RSS Newshttp://de_DEMon, 12 Apr 2021 17:18:44 +0200Mon, 12 Apr 2021 17:18:44 +0200typo3news-2237Mon, 12 Apr 2021 13:18:00 +0200Sill Optics: Neue hochleistungstaugliche Version des S4LFT0163/126http://optecnet.de/http:///Die thermische Fokusverschiebung ist vor allem ein Problem für die Benutzer des S4LFT0163/126, einem Objektiv, das für Markierungsanwendungen mit Lasern mit niedrigen Leistungen entwickelt wurde. Heutzutage werden aber auf Grund der schnell voranschrei-tenden Laserentwicklung auch häufig Hochleistungslaser für diese Anwendungen eingesetzt. Daher entwickelte Sill Optics eine neue Version dieses Objektivs, das auch für ultrakurz gepulste Hochleistungslaser geeignet ist. Das S4LFT3167/328 ist ein Quarzobjektiv mit einer Brennweite von 167 mm. Identisch zum S4LFT0163/126 ist es nicht telezentrisch und verfügt über einen großen Scanbereich von 100 mm x 100 mm.Auch die weiteren Spezifikationen sind dem S4LFT0163/126 nachempfunden. Der einzige relevante Unterschied ist der Abstand zwischen Objektiv und den Scannerspiegeln, eine Modifikation, die nötig war, um alle kritischen, fokussierten Rückreflexe beim S4LFT3167/328zu eliminieren.

Kontakt:
Sill Optics GmbH & Co. KG
Johann-Höllfritsch-Str. 13
90530 Wendelstein

Tel: +49 9129 90 23-0
info(at)silloptics.de
www.silloptics.de

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2236Fri, 09 Apr 2021 10:40:01 +02003D-Druck als Chance: Niedersachsen ADDITIV zeigt Angebote für KMU auf der Hannover Messe 2021http://optecnet.de/http:///Experten-Knowhow für den Innovationstransfer: Niedersachsen ADDITIV unterstützt Unternehmen in Niedersachsen auf ihrem Weg zum 3D-Druck. Vom 12. bis zum 16. April 2021 präsentiert sich das Projekt auf dem virtuellen Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen auf der Hannover Messe. Der 3D-Druck ist in vielen großen Unternehmen fest etabliert. Aber wie sieht es bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus? „Auch für Niedersachsens KMU und  Betriebe bietet der 3D-Druck enormes Potenzial“, sagt Dr.-Ing. Sascha Kulas, Projektleiter von Niedersachsen ADDITIV. „Innovationen vorantreiben, Wettbewerbsfähigkeit stärken – diese Chancen bietet der 3D-Druck auch für kleine und mittlere Unternehmen. Wir möchten ihnen den Einstieg in die neue Technologie erleichtern.“ 

Unternehmen profitieren von Knowhow und Technik
Auf der Hannover Messe gibt Niedersachsen ADDITIV einen Überblick über die konkreten Angebote für Unternehmen:  Das Projekt bietet Weiterbildungen und Schulungen im Bereich 3D-Druck an, bringt Experten und Anwender auf Veranstaltungen und Branchentreffs zusammen und hat mit der Website www.niedersachsen-additiv.de einen digitalen Anlaufpunkt mit vielen Informationen für KMU geschaffen. Ausführlich vorgestellt wird auch der „Praxis-Check 3D-Druck“, bei dem Unternehmen ihr Vorhaben für dreidimensionales Drucken einreichen können. Niedersachsen ADDITIV unterstützt die ersten Schritte zur Umsetzung geeigneter Ideen kostenlos mit Fachwissen und Technik. 

Und was bringt mir das? Expertenvortrag erläutert Vorteile des 3D-Druck
Einsteiger in die Thematik können sich auch im Vortrag von Projektleiter Dr.-Ing. Sascha Kulas informieren. Er wird im Rahmen des Niedersachsen Forums des Gemeinschaftsstands Niedersachsen am 14. April von 12:15 bis 12:45 Uhr über die Potenziale des 3D-Drucks sprechen und erläutern, wie sich mit der Technologie Arbeitsschritte, Material und Zeit sparen lassen. „Wir freuen uns außerdem darauf, mit Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch zu kommen – wenn auch diesmal nur per Video“, so Sascha Kulas: „Wir werden auch digital Begeisterung für das Thema 3D-Druck wecken“.

Über Niedersachsen ADDITIV
Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH. Es wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. 

Pressemitteilung zum Download: 

20210409_pm_lzh_hm-niedsadditiv.docx

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2235Fri, 09 Apr 2021 10:24:28 +0200Podiumsdiskussion zu QI-Digital http://optecnet.de/http:///Live-Event auf der Hannover Messe am 14. April, 13 Uhr 

PTB-Presseinformation 8. April 2021

Die digitale Revolution fordert auch das ausgeklügelte System der Qualitätsinfrastruktur (QI) heraus. Die fünf Säulen dieses Systems sind Metrologie, Akkreditierung, Konformitätsbewertung, Normen & Standards sowie Marktüberwachung. Dieses solide und bewährte System gilt es zu einer dringend benötigten „Qualitätsinfrastruktur Digital (QI-Digital)“ weiterzuentwickeln. In einer Live-Session am 14. April (13 Uhr) auf der Hannover Messe diskutieren die wesentlichen Akteure der Qualitätsinfrastruktur (BAM, DAkkS, DIN, DKE und PTB) eine QI, die dem digitalen Zeitalter gerecht wird und internationale Maßstäbe für die Qualitätssicherung im 21. Jahrhundert setzt. Verfolgen Sie mit, welche wichtigsten Handlungsfelder die Partner von „QI-Digital“ identifiziert haben und wie sie erste Lösungsansätze des gemeinsamen Vorhabens bewerten und umsetzen.

Um an der Podiumsdiskussion teilzunehmen, melden Sie sich bitte als Gast/Besucher zu dieser Live-Session bei der Hannover Messe an: www.hannovermesse.de/veranstaltung/qi-digital-qualitatsinfrastruktur-als-vertrauensanker-in-der-digitalen-transformation/pan/98347  

QI-Digital: Teilnehmer an der Podiumsdiskussion

  • Dr. Stephan Finke
    Geschäftsführer, Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS)
  • Prof. Dr. Ulrich Panne
    Präsident, Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
  • Michael Teigeler
    Geschäftsführer, DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE
  • Prof. Dr. Joachim Ullrich
    Präsident, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
  • Christoph Winterhalter
    Vorsitzender des Vorstandes, Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)

Moderation:

  • Alexandra Horn
    Leiterin KMU und Verbandskooperationen, Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN)

PTB-Ansprechpartnerin
Dr. Anke Keidel
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Koordination Digitalisierung
Telefon: (030) 3481-7793
E-Mail: anke.keidel@ptb.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2233Tue, 06 Apr 2021 10:37:00 +0200Hochleistungs-UKP-Laser erobern Serienfertigunghttp://optecnet.de/http:///Auf dem »UKP-Workshop – Ultrafast Laser Technology« in Aachen wird auch in diesem Jahr der aktuelle Stand dieser innovativen Lasertechnik in Forschung und Industrie diskutiert. Sind die Strahlquellen jetzt so stark wie Faser- oder CO2-Laser? Wie werden »die PS auf die Straße« gebracht? Und welche neuen Applikationen sind im Kommen? Diese und noch mehr Fragen werden auf dem 6. UKP-Workshop am 21. und 22. April 2021 beantwortet. In diesem Jahr wird der Workshop den Umständen entsprechend online stattfinden. Petra Nolis M.A. Marketing & Kommunikation, Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

kW-Strahlquellen für Applikationsversuch

Die ersten UKP-Laser im Multihundert-Watt-Bereich sind auf dem Markt verfügbar. Mit den neuen Strahlquellen ergeben sich nicht nur neue Anwendungsmöglichkeiten, sondern auch erhebliche Veränderungen in der Prozesstechnik. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat die Chance erkannt und entwickelt im Fraunhofer Cluster of Excellence Advanced Photon Sources CAPS mit einem Verbund von mehr als 13 Instituten neue Prozesstechnik für hochproduktive UKP-Prozesse. Mit Quellen von derzeit bis zu 10 kW mittlerer Ausgangsleistung werden sowohl die Prozesstechnik als auch verschiedenste neue Anwendungen in Applikationslaboren in Jena und Aachen erprobt. Die beiden Labore mit der kompletten Technik werden dabei auch Interessenten außerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft als Versuchsplattform angeboten.

Mehr Strahlen parallel einsetzen

Im Publikum des UKP-Workshops sitzen traditionell viele Anwender aus Bereichen wie Automotive, Werkzeugmaschinen oder der Konsumgüterindustrie. Sie interessieren sich vor allem für die Anwendung der neuen Technologie, welche Details die Forschung dafür liefert und welche Applikationen reif für den Serieneinsatz sind. »Wir haben dieses Jahr zwei Schwerpunkte«, sagt dazu der Organisator des Workshops, Prof. Arnold Gillner, vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT. »Anwendung von UKP-Prozessen im stark wachsenden Markt Halbleitertechnik einerseits und die anwendungsspezifische Auswahl optimaler Prozessparameter als Antwort der Forschung auf Fragen der Anwender andererseits.«

Daneben werden neue systemtechnische Ansätze dahingehend vorgestellt, wie sich Prozesse mit der Multistrahltechnik skalieren lassen. Mit ihr lässt sich die Bearbeitungsgeschwindigkeit von UKP-Prozessen signifikant steigern. Die Multistrahlbearbeitung war lange Zeit durch eine statische Matrix-Anordnung von identischen, parallelen Teilstrahlen auf die Bearbeitung von periodischen Oberflächenstrukturen begrenzt. Durch den Einsatz von Modulatoren gelingt es inzwischen, jeden Teilstrahl dieser Strahlmatrix unabhängig von den anderen Teilstrahlen zu modulieren. Dadurch können mit diesem Multistrahlansatz beliebige Oberflächenstrukturen erzeugt werden.

Elektromobilität und Wasserstofferzeugung

Anwendung findet die neue Prozesstechnik in immer mehr Bereichen. Der Vorteil der UKP-Laser lag schon immer in ihrer hohen Präzision bis hinein in den sub-Mikrometerbereich. Mit der Parallelisierung kann die Produktivität signifikant gesteigert werden. Sie wird selbst für kontinuierliche Fertigungsprozesse mit hohem Durchsatz interessant. So wird aktuell zum Beispiel die Mikrostrukturierung von Rollenmaterial mit 500 mm Breite und einer Vorschubgeschwindigkeit von 1 m/min entwickelt und erprobt. Angewandt werden solche Prozesse bei der Herstellung von organischen Photovoltaikzellen oder der Strukturierung von Batterieelektroden. Dort werden Graphitanoden strukturiert und so die Kapazität über die vergrößerte Oberfläche gesteigert.

Auch beim Zukunftsthema Wasserstoff spielen große strukturierte Oberflächen eine maßgebliche Rolle. Strukturierte Elektroden in Elektrolyseuren zeigen beispielsweise eine gesteigerte Aktivität der Wasserstoff-Bildung.

Vorträge und virtuelle Lab-Tour

Das Programm für den UKP-Workshop 2021 am 21. und 22. April umfasst je sechs Vorträge in drei Sessions pro Tag. Die virtuelle Führung durch die UKP-Labore des Fraunhofer ILT ist sicherlich eines der Highlights der Veranstaltung. Hier liegt der Fokus auf den Fortschritten bei der High-Power UKP-Bearbeitung, der roboterbasieren Bearbeitung und der sensorgestützten Bearbeitung bzw. Korrektur von Bauteilen.

Der Workshop findet in deutscher Sprache online statt. Die Anmeldung zum Workshop ist ab sofort möglich unter: https://www.ultrakurzpulslaser.de/de/ukp-workshop/anmeldung.html

Wissenschaftliche Ansprechpartner:

Dipl.-Phys. Martin Reininghaus
Gruppenleiter Mikro- und Nanostrukturierung
Telefon +49 241 8906-627
martin.reininghaus@ilt.fraunhofer.de

Dr. rer. nat. Karsten Lange
Gruppe Mikro- und Nanostrukturierung
Telefon +49 241 8906-8442
karsten.lange@ilt.fraunhofer.de

Prof. Dr.-Ing. Arnold Gillner
Kompetenzfeldleiter Abtragen und Fügen
Telefon +49 241 8906-148
arnold.gillner@ilt.fraunhofer.de

Bildrechte bei Fraunhofer ILT, Aachen

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWOptence e.V.OptecNet
news-2232Tue, 06 Apr 2021 09:10:14 +0200Robust und anwendungsorientiert: Ein neuer Industriestandard zur Bestimmung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächenhttp://optecnet.de/http:///Alles sauber – fast ohne Putzen! Wer wünscht sich das nicht? Gerade im Sanitärbereich können selbstreinigende Keramik und Fliesen oder Glas für Duschkabinen nicht nur eine erhebliche Erleichterung im Alltag bieten, sondern auch die Lebensdauer der Produkte erhöhen.

Erreicht wird dieser Selbstreinigungseffekt zum Beispiel durch den Einsatz photokatalytisch aktiver Materialien oder Oberflächenbeschichtungen. Fällt Licht der geeigneten Wellenlänge auf die photokatalytisch aktive Oberfläche, werden organische Verunreinigungen abgebaut. Zusätzlich gibt es einen zweiten Effekt: Durch das Licht erfolgt eine sogenannte »Hydrophilisierung« der Oberfläche, sie wird »wasserliebend«, d. h. Wasser bildet einen Film, der die Schmutzpartikel unterwandern kann, so dass sie sich leichter abspülen lassen. Um die photokatalytische Aktivität verschiedener Produkte vergleichen zu können, findet die Deutsche Industrienorm DIN 52980:2008 Anwendung, wobei der Nachweis über den Abbau von Methylenblau erfolgt. In der Vergangenheit kam es dabei in der Praxis immer wieder zu starken Schwankungen der Messergebnisse und auch in der wissenschaftlichen Literatur wurde eine Reihe von Schwachpunkten des aktuellen Verfahrens aufgezeigt. 

»Für das Fraunhofer-Institut für Schicht-und Oberflächentechnik IST war das ein Anlass, gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung einen robusten und anwendungsnahen deutschen Industriestandard zur Charakterisierung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächen zu entwickeln«, erklärt Frank Neumann, Leiter der Arbeitsgruppe Photo- und elektrochemische Umwelttechnik am Fraunhofer IST. »Das Kooperationsprojekt war auch für die MRC eine exzellente Gelegenheit, spannende Ansätze aus der Forschung aufzugreifen, um sie zusammen mit unseren langjährigen Partnern in die Normungsarbeit einzubringen und in neue Produktideen zu überführen«, bestätigt Dr. Marcus Götz, Geschäftsführer der MRC Systems GmbH aus Heidelberg. 

Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projekts haben die Partner MRC Systems GmbH (Heidelberg), BCE Special Ceramics GmbH (Mannheim), das Forschungsinstitut Glas/Keramik FGK (Höhr-Grenzhausen) und das Fraunhofer IST (Braunschweig) die Spezifikationen der bisherigen Messmethodik untersucht und Vorschläge für Anpassungen und Neuerungen in einem Revisionsentwurf der Norm erarbeitet. Hierbei wurden neben einem neuen Prüfverfahren für großformatige Proben auch neue Prüfstandards entwickelt. Sie bestehen aus langzeitstabiler Keramik mit definiert abgestufter photokatalytischer Beschichtung. Die Standards wurden charakterisiert und im Hinblick auf ihre Wiederverwendbarkeit untersucht. 

Ein vom Fraunhofer IST koordinierter Rundversuch zeigt, dass die Messergebnisse unter Verwendung des im Projekt entwickelten Standards und der neuen Prüfmethodik wesentlich präziser und zuverlässiger sind als bei dem ursprünglichen Verfahren: Der Variationskoeffizient der Vergleichspräzision beträgt statt ursprünglich 30,6 Prozent nur noch 4,95 Prozent. Das Fraunhofer IST und das Forschungsinstitut für Glas/Keramik (FGK) engagieren sich aktiv im Arbeitsausschuss Photokatalyse des Deutschen Instituts für Normen DIN. Bereits während der Projektlaufzeit erfolgte stets ein enger Austausch mit den dort vertretenen Institutionen und Industriebetrieben, um die Praxistauglichkeit der erzielten Ergebnisse sicherzustellen.

Die Durchführung des Forschungsvorhabens »Entwicklung eines robusten und anwendungsnahen deutschen Industriestandards zur Bestimmung der photokatalytischen Aktivität von Oberflächen – DePhakto« wurde durch eine Förderung im Rahmen des Programms »WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen« mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie – BMWi mit dem Förderkennzeichen FKZ 03TNG016C ermöglicht.

Weitere Informationen

Kontakt:

Sandra Yoshizawa
Marketing und Kommunikation
Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54E | 38108 Braunschweig
Telefon +49 531 2155-505 | Fax -900
Mailto: sandra.yoshizawa(at)ist.fraunhofer.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2229Thu, 01 Apr 2021 10:48:50 +0200STMicroelectronics und OQmented entwickeln, produzieren und vermarkten gemeinsam Laserscanner-Lösungen auf der Basis von MEMS-Spiegelnhttp://optecnet.de/http:///In einem Abkommen zwischen beiden Unternehmen geht es im Kern um die Steigerung der Entwicklung und Kapazität für ultrakompakte, stromsparende Laserscanner zur weiteren Expansion des Markts

Genf (Schweiz) und Itzehoe (Deutschland), den 29. März 2021 - STMicroelectronics (NYSE: STM), ein weltweit führender Halbleiterhersteller mit Kunden im gesamten Spektrum elektronischer Applikationen, und OQmented, ein auf MEMS1-Spiegeltechnologie fokussiertes Deep-Tech-Startup, haben in einem Vertrag die Weiterentwicklung der Technologie für den Augmented-Reality- und den 3D-Sensing-Markt vereinbart. Ziel der gemeinschaftlichen Initiative ist es, auf der Basis des Know-hows beider Unternehmen die Technologie und die Produkte weiterzuentwickeln, auf denen die führenden, auf MEMS-Spiegeln beruhenden LBSLösungen (Laser-Beam Scanning) auf dem Markt basieren.

Die offizielle Pressemitteilung finden Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2228Wed, 31 Mar 2021 13:33:43 +0200PanDao - Herzlich Willkommen bei bayern photonicshttp://optecnet.de/http:///PanDao, das Startup aus St. Gallen, ist neues Mitglied bei bayern photonics. PanDao schließt mit einer Software die Lücke zwischen Optikdesign und Fertigung und hilft dem Anwender, Kosten zu sparen, indem diese die minimalen Fertigungskosten berechnet.Mit diesen Kompetenzen bereichert die Neugründung mit den Verantwortlichen Marco Tinner und Oliver Fähle unser Netzwerk und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Mehr Informationen unter www.pandao.ch

 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2227Wed, 31 Mar 2021 12:52:38 +0200Gigahertz Optik -SphereSpectro 150H - UV-VIS-IR Spektrophotometerhttp://optecnet.de/http:///Das SphereSpectro 150H - UV-VIS-IR Spektrophotometer verkürzt die Arbeitszeit in Ihrer Messanwendung und liefert binnen Sekunden hochpräzise, absolute Messergebnisse.Messen Sie zeitgleich den spektralen Absorptionskoeffizienten (µa) als auch den spektralen, effektiven Streukoeffizienten (µs -auch reduzierter Streukoeffizient genannt) von diffusen Proben, egal ob fest oder flüssig.

Das Tischgerät verfügt über eine großen Probenraum mit mehreren Befestigungsoptionen, welches das Einlegen der Proben genauso einfach gestaltet, wie die Auswertung am Bildschirm. Um Ihnen die „Plug & Play“-Auswertung Ihrer streuenden Medien im Sekundentakt zu ermöglichen wird Ihnen ein intuitives Software-Paket bereitgestellt.

Bestens geeignet für Materialanalyse, Biophotonik, Inhaltsbestimmung oder Qualitätssicherung, Lebensmittelanalyse, Pharmazie oder Kosmetik.

Damit Sie einen schnellen Einblick in die innovative Technologie zur gleichzeitigen Bestimmung der Streuung und der Absorption eines Volumenkörpers bekommen, empfehlen wir Ihnen dieses Video.

Mehr Infos zum SphereSpectro 150H finden Sie hier.


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Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-2226Tue, 30 Mar 2021 16:07:41 +0200TRIOPTICS und TechnoTeam geben strategische Entwicklungs-Partnerschaft bekannthttp://optecnet.de/http:///Viele Hersteller aus dem Bereich Consumer Electronics und der Automobilindustrie sind darauf angewiesen, die Abbildungsqualität ihrer Display-Produkte, z.B. VR/AR-Headsets, Head-up-Displays unter verschiedenen Aspekten genau zu analysieren. Dabei müssen sowohl photometrische Eigenschaften (Farbe und Leuchtdichte) als auch Abbildungseigenschaften (Modulations-Transfer-Funktion, Verzeichnung) in Kombination charakterisiert werden. Künftig werden die Unternehmen TechnoTeam und TRIOPTICS ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft bündeln. Ziel ist die Entwicklung eines Messgerätes, das beide Messprozesse in einem Gerät integriert.Die Firma TechnoTeam Bildverarbeitung GmbH hat ihre Kernkompetenz im Bereich der ortsaufgelösten Licht- und Farbmesstechnik, während die TRIOPTICS GmbH der weltweit führende Anbieter für MTF Messtechnik ist. Für die Vermessung von Projektoren, Headsets, Head-up-Displays und Displays ist beides sehr wichtig und eine Kombination beider Messtechniken in einem Gerät bietet Produktionsvorteile für die Kunden. 
www.trioptics.de
Daniela HoeseTRIOPTICS GmbHTechnoTeam Bildverarbeitung GmbH

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2224Tue, 30 Mar 2021 12:41:11 +0200Zusammenschluss von Heidelberg Instruments und Multiphoton Opticshttp://optecnet.de/http:///Ab sofort ist die Multiphoton Optics GmbH eine 100-prozentige Tochter von Heidelberg Instruments Mikrotechnik GmbH. Diese Bündelung von Entwicklungskraft und Technologien für die Herstellung von Kleinststrukturen unterstreicht die globale Bedeutung deutscher Forschung, Entwicklung und Produktion von direkt schreibenden Laseranlagen für die Mikrostrukturierung. "Heidelberg Instruments ist der perfekte Partner für uns, da durch den Zusammenschluss sowohl die Kunden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die Technologie selbst profitieren. Das weltweite Netzwerk von Heidelberg Instruments steigert unsere Sichtbarkeit und ermöglicht es uns, neue Systeme auf der Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation zu entwickeln, um immer mehr Kunden bei der Umsetzung ihrer Anwendungen und Ideen zu unterstützen", sagt Dr. Benedikt Stender, der künftig als alleiniger Geschäftsführer von Multiphoton Optics fungiert. Dr. Boris Neubert, der in der MPO-Geschäftsführung bisher für Operations verantwortlich war, wird aus Heidelberg Instruments heraus die Integration des Unternehmens vorantreiben.

Pressemitteilung als pdf

https://multiphoton.de/

Sonja Pfeuffer - Multiphoton Optics GmbH - Heidelberg Instruments

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NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2223Tue, 30 Mar 2021 12:20:41 +0200SCHOTT testet Glasherstellung mit grünem Wasserstoff erfolgreichhttp://optecnet.de/http:///Die Glasindustrie wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Bundesrepublik. Das Problem: Für jährlich rund 7 Millionen Tonnen verkaufsfähigen Glases fallen derzeit pro Jahr rund 5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen an. Das liegt vor allem an der Glasschmelze: Um Quarzsand, Kalk und Soda zu Glas zu verschmelzen, braucht es Temperaturen von rund 1.600 Grad Celsius. Um diese zu erreichen, kommen bisher mit Erdgas betriebene Schmelzwannen zum Einsatz. Grüner Wasserstoff könnte das Problem lösen: So entsteht bei der Verbrennung von Wasserstoff lediglich Wasserdampf – kein CO2. Im Kopernikus-Projekt P2X des BMBF ist nun erstmalig ein Test zur Glasschmelze mit Wasserstoff erfolgreich abgeschlossen worden: Die SCHOTT AG hat in seinem Werk in Mainz acht Wochen lang eine Technikums-Schmelzanlage mit Wasserstoff befeuert – und das Erschmelzen von drei verschiedenen Gläsern getestet. Das Ergebnis: Bei der Befeuerung mit Wasserstoff und Sauerstoff konnte eine ähnliche Brennerleistung mit ähnlichen Temperaturen und ähnlicher Glasqualität erreicht werden wie beim Betrieb mit Erdgas und Sauerstoff.
Weitere Informationen: https://lnkd.in/dvYzJm9
SCHOTT

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2222Tue, 30 Mar 2021 11:18:40 +0200Durch Wände messen mit IRIS von Polytechttp://optecnet.de/http:///Mithilfe des neuen MSA-650 IRIS Micro System Analyzer von Polytec aus Waldbronn können die MEMS-Entwickler direkt durch die Siliziumkappe des Bauelementes hindurch die Bewegung der MEMS-Komponenten hochaufgelöst und in Echtzeit erfassen. Dabei sind Frequenzen von bis zu 25 MHz möglich.Die Basis hierfür ist eine innovative, patentierte Messtechnik bestehend aus einem speziellen Infrarot-Interferometer. Die integrierte IR-Kamera schaut ebenfalls durch die Kappe hindurch, liefert hochaufgelöste Bilder der MEMS-Mechanik und ermöglicht mittels stroboskopischer Videomikroskopie eine Messung der planaren Bewegungskomponente („In-Plane“).

Zu den Hauptvorteilen des neuen MSA zählen die schnelle Messung unter den tatsächlichen Betriebsbedingungen ohne aufwendige Präparation sowie die exzellente Datenqualität aufgrund der kurzkohärent-interferometrischen Unterdrückung von Störeinflüssen.

Weitere Informationen sowie die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2225Mon, 29 Mar 2021 23:48:00 +0200PanDao - herzlich willkommen bei Optencehttp://optecnet.de/http:///PanDao, das Startup aus St. Gallen, ist neues Mitglied bei Optence. PanDao schließt mit einer Software die Lücke zwischen Optikdesign und Fertigung und hilft dem Anwender, Kosten zu sparen.Mehr Informationen unter www.pandao.ch Mit diesen Kompetenzen bereichert die Neugründung mit den Verantwortlichen Marco Tinner und Oliver Fähle unser Netzwerk und wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse Photonikoptonetbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2221Thu, 25 Mar 2021 12:31:02 +0100WeLASER: Technische Alternative im Unkrautmanagementhttp://optecnet.de/http:///Anstatt chemische Produkte einzusetzen, soll zukünftig das Wachstumszentrum von Unkräutern mittels Laserstrahlung letal geschädigt werden. Die Grundlage dafür wollen die Partner im EU-Projekt WeLASER schaffen. Das Vorhaben vereint Forschungsinstitutionen, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus dem Agrarbereich aus acht EU-Staaten, unter anderem das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Die Partner wollen in den nächsten drei Jahren die Wirksamkeit eines Lasersystems an ausgewählten Nutzpflanzen testen.Vor dem Hintergrund einer wachsenden Weltbevölkerung und der Notwendigkeit, den Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln zu reduzieren, strebt WeLASER eine nachhaltigere Unkrautbehandlung an. Konventionelle mechanische Methoden können die Bodeneigenschaften verschlechtern und nützliche Bodenorganismen schädigen. Außerdem erzielen sie bei der Unkrautbekämpfung in der Reihe nur unbefriedigende Ergebnisse.

Mit Laser, KI und IOT gegen Unkraut
Die WeLASER-Lösung konzentriert sich daher auf eine nicht-chemische Unkrautbekämpfung. Die Idee dahinter ist, das Wuchszentrum des Unkrauts mit hohen Energiedosen einer Hochleistungs-Laserstrahlquelle zu schädigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH entwickeln dafür ein Bildverarbeitungssystem, das mittels künstlicher Intelligenz (KI) Nutzpflanzen von Unkraut unterscheidet. Dieses System trainieren sie außerdem darauf, die Position der Unkrautmeristeme zu erkennen. Mit den Zielkoordinaten wird am LZH ein robustes, mehrreihiges Scannersystem angesteuert, so dass der Laserstrahl auf das Wuchszentrum ausgerichtet werden kann.

Für den Einsatz auf dem Feld sollen die Systeme auf einem autonomen Fahrzeug installiert werden. Koordiniert werden sie dann über einen intelligenten Controller, der Internet of Things (IOT)- und Cloud-Computing-Techniken nutzt, um landwirtschaftliche Daten zu verwalten und einzusetzen.

Prototyp bis 2023
Das LZH entwickelt weiterhin Konzepte, wie die Lasersicherheit für alle beteiligten Personen wie Landwirte und Maschinenbediener gewährleistet werden kann. Testen wollen die Partner den Prototypen an Zuckerrüben-, Mais- und Wintergetreidekulturen. Der Prototyp soll zum Projektende, also 2023, zur Verfügung stehen und dann für die Kommerzialisierung weiterentwickelt werden.

Die Technologie des WeLASER-Projekts bietet eine saubere Lösung für das Unkrautproblem und trägt dazu bei, die Chemikalienbelastung der Umwelt deutlich zu verringern.

Über WeLASER
WeLASER ist ein europäisches Innovationsprojekt, das im Rahmen des Programms "Horizont 2020" finanziert wird. Es wird vom spanischen Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC, dt.: Rat für wissenschaftliche Forschung) koordiniert. Beteiligt sind weiterhin: Futonics LASER (Deutschland), Laser Zentrum Hannover e.V. (Deutschland), die Abteilung für Pflanzen- und Umweltwissenschaften der Universität Kopenhagen (Dänemark), AGREENCULTURE SaS (AGC, Frankreich), Coordinadora de Organizaciones de Agricultores y Ganaderos (COAG, dt.: Koordinator der Landwirte und Viehzuchtorganisationen; Spanien), die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Bologna (Italien), Instytut Ekologii Terenów Uprzemysłowionych (IETU, dt.: Institut für Ökologie der Industriegebiete; Polen), die Fakultät für Agrarökonomie der Universität Gent (Belgien) und Van den Borne Projecten BV (VDBP; Niederlande).

Mit Hilfe der europäischen Fördermittel will im Forschungsvorhaben WeLASER eine große Gruppe von Akteuren und Interessenvertretern Fortschritte bei der Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität erzielen und gleichzeitig die Umwelt nachhaltiger gestalten sowie die Gesundheit von Tier und Mensch verbessern.

Mehr Informationen: https://welaser-project.eu/

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-2220Thu, 25 Mar 2021 11:13:33 +0100Ringvorlesung Optik erfolgreich gestartethttp://optecnet.de/http:///222 Studierende aus ganz Deutschland und darüber hinaus nahmen an der Auftakt-Vorlesung der deutschlandweiten Ringvorlesung Optik am 24.3.21 teil. Der interaktiv gestalteten Vorlesung von Prof. Dr. Michael Totzeck von der Universität Konstanz und der Carl Zeiss AG zum Thema „Photonics technologies for the fabriction of integrated circuits“ folgte eine lebhafte Diskussion.Mit der Ringvorlesung Optik können Studierende während des Sommersemesters wöchentlich einen Einblick in Schwerpunkte jenseits der eigenen Hochschulen erhalten. Dozenten von Universitäten und Hochschulen halten Online-Vorlesungen zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm. Ziel der Ringvorlesung Optik ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen. Am 31.3.21 wird Prof. Dr. Jürgen Czarske, TU Dresden über  „Computational Adaptive Laser Metrology for Biomedicine” vortragen.

Die Ringvorlesung richtet sich primär an Studierende im Master, aber auch besonders Interessierte im höheren Bachelorsemester bzw. Doktoranden sind zur Teilnahme eingeladen, um ihre Perspektiven in der Photonik zu erweitern. Interessierte aus der Industrie können sich an einer Hochschule oder Universität Ihrer Wahl als Gasthörer einschreiben um an der 2SWS umfassenden Ringvorlesung teilzunehmen.

Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt. Die Durchführung organisiert Prof. Dr. Andreas Heinrich von der Hochschule Aalen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-2219Thu, 25 Mar 2021 08:52:11 +0100OptecNet Deutschland ist offizieller Partner der Messe VISIONhttp://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland, der bundesweite Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien pflegen bereits seit Langem einen regelmäßigen fachlichen Austausch mit der Messe Stuttgart als Veranstalter mehrerer internationaler Fachmessen zu den Optischen Technologien und deren Anwendungsbranchen.OptecNet Deutschland ist nun offizieller Partner der „VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung“. Die VISION in Stuttgart ist zentraler Treffpunkt für alle Anbieter und Dienstleister rund um das vielfältige Spektrum der Bildverarbeitung. Rund 500 Aussteller und über 11.000 Fachbesucher waren in 2018 auf der VISION.

Gemeinsam mit der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine bot die VISION eine einzigartige digitale Plattform für Start-ups, um neueste Entwicklungen in der Bildverarbeitung vorzustellen. Das Photonics BW Mitglied HD Vision Systems ist mit seinem Thema „Light field and Deep Learning-based Machine Vision“ zum „VISION Start-up 2020“ gekürt worden. Der Preis umfasst einen Standplatz auf der kommenden VISION 2021. HD Vision Systems wird dies nutzen, um neue KI-basierter Bildverarbeitungslösungen zu präsentieren.

Das Ziel der Partnerschaft zwischen OptecNet Deutschland und der VISION ist es, den für zahlreiche Anwendungsfelder wichtigen Bereich der Bildverarbeitung voran zu treiben und die Applikationspotenziale noch stärker in die Breite zu tragen.

Merken Sie sich bereits jetzt den Termin für die kommende VISION vom 5. – 7. Oktober 2021 vor und informieren Sie sich über neueste Produkt- und Dienstleistungsinnovationen.

Alle Informationen zur Messe erhalten Sie unter www.vision-messe.de

Official website in english: www.vision-fair.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den NetzenPressemeldung
news-2218Wed, 24 Mar 2021 16:48:55 +0100PR-Experten unterstützen bei Content, Pressearbeit, Marketing und Leadshttp://optecnet.de/http:///Virtuelle Messen und kaum Kundenbesuche – auch für die Photonik-Unternehmen werden Marketing und Lead-Generierung in diesen Zeiten zu einer ganz besonderen Herausforderung. Vor allem professioneller Content und Fachmedien-Know-how können entscheidend dabei helfen, neue Zielgruppen und Märkte zu erschließen. Die Redakteure der vormaligen photonik-Redaktion bieten Unterstützung bei Content Creation, PR, Publishing, Lead-Generierung und Marketing-Strategie.Virtuelle oder hybride Messen und stark eingeschränkter Kundenkontakt sowie ein Wandel bei den Fachmedien: Für KMU der Photonik werden Marketing und Lead-Generierung zu einer Herausforderung von neuer Qualität. Denn Technologieunternehmen, die erklärungsbedürftige Produkte entwickeln und produzieren, brauchen jetzt neue Strategien, um ihre anspruchsvollen und oftmals hochspezialisierten Kunden zu erreichen.

Das Content-Marketing ist ein bewährter Ansatz, um diese Zielgruppen, zum Beispiel in den weit verzweigten und stark differenzierten Marktsegmenten der Photonik, über Fachartikel, Blogbeiträge, Interviews oder Podcasts anzusprechen. Da es viel Zeitaufwand, umfassendes Fachwissen und redaktionelles Know-how erfordert, hochwertige Inhalte zu erstellen, zu verbreiten und für verschiedene Medienkanäle wie Fachzeitschriften, Newsletter, Websites, Blogs, Corporate Media oder Social Media zu optimieren, ist hier professionelle Unterstützung hilfreich.

Das kompetente Redaktionsteam der ehemaligen Fachzeitschrift photonik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Erstellen und Managen von Fach- und Produktbeiträgen sowie F&E-Berichten in deutscher und englischer Sprache, in der analogen und digitalen Pressearbeit sowie im Content-Marketing.

Dr. Matthias Laasch und Dr. Matthias Gerlach unterstützen die Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik einschließlich der Quantentechnologien individuell bei ihren Content-, PR-, Publishing- und Marketing-Projekten.

Kontakt

laasch:tec  Dr. Matthias Laasch technology editorial consulting, E-Mail laaschtec(at)icloud.com,
Tel.
+49 (0) 179/4815723, linkedin.com/in/drlaasch/

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetPressemeldung
news-2217Wed, 24 Mar 2021 16:26:57 +0100Forschungsverbund trägt zu weniger Verpackungsmüll beihttp://optecnet.de/http:///Das BMBF-Forschungsvorhaben „Tasteful“ vereint Tracer-Based-Sorting mit Objekterkennung und Künstlicher Intelligenz. Teil des Forschungsverbundes sind die drei Photonics BW Mitglieder HD Vision Systems GmbH, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Hochschule Pforzheim sowie die Polysecure GmbH und das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik.Nur 12% der drei Millionen Tonnen an Kunststoff-Verkaufsverpackungen in Deutschland werden rezykliert und zur Herstellung neuer Kunststoffverpackungen verwendet. Der Rest wird häufig verbrannt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher in seinem Programm „KMU innovativ – Ressourceneffizienz“ mittelständische Unternehmen, die mit innovativen Ideen entscheidend zur Umweltentlastung beitragen möchten. Die Polysecure GmbH aus Freiburg ist eines von ihnen und revolutioniert mit seinen fluoreszierenden, anorganischen Markern (englisch: tracer) die Verpackungssortierung und somit das Recycling. Innerhalb des sogenannten „Tracer-Based-Sorting“ wird den Kunststoff-Verpackungen mithilfe des Tracers ein spezifischer Sortiercode zugeordnet. Diese Technologie trägt zu einer erhöhten Verlässlichkeit und Effizienz für die Sortierung von Abfällen bei.

Durch das Forschungsvorhaben „Tracer Based Sorting – Effizient und Flexibel“ (Tasteful) soll die Effizienz und Praktikabilität der TBS-Sortiertechnologie erhöht werden. Gleichzeitig soll das Projekt zu einer Verbesserung der Anregungstechnologie, der Erweiterung des Tracer- und Sortiercode-Portfolios und der Erweiterung der Sortiertechnik um Objekterkennungssysteme beitragen.

Um schnell anwendungsreife Lösungen zu generieren, arbeitet Polysecure mit verschiedenen Forschungspartnern zusammen. HD Vision Systems aus Heidelberg stellt optische Prüfsysteme und verarbeitende neuronale Netze bereit, die speziell an die neue Anwendung angepasst werden. Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik aus Augsburg widmet sich der Objekterkennung und Tracer-Identifikation auf Basis von Künstlicher Intelligenz. Das KIT entwickelt zusammen mit Polysecure neue Tracer-Substanzen während die Hochschule Pforzheim abfallwirtschaftliche Untersuchungen durchführt und den Markteintritt der Technologie unterstützt.

Wir wünschen dem Forschungsverbund viel Erfolg bei der Weiterentwicklung dieser hochinnovativen Technologie!

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2216Wed, 24 Mar 2021 11:51:40 +0100Laserverstärker für laserbasierte Kommunikation im Allhttp://optecnet.de/http:///Im Rahmen einer Studie für die Europäische Weltraumorganisation (European Space Agency, ESA) arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) an einem Laserverstärker im Bereich zwischen 1000 nm und 1100 nm, der zukünftig für die laserbasierte Kommunikation im All eingesetzt werden könnte.Langfristiges Ziel des ESA-Projekts HydRON ist es, ein rein optisches Kommunikationsnetzwerk aufzubauen, das Übertragungsraten im Bereich Terabit pro Sekunde ermöglicht. Notwendig sind dafür Satelliten mit Laserterminals, die 10 oder mehr optische Kanäle beinhalten.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Gruppe Solid State Lasers des LZH werden dafür den notwendigen Verstärker entwickeln. Die Herausforderung: Der Verstärker muss eine bestimmte Mindesteffizienz erreichen, damit er später auf Satelliten eingesetzt werden kann. Bei der Entwicklung können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf ihre Erfahrungen in der Faserverstärkerentwicklung für die Gravitationswellendetektion bauen.

Im Rahmen der Studie prüft das LZH zurzeit, wie die Signale einer rein optischen Kommunikation über Laser verstärkt werden könnten. Denn die Verstärkung wäre die Grundlage für eine laserbasierte Satellitenkommunikation.

Teil des Auftrags ist es ebenso, das System mit dem Blick auf Weltraumtauglichkeit zu evaluieren. Dies schränkt die Auswahl der einzusetzenden Komponenten ein. Daher testet das LZH im Zweifelsfall Komponenten direkt während der Entwicklung auf ihre Weltraumkompatibilität.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2214Wed, 24 Mar 2021 08:24:39 +0100Das von LASER COMPONENTS vertriebene LaserLight gewinnt den Prism Award 2021http://optecnet.de/http:///Olching, 23. März 2021 - LaserLight W-IR SMD, der weltweit erste Weißlicht-Chip mit Umschaltfunktion wurde vom Photonik-Branchenverband SPIE mit dem Prism Award 2021 ausgezeichnet. Auf Befehl verwandelt er sich in einen IR-Emitter mit 905 nm oder 850 nm. Beide Lichtquellen sind auf demselben Chip von 7×7 mm untergebracht. Um die Montage auf der Platine zu erleichtern sind die SMDs optional auch mit Starboard erhältlich.Mit einem Lichtstrom von 450 Lumen und einer Leuchtdichte von 1000 Mcd/m² bietet die Lichtquelle von KYOCERA SLD Laser auch in dieser Doppelfunktion alle Vorteile der LaserLight-Weißlicht-Technologie wie eine hohe Reichweite und einen engen Abstrahlwinkel. Die IR-Wellenlängen werden mit einer Ausgangsleistung von 250 mW emittiert.
 
Die IR-Wellenlängen des SMD W-IR werden vor allem in Bewegungssensoren, Nachtsicht-Kameras und anderen professionellen Sicherheitssystemen eingesetzt. Hier eröffnet diese Neuentwicklung zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Statt Bewegungsmelder und Beleuchtung in zwei verschiedenen Bauteilen unterzubringen kann ein Element beide Funktionen übernehmen, sodass zum Beispiel eine Überwachungskamera automatisch den entsprechenden Bereich ausleuchtet, sobald sie etwas Verdächtiges wahrnimmt.
 
Der Chip wird in Europa und den USA durch LASER COMPONENTS vertrieben.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2213Fri, 19 Mar 2021 11:58:26 +0100Chromatischer Lichtteilcheneffekt für die Entwicklung photonischer Quantennetzwerke enthüllthttp://optecnet.de/http:///PhoenixD-Mitglied Prof. Dr. Michael Kues und seine Doktorandin Anahita Khodadad Kashi demonstrieren neuartigen, photonischen Interferenzeffekt, der den Weg zu großskaligen kontrollierbaren Quantensystemen bahnen könnte. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung. In einem Schlüsselexperiment ist es gelungen, die bislang definierten Grenzen für Photonenanwendungen zu überschreiten: Anahita Khodadad Kashi und Prof. Dr. Michael Kues vom Institut für Photonik und dem Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover haben einen neuartigen Interferenzeffekt demonstriert (siehe Video).

Die Wissenschaftlerin und der Wissenschaftler haben damit nachgewiesen, dass neue farbcodierte photonische Netzwerke erschlossen und die Zahl der involvierten Photonen, d.h. Lichtteilchen, skaliert werden können. „Diese Entdeckung könnte neue Maßstäbe in der Quantenkommunikation, den Rechenoperationen von Quantencomputern sowie den Quantenmessverfahren ermöglichen und ist mit bestehender optischer Telekommunikationsinfrastruktur umsetzbar“, sagt Kues.

Das entscheidende Experiment glückte im neu eingerichteten „Quantum Photonics Laboratory (QPL)“ des Instituts für Photonik und des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien an der Leibniz Universität Hannover. Dort gelang es Anahita Khodadad Kashi unabhängig erzeugte Photonen mit unterschiedlichen Farben, d.h. Frequenzen, quantenmechanisch zu interferieren und einen sogenannten Hong-Ou-Mandel-Effekt nachzuweisen.

Die Hong-Ou-Mandel-Interferenz ist ein fundamentaler Effekt der Quantenoptik, der die Grundlage für viele Anwendungen der Quanteninformationsverarbeitung bildet – vom Quantencomputing bis zur Quantenmetrologie. Der Effekt beschreibt, wie sich zwei Photonen beim Auftreffen auf einem räumlichen Strahlteiler verhalten und erklärt das Phänomen der quantenmechanischen Interferenz.

Die Forschenden konnten nun mittels Telekommunikationskomponenten einen Frequenzstrahlteiler realisieren und den Hong-Ou-Mandel-Effekt erstmalig zwischen zwei unabhängig erzeugten Photonen in der Frequenzdomäne nachweisen. Im Gegensatz zu anderen Dimensionen, wie z.B. der Polarisation (Schwingungsebene des elektrischen Feldes) oder der Position (räumliche Lokalisation) eines Photons, ist die Frequenz weitaus weniger störanfällig. „Zudem erlaubt unser Ansatz eine flexible Konfigurierbarkeit und einen Zugang zu hochdimensionalen Systemen, was in der Zukunft zu großskaligen kontrollierbaren Quantensystemen führen kann“, sagt Kues.

Dieses Zwei-Photonen-Interferenz-Phänomen kann als Fundament für ein Quanteninternet, nicht-klassische Kommunikation und Quantencomputer dienen. Das heißt, die Ergebnisse könnten für frequenzbasierte Quantennetzwerke eingesetzt werden. Eine weitere Besonderheit an der jetzt gemachten Neuentdeckung: Diese Steigerung der Leistungsfähigkeit ließe sich mit bestehender Infrastruktur, also gängigen Glasfaseranschlüsse für die Anbindung an das Internet, verwenden. Die Nutzung von Quantentechnologien zu Hause könnte damit also theoretisch in Zukunft ermöglicht werden.

„Ich war sehr erfreut, dass unser Experiment den Hong-Ou-Mandel Effekt in der Frequenzdomäne nachweisen konnte“, sagt Khodadad Kashi. Die Forscherin ist nach ihrem Masterabschluss im Fach Elektroingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Photonik an der Iran Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran im Jahr 2019 nach Hannover gewechselt. Seitdem verstärkt sie das siebenköpfige Team von Prof. Kues. Kues ist seit Frühjahr 2019 Professor an der Leibniz Universität Hannover und erforscht im Exzellenzcluster PhoenixD die Entwicklung von photonischen Quantentechnologien mittels der Mikro- und Nanophotonik.

Künftig werden Kashi und Kues weiter zu dem Thema der spektralen Hong-Ou-Mandel-Interferenz forschen. „Ich möchte das jetzige Experiment erweitern, um den Effekt für Quanteninformationsverarbeitung ausnutzen zu können“, sagt Khodadad Kashi.

Die Forschungsergebnisse werden erstmals in der aktuellen Ausgabe von „Laser & Photonics Reviews“ vorgestellt. Die Resultate wurden im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Quantum Futur Projektes „PQuMAL“ (Photonische Quantenschaltkreise für das maschinelle Lernen) erzielt.

Originalartikel:
Anahita Khodadad Kashi, Michael Kues,
Spectral Hong-Ou-Mandel interference between independently generated single photons for scalable frequency-domain quantum processing

Laser & Photonics Reviews
https://doi.org/10.1002/lpor.202000464

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1 A
30167 Hannover

Mail:      sonja.smalian@phoenixd.uni-hannover.de

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2212Thu, 18 Mar 2021 12:25:13 +0100PhotonicsViews ist neues Publikationsmedium von Photonik Deutschland / Photonics Germanyhttp://optecnet.de/http:///Photonik Deutschland / Photonics Germany, die Allianz von OptecNet Deutschland und SPECTARIS zur Förderung der Optischen Technologien und Quantentechnologien, konnte die etablierte Fachzeitschrift PhotonicsViews als Publikationsmedium mit großer internationaler Reichweite gewinnen.Photonics Germany wurde im Jahr 2020 ins Leben gerufen mit dem Ziel, die Interessen der Hightech-Branche auf nationaler und internationaler Ebene mit vereinten Kräften zu vertreten und mit abgestimmten Aktivitäten und Initiativen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Land zu stärken. Insbesondere sollen die Rahmenbedingungen für die Photonik und Quantentechnologien weiter verbessert und Förderangebote zielgerichtet weiterentwickelt werden. Der Politik bietet sich Photonics Germany als repräsentativer Ansprechpartner speziell zu den Themen Förderpolitik, Gesetzgebung und Fachkräftesicherung an. Photonics Germany steht darüber hinaus internationalen Verbänden als zentraler Dialogpartner zur Verfügung.

Photonics Germany hat als eine der ersten Aktivitäten im Jahr 2020 drei Umfragen durchgeführt, um die Auswirkungen Corona-Pandemie auf die Photonik-Branche systematisch zu untersuchen. Dabei zeigte sich, dass die Unternehmen überwiegend sehr robust aufgestellt sind und sich im Vergleich zu anderen Branchen in der Krise gut behaupten konnten, entweder durch Innovationen oder durch Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Die Ergebnisse sollen auch in die weitere Gestaltung von effizienten Hilfsmaßnahmen einfließen.

Die Photonik ist der Enabler für einen der ganz großen Technologietrends dieser Dekade – den Quantentechnologien. Durch gänzlich neue Produktlösungen auf diesem Gebiet werden signifikante Steigerungen in Dynamik, Auflösung und Sicherheit in zahlreichen technischen Anwendungsfeldern möglich. Für Photonics Germany sind die Quantentechnologien ein fachlicher Schwerpunkt. Ein deutschlandweiter Expertenkreis wurde im Jahr 2020 etabliert, der die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit den Unternehmen und die technische Nutzung und Kommerzialisierung vorantreibt. Nach einem erfolgreichen Auftakt finden nun regelmäßig Treffen mit stets aktuellen Schwerpunkten statt.

Photonics Germany publiziert künftig Veranstaltungshinweise und Neuigkeiten sowie Berichte in der PhotonicsViews als etablierte Fachzeitschrift in der Photonik mit großer, internationaler Reichweite.

https://www.wileyindustrynews.com/en/photonicsviews

Die Mitglieder erhalten im Rahmen der Mitgliedschaft ab April regelmäßig eine Printausgabe der PhotonicsViews und sind herzlich zur Lektüre eingeladen.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetAus den Netzen
news-2211Thu, 18 Mar 2021 11:29:50 +0100Mehr Licht für die Zukunft der Gravitationswellen-Astronomie http://optecnet.de/http:///Für leistungsstärkere Gravitationswellen-Detektoren haben Forschende des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI), des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und von der Leibniz Universität Hannover (LUH) ein neues Lasersystem entwickelt. Dieses vereint das maßgeschneiderte Licht von zwei Hochleistungslasern äußerst präzise. So ist es möglich, die optische Leistung des Lasersystems weiter zu erhöhen. Eingesetzt werden soll das System zukünftig in der erdgebundenen Gravitationswellendetektion. Das LZH entwickelt dafür, in Kooperation mit dem AEI, hochleistungsfähige Faserlaser. Diese sind aufgrund ihrer besonderen Laserstrahleigenschaften interessant und sollen daher in zukünftigen Generationen von Gravitationswellen-Detektoren eingesetzt werden. Diese Detektoren sollen zehnmal empfindlicher nach Gravitationswellen lauschen als die derzeitigen großen Detektoren LIGO, Virgo und KAGRA. Die Ergebnisse der Arbeit sind nun in der Fachzeitschrift Optics Express erschienen. Gefördert wurden die Arbeiten unter anderem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Exzellenzclusters QuantumFrontiers. Mehr Informationen sind in der Pressemitteilung des AEI zu finden.

Pressekontakt LZH:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
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Internet: www.lzh.de

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news-2209Wed, 17 Mar 2021 08:37:40 +0100SCANLAB: Smartes Scannen für Lasermarkieraufgaben http://optecnet.de/http:///SCANLAB erweitert die bewährte SCANcube Produktfamilie Die SCANLAB GmbH, führender Anbieter von Laser-Scan-Lösungen, stellt ein neues Scan-System vor. Der SCANcube IV verfügt als erster Vertreter dieser Produktfamilie über optionale Rücklesefunktionen und damit über einen wichtigen Baustein zur Prozessüberwachung. Im Vergleich zum SCANcube III wurde die Systemlinearität um 30 Prozent verbessert. Das neue Gehäuse-Design ist nicht nur ansprechend, sondern auch funktionaler Bestandteil eines optimierten Wärmemanagements. Mit passenden Tunings kann der neue Scan-Kopf optimal für unterschiedliche Kundenbedarfe konfiguriert werden. Unverändert bleibt bei der neuen Scan-Kopf-Generation das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis. Die Anforderungen an ein Scan-System unterscheiden sich stark, je nachdem für welches Laserbearbeitungsverfahren es eingesetzt werden soll. Prozesse zur Laserbeschriftung oder -gravur beispielsweise stellen ganz andere Anforderungen an die Positioniergeschwindigkeit oder den Schleppverzug eines Systems als additive Verfahren im 3D-Druck. Um diesen Unterschieden Rechnung zu tragen und dennoch eine flexible und kostengünstige Lösung anbieten zu können, stellt SCANLAB eine neue Generation der bewährten SCANcube-Familie vor.

Der neue SCANcube IV kann mittels verschiedener Tuning- und Spiegel-Varianten perfekt für den gewünschten Einsatz konfiguriert werden. In Kombination mit einer RTC-Ansteuerkarte stehen jetzt optional Rücklesefunktionen zur Systemüberwachung und -diagnose zur Verfügung. So können während der Bearbeitung die Ist-Position, die Temperatur und andere Statuswerte zuverlässig abgefragt werden.

Die gegenüber seinem Vorgänger, dem SCANcube III, um 30 Prozent verbesserte Systemlinearität erleichtert die Kalibrierung und ermöglicht präzisere Bearbeitungsergebnisse. Zudem gewährleistet das neue formschöne und staubdichte Gehäuse ein optimiertes Wärmemanagement und sorgt dafür, dass das System auch bei anspruchsvollen Anwendungen einen ‚kühlen Kopf‘ bewahrt. 

Zur Markteinführung ist der SCANcube IV ab sofort mit 10 mm oder 14 mm Apertur bestellbar.

Kontakt:
SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a
D-82178 Puchheim
E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
Internet: www.scanlab.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2208Tue, 16 Mar 2021 10:09:54 +0100Wie der 3D-Druck auf den Mond kommthttp://optecnet.de/http:///Podcast über die Arbeiten und Ergebnisse des Projekts MOONRISE.Beim Druckwelle-Podcast von  ingenieur.de und dem Verband Deutscher Ingenieure (VDI) berichtete Niklas Gerdes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), über die Arbeiten und Ergebnisse des Projekts MOONRISE. Dabei arbeiteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH und des  Instituts für Raumfahrtsysteme der  TU Braunschweig daran den 3D-Druck auf den Mond zu bringen.

Hier geht es zum Podcast.

Mehr Informationen zum Projekt MOONRISE.

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news-2207Tue, 16 Mar 2021 09:23:23 +0100Neue Köpfe für die Quantentechnologien http://optecnet.de/http:///Das Quantentechnologie-Kompetenzzentrum (QTZ) an der PTB verstärkt sein Kernteam.

Die zweite Quantenrevolution ist ausgerufen, die Forschungspläne sind aufgestellt und die anvisierten Meilensteine sind definiert. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist mit ihrer Messkunst hierbei ein zentraler Akteur – mit Spitzenforschung auf allen Gebieten der optischen, atomaren und elektrischen Quantentechnologien, die tiefgreifende Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft entwickeln und nun bereits an der Schwelle zur Kommerzialisierung stehen. Die PTB hat in diesem Zusammenhang ganz gezielt ihre Grundlagenforschung und ihre hochspezialisierten Dienstleistungen um ein anwendungsnahes Quantentechnologie-Kompetenzzentrum (QTZ) ergänzt. Mit dem QTZ unterstützt die PTB - zusammen mit Partnern aus der Industrie – gezielt die Überführung unterschiedlicher Quantentechnologien in die Anwendung mit wirtschaftlichem Potential. Um diese Aktivitäten zu stärken, werden nun weitere sechs Wissenschaftler*innen und Ingenieure*innen für die Themenfelder „Ionenfallenentwicklung und -fertigung“, „supraleitende Quantencomputer“, „optische Quantentechnologie“ und „Supraleitungssensorik“ mit der Möglichkeit einer dauerhaften Anstellung gesucht. Bewerbungsschluss ist der 12. April 2021.

An der PTB sind Quantentechnologien im Rahmen der Grundbeauftragung ein großes und vielfältiges Themenfeld, das sowohl Fragen der Grundlagenforschung als auch industrielle Anwendungsfälle umfasst. Insbesondere in der Quantenmetrologie und bei Quantensensoren ist die PTB dabei eine weltweit führende Institution. Beispiele für diese Spitzenforschung sind hochgenaue Quantenstandards für elektrische Größen, mikrostrukturierte Ionenfallen, Quantensensoren zur empfindlichen Messung von Magnetfeldern, Einzelphotonenquellen und -detektoren für die Quantenradiometrie und Quantenkryptographie sowie ultrastabile und genaue optische Uhren. Diese Bündelung von Infrastruktur (exzellente Laborausstattung) und Expertise (ausgezeichnete, sehr erfahrene Wissenschaftler) in Quantentechnologien zeichnet die PTB aus.

Das im Aufbau befindliche Quantentechnologie-Kompetenzzentrum der PTB ergänzt diese grundlagenorientierten Arbeiten und unterstützt die gezielte Überführung von Quantentechnologien in die Anwendung mit wirtschaftlichem Potential. Das QTZ fungiert als zentraler Ansprechpartner für die Industrie an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Forschung und anwendungsbezogener Entwicklung und soll es der deutschen Industrie ermöglichen, die herausragende metrologische und fachliche Kompetenz der PTB optimal zu nutzen. Dies schließt die Entwicklung von robusten Komponenten und Technologien, Dienstleistungen, unabhängige Charakterisierung und Qualifizierung von QT-Komponenten, Angebote zum Wissenstransfer und Ausbildung für Industriepartner sowie Standardisierungsaktivitäten ein. Als Orte des Austausches und der Kooperation mit der Industrie werden an den PTB-Standorten in Berlin und Braunschweig hierzu Anwenderplattformen aufgebaut.

Das bisherige QTZ-Kernteam wird nun zu einem Team von insgesamt zehn permanenten Mitarbeitern ergänzt, um die bisherigen Angebote der PTB durch einen Ausbau der Anwenderplattformen „Ionenfallenentwicklung und -fertigung“, „supraleitende Quantencomputer“, „optische Quantentechnologie“ und „Supraleitungssensorik“ zu stärken. Damit leistet das QTZ einen zentralen und umfassenden Beitrag zu Technologieentwicklungen in verschiedenen Basistechnologien für Quantencomputer, Quantensensorik, Quantenkryptographie und natürlich Quantenmetrologie.
ptb

Aktuelle Stellenausschreibungen

Ansprechpartner:
Dr. Nicolas Spethmann
Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Leiter des Quantentechnologie-Kompetenzzentrums QTZ
Telefon: 0531-592-2009
E-Mail: nicolas.spethmann(at)ptb.de

Pressekontakt:
Imke Frischmuth
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2205Thu, 11 Mar 2021 12:37:21 +0100Erfolgreicher Schwerpunkt-Workshop „Technik der Hyperspektralsysteme“ http://optecnet.de/http:///Die Technik der Hyperspektralsysteme stand im Mittelpunkt des Schwerpunkt-Workshops im Rahmen des Projekts „HyperInno“ am 4. März 2021. Mehr als 40 Teilnehmende erhielten spannende Einblicke in die Hyperspektral-Kameratechnik, Beleuchtung mit LED, Rolle der Software und miniaturisierte Hyperspektralsysteme.Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde gaben vier Fachvorträge Einblicke in die Funktionsweise und vielfältigen technischen Ausgestaltungsmöglichkeiten von Hyperspektralsystemen. Dr. Inga Niedermaier von der inno-spec GmbH stellte zunächst die „Pushbroom-Kamerasysteme“ zur hyperspektralen Bildgebung vor. Diese ermöglichen die Echtzeit-Kontrolle von chemischen Zusammensetzungen oder Abweichungen und differenzieren zwischen unterschiedlichen Farben und Schichtdicken.

Der zweite Fachvortrag von Dr. Peter Rotsch (OSA Opto Light GmbH) widmete sich LEDs, die als maßgeschneiderte Strahlungsquellen eine optimale Grundlage für die hyperspektrale Bildgebung darstellen. Die wichtige Rolle der Systemintegration und verschiedener Softwarekomponenten wurde anschließend durch den Vortrag von Marc Henzler (LuxFlux GmbH) deutlich. Der vierte Fachvortrag von Dr. Dominik Rabus, RABUS.TECH, gab Einblicke in die Technologie von miniaturisierten Hyperspektralsystemen und bezog dabei sowohl Herausforderungen als auch Lösungsmöglichkeiten mit ein.

Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Wünsche für Themen zu äußern, die in weiteren Schwerpunkttreffen näher beleuchtet und beim Innovationsforum am 20. Mai 2021 vorgestellt werden sollen. Außerdem konnten sie im Rahmen von „virtuellen Kaffeetischen“ mit den Referenten und untereinander in Kontakt treten.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Workshop und freuen uns auf den weiteren Austausch. Ein weiteres Schwerpunkttreffen mit thematischem Fokus auf dem System- bzw. Sensordesign wird für voraussichtlich den 16. April geplant. Ein Schwerpunkttreffen zur Prozesstechnik ist ebenfalls in Vorbereitung. Außerdem laden wir Sie herzlich zu unserem nächsten Schwerpunkt-Workshop „Medizintechnik“ mit weiteren Einblicken in Technik und Anwendungen am 22. April 2021 ein.

Wir freuen uns jederzeit über neue Projektteilnehmer aus ganz Deutschland und greifen gerne Ihre Themenwünsche für die kommenden Schwerpunkttreffen und das Innovationsforum auf. Die Teilnahme an den Workshops und dem Innovationsforum sind kostenlos und offen für alle interessierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail an info(at)photonicsbw.de.

Weitere Informationen über das Projekt „HyperInno“ erhalten Sie unter
https://photonicsbw.de/projekte/hyperinno/

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news-2204Thu, 11 Mar 2021 11:50:14 +0100Technologie des Braunschweiger Fraunhofer-Instituts landet auf dem Marshttp://optecnet.de/http:///Im neuen Mars-Rover »Perseverance« ist ein optischer Interferenzfilter des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik, kurz Fraunhofer IST, verbaut. Er hilft dem Rover der NASA bei der Untersuchung des Staubs in der Atmosphäre des Planeten – und das unter den extremen Bedingungen.Nach über einem halben Jahr und 472 Millionen Kilometern Reise ist der neue Mars-Rover »Perseverance« erfolgreich auf dem Mars gelandet und liefert schon seit der Landung spektakuläre Bilder des Nachbarplaneten. Das Ziel: Wichtige Erkenntnisse über etwaiges Leben auf dem Mars gewinnen. Dafür ist in dem eine Tonne schweren Rover umfangreiche, hochsensible Technik verbaut – auch aus Deutschland. Vom Fraunhofer IST aus Braunschweig ist ein spezieller optischer Filter integriert.

Konkret befindet sich der Filter in einem optischen Sensor zur Staubcharakterisierung im »Mars Environmental Dynamics Analyzer«, kurz MEDA. »Der MEDA führt Wettermessungen durch, u. a. werden Windgeschwindigkeit und -richtung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit gemessen, aber auch Strahlung sowie Menge und Größe von Staubpartikeln in der Marsatmosphäre«, skizziert Dr. Michael Vergöhl, Leiter der Abteilung Niederdruckplasmaverfahren des Braunschweiger Fraunhofer IST, das System. In seiner Abteilung werden mit einer speziellen Beschichtungsanlage, dem Sputtersystem EOSS®, u. a. hochpräzise optische Filtersysteme entwickelt. »Bei unseren Entwicklungen handelt es sich stets um Spezialanfertigungen – so ist im Rover ein für diesen Anlass hergestellter Bandpassfilter im Einsatz.«

Mars-Staub gibt Aufschluss über Klimageschichte

Der Mars Environmental Dynamics Analyzer soll im Zuge der Mission wesentlich dazu beitragen, die Erforschung des Mars durch Menschen vorzubereiten. Bereitgestellt werden in diesem Zusammenhang etwa tägliche Wetterberichte, Informationen zu den Strahlungs- und Windmustern und Erkenntnisse hinsichtlich der staubigen Oberfläche des Mars, die den Planeten dominiert. Jene Oberfläche ist übrigens der Grund, warum der Mars auch »Roter Planet« genannt wird: Denn für die rötliche Färbung sorgt der Eisenoxid-Staub – quasi Rost – , der die Oberfläche überdeckt. Der Staub auf dem Mars, er verrät ganz wesentlich etwas über die Geschichte des Planeten und gibt Aufschlüsse über die dortige Klimageschichte.

Projektleiter Stefan Bruns erläutert dazu die mit dem Vorhaben verbundenen, besonderen Herausforderungen: »Der sogenannte‚ ›Winkelshift‹, d. h. die Verfälschung der Messung durch schräg einfallendes zu detektierendes nahes Infrarot-Licht muss möglichst gering ausfallen, gleichzeitig muss der Filter die extreme Gamma-, Protonen- und ionisierende Strahlung vor Ort aushalten. Außerdem ist ein wesentlicher Aspekt die Temperaturstabilität: Auch bei sehr tiefen Temperaturen bis zu -120 Grad Celsius darf sich der durchgelassene Wellenlängenbereich von 950 nm, das sogenannte Passband, nicht gravierend verschieben.« Durch das Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial (deutsch: Nationales Institut für Luft- und Raumfahrttechnik), kurz INTA, wurden im Vorfeld der Mission fast vier Jahre lang umfangreiche und teilweise schärfste Tests im Vakuum mit Blick auf Druck- und Temperatur-Bedingungen durchgeführt. Dabei wurde der Filter beispielsweise 3000 Mal einem schnellen Temperaturwechsel zwischen -45 ° und 135 °C ausgesetzt. »Das System soll ja schließlich nicht nach ein paar ›Marstagen‹ ausfallen«, erklärt Bruns.

Stabile Leistungen unter besonderen Umwelteinflüssen

Die Sensoren des MEDA sind im Rover an unterschiedlichen Positionen integriert, unter anderem am »Hals« des Geräts, an der Frontseite sowie im Innenteil. Die Sensorik für Strahlungsbelastung und Staub befinden sich auf der Oberseite des Rovers. Dort eingesetzt: Der Filter des Fraunhofer IST. »Die Aufgabe des Filters ist es, nur Licht im ›nahen‹ Infrarot-Bereich durchzulassen. Dabei geht es darum, den Staub auf der Oberfläche des Mars zu erkennen«, schildert Bruns. Angefragt wurde der Filter von der spanischen Weltraumorganisation INTA.

Hergestellt haben die Wissenschaftler des IST den sogenannten Bandpassfilter auf der EOSS®-Beschichtungsanlage mittels Magnetronsputtern. Um zu gewährleisten, dass die extrem dünnen Einzelschichten des Filters hochpräzise und homogen abgeschieden werden, wird das ebenfalls am IST entwickelte optische Monitoring System MOCCA eingesetzt. Natürlich kommen Bandpassfilter nicht nur interstellar zum Einsatz. Der Abteilungsleiter Michael Vergöhl dazu: »Es gibt auch immer wieder Bandpassfilter für Anwendungen auf der Erde. Die Besonderheit dieser Filter liegt darin, dass sie auch unter außergewöhnlichen Umwelteinflüssen sehr stabil arbeiten.« Je nach Rahmenbedingung werden die Filter für jeden Anlass besonders entwickelt.

Detailinformationen zu der Mars-Mission gibt es unter: mars.nasa.gov.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit
Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

https://www.ist.fraunhofer.de/

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news-2206Thu, 11 Mar 2021 08:08:00 +0100Quantenforscher Dr. Raktim Haldar erhält Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftunghttp://optecnet.de/http:///Der 31 Jahre alte Elektrotechnikingenieur erhält die Förderung für seine Forschung zu photonischen Quantennetzwerken. Raktim Haldar gehört seit Jahresanfang 2020 als Post-Doc zum Team von Prof. Dr. Michael Kues. Im Exzellenzcluster PhoenixD der Leibniz Universität Hannover erforscht Kues die Entwicklung und Anwendung photonischer Quantentechnologien. Prof. Dr. Michael Kues und die  Mitarbeiter des Hannoverschen Zentrums für Optische Technologien und des Exzellenzclusters PhoenixD an der Leibniz Universität Hannover haben Grund zum Feiern: Kues‘ wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Raktim Haldar hat eines der begehrten Humboldt-Forschungsstipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung erhalten. Für insgesamt 24 Monate erhält er nun ab Mai 2021 ein monatliches Stipendium.

„Ich freue mich sehr über die Förderung. Jetzt kann ich meine Forschung zu photonischen Quantennetzwerken intensivieren.“, sagt Dr. Raktim Halder. Das Ziel des Projektes ist die Realisierung von photonischen neuronalen Quantennetzwerken, eine Verbindung aus Qanteninformationsverarbeitung und künstlichen neuronalen Netzwerken. Diese Netzwerke finden Anwendung in der Performanz-Verbesserung von Quantenverschlüsselungssystemen oder der Performanz-Charakterisierung von nichtklassischen Computern wie Quantencomputern. 

„Neben der Erforschung meiner wissenschaftlichen Fragestellungen wird dieses Stipendium dazu beitragen, durch mehrere Humboldt-Treffen, die jedes Jahr organisiert werden, ein starkes berufliches Netzwerk aufzubauen. Ich freue mich unglaublich, am Landau-Nobelpreisträgertreffen teilzunehmen, an dem sich nur wenige junge Forscher mit Nobelpreisträgern austauschen können. Die Humboldt-Stiftung bietet uns die einmalige Gelegenheit, an diesem Programm teilzunehmen. Darüber hinaus bietet die Stiftung zahlreiche Reisestipendien und -zulagen, damit die Forschungsresultate in Seminaren und auf Konferenzen weltweit präsentiert werden können. Im 21. Jahrhundert kann Forschung nicht getrennt von der Gesellschaft durchgeführt werden", sagt Haldar.

Der gebürtige Inder hat 2019 an der Fakultät für Electronics & Electrical Communication Engineering am Indian Institute of Technology in Kharagpur im indischen Bundesstaat Westbengalen promoviert. In seiner Doktorarbeit untersuchte er „Integrated Photonic Devices and Components for Linear, Nonlinear and Quantum Applications“ (dt. Integrierte photonische Bauelemente für lineare, nichtlineare und Quantenanwendungen).

„Mit Hilfe der photonischen Technologien können wir die meisten Nachteile der heutigen elektronischen Technologien beheben. Beispielsweise ist ein photonischer Computer viel schneller, erlaubt höhere Datenraten (einige hundert Terabyte) und verbraucht weniger Energie. Bald wird alles mit Licht statt mit Strom betrieben! Nach meiner Promotion möchte ich nun die Vorteile photonischer Technologien für neuronale Netze untersuchen“, sagt Haldar.

Um seine Forschung auf dem Gebiet der photonischen Quantentechnologien auch nach seiner Promotion fortsetzen zu können, hat Haldar nach einer passenden wissenschaftlichen Institution gesucht – und wurde in Hannover fündig.

Haldar ist Teil des achtköpfigen, internationalen Teams von Prof. Dr. Michael Kues, der seit 2019 am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) tätig ist. Im Exzellenzcluster PhoenixD erforscht der Physiker die Entwicklung von photonischen Quantentechnologien mittels der Mikro- und Nanophotonik.

„Als Elektrotechnikingenieur mit Fokus auf integrierten photonischen Technologien bringt Haldar wichtige Sichtweisen und Kompetenzen mit ins Team bei einer sehr interdisziplinären Forschungsfrage: Wie können anwendungsbezogene großskalige Quantennetzwerke in integrierter Form realisiert werden“, sagt Prof. Dr. Michael Kues. „Raktim Haldar bringt einmalige Expertise auf dem Gebiet, die in dieser Form in Deutschland nicht zu finden ist.“, sagt Kues.

Aus diesem Grund hat Kues die Bewerbung von Haldar bei der Alexander von Humboldt-Stiftung unterstützt. Mit dem vergebenen Forschungsstipendium fördert die Stiftung überdurchschnittlich qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland, die ein eigenständiges Forschungsvorhaben bei einem selbst gewählten Gastgeber in Deutschland während eines sechs bis 24 Monate währenden Aufenthaltes umsetzen möchten. Bei der Auswahl der Stipendiaten bewertet die Stiftung unter anderem die Originalität und das Innovationspotential des vorgeschlagenen Forschungsvorhabens, heißt es in den Programminformationen der Stiftung. In den vergangenen Jahren seien durchschnittlich 25 bis 30 Prozent der Bewerberinnen und Bewerber gefördert worden.

„Die Bewerbung um Stipendien sind ein wichtiges Element, um ein eigenständiges Forschungsprofil aufbauen zu können“, sagt Kues, der selbst erst Mitte 2020 den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Forschungspreis des Europäischen Forschungsrates (ERC Starting Grant) erhalten hatte. Haldar hat nun 24 Monate Zeit, um auf seine wissenschaftlichen Fragestellungen eine Antwort zu finden. „Wie können photonische neuronale Quantennetzwerke realisiert werden?“

Verfasst von Sonja Smalian

Kontakt:

Sonja Smalian
Cluster of Excellence PhoenixD
Leibniz University Hannover
Welfengarten 1
30167 Hannover

Mail: sonja.smalian(at)phoenixd.uni-hannover.de

www.phoenixd.uni-hannover.de

 

 

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news-2201Wed, 10 Mar 2021 09:23:04 +0100Ziel: DIN-Handlungshilfe für Luftentkeimer http://optecnet.de/http:///Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe arbeitet an konkreten Handlungsempfehlungen für den Einsatz von UV-Luftentkeimern.

Presseinformation 09.03.2021

Es ist wissenschaftlich erwiesen: UV-Luftentkeimer können zum Schutz vor Corona beitragen und bieten prinzipiell eine große Chance etwa für Schulen. Aber noch sind die Ängste und die Unsicherheit groß: Welches Modell eliminert die Coronaviren effizient? Wie gut ist der Schutz vor austretender UV-Strahlung? Wo und wie muss ein solches Gerät aufgestellt werden? Das sind die wichtigsten Fragen, die geklärt werden müssen, bevor die Geräte flächendeckend eingesetzt werden können – in Schulen, aber auch anderen öffentlichen Bereichen wie etwa der Verwaltung oder in Arztpraxen, Frisörbetrieben, Kosmetiksalons, Supermärkten, Gastronomie oder Kleinbetrieben. Der Physiker Dr. Peter Sperfeld von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hat nun als Obmann des Arbeitsausschusses „Optische Strahlung“ im DIN-Normenausschuss Lichttechnik einen interdisziplinären Arbeitskreis mitgegründet, an dem mehr als 50 Wissenschaftler/innen aus den verschiedensten Disziplinen und etliche deutsche Hersteller von UV-Luftreinigern beteiligt sind. Das Ziel: Bis zum Spätsommer soll eine DIN-Handlungsempfehlung zum Thema UV-Luftentkeimer veröffentlicht werden.

Die Pandemie hat auch die Hersteller von UV-Luftreinigern auf den Plan gerufen: Immer mehr Geräte kommen auf den Markt. Aber die Bedenken und Ängste sind noch groß. „Kein Wunder, es geht ja auch um ein sehr komplexes Feld“, sagt Peter Sperfeld, Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe Spektroradiometrie der PTB. „Einerseits ist erwiesen, dass UVC-Strahlung Viren und Mikroorganismen effektiv eliminieren kann. Andererseits birgt UVC-Strahlung bei nicht sachgerechter Anwendung erhebliche Risiken für Augen und Haut. Die effektive Reduktion der Virenlast ist zudem von zahlreichen Faktoren abhängig, insbesondere von der angewandten wirksamen Strahlendosis. Bei allen UV-Luftentkeimern muss sichergestellt werden, dass Viren und Mikroorgansimen effektiv inaktiviert werden, aber nach außen keine UV-Strahlung austritt.“

Bislang gibt es kein verfügbares einheitliches und ausreichendes Regelwerk, um mobile UV-Luftentkeimer hinsichtlich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit zu beurteilen und entsprechend zertifizieren zu können. Gerade um die Geräte in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder der Verwaltung einzusetzen, brauchen Hersteller, potenzielle Anwender und Planer aber dringend eine Handlungshilfe zur Beurteilung von Raumluftentkeimern mit UV-Strahlung.

Eine solche Handlungshilfe soll jetzt möglichst schnell erarbeitet werden. Dazu hat sich in dem neu gegründeten DIN-Arbeitskreis eine Gruppe von mehr als 50 Expert/innen zusammengefunden. Sie stammen aus den Bereichen Physik (optische Strahlung), Biologie, Biodosimetrie, Strömungsmechanik, Maschinenbau, Arbeitsschutz, Strahlenschutz sowie Verbraucherschutz. Zudem sind etliche deutsche Hersteller von UV-Luftentkeimern mit dabei. Geleitet wird der Arbeitskreis von Dr. Mark Paravia von der der Firma Opsytec Dr. Gröbel GmbH in Ettlingen (Baden-Württemberg). Die PTB unterstützt die Arbeitsgruppe durch inhaltliche Mitarbeit und infrastrukturelle Maßnahmen.

Bei einem Besuch bei Firma Falk & Janke in Wolfenbüttel, einem Hersteller von UV-Luftentkeimern, hat sich Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) über das Potenzial der UV-Luftentkeimer als zusätzliche technische Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie informiert. „Technische Möglichkeiten können uns helfen, die Pandemie zu bekämpfen, zusätzlich zu Testung, Impfung und Einhaltung der AHA+L-Regeln.“

Der Mitinitiator der neuen DIN-Arbeitsgruppe Peter Sperfeld hat bei dieser Gelegenheit angeregt, dass die Politik ähnlich wie bei der Brandschutzverordnung mittel- bis langfristig weitere bzw. umfassendere Hygieneverordnungen aufstellen sollte, die zukünftigen Pandemiesituationen entgegenwirken und die es Betrieben ermöglichen, mit einem geeigneten Hygienekonzept geöffnet zu bleiben. Dazu gehörten auch technische Möglichkeiten wie Luftfilteranlagen und UV-Luftentkeimer.
es/ptb

Ansprechpartn
er
Dr. Peter Sperfeld, Arbeitsgruppe 4.11 Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4144, E-Mail: peter.sperfeld(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:


Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-2200Wed, 03 Mar 2021 14:45:59 +0100MPE: Hoinga - der größte Supernova-Überrest, der jemals im Röntgenlicht gefunden wurdehttp://optecnet.de/http:///Astronomen des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching haben mithilfe des deutschen Röntgentelekops eROSITA einen riesigen, bisher unbekannten Supernova-Überrest entdeckt. Überraschend war dabei nicht nur der Durchmesser von mehreren Grad, sondern auch seine Position am Himmel: Der von den Astronomen „Hoinga“ getaufte Überrest befindet sich weit außerhalb der galaktischen Ebene, wo scheinbar bisher noch kaum jemand nach den Überresten explodierter Sterne gesucht hat. Die Entdeckung, die durch Daten früherer Radio-Beobachtungen unabhängig bestätigt wurde, ist die Erste im Rahmen einer gemeinsamen Partnerschaft zwischen eROSITA und Australien, die zur Erforschung unserer Galaxie bei verschiedenen Wellenlängen, von niederfrequenten Radiowellen bis hin zu energiereicher Röntgenstrahlung, gegründet wurde – ein gutes Omen für viele weitere Entdeckungen in den nächsten Jahren. Massereiche Sterne beenden ihr Leben in gigantischen Supernova-Explosionen, wenn die Fusionsprozesse in ihrem Inneren nicht mehr genug Energie erzeugen um ihrem Gravitationskollaps entgegenzuwirken. Aber selbst in einer Galaxie mit mehreren Hunderten Milliarden Sternen sind diese Ereignisse ziemlich selten. Schätzungsweise ereignet sich eine Supernova-Explosion in unserer Milchstrasse im Durchschnitt nur alle 30 bis 50 Jahre. Während die Supernova selbst nur für einen Zeitraum von mehreren Monaten beobachtet werden kann, können ihre millionengrad heißen Überreste für etwa 100 000 Jahre nachgewiesen werden. Diese Überreste bestehen aus dem Material, das der explodierende Stern mit hoher Geschwindigkeit in den Weltraum hinausschleudert und das beim Auftreffen auf das umgebende kältere interstellare Medium Schockfronten bildet.

Etwa 300 solcher Supernova-Überreste sind heute bekannt – viel weniger als die geschätzten 1200, die in unserer Heimatgalaxie verteilt sein sollten. Entweder haben die Astrophysiker also bisher die Supernova-Rate falsch eingeschätzt, oder die große Mehrheit wurde bisher übersehen. Ein internationales Team von Astronomen nutzt nun die Himmelsdurchmusterung des eROSITA-Teleskops, um nach bisher unbekannten Supernova-Überresten zu suchen. Mit Temperaturen von Millionen von Grad senden die Überbleibsel der Supernovae intensive thermische Röntgenstrahlung aus, wodurch sie in den erstklassigen Daten der eROSITA Himmelsdurchmusterung sichtbar werden.

"Wir waren sehr überrascht, als uns gleich der erste Supernova-Überrest ins Auge gestochen ist", sagt Werner Becker vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik. "Hoinga" ist der größte Supernova-Überrest, der jemals aufgrund seiner Röntgenstrahlung entdeckt wurde. Mit einem Durchmesser von etwa 4,4 Grad bedeckt er am Himmel eine Fläche, die etwa 90-mal so groß ist wie die Scheibe des Vollmondes. "Außerdem liegt er sehr weit oberhalb der galaktischen Ebene, was für diese Objekte sehr ungewöhnlich ist", fügt er hinzu. Bisher konzentrierten sich die meisten Suchen nach den Überresten explodierter Sterne auf die Galaktische Scheibe, wo die Sternentstehungsaktivität am höchsten ist und stellare Überreste daher häufiger sein sollten. Allerdings scheint es gut möglich zu sein, dass diese Suchstrategie bisher zahlreiche Supernova-Überreste übersehen hat.

Nachdem die Astronomen das Objekt in den Daten der eROSITA-Himmelsdurchmusterung gefunden hatten, suchten sie in archivierten Röntgen- und Radiodaten früherer Himmelsdurchmusterungen um seine Natur weiter zu erforschen. Tatsächlich ist Hoinga – wenn auch nur sehr schwach – bereits in den 30 Jahre alten Daten des ROSAT-Röntgenteleskops zu sehen; aufgrund seiner Leuchtschwäche und seiner Lage bei hohen galaktischen Breiten fiel das riesengroße diffuse Objekt bisher jedoch niemandem auf. Weitere wichtige Erkenntnisse und der endgültige Beweis, dass es sich bei der Röntgenquelle um die Überreste eines explodierten Sterns handelt, kamen dann aus Radiodaten, dem Spektralband, in dem 90% aller bekannten Supernova-Überreste gefunden wurden.

"Wir sind die Radio-Archivdaten durchgegangen und dieses Objekt hat nur darauf gewartet entdeckt zu werden", staunt Natasha Walker-Hurley, die an der Curtin University Teil des International Centre for Radio Astronomy Research in Australien ist. "Die Radioemission in den zehn Jahre alten Himmelsdurchmusterungen bestätigt eindeutig, dass Hoinga ein Supernova-Überrest ist; also könnte es da draußen noch viele mehr geben, die nur auf scharfe Augen warten, die sie finden." Aufgrund seiner Größe sowie der spektralen Verteilung im Röntgen- und Radiobereich schließen die Forschenden, dass es sich bei Hoinga um einen Supernova-Überrest mittleren Alters ähnlich wie der berühmte Vela-Überrest handelt, allerdings mit einer Distanz von rund 1500 Lichtjahren doppelt so weit entfernt.

Das Röntgenteleskop eROSITA führt acht vollständige Himmelsdurchmusterung im Röntgenbereich durch und ist damit etwa 25-mal empfindlicher als sein Vorgänger - der Röntgensatellit ROSAT. Beide Observatorien wurden am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching konzipiert und gebaut und eROSITA wird dort betrieben. Die Astronomen erwarteten in den nächsten Jahren weitere neue Supernova-Überreste in den Röntgendaten zu entdecken, aber sie waren sehr überrascht, den Ersten bereits so schnell zu identifizieren. Zusammen mit der Tatsache, dass das Signal auch schon in jahrzehntealten Daten vorhanden ist deutet darauf hin, dass viele Supernova-Überreste in der Vergangenheit übersehen worden sein könnten, weil sie beispielsweise eine niedrige Oberflächenhelligkeit haben, sich an ungewöhnlichen Orten befinden oder von anderen galaktischen Objekten in der Nähe überstrahlt werden. Zusammen mit zukünftigen Radiodurchmusterungen lässt die eROSITA-Himmelsdurchmusterung überaus vielversprechende neue Erkenntnisse und Ergebnisse auf dem Gebiet der Supernova-Forschung erwarten. „Wir sind überzeugt, viele der fehlenden Supernova-Überreste zu finden und damit zur Lösung dieses langjährigen astrophysikalischen Rätsels beizutragen“ sagt Werner Becker.

Weitere Informationen

Kontakt:
Prof. Dr. Werner Becker
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
Gießenbachstraße 1
85748 Garching
E-Mail: web@mpe.mpg.de
Internet: www.mpe.mpg.de

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2199Wed, 03 Mar 2021 09:13:41 +0100Challenge One Health Hackathon 12. bis 14.3.2021http://optecnet.de/http:///Beim 48-stündigen Challenge One Health Hackathon haben Sie vom 12. – 14.3. die Gelegenheit, innovative Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und sektorenübergreifende Kooperationen anzubahnen: Entwickeln Sie gemeinsam mit der IT-, Wissenschafts- und Tech-Community aus Data Scientists, Softwareentwickler:innen und Produktmanager:innen und weiteren Interessierten Lösungsansätze im Rahmen eines 48-stündigen Hackathons. Mit mehr als 200 Teilnehmer:innen widmete sich der diesjährige Niedersächsische Life Science Tag 2021 dem Thema One Health: Als interaktive Digital-Konferenz im Rahmen der Challenge One Health beleuchtete die Veranstaltung in einem mehr als 6-stündigen Konferenzprogramm aktuelle Entwicklungen und neuste Technologien in inspirierenden Impulsvorträgen, spannenden Diskussionsrunden und interaktiven Networking-Sessions. Gemeinsam mit Ihnen geht die Challenge One Health nun in die nächste Runde:

Beim 48-stündigen Challenge One Health Hackathon haben Sie vom 12. – 14.3. die Gelegenheit, innovative Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und sektorenübergreifende Kooperationen anzubahnen: Entwickeln Sie gemeinsam mit der IT-, Wissenschafts- und Tech-Community aus Data Scientists, Softwareentwickler:innen und Produktmanager:innen und weiteren Interessierten Lösungsansätze im Rahmen eines 48-stündigen Hackathons. 

Ein Hackathon (von dem Verb "to hack sth." und "Marathon") ist eine mehrtägige Veranstaltung, bei der eine große Anzahl von Teilnehmenden mit interdisziplinären Fähigkeiten zusammenkommt, um sich mit kollaborativer Problemlösung, interdisziplinärer Ideenfindung und agiler Produktentwicklung an der Schnittstelle von Technologie und Wissenschaft zu beschäftigen.

Erstklassige niedersächsische Mentor:innen aus den Bereichen Innovationsberatung, Startup Förderung, Agrar- und Ernährungswirtschaften, Veterinär- und Humanmedizin, Umweltwissenschaften, Lebenswissenschaften sowie des Technologie-Transfers begleiten und vernetzen Sie und Ihr Team: Von der Idee, über die Entwicklung eines Prototypen bis zur (Aus-)Gründung oder Innovationspartnerschaft. Zudem erwartet Sie ein Preisgeld von insgesamt 4.500 Euro sowie Gründungsstipendien von bis zu 48.000 Euro pro Team.

Weitere Einzelheiten und Details zur Anmeldung erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.challengeonehealth.com/hackathon.

Eine ausführliche Übersicht zum Hackathon sowie Ihren Teilnahmemöglichkeiten finden sie unter folgendem Link: https://challengeonehealth.com/wp-content/uploads/2021/02/Challenge-One-Health-Imagepraesentation-Hackathon.pdf

Sollten Sie Fragen zu Möglichkeiten Ihrer Teilnahme haben, steht Ihnen unser Team gerne beratend zur Verfügung (info(at)challengeonehealth.com).

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2197Tue, 02 Mar 2021 09:19:15 +0100Förderung von Enabling Technologies für die Quantentechnologienhttp://optecnet.de/http:///Mit der neuen Fördermaßnahme „Enabling Technologies für die Quantentechnologien“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die gezielte Weiterentwicklung für Schlüsseltechnologien, um den Fortschritt und die wirtschaftliche Umsetzung der Quantentechnologien in Deutschland voranzutreiben. Einreichungsfrist für Projektskizzen ist der 11. April 2021.Obwohl sich die unterschiedlichen Quantentechnologien in Bezug auf ihre Technologiereife und ihren potenziellen Markteinfluss stark unterscheiden, haben sie eines gemeinsam: Derzeit handelt es sich vorwiegend um individuelle Laboraufbauten, die hohen technischen und personellen Aufwand erfordern. Der Schritt zu einer verlässlichen, markttauglichen Technologie erfordert daher große Schritte zur Weiterentwicklung dieser Quantensysteme. Die hohen Anforderungen bei der Präparation und Messung der Quantenzustände sowie die erforderliche Skalierbarkeit übersteigen den aktuellen Stand der Gerätetechnik zum Teil deutlich. Eine konsequente Weiterentwicklung der sogenannten „Enabling Technologies“ wird daher maßgeblich zum Erfolg der Quantentechnologien beitragen.

Bei den „Enabling Technologies“ handelt es sich nicht um ein spezifisches, klar abgrenzbares Technologiefeld. Bedingt durch die Anforderungen der unterschiedlichen Quantensysteme ist ein Fortschritt in vielen Bereichen erforderlich, wie zum Beispiel Software, Photonik, Hochfrequenztechnik, Kryotechnik oder Vakuumtechnik. Dabei sind neben der eigentlichen technischen Leistung auch weitere Faktoren entscheidend wie beispielsweise die einfache Bedienung, die Verlässlichkeit oder die Kosten. Insbesondere dem deutschen Mittelstand bietet sich die Chance, sich in dem breiten Feld der Schlüsselkomponenten zu verstärken und die international wichtige Rolle weiter auszubauen.

Einreichungsfrist für die Fördermaßnahme ist der 11. April 2021.

Detaillierte Informationen und Ansprechpartner zur Bekanntmachung finden Interessierte unter Enabling Technologies.

Um die Anforderungen an Projektvorschläge im Detail zu erklären und Fragen zu beantworten, lädt der zuständige Projektträger VDI Technologiezentrum herzlich zu einer virtuellen Infoveranstaltung ein. Diese findet statt am Dienstag, 16.03.2021, 15.00 – 16.30 Uhr. Mehr Infos zu Programm und Anmeldung gibt es hier.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3415.html

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PhotonicNet GmbHPhotonics BWOptecNet
news-2196Thu, 25 Feb 2021 10:25:41 +0100LASER MAGAZIN ist neuer Medienpartner von OptecNet Deutschlandhttp://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland – der bundesweite Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze Optische Technologien – hat mit dem LASER MAGAZIN eine renommierte und etablierte Fachzeitschrift für die Lasertechnik und Photonik mit sehr großer Reichweite gewinnen können, in welcher künftig Aktivitäten und Projekte aus dem Dachverband publiziert werden.Das LASER MAGAZIN erscheint quartalsweise und bildet nach der Einstellung der Fachzeitschrift Photonik das neue Fachorgan von OptecNet Deutschland e.V. Im Rahmen des „Fachteils Photonik“ werden Verbandsnachrichten und entsprechende Neuigkeiten der regionalen Netze in der Photonik-Branche im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht.

Den Mitgliedern der regionalen Netze bieten sich gleichzeitig ein vielfacher Mehrwert: Sie können das LASER MAGAZIN als kostenloses ePaper erhalten und profitieren bei Anzeigenschaltung von 10 – 20 % Rabatt (je nach Format) auf den Listenpreis. Damit können auch Fachbeiträge veröffentlicht werden. Sonderwünsche werden gerne berücksichtigt. Auch der Bezug von Printexemplaren ist über die regionalen Netze möglich.

Unter http://www.laser-magazin.de/ erhalten Sie detaillierte Informationen über das LASER MAGAZIN.

Alle Mitglieder des OptecNet Deutschland sind herzlich eingeladen, dies künftig zu nutzen.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit dem LASER MAGAZIN und einen intensiven fachlichen Austausch rund um die Optischen Technologien!

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
news-2195Wed, 24 Feb 2021 14:58:38 +0100Neue Mitglieder von Photonics BW: HENSOLDT Optronics und Q.ANThttp://optecnet.de/http:///Wir heißen HENSOLDT Optronics mit Sitz in Oberkochen und Q.ANT aus Stuttgart als neue Mitglieder von Photonics BW herzlich willkommen und freuen uns sehr auf den spannenden Austausch rund um die Photonik und Quantentechnologien!HENSOLDT Optronics GmbH

HENSOLDT ist ein deutscher Champion der Verteidigungsindustrie mit einer führenden Marktposition in Europa und globaler Reichweite. Das Unternehmen mit Sitz in Taufkirchen bei München entwickelt Sensorlösungen für Verteidigungs- und Sicherheitsanwendungen. Als Technologieführer baut HENSOLDT zudem sein Portfolio im Bereich Cyber kontinuierlich aus und entwickelt neue Produkte zur Bekämpfung eines breiten Spektrums von Bedrohungen auf der Grundlage innovativer Ansätze für Datenmanagement, Robotik und Cybersicherheit. Mit mehr als 5.600 Mitarbeitern erzielte HENSOLDT 2020 einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. HENSOLDT ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und dort Teil des Aktienindex SDAX.

HENSOLDT konzentriert sich insbesondere auf die von der deutschen Bundesregierung definierten Schlüsseltechnologien in den Kategorien Sensorik und Beherrschung des elektromagnetischen Spektrums. Das Unternehmen treibt die Entwicklung dieser Schlüsseltechnologien in seinen Kompetenzzentren an Hauptstandorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Südafrika voran. Mit seiner nachgewiesenen Kompetenz leistet HENSOLDT einen substantiellen Beitrag zu multinationalen Zukunftsprojekten wie dem Future Combat Air System (FCAS), dem Main Ground Combat System (MGCS) und dem maritime Airborne Warfare System (MAWS).

Mehr über das Unternehmen erfahren Sie unter https://www.hensoldt.net/

Q.ANT GmbH

Als Ausgründung der TRUMPF Gruppe widmet sich Q.ANT voll und ganz der Quantentechnologie, einer Schlüsseltechnologie mit enormem Zukunftspotenzial. Mithilfe innovativer Photonik-Lösungen macht das Unternehmen die Quantentechnologie industriell nutzbar. So entwickelt Q.ANT u.a. gemeinsam mit Bosch, Zeiss, Nanoscribe, der Uni Mainz und Uni Paderborn auf Diodenlasern basierende rauscharme, frequenz- und leistungsstabile Strahlquellen und Detektoren und wird dabei vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Verbundprojektes MiLiQuant gefördert.

Ob in Sensoren für die medizinische Diagnostik, für autonomes Fahren oder in Abbildungs- und Spektroskopieverfahren im Infrarotbereich - die OEM Module von Q.ANT bieten eine Konversion elektrischer Signale, quantenoptische Wechselwirkung und effiziente Rückkonversion in elektrische Signale für zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen über das Unternehmen erhalten Sie unter https://qant.de/

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news-2194Wed, 24 Feb 2021 09:02:38 +0100Phaseform präsentiert neuen Internetauftritthttp://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Phaseform stellt auf der neuen Internetseite seine Produkte, innovative Technologie und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vor. Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zu diesem sehr gelungenen Internetauftritt!Lassen Sie sich von der Internetseite https://www.phaseform.com/ inspirieren und erfahren Sie u.a. mehr über den Wellenfrontmodulator Delta 7.

Über Phaseform

Die Phaseform GmbH wurde im September 2020 als Spin-off des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gegründet. Gefördert wird Phaseform vom EXIST Forschungstransfer des BMWi, der vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert wird.

Die Kerntechnologie von Phaseform ist die Deformierbare Phasenplatte (DPP), ein ultradünnes, transparentes und linsenartiges Element für die Adaptive Optik. Dieses Element dient der optischen Aberrationskorrektur in Echtzeit, um die Auflösung und den Kontrast aller optischen Systeme zu verbessern.

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Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
news-2193Fri, 19 Feb 2021 12:58:08 +0100Quantencomputing – Made in Niedersachsenhttp://optecnet.de/http:///Leibniz Universität Hannover (LUH) und Quantenbündnis QVLS geben erste Einblicke in ihre Quantencomputer-Forschungslabore Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll der erste Quantencomputer mit 50 Qubits in Niedersachsen an den Start gehen. Wie dies gelingen soll, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Initiative Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) heute der Öffentlichkeit vorgestellt. "Die Leibniz Universität Hannover und ihre Partner im Quantenbündnis verfügen über exzellente Expertise im Bereich der Quantentechnologie. Im DFG-Förderatlas ist die LUH mit dem Bereich `Optik, Quantenoptik und Physik` auf Platz 1. Gemeinsam haben wir damit die besten Voraussetzungen für den erfolgreichen Bau eines Quantenrechners", fasst LUH-Präsident Prof. Dr. Volker Epping zusammen.

Das Bündnis verfolgt demnach einen der vielversprechendsten Ansätze: das Quantencomputing mit gefangenen Ionen. Bei dieser Technologie werden Ionen ‒ geladene Atome ‒ als Grundrecheneinheit des Computers verwendet, ein Ion ist ein Qubit (anlag zur Einheit Bit bei einem normalen Computer). Mithilfe von elektrischen Feldern können diese Ionen eingefangen werden. Zur Steuerung der Ionen werden meist fokussierte Laserstrahlen verwendet, die allerdings sehr schwer zu kontrollieren sind und einen enormen Aufwand mit sich bringen.

Bei QVLS wollen die Forschenden daher einen anderen Weg gehen, bei dem die Rechenoperationen auf den Qubits mit Mikrowellenfeldern ausgeführt werden. "Mikrowellenbauteile sind heute in jedem Mobiltelefon enthalten, also allgegenwärtig. Mikrowellen lassen sich extrem gut kontrollieren. Und was noch interessanter ist - wir können die entsprechenden Kontrollelemente gleich in die Ionenfallen einbauen", erläutert Prof. Christian Ospelkaus, Sprecher der Leibniz Universität im Quantenbündnis. Für den Einsatz in Quantencomputern hätte das den Vorteil, dass sich kleinere Fehlerraten als beim Einsatz von hochspezialisierten Lasern erzielen lassen. Ospelkaus: "Das Ganze funktioniert mit geringem Aufwand, sehr genau und ist zudem extrem robust".

Mit diesem Ansatz konnten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kürzlich bereits die notwendigen Quanten-Rechenoperationen auf zwei Qubits realisieren. "Die Herausforderung ist nun, diesen Ansatz zu skalieren, um die angepeilten 50 Qubits zu erreichen und - wie in konventionellen Computern - unterschiedliche Register zu ermöglichen, etwa für Rechenoperationen einerseits und Speicheroperationen andererseits", so Ospelkaus.

Hier zeigt sich nun das perfekte Zusammenspiel der einzelnen Forschungseinrichtungen des Quantenbündnisses mit ihren jeweiligen Expertisen. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt werden die Chips hergestellt und die Bauteile des komplexen Prozessors vorab in Betrieb genommen und charakterisiert. An der Leibniz Universität entwickeln die Forschenden parallel eine spezielle kryogene Ionenfalle. Der eigentliche Quantencomputer wird schließlich am HITec, dem Forschungsbau der Leibniz Universität für Quantentechnologien entstehen, in Betrieb genommen, angewendet und programmiert. Die TU Braunschweig bringt wichtige Expertise für die Skalierung mittels Chip-integrierter Wellenleiter, Detektoren und Kontrollelektronik ein.

Ospelkaus dazu: "In unserem Konsortium gibt es ausgewiesene Expertinnen und Experten für alle Technologien, die man braucht, um auf dieser Basis einen Quantenprozessor mit vielen Qubits zu bauen."

Weitere Informationen:

Prof. Christian Ospelkaus
Institut für Quantenoptik

Telefon +49 511 762-17644
christian.ospelkaus@iqo.uni-hannover.de

 

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news-2191Wed, 17 Feb 2021 13:29:44 +0100Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Hyperspektraltechnologien in der Medizintechnikhttp://optecnet.de/http:///Der erste Schwerpunkt-Workshop im Rahmen des Projekts „HyperInno“ fand am 4. Februar 2021 virtuell statt. Mehr als 30 Teilnehmende ließen sich von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Hyperspektralsystemen in der Medizintechnik inspirieren.Marianne Maktabi vom Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) in Leipzig stellte die hyperspektrale Bildgebung in der gastrointestinalen, Leber- und endokrinen Chirurgie vor. Die Hyperspektralsysteme des ICCAS finden Anwendung in zahlreichen medizinischen Einsatzgebieten, wie der Evaluation von Gewebedurchblutung, Risikostrukturerkennung von Schilddrüse oder Leber sowie in der Tumorerkennung.

Anschließend brachte Dr. Goetz Hoffmann von der Schaefer Technologie GmbH den Teilnehmenden die CytoViva-Dunkelfeldmikroskopie näher. Das System wird zur Identifikation von Nanomaterial in Zellen und Gewebe eingesetzt und ermöglicht die Identifikation von Nanomaterial in komplexer Umgebung.

Im Anschluss an die Fachvorträge konnten die Teilnehmenden ihre Wünsche für Themen äußern, die im weiteren Verlauf des Projekts näher beleuchtet werden sollen. Im Rahmen von „virtuellen Kaffeetischen“ hatten sie zudem die Möglichkeit, mit den Referenten  und untereinander in Kontakt zu treten.

Wir bedanken uns herzlich bei den Referenten und Teilnehmenden für den spannenden Workshop und freuen uns auf den weiteren Austausch. Gerne greifen wir Ihre Themenwünsche rund um die Medizintechnik auf. Kontaktieren Sie uns einfach per Mail an info(at)photonicsbw.de.

An dieser Stelle möchten wir auf den bevorstehenden Schwerpunkt-Workshop „Technik“ am 4. März 2021 hinweisen. Dieser widmet sich den Themen „Hyperspektrale Beleuchtung“, „Kameratechnik“, „Systemintegration“ sowie „Miniaturisierung von Hyperspektralsystemen“. Weitere Informationen folgen in Kürze. Interessenten melden sich bitte unter kerwien(at)photonicsbw.de

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news-2189Tue, 16 Feb 2021 13:30:56 +0100 Dr.-Ing. Sascha Kulas übernimmt Projektleitung von Niedersachsen ADDITIVhttp://optecnet.de/http:///Zum Jahresbeginn hat Dr.-Ing. Sascha Kulas die Leitung von Niedersachsen ADDITIV übernommen. Er ist damit ab sofort zentraler Ansprechpartner für niedersächsische Unternehmen mit Interesse am 3D-Druck.Dr.-Ing. Sascha Kulas wechselte aus der Industrie an das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), um das Projekt in der zweiten Phase als Projektleiter zu übernehmen. Er kann dafür auf seine Erfahrung im Bereich 3D-Druck und Lasertechnik bauen. Bei WAGO Kontakttechnik GmbH & Co.KG war er zuletzt Leiter der Technologieentwicklung im Bereich Verbindungstechnik.

Potenzial des 3D-Drucks für Niedersachsen erschließen
„Der 3D-Druck hat ein einzigartiges Potenzial. Gerade auch für kleinere und mittelständische Unternehmen“, sagt Dr.-Ing. Sascha Kulas. „Mit Niedersachsen ADDITIV wollen wir helfen dieses Potenzial für die Betriebe in Niedersachsen zu erschließen. Wir werden aktiv Gespräche suchen und übertragbare Lösungen finden, damit möglichst viele von den Ergebnissen des Projekts profitieren können.“

Als gemeinsamen Projektes des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH) informiert und unterstützt Niedersachsen ADDITIV Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen herstellerunabhängig und kostenfrei, beispielsweise mit dem Praxis-Check 3D-Druck.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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news-2188Tue, 16 Feb 2021 13:15:57 +0100PTB stärkt ihre Kompetenzen für KI in der Medizinhttp://optecnet.de/http:///Sammelausschreibung für zehn Nachwuchswissenschaftler-Stellen zu Künstlicher Intelligenz in der Medizin. Die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) befinden sich auf einem Siegeszug, der auch vor der Medizin nicht Halt macht – versprechen sie doch großen Nutzen für Patienten und enorme wirtschaftliche Potenziale. Doch mit der KI kommen auch neue Herausforderungen. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist als nationales Metrologieinstitut in Deutschland die oberste Instanz mit gesetzlicher Beauftragung, wenn es um die Bewertung von Messverfahren geht, und baut jetzt ihr Engagement auf dem Gebiet der KI noch weiter aus. Dafür wird sie gleich zehn Nachwuchswissenschaftler einstellen, die neue Methoden der standardisierten Bewertung von KI-Methoden entwickeln sollen. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen dabei bei der Erklärbarkeit, der Robustheit und der Unsicherheiten von KI-Verfahren für die Anwendungsfälle bildgebende Verfahren sowie Strahlen- und der Labormedizin. Jede/r Bewerber/in sollte sich von vornherein aus einer Liste mit 13 möglichen Projekten drei Projekte aussuchen, auf die er/sie sich bewirbt. Bewerbungsschluss ist der 8. März.

Durch die schnell voranschreitende Digitalisierung finden Methoden der Künstlichen Intelligenz immer breiteren Einzug in alle Bereiche der Medizin und stellen auch die PTB vor neue Herausforderungen. Die Komplexität der Zusammenhänge, der technische Fortschritt in der Messtechnik, der hohe Nutzen für die Patienten und die enormen wirtschaftlichen Potenziale werden zu einem rasanten Anstieg an KI-Anwendungen im Gesundheitssektor führen. Für viele Herausforderungen könnten KI-Verfahren die Lösung sein: Beispielsweise werden in bildgebenden Verfahren Mengen von Daten generiert, die durch Ärzte nicht zu bewältigen sind. Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind im Jahr 2019 insgesamt 675 Exabyte an Bildinformationen in der Radiologie generiert worden, was rund 13,5 Billionen Schichtbildern entspricht – medizinisch genutzt werden nur ca. 7 % der Daten. Gleichzeitig hat im Bundesgebiet beispielsweise die Anzahl niedergelassener Radiologen, bei steigender Gesamtzahl ambulant tätiger Ärzte, von 2018 zu 2019 um 2,2 % abgenommen. Hier kann KI in Zukunft helfen: Aufgaben, für die Ärzte jahrelange Erfahrung brauchen, können durch Künstliche Intelligenz innerhalb weniger Sekunden bewältigt werden – es fehlt jedoch bisher ein allgemein anerkannter Vertrauensanker in der Qualitätsinfrastruktur.

Im Rahmen ihrer gesetzlichen Beauftragung, beispielsweise durch das Medizinproduktegesetz, setzt sich die PTB intensiv mit dem Thema KI auseinander. So entwickelt sie beispielsweise moderne Verfahren zur Bestimmung der Bildqualität von Röntgenbildern, etwa in der Mammografie. Das Ziel ist es, mithilfe von objektiven Maßzahlen für Bildqualität und Dosis eine objektive Zielgröße für die Optimierung dieser radiologischen Diagnostiken zu entwickeln – im Hinblick auf bestmögliche Bildqualität bei niedriger Dosis. In der Magnetresonanztomografie werden robuste Methoden zur Bildrekonstruktion entwickelt. Maschinelles Lernen erlaubt es hier zum Beispiel, die Bildrekonstruktion von funktionalen MR-Bildern so zu beschleunigen, dass auch Untersuchungen von bewegten Tumoren möglich sind. Ein weiteres Beispiel ist die weltweit größte frei zugängliche EKG-Datenbank, veröffentlicht durch die PTB, die maschinenlesbare Befunde und Bewertungen von Kardiologen liefert. Der Datensatz kann als Referenz für im Markt befindliche Methoden eingesetzt werden, die bislang oftmals mit proprietären Daten trainiert werden, und schafft so größere Transparenz.

Das Forschungsprogramm „Metrology for AI in Medicine“ (M4AIM) ist interdisziplinär und deckt KI-Anwendungen in verschiedenen Bereichen der Medizin ab. Je nach Thema werden die neuen Mitarbeiter/innen ihre berufliche Heimat an einem der der beiden PTB-Standorte der PTB, Braunschweig oder Berlin, finden und sowohl mit erfahrenen PTB-Kollegen als auch mit den Experten aus der akademischen KI-Forschung sowie der kooperierenden Universitätskliniken und Krankenhäusern arbeiten. Bei aller Unterschiedlichkeit der konkreten Aufgaben wird der Teamcharakter im Vordergrund stehen, ebenso wie die grundsätzliche Ausrichtung auf die drei großen Säulen der Metrologie für KI-Anwendungen. Die erste ist die Erklärbarkeit, bei der es darum geht, die Gründe für ein KI-Ergebnis zu verstehen und nachzuvollziehen. Zweitens geht es um die Ermittlung der Unsicherheit von KI-Methoden, also den metrologischen Blick auf die Genauigkeit der entsprechenden Messverfahren. Die dritte Säule ist die Generalisierbarkeit und Robustheit der KI-Verfahren. Hier sollen standardisierbare Maßzahlen für die Bewertung der Robustheit gegenüber verrauschten, unbekannten oder schädlichen Eingangsdaten entwickelt werden. Das ist der generelle Blickwinkel für das gesamte Team.

Mit diesem generellen Fokus im Hinterkopf wird jede/r Bewerber/in gebeten, sich auf drei Projekte aus einer Liste von 13 Projekten zu bewerben.
es/ptb

Die Sammelausschreibung (mit der Projektliste) 

Weitere Informationen auf den Seiten des Lenkungskreises Medizin

Ansprechpartner
Hans Rabus, Senior Scientist 8.02 „Künstliche Intelligenz und Simulation in der Medizin“, Telefon: (030) 3481-7054, hans.rabus(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
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news-2187Fri, 12 Feb 2021 12:48:35 +0100Niedersachsen ADDITIV – Angebote in 2021http://optecnet.de/http:///Mit einem vielfältigen Angebot rund um das Thema 3D-Druck startet Niedersachsen ADDITIV in das neue Jahr. Die Experten bieten einen kostenfreien Praxis-Check 3D-Druck, Schulungen sowie Veranstaltungen, aktuelle Informationen zum Thema und das Netzwerk Niedersachsen ADDITIV.

Die konkrete Beratung und Unterstützung steht auch 2021 im Fokus der Aktivitäten von Niedersachsen ADDITIV : Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Niedersachsen erhalten Hilfe bei der Einführung und Weiterentwicklung von 3D-Druck-Verfahren. Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt des LZH und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH).

Dieser Artikel wurde in der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover veröffentlicht. Bitte klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der phi-Webseite zu lesen.

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news-2185Thu, 11 Feb 2021 18:00:00 +0100Dr. Asa Asadollahbaik gewinnt Pitch Contest im zweiten OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminarhttp://optecnet.de/http:///Zum Abschluss des viermonatigen Seminars mit dem Schwerpunk Unternehmensgründung, wurden fünf Geschäftsideen einer Jury und den anderen Seminarteilnehmern in 5-minütigen Pitchs präsentiert. Die Ge-winnerin, Dr. Asa Asadollahbaik präsentierte ihre Idee zur Herstellung und Vermarktung von OM-LoT: einem point of care Krebszelltest basierend auf Faser-optischen Pinzetten und konnte damit die Jury überzeugen. Das Preisgeld von 1.500,00 Euro soll gleich in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee investiert werden, so die Gewinnerin.Das Seminar wurde finanziell und ideell von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH unterstützt. Der Jury gehörten Gernot Berger (HTGF), Julien Noel (BPWT), Ann-Sophie Reinelt (HELLA), Stephan Schulze (IBB Ventures), Andreas Umbach (Auccept), Nicole Ziesche (TU Berlin) an.

OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminar, das im Wintersemester 2020/21 mit wechselnden Referenten und wegen der aktuellen Corona-Lage online durchgeführt wurde, stand für Doktoranden und Post Docs in außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg mit Themen im Bereich der Photonik/Quantentechnologien/Sensorik/Mikrosystemtechnik offen. Ziel sollte es sein, den Doktoranden und Post-Docs das Thema Gründen eines eigenen Unternehmens näher zu bringen. Vertreter von Start-ups, Unternehmen, die Start-ups als Inkubatoren unterstützen, Dienstleister aus dem Finanz- und Jura-Bereich sowie Gäste aus anderen Start-up-Ökosystemen berichteten über ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Gründungsprozess. Zudem wurden die aktuell in Berlin herrschenden hervorragenden Gründungsmöglichkeiten vorgestellt und erste Ideen für eine eigene Gründung mit den Gästen und Teilnehmern diskutieren.

Das nächste OpTecBB-Gründerseminar soll im kommenden Wintersemester angeboten werden. Fragen, Ideen, Kommentare sind sehr willkommen unter optecbb(at)optecbb.de. 

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OpTecBBOptecNet
news-2184Thu, 11 Feb 2021 09:50:23 +0100Optische Schwingungsmesstechnik mit QTec® von Polytechttp://optecnet.de/http:///Schneller, einfacher, zuverlässiger: Die Technologie QTec® der Polytec GmbH revolutioniert die berührungslose Schwingungsmesstechnik auf technischen Oberflächen.QTec® erzeugt hochpräzise Messdaten unter Verwendung aller verfügbarer Lichtquanten. Insbesondere auf querbewegten oder rotierenden, weit entfernten oder biologischen Messobjekten sorgt QTec® für ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis. Mithilfe des VibroFlex QTec® Messkopfes ist die Generierung aussagekräftiger Daten auf allen technischen Oberflächen möglich.

Die Besonderheit der QTec® Vibrometer liegt darin, dass mehrere Detektionskanäle genutzt und die besten Werte zu einem Signal mit sehr hohem Signal-Rausch-Verhältnis kombiniert werden. Dieses Verfahren ermöglicht eine erhöhte Präzision sowie eine einfachere Interpretation und Auswertung der Messdaten.

Weitere Informationen zur QTec® Technologie erhalten Sie hier.

Wir sind stolz darauf, dass Polytec als hochinnovatives Unternehmen langjähriges Mitglied von Photonics BW ist.

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news-2182Wed, 10 Feb 2021 12:51:22 +0100 2-Mikrometer-Femtosekundenlaser industrietauglich machenhttp://optecnet.de/http:///Um die Einsatzgebiete von Femtosekunden (fs)-Lasern auszuweiten, arbeitet das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) zusammen mit dem Jenaer Unternehmen Active Fiber Systems GmbH an einem innovativen und kompakten 2-µm-Fs-Faserlasersystem.Fs-Laser haben sich in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Anwendungen in vielen Bereichen entwickelt. Eingesetzt werden diese etwa in der Mikrobearbeitung von Materialien wie Metallen oder Keramiken. Diese Laser emittieren im Wellenlängenbereich um einen Mikrometer, haben Pulsenergien im Mikrojoule-Bereich und Pulsdauern von wenigen 100 fs. In industrieller Umgebung sind sie mittlerweile etabliert.

Große innovative Applikationsfelder sind allerdings mit 1-µm-Lasern nicht oder nur unzureichend adressierbar. Darunter fällt beispielsweise die 3D-Strukturierung von Polymeren oder Silizium (Si) für die Si-basierte Photonik und damit die Herstellung von mikro-elektromechanischen Systemen für Sensoren. In diesem Spektralbereich sind die Materialien nicht transparent und können daher nicht mit aktuell zur Verfügung stehenden Systemen im Volumen bearbeitet werden.

Für diese wichtigen Zukunftsmärkte werden fs-Laser mit Wellenlängen um zwei Mikrometer benötigt. Diese haben allerdings bei Weitem noch nicht den technologischen Reifegrad und die Zuverlässigkeit der 1-µm-Systeme erreicht. Dies wollen die Projektpartner nun im Projekt IKARUS ändern. Das 2-µm-fs-Faserlasersystem soll Pulsdauern von unter 500 fs bei Pulsenergien von 50 µJ in einem kompakten Aufbau ermöglichen – eine so bisher auf dem Markt nicht erhältliche Strahlquelle.

Über IKARUS
Das Projekt „IKARUS – Innovative 2 µm Ultrakurzpulsstrahlquelle hoher Pulsenergie für die Materialbearbeitung“ wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi; Förderkennzeichen: 16KN053068). Projektpartner sind das LZH und die Active Fiber Systems GmbH, Jena.

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news-2180Wed, 10 Feb 2021 11:40:39 +0100Laser Components: Komplexes Schichtdesign ermöglicht Polarisationstrennung bei drei Wellenlängenhttp://optecnet.de/http:///Eigenentwicklung: Trichroide Polarisationsoptik Mit einem von LASER COMPONENTS entwickelten Schichtdesign lassen sich erstmals gleichzeitig die Polarisationen von drei Wellenlängen trennen. Die nach Kundenspezifikationen gefertigten Optiken können unter anderem dazu verwendet werden, linear polarisierte Laserstrahlen aus mehreren Quellen zusammenzuführen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese dieselbe oder unterschiedliche Wellenlängen haben. Genauso lässt sich damit aber auch unpolarisiertes Licht von drei Wellenlängen gleichzeitig in seine Polarisationen trennen.Der trichroide Dünnfilmpolarisator ist für einen Einfallswinkel von 45° ausgelegt und weist bei rotem (640 nm), grünem (520 nm) und blauem Licht (450 nm) für die s-Polarisation hervorragende Reflexionseigenschaften auf. Die p-Polarisation wird dagegen fast vollständig transmittiert.
 
Die Herstellung solcher Polarisatoren erfordert besonders kompakte Schichten mit geringer Schichtdickentoleranz. Diese Eigenschaften erreicht der Hersteller mit einer modernen IBS-Beschichtungsanlage (Ion Beam Sputtering). Bei dem Verfahren wird das Beschichtungsmaterial durch einen Ionenstrahl aus einem Target herausgeschlagen und zerstäubt (gesputtert). Daher haben die Materialteilchen eine sehr hohe kinetische Energie und sind sehr beweglich, wenn sie sich auf dem Substrat abscheiden. Das ermöglicht besonders kompakte Schichten, und es lassen sich erheblich komplexere Designs realisieren als bei anderen Verfahren.

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-2178Tue, 09 Feb 2021 16:50:32 +0100Neues Optence Mitglied: ITS Mobility e.V.http://optecnet.de/http:///ITS mobility ist eines der größten Kompetenzcluster für intelligente Mobilität in Deutschland. Dem gemeinnützigen Verein mit Sitz in Braunschweig gehören mehr als 200 Mitglieder aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden, Städten und Gemeinden an. ITS mobility fördert den Dialog zwischen Mobilitätsindustrie und -forschung. Veranstaltungen und Projekte zu Leitthemen der intelligenten Mobilität bieten eine Plattform für den direkten Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer. Genau wie Optence e.V. ist IST Mobiltity mit dem Silber Laber der Europäischen Clusterexzellenz Iniative ausgezeichnet, ein Merkmal für ausgezeichnete Clusterarbeit.

Optence e.V. und IST Mobility haben eine gegenseitige Mitgliedschaft abgeschlossen, um zukünftig noch enger zusammen zu arbeiten und Schnittmengen aus Fragestellungen der Mobilität und der Photonik gemeinsam zu identifizieren und zu thematisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner aus Niedersachsen!

Mehr Informationen

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NetzwerkeOpTecBBOptence e.V.OptecNet
news-2179Tue, 09 Feb 2021 11:31:00 +0100Lasertechnik für die Landwirtschaft 4.0http://optecnet.de/http:///Mit dem Klimawandel, Ungewissheiten in der Ernährungssicherung und Ressourcenschonung hat die Landwirtschaft kein leichtes Päckchen zu tragen. Um diesen Herausforderungen mit kostengünstigen und intelligenten elektronischen Lösungen zu begegnen, vereinen Forschende am Fraunhofer IZM gemeinsam mit Partnern smarte Systemintegration mit Sensorik und ermöglichen somit den Sprung zur Landwirtschaft 4.0. Bereits in einem Vorläufer-Projekt entwickelten sie einen Laser, der mit Hilfe von optischer Detektion und KI-Auswertung den Befall durch Schadinsekten in Lagerhallen verhindern und deren bisher übliche Begasung ersetzen soll. Zwischen dem Anbau von Getreide und seinem Verzehr liegt die eigentliche Arbeit von Landwirt*innen, denn das Wachstum der Pflanzen muss ständig überwacht, die Bodenqualität kontrolliert und Schadinsekten müssen ausgeschlossen werden – Prozesse, die zeit- und kostenintensiv sind. Um diese zu modernisieren, ist das Fraunhofer IZM mit der TU Berlin an dem ZIM-Netzwerk „AgriPhotonik“ beteiligt, in dem 29 deutsche und israelische Partner aus Industrie und Forschung zusammengeschlossen sind, um mit den Potenzialen von Agrartechnik und Photonik digitale Prozesse in der Landwirtschaft zu etablieren. Das Netzwerk-Management liegt bei dem Kompetenzverbund OpTecBB.  

Im Vorläuferprojekt „Insektenlaser“ wurde mit Förderung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und Partnern am Fraunhofer IZM eine Lösung entwickelt, die die landwirtschaftlichen Vorräte vor der Kontamination durch Kornkäfer und Dörrmotten schützt. Die nur knapp vier Millimeter großen Schädlinge können erhebliche wirtschaftliche Schäden anrichten und Krankheiten übertragen.

Üblich ist es, die Lagerräumlichkeiten erst nach dem Schädlingsbefall mit Hilfe von chemischen Substanzen zu begasen. Diese für die Insekten tödlichen Gifte wie Phosphorwasserstoff können jedoch nur einige Male angewendet werden, bilden sich doch bei häufigerer Nutzung Rückstände auf den Vorräten, die zu gesundheitlichen Gefährdungen für den Menschen und vor allem zur Umweltbelastung führen.  

Um die Nutzung chemischer Schutzmittel zu reduzieren, haben es sich Forschende am Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM zur Aufgabe gemacht, Lasertechnik und automatisierte Bilderkennung zu vereinen und somit den Vorratsschutz von landwirtschaftlichen Produkten zuverlässig zu gewährleisten. Koordiniert wurde das Projekt vom Berliner Julius-Kühn-Institut.

Die Forschenden erkennen den Moment des Befalls, bevor sich die Schädlinge in den Vorräten ausbreiten können. Mittels eines von der BTU Cottbus entwickelten Bildverarbeitungsverfahrens werden die kleinen Schädlinge auf den Oberflächen der Vorräte oder auf Wänden detektiert. Anschließend analysiert und klassifiziert ein KI-System die Insekten und vergleicht sie mit Referenzbildern. Solche Algorithmen zur Bilderkennung sind bereits in unzähligen Anwendungen etabliert. Besonders herausfordernd in diesem Projekt waren jedoch die sehr unterschiedlichen Dimensionen, denn die nur wenige Millimeter kleinen Schädlinge müssen in sehr großen Lagerhallen zuverlässig erkannt werden - was bei dem Design und der Erstellung des IZM-Lasersystems zu beachten war.

Ist die Position eines Schädlings bekannt, wird per Funk durch einen Scanner ein feiner Laserstrahl auf die betreffenden Koordinaten ausgerichtet, der den Kornkäfer oder die Dörrobstmotte unschädlich macht. Aufgrund der geringen Temperatur und Intensität des Lasers werden die darunter befindlichen Vorräte nicht in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Anwendung eines Lasersystems wird der direkte Primärbefall unterbunden, so dass sich vorratsschädliche Insekten gar nicht erst ausbreiten.

Die Forschenden am Fraunhofer IZM in Berlin haben zum einen untersucht, wie unterschiedliche Wellenlängen und Intensitäten des Lichtstrahls das Bewegungs-verhalten der Vorratsschädlinge beeinflussen. Dabei stellten sie fest, dass sich Infrarotlicht auf das für die Identifizierung charakteristische Bewegungsverhalten der Tiere am geringsten auswirkt. Zum anderen waren sie maßgeblich an der Entwicklung des Lasersystems beteiligt: Anfänglich stellten sie einen Laboraufbau her. Nach erfolgreichen Tests überführten sie diesen Aufbau in ein kompaktes Insektenlaser-System bestehend aus mehreren Einheiten zur Verwendung in Versuchszellen.

Darüber hinaus entwickelten sie die Schnittstellen von Soft- und Hardware zwischen Kamera, Laser und Scanner.

Mit diesen Aktivitäten öffnet sich das Fraunhofer IZM für Projekte, durch die die Landwirtschaft stärker digitalisiert und automatisiert werden soll. Dabei integrieren die Forschenden optische Sensorik und steuernde Elektronik in neuartige Systeme und stellen sicher, dass sich diese kostengünstig herstellen und nachhaltig anwenden lassen.

(Text: Olga Putsykina)

Pressekontakt:

Susann Thoma
Tel.: +49 30 46403-745
Email: susann.thoma(at)izm.fraunhofer.de  

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news-2175Wed, 03 Feb 2021 15:09:13 +0100Instrument Systems: Messen, was das Auge sieht - Optische Tests für AR/VR-Headsetshttp://optecnet.de/http:///LumiTop AR/VR mit Periskop-Objektiv ermöglicht parallele 2-Augenmessungen für AR/VR-Headsets auch unter räumlich beengten Bedingungen. München, Februar 2021 – Ein perfektes Anwendererlebnis mit AR/VR-Headsets erfordert in der Produktion umfangreiche, schnelle und hochpräzise optische Tests. Instrument Systems bietet für diese Herausforderungen die speziell entwickelte 2D-Farbmesskamera LumiTop AR/VR an. Das AR/VR-Objektiv der LumiTop bildet das menschliche Auge möglichst naturgetreu nach und misst Farbe und Leuchtdichte so, wie es das Auge sieht. Das einzigartige Periskop-Design ermöglicht synchronisierte 2-Augen-Messungen. Und das bewährte LumiTop-Prinzip garantiert sehr schnelle, rückführbare und hochgenaue Messungen.AR/VR-Geräte erlauben, auf eine beeindruckende Weise visuell und in Echtzeit mit der Umgebung zu interagieren. Neben dem virtuellen Display enthalten AR/VR-Headsets verschiedene Typen von Lichtquellen und Sensoren, die das Eintauchen in eine virtuelle Welt möglich machen. Um ein perfektes Erlebnis für den Anwender sicher zu stellen, bedarf es umfangreicher und hochgenauer optischer Tests. Neben den optischen Standardparametern sind im AR/VR-Bereich auch neue Parameter zu berücksichtigen, wie z.B. die Eye-Box-Abmessungen. Eine gleichmäßige Darstellung ist fundamental für ein ungetrübtes Seh-Erlebnis. Genaue Leuchtdichte und Farben sind für eine natürliche Wahrnehmung erforderlich. Kontrast ist wichtig für eine gute Lesbarkeit von virtuellem Text. Verzerrungen des Bildes durch Toleranzen im mechanischen und optischen Aufbau wirken sich negativ auf die Qualität der Darstellung aus und müssen unterhalb der menschlichen Wahrnehmungsschwelle gehalten werden. Für diese hochkomplexen Testanforderungen in AR/VR-Headsets hat Instrument Systems die spektral korrigierte 2D-Farbmesskamera LumiTop AR/VR entwickelt, die optimal auf Near-Eye-Display-Testing eingestellt ist. Das AR/VR-Objektiv in der LumiTop empfindet das menschliche Auge möglichst naturgetreu nach und misst Farbe und Leuchtdichte so, wie sie der Nutzer sieht. Ein sehr großes Kamerasichtfeld von 120°, verschiedene Pupillengrößen sowie ein justierbarer Fokussierungsabstand ermöglichen die Umsetzung dieser Testanwendungen. Das einzigartige Periskop-Design des AR/VR-Objektivs garantiert einen leichten Zugang zum Near-Eye-Display und ermöglicht eine optimale Messposition auch unter beengten Bedingungen innerhalb eines bereits montierten Headsets. Ein Hardware-Trigger kann die Messung mit zwei LumiTops synchronisieren, so dass parallele 2-Augenmessungen möglich sind. Auch die LumiTop AR/VR basiert auf dem bewährten LumiTop-Prinzip: Während eine RGB-Kamera das Image des Headsets in einer Aufnahme erfasst, korrigiert ein Referenz-Spektralradiometer die Ergebnisse. So können hochgenaue Messwerte für die absolute Leuchtdichte und Farbe erzielt werden. Die Messungen sind vollständig rückführbar auf nationale Standards und erlauben daher niedrige Fertigungstoleranzen, was besonders wichtig bei dezentraler Fertigung ist. Die simultane Messung von 2D-Bildern, dem Spektrum und auch von Flickerwerten macht die LumiTop zu einer sehr schnellen, umfassenden und hochgenauen Systemlösung für AR/VR-Anwendungen in der Produktion.Instrument Systems bietet darüber hinaus auch Testsysteme für die IR-Lichtquellen (NIR LEDs / VCSEL) eines Headsets an, welche häufig für Gestik- und Objekterkennung verwendet werden.

Kontakt:
Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH
Kastenbauerstr. 2
81677 München
E-Mail: info(at)instrumensystems.com
Internet: www.instrument-systems.com

 

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2174Tue, 02 Feb 2021 09:25:47 +0100Technology & Business Cooperation Days 2021 12.04.21 - 15.04.2021http://optecnet.de/http:///Mit den "Technology & Business Cooperation Days 2021" veranstaltet das Enterprise Europe Network Niedersachsen auch in diesem Jahr eine weitere digitale Ausgabe der langjährigen und beliebten Kooperationsbörse. Die kostenfreie Kooperations- und Geschäftspartnerbörse, die während der virtuellen Ausgabe der diesjährigen Hannover Messe vom 12.04.21 - 15.04.2021 stattfindet, bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen und Startups die Möglichkeit, Geschäfts- und Kooperationspartner in den Bereichen Industrie 4.0, Smart Factory, Nachhaltige Energie & Mobilität zu finden.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich im Rahmen bilateraler, digitaler Meetings mit potenziellen Geschäfts- und Kooperationspartnern auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Um Sie bei Ihrer Registrierung und bei der Erstellung Ihres Profils geeignet unterstützen zu können, geben Sie bitte die Leibniz Universität Hannover als Ihr “Support Office” an. Zur Anmeldung gelangen Sie hier: https://technology-business-cooperation-days-2021.b2match.io/ . Anmeldeschluss ist der 04. April 2021.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: philipp.janotta(at)zuv.uni-hannover.de; Tel.: 0511 762 5406, Leibniz Universität Hannover, Dezernat Forschung und EU-Hochschulbüro, Technologietransfer - 43 –

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2172Mon, 01 Feb 2021 11:28:14 +0100OptoSigma: New Partnership with ASE Optics Europehttp://optecnet.de/http:///OptoSigma Corporation, a global manufacturer based in the USA, Japan, and Europe, and ASE Optics Europe, an innovative company based in Barcelona, Spain, have entered into a new partnership and distribution agreement. From today, ASE Optics Europe is the official representative of Optosigma‘s products in Spain.Within this agreement, both companies offer the market the perfect combination in the optics industry: the high quality optical and optomechanical components, provided by Optosigma, together with the custom optical systems design and integration expertise offered by ASE Optics Europe. The standarized custom optical and optomechanical solutions are now available to all customers that requiere high-precision and high-quality solutions in optics.   

“Partnering with ASE Optics gives us the unique chance to provide a closer, more personal and still experienced support of our products to our customers in the Spanish Market.
We trust ASE Optics’ great experience and knowledge in the photonics market to perfectly complement our desire to have a more global reach of our services. This partnership opens even more possibilities for industries and researchers in Spain, from OEM projects to special products in addition to off the shelf components. We are ready to take on your challenges, “says Guy EAR, CEO of OptoSigma Europe S.A.S

"Photonics product development and research require having an access to quality products with the possibility for customized solutions. OptoSigma brings this balance to the market, coupled with a solid team with global experience, and with a clear dedication to customer satisfaction, which we have witnessed first-hand.  This partnership with OptoSigma perfectly complements ASE’s capabilities for optical and photonics systems engineering, allowing us to bring solutions to the Spanish photonics market.  This enables new opportunities in advancing innovations, quality products, customization, all the way through full integration capabilities, from unique products to series production “, says Andrés Cifuentes, CEO of ASE Optics Europe.

 » More information

Contact:
OptoSigma Europe SAS
Fuerstenrieder Str. 279a
81377 Munich
E-Mail: sales(at)optosigma-europe.com
Internet: www.optosigma.com

 

 

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-2171Mon, 01 Feb 2021 08:29:54 +0100Neues Optence Mitglied: ThinkMade Engineering & Consulting Dr. Ruth Houbertz http://optecnet.de/http:///Dr. Houbertz bietet ganzheitliche Ansätze zum Lösen komplexer Herausforderungen in technologischer, geschäftlicher und persönlicher Entwicklung beispielsweise als Interims-Managerin, Mitglied des Boards, Consultant oder Coach an. Mit mehr als 32 Jahren Erfahrung in verschiedensten Bereichen von Technologie, Forschung & Entwicklung und Management bietet Frau Dr. Houbertz Consulting zu Technologie-Transfer und Start-Up-Gründungen, Technologie-Scouting, Implementierung von Verfahren und Technologien in bestehende Prozessketten, Bewertung von Technologien und Geschäftsideen sowie Benchmarking und Verfahrensentwicklungen an. Dabei liegt der Fokus auf Nachhaltigkeit und Optimierung sowie Vereinfachung und Kostenreduktion von Prozessen. Im Dienstleistungsportfolio befinden weiterhin Coaching für Mitarbeiter, Führungskräfte und Individualisten.  Ergänzt wird das Angebot durch Wissensvermittlung im Rahmen von Lehraufträgen sowie Aus– und Weiterbildung mit Schwerpunkten in den Bereichen Mikro– und Nanotechnologien, 3D-Druck, Disruption und Innovation und Emotionale Intelligenz.

https://www.linkedin.com/in/ruth-houbertz-a8730029/

 

 

 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetOptence e.V.OptecNet
news-2170Fri, 29 Jan 2021 11:50:56 +0100Gute Nachricht für die Thüringer Photonik • Minister Tiefensee übergibt Förderbescheidhttp://optecnet.de/http:///Am Donnerstag (28. Januar 2021) übergab Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee den Förderbescheid an die Geschäftsstelle. In den kommenden drei Jahren wird das Ministerium die Schwerpunktthemen der Clusterarbeit mit insgesamt rund 800.000 EURO fördern und damit die Netzwerkarbeit der Thüringer Photonikindustrie maßgeblich stärken.

Die Mittel werden aus der Gemeinschaftsaufgabe ›Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‹ (GRW) bereitgestellt und zur Hälfte von Bund und Freistaat finanziert. Für die aktuell 100 Mitglieder des Clusterverbandes bedeutet dies, dass die in den letzten 21 Jahren aufgebauten Kooperationsstrukturen weiter vorangetrieben und ausgebaut werden und Themen wie Innovationsmanagement, Technologiekompetenz, Internationalisierung und Nachwuchsförderung mit mehr Ressourcen auf ein neues Level gehoben werden können.  

Starke Interessenvertretung wichtiger denn je

»Wir freuen uns sehr, dass wir die Landesregierung mit unserer Vision für einen weiterhin erfolgreichen Photonikstandort überzeugen konnten«, sagte Thomas Bauer, Geschäftsführer von OptoNet. »Gerade jetzt brauchen unsere Mitglieder eine starke Interessenvertretung und vielfältige Serviceangebote, um die wirtschaftliche Leistung so bald wie möglich auf Vorkrisenniveau zu bringen.« 

Innovative Formate zur Netzwerkpflege

Da gewohnte Veranstaltungs- und Netzwerkformate weiterhin schwierig bleiben, setzt der Geschäftsführer Thomas Bauer vor allem auf digitale Austauschformate, um den Kontakt lebendig zu halten. »Die erste digitale Tagung haben wir erfolgreich gemeistert, für die kommenden Monate sind weitere innovative Angebote geplant.« Das Team mit insgesamt fünf Beschäftigten arbeitet darüber hinaus an Strategien und Projekten zur Nachwuchssicherung, unterstützt die Akteure bei der Kooperationsanbahnung und engagiert sich aktiv für das Technologiemarketing.  

]]>NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-2169Fri, 29 Jan 2021 09:40:28 +0100Auftakt des Quantum Valley Lower Saxony (QVLS) am 10. Februarhttp://optecnet.de/http:///Wir laden Sie herzlichst zu unserer öffentlichen digitalen Auftaktveranstaltung ein.QVLS-Q1: Der Quantencomputer aus Niedersachsen

11:00-12:00 Uhr am Mittwoch, den 10. Februar 2021

Im QVLS planen wir die Entwicklung eines ersten Quantenprozessors mit 50 Qubits innerhalb der nächsten fünf Jahre, vorangetrieben durch eine Förderung von 25 Mio. Euro aus dem Niedersächsischen Vorab und einen effizienten Transfer von Technologien und Know-How in die regionale und nationale Wirtschaft. Mit Blick auf die verfügbare Infrastruktur und die vorliegende Expertise bietet das QVLS die mit Abstand besten Voraussetzungen in Deutschland, um einen Ionenfallen-Quantencomputer mit einem der vielversprechendsten Ansätze für skalierbare Quantenrechner zu realisieren.

In unserer digitalen Veranstaltung erfahren Sie mehr über das neue Spitzenprojekt des Landes Niedersachsen von Minister Björn Thümler (Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Jürgen Mlynek (Gründungsbeauftragter, ehem. Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft) und führenden VertreterInnen der beteiligten Organisationen (u.a. Leibniz Universität Hannover, Technische Universität Braunschweig, Physikalisch-Technische Bundesanstalt). Wir bieten Ihnen die ersten Einblicke ins Forschungslabor sowie in die Pläne von marktführenden IndustrievertreterInnen. Zum Schluss können Sie selbst Fragen in unserer Live Q&A Session stellen.

Melden Sie sich bis zum 1. Februar 2021 auf www.qvls.de an  und erhalten Sie weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm, unseren Plänen und Partnern.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Bernd Jungbauer (Geschäftsführung)

Quantum Valley Lower Saxony
Geschäftsstelle
Callinstr. 36
30167 Hannover

E-Mail: info(at)qvls.de

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2168Thu, 28 Jan 2021 09:17:45 +0100Photonics BW baut Kooperation mit dem Innovationszentrum Aalen aushttp://optecnet.de/http:///Vollausgestattete Räume zu vergünstigten Konditionen und vielfältige Coaching-Angebote – das Innovations- und Gründerzentrum Aalen „INNO-Z“ bietet zusammen mit zahlreichen Partnern Gründerinnen und Gründern eine umfassende Unterstützung, um ihre Geschäftsidee erfolgreich entwickeln und umsetzen zu können. Start-ups im Bereich der Photonik und Quantentechnologien profitieren darüber hinaus von der unmittelbaren Nähe zu Photonics BW im selben Gebäude und erhalten eine kostengünstige Mitgliedschaft, im ersten Jahr sogar kostenlos.

Im Netzwerk Photonics BW haben die jungen Unternehmen einen direkten Zugang zu über 80 Unternehmen und Einrichtungen der Branche in Baden-Württemberg sowie bundesweit zu über 500 Mitgliedern im Dachverband OptecNet Deutschland.

Haben Sie Interesse an den vielfältigen Möglichkeiten und Chancen, die im INNO-Z zur Verfügung stehen? Detaillierte Informationen erhalten Sie unter https://innovationszentrum-aalen.de/.

Kurzporträt Innovationszentrum Aalen

Das Innovationszentrum an der Hochschule Aalen ist ein von der EU gefördertes Leuchtturmprojekt, das partnerschaftlich von der Stadt Aalen, dem Ostalbkreis und der Hochschule Aalen betrieben wird. Ziel ist es, Unternehmensgründungen aus der Hochschule Aalen und darüber hinaus zu fördern sowie den Technologietransfer zu unterstützen und die Innovationskraft von Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), zu stärken.

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Photonics BWOptecNetAus den Netzen
news-2167Wed, 27 Jan 2021 14:10:23 +01003. Netzwerktreffen „Beteiligungsprogramm @MINT“ http://optecnet.de/http:///Die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ veranstaltet am 10. Februar 2021 das dritte Netzwerktreffen im „Beteiligungsprogramm @MINT“ und geht u.a. der Frage nach, wie Unternehmen von Frauen in MINT-Berufen profitieren und wie es um die Chancengleichheit für MINT-Fachkräfte im Management steht.Das digitale Treffen am 10. Februar 2021 von 14:30 – 17:00 Uhr geht der Kernfrage nach, wie Unternehmen von Frauen in MINT-Berufen profitieren. Diese Frage soll durch unterschiedliche Einblicke in die Praxis und eine offene Diskussion beantwortet werden. Darüber hinaus können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die MINT-Aktivitäten der Carl Zeiss AG eintauchen und erhalten eine Einschätzung zum Status Quo der Chancengleichheit für MINT-Fachkräfte im Management.

Im Anschluss der Veranstaltung wird es eine Möglichkeit zum Netzwerken geben.

Die Veranstaltung richtet sich an alle MINT-Interessierten, Unternehmen, Bündnispartnerinnen und Bündnispartner und Einzelpersonen, die sich engagieren möchten.

Alle Informationen zu Programm und Anmeldung erhalten Sie hier.

Die Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen" wurde 2011 vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Photonics BW e.V. ist seit 2012 Partner der Landesinitiative.

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Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
news-2166Wed, 27 Jan 2021 08:23:19 +0100BMBF: Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnernhttp://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA, Bundesanzeiger vom 22. Januar 2021Vom 14. Januar 2021

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist am europäischen Cluster PENTA („Pan-European partnership in micro- and Nano-electronic Technologies and Applications“) im Rahmen der Initiative EUREKA beteiligt. Ziel ist es, die Innovationsdynamik im Bereich Elektroniksysteme durch die gezielte Einbindung von Partnern in internationale Verbünde zu unterstützen und zu fördern.

1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel ist die Beschleunigung der Innovationsdynamik in Deutschland im Bereich der Technologien und Anwendungen von Elektroniksystemen sowie der Aufbau von europäischen Innovations- und Wertschöpfungsketten, um die technologische Souveränität in der Mikroelektronik und Sensorik in Deutschland und Europa zu stärken und somit die Wettbewerbssituation im internationalen Vergleich zu verbessern.

Zuwendungszweck ist die Förderung deutscher Partner in vorwettbewerblichen, industriegetriebenen europäischen FuE-Verbundvorhaben im Rahmen des EUREKA-Clusters PENTA. Die Zuwendungen des BMBF sollen innovative und risikobehaftete kooperative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

2 Gegenstand der Förderung

Gefördert werden vorwettbewerbliche, industriegetriebene FuE-Arbeiten im Rahmen bi- und multilateraler euro­päischer Verbundvorhaben. Das BMBF fördert im Rahmen der PENTA-Förderrunde 2021 vorrangig Vorhaben, die einen großen Beitrag zur Vertrauenswürdigkeit und Nachhaltigkeit von Mikroelektronik im Sinne des Rahmenprogramms Mikroelektronik der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2021 bis 2024 leisten.

Die Förderung umfasst insbesondere folgende Technologiebereiche:

  • Electronic Design Automation (EDA),
  • Spezialprozessoren für Edge-Computing und Künstliche Intelligenz,
  • neuartige, intelligente und vernetzte Sensorik,
  • Hochfrequenzelektronik für Kommunikation und Sensorik,
  • intelligente und energieeffiziente Leistungselektronik,
  • Querschnittstechnologien (Systemintegration, Test, Verifikation und Validierung sowie Adaption neuer Materialien),
  • ausgewählte Produktionstechnologien für die Mikroelektronikproduktion (Automatisierungslösungen, additive Fertigungsverfahren, Mess- und Prüftechnik) sowie
  • neuartige Technologien zur Leistungs- oder Effizienzsteigerung von Halbleiterbauelementen („Advanced Silicon and Beyond“), z. B. neuartige Strukturen und Bauelemente und neue Ansätze für Rechenleistung („Beyond-von-Neumann“) mit bereits erkennbarer industrieller Anwendungs- und Umsetzungsfähigkeit

für Anwendungen in:

  • Künstlicher Intelligenz,
  • Kommunikationstechnologie,
  • Smart Health,
  • Autonomem Fahren,
  • Industrie 4.0 sowie Intelligenter Energiewandlung.

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt.

7 Verfahren

7.2 Zweistufiges Antragsverfahren

PENTA hat sich das Ziel gesetzt, den Antragstellern und dabei insbesondere KMU die Teilnahme an europäischen Kooperationsprojekten durch einfache Antragstellung und gezielte Förderberatung zu erleichtern. Das Verfahren ist daher zweistufig angelegt:

In der ersten Verfahrensstufe reicht der Koordinator des Gesamtverbundes eine Projektskizze („Project Outline“) sowie gegebenenfalls eine Gesamtvorhabenbeschreibung („Full Project Proposal“) für das transnationale Gesamtvorhaben bei der PENTA-Geschäftsstelle ein.

In der zweiten Verfahrensstufe können die nach Nummer 3 antragsberechtigten Teilnehmer der vom BMBF positiv bewerteten Gesamtvorhabensbeschreibungen („Full Project Proposals“) zur Einreichung förmlicher Förderanträge aufgefordert werden.

Für die Förderrunde 2020 ist die Vorlagefrist der 26. Februar 2021 (17.00 Uhr MEZ).

 

Die vollständige Richtlinien des BMBF finden Sie hier.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-2165Tue, 26 Jan 2021 11:39:22 +0100Benchmark für Einzelelektronen-schaltkreise http://optecnet.de/http:///Neues Analyseverfahren für eine abstrakte und universelle Beschreibung der Genauigkeit von Quantenschaltkreisen. Die Manipulation einzelner Elektronen mit dem Ziel, Quanteneffekte nutzbar zu machen, verspricht neue Fähigkeiten und Präzision in der Elektronik. In diesen gerade durch die Gesetze der Quantenmechanik bestimmten Einzelelektronenschaltungen treten dennoch auch Fehler auf – im besten Fall nur sehr selten. Verständnis und Metrologie der Funktionsweise und die Genauigkeit dieser fundamentalen Unsicherheit sind daher für die weitergehende Entwicklung entscheidend. In Zusammenarbeit mit der Universität Lettland haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hierfür ein statistisches Testverfahren entwickelt. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht.

Einzelelektronenschaltkreise finden bereits Verwendung als Quantennormal der elektrischen Stromstärke und in Prototypen von Quantencomputern. In diesen miniaturisierten Quantenschaltungen erschweren Wechselwirkungen und Rauschen die Untersuchung der fundamentalen Unsicherheiten, und ihre Bestimmung stellt somit große Anforderungen selbst an die metrologische Präzision der Messapparatur.

Im Bereich der Quantencomputer wird häufig ein Testverfahren, auch Benchmark genannt, herangezogen, in dem Funktionsweise und Genauigkeit der Gesamtschaltung über die Akkumulation von Fehlern nach einer Sequenz von Operationen bewertet wird. Forscher der PTB und der Universität Lettland haben nun einen Benchmark für Einzelelektronschaltkreise entwickelt. Die Schaltungsgenauigkeit wird dabei durch die zufälligen Schritte eines Fehlersignals beschrieben, das von einem integrierten Sensor erfasst wird, während der Schaltkreis wiederholt eine Operation ausführt. Die statistische Analyse dieses "Random-Walk" genannten Verlaufs ermöglicht es, die seltenen, aber bei der Manipulation einzelner Quantenteilchen unvermeidbaren Fehler zu identifizieren.

Mithilfe dieses Random-Walk-Benchmarks wurde der Transfer einzelner Elektronen in einer Schaltung aus Einzelelektronenpumpen untersucht, die an der PTB als Primärnormale für die Realisierung der SI-Basiseinheit Ampere entwickelt werden. In diesem Experiment erfassen empfindliche Detektoren das Fehlersignal mit Einzelelektronenauflösung. Die durch das Zählen individueller Teilchen ermöglichte statistische Analyse zeigt nicht nur grundsätzlichen Grenzen der Schaltungsgenauigkeit, verursacht durch externe Rauschbeiträge und zeitliche Korrelationen, sondern bietet auch ein robustes Maß für Fehler in der Quantenmetrologie.

Das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Verfahren legt die Grundlage für die Validierung von Quantennormalen elektrischer Größen und bietet darüber hinaus weitere Anwendungsmöglichkeiten für die Entwicklung und Analyse der Funktionsweise komplexer Quantensysteme.
es/ptb

Die wissenschaftliche Originalveröffentlichung
D. Reifert, M. Kokainis, A. Ambainis et al.: A random-walk benchmark for single-electron circuits. Nat Commun 12, 285 (2021), https://doi.org/10.1038/s41467-020-20554-w

Ansprechpartner
Dr. Niels Ubbelohde, Arbeitsgruppe 2.53 „Niedrigdimensionale Elektronensysteme“, Telefon: (0531) 592-2534, E-Mail: niels.ubbelohde(at)ptb.de

Autor: Erika Schow

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2164Tue, 26 Jan 2021 09:28:25 +0100Für Startups kostenlos: Optence Mitgliederversammlung beschließt neue Beitragsordnung.http://optecnet.de/http:///Ab sofort ist die Mitgliedschaft bei Optence e.V. für Startup Unternehmen für drei Jahre nach der Gründung kostenlos.Dies hat die Mitgliederversammlung, die unter reger Beteiligung am 22.01. online durchgeführt wurde, beschlossen. Dies soll als ein erster, wichtiger Schritt verstanden werden, Firmenneugründungen zukünftig noch stärker zu unterstützen.

www.optence.de

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OpTecBBHanse PhotonikoptonetOptence e.V.OptecNet
news-2159Fri, 22 Jan 2021 09:43:50 +0100Challenge One Health 2021 - Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt neu denkenhttp://optecnet.de/http:///In der Wissenschaft setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass wir das Thema Gesundheit in unserer globalisierten, hochtechnisierten und dem Klimawandel unterliegenden Welt einem breiteren Verständnis unterwerfen müssen. Unter dem Begriff One Health verschwimmen sektorale Grenzen und eröffnen sich Möglichkeiten für eine intensive Kooperation zwischen Humanmedizin, Veterinärmedizin und den Umweltwissenschaften.Gemeinsam mit Ihnen wollen wir vorhandene Kompetenzen in Bezug auf One Health in Niedersachsen ausbauen und laden Sie zum Niedersächsischen Life Science Tag 2021 am 18.2.2021 ein!

Der Niedersächsische Life Science Tag 2021 ist als Teil der Challenge One Health eine interaktive Digital-Konferenz, die sich unter dem Motto „Gesundheit neu denken“ dem übergreifenden Blick auf die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt widmet.

Gewinnen Sie Einblicke in aktuelle Themen und Entwicklungen sowie neueste Technologien und innovative Forschungsansätze aus der niedersächsischen Wirtschaft und Wissenschaft. Diskutieren Sie mit Fachexpertinnen und -experten und erfahren Sie mehr über Anwendungsfelder und Chancen des One Health-Ansatzes. Zur Anmeldung.

Oder haben Sie eigene innovative Ideen?! Dann nutzen Sie den Call for Solutions und präsentieren Sie Ihre Ideen oder Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Rahmen des digitalen Science Slams am 18.2.2021.

Reichen Sie Ihre Bewerbung bis zum 10.02.2021 ein!

Alle Einzelheiten zu den kostenfreien Veranstaltungen finden Sie hier!

PhotonicNet unterstützt diese Veranstaltungsreihe unter anderem beim 48-stündigen Online-Hackathon im Rahmen des Projekts PhotonicNet4Farming. Wir werden den Projektteams als Ansprechpartner und Mentor sowohl während der Veranstaltung als auch im Anschluss zur Verfügung stehen und bei der Umsetzung Ihrer Projektideen beraten. Von besonderem Interesse sind hierbei Ideen zum Thema Lebensmittelsicherheit für uns, da wir überzeugt davon sind, dass die Photonik hier einen bedeutenden Beitrag leisten kann und wird.

Unsere Netzwerkpartner sind herzlich dazu eingeladen, als Ideengeber oder Teilnehmer am Online-Hackathon teilzunehmen!

Wir freuen uns auf den wissenschaftlichen Austausch, den wir gerne fördern!

Hashtags: #ChallengeOneHealth2021 #LST21
URL: https://challengeonehealth.com/
Netzwerke bei Twitter: @lifescience_nds @Digital_NDS @EIP_Agri_NDS @startupnds

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2163Fri, 22 Jan 2021 09:23:00 +0100Freie Plätze im Start-up-Zentrumhttp://optecnet.de/http:///Bis zum 7. Februar können sich angehende Gründerinnen und Gründer für die nächste Betreuungsrunde im Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation (MO.IN) der Braunschweig Zukunft GmbH bewerben. Im vom Land Niedersachsen geförderten MO.IN erhalten Gründungsteams sechs Monate lang Unterstützung bei der Ausgestaltung ihrer Geschäftsidee.„Für eine Bewerbung im MO.IN muss die formale Unternehmensgründung noch nicht erfolgt sein. Eine innovative Geschäftsidee oder ein Produkt mit Alleinstellungsmerkmal reichen aus“, erklärt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Zudem starteten viele Gründungsinteressierte zunächst nebenberuflich.

Die überzeugendsten Bewerberinnen und Bewerber können ihr Gründungsvorhaben anschließend vor einer Jury präsentieren, die aus regionalen Kooperationspartnern der Wirtschaftsförderung besteht.

Im MO.IN erhalten die Gründungsteams nicht nur kostenlosen Zugang zu Büroarbeitsplätzen im städtischen Technologiepark am Rebenring, sondern auch professionelles Coaching und Unterstützung bei der Erarbeitung des Businessplans sowie zu weiteren betriebswirtschaftlichen, technischen und juristischen Fragen. Außerdem vermittelt das MO.IN wertvolle Geschäftskontakte zu möglichen Partnern, Kunden und Kapitalgebern.

Bewerbungsschluss ist der 7. Februar. Die Betreuungsphase beginnt am 1. April. 

Das Bewerbungsformular, Ansprechpartner und alle Informationen zum MO.IN sind im Internet unter www.braunschweig.de/moin zu finden.

Pressekontakt:
Projektleiter
Kommunikation

Fabian Kappel
Sack 17
38100 Braunschweig

Tel.: 0531 4703460
Fax: 0531 4703444
E-Mail-Adresse: fabian.kappel@braunschweig.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2162Thu, 21 Jan 2021 10:50:00 +0100Konstanz von Naturkonstanten in Raum und Zeit untermauert http://optecnet.de/http:///Vergleiche von Atomuhren verbessern bisherige Tests um das 20-fache. Es klingt trivial: Eine Naturkonstante sollte immer den gleichen Wert besitzen, unabhängig davon, zu welcher Zeit oder an welchem Ort sie bestimmt wird. Auch Einsteins berühmte allgemeine Relativitätstheorie nutzt diese grundlegende Annahme, die als lokale Positionsinvarianz (LPI) bekannt ist. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters untermauern Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) die Gültigkeit der LPI mit einem deutlich verbesserten experimentellen Test. Motiviert sind ihre Untersuchungen durch moderne Stringtheorien, die LPI-Verletzungen, zum Beispiel zeitlichen Variationen von Naturkonstanten, vorhersagen. Auf der Suche nach einer experimentellen Bestätigung solcher "neuen Physik" nutzten die Forscher der PTB den Vergleich ihrer hochgenauen Atomuhren und konnten Ergebnisse früherer Experimente bis zu 20-fach verbessern.

Der Ausgang eines Experiments, das nicht von der Gravitation abhängt, sollte unabhängig davon sein, zu welcher Zeit und an welchem Ort es ausgeführt wird. Diese Annahme ist als lokale Positionsinvarianz (LPI) bekannt und ein zentraler Bestandteil von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie. LPI impliziert auch, dass Naturkonstanten sich zeitlich und räumlich nicht ändern. Allerdings stößt das bisherige Verständnis der Physik an seine Grenzen, zum Beispiel bei der Beschreibung von Dunkler Materie oder dem Ungleichgewicht zwischen Materie und Antimaterie. Moderne Theorien, die sich um eine Beschreibung dieser Phänomene bemühen, sagen Verletzungen der LPI voraus, welche sich beispielsweise in Veränderungen von Naturkonstanten manifestieren könnten.

Bekannte Naturkonstanten sind die Feinstrukturkonstante α, die die Stärke der elektromagnetischen Wechselwirkung beschreibt, und das Massenverhältnis von Proton und Elektron µ. Diese Größen gehen in den Aufbau aller Atome und Moleküle ein. Sie beeinflussen die atomaren Energieskalen und damit auch Energieunterschiede zwischen atomaren Zuständen, die in Atomuhren als Referenzfrequenz genutzt werden. Die Empfindlichkeit der Energieunterschiede gegenüber den Naturkonstanten hängt stark vom jeweiligen atomaren System ab. So verändert sich die Frequenz der Cäsium-Uhr, mit der die Basiseinheit der Zeit Sekunde realisiert wird, bei einer Variation von µ und von α. Frequenzen optischer Atomuhren zeigen keine Abhängigkeit von µ, können aber zur Detektion von α-Variationen genutzt werden. Besonders geeignet hierfür erscheint das Ytterbium-Ion, das zwei optische Referenzübergänge mit stark unterschiedlicher Abhängigkeit von α besitzt. Ein kombinierter Vergleich von Ytterbium- und Cäsium-Uhren erlaubt somit eine Suche nach Veränderungen sowohl von α als auch von µ . Diesem Ansatz folgend verglichen Forscher der PTB ihre hochgenauen Atomuhren über einen Zeitraum von mehreren Jahren und stellten fest, dass Änderungen im Wert von α (α=0,007297...) pro Jahr höchstens ab der 21. Nachkommastelle auftreten können. Dies ist die erste signifikante Verbesserung der Grenze einer möglichen zeitlichen Variation von α seit über 12 Jahren, mit einer um den Faktor 20 höheren Genauigkeit. Für Änderungen von µ wurde das bisherige Limit um den Faktor 2 verbessert. Neben der Einschränkung einer potenziellen zeitlichen Veränderung begrenzen die Daten ebenfalls eine mögliche räumliche Abhängigkeit der Naturkonstanten vom Gravitationspotential der Sonne auf der Erdumlaufbahn.

Im Rahmen der Messungen wurde außerdem die Frequenz einer der beiden Ytterbium-Uhren mit höchster Präzision bestimmt: Die bei 642×1012 Hz liegende Frequenz wurde mit einer Genauigkeit von 0,08 Hz ermittelt und stellt die bisher genaueste Messung einer optischen Frequenz mit Cäsium-Uhren dar.

Ansprechpartner

Dr. Nils Huntemann, Leiter der Arbeitsgruppe 4.43 „Optische Uhren mit gespeicherten Ionen“, Telefon: (0531) 592-4430, E-Mail: nils.huntemann@ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

R. Lange, N. Huntemann, J. M. Rahm, C. Sanner, H. Shao, B. Lipphardt, Chr. Tamm, S. Weyers, E. Peik: Improved Limits for Violations of Local Position Invariance from Atomic Clock Comparisons. Phys. Rev. Lett. 126, 011102 (2021).https://journals.aps.org/prl/abstract/10.1103/PhysRevLett.126.011102 

Autor: Nils Huntemann

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2158Wed, 20 Jan 2021 12:39:50 +0100opsira stellt Anwenderberichte zur Verfügunghttp://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied opsira aus Weingarten stellt Berichte zu den Themen „Goniophotometrie bei Beleuchtungssystemen“ und „Prüfstand und Testkonzept für OP-Leuchten“ bereit.Im Downloadbereich erhalten Sie künftig zahlreiche Anwendungsberichte zu den Produkten von opsira. Die bereits zur Verfügung stehenden Berichte beschreiben den Einsatz des opsira Goniophotometers robogonio bei der LED Linear GmbH und die Entwicklung eines Medizinleuchtenprüfstands gemeinsam mit der Drägerwerk AG & Co. KGaA.

Anwenderbericht „Goniophotometrie bei LED Linear“

Das Ziel beim Ausbau der Lichtmesstechnik bei LED Linear war, Lichtquellen und Optiken präzise und detailliert prüfen zu können. Dabei werden in Klimaprüfkammern Kälte, Hitze, Luftfeuchtigkeit und Temperaturwechsel simuliert. Als Vorteile in der Anwendung des Goniophotometers robogonio hebt LED Linear insbesondere die hohe Geschwindigkeit der Messungen und den damit verbundenen beschleunigten Entwicklungsprozess hervor. Außerdem können Leuchten in Kombination mit einem Spektralmesskopf auch im äußersten Abstrahlbereich getestet werden.
Den vollständigen Anwenderbericht erhalten Sie hier.

Anwenderbericht „Prüfstand und Testkonzept für OP-Leuchten bei Dräger“

Die Beleuchtung in OP-Sälen unterliegt strengen Normen und erfordert regelmäßige Qualitätsmessungen. Dräger hat gemeinsam mit opsira einen neuen Prüfstand für die Leuchtenfamilie „Polaris 600“ entwickelt. Bei der Konzeption des Prüfstandes kam es in erster Linie auf Funktionalität, Anwenderfreundlichkeit und einen prozesssicheren Messablauf an.
Den vollständigen Anwenderbericht erhalten Sie hier.

Über opsira

opsira widmet sich seit rund 20 Jahren der optischen Systemtechnik und begleitet seine Kunden vom Konzept bis zum serienreifen Prototypen. Das Unternehmen entwickelt und optimiert optische Systeme unter Einsatz modernster und effizienter Simulations- und Messtechnik. Das Goniophotometer robogonio kombiniert Nahfeld-, extrem schnelle Fernfeld- sowie Spektralmessungen in einem hochflexiblen System. Optische Systeme können damit in den opsira-Lichtlaboren präzise, schnell und kostengünstig gemessen werden.
Unter www.opsira.de erhalten Sie weitere Informationen.

 

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Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
news-2161Wed, 20 Jan 2021 10:46:00 +0100Halbleitersensoren mit hoher UV-Empfindlichkeit http://optecnet.de/http:///Neue Photodiode aus schwarzem Silizium erreicht Quantenausbeute von über 130 % im UV.PTBnews 1.202, 07.01.2021

Photodioden für den ultravioletten (UV-) Spektralbereich werden in einer Vielzahl von Anwendungen wie zum Beispiel der Spektroskopie, Bildgebung, Flammendetektion, Wasseraufbereitung und Biotechnologie eingesetzt. Ihre Empfindlichkeit ist aber bisher durch Verlustprozesse stark limitiert. Mit einer neuartigen Photodiode konnte die Quantenausbeute von rund 80 % auf über 130 % gesteigert werden.

Am Markt verfügbare Halbleitersensoren weisen nur eine sehr begrenzte UV-Empfindlichkeit auf. Selbst die besten UV-Photodioden haben eine Quantenausbeute von unter 80 % im Spektralbereich zwischen 200 nm und 300 nm. Hierbei wird stets die externe Quantenausbeute betrachtet, d. h. die Anzahl der pro Photonen nachgewiesenen Ladungsträgerpaare. Forschern aus Finnland, Spanien und Deutschland ist es gelungen, eine neuartige Silizium-Photodiode zu entwickeln, die eine Quantenausbeute von über 130 % im UV erreicht. Die PTB mit ihren Möglichkeiten zur präzisen Messung durch radiometrische Rückführung in der UV-Detektorradiometrie konnte diese hohen Empfindlichkeiten messtechnisch validieren.

Die UV-Empfindlichkeit einer Photodiode ist durch zwei fundamentale technologische Hürden limitiert: zum einen die hohen Reflexionsverluste der einfallenden Strahlung direkt an der Oberfläche und zum anderen die oberflächennahe Rekombination der erzeugten Ladungsträger. Die erste Hürde wurde durch eine nanostrukturierte Oberfläche mit säulen- und kegelförmiger Morphologie überwunden, die eine sehr geringe Reflektivität aufweist. Die bei herkömmlichem Silizium bläulich schimmernde Oberfläche ist nun schwarz. Die durch die Nanostrukturierung eigentlich erwartbare erhöhte Rate der Oberflächenrekombination konnte durch eine Passivierung der Oberfläche mit Al2O3 reduziert werden, womit auch die zweite Hürde überwunden wurde. Die in der Al2O3-Schicht verbleibende Oberflächenladung induziert einen pn-Übergang im Silizium. Hierdurch kann auf die Dotierung mit Fremdatomen zur Erzeugung des für die Photodiode notwendigen pn-Überganges verzichtet werden, was ebenfalls zur hohen Quantenausbeute beiträgt.

Die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse lassen vermuten, dass die Quantenausbeute der Photodioden aus schwarzem („black“) Silizium (b-Si) sogar noch weiter erhöht werden kann. Die Kombination aus Nanostrukturierung der Oberfläche und dem durch Oberflächenpassivierung induziertem pn-Übergang kann perspektivisch auch bei anderen Halbleitermaterialien eingesetzt werden.

Ansprechpartner

Lutz Werner
Fachbereich 7.3
Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie
Telefon: (030) 3481-7325
lutz.werner(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

M. Garin, J. Heinonen, L. Werner, T. P. Pasanen, V. Vähänissi, A. Haarahiltunen, M. A. Juntunen, H. Savin: Blacksilicon ultraviolet photodiodes achieve external quantum efficiency above 130 %. Phys. Rev. Lett. 125, 117702 (2020)

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
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Tel.: (0531) 592-9314
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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2156Tue, 19 Jan 2021 11:46:43 +0100Prof. Dr.-Ing. Overmeyer übernimmt WLT-Präsidentschaft http://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, Mitglied des Vorstands des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Direktoriums, hat zum 1. Januar 2021 die Präsidentschaft der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) übernommen.„Die WLT ist eine starke Gemeinschaft wissenschaftlicher Einrichtungen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Overmeyer und beschreibt die Ziele so: „Wir wollen auch in Zukunft unsere Kompetenzen in der Lasertechnologie und Photonik nutzen, um die Forschung in dem Bereich voranzutreiben und die Ergebnisse für andere Disziplinen erschließen.“

Die Arbeit der WLT konzentriert sich auf die Identifikation und aktive Beförderung strategischer Ziele, um die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den Optischen Technologien nutzbar zu machen.

Die Geschäftsführung der WLT übernimmt begleitend Dr. Moritz Hinkelmann, Gruppenleiter Optische Systeme am LZH.

Konferenz „Lasers in Manufacturing“
Die WLT organisiert unter anderem die Konferenz „Lasers in Manufacturing (LiM)“. Diese findet 2021 entweder hybrid oder rein virtuell statt. Bis zum 25. Januar 2021 können noch Beiträge eingereicht werden. Das dazugehörige Call for Papers findet sich auf der Webseite der WLT: https://www.wlt.de/lim/Call-for-Papers_LiM2021.pdf

Über die WLT
Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) wurde 1997 gegründet; sie ging aus dem 1987 gegründeten Wissenschaftlichen Arbeitskreis Lasertechnik hervor. Die Mitglieder der WLT sind Leiter von großen wissenschaftlichen Einrichtungen, die sich vorwiegend mit der Erzeugung, Verstärkung, Formung, Übertragung, Messung und Anwendung von Laserstrahlung beschäftigen. Dabei handelt es sich sowohl um Universitätseinrichtungen als auch Institute der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie um weitere außeruniversitäre Einrichtungen.

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Head of Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-419
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-2160Tue, 19 Jan 2021 09:11:00 +0100Langzeitmessung der Sr-Übergangsfrequenz http://optecnet.de/http:///Messungen mit Cäsium-Fontänenuhren setzen auch neue Grenzen für fundamentale Tests.PTBnews 1.202, 07.01.2021

Optische Uhren wie die Strontium- Gitteruhr dienen zur sekundären Darstellung der SI-Einheit Sekunde und werden als Kandidaten für eine Neudefinition der Zeiteinheit erwogen. Für einen nahtlosen Wechsel ist die Kenntnis der Strontium-Übergangsfrequenz im jetzigen, durch Cäsium-Atomuhren gegebenen System notwendig. Der Vergleich der beiden Uhrentypen im Zeitraum von 2017 bis 2019 erlaubte es nun, diese Frequenz mit einer Rekordunsicherheit von nur 1,5 · 10–16 in relativen Einheiten zu bestimmen. Aus den Daten konnten auch Grenzen für eine zeitliche Drift des Massenverhältnisses von Proton und Elektron und eine mögliche Kopplung an das Gravitationspotential der Sonne gewonnen werden.

Für eine zukünftige Neudefinition der SI-Einheit Sekunde werden weltweit neue Atomuhren entwickelt, die aufgrund der Verwendung eines optischen Übergangs eine höhere Genauigkeit ermöglichen als Cäsium-Atomuhren mit ihrem Mikrowellenübergang. Bereits heute dienen einige dieser optischen Übergänge zur sekundären Darstellung der Sekundeneinheit. Der Vergleich der Übergangsfrequenzen dieser optischen Uhren an unterschiedlichen Instituten erlaubt die Prüfung ihrer Konsistenz und ist damit ein wichtiger Schritt zur Validierung dieser Uhren. In regelmäßigen Abständen trägt das Internationale Komitee für Maß und Gewicht (CIPM) alle weltweit verfügbaren Daten zusammen und prüft sie auf ihre Konsistenz. Auf dieser Basis werden dann die Frequenzen der sekundären Darstellungen mit ihren Unsicherheiten neu definiert. Die neuen Frequenzmessungen der PTB werden aufgrund ihrer niedrigen Unsicherheit hier einen wichtigen Beitrag leisten. Statistische Beiträge zur Messunsicherheit spielen aufgrund der Länge des Datensatzes praktisch keine Rolle mehr – sie wird durch die systematischen Unsicherheiten der Cäsium- Fontänenuhren der PTB begrenzt, die zu den genauesten weltweit zählen. Der beobachtete Frequenzwert steht in sehr guter Übereinstimmung mit früheren Messungen an der PTB und der empfohlenen Übergangsfrequenz des StrontiumÜbergangs.

Die neuen Messungen wurden in Kombination mit Ergebnissen anderer Forschungsgruppen auch für einen Test des Einstein-Äquivalenzprinzips genutzt, wonach atomare Übergangsfrequenzen unabhängig von Ort und Geschwindigkeit sind. Da Cäsium- und Strontium- Uhren mit ihren Atomübergängen im Mikrowellen- und optischen Frequenzbereich auf sehr unterschiedlichen physikalischen Systemen beruhen, könnte eine Veränderung des Frequenzverhältnisses beider Uhren auf eine Verletzung des Äquivalenzprinzips hindeuten.

Die Frequenzdaten wurden auf eine zeitliche Drift und eine jährliche Modulation untersucht, wobei letztere durch eine Beeinflussung atomarer Parameter durch das auf der Erde im Jahresverlauf periodisch variierende Gravitationspotential der Sonne hervorgerufen werden könnte. Die Analyse der neuen Messdaten ergab eine engere Grenze für eine Kopplung des Massenverhältnisses von Proton und Elektron an ein Gravitationspotential und bestätigt überdies die bisher gefundenen Grenzen für eine zeitliche Drift dieses Massenverhältnisses.

Ansprechpartner

Christian Lisdat
Fachbereich 4.3
Quantenoptik und Längeneinheit
Telefon: (0531) 592-4320
christian.lisdat(at)ptb.de

Stefan Weyers
Fachbereich 4.4
Zeit und Frequenz
Telefon: (0531) 592-4410
stefan.weyers(at)ptb.de

Wissenschaftliche Veröffentlichung

R. Schwarz, S. Dörscher, A. Al-Masoudi, E. Benkler, T. Legero, U. Sterr, S. Weyers, J. Rahm, B. Lipphardt, C. Lisdat: Long term measurement of the 87Sr clock frequency at the limit of primary Cs clocks, Phys. Rev. Research 2, 033242 (2020)

Pressekontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-2153Fri, 15 Jan 2021 12:45:00 +0100LASER COMPONENTS - erhält Siegel „Innovativ durch Forschung“http://optecnet.de/http:///Ausgezeichnete Forschung und Entwicklung Olching, 15. Januar 2021 - Der Stifterverband hat LASER COMPONENTS mit dem Siegel „Innovativ durch Forschung“ ausgezeichnet. Damit werden alle zwei Jahre Unternehmen gewürdigt, die durch ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeit den Innovationsstandort Deutschland stärken. Das interdisziplinäre Entwicklerteam ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das mittelständische Familienunternehmen aus Olching bei München. Neben der Arbeit an Produktneuheiten und kundenspezifischen Lösungen in Laseroptik, Faseroptik und Elektronik sind die Physiker und Ingenieure auch an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt.Bei der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Technologien verfolgt LASER COMPONENTS bewusst einen interdisziplinären Ansatz, bei dem die einzelnen Teammitglieder das eigene Expertenwissen einbringen und sich gleichzeitig durch den Austausch mit anderen Fachbereichen gegenseitig inspirieren. So gelingt es dem Unternehmen, aus neuen Ideen in kurzer Zeit serienreife Produkte zu machen.
 
Daneben pflegt der Mittelständler ständig Kontakt zu Hochschulen und Forschungsinstituten. Studenten, die am Praxisteil ihres Bachelor- oder Masterabschlusses arbeiten, sind bei LASER COMPONENTS ein fast alltäglicher Anblick. Nicht selten mündet diese Tätigkeit später in einer Festanstellung.
 
„Das Siegel ist eine Anerkennung für Jahre erfolgreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit“, sagt Dr. Lars Mechold, Technischer Leiter bei LASER COMPONENTS. „Ohne das Engagement und den Innovationsgeist unseres F&E-Teams wären viele unserer kundenspezifischen Produktlösungen nicht möglich.“

 » Weitere Informationen

Kontakt:
LASER COMPONENTS GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
E-Mail: info(at)lasercomponents.com
Internet: www.lasercomponents.com

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NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-2155Fri, 15 Jan 2021 11:06:42 +0100Gemeinsam für die Zukunft - OPC Optics & Pfeiffer Präzisionsoptik gehen gemeinsame Wegehttp://optecnet.de/http:///OPC Optical Precision Components Europe GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach und PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH mit Sitz in Gießen, gehen seit dem 01.01.2021 gemeinsame Wege und festigen so die Fundamente beider Standorte. Die beiden sich ergänzenden Unternehmen werden in Zukunft als Partnerunternehmen zusammenarbeiten und stellen ein modernes, flexibles und schlagkräftiges Kompetenzteam der optischen Industrie in Deutschland dar.
  • Zusammenarbeit als Partnerunternehmen
  • Bündelung der Kompetenzen
  • Firmierung & Strukturen
  • Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics, blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Die Optik ist nach wie vor ein extrem starker Zweig der deutschen Industrielandschaft und wir sehen weiterhin großes Wachstumspotential durch neue Technologien und damit einhergehenden Bedarf an hochpräzisen optischen Komponenten. Wir haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit Pfeiffer Präzisionsoptik zusammengearbeitet und konnten uns selbst ein sehr genaues Bild von den Fähigkeiten und der hohen Fertigungsqualität machen. Deshalb freuen wir uns umso mehr auf die gemeinsame Zukunft und werden unseren Kunden ein sehr breites Leistungsspektrum anbieten können.“

    Bündelung der Kompetenzen
    Pfeiffer Präzisionsoptik ist insbesondere als Hersteller für hochwertige Endoskop- und Mikrooptik im Markt bekannt. Durch den zukünftig gemeinsamen Weg mit OPC Optics entsteht ein noch breiteres Leistungsspektrum, das den Kunden nun aus einer Hand angeboten werden kann. So wird es zum Beispiel möglich sein, Optiken mit Durchmessern von 1-200 Millimetern zu produzieren und kürzere Fertigungszeiten als bisher zu realisieren. „Durch die dazu gewonnen Fertigungsmöglichkeiten - speziell für sehr kleine Linsen - und die grundsätzliche Erhöhung unserer Fertigungskapazitäten, können wir nun noch schneller und flexibler auf die Wünsche unserer Kunden eingehen und Projekte abbilden, die für uns bis dato schwierig oder nicht realisierbar waren“, erläutert Timo Heinze.

    Firmierung & Strukturen
    Aus Sicht der Kunden, Lieferanten und Partner werden die künftig gemeinsam agierenden Unternehmen wie gewohnt zur Verfügung stehen und Anfragen, Projekte, Aufträge, etc. noch effizienter, schneller und kompetenter erledigen können als bisher. Die Belegschaften beider Standorte bleiben erhalten, sodass die gewohnten Kontaktwege und Ansprechpartner weiterhin in Anspruch genommen werden können. Der Standort in Gießen wird durch den bisherigen Inhaber von Pfeiffer Präzisionsoptik, Herrn Marco Pfeiffer, weitergeführt. „Ich freue mich sehr, dass Herr Pfeiffer weiterhin an Bord ist und seine Expertise in die gemeinsame Zukunft mit einbringen wird. Wir sind absolut überzeugt, dass die Zusammenarbeit beider Unternehmen Synergien erzeugt, durch die unsere gemeinsamen Kunden einen nicht unerheblichen Vorteil erhalten werden und sich so noch stärker am nationalen und internationalen Markt positionieren können,“ sagt Timo Heinze.

    Über OPC Optics
    OPC Optics, ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach, ist Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, Doppel-Asphären, Achromaten und optische Baugruppen. OPC Optics ist Entwicklungspartner und Optik-Hersteller für Kunden unter anderem aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive, Lasertechnik und bietet darüber hinaus technische Beratung bei Projekten, sowie Auftragsmessungen optischer Komponenten an. Mit seinem Hightech-Maschinenpark setzt OPC Optics auf sehr hohe Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf die Leistungen von OPC Optics.

    Über Pfeiffer Präzisionsoptik
    PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH (ehemals Pfeiffer Präzisionsoptik e.K.) hat sich, nach Gründung im Jahre 2015 und der Übernahme der Geschäftstätigkeiten der Firma E. Färber Präzisionsoptik GmbH & Co.KG zum 01.01.2016, auf das Herstellen von sphärischen Linsen im Bereich von Ø1mm – Ø30mm spezialisiert. Durch Investitionen in neueste Messtechnik, können höchste Anforderungen erfüllt werden. Pfeiffer Präzisionsoptik bietet seinen Kunden einzelne Bemusterungen, sowie komplette Serienfertigungen optischer Komponenten, an. So konnte sich Pfeiffer Präzisionsoptik in den letzten Jahren einen sehr guten Namen, in Bezug auf kürzeste Lieferzeiten und dem Erfüllen höchster Anforderungen, erarbeiten.

    Kontakt – OPC Optics
    OPC Optical Precision Components Europe GmbH
    Herr Timo Heinze          Tel.: +49-671-8876970
    Mainzer Straße 32         E-Mail: office@opc-optics.com
    55545 Bad Kreuznach    Web: www.opc-optics.com

    Kontakt – PPO Pfeiffer Präzisionsoptik
    PPO Pfeiffer Präzisionsoptik GmbH
    Herr Marco Pfeiffer        Tel.: +49-641-9627114
    Rodheimer Straße 70     E-Mail: info@pfeiffer-praezisionsoptik.de
    35452 Heuchelheim       Web: www.pfeiffer-praezisionsoptik.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2154Thu, 14 Jan 2021 20:54:34 +0100Instrument Systems: Lichtverteilung moderner Autoscheinwerfer effizient testenhttp://optecnet.de/http:///Das AMS Screen-Imaging-System ermöglicht eine effiziente Bestimmung der Lichtverteilung von modernen HD / ADB / Matrix / Pixel-Fahrzeugscheinwerfern. München, Januar 2021 – Instrument Systems präsentiert ein neu entwickeltes Messsystem zum schnellen Testen aller Beleuchtungsszenarien modernster Scheinwerfer, wie z.B. HD / ADB / Matrix / Pixel-Scheinwerfer. Das AMS Screen-Imaging-System besteht aus einem Fernfeld-Goniophotometer, einem Screen-Photometer und einem Beleuchtungsstärkemessgerät und ermöglicht synchronisierte Messungen für Leuchtdichte-Verteilungen und Fernfeld mit sehr hoher Genauigkeit. Unterstützt von der erweiterten LightCon-Software sind Konformitätstests gemäß den ECE / SAE / ICAO / FAA-Vorschriften sowie umfangreiche grafische Analysen effizient zu erstellen.Die Zukunft des Autolichts liegt in blendfreien Fernlichtern in HD-Qualität und in einer engen Interaktion des Fahrzeuges mit einer Vielzahl von Sensoren. Der Bordcomputer empfängt detaillierte Informationen über die Fahrumgebung von diesen Sensoren, die in Echtzeit die Helligkeitswerte von über zwei Millionen Pixeln bewerten. Weitere innovative Funktionen wie Symbol- und Videoprojektionen auf die Straße erhöhen nochmals die Anforderungen an die Beleuchtung. Herkömmliche Methoden zur Messung der Lichtverteilung mit einem Fernfeld-Goniophotometer und einem Beleuchtungsstärkemessgerät können diese Herausforderung nicht alleine bewältigen, da sie zur Messung von Beleuchtungsszenarien im Labor nicht effizient genug sind.
    Instrument Systems bietet mit dem Optronik Line AMS Screen-Imaging-System eine hocheffiziente Lösung zum Testen der Lichtszenarien von modernen Scheinwerfer-Typen, wie z.B. HD / ADB / Matrix / Pixel-Scheinwerfern. Das neu entwickelte Testsystem stellt eine schnelle Methode dar, um im Lichtlabor kamerabasierte Leuchtdichtemessungen von einer Projektionswand mit goniometrischen Fernfeldmessungen zu kombinieren. Dadurch sind zeitsparende Messungen mit dennoch höchster Genauigkeit möglich. Der Systemaufbau besteht aus einem klassischen AMS 3000 oder 5000 Goniophotometer mit einem schnellen DSP 200 Beleuchtungsstärkemessgerät, das hinter der photometrischen Entfernungsgrenze positioniert ist. Zusätzlich kommt die LumiCam 2400B Kamera als Screen-Photometer zum Einsatz. Ihre 5-Megapixel hohe Auflösung ermöglicht eine hochgenaue Vermessung aller Scheinwerfer-Typen. Für ein einfaches und schnelles Vorgehen können die Testergebnisse aus beiden Messungen über die LightCon-Software simultan analysiert werden.
    Das AMS Screen-Imaging-System wird in einem mindestens 25m langen Lichtkanal installiert. Um die vollständige Lichtverteilung eines Scheinwerfers aufzuzeichnen, dreht das Goniometer die Probe, während die Kamera eine Serie von Bildern aufnimmt. Diese können später in einem Bild zusammengefügt werden. Das System wird von einem neuen Modul der bewährten LightCon-Software unterstützt, das einen Konformitätstest gemäß ECE / SAE / ICAO / FAA sowie umfangreiche grafische Analysefunktionen in Form von Isocandela-Diagrammen ermöglicht.

    Kontakt:
    Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH,
    Kastenbauerstr. 2
    81677 München,
    Tel. +49 (0)89-45 49 43-426
    E-Mail: info@instrument-systems.com
    Internet: www.instrument-systems.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2152Thu, 14 Jan 2021 15:22:03 +0100OTH Amberg: Studienstart zum Sommersemester 2021 – Jetzt bis zum 7. Februar bewerben!http://optecnet.de/http:///Es gibt viele gute Gründe, um ein Studium im März zu beginnen und nicht, wie meist üblich im Oktober: längere Orientierungsphase nach dem Schulabschluss, Praxisluft durch Praktika oder erste Jobs schnuppern, aber auch Unsicherheit aufgrund von Corona oder vielleicht ein Wechsel des Studiengangs sind nur einige davon. Die OTH Amberg-Weiden bietet eine Vielzahl von Bachelorstudiengängen an, die im Sommersemester 2021 gestartet werden können. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 7. Februar 2021. StudienanfängerInnen erwartet ein umfangreiches Angebot: In den sechs Studienfeldern „Technik“, „Wirtschaft“, „Informatik und Medien“ „Gesundheit“ „Energie und Umwelt“ sowie „Pädagogik“ stehen insgesamt 26 Bachelorstudiengänge zur Wahl – bei 13 Studiengängen ist ein Studienbeginn zum Sommersemester 2021 möglich, darunter Klassiker wie Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen mit vielfältigen Vertiefungsmöglichkeiten über Internationales Technologiemangement bis hin zu den neuen Bachelorstudiengängen Motorsport Engineering und Künstliche Intelligenz – International. Und wem eine ökologisch verantwortungsvolle Zukunft wichtig ist und wer das Klima schützen möchte, für den könnte der Studiengang Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz der richtige Studiengang sein.
    Alle Studiengänge, in denen ein Studienstart im Sommersemester möglich ist, sind unter www.oth-aw.de/besserstudieren zu finden. Hier einfach im Studiengangsfinder weiter unten auf dieser Seite nach Studienbeginn Sommersemester filtern.
    Orientierungsstudium prepareING
    Wer sich noch nicht sicher ist, was er studieren möchte, kann sich auch für das Orientierungsstudium prepareING bewerben. Das Modulstudium gibt Einblicke in verschiedene MINT-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden, um im Anschluss eine Entscheidung für ein Studium treffen zu können und um auf dieses vorzubereiten. In der Orientierungsphase erworbene Studienleistungen werden dabei auf das gewählte Studium angerechnet.
    Jetzt bewerben
    Studieninteressierte können sich im Online-Bewerbungsportal für ein Studium im Sommersemester 2021 (Beginn: 15. März 2021) anmelden. Dazu auf der Startseite der Homepage der OTH Amberg-Weiden (www.oth-aw.de) den Link „Zur Studienplatz-Bewerbung“anklicken und los geht’s!

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 14.01.2021; Nr. 02 | 2021

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2151Wed, 13 Jan 2021 11:06:47 +0100MPA: Selma E. de Mink zur Direktorin am MPI für Astrophysik ernannthttp://optecnet.de/http:///Im Blickpunkt: Sterne Zum 1. Januar 2021 tritt Selma E. de Mink ihre neue Direktorenstelle am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA) an. Sie leitet ab diesem Jahr die Abteilung für stellare Astrophysik am Institut und verstärkt damit die Erforschung der Sterne: Leben, Tod und was danach kommt. De Mink ist gebürtige Niederländerin und in ihrem Heimatland weiterhin mit der Universität von Amsterdam verbunden. Sie kommt damit zurück nach Europa, nachdem sie in den USA eine Professur an der Harvard University innehatte. Sterne sind das Hauptforschungsinteresse von Selma de Mink. In diesen nuklearen Fabriken werden alle schweren Elemente produziert, aus denen wir bestehen, von Kohlenstoff und Sauerstoff bis hin zu viel schwereren Elementen wie Eisen. Sterne führen ein aufregendes Leben; sie interagieren mit ihrer Umgebung nicht nur durch Strahlung, sondern auch durch Winde und beenden ihr Leben oft in spektakulären Explosionen.
    Eine Spezialität von Selma E. de Mink: Doppelsterne, also Sterne, die nicht allein sind, sondern sich in einem gebundenen System befinden. Im vergangenen Jahrzehnt wurde den Astrophysikern klar, dass alle massereichen Sterne Doppelsternsysteme bilden, was zu einem enormen Interessensschub führte. Dies wurde durch die ersten Entdeckungen verschmelzender Schwarzer Löcher durch Gravitationswellen noch verstärkt, wobei massereiche Doppelsterne die wahrscheinlichsten Quellen dieser neuen Art von Wellen sind.
    Je nach ihrer Masse beenden Sterne ihr Leben in mehr oder weniger energiereichen Explosionen und hinterlassen einen kompakten Überrest. Während unsere Sonne als Weißer Zwerg endet, bilden massereichere Sterne Neutronensterne oder sogar Schwarze Löcher - und im Fall von massereichen Doppelsternen auch ein doppeltes Schwarzes-Loch-System. Obwohl dieses Ergebnis sehr selten ist und es noch seltener ist, ein doppeltes Schwarzes-Loch-System bei der Verschmelzung zu erwischen, sind Astrophysiker begeistert von dem neuen Fenster, das die Gravitationswellenastronomie in das Universum geöffnet hat.
    Gravitationswellen sind zwar viel schwieriger nachzuweisen als elektromagnetische Strahlung, aber sie werden nicht durch Staub behindert – sie durchdringen alles. Mit neuen Gravitationswellendetektoren, die derzeit geplant und entwickelt werden, könnten wir in der Lage sein, Ereignisse, die diese Wellen aussenden, über die gesamte Geschichte des Universums hinweg zu "hören". Um genaue Vorhersagen darüber treffen zu können, was sie nachweisen können, müssen Astrophysiker die Physik hinter der Entstehung von Doppelsternsystemen verstehen – und dafür müssen sie auch alle anderen Endergebnisse verstehen. Und um das Ergebnis zu verstehen, muss man zuerst die Entwicklung nachvollziehen, die zu diesem Ende geführt hat.
    Deshalb haben die Evolutionswege von Sternen, insbesondere die, die zur Emission von Gravitationswellen führen, für Selma de Mink in ihrer Forschung am MPA eine hohe Priorität. Mit ihrer Gruppe – für die sie derzeit Mitarbeiter sucht – wird sie Computersimulationen und Beobachtungen aus Himmelsdurchmusterungen nutzen, um die Details von Sternen in der Blütezeit ihres Lebens zu untersuchen. Beobachtungen von Veränderlichen, wie z.B. massive Datenmengen von automatischen Durchmusterungen, werden Informationen über den Tod von Sternen liefern. Daraus wird ihre Gruppe dann Vorhersagen über das „Leben nach dem Tod“ der Sterne treffen können.
    Selma de Mink studierte Physik und Mathematik an der Universität Utrecht und schloss dort 2010 ihre Promotion mit einer Arbeit über " Stellar evolution at low metallicity" ab. Ihre Postdoc-Positionen führten sie an die Universität Bonn, das Space Telescope Science Institute in Baltimore und das California Institute for Technology & Carnegie Observatories, Pasadena, bevor sie 2014 Professorin an der Universität Amsterdam und 2019 an der Harvard University wurde.
    Ihre Arbeit wurde mit vielen Preisen und Auszeichnungen gewürdigt, darunter das Hubble- und das Einstein-Stipendium der NASA in den Jahren 2010 und 2013, ein ERC-Starting Grant im Jahr 2016 und der MERAC-Preis in Theoretischer Astrophysik 2017 der Europäischen Astronomischen Gesellschaft. Im Jahr 2019 wurde sie zum Mitglied der Young Scientific Academy in den Niederlanden gewählt. Sie hat mehr als 100 referierte Arbeiten veröffentlicht, die über 8000 Mal zitiert wurden.
    Die Verbindung von Theorie und Beobachtungen ist von zentraler Bedeutung für Selma de Mink und Garching ist hierfür gut geeignet. Hier befindet sich eines der größten Zentren für Astronomie in Europa, das Experimentatoren, Theoretiker und vielen Experten mit unterschiedlichem Hintergrund an einem Ort zusammenbringt. Sterne beziehen sich auf so viele Aspekte in der Astronomie und Physik, dass de Mink stark auf Interaktionen mit den anderen Gruppen und Abteilungen baut, die auf dem Campus konzentriert sind. Sie genießt es, Gruppen mit kritischer Masse zu bilden und freut sich auf viele anregende Diskussionen über die Rolle von Sternen in der kosmischen Geschichte.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    Dr. Hannelore Hämmerle
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    MPI für Astrophysik
    MPI für extraterrestrische Physik
    Karl-Schwarzschildstr. 1
    85748 Garching
    Tel: +49 (89) 30 000 3980
    Email: hhaemmerle@mpa-garching.mpg.de
    Web: www.mpg.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2150Wed, 13 Jan 2021 09:35:18 +0100BMBF: Projekte zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“http://optecnet.de/http:///Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Förderung von Projekten zum Thema „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“, Bundesanzeiger vom 11. Januar 20211 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Das BMBF übernimmt im Rahmen des Förderprogramms „Die europäische Innovationsunion – Deutsche Impulse für den Europäischen Forschungsraum“ Verantwortung für die Stärkung von Forschungsexzellenz und für enge Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Europäischen Innovationsunion.

    Auf nationaler Ebene unterstützt das BMBF unter anderem durch das Förderprogramm zur europäischen Innovationsunion gezielt den Aufbau von Kompetenzen von Forschenden und die Strategiefähigkeit von Forschungseinrichtungen, um den Ausbau strategischer Partnerschaften und die Koordinierung von Forschungsagenden in Europa zu erleichtern.

    In Säule II von Horizont Europa wird in Cluster 3 die zivile Sicherheitsforschung gefördert. Die Förderrichtlinie „Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger Antragsteller in der europäischen Sicherheitsforschung“ soll einen Beitrag dazu leisten, frühzeitig Anreize für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) und andere Anwender aus dem Bereich der zivilen Sicherheitsforschung sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft bezüglich einer Beteiligung an Ausschreibungen des Clusters 3 in Horizont Europa zu schaffen. Ziel ist es,  einzelnen Akteuren aus Deutschland die internationale Vernetzung, den Aufbau von europäischen Konsortien sowie die Ausarbeitung eines EU-Antrags zu ermöglichen und damit die Einreichung eines Projektantrags im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm zu erreichen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind. Mit dem Stichtag im Jahr 2021 ist dies erstmals möglich für das Arbeitsprogramm 2022.

    Liegt zum Einreichungsstichtag der Förderrichtlinie das Arbeitsprogramm für Cluster 3 nicht final vor, können dennoch Projektskizzen eingereicht werden. Dies betrifft vornehmlich die Einreichungsstichtage 2022 und 2024. Diese müssen sich auf einen Themenbereich des Clusters 3 beziehen und unmittelbar nach Veröffentlichung des Arbeitsprogramms eine Überprüfung der inhaltlichen Ausrichtung des Vorhabens im Hinblick auf die tatsächlich veröffentlichten Ausschreibungen vorsehen (Meilenstein). Über die Fortführung des Vorhabens wird schriftlich auf der Basis der Ergebnisse der Meilensteinpräsentation entschieden, nachdem erforderlichenfalls geänderte Arbeitspläne zur Anpassung an eine konkrete Ausschreibung vorgelegt worden sind.

    Im Rahmen der Förderrichtlinie werden folgende Aktivitäten gefördert:

    • Befassung mit dem vorgesehenen Förderinstrument
    • Arbeiten zur frühzeitigen Aufstellung eines Kernkonsortiums und zur themenspezifischen Netzwerkbildung
    • Ausarbeitung und finale Einreichung des EU-Antrags

    Die Förderrichtlinie zielt primär auf eine deutsche Koordination des EU-Antrags ab. Bei der Erstellung der EU-Anträge soll die Beratung der NKS Sicherheitsforschung (NKS Sicherheit) in Anspruch genommen werden. Die Einbindung weiterer – insbesondere euro­päischer – Partner (auch Praxispartner) als assoziierte Partner ist explizit gewünscht. Um Wissen dahingehend aufzubauen, wie qualitativ hochwertige und auch im Hinblick auf die formalen und Managementaspekte erfolgreiche Anträge erstellt werden können, ist es ausdrücklich erwünscht, dass der Antragsteller durch einen professionellen Akteur in diesem Bereich unterstützt wird.

    Die Förderung erfolgt in Form von Einzelvorhaben.

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind:

    • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen,
    • Behörden und deren Forschungseinrichtungen,
    • andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern,
    • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
    • BOS und andere Anwender aus dem Bereich der Sicherheitsforschung,
    • Kommunen,
    • Verbände und Non-Profit-Organisationen.

    Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung oder andere Institution, die Forschungsbeiträge liefern, BOS), in Deutschland verlangt.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/​oder Ländern grundfinanziert werden, können neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt bekommen.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/​nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Unionsrahmen (FuEuI). KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen. Der Antragsteller erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2149Wed, 13 Jan 2021 08:41:05 +0100BMBF: Attraktive Arbeits- und Forschungsbedingungen an Hochschulen im Bereich "Künstliche Intelligenz"http://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlichte die "Richtlinie zur Schaffung, Verstetigung und Bündelung attraktiver Arbeits- und Forschungsbedingungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Bereich 'Künstliche Intelligenz'".Bundesanzeiger vom 6. Januar 2021

    1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Künstliche Intelligenz (KI) und KI-Forschung sind von großer Bedeutung für die künftige Stärke des Forschungs- und Wirtschaftsstandortes Deutschland. Im Bereich der Grundlagenforschung hat Deutschland mit seiner breiten und exzellenten Forschungslandschaft eine sehr gute Ausgangslage. Obwohl einige Unternehmen Methoden aus dem Spektrum der KI entwickeln und nutzen, hat der Großteil an Unternehmen in Deutschland noch keine ausreichende KI-Expertise, was den Transfer von neuen KI-Technologien in die Breite der Wirtschaft, die von mittelständischen Unternehmen geprägt ist, zu einer großen Herausforderung macht.

    Aufgrund ihrer Praxisnähe und Problemorientierung sind Fachhochschulen (FH)/Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) besonders geeignet, um den notwendigen Wissens- und Technologietransfer, insbesondere im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmen, zu leisten und so die Wertschöpfungspotenziale zu heben. Neben dem Transfer von Wissen und Methoden ist die praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sowie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von besonderer Bedeutung.

    Zweck der Förderrichtlinie ist es, die Rolle der Forschung an FH/HAW für den Standort Deutschland zu stärken, um so langfristig Fähig- und Fertigkeiten im Bereich KI zu schaffen, zu verstetigen und zu bündeln. Es sollen unter anderem die Grundlagen für exzellente KI-Forschung an FH/HAW gelegt werden, um die vielseitigen Anwendungsfelder für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen. Eine große Rolle spielen dabei Netzwerk- und Clusteransätze in Verbindung mit personellem Austausch in Kooperation mit regionalen Unternehmen der (Digital-)Wirtschaft und außerhochschulischen Forschungspartnern mit dem Ziel,  innovatives Wissen und neuartige Ideen rasch in KI-Anwendungen zu überführen.

    Mit dieser Richtlinie im Rahmen des Programms „Forschung an Fachhochschulen“ fördert das BMBF strukturbildende Forschungsprojekte mit Forschungsgeräten, Forschungsanlagen und Demonstratoren für Arbeiten zum Zwecke der anwendungs- und transferorientierten KI-Forschung und zur Schaffung attraktiver Forschungs- und Arbeitsbedingungen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert wird die Akzentuierung der KI-Forschung an FH/HAW. Im Rahmen der Vorhaben sind notwendige strategische Investitionen förderfähig, die flexible und langfristige Strukturen zur Durchführung von Lehre, Forschung und Entwicklung befördern sowie den Transfer in Wirtschaft und Gesellschaft im Bereich der „Künstlichen Intelligenz“ verstärken. Neben Anschaffung, Aufbau und Inbetriebnahme ist auch die Erstellung eines umfassenden Nutzungskonzepts zur breiten Verwendung der Investition durch mehrere Nutzergruppen sowie erste Arbeiten, um die Nutzung der Investition in bereits laufende oder geplante Arbeiten einzubinden, zuwendungsfähig. Dabei soll insbesondere der freie Zugang für den wissenschaftlichen Nachwuchs der gesamten Hochschule sichergestellt sein und im Rahmen der Antragstellung dargestellt werden. Baumaßnahmen oder aus Mitteln der Grundfinanzierung zu bestreitende Investitionen sind nicht Gegenstand dieser Förderung.

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH/Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die Duale Hochschule Baden-Württemberg, die Hochschule Geisenheim, die Berufsakademie Sachsen, die Duale Hochschule Thüringen sowie die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (der Teil in der die Hochschule Lausitz (FH) gemäß Artikel 1 § 1 Absatz 2 des Gesetzes zur Neustrukturierung der Hochschulregion Lausitz aufgegangen ist).

    Die vollständige Richtlinie mit detaillierten Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2148Fri, 08 Jan 2021 11:54:26 +0100Hartmagnetische Schichten für die hochpräzise Mikroskopiehttp://optecnet.de/http:///Im Kampf gegen das Coronavirus kommt der Mikroskopie ein besonderer Stellenwert zu: Spezial-Mikroskope sind ein unverzichtbares Hilfsmittel bei der Darstellung kleinster Zellstrukturen. Sie helfen, die Entwicklung von Impfstoffen und Therapien voranzutreiben. Dabei sind die Anforderungen an die optische Auflösung der Mikroskope und die Präzision der Mikroskoptische enorm. Hartmagnetische Schichten des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST tragen dazu bei, kleinste Zellstrukturen sehr schnell und genau zu erfassen.Mikroskop- und Labortechnik sind ein unverzichtbares Hilfsmittel im Kampf gegen Viren und Bakterien. Sie unterstützen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Suche nach Impfstoffen und Therapien, etwa gegen SARS-CoV-2. Am Fraunhofer IST in Braunschweig entwickeln Forscherinnen und Forscher hartmagnetische CoSm-Schichten (kurz für Kobalt-Samarium) für magnetische Maßstäbe. Diese Bänder werden in den Mikroskoptischen der Dr. ITK Kassen GmbH eingesetzt. Im Zusammenspiel mit Sensoren und einem Auswertealgorithmus erhöhen sie die Positioniergenauigkeit des Mikroskoptischs, auf dem die Probe zur Beobachtung abgelegt wird. »Biologisches Material wie Zellen können sich bewegen, daher muss ich Positionen bis auf den Mikrometer präzise anfahren können«, sagt Dr. Ralf Bandorf, Wissenschaftler am Fraunhofer IST. Die Mikroskoptische, die mit der magnetischen Positionierung arbeiten, lassen sich sehr kompakt bauen – sie werden in Mikroskopen von namhaften Herstellern wie Leica oder Zeiss eingesetzt. Die CoSm-Schichten wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Industriepartner entwickelt.

    Positionsauflösung im Nanometerbereich

    Das Team rund um Dr. Bandorf bringt die CoSm-Schichten auf unmagnetische Metallbänder auf, sprich diese erhalten eine definierte magnetische Struktur bzw. Funktionsschicht, die sich mit einem Signalmuster codieren und per Sensor auslesen lässt, um eine Positionsbestimmung vornehmen zu können. »Im Zusammenspiel mit den integrierten Sensoren, die die Signale auslesen, ermöglichen unsere Schichten das Anfahren von Positionen bis auf fünf Nanometer genau«, so der Ingenieur. Die Tische ermöglichen durch das integrierte Messsystem eine Absolutbestimmung der Position, ohne Referenzierung. Wiederholgenauigkeiten von plus/minus 100 Nanometer sind erreichbar. Dies ist besonders bei der Untersuchung von lebenden Objekten wichtig, wo die Untersuchungszeit oftmals knapp und ein schnelles Positionieren daher essentiell ist.

    Die Schichten ersetzen galvanische Kobaltschichten, für die umweltschädliche Chemikalien benötigt werden. Sie zeichnen sich durch ihre Robustheit und Langlebigkeit sowie durch besonders gute magnetische Eigenschaften aus: Sie ermöglichen ein stärkeres magnetisches Signal und berührungsloses Messen. Auch kann man in geschlossenen Bauteilen wie etwa Hydraulikzylindern messen, an die optische Systeme nicht gelangen. Anders als reine Kobaltschichten sind die CoSm-Schichten nicht so leicht ummagnetisierbar und unempfindlich gegenüber Störfeldern. Außerdem lassen sich sehr feine Schichtdicken erzielen. Darüber hinaus erlauben sie auch das Messen in verschmutzten Bereichen. Aber auch Winkelpositionen und Radialbewegungen lassen sich messen. Dies ist in Robotikanwendungen relevant – etwa in der Automobilbranche. »Bringt man eine kompakte CoSm-Schicht direkt auf das Bauteil wie ein Kugellager auf, kann man zusätzliche Informationen erhalten«, erklärt Bandorf. Auch im Bereich der Elektromobilität steigt die Nachfrage nach hochgenauen magnetischen Messsystemen.

    Umweltfreundliches Beschichtungsverfahren

    Die CoSm-Schichten werden mit einer am IST entwickelten Technologie, dem Hohlkathoden-Gasfluss-Sputtern, einem Vakuumbeschichtungsverfahren hergestellt. Anders als bei galvanischen Verfahren kommen hier keine Schadstoffe zum Einsatz.

    https://www.ist.fraunhofer.de/

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig

    Telefon +49 531 2155-535

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2145Thu, 07 Jan 2021 10:39:28 +0100MOONRISE: Schritt für Schritt zur Siedlung aus Mondstaubhttp://optecnet.de/http:///Als Bausteine sind sie noch nicht nutzbar – aber die mit dem Laser aufgeschmolzenen Bahnen sind ein erster Schritt zu 3D-gedruckten Gebäuden, Landeplätzen und Straßen aus Mondstaub. Im Projekt MOONRISE ist es dem Wissenschaftler-Team vom Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der Technischen Universität Braunschweig und dem Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) gelungen, sowohl Regolith unter Mondgravitation aufzuschmelzen als auch zusammenhängende Bahnen zu „drucken“.Zum Abschluss des zweijährigen, von der VolkswagenStiftung finanzierten Projekts konnten Labor-Versuche mit dem MOONRISE-Laser an einem Robotorarm des Rovers vom IRAS umgesetzt werden. Dabei gelang es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Mondstaub zu zusammenhängenden Bahnen aufzuschmelzen. Der vom LZH entwickelte Laserkopf wurde dabei über den Robotorarm angesteuert – ähnlich, wie er in Zukunft auf dem Mond eingesetzt werden könnte.

    Robuster, kleiner Laser und Mond-ähnliches Regolith
    „In den zwei Jahren haben wir einen Laserkopf entwickelt, der nur etwa so groß ist wie eine große Saftpackung und trotzdem den widrigen Bedingungen im Weltraum standhält“, berichtet Niklas Gerdes, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des LZH, vom Laser, der auch schon nötigen Temperatur-Vakuum- und Vibrationstest standhielt. Niklas Gerdes fasst die nächsten Schritte zusammen: „Bei den ersten Versuchen im Labor haben wir die notwendige Bestrahlungsdauer und Leistung bestimmt. Dann ging es in die Vakuum-Kammer und wir haben dort erfolgreich Regolith aufgeschmolzen.“ Der im Projekt verwendete Regolith stammt aus dem IRAS. Dort wurde über die Projektdauer hinweg die Zusammensetzung des Regoliths auf die voraussichtlichen Bedingungen am Landeplatz angepasst – eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Denn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen auf Basis der Daten vergangener Mondmissionen passende Materialien auf der Erde finden, um den Mondstaub möglichst exakt nachzubilden.

    Weltweit einmalig: Regolith im Einstein-Elevator
    unter Mondbedingungen geschmolzen

    Ein Höhepunkt waren dann die Versuche im Einstein-Elevator der Leibniz Universität Hannover (LUH). MOONRISE war das erste wissenschaftliche Experiment im Elevator überhaupt. Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer, LUH/LZH, ist noch immer begeistert: „Im Einstein-Elevator ist es uns gelungen Regolith zu Kugeln aufzuschmelzen – sowohl unter kompletter Schwerelosigkeit als auch unter Mondgravitation. Das ist weltweit einmalig!“

    Den krönenden Abschluss machte der Einsatz des Lasers auf dem Rover MIRA3D des IRAS. MIRA3D besteht aus einer fahrbaren Plattform und einem Roboterarm und wird für die Entwicklung von additiver Fertigungstechnologie auf dem Mond eingesetzt. Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll vom IRAS, TU Braunschweig, berichtet: „Wir konnten den Laserkopf am Arm des Rovers präzise ansteuern und damit größere Strukturen gezielt aufschmelzen. Ein voller Erfolg! Zusammen mit den Versuchen im Elevator haben wir eine solide Grundlage, um mit dem Laser auf dem Mond 3D zu drucken.“

    Nächster Meilenstein wäre im Anschluss an das Projekt den Laserkopf zu einem Flugmodell weiterzuentwickeln. LZH und IRAS sind momentan im Gespräch mit einschlägigen Stellen, um die Entwicklungen voranzutreiben. Denn der Vision eines Lasers, der Baumaterialien für ganze Siedlungen aus Mondstaub druckt, sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit  
    MOONRISE einen großen Schritt nähergekommen.

    Über MOONRISE
    Gefördert wurde das ehrgeizige und zukunftsweisende Forschungsprojekt von der VolkswagenStiftung im Rahmen der mittlerweile beendeten Förderinitiative „Offen – für Außergewöhnliches“. Darin unterstützt die Stiftung außergewöhnliche und gewagte Vorhaben, für die sich keine andere Finanzierung finden lässt.

    Diese Pressemitteilung mit Bildmaterial und Video auf der Webseite des LZH: www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2021/moonrise-schritt-fuer-schritt-zur-siedlung-aus-mondstaub

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der TU Braunschweig
    Der Fokus der Forschung am Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) liegt auf der Entwicklung von Methoden, Technologien und Ansätzen zum nachhaltigen Nutzen und zur Sicherheit von Infrastruktur im Weltraum. Drei technische Arbeitsgruppen forschen dabei auf den Gebieten Explorations- und Antriebssysteme, Space Debris und Satellitentechnik.

    Mit über 20.000 Studierenden und 3.700 Beschäftigten ist die Technische Universität Braunschweig die größte Technische Universität Norddeutschlands. Sie steht für strategisches und leistungsorientiertes Denken und Handeln, relevante Forschung, engagierte Lehre und den erfolgreichen Transfer von Wissen und Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Forschungsschwerpunkte sind Mobilität, Infektionen und Wirkstoffe, Metrologie und Stadt der Zukunft.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2144Thu, 07 Jan 2021 10:26:55 +0100 Krebszellen zukünftig schneller und genauer erkennen mit multimodaler Bildgebunghttp://optecnet.de/http:///Direkt während der Operation Tumorzellen schneller und genauer erkennen, dies ist das Ziel im EU-Forschungsprojekt CARMEN. Dafür wollen die Forschungsinstitute Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) aus Deutschland und Multitel asbl aus Belgien zusammen mit den Unternehmen aus beiden Ländern, JenLab GmbH, DELTATEC, und LaserSpec ein neuartiges, kompaktes und multimodales Bildgebungssystem entwickeln. Dieses könnte sogar die Untersuchung von Gewebeproben während der Operation ermöglichen.Konventionelle, laserbasierte Mikroskope verwenden meist nur eine einzige Bildgebungsmethode, wie zum Beispiel die konfokale Mikroskopie, die Multi-Photonen-Mikroskopie oder die Anti-Stokes Raman-Spektroskopie (CARS). Verschiedene Bildgebungstechniken in einem Gerät zu kombinieren, ermöglicht es, schneller mehr und zuverlässigere Informationen über das Gewebe und mögliche Erkrankungen zu gewinnen. Da für jede Bildgebungsmethode verschiedene Anregungslaser notwendig sind, würde ein kombiniertes Gesamtsystem allerdings sehr komplex, unhandlich und teuer sein.

    Eine Laserquelle für drei Mikroskopie-Methoden
    Die Partner im Projekt CARMEN wollen nun ein innovatives Lasersystem entwickeln, das mehrere Anregungswellenlängen und verschiedene Pulsdauern erzeugt. So könnte CARS mit Multi-Photonen- sowie superauflösender STED-Mikroskopie (Stimulated Emission Depletion) in einem kompakten Gerät vereint werden.

    Mit einem solchen Gesamtsystem könnten Gewebeproben direkt nach der Operation oder sogar währenddessen untersucht, und so beispielsweise Tumorränder besser erkannt werden. Die Kombination der drei Methoden ermöglicht es, mehrere Informationsebenen zu überlagern und dadurch ein genaueres Bild der Zellen zu erhalten. Damit ließen sich Tumorzellen besser von gesunden Zellen unterscheiden.

    Basis: Neuartige durchstimmbare Ultrakurzpulsquelle
    Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH arbeiten für das Lasersystem mit dem belgischen Forschungsinstitut Multitel an einer neuartigen, faserbasierten Ultrakurzpulsquelle. Diese wird synchron zwei optische parametrische Oszillatoren der belgischen Firma LaserSpec pumpen.

    Das gesamte Lasersystem wird mehrere Strahlausgänge haben, Pulse gleichzeitig sowohl im Femto- als auch im Pikosekundenbereich erzeugen und durchstimmbare Wellenlängen ausgeben können. Dies wäre die entscheidende Grundlage, um die drei Bildgebungsmethoden in einem multimodalen System zusammenzufassen. Gesteuert werden soll das von JenLab konzipierte Gesamtsystem von einer eigens entwickelten, extrem schnellen Elektronik der Firma DELTATEC. Diese verknüpft außerdem das Lasersystem mit der Scanner-Technologie des Mikroskops.

    Kostengünstig, energieeffizient und klein
    Durch die vorteilhaften thermischen Eigenschaften von Glasfasern wird für diesen neuartigen faserlasergepumpten Ultrakurzpulslaser eine Luftkühlung ausreichen. Damit wäre das Bildgebungssystem kostengünstiger, energieeffizienter und kleiner als vergleichbare Mikroskope mit beispielsweise Titan-Saphir-Lasern.

    Das Nutzungsspektrum ließe sich außerdem enorm erweitern: Das System könnte auch für die Nachverfolgung von Arzneimitteln und Nanopartikeln innerhalb von Zellen und Gewebeproben genutzt werden oder um die Wirksamkeit von kosmetischen Produkten mikroskopisch zu testen.

    Über CARMEN
    An dem Verbundprojekt „Multimodale Bildgebungsplattform basierend auf kohärenter Anti-Stokes Raman-Streuung und Multiphotonenmikroskopie“ bzw. „CArs and Multiphoton microscopy Enabled“ (CARMEN) sind die JenLab GmbH, Jena, DELTATEC, Ans/Belgien, Multitel asbl, Mons/Belgien, LaserSpec, Malonne/Belgien und das Laser Zentrum Hannover e.V. beteiligt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Eurostars™-Prgramms der EUREKA Mitgliedsstaaten und des Horizon 2020 Framework Programm der Europäischen Union vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Belgischen Öffentlichen Dienst der Wallonie (SPW).

    Pressemitteilung zum Download:  20201222_lzh_pm_carmen_final.docx

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2143Fri, 18 Dec 2020 13:22:02 +010027th International Semiconductor Laser Conference – 2021 in Deutschlandhttp://optecnet.de/http:///Vom 10. bis 14. Oktober 2021 findet die renommierte International Semiconductor Laser Conference (ISLC) in Potsdam statt – nach fast 20 Jahren wieder in Deutschland. Abstracts können bis 14. Mai 2021 eingereicht werden.Die ISLC beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen aus den Bereichen Halbleiterlaser, Verstärker und LEDs. Auf der Konferenz präsentieren Teilnehmende aus aller Welt herausragende Forschungsergebnisse der aktuellen Halbleiterlaserforschung. Die ISLC 2021 und die begleitende Ausstellung werden vom Berliner Ferdinand-Braun-Institut organisiert und von der IEEE Photonics Society als technischer Sponsor unterstützt.

    Die Konferenz-Website www.islc2021.org bietet einen Überblick zu Themen, Workshops, bestätigten Plenar- und Gastrednern sowie zu den Mitgliedern des Komitees. Interessierte können sich per E-Mail islc(at)fbh-berlin.de registrieren, um auf dem Laufenden zu bleiben.

    Erster Call for Papers

    Konferenzbeiträge können als zweiseitige Abstracts ab April bis zum 14. Mai 2021 eingereicht werden. Ab April ist auch die Registrierung zur Teilnahme an der Konferenz über die Webseite möglich.

    Wie in den letzten gut 30 Jahren, werden auch 2021 alle akzeptierten und präsentierten Konferenzbeiträge auf IEEE Xplore veröffentlicht. Die ISLC bietet Autoren zudem die Möglichkeit, eine erweiterte Version für eine Sonderausgabe des IEEE Photonics Journals einzureichen, das nach der Konferenz erscheint.

    Mehr über die ISLC

    Mit ihrer 50-jährigen Tradition und ihrem internationalen Publikum gehört die ISLC zu den renommiertesten Konferenzen auf dem Gebiet der Halbleiter-Laser. Die Veranstaltungsorte wechseln alle zwei Jahre zwischen den Regionen Amerika, Asien/Australien und Europa/Mittlerer Osten/Afrika. Seit ihrer Gründung wurden viele neue und bahnbrechende Halbleiter-Bauelemente erstmals auf dieser Konferenz vorgestellt. In Deutschland fand die Konferenz zuletzt 2002 statt. Sollte die pandemische Situation eine Präsenzveranstaltung 2021 in Potsdam nicht zulassen, wird die Konferenz virtuell durchgeführt.

    Zu den Themen der ISLC gehören: optische Halbleiterverstärker, Silizium-kompatible Laser, VCSELs, photonische Bandlücken- und Mikroresonator basierte Laser, gitterstabilisierte Laser, Multisegment- und Ringlaser, Quantenkaskaden- und Interbandlaser, Subwellenlängen-Nanoresonatorlaser, mittlere IR- und THz-Quellen, InP, GaAs- und Sb-Materialien, Quantenpunktlaser, brillante Hochleistungslaser, GaN- und ZnSe-basierte Laser und LEDs vom ultravioletten bis zum sichtbaren Bereich, Kommunikationslaser, integrierte Halbleiter-Optoelektronik. 

    Pressekontakt
    Nicole Vlach
    Communications Manager 
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin 
    Tel.       030.6392-2873
    Fax       030.6392-2602 
    E-Mail   nicole.vlach(at)fbh-berlin.de 
    Web     www.fbh-berlin.de 
    Twitter   twitter.com/FBH_News 

    General Chair
    Paul Crump – Ferdinand-Braun-Institut 
    Tel.       030.6392-3291
    E-Mail   paul.crump@fbh-berlin.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2141Thu, 17 Dec 2020 16:26:19 +0100UVC-Leuchtdioden gegen Coronaviren http://optecnet.de/http:///Im Verbundprojekt CORSA sollen SARS-CoV-2 und weitere Atemwegsviren auf Oberflächen und Haut mittels UVC-Licht unschädlich gemacht werden. Das Projektteam entwickelt dafür spezielle UVC-LEDs und untersucht Parameter wie Wellenlängen, Bestrahlungsdosen und Lebensräume der Viren. Das BMBF unterstützt das dreijährige Vorhaben ab 2021 mit insgesamt drei Millionen Euro.Wie Bakterien und Pilze lassen sich auch Viren durch UVC-Licht inaktivieren. Jedoch gibt es beim aktuellen Coronavirus SARS-CoV-2 bislang keine belastbaren Daten zu den optimalen Wellenlängen und Bestrahlungsdosen. Das soll sich mit dem jetzt gestarteten CORSA-Projekt (Inaktivierung von SARS-CoV-2 durch UVC-Licht und Verträglichkeit für den Menschen) ändern. Die Kompetenzen der neun Projektpartner* decken die komplette Wertschöpfungskette bis zur wirtschaftlichen Verwertung ab. Sie entwickeln die Technologien von UV-Leuchtdioden (LEDs) weiter und stellen mit umfassenden Tests sicher, dass die Bestrahlung ebenso wirksam wie verträglich ist. UVC-LEDs im Wellenlängenbereich um 270 nm liefern die Basis für die Bestrahlung unbelebter Oberflächen insbesondere in Luftfiltern. LEDs mit Emissionen um 233 nm sollen direkt am Menschen eingesetzt werden. Um die Wirksamkeit der UVC-Strahlung bei Aerosolen sowie auf menschlicher und tierischer Haut zu überprüfen, entwickeln das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin (TU Berlin), der UVphotonics NT GmbH sowie der Osram Opto Semiconductors GmbH geeignete LEDs und Bestrahlungssysteme. Langfristig sollen so unter anderem UVC-LEDs, Filter und Lüftungstechnik kombiniert werden, damit sich Einschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens bei Pandemien, insbesondere in geschlossenen Räumen, verringern lassen. UVC-LEDs bieten viele Vorteile: Sie sind klein, lassen sich exakt auf die optimale Wellenlänge einstellen und sind anders als herkömmliche Quecksilberdampflampen ungiftig.

    270 nm UVC-LEDs – Viren auf unbelebten Oberflächen und in Aerosolen beseitigen
    Die 270 nm LEDs, an denen Osram Opto Semiconductors aktuell arbeitet, sollen für unbelebte Oberflächen, die sich nicht für eine chemische Desinfektion eignen, sowie für Aerosole eingesetzt werden. Die Projektpartner testen insbesondere, wie sich das Coronavirus in Lüftungsanlagen beseitigen lässt, wenn die umgewälzte Luft oder die Filter bestrahlt werden. Dabei werden die optimalen Bestrahlungsdosen und -zeiten bestimmt, die das Virus effektiv unschädlich machen. Das Projekt liefert insofern auch grundlegende Erkenntnisse, wie sich mit UVC-Strahlung SARS-CoV-2 und andere respiratorische Viren wie etwa Influenzaviren wirksam bekämpfen lassen. Das Institut für Tier- und Umwelthygiene an der Freien Universität Berlin prüft die viruzide Wirkung auf Coronaviren in Aerosolen und die TU Berlin die Desinfektion in lufttechnischen Anlagen.  

    233 nm UVC-LEDs – Viren direkt am Menschen oder in deren unmittelbaren Umgebung beseitigen
    UVC-LEDs mit Emissionswellenlängen um 233 nm schädigen die menschliche Haut wenig. Das macht sie für die Antisepsis ebenso interessant wie für die Desinfektion von belebten Innenräumen, beispielsweise in Schulen, Theatern oder Operationssälen. Derartige LEDs sind derzeit nicht kommerziell verfügbar. Das FBH und die TU Berlin erforschen und entwickeln im Rahmen ihres Joint Lab GaN Optoelectronics seit einigen Jahren UVC-LEDs und sind weltweit führend bei Leuchtdioden in diesen Wellenlängenbereich. Aufbauend auf ihre Expertise im Bereich der Halbleitertechnologien wollen sie zusammen mit UVphotonics die Ausgangsleistung, Konversionseffizienz und Lebensdauer der LEDs weiter erhöhen. Anders als längerwellige UVC-Strahlung – etwa von Quecksilberdampflampen – dringt das Licht dieser LEDs nur wenige Mikrometer in die Haut ein und erreicht so kaum die tieferliegenden, lebenden Zellen. Daher ist zu erwarten, dass die Haut mit ihren natürlichen Reparaturmechanismen mögliche geringe Schäden ausgleichen kann. Um sicherzustellen, dass die Technologie für den Menschen unbedenklich ist, führt die Klinik für Dermatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin in-vivo-Tests zur Wirkung der UVC-Strahlung auf Haut durch. Daten zur viruziden Wirkung kommen vom Friedrich-Loeffler-Institut und von der Universitätsmedizin Greifswald.

    Vorhandenes Know-how nutzen
    Die Charité und die Universitätsmedizin Greifswald können auf ihren Erfahrungen aus dem Projekt VIMRE aufbauen. Seit Mitte 2020 testen sie vom FBH entwickelte Strahler mit 233 nm Wellenlänge, um multiresistente Krankenhauserreger wie MRSA auf der Körperoberfläche unschädlich zu machen. Die Technologiebasis für die UV-LEDs wurde im Rahmen des Konsortiums „Advanced UV for Life“ geschaffen und von der TU Berlin und dem FBH gemeinsam entwickelt. Das FBH verfügt zudem über umfassende Erfahrungen beim Prototypenbau von UV-LED-Strahlern, die es entsprechend der spezifischen Anforderungen entwirft und fertigt. Erst kürzlich wurde in Kooperation mit der Ausgründung UVphotonics ein Bestrahlungssystem mit UV-LEDs bei 265 nm fertiggestellt. 128 dieser LEDs desinfizieren Alltagsgegenstände wie Handys oder Masken auf einer UV-transparenten Scheibe von oben und unten. In weniger als zehn Minuten erreicht das System eine UV-Dosis von 500 mJ/cm2, wie sie beispielsweise von den Centers for Disease Control and Prevention (US Department of Health & Human Services) empfohlen wird.

    * Projektpartner: Universitätsmedizin Greifswald | Friedrich-Loeffler-Institut | Charité – Universitätsmedizin Berlin | Technische Universität Berlin | Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik | Freie Universität Berlin | Osram Opto Semiconductors GmbH | UVphotonics NT GmbH | Mann+Hummel GmbH

    Kontakt
    Petra Immerz, M.A.
    Communications Manager  
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin  
    Tel.: 030.6392-2626
    Fax: 030.6392-2602  
    E-Mail: petra.immerz(at)fbh-berlin.de 
    Web: www.fbh-berlin.de 
    Twitter: twitter.com/FBH_News  

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    NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2139Thu, 17 Dec 2020 14:19:24 +0100SOLAYERs "Zero-Bow"-Wafertechnologie ermöglicht Herstellern die Produktion von hochwertigen Nahinfrarot-Bandpassfiltern für 3D-Sensoranwendungenhttp://optecnet.de/http:///Dresden, 17. Dezember 2020. SOLAYER hat heute die Entwicklung eines Nahinfrarot-Bandpassfilters (NIR BPF) mit überragenden Filtereigenschaften bekanntgegeben, dessen Herstellung durch die neuartige "Zero-Bow"-Technologie für dünne Glassubstrate auf der Vakuumbeschichtungsanlage AVIOR M-300 ermöglicht wird. SOLAYER entwickelt hochleistungsfähige Fertigungsanlagen und -prozesse für die Massenproduktion hochwertiger funktionaler insbesondere optischer Beschichtungen.Der neue Filter X41 ermöglicht 3D-Sensoren, die in der Unterhaltungselektronik, im Automobilbereich, in der Sicherheitstechnik und in anderen Anwendungen eingesetzt werden. Diese Entwicklung unterstreicht die besonderen Eigenschaften dieser SOLAYER-Technologie und löst damit ein unangenehmes technisches Problem (verbogene Wafer) und bietet Herstellern eine praktikable Lösung zur Herstellung von hochwertigen NIR-BPFs.

    NIR-BP-Filter werden heute in einer Vielzahl von optischen Sensoranwendungen eingesetzt und spielen eine wichtige Rolle als Schlüsselkomponenten für optische Messungen, Abstandsmessanwendungen und Systeme zur Gestenerkennung (TOF, Time-of-Flight). Die besonderen Merkale der Filter ermöglichen:

    • Genaue Abstandsmessungen bei geringer Lichtintensität
    • Messungen mit höherer Empfindlichkeit
    • Höhere Präzision bei normalen Signallichtverhältnissen


    SOLAYER hat seine einzigartige "Zero-Bow"-Technologie für ultradünne Glassubstrate (0,2 mm Dicke) entwickelt, die es Kunden erstmals ermöglicht, die Wafer-Bonding-Technologie auf Hochleistungs-NIR-BP-Filter anzuwenden. Wichtige Anwendungen sind:

    • Fortschrittliche Sensortechnologien
    • Mobile Gestenerkennungstechnologie
    • Automobilanwendungen (TOF, LIDAR)


    Der Filter X41 basiert auf einem speziell entwickelten Verfahren, bei dem NIR-BP-Filter mit herausragenden Eigenschaften effizienter hergestellt werden können. Der NIR-BP-Filter entsteht durch das kontrollierte Zusammenspiel von Filterstruktur, mechanischen Eigenschaften von Dünnglas sowie neuen Schichtmaterialien. Der SOLAYER-Prozess auf der AVIOR M-300 ermöglicht den kontrollierten Aufbau von Schichten mit spezifischen Eigenschaften bis in den Angström-Bereich, mit spezieller Prozesssteuerung und einem neuen Filterdesign mit neuem Schichtsystem. NIR-BP-Filter bestehen aus alternierenden 2-Schichtsystemen aus wasserstoffdotiertem Silizium (Si: H) und Siliziumdioxid (SiO2). Antireflex- und Blockerfilter sind üblicherweise auf der Rückseite aufgebaut. Aufgrund der unterschiedlichen Schichteigenschaften war es jedoch bisher nicht möglich, Filter auf sehr dünnen Substraten (≤ 0,2 mm) ohne Ablenkung herzustellen oder sehr gute Filtereigenschaften, wie hohe Transmission im BP, optimale AOI-Eigenschaften und optimale Blocker-Eigenschaften zu gewährleisten.

    Die von SOLAYER entwickelte „Zero-Bow“-Technologie für NIR-BP-Filter auf sehr dünnen Substraten bringt deutliche Vorteile für Kunden:

    • Geringere Komplexität in nachfolgenden Prozessschritten
    • Höhere Ausbeute in der Produktion und Vereinfachung der Folgeprozesse
    • Ermöglicht den Übergang zu Wafer-Bonding-Technologien


    SOLAYER´s CEO Mathias Höfler betonte das Ziel des Unternehmens, Herstellern zu helfen, neue Wellen der Produktinnovation auszulösen. Die Überwindung der technischen Engpässe, die durch gewölbte Wafer entstehen, ist der Schlüssel zu diesen Bemühungen. "Der Filter X41, der durch unsere „Zero-Bow“-Technologie ermöglicht wird, demonstriert die unendlichen Möglichkeiten, und wir freuen uns, unseren Kunden diese Technologie und das damit verbundene Know-how zur Verfügung zu stellen", sagte er.

    Die Hochleistungsfilter X41 zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

    • Hohe Transmission: > 96 %
    • High-End-Blocking-Leistung sowohl für die Bereiche 350 - 900 nm als auch 1000 - 1100 nm
    • "Zero-Bow" (Anmerkung: > 11 mm Bow ist ein typischer Marktwert für NIR BP-Filter mit 0,2 mm dicken Glassubstraten)
    • Abstimmbare Filterform für High-End-LiDAR-Anwendungen


    Die Pressemitteilung als Download mit zusätzlichem Bildmaterial.

    Medienkontakt
    Ines Scheibner
    Marketing Manager
    Phone: +49 151 19513915
    E-Mail: marketing@solayer.com

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    NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2138Thu, 17 Dec 2020 11:47:13 +0100Hochschulübergreifende Ringvorlesung Optikhttp://optecnet.de/http:///Die Photonik ist ein weites Feld. Einen Einblick in Schwerpunkte jenseits der eigenen Hochschule können Studierende nun im Rahmen einer besonderen Ringvorlesung erhalten: 1 Semester – 15 Institute – 15 Themen! Interessierte aus der Industrie können sich an einer Hochschule oder Universität Ihrer Wahl als Gasthörer einschreiben um an der 2SWS umfassenden Ringvorlesung teilzunehmen.Im kommenden Sommersemester halten 15 Vertreter von Universitäten und Hochschulen Online-Vorträge zu aktuellen Themen wie 3D-Druck von Optiken, spezifischer optischer Messtechnik, Laserkunststoffschweißen, Mikrooptischen Systemen uvm. Ziel der Ringvorlesung Optik ist es, Studierenden aus dem Bereich der Optik die Bandbreite der Photonik näher zu bringen.  

    Die Vorlesung selbst richtet sich primär an Studierende im Master, aber auch besonders Interessierte im höheren Bachelorsemester bzw. Doktoranden sind zur Teilnahme eingeladen, um ihre Perspektiven in der Photonik zu erweitern. 

    Alle Studierenden, die an mind. 80% der Vorlesungen teilnehmen, erhalten zum Abschluss der Vorlesung ein Zertifikat. Eine Anrechnung der Teilnahme (credit points) an der Vorlesung muss mit der eigenen Universität bzw. Hochschule abgestimmt werden. 

    Die Vorlesungen werden mittwochs um 17:30 Uhr gehalten. Sie werden aufgezeichnet und können bis zum darauffolgenden Mittwoch nachgehört werden. Ein Download der Vorlesungen ist nicht möglich. Die Vorlesungssprache ist i.d.R. Englisch. Die Vorlesungsunterlagen werden nach Möglichkeit vor der jeweiligen Vorlesung verteilt. 

    Um sich für die Ringvorlesung zu registrieren senden Sie bitte eine E-Mail an Andreas.Heinrich(at)hs-aalen.de mit folgenden Informationen: 

    • Vorname, Name

    • Semester Bachelor bzw. Masterstudium oder Promotion und 
    • Einrichtung an der Sie studieren bzw. ihre Promotion durchführen. 

    Für Fragen wenden Sie sich bitte ebenfalls an Prof. Dr. Andreas Heinrich. 

    Die Ringvorlesung Optik wurde im Rahmen der gemeinsamen Arbeitsgemeinschaft Aus- und Weiterbildung von  bayern photonics und Photonics BW entwickelt und wird durch die Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik unterstützt.

    Das Programm und weitere Informationen finden Sie unter: https://www.hs-aalen.de/de/pages/b-eng-optical-engineering_ringvorlesung

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2137Thu, 17 Dec 2020 11:26:39 +0100Corporate Start-ups & International Innovation Support http://optecnet.de/http:///Im Rahmen eines gemeinsam von Photonics BW und microTEC Südwest organisierten virtuellen Treffens zur Kooperativen Innovation am 10. Dezember tauschten sich rund 30 Teilnehmende über Integrated Innovation, aktuelle Trends aus dem Silicon Valley und internationale Innovationsförderung aus.Dr. Roland Schäfer, Vice President Innovation Management bei der Balluff GmbH, veranschaulichte unter dem Motto „Lean-Startup meets Mittelstand“ die Integrated Innovation Prozesse bei der Balluff GmbH. Anschließend wurde Emily Raab (Manager Innovation Solutions, GACC West und Innovation Scout für Baden-Württemberg) live aus dem Silicon Valley in San Francisco zugeschaltet, um das „Innovation Camp BW“ und aktuelle Trends aus dem Silicon Valley eindrucksvoll vorzustellen. Im dritten Fachvortrag stellte Cornelia Frank (Leiterin der Abteilung Außenwirtschaft und Standortmarketing Wirtschaft für Nordamerika bei bw-i) die Gesellschaft Baden-Württemberg International (bw-i) und aktuelle Förderangebote zur Internationalisierung vor. 

    Zum Abschluss hatten die Teilnehmenden noch Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2136Thu, 17 Dec 2020 11:09:17 +0100Gelungener bundesweiter Auftakt zum Thema „Quantentechnologien“http://optecnet.de/http:///Mehr als 120 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die Auftakt-Veranstaltung zum Thema „Quantentechnologien“ am 8. Dezember, organisiert von „Photonics Germany / Photonik Deutschland“, um sich über den aktuellen Stand sowie zukünftige Geschäftsfelder zu informieren und auszutauschen.Die neue Dachmarke „Photonics Germany / Photonik Deutschland – Optische Technologien und Quantentechnologien“ von SPECTARIS und OptecNet Deutschland greift das Zukunftsthema Quantentechnologien auf, um insbesondere den Austausch und die Kooperation zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu fördern und frühzeitig Anwendungen zu identifizieren.

    Nach einer Begrüßung durch Dr. Wenko Süptitz von SPECTARIS e.V. und Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland e.V., folgten vier Fachvorträge, welche die Potenziale von Quantentechnologie-Anwendungen eindrucksvoll veranschaulichten.
    Prof. Dr. Michael Totzeck (Carl Zeiss AG) stellte zunächst die Innovationspotenziale der Quantentechnologien der zweiten Generation vor. Das Thema „Bildgebung und Spektroskopie mit Photonenpaaren“ wurde anschließend von Dr. Frank Setzpfandt (Institut für Angewandte Physik der FSU Jena) näher erläutert. Im dritten Fachvortrag führte Dr. Markus Krutzik (Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik der Humboldt-Universität zu Berlin) in das Thema „Integrierte atomare Quantensensoren“ ein, gefolgt von Dr. Benjamin Sprenger, der die Anwendung von Quantentechnologien bei der MENLO Systems GmbH vorstellte.

    In einer offenen Diskussionsrunde, moderiert durch Dr. Süptitz und Dr. Ehrhardt, wurden die Bedarfe sowie Potenziale für zukünftige Geschäftsfelder beleuchtet.

    Die nächste Veranstaltung ist für Frühjahr 2021 geplant. Kommen Sie bei Interesse gerne auf uns zu.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetAus den Netzen
    news-2133Tue, 15 Dec 2020 12:23:33 +0100Erfolgreicher Auftakt für das Projekt „HyperInno“http://optecnet.de/http:///Mehr als 50 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, gemeinsame Schwerpunktthemen rund um die Hyperspektraltechnologien zu definieren: Am 9. Dezember fand der virtuelle Kick-Off Workshop für das „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ statt.Nach einer Begrüßung und kurzen Projektvorstellung durch Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt und Projektleiterin Eva Kerwien führten zwei spannende Impulsvorträge in das Thema ein. Dr. Karl Stock vom Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik führte in die Grundlagen der Hyperspektralen Bildgebung sowie medizinische Anwendungen ein. Dr. Jan Makowski von LuxFlux GmbH zeigte anschließend Hyperspektralsysteme in der Prozessanalytik.

    Anschließend diskutierten die Teilnehmenden aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Für die weitere Bearbeitung im Projekt wurden daraus die folgenden Schwerpunktthemen zusammengefasst:

    • Technik – Hyperspektralsysteme von Beleuchtung bis Auswertung
    • Prozesstechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen
    • Medizintechnik – Anwendungen, Chancen und Herausforderungen

    Basierend auf diesen Schwerpunktthemen plant Photonics BW drei Workshops, die voraussichtlich Anfang Februar stattfinden werden.

    Beim Innovationsforum am 20. Mai sollen dann die Ergebnisse präsentiert werden sowie durch interaktive Angebote Kooperationen und Technologietransfer angeregt werden.

    Wir freuen uns über Ihre Anregungen für Themen oder Vorträge und bedanken uns ganz herzlich für Ihre Teilnahme an unserer Kick-Off-Veranstaltung!

    Über das Projekt

    Das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien – HyperInno“ wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu fördern. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sollen bei der Erschließung neuer Märkte und Anwendungsfelder unterstützt werden.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2132Mon, 14 Dec 2020 13:33:35 +01002.500 qm neue Laborflächen: Ausbau des Digitalen Campus der OTH Amberg-Weidenhttp://optecnet.de/http:///Künstliche Intelligenz, Logistik und Digitalisierung, Digital Business, Geoinformatik und Landmanagement, Ingenieurpädagogik – Die OTH Amberg-Weiden hat im Rahmen des Kompetenzzentrums Digitaler Campus in den vergangenen Jahren ihr Studienangebot im Bereich der Digitalisierung enorm ausgebaut. Zudem haben Kooperationen mit Unternehmen im Umfeld von Industrie 4.0 stark zugenommen. Mit der Einrichtung der neuen Studiengänge, der Berufung von weiteren Professuren und des Ausbaus im Bereich der wissenschaftlichen Mitarbeitenden ist ein zusätzlicher Flächenbedarf insbesondere für Labore und PC-Pools verbunden. Platz, der auf dem Campus der OTH Amberg-Weiden in Amberg fehlt, aber in direkter Nachbarschaft vorhanden ist: im ehemaligen Grammer-Gebäude. Diese Erweiterung in Verbindung mit neu und modern ausgestatteten Laboren eröffnet den Studierenden und den kooperierenden Unternehmen bestmögliche Bedingungen. Die neuen Labore werden für Lehre, angewandte Forschung, Transfer
    und Weiterbildung eingesetzt.
    Die OTH Amberg-Weiden ist in umfassender Weise in die Hightech Agenda Bayern (HTA) einbezogen und erhält aus ihren erfolgreich beantragten Projektschienen „Kompetenzzentrum Digitaler Campus“ sowie „Stärkung der angewandten Forschung und Entwicklung“ zusätzliche Stellen sowie Sachmittel in einem Investitionsvolumen von 5,6 Millionen Euro. In den eingereichten Konzepten wurde die Erweiterung der Laborräume bereits berücksichtigt. Daher wurde mit Förderung durch die HTA nun der Weg ermöglicht, in Amberg eine Fläche im Umfang von insgesamt 2.454 qm in einer Immobilie der Gewerbebau Amberg GmbH in direkter Nachbarschaft zum Campus der Hochschule anzumieten. „Die Nutzung des ehemaligen GRAMMER-Gebäudes ist ein wichtiger Schritt mit Blick auf den weiteren Ausbau unserer Hochschule in Zukunftsfeldern.
    Ermöglicht wird dieser Ausbau durch die HTA. Wir haben vor, in den angemieteten Räumen im Erdgeschoss sowie im 1. und 3. Stock eine Digitale Modellfabrik in Kooperation mit der Siemens AG Amberg, ein Visitor Center, einen MakerSpace und einen RoboCampus, GPU-Rechnerlabore für die Informatik, Geomedien, Geodäsie, Digitale Medien und Forschungsprojekte bis hin zu Büroflächen für zusätzliche Mitarbeitende in Studiengängen und ihren Laboren einzurichten“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Die Anmietung von Flächen ist dringend notwendig. Durch den Ausbau des Studienangebots beispielsweise im Bereich Künstliche Intelligenz braucht unsere Fakultät Platz, um vor allem entsprechende Labore für die praktische Ausbildung einzurichten“, beschreibt Prof. Dr.-Ing. Ulrich Schäfer, Dekan der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik, die momentane Situation. „Oberstes Ziel ist, den Studentinnen und Studenten ein hochaktuelles Labor- und Lernumfeld zu bieten. In Verbindung mit angewandter Forschung über Kooperationsprojekte wird neues Know-how generiert, das in die Lehre einfließt. So entsteht ein
    Regelkreis, der zu kontinuierlich hoher Qualität unserer Ausbildung führt; eine Grundvoraussetzung, um erfolgreich im Beruf Fuß zu fassen“, ergänzt Prof. Dr.-Ing. Alfred Höß, Vizepräsident und zuständig für die Bereiche Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlicher Nachwuchs.
    Die Planungen für die notwendigen Umbauten sind abgeschlossen. Nun wird mit Hochdruck daran
    gearbeitet, die Räume bezugsfertig zu machen.

    Infobox: Beispiele der neuen Labore

    • Digitale Modellfabrik: Ein Schwerpunkt liegt auf industrieller Kommunikationstechnik, sowohl drahtgebunden als auch über Funk, etwa Mobilfunk 5G. Die Modellfabrik ist eng vernetzt mit dem RoboCampus, bestehend aus mehreren kollaborierenden Robotern, autonom fahrenden Transportfahrzeugen bis hin zu modernsten Fertigungsverfahren.
    • Labor VR/AR (Virtual Reality/Augmented Reality): Aktuelle Technologien der virtuellen, augmented und Mixed Reality Ansätze werden verfügbar gemacht und für Forschung und Lehre genutzt. Gerade im Bereich von Industrie 4.0 spielt hierbei die Nutzung der oben genannten Technologien eine große Rolle. Wartungsszenarien, Training von MitarbeiterInnen oder neue innovative Eingabemethoden und Steuerung von Arbeitsabläufen können über VR/AR anwendungsbezogen gelehrt und erforscht werden.
    • Labor MakerSpace: Das Erstellen erster (interaktiver) Prototypen und Kleinstserien mittels üblicher mechanischer Werkzeuge, Rapid Prototyping Gerätschaften und Elektronikequipment ist ein zentrales Querschnittsthema an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Dies passiert regelmäßig in Lehrveranstaltungen wie Physical Computing, Cyberphysische Systeme oder Mobile Computing.

    Kontakt:
    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 11.12.2020; Nr. 85 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2131Thu, 10 Dec 2020 09:24:01 +0100„Impuls für Südniedersachsen in dem wichtigen Zukunftsfeld Plasma-Forschung und Gesundheitswirtschaft“http://optecnet.de/http:///Minister Thümler besucht entstehenden HAWK-Forschungsneubau in Göttingen. Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler hat heute das an den Göttinger Zietenterrassen entstehende neue HAWK-Forschungsgebäude für angewandte Plasma- und Laser-Medizintechnik besucht und gemeinsam mit HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy die traditionelle Zeitkapsel im Boden versenkt. In dem Gebäude der HAWK am Standort Göttingen mit Investitionskosten von insgesamt rund 6 Millionen Euro wird zukünftig angewandte Forschung im intradisziplinären Bereich der Medizintechnik mit der Atmosphärendruck-Plasma- sowie der Lasertechnologie als Innovationstreiber stattfinden.

    Die Schwerpunkte liegen dabei auf den vier Bereichen Plasmamedizintechnik, Lasermedizintechnik, Funktionale biokompatible Beschichtungen und Hygiene. Zudem wird in das Gebäude ein Hörsaal integriert. „Dieser Neubau und die Plasma-Forschungsarbeit sind ein echtes Leuchtturmprojekt. Sie sind ein Musterbeispiel für innovativen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Damit setzen wir einen neuen Impuls in der Region Südniedersachsen, mit dem wir das hervorragende Netzwerk der HAWK mit Hightech-Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in diesem wichtigen Zukunftsfeld weiter stärken.“ Der Wissenschaftsminister überreichte bei dem Besuch des Forschungsbaus zudem den Zuweisungserlass, mit dem das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) das Projekt mit 500.000 Euro zusätzlich zu den Baumitteln unterstützt.

    Der Betrag wird im Rahmen des HAWK-Partnerschaftsprojektes „Plasma for Life“ des BMBF-Programms FH-Impuls für die Verstärkung des Netzwerkes und der Partnerschaften eingesetzt. Plasma for Life hat ein Gesamtfinanzvolumen von rund 13 Millionen Euro für acht Jahre.

    HAWK-Präsident Hudy dankte dem Minister: „Die massive Unterstützung des Landes in diesem innovativen Forschungs- und Entwicklungssektor kommt zum einen der HAWK zugute, die auf dem Gebiet der Plasma-Forschung und der Medizintechnik nicht nur in der Region, sondern auch im nationalen und internationalen Kontext anerkannte Ergebnisse vorweist. Auch die regionale Wirtschaft profitiert sowohl im Bereich der technischen Entwicklungen als auch von den Fachkräften, die an der HAWK ihr Studium absolvieren.“

    „Die Partnerschaft Plasma for Life als Schnittstelle zwischen der stark wachsenden Zahl an Partnerunternehmen aus dem Vor- und Zulieferndenbereich der Gesundheitswirtschaft und der HAWK-Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit ist die strategische Keimzelle für eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung in diesem Bereich und der Forschungsbau gibt uns dem Raum dafür“, betonte HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. apl. Prof. Dr. Wolfgang Viöl.

    Nach dem die traditionelle Zeitkapsel mit Tageszeitung, einer Kopie des Zuweisungserlasses, den Gebäudeplänen und Geldmünzen versenkt wurde, stellte HAWK-Vizepräsident Viöl Minister Thümler einige Plasma-Geräte vor, die gemeinsam mit Partnerunternehmen entwickelt wurden.

    Der ENdlessAirclean der Firma Edelstahl NORD GmbH aus Hildesheim ist ein Plasma-Luftreiniger zur Plasmabehandlung der Raumluft. Mit der Plasmabehandlung von Luft lassen sich über 99 Prozent der Keime und Allergene aus der Luft inaktivieren und unschädlich machen. Das Standgerät eignet sich für Büros, Arztpraxen oder Privaträume.

    Der CleanAir SKY der Firma Plasmacomplete GmbH aus Adelebsen bei Göttingen ist ein Deckengerät zur Plasma-Luftreinigung, das besonders in Schulen Einsatz finden wird.

    Im Fraunhofer Projekt “PERFEKT” gilt es zunächst, die Strömungseigenschaften von Partikeln und Aerosolen in einem Krankenhaus-Zweibettzimmer per Simulation zu ermitteln. Aus den gewonnenen Erkenntnissen soll dann ein zulassungsfähiger Luftreiniger entwickelt werden, der auch über ein Krankenhauszimmer hinaus Verwendung finden kann. Die Kombination von Luftreinigung und Oberflächenentkeimung eröffnet dabei viele Anwendungsgebiete, die handelsübliche Luftreiniger derzeit nicht bedienen können.

    Mit dem PlasmaDerm® der Firma Cinogy System GmbH aus Duderstadt wird Plasma auch zur Wundbehandlung eingesetzt. Dadurch können die Wunden nicht nur von multiresistenten Keimen befreit, sondern auch, durch das Plasma, zur Heilung angeregt werden.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
    Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen
    Fakultät Ingenieurswissenschaften und Gesundheit
    Von-Ossietzky-Str. 100
    37085 Göttingen

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2130Tue, 08 Dec 2020 12:21:43 +0100Phaseform ist neues Mitglied bei Photonics BWhttp://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, die Phaseform GmbH aus Freiburg als neues Mitglied bei Photonics BW begrüßen zu dürfen!Die Phaseform GmbH wurde im September 2020 als Spin-off des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gegründet. Gefördert wird Phaseform vom EXIST Forschungstransfer des BMWi, der vom Europäischen Sozialfonds (ESF) mitfinanziert wird.

    Die Kerntechnologie von Phaseform ist die Deformierbare Phasenplatte (DPP), ein ultradünnes, transparentes und linsenartiges Element für die Adaptive Optik. Dieses Element dient der optischen Aberrationskorrektur in Echtzeit, um die Auflösung und den Kontrast aller optischen Systeme zu verbessern.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2128Tue, 08 Dec 2020 10:11:04 +010025 Millionen Euro für die Quantencomputer-Forschunghttp://optecnet.de/http:///Land Niedersachsen und Volkswagenstiftung fördern Quantum Valley Lower Saxony. Mit insgesamt 25 Mio. Euro aus dem "Niedersächsischen Vorab" unterstützen das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung die Initiative "Quantum Valley Lower Saxony" (QVLS). Dies entschied am 04.12.2020 das Kuratorium der Stiftung auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Ziel der Initiative ist es, die Potenziale der Partner für einen Entwicklungssprung hin zu einem Quantencomputer auf Basis der Ionenfallentechnologie zu nutzen und gleichzeitig die exzellenten Forschungsprojekte und -kompetenzen an den niedersächsischen Standorten zu bündeln.

    Weitere Informationen finden Sie in der Presseinformation der VolkswagenStiftung, der Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie in den Pressemeldungen der Leibniz Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der TU Braunschweig.

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2127Tue, 08 Dec 2020 08:23:52 +0100BMBF-Bekanntmachung: Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Indienhttp://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) weist auf die Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien zu dem Schwerpunktthema "Additive Fertigung" hin.Bundesanzeiger vom 4. Dezember 2020

    Die Fördermaßnahme ist Bestandteil der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Wissenschaft, Bildung und Forschung. Sie umfasst die Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit der Republik Indien unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2+2 Projekte) zum Fokusthema "Additive Fertigung" innerhalb des Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC).

    1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    Um die Zusammenarbeit mit Indien auszubauen, haben das BMBF und das indische "Department of Science and Technology" (DST) im Jahr 2010 das IGSTC gegründet. Hauptziel des IGSTC ist es, die Zusammenarbeit zwischen akademischen und industriellen Partnern beider Länder im Bereich der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung zu fördern. Die Zusammenarbeit basiert auf dem WTZ-Abkommen (wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit) zwischen dem BMBF und dem indischen Ministry of Science and Technology (MST). 

    Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der WTZ mit Indien beizutragen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen beider Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch den Wissensaustausch und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Der thematische Schwerpunkt ergänzt das Rahmenprogramm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ um eine bilaterale deutsch-indische Komponente. Die Fördermaßnahme richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die sich im Markt etablieren und wettbewerbsfähiger werden wollen. 

    Gewünscht werden gemeinsam entwickelte technische Innovationen bzw. Adaptionen, die idealerweise in der Entwicklung von Produkten, Prozessen, Verfahren oder Dienstleistungen münden, die in dem in Nummer 2 genannten Förderschwerpunkt liegen. Ziel ist, neue Erkenntnisse aus der Forschung in marktreife Prototypen zu übersetzen bzw. bestehende Technologien so an die Gegebenheiten im jeweiligen Partnerland zu adaptieren, dass sie dort vermarktbar sind. Die Förderrichtlinie dient dazu, gemeinsame, anwendungsorientierte Forschungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern (Zuwendungszweck).

    Die geförderten Vorhaben sollen zudem der Vorbereitung von Antragstellungen für Anschlussprojekte z. B. beim BMBF, der Europäischen Union (EU) oder Förderorganisationen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) dienen.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Indien eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen im Bereich Additive Fertigung bearbeiten:

    • Neue Materialien für Additive Fertigung
    • Gedruckte und tragbare Elektronik
    • Additive Fertigung im Großmaßstab
    • In situ Prozessüberwachung und -kontrolle
    • Mithilfe von 3D-Druckverfahren hergestellte biomedizinische Produkte und Implantate

    Vorhaben, die sich mit der biologischen Transformation der industriellen Wertschöpfung befassen, sind von besonderem Interesse. Ziel dieser ist die Steigerung der Wertschöpfung durch Anwendung von Erkenntnissen aus der Natur und deren Umsetzung in technische Lösungen.

    Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft vorschlagen. Es wird erwartet, dass die Vorarbeiten soweit gediehen sind, dass sie sich im Stadium des "Technology Readiness Level" der Stufe 3 oder 4 bei der Antragstellung befinden
    (https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdfhttps://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf).

    Den Antragstellern wird dringend geraten, den englischen Bekanntmachungstext sowie die über die Internetseite des IGSTC zur Verfügung gestellten weiterführenden Unterlagen zu beachten (siehe www.igstc.org).

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere KMU, sowie Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nicht-wirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern), in Deutschland verlangt.

    Für indische Unternehmen gilt, dass sie eine vom „Department of Scientific and Industrial Research“ (DSIR) anerkannte Forschung und Entwicklung nachweisen können. Zudem müssen indische Unternehmen zu mindestens 51 % in indischer Hand sein.

    Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), der Schweiz und Indiens nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Zuwendungsgebers verwertet werden.

    KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): 
    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Nummer 2.

    7 Verfahren

    7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem IGSTC (Adresse siehe Nummer 7.1) bis spätestens 25. Februar 2021 (MEZ) zunächst Projektskizzen (ein Exemplar) in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizze ist innerhalb der Partner mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator "Project Coordinator" abzustimmen. Sämtliche Korrespondenz des IGSTC erfolgt über den benannten Verbundkoordinator.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

    Die vollständige Richtlinie des BMBF finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2126Fri, 04 Dec 2020 11:14:54 +0100Laser Components: LC Talks - Erfolgreicher Start für virtuelle Veranstaltungsreihe http://optecnet.de/http:///Mit den 1st Global Infrared Sessions hat LASER COMPONENTS erfolgreich das neue virtuelle Veranstaltungsformat LC Talks etabliert. Mehr als 450 Teilnehmer aus 35 Ländern von allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis nahmen an dem zweitägigen Event teil. In über 20 kurzen Vorträgen informierten sie sich über die neuesten Entwicklungen in der IR-Technologie. „Wir haben unsere Erfahrungen aus den vergangenen IR WORKshops auf die jetzige Zeit übertragen“, erklärt Initiator Joe Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR-Komponenten bei LASER COMPONENTS. „Aktuell sehen wir eine neue Qualität bei IR-Technologien und Anwendungen. Intern sprechen wir von einem Meilenstein, dem wir das geeignete weltweite Forum geben. Das erste Live-Event ist zwar vorüber, aber diejenigen, die nicht teilnehmen konnten, weil wir zum Beispiel in Tokio erst um 22:00 Uhr Ortszeit gestartet sind, können sich noch nachträglich registrieren und die Aufzeichnung verfolgen.“
     
    „Eine Online-Veranstaltung in diesem Ausmaß erfordert natürlich aufwendige Planung“, sagt Michaela Böhme, die für die organisatorische Abwicklung verantwortlich ist. „Es hat sich jedoch gelohnt und wir sind sicher, dass wir eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen haben.“
     
    Die 2nd Global Infrared Sessions werden bereits am 19. und 20. Januar 2021 stattfinden. Im Rahmen der LC Talks-Reihe plant LASER COMPONENTS ähnliche virtuelle Events auch für andere Produktbereiche.

     » mehr Informationen


    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2125Thu, 03 Dec 2020 10:14:50 +0100Bundesverdienstkreuz am Bande für Polytec Gründerin Liselotte Lossauhttp://optecnet.de/http:///Die Polytec Gründerin Liselotte Lossau erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande für ihre jahrzehntelange gemeinnützige Hospizarbeit.Am 1. Dezember 2020 wurde Liselotte Lossau mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und somit mit der höchsten Ehrung der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Überreicht wurde ihr der Verdienstorden vom Karlsruher Landrat Dr. Christoph Schnaudigel im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Stammsitz von Polytec in Waldbronn. In seiner Laudatio betonte Herr Dr. Schnaudigel, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das Gemeinwesen sei und bedankte sich bei Frau Lossau für ihren unermüdlichen Einsatz in der Hospizarbeit. Ihre Unterstützung habe entscheidend zu einem flächendeckenden Netz aus ambulanter und stationärer Hospizarbeit mit einer nachhaltig gesicherten Finanzierung in Stadt und Landkreis Karlsruhe beigetragen.

    Liselotte Lossau ist seit rund 20 Jahren im Stiftungsvorstand für die Hospizarbeit der Stadt und Landkreis Karlsruhe aktiv, davon zehn Jahre als Vorstandsvorsitzende und seit März 2020 als Ehrenvorsitzende.

    Zur vollständigen Pressemeldung gelangen Sie hier.

    Wir sind von Frau Lossaus jahrzehntelangen Engagement in der Hospizarbeit sehr beeindruckt und gratulieren ihr ganz herzlich zu dieser hochverdienten Auszeichnung!

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    Photonics BWOptecNetPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2123Wed, 02 Dec 2020 12:39:44 +0100Mit UV-C-Strahlung wirksam gegen das Coronavirus vorgehen http://optecnet.de/http:///PTB untersucht den Raumluftreiniger von Braunschweiger Entwicklern. In der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wurde der Prototyp eines UV-C-Raumluftreinigungsgerätes bezüglich seiner Bestrahlungsstärke im Innern vermessen, um dessen Wirksamkeit für die Neutralisierung von Keimen und Viren abschätzen zu können. Mit einer Simulation der Bestrahlungsstärkeverteilung im Gerät konnte zudem die Eignung der abschließend gewählten Lampenanordnung untersucht werden. Für den untersuchten Prototyp lässt sich abschätzen, dass durch das Gerät geführte Viren zerstört und somit die Virenlast in der Raumluft prinzipiell deutlich reduziert werden kann.

    Beim Kampf gegen Corona ist oft von sogenannter UV-C-Strahlung die Rede, mit der Viren und Keime zerstört werden können. Die Strahlung, die mit speziellen Lampen erzeugt werden kann, zerstört Teile des Erbgutes (der DNA/RNA) von Viren und Mikroorganismen und verhindert damit deren Vermehrung. Tatsächlich wird die energiereiche kurzwellige Strahlung bereits erfolgreich in vielen Wasserwerken bei der Entkeimung von Trinkwasser eingesetzt. Hier kommen in zertifizierten Anlagen oft Niederdruckentladungslampen zum Einsatz, die vom Wasser umflossen werden und mit ihrer Mikroben-vernichtenden Wirkung 99,9999 % der Mikroorganismen und Viren zerstören. Die eingesetzten Lampen ähneln „Leuchtstoffröhren“ ohne Leuchtstoff und emittieren UV-C-Strahlung bei einer Wellenlänge von 254 nm, also außerhalb des für den Menschen sichtbaren Bereiches (deshalb „ultraviolett“, UV). Niederdruckentladungslampen kommen vermehrt auch in der Entkeimung von Raumluft zum Einsatz und sind eine weitere effektive Möglichkeit, die Viruslast in Räumlichkeiten deutlich zu reduzieren.

    Im Fachbereich Photometrie und Spektroradiometrie der PTB wurden radiometrische Messungen an einem Prototyp durchgeführt, den eine Braunschweiger Firma entwickelt hat, um ein kostengünstiges UV-C-Raumluftreinigungsgerät für Klassenzimmer bereitzustellen. In einem großen Rohr, in dem bis zu acht lange UV-Lampen eingebaut sind, führt ein Ventilator die Raumluft von unten nach oben an den Niederdruckentladungslampen vorbei. Messungen entlang des Rohres vermitteln einen Eindruck von der wirksamen Bestrahlungsstärke innerhalb des Gerätes.

    Mit der Lichtplanungssoftware DIALux evo wurde die Strahlungsverteilung im Innern des Gerätes berechnet und mit den Messergebnissen verglichen. Es zeigte sich, dass in großen Bereichen innerhalb des UV-C-Raumluftreinigungsgerätes ein hohe wirksame Bestrahlungsstärke vorliegt. In Verbindung mit der Geschwindigkeit der durchströmenden Luft ist es möglich, die Bestrahlungsdosis abzuschätzen, die auf virenbelastete Aerosole während eines Durchgangs durch das Rohr wirkt. In Verbindung mit der Luftaustauschrate innerhalb eines Raumes kann man dann abschätzen, um welchen Anteil die Viruslast im Raum reduziert wird.

    Die hochwirksame, energiereiche UV-C-Strahlung ist aber auch sehr schädlich für Haut und Augen. Daher muss sichergestellt werden, dass so gut wie keine UV-C-Strahlung außerhalb des Raumluftreinigungsgerätes auftritt. Zu diesem Zweck hat die PTB Messungen mit hochempfindlichen Messgeräten durchgeführt und für ein vollständig ausgestattetes und ordnungsgemäß aufgestelltes Gerät keine nennenswerte UV-C-Strahlung außerhalb des Rohres feststellen können. Der Raumluftreiniger ist also bei ordnungsgemäßem Betrieb vollständig sicher. Noch ist nicht abschließend geklärt, welche Bestrahlungsdosis und Umwälzrate genau benötigt wird, um im kontinuierlichen Betrieb (z. B. während einer Unterrichtsstunde) nahezu alle SARS-CoV-2-Viren in der Luft eines Raumes zu neutralisieren. Hier werden zurzeit weltweit verschiedene Studien durchgeführt. Für den untersuchten Prototyp lässt sich jedoch abschätzen, dass durch das Rohr geführte Viren zerstört werden und somit die Virenlast in der Raumluft prinzipiell deutlich reduziert werden kann.
    es/ptb

    Ansprechpartner
    Dr. Peter Sperfeld, Fachbereich 4.1 Photometrie und Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4144, E-Mail: peter.sperfeld(at)ptb.de

    Dr. Johannes Ledig, Fachbereich 4.1 Photometrie und Spektroradiometrie, Telefon: (0531) 592-4120, E-Mail: johannes.ledig(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2122Wed, 02 Dec 2020 12:26:44 +0100Plasmabehandlung verringert Migration von Weichmachern aus Blutbeutelnhttp://optecnet.de/http:///Medizinische Produkte wie Blutbeutel oder Schläuche werden häufig aus Weich-PVC hergestellt. Der Kunststoff enthält oft phthalathaltige Weichmacher, die im Verdacht stehen, gesundheitsschädigend zu sein. Da die Substanzen nicht chemisch mit dem Polymer verbunden sind, können sie in die Blutbeutel entweichen und so mit menschlichen Zellen in Berührung gelangen. Ein neues Verfahren des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik IST verhindert, dass die schädlichen Substanzen in die Umgebung migrieren.Weichmacher sind in vielen Alltagsgegenständen, aber auch in Medizinprodukten enthalten. Sie werden Polymeren hinzugefügt, um eine höhere Elastizität und Flexibilität des Materials zu erzielen. In Blutbeuteln und medizinischen Schläuchen wird häufig der PVC-Zusatzstoff DEHP (Diethylhexylphthalat) eingesetzt, der sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirken kann. Die EU hat DEHP, das zur Substanzklasse der Phthalate gehört, als reproduktionstoxisch eingestuft. Aufgrund seiner fortpflanzungsschädigenden Eigenschaften darf der Weichmacher DEHP in der EU nicht ohne Zulassung verwendet werden. In Kosmetika oder Spielzeug ist die Substanz verboten. Dennoch ist sie nach wie vor im Weich-PVC enthalten, aus dem Blutbeutel bestehen. »Weich-PVC enthält bis zu 40 Gewichtsprozent DEHP-Weichmacher. Da die Weichmachermoleküle nicht chemisch an das PVC gebunden sind, können sie in die Umgebung migrieren«, weiß Dr. Thomas Neubert, Wissenschaftler am Fraunhofer IST in Braunschweig. Der Physiker und seine Kollegen nutzen Atmosphärendruckplasmaverfahren, um die molekulare Struktur des Weichmachers an der Kunststoffoberfläche zu verändern und die Moleküle so miteinander zu vernetzen, dass die schädliche Substanz das vernetzte Gitter nicht passieren kann. »Wir erzeugen im Plasma reaktive Spezies und energiereiche UV-Strahlung, die in die PVC-Oberfläche eindringen. Hierdurch werden chemische Bindungen in den Weichmachermolekülen aufgebrochen, die sich dann mit den benachbarten Molekülen verbinden. Das so entstandene Netz bildet eine Schutzbarriere, die das DEHP nicht durchdringen kann«, erläutert Neubert. Das PVC selber wird nicht verändert, dessen mechanische Eigenschaften bleiben erhalten.

    Barrierewirkung von 95 Prozent

    In Tests konnten die Forscher nachweisen, dass sich die Migration der Weichmacher aus dem Weich-PVC um 95 Prozent reduzieren lässt. Zur Bestimmung der Barrierewirkung werden die behandelten PVC-Folien zwei Stunden in dem Lösungsmittel n-Decan gelagert, um die Menge der migrierten Weichmacher zu ermitteln. Um die Langzeitstabilität der Barrieren zu prüfen, wurden die behandelten Weich-PVC-Folien vier Monate lang an Luft gelagert. Das Ergebnis: Das erzeugte Molekül-Netz löst sich nicht auf, die Barrierewirkung von 95 Prozent bleibt erhalten. Für die Tests wurden PVC-Folien verwendet, aus denen Blutbeutel hergestellt werden. Die Ergebnisse lassen sich auch auf andere phthalathaltige Weichmacher wie TOTM (Tris(2-ethylhexyl)trimellitat) oder DINP (Diisononylphthalat) übertragen.

    Plasmabehandlung mit Atmosphärendruck

    Doch wie funktioniert das Verfahren im Detail? Um die Migration der Weichmacher zu verhindern, verwenden Neubert und sein Team dielektrisch behinderte Entladungen bei Atmosphärendruck. Dabei wird die PVC-Folie zwischen zwei Metallelektroden mit einer dielektrischen Barriere positioniert, an die die Forscher jeweils eine hohe Wechselspannung mit mehreren 1000 Volt anlegen. In dem Gasspalt zwischen den Elektroden findet daraufhin eine dielektrische behinderte Gasentladung statt. »In dem entstandenen Plasma erzeugen wir kurzwellige UV-Strahlen, die die Weichmachermoleküle aufbrechen. Die Molekülfragmente wollen miteinander reagieren und vernetzen sich«, sagt Neubert. Als Prozessgas kommt reines, leicht ionisierbares Argon zum Einsatz, das relativ kostengünstig ist.

    Die Plasmabehandlung mit Atmosphärendruck ist für Neubert das Mittel der Wahl, da die Methode wesentlich günstiger ist als Beschichtungsverfahren, die ebenfalls die Migration von Weichmachern verhindern könnten. »An die Beschichtungsverfahren werden hohe Anforderungen gestellt. Die Beschichtung muss sehr gut haften und flexibel sein. Darüber hinaus muss ein aufwändiger Zulassungsprozess für medizinische Produkte durchlaufen werden.« Derzeit arbeiten der Forscher und sein Team daran, das Verfahren industrietauglich zu machen und die Behandlungsgeschwindigkeit zu beschleunigen, um im Rolle-zu-Rolle-Verfahren mehrere Meter PVC-Folien pro Sekunde bearbeiten zu können.

    Kontakt:

    Dr. Simone Kondruweit
    Leitung Marketing und Kommunikation

    Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
    Bienroder Weg 54 e
    38108 Braunschweig

    Telefon +49 531 2155-535

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2121Wed, 02 Dec 2020 11:37:40 +0100Mehr Platz für LASER COMPONENTS Detector Group http://optecnet.de/http:///Die LASER COMPONENTS Detector Group ist für zukünftiges Wachstum gerüstet: Nach knapp einjähriger Bauzeit hat das Unternehmen sein neues, deutlich größeres Firmengebäude in Chandler, Arizona bezogen. In dem rund 2.700 m2 großen Neubau werden optoelektronische Bauteile für Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und das autonome Fahren gefertigt. Im Ein-Schicht-Betrieb bietet die Produktionsstätte bequem Platz für 80 Mitarbeiter; in einer Drei-Schicht-Rotation können rund 200 Menschen an der Produktion der Komponenten arbeiten. Mit über 1.000 m2 nehmen Reinräume der ISO-Klasse 7 knapp die Hälfte der Anlage ein. Luftschleusen im Eingangsbereich und in den Durchgangsbereichen für den Materialtransfer sorgen für strenge Partikelkontrolle. Darüber hinaus sind Boden, Arbeitsstationen und Reinraumkleidung entsprechen den Normen IEC 61340-5-1 und ANSI/ESD S20.20 vor elektrostatischen Entladungen geschützt.
     
    Bei der Planung des Gebäudes wurde viel Wert auf Elemente gelegt, die sich bereits am Stammsitz in Deutschland bewährt haben: Großzügige Sozialräume wie eine Cafeteria mit Freifläche oder modernste Büroräume, die ein Arbeiten in kleinen Teams unterstützen. Auch das Design der Fassade ist unverwechselbar für LASER COMPONENTS.
     
    Die Tätigkeit der LASER COMPONENTS Detector Group umfasst alle Arbeitsschritte zur Entwicklung und Herstellung von Halbleiterdetektoren. Dabei ist das Unternehmen auf verschiedenste Technologien spezialisiert: Neben Silizium- und InGaAs-Avalanche-Photodioden zur Erfassung kleinster Lichtmengen finden sich im Produktportfolio auch pyroelektrische Detektoren zur Flammendetektion sowie PbS/PbSe-, InAs- und InGaAs-Photodioden, die hauptsächlich bei der Gasmessung eingesetzt werden.
     
    „Das neue Produktionszentrum ist für uns auch ein klares Bekenntnis zur Metropolregion Phoenix“, sagt Patrick Paul, CEO der LASER COMPONENTS Gruppe. „Gerade Chandler hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren entwickelt. Wir freuen uns, auch weiterhin in einem so spannenden und dynamischen Umfeld tätig zu sein.“
     
    „Mit diesem Gebäude werden wir der stark steigenden Nachfrage nach unseren Technologien gerecht und schaffen eine Grundlage für das Wachstum der kommenden Jahre“, sagt Raj Chakraborty, der vor Kurzem die Leitung des Standortes vom Co-Gründer Dragan Grubisic übernommen hat. Grubisic wird dem Unternehmen auch zukünftig für Sonderentwicklungen zur Verfügung stehen.
     
    „Wir freuen uns sehr, LASER COMPONENTS und seine hochqualifizierten Arbeitskräfte in Uptown Chandler willkommen zu heißen“, erklärt Chandlers Bürgermeister Kevin Hartke. „Mit seiner Innovationskraft erweitert dieses Hightech-Unternehmen wirklich die Grenzen des Machbaren. Wir wünschen ihnen viele erfolgreiche Jahre in ihrem hochmodernen neuen Gebäude".

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
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    Internet: www.lasercomponents.com

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2120Wed, 02 Dec 2020 11:01:15 +0100Laser 2000 hat mit B&W Tek einen neuen Partner für Spektroskopie-Lösungenhttp://optecnet.de/http:///Laser 2000 erweitert mit den Spektrometern des neuen Partners B&W Tek sein Produktportfolio um Lösungen für die Spektroskopie, einschließlich einer Reihe hochwertiger Spektroskopie-Systeme, modularer Spektrometer und spezielles Zubehör sowie kundenspezifische Lösungen für gezielte Anwendungsanforderungen. Laser 2000 bietet diese Innovation seinen Kunden in der DACH-Region, Skandinavien und Frankreich. Das amerikanische High-Tech Unternehmen B&W Tek mit Hauptsitz in Delaware wurde 1997 als Hersteller kundenspezifischer Lösungen mit Diodenlasern sowie diodengepumpten Festkörperlasern gegründet und hat sich zu einem vielseitigen Unternehmen mit Fachkenntnissen in den Bereichen Spektrometer und chemometrische Technologien zur Herstellung von Spektroskopie und Laserinstrumenten entwickelt. In dieser Zeit hat sich das Unternehmen eine führende Position am Markt erarbeitet und bedient mit seinen Produkten insbesondere die Spektroskopie.
    B&W Tek konzentriert sich auf lösungsorientierte, auf den Anwender zugeschnittene Spektroskopie-Produkte. Zusätzlich zu dem umfangreichen und etablierten Produktportfolio entwickeln sie auch kundenspezifische Lösungen unter Verwendung der erprobten, modularen Standardkomponenten und kombinieren diese zu kompletten Spektroskopie-OEM/OED-Lösungen. Unzählige Analysen lassen sich durch die Kombination verschiedenster B&W Tek Erzeugnisse wie Spektrometer, Probenzubehör und Software-Entwicklungen durchführen. Alle Produkte werden im eigenen Werk von den Mitarbeitern entwickelt und gebaut.
    Die modularen Spektrometer-Lösungen ermöglichen den Eintritt in ein neues Marktsegment: die applikationsangepasste High-Tech Spektroskopie. Laser 2000 wird zur Abrundung seines schon breiten Spektroskopie-Portfolios, in Zukunft u.a. auch die folgenden B&W Tek-Produktserien führen: ‚Quest‘, das sind Czerny-Turner Spektrometer in gekreuzter und ungekreuzter Konfiguration mit CCD-Detektor, ‚Exemplar‘, ein hochempfindliches rückseitenbelichtetes CCD Spektrometer, und das InGaAs-Array Spektrometer ‚Sol‘ mit einem Wellenlängenbereich von 900 bis 2550 nm. Damit bietet der Photonik-Experte seinen Kunden nun Spektroskopie-Lösungen, die für jeden Bereich leicht und schnell zu integrieren sind. Mit den schnellen Analysegeschwindigkeiten und der hohen Empfindlichkeit bei kompakter Größe eignen sich die Produkte bestens für anspruchsvolle Messungen, besonders wenn geringer Platzbedarf oder hohe Flexibilität im Messaufbau gefragt sind. Was sich auch in der Möglichkeit von OEM-Konfigurationen widerspiegelt.
    „Wir sehen ein großes Potential in dem breiten Anwendungsfeld der Spektroskopie. Die Produkte sind speziell für Applikationen im Labor, den mobilen Einsatz, Produktionsumgebung und Qualitätskontrolle konzipiert. Die erhältlichen Optionen bieten zu allen gefragten Anforderungen eine Lösung, auch kundenspezifische Entwicklungen. Dadurch, und die langjährige Erfahrung von B&W Tek in diesem Bereich profitieren Kunden aus diversen Branchen von unserer Portfolioerweiterung“, erklärt Andreas Börner, Geschäftsführer bei Laser 2000.
    Auch Thomas Zawislak General Manager von B&W Tek, zeigt sich begeistert: „Durch die Kooperation mit Laser 2000 eröffnen sich für uns viele neue Optionen und der Zugang zu den wichtigsten europäischen Märkten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem überaus erfahrenen und etablierten Partner. Dadurch erreichen wir eine Zielgruppe, die über unserer bisherige Kundengruppe weit hinausgeht.“

    Kontakt:
    Marco Golla
    Laser2000 GmbH
    Tel.: +49 (0) 8153 405-39
    E-Mail: m.golla(at)laser2000.de
    Internet: www.laser2000.de

     

     

     


     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2119Tue, 01 Dec 2020 09:35:41 +0100Stern-Gerlach-Medaille für Prof. Dr. Joachim Ullrich http://optecnet.de/http:///PTB-Präsident erhält die höchste Auszeichnung der DPG auf dem Gebiet der experimentellen Physik.Gemeinsame Presseinformation des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK) und der PTB

    Prof. Dr. Dr. h. c. Joachim Ullrich, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Kernphysik (MPIK), wird von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) „In Würdigung seiner bahnbrechenden experimentellen Beiträge zur Atom- und Molekülphysik, insbesondere der Entwicklung und Anwendung von Reaktionsmikroskopen zur vollständigen kinematischen Rekonstruktion der Wechselwirkungsprozesse zwischen Atomen, Molekülen und Photonen“ mit der Stern-Gerlach-Medaille geehrt. Als höchste Auszeichnung der DPG für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der experimentellen Physik wird sie für Arbeiten aus dem gesamten Bereich der Physik vergeben.

    Joachim Ullrich, Jahrgang 1956, ist seit dem 1. Januar 2012 Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), des nationalen Metrologieinstituts Deutschlands. Zuvor, von 2001 bis 2011, war er Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg und leitete dort die Abteilung „Experimentelle Mehrteilchen-Quantendynamik“. Seine physikalische Heimat hat Joachim Ullrich in der Atom-, Molekül- und Laserphysik sowie in der Präzisionsspektroskopie. Bahnbrechende Pionierarbeit leistete er schon seit seiner Doktorarbeit an der Universität Frankfurt mit Rückstoßionen-Impulsspektroskopie und deren Weiterentwicklung zu Reaktionsmikroskopen. Rückblickend auf seinen Werdegang sagt Joachim Ullrich über die Ehrung: „Da ich an der Goethe-Universität in Frankfurt studiert und promoviert habe, wo Stern und Gerlach ihre bahnbrechenden Experimente gemacht haben, freue ich mich ganz besonders über diese Anerkennung. In der Gruppe in Frankfurt, dann am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung und später am MPIK hatte ich hervorragende Bedingungen sowie vor allem exzellente MitarbeiterInnen und KollegInnen, um die Technik immer weiter zu entwickeln."

    Mit seiner Gruppe am MPIK ging er u. a. den Wechselwirkungen von Atomen und Molekülen mit hochintensiven Laserfeldern nach, studierte so die Dynamik chemischer Reaktionen auf der Femtosekundenskala und führte Experimente mit ultrakurzen Röntgen-Lichtblitzen am Freie-Elektronen-Laser am DESY in Hamburg und am SLAC National Accelerator Laboratory in Stanford, USA, durch. Besondere Verdienste hat sich Joachim Ullrich um den Aufbau des Hamburger „Center for Free Electron Laser Science“ (CFEL) erworben, das von der Max-Planck-Gesellschaft, dem DESY und der Universität Hamburg getragen wird. Zu den wichtigsten Auszeichnungen in seiner wissenschaftlichen Karriere gehören der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1999) und der Philip-Morris-Forschungspreis (2006). 2013 wurde er als Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des MPIK berufen. 2017 erhielt er das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. 2018 verlieh ihm die Leibniz Universität Hannover die Ehrendoktorwürde.
    es/ptb

    Ansprechpartner
    Prof. Dr. h.c. Joachim Ullrich, PTB-Präsident, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Bundesallee 100, 39116 Braunschweig, Telefon: (0531) 592-1001, E-Mail: joachim.ullrich(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2118Tue, 01 Dec 2020 09:27:11 +0100TerraQ – Sonderforschungsbereich mit PTB-Beteiligung bewilligt http://optecnet.de/http:///Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung des Sonderforschungsbereichs (SFB) TerraQ - Relativistische und quanten-basierte Geodäsie beschlossen. In dem von der Leibniz Universität Hannover geleiteten SFB kommen Expertise in Physik und Geodäsie in einzigartiger Weise zusammen, um quantenbasierte Messkonzepte zu entwickeln, die die Massenverteilung auf der Erde in bisher nie erreichter zeitlicher und räumlicher Auflösung überwachen können.Die Wissenschaftler*innen des SFB TerraQ werden neben satellitengestützten Methoden auch Netzwerke aus Atomuhren zur exakten Bestimmung des Schwerefeldes nutzen – für die Geodäsie eine völlig neue Messmethode. In eben diesem innovativen Bereich bringen Forschende aus der PTB ihre Expertise in den Forschungsverbund ein. Wissenschaftler*innen der PTB werden in diesem Zusammenhang transportable Atomuhren und optische Signalübertragungsmethoden entwickeln, welche in Messkampagnen zum Einsatz kommen werden. Der Einsatz der Uhren soll Höhenvergleiche mit höherer Genauigkeit und Ortsauflösung erlauben, als es mit aktuellen satellitengestützen Methoden möglich ist. Mit diesem neuen Ansatz ließen sich zum Beispiel Schwankungen im Meeresspiegel auch zwischen weit entfernten Orten sehr genau und reproduzierbar messen. 

    Für das Forschungsvorhaben haben sich insgesamt sieben Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen:

    • Leibniz Universität Hannover
    • Physikalisch Technische Bundesanstalt Braunschweig
    • DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik Hannover
    • Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation Bremen
    • GeoForschungsZentrum Potsdam
    • HafenCity Universität Hamburg
    • Technische Universität Graz

    Die erste Förderperiode läuft vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2024 und wird mit etwa 9,6 Mio. € finanziert. Eine Verlängerung der Laufzeit bis 2032 ist möglich. 

    Ansprechpartner in der PTB:

    PD Dr. Christian Lisdat
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt
    AG 4.32 Optische Gitteruhren
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Fon: +49 (0)531 / 592 43 20
    E-Mail: christian.lisdat(at)ptb.de

    Nachrichtenredaktion:
    Imke Frischmuth
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9323
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2112Mon, 30 Nov 2020 07:49:08 +0100LOBO erneut bei Verleihung der ILDA-Awards erfolgreichhttp://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied LOBO electronic aus Aalen räumte bei der diesjährigen ILDA Cloud Conference gleich vier Artistic Awards ab und erreicht damit die Rekordmarke von insgesamt 175 ILDA-Awards.Die diesjährige Konferenz der International Laser Display Association (ILDA) fand aufgrund der Corona-Pandemie erstmals virtuell statt. Höhepunkt der Konferenz war auch in diesem Jahr die Verleihung der ILDA-Awards für besonders herausragende Lasershows und Laserinstallationen. LOBO konnte unter den 197 Einsendungen gleich vier Mal in unterschiedlichen Kategorien überzeugen. Mit insgesamt 175 ILDA-Awards und großem Abstand zu Mitbewerbern kann das Unternehmen sehr stolz auf seine Spitzenreiter-Position sein.

    Wir gratulieren unserem Mitglied herzlich zu diesem Meilenstein und freuen uns auf weitere gigantische Projekte!

    Hier erhalten Sie weitere Informationen sowie Bildmaterial zu den preisgekrönten Projekten von LOBO.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPreise und Auszeichungen
    news-2111Thu, 26 Nov 2020 13:13:31 +0100Mitgliederversammlung und Rückblick auf 20 Jahre Photonics BWhttp://optecnet.de/http:///Am 18. November fand die jährliche Mitgliederversammlung von Photonics BW online statt. Anschließend wurde im Rahmen eines Festakts das 20jährige Jubiläum gefeiert und auf die Highlights der Netzwerkarbeit zurückgeblickt.Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Mitglieder aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen nahmen an der jährlichen Mitgliederversammlung von Photonics BW teil – in diesem Jahr online. Zu Beginn wurden die neuen Mitglieder im Innovationsnetzwerk begrüßt und hatten Gelegenheit, das eigene Leistungsspektrum vorzustellen. Neue Mitglieder seit der letzten Mitgliederversammlung sind:

    • Kugler GmbH
    • MeetOptics Labs, S.L.
    • Phaseform GmbH
    • Scantinel Photonics GmbH
    • Schüssler Technik GmbH & Co. KG
    • Span Elektronik GmbH
    • Trbola Engineering
    • Twenty-One Semiconductors GmbH

    Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, berichtete über das Geschäftsjahr 2019 und stellte die bisherigen Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte in 2020 sowie die Planungen für 2021 vor.

    Anlässlich des 20jährigen Jubiläums von Photonics BW fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung ein offizieller Festakt statt. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, folgte eine Ansprache von Ministerialdirektor Michael Kleiner vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg. Er verwies u.a. auf die zahlreichen Förderprojekte, die Photonics BW realisierte und führte beispielhaft die vielen neu geschaffenen Angebote innerhalb des Projekts „Photonics Innovation Booster“ an.

    Dr. Gerd Meier zu Köcker, Leiter der ClusterAgentur Baden-Württemberg, betonte in seinem Grußwort, wie stark das Thema „Netzwerkbildung“ in den Aktivitäten von Photonics BW verankert sei. Er hob auch die Auszeichnung von Photonics BW mit dem Baden-Württembergischen Cluster Exzellenz Label und dem Europäischen Gold Label für herausragende Netzwerkarbeit, passgenaue Angebote und Dienstleistungen sowie effiziente Prozesse hervor.

    Dr. Ehrhardt stellte im Anschluss die Highlights aus 20 Jahren Photonics BW vor und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltungen und Projekte beigetragen haben. Außerdem betonte er, wie wichtig die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen auch in Zukunft sein werde.

    Beim abschließenden Get-together nutzten zahlreiche Mitglieder die Gelegenheit zum Austausch in wechselnden Gruppen.

    Wir möchten uns an dieser Stelle bei all unseren Mitgliedern und Partnern bedanken, die in den vergangenen 20 Jahren beim Aufbau einer starken und hochinnovativen Photonik-Community mitgewirkt und einen intensiven Austausch im Bereich der Optischen Technologien mit vorangetrieben haben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!

    Ihr Team von Photonics BW

    Dr. Andreas Ehrhardt, Heike Mall, Eva Kerwien, Thomas Gläßer, Alfred Breitweg und Nathalie Hoppe

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    Photonics BWOptecNet
    news-2110Thu, 26 Nov 2020 11:32:50 +0100Deutscher Zukunftspreis 2020 für EUV-Lithographiehttp://optecnet.de/http:///Ein Entwickler-Team von ZEISS, TRUMPF und Fraunhofer IOF erhält den Zukunftspreis des Bundespräsidenten für das Projekt „EUV-Lithographie – neues Licht für das digitale Zeitalter“.Bei der feierlichen Preisverleihung am 25. November 2020 in Berlin erhielt das Team um Dr. rer. nat. Peter Kürz, Dr. rer. nat. Michael Kösters und Dr. rer. nat. Sergiy Yulin den Zukunftspreis als Anerkennung für seine herausragende Arbeit zur Entwicklung der EUV-Technologie. Mithilfe des Verfahrens, das auf der Nutzung von Licht im extremen Ultraviolett (EUV) und einem industriellen CO2-Laser basiert, lassen sich mikroelektronische Bauteile mit feinen Strukturen fertigen. Dadurch können besonders leistungsfähige, energieeffiziente und kostengünstige Mikrochips hergestellt werden. Diese neuartigen Mikrochips werden von den führenden Herstellern des Smartphone- und Halbleitersegments bereits verwendet.

    Mit dem Deutschen Zukunftspreis zeichnet der Bundespräsident exzellente Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem hohen wissenschaftlich-technischen Innovationsgrad und Potenzial zur zukunftsfähigen Umsetzung aus.

    Wir gratulieren unseren Mitgliedern ZEISS und TRUMPF sowie dem Fraunhofer IOF ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!

    Über die Preisträger

    Dr. rer. nat. Peter Kürz ist Vice President des Geschäftsbereichs EUV High-NA bei ZEISS Semiconductor Manufacturing Technology in Oberkochen. Dr. rer. nat. Michael Kösters ist Gruppenleiter bei TRUMPF Lasersystems for Semiconductor Manufacturing in Ditzingen und Dr. rer. nat. Sergiy Yulin ist Senior Principal Scientist am Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena.

    Die offizielle Pressemeldung sowie weitere Informationen zur EUV-Lithographie erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
    news-2109Wed, 25 Nov 2020 10:51:32 +0100Comsol Multiphysics GmbH neuer Partner im PhotonicNethttp://optecnet.de/http:///Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit der Comsol Multiphysics GmbH, die wir als neuen Partner im PhotonicNet begrüßen dürfen.COMSOL entwickelt mathematische Modellierungssoftware, die neue Durchbrüche in der Physik und im Ingenieurwesen ermöglicht – und sie lieben, was sie tun. Das Flaggschiffprodukt COMSOL Multiphysics® wird in allen Bereichen des Ingenieurwesens, der Fertigung und der wissenschaftlichen Forschung zur Modellierung multiphysikalischer Systeme eingesetzt. Die Kundinnen und Kunden nutzen die Software, um Produktdesigns und Prozesse zu verstehen, vorherzusagen, zu verbessern und zu optimieren.

    Darüber hinaus wird den Anwenderinnen und Anwendern geholfen, die Simulation einen großen Schritt weiter zu bringen, indem ihnen die Werkzeuge an die Hand gegeben werden, ihre eigenen Simulations-Apps auf der Grundlage ihrer Modelle zu erstellen und diese dann an Mitarbeitende innerhalb oder außerhalb der Simulationswelt zu verteilen.

    Im Bereich der Optik und Photonik werden dedizierte Add-On-Module für die Comsol-Software angeboten, welche die die Simulation optischer Systeme und Geräte sowohl auf strahlenoptischer Ebene (Ray Tracing) als auch auf Ebene der elektromagnetischer Felder (Maxwell-Gleichungen) ermöglichen. Ein großer Vorteil des Einsatzes von COMSOL Multiphysics ist dabei die Möglichkeit, physikalische Wechselwirkungen mit thermischen, mechanischen, strömungstechnischen oder auch akustischen Effekten nahtlos in einem Modell zu berücksichtigen und damit die echte Welt realitätsnäher abzubilden.

    Kontakt

    Comsol Multiphysics GmbH
    Robert-Gernhardt-Platz 1
    37073 Göttingen
    Deutschland

    Mail
    info(at)comsol.de

    Web
    www.comsol.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2108Fri, 20 Nov 2020 11:47:33 +0100Hochgeladene Ionen: Unter den Top 10 der Physik-Durchbrüchehttp://optecnet.de/http:///Die Forschungsarbeit von Piet O. Schmidt zu hochgeladenen Ionen ist auf der Berliner Falling Walls Conference als einer der Top-10 Durchbrüche im Bereich der Physik ausgezeichnet worden. Seit 2009 präsentieren führende Forschende aus aller Welt jährlich auf der Falling Walls Conference in Berlin ihre Forschungsprojekte - in Kurzpräsentationen von zehn bis 15 Minuten. Mehr als 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 111 Ländern sind angetreten, um in ihrer jeweiligen Kategorie der wissenschaftliche Durchbruch des Jahres zu werden.

    Piet O. Schmidt wurde nun unter die Top 10 in der Kategorie Physik gewählt. Alle Gewinner finden Sie hier

    Breaking the Wall of Laser Spectroscopy - Das Video der Präsentation von Piet O. Schmidt (engl.)

    Kontakt:

    Prof. Piet O. Schmidt
    QUEST Institut für Experimentelle Quantenmetrologie
    Bundesallee 100
    38116 Braunschweig

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2107Fri, 20 Nov 2020 11:36:23 +0100Optomechanische resonatorgestützte Atominterferometriehttp://optecnet.de/http:///Bei der Quanteninertialsensorik begrenzt das seismische Rauschen derzeit die Stabilität aller modernen Materiewellensensoren. Eine bessere seismische Isolation durch passive oder aktive mechanische Federsysteme ist - insbesondere bei transportablen Geräten – eine komplexe Aufgabe. Eine neue Methode stellen Forschende um Dennis Schlippert nun in Communications Physics vor. Sie nutzen die komplementären Stärken von zwei quantenoptischen Systemen: optomechanische Resonatoren und Atominterferometer. Dadurch sind sie in der Lage, ein Atomgravimeter auch dann noch zu verwenden, wenn die Stärke des seismischen Rauschens üblicherweise den Betrieb verhindert.

    Angesichts des raschen Fortschritts auf dem Gebiet der Quantenoptik sehen die Autoren damit ein großes Potenzial für Verbesserungen im Vergleich zu derzeitigen Lösungen. Sie gehen davon aus, dass ihre Methode in einer Vielzahl von Anwendungen genutzt werden wird, die von Inertialsensoren bis hin zu, möglicherweise, optischen Frequenzstandards reichen. Der komplette Artikel "Optomechanical resonator-enhanced atom interferometry" bei Communications Physics.

    Kontakt:

    Leibniz Universität Hannover
    Sonderforschungsbereich 1227 DQ-mat
    Welfengarten 1
    30167 Hannover

    www.dq-mat.uni-hannover.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2106Thu, 19 Nov 2020 09:26:56 +0100Stefanie Kroker erhält Wissenschaftspreis http://optecnet.de/http:///Björn Thümler übergab Preis für Nachwuchs-wissenschaftler/innen an die Forschungsgruppenleiterin und Professorin. Die Leiterin der Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“ an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Prof. Dr. Stefanie Kroker, erhält den Preis für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen, der mit 20 000 Euro dotiert ist. Damit ehrt das Land Niedersachsen Krokers vielfältiges Engagement an der PTB sowie der TU Braunschweig, wo sie als Juniorprofessorin lehrt. Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler übergab den Preis am 17. November.

    „Der Preis für Frau Kroker freut mich sehr“, sagt Stefan Kück, der Leiter der PTB-Abteilung 4 „Optik“. „Sie hat nicht nur herausragende wissenschaftliche und metrologische Arbeit geleistet, sondern durch ihr Engagement die Zusammenarbeit der PTB mit der TU Braunschweig extrem befördert und erfolgreich im gemeinsamen Zentrum LENA (Laboratory for Emerging Nanometrology) umgesetzt.“ Die Nachwuchsgruppe „Metrologie für funktionale Nanosysteme“, die Stefanie Kroker leitet, gehört zu LENA und ist damit an der Schnittstelle zwischen PTB und TU Braunschweig angesiedelt. Kroker und ihre Kolleginnen und Kollegen entwickeln unter anderem optische Bauteile für den Quantencomputer des Quantum Valley Lower Saxony. „Ihre Beiträge zu dieser Initiative sowie zum Exzellenzcluster QuantumFrontiers sind herausragend“, betont Stefan Kück. „Dies stärkt die gesamte Forschungsregion Braunschweig-Hannover und macht sie überregional sichtbar.“

    Stefanie Kroker, die seit 2016 auch Juniorprofessorin für Funktionale Nanostrukturen für die Metrologie an der TU Braunschweig ist, fühlt sich durch den Preis ermuntert, ihren vielfältigen Weg weiterzugehen: „Es ist für mich ein großer Ansporn, die in den vergangen Jahren im Umfeld Braunschweig-Hannover initiierten Forschungsaktivitäten weiterzuführen. Wir werden das Preisgeld in der Gruppe nutzen, um damit Dinge zu finanzieren, die über reguläre Fördertöpfe schwer zu finanzieren sind.“ Und sie fügt hinzu: „Der Preis ist mir eine große Freude. Aber die größte Freude bringt mir mein Job selber, den ich einfach sehr gern mache!“ es/ptb

    Über den Preis
    Für den Preis, der in diesem Jahr an insgesamt 17 Persönlichkeiten niedersächsischer Hochschulen ging und mit insgesamt 119 000 Euro dotiert ist, werden die Preisträgerinnen und Preisträger von den niedersächsischen Hochschulen vorgeschlagen. Die Auswahl übernahm die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen. Der Wissenschaftspreis wurde zum vierzehnten Mal vergeben.

    Kontakt
    Prof. Dr. Stefanie Kroker, Nachwuchsgruppe 4.01 Metrologie für funktionale Nanosysteme, Telefon: (0531) 592-4530, stefanie.kroker(at)ptb.de

    Autor: Erika Schow

    Erika Schow
    Wissenschaftsredakteurin
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
    Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
    Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
    Tel.: (0531) 592-9314
    Fax: (0531) 592-3008
    E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
    Web: www.ptb.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2104Wed, 18 Nov 2020 12:24:12 +0100Potenzial 3D-Druck erschließen: Niedersachsen ADDITIV bietet Praxis-Checkhttp://optecnet.de/http:///Niedersächsische Unternehmen darin zu unterstützen den 3D-Druck einzuführen, umzusetzen und weiterzuentwickeln: Das ist das Ziel von Niedersachsen ADDITIV. Das Land Niedersachsen ermöglicht die zweite Phase des Projekts bis 2023. Neu ist ein besonderes Angebot: der kostenlose Praxis-Check 3D-Druck für kleine und mittlere Unternehmen in Niedersachsen.„Niedersachsen ADDITIV sieht sich als Ansprechpartner zum Thema 3D-Druck für Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen“, sagt Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf, Leiter der Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und Projektleiter. „Wir bieten grundlegende und aktuelle Informationen zum 3D-Druck sowie Unterstützung bei konkreten Fragen.“

    „Besonders spannend in der zweiten Phase ist der Praxis-Check 3D-Druck“, erklärt Dr.-Ing. Jörg Hermsdorf. „Mit dem Praxis-Check 3D-Druck begleiten und unterstützen wir niedersächsische Unternehmen bei der Einführung, Integration und Weiterentwicklung des 3D-Drucks – kostenlos und herstellerneutral.“

    Ab Januar 2021 sind außerdem Informationsveranstaltungen in ganz Niedersachsen geplant – die aus aktuellem Anlass auch digital stattfinden können. Kostenlose Schulungsangebote und digitale Weiterbildungen werden im Laufe des nächsten Jahres zur Verfügung stehen.

    Jetzt teilnehmen am Praxis-Check 3D-Druck
    Ausgewählte Firmen erhalten im Rahmen des Angebots eine Analyse und Empfehlung, ob und wie das Unternehmen sein 3D-Druck-Vorhaben in die eigenen Produktionsabläufe integrieren kann. Firmen mit Sitz in Niedersachsen können sich ab sofort auf der Webseite www.niedersachsen-additiv.de mit einer konkreten Projektidee bewerben. Die ersten Vorhaben werden im Januar 2021 zur Umsetzung ausgewählt.

    Für geeignete Projekte klären die Experten von Niedersachsen ADDITIV dann im Praxis-Check gemeinsam mit Fachleuten des Unternehmens – vor Ort oder Corona-Pandemie-bedingt digital – die Voraussetzungen und geeignete Verfahren, Materialien und Anlagen. So kann es im Check beispielweise darum gehen, welches 3D-Druck-Verfahren sich für die Herstellung von Bauteilen am besten eignet oder wie eine Bauteilgruppe von beispielsweise acht einzelnen Teilen durch 3D-Druck zu einem einzigen Bauteil zusammengefasst werden kann.

    Machbarkeit prüfen, erste Bauteile drucken
    Auf den Anlagen der Technischen Demonstrationsfläche des LZH ist je nach Vorhaben schließlich eine Machbarkeitsanalyse möglich – inklusive erster Testbauteile. Ebenso können Produktionsabläufe von den 3D-Druck-Experten geprüft werden. Zum Abschluss des Praxis-Check 3D-Druck erhalten die Unternehmen eine Empfehlung zu den einzusetzenden Verfahren, zur Anschaffung eigener Anlagen oder zur möglichen Zusammenarbeit mit einem Dienstleister.

    Netzwerk Niedersachsen ADDITIV
    Unternehmen, die regelmäßig über neue Entwicklungen, Veranstaltungs- und Schulungsangebote informiert werden möchten, können Mitglied im kostenfreien Netzwerk Niedersachsen ADDITIV (NNA) werden. Mitglieder erhalten vorab Einladungen und Informationen von Niedersachsen ADDITIV und finden Gesprächspartner mit ähnlichen Herausforderungen und Fragestellungen. Die Anmeldung ist ebenfalls auf der Webseite www.niedersachsen-additiv.de möglich. Die Internetseite bietet außerdem kostenlose und herstellerneutrale Informationen für Einsteiger und aktuelle Entwicklungen zum 3D-Druck sowie Veranstaltungshinweise. Neu ist dabei das speziell auf die Branchen Mobilität, Medizintechnik, Agrar 4.0, Maschinen- und Anlagenbau sowie das Handwerk zugeschnittene Angebot.

    Niedersachsen ADDITIV

    Niedersachsen ADDITIV ist Ansprechpartner für Unternehmen und Betriebe in Niedersachsen, die sich für den 3D-Druck, auch bekannt als Additive Fertigung, interessieren.

    Niedersachsen ADDITIV ist ein gemeinsames Projekt vom Laser Zentrum Hannover e. V. (LZH) und vom Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH (IPH). Gefördert wird es vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Mehr Informationen unter www.niedersachsen-additiv.de.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH)

    Das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gemeinnützige GmbH forscht und entwickelt auf dem Gebiet der Produktionstechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1988 aus der Leibniz Universität Hannover heraus. Das IPH bietet Forschung und Entwicklung, Beratung und Qualifizierung rund um die Themen Prozesstechnik, Produktionsautomatisierung und Logistik. Schwerpunkte setzt das IPH zudem mit seiner Forschung zu XXL-Produkten, zur Digitalisierung und zur Additiven Fertigung. Hier forscht und entwickelt das IPH unter anderem in den Bereichen des Additiven Kunststoffrecyclings und der Qualitätsprüfung im Rahmen von 3D-Druck-Prozessen.

    Das Unternehmen hat seinen Sitz im Wissenschaftspark Marienwerder im Nordwesten von Hannover und beschäftigt aktuell ca. 70 Mitarbeiter, etwa 30 davon als wissenschaftliches Personal.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2105Wed, 18 Nov 2020 11:02:00 +0100BMBF gibt Startschuss für 2. Wettbewerbs-runde der „Zukunftscluster-Initiative“ (Clusters4Future)http://optecnet.de/http:///Wettbewerbsskizzen können bis zum 16. Februar 2021 eingereicht werden.Deutschland braucht bundesweit schlagkräftige Innovationsnetzwerke, damit technologische und soziale Innovationen aus der Spitzenforschung schneller im Alltag der Menschen ankommen. Daher fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ab dem 16. November 2020 mit der zweiten Wettbewerbsrunde der Zukunftscluster-Initiative (Clusters4Future) die Entwicklung einer neuen Generation regionaler Innovationsnetzwerke in ganz Deutschland. Bis zum 16. Februar 2021 können wissenschaftliche Akteure mit exzellenten Ergebnissen aus grundlegender Forschung wieder Wettbewerbsskizzen für eine Konzeptionsphase einreichen.

    Wie auch in der ersten Runde, ist die Initiative ganz bewusst als themenoffener Wettbewerb angelegt. Es gilt, gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit zu adressieren, unabhängig vom Forschungs- und Innovationsfeld. Unter dem Motto Clusters4Future geht es mehr denn je darum, Deutschland für Krisen zu stärken und zukunftssicher zu machen. Für die Flaggschiff-Initiative aus der Hightech-Strategie 2025 zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers beabsichtigt die Bundesregierung, insgesamt bis zu 450 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

    Die Richtlinie zur Förderung von regionalen Innovationsnetzwerken – „Zukunftscluster-Initiative“ (Clusters4Future) kann über den Bundesanzeiger abgerufen werden: Förderrichtlinie als PDF

    Weiterführende Informationen

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2103Tue, 17 Nov 2020 10:12:04 +0100PHOTONIKA 2021 – Absolventenkongress und Recruiting-Event der Photonik-Branchehttp://optecnet.de/http:///Noch bis zum 26. Februar 2021 bewerben: Die PHOTONIKA 2021 bietet ausgewählten Absolventinnen und Absolventen aus den Bereichen Photonik, Optik und Lasertechnik die Möglichkeit, ihre wissenschaftliche Arbeit einem breiten Publikum vorzustellen und mit potenziellen Arbeitgebern der Branche in Kontakt zu treten. Darüber hinaus können Sie sich mit anderen Studierenden aus ganz Deutschland auf ihrem Fachgebiet austauschen.So läuft die Veranstaltung ab:

    Die PHOTONIKA ist als zweiteiliges Event konzipiert. Sie besteht aus einem Online-Studienkongress am 21. Mai 2021 sowie einem Recruiting-Event im Rahmen der Fachmesse LASER World of PHOTONICS in München am 23. Juni 2021. Falls der persönliche Austausch aufgrund der Covid-19 Pandemie nicht möglich sein sollte, wird es eine digitale Alternative geben.

    Unternehmen auf der Suche nach qualifizierten MitarbeiterInnen haben die Chance, sich selbst in Form einer Kurzpräsentation den Bewerbern vorzustellen und mit ihren Favoriten direkt in Kontakt zu treten. Für die Einzelgespräche mit den Bewerbern auf der Messe steht Ihnen eine persönliche Recruiting Area zur Verfügung.

    Haben wir Ihr Interesse geweckt? Sie können sich noch bis zum 26. Februar 2021 bewerben. Unter https://www.photonika.org/ erhalten Sie detaillierte Informationen zur Bewerbung/Anmeldung, den vielfältigen Mehrwerten und dem Ablauf der Veranstaltung.

    Die PHOTONIKA 2021 wird vom Bayerischen Laserzentrum (blz) veranstaltet und von bayern photonics, Photonics BW, OptoNet und OptecNet Deutschland unterstützt.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-2102Tue, 17 Nov 2020 09:23:12 +0100HD Vision Systems ist "VISION Start-up 2020"http://optecnet.de/http:///Am 11. November 2020 konnte sich das Start-up HD Vision Systems mit seinem Pitch zum Thema "Light field and Deep Learning-based Machine Vision" unter fünf weiteren Finalisten durchsetzen.HD Vision Systems wurde von 39% der Zuschauer zum Gewinner gewählt. Als VISION Start-up 2020 darf sich das Unternehmen nun auf die kostenlose Teilnahme an der VISION Start-up World 2021 und die mediale Berichterstattung durch den VDMA freuen. 

    Organisiert wurde der Wettbewerb von der Fachabteilung VDMA Machine Vision und dem Netzwerk VDMA Startup-Machine. Aus 35 Bewerbern wählte eine Expertenjury sechs Start-ups aus, die ihre innovativen Ideen innerhalb der digitalen Pitch Session einem Publikum aus 124 Zuschauern vorstellen durften. HD Vision Systems konnte dabei eindrücklich darstellen, wie Künstliche Intelligenz und Bildverarbeitung zur unkomplizierten Problemlösung beitragen können.

    Wir gratulieren dem Photonics BW Mitglied ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!

    Die vollständige Pressemeldung erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2100Mon, 09 Nov 2020 13:03:35 +0100CHIPS 4 LIGHT: Von der Software Simulation zur fertigen LED!http://optecnet.de/http:///Der Anspruch von Chips 4 Light ist es, den Kunden maßgeschneiderte LED Lösungen zu bieten und dies, bevor der erste Prototyp auf dem Tisch liegt. Mit der in-house Expertise und der dazu nötigen Hard- und Softwareausstattung, kann Chips 4 Light genau das, kundenspezifische LED und Prototypenfertigung. Nach der Spezifizierung der Anforderung an die LED erfolgt das Leiterplatten Design mit SolidWorks PCB. Im Programm werden der Schaltplan, die individuelle Footprint Gestaltung und das Layout Design angelegt. Besonderheit hierbei ist, dass die designte Platine direkt in SolidWorks eingebunden werden kann.
    Mit der Flow Simulation (Add-In Software für SolidWorks) wird die Wärmeverteilung auf dem Bauteil berechnet. Der LED Chip wird als Wärmequelle definiert. Dann wird berechnet, wie viel Wärme von diesem Chip in die weiteren Bauteile im Design (andere LED Chips, Widerstände, Gehäuse, Platine usw.) übergeht. Diese Simulation hilft, um entsprechende Materialen für die Fertigung der LED auszuwählen. Zusätzlich können Hotspots / Bottlenecks lokalisiert werden und der Aufbau optimiert werden. Alles noch immer am PC simuliert.
    Neben der Wärmeleitfähigkeit wird mittels Zemax OpticStudio die Strahlcharakteristik der Lichtquelle (z.B. ein LED Chip, Laserdiode…) dargestellt. Am PC können unterschiedlichste Optiken wie z.B. sphärische Linsen, asphärische Linsen, TIR-Linsen, Fresnell-Linsen, CPC, Spiegel, etc. in ihrer Strahlformung simuliert und optimiert werden. Parameter für eine Strahlformung sind u.a. die Optiken, die verwendeten Materialien, die Wellenlänge sowie Größe der Lichtquelle selbst.

    Das Expertenteam bezieht alle Überlegungen in die Entwicklung einer LED ein. Die umfangreiche Softwareausstattung und durchgängige Simulation ermöglichen später einen effizienten Aufbau der Prototypen. Was haben die Kunden davon? Einen schnellen und tragfähigen Aufbau bei optimalem Mitteleinsatz, es spart Zeit und Geld.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    CHIPS 4 Light GmbH
    Nürnberger Straße 13a
    93152 Etterzhausen
    E-Mail: info(at)chips4light.com
    Internet: www.chips4light.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheiten
    news-2099Fri, 06 Nov 2020 10:30:46 +0100Projekt „Plasmahybrid“ entwickelt neuen Carbonfaserwerkstoffhttp://optecnet.de/http:///Zentrales Innovationprogramm Mittelstand fördert unter Federführung der HAWK.Erscheinungsdatum: 26.10.2020

    Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert seit Oktober ein gemeinsames Projekt der HAWK am Standort Göttingen mit der RWTH Aachen und den Firmen Tigres GmbH und Ecocoat GmbH mit 750 000 Euro. Im Projekt „Plasmahybrid“ der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie um Prof. Dr. Wolfgang Viöl wird ein aufschmelz- und umformbarer Carbonfaserwerkstoff mittels Kaltplasmaspritzen hergestellt. Dabei wird ein Thermoplastpolymer (ein schmelzbarer Kunststoff, der die Fasern im Verbund zusammenhält) mit einer Plasmadüse direkt auf die Fasern gebracht.

    „Anwendungen der Technologie sehen wir zum Beispiel im Bereich der E-Mobilität sowie bei Sportgeräten aus Carbon.“, so Viöl, Projektleiter und Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAWK.

    Klassische Carbonfaserwerkstoffe im Verbund mit Epoxidharzen sind bereits im Leichtbau etabliert und besonders aus Sportgeräten wie Rennrädern bekannt. Carbonteile sind jedoch wegen ihres komplizierten Herstellungsprozesses noch sehr teuer und oft ein Luxusprodukt. Thermoplast-beschichtete Carbonfasern sollen die Herstellung vereinfachen. „Das Ziel ist es, eine biegsame Matte auszuliefern, die nach Belieben drapiert werden kann. Um das Bauteil auszuhärten muss es nur noch auf 180°C erwärmt werden“, so Ann-Kathrin Kirschner, Mitarbeiterin im Projekt. „So können Carbonfahrräder günstiger und E-Autos leichter werden.“

    Kaltplasmaspritzen ist eine Methode, mit der auch empfindliche und schwer zu benetzende Materialien wie beispielsweise PTFE (auch als Teflon® bekannt) beschichtet werden können. Die Beschichtung wird dabei über eine Plasmadüse aufgebracht, die sowohl Partikel als auch die zu beschichtende Oberfläche chemisch aktiviert, sodass sich beide Materialien fest miteinander verbinden. Die Temperatur in der Plasmadüse kann angepasst werden, sodass sowohl Beschichtungen mit Polymeren, als auch mit Metallen oder Keramik möglich sind.

    Das ZIM des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie fördert die Kooperation von Hochschulen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen bei Wissenschaft und Innovation. Im Rahmen des Projekts „Plasmahybrid“ wird gemeinsam mit den Wirtschaftspartnern Tigres GmbH und Ecocoat GmbH eine Produktionsanlage für die kontinuierliche Plasmabeschichtung von Carbonfasern entwickelt und gebaut.

    Kontakt:

    Prof. Dr. Wolfgang Viöl , HAWK-Vizepräsident und Projektleiter im Projekt "Plasmahybrid" der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie

    Fakultät Ingenieurwissenschaften und Gesundheit

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2098Thu, 05 Nov 2020 09:27:46 +0100Otto von Guericke-Preis 2020 geht an das ILM in Ulmhttp://optecnet.de/http:///Die Wissenschaftler des Instituts für Lasertechnologien in der Medizin und Messtechnik (ILM) an der Universität Ulm entwickelten ein neues Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden sie nun mit dem Otto von Guericke-Preis der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) ausgezeichnet.Die Qualität von Untersuchungen zur Hautkrebsfrüherkennung ist bislang in hohem Maße von der Erfahrung des untersuchenden Arztes abhängig. Bösartige Melanome werden dabei manchmal übersehen oder nicht frühzeitig genug erkannt. Um diese Herausforderungen zu meistern, entwickelten die Wissenschaftler des ILM ein neuartiges Verfahren zur Hautkrebsfrüherkennung. Es soll zu einer präziseren, kostengünstigeren und einfacheren Diagnostik beitragen. Mithilfe eines hyperspektralen Kamerasystems, kombiniert mit strukturierter Beleuchtung, können Vorstufen bösartiger Melanome und kleinste Unterschiede in der Mikrostruktur des Gewebes zuverlässig erkannt werden.

    Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Dr. Karl Stock und M. Sc. Physik Steffen Nothelfer vom ILM am 28. Oktober mit dem Otto von Guericke-Preis der AiF ausgezeichnet. Der Preis wird jedes Jahr für herausragende Leistungen in der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

    Wir gratulieren unserem langjährigen, sehr geschätzten Mitglied herzlich zu dieser vielversprechenden Entwicklung und zur Auszeichnung mit dem Otto von Guericke-Preis 2020!

    Die vollständige Pressemeldung der AiF finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2097Wed, 04 Nov 2020 16:02:54 +0100LASER COMPONENTS mit neuer Veranstaltungsreihehttp://optecnet.de/http:///Online-Wissensaustausch bei virtuellen LC Talks Olching, 03. November 2020 - Mit den ersten Infrared Sessions am 1. und 2. Dezember gibt LASER COMPONENTS den Startschuss für eine neue Veranstaltungsreihe. Als virtuelles Format wenden sich die LC Talks an ein weltweites Publikum. Neben Experten aus Forschung und Wirtschaft sind auch Studenten und interessierte Neueinsteiger willkommen. In einzelnen Sessions werden Themen rund um die Kerntechnologien des Unternehmens behandelt: Laseroptik, IR-Komponenten, Impulslaserdioden, Photodioden und Fasertechnik Die zwei Tage der Infrared Sessions sind in maximal drei einstündige Vortragsreihen untergliedert. Während in der einleitenden Tutorial Session einzelne grundlegende Themen ausführlich behandelt werden, konzentrieren sich die Präsentationen in den anderen Sessions bewusst auf die wichtigsten Inhalte. So dauert ein Veranstaltungstag nicht länger als drei Stunden und auch Teilnehmer in „unvorteilhaften“ Zeitzonen haben die Möglichkeit alle Sessions live zu verfolgen. Zu den wissenschaftlich-technischen Blöcken kommt ein Young Forum, in dem Studierende und Nachwuchsingenieure ihre Arbeiten präsentieren können, sowie Regional Sessions über einen Schwerpunktmarkt und Scientific Fun Sessions. Damit jeder die Vorträge nachvollziehen kann, werden in einer Tutorial-Bibliothek vorab Hintergrundinformationen und weiterführendes Material bereitgestellt.
     
    „Unser WORKshop-Format mit 80 Teilnehmern hatte und hat seine Berechtigung, aber eben auch seine Grenzen. Es kann nicht wachsen, ohne seinen Charakter zu ändern und es spiegelt auch nicht die weltwirtschaftliche Realität wider“, erklärt der Initiator der Infrared Sessions, Joe Kunsch von LASER COMPONENTS. „Das neue Konzept setzt genau da an. Nur mit einer virtuellen Veranstaltung können wir mehrere hundert Teilnehmer mit bis zu 18 Stunden Zeitunterschied zusammenbringen. Das erfordert natürlich präzise Planung, aber dieser Herausforderung stellen wir uns gerne.“
     
     » LC Talks

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2096Wed, 04 Nov 2020 10:27:09 +0100Neuer Durchlauf ist gestartet! Startup-Impuls Wettbewerbhttp://optecnet.de/http:///Die Bewerbungsphase vom Startup-Impuls Gründungswettbewerb ist gestartet.Beim Startup-Impuls Gründungswettbewerb sind alle Personen, die frisch gegründet haben oder mit einer Gründungsidee in den Startlöchern stehen, genau richtig. Den Sieger*innen des Wettbewerbs winken Preisgelder, Trips zu internationalen Startup Hotspots, umfassende Beratungsleistungen und vieles mehr im Wert von über 100.000 €. Beruflicher Status oder die aktuelle Lebenssituation spielen für die Teilnahme keine Rolle - entscheidend ist, dass die Idee unternehmerisch in der Region Hannover realisiert werden kann oder kürzlich hier gegründet wurde.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen bis einschließlich 10. Januar 2021.

    Hier geht es weiter:

    hannoverimpuls GmbH
    Vahrenwalder Str. 7
    30165 Hannover

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2095Tue, 03 Nov 2020 12:30:28 +0100Aus dem Laser-Laboratorium wird das Institut für Nanophotonik Göttingen http://optecnet.de/http:///Namensänderung trägt der Weiterentwicklung der Forschungseinrichtung Rechnung. Göttingen. Institut für Nanophotonik Göttingen e.V. (IFNANO) – so wird der Laser-Laboratorium Göttingen e.V. von November an heißen. „Der neue Name trägt unserer Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren Rechnung“, erklärt Institutsdirektor Prof. Dr. Alexander Egner. Er leitet die außeruniversitäre Forschungseinrichtung seit 2010 und hat sie zum Ansprechpartner des Mittelstands für Fragestellungen auf vielen Gebieten der optischen Technologien (Photonik) weiterentwickelt.

    „Wir forschen heute intensiv zu den Themen Spektroskopie, Sensorik, Nanostrukturierung und vor allem zur Mikroskopie jenseits der Beugungsgrenze (Nanoskopie)“, führt Egner aus. Laser kommen dabei zwar als Lichtquellen zum Einsatz, werden aber nicht mehr selbst weiterentwickelt. Das war in den Anfangsjahren des 1987 gegründeten Instituts anders. Damals stand die anwendungsorientierte Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Excimer- und Farbstofflaser im Zentrum der Aktivitäten.

    „Unsere Partner der vergangenen Jahre wissen, wofür wir heute stehen“, sagt Egner. Bei Außenstehenden weckte der alte Institutsname dagegen falsche Assoziationen. Der neue Institutsname passt auch zum Aufbau von zwei neuen Netzwerken, die derzeit in der Konzeptphase sind. Das Tools4Life-Cluster will das Verständnis der molekularen Mechanismen von Krankheiten und die Auswahl potentieller Wirkstoffe zu ihrer Bekämpfung verbessern. Im Zentrum der technologischen Entwicklung stehen hierbei optische Verfahren und Instrumente für molekulare Analysen und Screenings in der Arzneimittelentwicklung. Das Südniedersachsen Point of Care Cluster (SniPoCC) hat zum Ziel, die Region zum Innovationsführer bei Schnelltests zu machen. Sie finden in der Human-, Veterinär- und Gerichtsmedizin sowie in der Umwelt- und Gefahrstoffanalytik Verwendung.

    „Unser Institut setzt sich dafür ein, dass die weltweite Vorreiterrolle des Wissenschaftsstandorts Göttingen auf dem Gebiet der Methodenentwicklung für Forschung und Anwendungen im Bereich (Bio-) Pharmazeutik und Diagnostik in eine Stärkung des Innovations- und Wirtschaftsstandorts Niedersachsen und Deutschland mündet“, betont Egner.

    Ansprechpartner im Institut:
    Herr Roland Becker
    Verwaltungsleiter
    Tel.: +49(0)551/5035/32
    roland.becker@ifnano.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2086Fri, 30 Oct 2020 07:31:13 +0100Beteiligen Sie sich am Agendaprozess Quantensystemehttp://optecnet.de/http:///Photonics BW greift das Zukunftsthema Quantentechnologien gerne auf und weist auf den Agendaprozess Quantensysteme des BMBF hin. Bis zum 15. November können Sie Ihre Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung des Themenfeldes einbringen.Mit dem Agendaprozess Quantensysteme schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Themas in Deutschland innerhalb der nächsten zehn Jahre.

    Im ersten Schritt wurden vom Programmausschuss (PA) Quantensysteme fünf Technologie- und Themenfelder festgelegt, anhand derer der Agendaprozess strukturiert wurde. Mit Unterstützung der Mitglieder des PA als Themenpaten beteiligten sich in dezentralen Formaten wie virtuellen Workshops oder Editor Groups bereits viele Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Ergebnisse der ersten Arbeitsphase werden in je einem Green Paper pro Themenbereich vorgestellt.

    Die zweite Arbeitsphase richtet sich nun an die gesamte Fachcommunity aus der Photonik und den Quantentechnologien. Sie sind bis zum 15. November eingeladen, Ihre Ideen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Themenfelder einzubringen.

    Die offizielle Pressemeldung finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-2085Thu, 29 Oct 2020 07:26:38 +0100Start für das Innovationsforum Hyperspektraltechnologienhttp://optecnet.de/http:///Seit Mitte Oktober bearbeitet Photonics BW das Projekt „Innovationsforum Hyperspektraltechnologien für Prozessüberwachung und Medizintechnik (HyperInno)“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationsforen Mittelstand“.Das Ziel des Innovationsforums HyperInno ist es, Anwendungen der Hyperspektraltechnologie in der Medizin und Biotechnologie sowie in der industriellen Fertigung und weiteren Bereichen anzuregen und zu befördern. Dabei sollen insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) neue Anwendungsfelder und Märkte für die Hyperspektraltechnologie erschlossen werden. Besonders relevante Themengebiete werden bei einer Kick-Off-Veranstaltung mit Vertretern verschiedener Fachrichtungen aus Industrie und Wissenschaft identifiziert. Diese werden dann in Schwerpunkttreffen vertieft und anschließend beim Innovationsforum vorgestellt. Begleitend sollen Möglichkeiten zur gezielten Kontaktanbahnung und zur Generierung von Projektideen und Kooperationen oder Identifikation neuer Anwendungen angeboten werden. Dies soll den Transfer in die Praxis beschleunigen und nachhaltige Partnerschaften zwischen Anwendern der Gesundheitsbranche und der Dünnschicht-Prozesstechnik, Unternehmen aus der IT-Branche, speziell der Künstlichen Intelligenz, sowie den Unternehmen der Photonik-Branche anbahnen.

    Für Anfang Dezember ist das Kick-Off geplant, zu dem alle an der Hyperspektraltechnologie Interessierten herzlich eingeladen sind. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter info(at)photonicsbw.de.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2083Tue, 27 Oct 2020 12:28:06 +010010. Workshop "Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen" - erstmalig onlinehttp://optecnet.de/http:///Bereits zum zehnten Mal richten die Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) am 2. und 3. Dezember 2020 den gemeinsamen Workshop zur Laserbearbeitung von Glaswerkstoffen aus. Um in Zeiten der Corona-Pandemie eine unkomplizierte Teilnahme zu ermöglichen, wird die Veranstaltung dieses Jahr erstmalig online an zwei Vormittagen stattfinden.Additive Fertigung, Serienproduktion und Architekturglas sind die Themenschwerpunkte des Jubiläums-Workshops. Weitere Themen sind: das Laserschweißen und der Lasereinsatz in der Zahnmedizin. An zwei Vormittagen erwarten die Teilnehmenden zwölf Vorträge aus Wirtschaft und Wissenschaft.

    „Laser trifft Glas“ – Live-Chat zur Vernetzung
    Unter dem Motto „Laser trifft Glas“ haben die Teilnehmenden in den Pausen die Gelegenheit, sich in einem Live-Chat auszutauschen. Interessierte, die sich bis zum Freitag, den 20. November 2020 anmelden, erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung ein kleines Jubiläumsüberraschungspaket. Spätere Anmeldungen sind natürlich ebenfalls möglich.

    Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung: https://www.lzh.de/de/glasworkshop-2020#programm

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz)

    Die gemeinnützige Forschungsgesellschaft Bayerisches Laserzentrum (blz) in Erlangen ist eines der Zentren angewandter Laserforschung in Deutschland. Das blz versteht sich als unabhängige und anwendungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Applikation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vorteile Photonischer Technologien für Anwender nutzbar zu machen. So unterstützt es als Innovationspartner Unternehmen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder der Photonik mit Schwerpunkt Lasertechnik, beispielsweise in den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung, Elektronikproduktion oder Additive Fertigung.

    Weitere Informationen: www.blz.org

    Pressekontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2088Tue, 27 Oct 2020 10:47:00 +0100NDR-Team dreht am HOT für TV-Beitrag über Künstliche Intelligenzhttp://optecnet.de/http:///Ein dreiköpfiges Fernsehteam des Norddeutschen Rundfunks (NDR) hat am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien gedreht. Das Thema: Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Medizintechnik. HOT-Geschäftsführer Prof. Bernhard Roth (links) hat dem Fernsehteam gemeinam mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Anatoly Fedorov Kukk (rechts) seine Forschung zum Erkennen von schwarzem Hautkrebs vorgestellt. Sie präsentierten ihren Ansatz für eine "optische Biopsie". Dabei werden drei optische Technologien in einem Hautscanner angewandt, um Melanome operationsfrei zu diagnostizieren.

    „Derzeit kann keine andere Technologie eine nicht-invasive Diagnostik ermöglichen. Unser Ansatz ist daher eine echte Innovation auf dem Gebiet“, sagt Roth, der auch im Exzellenzcluster PhoenixD neue optische Messtechniken für breite Anwendungen z.B. in Medizin oder Umweltanalytik erforscht.

    Der neue Hautscanner arbeitet mit Künstlicher Intelligenz. Dadurch kann die Diagnostik kontinuierlich verbessert werden. „Es ist unser Ziel, dass die Untersuchungen künftig nicht mehr ausschließlich von einem Arzt durchgeführt werden müssen, sondern auch von nicht-medizinischen Personal“, sagt Anatoly Fedorov Kukk, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.

    Der Fernsehbeitrag wurde am Mittwoch, 21. Oktober 2020, um 19.30 Uhr in der Sendereihe "Hallo Niedersachsen" ausgestrahlt. Sehen Sie hier den Bericht in der Mediathek.

    Verfasst von Sonja Smalian

    Cluster of Excellence PhoenixD
    Leibniz University Hannover
    Welfengarten 1 A

    30167 Hannover

     

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2084Tue, 27 Oct 2020 09:08:00 +0100Ein Quantencomputer bis 2025 http://optecnet.de/http:///Leibniz Universität Hannover, Physikalisch Technische Bundesanstalt und TU Braunschweig sind Mitglied im niedersächsischen Quantenbündnis Im „Quantum Valley Lower Saxony“ bündeln mehr als 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Expertise, um bis 2025 einen Ionenfallen-Quantencomputer zu entwickeln. 

    Gründungsinstitutionen des neuen Forschungsverbunds Quantum Valley Lower Saxony sind die Leibniz Universität Hannover, die TU Braunschweig, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), das Albert-Einstein-Institut der Max-Planck-Gesellschaft, das kürzlich gegründete Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR-SI) sowie die Sartorius AG.

    Weitere Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung von der Volkswagen Stiftung sowie in den Pressemeldungen der Leibniz Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) und der TU Braunschweig.

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2082Mon, 26 Oct 2020 09:34:15 +0100IMM Photonics übernimmt Vertrieb von Iridian-Produktenhttp://optecnet.de/http:///Erweiterung des Produktspektrum um optische Filter Iridian Spectral Technologies Ltd. ist ein weltweit führendes Unternehmen für optische Filterlösungen. Das 1998 gegründete kanadische Unternehmen entwickelt und produziert optische Filter für den Wellenlängenbereich von 340 nm bis 10 μm, ab Anfang nächsten Jahres auch bis zu 15 μm.Neben Standardlösungen werden auch kundenspezifische Filterlösungen für eine Vielzahl von Anwendungen wie z. B. Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzmessungen, Durchflußzytometrie, Gassensorik sowie Lidar- und Kommunikationstechnik angeboten.

    Für Deutschland, Österreich, Schweiz und Lichtenstein übernimmt ab sofort die IMM Photonics GmbH den Vertrieb der Produkte. IMM Photonics ergänzt dadurch optimal das Angebot von optischen Produkten.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2080Tue, 20 Oct 2020 18:27:16 +0200Light Conversion erhält zwei Awards von Laser Focus Worldhttp://optecnet.de/http:///Twice honored to be named by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards Vilnius, Lithuania – LIGHT CONVERSION announced today that its two products - CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst and Industrial Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA - are recognized among the best by the 2020 Laser Focus World Innovators Awards. LIGHT CONVERSION is recognized by an esteemed and experienced panel of judges from the optics and photonics community as a Platinum and Gold honoree. It is the first time in the Laser Focus World Innovators Awards history that one company has been awarded the Laser Focus World Platinum and Gold honoree status at the same time.
    “We are deeply honored and pleased to receive the prestigious Laser Focus World awards! It is always exciting when recognition comes for a large team effort, and often a struggle, which ultimately boils down to new products. We sincerely believe that our industrial-grade I-OPA solutions will open new frontiers in tunable-wavelength femtosecond laser applications, whilst our high-power, high-energy CARBIDE laser, with the flexible BiBurst function, will become the new industry standard for micromachining applications!”, - says LIGHT CONVERSION CEO Martynas Barkauskas.
    CARBIDE
    The CARBIDE 80 W, 800 μJ laser with BiBurst option is announced as the Platinum Honoree. The Platinum Honoree recognizes innovation, characterized by a groundbreaking approach to meeting a need, and a new level of performance, efficiency, ease-of-use, or other beneficial qualities.
    Ultra-compact and cost-efficient CARBIDE features market-leading output parameters and a robust design that is attractive to both industrial and scientific customers. With major industrial customers operating in the display, automotive, LED, medical device and other industries, the reliability of CARBIDE has been proven by hundreds of production environment systems operating 24/7.. BiBurst option lasers are used mainly for drilling and cutting of various metals, ceramics, sapphire, and glass, as well as material ablation for mass-spectrometry, and many other applications.
    I-OPA
    The judges announced Industrial-Grade Optical Parametric Amplifier I-OPA as the Gold Honoree. The Gold Honoree recognizes excellent innovation with clear benefits. A Gold-level Innovators

    LIGHT CONVERSION
    www.lightcon.com
    Award recipient makes a substantial improvement over previous methods employed, approaches taken, or products/systems used.
    The I-OPA series of optical parametric amplifiers marks a new era of simplicity in the world of tunable wavelength femtosecond light sources. Based on ten years of experience producing the ORPHEUS series of optical parametric amplifiers, this solution brings together the flexibility of tunable wavelength with a robust, industrial-grade design. Coupled with the PHAROS and CARBIDE series femtosecond lasers, the intended use of I-OPA is primarily in applications that demand high stability, such as spectroscopy and microscopy. Regarding the latter, combined with an automated compressor for a group delay dispersion compensation, I-OPA provides a unique and complete solution for multiphoton microscopy.
    Detailed descriptions can be found here: CARBIDE with BiBurst and I-OPA.

    About LIGHT CONVERSION:
    LIGHT CONVERSION is the world-leading manufacturer of wavelength-tunable femtosecond optical parametric amplifiers with worldwide recognized TOPAS and ORPHEUS series products. LIGHT CONVERSION designs and manufactures industrial femtosecond lasers PHAROS and CARBIDE, harmonics generators, and comprehensive spectroscopy systems HARPIA, as well as state-of-the-art optical parametric chirped-pulse amplification (OPCPA) systems. All together the portfolio forms a best-in-class set of devices for femtosecond applications in industry, medicine, and research. Over 26 years, LIGHT CONVERSION has maintained stable growth in international markets and established itself as a world-class manufacturer of high-value laser products while keeping close ties with academia and investing significantly back into its core research and development operations.

    For further information please contact:
    LIGHT CONVERSION
    Phone: +370 5 249 18 30
    E-mail: marketing@lightcon.com
    www.lightcon.com

    About Laser Focus World
    Published since 1965, Laser Focus World has become the most trusted global resource for engineers, researchers, scientists, and technical professionals by providing comprehensive coverage of photonics technologies, applications, and markets. Laser Focus World reports on and analyzes the latest developments and significant trends in both the technology and business of photonics worldwide — and offers greater technical depth than any other publication in the field.

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2078Mon, 19 Oct 2020 14:36:40 +0200MPL: Symbolischer erster Spatenstich zum Baubeginn des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen http://optecnet.de/http:///Oberbürgermeister Florian Janik und Vertreter der Universitätsklinik, der Universität sowie des Max-Planck-Instituts betonen Bedeutung für die Forschung in der Metropolregion – „Leuchtturmprojekt mit bundesweiter Strahlkraft“. Eine Idee nimmt Gestalt an: Nach Jahren der Vorbereitung und Planung startet jetzt der Bau des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin (MPZPM) in Erlangen. Bis 2024 entsteht auf dem Gelände des Universitätsklinikums an der Schwabachanlage ein Gebäude mit Laboren und Büros auf fünf Etagen für rund 180 Beschäftigte. Forscher*innen aus Physik, Mathematik, Biologie und Medizin werden hier gemeinsam nach neuen Wegen suchen, Krankheiten wie Krebs oder Querschnittslähmung zu behandeln. Sie wollen dazu die Stärken der verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen nutzen, genauso wie die Kompetenzen der beteiligten Institutionen. Initiatoren des Projekts sind das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und das Universitätsklinikum Erlangen. Der Freistaat Bayern investiert in das Vorhaben rund 57 Millionen Euro.

    Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik betonte beim symbolischen ersten Spatenstich am Dienstag auf der Baustelle, dass die hervorragende medizinischen Versorgung, von der die Bürger*innen dank des Universitätsklinikums profitierten, eng verwoben sei mit exzellenten Forschungsmöglichkeiten für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. „Es geht darum, mit dem MPZPM einen Ort zu schaffen, an dem Forschung geleistet wird, die am Schluss unsere Gesellschaft voranbringt.“
    Das passiere alles an einem „geschichtsträchtigen Ort, an dem im Namen der Medizin mitten in unserer Stadt schreckliche Verbrechen begangen wurden“. Es sei damit ein idealer Ort, um zu zeigen, dass „wir heute mit Medizin anders umgehen, dass wir uns dafür verantwortlich fühlen, einen Beitrag zu leisten, dass es kein weiteres Mal passiert“. Janik nahm damit Bezug auf die historische Heil- und Pflegeanstalt (HuPfla), in der während des Nationalsozialismus Patienten Opfer von ­Euthanasie-Verbrechen wurden. Für das MPZPM weicht ein Teil des ehemaligen Patiententrakts der HuPfla. Es haben bereits die Sicherungsarbeiten begonnen, um den sogenannten Mittelrisalit des Gebäudes zu erhalten. In ihm soll ein Gedenkort für die Opfer entstehen.

    „Wir alle am MPZPM engagieren uns mit viel Leidenschaft und Energie für die Forschungseinrichtung“, erklärte bei seiner Ansprache Jochen Guck, Direktor am MPL und einer der Mitglieder des Scientific Boards, dem Leitungsgremium des neuen Zentrums. „Es hat das Zeug dazu, ein Leuchtturm zu werden, der weit über Erlangen und Deutschland hinaus strahlt.“ Er hob hervor, welche Bedeutung das MPZPM nicht nur für den Forschungsstandort Erlangen hat, sondern auch für die Wirtschaft der Region. Denn im Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze – für Wissenschaftler*innen genauso wie für Angestellte in der Verwaltung oder Techniker*innen. Bau und Betrieb des MPZPM sorgen für lokale Wertschöpfung.

    „Durch die Kombination mit dem MPZPM entsteht ein einzigartiger Forschungscampus auf dem Gelände des Universitätsklinikums Erlangen“, versicherte Prof. Dr. Heinrich Iro, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Erlangen. Denn in unmittelbarer Nachbarschaft würden fast zeitgleich Gebäude für weitere neue Forschungszentren errichtet, etwa zur digitalen oder personalisierten Medizin.

    Prof. Dr. Günter Leugering, Vizepräsident Research der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, sagte: „Hier geht es nicht um Nischenwissenschaft, hier geht es um einen Paradigmenwechsel in Richtung transdisziplinäre Zukunftsforschung an der Schnittstelle von Medizin, Physik und den anderen Naturwissenschaften.“ Im Zentrum werden laut Leugering drei mit Humboldt-Professuren ausgezeichnete Forscher gemeinsam mit ihren Kolleg*innen daran arbeiten, wissenschaftliche Theorie in „für Patienten relevante Praxis“ zu überführen.
    Der geplante Bau verfügt über knapp 5700 Quadratmeter Nutzfläche, die jeweils zur Hälfte mit Laboren und mit Büros belegt sein werden. Über eine Brücke wird das Gebäude mit dem benachbarten Translational Research Center IV (TRC IV) des Uniklinikums verbunden sein, das gerade parallel entsteht. Ein Beispiel für die enge Verknüpfung der beteiligten Erlanger Institutionen.

    Wichtige Forschungsprojekte laufen bereits – neuartiges ­Mikroskop filmt Angriffe von Corona-Viren

    Auch wenn die Wissenschaftler*innen das neue Gebäude erst Anfang 2024 beziehen werden, arbeiten sie bereits heute eng zusammen – noch sind ihre Büros und Labore allerdings über die Stadt verteilt. Zu den führenden Köpfen des MPZPM zählt MPL-Direktor Vahid Sandoghdar, Leiter der Abteilung Nano­optik. Er hatte bereits 2013 die Idee entwickelt, in einem eigenen Zentrum die modernen Methoden der Physik für die Medizin nutzbar zu machen. Ein Teil seiner Arbeitsgruppe wird in den Neubau ziehen. „Meine Vision ist, dass die vielen Physiker, Mathematiker und medizinischen Forscher hier im Gebäude in jeder Ecke rege diskutieren und dass ich dabei auch mitdiskutieren kann“, so Sandoghdar, „darauf freue ich mich besonders“.

    Fast komplett wechselt MPL-Direktor Jochen Guck mit seiner Abteilung Biologische Optomechanik in das Gebäude. Von der FAU wird Kristian Franze dazu stoßen, den die Alexander von Humboldt-Stiftung vergangenes Jahr mit einer Humboldt-Professur ausgezeichnet hat. Ihn hat die Uni gerade von der britischen University of Cambridge nach Erlangen als Direktor des Instituts für Medizinische Physik und Mikrogewebetechnik berufen. Ebenfalls von der FAU kommt Vasily Zaburdaev, Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik in den Lebenswissenschaften. Daneben sind weitere unabhängige Forschungsgruppen Teil des MPZPM.
    Bereits heute arbeiten die Forscher an brennenden medizinischen Problemen. So hat beispielsweise Professor Sandoghdar gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe ein neuartiges Mikroskop gebaut. Mit dessen Hilfe lassen sich kleinste biologische Strukturen sichtbar machen. Es erlaubt, in höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung zu untersuchen, wie beispielsweise SARS-CoV-2 – das neue Corona-Virus – lebende Zellen befällt. Die Versuche dazu finden gerade in enger Kooperation mit dem Universitätsklinikum statt.

    Die Wissenschaftler*innen um Professor Guck haben wiederum eine neuartige Methode entwickelt, um in hohem Durchsatz die krankhaften Veränderungen von Zellen – im Wortsinne – zu ertasten. Sie können bis zu 1000 Blutzellen pro Sekunde vermessen und so feststellen, ob der Körper eine Infektion durchläuft. Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, Virusinfektionen schnell und eindeutig zu diagnostizieren.
    Professor Franze erforscht, wie mechanische Kräfte das Wachstum von Nervenzellen beeinflussen. Seine Hoffnung: Erkenntnisse zu gewinnen, um durchtrennte Nervenbahnen im Rückenmark dazu zu bringen, wieder zusammenzuwachsen. Professor Zaburdaev schließlich beschreibt mit seinem mathematischen Methodenkasten, wie Gonokokken Kolonien bilden und sich diese Erreger von Geschlechtskrankheiten im Körper verbreiten. Da diese Bakterien zunehmend resistent gegen Antibiotika werden, hoffen er und sein Team, Anstöße für neue Therapiekonzepte liefern zu können.

    „All die Beispiele zeigen, wie fruchtbar es ist, Werkzeuge der Physik und Mathematik zu nutzen, um Krankheiten besser zu verstehen“, erklärte Professor Guck in seiner Ansprache während des Spatenstichs. „Und noch viel weitergedacht: Um genauer beschreiben zu können, was Leben eigentlich ist.“

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    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
    Kommunikation und Marketing
    Lothar Kuhn
    Stauddtstraße 2
    91058 Erlangen
    E-mail: presse@mpzpm.de
    Internet:www.mpl.mpg.de/ www.mpzpm.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2076Thu, 15 Oct 2020 13:24:15 +0200CSEM: Alexandre Pauchard wird Nachfolger von Mario El-Khoury an der Spitze des CSEMhttp://optecnet.de/http:///Der Verwaltungsrat hat Alexandre Pauchard zum neuen Generaldirektor des CSEM ernannt. Er wird seine neue Position am 18. Januar 2021 als Nachfolger von Mario El-Khoury antreten, der die Institution seit 2009 erfolgreich geleitet hat.Beim CSEM wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Nach 11 Jahren an der Spitze der Institution verlässt Mario El-Khoury (57) seinen Posten, um sich persönlichen Projekten zu widmen. Er wird durch Alexandre Pauchard ersetzt, der zurzeit für die Firma BOBST arbeitet.

    Der libanesisch-schweizerische Ingenieur Mario El-Khoury ist seit 1994 beim CSEM beschäftigt und hat zunächst eine Reihe von Führungspositionen bekleidet, bevor er 2009 zum Generaldirektor ernannt wurde. Während seiner Amtszeit setzte er sich erfolgreich dafür ein, das CSEM als unverzichtbaren Akteur für die Entwicklung und den Transfer von Spitzentechnologien im Dienste von Schweizer Unternehmen zu positionieren. Als Verfechter von Innovation in all ihren Formen und starker Befürworter der Aufrechterhaltung von Produktionseinheiten in der Schweiz, hat er Strategien entwickelt, um die Digitalisierung in den KMUs des Landes zu fördern und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen.

    Unter seiner Ägide hat das CSEM ein nie dagewesenes Wachstum und eine beispiellose Entwicklung erfahren, wobei der Personalbestand von 387 auf 525 Mitarbeitende stieg. Seine Amtsperiode war geprägt von der Eröffnung des Photovoltaik-Zentrums PV-Center im Jahre 2013, vom Erfolgszug der Medizinaltechnik und der additiven Fertigung sowie von den Lancierungen des Solar-Zifferblatts und der ersten Digital-Uhr der Schweiz, die T-Touch aus dem Hause Tissot, dessen Betriebssystem das CSEM entwickelt hatte. «Mario El-Khoury war ein fantastischer Direktor, der es verstanden hat, das CSEM auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene zum Glänzen zu bringen. Wir sind ihm sehr dankbar für die hervorragende Arbeit, die er in allen Bereichen geleistet hat.», unterstreicht Claudie Nicollier, Präsident des Verwaltungsrates.

    «In dieser einzigartigen und wunderbaren Institution arbeiten zu dürfen, war eine einmalige Chance», ergänzt Mario El-Khoury. «Meine Anerkennung gilt allen Kollegen aber auch Präsident Claude Nicollier und den anderen Mitgliedern des Verwaltungsrates; ihre unerschütterliche Unterstützung hat es dem CSEM ermöglicht, Spitzenleistungen anzustreben, ohne auf Menschlichkeit zu verzichten. »

    Alexandre Pauchard (49), F&E-Leiter der BOBST Gruppe, übernimmt die Leitung der Institution ab dem 18. Januar 2021. Er wird die Geschäftsleitung des CSEM gemeinsam mit Mario El¿Khoury führen, der das Unternehmen am 28. Februar 2021 verlässt. Der studierte ETHZ-Physiker und promovierte EPFL-Mikrotechniker hat in Kalifornien und Zürich gelebt und verfügt über umfangreiches technisches Wissen und Management-Erfahrung. Dies sind Schlüsselelemente für das CSEM, dessen weitere Arbeit im Zeichen der Kontinuität stehen wird. «Wir sind begeistert und freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit dieser neuen, hochkompetenten Führungskraft», sagt Claude Nicollier. «Die bisherigen Tätigkeiten von Alexandre Pauchard passen genau auf die Kernbereiche des CSEM. Seine starke Motivation, die Ziele der Institution als technologisches Forschungs- und Innovationszentrum und den Transfer von Produkten aus seiner Arbeit in die Schweizer Industrie weiterzuführen, gibt uns volles Vertrauen in die Zukunft des CSEM.»

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    CSEM SA
    Rue Jaquet-Droz 1
    2002 Neuchâtel
    Schweiz
    Email: info(at)csem.ch
    Internet:www.csem.ch

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2073Tue, 13 Oct 2020 09:48:03 +0200Werden Sie das VISION Start-up 2020http://optecnet.de/http:///Die VISION (Weltleitmesse für Bildverarbeitung) lädt zur VISION Start-up Pitch Session am 11. November 2020 ein. Firmengründerinnen und Firmengründer aus der Bildverarbeitungsbranche sind herzlich eingeladen, sich bis zum 28. Oktober 2020 zu bewerben.Ob Künstliche Intelligenz, Deep Learning, Vision-Systeme oder neueste Kameratechnologie – die VISION Start-up Pitch Session ist die optimale Möglichkeit, innovative Ideen und Lösungsvorschläge einem breiten Publikum aus Entscheidungsträgern und Kunden vorzustellen. Die Veranstaltung wird von der Fachabteilung VDMA Machine Vision, dem Netzwerk VDMA Start-up Machine und der Messe Stuttgart organisiert.

    Der Gewinner erhält eine kostenlose Teilnahmeberechtigung für die VISION Start-up World 2021 auf der Messe (5.-7. Oktober 2021) und eine ausführliche Berichterstattung durch den VDMA.

    Ablauf und Voraussetzungen

    Die teilnehmenden Start-ups werden von einer Experten-Jury ausgewählt. Im Anschluss an die Pitches wählen die Zuschauer das VISION Start-up 2020. Teilnahmeberechtigt sind rechtlich unabhängige Unternehmen mit einem innovativen Geschäftsmodell oder visionärer Produktentwicklung. Diese wurden innerhalb der letzten sechs Jahre gegründet, besitzen maximal 20 Mitarbeiter und einen maximalen Jahresumsatz von fünf Millionen Euro. Die Pitches finden auf Englisch statt.

    Interessiert? Dann bewerben Sie sich bis zu 28. Oktober 2020 unter https://startup-pitch.vision-messe.com/

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2072Mon, 12 Oct 2020 16:13:28 +0200OTH Amberg-Weiden macht Schule: students@schoolhttp://optecnet.de/http:///Die OTH Amberg-Weiden macht nach einer coronabedingten Pause auch in diesem Jahr Schule und führt das Projekt „students@school“ fort: Studierende stellen in Vorträgen Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse ihre Studiengänge vor – persönlich, authentisch und lebendig. Die Vorträge können entweder vor Ort an regionale Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen gebucht werden, sofern die Einhaltung von Abstand und Hygienevorschriften gewährleistet ist, oder virtuell als Livestream. So geht Studienorientierung aus erster Hand! Zur Wahl stehen Vorträge zu drei Bachelorstudiengängen: Kunststofftechnik, Bio- und
    Umweltverfahrenstechnik und Energietechnik, Energieeffizienz und Klimaschutz.
    Joschi Hofmann, 7. Semester Kunststofftechnik, spricht über das Thema „Kunststoffe: Mehr als
    Plastik“. Dabei geht er auf die wichtigen Einsatzgebiete des vielseitigen Werkstoffs ein, zum
    Beispiel in der Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik. Außerdem zeigt er
    auf, wie Kunststoffe verantwortungsvoll und umweltfreundlich angewandt werden.
    Sabrina Schweiger, 5. Semester Bio- und Umweltverfahrenstechnik, referiert über Rohstoffe und
    Wertstoffe, die in Abfällen stecken und wiederverwertet werden können.
    Larissa Köster, Absolventin des Masterstudiengangs Umwelttechnologie, berichtet über „Energy for
    Future – Die Energiewende einfach erklärt“. Ihr Vortrag gibt einen Einblick darauf, wie Erneuerbare
    Energien in Systemlösungen kombiniert werden können, um die entscheidendste Aufgabe unserer
    Zeit zu bewältigen.
    In den Vorträgen berichten die Studierenden nicht nur über aktuelle Themen aus ihrem Fachgebiet,
    sondern bieten auch einen Blick hinter die Kulissen einer Hochschule. Die Schülerinnen und Schüler
    haben nach dem Vortrag Gelegenheit, Fragen zu stellen und mehr über den Studienalltag an der
    OTH Amberg-Weiden zu erfahren.
    Interessierte Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschulen können ab sofort über ein
    elektronisches Buchungssystem bequem und einfach einen unserer kostenlosen Vorträge für ihre
    Klasse/Schule buchen.

    Mehr Informationen

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 09.10.2020; Nr. 61 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2068Sun, 11 Oct 2020 18:20:00 +0200MPI: Reinhard Genzel erhält den Physik-Nobelpreishttp://optecnet.de/http:///Reinhard Genzel, Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching, erhält gemeinsam mit Roger Penrose und Andrea Ghez den Nobelpreis für Physik 2020. Das Nobel-Komitee zeichnet die Wissenschaftler für ihre Forschungen an schwarzen Löchern aus. Dabei beobachtete die Gruppe um Genzel mit hochpräzisen Methoden das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße - unter anderem Helligkeitsausbrüche von Gas aus der unmittelbaren Umgebung des schwarzen Lochs und eine von diesem Massemonster verursachte Gravitationsrotverschiebung im Licht eines vorbeiziehenden Sterns. Reinhard Genzel und seine Gruppe haben in den vergangenen Jahren mehrere bahnbrechende Ergebnisse in der galaktischen und extragalaktischen Astrophysik erreicht. So hatten die Forscher im Jahr 2001 das rund 26.000 Lichtjahre entfernte Herz unserer Milchstraße im infraroten Licht unter die Lupe genommen. Dabei kartierten Genzel und seine Kollegen die Bewegung von Sternen des zentralen Sternhaufens mit hoher räumlicher Auflösung.

    Mithilfe der adaptiven Optik zum Ausgleich der Luftunruhe sowie einem Verfahren namens Speckle-Interferometrie gelang ihnen die präzise Messung von Sterngeschwindigkeiten im Gravitationsfeld des vermeintlichen schwarzen Lochs bis zu einem Abstand von 0,1 Bogensekunden. Daraus bestimmten Genzel und die Astronomen aus dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik die Masse des schwarzen Lochs mit recht hoher Genauigkeit auf etwa 4,31 Millionen Sonnenmassen.

    Weitere Studien der Gruppe um Reinhard Genzel zeigten, dass sowohl das Massenspektrum als auch die Geometrie der Sterne im Zentrum der Galaxis ungewöhnlich sind. Außerdem entdeckten die Wissenschaftler Strahlungsausbrüche im Infrarotbereich, die wahrscheinlich von Gas nahe der inneren Akkretionsscheibe des schwarzen Lochs stammen.

    Erst im vergangenen Jahr war es Reinhard Genzel gelungen, erstmals an einem Stern die sogenannte Gravitations-Rotverschiebung nachzuweisen. Zur Beobachtung des galaktischen Zentrums nutzen die Astronomen empfindliche Instrumente wie Gravity, Sinfoni und Naco. Sie alle gehören zum Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (ESO), wurden unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik gebaut und mustern den Himmel im infraroten Licht.

    Die Wissenschaftler verglichen die Positions- und Geschwindigkeitsmessungen von Gravity und Sinfoni sowie jene aus früheren Beobachtungen von S2 mit den Vorhersagen der Newtonschen Gravitationsphysik, der allgemeinen Relativitätstheorie und auch anderen Gravitationstheorien. Tatsächlich stehen die neuen Ergebnisse im Widerspruch zu den Newtonschen Vorhersagen, stimmen jedoch mit denen der allgemeinen Relativitätstheorie ausgezeichnet überein.

    Die Messungen zeigten deutlich einen Effekt, der als Gravitations-Rotverschiebung bezeichnet wird: Das Licht des Sterns S2 wird durch das sehr starke Gravitationsfeld des schwarzen Lochs zu längeren Wellenlängen hingestreckt und erscheint daher rötlich. Und diese Änderung der Wellenlänge stimmte genau mit der Vorhersage von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie überein. Damit hatten die Forscher zum ersten Mal diese Abweichung von den Vorhersagen der einfacheren Newtonschen Gravitationstheorie in der Bewegung eines Sterns um ein supermassereiches schwarzes Loch beobachtet.

    Ebenfalls im Jahr 2018 veröffentlichte Reinhard Genzel eine Arbeit über die Beobachtung von Helligkeitsausbrüchen in der unmittelbaren Nähe des galaktischen schwarzen Lochs. Dabei sahen die Forscher drei solcher Flares. Alle hatten sie dieselben Bahnradien und dieselben Umlaufperioden. Die Bewegung dieser drei heißen Flecken im galaktischen Zentrum lässt sich durch ein einfaches Orbitmodell erklären, dessen Radius drei- bis fünfmal größer ist als jener des Ereignishorizonts des schwarzen Lochs. Dabei, so fand die Gruppe um Genzel heraus, wirbelt Gas mit einem Tempo von 30 Prozent der Lichtgeschwindigkeit um dieses herum – ganz im Einklang mit der Theorie.

    Erst im Frühjahr diesen Jahres gelang einem Team um den Max-Planck-Direktor eine weitere maßgebliche Entdeckung: Eine jahrelange Beobachtung der Bahn des Sterns S2 zeigte, dass diese nicht ortsfest im Raum bleibt, sondern gleichsam langsam voranschreitet. Das heißt, mehrere Umläufe von S2 ergeben die Form einer Rosette. Auch diesen Effekt hatte Albert Einstein in seiner allgemeinen Relativitätstheorie prophezeit, und er erklärt etwa die schon lange bekannte Drehung der Merkurbahn.

    Gelungen war auch diese Entdeckung mit dem Instrument Gravity, welches das Licht aller vier Acht-Meter-Spiegel des Very Large Telescope der ESO vereint. Dank dieser Interferometrie genannten Technik erzeugt Gravity die Leistung eines virtuellen Fernrohrs mit einem effektiven Durchmesser von 130 Metern.

    Mehr Informationen

    Kontakt:
    Prof. Dr. Reinhard Genzel
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Garching
    Tel: +49 89 30000-3280
    Email: genzel@mpe.mpg.de
    Web: www.mpg.de

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
    news-2071Fri, 09 Oct 2020 11:46:00 +0200Successful online Photonics Days Berlin Brandenburg 2020http://optecnet.de/http:///Our Photonics Days Berlin Brandenburg 2020 just finished yesterday. Topics covered: Fiber Optics, THz Analytics, Soft x ray analytics, Optics for Solar Energy, Photonic Integrated Circuits, AgriPhotonics, Quantum Technologies, AstroPhotonics, Ophthalmology, Data Center Interconnects, High Power MIR Laser Technology, High Peak Power Diode Lasers, Machine Learning, Manufacturability of high precision optical and LIDAR systems, Cloud based optical design and Optics Simulation, Prototype/ Production/ Packaging and two recruiting topicsMore than 900 registered participants (more than 40 % international participants); 22 online sessions with 180 speakers from 15 countries (on average 50 attendees in these sessions), more than 350 offerings in the online marketplace and more than 200 online 1-to-1 meetings.

    We thank all the organizers, chairs and speaker, supporters and sponsors (Edmund Optics, Epigap, AEMtec, Vistec) for their engagement in this extraordinary event.

    We are looking forward to the next Photonics Days Berlin Brandenburg 2021 on October 6th and 7th 2021 (hopefully in Berlin-Adlershof again).

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2069Thu, 08 Oct 2020 09:43:23 +0200MPE: Sterne und Planeten wachsen gemeinsam als Geschwister http://optecnet.de/http:///Astronomen haben überzeugende Beweise dafür gefunden, dass Planeten anfangen sich zu bilden, während Babysterne noch wachsen. Das hochauflösende Bild, das mit dem Atacama Large Millimeter/Submillimeter Array (ALMA) aufgenommen wurde, zeigt eine junge proto-stellare Scheibe mit mehreren Lücken und Staubringen. Dieses neue Ergebnis, das nun in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde, zeigt das jüngste und detailreichste Bild von Staubringen, in denen wie in einer kosmischen Kinderstube Planeten entstehen und sich weiter entwickeln. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Dominique Segura-Cox am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Deutschland hat mit dem Radioobservatorium ALMA den Protostern IRS 63 ins Visier genommen. Dieses System ist 470 Lichtjahre von der Erde entfernt und befindet sich tief in der dichten interstellaren Wolke L1709 im Sternbild Schlangenträger. Protosterne, die so jung sind wie IRS 63, sind in eine ausgedehnte und massereiche „Decke“ aus Gas und Staub eingehüllt, die oft auch als Hülle bezeichnet wird. Aus diesem Reservoir an Materie speisen sich Protostern und Scheibe.
    In Systemen, die älter als 1.000.000 Jahre sind und in denen die Protosterne den größten Teil ihrer Masse bereits angesammelt haben, hat man bereits oft Staubringe entdeckt. IRS 63 ist anders: Mit weniger als 500.000 Jahren ist er weniger als halb so alt wie andere junge Sterne mit Staubringen, und der Proto-Stern wird noch deutlich an Masse zunehmen. „Die Ringe in der Scheibe um IRS 63 sind sehr jung“, betont Segura-Cox. „Früher dachten wir, dass zuerst die Sterne erwachsen werden und dann quasi Mütter der Planeten sind, die erst später kommen. Aber jetzt sehen wir, dass Protosterne und Planeten von Kindesbeinen an gemeinsam wie Geschwister wachsen und sich entwickeln.“
    Planeten müssen ab den frühesten Stadien ihrer Entstehung einige ernsthafte Hindernisse überwinden. Zuerst müssen sie aus winzigen Staubteilchen wachsen, die kleiner sind als der Hausstaub hier auf der Erde. „Die Ringe in der Scheibe von IRS 63 sind riesige Staubhaufen, die sich zu Planeten zusammenfügen können“, bemerkt Co-Autorin Anika Schmiedeke vom MPE. Doch selbst wenn sich ein Planetenembryo aus Staubklumpen gebildet hat, könnte der im Entstehen begriffene Planet wieder verschwinden, indem er auf einer Spiralbahn weiter zum Zentrum driftet und vom Protostern geschluckt wird. Wenn Planeten sich sehr früh und in großer Entfernung vom Protostern bilden, könnten sie diesen Prozess besser überleben.
    Das Forscherteam fand heraus, dass die junge Scheibe von IRS 63 etwa 0,5 Jupitermassen an Staub enthält, die weiter als 20 AU von ihrem Zentrum entfernt sind (in einer Entfernung ähnlich der Uranusbahn in unserem Sonnensystem). Dabei wurde die Gasmenge nicht mitgezählt, die bis zu 100 Mal mehr Material liefern könnte. Um einen Planetenkern zu bilden, sind mindestens 0,03 Jupitermassen an Feststoffen erforderlich, damit dieser Kern effizient Gas akkretieren und zu einem riesigen Gasplaneten heranwachsen kann. Teammitglied Jaime Pineda vom MPE fügt hinzu: „Diese Ergebnisse zeigen, dass wir uns auf die jüngsten Systeme konzentrieren müssen, um die Entstehung von Planeten wirklich zu verstehen.“ Es gibt zum Beispiel immer mehr Hinweise darauf, dass sich Jupiter viel weiter draußen im Sonnensystem, jenseits der Neptunbahn, gebildet haben könnte und dann nach innen zu seinem jetzigen Standort gewandert ist. In ähnlicher Weise zeigt der Staub, der IRS 63 umgibt, dass es weit vom Protostern entfernt genügend Material in einem jungen System gibt, so dass die Chance besteht, dass sich in diesem System Planeten bilden, analog wie Jupiter vermutlich in unserem Sonnensystem entstanden ist.
    „Die Größe der Scheibe ist unserem eigenen Sonnensystem sehr ähnlich“, erklärt Segura-Cox. „Sogar die Masse des Protosterns ist nur wenig geringer als die unserer Sonne. Die Untersuchung solch junger Scheiben um Protosterne, in denen Planeten entstehen, kann uns wichtige Erkenntnisse über unseren eigenen Ursprung liefern.“

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Dominique
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: dom@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2066Tue, 06 Oct 2020 10:34:22 +0200BMBF-Bekanntmachunghttp://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Südkorea unter der Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft ("2 + 2"-Projekte) zu den Themen "Robotik" und "Leichtbau/Carbon", Bundesanzeiger vom 1. Oktober 20201. Förderziel

    Deutschland und die Republik Korea (Südkorea) sind weltweit mitführend in innovationsorientierter Forschung und Entwicklung (FuE). Zuwendungszweck der Förderrichtlinie ist die Förderung von innovativen deutsch-koreanischen Verbundvorhaben in der angewandten Forschung zu den zwei Schwerpunktthemen Robotik und Leichtbau/Carbon.

    Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung und des Zehn-Punkte-Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“.

    Sie soll dazu dienen, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Südkorea beizutragen. Ziel ist die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und weiteren Ressourcen seitens der deutschen sowie koreanischen Partner, welche einen Mehrwert für die beteiligten Forschungs- und Kooperationspartner generiert. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation sowie für eine dauerhafte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovations-Partnerschaft in den Bereichen Robotik bzw. Leichtbau/Carbon geschaffen werden.

    Der Fokus liegt auf der Förderung der Zusammenarbeit von deutschen und koreanischen Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von "2 + 2-Projekten". Derartige Projekte müssen die Beteiligung mindestens einer deutschen und einer koreanischen Hochschule oder Forschungseinrichtung und mindestens eines deutschen und eines koreanischen Unternehmens der gewerblichen Wirtschaft bzw. Industriepartners, insbesondere kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU), vorsehen.

    2. Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Südkorea eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten.

    Thema 1: Robotik

    a) Pflegerobotik (Pflegeroboter, Roboter für die Altenpflege),

    b) Therapierobotik/Therapeutische Roboter (Roboter-Therapeut),

    c) Soziale Robotik (Sozialer Roboter mit künstlicher Emotion und Intelligenz),

    d) Kollaborative Robotik (Kollaborativer Roboter einschließlich Katastrophenroboter).

    Thema 2: Leichtbau/Carbon

    a) Füge- und Entfügetechnologien für den Multimaterial-Leichtbau in mobilen Anwendungen (insbesondere robuste, leistungsfähige, flexible und nachhaltige Fügeprozesse und intelligente Prozesssteuerungskonzepte sowie numerische Berechnungsmethoden und Modelle zur Auslegung von Fügeverbindungen),

    b) Erweiterung der Datenbasis und Weiterentwicklung der Methodik für das Life Cycle Assessment (LCA) inklusive Recycling (Kreislauffähigkeit) zur Nutzung des LCA als Entscheidungsgrundlage für den Einsatz energie- und ressourceneffizienter Leichtbauwerkstoffe und -fertigungsverfahren.

    Die Verfahren unter Thema 2 sollten zudem eines oder mehrere der im Folgenden aufgeführten Anwendungsfelder adressieren:

    • Kraftfahrzeugteile: Entwicklung und Verifizierung von Automobilteilen aus recycelten Kohlenstofffasern,
    • Hilfsgeräte für die medizinische Rehabilitation: Praktische Bewertung der medizinischen Hilfsgeräte für die Rehabilitation, die unter Verwendung von kohlefaserverstärkten Verbundwerkstoffen (CFK) hergestellt werden.

    Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen, Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse in den genannten Anwendungsfeldern erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen sowie Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Die Projekte sollten am Ende des Vorhabens einen Technologiereifegrad zwischen 4 und 7 erreichen
    (https://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/other/wp/2016_2017/annexes/h2020-wp1617-annex-g-trl_en.pdf).

    Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

    • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen;
    • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen, bei der Deutsche Forschungsgemeinschaft oder Horizont Europa);
    • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (soweit passfähig).

    Vorhaben, die im Rahmen dieser Bekanntmachung beantragt werden, sollten das Potenzial für eine langfristige und nachhaltige Kooperation mit Südkorea dokumentieren. Der Nutzen im Hinblick auf die wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele sollte für Deutschland und Südkorea ausgewogen sein.

    3. Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, außeruniversitäre Forschungseinrichtung), in Deutschland verlangt.

    Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR1 und der Schweiz sowie in Südkorea genutzt werden.

    Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE).

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

    Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden.

    Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1), insbesondere Abschnitt 2.

    7. Verfahren

    Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger bis spätestens 30. November 2020 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.

    Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

    Der Umfang der Projektskizze sollte zehn Seiten nicht überschreiten.

    In der Skizze sollen folgende Aspekte des Projektes dargestellt werden:

    I. Informationen zum Projektkoordinator sowie zu den deutschen und koreanischen Projektpartnern

    II. aussagekräftige Zusammenfassung (Ziele, Forschungsschwerpunkte, Verwertung der Ergebnisse)

    III. fachlicher Rahmen des Vorhabens

    1. geplante Maßnahmen zur Umsetzung der in Nummer 1 und 2 genannten Ziele der Fördermaßnahme sowie mit Bezug zu einem oder mehreren der in Nummer 2 genannten Gegenstände der Förderung
    2. Darstellung des wissenschaftlichen Vorhabenziels und der angestrebten Innovation
    3. Angaben zum Stand der Wissenschaft und Technik sowie zu bestehenden Schutzrechten (eigene und Dritter)

    IV. internationale Kooperation im Rahmen des Vorhabens

    1. Mehrwert der internationalen Zusammenarbeit
    2. Beiträge der koreanischen Partner, Zugang zu Ressourcen in Südkorea
    3. Erfahrungen der beteiligten Partner in der internationalen Zusammenarbeit, bisherige Zusammenarbeit

    V. Nachhaltigkeit der Maßnahme/Verwertungsplan

    1. wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Erfolgsaussichten und Verwertung (Zielmärkte, mittelfristig angestrebte Marktanteile/Umsätze)
    2. Verstetigung der Kooperation mit den Partnern in Südkorea, geplante Kooperation in Folgeprojekten
    3. geplante Ausweitung der Zusammenarbeit auf andere Einrichtungen und Netzwerke

    VI. Beschreibung der geplanten Arbeitsschritte des Kooperationsprojektes (Arbeitspakete, Meilensteine etc.)

    VII. geschätzte Ausgaben/Kosten.

    Die genaue Gliederung der Projektskizze entnehmen Sie bitte unbedingt der Vorlage bei „easy Skizze“ unter Punkt „V07 Vorhabenbeschreibung Gliederungsvorlage“.

    Aus der Skizze muss deutlich werden, wie alle Partner gleichmäßig an den Aufgaben und Ergebnissen des Projekts beteiligt werden. In diesem Zusammenhang spielt auch der Schutz geistigen Eigentums (Immaterialgüterschutz) eine wichtige Rolle.

    Zur besseren Abstimmung mit den koreanischen Partnern kann die Projektskizze in Englisch vorgelegt werden. Im Falle der Einreichung einer englischen Projektskizze ist eine einseitige deutsche Zusammenfassung unerlässlich.

    Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

    I. Erfüllung der formalen Zuwendungsvoraussetzungen

    II. Übereinstimmung mit den in Nummer 1.1 und 2 genannten Förderzielen der Bekanntmachung und den in Nummer 2 genannten Gegenständen der Förderung

    III. fachliche Kriterien

    1. fachliche Qualität und Originalität des Vorhabens
    2. Bezug der gewählten Forschungsfrage zu den in Nummer 1.1 beschriebenen Programmen, insbesondere zur Programmatik des BMBF im Thema
    3. Qualifikation des Antragstellers und der beteiligten deutschen und internationalen Partner
    4. wissenschaftlicher Nutzen und Verwertbarkeit der zu erwartenden Ergebnisse

    IV. Kriterien der internationalen Zusammenarbeit

    1. Anbahnung/Aufbau neuer internationaler Partnerschaften
    2. Erfahrung des Antragstellers in internationaler Zusammenarbeit
    3. Verstetigung bilateraler/internationaler Partnerschaften
    4. Qualität der Zusammenarbeit und Mehrwert für die Partnereinrichtungen

    V. Plausibilität und Realisierbarkeit des Vorhabens (Finanzierung; Arbeitsschritte; zeitlicher Rahmen)

    Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektskizzen ausgewählt. Bei der Bewertung der Skizzen lässt sich das BMBF von externen Gutachterinnen und ­Gutachtern unter Wahrung des Interessenschutzes und der Vertraulichkeit beraten. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten schriftlich mitgeteilt.

    Die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereichte Projektskizze und eventuell weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

    7.2.2  Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind.

    Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

    Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die förmlichen Förderanträge müssen enthalten:

    I. eine detaillierte (Teil-)Vorhabenbeschreibung
    II. eine ausführliche Arbeits- und Zeitplanung

    1. Realisierbarkeit des Arbeitsplans
    2. Plausibilität des Zeitplans

    III. detaillierte Angaben zur Finanzierung des Vorhabens

    1. Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel
    2. Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens über die volle Laufzeit

    Die Arbeits- und Finanzierungspläne werden insbesondere nach den in Nummer 7.2.2 (II) und (III) genannten Kriterien bewertet.

    Inhaltliche oder förderrechtliche Auflagen bzw. Empfehlungen der Gutachter zur Durchführung des Vorhabens sind in den förmlichen Förderanträgen zu beachten und umzusetzen.

    Dem förmlichen Förderantrag ist zwingend eine Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache beizufügen. Diese sollte den Umfang von zwölf Seiten nicht überschreiten. Der Vorhabenbeschreibung ist ebenfalls ein Letter of Intent aller beteiligten Partner beizufügen.

    Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung auf Basis der verfügbaren Haushaltsmittel über eine Förderung entschieden.

    7.3  Zu beachtende Vorschriften

    Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß § 91 BHO zur Prüfung berechtigt.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2146Mon, 05 Oct 2020 11:24:00 +0200Spurensuche nach Mikroplastik im Menschen: Neuer Forschungsverbund gefördert http://optecnet.de/http:///Im Oktober 2020 startet das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 4,5 Millionen Euro geförderte Projekt PlasMark mit dem Ziel, die Folgen von Mikroplastik im menschlichen Körper zu erforschen. Dabei kommen unter anderem Methoden aus der Astrophysik zum Einsatz. Das multidisziplinäre Forschungsteam aus den Fachbereichen Physik, Biochemie, Biologie und Pharmazie widmet sich der Frage, wie eine markierungsfreie Diagnostik von Plastikpartikeln möglich ist. „Wir fokussieren uns auf drei unterschiedliche, modernste Technologien“, erläutert Prof. Martin Roth vom Forschungszentrum innoFSPEC am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP). „Neben der konfokalen Raman-Spektroskopie und der Terahertz-Spektroskopie, die wir aus den sogenannten Bodyscannern am Flughafen kennen, wird die Eignung der multispektralen Licht- und Elektronenmikroskopie für diesen Zweck untersucht.“

    Alle drei Ansätze – zum Teil entlehnt aus der Astrophysik – sind geeignet, neben der Visualisierung eines Partikels auch Aussagen über dessen chemische Zusammensetzung zu treffen. Bei der Raman-Spektroskopie wird ausgenutzt, dass Materie mit Laserlicht interagiert und im Streulicht dabei einen charakteristischen Fingerabdruck – ein Spektrum – hinterlässt. So gelingt es auch, die Kunststoff-Partikel ihrem Ursprungsmaterial, z. B. Polyethylen, Polystyrol, oder PVC, zuzuordnen. Während das für hinreichend große Kunststoffstücke gut funktioniert, besteht die Herausforderung für das Team darin, diese Fingerabdrücke auch für kleine und kleinste Partikel nachzuweisen. Zudem ist ein erfolgreiches Abtasten von Gewebeproben mit herkömmlichen Raman-Mikroskopen sehr zeitaufwändig und kann viele Stunden bis Tage dauern. Das Forschungszentrum innoFSPEC am AIP hat sich im Rahmen des Forschungsverbundes zum Ziel gesetzt, einen bildgebenden Raman-Spektroskopieaufbau zu realisieren, der es erlaubt, Plastikpartikel schon nach Minuten oder Sekunden zu identifizieren. Ermöglicht wird dies durch Weitfeldspektrographen aus der Astronomie – dort kommt diese Technik in Observatorien zum Einsatz, um wertvolle Beobachtungszeit zu sparen.

    Das Verbundprojekt fördert die Forschung an drei Zentren für Innovationskompetenz (ZIK) der neuen Länder: ZIK plasmatis am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie Greifswald (INP), ZIK HIKE an der Universitätsmedizin und Universität Greifswald und ZIK innoFSPEC am Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam (AIP). Bereits in zwei Jahren sollen erste Ergebnisse vorliegen um zu beantworten, inwiefern der Eintrag von Mikroplastikpartikeln in die Umwelt und damit in den menschlichen Körper eine der Ursachen für neurodegenerative Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen oder gar Krebs ist.  

    Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP):

    https://www.inp-greifswald.de/de/aktuelles/presse/pressemeldungen/2020/folgen-von-mikroplastik-und-nanoplastik-im-menschen/ 

    Wissenschaftlicher Kontakt AIP | innoFSPEC

    Prof. Dr. Martin M. Roth, 0331 7499 313, mmroth(at)aip.de 

    Pressekontakt

    Franziska Gräfe, 0331 7499 802, presse(at)aip.de   

    Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) widmet sich astrophysikalischen Fragen, die von der Untersuchung unserer Sonne bis zur Entwicklung des Kosmos reichen. Forschungsschwerpunkte sind dabei kosmische Magnetfelder und extragalaktische Astrophysik sowie die Entwicklung von Forschungstechnologien in den Bereichen Spektroskopie, robotische Teleskope und E-Science. Seinen Forschungsauftrag führt das AIP im Rahmen zahlreicher nationaler, europäischer und internationaler Kooperationen aus. Das Institut ist Nachfolger der 1700 gegründeten Berliner Sternwarte und des 1874 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Potsdam, das sich als erstes Institut weltweit ausdrücklich der Astrophysik widmete. Seit 1992 ist das AIP Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

     

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2064Mon, 05 Oct 2020 09:51:07 +0200MPE:Erste direkte Beobachtung des Exoplaneten ß Pictoris c http://optecnet.de/http:///Astronomen haben mit dem GRAVITY-Instrument an den VLT-Teleskopen in Chile jetzt die erste direkte Bestätigung für einen Exoplaneten erhalten, der durch die Methode der Radialgeschwindigkeitsmessung entdeckt worden war. Da der Planet „ß Pictoris c“ seinen Mutterstern auf einer sehr nahen Umlaufbahn umkreist, ist dies das erste Mal, dass das schwache Leuchten des Exoplaneten neben dem hellen Strahlen des Sterns direkt beobachtet werden konnte. Mit diesen Beobachtungen können die Astronomen nun sowohl die Helligkeit als auch die dynamische Masse eines Exoplanete erhalten, was es ihnen erlaubt, die Entstehungsmodelle für Exoplaneten besser einzugrenzen. Durch das „Zusammenschalten“ der vier großen VLT-Teleskope ist es Astronomen der GRAVITY-Kollaboration gelungen, das schwache Leuchten eines Exoplaneten in der unmittelbaren Nähe seines Muttersterns direkt zu beobachten. Der Planet mit dem Namen "β Pictoris c" ist der zweite Planet, der auf einer Umlaufbahn um seinen Mutterstern gefunden wurde. Ursprünglich wurde er entdeckt mittels der „Methode der Radialgeschwindigkeiten“, bei der die periodische Bewegung des Muttersterns aufgrund des ihn umlaufenden Planeten gemessen wird. β Pictoris c ist so nahe an seinem Mutterstern, dass selbst die besten Teleskope den Planeten bisher nicht direkt abbilden konnten.

     „Dies ist die erste direkte Bestätigung eines Planeten, der mit der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt wurde“, sagt Sylvestre Lacour, Leiter des ExoGRAVITY-Beobachtungsprogramms. Astronomen verwenden die Messungen der Radialgeschwindigkeit seit vielen Jahrzehnten und haben mit dieser Methode Hunderten von Exoplaneten aufgespürt. Aber nie zuvor waren die Astronomen in der Lage, eine direkte Beobachtung eines dieser Planeten zu erhalten. Dies war nur möglich, weil das GRAVITY-Instrument, das sich in einem Labor unter den vier VLT-Teleskopen befindet, sehr präzise ist. Es beobachtet das Licht des Muttersterns mit allen vier Teleskopen gleichzeitig und kombiniert sie zu einem virtuellen Teleskop, das die nötige Auflösung besitzt um β Pictoris c zu beobachten.
     

    „Es ist erstaunlich, welche Detailgenauigkeit und Empfindlichkeit wir mit GRAVITY erreichen können“, staunt Frank Eisenhauer, der leitende Wissenschaftler des GRAVITY-Projekts am MPE. „Wir fangen gerade erst an, atemberaubende neue Welten zu erforschen, vom supermassereichen Schwarzen Loch im Zentrum unserer Galaxie bis hin zu Planeten außerhalb des Sonnensystems.“
     
    Der direkte Nachweis mit GRAVITY war jedoch nur möglich dank neuer Radialgeschwindigkeitsdaten, die die Bahnbewegung von β Pictoris c genau festlegen und in einer zweiten, ebenfalls heute veröffentlichten Arbeit vorgestellt wurden. Dies ermöglichte es dem Team, die erwartete Position des Planeten genau vorherzusagen, so dass GRAVITY in der Lage war, ihn zu finden.
     
    β Pictoris c ist somit der erste Planet, der mit beiden Methoden, Radialgeschwindigkeitsmessungen und einer direkten Beobachtung, entdeckt und bestätigt wurde. Zusätzlich zum unabhängigen Nachweis des Exoplaneten können die Astronomen nun das Wissen aus diesen beiden bisher getrennten Verfahren kombinieren. „Das heißt, dass wir jetzt sowohl die Helligkeit als auch die Masse dieses Exoplaneten erhalten können“, erklärt Mathias Nowak, der Hauptautor der Veröffentlichung, in der die Entdeckung mit GRAVITY beschrieben wird. „Im Allgemeinen gilt: Je massereicher der Planet desto leuchtkräftiger."
     
    Im aktuellen Fall sind die Daten über die beiden Planeten jedoch etwas rätselhaft: β Pictoris c leuchtet sechsmal schwächer als sein größerer Bruder β Pictoris b. Dabei hat β Pictoris c die 8-fache Masse des Jupiters. Wie massereich ist also β Pictoris b? Radialgeschwindigkeitsdaten werden diese Frage beantworten können, aber es wird lange dauern, um genügend Daten zu sammeln: Eine volle Umlaufbahn des Planeten b um seinen Stern dauert 28 unserer Jahre!
     
    „Bereits aus früheren Messungen, bei denen wir mit GRAVITY für andere Exoplaneten Spektren aufgenommen haben, konnten wir bestimmte Rückschlüsse auf die Entstehungsprozesse der Planeten ziehen“, fügt Paul Molliere hinzu, der als Postdoc-Wissenschaftler am MPIA die Spektren von Exoplaneten modelliert. „Aber diese Kombination aus Helligkeitsmessung und Massenbestimmung für β Pictoris c ist ein besonders wichtiger Schritt, um die Modelle der Planetenentstehung auf die Probe zu stellen.“ Weitere Daten könnte auch GRAVITY+ liefern, das Instrument der nächsten Generation, das sich bereits in der Entwicklung befindet.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: mpe@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de



     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2063Mon, 05 Oct 2020 09:18:09 +0200Optatec erst wieder im Mai 2022http://optecnet.de/http:///Neuer Termin für die nächste Optatec ist vom 17. bis 19. Mai 2022 wieder am gewohnten Messestandort Frankfurt/Main. In der Zwischenzeit ist die Optatec-Virtuell als digitale Messeplattform etabliert.„Es waren alle Voraussetzungen dafür erfüllt, dass die Branche der optischen Technologie in diesem November zum traditionellen Messetreffen in Frankfurt zusammenkommen kann“, sagt Bettina Schall, Geschäftsführerin der P. E. Schall GmbH & Co. KG. Während der vergangenen Monate waren alle coronabedingt nötigen Rahmenbedingungen mit allen Beteiligten so angepasst worden, dass eine erfolgreiche Optatec 2020 hätte stattfinden können. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept war fertig ausgearbeitet. Viele Aussteller und Besucher der Optatec, die als Marktbereiter in Sachen optische Technologien international anerkannt und ein traditionell begehrter Branchentreff ist, hatten die Messe in November 2020 dringend erwartet. Doch die aktuelle Entwicklung des Infektionsgeschehens hat in den vergangenen Tagen dazu beigetragen, von der Durchführung der Messe Abstand zu nehmen. „Sorgfalt, Weitblick und Rücksicht gebieten es, die Präsenzveranstaltung zu verschieben“, konstatiert Bettina Schall.

    Optatec virtuell hat sich als digitaler Marktplatz etabliert


    Unterdessen hat sich die Optatec-Virtuell als digitale Messeplattform etabliert. Der Messeveranstalter Schall hat schon vor Monaten mit dem digitalen Marktplatz einen Treffpunkt für Anbieter und Anwender der optischen industriellen Fachwelt geschaffen. Über die Optatec-Virtuell präsentieren Aussteller in optimal strukturierten digitalen Showrooms ihre Highlights und Produktneuheiten in Sachen optische Bauelemente, Optomechanik, Optoelektronik, Faseroptik, Lichtwellenleiter, Laserkomponenten sowie Fertigungssysteme. Mittels thematisch fokussierter Suchmaschine können die Fachbesucher der virtuellen Messe gewünschte Informationen über die Messenomenklatur perfekt selektieren oder gezielt über die Stichworteingabe relevante Treffer für ihr Business erzielen. Die Trefferliste ist funktional – somit kann der Besucher individuelle Problemlösungsanfragen an die Aussteller der qualifizierten Suchergebnisse versenden, um spezielle Lösungsansätze gemeinsam erarbeiten zu können.

    Die Optatec ist traditioneller Messe-Treff der wichtigsten Player der optischen Industrie und findet alle zwei Jahre statt. Für viele Unternehmen ist die Optatec der unverzichtbare Branchentreff in Deutschland und Europa und hier die Leitmesse schlechthin. An keinem anderen Messeort treffen die wichtigsten Player der optischen Industrie zusammen. Fachbesucher erhalten hier ein Bild über das weltweite Angebot an Produkten, Detail- und Systemlösungen sowie Anwendungen aus dem Feld der optischen Technologien.

    www.optatec-messe.de (Sonderpressemeldung vom 2.10.20)

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2062Wed, 30 Sep 2020 09:26:29 +0200InnovationCamp BW 2020http://optecnet.de/http:///Sie wollen Einblicke in das Ökosystem des Silicon Valley erhalten? Sie wollen erfahren, wie disruptive Geschäftsmodelle, Technologietrends, digitales Arbeiten und neue Innovationsmethoden aus dem Valley auf Ihr Unternehmen oder Geschäftsmodell angewandt werden können? Oder suchen Sie neue Netzwerke und innovative Startups für gemeinsame Kooperationen? Dann ist das InnovationCamp BW Silicon Valley genau das Richtige für Sie!Das InnovationCamp wird vom 16.-20. November 2020 als hybrides Programm (vor Ort und virtuell) in Stuttgart stattfinden. Es besteht aus Präsenzveranstaltungen, virtuellen Workshops mit Mentoren aus dem Silicon Valley sowie individuellem Matchmaking und wird vom Innovationsscout des Landes Baden-Württemberg im Silicon Valley, Emily Raab, begleitet. Melden Sie sich bis Mitte Oktober an!

    Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie hier.
    Detaillierte Informationen erhalten Sie auch in diesem Flyer.
    Schon überzeugt? Direkt zur Anmeldung geht es hier!

    Für ein persönliches Gespräch können Sie sich jederzeit bei Emily Raab, Innovationsscout für das Land Baden-Württemberg, melden: eraab(at)gaccwest.com

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-2061Wed, 30 Sep 2020 08:49:04 +0200PTB: Umfrage zu UKP-Laserbearbeitungsmaschinenhttp://optecnet.de/http:///Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) führt aktuell eine Befragung zu UKP-Laserbearbeitungsmaschinen durch. Sie können noch bis zum 5. Oktober 2020 daran teilnehmen.Ziel der Umfrage ist im Rahmen eines Forschungsvorhabens, einen allgemeinen Überblick über die in Deutschland hergestellten und verwendeten UKP-Laserbearbeitungsmaschinen zu bekommen. Dadurch soll das Gefahrenpotential durch entstehende ionisierende Strahlung identifiziert werden können. Die Umfrage dient im Wesentlichen der Beratung des Gesetzgebers für das gesetzliche und untergesetzliche Regelwerk.

    Hier geht es zur Umfrage

    Über das PTB:

    Die PTB ist das nationale Metrologieinstitut mit wissenschaftlich-technischen Dienstleistungsaufgaben. Die PTB misst mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Sie steht für Fortschritt und Zuverlässigkeit in der Messtechnik für Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

    Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt ist eine wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-2059Thu, 24 Sep 2020 13:09:09 +0200Photonics Germany / Photonik Deutschland: Neue Dachmarke für die deutsche Photonikindustriehttp://optecnet.de/http:///OptecNet Deutschland e.V. und SPECTARIS unterzeichneten am 1. September einen Kooperationsvertrag, um bei übergreifenden Themen der Photonikindustrie gemeinsam auftreten und agieren zu können. Im Vorfeld wurden gemeinsame Branchenbefragungen zu Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Photonikindustrie durchgeführt. Zukünftig werden politische Themen unter der Dachmarke PHOTONICS GERMANY / PHOTONIK DEUTSCHLAND angegangen. Dies umfasst u.a. die Ausgestaltung der Forschungsförderung für die Photonik mit den Themenfeldern Klimaschutz, Mobilität und Nachhaltigkeit sowie die Positionierung der Photonik im Bereich Quantentechnologien.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den Netzen
    news-2052Tue, 22 Sep 2020 10:19:32 +0200BMBF: Steuerliche Forschungsförderung wird umgesetzthttp://optecnet.de/http:///Forschende Unternehmen haben nun die Möglichkeit, ihre Forschungsvorhaben zertifizieren zu lassen. Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) prüft als fachkundige Stelle, ob das Vorhaben dem Forschungs- und Entwicklungsbegriff des Gesetzes entspricht.So funktioniert es: Unter www.bescheinigung-forschungszulage.de können ab sofort Anträge auf Bescheinigung gestellt werden. Hier finden Sie die nötigen Informationen zu Antragstellung und Förderung.

    Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren, können bis zu einer Million Euro erhalten. Gefördert werden 25 Prozent der förderfähigen Aufwendungen, insbesondere Personalkosten und Ausgaben für die Auftragsforschung.

    Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-2051Tue, 22 Sep 2020 09:50:59 +0200Nanoscribe: Neues 3D-Druckmaterial mit hohem Brechungsindexhttp://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Nanoscribe stellt sein neues 3D-Druckmaterial IP-n162 für Mikrooptiken wie Mikrolinsen, Prismen und komplexe Freiformoptiken vor.Der Photoresist weist einen hohen Brechungsindex in Kombination mit einer hohen Dispersion auf, was einer niedrigen Abbe-Zahl entspricht. Diese Eigenschaften sind besonders vorteilhaft für die 3D-Mikrofabrikation von innovativen mikrooptischen Designs. Mit einer niedrigen Absorption im Infrarotbereich ist der Photoresist die beste Wahl für Infrarot-Mikrooptiken sowie für Anwendungen in den Bereichen Optische Kommunikation oder Quantentechnologie.

    Das neue Druckmaterial IP-n162 wurde speziell für die additive Herstellung auf Basis der Zwei-Photonen-Polymerisation entwickelt. Dies gewährleistet eine hohe Formgenauigkeit und dient der Weiterentwicklung hochpräziser Mikrolinsen und Freiform-3D-Mikrooptiken. Polymere mit hohem Brechungsindex verbessern eine Vielzahl von Anwendungen, wie beispielsweise die visuellen Eigenschaften von Anzeigegeräten oder Kamera- und Projektorlinsen.

    Wurde Ihr Interesse geweckt? Die vollständige Pressemeldung von Nanoscribe finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2050Mon, 14 Sep 2020 09:38:06 +0200IMM -Laserdiode für die Industrie-Sensorikhttp://optecnet.de/http:///IMM Photonics bietet neue Laserdiode bei 660nm von QD Laser an Die Laserdiode QLF063D-60C0-GM des japanischen Herstellers QD Laser wurde speziell für den Einsatz in der Sensorik und für industrielle Laserprojektionssysteme entwickelt. Im CW-Betrieb beträgt die maximale Ausgangsleistung 130 mW, im Pulsbetrieb bis zu
    300 mW bei 500 ns Pulsbreite und 50 % Tastverhältnis. Bei 30 ns Pulsbreite und 1 % Tastverhältnis kann die Laserdiode bis zu 400 mW Pulsleistung betrieben werden.
    Besonders zeichnet sich die neue Fabry Perot Diode durch ihre hohe Betriebstemperatur bis 70 °C und lange Lebensdauer von über 50.000 Stunden aus.
    Angeboten wird die Laserdiode in einem TO56-Gehäuse ohne Monitordiode.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2049Fri, 11 Sep 2020 12:29:34 +0200Geflügelfleisch im Schlachtprozess mit dem Laser desinfizierenhttp://optecnet.de/http:///Geflügelfleisch ist häufig mit Bakterien kontaminiert. Chlorbehandlungen im Schlachtprozess sind nur bedingt sinnvoll und sind in der EU nicht zugelassen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will nun in einem neuen Forschungsvorhaben eine Ultraviolett (UV)-Laserbehandlung mit dem Einsatz von Bakteriophagen kombinieren.Knapp auf der Hälfte aller Masthähnchen finden sich Campylobacter und jedes fünfte Tier ist mit Salmonellen kontaminiert. Um die Bakterienlast zu reduzieren, setzen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LZH im Forschungsvorhaben ODLAB auf UV-Strahlung. Diese wirkt desinfizierend. Um möglichst alle Stellen auf dem Schlachtkörper oder Fleisch zu erreichen, wird der Projektpartner DIL (Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.) eine zusätzliche Behandlung mit Bakteriophagen erproben. Bakteriophagen sind Viren, die in Bakterien eindringen. In diesem Fall werden auf Campylobacter spezialisierte Phagen eingesetzt, die die Bakterienzellen zerstören können. Durch die Kombination der beiden Technologien soll eine möglichst große Keimzahl unschädlich gemacht werden.

    Praxistauglichkeit im Vordergrund
    Für die Gruppe Food and Farming stehen Wirksamkeit und Umsetzbarkeit der Methode im Vordergrund. Im Labormaßstab entwickeln sie nun Testbedingungen, prüfen die Auswirkung auf verschiedene pathogene Erreger und testen Nachweisgrenzen. Wichtig ist dabei: die Qualität des Fleischs darf durch die Dekontamination nicht beeinträchtigt werden. Gemeinsam mit den weiteren Projektpartnern wollen sie einen Prototyp entwickeln, der den Realbedingungen im Betrieb gerecht wird.

    Über ODLAB
    Das Projekt „Minimierung mikrobieller Verunreinigung von Geflügelfleisch vor und nach der Zerlegung mittels strukturierter Oberflächendekontamination durch Laserapplikation und Bakteriophagen“ (ODLAB) wird finanziert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Partner sind neben dem LZH das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik (DIL e.V.), die BMF&MTN GmbH, die ARGES GmbH sowie die TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH.

    Zu der Pressemitteilung gibt es ein Bild und eine Animation.

    Diese Pressemitteilung mit Bildmaterial auf der Webseite des LZH:  https://www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2020/gefluegelfleisch-im-schlachtprozess-mit-dem-laser-desinfizieren

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen fast 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Kontakt:
    Laser Zentrum Hannover e.V.
    Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
    Head of Communication Department

    Hollerithallee 8
    D-30419 Hannover

    Germany
    Tel.: +49 511 2788-419
    Fax: +49 511 2788-100
    E-Mail: presse(at)lzh.de

    Internet: www.lzh.de

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-2045Thu, 10 Sep 2020 14:02:32 +0200GIGAHERTZ: UVC-Radiometer für keimtötende UV-Lichtquellen einschließlich Excimer-Lampen bei 222 nmhttp://optecnet.de/http:///Das neue X1-1-UV-3727 Radiometer wurde entwickelt, um die von Excimer-Lampen bei 222 nm, erzeugte UVC-Bestrahlungsstärke sowie die daraus resultierende Dosis präzise zu messen. Zusätzlich ist auch die Messung anderer keimtötender UV-Lichtquellen möglich, einschließlich Niederdruck-Hg-Lampen und UV-LEDs. Jedes Messgerät verfügt über einen großen Dynamikbereich und wird mit einem rückführbaren Kalibrierzertifikat des ISO 17025 akkreditierten Kalibrierlabors der Gigahertz-Optik ausgeliefert. Die kurzwellige UVC-Strahlung, welche bei 222 nm von Kr-Cl-Excimer-Lampen erzeugt wird, ist Gegenstand zahlreicher Studien und ist bekanntermaßen gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern wirksam.  Insbesondere wird angenommen, dass sie eine geringere photobiologische Gefährdung darstellt, da kurzwellige UVC-Strahlung nicht so tief in die menschliche Haut eindringen kann wie die langwelligere UV-Strahlung, die von Niederdruck-Hg-Lampen und UVC-LEDs erzeugt wird.Das Radiometer X-1-1-UV-3727 misst die UV-C-Bestrahlungsstärke über einen sehr breiten Dynamikbereich von 0,002 µW / cm² bis 1000 mW / cm², was die Untersuchung von sowohl der keimtötenden Wirksamkeit als auch der Gefährdung ermöglicht.  Das Messgerät wird zusammen mit Kalibrierungen bei 222 nm für Excimer-Lampen, 254 nm für Niederdruck-Hg-Lampen und wellenlängenabhängigen Kalibrierfaktoren für UV-LEDs (von 250 nm bis 300 nm in 5 nm Schritten) angeboten. Die flache spektrale Empfindlichkeitskurve des Detektors gewährleistet geringste Messunsicherheit unabhängig von der genauen Wellenlänge der UV-LEDs, die zwangsläufig je nach Betriebsbedingungen und Fertigungstoleranzen variiert.Das Handmessgerät bietet eine Echtzeitanzeige der Bestrahlungsstärke (mW / cm²) oder Dosis (mJ / cm²) und verfügt über eine Peak-Hold-Funktion. Das Gerät kann auch über seine USB-Schnittstelle mit der optionalen Software S-X1 betrieben werden. Zur korrekten Messung der Bestrahlungsstärke ist die Eingangsoptik des Detektors ein Diffusor mit einem Kosinus-Sichtfeld. Der Detektor ist vorgealtert, um Alterungseffekte deutlich zu reduzieren, die durch langfristige UV-Bestrahlung entstehen.Gigahertz-Optik betreibt ein eigenes Kalibrierlabor mit hochqualifiziertem Personal. Zudem ist das Kalibrierlabor  nach DIN EN ISO / IEC 17025 akkreditiert. Zusätzlich zur absoluten radiometrischen Kalibrierung wird jedes von Gigahertz-Optik produzierte UV-Radiometer individuell hinsichtlich seiner relativen spektralen Empfindlichkeit kalibriert. Dies ermöglicht gemäß CIE 220:2016 eine Korrektur des spektralen Fehlanpassungsfehlers und damit eine Reduzierung der Gesamtmessunsicherheit.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-2044Thu, 10 Sep 2020 08:48:27 +0200Neuer Termin für die VISION 2021http://optecnet.de/http:///Die nächste VISION (Weltleitmesse für Bildverarbeitung) findet vom 5. bis 7. Oktober 2021 in Stuttgart statt. Im Vorfeld führte die Messe Stuttgart eine Befragung zur Weiterentwicklung der VISION durch. Daraus ergab sich mit eindeutiger Mehrheit der Wunsch, die VISION 2021 als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Die kommende VISION findet vom 5. bis 7. Oktober 2021 wie gewohnt im L-Bank Forum (Halle 1) des Stuttgarter Messegeländes statt. Parallel zur VISION wird auf dem Gelände auch die Motek, Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung stattfinden. Die Messe hat sich bereits etabliert und umfasste in den vergangenen Jahren rund 900 Aussteller und 35.000 Besucher. Die VISION soll zukünftig in den ungeraden Messejahren und somit zeitgleich mit der Motek stattfinden.

    Aus der Befragung ergab sich auch der Wunsch nach digitalen Ergänzungsformaten, die nun innerhalb der VISION 2021 umgesetzt werden sollen. Hier finden Sie die Anmeldeunterlagen für die Teilnahme an der VISION 2021. Bitte reichen Sie die Anmeldung mit Ihren Platzierungswünschen bis zum 23. Oktober 2020 ein. Die Anmeldeunterlagen für die VISION Start-Up World, den geförderten BMWi-Gemeinschaftsstand, die Integration Area, die VDMA Technologietage und den Themenpark IPC 4 VISION sind ebenfalls bald verfügbar.

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2042Thu, 03 Sep 2020 13:42:17 +0200MPA: Zoom auf Dunkle Materiehttp://optecnet.de/http:///Computersimulation zeigt, dass große und kleine Halos aus dunkler Materie erstaunlich ähnlich sind Ein Großteil der Materie im Universum ist dunkel und nicht direkt beobachtbar. Ein internationales Forscherteam hat nun in der Zeitschrift Nature Simulationen veröffentlicht, bei denen sie mit Hilfe von Supercomputern in China und Europa in eine typische Region eines virtuellen Universums hineinzoomen. Dieser Zoom umfasst eine noch nie dagewesene Detailschärfe, vergleichbar mit einer Vergrößerung, um einen Floh auf der Oberfläche des Vollmondes zu erkennen. Dadurch konnte das Team detaillierte Bilder von Hunderten virtueller Halos aus dunkler Materie erstellen, von den allergrößten bis zu den allerkleinsten, die man in unserem Universum finden dürfte. Dunkle Materie spielt eine wichtige Rolle in der kosmischen Entwicklung. Galaxien sind gewachsen, als sich Gas abkühlte und im Zentrum riesiger Klumpen dunkler Materie, so-genannten Halos aus dunkler Materie, kondensierte. Im Laufe der kosmischen Entwicklung entkoppelten die Halos von der Hintergrundexpansion des Universums infolge der Anziehungskraft ihrer eigenen dunklen Materie. Astronomen können aus den Eigenschaften der Galaxien und ihrem Gas auf die Struktur großer Halos aus dunkler Materie schließen, aber sie haben keine Informationen über Halos, die zu klein sind, um eine Galaxie zu enthalten.
    Die größten Halos aus dunkler Materie im heutigen Universum enthalten riesige Galaxienhaufen, Ansammlungen von Hunderten von hellen Galaxien. Ihre Eigenschaften sind gut untersucht, und sie wiegen über eine Billiarde (10^15) Mal so viel wie unsere Sonne. Andererseits sind die Massen der kleinsten Halos aus dunkler Materie unbekannt. Die Theorie der dunklen Materie, die dem neuen Supercomputer-Zoom zugrunde liegt, lässt vermuten, dass sie eine Masse ähnlich der Erdmasse haben könnten. Solch kleine Halos wären extrem zahlreich und würden einen beträchtlichen Anteil der gesamten dunklen Materie im Universum enthalten, allerdings würden sie während der gesamten kosmischen Geschichte dunkel bleiben, weil Sterne und Galaxien nur in Halos wachsen, die mindestens eine Million Mal massereicher sind als die Sonne.
    Das Forschungsteam mit Sitz in China, Deutschland, Großbritannien und den USA hat fünf Jahre lang seinen kosmischen Zoom entwickelt, getestet und durchgeführt. Damit konnten sie die Struktur der Halos aus dunkler Materie mit allen Massen zwischen der Erde und einem großen Galaxienhaufen untersuchen. In Zahlen: Der Zoom deckt einen Massenbereich von 10^30 ab (d.h. eine 1 gefolgt von 30 Nullen), was der Anzahl der Kilogramm in der Sonne entspricht.
    Überraschenderweise stellten die Astrophysiker fest, dass alle Halos sehr ähnliche innere Strukturen aufweisen: Sie sind im Zentrum sehr dicht, werden nach außen hin zunehmend diffuser und in ihren äußeren Regionen gibt es kleinere Klumpen, die um die Halos kreisen. Ohne einen Maßstab ist es fast unmöglich, das Bild eines dunkle-Materie-Halos einer massereichen Galaxie von einem Halo mit weniger als einer Sonnenmasse zu unterscheiden. "Unsere Ergebnisse haben uns wirklich überrascht", sagt Simon White vom MPI für Astrophysik. "Jeder dachte, dass die kleinsten Klumpen dunkler Materie ganz anders aussehen würden als die großen, die wir schon viel besser kennen. Aber als wir nun endlich in der Lage waren, ihre Eigenschaften zu berechnen, sahen sie genau gleich aus."
    Das Ergebnis hat auch eine potenzielle praktische Anwendung. Teilchen aus dunkler Materie könnten nahe den Zentren von Halos kollidieren und sich - einigen Theorien zufolge – gegenseitig vernichten, wobei energiereiche (Gamma-)Strahlung ausgesendet wird. Die neue Zoom-Simulation erlaubt es den Wissenschaftlern zu berechnen, wie stark die zu erwartende Strahlung für Halos unterschiedlicher Masse sein würde. Ein Großteil dieser Strahlung könnte von Halos aus dunkler Materie stammen, die zu klein sind, um Sterne zu enthalten. Zukünftige Gammastrahlen-Observatorien könnten in der Lage sein, diese Emission nachzuweisen und die kleinen Objekte einzeln oder in der Summe "sichtbar" zu machen. Dies würde die vermutete Natur der dunklen Materie bestätigen, die vielleicht doch nicht ganz dunkel ist!

    Kontakt
    Prof. Dr. Simon D.M. White
    Max-Planck-Institute für Astrophysik, Garching
    Email: swhite(at)mpa-garching.mpg.de
     
    Prof. Dr. Volker Springel
    Max-Planck-Institute für Astrophysik, Garching
    Email: vspringel(at)mpa-garching.mpg.de

    Internet: www.mpa-garching.mpg.de

     

     

     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2041Thu, 03 Sep 2020 13:25:29 +0200LASER COMPONENTS Presents Research Results http://optecnet.de/http:///Auf dem SPIE Laser Damage Online Forum (15.-18. September) wird LASER COMPONENTS die Ergebnisse des Verbundforschungsprojekt PluTO+ präsentieren. Zusammen mit zahlreichen Partnern, wie der Ruhr-Universität Bochum, dem Laserzentrum Hannover und dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie in Greifswald hatte das Unternehmen vier Jahre lang neue Methoden zur Optimierung plasmabasierter Beschichtungsprozesse untersucht. Mit einer neuartigen Multipol-Resonanzsonde (MRP) konnte dabei nachgewiesen werden, dass auch bei sonst identischen Betriebsparametern Driften und Fluktuationen in der Plasmaquelle auftreten können. Solche Schwankungen lassen sich im Rahmen einer in-situ Regelung korrigierten: Das könnte entscheidenden Einfluss auf die Laserzerstörschwelle haben.

    „Bei plasmaunterstützten Beschichtungsverfahren hängen die mechanischen und optischen Eigenschaften der dielektrischen Schichten stark vom Energieeintrag des Plasmas ab“, erklärt Dr. Sina Malobabic, die bei LASER COMPONENTS für die Koordination des Projekts verantwortlich war und die Messungen durchführte. „Die von der Ruhr-Uni Bochum entwickelte MRP misst die Elektronendichte direkt im Plasma. So können wir Unregelmäßigkeiten erstmals während der Beschichtung überwachen und korrigieren. Das eröffnet neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.“
     
    Die traditionelle Laser Damage Conference wird wegen der aktuellen Gesundheitslage und der weitreichenden Reisbeschränkungen erstmals als kostenfreies Online-Forum im Internet stattfinden. Das Konzept umfasst Live-Präsentationen im Plenum, technische Vorträge und Möglichkeiten, mit anderen Teilnehmern in Kontakt zu treten. Wie jedes Jahr findet im Rahmen der Konferenz ein Laserzerstörschwellen-Wettbewerb statt, an dem sich auch LASER COMPONENTS mit einigen Optiken beteiligt.
     
    Die Video-Präsentation von Frau Dr. Malobabic wird für alle registrierten Teilnehmer online bereitgestellt. Am 15. September (Session 8: Thin Films IV) beantwortet sie Fragen aus dem Plenum.
     
     » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2040Thu, 03 Sep 2020 12:14:05 +0200SCANLAB bekommt neues Schwesterunternehmen aus Israelhttp://optecnet.de/http:///Zukauf von Know-how für diffraktive optische Elemente Die SCANLAB GmbH, Hersteller hochwertiger Laser-Scan-Systeme, bekommt ein neues Schwesterunternehmen an die Seite. Die TechInvest Holding AG, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH, übernimmt 25 Prozent an dem israelischen Unternehmen HOLO/OR Ltd. HOLO/OR gilt als Pionier für die Entwicklung diffraktiver optischer Elemente für industrielle Anwendungen. Durch die Integration der Mikro-Optik-Komponenten, beispielsweise Strahlformer, kann SCANLAB die Einsatzmöglichkeiten seiner Scan-Lösungen vervielfachen. Diffraktive optische Elemente (DOE) können eingesetzt werden, um Laserstrahlen gezielt durch Beugungseffekte zu formen. Der ‚diffraktive Effekt‘ wird bei DOEs durch eine Mikrostruktur erzeugt, die mittels eines lithografischen Verfahrens in ein Substrat geätzt wird. Als Substrat dient häufig Glas, es kommen aber auch Kunststoffe, Metalle oder Halbleiter in Frage. Genau in diesem Marktsegment gilt das israelische Unternehmen als erfahrener Player und Marktführer.

    Vor 31 Jahren von Israel Grossinger gegründet, gehört HOLO/OR zu den wenigen Anbietern, die DOEs – beispielsweise Strahlteiler und Strahlformer – mit hohen Zerstörschwellen fertigen, die auch Hochleistungslasern standhalten. Das Know-how umfasst dabei nicht nur das Design und Fertigung der Produkte, sondern auch die eigenentwickelte Simulations-Software.

    Eine schrittweise Integration
    Die TechInvest Holding, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH, hat im August 2020 ein Viertel der Anteile von HOLO/OR übernommen. In den nächsten Jahren wird die Holding in mehreren Schritten auch die weiteren Anteile übernehmen. Das Unternehmen soll weiterhin eigenständig bleiben und bei einer Reihe von Projekten eng mit der Schwesterfirma SCANLAB zusammenarbeiten. Neben den geplanten, technischen Innovationen, sollen insbesondere Synergien im Vertrieb genutzt werden.

    „Ich freue mich sehr, einen passenden Partner gefunden zu haben, dem ich nach und nach die Verantwortung für mein Unternehmen übertragen und somit ‚mein Lebenswerk‘ in gute Hände geben kann. Als Gründer und Unternehmer hat man nicht nur Verantwortung für sein Team, sondern auch den Wunsch, dass die eigene Vision fortgeschrieben wird. Und genauso fühlt sich unsere Kooperation an.“ berichtet Israel Grossinger, Eigentümer und Leiter von HOLO/OR.
    „Die Gespräche mit dem Team in Israel waren von Anfang an sehr konstruktiv und von gemeinsamen Ideen getrieben. Wir sind davon überzeugt, dass der Zuwachs an optischer Expertise eine neue Generation hochintegrierter Scan-System hervorbringen wird.“ beschreibt Dirk Thomas, Vorstand der TechInvest Holding, die Vorteile der neuen Beteiligung.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2039Thu, 03 Sep 2020 08:49:52 +0200Photonics Days Jena zum ersten Mal virtuellhttp://optecnet.de/http:///Das hochkarätige und bereits etablierte Karriere-Event für Studierende und Doktoranden findet vom 21. - 22. September 2020 erstmals virtuell statt. Das Fraunhofer IOF veranstaltet gemeinsam mit der Photonik-Graduiertenschule "Max Planck School of Photonics" vom 21. - 22. September 2020 sein HR- und Recruiting-Event für Studierende und Doktoranden der Optik und Photonik. Das virtuelle Format ermöglicht die Teilnahme und Vernetzung von Graduierten weltweit. Sie haben die Möglichkeit, Unternehmen und Einrichtungen aus der Optik- und Photonikbranche als potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.

    Die Veranstaltung möchte den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Karriere in der Photonik begeistern und Einblicke in vielfältige Karrierewege geben. Die Teilnehmenden können sich mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie und Forschung vernetzen und austauschen. Bisher bestätigte Vertretungen für die Firmenkontaktmesse sind Fraunhofer, Max-Planck-Gesellschaft, ZEISS, UltraFast Innovations, Technology Recruiting Experts, Excelitas, Active Fiber Systems und DESY. Darüber hinaus stellen hochkarätige Vorträge vom JENOPTIK-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stefan Traeger und der Forschungsleiterin am Institute of Quantum Electronics, ETH Zürich, Prof. Dr. Ursula Keller, ein weiteres Highlight der Veranstaltung dar.

    Anmeldung für Studierende und Doktoranden unter www.photonicsdays.de
    Die Teilnahme ist kostenfrei. Das gesamte Programm findet in englischer Sprache statt.

    Die vollständige Pressemeldung des Fraunhofer IOF erhalten Sie hier.

     

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    Photonics BWOptecNetAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2038Wed, 02 Sep 2020 08:58:00 +0200Ausbildungsstart 2020 - 20 Nachwuchskräfte beginnen ihre Ausbildung in der Berliner Glas Gruppehttp://optecnet.de/http:///Die Berliner Glas Gruppe bekommt Verstärkung: Gestern sind 17 Auszubildende bei Berliner Glas am Standort Berlin ins Berufsleben gestartet, bereits am 10. August haben drei Lernende ihre berufliche Karriere bei der SwissOptic AG in Heerbrugg, Schweiz, begonnen. Die Berliner Glas Gruppe bietet auch in diesem Jahr ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten. Zwölf Berufsstarter werden zum Feinoptiker/zur Feinoptikerin bzw. in der Schweiz zum Feinwerkoptiker und zur Feinwerkoptikerin ausgebildet, drei junge Talente starten ihre Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann, zwei neue Nachwuchskräfte haben sich für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker und jeweils eine neue Nachwuchskraft für die Ausbildung zum Mechatroniker, Fachkraft für Lagerlogistik sowie Fachinformatiker für Systemintegration entschieden.

    Damit ermöglicht es die Berliner Glas Gruppe an ihren Standorten in Berlin, Schwäbisch Hall und Heerbrugg zurzeit 72 Auszubildenden und dualen Studierenden, den ersten wichtigen Grundstein für eine erfolgreiche Karriere in den Bereichen Photonik und technische Gläser zu legen.

    Nachwuchskräfte haben einen hohen Stellenwert in der Berliner Glas Gruppe. Um dem Fachkräftemangel proaktiv entgegenzuwirken, bilden Berliner Glas und SwissOptic bereits seit vielen Jahren selbst aus – und das mit großem Erfolg. Die Mehrzahl derAuszubildenden wird nach der Ausbildung in eine feste Anstellung übernommen.

    Die Ausbildungen dauern je nach Beruf und Leistung zwischen drei und vier Jahren. Einige der Auszubildenden verkürzen ihre Ausbildungszeit aufgrund von sehr guten Leistungen. So auch in diesem Jahr: Aus dem Feinoptiker-Ausbildungsjahrgang 2017 haben vier weibliche Auszubildende ihre Ausbildung um sechs Monate verkürzen können und unterstützen bereits als frischgebackene Facharbeiterinnen ihre jetzigen Abteilungen innerhalb der Berliner Glas Gruppe. „Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Leistungen unserer Auszubildenden. Dies ist ein toller Beweis für unsere erfolgreiche Ausbildungsarbeit“, erklärt Dr. Regina Draheim-Krieg, Personalleiterin der Berliner Glas Gruppe.

    Abgesagte Messen und Veranstaltungen sowie geschlossene Schulen als Konsequenz der Corona-Pandemie haben in diesem Jahr den Kontakt zu potenziellen Auszubildenden erschwert. Für die Suche und Auswahl der neuen Auszubildenden wird die Berliner Glas Gruppe zusätzlich neue digitale Wege gehen.

    Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.Die Ausbildungsmöglichkeiten für das Jahr 2021 bei Berliner Glas und SwissOptic sind bereits auf den Karriere-Websites ausgeschrieben:

    https://jobs.berlinerglas.de/schueler.html  und
    https://www.swissoptic.ag/ausbildungswissoptic

     

    Über die Berliner Glas Gruppe: Die Berliner Glas Gruppe mit mehr als 1.600 Mitarbeitenden ist einer der weltweit führenden Anbieter optischer Schlüsselkomponenten, Baugruppen und Systeme, hochwertig veredelter technischer Gläser und Glas-Touch-Baugruppen. Mit dem Verständnis für optische Systeme und optische Fertigungstechnik entwickelt, fertigt und integriert die Berliner Glas Gruppe für ihre Kunden Optik, Mechanik und Elektronik zu innovativen Systemlösungen. Diese Lösungen kommen weltweit in der Halbleiterindustrie, der Laser und Weltraumtechnik, der Medizintechnik, der Messtechnik und der Displayindustrie zum Einsatz.

    Pressekontakt:
    Iris Teichmann
    Marketing & Communications
    Berliner Glas KGaA
    Herbert Kubatz GmbH & Co.
    Waldkraiburger Straße 5
    12347 Berlin
    www.berlinerglasgruppe.de
    Tel. +49 30 60905-4950
    Fax +49 30 60905-100
    iris.teichmann(at)berlinerglas.de

     

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2035Mon, 31 Aug 2020 15:27:42 +0200SphereOptics: Neues Ramanspektrometer für den UV-Bereichhttp://optecnet.de/http:///Der SphereOptics Partner Wasatch Photonics erweitert das Ramanproduktportfolio um ein weiteres kompaktes und kostengünstiges Spektrometer im UV-Bereich. Das UV-Raman-Spektrometer bei 248nm eignet sich ideal für die fluoreszenzfreie Raman-Spektroskopie sowie für UV-Resonanz-Raman (UVRR). Die Anwendungen hierbei reichen von der Materialanalyse bis hin zu UVRR-Untersuchungen der Struktur und Dynamik in Biomolekülen wie Proteinen und Nukleinsäuren. Das WP 248 ist ein eigenständiges UV-Raman-Spektrometer und verfügt über einen Freistrahleingang mit einer lichtstarken numerischen Apertur von f/2.0 für höchste Empfindlichkeit. Es deckt den Bereich von 400 – 3200 cm-1 mit einer Auflösung von 14cm-1 ab und verwendet ein UV-enhanced CCD für die Detektion. Als Detektor stehen hier gekühlte und ungekühlte Optionen zur Verfügung. Im Zusammenspiel mit einem kompakten 248,5 nm NeCu-Laser und unserer Software ENLIGHTEN™ erhalten Sie so ein leistungsstarkes Raman-Messsystem. Für die Integration stehen SDKs für C/C++, C#, Python, LabVIEW, MATLAB und andere Sprachen kostenfrei zur Verfügung.
    UV-Raman ist für viele Anwender sicherlich neu, bietet jedoch gleich mehrere Vorteile im Vergleich zum gewohnten Anregungsbereich im sichtbaren oder NIR-Bereich. Durch die Messung im Bereich <250 nm wird das Messsignal nicht durch die Autofluoreszenz der Probe gestört. Dies verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis für stark fluoreszierende Proben und ermöglicht den Nachweis von Analyten in einer komplexeren Probenmatrix.
    Eine sorgfältige Auswahl der Anregungswellenlänge kann auch die UV-Resonanz-Raman-Spektroskopie (UVRR) ermöglichen, die eine Signalverstärkung von 102 bis 106 für ausgewählte Analyten oder bestimmte Untergruppen innerhalb von Biomolekülen bietet. Diese Kombination aus erhöhter Empfindlichkeit und Selektivität ist für die Untersuchung von Struktur, Dynamik und Wechselwirkungen von Proteinen und Nukleinsäuren von unschätzbarem Wert und hat zu unserem Verständnis der Proteinfaltung beigetragen.

    Kontakt:
    SphereOptics GmbH
    Gewerbestrasse 13  
    82211 Herrsching
    E-Mail: info@sphereoptics.de
    Internet: www.sphereoptics.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2034Thu, 27 Aug 2020 08:47:16 +0200Aktualisiert: Photonics BW Studienführer und Broschüre für Lehrberufe http://optecnet.de/http:///Pünktlich zum Start des neuen Wintersemesters 2020/2021 wurden der Photonics BW Studienführer und die Broschüre für Lehrberufe aktualisiert. Mit dem Photonics BW Studienführer wollen wir jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung anbieten.

    Darüber hinaus hat Photonics BW in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Übersicht zu Lehrberufen in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken.

    Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2033Tue, 25 Aug 2020 13:32:14 +0200DLR: Optical Air Data - Laserbasierte Messung von Flugdatenhttp://optecnet.de/http:///Forschende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten an laserbasierten Verfahren, um Flugdaten noch zuverlässiger und einfacher zu bestimmen. Die sogenannten Optical Air Data-Systeme liefern Informationen zur Flughöhe, Geschwindigkeit sowie zur Steig- und Sinkrate. Im Jahr 2022 sollen erste Systeme unter realen Bedingungen in Flugkampagnen getestet werden.

    In dieser Pressemeldung des DLR erfahren Sie, wie Optical Air Data funktioniert und welche Vorteile sich daraus ergeben. Das DLR ist langjähriges und sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2031Mon, 24 Aug 2020 12:43:56 +0200Chips 4 Light zieht in ein neues Firmengebäudehttp://optecnet.de/http:///Der Optoelektronik-Spezialist Chips 4 Light lädt zum Spatenstich und bezieht 2021 ein neues Firmengebäude wieder im Landkreis Regensburg. „Über 880 qm nur für uns! Und davon gut 150 qm Labor und quasi Reinraum Fertigung und weitere 35 qm fertigungsnahe Flächen!“ bemerkt Dr. Huber, Gründer und Inhaber der Chips 4 Light GmbH. Die Chips 4 Light GmbH vertreibt international LED Chips, LED, Detektoren und Laserprodukte führender Hersteller und entwickelt spezielle optoelektronische Bauteile sowie kundenspezifische Module – auf Wunsch auch mit eigenem ASIC. Die Kunden im B-t-B Bereich haben spezielle Anforderungen an optoelektronische Bauelemente und suchen oft nach kundenspezifischen Lösungen auch für kleine und mittlere Stückzahlen.
    Seit der Gründung in 2010 mit einem Mann bis heute mit 11 Mitarbeitern am aktuellen Standort hat sich das Unternehmen kontinuierlich gut entwickelt. „Unser Platzbedarf hat sich mit dem Wachstum stetig gesteigert und wir sind aus unserem heutigen Standort in Etterzhausen einfach herausgewachsen. Da wir trotz der aktuellen Situation zuversichtlich in die Zukunft blicken wollen, haben wir uns entschieden in das Projekt des Neubaus zu gehen. Wir haben mit Herrn Wilpert auch einen ausgesprochen kooperativen Bauherrn, der für uns als exklusiven Mieter auch alles kundengerecht realisiert. “ so Herr Huber.
    Der neue Firmensitz im Gewerbegebiet in Viehhausen wird dann 880 qm Büro und Fertigungsflächen auf 2 Etagen für das Unternehmen umfassen. Die deutlich größere Fläche ist aber durch die energieeffiziente Bauweise und ein gutes Flächenlayout effektiver zu nutzen und zu unterhalten.
    Der komplett in Holzständerbauweise errichtete Bau kommt auch ohne fossile Brennstoffe aus.
    Zusätzlich installiert das Unternehmen eine 71 kW Photovoltatik Anlage mit Speicher um den benötigen Strom möglichst unabhängig und ökologisch zu beziehen bzw. zu produzieren. Initial werden auch Ladesäulen für E-Autos installiert, falls der eine oder andere Mitarbeiter zukünftig dann auch Bedarf hat sein Auto am Arbeitsplatz zu laden.
    Durch die entsprechende Flächenkapazität, die fast eine Verdoppelung zur aktuellen räumlichen Situation ist, stellt sich das Unternehmen strategisch auf einen weiteren Wachstumskurs ein, Corona zum Trotz.

    Kontakt:
    Chips 4 Light GmbH
    Nürnberger Straße 13a    
    93152 Etterzhausen
    E-Mail: info(at)chips4light.com
    Internet: www.chips4light.com

     

     

     


     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2030Mon, 24 Aug 2020 10:25:00 +0200GFH: Kontaktlose Bearbeitung - Mit der GL.smart läuft´s rundhttp://optecnet.de/http:///Der Laser als Drehmeißel hebt die Zerspanungstechnik auf ein neues Level Die Drehbearbeitung ist eines der wichtigsten und ältesten Fertigungsverfahren zur Herstellung von Bauteilen in nahezu jedem Industriebereich. Bereits seit dem Mittelalter wird dieses Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt und an die sich verändernden Herausforderungen angepasst. Die Zerspanungstechnik bringt die Produzenten jedoch insbesondere bei Klein- und Kleinstbauteilen vor allem hinsichtlich Drehmeißelverschleiß, Standzeit, Bearbeitungskräfte und Wärmeeinflusszone an die Grenzen des technisch Machbaren. Doch nun heben die Laserexperten der GFH GmbH diese Fertigungsmethode auf eine neue Stufe: Der Drehmeißel wird durch einen berührungslosen Laser ersetzt, der das Material mit ultra-kurzen Laserpulsen verdampft. Diese Technologieerweiterung wurde von der GFH in eine eigens dafür konzipierte Produktionsmaschine integriert. Dabei wird der verfahrensbedingte Technologienachteil des geringeren Abtragvolumens pro Zeiteinheit gegenüber dem spanabhebenden Verfahren durch das Doppelspindlerkonzept eliminiert. Die mit dieser Technik ausgestattete GL.smart stellt in Verbindung mit den integrierten CAD/CAM Lösungen den nächsten Meilenstein in der Geschichte der Drehbearbeitung dar.

    „Rotationssymmetrische Bauteile werden im Zuge der Miniaturisierung immer kleiner und anspruchsvoller“, berichtet Florian Lendner, Geschäftsführer der GFH GmbH. „Hier stoßen die konventionellen Fertigungstechnologien an ihre Grenzen, denn die Zerspankräfte, die auf das Bauteil und die geringen Werkzeuggrößen wirken, erschweren die Bearbeitung und machen diese bei besonders sensiblen Geometrien sogar unmöglich. Dies gilt insbesondere wenn Werkstoffe benötigt werden, die als schwer zerspanbar gelten.“ Bereits vor mehreren Jahren hat die GFH GmbH daher auf ihren universellen Lasermikrobearbeitungsanlagen die Möglichkeit der Dreh-Schleifbearbeitung mit Laser demonstriert und erste Produktivlösungen geliefert. Jedoch konnte das volle Potential der neuen Fertigungstechnologie nur teilweise ausgeschöpft werden, da die Maschinen nicht für diese Anwendungen konzipiert waren. Einschränkungen gab es etwa bei der Rotationsgeschwindigkeit der Bauteile, der effizienten Verwendung der Laserstrahlung und generell am kompletten Workflow. Diese Einschränkungen konnten schließlich beseitigt werden: „Nach einer mehrjährigen intensiven Entwicklungsarbeit zusammen mit Referenzkunden und unterstützt durch eine europäische Forschungsförderung im Rahmen des Projekts Horizon 2020 können wir voller Stolz unsere neue Dreh- und Schleiflösung vorstellen“, so Lendner. „Sie ist als Doppelspindler in Kurz- und/oder Langdrehbauform erhältlich, wahlweise mit einer Dreh-Schwenkeinheit als Gegenspindel. Damit sind der Komplexität der Bauteile keine Grenzen gesetzt und sogar eine stirnseitige Endenbearbeitung wird ermöglicht.“
    Allroundtalent für rotationssymmetrische Präzisionsbauteile
    Neben der reinen Dreh- und Schleifbearbeitung ist die Maschine auch in der Lage Bohr-, Schneid- und Gravur-Operationen durchzuführen – ganz ohne Umbauarbeiten. Dadurch wird die GL.smart zu einem Allroundtalent für rotationssymmetrische Präzisionsbauteile. Ein wesentlicher Faktor, um dies zu gewährleisten, ist die hohe Geschwindigkeit bei absoluter Präzision, mit der bearbeitet werden kann. Die luftgelagerte Hauptspindel wird hierfür mittels Torque-Antrieb positionsgeregelt innerhalb von 0,4 sec. auf bis zu 3500 U/min beschleunigt. Radiale und axiale Rundläufe im Nanometerbereich ermöglichen die Fertigung mit Schleiftoleranzen. Ein kraftgeregeltes Zug-Spannzangensystem mit Taumelkorrektur und automatischen Stangenvorschub stellt die Schnittstelle zum Bauteil dar.

    Als neueste Maschine der GL-Serie bietet die GL.smart mit Maßen von 2.212 mm x 1.026 mm x 2.320 mm (L x B x H) Produktivität auf kleinstem Raum. Neben ihrem kompakten Design besticht die Anlage durch eine innovative, schwarze Glasumhausung. Diese gewährt neben dem vollumfänglichen Schutz vor Laserstrahlung, auch eine sichere und durch Testverfahren nachgewiesene Abschirmung vor auftretender Röntgenstrahlung. Durch den Einsatz von Hochleistungslasern in Kombination mit einer Strahlteilung ist die gleichzeitige Bearbeitung auf zwei Stationen möglich, was gleichzeitig einen doppelten Output bedeutet. „Auf Wunsch kann die Maschine zudem mit einem Stangenlader als Beschickungseinheit ausgerüstet werden, so dass sie in Kombination mit einem integrierten Bauteil-Handling mittels Roboter ohne Einschränkung mannlos im 24/7-Betrieb eingesetzt werden kann“, erläutert Lendner. „Die Zuführung des Rohmaterials sowie die Entnahme der Fertigteile erfolgt ohne Unterbrechung der Produktion.“ Darüber hinaus werden SPC- und N.I.O.-Teile getrennt gehalten und ebenfalls über den Roboter unterbrechungsfrei ausgegeben.

    Einsatzbereiche von der Medizintechnik bis zur Uhrenindustrie

    Die Einsatzbereiche der neuen GL.smart sind vielfältig und reichen von der Medizintechnik zur Herstellung von Mikrowerkzeugen wie Pinzetten, Mikroschneiden oder Implantaten bis hin zur Uhrenindustrie zur Fertigung sogenannter Pivots, die im Uhrwerk verbaut werden. Die Vorteile der Laserbearbeitung liegen dabei zum einen in den attraktiven Fertigungszeiten, die dank des Schrupp- und Schlicht-Verfahrens mittels Ultrakurzpuls-Laser realisierbar sind. In einem ersten Schritt wird dabei durch das Schruppen mit hohem Energieeintrag möglichst viel Material abgetragen. Für die Feinbearbeitung wird im Schlichtprozess mit weniger Energie die finale Qualität erreicht. Zum anderen kann bei der berührungslosen, verschleißfreien Bearbeitung auch kleinster Bauteile nahezu jedes Material verwendet werden.

    „Das Laserdrehen ermöglicht insbesondere bei der Herstellung und Bearbeitung von Präzisionsteilen eine ungewöhnlich hohe Genauigkeit, sodass andere, aufwendigere Verfahren wie beispielsweise das konventionelle Schleifen oder Rollieren eingespart werden können“, erläutert Lendner. „Durch den berührungslosen Abtrag bleibt das Werkstück während der gesamten Bearbeitungszeit kraft- und verformungsfrei. So kommt es auch bei sehr dünnen und filigranen Bauteilen nicht zu Genauigkeitsverlusten.“ Auf diese Weise können auch Teile mit großer Ausspannlänge einfach bearbeitet werden.

    Steuerungssoftware basierend auf mehr als zwanzig Jahren Prozesserfahrung

    Über die ebenfalls von GFH entwickelte Software GL.control lassen sich die Anlagen uneingeschränkt programmieren und steuern, wobei der Software Prozess-Knowhow aus über zwanzig Jahren zu Grunde liegt. „Durch die eigene Softwareentwicklung und tägliche Anwendung im Haus, befindet sich die GL.control in einem stetigen Verbesserungs- und Weiterentwicklungsprozess“, so Lendner. „Das intuitive und einfache Bedienkonzept, die Integration der CAD-CAM-Funktionen sowie die vollständige Einbindung und Integration aller Subsysteme, wie dem Laser, Scanner oder Bohroptik vereinfachen dem Anwender die Bedienung der Maschine getreu dem Motto ‚Nur eine Software für alles‘.“
    Auch die in die GL.smart integrierte Steuerung, die als schnellste CNC-Steuerung auf dem Markt gilt, unterliegt seit mehr als zehn Jahren einem Weiterentwicklungsprozess, der speziell auf die Laserbearbeitung ausgerichtet ist. So bietet diese Steuerung Echtzeitzugriff für die Laseransteuerung, sodass der Laser bei voller Dynamik der Achsen auf 40 nm genau eingeschaltet werden kann. „Somit überzeugt die GL.smart nicht nur durch ihr sehr kompaktes und innovatives Design, sie vereint auch Präzision, Flexibilität und Produktivität in einer preislich attraktiven Laseranlage, die keine Wünsche offen lässt.“

    Kontakt:
    Großwalding 5
    D-94469 Deggendorf
    E-Mail: info(at)gfh-gmbh.de
    Internet: www.gfh-gmbh.de



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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2028Thu, 20 Aug 2020 20:08:36 +0200 Jade Hochschule ist neues Mitglied im HansePhotonik e.V.http://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Matthias Haupt auf die Professur für Kommunikationsnetze und Übermittlungstechniken an die Jade Hochschule in Wilhelmshaven berufen. Der Ingenieur forscht seit mehr als 15 Jahren sehr erfolgreich im Bereich der technischen Optik mit Schwerpunkten auf die optische Kurzstreckenkommunikation und Sensorik. Diesen Weg  verfolgt der Neuberufene an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven weiter und möchte in Kooperation mit regionalen Unternehmen neue Schwerpunkte in der IKT und Photonik setzen. Dabei kommen ihm seine bestehenden Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen in ganz Norddeutschland zu Gute, die er gerne im Verbund des HansePhotonik e.V. vertiefen möchte. Professor Haupt freut sich auf die neuen Möglichkeiten und Kontakte, die ihm die Jade Hochschule und HansePhotonik e.V. bieten und lädt zu einem Mitgliedertreffen nach Wilhelmshaven ein, sobald sich die Wirtschaftsunternehmen wieder in ruhigeren Fahrwassern bewegen.
     
    Wir begrüßen die Jade Hochschule Wilhelmshaven als neues Mitglied im HansePhotonik e.V. und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit der innovativen Hochschule.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2027Thu, 20 Aug 2020 09:50:12 +0200SCANLAB wird mit dem IKOM-Award 2020 als ‚Zukunftsarbeitgeber‘ ausgezeichnethttp://optecnet.de/http:///Die Zukunft gestalten durch einen Job in der Photonik Die SCANLAB GmbH, ein ‚Hidden Champion‘ der Laserindustrie mit Sitz im Großraum München, wird von der TU München als ‚Zukunftsarbeitgeber 2020‘ ausgezeichnet. Der IKOM-Award, Deutschlands einzige Auszeichnung, die maßgeblich von Studenten für Studenten zur besseren Arbeitgeberwahl ins Leben gerufen wurde, wird jährlich auch als Anerkennung unternehmerischer Verantwortung verliehen. Dabei legt die Jury ein besonderes Augenmerk auf das Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland, auf Kontinuität und gute Karriere- und Weiterentwicklungschancen für Berufsanfänger. Neben individuellen Argumenten für den Arbeitgeber aus Puchheim hat sicher auch die hohe Innovationskraft der Photonik-Branche eine Rolle gespielt. Das gute Betriebsklima, gesunde Wachstum und klare Bekenntnis zum Standort Puchheim bei München ist spürbar, wenn man das moderne, hell und offen gestaltete Firmengebäude betritt. Der Hauptsitz, an dem von der Entwicklung über die Fertigung bis zu Vertrieb alle Abteilungen vereint sind, verfügt nicht nur über ergonomische Arbeitsplätze sondern auch über eine große Kantine mit Sonnenterrasse und einen eigenen Multifunktions-Sportplatz. Hinter dem Gebäude gibt es sogar noch Luft für weitere Ausbaupläne. Die Geschäftsführung lebt ein Konzept der ‚offenen Türen‘ und ermuntert alle Mitarbeiter sich einzubringen.

    Laser: der tägliche Begleiter
    Das Unternehmen hat in der Lasertechnik weltweit einen sehr guten Ruf, aber nur wenigen ist der Firmenname geläufig. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Produkte – Laser-Scan-Systeme – in größeren Anlagen und Maschinen verbaut werden und damit quasi ‚unsichtbar‘ werden. Dabei ermöglichen erst diese Komponenten, dass aus einem Laserstrahl ein Werkzeug wird. Die Scanner von SCANLAB lenken und konzentrieren Laserstrahlen über kleine Spiegel so genau, dass damit beispielsweise geschnitten, geschweißt oder beschriftet werden kann.

    Viele Bewerber sind sich häufig gar nicht darüber im Klaren, wie sehr sie in ihrem Alltag von Produkten begleitet werden, die mit genau dieser Technologie gefertigt wurden. Beispielsweise lässt sich der ‚Stone-washed-Look‘ von Jeans heute besonders umweltschonend mittels Laserbearbeitung erzielen. Auch Obst und Gemüse kann schonend auf der Schale gekennzeichnet werden, um Verpackungsmüll zu reduzieren. Nicht zu vergessen: Hightech- und Elektronikprodukte, wie ein Smartphone, an dem über Display, Gehäuse und elektronische Bauteile hinweg zahlreiche Laser im Einsatz waren. Ebenso spielen Laser in der Elektromobilität eine große Rolle.

    Bei Übergabe des IKOM-Award 2020 freut sich SCANLABs Personalleiterin Kathrin Witting über die Auszeichnung: „Trends im Blick zu behalten und immer wieder zu überprüfen, ob wir zukunftsfähig aufgestellt sind, gehört bei uns zum Arbeitsalltag. Wir pflegen eine vertrauensvolle und offene Atmosphäre und fördern gezielt die Weiterentwicklung jedes Einzelnen. Es macht uns stolz, dass unsere Bestrebungen mit dem IKOM-Award jetzt sichtbar belohnt werden.“

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2024Mon, 17 Aug 2020 14:53:31 +0200Multiphoton: Wechsel in der Geschäftsführung der Multiphoton Optics GmbHhttp://optecnet.de/http:///Würzburg, 13. August 2020 Dr. Boris Neubert und Dr. Benedikt Stender wurden mit Wirkung vom 11.08.2020 als neue Geschäftsführer der Multiphoton Optics GmbH bestellt. Die neue Doppelspitze auf Führungsebene löst damit die Firmenmitbegründerin Dr. Ruth Houbertz ab, die seit 2014 in ihrer Funktion als Geschäftsführerin die Geschicke der Firma leitete und das innovative Hightech-Unternehmen in den letzte Jahren kontinuierlich zu einem global tätigen Lösungsanbieter im Bereich 3D-Lithografie entwickelt hat, dessen interdisziplinäres Expertenteam den weltweiten Industriekunden erstklassige technische Unterstützung bei der Implementierung von 3D-Lithographie in Standard-Fertigungsprozesse bietet: Von der ersten Designidee über Prototyping und Engineering, via Kleinserien bis hin zur industriellen Serienfertigung, mit dem Ziel, sich im industriellen Umfeld als innovativer Lieferant von Anlagentechnologie für die Produktion von Produkten des 21. Jahrhunderts zu etablieren Dr. Houbertz wird dem Unternehmen mit ihrem tiefgreifenden Know-how und ihrer Erfahrung in beratender Funktion auch weiterhin zur Verfügung stehen.
    "Ich danke dem Team von Multiphoton Optics für die hervorragende Unterstützung, die mir in den letzten Jahren geboten wurde, und wünsche weiterhin viel Erfolg", so Ruth Houbertz. Der neuen Geschäftsführung gab sie folgenden Rat mit auf den Weg: "Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt keine eigenen Spuren."
    „Wir bedanken uns sehr herzlich bei Ruth Houbertz für die geleistete Pionierarbeit, ihr großes Engagement, ihren unermüdlichen Einsatz für die Multiphoton Optics GmbH und die Zusammenarbeit im Team“, so Dr. Benedikt Stender.
    Gleichsam freuen wir uns, dass wir mit Dr. Boris Neubert und Dr. Benedikt Stender, zwei langjährige Mitarbeiter und damit erfahrene Experten als neue Geschäftsführer der Multiphoton Optics gewinnen konnten. Dr. Boris Neubert verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Business Development und Strategie, Produktmanagement, Vertrieb, Organisation und Finanzen. Seit 2014 Gesellschafter von Multiphoton Optics war er ab 2019 im Unternehmen als COO und CMO für die Geschäftsführung des operativen Geschäfts verantwortlich, einschließlich der Verwaltung und Organisation der gesamten operativen Prozesse, der operativen Dienstleistungen und des Marketings. Dr. Benedikt Stender, seit 2016 als CTO tätig, hat die Optimierung der 2PP Technologie bis hin zur industriellen Marktreife vorangetrieben. Angetrieben durch seine Kundennähe mit dem Ziel, deren Probleme zu lösen, und seinem tiefen technischem Hintergrund in gedruckten Optiken und Elektronik sowie in Quantentechnologien, liegt sein Fokus auf der Erschließung neuer Applikationen und Märkte.
    Mit dieser Neuausrichtung werden im Unternehmen die Weichen für weiteres Wachstum gestellt. Wir sind überzeugt, dass Herr Dr. Boris Neubert und Herr Dr. Benedikt Stender gemeinsam mit dem Team der Multiphoton Optics die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und das Unternehmen weiterentwickeln werden.

    Kontakt:
    Multiphoton Optics GmbH
    Friedrich-Bergius-Ring 15
    D-97076 Würzburg
    E-Mail: press(at)multiphoton.de
    Internet: https://multiphoton.net

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2022Thu, 13 Aug 2020 12:11:20 +0200Hightech Summit Baden-Württemberg in neuem Formathttp://optecnet.de/http:///Am 01. Oktober 2020 findet mit dem Hightech Summit Baden-Württemberg der größte Technologiekongress in Baden-Württemberg des bwcon e.V. statt. Die Veranstaltung wird von der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V. in Partnerschaft mit der Landeskampagne Startup-BW ausgeschrieben, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg getragen wird.Aufgrund der Corona-Pandemie erscheint der Hightech Summit Baden-Württemberg 2020 in komplett neuem Format. Ein hybrides Event an zahlreichen Locations und der Einsatz professioneller Matching- und Streamingtools machen diese Veranstaltung auch in diesem Jahr möglich. Die Veranstaltung bietet Best Practice Beispiele aus dem Bereich Neue Technologien, Entrepreneurship und Technologietransfer aus Baden-Württemberg und darüber hinaus und stellt spannende Leuchtturmprojekte vor. Treten Sie in Kontakt mit Start-Ups und nutzen Sie die Gelegenheit vom einzigartigen Netzwerk bwcons zu profitieren.

    Der diesjährige Hightech Summit steht unter dem Thema „Turning Data into Business“ und trifft damit den Nerv der Zeit. Die Vorträge in den einzelnen  beschäftigen sich mit verschiedenen Anwendungs- und Branchenschwerpunkten, wie beispielsweise „Einsatz von Daten in der Gesundheitsbranche“, „Datenbasierte Wertschöpfung in der Produktion“, „Einsatz Künstlicher Intelligenz“ oder auch „Daten als Infrastruktur für Smart Green Cities“. Erfahren Sie mehr in den Vorträgen unserer hochkarätigen Keynote-Speaker!

    Lokale Anmeldung

    Unter Einhaltung der Covid-19-Hygienevorgaben, wird die Gästeanzahl in den Locations stark limitiert. Sichern Sie sich daher einen Platz an dem Standort Ihrer Wahl: http://hightech-summit.de/standorte/  

    Anmeldung zum Livestream

    Oder verfolgen Sie die zahlreichen Events im Livestream und nutzen Sie die Matchingtools, um sich zu Vernetzen und Auszutauschen: https://events.bwcon.de/events/hightech-summit-2020-livestream/

    Übersicht der Standorte, Themen und Speaker

    Mehr Informationen erhalten Sie: https://hightech-summit.de/

    Technologiekongress und Preisverleihung des CyberOne Hightech Awards BW

    Programm

    11:30 Uhr: Regionale Eröffnung der Standorte

    13:00 Uhr: Start des Livestreams

    14:00 Uhr: Technologievorträge rund um das Thema „Turning Data into Business“

    15:45 Uhr: Speakers Corner | Start-up Pitching

    16:45 Uhr: Transferdoppel – Wie Digitale Transformation ins Unternehmen gebracht wird

    18:00 Uhr: Entrepreneurship – Eine Erfolgsgeschichte aus Baden-Württemberg

    19:00 Uhr: Preisverleihung Hightech Award CyberOne

    20:00 Uhr: Get together

    Bei Rückfragen steht Ihnen das bwcon-Team gerne unter events(at)bwcon.de zur Verfügung.

     

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    Photonics BWOptecNetForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-2020Tue, 11 Aug 2020 10:57:28 +0200Mitglieder von Photonics BW in EU-Projekten aktivhttp://optecnet.de/http:///Die ClusterAgentur Baden-Württemberg untersuchte im Zeitraum von September bis November 2019, welche kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Forschungs- und Entwicklungs- (FuE) Partner, die sich in Cluster-Initiativen oder landesweiten Netzwerken engagieren, am aktuellen Forschungsrahmenprogramm der EU "Horizon 2020" beteiligt sind.Die Studie basiert auf einer Auswertung der CORDIS Datenbank in Bezug auf H2020-Projekte ab dem 1. Januar 2017.

    Zehn Mitglieder von Photonics BW sind an H2020-Projekten zum Thema "Future and Emerging Technologies" beteiligt (Stand: April 2020). Weitere neun Mitglieder sind in anderen H2020-Themen involviert. Die Photonics BW Mitglieder haben seit 2017 insgesamt eine EU-Projektfördersumme von ca. 1,3 Mrd. € erhalten. Die Projektfördersumme für das H2020-Thema „Future and Emerging Technologies“ beträgt ca. 55 Mio.€.

    Im Vergleich zu anderen Cluster-Initiativen und Netzwerken in Baden-Württemberg besitzt Photonics BW mit 19 Mitgliedern die drittmeisten in EU-Projekten aktiven Mitglieder.

    Die Studie der ClusterAgentur verdeutlicht, dass Netzwerke eine sehr gute Möglichkeit sind, Projektpartner zu finden. Photonics BW unterstützt Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Projektpartnern im In- und Ausland.

    Die vollständige Studie ist für Photonics BW Mitglieder im Internen Bereich verfügbar.

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    Photonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2019Tue, 11 Aug 2020 09:42:07 +0200Neue Ausgabe des Magazins "InFocus" von Polytechttp://optecnet.de/http:///Die aktuelle Ausgabe des Magazins "InFocus" von Polytec bietet faszinierende Anwendungsberichte zu den Themengebieten "Optische Messtechnik" und "Charakterisierung von Oberflächen".Die neue Ausgabe taucht in unterschiedliche Anwendungsgebiete optischer Messtechnik ein. Freuen Sie sich auf den neuesten Stand der Oberflächenmesstechnik in der Forensik sowie Medizintechnik und erfahren Sie, wie die Sicherheit im Luft- und Autoverkehr durch optische Messtechnik gesteigert werden kann.
    Die aktuelle Ausgabe von "InFocus" finden Sie hier.

    Polytec ist langjähriges und sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2018Wed, 05 Aug 2020 10:50:27 +0200SWR berichtet über Forschungsprojekt „Komo3D“http://optecnet.de/http:///Kürzlich berichtete der Südwestrundfunk über das Forschungsprojekt „Kontextsensitives mobiles 3D-Multisensorsystem – Komo3D“. Das Forschungsprojekt wird durch die Baden-Württemberg Stiftung finanziert und an der Hochschule Pforzheim, dem Karlsruher Institut für Technologie und der Hochschule Karlsruhe durchgeführt. Es ist Teil des Forschungsprogramms „Optische 3D-Sensorsysteme für mobile Anwendungen“, welches von Photonics BW als Projektträger begleitet wird.Im Mittelpunkt des Fernsehberichts steht der Prototyp des „intelligenten Rollators“, der mit einem mobilen 3D-Multisensorsystem ausgestattet ist. Er dient als Gehhilfe, die Halt gibt und vorausschauende Orientierung für den jeweiligen Patienten bietet. Dank Künstlicher Intelligenz kann der Rollator sehen, vor Stolperfallen warnen und Unfälle vermeiden. Durch neuartige 3D-Kameras werden Daten zur Erfassung der Umgebung erzeugt. Diese Bilddateien werden vorverarbeitet, fusioniert, analysiert und durch KI-Verfahren klassifiziert.
    Die vollständige Pressemeldung der Hochschule Pforzheim finden Sie hier.

    Im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH bearbeitet Photonics BW als Projektträger die Forschungsprogramme „Optische 3D-Sensorik für mobile Anwendungen“, „Optische Technologien“ und „Photonik, Mikroelektronik, Informationstechnik“. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter photonicsbw.de/leistungen/projekttraegerschaft/.

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    Photonics BWOptecNetProduktneuheitenForschung und Wissenschaft
    news-2017Tue, 04 Aug 2020 16:33:44 +0200SCANLAB: Gut aufgestellt für das vierte Jahrzehnt in der Lasertechnikhttp://optecnet.de/http:///SCANLAB feiert 30-jähriges Firmenjubiläum Puchheim, 04.08.2020 – Die SCANLAB GmbH, OEM-Hersteller von Scan-Systemen zum Führen und Positionieren von Laserstrahlen, begeht ihr 30-jähriges Jubiläum. Für den Anbieter hochwertiger Laser-Technik-Komponenten, der im Großraum München zuhause ist, hat sich seine ‚Ein-Standort-Strategie‘ bewährt. Nach 30 Jahren am Markt kann das Unternehmen, das zu den Pionieren in der Photonik-Branche gehört, auf ein kontinuierliches Wachstum zurückblicken und ist auch für die nächsten Jahre sehr gut aufgestellt. Gegründet im Jahr 1990 hat SCANLAB klein angefangen. In den ersten fünf Jahren war das Unternehmen zur Untermiete in einem Büro in Planegg auf knapp 100 Quadratmetern untergebracht und hatte weniger als zehn Mitarbeiter. Auf der Lasermesse in München im Jahr 1995 wurde erstmals der eigenentwickelte Scan-Kopf, samt elektronischer Ansteuerung, einem breiteren Publikum vorgestellt. Das System weckte großes Interesse, mehrere Bestellungen gingen ein und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf. Bereits im Jahr 1999 stellte die Firma den 30. Mitarbeiter ein.
    Inzwischen hat sich SCANLAB zu einem Systemanbieter entwickelt, der eine Vielzahl unterschiedlichster Galvanometer-basierter Scan-Lösungen im Programm hat. Die passende Ansteuerelektronik sowie diverse Software-Produkte runden das Angebotsspektrum ab. Das Unternehmen hat weiterhin seine Entwicklung, die Fertigung, den Kunden-Service und weite Teile des Vertriebsteams an einem Standort, in Puchheim bei München, konzentriert. Alle Kompetenzen werden so unter einem Dach gebündelt, die Vorteile davon sind kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten. Die überaus positive wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre gibt dieser Strategie recht. Heute beschäftigt SCANLAB rund 380 Mitarbeiter aus 38 Nationen und beliefert Kunden in zahlreichen Ländern Europas, Asiens und in Nordamerika.
    Nach seiner persönlichen Einschätzung zur Firmengeschichte gefragt, erklärt der Sprecher der Geschäftsführung, Georg Hofner: „Wir haben immer darauf geachtet, uns flexibel aufzustellen und Veränderungen als Chance zu begreifen. Denn technologischer und gesellschaftlicher Wandel sind Tatsachen. Unternehmen sollten eine gewisse Resilienz aufweisen und möglichst angemessen reagieren. Uns ist das 30 Jahre lang gelungen und wir möchten das gerne fortsetzen.“ so Georg Hofner weiter.
    Die solide Basis und finanzielle Unabhängigkeit des Mittelständlers trägt dazu bei, dass trotz großer Herausforderungen, wie der derzeitigen Covid-19 Pandemie, nur begrenzte Kurskorrekturen notwendig waren. Der einzig wirkliche Wermutstropfen, den die Geschäftsleitung nennt, ist dass das Jubiläum im Jahr 2020 nicht so gefeiert werden kann, wie es dem Anlass gerecht würde.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    D-82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-2013Mon, 03 Aug 2020 09:23:40 +0200TOPTICA: World Record CEP-Noise http://optecnet.de/http:///Since its first demonstration the frequency comb has evolved into a versatile optical tool. Today, TOPTICA’s Difference Frequency Comb DFC enables applications like high resolution spectroscopy, optical clocks or low-noise microwave generation.20 years ago, John L. Hall (Nobel laureate together with Theodor Hänsch “for their contributions to the development of laser-based precision spectroscopy, including the optical frequency comb technique”) and coworkers published a seminal paper1, in which they first reported on the stabilization of the carrier-envelope phase of the pulses of a femtosecond mode-locked laser.
    With the Difference Frequency Comb DFC, TOPTICA has taken the next step. Using difference-frequency generation (DFG), the carrier-envelope phase is now stabilized for each pulse individually with an intrinsic locking bandwidth identical to the repetition rate of 200 MHz. The result is an unprecedented low level of carrier-envelope phase noise of only 135 mrad integrated from 70 mHz to 40 MHz. The DFG process is key for achieving such high-end performance. It also delivers a new level of robustness, which allows for reliable long-term operation.
    Moreover, the DFC product line offers a very user-friendly control interface and comes in a compact 19-inch format. The unique combination of these properties turn it into the ideal source for the most demanding comb applications no matter if you are a comb expert or if you are discovering the field.

    For more information visit the TOPTICA Difference Frequency Comb webpage

    Kontakt:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhammer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-2011Thu, 30 Jul 2020 13:01:17 +0200Zweite Befragung von SPECTARIS und OptecNet Deutschlandhttp://optecnet.de/http:///Die zweite von SPECTARIS und OptecNet Deutschland durchgeführte Befragung der Photonik-Branche während der Corona-Pandemie zeigt, dass die Nachfrage nach Produkten der Photonik-Unternehmen gesunken ist.Viele Unternehmen der Photonikbranche sind Teil von komplexen Wertschöpfungsketten, deren Produkte in Branchen wie dem Maschinenbau, der Automobilindustrie oder dem Gesundheitswesen eingesetzt werden. Aufgeschobene Investitionen in diesen Bereichen führen auch zu Umsatzrückgängen in der Photonik. Eine aktuelle Umfrage unter den Unternehmen, die im Juni von SPECTARIS in Kooperation mit OptecNet Deutschland zu den Auswirkungen der Coronakrise durchgeführt wurde, bestätigt diesen Eindruck. Trotz der in Kraft getretenen Lockerungen geben 56 Prozent der Unternehmen eine deutlich geringere Nachfrage nach ihren Produkten an als vor der Krise. Auch die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftslage als schlecht einstufen, ist mit 68 Prozent nach wie vor hoch (bei der Umfrage im April: 76 %). Anhaltende Konjunkturprogramme wie Kurzarbeitergeld, Steuerstundungen und staatliche Darlehen sind daher wichtig, um die Situation der Photonikunternehmen wieder nachhaltig zu verbessern. 

    82 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass im Vergleich zum Vorjahr ihr Gesamtumsatz 2020 sinkt. Ein Drittel der Befragten berichtet von personellen Engpässen während der Krise und ebenso viele haben als Reaktion auf die neuen Rahmenbedingungen ihre eigenen Investitionen heruntergefahren. Knapp ein Viertel der Firmen (23%) möchte angesichts der aktuellen Herausforderungen ihr Geschäftsmodell anpassen, um neue Märkte oder Kundengruppen zu erschließen. Unterstützung für den verstärkten Ausbau IT-basierter Geschäftsprozesse wird dabei insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen der Photonik-Branche nachgefragt. Es bleibt zu hoffen, dass sich die wirtschaftliche Lage baldmöglichst entspannt.

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    PhotonicNet GmbHPhotonics BWOptecNetAus den Netzen
    news-2009Tue, 28 Jul 2020 08:12:13 +0200SPIE Photonics West wird verschobenhttp://optecnet.de/http:///Die Photonics West 2021 in San Francisco wurde auf den März verlegt. Der German Pavilion findet somit vom 9. - 11. März 2021 statt.Bitte teilen Sie der Messe Stuttgart schnellstmöglich mit, wenn Sie als Mitaussteller des German Pavilion den neuen Termin nicht wahrnehmen möchten. Melden Sie sich nicht, so stimmen Sie dem neuen Termin zu. Im Falle einer Absage wird Ihre Anzahlung selbstverständlich zurückerstattet. Bitte geben Sie hierfür Ihre Bankverbindung an.

    Aufgrund der Verlegung der Photonics West hat sich die Platzierung des German Pavilion etwas nach hinten verschoben (siehe Flächenplan). Die Messe Stuttgart ist sehr darum bemüht, dass die Aussteller trotzdem weitgehend Ihre bisherigen Positionen behalten können.

     Im Falle einer Absage, weiteren Verschiebung oder Reisebeschränkungen können Sie kostenfrei stornieren.

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-2005Thu, 23 Jul 2020 08:41:25 +0200Nanoscribe eröffnet Microfabrication Experience Center http://optecnet.de/http:///Das neue Microfabrication Experience Center befindet sich im ZEISS Innovation Hub in Karlsruhe und bietet hochmoderne Ausstattung für Machbarkeitstests, Produktdemonstrationen, Schulungen sowie ausreichend Platz für Veranstaltungen bis zu 100 Personen.Im Microfabrication Experience Center werden zahlreiche Inhouse-Schulungen angeboten. Aufgrund der aktuellen Situation bilden Online-Schulungen eine wichtige Ergänzung, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Vor-Ort- und Online-Schulungen bieten eine umfassende Vorbereitung auf die Arbeit mit der Hardware, Software und den Arbeitsabläufen der Nanoscribe 3D-Drucker. Bei maßgeschneiderten virtuellen Kundenbesuchen geben die Nanoscribe-Experten beispielsweise Einblicke in das Produktportfolio und halten Produktvorführungen im Nanocribe Demolab ab, um die Nanoscribe-3D-Drucklösungen näher vorzustellen. In diesem Video können Sie das Microfabrication Experience Center hautnah erleben.

    Die Nanoscribe GmbH ist sehr geschätztes Mitglied von Photonics BW. Mehr Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter https://www.nanoscribe.com/ . 

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2004Wed, 22 Jul 2020 15:30:35 +0200OptoSigma stellt sich vor – Neues Mitglied bei Bayern Photonicshttp://optecnet.de/http:///OptoSigma, Ihr Anbieter von Dünnschichtbeschichtungen, Optomechaniken, sowie manuellen und motorisierten Positionierungssystemen, ganz nach Ihren persönlichen Ansprüchen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, Ihnen die besten Produkte mit der simpelsten Auswahl aus unserem mehr als 15.000 Artikel umfassenden Portfolio anzubieten. Finden Sie das passende Standardprodukt und schonen Sie Ihren Geldbeutel. Unsere Firmengeschichte

    SigmaKoki, unsere japanische Muttergesellschaft, wurde im Jahr 1977 gegründet, wodurch wir und Sie heute von einer fast 40-jährige Expertise in der Herstellung von optischen und optomechanischen Komponenten, für wissenschaftliche und industrielle Anwendungen profitieren können.
    OptoSigma Europe wurde Anfang 2014 in Frankreich, Les Ullis (bei Paris) gegründet, um unsere Distributoren noch besser unterstützen zu können und den europäischen Partnern näher zu sein. Die diesjährige Eröffnung des deutschsprachigen Büros war der nächste logische Schritt den Service für unsere Kunden noch weiter optimieren zu können.

    Lieferzeiten und Daten auf unserer Webseite

    In unserem französischen Lager halten wir große Warenbestände für Sie, diese können innerhalb von ein bis zwei Tagen bei Ihnen eintreffen. Ware, die aus unserem japanischen Lager versendet wird, erhalten Sie innerhalb von einer Woche, abhängig vom Bestellzeitpunkt sogar noch etwas früher.
    Zudem finden Sie alle technischen Daten und Zeichnungen auf unserer Website und können so ganz einfach prüfen ob die Artikel für Ihre Anwendung geeignet sind. Die zugehörigen DXF- und 3D-Dateien können Sie ganz einfach auf den jeweiligen Produktseiten herunterladen.
    Weitere Daten sind auf Nachfrage, ggf. unter Vereinbarung einer Geheimhaltungsvereinbarung, verfügbar.

    Kundenspezifische Optiken

    Aktuell beziehen sich ca. 50 % unserer Verkäufe auf unsere (kundenspezifischen) Optiken. Ein Grund hierfür ist u.a. die hohe interne Prozesskontrolle, die äußerst detaillierte Anpassungen an Ihre spezifischen Ansprüche und Wünsche ermöglicht. Die Kontrolle des Glaszuschnittes, der Politur, des Beschichtungsdesign, der Beschichtung selbst, bis hin zur Endmontage unter Reinraumbedingungen, mit uns als einzelnen verantwortlichen Partner bietet Ihnen große Vorteile.
    Selbst das Messequipment kann an Ihre individuellen Anforderungen angepasst, und so z.B. Rauigkeitsmessungen, spektrale Daten, oder auch Cavity-Ring-Down-Messungen nach Wunsch mitgeliefert werden. Dieses Gesamtpaket ermöglich Ihnen die komplette Kontrolle Ihres optischen Systems. Besonders in der Luft- und Raumfahrt sind Schock- und thermische Belastungstests erforderlich. Hier stehen wir mit unserer langjährigen Expertise und Referenzprojekten gerne zur Verfügung.

    Fertigungskapazitäten

    OptoSigma/SigmaKoki produziert in sechs Fabriken, die sich primär in Japan, aber auch China und den USA befinden. Unsere hohen Qualitätsansprüche gewährleisten eine enorme Liefertreue und stetige Kundenzufriedenheit. Unsere Fähigkeit, herausfordernden Optiken und Optomechaniken zu meistern, ohne Ihr Budget überzustrapazieren ist unsere Triebfeder. Der Grund für diese große Anpassungsfähigkeit und Flexibilität liegt darin, dass Optosigma gegründet wurde, um die Photonikkomponenten auf Wunsch von Wissenschaftlern und Forschern herzustellen. Das ist unser selbstgesetzter Anspruch, den wir in unserer DNA verinnerlicht haben und jederzeit bestmöglich umsetzen.

    Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte.

    Ihre Ansprechpartner
    Rechts im Bild:
    Herr Axel Haunholter
    +49 151 12301488
    a.haunholter(at)optsigma-europe.com

    Links im Bild:
    Herr Andreas Bichler
    +49 151 12309305
    a.bichler(at)optosigma-europe.com

    Weiter Informationen auf www.OptoSigma.com

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-2002Wed, 22 Jul 2020 11:44:29 +0200Polytec prüft verkapselte MEMS als Dienstleistunghttp://optecnet.de/http:///Das Photonics BW Mitglied Polytec besitzt eine patentierte Schwingungsmesstechnologie zur Messung von verkapselten MEMS.Polytec bietet eine patentierte Lösung für die Untersuchung der Dynamik von MEMS. Die Charakterisierung mit Lichtquellen im nahinfraroten Bereich erlaubt es, die Kapsel eines solchen MEMS zu durchdringen und zu vermessen, ohne sie öffnen zu müssen. Denn Silizium ist im nahen Infrarotspektrum oberhalb von Wellenlängen von 1050 nm transparent.

    Die auf Infrarot-Interferometern basierende Schwingungsmesstechnologie von Polytec misst auf reales Schwingverhalten, liefert repräsentative Ergebnisse und bietet höchste Datenqualität aufgrund der expliziten Trennung der einzelnen Bauteilschichten (layer) in verkapselten MEMS. Mit den Messdienstleistungen bei Polytec können Kunden die Technologie nutzen, auch wenn sie kein eigenes Messsystem besitzen, und experimentelle Modalanalysen, Machbarkeitsstudien und Beratung in sämtlichen Projektphasen beauftragen.

    Mehr Informationen zum Produkt erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-2001Tue, 21 Jul 2020 09:25:34 +0200Call for Papers: electronic displays Conference 2021http://optecnet.de/http:///Die edC 2021 findet vom 3.-4. März 2021 in Nürnberg statt. Damit verbunden ist die Suche nach spannenden Beiträgen zu einer Vielzahl an Themengebieten. Durch die Einreichung von Beiträgen besitzen Sie die Möglichkeit, ein breites Publikum bestehend aus Entscheidungsträgern, Ingenieuren und Industriefachleuten anzusprechen.Die electronic displays Conference (edC) vom 26.-27. Februar 2020 war mit fast 500 Ausstellungsexperten und rund 50 Präsentationen, darunter sieben brandaktuelle Keynotes, ein großer Erfolg.

    Nun steht die edC 2021 bevor, die vom 3.-4. März 2021 in Nürnberg stattfindet. Damit verbunden ist die Suche nach spannenden Beiträgen zu folgenden Themengebieten:

    • Anzeigetechnologien (LCD, OLED, LED, E-Papier, flexible Anzeigen, (Pico)Projektion, neue Technologien wie Mikro-LEDs ...)
    • Display-Anwendungen (E-Signage, Automobil-, Fahrzeug-, Avionik-, Verbraucher-, Industrie-, Informations-, Medizin-, Mobil-, Anforderungen und Lösungen ...)
    • Ansteuerung und Schnittstellen (Display- und Grafikcontroller, Software, FPGA, LVDS, HMDI, eingebettete DISPLAYPORT, SPI-Displays ...)
    • Touchscreens (Techniken, Technologien, Software, Optimierungen, haptisches Feedback, Gesten, berührungslose Annäherung, ...)
    • GUI, HMI (Software, Methoden, Lösungen ...)
    • 3D (3D-Darstellungstechnologien, Reproduktion, Software, Auswertung ...)
    • Messaufgaben (Anzeige- und Bildqualität, Umgebungslicht, Lebensdauer ...)
    • Systemaspekte und Integration von Komponenten (eingebettete Systeme, Mechanik, Lebensdauer, Umgebungsbedingungen ...)
    • Systemaufgaben (Anzeige und Bildqualität, Umgebungslicht, Lebensdauer ...)
    • Display-Baugruppen (Hintergrundbeleuchtung, Oberflächen, Gehäuse, Stromversorgung ...)
    • Lieferkette (Qualitätssicherung, kundenspezifische Displays, Zuverlässigkeit, Logistik, Inspektionsmethoden ...)
    • Marktdaten (Display-Technologien, Trends, Touch, Schnittstellen, Anwendungen ...)
    • NEU: Beleuchtung (Automobil, Spezialanwendungen ...)

    Die edC ist Europas größte Konferenz über elektronische Displays und ihre Anwendungen. Durch die Einreichung von Beiträgen besitzen Sie die Möglichkeit, ein breites Publikum bestehend aus Entscheidungsträgern, Ingenieuren und Industriefachleuten anzusprechen. Ihre Präsentation wird Bestandteil der Konferenzberichte sein.

    Sollte die persönliche Anreise für Sie nicht machbar sein, so ist auch eine Fernpräsentation möglich. 

    Wichtige Fristen:

    • Abstract-Einreichung: 2. Oktober 2020
    • Benachrichtigung der Autoren: Kalenderwoche 42 oder 43
    • Präsentation für die edC-Proceedings: 21. Jan. 2021

    So reichen Sie einen Beitrag ein:

    Bis zum 2. Oktober 2020 haben Sie die Möglichkeit, ein Paper einzureichen. Für die Einreichung sind die Angabe von Kontaktdaten inkl. Biografie/Lebenslauf, eine Kurzzusammenfassung (max. 50 Wörter) und eine längere Zusammenfassung (ca. 500 Wörter) erforderlich.

    Bitte beachten Sie: Die Konferenzsprache ist Englisch. Die ungefähre Redezeit für jeden Redner beträgt 20 Minuten, ausgenommen Keynotes.

    Weitere Informationen über die Einreichung von Beiträgen und das Online-Tool für die Einreichung finden Sie unter www.electronic-displays.de sowie in diesem Flyer. Bei Fragen und weiteren Details wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach (kb(at)displaylabor.de).

    An dieser Stelle möchten wir auf unser neues Weiterbildungsseminar „Messen, Verstehen und Interpretieren: Praktische Lichtmesstechnik und Optische Charakterisierung von Displays“ mit den Dozenten Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach und Prof. Dr. Steffen Reichel aufmerksam machen. Es richtet sich an Ingenieure, Techniker, Projektmanager, Facheinkäufer und Wissenschaftler sowie Führungskräfte, die sich in der Licht- und Displaymesstechnik für verschiedene Anwendungsgebiete weiterqualifizieren möchten. Weitere Informationen finden Sie hier

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-2000Mon, 20 Jul 2020 21:14:00 +0200SDSS enthüllt 11 Milliarden Jahre Ausdehnungsgeschichte unseres Universums http://optecnet.de/http:///Der Sloan Digital Sky Survey (SDSS) veröffentlichte eine umfassende Analyse der größten dreidimensionalen Karte des Universums, die jemals erstellt wurde, und schließt damit die größten Lücken in unserer Erforschung seiner Geschichte. Das Team, an dem auch Forscher des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik beteiligt sind, erhielt genaue Messungen der Expansionsgeschichte unseres Universums über den bisher größten Abschnitt kosmischer Zeit. 
    "Wir kennen sowohl die frühe Geschichte des Universums als auch seine jüngste Ausdehnungsgeschichte ziemlich gut, aber in den mittleren 11 Milliarden Jahren klafft eine lästige Lücke", sagt der Kosmologe Kyle Dawson von der University of Utah, der Leiter des Teams das die heutigen Ergebnisse bekannt gab. "Fünf Jahre lang haben wir daran gearbeitet, diese Lücke zu füllen, und wir nutzen diese Informationen, um einige der substanziellsten Fortschritte in der Kosmologie des letzten Jahrzehnts zu erzielen."

    Die neuen Ergebnisse stammen aus dem erweiterten Baryon Oscillation Spectroscopic Survey (eBOSS), einer internationalen Zusammenarbeit von mehr als 100 Astrophysikern, einschließlich Forschern am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), der Teil von SDSS ist. Das Herzstück der neuen Ergebnisse sind detaillierte Messungen von mehr als zwei Millionen Galaxien und Quasaren, die 11 Milliarden Jahre kosmischer Zeit abdecken.

    Innerhalb des eBOSS-Teams konzentrierten sich einzelne Gruppen auf verschiedene Aspekte der Analyse, wobei jede dieser Proben eine sorgfältige Analyse erfordert, um Verunreinigungen zu entfernen und die Muster des Universums aufzudecken. Um den Teil der Karte zu erstellen, der sechs Milliarden Jahre zurückreicht, verwendete das Team große, rote Galaxien. Weiter draußen benutzten sie jüngere, blaue Galaxien. Um das Universum vor elf Milliarden Jahren und mehr zu kartographieren, benutzten sie schließlich Quasare, d.h. helle Galaxien, in denen Material aufleuchtet, das auf ein zentrales supermassereiches schwarzes Loch fällt.

    "Quasare stellen eine einzigartige Probe dar, die es uns ermöglicht, die Rotverschiebungslücke zwischen Galaxien und dem Lyman-alpha-Wald bei den höchsten Rotverschiebungen zu überbrücken", sagt Jiamin Hou, Nachwuchsforscherim am MPE, die die Quasar-Analysen im Rahmen von eBOSS leitete. "Mit Galaxien können wir auf die letzten Milliarden Jahre der kosmischen Geschichte zurückblicken, die Quasare führen uns etwa 10 Milliarden Jahre zurück, und schließlich erlauben uns die Lyman-alpha-Galaxien einen Blick zurück in die Zeit, als das Universum weniger als 2 Milliarden Jahre alt war. Studien über den kosmischen Mikrowellenhintergrund reichen dann noch weiter zurück, bis zum frühen Universum, nur 380 000 Jahre nach dem Urknall.

    Die endgültige Karte, die von SDSS nun veröffentlicht wurde, zeigt die Filamente und Hohlräume, die Strukturen im Universum definieren. Ein Merkmal dieser Verteilung, die so genannten "baryonischen akustischen Schwingungen", ist ein sehr subtiles Signal aus den frühen Epochen des Universums, als Schallwellen nach einer Reise von etwa 500 Millionen Lichtjahren "eingefroren" wurden und der Materieverteilung ein Signal einprägten. Dieser Abdruck ist heute in der Verteilung von Galaxien sichtbar, wo es etwas wahrscheinlicher ist, Galaxienpaare zu finden, die durch diesen Maßstab getrennt sind, als in kleineren oder größeren Abständen. Messungen der scheinbaren Größe dieses Maßstabs ermöglichen es den Wissenschaftlern, kosmische Entfernungen mit hoher Präzision zu berechnen.

    Darüber hinaus weisen Galaxien auch eigene Bewegungen auf, die ihre Verteilung in Bezug auf die Sichtlinienrichtung anisotrop erscheinen lassen, ein Effekt, der als "Rotverschiebungsraum-Verzerrung" bekannt ist. Dieses charakteristische anisotrope Muster ermöglichte es dem eBOSS-Team, die Geschwindigkeit zu messen, mit der kosmische Strukturen aufgrund von gravitativen Wechselwirkungen wachsen. "Mit Hilfe von Quasaren können wir die Entfernungsmessung auf etwa 3 Prozent und die Messung der Wachstumsrate des Universums auf 10 Prozent einschränken", sagt Hou.  
    "In unserer Gruppe leisten wir seit fast einem Jahrzehnt einen kontinuierlichen Beitrag zu den Kosmologieprogrammen von SDSS", sagt der Kosmologe Ariel Sánchez, ein leitender Forscher am MPE. "Zusammengenommen erlauben uns diese Studien, die Ausdehnung und das Wachstum der Strukturgeschichten unseres Universums über einen Bereich kosmischer Zeit zu rekonstruieren, der etwa 90% seines Alters abdeckt." In Kombination mit zusätzlichen Informationen aus dem kosmischen Mikrowellenhintergrund und Supernovae ermöglicht dies den Wissenschaftlern, mehrere Schlüsselparameter unseres Universums mit einer Genauigkeit von mehr als einem Prozent zu bestimmen.

    Die kosmische Geschichte aus diesen Daten zeigt, dass die Ausdehnung des Universums vor etwa sechs Milliarden Jahren anfing sich zu beschleunigen, und seitdem immer schneller und schneller geworden ist. Diese beschleunigte Expansion scheint auf eine mysteriöse unsichtbare Komponente des Universums namens "dunkle Energie" zu deuten, die mit Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie übereinstimmt, aber mit unserem heutigen Verständnis der Teilchenphysik nur schwer vereinbar ist.

    Insgesamt hat das eBOSS-Team die Ergebnisse von mehr als 20 wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht. Diese Arbeiten beschreiben auf mehr als 500 Seiten die Analysen des Teams zu den neuesten eBOSS-Daten und markieren den Abschluss der wichtigsten Ziele des Projekts.

    In den nächsten Jahren werden MPE-Wissenschaftler die SDSS-Daten zudem dafür verwenden, die großräumige Struktur des Universums noch genauer zu kartographieren und kosmologische Parameter einzuschränken, indem sie die Galaxienhaufen und AGN, die vom eROSITA-Röntgenteleskop (https://www.mpe.mpg.de/eROSITA) gefunden werden, genauer unter die Lupe nehmen.

    MPE Webseite: http://www.mpe.mpg.de/7474907/news20200720

    Kontakt:

    Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics
    Dr. Ariel Sánchez

    Email: arielsan(at)mpe.mpg.de

    oder

     

    Max Planck Institute for Extraterrestrial Physics
    Jiamin Hou
    Email jiamin.hou(at)mpe.mpg.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1999Wed, 15 Jul 2020 17:02:02 +0200Virtuelles Treffen der AG Optische Messtechnikhttp://optecnet.de/http:///Am 15. Juli 2020 fand das erste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaften Optische Messtechnik und Lasermaterialbearbeitung von Photonics BW sowie der Arbeitsgruppe Laser und Messtechnik-Interessenten von bayern photonics statt.Rund 20 Teilnehmer trafen sich zum gemeinsamen Austausch und ließen sich von den folgenden Fachvorträgen inspirieren:

    • Fachvortrag: „Typerkennung/Sortierung und 3D-Prüfung additiv gefertigter Bauteile im freien Fall“
      Dr. Daniel Carl, Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik
    • Fachvortrag: „Hochgeschwindigkeitsdiagnostik des additiven Fertigungsprozesses von Aluminiumteilen“
      M.Sc. Artur Leis, Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart

    Das anschließende Lösungsforum mit Impulsvorträgen bot den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit, eigene Herausforderungen und Probleme zu präsentieren und mit den anderen Teilnehmern zu diskutieren. Eine weitere Möglichkeit zum Austausch in kleinerer Runde stellten die "virtuellen Kaffeetische" dar.

    Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass das Format auch langfristig eine sehr gute Ergänzung zu den persönlichen Treffen bietet.

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1996Mon, 13 Jul 2020 09:14:04 +0200Virtuelles Treffen der AG Beleuchtunghttp://optecnet.de/http:///Am 10. Juli kam die Arbeitsgruppe Beleuchtung der regionalen Innovationsnetze Photonics BW und bayern photonics zu einem virtuellen Treffen zusammen.Rund 20 Experten ließen sich von folgenden Fachvorträgen inspirieren und nutzten die Möglichkeit zum Austausch:

    • Advanced methods for safe visualization on automotive displays
      Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach, Hochschule Pforzheim
      Benjamin Axmann, Mercedes-Benz AG

    • Erzeugung einer schmalen spektral modulierten Lichtlinie für ein APICBEAM-Display
      Dr. Sascha Grusche, APICBEAM

    Ein zusätzliches Highlight stellte das anschließende Lösungsforum dar, bei dem die Teilnehmer aktuelle Herausforderungen oder Lösungen vorstellten und mit den anderen Teilnehmern diskutierten. Ein Austausch in kleinerer Runde ermöglichten anschließend sogenannte virtuelle Kaffeetische.

    Die Rückmeldungen verdeutlichen, dass die Teilnehmer das Online-Format als sehr gute Kommunikations- und Netzwerkmöglichkeit empfinden und auch langfristig für die Netzwerkarbeit nutzen möchten.

     

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1995Thu, 09 Jul 2020 16:54:15 +0200Quantum Future Award 2020http://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vergibt im Rahmen der Quantum Future-Nachwuchsinitiative den Quantum Future Award für herausragende und innovative wissenschaftliche Arbeiten mit deutlichem Anwendungsbezug auf dem Gebiet der Quantentechnologien.Der Studienpreis wird dabei für besonders erfolgreiche Masterarbeiten und Promotionsarbeiten vergeben. Bewertet werden Arbeiten aus allen Bereichen der Natur­, Ingenieur- und Informationswissenschaften zur technischen Nutzung kontrollierter Quantenzustände (sogenannte Quantentechnologien der zweiten Generation), die in den letzten vier Jahren abgeschlossen wurden.

    Die Erst- und Zweitplatzierten beider Kategorien (Master- und Promotionsarbeiten) erhalten Studienreisen im Wert von 6.000 Euro (1. Platz) bzw. 4.000 Euro (2. Platz). Die Preisverleihung findet im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Quantum Future Academy 2020 am 6. November 2020 in Berlin statt.

    Mehr Informationen zum Quantum Future Award erhalten Sie in diesem Flyer.

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    Photonics BWOptecNetPreise und Auszeichungen
    news-1994Wed, 08 Jul 2020 18:00:14 +0200VISION 2020 kann nicht stattfindenhttp://optecnet.de/http:///Aufgrund der aktuellen Situation musste die VISION 2020 leider abgesagt werden. Im Rahmen einer Branchenbefragung sollen nun Erkenntnisse zu neuen Formaten gewonnen sowie ein Termin für die nächste VISION abgeleitet werden.In den vergangenen Wochen stand die Messe Stuttgart im intensiven Austausch mit den Ausstellern der VISION. „In den geführten Gesprächen zeigte sich, dass insbesondere durch die hohe Internationalität in Kombination mit den anhaltenden Reisebeschränkungen die VISION in diesem Jahr nicht in der gewohnten Qualität umgesetzt werden kann“, berichtet Florian Niethammer, Projektleiter der VISION. „Im Schulterschluss mit unseren Ausstellern, die von ihrer Messeteilnahme zurückgetreten sind und unserem ideellen Träger, dem VDMA Machine Vision, haben wir daher heute alle Messebeteiligten darüber informiert, dass die VISION, die Weltleitmesse für Bildverarbeitung, in diesem Jahr nicht stattfindet“, ergänzt Niethammer. 

    Um noch enger an den Bedürfnissen der Branche zu agieren und geeignete Maßnahmen abzuleiten, wurde darüber hinaus eine Umfrage gestartet. Ziel für das Team sei es, aus den Ergebnissen der Befragung sinnvolle Formate zu entwickeln und zeitnah den Termin der nächsten VISION bekanntgeben zu können. 

    Die VISION bildet als Fachmesse das komplette Spektrum der Bildverarbeitungstechnologie ab. Neben hochkarätigen Ausstellern aus der ganzen Welt überzeugt sie durch ihr abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.vision-messe.de

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    Photonics BWOptecNetPressemeldung
    news-1993Wed, 08 Jul 2020 17:37:56 +0200BMWi-Bekanntmachung: Digital jetzt - Investitionsförderung für KMUhttp://optecnet.de/http:///Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) möchte insbesondere kleine und mittlere Unternehmen für die Chancen der Digitalisierung sensibilisieren und bei Investitionen in Digitalisierungsvorhaben unterstützen. Das neue Förderprogramm „Digital jetzt – Investitionsförderung für KMU“ unterstützt KMU finanziell durch Zuschüsse bei Investitionen in digitale Technologien sowie Investitionen in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu Digitalthemen.

    Ziele des Förderprogramms "Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU" sind:

    Anregung der KMU und des Handwerks zu mehr Investitionen in den Bereichen digitale Technologien und Know-how.

    • Branchenübergreifende Förderung von Digitalisierungsvorhaben bei KMU und Handwerk.
    • Verbesserung der Digitalisierung der Geschäftsprozesse der geförderten Unternehmen.
    • Verbesserte Nutzung der Chancen digitaler Geschäftsmodelle für die geförderten Unternehmen.
    • Stärkung der Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der geförderten Unternehmen durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle.
    • Befähigung der Mitarbeiter der geförderten Unternehmen, selbstständig die Chancen der Digitalisierung zu erkennen, zu bewerten und neue Investitionen in die Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle im Unternehmen anzustoßen.
    • Beitrag zur Erhöhung der IT-Sicherheit in den geförderten Unternehmen.
    • Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der geförderten Unternehmen in wirtschaftlich strukturschwachen Regionen.

    Damit werden Kohärenz und Konsistenz der Digitalisierungsförderung für KMU durch das BMWi sichergestellt. Das Förderprogramm "Digital jetzt - Investitionsförderung für KMU" soll wesentlich zum Gelingen der digitalen Transformation der deutschen Wirtschaft und insbesondere des Mittelstands beitragen.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-1992Wed, 08 Jul 2020 17:29:57 +0200BMBF-Ausschreibung: Erzeugung von synthetischen Daten für KIhttp://optecnet.de/http:///Mit der vorliegenden Richtlinie wird das BMBF interdisziplinäre ­Vorhaben fördern, die die Verbesserung von Methoden und (Simulations-)Modellen oder die grundlagenorientierte Entwicklung neuer Methoden zur Erzeugung von realistischen und möglichst allgemein verwendbaren Datensätzen für relevante Anwendungsgebiete, die für die Erzeugung und Validierung von KI-Modellen genutzt werden können, zum Ziel haben. Ein weiterer Anwendungsfall ist die Anonymisierung gegebener personen­bezogener Datenbestände. Mit der Förderung von Verbundprojekten soll der Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zum Vorteil beider Parteien verstärkt werden.

    Grundsätzlich sind vier Arten von Projekten möglich, die auch kombiniert werden können:

    • Grundlagenorientierte, interdisziplinäre Projekte, die durch eine Zusammenarbeit vor allem der Fachgebiete Physik, Mathematik und Informatik insbesondere im Bereich numerischer und statistischer Modelle zustande kommen. Hiermit sind explizit Projekte gemeint, die sich auch mit neuen Herangehensweisen beschäftigen, ohne auf bisherige Methoden oder Tools zurückzugreifen.
    • Methodenentwicklungsprojekte, die sich mit der essentiellen Weiterentwicklung schon bestehender Ideen beschäftigen. Hierbei sollen Projekte im Fokus stehen, die Methoden entscheidend verbessern oder durch neue Verfahren erweitern.
    • Werkzeugentwicklungsprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Werkzeugen für die Datenerzeugung beschäftigen. Damit sind allerdings keine reinen statistischen Werkzeuge gemeint, sondern intelligente Tools mit neuen Kenngrößen, die Daten in ausreichender Güte und Repräsentativität erzeugen.
    • Validierungswerkzeugprojekte, die sich mit der Neuentwicklung von Methoden und Werkzeugen für die Validierung der datenbasierten KI-Modelle (Benchmarking) beschäftigen. Die Ergebnisse der Validierungswerkzeugprojekte sollen nach Möglichkeit einfach auf verschiedene Domänen übertragbar sein.

    In der Fördermaßnahme wird die Durchführung von FuE-Vorhaben gefördert, die Bezüge zu einem oder mehreren der folgenden Themen aufweisen:

    • Datensynthetisierung: Techniken zur Erzeugung synthetischer Daten aus Simulations- oder Repräsentations­modellen. Hierbei geht es um grundlegende Methoden der Mathematik und Physik zur Entwicklung von Modellen einschließlich der Software-Entwicklung auf entsprechenden Simulationssystemen. Gegenstand der Förderung sind grundlegende Algorithmen. Methoden, die High Performance Computing (HPC) benötigen, sind nicht Gegenstand der Förderung.
    • Statistische Methoden: Innovative Methoden und robuste, alltagstaugliche Techniken und Werkzeuge zur Analyse der erzeugten Daten. Diese müssen ein Mindestmaß an Qualität und Heterogenität aufweisen. Idealerweise sollten diese Kriterien in die Simulationsmodelle integriert werden. Aufgrund der Komplexität solcher Modelle müssen entsprechende Methoden noch entwickelt werden.
    • Kenngrößen zur Messung von Eignung, Güte oder Bias-Freiheit der Daten: Innovative Methoden zur Klassifikation von Daten. Adressierbar sind hier Ansätze, die neue Kenngrößen einführen, um die Eignung, den Bias oder die Güte von Daten zu messen. Hierbei sind unter Umständen neue Techniken notwendig, die über die üblichen statistischen Kenngrößen hinausgehen.
    • Sichere Anonymisierung bestehender Datensätze: Die Anonymisierung von Datensätzen soll verhindern, dass ­natürliche Personen, deren Daten in den Datensätzen enthalten sind, identifiziert werden können. Im Rahmen der Bekanntmachung sollen einfach anzuwendende Methoden und Werkzeuge entwickelt werden, die eine sichere Anonymisierung bestehender Datensätze garantieren, ohne die für die Modellbildung relevanten Eigenschaften im Datensatz zu beeinflussen. Weiterhin sollen diese Werkzeuge/Methoden das Maß der Sicherheit beschreibbar bzw. messbar machen können.

    Die Realisierbarkeit jeder Idee soll in einer Anwendung, beispielsweise aus dem industriellen Umfeld, demonstriert werden. Eine konkrete industrielle Anwendung soll aber nicht der alleinige Treiber des Projektes sein. Die Neuentwicklung von ausschließlich innerbetrieblich genutzten Basiskomponenten ist grundsätzlich nicht Gegenstand der Förderung.

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger bis spätestens 15. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. 

    Weitere Infos finden Sie unter  https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-3068.html 

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
    news-1991Wed, 08 Jul 2020 16:02:25 +0200Ultraschall-Sonotroden auf dem Prüfstandhttp://optecnet.de/http:///Während Ärzte und medizinisches Personal alles tun, um COVID-19-Patienten bestmöglich zu behandeln, steht die Industrie vor nie dagewesenen Herausforderungen. Polytec, langjähriges Mitglied von Photonics BW, liefert mit seiner optischen Messtechnik die entscheidende Basis für die Ultraschallschweiß- und Fügetechnik.Während einige zu Hause Masken selbst nähen, ist die industrielle Massenproduktion wirksamer medizinischer Schutzmasken ohne Ultraschallschweißverfahren mittlerweile undenkbar. Gleiches gilt für die sterile Verpackung von medizinischen Werkzeugen und Viren-Test-Kits.

    Bei Ultraschall-Fügeverfahren werden durch Sonotroden eingebrachte Schwingungen im Ultraschall-Bereich eingesetzt, um die verschiedenen Schichten der Schutzmaske zu erhitzen und sie fest miteinander zu verbinden. Entwickler verwenden die Schwingungsmessdaten der flächenhaften sowie Einpunkt-Laser-DopplerVibrometer (LDV), um die effektivste Art zu erforschen, die Energie effizient in das Material einzubringen, und um die eingehenden Finite-Elemente-Simulationsmodelle zu validieren. Laservibrometer sind für diese Aufgabe perfekt geeignet: Sie messen problemlos und berührungsfrei selbst im hohen Frequenzbereich und erfassen das Schwingverhalten hochpräzise. Der winzige Lasermessfleck reicht bis nahe an die Verbindungszone, zeigt die effektive Amplitude und ermöglicht so das Feintuning im Herstellungsprozess.

    Sehen Sie in diesem eindrucksvollen Video, wie Scanning Laservibrometer eine zuverlässige und profunde Analyse an Ultraschallinstrumenten ermöglichen. Weitere Anwendungen finden Sie hier

     

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-1990Wed, 08 Jul 2020 11:18:21 +0200OptecNet Deutschland e.V. unterstützt Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2020http://optecnet.de/http:///Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis prämiert herausragende Entwicklungen im Bereich der Optischen Technologien und unterstützt deren Umsetzung in neue Produkte oder Verfahren.Der renommierte Preis wird von der Firma Stöbich Brandschutz alle zwei Jahre unter einem besonderen Schwerpunktthema der Optischen Technologien an deutsche Wissenschaftler oder Forschungsgruppen vergeben. Der thematische Schwerpunkt dieses Jahr lautet „Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz“. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Ausschreibung und Verleihung werden von der PhotonicNet GmbH, dem Fraunhofer HHI sowie der TU Clausthal organisiert.

    Um die Bedeutung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises weiter zu erhöhen, wird OptecNet Deutschland die diesjährige Ausschreibung und Preisverleihung durch eine bundesweite Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Zudem wurde der Vorstandsvorsitzende, Thomas Bauer, in die Jury berufen. Da die Nachwuchsförderung eine wichtige Aufgabe von OptecNet Deutschland darstellt, wird OptecNet Deutschland zugleich als Schirmherr für den diesjährigen Posterwettbewerb, der sich an den Wissenschaftsnachwuchs wendet, auftreten. Mit 1.000 Euro werden besondere Forschungsleistungen von Hochschulabsolventen im Themenfeld Optische Technologien ausgezeichnet. Dank der Unterstützung von OptecNet Deutschland ist der Posterwettbewerb erstmalig bundesweit ausgeschrieben.

    Alle weiteren Informationen zur aktuellen Ausschreibung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises sowie zum Posterwettbewerb finden Sie auf der offiziellen Website.

    Pressekontakt
    PhotonicNet GmbH
    Garbsener Landstraße 10
    30419 Hannover
    Telefon: 0511 277 1643
    E-Mail: info(at)photonicnet.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1988Thu, 02 Jul 2020 17:35:49 +0200Virtuelles Treffen der AG Laserhttp://optecnet.de/http:///Am 2. Juli fand die erste gemeinsame virtuelle AG-Sitzung zur Lasertechnik der beiden regionalen Innovationsnetze bayern photonics und Photonics BW statt.Über 30 Experten der Lasertechnik aus dem süddeutschen Raum folgten den Fachvorträgen und nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Die folgenden Fachvorträge wurden präsentiert und anschließend diskutiert:

    • Intelligente Prozessbeobachtung in der Lasermaterialbearbeitung
      Pablo Dilger, FAU Erlangen, Lehrstuhl für Photonische Technologien
    • Künstliche Intelligenz in der Lasertechnik: Anwendungsbeispiele aus der Praxis und Potenziale für die Zukunft
      Christian Stadter; TU München, Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb)

    Zusätzlich bereicherte Dr. Carl Basler vom Fraunhofer IPM im „Lösungsforum“ das Spektrum um eine kurze Information zur „Schichtdickenmessung mit Material-Bearbeitungslasern: Laser-induzierte Plasmaspektroskopie in der Anwendung“.

    Erste Rückmeldungen und Anmeldungen zu den nächsten virtuellen AG-Treffen verdeutlichen, dass das virtuelle Format die klassische Netzwerkarbeit bereichern kann.

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    Photonics BWbayern photonicsOptecNetAus den Netzen
    news-1986Wed, 01 Jul 2020 13:09:35 +0200Vielseitig einsetzbares LED-Bestrahlungssystem – von der Desinfektion bis zu medizinischen Behandlungenhttp://optecnet.de/http:///Mit UV-LEDs ausgestattet kann das System Keime auf Oberflächen wie Handy-Displays beseitigen. Auch LEDs, die das optimale Emissionsspektrum zum Aushärten von Polymeren oder für medizinische Behandlungen liefern, lassen sich einbauen – sogar mehrere Wellenlängen in einem Gerät sind möglich. Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und seine Ausgründung UVphotonics NT GmbH haben ein vielfältig einsetzbares, betriebsfertiges Bestrahlungssystem zur Behandlung von Oberflächen konzipiert und entwickelt. Das kompakte, modular aufgebaute System aus Berlin kann flexibel sowohl mit selbst entwickelten UV-LEDs als auch mit kommerziell erhältlichen Leuchtdioden bestückt werden, die im ultravioletten (UV), sichtbaren oder infraroten Spektralbereich abstrahlen. Es lässt sich somit flexibel an das gewünschte Emissionsspektrum anpassen.

    Zu Desinfektionszwecken kann es mit selbst entwickelten LEDs, die bei 265 nm emittieren, ausgestattet werden. So können Keime auf Oberflächen beseitigt werden – auf persönlichen Gegenständen wie Mobiltelefonen oder wiederverwendbaren Masken ebenso wie auf Speisekarten in Restaurants. Auch im professionellen Bereich kann das System genutzt werden, zum Beispiel in Kliniken und Labors im Gesundheitswesen. Das integrierte Beleuchtungsmodul enthält 16 UV-LEDs, die auf einer Fläche von 80 mm x 80 mm verteilt sind. Die LEDs liefern eine Intensität >5 mW/cm2. Damit erreicht das Bestrahlungssystem die von den Centers for Disease Control and Prevention des US-Gesundheitsministeriums empfohlene minimale UV-Dosis von 500 mJ/cm2 in weniger als zwei Minuten. Ein integrierter Timer sorgt für die korrekte Dosierung.

    Flexible und erweiterbare Plug-and-Play-Lösung

    Das Modul kann bis zu vier verschiedene Wellenlängen separat steuern, was bei medizinischen Anwendungen und Heilverfahren äußerst vorteilhaft sein kann. Um größere Flächen abzudecken, können die modularen Segmente kabellos mechanisch und elektrisch miteinander verbunden werden. Das System ist sowohl als eindimensionales als auch zweidimensionales Array flexibel erweiterbar. Auch individuell geformte Arrays sind möglich, die in verschiedenste Desinfektionssysteme integriert werden können. Das Gesamtsystem ist eine Plug-and-Play-Lösung, die computergesteuert oder als Stand-Alone-System mit konstanter Leistung betrieben werden kann. Sogar die Programmierung komplexer zeitlicher Muster ist möglich.

     

    Über das FBH
    Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 315 Personen und hat einen Etat von 40,4 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V., ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«. www.fbh-berlin.de   

    Über UVphotonics
    Die UVphotonics NT GmbH bietet seit 2015 anpassbare UV-LEDs für den B2B-Markt an. Das Produktportfolio umfasst Einzelchips und vollgehäuste LEDs im UVB- und UVC-Spektralbereich. Das fundierte technologische Know-how des UVphotonics-Teams gewährleistet, dass die LEDs auf spezielle Anforderungen hinsichtlich Emissionswellenlängen, Emissionseigenschaften, Leistungsbereiche oder Chip-Layouts zugeschnitten sind. Zusätzlich bietet UVphotonics Beratung bei der Integration von UV-LEDs in Applikationssysteme. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und der Technischen Universität Berlin. Die enge Zusammenarbeit mit diesen führenden Forschungsinstituten sorgt für State-of-the-Art-Ergebnisse. www.uvphotonics.de

     

    Kontakt:
    Gisela Gurr
    M.A. Communications Manager  
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin  
    Tel.       030.6392-2626
    Fax       030.6392-2602  
    E-Mail   gisela.gurr(at)fbh-berlin.de
    Web     www.fbh-berlin.de
    Twitter  twitter.com/FBH_News

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1984Tue, 30 Jun 2020 11:27:27 +0200Engineering Conference von Photonics Israel http://optecnet.de/http:///Vom 5. - 6. Juli 2020 bietet Photonics Israel unterschiedliche Webinare rund um Mikroskopie, Laserschweißen und Integrierte Schaltungen an.Veranstaltet wird diese vielfältige Reihe an Webinaren von Photonics Israel und der Association of Engineers and Architects in Israel (AEAI).
    Auf Webinare zu folgenden Themen dürfen Sie sich freuen:

    • Optical super-resolved microscopy am 5. Juli ab 15.00 Uhr (deutscher Zeit)
      Prof. Steve Lipson
    • Advanced Laser Welding With Dynamic Beam am 5. Juli ab 17.30 Uhr (deutscher Zeit)
      Dr. Eyal Shekel
    • Terahertz Time-Domain Spectroscopy am 6. Juli ab 13 Uhr (deutscher Zeit)
      Enrico Dardanis M.Sc. und Dr. Milan Oeri
    • Photonic Integrated cirquits at Fraunhofer HHI: aplications, opportunities and fabrication am 6. Juli ab 15 Uhr (deutscher Zeit)
      Dr. David Felipe Mesquida und Dr. Moritz Baier
    • Online Optical Design & A Ray Optics Simulation Software Tool am 6. Juli ab 17.30 Uhr (deutscher Zeit)
      Gil Noy

    Alle Webinare sind kostenlos und dauern etwa eine Stunde. Eine Vorregistrierung ist erforderlich.

    Hier finden Sie weitere Informationen sowie das Online-Anmeldeformular.

    Photonics BW pflegt den kontinuierlichen Austausch mit Photonics Israel und war im Rahmen einer deutschen Gemeinschaftspräsenz auf der „OASIS 2019 – International Conference and Exhibition on Optics and Electro Optics" vertreten. Wenden Sie sich bei der Suche nach einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung in der hochinnovativen israelischen Photonik-Branche gerne an uns.

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    Photonics BWOptecNetAus den NetzenForschung und Wissenschaft
    news-1983Tue, 30 Jun 2020 08:26:56 +0200German Pavilion auf der Photonics West 2021http://optecnet.de/http:///Im Rahmen der SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wird vom 26.-28. Januar 2021 wieder ein deutscher Gemeinschaftspavillon angeboten. Werden Sie Teil der Messe und melden Sie sich bis zum 9. Juli 2020 als Mitaussteller an.Auf Initiative des Fachverbandes SPECTARIS und mit Unterstützung von OptecNet Deutschland e. V. ist die SPIE. Photonics West 2021 in San Francisco wieder fester Bestandteil im Auslandsmesseprogramm des Bundes.

    Die Teilnahme am German Pavilion bietet Ihnen zahlreiche Vorteile:

    • Sehr günstige Teilnahmekonditionen
    • Repräsentativer Messestand mit exponierter Platzierung
    • Umfassende Betreuung vor und während der Veranstaltung
    • Erwähnung im Internet und Ausstellerflyer

    Wir laden Sie herzlich dazu ein, als Aussteller im Rahmen des German Pavilion mitzuwirken. Übersenden Sie die Teilnahmeunterlagen bitte bis spätestens 9. Juli 2020.

    Hier erhalten Sie alle Informationen über die Photonics West 2021 und den deutschen Gemeinschaftsstand

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetOpTech-NetNews
    news-1981Mon, 29 Jun 2020 08:07:21 +020020. informatica feminale Baden-Württemberghttp://optecnet.de/http:///Für die 20. informatica feminale Baden-Württemberg vom 22.-26. September 2020 an der Hochschule Furtwangen sind Studentinnen, IT-lerinnen und interessierte Frauen herzlich dazu aufgerufen, sich für die Seminare und Workshops zu Fachthemen und Social Skills anzumelden.Die informatica feminale Baden-Württemberg (ifbw) ist eine Sommerhochschule für Studentinnen und interessierte Frauen des Fachgebiets Informatik und verwandter Fachrichtungen. Die Sommerhochschule ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Das Netzwerk F.I.T. organisiert hierbei die Ausrichtung als Projektträger. Das Projekt ist Teil der Landesinitiative "Frauen in MINT-Berufen in Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung".

    Für die 20. informatica feminale Baden-Württemberg vom 22.-26. September 2020 an der Hochschule Furtwangen sind Studentinnen, IT-lerinnen und interessierte Frauen herzlich dazu aufgerufen, sich für die Seminare und Workshops zu Fachthemen und Social Skills anzumelden. Für Studentinnen kostet ein Halbwochenkurs nur 40€ inklusive Verpflegung in der Veranstaltungscafeteria und es können ECTS erarbeitet werden.


    Weitere Informationen, die Kursübersicht und Anmeldung finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 28. Juli 2020.

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    Photonics BWOptecNetForschung und Wissenschaft
    news-1980Thu, 25 Jun 2020 12:05:34 +0200VI Systems announces the grant of US Patent on micropillar laserhttp://optecnet.de/http:///The US patent office granted the patent with the number US-10,651,628 to VI Systems. The patent addresses semiconductor optoelectronic devices using a micropillar structure and is applicable to the next generation high speed vertical cavity surface emitting laser (VCSEL) for optical data transmission. The patent US-10,561,628 addresses a semiconductor micro device comprising of at least one cavity and one multilayer interference reflector. The device represents a micrometer-scale pillar with an arbitrary shape of the cross section and enables operation at low resistance and ultra-low capacitance. The technology can be applied to vertical cavity surface emitting lasers (VCSEL) and VCSEL arrays to further advance the modulation speed for short reach optical data communication at very high data rates.  

    VCSEL chips are low-cost, energy efficient devices, which provide high-performance in a wide range of applications from data communication to 3D sensing. The patented micropillar structure significantly improves the performance and reliability in consumer and industrial applications.  

    The grant of the patent provides further recognition of the quality of the innovation being carried out by VI Systems’ team.  

     

    About VI Systems GmbH

    VI Systems GmbH, based in Berlin, Germany, is a fabless developer and manufacturer of components for optical communication. More information on VI Systems is available at www.v-i-systems.com

     

    Press Contact:
    George Schaefer
    VI Systems GmbH
    Hardenbergstrasse 7
    10623 Berlin, Germany
    phone: +49 30 30 831 43 41
    fax:    +49 30 30 831 43 59
    email:  George.Schaefer(at)v-i-systems.com

     

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    OpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1975Mon, 22 Jun 2020 11:59:56 +0200Laser Components: Leistungsstarke Desinfektionhttp://optecnet.de/http:///Mit dem UVC-Strahler von Bolb bietet LASER COMPONENTS jetzt auch eine vollständige, sofort einsetzbare Strahlungseinheit zur Desinfektion von Oberflächen. Das Gerät ist ungefähr so groß wie ein Handscheinwerfer und verfügt mit 2,0 WOpt UVC Leistung über die geballte Kraft von 25 Germicidal LEDs. Ein Reflektor rund um die UV-Quelle sorgt für einen Abstrahlwinkel von 55°.Die Desinfektionsleistung wurde in mehreren Studien nachgewiesen. Zum Beispiel erzielte das Guangzhou Institute of Microbiology bei einem Abstand von einem Meter und einer Bestrahlungsdauer von 60 Sekunden für den humanen Coronavirus hCoV-229E einen Reduktionsfaktor von Log4 (99,99%). Dieser Wert kann von Erreger zu Erreger stark schwanken.

    Der Blazar-Strahler ist einsatzbereit, sobald er an das Stromnetz angeschlossen ist, und leicht zu bedienen: Alle wichtigen Faktoren wie Bestrahlungsdauer, Intervall und Wiederholungsrate können über Knöpfe auf der Rückseite eingestellt werden. Da die Strahlung nach vorne austritt und durch den Reflektor eng gefasst wird, besteht für den hinter dem Gerät stehenden Bediener keine Gefahr durch die UVC-Strahlung.

    » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1974Mon, 22 Jun 2020 10:17:50 +0200MPE: Vom Labor in den Weltraum: Neues organisches Molekül in einer interstellaren Molekülwolke entdeckthttp://optecnet.de/http:///Laborexperimente am Zentrum für Astrochemische Studien (CAS) des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) in München führten zusammen mit astronomischen Beobachtungen des Italienischen Nationalen Instituts für Astrophysik (INAF) zur Identifizierung eines neuen Moleküls in der Molekülwolke G+0.693-0.027 in der Nähe des galaktischen Zentrums. Das neu entdeckte Molekül heißt Propargylimin: Nach Meinung der Experten könnte diese chemische Spezies eine fundamentale Rolle bei der Bildung von Aminosäuren spielen, die zu den wichtigsten Bestandteilen des Lebens, wie wir es kennen, gehören.

    Propargylimin hat die chemische Formel HCCCHNH und ist eine instabile Verbindung. Es ist sehr schwierig, es unter den normalen Bedingungen der Erdatmosphäre zu isolieren; bei den für das interstellare Medium typischen niedrigen Dichten und Temperaturen fühlt es sich aber wohl. Luca Bizzocchi, der Hauptautor der Studie, der die Molekülspektroskopie am MPE untersucht hat, erklärte: "Die Besonderheit dieser chemischen Spezies liegt in ihrer Kohlenstoff-Stickstoff-Doppelbindung, die ihr eine hohe Reaktivität verleiht. Mit dieser Doppelbindung ist es ein grundlegender Bestandteil der chemischen Ketten, die von den einfachsten und am häufigsten im Weltraum vorkommenden Molekülen mit Kohlenstoff und Stickstoff - zum Beispiel Formaldehyd (H2CO) oder Ammoniak (NH3) - zu den komplexeren Aminosäuren, den Grundbausteinen der terrestrischen Biologie, führen".

    Jedes Molekül absorbiert und emittiert Strahlung bei bestimmten Wellenlängen, wodurch ein Muster entsteht, das es eindeutig beschreibt, wie der menschliche Fingerabdruck. Mit dem Ziel, das Vorhandensein von Propargylimin im Weltraum nachzuweisen, wurde in den Max-Planck-Laboratorien eine spektroskopische Analyse durchgeführt, um das "Identikit" des Moleküls zu erstellen.

    "Wenn ein Molekül im interstellaren Medium rotiert, sendet es Photonen mit sehr präzisen Frequenzen aus. Diese Informationen, kombiniert mit Daten von Radioteleskopen, erlauben uns herauszufinden, ob ein Molekül in den Molekülwolken, wo Sterne und Planeten entstehen, tatsächlich vorhanden ist", fährt Bizzocchi fort.

    In diesem Fall wurden die Labordaten mit den Ergebnissen von Beobachtungen verglichen, die am 30-m-Radioteleskop in der Sierra Nevada, Spanien, gemacht wurden. "Unser Molekül war schon da", sagte Víctor M. Rivilla M., Marie Skłodowska-Curie-Forschungsstipendiat am INAF Florenz, der die Beobachtungen des INAF leitete, die zur Bestätigung von Propargylimin in der G+0.693-0.027-Umgebung führten. "Es lag in unseren Daten der Molekülwolke, aber wir konnten es nicht identifizieren, ohne seine genaue Spektroskopie zu kennen, d.h. die vollständige Beschreibung seines Emissionsfrequenzmusters. Sobald wir das bekamen, stellten wir dank der Messungen im Labor fest, dass Propargylimin zweifellos vorhanden war und darauf wartete, dass es jemand erkannte."

    Tatsächlich nehmen Moleküle mit einer solchen Kohlenstoff-Stickstoff-Doppelbindung an der so genannten Strecker-Synthese teil, einem chemischen Verfahren, das zur Synthese von Aminosäuren im Labor weit verbreitet ist. Unter günstigen Bedingungen dürften ähnliche Reaktionen auch in einer Reihe extraterrestrischer Umgebungen wie dem gefrorenen Mantel um interstellaren Staub oder an der Oberfläche von Asteroiden auftreten, wie die jüngste Entdeckung von Glycin, der einfachsten Aminosäure, im Schweif des Kometen 67P Churyumov-Gerasimenko zeigt.

    "Hochpräzise Molekülspektroskopie ist eines der Ziele unserer Gruppe", schloss Paola Caselli, die Direktorin des Zentrums für Astrochemische Studien am MPE und Mitautorin des Artikels. "Nur mit hochpräzisen Messungen der Frequenzen interstellarer Moleküle können wir solche Moleküle als leistungsfähige Diagnosewerkzeuge der physikalischen und chemischen Entwicklung interstellarer Wolken nutzen, in denen sich Sternsysteme wie das unsere bilden."

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik
    Gießenbachstraße 1
    85748 Garching
    E-Mail: mpe@mpe.mpg.de
    Internet: www.mpe.mpg.de

     

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPressemeldung
    news-1972Mon, 22 Jun 2020 09:36:29 +0200Gigahertz-Optik: Innovatives Spektrometersystem zur Bestimmung des Streu- und Absorptionskoeffizienten von trüben Medienhttp://optecnet.de/http:///Mit dem neuen und einzigartigen Spektrometersystem SphereSpectro 150H bietet Gigahertz-Optik eine Lösung zur Bestimmung des spektralen Absorptions- und Streukoeffizienten für streuende Proben. Konventionelle Spektralphotometer (auch Transmissionsspektrometer bzw. Absorptionsspektrometer genannt) werden verwendet, um den Absorptionskoeffizienten von klaren oder farbigen Medien zu bestimmen. Anders als bei diesen konventionellen Systemen wird mit dem SphereSpectro 150H neben dem Absorptionskoeffizienten von nicht streuenden Medien auch der Absorptionskoeffizient von streuenden Medien spektral aufgelöst bestimmt.

    Hierzu wird die Probe beleuchtet, das transmittierte und remittierte Licht gemessen und mittels Strahlungstransporttheorie ausgewertet. Basierend auf dem Lambert-Beerschen Gesetz wird der Absorptionskoeffizient für klare Proben bestimmt. Befinden sich jedoch auch Streuer in der Probe, muss der
    gesamtphysikalische Vorgang, also eine Kombination von Streu- und Absorptionseigenschaften, berücksichtigt werden.

    Mit dem innovativen Spektrometersystem, SphereSpectro 150H der Firma Gigahertz-Optik, kann nun auch für streuende Medien der absolute Absorptionskoeffizient unabhängig von den Streueigenschaften des trüben Mediums bestimmt werden. Zusätzlich wird gleichzeitig der effektive Streukoeffizient der Probe ermittelt, der zusätzliche Information über die Mikrostruktur der Probe enthält. Das ist ein einzigartiges Merkmal, welches so auf dem Markt noch nicht erhältlich ist. Der ermittelte Absorptionskoeffizient ist dabei mit dem konventionell für klare Medien ermittelten Absorptionskoeffizient identisch und kann beispielsweise für Gehaltsbestimmungen verwendet werden. Das SphereSpectro 150H verwendet eine Ulbrichtkugel, um das gesamte remittierte und transmittierte Licht einer beleuchteten Probe zu messen. Aus diesen beiden Größen wird auf Basis der Strahlungstransportgleichung der Absorptionskoeffizient und der effektive Streukoeffizient berechnet.

    Mit dem SphereSpectro 150H wird der Wellenlängenbereich zwischen 200 nm und 2150 nm abgedeckt. Hierbei sind neben einem Gerät für den kompletten Spektralbereich modulare Varianten für Teilbereiche dieses Spektralbereichs erhältlich. Das einzigartige Messsystem zeichnet sich weiterhin durch einfache Handhabung, kurze Messzeiten und einen großen Probenraum mit optimierter Probenhalterung bei gleichzeitig geringer Baugröße aus.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-1997Wed, 17 Jun 2020 10:17:00 +0200OptoSigma: Neues Büro in Münchenhttp://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, die Eröffnung unseres neuen OptoSigma Europe-Büros in München bekannt geben zu dürfen. Bitte begrüßen Sie mit uns, unsere neuen Regional Sales Manager, die den deutschsprachigen, wie auch den osteuropäischen Bereich leiten und unterstützen werden, Herr Axel Haunholter und Herr Andreas Bichler!Das neue OptoSigma-Büro, im münchner Südwesten, betreut unsere Partner in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen, der Tschechischen Republik, sowie der Slowakei!

     

    Herr Axel Haunholter, M. Sc. in Photonik und B. Sc. in Physikalischer Technik, durfte sein Ausbildung an der Hochschule München genießen und besitzt mehr als 6 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Photonik. Herr Haunholters Erfolg beruht auf seinem Engagement und seiner Leidenschaft sich für unsere Partner einzusetzen. Er gibt sich durchgehend beste Mühe Lösungen zu finden und mit Kunden gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen.
    Herr Andreas Bichler, B. Sc. in Bioingenieurwesen, durfte sein Wissen an der Hochschule München vertiefen. Besondere Erfahrung besitzt Herr Bichler im Bereich der biologischen und biotechnischen Photonik-Anwendungen. Diese Kombination ist unseren Partnern speziell bei optischen Filtern, Mikroskopie-Anwendungen und medizinischen Geräten von Nutzen.

    Kontakt:
    www.optosigma.com

    Rechts im Bild:
    Axel Haunholter
    +49 151 1230148
    a.haunholter(at)optsigma-europe.com 

    Links im Bild:
    Herr Andreas Bichler
    +49 151 12309305
    a.bichler(at)optosigma-europe.com

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1969Fri, 12 Jun 2020 14:18:55 +0200Quantum Future Academy 2020 – Today's insights for tomorrow's expertshttp://optecnet.de/http:///Im November findet unter dem Motto "Today’s insights for tomorrow’s experts" die Quantum Future Academy in Berlin statt – 2020 erstmals als europäisches Event. Studierende aus 30 Ländern können sich für die einwöchige Nachwuchs-Akademie bewerben. Bewerbungsschluss für deutsche Studierende ist der 15. Juli.Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Gastgeber etwa 60 ausgewählte Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften aus 30 Europäischen Ländern zu einer spannenden Themenwoche in Berlin ein.

    Vom 1. bis 7. November erwarten die Teilnehmenden exklusive Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der angewandten Quantentechnologien. Dazu zählen Besichtigungen von Unternehmen und Laboratorien, Begegnungen mit Forschenden und Industriepartnern, abwechslungsreiche Hands-on-Workshops und viel Zeit zum Netzwerken. Natürlich kommen auch kulturelle Aktivitäten in der Weltstadt Berlin nicht zu kurz.

    Wissenschafts-Nachwuchs europaweit vernetzen

    Die Quantum Future Academy ist eine Initiative des BMBF und wird 2020 in Kooperation mit dem Europäischen Quantum Flagship organisiert und von zahlreichen Institutionen in den teilnehmenden europäischen Partnernationen unterstützt. Gastgeber vor Ort sind das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und die Humboldt-Universität Berlin. Das Programm ist außerdem Teil der Berlin Science Week. Die Organisatoren möchten mit dem Event die Bildung eines nachhaltigen Netzwerks des europäischen Nachwuchses im Zukunftsfeld Quantentechnologien unterstützen.

    Bewerbung ab jetzt möglich

    Den Bewerbungsprozess für die Akademie organisieren die europäischen Partner in ihrem Land unabhängig. Studierende an deutschen Universitäten können sich ab sofort bis zum 15. Juli 2020 bewerben. Alle Informationen sowie das Bewerbungsformular gibt es unter www.quantentechnologien.de/QA2020.

    Studierende aus anderen teilnehmenden Nationen informieren sich bitte direkt bei der zuständigen Institution ihres Landes über den Bewerbungsprozess. Ansprechpersonen dafür finden sie ebenfalls auf www.quantentechnologien.de/QA2020.

    Mehr Informationen erhalten Sie hier.

    Aktuelle Updates zur Akademie gibt es außerdem auf Twitter unter @QuantenTech und #QFA2020.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetForschung und WissenschaftFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
    news-1967Fri, 12 Jun 2020 13:06:43 +0200Fast Forward Science - Der Webvideo-Wettbewerb für die Wissenschafthttp://optecnet.de/http:///Fast Forward Science ist gestartet - bis zum 26. Juli 2020 können Sie unterhaltsame, verständliche und wissenschaftlich fundierte Videos einreichen.Der mit insgesamt 21.500 € dotierte Webvideo-Wettbewerb Fast Forward Science ist ein gemeinsames Projekt von Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband und findet seit 2013 jährlich statt. Fast Forward Science ruft Studierende, Kommunikatoren, Forschende, Webvideomacher und an Wissenschaft Interessierte dazu auf, außergewöhnliche Webvideos zu Wissenschaft und Forschung einzureichen. Die Herausforderung: Die Videos sollen zugleich unterhaltsam, wissenschaftlich fundiert und verständlich sein. Genre und Thema sind frei wählbar.

    Einreichfrist ist der 26. Juli 2020.

    Mehr Informationen über den Wettbewerb finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetForschung und WissenschaftPreise und Auszeichungen
    news-1966Fri, 12 Jun 2020 12:58:25 +0200ZIM: 11. Ausschreibung Deutschland - Finnlandhttp://optecnet.de/http:///Business Finland und das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) ermöglichen den Zugang zu öffentlichen Fördermitteln für gemeinsame deutsch-finnische Projekte. In Deutschland erfolgt die Förderung im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM).Seit 2013 veröffentlichen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die finnische Förderagentur Business Finland (ehemals Tekes) mindestens einmal jährlich eine bilaterale Ausschreibung für FuE-Kooperationsprojekte.

    Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist offen bis zum 15. September 2020

    Mehr Informationen erhalten Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1965Fri, 12 Jun 2020 12:35:10 +0200BMEL: Qualitätssicherung beim Einsatz von NIR-Sensorenhttp://optecnet.de/http:///Forschungsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Nährstoffmanagement, Bekanntmachung Nr. 05/20/32 über die Durchführung eines Forschungsvorhabens im Rahmen des Bundesprogramms NährstoffmanagementBundesanzeiger vom 27. Mai 2020

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) beabsichtigt, ein Forschungsvorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Nährstoffmanagement in Form einer Zuwendung auf Ausgabenbasis zu fördern. Das Bundesprogramm Nährstoffmanagement ist Bestandteil der Ackerbaustrategie.

    1 Thema

    Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Qualitätssicherung beim Einsatz von NIR-Sensoren

    2 Hintergrund und Zielsetzung

    Am 19. Dezember 2019 hat das BMEL das Diskussionspapier Ackerbaustrategie 2035 veröffentlicht. Anhand der definierten Handlungsfelder werden Perspektiven für den Pflanzenbau aufgezeigt. Im Handlungsfeld Düngung ist vorgesehen, die Nährstoffeffizienz weiter zu verbessern und Nährstoffüberschüsse zu verringern. Dazu sollen u. a. über das Bundesprogramm Nährstoffmanagement konkrete Fördermaßnahmen ergriffen werden.

    Die Verbesserung der Nährstoffeffizienz sowie die Verringerung von Nährstoffüberschüssen setzt eine möglichst detaillierte Kenntnis über die Nährstoffzusammensetzung eingesetzter Düngemittel, insbesondere Wirtschaftsdünger voraus. Derzeit werden für die Nährstoffgehalte in Wirtschaftsdüngern offizielle Richtwerte (Tabellenwerke der Düngeverordnung bzw. zuständiger Landesbehörden) oder Ergebnisse von Laboranalysen verwendet. Richtwerte können allerdings von der tatsächlichen Zusammensetzung abweichen. Laboranalyseverfahren erlauben eine genauere Abschätzung der tatsächlich vorhandenen Nährstoffmengen, bergen aber große Fehlerquellen bei der Probenahme (u. a. ist die Gülle zu homogenisieren) und dem Probentransport. Zudem fallen Zeitpunkt der Probenahme und Vorliegen der Analysewerte zeitlich auseinander, was zu Unsicherheiten bei der Düngung führen kann.

    Eine Alternative bietet der Einsatz von Echtzeit-Methoden zur Vor-Ort-Analytik mittels Nahinfrarot (NIR)-Sensoren am Gülletankwagen oder an Pumpstationen. Hierbei wird die Nährstoffzusammensetzung in Realzeit und kontinuierlich gemessen. Durch die NIR-Sensoren kann die Ausbringungsmenge unmittelbar in Anpassung an die online gemessenen Nährstoffgehalte gesteuert werden, um eine präzise Nährstoffversorgung der Pflanzen zu erhalten. Durch die Nutzung der NIR-Sensoren können kontinuierlich Werte erhoben werden, welche sofort zur Verfügung stehen.

    Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) prüft die verschiedenen NIR-Sensorsysteme zur Ermittlung der Inhaltsstoffe in vorbeiströmenden Wirtschaftsdüngern mittels eines mehrstufigen Bewertungssystems. Nach erfolgreicher Prüfung spricht die DLG spezifisch für die Gülleart und die zu bestimmenden Nährstoffe eine DLG-Anerkennung aus.

    Es ist jedoch kein Prüfverfahren verfügbar, welches die Überprüfung der Funktionsfähigkeit der NIR-Sensoren während der Nutzungszeit in der Praxis ermöglicht. Die Sicherstellung der Funktionsfähigkeit ist jedoch unabdingbar, um langfristig zuverlässige Messungen zu erhalten und damit Gewissheit über die Höhe der ausgebrachten Nährstoffmengen zu haben.

    Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung eines Prüfverfahrens zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit von NIR-Sensoren während der Nutzungszeit in der Praxis. Dadurch soll eine Qualitätssicherung mit präzisen Messwerten gewährleistet und das Zustandekommen der Messung transparent gemacht werden.

    3 Aufgabenbeschreibung

    Bei der Entwicklung des Prüfverfahrens ist darauf zu achten, dass die NIR-Sensoren unter Praxisbedingungen eingesetzt werden. Das Prüfverfahren muss sich in die betrieblichen Abläufe integrieren lassen. Auf eine herstellerunabhängige Anwendbarkeit des Prüfverfahrens ist besonders zu achten. Hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit Herstellern und Praktikern erforderlich. Die Vorgaben des Düngerechts müssen berücksichtigt werden.

    Bei der Entwicklung müssen Parameter und Richtwerte, die die Güte der Messungen und die Funktionsfähigkeit der Sensoren belegen, definiert werden. Die Entwicklung des Prüfverfahrens beinhaltet auch die Erstellung eines Handlungsleitfadens für die praktische Anwendung, der genau darlegt, wie und in welcher Häufigkeit eine Referenzanalyse zur Validierung der NIR-Messungen stattfinden muss. Genaue Angaben zur Probenahme und zum eingesetzten Analyseverfahren müssen gemacht werden, ebenso darüber, wie die Prüfung und deren Ergebnisse zu dokumentieren sind. Es ist vorgesehen, den Wissenstransfer zum Einsatz von NIR-Sensoren im Rahmen eines separat geförderten, noch zu bewilligenden Modell- und Demonstrationsvorhabens (MuD) zu forcieren. Sobald dieses MuD installiert ist, ist im Rahmen der Forschungsarbeiten auch eine enge Zusammenarbeit mit den am MuD beteiligten Akteuren vorzusehen.

    Ein erster Einsatz des Prüfverfahrens im Rahmen des MuD soll nach Möglichkeit im Frühjahr 2021 erfolgen.

    Die im Rahmen des Forschungsvorhabens gewonnenen Ergebnisse sind nach Projektende dauerhaft kostenfrei für alle Interessierten zur Verfügung zu stellen.

    4 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind deutsche staatliche und nicht staatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz in Deutschland, die nicht wirtschaftlich tätig sind oder ihre nicht-wirtschaftlichen Tätigkeiten eindeutig von ihren wirtschaftlichen Tätigkeiten über eine Trennungsrechnung abgrenzen können. Bei nicht öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtungen ist der Nachweis der vorrangigen Forschungstätigkeit in geeigneter Weise zu erbringen. Einrichtungen, die institutionell gefördert werden, können eine Projektförderung nur für zusätzliche, projektbedingte Ausgaben bekommen. Zuwendungsempfänger sind materiell und fachlich geeignete natürliche und juristische Personen mit Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland. Für die Durchführung des Vorhabens müssen umfangreiche und aktuelle Kenntnisse und Erfahrungen u. a. im Einsatz von Wirtschaftsdüngern in der Praxis, den diesbezüglichen Einsatz von NIR-Sensoren sowie zur dazugehörigen Referenzanalytik vorliegen. Eine enge Vernetzung mit weiteren Forschungseinrichtungen, Praktikern und anderen Akteuren, die in diesem Themenfeld tätig sind, ist hierfür von Vorteil. Die diesbezüglichen Verbindungen sind seitens der Interessenten darzustellen.

    Die Interessenten müssen ein unmittelbares Eigeninteresse an der Durchführung des Vorhabens haben. Dies wird durch die Erbringung eines Eigenanteils in angemessenem Umfang dargelegt. Der Eigenanteil umfasst z. B.

    – die Einbindung von erfahrenem Personal in dem Themengebiet (Projektleitung),

    – die Bereitstellung der Forschungsinfrastruktur.

    5 Zeitraum und Umfang des Vorhabens

    Das Vorhaben soll im Herbst 2020 beginnen, ein erster Entwurf des Prüfverfahrens soll möglichst im Frühjahr 2021 vorliegen, um diesen in Zusammenarbeit mit dem geplanten MuD zu NIRS zu erproben. Insgesamt ist eine Vorhabenlaufzeit von maximal drei Jahren möglich. Zum Ende der Vorhabenlaufzeit sind ein umfassender Ergebnisbericht und der erstellte Handlungsleitfaden vorzulegen.

     

    Das Einreichen von Projektskizzen ist bis Donnerstag, den 25. Juni 2020, 12.00 Uhr möglich.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1964Fri, 12 Jun 2020 12:22:47 +0200BMWi: ZIM-Kooperationsprojekte im Rahmen von IraSMEhttp://optecnet.de/http:///Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.Die Antragstellung und Projektförderung in IraSME beruht im Wesentlichen auf den beteiligten nationalen Förderprogrammen (in Deutschland: ZIM-Kooperationsprojekte). 

    IraSME ist ein Netzwerk von Ministerien und Förderagenturen zur gemeinsamen Unterstützung transnationaler Projekte von Unternehmen in nationalen/regionalen Förderprogrammen. Partner in der aktuellen Ausschreibung sind Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Kanada (Provinz Alberta), Luxemburg, Russland, Tschechische Republik und Türkei.

    Die aktuelle Ausschreibungsrunde ist offen bis zum 30. September 2020
    Mehr Informationen finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1963Wed, 10 Jun 2020 09:19:17 +020020 Jahre Photonics BW – Erfolgsfaktoren für nachhaltiges Wachstumhttp://optecnet.de/http:///Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Photonics BW hat die ClusterAgentur Baden-Württemberg einen eindrucksvollen Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten und Projekte des Innovationsnetzes geschaffen.Im Juli 2020 feiert Photonics BW sein 20-jähriges Jubiläum und ist damit eines der am längsten bestehenden Netzwerke in Baden-Württemberg. "Die Erfolgsgeschichte beschäftigt sich mit den Meilensteinen in der Entwicklung und den erfolgreichen Aktivitäten von Photonics BW, die dem Netzwerk ein so ausgeprägtes Profil verleihen und es attraktiv für seine Mitglieder machen", so die ClusterAgentur Baden-Württemberg.

    Wir bedanken uns an dieser Stelle für die tolle Broschüre und die sehr förderliche Zusammenarbeit mit der ClusterAgentur, die wertvolle Unterstützung für Cluster-Initiativen bietet.  

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    Photonics BWOptecNet
    news-1961Fri, 05 Jun 2020 09:56:11 +0200BMBF-Bekanntmachung: Innovative Lösungen im Bereich Industrie 4.0 durch den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenzhttp://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für Forschungsprojekte mit Kanada unter Beteiligung von Wissenschaft und Wirtschaft (2 + 3-Projekte), Bundesanzeiger vom 04.06.20201.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und seine Partner in Kanada teilen das gemeinsame Interesse, ihre bilaterale Zusammenarbeit in Forschung, Entwicklung und Innovation weiter zu stärken. Das BMBF fördert deshalb gemeinsam mit der kanadischen Forschungsorganisation National Research Council Canada (NRC) Vorhaben in ausgewählten Schlüsseltechnologien zur Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland und Kanada. Die Basis hierfür bildet das 1971 unterzeichnete Regierungsabkommen zur wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) zwischen der Bundesregierung Deutschland und Kanada. Die Förderrichtlinie dient der Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 der Bundesregierung und stärkt die inter­nationale Komponente der nationalen Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung.

    Inhaltliche Zielsetzung dieser Förderrichtlinie ist die Entwicklung und Umsetzung von innovativen Lösungen im Bereich Industrie 4.0 durch den Einsatz von Methoden der Künstlichen Intelligenz. Ein Mehrwert für die industrielle Produktion soll z. B. erreicht werden durch einen höheren Grad der Automatisierung, Erhöhung von Effizienz, gesteigerte Stabilität und Robustheit von Fertigungsverfahren sowie der Flexibilität von Verfahren und Anlagen im Vergleich zum aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik. Dabei sollen auch Aspekte wie Erklärbarkeit, Transparenz, Mensch-Technik-Interaktion, ethische sowie sozioökonomische Fragestellungen der Anwendung von Künstlicher Intelligenz, Datenhoheit und -sicherheit, Potentiale für kurzfristige Anwendungen sowie die Sicherheit von Systemen eine Rolle spielen, um einen verantwortungsvollen Einsatz von KI-Technologien zu fördern. Das methodisch/thematische Spektrum kann u. a. die Bereiche Deep Learning, künstliche neuronale Netze, Rein­forcement Learning and Deep Networks, Internet of Things, smarte Infrastruktur und autonome Systeme umfassen.

    Diese Fördermaßnahme hat darüber hinaus das Ziel, die Kooperation zwischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesondere zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – und Universitäten sowie außer­universitären Forschungseinrichtungen in Deutschland und Kanada zu fördern. Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen in konkreten Anwendungsbereichen führen.

    Der wirtschaftliche Nutzen für Deutschland und Kanada sollte deutlich aufgezeigt werden und die Ergebnisse des Projekts sollen ein hohes Potential zur Implementierung aufweisen. Darüber hinaus wird für die kanadischen Beiträge im Rahmen des Verbundprojekts ein klarer Bezug und Beitrag zu den Zielen der „Challenge programs“ des National Research Councils

    (https://nrc.canada.ca/en/research-development/research-collaboration/programs?f%5B0%5D=subtype%3A10253) oder zu den Innovation Superclustern

    (https://nrc.canada.ca/en/research-development/research-collaboration/programs/supporting-canadas-innovation-superclusters) vorausgesetzt.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden im Rahmen dieser Fördermaßnahme gemeinsame Forschungsprojekte als Verbundvorhaben, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit kanadischen Universitäten, Forschungszentren des National Research Councils und kanadischen Firmen bearbeitet werden.

    Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden forschungs- und kooperationspolitischen Zielen leisten:

    • Internationale Vernetzung in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
    • Neu- und Weiterentwicklung von technologischen und sozialen Innovationen und der Anwendung von Künstlicher Intelligenz
    • Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutscher und kanadischer Partner, inklusive der Erschließung von Marktpotentialen
    • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich Künstliche Intelligenz in Deutschland und Kanada

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft – insbesonders KMU – die Zuwendungszweck und Zuwendungsvoraussetzungen erfüllen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der nichtwirtschaftlichen Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschule, Forschungseinrichtung) in Deutschland verlangt. Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR1 und der Schweiz sowie in Kanada genutzt werden. KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)):

    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

    Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden. Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FuEuI) vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1.); insbesondere Abschnitt 2.

    7.2 Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    7.2.1 Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem Projektträger bis spätestens 11. September 2020 zunächst Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen.

    Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Der Beitrag aller Partner muss essentiell und signifikant sein. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Projektskizzen, die nach dem oben angegebenen Zeitpunkt eingehen, können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Der Umfang der Projektskizze sollte 15 Seiten nicht überschreiten. Zusätzlich muss ein vom deutsch-kanadischen Gesamtkonsortium erstellte und abgestimmte englische Zusammenfassung beigefügt werden.

    7.2.2 Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind. Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

    Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die förmlichen Förderanträge müssen enthalten:

    I. eine detaillierte (Teil-)Vorhabenbeschreibung

    II. eine ausführliche Arbeits- und Zeitplanung

    1. Realisierbarkeit des Arbeitsplans
    2. Plausibilität des Zeitplans

    III. detaillierte Angaben zur Finanzierung des Vorhabens

    1. Angemessenheit und Notwendigkeit der beantragten Fördermittel
    2. Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens über die volle Laufzeit

    Die Arbeits- und Finanzierungspläne werden insbesondere nach den in Nummer 7.2.2 (II) und (III) genannten Kriterien bewertet.

    Inhaltliche oder förderrechtliche Auflagen bzw. Empfehlungen der Gutachter zur Durchführung des Vorhabens sind in den förmlichen Förderanträgen zu beachten und umzusetzen. Dem förmlichen Förderantrag ist zwingend eine Vorhabenbeschreibung in deutscher Sprache beizufügen. Diese sollte den Umfang von 15 Seiten nicht überschreiten. Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1946Thu, 04 Jun 2020 12:12:00 +0200OptecNet Deutschland - Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS 2021http://optecnet.de/http:///Der Startschuss für die Aussteller-Anmeldungen zur LASER World of PHOTONICS 2021 ist gefallen. OptecNet Deutschland e.V. wird wieder seinen gewohnten Gemeinschaftsstand anbieten. Der Startschuss für die Aussteller-Anmeldungen zur LASER World of PHOTONICS 2021 ist gefallen. Vom 21.-24. Juni 2021 können Sie die Trends, Innovationen und Produkte der Photonik-Branche live erleben - eine einzigartige Kombination aus Forschung, Technologie und industriellen Anwendungen. Die LASER World of PHOTONICS bietet Ihnen im kommenden Jahr wieder den wichtigsten Treffpunkt der Photonik-Branche.

    Der OptecNet Deutschland e.V. wird erneut einen Gemeinschaftsstand anbieten. 24 Mitaussteller haben die Möglichkeit, dort ihre neuesten Produkte und Technologien einem breiten Publikum zu präsentieren.

    Die Anmeldeunterlagen sowie alle weiteren Informationen erhalten Sie unter https://optecnet.de/projekte/laser-2021/.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1957Thu, 04 Jun 2020 08:31:44 +0200TOPTICA: eagleyard Photonics rebrands into TOPTICA eagleyard http://optecnet.de/http:///TOPTICA Photonics has decided to rebrand its daughter company eagleyard Photonics into TOPTICA eagleyard. Eagleyard Photonics is a leading manufacturer of high end laser diodes in the red/infrared regime (630 nm – 1120 nm). eagleyard became part of the TOPTICA Photonics group in February 2013 and has since continued to operate separately under its own marketing brand and sales organization. Dr. Thomas Renner (CSO TOPTICA Photonics) comments „We have enjoyed the cooperation with our friends and partners in Berlin for many years now. The new common brand will reflect both strong market positions and create even more synergies“. The sales and distribution structure and website (www.toptica-eagleyard.com) however will remain unchanged and independent. The legal address and company leadership of eagleyard Photonics GmbH will also remain unchanged. Michael Kneier, VP Sales at TOPTICA eagleyard adds: „We are very happy to combine our two strong brands. This gives us the opportunity to address even more markets with our strong technology and OEM capabilities for laser diodes“. TOPTICA eagleyard focuses on laser diodes (components) – e.g. DFB’s, single mode, multi-mode, gain chip and tapered amplifier laser diodes for industry, life science, aerospace, defense and research. TOPTICA Photonics AG focusses on lasers – e.g. diode lasers, femtosecond fiber lasers, frequency combs, THz systems etc. for quantum technology, biophotonics and materials inspection/processing. TOPTICA eagleyard, with almost 50 employees, is located in Berlin/Adlershof in near vicinity of the Ferdinand-Braun-Institute (FBH), which is a close cooperation partner.

    Kontakt:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhammer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1956Wed, 03 Jun 2020 22:02:02 +0200SphereOptics: Shutter-Systeme von Nanomotion für Infrarotkamerashttp://optecnet.de/http:///Erhöhte Genauigkeit der kontaktlosen Temperaturmessung, insbesondere Fiebermessung Der RS08 von Nanomotion ist ein rotatorischer, piezobasierter Shutter, speziell konzipiert für den Einsatz in Infrarotkameras, um die Genauigkeit der kontaktlosen Temperaturmessung zu verbessern. Der miniaturisierte Aufbau des Shutters ist einzigartig. Nanomotions patentierter piezoelektrischer Antrieb ist in einem 8 mm x 20 mm kleinem Gehäuse eingebaut. Dieser erzielt nahezu geräuschlose (~15dB) und zugleich schnelle Verstellbewegungen (90° in 130ms) mit höchster Präzision. Die kompakte Bauform und ein Gewicht von lediglich 3.6 g ermöglichen eine einfache Integration in beliebige Kamerasysteme. Der hohe Emissionsgrad (>94%) des Verschlussblattes kombiniert mit den niedrigen Verschlusszeiten ermöglicht schnelle und zuverlässige Referenzmessungen zur Temperaturkalibrierung von Infrarotkameras. Eine wichtige Einsatzmöglichkeit ist hier insbesondere die kontaktlose Fiebermessung mittels tragbarer oder stationärer Wärmebildkameras. Zugleich ermöglicht der RS08 die Eliminierung von Bildinhomogenitäten (NUC). Nanomotion ist führend in der Entwicklung und Herstellung hochpräziser piezoelektrischer Antriebssysteme für zahlreiche Anwendungsgebiete. Die SphereOptics GmbH ist Distributor von Nanomotion in Deutschland, Österreich und Schweiz.

    Kontakt:
    SphereOptics GmbH
    Gewerbestr. 13
    82211 Herrsching am Ammersee
    E-Mail: info@sphereoptics.de
    Internet: www.sphereoptics.de

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-1955Wed, 03 Jun 2020 21:53:17 +0200Laser Components: DOEs aus Low-OH-Quarzglas http://optecnet.de/http:///Diffraktive optische Elemente (DOE) sind bei LASER COMPONENTS jetzt auch auf Corning 7979-Quarzglas erhältlich. Mit diesem Low-OH-Material garantiert der Hersteller Holo/OR im Wellenlängenbereich von 1500 nm bis 3000 nm eine nahezu hundertprozentige interne Transmission. Das ist vor allem für die Verwendung mit Er:YAG-Lasern der Wellenlänge 2940 nm interessant. Auch bei High-Power-Anwendungen mit Laserleistungen von mehreren Kilowatt bietet das Material besondere Vorteile, da es sich wegen der geringen Absorption nicht so stark erwärmt. Alle DOEs, die derzeit auf Standard-Quarzglas hergestellt werden, lassen sich technisch auch mit Corning 7979 umsetzen. 
    Das Fused-Silica-Material erlaubt außerdem auch die Herstellung von Wafern, aus denen danach kleinere DOEs geschnitten werden. So lassen sich die Bauteile bei gleichbleibender Qualität der optischen und diffraktiven Eigenschaften kostengünstig in größeren Mengen produzieren.

    » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1952Tue, 02 Jun 2020 12:46:44 +0200Dr. Christian Herzog wird neuer Geschäftsführer von Baden-Württemberg Internationalhttp://optecnet.de/http:///Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut: „Wir sind überzeugt, dass Dr. Christian Herzog durch seine breite Expertise und seinen großen Erfahrungsschatz wichtige, neue Impulse bei der zukünftigen Ausrichtung von bw-i setzen wird.“Aus der Pressemitteilung von bw-i:

    Wirtschaftsministerin und Aufsichtsratsvorsitzende von Baden-Württemberg International (bw-i), Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, verkündete heute (2. Juni) die Neubesetzung der Geschäftsführung von bw-i. Dr. Christian Herzog wird ab dem 1. August 2020 Geschäftsführer werden. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Herzog einen erfahrenen Wirtschaftsförderer gewinnen konnten. Er übernimmt bw-i in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und wir sind überzeugt, dass er durch seine breite Expertise und seinen großen Erfahrungsschatz wichtige, neue Impulse bei der zukünftigen Ausrichtung der Gesellschaft setzen wird“, betonte die Ministerin. Insbesondere seine langjährige Erfahrung durch seine Tätigkeit bei der GmbH „Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie“ sei für bw-i eine Bereicherung. Herzog war dort unter anderem für die Bereiche Digitale Wirtschaft, Internationalisierung und Start-ups verantwortlich.

    Hoffmeister-Kraut betonte zudem die wichtige Rolle von bw-i: „Die Unterstützung unserer Unternehmen und Hochschulen bei der Internationalisierung, dem Auftritt auf Messen im In- und Ausland sowie das Standortmarketing für Baden-Württemberg werden in Zukunft noch wichtiger sein. Beim Wiederanlaufen der Wirtschaft nach dem Shutdown sind diese Aktivitäten von besonderer Bedeutung.“ Es sei daher sehr erfreulich, eine so kompetente Person an der Spitze von bw-i zu wissen. „Baden-Württemberg International befindet sich bereits auf einem guten Weg in die digitale Zukunft und hat insbesondere in den letzten Wochen und Monaten sein Dienstleistungsangebot auf die durch die Corona-Pandemie veränderte Situation angepasst. Ich bin mir sicher, dass Herr Dr. Herzog diese Entwicklung mit großem Elan weiter vorantreiben und gemeinsam mit allen Stakeholdern ausbauen wird“, so die Ministerin.

     „Ich freue mich sehr über die neue Herausforderung und bedanke mich ganz herzlich für das Vertrauen. Der Abschied aus Berlin fällt mir nicht leicht, aber die Chance, die Unternehmen und Hochschulen in dem wirtschaftlich so starken Baden-Württemberg zu unterstützen, ist ein Angebot, das ein leidenschaftlicher Wirtschaftsförderer nicht ablehnen kann. Ich bin gespannt auf die Arbeit mit vielen engagierten Partnern in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von und für Baden-Württemberg International“, so Herzog. Hoffmeister-Kraut wünschte ihm im Namen des gesamten Aufsichtsrates einen guten Start und viel Erfolg für seine neue Aufgabe: „Wir alle freuen uns auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zur Förderung der Internationalisierung unserer Unternehmen und Hochschulen im Land.“

    Photonics BW gratuliert Herrn Dr. Herzog zu dieser spannenden Aufgabe und freut sich sehr auf die Zusammenarbeit. bw-i ist geschätztes Mitglied bei Photonics BW und unterstützt das Innovationsnetz sehr erfolgreich bei der Durchführung von Internationalisierungsreisen und der Vernetzung mit internationalen Experten aus der Photonik-Branche.

    Weitere Informationen zu bw-i finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
    news-1951Tue, 02 Jun 2020 10:19:26 +020060 Jahre Laser und 20 Jahre Berthold Leibinger Innovationspreishttp://optecnet.de/http:///2020 ist das Jahr der Jubiläen: Neben dem 20-jährigen Bestehen von Photonics BW blicken wir auf 60 Jahre Laser und 20 Jahre Berthold Leibinger Innovationspreis zurück. "Ich bin überwältigt von dem, was der menschliche Geist immer wieder aus dem Phänomen Laser neu entfacht“, so Berthold Leibinger, Gründer der Berthold Leibinger Stiftung.

    60 Jahre Laser – ein Diamant-Jubiläum. Der Diamant als Symbol passt nicht nur anlässlich des Jubiläums. Wie der Laser ist er ebenso nützlich wie faszinierend. Noch passender war die Symbolik beim 40-jährigen Jubiläum des Lasers zur Jahrtausendwende. Das Symbol: der Rubin. Ein Rubin war es auch, mit dem Theodore Maiman am 16. Mai 1960 das erste Laserlicht erzeugte. Das Datum markiert den technischen Durchbruch einer Entwicklung, der 1951 mit Charles H. Townes Idee für den Maser, den Vorläufer des Lasers im Mikrowellenbereich, begann. Dieses eindrucksvolle Video stellt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Lasers vor.

    Die Berthold Leibinger Stiftung verfolgt seit 20 Jahren das Ziel, die Lasertechnologie zu fördern und die Faszination an dieser Technologie in der Öffentlichkeit zu befördern. Mit dem Berthold Leibinger Innovationspreis und dem Berthold Leibinger Zukunftspreis möchte die Berthold Leibinger Stiftung herausragenden Entwicklern und Forschern aus aller Welt Bestätigung und Anerkennung geben. Hierfür stehen das hohe Preisgeld, die festliche Preisverleihung und vor allem die spektakuläre Reihe der Ausgezeichneten. Deren faszinierende Arbeiten werden vorgestellt, um einen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten dieser Technologie geben.

    Die Berthold Leibinger Stiftung hat das diesjährige Jubiläum zum Anlass genommen, in die Schatzkiste aus 20 Jahren Laser-Preise zu greifen und eine Auswahl an Themen und Menschen auf der Homepage zu präsentieren. Hierzu erwartet Sie eine Vielzahl an interessanten Filmen, neue Kurzversionen sowie ein persönlicher Rückblick von Laserpionier Orazio Svelto.

    Wie viele andere Veranstaltungen auch, kann die Preisverleihung Corona-bedingt nicht wie geplant am 18. September 2020 stattfinden. Sie wird in die erste Jahreshälfte 2021 verschoben.

    Die Berthold Leibinger Stiftung ist seit vielen Jahren geschätztes Mitglied von Photonics BW und ermöglicht unseren Mitgliedern unter anderem die Teilnahme an der Verleihung des Innovationspreises. Wir gratulieren sehr herzlich zu 20 Jahren Berthold Leibinger Innovationspreis und freuen uns weiterhin über den regen Austausch zum vielfältigen Thema Laser.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1942Wed, 27 May 2020 10:52:56 +0200Krankenhauskeime mit UVC-Leuchtdioden bekämpfenhttp://optecnet.de/http:///Mit einem neu entwickelten LED-Strahler aus dem Ferdinand-Braun-Institut sollen Mikroorganismen mit ultrakurzwelligem UV-Licht abgetötet werden – ohne Nebenwirkungen. Prototyp zu ersten Tests an die Charité übergeben. Laut Robert-Koch-Institut kommt es in Deutschland pro Jahr zu 400.000 bis 600.000 Infektionen mit Krankenhauskeimen – etwa 10.000 bis 20.000 Menschen sterben daran. Da multiresistente Erreger (MRE) oft nicht mit Antibiotika behandelt werden können, sind alternative Ansätze gefragt. Ein aussichtsreiches physikalisches Wirkprinzip ist die Bestrahlung mit UVC-Licht. Damit lassen sich Mikroorganismen abtöten, ohne dass sich Resistenzen entwickeln können. Im Rahmen ihres Joint Lab GaN Optoelectronics haben das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) und die Technische Universität Berlin (TU) LEDs im fernen ultravioletten (UV) Spektralbereich entwickelt. Die LEDs emittieren bei Wellenlängen um 230nm und liefern mehr als ein Milliwatt Ausgangsleistung. Derartige UVC-LEDs sind wegen der technologischen Herausforderungen des verwendeten Materialsystems Aluminium-Galliumnitrid (AlGaN) bislang weltweit kommerziell nicht verfügbar. Ihr Licht dringt aufgrund der hohen Absorption nicht in die lebenden Schichten der Haut ein. Es wird daher erwartet, dass die Haut – anders als bei langwelliger UVC-Strahlung, wie sie etwa Quecksilberdampflampen emittieren – nicht oder so wenig geschädigt wird, dass die natürlichen Reparaturmechanismen die Einwirkung kompensieren. Damit, so die Hoffnung der Forscher, könnten MRE ohne nachhaltige Nebenwirkungen abgetötet werden. Im Rahmen des VIMRE-Projekts (Verhinderung der Infektion mit multiresistenten Erregern über in-vivo UVC-Bestrahlung) hat das FBH einen Strahler mit einem Array aus 118 dieser LEDs auf einer Fläche von 8cm * 8cm entwickelt und hergestellt. Er erreicht eine maximale Strahlungsleistung von 0,2mW/cm2 mit mehr als 90% Uniformität über eine Fläche von 6cm * 6cm. Der erste Prototyp wurde an die Klinik für Dermatologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin für Untersuchungen an Haut geliefert. Ein weiteres Gerät geht demnächst an das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald, um die mikrobizide Wirkung zu klären. VIMRE wird im Rahmen des Konsortiums „Advanced UV for Life“ im Programm Zwanzig20 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Prototypen sollen Verfahren validieren

    Tests der beiden Projektpartner mit diesen Geräten sollen zeigen, dass sich UVC-Strahlung eignet, um Mikroorganismen und insbesondere MRE abzutöten (Eradizierung). Gleichzeitig soll nachgewiesen werden, dass diese für den Menschen unbedenklich ist, solange bestimmte Strahlendosen eingehalten werden. Dies wird anhand von Gewebeproben menschlicher Haut sowie an Haut- und Schleimhautmodellen überprüft, da der bevorzugte Lebensraum von Mikroorganismen wie MRE die vordere Nasenhöhle und der Rachenraum sind. Die Charité führt dazu dosisabhängige Untersuchungen möglicher DNS-Schäden anbestrahlter Haut durch. Die Universitätsmedizin Greifswald ermittelt, wie effektiv der UV-LED-Strahler multiresistente Erreger bei 230nm abtötet und vergleicht die Werte mit denen von UV-Lampen bei 254nm und 222nm.

    Miniaturisierung und weitere Einsatzmöglichkeiten – ein Ausblick

    LEDs haben vielfältige Vorteile und eröffnen weitere Perspektiven: Sie sind besonders klein und ermöglichen daher miniaturisierte Strahler. Diese könnten endoskopisch in Körperöffnungen oder als Handgeräte verwendet werden. Auch geben sie nur wenig Wärme ab und belasten die Haut kaum. Zudem kommen sie ohne Hochspannung aus – ein wichtiger Sicherheitsaspekt, da sie an Menschen eingesetzt werden. Der UV-LED-Strahler soll später so weiterentwickelt werden, dass Erreger an schwerzugänglichen Stellen beseitigt werden können. Interessant könnte das Gerät auch für Coronaviren sein, da Viren ebenfalls durch kurzwelliges UVC-Licht inaktiviert werden. Weil sich SARS-CoV-2 in der ersten Phase im Rachenraum vermehrt, liegt es nahe, entsprechende Strahler dort einzusetzen, um einer COVID-19-Erkrankung vorzubeugen.

     

    Hintergrundinformationen – das FBH

    Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt 315 Personen und hat einen Etat von 40,4 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V., ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«

    www.fbh-berlin.de

     

    Kontakt

    Petra Immerz
    M.A.Communications Manager
    Ferdinand-Braun-Institut
    Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik
    Gustav-Kirchhoff-Straße 4
    12489 Berlin

    Tel.: 030 - 6392 - 26262
    E-Mail: petra.immerz(at)fbh-berlin.de

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    OpTecBBOptecNet
    news-1941Wed, 27 May 2020 10:26:36 +0200Glasfaserkabel made in Germanyhttp://optecnet.de/http:///Glasfaserkabel kommen für gewöhnlich aus den USA und Asien. Doch es gibt auch einen Berliner Hersteller, der in Adlershof produziert – in Zeiten von Corona ein echter Wettbewerbsvorteil. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter stellt uns ein Unternehmen vor, das sehr gefragt ist. Dipl.-Ing. Christian Kutza von FOC – fibre optical components GmbH hat im Inforadio ein Interview gegeben. Es wurde auf RBB Inforadio am 20.5.2020 gesendet.

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    OpTecBBOptecNet
    news-1939Mon, 25 May 2020 15:32:38 +0200Neues DLR-Forschungsobservatorium http://optecnet.de/http:///Beginn des Baus in Empfingen: Das neue DLR-Forschungsobservatorium geht erdnahen Satelliten und Weltraumschrott auf die Spur. Das DLR baut ein neues Forschungsobservatorium, um Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. Genaue Daten dazu sind wichtig, um Zusammenstöße von Satelliten und Weltraumschrott zu vermeiden. Die Bauarbeiten starten Ende Mai auf dem Innovationscampus Empfingen in Baden-Württemberg. Die Einweihung ist im Frühjahr 2021 geplant. Im Fokus des Projekts steht die besonders genaue Entfernungsmessung mittels spezieller Laser. Das Forschungsteleskop wird das größte seiner Art in Europa sein.

    Die Bauarbeiten für das optische Großteleskop mit dem Projektnamen MS-LART (Multi-Spectral Large Aperture Receiver Telescope, Multispektrales Empfangsteleskop) beginnen Ende Mai 2020 auf dem Innovationscampus Empfingen im Nordschwarzwald. In einem 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel wird das Teleskop mit einem Primärspiegeldurchmesser von 1,75 Metern untergebracht sein. Der Innovationscampus ist für die DLR-Forschenden aus Stuttgart-Vaihingen schnell zu erreichen und bietet ideale Bedingungen für die Forschungsarbeiten.

    In dieser niedrigen Umlaufbahn (Low Earth Orbit, kurz LEO) umkreisen immer mehr Satelliten die Erde – und damit langfristig auch Weltraumschrott. Er kann zur Gefahr für die bemannte wie unbemannte Raumfahrt werden. Schätzungen gehen davon aus, dass im niedrigen Erdorbit bis Ende der 2020er Jahre rund 70.000 Satelliten und mehr unterwegs sein könnten. Vor allem sogenannte Mega-Konstellationen, die aus tausenden Satelliten bestehen, werden erheblich zu dieser Entwicklung beitragen.

    Die vollständige Pressemeldung mit Bildern finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1938Mon, 25 May 2020 14:14:04 +0200Neue Mitglieder bei Photonics BWhttp://optecnet.de/http:///Wir freuen uns sehr, drei neue Mitglieder bei Photonics BW begrüßen zu dürfen.SPAN Elektronik GmbH

    Die SPAN Elektronik ist als Hersteller elektrischer und elektronischer Komponenten seit 24 Jahren am Markt aktiv. SPAN ist bisher auf Fertigung und Vertrieb technisch anspruchsvoller Baugruppen und Kabelsysteme für hochwertige wissenschaftliche Apparate und die Überwachungstechnik spezialisiert. Derzeit werden die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von faseroptischen Komponenten und Systemen als neues Geschäftsfeld etabliert. Die wissenschaftliche und anwendungstechnische Expertise wird insbesondere durch Hans-Peter Jungbauer (CEO), Joachim Mannhardt (CTO) und Stefan Beck (CFO) als innovative Pioniere der Optoelektronik und Prozessanalytik abgebildet, die hier zahlreiche Patente angemeldet und viele Innovationspreise erhalten haben, 35 Jahre Erfahrung in der Mikroskopie und Spektrometrie besitzen und bereits mehrere Förderprojekte erfolgreich umgesetzt und wirtschaftlich verwertet haben.

     

    MEETOPTICS

    Die Beschaffung spezialisierter optischer Komponenten für photonische Technologien kann komplex und zeitaufwendig sein. Um dieses Problem zu lösen, hat das aus Photonik-Experten bestehende Team von MEETOPTICS eine neue Suchtechnologie hervorgebracht. MEETOPTICS ist eine hochgradig anpassbare Suchmaschine, die speziell für Forscher und Optikingenieure in der Photonik entwickelt wurde. Die Suche ermöglicht das schnelle und einfache Finden, Sortieren, Filtern und Vergleichen optischer Komponenten aus der ganzen Welt. Das Start-up mit Sitz in der Universitat Politecnica de Catalunya (UPC) in Barcelona wurde 2019 gegründet. 

    Mehr über MEETOPTICS erfahren Sie hier.


    SCANTINEL PHOTONICS

    Das High-Tech-Start-up SCANTINEL PHOTONICS wurde als Venture der Carl Zeiss AG im Jahr 2019 gegründet und baut auf der Erfahrung und dem Know-how des weltweit führenden Unternehmens der optischen und optoelektronischen Industrie auf. Scantinel Photonics entwickelt neuartige Light Detection and Ranging-Sensoren (LiDAR) für autonome Fahrzeugtechnologien, die auf der „Frequency-Modulated Continuous Wave-Technologie“ (FMCW) basieren. Die LiDAR-Technologie von SCANTINEL PHOTONICS kombiniert kohärente Entfernungsmessung und spektrale Bildgebung auf einer Festkörperplattform. Dies ermöglicht eine exakte Erfassung der Umgebung des Fahrzeugs bei hoher Reichweite, Zuverlässigkeit, Kompaktheit und niedrigen Kosten.

    Mehr Informationen zu Scantinel Photonics erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1937Fri, 22 May 2020 08:47:50 +0200Leitfaden 5G-Campusnetze des BMWi gibt KMU Orientierungshilfehttp://optecnet.de/http:///Mit der Veröffentlichung des Leitfadens 5G-Campusnetze bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen eine wichtige Orientierungshilfe zur Frage eines eigenständigen Netzbetriebs. Angesprochen sind insbesondere das produzierende Gewerbe und die Logistikbranche, durch die universelle Vorgehensweise kann er jedoch auf viele weitere Anwendungsbereiche übertragen werden. Der Leitfaden zeigt das Vorgehen bei Aufbau und Betrieb von 5G-Campusnetzen, Anwendungsgebiete, Eigenschaften sowie Betreibermodelle auf.Thomas Jarzombek, Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft und Start-ups: „Seit letztem November können Unternehmen die Nutzung privater 5G-Frequenzen beantragen. Deutschland gehört damit international zu den Vorreitern bei der privaten Nutzung von 5G und der Ermöglichung sogenannter Campusnetze. Leistungsfähige digitale Kommunikationsinfrastrukturen sind für den Betrieb etwa von modernen Fabriken überlebenswichtig. Neben Unabhängigkeit kann der eigene Betrieb solcher Infrastrukturen – sprich Campusnetze – neue, an spezifischen Erfordernissen ausgerichtet Lösungen ermöglichen und die digitale Souveränität von Unternehmen stärken. Auch kleineren Netzausrüstern bis hin zu Start-ups bieten sich erfolgversprechende Chancen bei der Erschließung des neuen Marktsegments der Campusnetze.“

    Der Leitfaden basiert auf Ergebnissen des Leuchtturmvorhabens IC4F, das vom BMWI im Rahmen des Technologieprogramms PAiCE gefördert wird. Die Autoren des Leitfadens sind ausgewiesene Experten der beteiligten Projektpartner und der vom BMWI beauftragten Begleitforschung zum Technologieprogramm.

    Professor Slawomir Stanczak, Projektkoordinator beim Projektpartner Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI): „5G führt zu einem Umbruch in den Geschäftsmodellen der vertikalen Industrien. Dabei können insbesondere Campusnetze ganz neue Möglichkeiten zum Ausschöpfen der Potenziale von 5G-Technologien hinsichtlich Innovationen bei industriellen Anwendungen eröffnen. Mit IC4F ist es gelungen, wichtige Anforderungen neuer Anwendungsszenarien der produzierenden Industrie frühzeitig in die Definition und internationale Standardisierung von 5G-Systemen einzubringen. Neue technologische Entwicklungen wie beispielsweise maschinelles Lernen und Software-basierte, virtualisierte Netzarchitekturen sowie der Trend zu offenen Schnittstellen erweitern die Leistungsfähigkeit von 5G-Campusnetzen und machen sie zukunftssicher. Zum Kern der Arbeiten des Fraunhofer HHI gehört die Bereitstellung künftiger Netz- und Funktechnologien für die unterschiedlichen Anwendungsdomänen.“

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    NetzwerkeOpTecBBOptecNet
    news-1935Wed, 20 May 2020 12:35:29 +0200Führungswechsel am ILM Ulm http://optecnet.de/http:///Alexander Hack ist neuer Geschäftsführer des Instituts für Lasertechnologie in der Medizin (ILM) Ulm.Am 01.04.2020 hat es am ILM einen Führungswechsel gegeben. Wegen der Corona-Epidemie fand dieser unter ungewöhnlichen Umständen statt: ohne den für solche Anlässe üblichen Festakt, aber dafür mit zusätzlichen pandemiebedingten Herausforderungen. Neuer und damit dritter Vorstandsvorsitzender der Stiftung für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik an der Universität Ulm ist Herr Alexander Hack. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Raimund Hibst an, der seit 2008 das Institut leitete und nun in seinen verdienten Ruhestand geht.

    Mit Prof. Hibst verlässt nun ein „Urgestein“ des ILM das Institut. Er wurde 1986 kurz nach der Gründung des ILM vom damaligen Direktor Prof. Dr. Rudolf Steiner als Wissenschaftler eingestellt. Seine Forschungen zum Einsatz des Er:YAG-Lasers in der Medizin, speziell in der Dermatologie und Zahnmedizin, haben Herrn Hibst und das Institut international bekannt gemacht. Bei der Entwicklung des ersten dentalen Er:YAG-Lasers kreuzten sich die Wege des scheidenden und aktuellen Vorstandsvorsitzenden zum ersten Mal. Weitere gemeinsame Projekte folgten. „Ich freue mich, dass mein Nachfolger das ILM bereits aus der Sicht unserer Kunden kennt und große Industrieerfahrung in das Institut einbringen kann“, so Prof. Hibst zum Abschied.
    Prof. Hibst war von 2007 bis zum Eintritt in den Ruhestand der Moderator der AG Optik in der Medizin und Biotechnologie von Photonics BW und gestaltete während dieser Zeit die fachliche Arbeit dieser Expertenkreise maßgeblich mit. Wir danken Herrn Prof. Hibst sehr für sein herausragendes Engagement und seine wertvollen Beiträge in all den Jahren!

    Alexander Hack studierte Maschinenbau und erlangte an der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) und dem Kellogg School of Management an der Northwestern University of Chicago seinen MBA. Die Stufen seines beruflichen Werdegangs durchlief er nach einer initialen Phase von 4 Jahren Industrieberatung bei der Steinbeis Stiftung ausschließlich in der Industrie über die Funktionen Projektleitung, Entwicklungsleitung, Produktmanagementleitung, Marketingleitung, Businessunitleitung und Geschäftsführung einer Produktionsfirma mit internationaler Verantwortung. Durch einige Projekte mit externen Forschungseinrichtungen wie dem ILM konnten disruptive sowie wichtige inkrementelle Innovationen bis zum Markterfolg umgesetzt werden. Mit seiner umfangreichen Industrieerfahrung und Managementkompetenz plant das ILM seine Industrieausrichtung zu stärken und den Technologietransfer durch professionelles Projektmanagement für seine Industriekunden wirtschaftlich attraktiv zu fördern. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen des Kuratoriums der Stiftung und des ILM Teams", erklärte er bei seinem offiziellen Antritt am 01.04.2020.

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    news-1933Tue, 19 May 2020 17:07:34 +0200LASER World of PHOTONICS 2021http://optecnet.de/http:///Die LASER World of PHOTONICS 2021, Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik, bietet vom 21. – 24. Juni 2021 einen kompletten Marktüberblick, sowie innovative Anwendungen für jedes Segment der Photonik. Der Startschuss für die Aussteller-Anmeldungen zur LASER World of PHOTONICS 2021 ist gefallen. Vom 21.-24. Juni 2021 können Sie die Trends, Innovationen und Produkte der Photonik-Branche live erleben - eine einzigartige Kombination aus Forschung, Technologie und industriellen Anwendungen. Die LASER World of PHOTONICS bietet Ihnen im kommenden Jahr wieder den wichtigsten Treffpunkt der Photonik-Branche.

    Präsentieren Sie Ihre Lösungen, Ihre Innovationen und Ihr Unternehmen einem exklusiven Fachpublikum und nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit anderen Experten. Als Aussteller zeigen Sie nicht nur Messepräsenz, sondern globale Präsenz.

    Was Sie erwartet:

    • Über 1.300 Aussteller aus 40 Ländern,
    • Knapp 34.000 Besucher aus 82 Ländern,
    • 85 % davon Entscheider,
    • 55.000 m² Ausstellungsfläche in 5 Hallen,
    • World of Photonics Congress - Europas größten Photonik-Kongress

    Nicht verpassen: Platzierungsbeginn ist der 31. Juli 2020.

    Wichtige Informationen zur Messe und die Online-Anmeldung finden Sie unter:
    world-of-photonics.com/anmeldung.

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    news-1932Tue, 19 May 2020 10:51:38 +0200Prof. Dr. Harald Riegel erhält den Forschungspreis der Hochschule Aalenhttp://optecnet.de/http:///Der diesjährigen Forschungspreis der Hochschule Aalen geht für herausragendes Engagement in der Forschung an Prof. Dr. Harald Riegel vom LaserApplikationsZentrum (LAZ).Die Entscheidung fiel innerhalb weniger Minuten. Seit Jahren fristete das Laserlabor an der Hochschule Aalen ein Schattendasein, auch die Ausstattung war nicht gerade attraktiv. Doch Harald Riegel sah das große Potenzial und wusste damals sofort: „Das will ich aufbauen, da mache ich was draus!“ Seit seiner Berufung auf die Professur für Physik 2009 hat er erfolgreich das LaserApplikationsZentrum (LAZ) etabliert, rund 6,5 Millionen Euro für Forschungsaktivitäten eingeworben und mehr als 60 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Für sein herausragendes Engagement in der Weiterentwicklung neuer Laserverfahren wurde Prof. Dr. Harald Riegel jetzt mit dem Forschungspreis der Hochschule Aalen ausgezeichnet.

    Schon als Schüler entwickelte der heute 54-Jährige eine große Leidenschaft für die Mathematik und strukturiertes Denken. In die erstaunliche Welt der Zahlen einzutauchen, hat den gebürtigen Franken, der in der in einem kleinen Weindorf in der Nähe von Würzburg aufgewachsen ist, früh fasziniert. „Das kam meinem Vater gerade recht. Er hatte einen kleinen Handwerksbetrieb. Jeden Sonntag sind wir zusammen am Esstisch gesessen, um die Rechnungen zu schreiben“, erinnert sich Riegel und fügt lachend hinzu: „und zwar ohne Taschenrechner“. Als Ende der 70er Jahre die ersten Space Shuttle ins All starteten, befeuerte das sein Interesse für physikalische Zusammenhänge. Bald stand für ihn fest, dass er nach dem Abitur Physik an der Würzburger Julius-Maximilians-Universität studieren würde.

    „Es war für mich eine bewusste Entscheidung, dass dieses Studium so etwas wie eine Grundausbildung bedeutet und mir damit die Welt offensteht“, räsoniert Riegel. Auch im wahrsten Sinne des Wortes, denn Auslandsluft schnupperte er als Austauschstudent an der Rice University in Houston, Texas. Später arbeitete er als Projektleiter der Stuttgarter Mahle Behr GmbH & Co. KG für drei Jahre am US-Standort Troy in Michigan. „Das war eine coole Zeit und eine absolut faszinierende und bereichernde Erfahrung, selbst mal Ausländer zu sein. Diese Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft zu erleben, das Verständnis für eine andere Kultur zu entwickeln, das wünsche ich jedem“, sagt Riegel begeistert. Seit 2014 ist er auch Prorektor der Hochschule Aalen und setzt sich neben seiner Zuständigkeit für Lehre und Kommunikation besonders für die internationalen Beziehungen der Hochschule ein.

    Nach seinem studentischen Austauschjahr zog es Harald Riegel vom Fränkischen ins „Ländle“. Denn für seine Diplomarbeit wechselte er ans Tieftemperaturlabor der Max-Planck-Gesellschaft in Stuttgart und promovierte anschießend am Institut für Technische Thermodynamik und Thermische Verfahrenstechnik an der Uni Stuttgart – ein weiterer Schritt auf dem Weg Richtung „Laser“, ist die Wärmelehre doch der Schlüssel zur Lasermaterialbearbeitung. Doch in der Welt der Wissenschaft zu bleiben und eine Professur anzustreben, das hat ihn damals nicht gereizt. Den Physiker zog es in die Wirtschaft, in die praktische Anwendung. „Nur Wissen zu generieren und zu veröffentlichen – das allein reicht mir nicht. Ich möchte am Ende des Tages ein Produkt in der Hand haben, das ich anpacken und ansehen kann“, betont der dreifache Familienvater. So war er zunächst beim Messgerätehersteller Endres+Hauser in Gerlingen tätig, bevor er zur heutigen Mahle Behr GmbH & Co. KG in Stuttgart wechselte. Für den Automobilzulieferer war Riegel in verschiedenen Bereichen und verschiedenen Positionen tätig. „Das Leben ist viel zu kurz, um immer das Gleiche zu machen. Da kommt wieder der generalistische Physiker zum Vorschein“, sagt er und grinst verschmitzt. Überhaupt sucht der 54-Jährige gern neue Herausforderungen. Da kamen die Ausschreibung für die Physik-Professur und das verwaiste Laserzentrum gerade recht.

    In den vergangenen Jahren hat er schrittweise und mit großem Engagement die Geräteinfrastruktur um weitere Laserzellen und Laser mit unterschiedlichen Wellenlängen erweitert. Ein Höhepunkt war dabei die Einwerbung eines Ultrakurzpuls-Laser-Systems beim Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wert von mehr als drei Millionen Euro. Dass er jetzt mit dem Forschungspreis der Hochschule Aalen ausgezeichnet wird, ehrt und freut ihn gleichermaßen. Wichtig ist ihm aber auch die Feststellung, dass nicht ihm allein der Preis gebührt, sondern auch seinem Team, das mittlerweile auf 14 Mitarbeitende gewachsen ist. Überhaupt sei die Zusammenarbeit mit forschenden Kollegen aus anderen Bereichen sowie Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft äußerst fruchtbar. Jetzt freut sich der frischgebackene Forschungspreisträger auf den baldigen Umzug ins neue Forschungsgebäude und auf viele spannende Projekte mit Unternehmen in der Region. „Da geht was“, stellt Riegel lachend fest.
    Quelle: Offizielle Pressemeldung der Hochschule Aalen

    Photonics BW gratuliert Prof. Dr. Harald Riegel herzlich zu diesem großartigen Erfolg und freut sich weiterhin auf den bereichernden Austausch rund um das vielfältige Thema Laser.

    Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1930Tue, 19 May 2020 09:45:31 +0200Virtuelle Geschäftsanbahnung Japan 2020http://optecnet.de/http:///Vom 29. Juni bis Mitte Juli findet eine virtuelle Geschäftsanbahnung für Unternehmen mit dem Fokus auf Feinmechanik, optische Technologien und Photonik statt.Das Projekt besteht aus gemeinsamen virtuellen Programmteilen, wie einer Präsentationsveranstaltung und virtuellen Unternehmensbesuchen. Anschließend finden individuelle B2B-Gespräche in Form von Web-Meetings statt.

    Die virtuelle Geschäftsanbahnung bietet folgende Möglichkeiten:

    • Briefing zum Markt und der Branche von relevanten Akteuren und Experten
    • Vernetzung zu relevanten Marktakteuren, virtuelle Unternehmensvernetzung und -besuche bei öffentlichen und privaten Abnehmern sowie Forschungseinrichtungen
    • Flankiert von individuellen B2B-Gesprächen als Videokonferenz/ Web-Meetings, Knüpfung erster oder Vertiefung bestehender Kontakte vor Ort

    Mehr Informationen finden Sie hier.

    Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich gerne unter http://photonik-japan.ahp-international.de an.

    Anmeldeschluss: 25.05.2020

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    news-1931Tue, 19 May 2020 09:42:42 +0200Ausschreibung zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2020: Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz gesuchthttp://optecnet.de/http:///Ab sofort können sich Wissenschaftler und Entwickler wieder für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis bewerben. Der Preis für innovative, richtungsweisende Entwicklungen in den Optischen Technologien ist mit 15.000 Euro dotiert.Gefördert werden Ergebnisse der Forschung, die ein hohes Innovationspotenzial für technische und naturwissenschaftliche Entwicklungen und eine deutliche Perspektive für die Umsetzung in neue Produkte und Verfahren erkennen lassen.

    Die Preisverleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises 2020 findet am 24. November 2020 im Rahmen des InnovationsForums Photonik in Goslar statt.

    Thematik 2020: Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz

    Umwelt- und Klimaschutz sind globale Angelegenheiten und von immenser Bedeutung für die zukünftige Gestaltung des Lebens auf der Erde. Bereits jetzt lassen sich die verheerenden Auswirkungen des menschlichen Raubbaus an der Natur deutlich erkennen. Eine Entwicklung, die sich ohne grundsätzliches Umdenken nur noch verschärfen wird. Umwelt– und Klimaschutz sind daher als zentrale Herausforderungen unserer Zeit zu verstehen.

    Die Photonik hat bereits in der Vergangenheit beweisen können, dass sie als Enabling Technology auch beim Schutz der Umwelt und des Klimas eine bedeutende Funktion einnehmen kann. Letztendlich bedarf es eines Umdenkens und der Neubewertung von Produktionsprozessen. Jedes Produkt, egal ob Agrarerzeugnis, Konsumgut, Hightechprodukt oder Energie, bedarf eines nachhaltigen Erzeugungskreislaufes. Die Photonik bietet hier vielfältige Ansätze.

    Aus diesem Grund lautet der thematische Schwerpunkt der Ausschreibung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises und des InnovationsForums Photonik in diesem Jahr Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz.

    Es werden Innovationen aus dem Bereich der Photonik und der Optischen Technologien gesucht, die Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit im Kern adressieren und einen Beitrag für den Umwelt– und Klimaschutz leisten können.

    Bewerbungsschluss ist der 17. September 2020

    Posterwettbewerb

    Parallel zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ist ein Posterwettbewerb ausgeschrieben, der
    sich an den bundesweiten Wissenschaftsnachwuchs wendet. Bewerben
    können sich Masterkandidaten, Diplomanden sowie Doktoranden.

    Mit 1.000 Euro werden besondere Forschungsleistungen von Hochschulabsolventen im
    Themenfeld Optische Technologien ausgezeichnet. Auch die Beiträge zum
    Posterwettbewerb sollten Perspektiven für eine praxisbezogene Umsetzung der
    gewonnenen Ergebnisse aufzeigen. Thema des Posterwettbewerbs sind ebenfalls
    Photonische Technologien für den Umwelt- und Klimaschutz.

    Bewerbungsschluss ist ebenfalls der 17. September 2020

    Weitere Informationen zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis, dem Posterwettbewerb sowie
    die vollständigen Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Website in der jeweiligen Rubrik
    unter: www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

    Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird alle zwei Jahre von Dr.-Ing. Jochen Stöbich,
    Geschäftsführer der Stöbich Brandschutz GmbH in Goslar, an Einzelpersonen oder Teams
    aus Forschung und Entwicklung verliehen. Am 24. November 2020 wird die Entscheidung
    der Jury aus namhaften Experten der Wirtschaft und Wissenschaft im Rahmen des
    InnovationsForums Photonik in Goslar bekannt gegeben.

    Gemeinsam mit der TU Clausthal und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut organisiert
    PhotonicNet, das niedersächsische Innovationsnetz für Optische Technologien,
    Ausschreibung und Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises.

    Pressekontakt
    PhotonicNet GmbH
    Innovationsnetz Optische Technologien
    Dr.-Ing. Thomas Fahlbusch
    Garbsener Landstraße 10
    30419 Hannover
    Tel.: +49 (0)511-277-1640
    Fax: +49 (0)511-277-1650
    E-Mail: fahlbusch(at)photonicnet.de
    www.photonicnet.de

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1929Tue, 19 May 2020 09:17:05 +0200BMBF: Vorübergehende Gewährung von Beihilfen im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19http://optecnet.de/http:///Regelung zur vorübergehenden Gewährung von Beihilfen im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19, Bundesanzeiger vom 14. Mai 2020Vom 30. April 2020

    Beihilfen für COVID-19 betreffende Forschung und Entwicklung (FuE)

    (1) Auf Grundlage dieser Beihilfereglung können beihilfegebende Stellen Beihilfen für FuE-Vorhaben zur Erforschung von COVID-19 sowie von anderen Viruserkrankungen, wenn diese Forschung für COVID-19 relevant ist, an Unternehmen gewähren.

    (2) Beihilfefähige Kosten sind sämtliche für das FuE-Vorhaben während seiner Laufzeit anfallenden Kosten. Bei ­Vorhaben, die vor dem 1. Februar 2020 begonnen wurden, sind nur die im Zusammenhang mit der Beschleunigung der Arbeiten bzw. der Erweiterung anfallenden zusätzlichen Kosten beihilfefähig. Kosten für Vermögenswerte sind nur beihilfefähig, soweit und solange diese für das FuE-Vorhaben genutzt werden. Werden die Vermögenswerte nur ­zeitlich begrenzt für die geförderten FuE-Vorhaben eingesetzt oder für andere Zwecke eingesetzt, sind ihre Kosten nur in Form von Abschreibungen über den Zeitraum der Dauer der geförderten FuE-Nutzung oder anteilig der für das FuE-Vorhaben genutzten Kapazität beihilfefähig.

    (3) Die Beihilfeintensität für jeden Empfänger beträgt

    1. 100 % der beihilfefähigen Kosten für Grundlagenforschung und
    2. 80 % der beihilfefähigen Kosten für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung.

    (4) Die Beihilfeintensität für industrielle Forschung und experimentelle Entwicklung kann um 15 Prozentpunkte auf höchstens 95 % erhöht werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

    1. das Vorhaben wird in grenzübergreifender Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen oder anderen Unter­nehmen durchgeführt, oder
    2. die Unterstützung wird von mehr als einem Mitgliedstaat der Europäischen Union geleistet und die beihilfegebende Stelle dokumentiert dies in nachweislicher Form.

    (5) Sofern ein FuE-Vorhaben Arbeitspakete verschiedener Forschungskategorien beinhaltet, stellt die beihilfegebende Stelle sicher, dass die maximale zulässige Beihilfeintensität gemäß Absatz 3 Buchstabe b und Absatz 4 nicht überschritten wird, wenn der auf Grundlagenforschung entfallende Kostenanteil nicht überwiegt.

    (6) Beihilfen können nur gewährt werden, wenn sich der Beihilfeempfänger verpflichtet, Dritten im Europäischen Wirtschaftsraum nichtexklusive Lizenzen zu diskriminierungsfreien Marktbedingungen zu gewähren.

    (7) Im Falle einer Kofinanzierung von Beihilfen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Kohäsionsfonds, dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder der Coronavirus Response Investment Initiative (CRII) stellt die beihilfegebende Stelle sicher, dass die im Rahmen dieser Fonds geltenden Regeln eingehalten werden.

    (8) Eine Beihilfegewährung an Auftragnehmer von Auftragsforschung nach diesem Paragraphen ist ausgeschlossen.

    Investitionsbeihilfen für Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastrukturen

    (1) Auf Grundlage dieser Beihilfenregelung können beihilfegebende Stellen Investitionsbeihilfen für den Auf- bzw. Ausbau der Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastrukturen gewähren, die erforderlich sind, um die in Absatz 2 genannten COVID-19 betreffenden Produkte bis zu deren erster gewerblicher Nutzung vor der Massenproduktion zu entwickeln, zu erproben und hochzuskalieren.

    (2) Beihilfen können gewährt werden für den Auf- bzw. Ausbau von Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastrukturen, die erforderlich sind, um folgende Produkte bis zur ersten gewerblichen Nutzung vor der Massenproduktion zu entwickeln, zu erproben und hochzuskalieren:

    1. COVID-19 betreffende Arzneimittel (einschließlich Impfstoffen) und Therapien,
    2. entsprechende Zwischenprodukte sowie pharmazeutische Wirkstoffe und Rohstoffe,
    3. Medizinprodukte, Krankenhaus- und medizinische Ausrüstung (einschließlich Beatmungsgeräte, Schutzkleidung und -ausrüstung sowie Diagnoseausrüstung) und die dafür benötigten Roh- und Grundstoffe,
    4. Desinfektionsmittel und entsprechende Zwischenprodukte sowie die für ihre Herstellung benötigten chemischen Roh- und Grundstoffe sowie
    5. Instrumente für die Datenerfassung/-verarbeitung.

    (3) Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von sechs Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe abgeschlossen werden. Ein Investitionsvorhaben gilt als abgeschlossen, wenn es von der beihilfegebenden Stelle als abgeschlossen anerkannt wird. Bei Nichteinhaltung dieser Sechsmonatsfrist sind je Verzugsmonat 25 % des in Form von direkten Zuschüssen oder Steuervorteilen gewährten Beihilfebetrags zurückzuzahlen, außer wenn der Verzug auf Faktoren zurückzuführen ist, auf die der Beihilfeempfänger keinen Einfluss hat. In Form von rückzahlbaren Vorschüssen gewährte Beihilfen werden bei Einhaltung der Frist in Zuschüsse umgewandelt; bei Nichteinhaltung der Frist müssen sie innerhalb von fünf Jahren nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe in gleich hohen Jahresraten zurückgezahlt werden.

    (4) Beihilfefähige Kosten sind die Investitionskosten, die für die Schaffung der Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastrukturen, welche für die Entwicklung der in Absatz 2 genannten Produkte benötigt werden, erforderlich sind (für die Dauer des Vorhabens z. B. Kosten für den Erwerb von Grundstücken, Gebäuden, die Anschaffung oder Umrüstung4 von Anlagen/Ausrüstung, sonstige materielle und immaterielle Vermögenswerte). Bei Vorhaben, die vor dem 1. Februar 2020 begonnen wurden, sind allein die im Zusammenhang mit der Beschleunigung der Arbeiten bzw. der Erweiterung anfallenden Kosten beihilfefähig.

    (5) Die Beihilfenintensität beträgt höchstens 75 % der beihilfefähigen Kosten. Vermögenswerte, die nicht der gesamten Dauer und nicht zu 100 % dem Vorhaben zuzurechnen sind, sind nur anteilig beihilfefähig (d. h. Abschreibung über die Dauer des Vorhabens, falls zutreffend, oder anteilig für die für das Vorhaben genutzte Kapazität).

    (6) Die Beihilfeintensität kann um 15 Prozentpunkte auf 90 % erhöht werden, wenn eine der folgenden Voraus­setzungen erfüllt ist:

    1. das Vorhaben wird innerhalb von zwei Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe bzw. dem Geltungsbeginn des Steuervorteils abgeschlossen, oder
    2. die Unterstützung wird von mehr als einem Mitgliedstaat der Europäischen Union geleistet und die beihilfegebende Stelle dokumentiert dies in nachweislicher Form.

    (7) Eine Verlustausgleichsgarantie kann zusätzlich zu einem direkten Zuschuss, einem Steuervorteil oder einem rückzahlbaren Vorschuss oder als eigenständige Beihilfemaßnahme gewährt werden. Verlustausgleichsgarantien werden innerhalb eines Monats nach ihrer Beantragung durch ein Unternehmen gewährt; die Höhe des auszugleichenden Verlusts wird fünf Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens ermittelt. Der Ausgleichsbetrag errechnet sich aus der Differenz der Summe der Investitionskosten, einem angemessenen jährlichen Gewinn von 10 % der Investitionskosten über fünf Jahre und den Betriebskosten einerseits sowie der Summe aus dem gewährten direkten Zuschuss, den Einnahmen im Fünfjahreszeitraum und dem Endwert des Vorhabens andererseits.

    (8) Beihilfen nach diesem Paragraphen dürfen nur dann gewährt werden, wenn der Preis, der für die von der Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastruktur erbrachten Dienstleistungen in Rechnung gestellt wird, dem Marktpreis ­entspricht.

    (9) Beihilfen nach diesem Paragraphen dürfen nur dann gewährt werden, wenn die Erprobungs- und Hochskalierungsinfrastrukturen mehreren Nutzern offenstehen und der Zugang in transparenter und diskriminierungsfreier Weise gewährt wird. Unternehmen, die mindestens 10 % der Investitionskosten getragen haben, kann ein bevorzugter ­Zugang zu günstigeren Bedingungen gewährt werden.

    (10) Im Falle einer Kofinanzierung von Beihilfen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Kohäsionsfonds, dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder der Coronavirus Response Investment Initiative (CRII) stellt die beihilfegebende Stelle sicher, dass die im Rahmen dieser Fonds geltenden Regeln eingehalten werden.

    Investitionsbeihilfen für die Herstellung von COVID-19 betreffenden Produkten

    (1) Auf Grundlage dieser Beihilfenregelung können beihilfegebende Stellen Investitionsbeihilfen für die Herstellung von COVID-19 betreffenden Produkten gewähren, z. B. für COVID-19 betreffende Arzneimittel (einschließlich Impfstoffen) und Therapien, entsprechende Zwischenprodukte sowie pharmazeutische Wirkstoffe und Rohstoffe; ­Medizinprodukte, Krankenhaus- und medizinische Ausrüstung (einschließlich Beatmungsgeräten, Schutzkleidung und -ausrüstung sowie Diagnoseausrüstung) und die dafür benötigten Rohstoffe; Desinfektionsmittel und entsprechende Zwischenprodukte sowie die für ihre Herstellung benötigten chemischen Rohstoffe; sowie Instrumente für die Datenerfassung/-verarbeitung.

    (2) Das Investitionsvorhaben muss innerhalb von sechs Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe abgeschlossen werden. Ein Investitionsvorhaben gilt als abgeschlossen, wenn es von der beihilfegebenden Stelle als abgeschlossen anerkannt wird. Bei Nichteinhaltung dieser Sechsmonatsfrist sind je Verzugsmonat 25 % des in Form von direkten Zuschüssen oder Steuervorteilen gewährten Beihilfebetrags zurückzuzahlen, außer wenn der Verzug auf Faktoren zurückzuführen ist, auf die der Beihilfeempfänger keinen Einfluss hat. In Form von rückzahlbaren Vorschüssen gewährte Beihilfen werden bei Einhaltung der Frist in Zuschüsse umgewandelt; bei Nichteinhaltung der Frist müssen sie innerhalb von fünf Jahren nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe in gleich hohen Jahresraten zurückgezahlt werden.

    (3) Beihilfefähige Kosten sind alle für die Herstellung der in diesem Paragraphen in Absatz 1 genannten Produkte erforderlichen Investitionskosten (für die Dauer des Vorhabens, z. B. Kosten für den Erwerb von Grundstücken, Gebäuden, die Anschaffung oder Umrüstung5 von Anlagen/Ausrüstung, sonstige materielle und immaterielle Vermögenswerte) sowie die Kosten für Testläufe der neuen Produktionsanlagen. Bei Vorhaben, die vor dem 1. Februar 2020 begonnen wurden, sind nur die im Zusammenhang mit der Beschleunigung der Arbeiten bzw. der Erweiterung an­fallenden Kosten beihilfefähig.

    (4) Die Beihilfenintensität beträgt höchstens 80 % der beihilfefähigen Kosten. Vermögenswerte, die nicht der gesamten Dauer oder zu 100 % dem Vorhaben zuzurechnen sind, sind nur anteilig beihilfefähig (d. h. Abschreibung über die Dauer des Vorhabens, falls zutreffend, oder anteilig für die für das Vorhaben genutzte Kapazität).

    (5) Die Beihilfeintensität kann um 15 Prozentpunkte auf 95 % erhöht werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

    1. das Vorhaben wird innerhalb von zwei Monaten nach dem Tag der Gewährung der Beihilfe bzw. dem Geltungsbeginn des Steuervorteils abgeschlossen, oder
    2. die Unterstützung wird von mehr als einem Mitgliedstaat der Europäischen Union geleistet und die beihilfegebende Stelle dokumentiert dies in nachweislicher Form.

    (6) Eine Verlustausgleichsgarantie kann zusätzlich zu einem direkten Zuschuss, einem Steuervorteil oder einem rückzahlbaren Vorschuss oder als eigenständige Beihilfemaßnahme gewährt werden. Verlustausgleichsgarantien werden innerhalb eines Monats nach ihrer Beantragung durch ein Unternehmen gewährt; die Höhe des auszugleichenden Verlusts wird fünf Jahre nach Abschluss des Investitionsvorhabens ermittelt. Der Ausgleichsbetrag errechnet sich aus der Differenz der Summe der Investitionskosten, einem angemessenen jährlichen Gewinn von 10 % der Investitionskosten über fünf Jahre und den Betriebskosten einerseits sowie der Summe aus dem gewährten direkten Zuschuss, den Einnahmen im Fünfjahreszeitraum und dem Endwert des Vorhabens andererseits.

    (7) Im Falle einer Kofinanzierung von Beihilfen mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF), dem Kohäsionsfonds, dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union (EUSF), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) oder der Coronavirus Response Investment Initiative (CRII) stellt die beihilfegebende Stelle sicher, dass die im Rahmen dieser Fonds geltenden Regeln eingehalten werden.

    Anwendungsbereich

    (1) Diese Regelung gilt für alle Beihilfen, die

    1. in der Bundesrepublik Deutschland und
    2. an Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche

    gewährt werden, sofern die nachfolgenden Absätze nichts Abweichendes bestimmen.

    (2) Diese Regelung gilt für folgende Gruppen von Beihilfen:

    1. Beihilfen in Form von direkten Zuschüssen,
    2. Beihilfen in Form von rückzahlbaren Vorschüssen,
    3. Beihilfen in Form von Steuervorteilen.

    (3) Im Rahmen der Gewährung einer Beihilfe nach dieser Regelung muss eine der nachfolgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

    1. das Vorhaben wurde noch nicht begonnen, oder
    2. das Vorhaben wurde ab dem 1. Februar 2020 begonnen, oder
    3. bei Beihilfen nach § 1 handelt es sich um ein Vorhaben, das wegen seiner Bedeutung für die Erforschung von COVID-19 mit einem Exzellenzsiegel ausgezeichnet wurde, oder
    4. das Vorhaben wurde vor dem 1. Februar 2020 begonnen, die Beihilfe ist jedoch erforderlich, um das Vorhaben zu beschleunigen oder zu erweitern.

    (4) Unternehmen, die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden gemäß Artikel 2 Absatz 18 der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung, dürfen keine Beihilfen nach dieser Regelung gewährt werden.

    Die vollständige Regelung finden Sie hier.

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    news-1928Thu, 14 May 2020 18:44:49 +0200International Day of Lighthttp://optecnet.de/http:///Feiern Sie zuhause und dennoch verbunden die Bedeutung des Lichts am 16. Mai 2020. Der Internationale Tag des Lichts ist eine globale Initiative, die jährlich einen Schwerpunkt für die Wertschätzung des Lichts und seine Rolle in Wissenschaft, Kultur und Kunst, Bildung und nachhaltiger Entwicklung sowie in unterschiedlichen Bereichen wie Medizin, Kommunikation und Energie bildet. Das breit gefächerte Thema Licht ermöglicht verschiedenen Bereichen der Gesellschaft weltweit die Teilnahme an Aktivitäten, die verdeutlichen, wie all diese Themenbereiche dazu beitragen können, die Ziele der UNESCO zu erreichen. Der 16. Mai wurde als Datum gewählt, da der Physiker Theodore Maiman am 16. Mai 1960 den ersten funktionstüchtigen Laser entwickelte.

    Der Internationale Tag des Lichts verfolgt folgende Ziele:

    • Verbesserung des öffentlichen Verständnisses darüber, wie Licht und lichtbasierte Technologien das tägliche Leben aller Menschen berühren.
    • Aufbau weltweiter Bildungskapazitäten durch Aktivitäten, die auf Nachwuchsförderung ausgerichtet sind und sich insbesondere auf Entwicklungs- und Schwellenländer konzentrieren.
    • Betonung der Verbindung zwischen Licht, Kunst und Kultur
    • Forcieren von internationalen Kooperationen, indem der International Day of Light als zentrale Informationsressource für Aktivitäten fungiert, die von NGOs, Regierungsstellen, Bildungseinrichtungen, der Industrie und anderen Partnern koordiniert werden.
    • Stärkung der Grundlagenforschung, globaler Berufe in diesem Bereich sowie Förderung von Investitionen in die lichtbasierte Technologie.
    • Die Bedeutung der Lichttechnologie und die Notwendigkeit des Zugangs zu Licht- und Energieinfrastrukturen für eine nachhaltige Entwicklung und für die Verbesserung der Lebensqualität in den Entwicklungsländern fördern.
    • Das Bewusstsein dafür schärfen, dass Technologien und Design eine wichtige Rolle bei der Erzielung einer höheren Energieeffizienz spielen können.

    Der International Day of Light 2020 ist ein ganz besonderer, denn er findet virtuell statt. Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, gemeinsam zu teilen, welche Bedeutung Licht für jeden Einzelnen hat. Teilen Sie über die sozialen Netzwerke Ihre Bilder, die ausdrücken, welche Rolle das Licht in Ihrem Leben spielt. Nutzen Sie hierfür gerne #IDL2020 und #SeeTheLight und feiern Sie somit gemeinsam die Wissenschaft des Lichts. 

    Als Einstimmung auf den Tag finden Sie hier ein eindrucksvolles Video über die Vielfältigkeit des Lichts.

    Alle Informationen rund um den International Day of Light finden Sie auf dieser Homepage. Dort erhalten Sie zahlreiche Materialien und Inspiration rund um das Thema Licht.

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    news-1927Tue, 12 May 2020 11:49:33 +0200BMBF: Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgunghttp://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Medizintechnische Lösungen für eine digitale Gesundheitsversorgung“, Bundesanzeiger vom 08.05.2020Vom 1. April 2020

    Förderziel und Zuwendungszweck

    Die zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert die Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Dieses Potenzial gilt es in Deutschland noch stärker zu nutzen. Digitale Entwicklungen können die Errungenschaften aus Informationstechnologie und Medizintechnik gezielt zusammenführen. Sie besitzen das große Potenzial, die Gesundheitsversorgung effizienter zu gestalten und Diagnostik sowie Therapien entscheidend zu verbessern.

    Zukünftig sollen schnellere, präzisere und schonendere Verfahren zur Verfügung stehen, die zur Lebensrettung, Behandlung und Heilung von Patienten dienen oder die Lebensqualität Betroffener sowie ihrer Angehörigen erhöhen. Darüber hinaus kommt es zunehmend darauf an, verschiedene bisher getrennt voneinander arbeitende Produkte und Geräte zu vernetzen, Datenströme zu verbinden und Patientendaten kontinuierlich zu erheben sowie eine datenschutzgerechte Speicherung und effiziente Analyse zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund entwickeln Medizintechnik-Unternehmen verstärkt Systemlösungen, die verschiedene Produkte und Dienstleistungen gebündelt anbieten.

    Auf Basis dieser Entwicklungen werden neue digitale medizintechnische Lösungen die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern. Schon heute hat sich die Digitalisierung über die Versorgungskette hinweg – von der Prävention und Diagnose über die Therapie und Nachsorge bis hin zur Rehabilitation und Pflege – in vielen Bereichen durchgesetzt oder ist dabei, sich zu etablieren. Dies gilt vor allem für bildgebende diagnostische Verfahren, die große Datenmengen digital verarbeiten und analysieren. Großes Potenzial besteht zudem in der Vernetzung der klinischen Prozesse, die bislang vielfach noch nicht gegeben ist. Künftig könnte eine durchgängig digital gestützte und patientenorientierte Versorgungskette zu einer deutlich besseren und effektiveren Patientenversorgung führen.

    Ziel der Fördermaßnahme ist es, in Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendern erfolgversprechende Produkt-, Prozess- oder Dienstleistungsinnovationen für eine digitale Gesundheitsversorgung zu initiieren, die die Patientenversorgung und die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems gleichermaßen verbessern. Die ­zunehmende Digitalisierung des gesellschaftlichen Lebens verändert auch die Anforderungen an eine digitale Gesundheitsversorgung und bietet zugleich Chancen für ein effizienteres Gesundheitssystem. Diesen Trend greift das Fachprogramm Medizintechnik auf.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit dem Fachprogramm Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung (FuE) stärken und zugleich die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche am Standort Deutschland ausbauen. Das Programm leitet sich aus den zentralen Handlungsempfehlungen des Nationalen Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“ ab und ist in die Hightech-Strategie sowie in das Rahmenprogramm Gesundheitsforschung der Bundesregierung eingebettet. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen und setzt im Kern auf eine versorgungs- und zugleich industrieorientierte Innovationsförderung der Medizintechnik-Branche. Die vorliegende Förderrichtlinie ist Teil des Handlungsfelds Innovationstreiber und nimmt zudem Bezug zur Digitalen Agenda der Bundesregierung.

    Gegenstand der Förderung

    Gegenstand der Förderung sind grundsätzlich industriegeführte, risikoreiche und vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben in Form von Verbundprojekten, in denen die Erarbeitung von neuen, marktfähigen digitalen medizintechnischen Lösungen angestrebt wird. Aus volkswirtschaftlicher Sicht ist ein maßgebliches Ziel der FuE-Verbundprojekte, die Unternehmen am Markt durch die standortbezogene Umsetzung der FuE-Ergebnisse in innovative Produkte aus dem Bereich der Medizintechnik nachhaltig zu stärken. Die Ergebnisse können ebenso innovative medizinische Dienstleistungen oder andere Güter der Gesundheitswirtschaft sein. Insbesondere werden branchenübergreifende Konsortien zwischen Unternehmen der Medizintechnik und der Informations- und Kommunikationstechnik gefördert, die Versorgungsabläufe mit hoher klinischer Relevanz adressieren.

    Die Fördermaßnahme zielt auf medizintechnische Lösungen ab, die durch eine stärkere Digitalisierung einen signifikanten Mehrwert innerhalb der Versorgungskette Diagnose − Therapie − Nachsorge/Rehabilitation erbringen.

    Verfahren

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:

    VDI Technologiezentrum GmbH
    Bülowstraße 78
    10783 Berlin
    Telefon: 0 30/2 75 95 06-41
    E-Mail: DigiMedTech(at)vdi.de

    Ansprechpartner sind: Sebastian Eulenstein, Dr. Roland Metzner und Dr. Adriana Antje Reinecke

    Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

    Das VDI Technologiezentrum ist außerdem Ansprechpartner für alle Fragen zur Abwicklung der Bekanntmachung. Es wird empfohlen, zur Antragsberatung mit dem Projektträger Kontakt aufzunehmen. Weitere Informationen und Erläuterungen sind dort erhältlich und auf der Internetseite des beauftragten Projektträgers unter
    https://www.projekt-portal-vditz.de/ im Bereich „Bekanntmachungen“ hinterlegt.

    Zweistufiges Antragsverfahren

    Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

    Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

    In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger beurteilungsfähige Projektskizzen zunächst elektronisch über das Internetportal https://foerderportal.bund.de/easyonline einzureichen. Bei Verbundprojekten sind die Projektskizzen in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

    Die Vorlagefrist endet am 15. September 2020.

    Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden. Die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereichte Projektskizze und evtl. weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

    Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

    In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen vom Projektträger aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen. Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind.

    Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen. Informationen zur Antragstellung sind über den beauftragten Projektträger zu erhalten. Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline/).

    Damit die Online-Version der Anträge Bestandskraft erlangt, müssen die elektronisch generierten Formulare zusätzlich unterschrieben und per Post beim beauftragten Projektträger eingereicht werden.

    Die vollständige Richtlinie finden Sie hier.

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1926Mon, 11 May 2020 16:15:33 +0200chance4change-Hochwertiger Gesichtsschutz der Klasse 1, geeignet für den Dauergebrauchhttp://optecnet.de/http:///Das Schutzvisier besteht aus 3 Teilen: ein hochtransparentes Freiform‐Visier, ein Stirnpolster und ein elastisches, in der Länge individuell anpassbares Kopfband. Das Visier besteht aus spritzgegossenem, beschichtetem Polycarbonat (PC). Es schützt Gesicht und Kinn vollständig. Unter dem Visier ist ausreichend Platz für eine Brille vorhanden. Die optische Qualität entspricht den höchsten Ansprüchen (Klasse 1). Es ist eine klare, verzeichnungsfreie Sicht möglich.
    Das Visier wir in Europa hergestellt und erfüllt die Anforderungen der EN 166 (Europäischer Norm für Augenschutz).

    Die Reinigung ist auch mit Seifenwasser und zur Desinfektion mit Isopropylalkohol (Isopropanol) möglich.

    Das Visier ist fest mit dem Stirnpolster verbunden. Das elastische Kopfband läßt sich individuell einstellen.

    Das Stirnpolster besteht aus einem spritzgegossenen Träger aus schwarzem Polypropylen (PP). Ein zusätzliches Schaumband aus Polyolefin sorgt für angenehmen Kontakt zur Haut. Das elastische Kopfband ist extra breit ausgeführt (40mm) und wird oberhalb der Ohren positioniert. Es ist ebenfalls schwarz und wird ähnlich einer Ski‐Maske in der Länge angepasst. Das komplette Visier wiegt nur etwa 160g.

    Geliefert wird das Schutz‐Visier in einem Beutel.

    2 Versionen stehen zur Verfügung:

    • PC Visier Klasse 1 mit beidseitiger Kratzschutzbeschichtung
    • PC Visier Klasse 1 mit Kratzschutzbeschichtung auf der Außenseite und Anti‐Beschlagbeschichtung auf der Innenseitechance

    4 change GmbH & Co. KG · Im Rheinblick 12 · D-55411 Bingen

    https://www.chance4change.com/

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1936Mon, 11 May 2020 07:26:00 +0200Laser Components: Vier Detektoren auf einen Streichhttp://optecnet.de/http:///SEEPOS PSD-Switch von SiTek Bei LASER COMPONENTS ist jetzt eine zusätzliche Erweiterung zum erfolgreichen SEEPOS-Signalverarbeitungssystem von SiTek erhältlich. Mit dem neuen Schalter können bis zu vier PSDs (Position Sensitive Detectors) angeschlossen werden und der Bediener entscheidet selbst, welcher Detektor ausgewertet werden soll. Das robuste, bedienfreundliche Design mit einem Multideck-Drehschalter und D-SUB9-Anschlüssen macht den Switch vor allem für den Einsatz in Labors attraktiv. Mit SEEPOS bietet SiTek ein vielseitiges und einfach zu bedienendes Tool zur Verarbeitung von PSD-Signalen. Die Software ermöglicht dem Nutzer Zugriff auf alle wichtigen Parameter, wie PSD-Vorspannung, Verstärkerfaktor oder die Verwendung von analogen und digitalen Filtern. Die von der PSD-Elektronik erfassten Daten werden über High-Speed-USB-Datentransfer an die digitale Signalverarbeitung übertragen. Dabei wird die Position des Lichtpunkts kontinuierlich sowohl zweidimensional in XY- als auch eindimensional in X- oder Y-Richtung angezeigt. So entsteht ein leistungsstarkes System für die Messung von Abständen, Höhen, Positionen, Bewegungen oder Schwingungen.

     » Weitere Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1925Thu, 07 May 2020 12:10:39 +0200IMM Photonics: UV-C LEDs zur Desinfektion und Sterilizationhttp://optecnet.de/http:///Bei IMM Photonics sind ab sofort leistungsstarke UV-C LEDs des südkoreanischen Herstellers und IMM Photonics Partners Seoul Viosys erhältlich. Für die Wellenlänge 275 nm sind die 1 Chip oder 4 Chip SMT-Aufbauten CUD8AF1D und CUD8AF4D mit jeweils 19 mW und 60 mW optischer Ausgangsleistung verfügbar. Der Abstrahlwinkel bei beiden LED-Typen beträgt 120 Grad. Durch die Verwendung von Aluminiumgehäusen ist eine hohe Wärmeleitfähigkeit gewährleistet. Die geringe Größe und der niedrige Energiebedarf der UV-C LEDs erlaubt eine schnelle und einfache Integration in bestehende Designkonzepte.
    Die Hauptanwendungen von UV-C LEDs liegen in der Desinfektion und Sterilisation von Oberflächen, Wasser und Luft. Einsatzmöglichkeiten finden sich in Haushaltsgeräten, im Sanitärbereich, in Analysegeräten sowie in der Spektroskopie und Medizintechnik.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1924Thu, 07 May 2020 10:10:54 +0200Sphere Optics - Kalibrierlabor erhält DAkkS: Akkreditierung nach ISO 17025 für Messungen der spektralen Reflexion von diffus reflektierenden Materialenhttp://optecnet.de/http:///Das Kalibrierlabor der SphereOptics GmbH bietet einen DAkkS akkreditierten Messservice (DIN EN ISO/IEC 17025:2018) für die spektrale Reflexion an. Die Kalibrierung von diffus reflektierenden Materialien werden für den Wellenlängenbereich von 250nm bis 2450nm durchgeführt und entspricht der DIN 5036 Teil 3: 11.79. Dieser Messservice erfüllt die ständig strenger werdenden Qualitätsanforderungen der Industrie nach einem vollständig quantifizierten Prozess mit Rückführbarkeit auf einen nationalen Standard (PTB). Unser Labor bietet diesen Service für unsere eigenen Produkte, wie optische Referenzstandards und Targets, sowie für diffuse streuende Proben unserer Kunden an. Die akkreditierten Messungen werden auf einem high-end Spektrometer (PerkinElmer, Lambda 950) mit Integrationskugelzubehör durchgeführt.
    Eine normkonforme Messung des Reflexionsgrades nach ISO 17025 ist für Anwendungen mit höchsten Genauigkeitsansprüchen und eindeutiger Rückführbarkeit von besonderer Bedeutung. Im Vergleich zu einer Werkskalibrierung garantiert die akkreditierte Messung die Rückführbarkeit auf einen nationalen Standard (PTB). Zugrunde liegen eine detaillierte Analyse des Transferprozesses im Rahmen der Kalibration sowie eine Fehlerbetrachtung. Aus diesem Grund geniest der ISO 17025 Standard international höchste Anerkennung. Typische Anwendungsfelder finden sich im Bereich der LiDAR Target Kalibrierung, der 1D und 2D Sensorkalibration, Messungen in der Medizintechnik und Pharmazie, bei sicherheitstechnischen Anwendungen sowie bei Referenzmessungen in der Fernerkundung.


    Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte an die SphereOptics GmbH auf www.sphereoptics.de oder kontaktieren Sie uns per E-Mail info(at)sphereoptics.de .

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1923Thu, 07 May 2020 09:51:42 +0200OTH-Amberg: machbar Innovationslabor - Corona-Schutzmasken aus dem 3DDruckerhttp://optecnet.de/http:///In den Laboren der OTH Amberg-Weiden ist es ruhig geworden. Nur aus dem machbar Innovationslabor ist seit Tagen ein Rattern zu hören. Die Quelle des Geräuschs ist ein 3D-Drucker. 15 Faceshields werden hier pro Tag produziert und anschließend kostenlos an (Zahn-) Arztpraxen, Kliniken, Kindergärten usw. verteilt.Schutzausrüstung für den medizinischen Bereich ist aufgrund der Corona-Krise zurzeit oftmals nur schwer zu bekommen, gleichzeitig werden die Labore der OTH Amberg-Weiden kaum genutzt. Zwei Umstände, die die Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen sinnvoll verknüpft und mit den 3D-Druckern des machbar Innovationslabors jetzt Faceshields herstellt. Die transparenten Schutzvisiere können verhindern, dass Infektionserreger durch Tröpfchen – zum Beispiel durch Niesen und Husten – in die Augen gelangen, dennoch muss zusätzlich ein Mundschutzgetragen werden. Schicht um Schicht, Stunde um Stunde – Fabian Wickert, Laboringenieur im Reinraum, druckt seit einigen Tagen fleißig die Halterungen für die Faceshields. Unterstützt wird er dabei von Anke Reiter, die die Folien vorbereitet. Auch sogenannte Mask Ear Saver kommen aus den 3D-Druckern des machbar Innovationslabors. Dabei handelt es sich um einen Ohrenschutz, der das Tragen eines Mundschutzes über mehrere Stunden erträglicher macht, indem er verhindert, dass die Gummibänder, die hinter den Ohren verlaufen, unangenehm reiben. Die Faceshields und Mask Ear Saver gibt es kostenlos. Bedarfe richten Sie bitte an das machbar Innovationslabor (machbar(at)oth-aw.de). Auch über MakerVsVirus.org (www.makervsvirus.org) – eine Initiative von Freiwilligen, die Faceshields drucken, fertigen und verteilen – können Sie Bedarfe melden.. Das machbar Innovationslabor der OTH Amberg-Weiden ist Teil des Projekts „Transfer und Innovation Ostbayern” (TRIO), das aus dem Programm „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 06.05.2020; Nr. 22 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1919Mon, 04 May 2020 12:30:10 +0200Gigahertz: Erweiterter Flicker-Frequenzbereich, BTS256-EF misst jetzt bis zu 40 kHzhttp://optecnet.de/http:///Die Beleuchtungsindustrie benötigt sehr vielseitige und zuverlässige Messgeräte, wenn es um spektrale Licht- und Flickermessungen geht. Das Feld der Messanwendungen und -größen ist breit gefächert: Neben der Beleuchtungsstärke und dem Spektrum gibt es viele zusätzliche, spezielle Eigenschaften von Lichtquellen, die gemessen werden müssen, wie beispielsweise ihre Leistung im Zusammenhang mit Human Centric Lighting (HCL), ihre Flickereigenschaften, ihre Effizienz beim Einsatz alsPflanzenwachstumsbeleuchtung und vieles mehr. Bei all diesen Anwendungen ist es entscheidend, dass das Messgerät zuverlässig und präzise ist.Das BTS256-EF der Gigahertz-Optik GmbH, ist dieser Herausforderung bereits seit vielen Jahren gewachsen. Es bietet eine große Auswahl an Messgrößen, die für die Allgemeinbeleuchtung relevant sind und fungiert somit als universelles Messgerät auf seinem Gebiet. Jetzt wurde das Gerät aktualisiert, um noch höhere Flickerfrequenzen als zuvor aufzuzeichnen und diese zu analysieren: Es unterstützt nun eine Signalabtastung mit bis zu 40 kHz.

    Darüber hinaus gilt diese Verbesserung nicht nur für neue Geräte: Durch Anwendung der neuesten Firmware- und Software-Updates wird diese neue Funktion auch für Geräte verfügbar, die seit vielen Jahren im Einsatz sind. Updates werden auf Anfrage angeboten.

    Weitere Informationen

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
    news-1918Thu, 30 Apr 2020 11:47:38 +0200bayern photonics verlässt die Photonics Hub GmbH als Gesellschafter http://optecnet.de/http:///Der bayern photonics e.V. hat seine Geschäftsanteile an der Photonics Hub GmbH rückwirkend zum 1.1.2020 veräußert und ist damit nicht mehr Gesellschafter der Photonics Hub GmbH. Vorstand und Mitglieder von bayern photonics haben diesen Schritt einstimmig beschlossen, nachdem sich Synergien aus einer engen Zusammenarbeit beider Vereine innerhalb der Photonics Hub GmbH nicht wie erwartet eingestellt hatten.

    bayern photonics bietet damit seinen Mitgliedern ab sofort wieder das gewohnte, volle Dienstleistungsspektrum direkt an und wird sich zukünftig noch aktiver in den OptecNet Deutschland e.V. einbringen. Darüber hinaus wird bayern photonics die Zusammenarbeit mit Partnernetzen und anderen Organisationen, wie z.B. der Bayern Innovativ GmbH, der Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz), sowie mit SPECTARIS spürbar intensivieren

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-1917Thu, 30 Apr 2020 11:00:30 +0200bayern photonics begrüßt neue Mitarbeiterin http://optecnet.de/http:///Seit 1.3.2020 verstärkt Alexa Machemer das Team von bayern photonics. Sie hat eine mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Netzwerkarbeit, speziell bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Wir freuen uns, sie im Team begrüßen zu dürfen. NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den Netzennews-1911Tue, 28 Apr 2020 09:56:16 +0200Projektstart PhotonicNet4Farming – Optische Technologien für die Agrar- und Lebensmittelwirtschafthttp://optecnet.de/http:///In den letzten drei Jahren hat sich die PhotonicNet GmbH, das niedersächsische Innovationsnetz Optische Technologien, intensiv mit der digitalen Transformation in der Laborbranche beschäftigt und diverse erfolgreiche Kooperationen angestoßen. Mit dem kürzlich bewilligten Folgeprojekt PhotonicNet4Farming entwickelt sich das Netzwerk nun weiter und beschäftigt sich vor dem Hintergrund eines gesteigerten gesellschaftlichen Bewusstseins für Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit sowie den damit verbundenen Richtlinien des Gesetzgebers fortan mit dem Bereich der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft. Dieses Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.Da auch die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft sich inmitten des Prozesses der digitalen Transformation befinden, stellt die thematische Erweiterung die logische Weiterentwicklung des Netzwerks dar. Ziel des Netzwerks ist es, durch Technologietransfer Lösungen für aktuelle Fragestellungen der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft zu initiieren. Konkret wird es darum gehen, zu eruieren, welche Anwendungsmöglichkeiten bestehende photonische Technologien bereits für diese Wirtschaftsbereiche bieten, wo Innovationspotenzial besteht und wo Innovationen dringend gesucht werden.

    Um dies leisten zu können, benötigt es starker Partner. Der enge Kontakt zu Akteuren aus der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft wird hierbei explizit gesucht und stetig weiterverfolgt. So konnten bereits das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Netzwerk EIP Agrar & Innovation Niedersachsen sowie weitere KMUs und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Landmaschinentechnik vom Projekt überzeugt und als Kooperationspartner gewonnen werden. Das breite Spektrum optischer und photonischer Technologien wird durch die Expertise der bestehenden PhotonicNet-Partner abgedeckt. Besonders die Zusammenarbeit mit dem Laser Zentrum Hannover e.V., welches mit der Gruppe Food and Farming bereits intensiv an photonischen Lösungen für die Agrarwirtschaft arbeitet, sei hier betont. Das Laser Zentrum Hannover arbeitet unter anderem an einem Laser zur Unkrautbekämpfung.

    Im Rahmen des Projekts sollen Workshops und Arbeitskreistreffen zu spezifischen Fragestellungen angeboten werden, um den Diskurs über eine digitalisierte Agrar- und Lebensmittelwirtschaft von morgen fortzuführen, die Rolle der Photonik hierbei zu verdeutlichen, wertvolle neue Kontakte zu knüpfen und so Kooperationen zu ermöglichen.

    Dabei setzen wir auf die Mitwirkung unserer vielfältigen Community. Ihre Fragen, Anregungen oder auch konkrete Vorschläge für Themen, Aktivitäten und Veranstaltungsformate nehmen wir sehr gerne entgegen und versuchen, diese umzusetzen. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich aktiv am Dialog beteiligen und somit den Erfolg des Netzwerks mitgestalten.

    Wir freuen uns auf eine spannende Projektzeit und auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

    Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

    Ihr PhotonicNet-Team

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1910Mon, 27 Apr 2020 21:37:29 +0200Coronakrise: Über die Hälfte der Photonikunternehmen klagen über gesunkene Nachfragehttp://optecnet.de/http:///SPECTARIS/OptecNet-Umfrage: Hohe Umsatzeinbrüche im Falle eines längeren Stillstands der Geschäftstätigkeit erwartet / Verbände fordern politische Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit 

    Für 76 Prozent der Photonikunternehmen in Deutschland hat sich die Geschäftslage aufgrund der Coronakrise verschlechtert, 58 Prozent betonen, die Nachfrage sei deutlich gesunken. 38 Prozent der Firmen haben Kurzarbeit angemeldet. Das geht aus einer gemeinsamen Onlineumfrage des Industrieverbandes SPECTARIS und OptecNet Deutschland e.V. hervor, die Mitte April durchgeführt wurde und an der rund zehn Prozent der etwa 1000 deutschen Hersteller teilgenommen haben. Das Umfrageergebnis zeigt, dass auch die Photonikindustrie von den wirtschaftlichen Verwerfungen der Pandemie stark betroffen sein könnte, wenn sich das geschäftliche Umfeld in den kommenden Wochen und Monaten nicht aufhellt oder sogar verschlechtert. Nach Einschätzung von SPECTARIS läuft es bei vielen Unternehmen der Branche bisher noch vergleichsweise gut, auch wenn einige Absatzmärkte, etwa der Automotivebereich, eingebrochen sind. Die Umfrage zeige aber, dass die Verunsicherung insbesondere bei den kleinen und mittelständischen Herstellern groß ist.

    Auch wird befürchtet, dass eine mögliche Schwächephase der Branche von ausländischen Investoren gezielt dazu genutzt werden könnte, um technologisches Knowhow der Hightechindustrie aufzukaufen. „Was die Photonikbranche jetzt braucht, ist ein Schutzschirm gegen ausländische Investoren. Feindliche Übernahmen in Zeiten von Corona müssen durch die Bundesregierung verhindert werden. Darüber hinaus muss die Bundesregierung mit ihren Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken, wichtig ist hier auch eine effiziente Startup-Förderung“, betont Dr. Bernhard Ohnesorge, Vorsitzender der Photonik im Industrieverband SPECTARIS.

    Laut Umfrage könnte eine längere, durch Corona bedingte Abschwächung der Auftragslage zu deutlichen Umsatzeinbrüchen im Gesamtjahr führen. Bei einem Hochfahren der Wirtschaft ab Juni rechnen die Unternehmen im Jahresvergleich 2020/2019 mit einem Umsatzrückgang von durchschnittlich 24 Prozent. Im Worst Case, einem Stillstand bis August, wird sogar ein Minus von 32 Prozent für möglich gehalten. Stand heute ist aber in den kommenden Monaten weder von einem kompletten Stillstand, noch von einer gänzlichen Rückkehr zur geschäftlichen Normalität auszugehen. So läuft das internationale Geschäft in einigen Ländern wie China weiter oder wieder an, während es in anderen Ländern wie Indien stillsteht oder ein Stillstand befürchtet wird.

    „Aktuell werden zunehmend Probleme in den Lieferketten sichtbar“, so Thomas Bauer, Vorstandsvorsitzender von OptecNet Deutschland, „gleichzeitig gibt es in der Photonik aber kaum Unternehmen, die ihre Produktion komplett schließen mussten.“ Wie sich die Krise langfristig auswirkt, ist davon abhängig, wie lange der Shutdown in Deutschland und anderen Industrienationen andauert und welche Folgen sich daraus für die Kunden- und Lieferantennetzwerke ergeben.

    Die Branche sieht die bereits von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen verhalten positiv. Die getroffenen Regelungen zum Kurzarbeitergeld werden von 48 Prozent der befragten Betriebe als relevant oder sehr relevant bezeichnet, Maßnahmen wie Steuerstundungen erachten 29 Prozent der Befragten als sinnvolle Unterstützung. Perspektivisch halten die Unternehmen andere Maßnahmen für erforderlich, um den Standort Deutschland in der Post-Corona-Zeit wieder zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Insbesondere fordert die Photonikbranche, die Krise als Innovationsbeschleuniger zu nutzen: 84 Prozent der Befragten fordern eine stärkere FuE-Förderung von der Politik, 82 Prozent erwarten eine Priorisierung von weiteren innovationsfördernden Maßnahmen. Daneben sprechen sich 69 Prozent der Betriebe für eine stärkere wirtschaftspolitische Koordinierung innerhalb der Europäischen Union aus.

    Die OptecNet-Mitgliedsunternehmen erhalten die detaillierte Auswertung der Umfrage direkt von der Geschäftsstelle ihres regionalen Innovationsnetzes. Die Mitglieder von Photonics BW können sie auch im passwortgeschützten internen Mitglieder-Bereich der Homepage einsehen, dort unter Sonstige Informationen.

    SPECTARIS ist der Deutsche Industrieverband für Optik, Photonik, Analysen- und Medizintechnik mit Sitz in Berlin. Der Verband vertritt 400 überwiegend mittelständisch geprägte deutsche Unternehmen. Die Branchen Consumer Optics (Augenoptik), Photonik, Medizintechnik sowie Analysen-, Bio- und Laborgeräte erzielten im Jahr 2018 einen Gesamtumsatz von knapp 73 Milliarden Euro und beschäftigten rund 320.000 Menschen.

    OptecNet Deutschland e.V. ist die Dachorganisation der acht regionalen Innovationsnetze Optische Technologien Deutschlands auf nationaler Ebene. Gemeinsam unterstützt OptecNet überregionale und internationale Aktivitäten wie internationale Kooperationen, Technologietransfer und Innovationsförderung, Nachwuchsförderung und eine deutschlandweite Öffentlichkeitsarbeit. OptecNet vertritt aktuell 570 Mitglieder aus Industrie, Forschung und Dienstleistung.

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsPressemeldung
    news-1909Mon, 27 Apr 2020 16:15:44 +0200FOC bezieht neuen Firmensitz in Adlershofhttp://optecnet.de/http:///22. April 2020 FOC bezieht neuen Firmensitz in Berlin Adlershof FOC – fibre optical components GmbH setzt weiter auf Hochtechnologiestandort Adlershof / „Neubau ist auch ein Bekenntnis zum Zukunftsort Adlershof“ / FOC setzt auf DigitalisierungsschubDer FOC – fibre optical components GmbH, ein Spezialist für Glasfasertechnik, bezieht am 22. April 2020 seinen neuen Firmensitz im Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof. Das Unternehmen beschäftigt 50 Mitarbeiter und kooperiert weltweit mit 16 Partnern. Allein in den letzten 10 Jahren konnten über 20 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das 3- stöckige Gebäude an der Barbara-McClintock-Straße beherbergt auf mehr als 3000 m² Fläche Entwicklung, Produktion und Lager sowie Büros und Schulungsräume. Im Sinne einer umweltschonenden und nachhaltigen Unternehmenspolitik wurden beim Neubau neueste Standards berücksichtigt, so beispielsweise ein modernes Heizsystem.

    „Unser neuer Firmensitz ist ein Meilenstein in der Entwicklung der FOC zu einem national und international aufgestellten Unternehmen auf dem Gebiet der optischen Technologien“, erklärt Dipl.-Ing. Christian Kutza, Gründer und Geschäftsführer von FOC anlässlich des Umzugs. „Mit dem Umzug tragen wir nicht nur dem Wachstum unseres Unternehmens Rechnung“, so Kutza, „ich möchte damit in diesen schwierigen Tagen auch ein klares Bekenntnis zum Zukunftsort Adlershof zum Ausdruck bringen, der international zu den führenden Zentren für optischen Technologien zählt.“

    FOC setzt auf Digitalisierungsschub

    Die Digitalisierung erfährt derzeit einen enormen Schub durch die stark zunehmende Nutzung von Home-Office-Lösungen, so Kutza. Der drastisch gestiegene Bedarf nach schnellem Internet für die Übertragung großer Datenmengen werde den Ausbau des Breitbandnetzes beschleunigt vorantreiben. Die FOC als Spezialist in der Fiberoptik-Technik kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. „Wir entwickeln, produzieren und liefern hochwertige passive Systeme sowie Steckverbinder- und Filterkomponenten – ‚Made in Germany‘– für den Breitbandausbau.“

    Über die FOC

    Die vor 27 Jahren in Berlin gegründete FOC - fibre optical components GmbH entwickelt und produziert passive optische Komponenten, die höchsten Kundenanforderungen entsprechen. Die Mitarbeit in nationalen und internationalen Normungsgremien und eine lange Erfahrung der Mitarbeiter des Unternehmens sind die Grundlagen für Produkte, die in den Bereichen Datenübertragung/Telekommunikation, Industriesteuerung/ Sensortechnik, Laser-/ und Medizintechnik sowie bei Anwendungen in Transport und Verkehr sicher im Einsatz sind. Bei Bedarf entwickelt FOC kundenspezifische Lösungen. Man setzt auf Know-how, Qualität und Flexibilität. FOC setzt bewusst auf heimische Produktion und sieht darin einen klaren Wettbewerbsvorteil in der Lieferbereitschaft.

    Für weitere Informationen:

    FOC – fibre optical components GmbH
    Barbara-McClintock-Str. 5
    12489 Berlin, Germany
    Fon +49 (0) 30 565507 0
    Fax +49 (0) 30 565507 19
    www.foc-fo.de

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1908Mon, 27 Apr 2020 12:07:00 +0200SCANLAB - Kompakter Einsteiger-Scan-Kopf übertrifft Erwartungenhttp://optecnet.de/http:///basiCube 14 etabliert sich weiter im Markt für Lasermarkieren Die SCANLAB GmbH, Hersteller von Scan-Lösungen zum Führen und Positionieren von Laserstrahlen, hat mit der basiCube Produktfamilie, die speziell für den Laserbeschriftungsmarkt ausgelegt ist, ins Schwarze getroffen. Eine Vielzahl von Kunden weltweit sind von der hohen Dynamik und dem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis überzeugt und machen den basiCube somit zu einem Verkaufsschlager. Binnen kurzem hat sich nun auch der ‚neue‘ basiCube 14 zu einem der meist nachgefragten SCANLAB-Produkte entwickelt. Dabei stellt die 24 V Spannungsversorgung einen zusätzlichen Produktvorteil für Integratoren dar. Seit ihrem Debut im Jahr 2015 haben sich die basiCube Scan-Köpfe als hervorragend integrierbare, wirtschaftliche Systeme mit hohen Schreibgeschwindigkeiten bewährt. Häufig werden sie als kompakte Einsteigerköpfe im Bereich Lasermarkieren und für den Kunststoff-3D-Druck eingesetzt. Konsequenterweise wurde daher der Leistungsumfang dieser Produktlinie in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert: Inzwischen können Kunden zwischen den zwei Aperturgrößen 10 und 14 Millimeter, den Ansteuerprotokollen XY2-100 und SL2-100 sowie verschiedenen Wellenlängenvarianten wählen. Die gesamte Produktfamilie wird nach höchsten Qualitätsstandards in Deutschland gefertigt.

    Der basiCube 14 bietet mit der Option, den Scan-Kopf mit 24 V Spannungsversorgung zu betreiben, einen zusätzlichen Vorteil: Die typischerweise in Bearbeitungsanlagen genutzten Standardnetzteile sind nun mit dem Scan-System kompatibel. SCANLAB unterstützt so seine Kunden bei der Optimierung der Gesamtkosten ihrer Anlagen.

    „Dass unsere Kompaktklasse so gut vom Markt angenommen wird, freut uns sehr. Wir setzen alles daran, sowohl für Standardapplikationen mit hohem Preisdruck als auch für sehr anspruchsvolle, individuelle Anforderungen der richtige Lösungspartner zu sein.“ kommentiert Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung der SCANLAB GmbH, den Markterfolg des basiCube.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Siemensstr. 2a
    82178 Puchheim
    E-Mail: e.jubitz(at)scanlab.de
    Internet: www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1906Thu, 23 Apr 2020 13:42:02 +0200NOB Nano Optics Berlin GmbH - Neues Mitglied bei OpTecBB e.V.http://optecnet.de/http:///Das Unternehmen NOB wurde im Jahr 2000 als spin-off des Helmholtz-Zentrum Berlin gegründet. Seit 2009 betreibt NOB eine Produktionsstätte in Berlin-Adlershof. Dort können in einer Magnetron-Sputteranlage Flächen bis zu 1 x 0.3 m2 mit einer Vielzahl von Materialien beschichtet werden. NOB stellt Bauelemente für die Neutronenoptik her und vermarktet sie weltweit als eine von nur zwei Firmen, speziell Polarisatoren und Kollimatoren. Das sind Dünnschichtsysteme, für die hunderte bis tausende Schichtpaare aus zwei Materialien auf Silizium-wafer oder Glas aufgebracht werden. Die Schichtdicken liegen dabei im Bereich von wenigen Nanometern. Neutronen-Polarisatoren erlauben es, die beiden Spinzustände zu trennen, in denen Neutronen in einem Magnetfeld auftreten. Solche Systeme werden in den großen staatlichen Forschungseinrichtungen gebraucht, die Forschung mit Neutronen betreiben.

    Seit 2016 hat NOB begonnen, zusätzlich die industrielle Herstellung von optischen Elementen für den weichen Röntgenbereich aufzubauen, insbesondere Reflexions-Zonenplatten (RZP). Das sind Fresnel-Strukturen, die die einfallende Strahlung zugleich fokussieren und dispergieren. Dadurch wird im Vergleich zu der üblichen Spektrometer-Anordnung von einem fokussierenden Spiegel und einem Gitter eine höhere Transmission erreicht. Sie werden in den großen Synchrotron-Anlagen wie auch in Laborgeräten eingesetzt.

    Für die Entwicklung der industriellen Herstellung von RZP konnte NOB mehrere öffentliche Förderprojekte einwerben. In einem dieser Projekte wurde eine Ionen-Ätzanlage aufgebaut und kürzlich in Betrieb genommen. Sie erlaubt es, auf Flächen von 20 x 40 cm2 Ätztiefen von einigen 10 nm mit einer reproduzierbaren Genauigkeit von ±1 nm zu erreichen. Die minimalen Strukturbreiten in der Oberfläche liegen bei 150 nm. Da das Substrat während des Prozesses bewegt werden kann, können auf der Substratoberfläche verschiedene Ätztiefen eingeschrieben werden.

    Die Kombination aus der Genauigkeit der Ätztiefe und ihrer Variation über die Substratoberfläche sind ein Alleinstellungsmerkmal dieser Anlage. Beide Anlagen stehen auch für andere Aufträge zur Verfügung.

     

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    NetzwerkeOpTecBBOptecNet
    news-1904Mon, 20 Apr 2020 10:26:42 +0200OTH Amberg: Digitaler Campus: 300 Erstsemester starten mit flexiblen und virtuellen Lehrangeboten ins digitale Sommersemesterhttp://optecnet.de/http:///Leere Hörsäle, geschlossene Bibliotheken, verwaiste Campusse – Ungewöhnlicher Studienstart für rund 300 Erstsemester, ungewöhnlicher Start des Vorlesungsbetriebs für alle Studierenden. Am kommenden Montag beginnt bundesweit der Vorlesungsbetrieb. Da wegen der Corona-Krise Präsenzveranstaltungen noch nicht möglich sind, starten 200 Bachelorstudierende und 100 Masterstudierende ihr Studentenleben an der OTH Amberg-Weiden von zu Hause aus.„Mit Blick auf das veränderte Studierverhalten wollen wir mit einem Studienstart im Sommersemester Interessierten mehr Flexibilität bei ihrer Studienplanung bieten und freuen uns über die sehr gute Resonanz“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. Für Erstsemester war ein Studienbeginn zum Sommersemester 2020 in den Bachelorangeboten „International Business“, „Logistik & Digitalisierung“, „Digital Healthcare Management“, „Medizintechnik“ und „Wirtschaftsingenieurwesen“ möglich. Mit 71 neuen Studierenden ist „International Business“, der erste englischsprachige Studiengang, besonders beliebt. „Das zeigt uns, dass unsere Strategie der weiteren Internationalisierung der Hochschule Früchte trägt“, freut sich Prof. Dr. Andrea Klug.

    Die Campusse vor Ort erkunden, das Campusleben kennen lernen, das muss leider noch für die Erstsemester warten. Denn der Vorlesungsbetrieb startet zunächst digital. Lernen auf der Couch, mit Laptop auf den Oberschenkeln – Damit Studieren ohne Anwesenheit im Hörsaal funktioniert, hat die OTH Amberg-Weiden seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen ihre digitalen Lehrangebote stark ausgebaut. „Bei all den Herausforderungen, die uns die Corona-Pandemie stellt, war es uns von Anfang an wichtig, dass unsere Studierenden nicht benachteiligt werden und dieses Sommersemester kein verlorenes Semester sein wird. Bereits seit Mitte März unterstützen wir unsere Studierenden in ihrem Studienfortschritt über Online-Lehre und freuen uns, dass dieses Angebot sowohl von den Dozierenden als auch den Studierenden stark genutzt wird“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.“

    Virtuelle Konferenzräume, virtuelle Kursräume auf Lernplattformen wie Moodle, Vorlesungen online als Webinar, Lehrvideos – das digitale Lehrangebot ist vielfältig und flexibel, nicht nur in Echtzeit abrufbar, sondern auch zeitversetzt. Doch nicht nur Lehre ist digital, auch viele Hilfetools für die Studierenden stehen in Moodle zur Verfügung. „Unsere Studierenden treffen dieses Semester auf Herausforderungen, die sie aber nicht alleine meistern müssen. Ich ermuntere vor allem die Studienanfängerinnen und -anfänger, die von Hochschulseite angebotene Unterstützung zu nutzen“, so Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Andrea Klug.

    Sonja Wiesel, M. A.
    Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    Tel. (09621) 482-3135
    Fax (09621) 482-4135
    Mobil 0173 7209361
    Email: s.wiesel(at)oth-aw.de
    Presse-Information 17.04.2020; Nr. 16 | 2020

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-1902Sat, 18 Apr 2020 11:46:00 +0200Olchinger Unternehmen sorgt in der Krise für Umsatz http://optecnet.de/http:///Olching, 15. April 2020 - Gastronomen und Einzelhändler aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck haben in der Corona-Krise schnell und unkomplizierte Hilfe erhalten. Jetzt bedanken sie sich in den sozialen Medien unter dem Hashtag #wirhelfenzusammen. Das Unternehmerehepaar Patrick und Caroline Paul hatte in den vergangenen Wochen Gutscheine von ausgewählten Betrieben aus der Region erworben, die jetzt im Laufe des Jahres an die Mitarbeiter der LASER COMPONENTS GmbH verteilt werden. Wichtig war den beiden dabei, dass das Geld ohne Umwege sofort bei den Unterstützten ankommt. Sie hoffen, dass ihre Idee Schule macht und sich auch andere Unternehmen beteiligen.

    „Kleinere Gastronomen, Hotels und Einzelhändler sind zum Überleben auf ihre Tageseinnahmen angewiesen“, sagt Patrick Paul. „Durch die Schließungsverordnung stehen einige völlig unverschuldet vor dem Aus und keiner weiß, wie lange es dauert, bis die staatliche „Soforthilfe“ eintrifft. Wir haben nach einer Idee gesucht, wie die Wirte und Händler auch dann Einnahmen haben, wenn ihre Geschäfte geschlossen sind. Je mehr dabei mitmachen, umso besser ist es für unsere Region.“

    Betriebe wie der Marthabräu und das Scala-Kino in Fürstenfeldbruck bedankten sich schon kurz darauf auf Facebook für die Unterstützung. Auch am Telefon merkte das Ehepaar Paul, welchen tiefen Einschnitt die aktuellen Maßnahmen für viele bedeuten. „Mit so viel Emotion hatten wir nicht gerechnet“, beschreibt Caroline Paul die Reaktion einiger Wirte und Händler.

    » Weitere Informationen

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    NetzwerkeoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1903Fri, 17 Apr 2020 11:03:00 +0200Applied Photonics Award 2020: Nachwuchspreis für angewandte Photonik ausgeschrieben http://optecnet.de/http:///Noch bis zum 30. Juni können sich Studenten und Doktoranden für den Applied Photonics Award 2020 bewerben. Der Nachwuchspreis des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF wird im Rahmen der Photonics Days in Jena 2020 für die jeweils besten Abschlussarbeiten mit Bezug zur an-gewandten Photonik vergeben.Um schon frühzeitig neue Ideen im Bereich der angewandten Photonik zu würdigen, wurde der Nachwuchspreis »Applied Photonics Award« am Fraunhofer IOF ins Leben gerufen. Damit werden Abschlussarbeiten ausgezeichnet, die sich mit innovativen und wirtschaftlich verwertbaren optischen Technologien für ein nachhaltiges Leben und Wirtschaften befassen. Die Fachrichtung spielt dabei keine Rolle, auch Nicht-Physiker sind explizit eingeladen, sich zu bewerben.

    Den »Applied Photonics Award« gibt es für die besten Abschlussarbeiten mit Bezug zur angewandten Photonik. Neben einem Preisgeld erhalten die Gewinner die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit vor Fachpublikum zu präsentieren und sich für ihre spätere Karriere mit Vertreterinnen und Vertretern hochrangiger Unternehmen der Optik- und Photonikindustrie zu vernetzen.

    >> mehr Informationen

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPreise und Auszeichungen
    news-1897Thu, 09 Apr 2020 11:13:00 +0200GFH GmbH - Lasermikrobearbeitung: Die GL.smart hat den Dreh raushttp://optecnet.de/http:///Durch die fortschreitende Miniaturisierung von Bauteilen und Komponenten sowie den Einsatz von High-Tech-Materialien stoßen konventionelle Fertigungsverfahren, wie beispielsweise das Schleifverfahren an ihre Grenzen. Mit abnehmender Strukturgröße und zugleich steigenden Anforderungen hinsichtlich Präzision, Gratfreiheit und Flexibilität können Ultrakurzpuls-Laser ihre Stärken ausspielen. Aufgrund des berührungslosen Abtrags sowie des sehr geringen Wärmeeintrags bieten sie die besten Voraussetzungen für die geforderte hohe Qualität. Seit Jahren ist die GFH GmbH aus Deggendorf einer der globalen Marktführer und technologischen Vorreiter in der Konzeption und Konstruktion von hochpräzisen Lasermikrobearbeitungsanlagen mit Ultrakurzpuls-Lasern. Seine Vorreiterrolle bestätigt das Unternehmen mit der Markteinführung der neuen Lasermikrobearbeitungsanlage GL.smart im April 2020.

    Die neue GL.smart stellt mit bis zu 16 simultanen Achsen das Allroundtalent im Bereich der Lasermikrobearbeitung dar und kann dabei die Flexibilität, die der Laser bietet, voll ausschöpfen: Ein einziges Werkzeug dreht, bohrt, schneidet und graviert in einer Aufspannung und fertigt damit ohne den üblichen Genauigkeitsverlust, der  aus den Umspannvorgängen resultiert.

    Als neueste Maschine der GL -Serie bietet die GL.smart mit Maßen von 2.212 mm x 2.219 mm x 1.026 mm (L x H x B) Produktivität auf kleinsten Raum. Durch den Einsatz von Hochleistungslasern in Kombination mit einer Strahlteilung ist die gleichzeitige Bearbeitung auf zwei Stationen und damit doppelter Output möglich. Auf Wunsch  kann die Maschine zudem mit einem Stangenlader als Beschickungseinheit ausgerüstet werden, so dass sie in Kombination mit einem integrierten Bauteil-Handling mittels Roboter ohne Einschränkung mannlos im 24/7-Betrieb  eingesetzt werden kann.

    Die Entwicklung der GL.smart konzentrierte sich insbesondere auf die Möglichkeit der hochpräzisen Laserdrehbearbeitung. Dieser von der GFH GmbH entwickelte Prozess ermöglicht es, Drehteile mit sehr geringen Durchmessern herzustellen. Das Herzstück dieses Verfahrens ist die Kombination des präzisen Laserabtrags mittels einer patentierten Optik und der Werkstückbewegung auf einer Drehachse mit hochgenauem Rundlauf. 

    Durch den berührungslosen Abtrag  bleibt das Werkstück während der gesamten Bearbeitungszeit kraft- und verformungsfrei. So kommt es auch bei sehr dünnen und filigranen Bauteilen nicht zu Genauigkeitsverlusten. Des Weiteren können auf diese Weise auch Teile mit großer Ausspannlänge einfach bearbeitet werden.

    Die exakte Steuerung der Laserparameter  passt den Wärmeeintrag ins Material dem jeweiligen Werkstückvolumen an, so dass eine Wärmeakkumulation und damit das Auftreten thermischer Spannungen und Verformungen verhindert  werden. Darüber hinaus bleiben die in der planaren Laserbearbeitung erzielbaren Oberflächenkennwerte auch bei dieser Bearbeitungsvariante vollständig erhalten und können sogar noch übertroffen werden.

    Die Einsatzbereiche der neuen GL.smart sind vielfältig und reichen von der Medizintechnik zur Herstellung von Mikrowerkzeugen wie Pinzetten, Mikroschneiden oder Implantaten  bis hin zur Uhrenindustrie zur Fertigung sogenannter Pivots, die im Uhrwerk verbaut werden. Die Vorteile der Laserbearbeitung liegen dabei in den attraktiven Fertigungszeiten aufgrund des Schrupp- und Schlicht-Verfahrens (Grob- und Feinbearbeitung) mittels Ultrakurzpuls-Laser und der berührungslosen, verschleißfreien Bearbeitungsmöglichkeit auch kleinster Bauteile aus nahezu jedem Material. Das Laserdrehen ermöglicht insbesondere bei der Herstellung und Bearbeitung von Präzisionsteilen eine ungewöhnlich hohe Genauigkeit, so dass es andere, aufwendigere Verfahren wie beispielsweise das konventionelle Schleifen ersetzen kann.

     

    Kontakt:
    GFH GmbH
    Großwalding
    94465 Deggendorf
    E-Mail: info(at)gfh-gmbh.de
    Internet: www.gfh-gmbh.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den NetzenPressemeldung
    news-1895Thu, 09 Apr 2020 11:05:00 +0200Gigahertz-Optik - UV-C-Radiometer zur Desinfektionseffektivität und Sicherheit von UV-C-LEDs und keimtötenden Lampenhttp://optecnet.de/http:///Das Radiometer X1-1-UV-3726 ermöglicht die exakte Bestimmung der Wirksamkeit von keimtötendender UV-Bestrahlung (UVGI – UV Germicidal Irradiation) sowohl für keimtötende Niederdruck-Quecksilberlampen (254 nm) als auch für UV-C-LEDs. Zusätzlich verfügt das Gerät über eine ausreichende Empfindlichkeit, um zu erkennen, ob unerwünschte UV-Bestrahlung ein photobiologisches Sicherheitsrisiko für die Anwender darstellt.UVGI ist eine Sterilisationsmethode, die UV-C-Licht verwendet, um die DNS und RNS von Mikroorganismen wie Viren und Bakterien zu verändern, wodurch diese sich nicht mehr vermehren können. Die keimtötende Wirkung der UV-C-Strahlung hängt sowohl von ihrer Dosis (µJ / cm2) als auch von ihrer Wellenlänge ab. Die Dosis wird durch die Messung der Bestrahlungsstärke (µW / cm2) und die Dauer der Exposition bestimmt. Die Effektivität der keimtötenden Wirkung ist wellenlängenabhängig mit einem Maximum um 265 nm, wodurch die keimtötende Wirksamkeit von verfügbaren UV-C-LEDs größer ist als die von Hg-Lampen mit 254 nm.

    Das Radiometer X-1-1-UV-3726 bietet für die UV-C-Bestrahlungsstärke-Messung einen sehr großen Dynamikbereich bis über 100 mW / cm² hinaus mit einer Auflösung von 0,0001 µW / cm².  Es ist auf die spektrale Empfindlichkeit von 250 nm bis 300 nm kalibriert. Für die Messung von UV-LEDs mit bekannter Nennwellenlänge sind wellenlängenabhängige Kalibrierfaktoren in 5 nm-Schritten integriert. Zusätzlich ist eine 254-nm-Kalibrierung für Niederdruck Hg-Lampen sowie eine allgemeine Kalibrierung von 260 nm bis 290 nm für nicht spezifizierte UV-C-LEDs enthalten. 

    Der X1-1-UV-3726 bietet eine ausreichende Empfindlichkeit, um die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die Wirksamkeit der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gemäß dem anerkannten Grenzwert für die Exposition gegenüber aktinischem UV am Arbeitsplatz (ICNIRP) zu überprüfen. Dies erfordert Bestrahlungsstärken von < 0,2 µW/cm2 bei 254 nm und < 0,1 µW/cm2 bei 270 nm über eine Expositionszeit von 8 Stunden.

    Das Handmessgerät bietet eine direkte Anzeige der gemessenen Bestrahlungsstärke oder Dosis und verfügt zudem über eine Peak-Hold-Funktion. Das Optometer kann auch über seine USB-Schnittstelle betrieben werden. Jedes Messgerät wird mit einem rückführbaren Kalibrierzertifikat des Gigahertz-Optik Kalibrierlabors geliefert.

    Kontakt:
    GIGAHERTZ Optik Vertriebsgesellschaft für technische Optik mbH
    An der Kälberweide 12
    82299 Türkenfeld
    E-Mail: info(at)gigahertz-optik.de
    Internet: www.gigahertz-optik.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1894Thu, 09 Apr 2020 09:50:20 +0200LASER COMPONENTS - IR-Detektoren für die medizinische Atemgasanalyse http://optecnet.de/http:///Wegen der hohen Nachfrage für die Medizintechnik hat die LASER COMPONENTS Detector Group die Fertigung von IR-Detektoren auf Mehrschichtbetrieb umgestellt. Die in Arizona hergestellten Komponenten sind wichtige Schlüsselelemente zur Kontrolle des CO2-Wertes bei der Atemgasanalyse. Wegen der aktuellen Lage müssen derzeit in der Medizintechnik die Produktionskapazitäten deutlich erhöht werden, um dringend benötigte Geräte bereitzustellen. Bei der spektroskopischen Atemgasanalyse können PbSe-Detektoren auch ohne zusätzliche Kühlung schnell kleinste Schwankungen in der CO2-Konzentration erkennen. Daher lassen sie sich platzsparend in medizinische Geräte integrieren. In Beatmungsgeräten wird der Kohlendioxidgehalt der ausgeatmeten Luft gemessen, um zu kontrollieren, ob der Patient den bereitgestellten Sauerstoff aufgenommen hat.
     
    Das Portfolio der LASER COMPONENTS Detector Group umfasst alle gängigen IR Technologien. Das Werk im US-Bundesstaat Arizona fertigt in erster Linie (x-)InGaAs-PIN Photodioden, pyroelektrische DLaTGS- und LiTaO3-Detektoren sowie PbS- und PbSe-Detektoren. Mit langjähriger Erfahrung und Mitarbeitern, die in der Branche als ausgewiesene Experten bekannt sind, hat sich das Unternehmen als weltweiter Marktführer für die PbSe-Technologie etabliert. In der EU setzt sich LASER COMPONENTS federführend für die Verlängerung der RoHS-Ausnahmegenehmigungen ein, damit die Technologie in wichtigen Branchen wie der Medizintechnik weiterhin genutzt werden kann.
     
    IR-Detektoren von LASER COMPONENTS werden an namhafte Medizintechnik-Hersteller geliefert. Die Abstimmung mit diesen Kunden bestimmt momentan das internationale Tagesgeschäft, um eine zügige Lieferung der kritischen Komponenten sicherzustellen. 

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den Mitgliedsunternehmen
    news-1893Tue, 07 Apr 2020 09:00:54 +0200Innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Mensch-Technik-Interaktionen http://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet „Interaktive Systeme in virtuellen und realen Räumen – Innovative Technologien für die digitale Gesellschaft“Bundesanzeiger vom 02.04.2020

    Die zwischenmenschliche Kommunikation mittels gemischter Realität („Mixed Reality“ – MR), einschließlich virtueller (VR) und erweiterter Realität („Augmented Reality“ – AR) sollen in ihren bisherigen Funktionen erweitert werden.

    Durch das Förderprogramm sollen neuen multimodale Interaktionstechniken und -strategien verbessert und ausgebaut werden. Im Fokus stehen hier Haptik-/Taktilitätskomponente, 3D-Eingabegeräten und -techniken zur intuitiven Steuerung von MR-Systemen, sowie die Erforschung und Entwicklung von Multi-User-Anwendungen und kooperativen MR-Umgebungen. Aber auch die Grundsätzliche Verbesserng der Usability, der Alltagstauglichkeit und der Nutzerakzeptanz von MR-Systemen soll voran getrieben werden.

    Als Zuwendungsempfänger können sich in Verbünden von Unternhemen, Hochschulen, außeruniversitäre ­Forschungseinrichtungen sowie zivilgesellschaftliche Akteure beteiligen. Außerdem sind Start-ups, KMU und mittel­ständischen Unternehmen sehr erwünscht. Die Verbundpartner müssen einen Koordinator bestimmen.

    Das Förderungsprogramm kann mit bis zu 50% anteilsfinanziert werden. Allerdings richtet sich die Zuwendung nach den verfügbaren Haushaltsmitteln.

    Projektskizze können bis spätestens zum 29. Juli 2020 um 12 Uhr mittags (MESZ), beim Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH eingereicht werden.

     Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2912.html

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1887Tue, 31 Mar 2020 09:36:19 +0200Applied Photonics Award 2020http://optecnet.de/http:///Das Fraunhofer IOF vergibt einen Nachwuchspreis für besonders herausragende Abschlussarbeiten in Optik und Photonik. Bereits seit 2012 lobt das Fraunhofer IOF einen Nachwuchspreis für besonders herausragende Abschlussarbeiten in Optik und Photonik aus. Wertvolle Beiträge für neue optische Technologien in unterschiedlichen Bereichen, wie beispielsweise dem Umweltschutz oder nachhaltigem Wirtschaften, sollen dabei unterstützt werden.

    Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (Deutsch/Englisch), die im Jahr 2019 an einer deutschen Universität oder Hochschule abgeschlossen wurden und eine besondere Relevanz im Bereich Angewandter Photonik aufweisen. Dabei werden auch Nicht-Physiker angesprochen: Bewerber und Bewerberinnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Mathematik, Chemie, Maschinenbau, Material- oder Biowissenschaften, etc.) sind sehr herzlich willkommen.

    Die Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2020.

    Alle Informationen zur Bewerbung und Preisverleihung finden Sie hier. 

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    Photonics BWOptecNet
    news-1886Tue, 31 Mar 2020 08:56:56 +0200Brighten your future with a Master in Optics & Photonics http://optecnet.de/http:///The Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) has extended the application period until April 30thBrighten your future! With a Master in Optics & Photonics at one of the leading universities in Germany, the Karlsruhe Institute of Technology (KIT), you can study in an international and interdisciplinary setting - taught completely in English. They even have scholarships available! Apply until April 30 to the Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP), the Graduate School of the KIT. 
    For more information see www.ksop.kit.edu/msc_program.php

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    Photonics BWOptecNet
    news-1885Fri, 27 Mar 2020 15:43:27 +0100Internationales ZIM-Netzwerk „AgriPhotonik“ zusammen mit Partnern aus Israel gestartethttp://optecnet.de/http:///Der offizielle Zuwendungsbescheid für das internationale ZIM-Netzwerk „AgriPhotonik - Wissensbasierte, standortangepasste und nachhaltige Pflanzenproduktion mittels optischer Verfahren“ liegt nun vom Projektträger VDI/VDE-IT vor. Das AgriPhotonik-Netzwerk ist offiziell am 1. Januar 2020 mit dem Ziel gestartet in der ersten Phase der Laufzeit von 1,5 Jahren das Netzwerk zu festigen und erste Projektideen voranzubringen. Das Konsortium besteht derzeit aus 29 Partnern aus Israel und Deutschland. Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die im Themenfeld AgriPhotonik tätig sind, können sich beteiligen, wobei der Fokus eines ZIM-Netzwerkes prinzipiell auf der Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen liegt. Die Projektpartner aus beiden Ländern trafen sich bereits am 21. Januar 2020 im Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Potsdam zu ihrem ersten gemeinsamen Workshop.

    Im Rahmen des Netzwerkes sollen praxistaugliche Lösungen und die Implementierung von digitalen, optischen Technologien in nachhaltige landwirtschaftliche Prozesse von der Saat bis zum (vor)verarbeiteten Produkt entwickelt werden. Anwendungen optischer Sensoren sind hierbei besonders attraktiv, weil zerstörungsfrei im Produktions- und Nachernteprozess gemessen werden kann.

    Ziel des Netzwerkes ist es, basierend auf der technologischen Kompetenz der Netzwerkpartner, eine Technologieplattform anbieten zu können, die durch intelligente Systemintegration und Sensorfusion individuelle Kundenwünsche mit smarten Lösungen, zeitnah und kosteneffizient erfüllt. Dabei soll dieses Netzwerk nicht nur zwei verschiedene Branchen bzw. Technologiefelder, nämlich Agrartechnik und Photonik, stärker miteinander verbinden und an deren Schnittstelle Innovationen ermöglichen. Durch die internationale Kooperation mit Israel - als Innovations- und High-Tech-Hotspot – sollen die Partner auf beiden Seiten neue AgriPhotonik-Lösungen gemeinsam erarbeiten und dadurch Innovationen in den (weltweiten) Markt bringen können.

    Im Netzwerk arbeiten Partner aus Wissenschaft und Industrie an gemeinsamen F&E-Projekten zur Schaffung von Werkzeugen für eine wissensbasierte, standortangepasste und nachhaltige Pflanzenproduktion mittels optischer Verfahren, um damit auf die großen Fragen des Klimawandels, der Ernährungssicherung und Ressourcenschonung zu reagieren . Das Netzwerkmanagement übernimmt Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e.V..

    Laufzeit: 01.01.2020 – 30.06.2021

     

    Ansprechpartner:
    Dr. Janina Bolling
    Optec-Berlin-Brandenburg (OpTecBB) e.V.
    Kompetenznetz Optische Technologien
    Rudower Chaussee 25
    12489 Berlin
    Tel. +49 30 6392 1727
    E-Mail: bolling(at)optecbb.de
    www.optecbb.de

     

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1882Thu, 26 Mar 2020 16:52:11 +0100Leasing eines Goniophotometers ab sofort möglichhttp://optecnet.de/http:///Die opsira GmbH bietet ab sofort das Leasing eines Goniophotometers der Produktfamilie robogonio alpha 8 an. Die Light + Building 2020  in Frankfurt am Main wurde auf den 27. September bis 2. Oktober 2020 verschoben. Doch bereits jetzt bietet die opsira GmbH aus Weingarten ein Messehighlight in Form eines Goniophotometers an. Das Goniophotometer-Modell aus der Produktfamilie robogonio alpha 8 erhalten Sie zum Leasingpreis von EURO 996/Monat. (zzgl. MwSt., nicht enthalten sind Installations- und Lieferkosten sowie CE-Konformitätsprüfung).

    Das robogonio alpha 8 eignet sich vor allem für Leuchtenhersteller, die Leuchten häufig, aber nicht täglich vermessen müssen, und dennoch großen Wert auf Präzision legen. Es ist für Messungen des klassischen Lichtstärkeverteilungskörpers (LVK) geeignet – von der kleinsten Leuchte bis zu einer Leuchtenlänge von ca. 1,20 Meter.

    Zwei robogonios machen am Messestand die Flexibilität und Skalierbarkeit dieser Goniophotometer-Produktfamilie erlebbar.
    Neu ist ein Modul zur goniophotometrischen Messung von Blitz- und Blinkleuchten.

    Weitere Informationen finden Sie hier. Die opsira GmbH freut sich über Ihr Interesse und wartet auf Ihre Kontaktaufnahme.

    Nähere Informationen zur Light + Building 2020 erhalten Sie hier.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1881Thu, 26 Mar 2020 11:15:16 +0100ALPHA LASER stellt mobilen Faserlaser vorhttp://optecnet.de/http:///Bei dieser Neuentwicklung stehen Robustheit, Qualität aber auch Dynamik im Vordergrund. Ein stabiles, massives Gehäuse und einzigartige Flexibilität ergeben eine sehr präsente Erscheinung. Die Vorteile auf einen Blick:

    • Arbeiten in sehr hohen (z.B. über Kopf) und tiefen (z.B. auf einer Palette) Positionen möglich
    • Verstärkter Stoßschutz durch stabile Aluminiumgriffe und ein robustes Stahlgehäuse
    • Neuer Multifunktions-Joystick AL-Drive: ergonomisch und gleichermaßen für Rechts- und Linkshänder geeignet
    • Intuitiv bedienbare Software sowie Apps für bestimmte Schweißaufgaben
    • Großzügige Ablageflächen und ein funktionales Design: Lochrasterseitenverkleidung für spezielle Halterungen zur Befestigung von Werkzeug, Fußschalter etc.
    • Neigbares HMI-Touch-Display für optimale Sicht
    • Offenes Lasersystem – Sie arbeiten ohne Beschränkung des Arbeitsraums
    • Sicheres Arbeiten – Das System erfüllt Performance Level d
    • Schnell einsetzbar aufgrund der kurzen Rüstzeiten (Positionieren, Bremsen fixieren, schweißen)
    • Extrem flexibel durch die vielfältigen Einstellmöglichkeiten des Laserkopfs
    • Der schmale Laserkopf reicht auch tief ins Werkstück
    • Keine zusätzliche Kühlung notwendig

    >> Mehr Informationen

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    bayern photonicsOptecNet
    news-1880Thu, 26 Mar 2020 10:25:01 +0100Förderungen der Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung durch BMBFhttp://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für Vernetzungs- und Sondierungsreisen deutscher Hochschulen und Forschungseinrichtungen („Travelling Conferences“) zum Aufbau von Kooperationen mit Partnern in Australien, China, Japan, Neuseeland, Südkorea und Südostasien (Indonesien, Malaysia, Singapur, Thailand und Vietnam). Bundesanzeiger vom 25.03.2020

     

    Es wird die Konzeption und Durchführung der „Travelling Conferences“, von deutsche Expertinnen und Experten sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler die zu aktuellen Forschungsthemen referieren, gefördert. Schwerpunktsthemen sind hierbei Bioökonomie und Gesundheit (Antimikrobielle Resistenzen, Krebsforschung, Digitale Gesundheit). Druch diese Events soll die Leistungsfähigkeit der deutschen Natur- und Ingenieurwissenschaften präsentiert werden. Zudem gemeinsame Themen gefunden werden, die die Partnerschaften aus- bzw. aufbauen.

    Als Zuwendungsempfänger sind alle staatliche und staatliche anerkannte Hochschulen und außeruniversitären Forschungs-einrichtungen antragsberechtigt. Allerdings müssen für die Förderungen auch Vorraussetzungen der Kooperations-einrichtung erfüllt werden. Die Projektförderung umfasst 40.000€ je Vorhaben und einer maximalen Dauer von sechs Monaten.

     

    Weiterführende Informationen erhalten sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2906.html

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    news-1879Wed, 25 Mar 2020 11:43:22 +0100Weitere Förderung des BMBF in Bezug auf Horizont 2020http://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von Verbundpartnern im Rahmen des Gemeinsamen Unternehmens ECSEL (Electronic Components and Systems for European Leadership)Bundesanzeiger vom 19.03.2020

    Ziel ist es, die Elektroniksysteme einschließlich intelligente Systeme wie der softwareintensiven cyber-physischen Systeme zu fördern.Primär werden industrielle FuE-Projekte mit hohen Innovationsstandard, die ohne Förderung nicht durchgeführet werden unterstützt. Außerdem können besondere Projekte zusätzlich durch weitere europäische Programme gefördert werden.

    Förderungern erhalten in Verbünden mit Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, staatliche und nichtstaatliche Hochschulen sowie außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Es sollten jedoch der Arbeitsaufwand in Personenjahren zwischen Unternhemen und Forschungseinrichtungen/Hochschulen  in einem Verhältnis von mindestents 2 zu 1 stehen.

    Die Förderungen im Verbund könnnen bis zu 50 % anteilfinanziert werden. Forschungseinrichtungen können individuell bis zu 100 % gefördert werden.

    Von seitens ECSEL werden jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen, zunächst voraussichtlich bis einschließlich 2020. Im ersten Verfahrensschritt ist eine gemeinschaftliche englischsprachgige Projektskizze inklusive der Finanzübersichten einzureichen. Bei erfolgreichen abschließen des ersten Verfahrensschrittes, erfolgt eine Benachrichtigung un weitere Unterlagen müssen eingereicht werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2897.html

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    news-1875Tue, 24 Mar 2020 12:10:21 +0100Panel Level Packaging auf dem Weg in die Zukunft: PLC 2.0 http://optecnet.de/http:///Mehr als 50 internationale Gäste trafen sich Mitte Februar aus einem besonderen Anlass zum ersten Kick-off-Meeting am Fraunhofer IZM: Nachdem das internationale Panel Level Consortium 1.0 seine ehrgeizigen Projektziele für das Jahr 2019 mit signifikanten technischen Fortschritten im Bereich des großflächigen Fan-Out Panel Level Packaging erfolgreich umgesetzt hat, wurde nun ein neues Konsortium gebildet, das diesen Weg fortsetzen wird. Der besondere Fokus dieses „PLC 2.0“ Konsortiums liegt auf einer noch höheren Verdrahtungsdichte unter Verwendung feinerer Leitungsgeometrien im Bereich 2µm, einschließlich der Untersuchung von Kupfer-Migrationseffekten sowie der Verschiebung der im Substrat integrierten Komponenten und ihrer Verwölbungen bei großflächigen Panels. Das Projekt PLC 2.0 ist offiziell am 1. Februar 2020 gestartet und soll seine Ziele über zwei Jahre hinweg verfolgen. Das Konsortium besteht derzeit aus 17 internationalen Unternehmen aus aller Welt. Unternehmen jeder Art und Größe können sich beteiligen, wobei die Größe der beteiligten Firmen zwischen 300 und mehr als 122.000 Angestellten variiert. Unter ihnen befinden sich junge Akteure genauso wie erfahrene Firmen mit einer Geschichte, die bis in das Jahr 1832 zurückreicht, und in einem Fall ist der Unternehmenssitz sogar in 1.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel angesiedelt.

    Derzeit sind folgende Firmen Teil des Konsortiums: Ajinomoto Fine-Techno Co., Amkor Technology, ASM Pacific Technology Ltd., AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Atotech, BASF, Corning Research & Development Corporation, Dupont, Evatec AG, FUJIFILM Electronic Materials U.S.A., Hitachi Chemical Company, Ltd., Intel Corporation, Meltex Inc., Nagase ChemteX Corporation, RENA Technologies GmbH, Schmoll Maschinen und Semsysco GmbH. Unternehmen, die an einem Beitritt zum PLC 2.0 interessiert sind, haben hierzu noch bis zum Sommer 2020 die Gelegenheit.

    Die Forschung und Entwicklung des Konsortiums PLC 2.0 wird die Arbeit des PLC 1.0 fortsetzen, sich jedoch dabei auf eine Reihe spezifischer Ziele konzentrieren. Im Gegensatz zu der für PLC 1.0 gewählten Struktur wird es aufgrund der erfolgreichen Implementierung des Workflows nur eine Kategorie der Mitgliedschaft geben. Darüber hinaus hat das Fraunhofer IZM seine Panel Level Packaging-Linie um mehrere neue Anlagen erweitert, wie z. B. ein neues Gerät zur High-Speed-Montage, neue Lithographiewerkzeuge, die die 1 µm-Schallmauer bei der Auflösung durchbrechen, und neue Beschichtungs- und Ätzwerkzeuge.

    Die Investitionsgelder für diese Anlagen wurden durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland) ermöglicht.

    Weitere Informationen werden im Laufe des Jahres 2020 regelmäßig veröffentlicht. Erste Ankündigung: Das 4. öffentliche PLP-Symposium ist für den 30. Juni geplant. 

    Kontakt:
    Dr. Tanja Braun
    Konsortiumsleiterin
    Fraunfofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
    Gustv-Meyer-Alee 25
    13355 Berlin
    Tel.: +49 30 464 03 244

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1873Sun, 22 Mar 2020 15:16:00 +0100Laser Components - Innovative Lösung schützt vor Virenhttp://optecnet.de/http:///Keimtötendes UVC-Licht von Bolb Deep-UVC-LED-Arrays von Bolb, Inc. helfen in der chinesischen Metropole Wuhan beim Kampf gegen die Corona-Epidemie. Deep-UVC-LED-Arrays von Bolb, Inc. werden in der chinesischen Metropole Wuhan beim Kampf gegen die Corona-Epidemie eingesetzt. Die Emitter-Arrays mit Leistungen zwischen 1,2 W und 2,5 W strahlen Licht in den Wellenlängen zwischen 265 nm und 280 nm aus. Im neu errichteten Huoshenshan-Krankenhaus wird die Technologie eingesetzt, um die Seuchenschutzkleidung von Ärzten und Pflegepersonal zu dekontaminieren, wenn sie die Corona-Isolierstation betreten oder verlassen. Dazu wird das Personal in der Schutzausrüstung rund 30 Sekunden lang von allen Seiten mit hocheffizientem UVC-Licht bestrahlt. Durch die Bestrahlung soll die RNA der Viren nachhaltig verändert werden, um sich nicht mehr vermehren zu können.

    In Europa und den USA sind die Germicidal LEDs (G-LEDs) des US-Herstellers Bolb bei LASER COMPONENTS erhältlich. Neben dem Einsatz in Krankenhäusern und biomedizinischen Anwendungen, ermöglichen UVC-Module zum Beispiel mobile und vor Ort einsetzbare Lösungen zur Trinkwasseraufbereitung.

    >> mehr Informationen

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    bayern photonicsOptecNetAus den NetzenPressemeldung
    news-1871Wed, 18 Mar 2020 12:56:00 +0100Exzellenzcluster PhoenixD ist neuer Partner im PhotonicNethttp://optecnet.de/http:///Wir freuen uns, das Exzellenzcluster PhoenixD als neuen Partner im PhotonicNet begrüßen zu dürfen.Ziel des Exzellenzclusters ist es, optische Präzisionssysteme mittels additiver Fertigung zu realiseren. An diesem Vorhaben sind Forscher der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig, dem Laser Zentrum Hannover und dem Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) beteiligt. Dazu arbeiten Forscher unterschiedlicher Disziplinen an der Simulation, Herstellung und Anwendung optischer Systeme. Um individualisierte Produkte zu realiseren, soll ein digitalisiertes Fertigungssystem entwickelt werden. Ein solches System würde vielfältige Anwendungsmöglichkeiten eröffnen. Diese erstecken sich vom Einsatz in der Landwirtschaft bis hin zur Anwendung im medizinischen Bereich.

    Für weitere Informationen zu PhoenixD: https://www.phoenixd.uni-hannover.de/de/

    Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit PhoenixD.

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-1870Wed, 18 Mar 2020 11:50:44 +0100BMBF Ausbau der Digitalstrategie durch "Vertrauenswürdige Elektronik" http://optecnet.de/http:///Richtlinie zur Förderung von Forschungsvorhaben für „Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“Bundesanzeiger vom 16.03.2020

    Die Richtlinie „Vertrauenswürdige Elektronik (ZEUS)“ ist eine Leitinitiative  zur Stärkung der Elektronik-Kompetenzen und damit die Technologiesouveränität der deutschen Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Entwurfsmethoden, Technologien und Herstellungsprozesse sowie Analyse-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für Elektronikkomponenten und -systeme.

    Allgemeiner Gegenstand der Förderung sind die oben beschriebenen Bereiche.

    Hierfür sind Unternehmen und KMU der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen auftragsberechtigt.Eine besondere Zuwendungsvorraussetzung erfahren Verbundsprojekte (unabhängiger Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft), allerdings muss der aktuelle Stand der Technik deutlich übertroffen werden.

    Es erfolgt ein zweistufiges Antragsverfahren. In der erste Verfahrensstufe sind dem Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH bis spätestens 12. Juni 2020 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen.Für die zweite Verfahrensstufe erfolgt eine neue Aufforderung.

     

    Die vollständige Richtlinie mit allen Informationen finden Sie unter: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2888.html

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1867Tue, 17 Mar 2020 12:29:00 +0100MPI - Eine neue Theorie für die Entstehung von Magnetarenhttp://optecnet.de/http:///Magnetare sind Neutronensterne mit den stärksten Magnetfeldern, die im Universum gemessen werden - ihr Ursprung ist aber umstritten. Ein Team von Wissenschaftlern aus Paris und dem Max-Planck-Institut für Astrophysik kann die Entstehung dieser gigantischen Felder nun durch Verstärkung anfänglich vorhandener, schwacher Felder erklären, wenn die Neutronensterne, die in kollabierenden massereichen Sternen entstehen, schnell rotieren. Die Ergebnisse der in Science Advances veröffentlichten Studie beruhen auf einem neuartigen, besseren Computermodell. Sie öffnen neue Perspektiven, um die stärksten und leuchtkräftigsten Sternexplosionen zu verstehen. Was sind Magnetare?
    Neutronensterne sind extrem kompakte und extrem dichte Sternleichen, die zwischen einer und zwei Sonnenmassen in einem Radius von etwa 12 Kilometern vereinen. Magnetare bilden eine spezielle Klasse dieser Sterne, die sich durch starke Ausbrüche von Röntgen- und Gammastrahlen auszeichnen. Die Energie für diese Strahlungsausbrüche stammt wahrscheinlich von ultrastarken Magnetfeldern. Aufgrund einer starken magnetischen Abbremsung sollten Magnetare ihre Rotation deutlich schneller verlangsamen als andere Neutronensterne; Messungen der Veränderung ihrer Rotationsperiode bestätigen dieses Szenario. Man kann deshalb schlussfolgern, dass Magnetare ein Dipol-Magnetfeld in der Größenordnung von 10^15 Gauss (G) haben, d.h. bis zu 1000 Mal stärker als typische Neutronensterne! Doch auch wenn die Existenz dieser enormen Magnetfelder inzwischen gut bekannt ist, bleibt ihr Ursprung umstritten.

    Wie entstehen sie?
    Neutronensterne bilden sich normalerweise, wenn der Eisenkern eines massereichen Sterns mit mehr als neun Sonnenmassen kollabiert - die äußeren Schichten des Sterns werden dabei in einer gigantischen Explosion, einer so genannten Kernkollaps-Supernova, in den interstellaren Raum ausgestoßen. Einige Theorien gehen daher davon aus, dass Neutronensterne und Magnetare ihre Magnetfelder von ihren Vorgängersternen vererbt bekommen und somit die Felder vollständig durch die Magnetisierung des Eisenkerns vor dem Kollaps bestimmt sein könnten. Das Problem bei dieser Hypothese ist jedoch, dass starke Magnetfelder in den Sternen die Rotation des Sternkerns stark verlangsamen können und die daraus entstandenen Neutronensterne dann nur langsam rotieren würden.

    „Wir könnten damit die enormen Energien von Hypernova-Explosionen und von langen Gammastrahlenblitzen nicht erklären, bei denen schnell rotierende Neutronensterne oder schnell rotierende Schwarze Löcher als zentrale Quellen der riesigen Energiemengen gelten", erklärt Teammitglied H.-Thomas Janka vom Max-Planck-Institut für Astrophysik. Ein alternativer Mechanismus, bei dem die extremen Magnetfelder während der Entstehung des Neutronensterns selbst erzeugt werden können, erscheint daher wahrscheinlicher.

    In den ersten Sekunden nach dem Kernkollaps des Sterns kühlt der neugeborene, heiße Neutronenstern ab, indem er Neutrinos emittiert. Diese Kühlung löst im Innern starke konvektive Massenströme aus, ähnlich dem Sprudeln von kochendem Wasser. Solche heftigen Bewegungen der Materie könnten ein bereits bestehendes, schwaches Magnetfeld verstärken. Dieser Feld-verstärkende Effekt ist beispielsweise aus dem flüssigen Eisenkern der Erde oder der konvektiven Hülle der Sonne bekannt und wird als „Dynamo“-Effekt bezeichnet.

    Um diese Möglichkeit für Neutronensterne zu testen, simulierte das Forscherteam die Konvektion in einem neugeborenen, sehr heißen und schnell rotierenden Neutronenstern mit der Hilfe von Supercomputern. Tatsächlich fanden die Wissenschaftler durch ihren neuen Modellierungsansatz, der detaillierter und genauer ist als alle früheren, dass anfangs schwache Magnetfelder bis zu Werten von 10^16 Gauss verstärkt werden können, wenn die Rotation des Neutronensterns ausreichend schnell ist.

    „Unsere Modelle zeigen, dass Rotationsperioden unter etwa 8 Millisekunden entscheidend für die Erzeugung solch enormer Feldstärken sind”, bestätigt Raphaël Raynaud vom CEA in Saclay, der Hauptautor der Publikation. „Wir sehen dann eine zweite Phase der Feldverstärkung, die nicht auftritt, wenn sich die Neutronensterne langsamer drehen.“

    Die größten kosmischen Bomben?
    Zusätzlich zu den neuen Einsichten in die Entstehung von Magnetaren in unserer Galaxie, öffnen diese Ergebnisse auch neue Wege, um die stärksten und leuchtkräftigsten Explosionen massereicher Sterne im Universum besser zu verstehen. So strahlen beispielsweise so genannte “superhelle Supernovae” hundertmal mehr Licht aus als gewöhnliche Supernovae, und die als Hypernovae bezeichneten Sternexplosionen besitzen eine zehnfach höhere kinetische Energie und gehen manchmal auch mit einem Gammastrahlenblitz von mehreren zehn Sekunden Dauer einher. Für diese außergewöhnlichen Explosionen muss man sich Prozesse vorstellen, die weit extremer als die normalen Vorgänge sind und einer “zentralen Maschine” enorme Energiemengen entziehen müssen.

    Das "Millisekunden-Magnetar"-Szenario ist derzeit eines der vielversprechendsten Modelle für die zentrale Maschine solcher Extremereignisse. Dabei liefert die Rotationsenergie des schnell rotierenden Neutronensterns das zusätzliche Energiereservoir, das die Leistung der Explosion erhöht. Durch das gigantisch starke magnetische Dipolfeld kann die Rotationsenergie des Neutronensterns sehr effizient auf die Explosion übertragen werden. "Damit dieser Mechanismus so funktioniert, muss die Feldstärke in der Größenordnung von 10^15 Gauss liegen, erklärt Koautor Jerome Guilet vom CEA in Saclay. „Dies entspricht den Werten, die von konvektiven Dynamos für Rotationsperioden im Millisekundenbereich erreicht werden“.

    Die größte Schwäche des Millisekunden-Magnetar-Szenarios war bisher die Ad-hoc-Annahme eines extrem starken Magnetfeldes, unabhängig von der schnellen Rotation des Neutronensterns. Die jetzt erzielten Ergebnisse liefern somit theoretischen Rückenwind für das Szenario einer zentralen Maschine als Antrieb der stärksten Sternexplosionen, die im Universum beobachtet werden. 

    Originalveröffentlichung:   
    R. Raynaud, J. Guilet, H.-T. Janka, T. Gastine, Magnetar formation through a convective dynamo in protoneutron stars. Science Advances 6, eaay2732 (2020).

    Kontakt:
    H.-Thomas Janka
    Max-Planck-Institute für Astrophysik
    Tel: +49 89 30000 2228
    Email: thj(at)mpa-garching.mpg.de
    Internet: https://www.mpa-garching.mpg.de/809559/news20200228

     

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsForschung und Wissenschaft
    news-1865Mon, 16 Mar 2020 08:42:03 +0100TOPTICA Photonics introduces Laser Rack Systemshttp://optecnet.de/http:///TOPTICA Photonics AG releases quantum-technology-approved laser modules for industrial rack integration: narrow linewidth tunable diode lasers, amplified or frequency-converted diode lasers, frequency combs, and related accessories. A new era begins. After more than five thousand installed lasers in scientific laboratories, TOPTICA Photonics AG releases quantum-technology-approved laser modules for industrial rack integration. The novel product family includes narrow-linewidth tunable diode lasers, amplified or frequency-converted diode lasers, frequency combs, and related accessories.

    The T-RACK – TOPTICA’s high quality, rugged 19” cabinet with modular power entry unit, professional cable and heat management – can house a multitude of different modules. All of these laser modules consist of a laser head with fiber-coupled optical output and are equipped with the renowned digital laser controller DLC pro. They are conveniently and reliably operated, easily remotely controlled and offer ultimate performance, previously only possible for operation in research-grade laboratories on optical tables.

    Key features:

    • Rack-mountable & rack-mounted diode laser and frequency comb modules
    • Fiber-coupled optical output of 330..1625 nm
    • Convenient remote control
    • Complete solutions based on different subsystems including frequency stabilization
    • Quantum-technology-approved performance in industrial footprint Based on its profound expertise in quantum technology, TOPTICA also offers complete rack laser systems: dedicated or customized solutions that work perfectly together from day one.

    For any further information please consult our web page at: www.toptica.com/T-RACK

    Contact:
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Graefelfing, Germany
    E-Mail: info(at)toptica.com
    Internet: www.toptica.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1864Thu, 12 Mar 2020 16:38:00 +0100imm photonics - Neue Fasertestgeräte - wahlweise mit Akkubetriebhttp://optecnet.de/http:///Zur Lokalisierung von Faserbrüchen, zur Durchgangsprüfung oder zum Identifizieren von gestressten Faserbereichen bietet IMM Photonics verschiedene Fasertestgeräte inklusive Adapter und Faserreiniger an. Das bewährte Fasertestgerät FIBERPOINT®- ET ist ab sofort in zwei weiteren Produktvarianten verfügbar. Neben dem herkömmlichen FIBERPOINT® ET mit rotem Laserlicht und Batteriebetrieb, gibt es den LWL-Tester nun auch in der Ausführung mit grünem und rotem Laserlicht sowohl mit Batterie- als auch mit Akkubetrieb.
    Optisch unterscheiden sich die Fasertestgeräte in ihrer Clip-Farbe, somit ist ein schneller und leichter Einsatz der Werkzeuge möglich. Der FIBERPOINT® ET G mit grünem Clip emittiert bei 520 nm (Grünlichtquelle), der FIBERPOINT® ET mit rotem Clip emittiert bei 650 nm (Rotlichtquelle). Die Ausgangsleistung beträgt < 400 μW.
    Im Unterschied zum FIBERPOINT® ET mit blauem Clip – sind die neuen Durchgangsprüfer mit wiederaufladbaren Akkus ausgestattet. Ein weiterer Beitrag zur Nachhaltigkeit, um wichtige Ressourcen einzusparen.
    Wie bei allen Fasertestern der FIBERPOINT®-Serie ist eine kundenspezifische Beschriftung z. B. mit eigenem Firmenlogo möglich.
    Alle drei FIBERPOINT® ET haben eine Zertifizierung der Laserklasse 1, somit sind keine Laserschutzmaßnahmen erforderlich. Die Herstellung erfolgt ausschließlich in Deutschland.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4, 85716 Unterschleißheim
    E-Mail: sales(at)imm-photonics.de
    Internet: www.imm-photonics.de

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1863Thu, 12 Mar 2020 14:16:27 +0100Laser Components - Exklusivvertrag mit PLXhttp://optecnet.de/http:///Hollow-Retroreflektoren für Hochleistungsanwendungen LASER COMPONENTS ist ab sofort exklusiver Vertriebspartner von PLX für den deutschsprachigen Raum. Das Technologieunternehmen aus dem US-Bundesstaat New York legt seinen Schwerpunkt auf Lösungen für die Photonikbranche und dabei speziell auf die Entwicklung und Herstellung von komplexen, hoch präzisen optischen Elementen, die vor allem in Labors sowie in der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden.

    Das breite Portfolio von PLX umfasst Hollow-Retroreflektoren, Retroreflektoren mit seitlichem Versatz und ähnliche Elementen. Bei Hollow Retroreflektoren wird das eintreffende Licht unabhängig vom Einfallswinkel zur Quelle zurückreflektiert. Im Alltag ist dieses Prinzip von den „Katzenaugen“ am Fahrrad bekannt. Die von PLX gefertigten Reflektoren werden in Hightech-Anwendungen verwendet.
     
    Eine große Stärke des Unternehmens ist die maßgeschneiderte Integration optischer Strukturen – zum Beispiel der Monolithic Optical Structure Technology (M.O.S.T.™) – in Kundensysteme. Neben dem aktuellen Produktportfolio wird LASER COMPONENTS auch diese maßgeschneiderten Lösungen vertreiben, bei deren Entwicklung PLX seine gesamte in 65 Jahren erworbene Innovationskraft einfließen lässt.
     
    „Das Sortiment von PLX ist eine hervorragende Ergänzung zu unseren Spiegeln und Linsen“, sagt Rainer Franke, Leiter des Geschäftsbereichs Laseroptik bei LASER COMPONENTS. „Deshalb freuen wir uns, einen Partner gewonnen zu haben, bei dem Qualität und Präzision denselben hohen Stellenwert einnehmen wie bei uns.“

    Kontakt:
    LASER COMPONENTS GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    E-Mail: info(at)lasercomponents.com
    Internet: www.lasercomponents.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1862Thu, 12 Mar 2020 11:31:52 +0100BMBF baut Forschungsmittel am Coronavirus aushttp://optecnet.de/http:///145 Millionen Euro zusätzlich für Forschung am Coronavirus Am 11.03.2020 hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zusätzliche Mittel für die Forschung am Coronavirus freigegeben.Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

    "Ich freue mich, dass der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags heute 145 Millionen Euro als zusätzliche Mittel für die Forschung am Coronavirus bewilligt hat. Damit setzen wir ein Zeichen. Wir tun das Möglichste, um das Virus zu bekämpfen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen die finanziellen Mittel haben, die sie für ihre Arbeit brauchen. Ein wirkungsvoller Impfstoff ist die beste Methode, das Virus auf mittlere Sicht zurückzudrängen. Aber diese Aufgabe ist auch sehr zeit- und kostenintensiv.

    Wir werden die internationale Impfstoff-Initiative CEPI mit 140 Millionen Euro zusätzlich unterstützen. CEPI hat bereits weltweit sechs Institute mit der Impfstoffentwicklung beauftragt - darunter auch die deutsche Biotech-Firma CureVac. Mit dem Geld tragen wir dazu bei, dass die Forschung fortgesetzt werden kann. Dafür bin ich dem Haushaltsausschuss sehr dankbar.

    Wir müssen aber sehen: Selbst, wenn ein neuer Impfstoff entwickelt worden ist, muss er klinisch geprüft und auf seine Wirksamkeit getestet werden. Das braucht Zeit. Wir müssen daher Geduld haben. Auch die Forschung kann keine Wunder vollbringen.

    Bei der Verstärkung der Forschung am Impfstoff soll es nicht bleiben:
    Am vergangenen Dienstag hat mein Haus einen Förderaufruf über 10 Millionen Euro veröffentlicht. Durch die heute freigegebenen Mittel können wir diesen auf insgesamt 15 Millionen Euro aufstocken. Dadurch können Forscherinnen und Forscher zusätzliche Unterstützung beantragen, um die Biologie des Virus zu untersuchen. Die Mittel sind aber auch wichtig für die Entwicklung eines Medikaments. Dazu zählt auch die Prüfung bereits gegen andere Viren entwickelter Medikamente hinsichtlich ihrer Wirksamkeit gegen COVID-19.

    Wir haben in Deutschland eine hervorragende Forschung, die wir seit Jahren unterstützen. Die Universitätsmedizin spielt dabei eine besondere Rolle. Wir müssen reflektieren, ob wir ihre Kraft nicht noch besser nutzen können.

    Das heißt: Strukturen und Prozesse entwickeln, um die Universitätsmedizin als Ganzes auf solche Krisen einzustellen. Ich sehe den Bund hier auch in einer zentralen Rolle.

    Das Coronavirus stellt uns alle aktuell vor große Herausforderungen. Mein Dank gilt allen, die in diesen Tagen gegen das Virus kämpfen. Ärzte, Pflegekräfte und Forscher leisten Herausragendes.

    Jeder kann in eigener Verantwortung dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus so gut wie möglich zu verlangsamen. Damit gewinnen wir wertvolle Zeit, damit Forscherinnen und Forscher nach Impfstoffen und Therapiemöglichkeiten suchen können. Ihnen gilt mein besonderer Dank. Sie haben meine volle Unterstützung."

    Kontakt:
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
    www.bmbf.de

    Quelle: Pressemitteilung 029/2020 vom 11.03.2020

    https://www.bmbf.de/de/karliczek-wir-bauen-mittel-zur-forschung-am-coronavirus-erheblich-aus-11091.html

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsPressemeldung
    news-1859Thu, 12 Mar 2020 08:48:40 +0100Technische Hochschule Amberg-Weiden - Sommersemester verschobenhttp://optecnet.de/http:///Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Ausbreitung des Coronavirus hat das bayerische Kabinett beschlossen, den Start des Sommersemesters 2020 an allen bayerischen Hochschulen auf den 20. April 2020 zu verschieben. Dabei handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.„Wir begrüßen die präventive Maßnahme, die die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus eindämmen soll. Wir haben bei uns an der Hochschule aktuell keinen Krankheitsfall, auch befindet sich niemand in Quarantäne“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

    Das bayerische Wissenschaftsministerium hat die Hochschulen gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Lehrveranstaltungen, die von der Verschiebung des Semesterbeginns betroffen sind, nachgeholt werden. „Wir werden in den nächsten Tagen in unseren Gremien ein entsprechendes Konzept erarbeiten, um sicherzustellen, dass unsere Studierenden alle die im Sommersemester 2020 vorgesehenen Studienleistungen erbringen können“, so Präsidentin Prof. Dr. Andrea Klug.

    Auch wenn die Auswirkungen des Coronavirus uns nun erreicht haben, es besteht kein Grund zur Panik. Die Gefahr für die Bevölkerung in Deutschland wird seitens der zuständigen Institute und Behörden aktuell als mäßig eingeschätzt. Die Hochschulleitung verfolgt die Entwicklung kontinuierlich und aktualisiert bei neuen Erkenntnissen den Katalog der zu ergreifenden Maßnahmen.

    Sollte sich an der aktuellen Lage in unserer Region etwas ändern, werden wir über unsere Website unter www.oth-aw.de/corona informieren.  

     

    Kontakt:
    Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden
    E-Mail: info(at)oth-aw.de
    Internet: www.oth-aw.de

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1852Mon, 09 Mar 2020 10:02:09 +0100Menlo Systems - New office in Southern Californiahttp://optecnet.de/http:///Menlo Systems, the world’s leading manufacturer of optical frequency comb and laser stabilization technology, announced the opening of a new regional office located in Huntington Beach, CA. The new location strengthens Menlo Systems´ presence in the North American market and will serve as a strategic hub for Sales, Service and Technical Support for its future and established customer base.Menlo Systems is dedicated to bring its core competencies and expertise in femtosecond fiber laser technology to North America to serve emerging markets and applications. While the foundation of Menlo Systems is based on its Nobel Prize winning Optical Frequency Combs, the company also provides solutions for time and frequency distribution, ultrastable lasers, terahertz systems, and femtosecond lasers. The new Western Regional office is a testament to Menlo Systems’ continued growth and its commitment to its valued customers.

    “The expansion of our US operations was a logical next step to heighten our exposure and is in line with our overall growth strategy.” said Simon Kocur, Director of Sales and Service Menlo USA. “Menlo Systems has seen a significant increase in demand due to its unparalleled expertise in Optical Precision Metrology. This new location will be instrumental in meeting our partners and customers needs in the western part of the US. It will enable us to fulfill our mission to be at the forefront of emerging and exciting new applications.”

    Kontakt:
    Menlo Systems
    E-Mail: ussales(at)menlosystems.com
    Internet: www.menlosystems.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1851Mon, 09 Mar 2020 08:46:34 +0100GFH - Florian Lendner wird alleiniger Geschäftsführerhttp://optecnet.de/http:///Anton Pauli, der langjährige Geschäftsführer der GFH GmbH, schied zum 31.12.2019 aus der Geschäftsführung des Unternehmens aus. Florian Lendner führt die Geschäfte seit Beginn des neuen Jahres alleine weiter. Herr Pauli steht dem Unternehmen als Gesellschafter weiterhin in beratender Funktion zur Seite.Hauptgesellschafter Herr Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Helml dankt Herrn Anton Pauli für seine „hervorragende Arbeit als Geschäftsführer“ und der damit verbundenen positiven Entwicklung der GFH GmbH zu einem der globalen Markführer für die Lasermikrobearbeitung.
    „Wir sind überzeugt, dass Herr Florian Lendner diese Erfolgsgeschichte fortschreiben und mit seinem Team das Unternehmen kunden- und marktorientiert weiterentwickeln wird“, so Prof. Dr.-Ing. Hans Joachim Helml.

    Kontakt:
    GFH GmbH
    Großwalding 5, 94469 Deggendorf
    E-Mail: info(at)gfh-gmbh.de
    Internet: www.gfh-gmbh.de

     

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
    news-1849Wed, 04 Mar 2020 15:09:43 +0100Gewinner im Pitch Contest im ersten OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminarhttp://optecnet.de/http:///Robert Kohlhaas vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut gewinnt Pitch Contest im ersten OpTecBB Photonik-Start-up Graduiertenseminar, welches zusammen mit dem Transfer Office des Paul-Drude-Institut für Festkörperelektronik (PDI), Leibniz-Institut im Forschungsverbund Berlin e.V., veranstaltet wurde. Das Seminar, das im Wintersemester 2019/20 mit wechselnden Referenten und an wechselnden Orten in Berlin durchgeführt wurde, stand für Doktoranden und Post Docs in außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg mit Themen im Bereich der Photonik/Sensorik/Mikrosystemtechnik offen. Ziel sollte es sein, den Doktoranden und Post-Docs das Thema Gründen eines eigenen Unternehmens näher zu bringen. Vertreter von Start-ups, Unternehmen, die Start-ups als Inkubatoren unterstützen, Dienstleister aus dem Finanz- und Jura-Bereich sowie Gäste aus anderen Start-up-Ökosystemen berichteten über ihre Erfahrungen und Herausforderungen im Gründungsprozess. Zudem wurden die aktuell in Berlin herrschenden hervorragenden Gründungsmöglichkeiten vorgestellt und erste Ideen für eine eigene Gründung mit den Gästen und Teilnehmern diskutieren.

    Das Seminar wurde finanziell und ideell von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Edmund Optics®, OSA Foundation und The Drivery GmbH unterstützt. Zum Abschluss des Seminars wurden vier Geschäftsideen einer Jury und den anderen Seminarteilnehmern präsentiert.  Der Jury gehörten Dr. Irene Lo Vecchio (Berlin Partner), Agnes Huebscher (Edmund Optics), Felix Kreysig (Drivery) sowie Andreas Umbach (AUCCEPT Consulting GmbH) an. Der Gewinner präsentierte eine Geschäftsidee zur Herstellung und Vermarktung von Terahertz-Komponenten, die in Geräten zur zerstörungsfreien Prüfung zum Einsatz kommen. Das Preisgeld von 1.500,00 Euro soll gleich in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee investiert werden, so der Gewinner.

    Das nächste OpTecBB-Gründerseminar soll im kommenden Wintersemester angeboten werden.

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1848Wed, 04 Mar 2020 11:45:12 +0100Von den Facetten des Silicon Valley lernen http://optecnet.de/http:///bwcon bietet in Kooperation mit der University of California (Berkeley) bzw. SkyDeck vielfältige Programme zur Vernetzung baden-württembergischer Unternehmen mit Unternehmen des Silicon Valley an. Bereits im vergangenen Jahr profitierten bwcon-Mitglieder von den vielfältigen Angeboten wie der „Silicon Valley Leadership Innovation Week“, dem „Berkeley Method of Entrepreneurship Bootcamp“, dem „Skydeck Global Innovation Partner Program“ und den „Data-X Labs“. Alle Programme finden auch in diesem Jahr statt.

    Silicon Valley Leadership Innovation Week

    26. - 30. Oktober 2020

    Das „Innovation Leadership Program“ ist Teil der Innovation Leadership Week und richtet sich an Führungskräfte, die innovatives Denken und den Wandel in ihrem Unternehmen vorantreiben möchten. Die Innovation Leadership Week findet an der University of California in Berkeley statt und besteht aus Experten der Bereiche Blockchain, Artificial Intelligence, Robotik und Virtual Reality. Darüber hinaus werden Besuche zu Unternehmen des Silicon Valley angeboten. bwcon steht Ihnen dabei im Vorfeld bei der Kontaktierung und Vernetzung mit relevanten Unternehmen zur Seite.

    Berkeley Method of Entrepreneurship Bootcamp

    17. - 21. August 2020 und Frühjahr 2021

    Dieses Bootcamp richtet sich an Gründer, die ihr Start-Up international ausrichten und Zugang zu US-amerikanischen Investoren gewinnen möchten. Die Teilnehmer besuchen Sessions, die Vorträge und interaktive Übungen miteinander vereinen, und werden dabei von der Fakultät des Sutardja Center und Experten aus Industrie-Unternehmen betreut. Die Teilnehmer haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Projekte und Unternehmungen den Experten und potenziellen Investoren vorzustellen.

    Skydeck Global Innovation Partner Program

    SkyDeck ist der offizielle Start-Up Akzelerator der UC Berkeley und vereint die Leistungen einer öffentlichen Forschungs- und Bildungseinrichtung mit einem umfangreichen Beraternetzwerk und knüpft darüber hinaus Kontakte zu dem Start-up-Ökosystem des Silicon Valley. Das Programm richtet sich an Unternehmen, die in den amerikanischen Markt eintreten und von erfahrenen Experten aus dem Silicon Valley profitieren möchten. bwcon bietet acht Teams pro Jahr die Möglichkeit, an einer dreimonatigen Session teilzunehmen. Am Ende der dreimonatigen Session stellt jedes Team seine Vorhaben und Konzepte einem Plenum aus Investoren und Beratern vor.

    Data-X Labs

    Informationen zu diesem Programm werden in Kürze bekanntgegeben.

     

    Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit Lara Trikha von bwcon (trikha(at)bwcon.de) auf, die Sie individuell berät.

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    Photonics BWOptecNet
    news-1837Tue, 25 Feb 2020 14:00:00 +0100CALL FOR PAPERS: 12. Jenaer Lasertagung - Die Einreichungsfrist endet am 31.3.2020http://optecnet.de/http:///Wir laden Sie herzlich ein für die 12. Jenaer Lasertagung vom 19.-20. November 2020, in der Aula der Ernst-Abbe-Hochschule Jena einen inhaltlichen Beitrag einzureichen. CALL FOR PAPERS ››››››
    Bis zum 31. März 2020 können Sie Ihre Abstracts für einen Vortrag einreichen.

    Vier Schwerpunktthemen stehen dabei im Fokus des Fachprogramms: 

    • Trends in der System- und Verfahrensentwicklung
    • Moderne Technologien in der UKP-Lasertechnik
    • Laserbasierte additive Fertigung
    • Simulations- und Messverfahren

    Informationen zum Call for Papers

    Wir freuen uns auf Ihre Einreichung.

    Die Jenaer Lasertagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des OptoNet e. V.,  des Instituts für Angewandte Physik der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH) und des Günter-Köhler-Instituts für Fügetechnik und Werkstoffprüfung (ifw Jena) und findet alle zwei Jahre in Jena statt.

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1842Thu, 20 Feb 2020 12:35:55 +0100MPL - Neue Forschungsgruppe Mikrophotonikhttp://optecnet.de/http:///Pascal Del’Haye leitet ab Januar 2020 die neue Forschungsgruppe Mikrophotonik am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts. Der Forschungsschwerpunkt der Gruppe liegt auf integrierten mikrophotonischen Bauelementen und nichtlinearen optischen Effekten in Flüstergalerie-Mikroresonatoren. Diese Resonatoren sind winzige Ringe mit Durchmessern in der Größenordnung eines menschlichen Haares, die Licht für bis zu 1 Million Umläufe speichern können. Die langen Photonenspeicherzeiten in diesen Resonatoren ermöglichen es ihnen, diese Bauelemente mit zirkulierenden optischen Leistungen von bis zu einem Megawatt zu „laden“, was die Untersuchung einer Vielzahl nichtlinearer optischer Effekte ermöglicht.

    In integrierten optischen Schaltkreisen können die optischen Mikroresonatoren einen Laser mit einer Wellenlänge in einen optischen Frequenzkamm umwandeln, das ist eine Lichtquelle aus vielen optischen Frequenzen mit gleichem Abstand im Raum. Diese Geräte können als optische Lineale für Anwendungen eingesetzt werden, die von Entfernungsmessungen über Präzisionsspektroskopie bis zur Kanalerzeugung in Telekommunikationsnetzen reichen.

    Ein weiteres Forschungsgebiet der Gruppe sind Untersuchungen zur Wechselwirkung von gegenläufigem Licht in Ringresonatoren. Die nichtlineare optische Einkopplung von gegenläufigem Licht führt zu einer spontanen Symmetrieunterbrechung, die eine Lichtzirkulation nur in eine Richtung im oder gegen den Uhrzeigersinn zulässt. Dieser Effekt kann zur Realisierung von chipintegrierten optischen Dioden, Gyroskopen und photonischen Schaltern genutzt werden.

    Kontakt:
    Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
    Kommunikation und Marketing
    Dr. Dorothe Burggraf
    E-mail: mplpresse(at)mpl.mpg.de

     

    >> Mehr Informationen

     

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    bayern photonicsOptecNet
    news-1841Thu, 20 Feb 2020 10:15:54 +0100Instrument Systems - Präzise Strahlungsmessung im UV-Bereichhttp://optecnet.de/http:///Instrument Systems präsentiert auf der Light & Building rückführbare UV-LED-Kalibriernormale mit extrem niedrigen Messunsicherheiten. München, Februar 2020 – Die UV-LED-Kalibriernormale der ACS-Serie von Instrument Systems sind extrem stabile und auf die Strahlungsleistung rückführbare UV-Quellen auf LED-Basis. Sie weisen extrem niedrige Messunsicherheiten (k=2) von nur 4,5% (UVC), 3,5% (UVB) und 2% (UVA) auf und sind verfügbar für die typischen Peak-Wellenlängen 280 nm (ACS-570-24), 305 nm (ACS-570-26) und 365 nm (ACS-570-28). Die UV-LED-Kalibriernormale werden für die absolute Kalibrierung und das Monitoring von UV-Messequipment verwendet.

    Instrument Systems hat als weltweit erster Anbieter UV-LED-Kalibriernormale entwickelt, die rückführbar auf die Strahlungsleistung kalibriert werden können. Die UV-LED-Kalibrierstandards der ACS-Serie sind erhältlich für die typischen Peak-Wellenlängen von 280 nm (UVC), 305 nm (UVB) und 365 nm (UVA). Damit umfasst die bewährte ACS-Serie auf LED-Basis nun den kompletten sichtbaren und infraroten bis tief in den ultravioletten Bereich. Die Rückführbarkeit der Strahlungsleistung wird durch die sehr genaue Kalibrierung der Spektrometer-Einkoppeloptiken auf die Bestrahlungsstärke und integrative Messung mit dem Goniophotometer erreicht. Die extrem niedrigen Messunsicherheiten (k=2) von nur 4,5% (UVC), 3,5% (UVB) und 2% (UVA) sind vergleichbar niedrig wie im messtechnisch unproblematischeren sichtbaren Bereich. UV-LED-Kalibrierstandards können für das Monitoring sowie die absolute Kalibrierung des speziellen UV-Messequipments wie der Ulbricht-Kugeln der ISP-UV-Serie verwendet werden.

    >> Vollständige Informationen



    https://www.instrumentsystems.com/de/produkte/kalibriernormale-dienstleistungen/led-kalibriernormale/

    Messehinweis:
    Light+Building 2020, Stand 8.0 F60, 8.-13. März 2020, Frankfurt / Deutschland

    Kontakt:
    Dr. Karin Duhnke,
    Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH,
    Kastenbauerstr. 2
    81677 München,
    Tel. +49 (0)89-45 49 43-426
    duhnke(at)instrumentsystems.com

     

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1836Wed, 19 Feb 2020 12:08:50 +0100TOPTICA: Dr. Wilhelm Kaenders zum SPIE Fellow ernannthttp://optecnet.de/http:///TOPTICA-Gründer, Dr. Wilhelm Kaenders, wurde im Rahmen der diesjährigen BiOS/Photonics West 2020 für seine Beiträge zur Laserentwicklung und für das gesellschaftliche Engagement des Unternehmens mit dem SPIE Fellow Award ausgezeichnet. Die beiden SPIE Präsidenten David Andrews und John Greivenkamp überreichten den Preis an Dr. Wilhelm Kaenders. "Unsere Fellows repräsentieren das technische Spektrum, die Vielfalt und das Ethos von SPIE", stellt der Vorsitzende des SPIE Fellows Committee und der Ingenieur von Raytheon Space and Airborne Systems, Jeffrey Puschell, fest. "Mit unseren 72 neuen Fellows – darunter zum zweiten Mal in Folge eine Rekordzahl an Frauen – würdigen wir die innovativen Technologien, die Wissenschaftler aus Forschung und Industrie in der gesamten Optik- und Photonikbranche entwickeln. Es war mir ein Vergnügen mit dem Nominierungsausschuss zusammenzuarbeiten, um die Arbeit dieser SPIE-Mitglieder anzuerkennen, und es ist mir eine Freude, jeden einzelnen für seine kumulativen und anhaltenden beruflichen Erfolge auszuzeichnen."

    "Eine prestigeträchtige Auszeichnung nicht nur für mich, sondern für das gesamte Unternehmen!" freut sich Dr. Wilhelm Kaenders, CTO von TOPTICA Photonics.

    Dr. Wilhelm Kaenders, der sich bereits als Doktorand am Institut für Quantenoptik in Hannover für die Kalte Atomphysik faszinierte und Teil der Technologie von Prof. Hänschs Gruppe am Max-Planck-Institut in Garching war, startete das erfolgreiche Unternehmen mit abstimmbaren Diodenlasern. "Frequency Division" in den Anfängen und "Frequency Combing" in den heutigen Tagen haben die Faszination der Präzision ausgelöst und sind nach wie vor die treibende Kraft in der Produktpalette von TOPTICA auf dem Weg zu neuen Märkten.

     

    Ihr Ansprechpartner
    Jan Brubacher
    Director Marketing
    +49 89 85837-123
    jan.brubacher@toptica.com
    www.toptica.com

     

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1835Wed, 19 Feb 2020 12:03:40 +0100MICRO-EPSILON: Exakte Temperaturmessungen in der Metallherstellunghttp://optecnet.de/http:///Während herkömmliche Pyrometer aufgrund von Staub, Rauch oder Dampf in der Metallherstellung an ihre Grenzen stoßen, liefert das neue Glasfaser-Quotientenpyrometer thermoMETER CTRatio genaue Messwerte. Es wird für industrielle Temperaturmessungen von +250 °C bis +3000 °C eingesetzt. Die kurze Einstellzeit von 1 ms ermöglicht die Überwachung schneller Prozesse. Das robuste Glasfaser-Quotientenpyrometer ist ohne Kühlungsmaßnahmen bei Umgebungstemperaturen bis 200 °C einsetzbar. Optional ist eine Hochtemperatur-Ausführung für bis zu 315 °C Umgebungstemperatur erhältlich.


    >> Mehr zum thermoMETER CTratio

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1834Wed, 19 Feb 2020 11:54:49 +0100LASER COMPONENTS - Weißlichtquelle mit 450 Lumen http://optecnet.de/http:///Olching, 30. Januar 2020. Mit dem LaserLight SMD bietet LASER COMPONENTS eine besonders leistungsstarke Weißlichtquelle für gerichtetes Licht an. Die Technologie des US-Herstellers SLD Laser ermöglicht auch bei kleinen Formfaktoren äußerst effiziente halbleiterbasierte Beleuchtungslösungen. Mit mehr als 1000 Mcd/m² liegt die Leuchtdichte des 7 mm SMD-Chips rund zehnmal höher als die gewöhnlicher weißer LEDs. Ein sternförmiges Anschlusspad mit integrierter Wärmesenke sorgt dafür, dass sich das Bauteil leicht auf verschiedene Platinen integrieren lässt. Mit einer 35 mm-Optik lässt sich gerichtetes Licht mit Strahlwinkeln von 2° oder weniger erzeugen.
     
    Auch LASER COMPONENTS selbst setzt das LaserLight SMD erfolgreich als Lichtquelle für die preisgekrönten ALBALUX®-Module ein.

    Kontakt:

    Stephan Krauß
    Laser Components GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    Tel:  +49 (0) 8142 2864-32
    s.krauss(at)lasercomponents.com

     

    » Weitere Informationen

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1833Wed, 19 Feb 2020 11:43:43 +0100LASER World of PHOTONICS INDIA - Deutscher Gemeinschaftsstandhttp://optecnet.de/http:///Nutzen Sie die Messe vom 23.-25. September 2020 in Bangalore, um Kontakte vor allem in Indiens industriestarkem Süden zu knüpfen. Eine höhere Förderung der diesjährigen Messe macht die Teilnahme im Gemeinschaftsstand noch attraktiver. Indiens produzierende Unternehmen setzen immer stärker auf fortgeschrittene Technologien, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Die Investitionen in laser-basierte und optische Technologien steigen daher zunehmend.

    Die Entscheider aus Indiens Industry Hubs und Forschungsinstituten besuchen die LASER World of PHOTONICS INDIA, um dort passende Lösungen zu finden.

    Eine höhere Förderung der diesjährigen Messe macht die Teilnahme im Gemeinschaftsstand noch attraktiver.

    Melden Sie sich bis zum 28. Mai an und buchen Sie Ihre Standfläche. Wir freuen uns auf Sie!

    Ihr LASER World of PHOTONICS INDIA Team

    >> Anmeldung

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse Photonikoptonetbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1831Tue, 18 Feb 2020 11:27:20 +0100Ausbildung in Lasertechnikhttp://optecnet.de/http:///Auf Basis der Ausbildung zum/r Produktionstechnologen/in sollen durch ein aufstockendes Zertifikat laserspezifische Inhalte bereits in der Ausbildung vermittelt werden. Interessierte Unternehmen werden um Rückmeldung ihres Bedarfs gebeten.
    Es gibt einen großen Bedarf an gut ausgebildeten jungen Menschen im Bereich Laser, Laseranlagen, Laseranwendung, Lasermaterialbearbeitung (Bohren, Schneiden, Schweißen, etc.) für z.B. den Maschinenbau. Hierfür gibt es jedoch keine entsprechende Ausbildungsberufe.

    Photonics BW unterstützt daher gerne einen weiteren Versuch des Netzwerks Ultrakurzpulslaser, hier eine entsprechende Ausbildung zu etablieren.

    Diese soll auf dem Ausbildungsberuf „Produktionstechnologe/in“ basieren. Die Ausbildung zum Produktionstechnologen enthält viele wichtige Bestandteile (lesen von CAD-Zeichnungen, Inbetriebnahme von Anlagen, Optimierung von Prozessen, Messtechnik von Bauteilen, etc.), die passend sind, nur die Spezialisierung auf das Laserthema sowie Laseranlagen bzw. Laserbearbeitung fehlt. Um laserspezifische Inhalte bereits in der Ausbildung vermittelt zu wissen, soll nun diese Ausbildung im Rahmen eines Zusatzzertifikats um Laserspezifische Inhalte aufgestockt werden. Auch die Abschlussarbeit soll dann mit Bezug zum Thema Laser/Laseranwendung erfolgen.

    Die IHK Ostwürttemberg sowie die Technische Schule Aalen (Aalen ist Länderübergreifende Fachklasse für den Süden) unterstützen die Idee Flyer.

    Um nun einen Start im kommenden Schuljahr realisieren zu können, benötigt die Technische Schule Aalen möglichst bald eine grobe Schätzung der Anzahl an Azubis um überhaupt starten zu können.

    Daher nun der Aufruf an Sie: Bitte geben Sie bis zum 6. März 2020 Rückmeldung, wie viele Azubis dies bei Ihnen betrifft und wie viele Sie im nächsten Jahr nach Aalen schicken möchten/könnten. Wir brauchen auch zwingend Bekenntnisse aus anderen Landkreisen und auch aus anderen Bundesländern. Wichtigster Grundsatz wird die Entscheidung sein, welche Sprengelschule für die schulische Ausbildung verantwortlich zeichnet.

    Rückmeldungen und Fragen richten Sie bitte an Dr. Thomas Schwarzbäck, Telefon: +49 7961 9256-251, thomas.schwarzbaeck(at)eura-ag.de

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    OpTecBBoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1825Thu, 13 Feb 2020 09:14:27 +0100 Fördermaßnahme von Zuwendungen für das Themenfeld „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“http://optecnet.de/http:///Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, innovative Forscher und Unternehmen der Photonikbranche im Bereich der Medizintechnik zu stärken und damit wichtige Beiträge für Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu leisten. 12.02.2020 - 18.06.2020

    Bekanntmachung

    Richtlinie zur Fördermaßnahme von Zuwendungen für das Themenfeld „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“, Bundesanzeiger vom 12.02.2020

    Vom 15. Januar 2020

    1 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt das Themenfeld „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“ auf der Grundlage des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ (https://www.photonikforschung.de/foerderung/foerderprogramm.html) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

    Mit der Fördermaßnahme verfolgt das BMBF das Ziel, innovative Forscher und Unternehmen der Photonikbranche im Bereich der Medizintechnik zu stärken und damit wichtige Beiträge für Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu leisten.

    1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

    Die Belastung mit Krankheitskeimen ist ein substantielles globales Problem in der Medizin, der Biotechnologie und der Lebensmittelindustrie sowie beim Umweltschutz. Die Häufigkeit von tödlichen Infektionen wird von der Weltgesundheitsorganisation weltweit mit ca. 17 Millionen pro Jahr angegeben. Die jährlichen Aufwendungen für Infektionserkrankungen werden allein in den USA auf 120 Milliarden US-Dollar geschätzt. Darüber hinaus gehen Schätzungen davon aus, dass bis zu 15 % aller Krebserkrankungen weltweit die Folge von Infektionen sind. Diese Zahl an Infektionen weltweit zu reduzieren, der Gefährdung von Mensch und Umwelt entgegenzuwirken und die mit Infektionen bzw. Kontaminationen verbundenen Kosten zu senken sind große gesellschaftliche Herausforderungen. Um diesen zu begegnen sind neue, innovative Lösungen erforderlich.

    Mit der Förderinitiative „Photonische Verfahren zur Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen“ verfolgt das BMBF das Ziel, die Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen maßgeblich weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht dabei die Verfügbarkeit innovativer, professioneller Photonik-Komponenten und -Systeme zur Detektion und Identifizierung von Keimen sowie zur Dekontamination. Darüber hinaus soll sie dem Aufbau eines nach­haltigen und wachsenden Netzwerks dienen. Auf diese Weise soll sie die Gesundheitssituation und Lebensqualität der Bevölkerung verbessern. Die Förderinitiative setzt Ziele des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ (https://www.photonikforschung.de/foerderung/foerderprogramm.html) um. Sie ist Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung.

    Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR1 und der Schweiz genutzt werden.

    1.2 Rechtsgrundlage

    Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

    Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung“ – AGVO, ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2017/1084 vom 14. Juni 2017, ABl. L 156 vom 20.6.2017, S. 1) gewährt. Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel 1 AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter ­Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

    2 Gegenstand der Förderung

    Gegenstand der Förderung sind risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit direktem Bezug zur Photonik, die der Erkennung und Bekämpfung mikrobieller Belastungen und deren Folgen dienen.

    Mögliche Zielrichtungen sind dabei:

    Erkennung

    • beschleunigte Ermittlung einer (potenziellen) Kontamination bzw. Infektion,
    • Quantifizierung von Kontaminationen und Infektionen,
    • Identifizierung der Keime inklusive Resistenzbestimmung,
    • Identifizierung geeigneter Maßnahmen bzw. Therapien gegen die identifizierten mikrobiellen BelastungenMethoden und Verfahren zur Maßnahmen- bzw. Therapiesteuerung,
    • Techniken zur Maßnahmen- bzw. Therapiekontrolle,
    • Erkennung der Folgen mikrobieller Belastungen (z. B. Ernteschäden, Krebserkrankungen),
    • Strategien gegen Folgen und Folgeschäden mikrobieller Belastungen.

    Bekämpfung

    • Entkeimung belasteter Abwässer und Prozesswässer sowie der (Raum-) Luft,
    • Eliminierung der mikrobiellen Belastung von Lebensmitteln,
    • Reinigung von Oberflächen (einschließlich Textilien und (chirurgischer) Instrumente),
    • neue Strategien der Antibiose,
    • Bekämpfung von Folgeschäden mikrobieller Belastungen.

    Als mögliche Zielorganismen kommen alle bekannten mikrobiellen Lebensformen in Frage. Explizit zu nennen sind zunächst Bakterien, speziell multiresistente Keime. Aber auch Viren (Phagen) und Pilze (Hefen) sind von besonderem Interesse. Die Identifizierung und Bekämpfung von Prionen, Protozoen sowie Parasiten sind ebenfalls Gegenstand der Förderung. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Eliminierung von Biofilmen sowie der Neutralisierung von Toxinen. Es werden sowohl In-vivo- als auch In-vitro-Untersuchungen gefördert.

    Typische Anwendungsgebiete sind in der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion, der Lebensmittelsicherheit und der Umweltanalytik zu finden. Die mikrobiologische Diagnostik und Therapie sowie die Infektionsprophylaxe haben ebenfalls eine hohe Bedeutung. Außerdem sind die Diagnostik und Therapie infektionsinduzierter Karzinomerkrankungen zu nennen. Weitere Anwendungsgebiete sind die Krankenhaushygiene, die Bau- und Wohnungshygiene, aber auch die Luft- und Wasserhygiene.

    Typische Technologien sind

    • spektroskopische Verfahren,
    • bildgebende Verfahren,
    • Hybridverfahren (photonisch/nicht-photonisch; photonisch/photonisch),
    • IT-gestützte photonische Technologien,
    • automatisierte Auswerteverfahren, die auf photonischen Techniken basieren.

    Als Beispiele können dienen:

    • Fluoreszenzspektroskopie (z. B. für die Vor-Ort-Diagnostik) mit dem Schwerpunkt auf hochsensitiven Methoden zur Testung in biologischen Proben, bei denen entweder nur geringe Mengen an Probenmaterial zur Verfügung stehen oder die zu detektierenden Marker nur in geringer Menge auftreten.
    • Online-Monitoring mittels optischer Verfahren (sowohl Label-gestützt als auch Label-frei) zur direkten Patientenüberwachung, zur therapeutischen Verlaufskontrolle, zur Einhaltung von Grenzwerten in der Lebensmittelindustrie, der Landwirtschaft und der Umweltanalytik.
    • Auf photonischen und insbesondere spektroskopischen Bildgebungstechnologien basierende korrelative Omics-Analysen für therapeutische Entscheidungen im Sinne einer personalisierten Medizin oder für Anwendungen in der Biotechnologie bzw. Lebensmittel- und Umwelttechnik.
    • Hybridsysteme aus makro- und mikroskopischen Verfahren für die Intravital-Diagnostik.
    • Grundlegende Arbeiten im Bereich der Wechselwirkung zwischen Licht und Keimen.
    • On-line- und Off-line-Aufarbeitungsverfahren photonisch generierter Daten mittels innovativer informationstechnischer Verfahren wie z. B. mittels maschineller Lernverfahren oder künstlicher Intelligenz.

    Diese Aufzählung ist nicht vollständig und als nur beispielhaft zu verstehen. Unabhängig vom konkreten Themenfeld ist zwingend erforderlich, dass eine wirtschaftliche Verwertung der Projektergebnisse gesichert ist.

    An die zu fördernden Projekte werden folgende Anforderungen gestellt:

    • Die Projekte sollen von industriegeführten Konsortien durchgeführt werden. Um Zulieferketten abzusichern und die Breitenwirksamkeit der Fördermaßnahme sicherzustellen, wird dabei eine Einbindung des Mittelstands angestrebt.
    • Gegenstand der Projekte sollen Forschungsarbeiten sein, die die gesamte Kette von den technologischen Grundlagen bis zur Anwendung adressieren. Dies soll den gesamtheitlichen Ansatz der zu erforschenden Lösungen sicherstellen.
    • Die zu erforschenden photonischen Verfahren sollen an mindestens einem konkreten Anwendungsfeld (siehe oben) demonstriert werden.

    Weitere Informationen:https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2850.html

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    PhotonicNet GmbHOptecNet
    news-1824Wed, 12 Feb 2020 11:27:25 +0100OptecNet e.V. auf der Photonics West 2020http://optecnet.de/http:///Zahlreiche Mitglieder der Kompetenznetze Optische Technologien waren vom 01.-06. Februar wieder in San Francisco anzutreffen. Der German Pavilion wurde auch in diesem Jahr von der Messe Stuttgart und Spectaris mit Unterstützung von OptecNet organisiert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt. 

    Dort, sowie an eigenen Ständen präsentierten die zahlreich vertretenen deutschen Unternehmen ihre Hightech-Produkte und Innovationen.

    Auch OptecNet war mit einem Stand am German Pavilion vor Ort und lud mit Unterstützung von Sponsoren Mitglieder und internationale Partner am 05.02 zu Networking und Wein zum beliebten German Evening in den Press Club ein.

     

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    OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse Photonikoptonetbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1820Thu, 30 Jan 2020 16:25:00 +0100UVphotonics zeigt kundenspezifische UV-LEDs und Module auf der Photonics Westhttp://optecnet.de/http:///UVphotonics präsentiert auf der Photonics West 2020 seine Neuentwicklungen bei UV-LEDs mit Emissionswellenlängen von 330 nm bis 230 nm. Die vielseitigen Lichtquellen lassen sich für verschiedene Anwendungen anpassen.UV-LEDs sind flexibel im Design, verbrauchen wenig Energie und punkten mit niedrigen Herstellungskosten verglichen mit herkömmlichen UV-Lichtquellen. Sie können schnell geschaltet und gedimmt werden, auch ihre Wellenlänge lässt sich flexibel anpassen. Mit ihrer niedrigen Betriebsspannung und kompakten Größe eignen sie sich für vielfältige Anwendungen – von Wasserreinigung, Desinfektion und medizinischer Diagnostik bis zu Phototherapie, Pflanzenwachstum, UV-Härtung und Sensorik. 

    UVphotonics stellt gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut (FBH) vom 4. - 6. Februar auf der Photonics West 2020 am Deutschen Pavillon (Stand 4545) in San Francisco (USA) Weiterentwicklungen seiner UV-LEDs vor. Das Unternehmen präsentiert UVB- und UVC-LEDs mit 10.000 h Lebensdauer und Ausgangsleistungen von bis zu 45 mW bei 310 nm und 30 mW bei 265 nm. Außerdem zeigt UVphotonics gehäuste UVC-LEDs mit schmalbandiger Emission (Single Peak) bei 230 nm und einer Ausgangsleistung von 1,6 mW bei 100 mA. Sein Portfolio hat das Unternehmen um UV-LED-Module mit integrierter Treiberschaltungen erweitert. 

    Das Spin-off des FBH passt seine Produkte kundenspezifisch hinsichtlich Emissionswellenlänge, -fläche und räumlicher Abstrahlcharakteristik an. Zusammen mit dem FerdinandBraun-Institut deckt das Unternehmen die komplette Technologiekette bei (Ga,Al,In)N-UVLEDs im eigenen Haus ab. Dies reicht von Design, Epitaxie, Chipprozessierung und Packaging bis hin zu betriebsfertigen Modulen für die jeweilige Anwendung. Am Nachbarstand präsentiert das Ferdinand-Braun-Institut zusätzlich seine Diodenlaser-Entwicklungen (siehe Pressemitteilung). 

    Kontakt: 
    Dr. Neysha Lobo Ploch
    CEO  
    UVphotonics NT GmbH
    Gustav-Kirchhoff-Str. 4
    12489 Berlin, Germany     
    Tel.  +49.30.6392-2682
    Fax  +49.30.6392-2685  
    Email Neysha.Lobo-Ploch(at)uvphotonics.de 
    Web www.uvphotonics.de  

     

    Über UVphotonics
    Die UVphotonics NT GmbH bietet seit 2015 anpassbare UV-LEDs für den B2B-Markt an. Das Produktportfolio umfasst Einzelchips und vollgehäuste LEDs im UVB- und UVC-Spektralbereich. Das fundierte technologische Know-how des UVphotonics-Teams gewährleistet, dass die LEDs auf spezielle Anforderungen hinsichtlich Emissionswellenlängen, Emissionseigenschaften, Leistungsbereiche oder Chip-Layouts zugeschnitten sind. Zusätzlich bietet UVphotonics Beratung bei der Integration von UV-LEDs in Applikationssysteme. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und der Technischen Universität Berlin. Die enge Zusammenarbeit mit diesen führenden Forschungsinstituten sorgt für State-of-the-Art-Ergebnisse.
    www.uvphotonics.de    

    Über das FBH
    Das Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) ist eines der weltweit führenden Institute für anwendungsorientierte und industrienahe Forschung in der Mikrowellentechnik und Optoelektronik. Es erforscht elektronische und optische Komponenten, Module und Systeme auf der Basis von Verbindungshalbleitern. Diese sind Schlüsselbausteine für Innovationen in den gesellschaftlichen Bedarfsfeldern Kommunikation, Energie, Gesundheit und Mobilität. Leistungsstarke und hochbrillante Diodenlaser, UV-Leuchtdioden und hybride Lasersysteme entwickelt das Institut vom sichtbaren bis zum ultravioletten Spektralbereich. Die Anwendungsfelder reichen von der Medizintechnik, Präzisionsmesstechnik und Sensorik bis hin zur optischen Satellitenkommunikation und integrierten Quantentechnologie. In der Mikrowellentechnik realisiert das FBH hocheffiziente, multifunktionale Verstärker und Schaltungen, unter anderem für energieeffiziente Mobilfunksysteme und Komponenten zur Erhöhung der Kfz-Fahrsicherheit. Die enge Zusammenarbeit des FBH mit Industriepartnern und Forschungseinrichtungen garantiert die schnelle Umsetzung der Ergebnisse in praktische Anwendungen. Das Institut beschäftigt mehr als 300 Personen und hat einen Etat von 37,9 Millionen Euro. Es gehört zum Forschungsverbund Berlin e.V., ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und Teil der »Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland«. 
    www.fbh-berlin.de 

     

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    OpTecBBOptecNet
    news-1817Mon, 27 Jan 2020 09:32:58 +0100BMWi: Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IPG)http://optecnet.de/http:///Informations-Service in Form eines Webinars (29.01 und 13.02.2020) für Förderinteressierte, mit Vorstellung des IPG und Fragerunde. Außerdem ist nun das elektronischen Einreichungs-Tool für Skizzen mit Ausfüllhilfen online. Im Vordergrund stehen hierbei marktnahe Innovationen mit Pioniercharakter und Geschäftssinn.

    Beginn des Webinars an den beiden Terminen 29.01 und 13.02.2020 ist um 13:00Uhr und wird ca. 2 Stunden dauern. Hierbei wird vorab das Innovationsprogramm (IPG) vorgestellt, außerdem können durch die Chat-Funktionen Fragen an die Projektträger gestellt werden, die dann live beantwortet werden. 

    Es können bereits kurze Teilnahmeanträge im Skizzenformat im Online-Einreichungstool hochgeladen werden. Dort sind auch weitere Informationen zum Inhalt und den Formalien hinterlegt.  Die erste Förderrunde endet am 28. Februar 2020, 12:00 Uhr.

     

    Die vollständige Meldung finden Sie unter: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Meldung/2020/20200116-igp-leicht-erklaert.html

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    NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1809Sat, 25 Jan 2020 19:53:17 +0100Intelligente Laserbearbeitung: Ultrakurzpuls-Laser als Schlüsseltechnologie für den fertigenden Mittelstandhttp://optecnet.de/http:///Automatische Auswahl von Piko- oder Femtosekunden Laser nach entsprechender Applikation und Bauteilmaterial. Die Nachfrage nach hochwertigen Bauteilen in großer Stückzahl sowie die Verlagerung von Wertschöpfungsketten in Regionen mit niedrigen Produktionskosten sorgen bei vielen Fertigungsbetrieben für Wettbewerbsdruck, der oftmals nur durch schnellere Bearbeitungsverfahren abgefedert werden kann. Dafür sind jedoch moderne Technologien mit hohem Automatisierungsgrad notwendig, die gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) überdimensioniert erscheinen – häufig sind die Beschaffungskosten wie etwa von Ultrakurzpuls-Laseranlagen schlicht zu hoch. Im Rahmen des EU-Förderprogramms „Horizon 2020“ haben die Unternehmen GFH GmbH und neoLASE GmbH gemeinsam eine kostengünstige und branchenübergreifende Lösung entwickelt: Bei dem „Smart Modular All-in-One Robust Laser Machining Tool“ – SMAART - handelt es sich um ein hochflexibles und vollautomatisches Laserbearbeitungssystem, das mittels eines eigens programmierten intelligenten Steuerungssystems automatisch zwischen verschiedenen Arbeitsschritten wie Laserdrehen oder Feinstrukturieren wechselt. Zudem deckt die Anlage einen Pulsbereich von 500 ps bis 500 fs ab, ohne dass ein aufwendiges Umrüsten notwendig ist. Dadurch bleiben die Anschaffungskosten niedrig und langfristig sollen so Stückzahlen erhöht und Arbeitsplätze geschaffen werden. Steigen die Produktions- oder Personalkosten, sehen sich viele Betriebe gezwungen, ihre Fertigungsprozesse zu restrukturieren oder komplett auszulagern. Gerade Länder mit geringeren Lohn- und Betriebskosten außerhalb der Europäischen Union sind in diesem Zusammenhang attraktiv für deutsche Unternehmen. „Dadurch geht dem europäischen Raum ein signifikanter Betrag an potentiellem Umsatz und Added Value verloren“, erklärt Anton Pauli, Geschäftsführer der GFH GmbH. „Berechnungen nach – basierend auf Daten der Weltbank – sind durch die Abwanderung in Niedriglohnländer allein in den letzten Jahren circa neun Billionen Euro abgeflossen.“ Um diesem Trend entgegenzuwirken, fördert die Europäische Kommission durch Initiativen und Ausschreibungen wie der Horizon 2020 Kampagne neue Technologien, die Fertigungsprozesse effizienter und dadurch günstiger gestalten können.Eine dieser Technologien ist die Werkstückbearbeitung mit Ultrakurzpuls-Lasern (UKP), die hochpräzise, kontaktlos und dadurch materialschonend operieren. Bisher waren solche Anlagen nicht nur sehr teuer, vielmehr zeigten sie sich komplex im Aufbau und auf einzelne Fertigungsschritte beschränkt. In der Praxis mussten so häufig verschiedene Anlagen für unterschiedliche Bearbeitungsverfahren angeschafft werden, oder aufwendige und lange Umrüstarbeiten durchgeführt werden. Auch die Voraussetzung für umfangreiches Know-How in Bezug auf die Steuerung und die Lasertechnik, um optimale Ergebnisse liefern zu können, machte die Technologie für Klein- und mittelständische Unternehmen bislang nicht nur unrentabel, sondern stellte auch den Grund für gehemmte Investitionsbereitschaft dar. Mit dem Ziel, gemeinsam eine Bearbeitungsanlage zu entwickeln, erfolgte der Zusammenschluss der beiden Laserspezialisten GFH GmbH und neoLASE GmbH. Mit SMAART wurde ein System entwickelt, welches in die neuen Anlagetypen der GFH GmbH integrierbar ist und je nach vorhandenem Bearbeitungsmaterial und Bearbeitungsprozess über die Eingabemaske die passende Laserauswahl – Piko- oder Femtosekunden Laser – anbietet und die richtigen Prozessparameter generiert. Auf diese Weise kann effizienter und mit größerer Bandbreite produziert werden – und das ohne umfangreiche Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Laserbearbeitung. „So lässt sich eine schnelle Amortisierung erreichen und die Etablierung der Laserbearbeitung als Schlüsseltechnologie für den gesamten Sektor der Materialbearbeitung ist realistisch“, erklärt Maik Frede, Geschäftsführer der neoLASE GmbH. Die Finanzierung des ehrgeizigen Projekts erfolgt unter anderem durch Mittel aus dem Rahmenprogramm European Union Horizon 2020. GFH und neoLASE konnten sich dabei mit ihrem SMAART-Projekt gegen 1658 Mitbewerber durchsetzen.

    Flexibles Verstärkerdesign ermöglicht variable Pulsdauer und Leistungsklassen
    Zu Beginn war es nur eine vage Idee, geboren auf einem Laser-Netzwerktreffen. „Ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch im Anschluss der Veranstaltung hat gezeigt, dass die Lasertechnologie prädestiniert für ein solches Vorhaben ist“, erklärt Pauli. „Durch die kontaktlose und flexible Bearbeitung mit Lasern ohne nennenswerte Wärmeleitung hat die Technologie das Potential, auch energieaufwendige Prozesse zu ersetzen.“ Für beide Unternehmen galt es zunächst, die Herausforderungen, die Marktsituation, den technischen Status Quo sowie die notwendigen Entwicklungsschritte genau zu definieren. „Damit die Umsetzung eines solchen Projekts überhaupt möglich wird, mussten wir die Lasertechnologie kundennäher gestalten und ihre Komplexität minimieren“, erläutert Frede.

    Damit die hohe Flexibilität – also das Wechseln zwischen verschiedenen Arbeitsschritten und Laserparametern ohne Umrüsten – garantiert werden kann, ist es notwendig, dass eine universelle Laserquelle für die Bearbeitung bereitsteht, deren Pulsdauer und Intensität zügig automatisch angepasst werden kann. Die Maschinen mit integriertem SMAART-Tool verfügen über eine Art eigene Intelligenz, welche die jeweiligen Parameter und Komponenten für die einzelnen Bearbeitungsschritte automatisch erkennt, ohne dass diese durch einen Bediener im Voraus berechnet und manuell in die Steuerung eingegeben werden müssen. „Diese Schaltzentrale liefert uns neoLASE mit ihrem GAP-Modul“, berichtet Pauli. „Durch das flexible Verstärkerdesign können auf unseren GL-Anlagen unterschiedliche Pulsdauern und Leistungsklassen abgerufen werden, ohne zusätzlich CPA- oder regenerative Verstärker integrieren zu müssen.“ Dies ermöglicht einen kompakten Aufbau der Anlagen, die dennoch Pulsenergien bis zu 400 µJ und mittlere Leistungen von 80 W generieren können. Gleichzeitig werden zusätzliche Kosten durch aufwendigere Laser oder Komponenten vermieden. „Die Bearbeitungsanlagen von GFH sind generell auf Modularität und Flexibilität ausgelegt, weshalb sie perfekt für unsere Verstärkermodule geeignet sind“, bestätigt Frede. Da durch Kombination beider Technologien der Pulsbereich zwischen 500 ps und 500 fs abgedeckt und ein schneller Wechsel garantiert ist, kann die Anlage signifikante Geschwindigkeitsvorteile und Qualitätssteigerungen erzielen. Durch die gleichzeitige Nutzung von Piko- und Femtosekundenpulsen ist sogar darüber hinaus eine weitere Optimierung der Abtragsgeschwindigkeit vorstellbar.

    Berührungslose Bearbeitung ersetzt energieintensive Prozesse
    Dazu trägt auch die berührungslose Bearbeitung mittels Lasereintrag bei: Weil die Pulse so kurz sind, dass keine nennenswerte Wärmeleitung stattfindet, werden Materialaufschmelzung, Gefügeveränderungen, Phasenumwandlungen und thermische Spannungen im Werkstück vermieden. „So eröffnet sich ein großes Anwendungsfeld für die Herstellung von Mikrokomponenten nicht nur im klassischen Maschinenbau, sondern auch für diverse Industrien wie die Medizintechnik oder die Textil- und Uhrenindustrie“, erklärt Pauli. „Im Idealfall lassen sich energieintensive oder ökologisch bedenkliche Prozesse ersetzen.“ Dies ist besonders wichtig, soll gleichbleibend hohe Qualität in großer Stückzahl erreicht werden, ohne die Produktionskosten zu erhöhen.

    Damit die gewünschte Flexibilität auch tatsächlich von Beginn an gewährleistet ist, verfügen SMAART-fähige Anlagen neben der optimierten Hardware auch über eine integrierte Datenbank, auf der die verschiedenen Prozessparameter wie Pulsdauer, Verfahrweg der Optik oder Werkstückmaße und Materialart hinterlegt sind. So ist es möglich über die Eingabemaske, aus über 100 Bearbeitungsverfahren zum Laserbohren, Laserschneiden, Strukturieren und Abtragen mit dem Laser von Metall, Keramik, Glas und Polymeren auszuwählen. „Somit kann der Bediener einfach per Knopfdruck den gewünschten Arbeitsschritt initiieren. Die Ausrichtung der Maschine erfolgt dann automatisch in derselben Aufspannung“, erklärt Frede. „Sollten neue, noch nicht vorhandene Anwendungen oder Parameter hinzukommen, werden Maschine und GAP entsprechend angepasst.“ Auf diese Weise kann SMAART kontinuierlich weiterentwickelt werden und „dazulernen“.

    Anwenderfreundlichkeit und Qualitätskontrolle stehen im Zentrum
    Damit auch die Werkstückqualität selbst bei schwierig zu bearbeitenden Materialien wie Diamant gleichbleibend hoch ist, verfügen SMAART-fähige Anlagen mit einer Online-Qualitätskontrolle über ein Tool, das die Prozessparameter während der Bearbeitung validiert. Dadurch sind auch während des laufenden Arbeitsschritts Qualitätsproben möglich. „Wir wollten nicht einfach nur die Lasertechnik optimieren, sondern den Mehrwert dieser Verfahren so gut es geht steigern, etwa mit Vereinfachungen im Handling“, erklärt Pauli. „Eine zuverlässige Maschinenlösung, mit der sofort universell produziert werden kann, hält den Betrieb konkurrenzfähig und lässt ihn langfristig wachsen, ohne Personaldruck oder Investitionsängste fürchten zu müssen.“

    Presseinformation Januar 2020 (Redaktion: ABOPR, München)

    Kontakte:

    neoLASE GmbH
    Hollerithallee 17, 30419 Hannover
    Tel.: 0 511 515160-0, Fax: 0 511 515160-11
    E-Mail: info@neolase.com
    Internet: www.neolase.com

    GFH GmbH
    Großwalding 5, 94469 Deggendorf
    Tel.: 0991 290 92-0, Fax: 0991 290 92-290
    E-Mail: info@gfh-gmbh.de
    Internet: www.gfh-gmbh.de


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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1807Fri, 24 Jan 2020 22:42:26 +0100LASER COMPONENTS übernimmt Initiative http://optecnet.de/http:///RoHS-Ausnahme für PbX-Detektoren beantragtGemeinsam mit Kunden aus dem In- und Ausland hat LASER COMPONENTS eine branchenweite Führungsrolle übernommen und alles in die Wege geleitet, damit die Versorgung mit PbX-Detektoren auch weiterhin gesichert bleibt. Die Unternehmen haben in Brüssel eine Ausnahmeregelung von den RoHS-Bestimmungen beantragt.

    Die EU-Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS 2) beinhaltet eine Liste chemischer Elemente und Verbindungen, die nicht mehr in elektronischen Produkten verwendet werden dürfen. Dazu zählt auch Blei in Konzentrationen über 0,1%. Dabei dachte der Gesetzgeber in erster Linie an bleihaltiges Lötzinn. Das Schwermetall ist allerdings auch ein entscheidender Bestandteil der von der LASER COMPONENTS Detector Group gefertigten PbS- und PbSe-Detektoren.

    Hersteller können Ausnahmen von der Regel beantragen, falls ein Produkt für bestimmte Anwendungen unverzichtbar ist. Anhang IV, Ziffer 1c der Richtlinie nennt dabei explizit auch Blei, das in Infrarotdetektoren verwendet wird. LASER COMPONENTS hat gemeinsam mit seinen Kunden ein Konsortium ins Leben gerufen, das nachweisen konnte, dass der Einsatz von Bleisalzdetektoren in bestimmten Bereichen alternativlos ist.

    „Viele KMUs wären mit einem Alleingang in Sachen EU-Recht schlicht überfordert“, sagt Sven Schreiber, der die Aktivitäten bei LASER COMPONENTS koordinierte. „Als bekannte Größe auf dem internationalen Detektor-Markt haben wir die Initiative übernommen. Wir sind zuversichtlich, dass unserem Antrag stattgegeben wird. Davon würden weitere sieben Jahre alle Marktteilnehmer profitieren. Dann steht eine erneute Verlängerung der Ausnahmeregelung an.“

    >> Weitere Informationen

    Ihr Ansprechpartner:
    Walter Fiedler
    +49 (0) 8142 2864-729
    w.fiedler(at)lasercomponents.com

     

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    NetzwerkePhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1805Fri, 24 Jan 2020 22:10:11 +0100Optical frequency measurement to the 21st significant digithttp://optecnet.de/http:///TOPTICA’s frequency comb DFC CORE+ demonstrates world record stability, as reported in an article by scientists of the Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig, Germany and TOPTICA.TOPTICA’s frequency comb DFC CORE+ demonstrates world record stability, as reported in an article by scientists of the Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Braunschweig, Germany and TOPTICA.

    This paves the way for a future improvement of some of the most sensitive instruments ever created: optical clocks and gravitational wave detectors. Both benefit from transferring the ultimate stability to a specific wavelength.

    Read the text online. Download a high-resolution image here.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Graefelfing, Germany
    www.toptica.com

    ---------------------------------------

    TOPTICA has been developing and manufacturing high-end laser systems for scientific and industrial applications for 20 years. Our portfolio includes diode lasers, ultrafast fiber lasers, terahertz systems and frequency combs. The systems are used for demanding applications in biophotonics, industrial metrology and quantum technology. TOPTICA is renowned for providing the widest wavelength coverage of diode lasers on the market, providing high-power lasers even at exotic wavelengths.
    Today, TOPTICA employs 300 people worldwide in six business units (TOPTICA Photonics AG, eagleyard Photonics GmbH, TOPTICA Projects GmbH, TOPTICA Photonics Inc. USA, TOPTICA Photonics K.K. Japan, and TOPTICA Photonics China) with a consolidated group turnover of € 60 million.

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    NetzwerkePhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1804Fri, 24 Jan 2020 21:51:53 +0100High-Performance Laser-Scannerhttp://optecnet.de/http:///Micro-Epsilon stellt die neueste Generation der Laser-Profil-Scanner der Serie scanCONTROL 30xx vor - extrem leistungsfähig, präzise und individuell anpassbar. Die Profilsensoren liefern exakte und schnelle Ergebnisse und überzeugen durch kompakte Baugröße und geringes Sensorgewicht. Profitieren Sie vom High Dynamic Range Modus für inhomogene Oberflächen, verschiedenen Betriebsmodi für individuelle Anforderungen, von einer professionellen Konfigurationssoftware und modernen Schnittstellen. Darüber hinaus haben Sie die Wahl zwischen rotem Laser oder der patentierten Blue-Laser-Technologie für anspruchsvolle Oberflächen.

    Mehr zum scanCONTROL 30xx

    Für weitere Informationen und technische Beratung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Alle Kontaktdaten finden Sie hier.

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    Netzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-1811Fri, 24 Jan 2020 20:57:00 +0100Instrument Systems: Neues Spektralradiometer beschleunigt LED-Produktionhttp://optecnet.de/http:///Das neue Spektralradiometer CAS 125 mit CMOS-Sensor ist auf Produktionseffizienz getrimmt und bietet eine zeitoptimierte Ansteuerung durch den einzigartigen “Rezept-Modus”. München, Januar 2020 – Produktlebenszyklen werden stetig kürzer. Die damit einhergehende Variantenvielfalt der Produkte stellt Produktionslinien vor neue Herausforderungen. Sie müssen komplexer, schneller und dennoch in der Bedienung komfortabler werden. Instrument Systems arbeitet als renommierter Lichtmesstechnik-Hersteller eng mit seinen Kunden in der LED-Produktion zusammen, um modulare und flexible Komponenten für die Qualitätsprüfung in der Massenfertigung zu entwickeln. Für das neue Spektralradiometer CAS 125 hat Instrument Systems deshalb den Fokus auf produktionsnahe Anwendungen für LEDs im Spektralbereich zwischen 200 und 1100 nm gelegt. Auf der Strategies in Light 2020 in San Diego präsentiert Instrument Systems vom 11. bis 13. Februar an Stand 716 erstmalig das neue Messgerät.

    Instrument Systems hat sich beim Design des neuen Spektralradiometers CAS 125 für einen CMOS-Sensor entschieden, der über eine eigens entwickelte Ausleseelektronik angesprochen wird. Diese Kombination ermöglicht minimale Messzeiten von 0,01 ms bei gleichzeitig optimaler Langzeitstabilität. Der Spektrographen-Block basiert auf dem etablierten Highend-Gerät CAS 140D. Dadurch erhält das CAS 125 eine zum CAS 140D vergleichbare optische Performance hinsichtlich Streulicht und optischem Durchsatz. Die gerätespezifische Ausleseelektronik erlaubt eine zeitoptimierte Ansteuerung des Spektrometers, indem die Parametrierung aufeinanderfolgender Messschritte im „Rezept-Modus“ auf dem CAS 125 erfolgt. Eine zeitaufwändige Kommunikation mit dem PC zur Initialisierung nachfolgender Messschritte entfällt.

    Einzigartig ist beim CAS 125 auch die integrierte Temperaturstabilisierung des Sensors. Dadurch ergibt sich ein von den Umgebungsbedingungen unabhängiges Dunkelstromverhalten, so dass das CAS 125 auch in nicht temperaturstabilen Umgebungen eine optimale Langzeitstabilität sicherstellt. Ein weiteres Highlight ist der parametrierbare Flash-Trigger, welcher den Benutzer bei der Synchronisation des Spektrometers mit weiteren Systemkomponenten, wie z.B. dem Auslösen einer Photodiodenmessung, unterstützt.

    Die beiden Key-Features Temperaturstabilisierung und Rezept-Modus sind Alleinstellungsmerkmale für das CAS 125. Sie verbessern entscheidend die automatisierten Prozesse und damit die Produktivität in der LED-Herstellung.

    www.instrumentsystems.com

    Unternehmensportrait Instrument Systems GmbH
    Instrument Systems GmbH, gegründet 1986 in München, entwickelt, fertigt und vertreibt Komplettlösungen für die Lichtmesstechnik. Hauptprodukte sind Spektralradiometer in Array-Bauweise sowie Leuchtdichte- und Farbmesskameras. Die wesentlichen Einsatzgebiete liegen im Bereich der LED-/SSL- und Display-Messtechnik sowie Spektralradiometrie und Photometrie. Hier ist Instrument Systems heute einer der weltweit führenden Hersteller. Am Standort in Berlin werden die Produkte der Optronik Line für die KFZ-Industrie und Verkehrstechnik entwickelt und vermarktet. Seit 2012 gehört Instrument Systems zu 100 % zur Konica MinoIta-Gruppe.

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    Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1810Fri, 24 Jan 2020 20:33:00 +0100Mehr Fälschungssicherheit für elektronische Ansteuerkartenhttp://optecnet.de/http:///SCANLAB erweitert Markenschutz auf Ansteuerkarten für Laser-Scan-Systeme. Die SCANLAB GmbH, führender OEM-Hersteller von Laser-Scan-Systemen und Steuerungselektronik, weitet den Kopierschutz ihrer Produkte auf Ansteuerkarten aus. Dabei nutzt das Unternehmen moderne Sicherheitstechnik, um Anwender vor Produktpiraterie und minderwertigen Kopien zu schützen. Der Fälschungsschutz garantiert Kunden die Echtheit der Systeme und belegt das Qualitätsmerkmal ‚engineered and manufactured in Germany‘. Seit Anfang 2020 tragen nun auch alle ausgelieferten RTC-Ansteuerkarten ein individuell codiertes Markenschutz-Sicherheitsetikett, das die Unverwechselbarkeit, Originalität und Nachverfolgbarkeit jedes Systems garantiert.Produktpiraterie ist ein Thema, mit dem sich nahezu alle renommierten Hersteller früher oder später auseinandersetzen müssen. Die Schäden für Industrie und Anwender sind erheblich: Auf der einen Seite verursachen billige Produktkopien einen wirtschaftlichen Schaden, auf der anderen Seite werden die Käufer durch den Einsatz von Produkten minderwertiger Qualität getäuscht und geschädigt. Die Kunden können sich nicht auf Qualitätsstandards in der Fertigung und auf bewährte Testzyklen verlassen und werden zudem möglicherweise bei der Nutzung, bei Software-Updates oder Reparatur-Anfragen von Problemen überrascht.

    Aus diesem Grund stattet SCANLAB bereits seit 2016 seine Scan-Systeme und Galvos mit einem fälschungssicheren Sicherheitsetikett aus. Mit dem Jahresbeginn 2020 werden nun auch sämtliche Ansteuerkarten mit dem smarten Etikett versehen.

    Funktionsweise des Kopierschutzes
    Das Markenschutz-Sicherheitsetikett ist nicht rückstandsfrei ablösbar, kann dank holografischer Elemente nicht kopiert werden und beinhaltet Authentifizierungsmerkmale auf verschiedenen Ebenen. Einige dieser Elemente sind mit bloßem Auge zu erkennen, andere werden erst mit einer Lupe oder einem speziellen Lesegerät sichtbar. Darüber hinaus sichert eine individuelle Codierung, in Kombination mit einmalig vergebenen Seriennummern, eine zuverlässige Zuordnung und Nachverfolgbarkeit jedes ausgelieferten Exemplars. SCANLAB-Kunden können bei Zweifeln über die Echtheit ihrer RTC-Karten zukünftig unproblematisch die Originalität der Systeme abfragen.

    Über die Kennzeichnung hinaus setzt SCANLAB verstärkt auch kryptographische Verfahren ein, um Firmware- und Hardware-Komponenten systemseitig vor Manipulation und Produktpiraterie zu schützen

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

     www.scanlab.de

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    NetzwerkePhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
    news-1815Fri, 24 Jan 2020 12:29:00 +0100Multiphoton Optics GmbH und nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH schließen Produktionsvereinbarunghttp://optecnet.de/http:///Am 16. Dezember 2019 haben die nanoplus Nanosystems and Technologies GmbH (nanoplus) aus Gerbrunn und die Multiphoton Optics GmbH (MPO) aus Würzburg eine Produktionsvereinbarung über die Herstellung von miniaturisierten Optiken auf Laserquellen für IR-Sensorik mittels der Technologie von MPO geschlossen. Damit kommt zum ersten Mal weltweit das Verfahren der Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) des Pioniers MPO für die industrielle Fertigung von miniaturisierten Bauteilen in einem Pay-per-Use-Modell zum Einsatz.Die von nanoplus hergestellten Laser werden für hochpräzise Messungen in Industrie und Forschung eingesetzt. Im Markt für Infrarot-Sensorik besteht für die Hersteller der Sensoren bisher das Problem, dass sie in aufwändigen und zum Teil manuellen Arbeitsschritten Linsen auf diese Laser abstimmen und in einem Zusatzaufbau montieren müssen. Dies treibt die Herstellungskosten hoch und verhindert vom Markt geforderte miniaturisierte Sensoren. Bei dem von MPO entwickelten Verfahren des hochpräzisen 3D-Drucks wird die erforderliche Mikrooptik direkt auf die Laserquelle gedruckt.

    „Die Technologie von Multiphoton Optics ermöglicht es uns, kostengünstig miniaturisierte Laserquellen für Infrarot-Sensorik anzubieten. Dadurch können unsere Kunden Zeit und Geld sparen und viel kompaktere Sensoren bauen.“, sagt Dr. Johannes Koeth, CEO von nanoplus.

    Der hochpräzise 3D-Druck von MPO ist dabei in die bestehenden Produktionsabläufe von nanoplus integriert.

    Dr. Ruth Houbertz, CEO & Managing Director von MPO, sagt dazu: „Wir haben in mehr als 15 Jahren Zusammenarbeit mit Industriekunden Zwei-Photonen-Polymerisation aus den Forschungslaboren in die praktische industrielle Fertigung gebracht. Mit unserem Pay-per-Use-Modell reduzieren die Anwender die Zeit bis zur Marktreife drastisch, minimieren ihre Investitionskosten und zahlen nach gefertigter Stückzahl.“

    www.multiphoton.net

    www.nanoplus.com

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    NetzwerkePhotonics BWbayern photonicsOptecNet
    news-1813Fri, 24 Jan 2020 11:54:00 +0100Es geht los: Die ersten Arbeiten am Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM)http://optecnet.de/http:///Die ersten Arbeiten für das Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin beginnen im Laufe der kommenden Woche. Beim Max-Planck-Zentrum für Physik und Medizin (MPZPM) handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bzw. dem Universitätsklinikum Erlangen. Im MPZPM werden weltweit ein-zigartig moderne Methoden der physikalischen Forschung auf drängende Probleme in der klinischen Medizin angewendet, um zur Verbesserung von Diagnose und Therapie verschiedener Krankheiten beizutragen. Für diese Forschungs ausrichtung ist die unmittelbare Nähe von MPZPM zur Uniklinik essentiell. Das Grundstück auf dem nördlichen Gelände der Uniklinik hat der Freistaat Bayern den Kooperations partnern zur Verfügung gestellt. Die Stadt Erlangen hat Anfang Januar 2020 die Bauge-nehmigung für den Neubau des MPZPM und die Abbruch genehmigung für einen Teil der Hupfla erteilt.