des Düngerechts müssen berücksichtigt werden.

    Bei der Entwicklung müssen Parameter und Richtwerte, die die Güte der Messungen und die Funktionsfähigkeit der Sensoren belegen, definiert werden. Die Entwicklung des Prüfverfahrens beinhaltet auch die Erstellung eines Handlungsleitfadens für die praktische Anwendung, der genau darlegt, wie und in welcher Häufigkeit eine Referenzanalyse zur Validierung der NIR-Messungen stattfinden muss. Genaue Angaben zur Probenahme und zum eingesetzten Analyseverfahren müssen gemacht werden, ebenso darüber, wie die Prüfung und deren Ergebnisse zu dokumentieren sind. Es ist vorgesehen, den Wissenstransfer zum Einsatz von NIR-Sensoren im Rahmen eines separat geförderten, noch zu bewilligenden Modell- und Demonstrationsvorhabens (MuD) zu forcieren. Sobald dieses MuD installiert ist, ist im Rahmen der Forschungsarbeiten auch eine enge Zusammenarbeit mit den am MuD beteiligten Akteuren vorzusehen.

    Ein erster Einsatz des Prüfverfahrens im Rahmen des MuD soll nach Möglichkeit im Frühjahr 2021 erfolgen.

    Die im Rahmen des Forschungsvorhabens gewonnenen Ergebnisse sind nach Projektende dauerhaft kostenfrei für alle Interessierten zur Verfügung zu stellen.

    4 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland, die nicht wirtschaftlich tätig sind oder ihre nicht-wirtschaftlichen Tätigkeiten eindeutig von ihren wirtschaftlichen Tätigkeiten über eine Trennungsrechnung abgrenzen können. Bei nicht öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtungen ist der Nachweis der vorrangigen Forschungstätigkeit in geeigneter Weise zu erbringen. Einrichtungen, die institutionell gefördert werden, können eine Projektförderung nur für zusätzliche, projektbedingte Ausgaben bekommen. Zuwendungsempfänger sind materiell und fachlich geeignete natürliche und juristische Personen mit Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Durchführung des Vorhabens müssen umfangreiche und aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen u. a. im Einsatz von Wirtschaftsdüngern in der Praxis, den diesbezüglichen Einsatz von NIR-Sensoren sowie zur dazugehörigen Referenzanalytik vorliegen. Eine enge Vernetzung mit weiteren Forschungseinrichtungen, Praktikern und anderen Akteuren, die in diesem Themenfeld tätig sind, ist hierfür von Vorteil. Die diesbezüglichen Verbindungen sind seitens der Interessenten darzustellen.

    Die Interessenten müssen ein unmittelbares Eigeninteresse an der Durchführung des Vorhabens haben. Dies wird durch die Erbringung eines Eigenanteils in angemessenem Umfang dargelegt. Der Eigenanteil umfasst z. B.

    – die Einbindung von erfahrenem Personal in dem Themengebiet (Projektleitung),

    – die Bereitstellung der Forschungsinfrastruktur.

    5 Zeitraum und Umfang des Vorhabens

    Das Vorhaben soll im Herbst 2020 beginnen, ein erster Entwurf des Prüfverfahrens soll möglichst im Frühjahr 2021 vorliegen, um diesen in Zusammenarbeit mit dem geplanten MuD zu NIRS zu erproben. Insgesamt ist eine Vorhabenlaufzeit von maximal drei Jahren möglich. Zum Ende der Vorhabenlaufzeit sind ein umfassender Ergebnisbericht und der erstellte Handlungsleitfaden vorzulegen.

     

    Das Einreichen von Projektskizzen ist bis Donnerstag, den 25. Juni 2020, 12.00 Uhr möglich.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1964Fri, 12 Jun 2020 12:22:47 +0200BMWi: ZIM-Kooperationsprojekte im Rahmen von IraSMEhttps://optecnet.de/http:///Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.Die Antragstellung und Projektförderung in IraSME beruht im Wesentlichen auf den beteiligten nationalen Förderprogrammen (in Deutschland: ZIM-Kooperationsprojekte). 

    IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Partner in der aktuellen Ausschreibung sind Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Kanada (Provinz Alberta), Luxemburg, Russland, Tschechische Republik und Türkei.

    Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist offen bis zum 30. September 2020
    Mehr Informationen finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1963Wed, 10 Jun 2020 09:19:17 +020020 Jahre Photonics BW – Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstumhttps://optecnet.de/http:///Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Photonics BW hat die ClusterAgentur Baden-Württemberg einen eindrucksvollen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte des Innovationsnetzes geschaffen.Im Juli 2020 feiert Photonics BW sein 20-jähriges Jubiläum und ist damit eines der am längsten bestehenden Netzwerke in Baden-Württemberg. "Die Erfolgsgeschichte beschäftigt sich mit den Meilensteinen in der Entwicklung und den erfolgreichen Aktivitäten von Photonics BW, die dem Netzwerk ein so ausgeprägtes Profil verleihen und es attraktiv für seine Mitglieder machen", so die ClusterAgentur Baden-Württemberg.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle für die tolle Broschüre und die sehr förderliche Zusammenarbeit mit der ClusterAgentur, die wertvolle Unterstützung für Cluster-Initiativen bietet.  

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    Photonics BWOptecNet
    news-1961Fri, 05 Jun 2020 09:56:11 +0200BMBF-Bekanntmachung: Innovative Lösungen im Bereich Industrie 4.0 durch den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenzhttps://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 3-Projekte), Bundesanzeiger vom 04.06.20201.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und seine Partner in Kanada teilen das gemeinsame Interesse, ihre bilaterale Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Innovation weiter zu stärken. Das BMBF fördert deshalb gemeinsam mit der kanadischen Forschungsorganisation National Research Council Canada (NRC) Vorhaben in ausgewählten Schlüsseltechnologien zur Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Kanada. Die Basis hierfür bildet das 1971 unterzeichnete Regierungsabkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) zwischen der Bundesregierung Deutschland und Kanada. Die Förderrichtlinie dient der Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und stärkt die inter­nationale Komponente der nationalen Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung.

    Inhaltliche Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Lösungen im Bereich Industrie 4.0 durch den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz. Ein Mehrwert für die industrielle Produktion soll z. B. erreicht werden durch einen höheren Grad der Automatisierung, Erhöhung von Effizienz, gesteigerte Stabilität und Robustheit von Fertigungsverfahren sowie der Flexibilität von Verfahren und Anlagen im Vergleich zum aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Dabei sollen auch Aspekte wie Erklärbarkeit, Transparenz, Mensch-Technik-Interaktion, ethische sowie sozioökonomische Fragestellungen der Anwendung von Künstlicher Intelligenz, Datenhoheit und -sicherheit, Potentiale für kurzfristige Anwendungen sowie die Sicherheit von Systemen eine Rolle spielen, um einen verantwortungsvollen Einsatz von KI-Technologien zu fördern. Das methodisch/thematische Spektrum kann u. a. die Bereiche Deep Learning, künstliche neuronale Netze, Rein­forcement Learning and Deep Networks, Internet of Things, smarte Infrastruktur und autonome Systeme umfassen.

    Diese Fördermaßnahme hat darüber hinaus das Ziel, die Kooperation zwischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – und Universitäten sowie außer­universitären Forschungseinrichtungen in Deutschland und Kanada zu fördern. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen in konkreten Anwendungsbereichen führen.

    Der wirtschaftliche Nutzen für Deutschland und Kanada sollte deutlich aufgezeigt werden und die Ergebnisse des Projekts sollen ein hohes Potential zur Implementierung aufweisen. Darüber hinaus wird für die kanadischen Beiträge im Rahmen des Verbundprojekts ein klarer Bezug und Beitrag zu den Zielen der „Challenge programs“ des National Research Councils

    (https://nrc.canada.ca/en/research-development/research-collaboration/programs?f%5B0%5D=subtype%3A10253) oder zu den Innovation Superclustern

    (https://nrc.canada.ca/en/research-development/research-collaboration/programs/supporting-canadas-innovation-superclusters) vorausgesetzt.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme gemeinsame Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit kanadischen Universitäten, Forschungszentren des National Research Councils und kanadischen Firmen bearbeitet werden.

    Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden forschungs- und kooperationspolitischen Zielen leisten:

    • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
    • Neu- und Weiterentwicklung von technologischen und sozialen Innovationen und der Anwendung von Künstlicher Intelligenz
    • Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher und kanadischer Partner, inklusive der Erschließung von Marktpotentialen
    • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Künstliche Intelligenz in Deutschland und Kanada

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesonders KMU – die Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR1 und der Schweiz sowie in Kanada genutzt werden. KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)):

    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden. Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1.); insbesondere Abschnitt 2.

    7.2 Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 11. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Der Umfang der Projektskizze sollte 15 Seiten nicht überschreiten. Zusätzlich muss ein vom deutsch-kanadischen Gesamtkonsortium erstellte und abgestimmte englische Zusammenfassung beigefügt werden.

    7.2.2 Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind. Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

    Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die förmlichen Förderanträge müssen enthalten:

    I. eine detaillierte (Teil-)Vorhabenbeschreibung

    II. eine ausführliche Arbeits- und Zeitplanung

    1. Realisierbarkeit des Arbeitsplans
    2. Plausibilität des Zeitplans

    III. detaillierte Angaben zur Finanzierung des Vorhabens

    1. Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel
    2. Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens über die volle Laufzeit

    Die Arbeits- und Finanzierungspläne werden insbesondere nach den in Nummer 7.2.2 (II) und (III) genannten Kriterien bewertet.

    Inhaltliche oder förderrechtliche Auflagen bzw. Empfehlungen der Gutachter zur Durchführung des Vorhabens sind in den förmlichen Förderanträgen zu beachten und umzusetzen. Dem förmlichen Förderantrag ist zwingend eine Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache beizufügen. Diese sollte den Umfang von 15 Seiten nicht überschreiten. Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1946Thu, 04 Jun 2020 12:12:00 +0200OptecNet Deutschland - Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS 2021https://optecnet.de/http:///Der Startschuss für die Aussteller-Anmeldungen zur LASER World of PHOTONICS 2021 ist gefallen. OptecNet Deutschland e.V. wird wieder seinen gewohnten Gemeinschaftsstand anbieten. Der Startschuss für die Aussteller-Anmeldungen zur LASER World of PHOTONICS 2021 ist gefallen. Vom 21.-24. Juni 2021 können Sie die Trends, Innovationen und Produkte der Photonik-Branche live erleben - eine einzigartige Kombination aus Forschung, Technologie und industriellen Anwendungen. Die LASER World of PHOTONICS bietet Ihnen im kommenden Jahr wieder den wichtigsten Treffpunkt der Photonik-Branche.

    Der OptecNet Deutschland e.V. wird erneut einen Gemeinschaftsstand anbieten. 24 Mitaussteller haben die Möglichkeit, dort ihre neuesten Produkte und Technologien einem breiten Publikum zu präsentieren.

    Die Anmeldeunterlagen sowie alle weiteren Informationen erhalten Sie unter https://optecnet.de/projekte/laser-2021/.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1957Thu, 04 Jun 2020 08:31:44 +0200TOPTICA: eagleyard Photonics rebrands into TOPTICA eagleyard https://optecnet.de/http:///TOPTICA Photonics has decided to rebrand its daughter company eagleyard Photonics into TOPTICA eagleyard. Eagleyard Photonics is a leading manufacturer of high end laser diodes in the red/infrared regime (630 nm – 1120 nm). eagleyard became part of the TOPTICA Photonics group in February 2013 and has since continued to operate separately under its own marketing brand and sales organization. Dr. Thomas Renner (CSO TOPTICA Photonics) comments „We have enjoyed the cooperation with our friends and partners in Berlin for many years now. The new common brand will reflect both strong market positions and create even more synergies“. The sales and distribution structure and website (www.toptica-eagleyard.com) however will remain unchanged and independent. The legal address and company leadership of eagleyard Photonics GmbH will also remain unchanged. Michael Kneier, VP Sales at TOPTICA eagleyard adds: „We are very happy to combine our two strong brands. This gives us the opportunity to address even more markets with our strong technology and OEM capabilities for laser diodes“. TOPTICA eagleyard focuses on laser diodes (components) – e.g. DFB’s, single mode, multi-mode, gain chip and tapered amplifier laser diodes for industry, life science, aerospace, defense and research. TOPTICA Photonics AG focusses on lasers – e.g. diode lasers, femtosecond fiber lasers, frequency combs, THz systems etc. for quantum technology, biophotonics and materials inspection/processing. TOPTICA eagleyard, with almost 50 employees, is located in Berlin/Adlershof in near vicinity of the Ferdinand-Braun-Institute (FBH), which is a close cooperation partner.

    Kontakt:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhammer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1956Wed, 03 Jun 2020 22:02:02 +0200SphereOptics: Shutter-Systeme von Nanomotion für Infrarotkamerashttps://optecnet.de/http:///Erhöhte Genauigkeit der kontaktlosen Temperaturmessung, insbesondere Fiebermessung Der RS08 von Nanomotion ist ein rotatorischer, piezobasierter Shutter, speziell konzipiert für den Einsatz in Infrarotkameras, um die Genauigkeit der kontaktlosen Temperaturmessung zu verbessern. Der miniaturisierte Aufbau des Shutters ist einzigartig. Nanomotions patentierter piezoelektrischer Antrieb ist in einem 8 mm x 20 mm kleinem Gehäuse eingebaut. Dieser erzielt nahezu geräuschlose (~15dB) und zugleich schnelle Verstellbewegungen (90° in 130ms) mit höchster Präzision. Die kompakte Bauform und ein Gewicht von lediglich 3.6 g ermöglichen eine einfache Integration in beliebige Kamerasysteme. Der hohe Emissionsgrad (>94%) des Verschlussblattes kombiniert mit den niedrigen Verschlusszeiten ermöglicht schnelle und zuverlässige Referenzmessungen zur Temperaturkalibrierung von Infrarotkameras. Eine wichtige Einsatzmöglichkeit ist hier insbesondere die kontaktlose Fiebermessung mittels tragbarer oder stationärer Wärmebildkameras. Zugleich ermöglicht der RS08 die Eliminierung von Bildinhomogenitäten (NUC). Nanomotion ist führend in der Entwicklung und Herstellung hochpräziser piezoelektrischer Antriebssysteme für zahlreiche Anwendungsgebiete. Die SphereOptics GmbH ist Distributor von Nanomotion in Deutschland, Österreich und Schweiz.

    Kontakt:
    SphereOptics GmbH
    Gewerbestr. 13
    82211 Herrsching am Ammersee
    E-Mail: info@sphereoptics.de
    Internet: www.sphereoptics.de

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-1955Wed, 03 Jun 2020 21:53:17 +0200Laser Components: DOEs aus Low-OH-Quarzglas https://optecnet.de/http:///Diffraktive optische Elemente (DOE) sind bei LASER COMPONENTS jetzt auch auf Corning 7979-Quarzglas erhältlich. Mit diesem Low-OH-Material garantiert der Hersteller Holo/OR im Wellenlängenbereich von 1500 nm bis 3000 nm eine nahezu hundertprozentige interne Transmission. Das ist vor allem für die Verwendung mit Er:YAG-Lasern der Wellenlänge 2940 nm interessant. Auch bei High-Power-Anwendungen mit Laserleistungen von mehreren Kilowatt bietet das Material besondere Vorteile, da es sich wegen der geringen Absorption nicht so stark erwärmt. Alle DOEs, die derzeit auf Standard-Quarzglas hergestellt werden, lassen sich technisch auch mit Corning 7979 umsetzen. 
    Das Fused-Silica-Material erlaubt außerdem auch die Herstellung von Wafern, aus denen danach kleinere DOEs geschnitten werden. So lassen sich die Bauteile bei gleichbleibender Qualität der optischen und diffraktiven Eigenschaften kostengünstig in größeren Mengen produzieren.

    » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1952Tue, 02 Jun 2020 12:46:44 +0200Dr. Christian Herzog wird neuer Geschäftsführer von Baden-Württemberg Internationalhttps://optecnet.de/http:///Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir sind überzeugt, dass Dr. Christian Herzog durch seine breite Expertise und seinen großen Erfahrungsschatz wichtige, neue Impulse bei der zukünftigen Ausrichtung von bw-i setzen wird.“Aus der Pressemitteilung von bw-i:

    Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende von Baden-Württemberg International (bw-i), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, verkündete heute (2. Juni) die Neubesetzung der Geschäftsführung von bw-i. Dr. Christian Herzog wird ab dem 1. August 2020 Geschäftsführer werden. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Herzog einen erfahrenen Wirtschaftsförderer gewinnen konnten. Er übernimmt bw-i in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und wir sind überzeugt, dass er durch seine breite Expertise und seinen großen Erfahrungsschatz wichtige, neue Impulse bei der zukünftigen Ausrichtung der Gesellschaft setzen wird“, betonte die Ministerin. Insbesondere seine langjährige Erfahrung durch seine Tätigkeit bei der GmbH „Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie“ sei für bw-i eine Bereicherung. Herzog war dort unter anderem für die Bereiche Digitale Wirtschaft, Internationalisierung und Start-ups verantwortlich.

    Hoffmeister-Kraut betonte zudem die wichtige Rolle von bw-i: „Die Unterstützung unserer Unternehmen und Hochschulen bei der Internationalisierung, dem Auftritt auf Messen im In- und Ausland sowie das Standortmarketing für Baden-Württemberg werden in Zukunft noch wichtiger sein. Beim Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Shutdown sind diese Aktivitäten von besonderer Bedeutung.“ Es sei daher sehr erfreulich, eine so kompetente Person an der Spitze von bw-i zu wissen. „Baden-Württemberg International befindet sich bereits auf einem guten Weg in die digitale Zukunft und hat insbesondere in den letzten Wochen und Monaten sein Dienstleistungsangebot auf die durch die Corona-Pandemie veränderte Situation angepasst. Ich bin mir sicher, dass Herr Dr. Herzog diese Entwicklung mit großem Elan weiter vorantreiben und gemeinsam mit allen Stakeholdern ausbauen wird“, so die Ministerin.

     „Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung und bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen. Der Abschied aus Berlin fällt mir nicht leicht, aber die Chance, die Unternehmen und Hochschulen in dem wirtschaftlich so starken Baden-Württemberg zu unterstützen, ist ein Angebot, das ein leidenschaftlicher Wirtschaftsförderer nicht ablehnen kann. Ich bin gespannt auf die Arbeit mit vielen engagierten Partnern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von und für Baden-Württemberg International“, so Herzog. Hoffmeister-Kraut wünschte ihm im Namen des gesamten Aufsichtsrates einen guten Start und viel Erfolg für seine neue Aufgabe: „Wir alle freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung der Internationalisierung unserer Unternehmen und Hochschulen im Land.“

    Photonics BW gratuliert Herrn Dr. Herzog zu dieser spannenden Aufgabe und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. bw-i ist geschätztes Mitglied bei Photonics BW und unterstützt das Innovationsnetz sehr erfolgreich bei der Durchführung von Internationalisierungsreisen und der Vernetzung mit internationalen Experten aus der Photonik-Branche.

    Weitere Informationen zu bw-i finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-1951Tue, 02 Jun 2020 10:19:26 +020060 Jahre Laser und 20 Jahre Berthold Leibinger Innovationspreishttps://optecnet.de/http:///2020 ist das Jahr der Jubiläen: Neben dem 20-jährigen Bestehen von Photonics BW blicken wir auf 60 Jahre Laser und 20 Jahre Berthold Leibinger Innovationspreis zurück. "Ich bin überwältigt von dem, was der menschliche Geist immer wieder aus dem Phänomen Laser neu entfacht“, so Berthold Leibinger, Gründer der Berthold Leibinger Stiftung.

    60 Jahre Laser – ein Diamant-Jubiläum. Der Diamant als Symbol passt nicht nur anlässlich des Jubiläums. Wie der Laser ist er ebenso nützlich wie faszinierend. Noch passender war die Symbolik beim 40-jährigen Jubiläum des Lasers zur Jahrtausendwende. Das Symbol: der Rubin. Ein Rubin war es auch, mit dem Theodore Maiman am 16. Mai 1960 das erste Laserlicht erzeugte. Das Datum markiert den technischen Durchbruch einer Entwicklung, der 1951 mit Charles H. Townes Idee für den Maser, den Vorläufer des Lasers im Mikrowellenbereich, begann. Dieses eindrucksvolle Video stellt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Lasers vor.

    Die Berthold Leibinger Stiftung verfolgt seit 20 Jahren das Ziel, die Lasertechnologie zu fördern und die Faszination an dieser Technologie in der Öffentlichkeit zu befördern. Mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis und dem Berthold Leibinger Zukunftspreis möchte die Berthold Leibinger Stiftung herausragenden Entwicklern und Forschern aus aller Welt Bestätigung und Anerkennung geben. Hierfür stehen das hohe Preisgeld, die festliche Preisverleihung und vor allem die spektakuläre Reihe der Ausgezeichneten. Deren faszinierende Arbeiten werden vorgestellt, um einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten dieser Technologie geben.

    Die Berthold Leibinger Stiftung hat das diesjährige Jubiläum zum Anlass genommen, in die Schatzkiste aus 20 Jahren Laser-Preise zu greifen und eine Auswahl an Themen und Menschen auf der Homepage zu präsentieren. Hierzu erwartet Sie eine Vielzahl an interessanten Filmen, neue Kurzversionen sowie ein persönlicher Rückblick von Laserpionier Orazio Svelto.

    Wie viele andere Veranstaltungen auch, kann die Preisverleihung Corona-bedingt nicht wie geplant am 18. September 2020 stattfinden. Sie wird in die erste Jahreshälfte 2021 verschoben.

    Die Berthold Leibinger Stiftung ist seit vielen Jahren geschätztes Mitglied von Photonics BW und ermöglicht unseren Mitgliedern unter anderem die Teilnahme an der Verleihung des Innovationspreises. Wir gratulieren sehr herzlich zu 20 Jahren Berthold Leibinger Innovationspreis und freuen uns weiterhin über den regen Austausch zum vielfältigen Thema Laser.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1942Wed, 27 May 2020 10:52:56 +0200Krankenhauskeime mit UVC-Leuchtdioden bekämpfenhttps://optecnet.de/http:///Mit einem neu entwickelten LED-Strahler aus dem Ferdinand-Braun-Institut sollen Mikroorganismen mit ultrakurzwelligem UV-Licht abgetötet werden – ohne Nebenwirkungen. Prototyp zu ersten Tests an die Charité übergeben. Laut Robert-Koch-Institut kommt es in Deutschland pro Jahr zu 400.000 bis 600.000 Infektionen mit Krankenhauskeimen – etwa 10.000 bis 20.000 Menschen sterben daran. Da multiresistente Erreger (MRE) oft nicht mit Antibiotika behandelt werden können, sind alternative Ansätze gefragt. Ein aussichtsreiches physikalisches Wirkprinzip ist die Bestrahlung mit UVC-Licht. Damit lassen sich Mikroorganismen abtöten, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können. Im Rahmen ihres Joint Lab GaN Optoelectronics haben das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und die Technische Universität Berlin (TU) LEDs im fernen ultravioletten (UV) Spektralbereich entwickelt. Die LEDs emittieren bei Wellenlängen um 230nm und liefern mehr als ein Milliwatt Ausgangsleistung. Derartige UVC-LEDs sind wegen der technologischen Herausforderungen des verwendeten Materialsystems Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN) bislang weltweit kommerziell nicht verfügbar. Ihr Licht dringt aufgrund der hohen Absorption nicht in die lebenden Schichten der Haut ein. Es wird daher erwartet, dass die Haut – anders als bei langwelliger UVC-Strahlung, wie sie etwa Quecksilberdampflampen emittieren – nicht oder so wenig geschädigt wird, dass die natürlichen Reparaturmechanismen die Einwirkung kompensieren. Damit, so die Hoffnung der Forscher, könnten MRE ohne nachhaltige Nebenwirkungen abgetötet werden. Im Rahmen des VIMRE-Projekts (Verhinderung der Infektion mit multiresistenten Erregern über in-vivo UVC-Bestrahlung) hat das FBH einen Strahler mit einem Array aus 118 dieser LEDs auf einer Fläche von 8cm * 8cm entwickelt und hergestellt. Er erreicht eine maximale Strahlungsleistung von 0,2mW/cm2 mit mehr als 90% Uniformität über eine Fläche von 6cm * 6cm. Der erste Prototyp wurde an die Klinik für Dermatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für Untersuchungen an Haut geliefert. Ein weiteres Gerät geht demnächst an das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald, um die mikrobizide Wirkung zu klären. VIMRE wird im Rahmen des Konsortiums „Advanced UV for Life“ im Programm Zwanzig20 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Prototypen sollen Verfahren validieren

    Tests der beiden Projektpartner mit diesen Geräten sollen zeigen, dass sich UVC-Strahlung eignet, um Mikroorganismen und insbesondere MRE abzutöten (Eradizierung). Gleichzeitig soll nachgewiesen werden, dass diese für den Menschen unbedenklich ist, solange bestimmte Strahlendosen eingehalten werden. Dies wird anhand von Gewebeproben menschlicher Haut sowie an Haut- und Schleimhautmodellen überprüft, da der bevorzugte Lebensraum von Mikroorganismen wie MRE die vordere Nasenhöhle und der Rachenraum sind. Die Charité führt dazu dosisabhängige Untersuchungen möglicher DNS-Schäden anbestrahlter Haut durch. Die Universitätsmedizin Greifswald ermittelt, wie effektiv der UV-LED-Strahler multiresistente Erreger bei 230nm abtötet und vergleicht die Werte mit denen von UV-Lampen bei 254nm und 222nm.

    Miniaturisierung und weitere Einsatzmöglichkeiten – ein Ausblick

    LEDs haben vielfältige Vorteile und eröffnen weitere Perspektiven: Sie sind besonders klein und ermöglichen daher miniaturisierte Strahler. Diese könnten endoskopisch in Körperöffnungen oder als Handgeräte verwendet werden. Auch geben sie nur wenig Wärme ab und belasten die Haut kaum. Zudem kommen sie ohne Hochspannung aus – ein wichtiger Sicherheitsaspekt, da sie an Menschen eingesetzt werden. Der UV-LED-Strahler soll später so weiterentwickelt werden, dass Erreger an schwerzugänglichen Stellen beseitigt werden können. Interessant könnte das Gerät auch für Coronaviren sein, da Viren ebenfalls durch kurzwelliges UVC-Licht inaktiviert werden. Weil sich SARS-CoV-2 in der ersten Phase im Rachenraum vermehrt, liegt es nahe, entsprechende Strahler dort einzusetzen, um einer COVID-19-Erkrankung vorzubeugen.

     

    Hintergrundinformationen – das FBH

    Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 315 Personen und hat einen Etat von 40,4 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V., ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«

    www.fbh-berlin.de

     

    Kontakt

    Petra Immerz
    M.A.Communications Manager
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin

    Tel.: 030 - 6392 - 26262
    E-Mail: petra.immerz(at)fbh-berlin.de

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    OpTecBBOptecNet
    news-1941Wed, 27 May 2020 10:26:36 +0200Glasfaserkabel made in Germanyhttps://optecnet.de/http:///Glasfaserkabel kommen für gewöhnlich aus den USA und Asien. Doch es gibt auch einen Berliner Hersteller, der in Adlershof produziert – in Zeiten von Corona ein echter Wettbewerbsvorteil. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter stellt uns ein Unternehmen vor, das sehr gefragt ist. Dipl.-Ing. Christian Kutza von FOC – fibre optical components GmbH hat im Inforadio ein Interview gegeben. Es wurde auf RBB Inforadio am 20.5.2020 gesendet.

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    OpTecBBOptecNet
    news-1939Mon, 25 May 2020 15:32:38 +0200Neues DLR-Forschungsobservatorium https://optecnet.de/http:///Beginn des Baus in Empfingen: Das neue DLR-Forschungsobservatorium geht erdnahen Satelliten und Weltraumschrott auf die Spur. Das DLR baut ein neues Forschungsobservatorium, um Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. Genaue Daten dazu sind wichtig, um Zusammenstöße von Satelliten und Weltraumschrott zu vermeiden. Die Bauarbeiten starten Ende Mai auf dem Innovationscampus Empfingen in Baden-Württemberg. Die Einweihung ist im Frühjahr 2021 geplant. Im Fokus des Projekts steht die besonders genaue Entfernungsmessung mittels spezieller Laser. Das Forschungsteleskop wird das größte seiner Art in Europa sein.

    Die Bauarbeiten für das optische Großteleskop mit dem Projektnamen MS-LART (Multi-Spectral Large Aperture Receiver Telescope, Multispektrales Empfangsteleskop) beginnen Ende Mai 2020 auf dem Innovationscampus Empfingen im Nordschwarzwald. In einem 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel wird das Teleskop mit einem Primärspiegeldurchmesser von 1,75 Metern untergebracht sein. Der Innovationscampus ist für die DLR-Forschenden aus Stuttgart-Vaihingen schnell zu erreichen und bietet ideale Bedingungen für die Forschungsarbeiten.

    In dieser niedrigen Umlaufbahn (Low Earth Orbit, kurz LEO) umkreisen immer mehr Satelliten die Erde – und damit langfristig auch Weltraumschrott. Er kann zur Gefahr für die bemannte wie unbemannte Raumfahrt werden. Schätzungen gehen davon aus, dass im niedrigen Erdorbit bis Ende der 2020er Jahre rund 70.000 Satelliten und mehr unterwegs sein könnten. Vor allem sogenannte Mega-Konstellationen, die aus tausenden Satelliten bestehen, werden erheblich zu dieser Entwicklung beitragen.

    Die vollständige Pressemeldung mit Bildern finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1938Mon, 25 May 2020 14:14:04 +0200Neue Mitglieder bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, drei neue Mitglieder bei Photonics BW begrüßen zu dürfen.SPAN Elektronik GmbH

    Die SPAN Elektronik ist als Hersteller elektrischer und elektronischer Komponenten seit 24 Jahren am Markt aktiv. SPAN ist bisher auf Fertigung und Vertrieb technisch anspruchsvoller Baugruppen und Kabelsysteme für hochwertige wissenschaftliche Apparate und die Überwachungstechnik spezialisiert. Derzeit werden die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von faseroptischen Komponenten und Systemen als neues Geschäftsfeld etabliert. Die wissenschaftliche und anwendungstechnische Expertise wird insbesondere durch Hans-Peter Jungbauer (CEO), Joachim Mannhardt (CTO) und Stefan Beck (CFO) als innovative Pioniere der Optoelektronik und Prozessanalytik abgebildet, die hier zahlreiche Patente angemeldet und viele Innovationspreise erhalten haben, 35 Jahre Erfahrung in der Mikroskopie und Spektrometrie besitzen und bereits mehrere Förderprojekte erfolgreich umgesetzt und wirtschaftlich verwertet haben.

     

    MEETOPTICS

    Die Beschaffung spezialisierter optischer Komponenten für photonische Technologien kann komplex und zeitaufwendig sein. Um dieses Problem zu lösen, hat das aus Photonik-Experten bestehende Team von MEETOPTICS eine neue Suchtechnologie hervorgebracht. MEETOPTICS ist eine hochgradig anpassbare Suchmaschine, die speziell für Forscher und Optikingenieure in der Photonik entwickelt wurde. Die Suche ermöglicht das schnelle und einfache Finden, Sortieren, Filtern und Vergleichen optischer Komponenten aus der ganzen Welt. Das Start-up mit Sitz in der Universitat Politecnica de Catalunya (UPC) in Barcelona wurde 2019 gegründet. 

    Mehr über MEETOPTICS erfahren Sie hier.


    SCANTINEL PHOTONICS

    Das High-Tech-Start-up SCANTINEL PHOTONICS wurde als Venture der Carl Zeiss AG im Jahr 2019 gegründet und baut auf der Erfahrung und dem Know-how des weltweit führenden Unternehmens der optischen und optoelektronischen Industrie auf. Scantinel Photonics entwickelt neuartige Light Detection and Ranging-Sensoren (LiDAR) für autonome Fahrzeugtechnologien, die auf der „Frequency-Modulated Continuous Wave-Technologie“ (FMCW) basieren. Die LiDAR-Technologie von SCANTINEL PHOTONICS kombiniert kohärente Entfernungsmessung und spektrale Bildgebung auf einer Festkörperplattform. Dies ermöglicht eine exakte Erfassung der Umgebung des Fahrzeugs bei hoher Reichweite, Zuverlässigkeit, Kompaktheit und niedrigen Kosten.

    Mehr Informationen zu Scantinel Photonics erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1937Fri, 22 May 2020 08:47:50 +0200Leitfaden 5G-Campusnetze des BMWi gibt KMU Orientierungshilfehttps://optecnet.de/http:///Mit der Veröffentlichung des Leitfadens 5G-Campusnetze bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen eine wichtige Orientierungshilfe zur Frage eines eigenständigen Netzbetriebs. Angesprochen sind insbesondere das produzierende Gewerbe und die Logistikbranche, durch die universelle Vorgehensweise kann er jedoch auf viele weitere Anwendungsbereiche übertragen werden. Der Leitfaden zeigt das Vorgehen bei Aufbau und Betrieb von 5G-Campusnetzen, Anwendungsgebiete, Eigenschaften sowie Betreibermodelle auf.Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups: „Seit letztem November könne