RSS Newshttp://de_DEFri, 19 Jul 2019 12:39:24 +0200Fri, 19 Jul 2019 12:39:24 +0200typo3news-1659Fri, 19 Jul 2019 12:01:52 +0200Die Grenzen der Messgenauigkeit verschieben https://optecnet.de/http:///Forschende von Leibniz Universität und Physikalisch-Technischer Bundesanstalt entwickeln empfindlichere Quantensensoren Wissenschaftler des QUEST-Instituts der Leibniz Universität Hannover und der PTB haben zusammen mit Kollegen des Instituts für theoretische Physik der Leibniz Universität Hannover sowie Kollegen des nationalen Instituts für Optik in Florenz, Italien, eine Methode entwickelt, die quantenmechanische Zustände ausnutzt, um zwei Messgrößen genauer bestimmen zu können, als es klassische Zustände erlauben. Das ermöglicht hochpräzise spektroskopische Untersuchungen an Molekülen, über die eine mögliche Wechselwirkungen zwischen herkömmlicher und dunkler Materie erforscht werden kann. Über ihre Ergebnisse berichten sie in der aktuellen Ausgabe von Nature Communications.

Seit Jahrhunderten erweitert die Menschheit ihr Verständnis der Welt durch immer genauere Messungen von Licht und Materie. Heute sind mit Quantensensoren extreme Messgenauigkeiten möglich. Ein Beispiel ist die Entwicklung von Atomuhren, die in 30 Milliarden Jahren lediglich eine Sekunde falsch gehen würden. Auch der Nachweis von Gravitationswellen erfolgte mit Quantensensoren, in diesem Fall mit optischen Interferometern.

Quantensensoren können Empfindlichkeiten erreichen, die nach den Gesetzen der klassischen Physik, wie wir sie aus unserem Alltag kennen, nicht möglich sind. Sie werden nur erreichbar, wenn man in die Welt der Quantenmechanik mit ihren faszinierenden Eigenschaften eintaucht. Wie etwa dem Phänomen der Superposition, wonach Dinge an zwei Orten gleichzeitig sein können oder ein Atom zu einem Zeitpunkt zwei unterschiedliche Energieniveaus einnehmen kann.

Sowohl die Erzeugung als auch die Kontrolle solcher nicht-klassischer Zustände ist extrem aufwendig. Die hohe Sensitivität für Messungen macht sie auch anfällig gegenüber äußeren Störungen. Zudem müssen nicht-klassische Zustände präzise auf eine bestimmte Messgröße optimiert werden. „Leider geht das oft zu Lasten einer erhöhten Ungenauigkeit in einer anderen relevanten Messgröße“, erklärt Fabian Wolf die Herausforderung. Dieses Prinzip ist eng verknüpft mit der Heisenberg’schen Unschärferelation. Wolf ist Teil eines Teams aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Leibniz Universität Hannover, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und des nationalen Instituts für Optik in Florenz, das nun eine Methode vorgestellt hat, die auf einem nicht-klassischen Zustand basiert, der für zwei Messgrößen gleichzeitig optimiert wurde.

Das Experiment kann als die quantenmechanische Version eines Fadenpendels veranschaulicht werden. Die beiden optimierten Messgrößen sind in diesem Fall die maximale Auslenkung (Amplitude) und die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde (Frequenz) des Pendels. Das Pendel wurde dabei durch ein einzelnes Magnesium-Ion realisiert, das in einer sogenannten Ionenfalle eingeschlossen wurde. Durch Wechselwirkung mit Laserlicht konnte das Magnesium-Ion bis in den quantenmechanischen Grundzustand, den kältesten erreichbaren Zustand, gekühlt werden. Von dort aus wurde ein sogenannter Fockzustand der Bewegung erzeugt und das Einzel-Atom-Pendel mit einer externen Kraft in Schwingung gebracht. Amplitude und Frequenz konnten anschließend mit einer Empfindlichkeit gemessen werden, die mit einem klassischen Pendel unerreichbar wären. Im Gegensatz zu vorherigen Experimenten war dies für beide Messgrößen der Fall, ohne dass der nicht-klassische Zustand angepasst werden musste.

Mit seinem neuen Ansatz konnte das Team die Messzeit bei gleicher Auflösung halbieren beziehungsweise bei gleicher Messzeit die Auflösung verdoppeln. Hohe Auflösungen sind besonders wichtig für Spektroskopietechniken, die auf einer Änderung des Bewegungszustands beruhen. Im konkreten Fall wollen die Forscher einzelne Molekül-Ionen untersuchen, indem sie diese mit einem Laser bestrahlen und darüber eine Bewegung des Moleküls anregen. Das neue Verfahren soll eine Untersuchung des Zustands des Moleküls ermöglichen, bevor dieser vom Laser durch zu lange Bestrahlung gestört wird. „Präzisionsmessungen an Molekülen könnten uns beispielsweise etwas über die Wechselwirkung von herkömmlicher und dunkler Materie verraten und damit einen wichtigen Beitrag zur Aufdeckung eines der größten Rätsel der aktuellen Physik leisten“, so Fabian Wolf. Das erstmalig demonstrierte Messprinzip könnte auch in optischen Interferometern wie zum Beispiel Gravitationswellendetektoren die Auflösung verbessern und damit tiefere Einblicke in die Frühzeit des Universums ermöglichen.

Die Studie ist im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereichs „DQ-mat – Designte Quantenzustände der Materie“ entstanden. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
(Leibniz Universität Hannover)


Die wissenschaftliche Veröffentlichung
Fabian Wolf, Chunyan Shi, Jan C. Heip, Manuel Gessner, Luca Pezzè, Augusto Smerzi, Marius Schulte, Klemens Hammerer, Piet O. Schmidt: Motional Fock states for quantum-enhanced amplitude and phase measurements with trapped ions. Nature Communications 10, DOI: https://doi.org/10.1038/s41467-019-10576-4


Diese Presseinformation auf der Webseite der Leibniz Universität
https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/aktuelles/presseinformationen/detail/news/die-grenzen-der-messgenauigkeit-verschieben/


Ansprechpartner
Prof. Piet Schmidt, Physikalisch-Technische Bundesanstalt und Institut für Quantenoptik, Leibniz Universität Hannover, Telefon (0531) 592-4700, E-Mail: piet.schmidt(at)quantummetrology.de

Imke Frischmuth
Redakteurin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100
38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9323
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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news-1658Fri, 19 Jul 2019 11:19:40 +0200 WLT-Preis für Dr. Michael Steinkehttps://optecnet.de/http:///Dr. Michael Steinke, ehemaliger Leiter der Gruppe Faseroptik am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH), wurde mit dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft Lasertechnik e.V. (WLT) ausgezeichnet. Die feierliche Übergabe des jährlich verliehenen Preises fand im Rahmen der Konferenz Lasers in Manufacturing (LiM) 2019 in München statt.Ausgezeichnet wurde Dr. Steinke für seine wissenschaftlichen Beiträge bei der Entwicklung und Untersuchung von einfrequenten, hochstabilen Faserverstärkern für die dritte Generation von Gravitationswellendetektoren. Außerdem war Dr. Steinke im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers (Phase I) an der Entwicklung von hochintegrierten faserbasierten Komponenten für kommerzielle Lasersysteme beteiligt. Aus dem EXIST-Vorhaben ist Mitte 2017 die Firma FiberBridge Photonics GmbH, als 18. Spin-off des Laser Zentrum Hannover, entstanden.

Dr. Michael Steinke studierte Physik an der Leibniz Universität Hannover und promovierte dort 2015 zum Thema „Fiber amplifiers at 1.5 μm for gravitational wave detectors - power scaling, gain dynamics, and pump sources“ zum Dr. rer. nat. Seit 2012 war Dr. Michael Steinke am Laser Zentrum Hannover e.V. tätig., erst als wissenschaftlicher Mitarbeiter, ab 2016 als Leiter der Gruppe Faseroptik in der Abteilung Laserentwicklung. Seit Mai 2019 ist Dr. Steinke im Rahmen des Exzellenzcluster Quantum Frontiers am HITec – Hannover Institute of Technology der Leibniz Universität Hannover als Leiter der „Fiber Research and Technology Group“ tätig.

Über den WLT-Preis
Der WLT-Preis wird jährlich für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der angewandten Laserforschung an den wissenschaftlichen Nachwuchs verliehen. Die Wissenschaftliche Gesellschaft Lasertechnik konzentriert sich darauf, die Laserstrahlung als universell einsetzbares "Werkzeug" wissenschaftlich weiterzuentwickeln und für neue interdisziplinäre Einsatzfelder in den optischen Technologien nutzbar zu machen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-238
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-1657Fri, 19 Jul 2019 11:13:35 +0200Kompetenzzentrum Tribologie und Fraunhofer IST vereinbaren strategische Partnerschafthttps://optecnet.de/http:///Am 10. Juli unterzeichneten die Hochschule Mannheim und das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST eine Kooperationsvereinbarung zum Ausbau der gemeinsamen Forschungsaktivitäten im Bereich Tribologie und Oberflächen. Das Kompetenzzentrum Tribologie arbeitet bereits seit 2018 eng mit dem Braunschweiger Institut im Rahmen eines neu aufgelegten DFG-Schwerpunktprogramms SPP2074 »Fluidfreie Schmiersysteme« zusammen.Die Partnerschaft bedeutet für beide Einrichtungen eine Stärkung ihrer Position bei der Einwerbung von öffentlich geförderten Forschungsprojekten. »Aus Sicht des Kompetenzzentrums Tribologie ist das IST ein idealer Partner, da wir uns im Hinblick auf die Forschungskompetenzen und Prüfmethodik sehr gut ergänzen. Für unsere Industriepartner können wir im Verbund noch umfassender als bisher Probleme analysieren und gemeinsam Lösungen finden«, so Prof. Dr.-Ing. Jürgen Molter, Leiter des Kompetenzzentrums Tribologie.

Ebenso begeistert äußert sich auch Prof. Dr. Günter Bräuer, Leiter des Fraunhofer IST: »Bei meinem ersten Besuch am Kompetenzzentrum Tribologie war ich tief beeindruckt von der Ausstattung und der Industrierelevanz der Einrichtung. Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam sehr viel für die Lösung tribologischer Fragestellungen bewirken können.«

In der Fakultät für Maschinenbau ist es die erste Kooperation mit einem Fraunhofer-Institut. Der Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Werner Grundmann, betont die Ausbildungschancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs: »Mit dem IST haben wir einen erfahrenen Partner, um weitere Promotionsangebote für Mannheimer Studierende im Bereich der Tribologie und Werkstofftechnik zu schaffen.«

Die Rektorin der Hochschule Mannheim, Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker, hebt den Gewinn für die anwendungsorientierte Forschung hervor: »Wir freuen uns als Hochschule Mannheim sehr über die Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST und sind überzeugt, dass wir für den Technologietransfer in der Metropolregion einen wertvollen Impuls setzen werden.«

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit

Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

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news-1656Fri, 19 Jul 2019 11:04:23 +0200Anwender zeigen großes Interesse am Laserbohren von Verbundwerkstoffenhttps://optecnet.de/http:///Wie in jedem Jahr zeigte die Gruppe Verbundwerkstoffe des LZH auch auf der diesjährigen Composites Convention (12.-13. Juni 2019 in Stade) innovative Lösungen für die laserbasierte Bearbeitung faserverstärkter Verbundwerkstoffe. Das Highlight in diesem Jahr: Eine Laserbohranlage, die es in puncto Prozessgeschwindigkeit mit konventionellen Verfahren aufnehmen kann – und das ohne jeglichen Werkzeugverschleiß.„Viele Besucher waren überrascht, wie vielseitig der Laser einsetzbar ist. Die Tatsache, dass man Verbundwerkstoffe mit dem Laser bohren, schweißen, schneiden und sogar reparieren kann, war einigen Fachleuten noch nicht bewusst“, berichtet Richard Stähr, Wissenschaftler in der Gruppe Verbundwerkstoffe. „Wie die Laserbohranlage funktioniert, wie lange der Prozess dauert und bis zu welcher Dicke man damit Löcher in CFK-Laminat bohren kann, waren häufige Fragen. Aber auch die Qualität der Bohrlöcher und die Kosten für eine solche Anlage waren oft Gesprächsthema auf dem Stand“, ergänzt Dr.-Ing. Peter Jäschke, neuer Leiter der Abteilung Produktions- und Systemtechnik am LZH. Seine vorherige Position als Leiter der Gruppe Verbundwerkstoffe übergab Dr.-Ing. Jäschke zum 01. Juli 2019 an Dipl.-Ing. Verena Wippo.

Neben der Laserbohranlage erkundigten sich viele Besucher nach Lösungen zur Reinigung und Aktivierung von Oberflächen. Daneben informierte das LZH über laserbasierte Verfahren für diese Anwendungsfelder:

  • Laserstrahlschweißen thermoplastischer Composite-Strukturen
  • Laserstrahlschneiden mit kontinuierlich und gepulst emittierenden Lasersystemen
  • Oberflächenbearbeitung, inklusive Fügeflächenvorbehandlung
  • Reparaturverfahren mittels Laserablation
  • Entwicklung angepasster Prozessbeobachtungs- und -regelungssysteme

Ein Überblick über das komplette Dienstleistungsspektrum der Gruppe Verbundwerkstoffe ist unter https://www.lzh.de/de/dienstleistungen/laserbearbeitung-von-verbundwerkstoffen abrufbar.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
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news-1655Fri, 19 Jul 2019 10:49:17 +0200Prof. Klages, langjähriger Mitarbeiter am Fraunhofer IST, mit dem Rudolf-Seeliger-Preis ausgezeichnethttps://optecnet.de/http:///Prof. Dr. Claus-Peter Klages wurde im Rahmen der diesjährigen 19. Fachtagung für Plasmatechnologie, die vom 17. – 19. Juni in Cottbus stattfand, für seine Verdienste im Bereich der Plasmaforschung mit dem Rudolf-Seeliger-Preis ausgezeichnet.Mit dem Preis werden die langjährigen Arbeiten von Prof. Klages im Bereich der Entwicklung der Plasmatechnik gewürdigt. Klages, der den Grundstock für seine Tätigkeiten im Bereich der Plasmatechnologie bereits in seiner Zeit am Philips-Forschungs­laboratorium in Hamburg – der Keimzelle des Fraunhofer IST – legte, prägte das Institut maßgeblich seit dessen Gründung 1990. Zunächst konzentrierte er sich auf die Abscheidung von Schichten durch aktivierte CVD-Prozesse, und hier insbesondere auf die Diamanttechnologie. Mitte der neunziger Jahre verlagerte er seinen wissenschaftlichen Schwerpunkt im Gebiet der Plasmatechnik und profilierte sich als international anerkannter Experte im Bereich der Atmosphärendruck-Plasmaverfahren.

Claus-Peter Klages steht nicht nur für Plasmatechnik, sondern auch für Qualität in der Forschung. »Das können nicht nur Kollegen, sondern insbesondere auch die Doktoranden bestätigen, deren Arbeiten er mit Korrekturen und Anmerkungen – natürlich in rot – versehen hat«, erinnert sich Dr. Andreas Pflug augenzwinkernd. Der Gruppenleiter im Bereich Simulation am Fraunhofer IST hielt die Laudatio im Rahmen der Preis­verleihung: »Professor Klages war für uns alle ein wichtiges Vorbild. Er war äußerst produktiv, akquirierte, reiste, forschte und publizierte sehr viel. Allein während seiner Zeit bei der Fraunhofer-Gesellschaft verfasste er 116 Artikel in Fachzeitschriften, 159 Konferenz-Paper, 55 Patentschriften sowie 9 Buchkapitel.«  Dabei hatte er dennoch jederzeit ein offenes Ohr für alle. Bei kniffligen Fragen oder technischen Problemen hatte er stets eine gute Idee oder eine passende Veröffentlichung parat. »Sein Wissensschatz beeindruckt nach wie vor – nicht nur uns«, verrät Pflug.

Zum Preis

Der Rudolf-Seeliger-Preis wird seit 2001 von der Deutschen Gesellschaft für Plasmatechnologie e.V. (DGPT) verliehen. Im Rahmen der zweijährlich stattfindenden Fachtagung für Plasmatechnologie würdigt die Gesellschaft damit die exzellente Arbeit verdienter Wissenschaftler im Bereich der Plasmatechnologie.

Zur Person

Nach seinem Chemie-Studium an der Universität Hamburg promovierte Claus-Peter Klages von 1975 bis 1979 auf dem Gebiet der organisch-physikalischen Chemie. Während seines Promotionsstudiums war er von 1977 bis 1979 am Institut für Organische Chemie der Universität Hamburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Danach wechselte er zum Philips Forschungslaboratorium Hamburg, um sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit verschiedenen Themen der angewandten Materialforschung zu befassen: Reversible Datenspeicherung in Polymerschichten, Flüssigphasenepitaxie von Eisengranatschichten sowie – in der Gruppe von Dr. Heinz Dimigen – Dünnschichttechnik, speziell Diamant-CVD. 1989 folgte seine Habilitation an der TU Braunschweig. Seit 1990 leitet Klages am Fraunhofer IST die Abteilung Atmosphärendruckverfahren, seit 2003 in Nebentätigkeit. Von 1994 bis 2003 war Claus-Peter Klages stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IST. Er erhielt Lehraufträge als »Visiting Professor« an der University of Lanzhou, China für die Zeit von 1993 bis 1996 und als »Consultant Professor« an der Shanghai University, China von 1998 bis 2000. Im Jahr 2002 wurde Klages zunächst als außerplanmäßiger Professor an das Institut für Oberflächentechnik IOT der Technischen Universität Braunschweig berufen, 2003 dann als Professor und ist dort bis heute tätig.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit

Leitung Marketing und Kommunikation

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news-1654Fri, 19 Jul 2019 09:02:53 +0200TU Braunschweig und Wirtschaftsförderung verstärken ihre Zusammenarbeithttps://optecnet.de/http:///Technologietransferstelle zieht an den TechnologieparkDie Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft und die TU Braunschweig untermauern ihre jahrelange Kooperation in Sachen Technologietransfer und Gründungsförderung. Die Technologietransferstelle der TU Braunschweig, bislang im Bültenweg ansässig, zieht in die Gründervilla auf dem Gelände des städtischen Technologieparks am Rebenring ein. Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, hieß das Team der Technologietransferstelle am Freitag, 12. Juli, offiziell an seinem neuen Sitz willkommen.

Damit ist die Anlaufstelle für Ausgründungen aus der Technischen Universität künftig mitten im Braunschweiger Gründerquartier zu finden, Tür an Tür mit den Start-up-Betreuungsprogrammen und Beratungsangeboten der Wirtschaftsförderung und dem Technologiepark als zentralem Gründerzentrum. Mit diesem Schritt wollen Hochschule und Wirtschaftsförderung, die seit vielen Jahren bei Gründerförderung und Technologietransfer zusammenarbeiten und seit 2011 über einen Kooperationsvertrag verbunden sind, noch enger zusammenrücken. Anfang 2017 war bereits der Entrepreneurship Hub von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule in die Gründervilla gezogen.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der TU Braunschweig unsere Aktivitäten im Bereich Gründerförderung und Technologietransfer nun noch stärker an einem Standort hier im Gründerquartier bündeln können“, so Gerold Leppa. „Viele Gründungsprojekte sind bereits den Weg aus der TU Braunschweig über die Technologietransferstelle hierher in unseren Technologiepark gegangen, wo sie die ersten eigenen Büroräume finden oder sich in unseren Betreuungsprogrammen MO.IN und W.IN weiterentwickeln. Dieser Weg ist jetzt noch kürzer.“

Zudem engagieren sich beide Einrichtungen für den Technologietransfer im Mittelstand, insbesondere im Zuge der digitalen Transformation. Im Projekt „Regionales Innovationsscouting“ vermitteln sie dabei kleinen und mittleren Unternehmen Kontakte zu den Fachinstituten der TU Braunschweig, damit sie mit ihnen gemeinsam an Innovationen arbeiten und so ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.

Auch auf diesem Gebiet könne die Zusammenarbeit nun weiter vertieft werden, sagt Gerold Leppa: „Am Rebenring entsteht um Technologiepark und Gründervilla herum eine zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen.“ Zweimal im Jahr veranstalten Wirtschaftsförderung und Technologietransferstelle außerdem zusammen mit der IHK Braunschweig das Braunschweiger Technologieforum, auf dem sich Wirtschaft und Wissenschaft über neuste technische Entwicklungen austauschen.

Jörg Saathoff, Leiter der Technologietransferstelle der TU Braunschweig: „Der Wissens- und Technologietransfer hat an der TU Braunschweig einen hohen Stellenwert. Der Umzug ermöglicht eine noch intensivere und schnellere Abstimmung zwischen den verschiedenen Partnern. Künftig sind damit nicht nur alle Serviceeinrichtungen der TU Braunschweig für Gründungsinteressierte auf dem Gelände des städtischen Technologieparks zu finden, sondern auch eine Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen, die Forschungskooperationen mit der TU Braunschweig planen.“

Neben der Weiterbetreuung von Start-ups, die aus der TU heraus gegründet werden, bieten die Technologietransferstelle und die Wirtschaftsförderung auch eine gemeinsame Gründungsberatung für interessierte Studierende und Beschäftigte der TU Braunschweig an.

„Für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaftslandschaft sind Innovationen unerlässlich. Mit einem zentralen Ort, an dem sowohl neue Geschäftsideen als auch Innovationsbedarfe gestandener Unternehmen auf Unterstützung treffen, wollen wir dazu beitragen diese Zukunftsfähigkeit zu stärken“, so Gerold Leppa.

Kontakt:

Braunschweig Zukunft GmbH
-Wirtschaftsförderung-

Projektleiter
Kommunikation

Fabian Kappel
Schuhstraße 24
38100 Braunschweig

fabian.kappel@braunschweig.de

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news-1653Tue, 16 Jul 2019 11:20:56 +0200Bekanntmachung des BMBF: Projekte mit Japan in den Bereichen Optik und Photonikhttps://optecnet.de/http:///Bekanntmachung im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung - Richtlinie zur Förderung von Vorhaben der strategischen Projektförderung mit Japan unter der Beteiligung von Wirtschaft und Wissenschaft in den Bereichen Optik und Photonik. BAnz vom 27.06.20191 Förderziel, Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

1.1 Förderziel und Zuwendungszweck

Deutschland und Japan sind weltweit führend in innovationsorientierter Forschung und Entwicklung in den Bereichen Optik und Photonik. Beide Länder wollen ihre Zusammenarbeit in diesem Bereich weiter ausbauen.

Die vorliegende Fördermaßnahme erfolgt im Rahmen der Strategie der Bundesregierung zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie des Aktionsplans des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) „Internationale Kooperation“ und des Zehn-Punkte-Programms des BMBF für mehr Innovation in kleinen und mittleren Unternehmen „Vorfahrt für den Mittelstand“ unter dem Dach von „KMU-international“. Die Maßnahme soll dazu dienen, gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von gegenseitigem Interesse zu fördern und damit zu einer Intensivierung der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit (WTZ) mit Japan beizutragen.

Zweck von Vorhaben der „Strategischen Projektförderung“ ist die Verknüpfung von FuE-Vorhaben mit internationalen Projektpartnern. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen von beiden Seiten soll ein Mehrwert für die beteiligten Partner generiert werden. Durch Austausch von Wissen und durch gemeinsame Entwicklungen soll langfristig die Grundlage für gegenseitigen Marktzugang und eine nachhaltige wirtschaftliche Kooperation geschaffen werden.

Konkret soll die Zusammenarbeit von deutschen und japanischen Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft in Form von „2 + 2-Projekten“ in den Bereichen Optik und Photonik gefördert werden. Unter „2 + 2-Projekten“ werden Forschungs- und Entwicklungs-(FuE)Projekte mit Beteiligung mindestens eines deutschen (insbesondere kleine und mittlere Unternehmen – KMU) und eines japanischen forschenden Industriepartners sowie mindestens einer deutschen und einer japanischen Forschungseinrichtung verstanden. Die bewilligten Fördermittel sollen die Grundlagen für eine dauerhafte FuE-Innovations-Partnerschaft schaffen.

1.2 Rechtsgrundlage

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflicht­gemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 Buchstabe b und c der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung“ – AGVO, ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2017/1084 vom 14. Juni 2017, ABl. L 156 vom 20.6.2017, S. 1) gewährt. Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

 

2 Gegenstand der Förderung

Es werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus den Bereichen Optik und Photonik gefördert, die entsprechend dem oben beschriebenen Zuwendungszweck in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Optische Metrologie und Sensortechnik (Optical metrology and sensing)
  • Organische Elektronik (Organic electronics)
  • Photonik in der Produktion (Photonics in manufacturing)
  • Optische Komponenten und Systeme (Optical components and systems)
  • Beleuchtung (Lighting)

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Erkenntnisse und verwertbare Forschungsergebnisse erwarten lassen, die zu neuen Technologien, Produkten und/oder Dienstleistungen führen. Die Projekte sollten am Ende des Vorhabens einen Technologiereifegrad (TRL) zwischen 3 und 7 erreichen.

Der Nutzen für Deutschland und Japan sollte klar ersichtlich sein und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben einen Beitrag zu folgenden kooperationspolitischen Zielen leisten:

  • Internationale Vernetzung und Intensivierung der deutsch-japanischen Kooperation in den genannten thematischen Schwerpunktbereichen
  • Vorbereitung von Folgeaktivitäten (z. B. Antragstellung in BMBF-Fachprogrammen oder bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Horizon 2020, u. Ä.).

3 Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern, sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und andere Institutionen, die Forschungsbeiträge liefern) in Deutschland verlangt.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR und der Schweiz sowie in Japan genutzt werden.

Kleine und mittlere Unternehmen oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraus­setzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleineren und mittleren Unternehmen, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): [http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE].

Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Abschnitt 2.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2532.html

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news-1651Mon, 08 Jul 2019 09:00:00 +0200Informative und unterhaltsame TechNight bei Coherent in Münchenhttps://optecnet.de/http:///Gilching, 8. Juli 2019 – Mehr als 80 Besucher der Messe LASER World of Photonics 2019 in München besuchten am Abend des 26. Juni das Coherent "Center of Excellence for Systems and Sub-Systems" im nahe München gelegenen Gilching. Zunächst lernten die Besucher bei einem Rundgang mit Live-Vorführungen in den Anwendungslaboren den Standort kennen. Gilching, 8. Juli 2019 – Mehr als 80 Besucher der Messe LASER World of Photonics 2019 in München besuchten am Abend des 26. Juni das Coherent "Center of Excellence for Systems and Sub-Systems" im nahe München gelegenen Gilching. Zunächst lernten die Besucher bei einem Rundgang mit Live-Vorführungen in den Anwendungslaboren den Standort kennen. In Gilching fertigt Coherent die meisten seiner Laser-Sub-Systeme und schlüsselfertigen Systeme für Anwendungen in der industriellen Materialbearbeitung. Im Anschluss genossen die Gäste bei wunderschönem Wetter das Essen in Gesellschaft ihrer Branchen-Kollegen.

"Unser "Center of Excellence" hier in München vereint zwei ehemals getrennte Coherent Einheiten – die Laserbeschriftungsgruppe im nahen Günding und das industrielle Laser-Sub-System und Turnkey-Systemgeschäft, das bereits in der Nähe von München angesiedelt war", sagt Dr. Armin Renneisen, General Manager. "Das übergeordnete Ziel des Zusammenzugs war es, unser umfangreiches Anwendungs- und Prozesswissen sowie unsere Expertise im Aufbau laserbasierter Sub-Systeme und Systeme zu nutzen, um Produkte anzubieten, die die industrielle Fertigung effizienter und kostengünstiger machen. Während unserer TechNight konnten sich die Besucher selbst von unserer Kompetenz überzeugen und in entspannter Atmosphäre, in der es nicht nur ums Geschäft ging, neue Kontakte knüpfen."

Coherent Munich bietet Produkte für ein breites Anwendungsspektrum wie z.B. das Schneiden von Display-Glasund Präzisionsrohren, das Markieren medizinischer Geräte, das Markieren und Schweißen von Kunststoffen für die Automobilproduktion sowie das Markieren von Haushaltsgeräten (weiße Ware). Weitere Prozesse, die dieser Coherent Standort bietet, sind die präzise Mikrostrukturierung und das Markieren von Mikroelektronikbauteilen, das sogenannte „Hairpin Welding“ für die E-Mobilität sowie Schneid- und Schweißsysteme für alles, von Schmuck bis zur Karosserie. Coherent nutzte die Gelegenheit, um einige seiner neuesten Innovationen zu präsentieren wie z.B. das SmartCut+ Anwendungspaket für die Laser der StarFiber-Serie, das beim Schneiden oder Trepanieren von Mikrokonturen in Metall deutlich verbesserte Ergebnisse liefert.

Die Gäste genossen den Abend voller wertvoller neuer Informationen und nützlicher Erkenntnisse ebenso wie das gute Essen und die anregenden Gespräche.

„Am meisten beeindruckt haben mich die vielen Ressourcen, die Coherent für die Anwendungsentwicklung bereitstellt“, sagt Herbert Biller von Siemens. „Fast jeder bekannte industrielle Lasertyp steht in den vielen Laboren für Kundenversuche zur Verfügung. Das Wissen der Mitarbeiter ist enorm, so dass sie durch kundenspezifische Prozessrezepte den Erfolg der Kundenanwendungen sicherstellen können.“

Aki Hasegawa von Aflair, Inc. berichtet: "Ich fand die Steuerungssoftware für einige der Sub-Systeme sehr hochwertig. Sie ist dennoch so benutzerfreundlich, dass das Personal in der Produktionslinie sie leicht bedienen kann. Und Anwendungspakete wie SmartCut+ ermöglichen es dem Anwender, sehr anspruchsvolle Prozesse durchzuführen, die die Produktivität und die Ergebnisse wirklich verbessern."

"Wir freuen uns, dass wir die Gelegenheit hatten, so viele Mitglieder der Photonik-Community zu treffen und mehr über die unglaublich vielfältigen Anwendungen zu erfahren, mit denen sie sich befassen", so Renneisen abschließend. "Und ich bin mir sicher, dass sie von der Veranstaltung das Wissen mit nach Hause genommen haben, dass, was auch immer sie mit Lasern machen, Coherent der richtige Partner ist."

Founded in 1966, Coherent, Inc. is one of the world’s leading providers of lasers and laser-based technology for scientific, commercial and industrial customers. Our common stock is listed on the Nasdaq Global Select Market and is part of the Russell 1000 and Standard & Poor’s MidCap 400 Index. For more information about Coherent, visit the company's website at www.coherent.com for product and financial updates.

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news-1649Fri, 05 Jul 2019 12:53:38 +0200TU Berlin Masterseminar “Gründen im Bereich Lichttechnik/Elektrotechnik“https://optecnet.de/http:///SunKrys gewinnt Pitch Contest im zweiten TU Berlin Masterseminar “Gründen im Bereich Lichttechnik/Elektrotechnik“ am Fachgebiet Lichttechnik.SunKrys will eine neuartige adaptive Brille zur gezielten Ausblendung von blendendem Licht sowie von störendem Content in der Umgebung (z. B. Werbung) entwickeln, produzieren und vermarkten. Die von Hella FastForward und von Vossius und Partner bereitgestellten Sachpreise sollen gleich in die Weiterentwicklung der Geschäftsidee investiert werden, so die Gewinner Jan Buschbeck und Boris Peev.

Der Jury gehörten Gerrit Dumsdorff (Hella FastForward & The DRIVERY GmbH), Andreas Umbach (AUCCEPT Consulting GmbH) sowie Dr. Frank Lerch (OpTecBB e.V.) an. Das Seminar, an dem 10 Master-Studierende der TU Berlin teilnahmen, startete mit inspirierenden Industrievorträgen von Osram, Waldmann, Hella FastForward, Indoor Grow Lab und AUCCEPT. Im mittleren Teil des Seminars stellte das Center for Entrepreneurship der TU Berlin sein umfassendes Portfolio an Hilfeleistungen den Gründern in spe vor und half in einem weiteren Workshop die (ersten) Ideen zu strukturieren und für eine Präsentation vorzubereiten. Da im Gründungsprozess und im Geschäftsleben die Themen Finanzen und rechtliche Fragen eine nicht unerhebliche Rolle spielen, wurden Vorträge vom High Tech Gründer Fond zu Finanzfragen sowie von der Kanzlei Vossius und Partner zu IP- und Datenschutzfragen sowie von der Kanzlei Mock Rechtsanwälte aus Berlin zu Gesellschaftsrecht in das Seminarprogramm eingebunden. Das nächste Gründerseminar soll in etwa einem Jahr am Fachgebiet Lichttechnik der TU Berlin angeboten werden. 

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OpTecBBOptecNet
news-1648Thu, 04 Jul 2019 14:13:08 +0200Artur Fischer Erfinderpreis 2019https://optecnet.de/http:///Bei der Ehrung privater Erfinderinnen und Erfinder wurden auch photonische Tüfteleien ausgezeichnet. Am 3. Juli 2019 wurden in Stuttgart die Preisträger des Artur Fischer Erfinderpreises bekannt gegeben und geehrt. Bei den jugendlichen Erfinderinnen und Erfindern des Schülerwettbewerbs stand auch das Licht im Fokus des Tüftelns.
Den 2. Preis für Schüler der Klasse 8-10 erhielt Benedikt Veit für seine intelligente Arbeitslampe, die das Licht immer auf die Hände des Nutzers richtet, den 3. Preis dieser Kategorie erhielten Lukas Ignatzi und Mark Jung für ihre dynamische Fahrradlampe, die aufgrund von optischen Sensoren das Licht einer Fahrradlampe partiell ausblendet. Den 3. Preis in der Kategorie Weiterführende Schulen erhielt Vincent Kirschbaum für seine AR-Brille, mit der er zusätzliche Informationen in das Sichtfeld einblenden kann.

Bei den erwachsenen privaten Erfinderinnen und Erfindern gewann eine "Oszllierende Membranfiltertechnik für die präzise Filtration von Wertstoffen" sowohl den ersten Preis als auch den Sonderpreis für Ressourceneffizienz der Unternehmensgruppe Fischer.  Der zweite Preis ging an ein System für den hydraulischen Abgleich und der dritte Preis wurde für eine modulare Stehorthese vergeben.

Alle zwei Jahre wird der von Professor Artur Fischer und der Baden-Württemberg Stiftung gestiftete und mit über 36.000 € dotierte Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg verliehen. Prämiert werden Erfindungen privater Erfinder und im Rahmen des Schülerwettbewerbs die Erfindungen von Schulklassen, Schüler AGs und einzelnen Schülern, die besonders innovativ und von großem gesellschaftlichen Nutzen sind. Zusätzlich gibt es den mit 5.000 Euro dotierten „Sonderpreis Ressourcen-Effizienz der Unternehmensgruppe fischer“. Neben der Anerkennung, die den Erfinderinnen und Erfindern durch die Preisverleihung zuteil werden, bietet der Wettbewerb ein Forum zum Austausch zwischen Erfindern und Unternehmen. Seit 2013 ist Eva Kerwien von Photonics BW Mitglied der Jury.

Weitere Informationen: http://www.erfinderpreis-bw.de/

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1647Sat, 29 Jun 2019 08:56:05 +0200BMBF-Ausschreibung: KI-Nachwuchs- wissenschaftlerinnenhttps://optecnet.de/http:///Interdisziplinäre Nachwuchsgruppen im Bereich Künstlicher Intelligenz, die von Frauen geführt werden und überwiegend mit Frauen besetzt sind, können vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für bis zu 4 Jahre gefördert werden.Die Nachwuchsgruppen müssen Arbeiten in einem oder mehreren der folgenden Themengebiete durchführen:

  • Grundlagen der KI (z. B. Explainable AI, Knowledge Representation, Autonomous agents bzw. Multi-Agenten-Systeme, Automated reasoning, Entscheidungen unter Unsicherheit, etc.)
  • Maschinelles Lernen (z. B. Kombinationen mit deduktiven Systemen, Trainingseffizienz, Performance, Robustheit, praktische Anwendbarkeit etc.)
  • Sprach-, Text- und Bildverarbeitung (z. B. Bildverstehen, Language Understanding, Knowledge Refinement, etc.)

Projektskizzen können bis 16. September eingereicht werden.

zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2502.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1646Wed, 26 Jun 2019 14:47:16 +0200Technologieangebote des KIT: Arbeitspunkt für die optische Modulation regelnhttps://optecnet.de/http:///Neue Regelvorrichtung vereinfacht die Einstellung des Arbeitspunktes für monolithisch integrierte Mach-Zehnder-Modulatoren in der optischen Datenübertragung.Hintergrund

Mit der Übertragung auf optischen Glasfasern ist die moderne Telekommunikation in der Lage, große Datenmengen zu transportieren. Bei solchen schnellen Übertragungsstrecken werden meist nicht mehr direkt modulierte, sondern extern modulierte Laser eingesetzt, um Amplitude, Phase oder Frequenz der Lichtwellen geregelt zu beeinflussen.

 

Stand der Technik

Die Modulation der Trägerwelle erfolgt häufig mithilfe von Mach-Zehnder-Modulatoren (MZM) auf Lithium-Niobat-Basis. Hierbei wird Licht durch einen Wellenleiter geführt, gesplittet und das Licht eines oder beider Arme durch ein elektrisches Hochfrequenz-Signal moduliert. Beide Arme werden am Ausgang wieder zusammengeführt. Um eine möglichst hohe Linearität und verzerrungsfreie Datenübertragung zu erreichen, muss der optimale Arbeitspunkt eingestellt sein und bei Bedarf korrigiert werden.

 

Erfindung

Wissenschaftler des Instituts für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) am KIT haben ein neuartiges Konzept entwickelt, wie sich der Arbeitspunkt von MZM effizient und einfach regeln lässt. Sie erweitern gängige MZM um eine spezielle Regelvorrichtung mit Signalvergleichseinheit, die anders als beim Stand der Technik das Eingangssignal nach der Aufteilung auf zwei Arme misst und vormoduliert. Im Grunde eine gezielte Vorverschiebung der Phase, um einen optimalen Arbeitspunkt als Grundeinstellung für das noch kontinuierliche Licht zu erreichen. Hierbei werden durch geregelte thermooptische Modulation beeinträchtigende Umgebungsbedingungen für die Teilsignale bereits ausgeregelt. So gelangt in den nachfolgenden, standardmäßigen MZM ein Lichtsignal, das nahezu für den richtigen Arbeitspunkt sorgt.

 

Vorteile

Durch den Einsatz dieser Modulationsvorstufe mit quasistatischen Signalen wird zur Regelung und zum Vergleich der Lichtwellen keinerlei Hochfrequenz-Elektronik benötigt, wie es bei herkömmlichen Arbeitspunktregelungen der Fall ist. Negative Umwelteinflüsse können mit verhältnismäßig einfachen Mitteln ausgesteuert werden.

 

Entwicklungspotenzial

Ein Mach-Zehnder-Modulator nach dem beschriebenen Konzept kann insbesondere durch monolithische Integration auf photonischen Chips auf Basis von Silizium realisiert werden. Das KIT sucht Unternehmen zur Weiterentwicklung oder Nutzung der Arbeitspunktregelung.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr.-Ing. Philipp Scherer, Innovationsmanager Mobilität

Telefon: +49 721 608-28460

E-Mail: philipp.scherer@kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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Photonics BWOptecNet
news-1645Wed, 26 Jun 2019 14:24:27 +0200Neu im Netzwerk von Photonics BW: Ineratec GmbHhttps://optecnet.de/http:///Mit der Nutzung von Treibhausgasen und erneuerbarer Energie bietet INERATEC eine nachhaltige und CO2-neutrale Alternative zu Produkten aus fossilen Rohstoffen an. INERATEC plant, baut, implementiert und vertreibt chemische Kompaktanlagen. Die Integration der Anlagen in Container ermöglicht einen dezentralen Einsatz und macht sie modular erweiterbar. Das Kernstück der Anlagen sind die innovativen mikrostrukturierten chemischen Reaktoren. Aufgrund deren Oberflächenstruktur und des intensivierten Wärme- und Stofftransports sind die Reaktoren besonders kompakt. Sie zeichnen sich aus durch hohe Lastflexibilität sowie schnelle An- und Abfahrzeiten. Aufgrund dessen eignen sich die Anlagen optimal zur Speicherung erneuerbarer Energien in synthetischen Kohlenwasserstoffen, z.B. Benzin, Kerosin und Diesel. Diese zeichnen sich durch ihre hohe Speicherkapazität und Energiedichte aus und sind zudem infrastrukturkompatibel.

INERATEC bietet mit den containerisierten Kompaktanlagen Lösungen zur Nutzung von dezentral anfallendem CO2 und zur Speicherung von erneuerbarem Strom, beispielsweise aus Wasser- oder Windkraftwerken.

Angeboten werden die Prozesse Power-to-Liquid (PtL), Power-to-Gas (PtG) sowie Gas-to-Liquid (GtL).


Kontakt:

www.ineratec.de

info(at)ineratec.de

Siemensallee 84
76187 Karlsruhe

Telefon: +49 721 / 864 844 60

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Photonics BWOptecNet
news-1644Wed, 26 Jun 2019 13:27:45 +0200Photonics BW auf der LASER World of Photonics 2019 in Münchenhttps://optecnet.de/http:///Alle zwei Jahre treffen sich Key Player und Entscheider in München auf dem wichtigsten Marktplatz der Branche, der LASER World of PHOTONICS. Teilnehmer aus über 70 Ländern finden hier auf 55.000 Quadratmetern einen kompletten Überblick über alle Themen der Photonik.Synergie zwischen Forschung und Industrie
Ein umfangreiches Rahmenprogramm, aktuelle Fokusthemen und der parallel stattfindende World of Photonics Congress, dem führenden europäischen Fachkongress (weltweit unter den Top 3), stehen für die einzigartige Kombination aus Forschung, innovativer Technologie und industriellen Anwendungsfeldern.

OptecNet Deutschland bietet seinen Mitgliedern erneut einen Gemeinschaftsstand auf der LASER World of Photonics vom 24.-27.06.2019 in München an. Dort sind auch 3 Mitglieder von Photonics BW vertreten:

·         CalvaSens GmbH

·         Institut für Technische Physik, DLR Stuttgart

·         UltraKurzPulsLaser - Netzwerk EurA AG

 

Alle 22 Mitaussteller auf dem Gemeinschaftsstand von OptecNet Deutschland:

·         Agfa-Gevaert HealthCare GmbH

·         Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH

·         Bte Bedampfungstechnik GmbH

·         CalvaSens GmbH

·         Chips 4 Light GmbH

·         Class 5 Photonics

·         Crystal GmbH

·         J. Hauser GmbH & Co. KG precision in glass

·         ilis gmbh

·         Innovavent GmbH

·         Institut für Technische Physik, DLR Stuttgart

·         Korth Kristalle GmbH

·         Multiphoton Optics GmbH

·         ORAFOL Fresnel Optics GmbH

·         Refined Laser Systems UG | EXIST-Forschungstransferprojekt | AG Prof. Fallnich | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

·         Simuloptics GmbH

·         SPINNER

·         S & R Optic GmbH

·         TEC Microsystems GmbH

·         Twenty-One Semiconductors

·         UltraKurzPulsLaser - Netzwerk EurA AG

·         VIAOPTIC GmbH

 

Insgesamt sind 21 Mitglieder von Photonics BW auf der Messe vertreten:

·         Berthold Leibinger Stiftung GmbH

·         CalvaSens GmbH

·         Chromasens GmbH

·         Dausinger + Giesen GmbH

·         DIAMOND GmbH

·         DIOPTIC GmbH

·         Fraunhofer-Institut  für Angewandte Festkörperphysik IAF

·         Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM

·         HEBO Spezialglas

·         IMT Masken und Teilungen AG

·         INSION GmbH

·         Institut für Technische Physik, DLR Stuttgart

·         Institut für Technische Optik Universität Stuttgart

·         Manz AG

·         Nanoscribe GmbH

·         plasmo Industrietechnik GmbH

·         Polytec GmbH

·         TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH

·         TRUMPF Photonic Components GmbH

·         UltraKurzPulsLaser - Netzwerk EurA AG

·         Z-LASER Optoelektronik GmbH

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Photonics BWOptecNet
news-1643Wed, 26 Jun 2019 12:19:23 +0200Kooperation von Photonics BW und S2i GmbH in der "Vanguard Initiative"https://optecnet.de/http:///In der "Vanguard Initiative", ein aus europäischen Regionen initiiertes Netzwerk, haben sich über 30 europäische Regionen zusammengeschlossen, um Innovation und industrielles Wachstum in der EU zu stärken. Konkret sollen die in den Mitgliedsregionen vorhandenen Kompetenzen und Kapazitäten zur Technologieentwicklung und -demonstration in vielversprechenden Bereichen überregional verknüpft werden. Zu den Kernthemen gehören unter anderem

- Effiziente und nachhaltige Fertigung

- 3D-Druck

- Nanotechnologien

- Bioökonomie

und ab Mitte des Jahres auch das Thema "Photonics"

Daher haben Photonics BW und die S2i GmbH als regionaler Vertreter der Vanguard Initiative in Baden-Württemberg vereinbart, hier zusammenzuarbeiten, um die Mitglieder über die Möglichkeiten und Chancen, die sich durch die Vanguard Initiative ergeben zu informieren und bei der Kontaktaufnahme mit potentiellen Partnern in den europäischen Regionen zu begleiten.

www.steinbeis-europa.de/vanguard_bw

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Photonics BWOptecNet
news-1641Thu, 20 Jun 2019 12:10:27 +0200Ziel: ein Schlüssel zum „Safe“ der Notfalldaten https://optecnet.de/http:///PTB schließt sich mit TU Braunschweig und MHH zu einem Zentrum für Unfall- und Notfallinformatik zusammen.Bisher werden Daten, die im Falle eines Unfalls lebensrettend sein könnten, an den verschiedensten Stellen unabhängig voneinander gespeichert. Ein zunächst auf drei Jahre angelegtes und vom Niedersächsischen Forschungsministerium sowie der VolkswagenStiftung mit 1,2 Millionen Euro gefördertes Projekt soll das ändern. Im Rahmen dieses Projektes schließen sich Technische Universität (TU) Braunschweig, Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zu einem Zentrum für Unfall- und Notfallinformatik zusammen.

Es kann Leben retten, wenn die Smart Watch erkennt, ob ihr Träger schwer gestürzt ist, und eigenständig den Rettungsdienst ruft. Oder wenn das Smart Home einen Sturz ausmacht, dem Rettungseinst einen Lageplan des Hauses schickt und den Sanitätern die Haustür öffnet. Solch smarte Technik gibt es teilweise schon, teilweise ist sie noch Vision. Begleitet wird sie von der Frage, ob sich die so smart erhobenen Daten auch an anderen Stellen sinnvoll nutzen lassen: etwa im Krankenhaus, in das der Verletzte schließlich eingeliefert wird. Oder indem ein Retter, der zu einem Autounfall kommt, schnell darüber informiert wird, dass der Verletzte Herzprobleme hatte.

Um solche medizinisch relevanten Daten zusammenzuführen, fördert das „Niedersächsische Vorab“-Programm ein Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig im Bereich der Unfall- und Notfallinformatik. Die PTB ist mit ihrem Know-how rund um die vertrauenswürdige Kommunikation von Messdaten dabei. Partner des neuen Zentrums für Unfall- und Notfallinformatik sind das Peter L. Reichertz-Institut für Medizinische Informatik (PLRI), eine gemeinsame Einrichtung der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), und die PTB. Leiter des Projektes ist Prof. Dr. Thomas Deserno vom PLRI Braunschweig, der PTB-Anteil wird geleitet von Dr. Siegfried Hackel.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines „digitalen Schlüssels“, der genau dann erzeugt wird, wenn ein Unfall passiert. Dieser Schlüssel, die International Standard Accident Number (ISAN), ermöglicht den Rettern den Zugang zum virtuellen Notfallregister. Dort sind schon vorher alle notfallrelevanten Daten über diesen Patienten zusammengetragen worden. Der Part der PTB ist es, dafür zu sorgen, dass der neue Schlüssel sicher und datenschutzrechtlich unbedenklich sein wird. Dazu bringt sie ihre Erfahrung im Bereich kryptographischer Verfahren ein, die bereits Eingang in die sichere Übertragung von Kalibrier- und anderen Messdaten gefunden hat.

Das Projekt gehört zum Gesamtprogramm „Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung, das mit insgesamt 18 Millionen Euro 16 Projekte im Bereich Digitalisierung der Lebenswissenschaften fördert.

es/ptb

Ansprechpartner

Prof. Dr. Thomas M. Deserno, Technische Universität Braunschweig, Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik (PLRI), Telefon: (0531) 391-2130, Deserno.Thomas@mh-hannover.de

Dr. Siegfried Hackel, Fachgebiet 1.01 Digitalisierung in der Abteilung 1, Telefon: (0531) 592 1017, siegfried.hackel@ptb.de

Weitere Informationen

Hier geht es zur Pressemitteilung der TU Braunschweig (Möglichkeit zum Download der Abbildung) https://magazin.tu-braunschweig.de/pi-post/big-data-fuer-ein-virtuelles-notfallregister/

Autor: Erika Schow

Kontakt:

Imke Frischmuth
Redakteurin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9323
E-Mail: imke.frischmuth(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1642Thu, 20 Jun 2019 09:07:00 +0200Dr.-Ing. Peter Jäschke neuer Abteilungsleiter am LZHhttps://optecnet.de/http:///Dr.-Ing. Peter Jäschke übernimmt zum 1. Juli 2019 die Leitung der Abteilung Produktions- und Systemtechnik des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH). Er folgt damit auf Dr.-Ing. Oliver Suttmann, der in die Industrie wechselt.Dr.-Ing. Peter Jäschke ist bereits seit 20 Jahren am LZH tätig und hat 2011 die Leitung der Gruppe Verbundwerkstoffe der Abteilung Produktions- und Systemtechnik übernommen. Er studierte Physik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und promovierte 2012 an der Leibniz Universität Hannover zum Thema „Laserdurchstrahlschweißen kontinuierlich kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffe und thermoplastischer Polymere“ zum Dr.-Ing. Seine Hauptforschungsgebiete sind die Bearbeitung von Kunststoff und Faserverbundwerkstoffen.

Die Leitung der Gruppe Verbundwerkstoffe übernimmt Dipl.-Ing. Verena Wippo, die bereits seit 2011 in der Gruppe als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig ist.

Pressemitteilung zum Download:  20190620_pm_lzh_jaeschke_final.docxBilder zum Download:  Bild 1 Bild 2

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-238
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1640Wed, 19 Jun 2019 12:02:56 +0200Grüner Laser erlaubt feinere Strukturenhttps://optecnet.de/http:///Puchheim, 18.06.2019 – Die SCANLAB GmbH, führender OEM-Hersteller von Scan-Lösungen, stellt auf der Fachmesse LASER World of PHOTONICS 2019 in München einen Neuzugang in der precSYS-Produktfamilie vor. Die precSYS 5-Achs-Systeme ermöglichen die industrielle Ultrakurzpulslaser-(UKP)-Mikrobearbeitung von flexibel einstellbaren Geometrien mit hohem Aspektverhältnis. Für die Elektronikindustrie, insbesondere die Fertigung von Probe Cards, ist die Verfügbarkeit eines für 515 nm Laserstrahlung ausgelegten Systems, das die Erzeugung noch feinerer lateraler Strukturen erlaubt, besonders interessant. Der kontinuierliche technische Fortschritt im Bereich der Konsumgüterelektronik und im Maschinenbau bringt zahlreiche Veränderungen in der Fertigung von elektronischen Bauteilen, wie beispielsweise Leiterplatten, Steuerungselementen und Sensoren, mit sich. Ein relativ neuer Markt für Laserprozesse ist dabei die Herstellung von Probe Cards, die als Hilfsmittel zum Testen integrierter Schaltkreise dienen. Diese Probe Cards stellen höchste Ansprüche an die Laserbearbeitungsmaschinen für Mikrostrukturierungsanwendungen.

Um genau diese Anforderungen noch besser bedienen zu können, erweitert SCANLAB die precSYS Produtkfamilie um ein System, das auf einen grünen Laser mit einer Wellenlänge von 515 nm ausgelegt ist. Im Vergleich zu Infrarotlasern mit 1030 nm wird somit genau die halbe Wellenlänge eingesetzt, was zu einer deutlich geringeren Laserspotgröße führt, mit der anspruchsvolle Materialien lateral noch genauer bearbeitet werden können. Bei gleichem Öffnungswinkel des Laserstrahls können größere Aspektverhältnisse erzielt werden.

Alle precSYS Scan-Lösungen sind galvobasierte 5-Achs-Subsysteme für die Integration in Lasermaschinenkonzepte. Dank der vielfältigen Positioniermöglichkeiten des Laserstrahls (in x-, y-, z-, α-, β-Richtung) bieten diese Scan-Köpfe höchste Flexibilität bei der Entwicklung von neuen Prozessstrategien. Für die Bearbeitung können sowohl kreis-, ellipsen- oder linienförmige Bahnen in 2D oder 3D definiert werden.

In der gesamten Produktfamilie wird ab sofort ein neues Regelungskonzept eingesetzt, welches noch höhere Rotationsfrequenzen und Bearbeitungsgeschwindigkeiten bei Bohrvorgängen erlaubt. Die aktuelle Version der DrillControl Software unterstützt beide Varianten des precSYS, so dass auch bestehende Bearbeitungsjobs weiter genutzt werden können. Erste Systeme des precSYS 515 sind ab dem 4. Quartal 2019 bestellbar.

Aktueller Messekalender:

LASER World of Photonics 2019 vom 24. - 27. Juni 2019 in München – Halle A2 – Stand 225.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.

Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards. 

Kontakt:
SCANLAB GmbH
Siemensstr. 2a 
82178 Puchheim 
Tel +49 89 800746-0
Fax+49 89 800746-199
presse(at)scanlab.de 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenPressemeldung
news-1639Wed, 19 Jun 2019 11:19:52 +0200Modellgestützte Beschichtung von 3D-Bauteilenhttps://optecnet.de/http:///Optische Funktionen – z. B. Antireflexbeschichtungen oder Filter für bestimmte Spektralbereiche – können mittels Interferenz-Schichtsystemen realisiert werden. Hierbei handelt es sich um eine Folge von hoch- und niederbrechenden Schichten (z. B. Tantalpentoxid und Siliciumdioxid), deren Schichtdicken entsprechend der gewünschten optischen Funktion vorberechnet sind. Am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST werden derartige Schichtsysteme mittels Magnetron-Kathodenzerstäubung hergestellt, Anwendungen sind optische Komponenten im Bereich der Präzisionsoptik. Zur Minimierung der Anzahl optischer Bauteile – und damit störender Reflexionen – sollen Interferenz-Schichtsysteme direkt auf gekrümmte Linsenflächen aufgebracht werden. Aufgrund der unterschiedlichen Einfallswinkel an verschiedenen Auftreff­punkten verschiebt sich der Wellenlängenbereich der optischen Funktionsschichten. Die Kompensation dieses Effekts erfordert ein präzise angepasstes Schichtdickenprofil.

Zur Realisierung dieser Anforderungen wurde am Fraunhofer IST die Simulationssoftware MOCCAzur Magnetron-Kathodenzerstäubung entwickelt, mit der die Plasmaentladung, die Gasdynamik sowie die dynamische Beschichtung auf bewegten 3D-Bauteilen nachgestellt werden kann. Mit Hilfe dieser Simulationsumgebung wurde ein Verfahren zur Beschichtung von Interferenz-Schichtsystemen auf konvexen Linsen entwickelt. Als Demonstrator dient eine mit einem Bandpass-Filter beschichtete Linse, bei der die Transmissionsbande unabhängig von der Position des Lichteinfalls immer im selben Wellenlängenbereich bleibt. Das simulationsgestützte Verfahren wird zukünftig auf weitere Bauteil-Geometrien hin erweitert und somit die Realisierung präzisions­optischer Beschichtungen in einer Vielzahl von Anwendungen ermöglichen.

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit

Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1638Wed, 19 Jun 2019 11:11:23 +0200Gewinnerteam des »Hacking Engineering« wählt Fraunhofer IST-Technologiehttps://optecnet.de/http:///»Hacking Engineering«-Hackathon ist ein neues Format, das von der Fraunhofer-Gesellschaft und dem VDMA, dem größten Industrieverband Europas im Maschinenbau, ins Leben gerufen wurde und vom 17. – 19. Mai 2019 in Berlin stattfand. Die Idee ist es, Unternehmen aus dem Bereich Maschinenbau und Anlagentechnik mit Startups aus der Forschung und interessierten Studenten zusammenzubringen, um gemeinsam innovative Zukunftstechnologien zu entwickeln. Die Teilnehmer hatten 48 Stunden Zeit, um in Teams eine von vier vorgegebenen Challenges zu lösen. Eines der Gewinnerteams wählte das am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST entwickelten multifunktionalen Dünnschichtsensorsystem für ihre Lösung und gewannen »Kill the valve«.Bei der Challenge 4 »Kill the valve« ging es darum, eine Sensorik zu entwickeln, die in den Gummi von KBS Absperrklappen integriert werden kann, um beispielweise die Medientemperatur oder die Durchflussgeschwindigkeit zu messen. Ziel ist es, mithilfe der gewonnenen Daten die Austauschintervalle der Absperrklappen zu verlängern. Dr. Saskia Biehl, Leiterin der Gruppe »Mikro- und Sensortechnologie« am Fraunhofer IST war als Mentorin beim Hackathon dabei. »Die vierte Challenge hat förmlich danach geschrien, die bei uns im Institut entwickelten Sensorik als Lösungs­ansatz für Smart Butterfly Valves zu verwenden.« Das multisensorische Dünnschicht­system kann auf unterschiedlichen Materialien abgeschieden und strukturiert werden, um mechanische Drücke, Temperaturen, Verschleiß oder Abstände zu messen.

Eine Gruppe von vier Studenten – »Absperrklappen« – wählte die IST-Technologie, um ihren Machine-Learning-Ansatz für die Zustandskontrolle und Wartung der Absperrklappen zu entwickeln. Mit Unterstützung von Biehl arbeiteten sie 48 Stunden an ihrem Lösungsansatz und der konkreten Umsetzung. Bei der anschließenden Präsentation vor der Expertenjury setzten sie sich gegen weitere Teams durch und gewannen das Bootcamp im Bereich der vierten Challenge.

»Unsere Technologie den Studenten und Startups zu erklären und dann zu sehen, was sie daraus machen und welche kreativen Ideen und Lösungsansätze sie entwickeln, war wirklich spannend«, erklärt Dr. Saskia Biehl. »Und dann auch direkt vor Ort das Feedback der Industriepartner zu bekommen, ist sehr hilfreich und reizvoll. Ich würde jederzeit wieder an einem solchen Format teilnehmen.«

Kontakt:

Dr. Simone Kondruweit

Leitung Marketing und Kommunikation

Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST
Bienroder Weg 54 e
38108 Braunschweig

Telefon +49 531 2155-535

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1634Wed, 19 Jun 2019 10:07:00 +0200Photonikindustrie Thüringen: Mehr Wachstum und Beschäftigunghttps://optecnet.de/http:///Firmenverbund OptoNet stellt Wachstumsreport zur Geschäftssituation in Thüringer Technologiebranche vorDie Photonikindustrie im Freistaat Thüringen präsentiert sich im Jahr 2019 erneut mit gestiegenen Umsätzen und Beschäftigtenzahlen. Bei guter Auftragslage sind 68% der 180 Unternehmen auf der Suche nach Personal und aktuell mehr als 600 Stellen zu besetzen. Bis 2021 erwarten die Firmen mehrheitlich steigende Erträge und planen weiteren Personalaufbau. Das sind die zentralen Ergebnisse des Wachstumsreports PHOTONIK, den der Firmenverbund OptoNet heute (14.6.2019) in Jena vorstellte. Dafür gaben 121 Unternehmen ausführlich zu ihren Geschäftszahlen und Zukunftsaussichten Auskunft.

Positive Geschäftslage

Befragt nach ihrer aktuellen Geschäftssituation verweist die große Mehrheit der Firmen auf eine "sehr gute" (32%) bzw. "gute" (51%) wirtschaftliche Lage. "Die Auftragssituation ist trotz abgeschwächter Konjunkturprognosen gut", erklärte Thomas Bauer, Geschäftsführer von OptoNet. "Dank der positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren konnten die Unternehmen in ihre Produktionskapazitäten investieren und Forschung und Entwicklung weiter stärken."

Umsatz gesteigert

Der Jahresumsatz der Photonikindustrie ist seit der letzten Untersuchung von 3,1 Mrd. EUR auf 3,3 Mrd. EUR gestiegen. Das Wachstum lässt sich auf Ertragssteigerungen in allen Betriebsgrößen zurückführen. Auch für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Unternehmen teils kräftige Zuwächse: Mehr als 60% der Unternehmen rechnen mit steigenden Erträgen.

Mehr Personal

Seit der letzten Befragung im Frühjahr 2017 wurden rund 400 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Industrie und Forschung eingestellt. Ein Viertel der Unternehmen gab an, in den letzten zwei Jahren deutlich Personal aufgebaut zu haben, weitere 36% erhöhten moderat. Damit arbeiten insgesamt 16.200 Fachkräfte in der Photonikbranche des Freistaats, 1.600 davon in den universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Auch für die Zukunft rechnen die Befragten mit "deutlich mehr" (10%) oder "mehr" (58%) Mitarbeitern. Aktuell sind mehr als 600 Stellen in den Unternehmen unbesetzt, während sich die Rekrutierung von Personal zunehmend schwieriger gestaltet. Mehr als 70% der Unternehmen haben Probleme geeignete Facharbeiterinnen und Facharbeiter für Fertigung und Konstruktion zu finden, knapp 60% bewerten das Fachkräfteangebot im akademischen Bereich "eher schlecht" (43%) oder "sehr schlecht" (15%). In der Regel dauert es mehrere Monate bis ausgeschriebene Stellen besetzt werden.

Hoher exportanteil

Der Exportanteil am Umsatz ist mit 67% deutlicher höher als die durchschnittliche Exportrate des verarbeitenden Gewerbes in Thüringen (36%) und macht die hohe internationale Orientierung der Unternehmen deutlich. Die wichtigsten Exportmärkte sind Nordamerika, China und Westeuropa. Mit Sorge beobachten die Unternehmerinnen und Unternehmer Entwicklungen wie den Brexit (78%) oder Handelsstreitigkeiten und Protektionismus (55%). Ein Viertel der Unternehmen ist bereits direkt von den Auswirkungen betroffen, 35% erwarten negative Folgen in der Zukunft.  

Herausforderungen

Der Fachkräftemangel ist für die Unternehmen die wichtigste Herausforderung für die kommenden Jahre. Vor diesem Hintergrund fordern sie von der Landesregierung deutlich mehr Engagement bei der schulischen Bildung in den Naturwissenschaften. "Wir begrüßen und unterstützen Initiativen wie witelo, die Schülerforschungszentren oder das MINT-Festival der FSU Jena. Überlebenswichtig für den Technologiestandort Thüringen ist aber, dass gleichzeitig der naturwissenschaftliche Unterricht an allen Schulen gestärkt wird und kontinuierlich mit genügend Lehrkräften stattfindet." Für den Standort außerdem sehr wichtig ist ein weltoffenes, vielfältiges und tolerantes Klima. "Alle Photonikunternehmen sind weltweit aktiv und werden in den kommenden Jahren auf den Zuzug von Fachkräften aus anderen Regionen angewiesen sein", so Thomas Bauer.    

Sehr Gute Noten für OptoNet

Die Mehrheit der befragten Unternehmen ist Mitglied im Photoniknetzwerk OptoNet und nutzt die Angebote des Firmenverbundes im Bereich Kooperationsvermittlung, Marketing und Nachwuchsgewinnung. Diese Angebote der Geschäftsstelle werden fast ausschließlich mit "gut" oder "sehr gut" bewertet.

OptoNet bündelt die Interessen von rund 100 Akteuren des Thüringer Optikclusters, fördert deren Vernetzung und stimuliert Kooperationen mit dem Ziel, die Entwicklung der Optischen Technologien in der Region voran zu bringen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die nationale und internationale Sichtbarkeit des Clusters zu steigern. OptoNet versteht sich dabei als Dienstleister seiner Mitglieder, schafft eine gemeinsame Kommunikations- und Kooperationsplattform und engagiert sich aktiv beim Standortmarketing.

Der Bericht zu den aktuellen Geschäftszahlen, Umsatz- und Beschäftigungsprognosen wird seit 2001 im Zweijahresrhythmus veröffentlicht. Die Befragungen wurden im Auftrag von OptoNet vom Institut für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie der Universität Jena durchgeführt.


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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1636Wed, 19 Jun 2019 10:01:22 +0200Telops - Non Destructive Testing: Aktiv-Thermografie https://optecnet.de/http:///Die neue TESTD Serie von Telops bietet bildgebende Verfahren zur berührungslosen und zerstörungsfreien Werkstoffprüfung (NDT, non destructive testing). Mit Hilfe von hochauflösenden Wärmebildkameras ermöglicht diese Technik die Detektion von Materialfehlern oder Schäden im Werkstoff ohne das Material bei der Prüfung zu beschädigen. Telops bietet ein komplettes NDT-System zur zerstörungsfreien Materialprüfung mittels aktiver Thermografie. Dabei kommen die ultra-schnellen Infrarot Kameras von Telops zum Einsatz in Kombination mit Hochleistungs-Blitzen oder Halogen-Lampen (weitere Anregungs-Quellen sind erhältlich) sowie einer benutzerfreundlichen Analysesoftware, um Industrieunternehmen die Qualität und Homogenität Ihrer Materialien zu garantieren.

Dank der extrem hohen Bildaufnahmefrequenzen der Telops Wärmebildkameras, erlaubt dieses TESTD System die Detektion von Materialschäden, die aus Korrosion, Delaminierung, Zerfall oder anderen möglichen Unregelmäßigkeiten entstehen können, sogar von sehr dünnen Werkstoffen und Materialien mit hohen Wärmeleitfähigkeiten (wie etwa Metallen).

Für weiterführende Informationen, kontaktieren Sie bitte SphereOptics auf www.sphereoptics.de oder emailen Sie uns auf info(at)sphereoptics.de  

Kontakt:     
Dr. Rainer Böhm
Tel:   +49 (0) 151 46 72 76 29
Fax:  +49 (0) 8152 983 789-1
Email: rboehm(at)sphereoptics.de
SphereOptics GmbH
Gewerbestraße 13
82211 Herrsching   

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NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenForschung und WissenschaftPressemeldung
news-1635Wed, 19 Jun 2019 08:58:00 +0200Neuer Forschungsbau für das Fraunhofer IOFhttps://optecnet.de/http:///Hoher Besuch bei Spatenstich zum 3. Bauabschnitt Gleich zwei Meilensteine in der Geschichte des Fraunhofer IOF galt es am Mittwoch, den 29. Mai 2019, zu feiern: Den Start des BMBF-Vorhabens "Quantum Photonics Labs" sowie den Beginn des 3. Bauabschnitts, mit dem sich das Institut um einen mittlerweile dritten Forschungsbau erweitert. Viele prominente Gäste erschienen dafür zum Spatenstich, unter ihnen Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. 

"Das Fraunhofer IOF ist eine etablierte und äußerst erfolgreiche Einrichtung für Forschung im Bereich der Photonik - in der Region, in Deutschland und darüber hinaus. Das Wachstum des Instituts, das sich im dritten Bauabschnitt widerspiegelt, ist ein konsequenter und logischer Schritt und eine Investition in die Zukunft". Mit diesen Worten begrüßte Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, am Mittwochnachmittag die Gäste am Fraunhofer IOF.

Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung wurde der Spatenstich zum dritten Bauabschnitt des Instituts gesetzt. Rund 200 Gäste und Wegbegleiter ließen es sich nicht nehmen, zu diesem feierlichen Anlass an den Beutenberg Campus zu kommen und gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts auf den nächsten Meilenstein anzustoßen.

Erfolgsgeschichte seit 1992

Neben Fraunhofer-Präsident Neugebauer waren viele weitere Vertreter aus Wissenschaft und Politik anwesend, unter ihnen Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Thüringer Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Auch Dr. Stefan Traeger, Vorstandsvorsitzender der Jenoptik AG und Prof. Georg Pohnert, Vizepräsident Forschung der Friedrich-Schiller-Universität, nahmen an der Festveranstaltung teil. Neben Glückwünschen an den Institutsleiter des Fraunhofer IOF, Prof. Andreas Tünnermann, verwiesen die Gäste in ihren Grußreden auf die unzähligen Erfolgsgeschichten, die das Institut seit seiner Gründung im Jahr 1992 vorweisen kann.

Ministerpräsident Bodo Ramelow sagt zum neuen Forschungsbau: "Seit seiner Gründung hat sich das Fraunhofer IOF enorm entwickelt. Es ist nicht lange her, dass wir die Eröffnung des Fasertechnologiezentrums hier am Standort gefeiert haben. Mit dem jetzigen Forschungsneubau werden einmal mehr Grundlagen geschaffen für zukünftige Forschungserfolge. So wird das Fraunhofer IOF gemeinsam mit weiteren Akteuren auch in Zukunft den Optik-Standort Jena und Thüringen entscheidend mitprägen."

Starke Impulse für Forschung und Wirtschaft erwartet auch Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee: "Thüringen ist auch dank des Fraunhofer IOF einer der bundesweit führenden Standorte im Bereich der Quantentechnologien und der Quantenkommunikation". Mit dem Thüringer Innovationszentrum für Quantenoptik und Sensorik (InQuoSens) und den Quantum Photonics Labs hätten Bund und Land in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in den Aufbau leistungsfähiger Forschungsinfrastrukturen gesteckt. Damit bleibe das Fraunhofer IOF auch international jederzeit auf der Höhe der Forschung.

"Das hat dazu beigetragen, dass dem Fraunhofer IOF jetzt vom Bund auch die Koordinierung der QuNET-Großoffensive zum Aufbau eines deutschen Quanteninformationsnetzwerks übertragen worden ist", so Tiefensee. Und auch ein weiterer Schritt steht bereits fest: Der Minister kündigte die Unterstützung des Landes für den Bau einer Teststrecke für Quantenkommunikation am Fraunhofer IOF an.

Strategischer Schritt für das Institut

Prof. Andreas Tünnermann, Institutsleiter des Fraunhofer IOF, bewertete den Start des Bauvorhabens als wichtigen strategischen Schritt für die Zukunft des Instituts. Insbesondere im Bereich der Quantentechnologien sei in den kommenden Jahren ein steigendes Forschungsvolumen zu erwarten. Dafür wird der neue Forschungsbau mit modernen Laboren und Büros ausgestattet: "Die Errichtung des dritten Forschungsbaus ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte unseres Instituts. Er steht sinnbildlich für den Erfolg unserer Arbeit und das damit verbundene stetige Wachstum. Mit dem neuen Forschungsbau erhalten wir weitere Räumlichkeiten, um Forschung auf Exzellenzniveau zu betreiben und insbesondere den Bereich der Quantentechnologien voranzutreiben."

Als Bestätigung dafür fand wenige Stunden zuvor das Kick-Off Meeting zum Vorhaben "Quantum Photonics Labs" am Fraunhofer IOF statt. In dieser Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird sich das Fraunhofer IOF in den nächsten Jahren der Herausforderung stellen, neue Konzepte für Quantenlichtquellen und Schlüsselkomponenten für die Quantenoptik zu entwickeln und letztendlich auch wirtschaftlich nutzbar zu machen. Insgesamt 6,4 Mio. Euro stellt die Bundesregierung für die Umsetzung der "QPL" in den nächsten Jahren zur Verfügung.

Über das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinwerktechnik IOF

Das Fraunhofer IOF in Jena betreibt anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Photonik und entwickelt optische Systeme zur Kontrolle von Licht - von der Erzeugung und Manipulation bis hin zu dessen Anwendung. Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Freiformtechnologien, Mikro- und Nanotechnologien, Faserlasersysteme, Quantenoptik sowie optische Technologien für die Mensch-Maschine-Interaktion. Gegründet im Jahr 1992, fand aus Kapazitätsgründen im Jahr 2002 zunächst der Umzug aus der Jenaer Innenstadt an den Beutenberg Campus statt. 2011 folgte die Erweiterung um einen zweiten Bauabschnitt. Mit dem Beginn des dritten Bauvorhabens vergrößert sich das Institut nun ein weiteres Mal um insgesamt 2660 m² Nutzfläche mit 52 Räumen.

Die vollständige Pressemitteilung inklusive Bildmaterial finden Sie hier.


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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1633Tue, 18 Jun 2019 11:00:52 +0200Photonik-Standort Baden-Württemberg: Artikel erschienenhttps://optecnet.de/http:///Photonik - Schlüsseltechnologie für glänzende AussichtenPhotonics BW war eingeladen, für die Publikation „Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg“ einen redaktionellen Beitrag zu verfassen. Darin illustrieren verschiedene Beispiele unserer Mitglieder die Vielfalt und Exzellenz der Photonik-Branche in Baden-Württemberg. Herzlichen Dank an unsere Mitglieder für ihre Beiträge!

Der Artikel Photonik - Schlüsseltechnologie für glänzende Aussichten erscheint in „Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, Band 5, Europäischer WirtschaftsVerlag GmbH, Darmstadt 2019/2020“ unter www.ebn24.com.

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Photonics BWOptecNet
news-1632Tue, 18 Jun 2019 08:42:24 +0200eHealth in der Pflege: Hochschulnetzwerk lädt zum Testen und Diskutieren einhttps://optecnet.de/http:///Wie kann hochmoderne Medizintechnik die Pflege verbessern?Bewegungsüberwachung, Analyse physiologischer Größen durch Kamerasysteme, Einschätzung des kognitiven Zustands durch Sensorik – am 26. Juni lädt die Hochschule Harz mit ihren Partnern im Medizintechnik-Projekt „fast care“ auf den Campus Wernigerode ein. Von 10 bis 17 Uhr werden in der „Papierfabrik“ (Haus 9, 9.129, Am Eichberg 1) intelligente Assistenzsysteme vorgestellt, die sich in den vergangenen Jahren vor allem in eine Richtung entwickelt haben: die bessere Anwendbarkeit durch den Menschen. „Klobige Systeme, die in die Privatsphäre stark eingreifen, gehören eher der Vergangenheit an“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert, Hochschullehrer am Fachbereich Automatisierung und Informatik. Die neuen Techniken seien vergleichbar mit dem ABS im Auto: Man bemerkt es nicht, aber wenn nötig, greift es ein.

So konzipierte Technik kann insbesondere für Unternehmen der Pflegebranche nützlich sein, die am 26. Juni ausdrücklich zum Testen und Diskutieren aufgefordert sind. Welche Assistenzsysteme werden im Pflege-Alltag aktuell gebraucht? Wie sicher ist die Überwachung von Patienten durch Technik inzwischen? Welche Technik kann Pflegekräfte entlasten? Die Wissenschaftler und verschiedenen Medizintechnik-Unternehmen des Projekts „fast care“ erhoffen sich dabei weitere Hinweise aus der Praxis für ihr großes Ziel: ein echtzeitfähiges Sensorframework für intelligente Assistenzsysteme in den Bereichen Ambient Assisted Living, eHealth, mHealth, Tele-Reha und Tele-Care. Den Projekt-Partnern geht es darum, eine häusliche Umgebung mit integrierten Sensoren zu entwickeln, die beispielsweise den Gang und die Atmung von Reha-Patienten in Echtzeit überwachen, analysieren und bei Gefahr auch aktiv beeinflussen. „Den aktuellen Stand dazu präsentieren wir ebenfalls am 26. Juni und werden dazu das fast care-Labor öffnen“, so Fischer-Hirchert.

Das Projekt „fast care“ besteht seit 2017 und endet 2020. Zu den Partnern zählen neben der Hochschule Harz: Universität Rostock, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Technische Universität Dresden, HarzOptics GmbH, Ottobock Health GmbH, Exelonix und Bosch Sensortec GmbH. Ermöglicht wird „fast care“ durch die Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“. Informationen dazu im Web: fastcare.hs-harz.de

Kontakt:
Dipl.-Kffr. (FH) Janet Anders, B.A.P
Pressesprecherin, Leiterin
Friedrichstraße 57
38855 Wernigerode
Telefon 03943 – 659-822
Telefax 03943 – 659-899
Mobil 0173 – 3976277

E-Mail pressestelle@hs-harz.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1631Mon, 17 Jun 2019 11:44:00 +0200Bahnbrechender Fortschritt in solarer Kraftstofftechnologiehttps://optecnet.de/http:///Solaranlage SUN-to-LIQUID produziert erstmals solares Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2. Die Umstellung von fossilen auf erneuerbaren Kraftstoff ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Das Projekt SUN-to-LIQUID nimmt sie an, indem es die Produktion von erneuerbarem Kerosin aus Wasser und CO2 durch konzentriertes Sonnenlicht ermöglicht: Innerhalb des von der Europäischen Union und der Schweiz geförderten Projekts gelang erstmals die Herstellung von solarem Kerosin."Die SUN-to-LIQUID-Reaktortechnologie und die integrierte chemische Anlage wurden unter den typischen Bedingungen für eine industrielle Kraftstoffproduktion validiert", sagte Prof. Aldo Steinfeld von der ETH Zürich, der die Entwicklung des solarthermochemischen Reaktors leitet. "Die Demonstration dieser Technologie könnte große Auswirkung auf den Transportsektor haben, speziell für die Luftfahrt und die Schifffahrt, die auf langen Strecken weiterhin auf flüssige Kraftstoffe angewiesen bleiben", ergänzte Projektkoordinator Dr. Andreas Sizmann von Bauhaus Luftfahrt. "Wir sind dem Ziel, von einem Energie-Einkommen nachhaltig zu leben, anstatt unser fossiles Energie-Erbe zu verbrennen, einen Schritt nähergekommen. Das ist ein notwendiger Schritt, um unsere Umwelt zu schützen."

Vom Labor ins Sonnenlicht

Im Vorgänger-Projekt SOLAR-JET entwickelten die Forscher die Technologie und produzierten erstmals solares Kerosin unter Laborbedingungen. SUN-to-LIQUID brachte diese Technologie auf die nächste Entwicklungsstufe und testete sie unter realen Bedingungen an einem Solarturm. Dafür wurde auf dem Gelände des IMDEA Energy Instituts in Móstoles, Spanien, eigens für das Projekt eine einzigartige Solaranlage errichtet. "Ein der Sonne folgendes Heliostatenfeld konzentriert das Sonnenlicht um den Faktor 2500, das entspricht der dreifachen Konzentration im Vergleich zu Solaranlagen, die derzeit zur Energiegewinnung eingesetzt werden", erklärt Dr. Manuel Romero von IMDEA Energy. Die sehr hohe solare Strahlungsintensität, die durch Flussdichte-Messungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bestätigt wurde, ermöglicht es, in einem solaren Reaktor Temperaturen von über 1500 Grad Celsius zu erreichen.

Der vom Projektpartner ETH Zürich entwickelte Reaktor produziert aus Wasser und CO2 durch eine thermochemische Redoxreaktion ein sogenanntes Synthesegas - eine Mischung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Eine spezielle Fischer-Tropsch-Anlage, die vom Projektpartner HyGear entwickelt wurde, wandelt dieses Synthesegas vor Ort in Kerosin um.

Das DLR verfügt über langjährige Erfahrungen in der Entwicklung solar-thermochemischer Prozesse und ihrer Komponenten. Im Projekt SUN-to-LIQUID war das DLR verantwortlich für die Vermessung des Solarfelds und der konzentrierten Solarstrahlung, für die Entwicklung von Konzepten zur optimierten Wärmerückgewinnung und - wie bereits im Vorgängerprojekt Solar-Jet - für die Simulation von Reaktor und Gesamtanlage am Computer. Wissenschaftler der DLR-Institute für Solarforschung und für Verbrennungstechnik nutzten virtuelle Modelle um die solare Herstellung von Kerosin aus dem Labor auf den Megawatt-Maßstab hoch zu skalieren und um Design und Betrieb der Anlage zu optimieren. Für Sun-to-Liquid entwickelten Solarforscher des DLR ein Flussdichte-Messsystem, das es ermöglicht, die Intensität der hochkonzentrierten Sonnenstrahlung direkt vor dem Reaktor bei minimaler Unterbrechung des Betriebs zu vermessen. Diese Daten sind erforderlich, um die Anlage sicher zu betreiben und den Wirkungsgrad des Reaktors bestimmen zu können.

Unbegrenzte Versorgung mit nachhaltigen Kraftstoffen

Im Vergleich zu fossilem Kraftstoff reduziert SUN-to-LIQUID die CO2-Emissionen um mehr als 90 Prozent. Da sich die solare Kraftstoffproduktion am besten für Wüstenstandorte eignet, besteht keine Konkurrenz um landwirtschaftliche Nutzfläche. Den Rohstoff CO2 soll die Anlage langfristig aus der Atmosphäre gewinnen. Die zukünftige globale Kerosinnachfrage kann somit durch regenerative solare Kraftstoffe gedeckt werden, die mit der bestehenden Kraftstoffinfrastruktur kompatibel sind.

Über das Projekt

SUN-to-LIQUID ist ein Vier-Jahres-Projekt, das im Rahmen von Horizont 2020 - des Förderprogramms für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission - sowie durch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) gefördert wird. Projektstart war im Januar 2016, im Dezember 2019 wird das Projekt enden. SUN-to-LIQUID vereint führende europäische Forschungsinstitutionen und Firmen im Bereich thermochemische Solarforschung: ETH Zürich, IMDEA Energy, DLR, Abengoa Energía und HyGear Technology & Services B.V. Der Koordinator Bauhaus Luftfahrt e.V. ist verantwortlich für die Technologie- und Systemanalyse. ARTTIC unterstützt das Forschungskonsortium mit Projektmanagement und Kommunikation.

 

Kontakte:
Philipp Burtscheidt 

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 
Media|Relations 
Tel.: +49 2203 601-2323

Elke Reuschenbach 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 
Institut für Solarforschung 
Tel.: +49 2203 601-4153

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1630Sat, 15 Jun 2019 09:24:31 +0200BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Forschung an Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmenhttps://optecnet.de/http:///BMBF fördert Forschung an Fachhochschulen in Kooperation mit Unternehmen.Die Förderlinie FH-Kooperativ unterstützt die FH bei der Kooperation mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Vorrangiges Ziel ist dabei die Intensivierung des anwendungsnahen sowie anwendungsorientierten Wissens- und Technologietransfers zwischen FH und Unternehmen. Darüber hinaus soll die Forschungsförderung zur Kooperation innerhalb der FH bzw. zwischen den FH beitragen. Die Bearbeitung des Forschungsvorhabens soll zu einer Ausbildung, Schärfung oder Weiterentwicklung des Forschungsprofils bzw. eines Forschungsschwerpunkts der FH beitragen. Die Förderung soll auch dazu dienen, vorab erworbene Praxiserfahrung im Umgang mit technologischen Neuerungen und Errungenschaften unmittelbar in die Forschungsarbeit der FH einzubringen.

Zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2481.html

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1629Sat, 15 Jun 2019 09:19:58 +0200BMBF-Ausschreibung: Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonikhttps://optecnet.de/http:///Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte aus dem Bereich der Quantentechnologie und der Photonik, mit dem Ziel die Grundlagen für eine Gründung bzw. die frühe Phase von Start-ups nach der Gründung zu verbreitern. Vorrausetzung ist, dass die Ergebnisse aus aktueller Forschung durch die bereits erfolgte oder kurz bevorstehende Unternehmensgründung in Richtung einer Anwendung gebracht werden. Die Zielanwendung, ihre Überführung dahin und die wirtschaftliche Verwertung müssen klar definiert sein.Über die Förderung der vorwettbewerblichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hinaus, soll die Einbettung des Start-ups in das jeweilige Forschungsumfeld erreicht werden. Eine Positionierung und fortlaufende Vernetzung des Start-ups in einem geeigneten Innovationsökosystem auch jenseits des Projekts wird erwartet. Dazu zählen beispielsweise die Kooperation mit geeigneten gründungsunterstützenden Partner-Institutionen sowie Investoren oder die -Einbindung in ein Inkubationsumfeld bzw. in ein wissenschaftliches wie geschäftliches Netzwerk.

Je nach Forschungsbedarf des spezifischen Themas ist dabei eine Förderung des Start-ups im vorwettbewerblichen Einzelvorhaben oder die Zusammenarbeit von bis zu drei Partnern im Verbund möglich.

Gefördert werden vorwettbewerbliche Vorhaben im Bereich Quantentechnologien und Photonik. Dabei werden beispielhaft folgende Themen mit einbezogen:

  • Schlüsselkomponenten für die Quantentechnologien
  • innovative Sensorkonzepte - beruhend auf Optik oder auf Quantenphänomenen
  • Algorithmen für das Quantencomputing und die Quantensimulation
  • neue Ansätze zur optischen Bildverarbeitung
  • Organische Elektronik
  • neuartige Strahlquellen
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften

Diese Liste ist nicht als vollständig anzusehen. Unabhängig vom konkreten Themenfeld ist zwingend erforderlich, dass der überwiegende Teil der später angestrebten Verwertung durch das beteiligte Start-up erfolgt.

Antragsberechtigt für das vorbereitende Pilotmodul sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, an denen die Forschungsarbeitsgruppen angesiedelt sind. Antragsberechtigt für das Hauptmodul sind Start-ups sowie, im Verbund mit diesen, KMU, mittelständische Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Skizzen können bis zum 31. Dezember 2021 durchgehend eingereicht werden.

Zur Ausschreibung: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2484.html

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NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1628Fri, 14 Jun 2019 09:05:12 +0200Plasma bereichert regionale Wirtschafthttps://optecnet.de/http:///HAWK stellt Plasmatechnologie bei Unternehmerfrühstück in Hildesheim vor.

Unternehmen aus der Region Hildesheim wollen von der Plasmaforschung profitieren. Das zeigte sich beim 1.Unternehmerfrühstück zum Thema Plasmatechnologien am HAWK-Standort Hildesheim. Rund 30 Unternehmensvertreter/innen aus der Region informierten sich bei der Veranstaltung von der HAWK, der Weserbergland AG und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HI-REG) zu den Anwendungsmöglichkeiten von Plasma.

Plasma ist ein richtiges Multitalent. Mit Hilfe des „vierten Aggregatzustandes“ können Wunden schneller heilen, Luft und Oberflächen gereinigt und Materialien zum Beispiel leitfähiger oder wasserabweisend gemacht werden. Am HAWK-Standort Göttingen forschen Wissenschaftler/innen der Hochschule und des Fraunhofer Anwendungszentrums für Plasma und Photonik (APP) gemeinsam zur Anwendung von kaltem Plasma im Gesundheitsbereich. 2016 gewann die HAWK mit dem Projekt „Plasma for Life“ den Wettbewerb „Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region“ (FH-Impuls) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Bis 2020 wird das Forschungsprojekt mit 6,5 Millionen Euro gefördert. Dazu gibt es die Option auf eine zweite Förderphase bis 2024. Die Besonderheit von FH-Impuls: Die Hochschulen arbeiten in ihrer Forschung eng mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft zusammen.

Durch Informationsveranstaltungen wie das Unternehmerfrühstück sollen weitere Partner/innen gewonnen werden, die von der Plasmaanwendung profitieren können. „Wir sehen uns als Innovationstreiber für die regionale Wirtschaft“, erklärt Dr. Bernd Schieche, Clustermanager an der HAWK. Eine ähnliche Veranstaltung in Holzminden sorgte bereits für Anfragen und Austausch mit verschiedenen Unternehmen aus der Region. In einem kurzen Vortrag stellte Prof. Dr. Wolfgang Viöl, HAWK-Vizepräsident für Forschung und Transfer und Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie, die Hochschule vor. Im Anschluss gab Dr. Bernd Schieche gemeinsam mit den Fachprojektleitern einen Überblick über das Projekt und die Forschungsbereiche von „Plasma for Life“. Dabei ging es nicht nur um die Plasmaanwendung in Bezug auf Medizin und Hygiene, sondern auch um Oberflächenbearbeitung, beispielsweise im Automotive-Bereich.

Ein Hildesheimer Unternehmen, das Plasma bereits anwendet, ist der Metallverarbeiter Edelstahl Nord. „Wir sind bereits vor fünf oder sechs Jahren mit der Technologie in Kontakt gekommen“, berichtet Geschäftsführer Torsten Lühr. In einem Projekt entwickelte das Unternehmen ein System zur Luftreinigung und testete es in Schweineställen. Dort kann Plasma Bakterien abtöten und Gerüche beseitigen. „Die Tiere werden durch die Luftreinigung nicht mehr krank. Man braucht keine Antibiotika mehr“, erklärt Lühr. Er selbst setze ein ähnliches Gerät bereits zu Hause sein, denn durch die Reinigung mit Plasma werden auch Pollen beseitigt. „Mein Sohn ist Allergiker und durch die Luftreinigung hat er in den Räumen keinen Heuschnupfen mehr.“ Inzwischen nutzt Edelstahl Nord für die Luftreinigungsgeräte bereits eine Elektrode, die von HAWK-Forscher/innen mitentwickelt wurde. Durch eine Partnerschaft mit „Plasma for Life“ möchte Lühr die Erfahrungen mit eigenen Projekten auch wissenschaftlich untermauern. „Um ein Produkt auf den deutschen Markt zu bringen, brauchen wir wissenschaftliche Untersuchungen“, betont er.

Auch Jens Hoppmann vom Bad Gandersheimer Unternehmen GHK DOMO sieht in seinem Unternehmen Anwendungsbereiche für Plasmatechnologie. GHK Domo entwickelt Systemkomponenten für medizinische Einrichtungen wie zum Beispiel Ausstattungen für Operationssäle und Arztpraxen. „Durch Plasma könnten wir unsere Produkte noch effektiver in der Keimreduktion machen“, ist er überzeugt.

Zu der großen Resonanz der Veranstaltung haben vor allem die Weserbergland AG und die Hi-Reg beigetragen. Sie nutzten ihre Netzwerke, um regionale Unternehmen auf das Thema Plasma aufmerksam zu machen. „Wir sind auf großes Interesse gestoßen“, berichtet Franziska Wolkenhauer, Innovationsberaterin der Hi-Reg. Eine Veranstaltung wie das Unternehmerfrühstück, bei dem Unternehmensvertreter/innen kompakt zu technischen Innovationen informiert würden, habe es so im Landkreis bisher nicht gegeben. „Die Veranstaltung war ein guter Einstieg und hat einen guten Überblick über das Thema gegeben“, fasst sie zusammen. Und auch über das Unternehmerfrühstück hinaus habe es Anfragen zu Gesprächen gegeben.

Auch Dr. Bernd Schieche ist zufrieden mit dem Ergebnis des Vormittags. „Man konnte erkennen, dass das Interesse an kurzer, kompakter Information groß ist“, zieht er Bilanz und hofft auch dauerhaft auf viele neue Kontakte in der Region. „Wir möchten nicht, dass ‚Plasma for Life‘ nur als Göttinger Projekt gesehen wird.“ Er wünsche sich Partnerschaften „von Hessen bis Nordhannover und von der Weser bis zum Eichsfeld.“

Kontakt:

Vizepräsident für Forschung und Transfer, Leiter des Forschungsschwerpunktes Laser- und Plasmatechnologie

Pressekontakt:

Sabine zu Klampen
Leitung, Pressesprecherin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

  • +49/5121/881-124
  • Hohnsen 4 (Raum HIF_105)
    31134 Hildesheim
]]>PhotonicNet GmbHOptecNetnews-1625Thu, 13 Jun 2019 12:57:56 +0200Light for Innovation – LZH auf der LASER World of Photonics 2019https://optecnet.de/http:///Innovationen Realität werden lassen – das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) präsentiert auf der LASER World of Photonics vom 24. bis zum 27. Juni 2019 in München, Forschung und Entwicklung im Bereich der Photonik und Lasertechnologie. Anhand von Beispielen aus aktuellen Forschungsprojekten können Besucher erfahren, wie aus konkreten Fragestellungen robuste Prozesse und Systeme werden. Das LZH ist in Halle A3 auf Stand 206 zu finden.Die Messehighlights dieses Jahr sind:

  • Optical Components: Coating. Characterization.
    Digitalization
  • Laser Development: Custom Solutions.
  • Biophotonics: Food & Farming. Imaging
  • Material Processing: Systems. Control. Safety.
  • Additive Manufacturing: Powder. Wire. Liquids.

Das Forschungszentrum aus Hannover zeigt zum Beispiel, wie zukünftig mit einem 3D-gedruckten Laserbearbeitungskopf mit optischen Standardkomponenten Blindgänger sicherer entschärft werden könnten. Außerdem wird ein Bearbeitungskopf für die Laserinnenbearbeitung, der LZH-IBK, vorgestellt. Dieser ermöglicht es innenliegende zylindrische Flächen, wie die in einem Motorblock aufzurauen. Ein dritter mobiler, handgeführter Laserbearbeitungskopf soll Einsatzkräften bei Verkehrsunfällen helfen, Fahrzeuge zügig und sicher aufzutrennen. So soll zukünftig eine schnelle Rettung verletzter Personen sichergestellt werden.

Individuell angepasste Laserbearbeitungssysteme
Das LZH stellt weitere eigene Laserbearbeitungsköpfe aus, jeweils für sehr spezifische Szenarien entwickelt und angepasst: ein koaxialer Laser-Draht-Bearbeitungskopf für flexibles Auftragschweißen mit Drahtwerkstoffen sowie ein Doppelscan-Kopf für räumlich flexible und zeitlich hochauflösende Echtzeit-Regelungen während der Materialbearbeitung.

Einzigartige Lasersysteme für Weltraum und Forschung
Für die Suche nach Leben auf dem Mars hat das LZH einen Laser für das Mars Organic Molecule Analyzer (MOMA)-Instrument entwickelt. Dieses wird Teil der ExoMars 2020-Mission sein. Auf der LASER stellt das LZH das Flugmodell des MOMA-Lasers vor.

Außerdem zeigen die Wissenschaftler leistungsstarke einfrequente Faserverstärkersysteme, die bei der nächsten Generation der Gravitationswellendetektion zum Einsatz kommen sollen. Ebenso sollen sie Anwendungen in der optischen Kommunikation (optischer Richtfunk) und in den Quantentechnologien finden.

Digitalisierung im Optikbereich
Auf der Messe präsentiert das LZH, wie die Zukunft der Optikherstellung aussehen wird. Unter anderem zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Schichtkonzepte zur Frequenzkonversion. Diese sind effizienter, kompakter und stabiler als Konversionskristalle und könnten diese zukünftig ersetzen. Des Weiteren werden Konzepte für verlustfreie, ultra-schnelle optische Schalter vorgestellt, die sich auch für Hochleistungslaser eignen. Diese Komponenten geben die Laserleistung verlustfrei weiter und ermöglichen deutlich mehr Leistung von Ultrakurzpulslasern bereits in der Oszillatorstufe.
Mit aktuellen Prozesskontrollen und aktueller Steuerung wird gezeigt, wie die Digitalisierung in der optischen Dünnschichtproduktion auf den nächsten Level gehoben werden kann.

Weiterhin zeigt das LZH die gesamte Bandbreite an innovativen Laserbearbeitungskonzepten, von der Additiven Fertigung hin zur klassischen Lasermaterialbearbeitung von Metallen, Kunststoffen, Verbundmaterialien und Glas. Außerdem zeigen das Forschungszentrum Konzepte zur Unkrautbekämpfung mit dem Laser.

Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder.

Pressemitteilung zum Download:  20190611_lzh_pm_laser2019_final.docxBilder zum Download:  Bild 1 Bild 2 Bild 3

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-238
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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news-1624Thu, 13 Jun 2019 12:38:19 +0200Bekanntmachung: Fördermaßnahme „Enabling Start-up – Unternehmens-gründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“ https://optecnet.de/http:///Richtlinien zur Förder-maßnahme „Enabling Start-up –Unternehmens-gründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“ im Rahmen der Programme „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ und „Photonik Forschung Deutschland“, Bundesanzeiger vom 12.06.2019 Start-ups kommt für den Transfer von neuen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen aus der Forschung in Innovationen und ihrer wirtschaftlichen Verwertung eine besondere Bedeutung zu. Aus diesem Grund unterstützt das ­Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) forschungsorientierte Unternehmen kurz nach sowie in der Phase unmittelbar vor der Gründung. Die Fördermaßnahme „Enabling Start-up – Unternehmensgründungen in den Quantentechnologien und der Photonik“ verfolgt das Ziel, innovative Ideen in den Quantentechnologien und der ­Photonik aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen über Ausgründungen in Richtung einer Anwendung und wirtschaftlichen Verwertung zu überführen. Dazu sollen insbesondere Verbünde aus einem Start-up und einer Hochschule oder Forschungseinrichtung gefördert werden.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2484.html

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news-1623Thu, 13 Jun 2019 12:33:22 +0200Mobiles Lasergerät für die Technische Unfallrettunghttps://optecnet.de/http:///Moderne Werkstoffe verleihen Fahrgastzellen einen hohen Sicherheitsstandard. Einziger Nachteil: Mit konventionellen Rettungsmitteln lassen sich die Karosserieteile im Notfall nicht immer schnell genug durchtrennen. Abhilfe soll ein mobiles Lasergerät für komplexe Unfallszenarien schaffen.Weniger Verkehrstote und weniger schwer verletzte Personen bei gleichzeitig steigendem Verkehrsaufkommen: Diese überaus positive Entwicklung verzeichnet die Verkehrsstatistik. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt innovativen Werkstoffen wie hoch- und höchstfesten Stählen sowie Kohlenstofffaserverbundwerkstoffen. Diese verleihen modernen Fahrgastzellen heute einen hohen Sicherheitsstandard, ohne das Gewicht übermäßig zu steigern.

Dieser Artikel wurde in der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover veröffentlicht. Bitte klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der phi-Webseite zu lesen.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
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Internet: www.lzh.de

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news-1626Thu, 13 Jun 2019 12:17:00 +0200Sommerschule am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz https://optecnet.de/http:///Technik und IT-Experimente für Schülerinnen und Schüler In den Sommerferien können Schülerinnen und Schüler der neunten bis zwölften Klassenstufen am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz ihr Technik- und IT-Wissen erweitern. Die Sommerschule bietet ihnen vom 5. bis 7. August 2019 die Gelegenheit, in den Laboren des Fachbereichs zu experimentieren. Hier können sie Lego-Roboter programmieren, Modellrennwagen mit Sensoren steuern, einen elektronischen Würfel aufbauen oder Strom aus Sonnenlicht und Muskelkraft erzeugen. Dabei lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Inhalte aus den Technik- und Informatik-Studiengängen des Fachbereichs kennen.

Anmeldungen zur Sommerschule sind bis zum 3. Juli 2019 möglich. Für Schülerinnen und Schüler, die eine Übernachtung in der Jugendherberge Wernigerode wünschen, beträgt die Selbstbeteiligung 30 Euro. Alle weiteren Kosten werden übernommen. Informationen zur Anmeldung sowie Impressionen von der Sommerschule 2018 sind unter www.hs-harz.de/sommerschule zu finden.

„Die Zukunft wird bestimmt sein von der Digitalisierung der Arbeits- und Lebenswelt“, sagt Prof. Dr. Andrea Heilmann, Dekanin des Fachbereichs Automatisierung und Informatik, und führt fort: „Wer Ingenieurwissenschaften oder Informatik studiert, kann später in einem spannenden Beruf die digitale Zukunft mitgestalten.“ Die Sommerschule bietet Informationen zu den Bachelor-Studiengängen Informatik, Ingenieurpädagogik, Smart Automation, Medieninformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik. Zum Programm gehören außerdem ein Rundgang über den Wernigeröder Campus und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot.

Kontakt:
Dipl.-Kffr. (FH) Janet Anders, B.A.P
Pressesprecherin, Leiterin
Friedrichstraße 57
38855 Wernigerode
Telefon 03943 – 659-822
Telefax 03943 – 659-899
Mobil 0173 – 3976277

E-Mail pressestelle@hs-harz.de

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news-1627Thu, 13 Jun 2019 10:47:00 +0200MOMA-Laser in Analytical Lab Drawer integrierthttps://optecnet.de/http:///Der Analytical Lab Drawer (ALD), die „Laborschublade“, des Rovers für die ExoMars 2020 Mission der European Space Agency (ESA) ist nun vollständig von Thales Alenia Space, Turin, zusammengebaut und getestet. Der Laser des LZH ist ein zentraler Bestandteil des Messinstruments Mars Organic Molecule Analyser (MOMA), der mit in der ALD verbaut ist.Im nächsten Schritt wird der ALD nun in den Rover „Rosalind Franklin“ integriert. Der Rover wird von Airbus Defense and Space, GB, gestellt. Mit einem Bohrer soll der Rover Proben aus den Boden holen. Diese sollen dann durch die ALD auf Biomarker untersucht werden, welche Hinweise auf früheres Leben auf dem Mars wären.

Der vom LZH entwickelte MOMA-Laser wird dabei Bodenproben ionisieren, um anschließend mit einem Massenspektrometer die Probe auf ihre molekulare Zusammensetzung hin zu untersuchen.

Mehr Informationen in der Pressemitteilung von Thales:
https://www.thalesgroup.com/en/worldwide/space/press_release/thales-alenia-space-marks-key-milestone-exomars-2020-esa-mission

Mehr Informationen zum MOMA-Laser:
https://www.lzh.de/de/publikationen/pressemitteilungen/2017/von-hannover-auf-weltreise-und-zum-mars-fach

Video über den Einbau des ALD:
http://www.esa.int/spaceinvideos/Videos/2019/05/ExoMars_rover_science_laboratory_fitted

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news-1620Wed, 05 Jun 2019 15:48:12 +0200 Mit dem Laser auf Mondmission: LZH auf der IdeenExpo 2019https://optecnet.de/http:///Auf der IdeenExpo vom 15. bis zum 23. Juni 2019 können Besucherinnen und Besucher am Stand des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) in Halle 9, PK 11, ein Mondfahrzeug über eine Mondlandschaft steuern. Das Ziel: Ein Laser soll an einem geeigneten Zielort, Mondstaub zu Straßen und Bausteinen aufschmelzen.Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler können auf dem Stand des LZH erfahren, wie in Zukunft Laser auf dem Mond eingesetzt werden könnten, um aus dort vorhandenen Materialien Bauteile für ein „Monddorf“ zu „drucken“. Die Forscher des LZH, wollen im Projekt MOONRISE feinen Staub auf dem Mond aufschmelzen und zu kleinen Kugeln aushärten. Auf dem Stand können die Besucherinnen und Besucher ein Mondfahrzeug über unwegsames Gelände steuern. Wer Rover und Laser an den Zielort bringt, wird mit einem Foto-Andenken an seine Mondmission belohnt.

Berufsvielfalt am LZH erleben
Unter dem Motto „Mach doch einfach“ lädt die IdeenExpo dieses Jahr wieder zum Kennenlernen von Berufen und Karrieren in den sogenannten MINT-Fächern ein. Das LZH ist fast von Beginn an dabei und zeigt seine vielfältigen Berufsfelder – von der Physik über die Biomedizin, den Ingenieurwissenschaften und der Technik bis hin zur (Wissenschafts-)Kommunikation. Der Einstieg kann durch Praktika, Ausbildung, Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr (FWJ), Niedersachsen Technikum oder vor, während oder nach dem Studium erfolgen. Interessierte können sich direkt am Stand informieren.

Zu der Pressemitteilung gibt es ein Bild.

Pressemitteilung zum Download:  20190607_lzh_pm_ideenexpo2019.docxBilder zum Download:  Bild 1

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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news-1619Wed, 05 Jun 2019 15:24:56 +0200HAW Kempten: Bildverarbeitung mit Tomographiedaten liefert neue Erkenntnisse zur Porenverteilung beim 3D-Druck https://optecnet.de/http:///Eine Zusammenarbeit zwischen dem Labor für Optische 3D-Messtechnik und Computer Vision (3dvisionlab), dem Kompetenzzentrum für angewandte Forschung in der Lebensmittel- und Verpackungstechnologie (KLEVERTEC) und dem Schweizer Schnee- und Lawinenforschungsinstitut (SLF) führt zu neuen Erkenntnissen über die Porenverteilung in additiv gefertigten Kunstoffbauteilen. In der Studie wurden dünnwandige Bauteile in verschiedenen Bauraumorientierungen gefertigt und anschließend zerstörungsfrei mit Röntgentomographie mit einer Voxelgröße von 6 Mikrometer vermessen. Die Röntgendaten ermöglichen Einblicke in innere Strukturen der Proben und können mit 3D-Bildverarbeitung analysiert werden, um Kennzahlen zur Geometrie und Verteilung der Poren zu berechnen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift “Polymer Testing” veröffentlicht.

 

Link Veröffentlichung:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0142941818314570

Link KLEVERTEC:

https://www.klevertec.de/

Link 3Dvisionlab:

https://www.hs-kempten.de/about-kempten-university/mechanical-engineering-labs/optical-3d-metrology-and-computer-vision/home.html?L=1

 

Link SLF:

https://www.slf.ch/

 

Kontakt:

Prof. Dr. Bernd Pinzer
Labor für Optische 3D-Messtechnik und Computer Vision
Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

Bahnhofstr. 61
87435 Kempten

https://www.hs-kempten.de/metanavigation/personen/detailansicht.html?lsfid=1000924&typo3state=persons

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NetzwerkeOpTecBBoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1618Tue, 04 Jun 2019 16:18:41 +0200Neu im Netzwerk von Photonics BW: LightPulsehttps://optecnet.de/http:///LightPulse LASER PRECISION hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden das Innovationspotenzial der Technologie der Mikrobearbeitung mittels Ultrakurzpuls-Lasern zu erschließen. Ultrakurzpuls (UKP)-Laserstrahlung eröffnet neue Perspektiven in der industriellen Fertigung. Das Stuttgarter Startup LightPulse LASER PRECISION entwickelt auf Kundenbedürfnisse zugeschnittene Bearbeitungsprozesse mit dem UKP-Laser, bietet die Umsetzung dieser Prozesse im Rahmen einer Lohnfertigung an und berät Unternehmen auch vor Ort bei der Anwendung dieser Technologie. Mit mehr als 7 Jahren Erfahrung in der Prozessentwicklung sind wir Ihr idealer Partner zur Umsetzung selbst anspruchsvollster Applikationen. Besuchen Sie uns auf www.light-pulse.de für weitere Informationen zu unserem Angebot und zur Mikrobearbeitung mittels Ultrakurzpuls-Lasern.

Mehr unter www.light-pulse.de

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Photonics BWOptecNet
news-1616Tue, 04 Jun 2019 15:37:48 +0200Erweiterung der Geschäftsführung bei Berliner Glas – Thomas Polzer wird Geschäftsführer Operationshttps://optecnet.de/http:///Seit 3. Juni 2019 ist Thomas Polzer neuer Geschäftsführer der Berliner Glas Gruppe. Er verstärkt die bisherige Geschäftsführung bestehend aus Dr. Andreas Nitze und David Schwem. Thomas Polzer verantwortet den Bereich Operations und wird gemeinsam mit den beiden bestehenden Geschäftsführern Verantwortung für den geschäftlichen Erfolg übernehmen und den weiteren Ausbau der Marktposition forcieren.„Berliner Glas hat in den letzten Jahren eine beeindruckende Entwicklung gezeigt“, erklärt der neue Executive Vice President Operations & COO Thomas Polzer. 

„Ich freue mich darauf, den zukünftigen Kurs des Unternehmens aktiv mitzugestalten. Meine Hauptaufgaben sehe ich darin, die notwendigen Rahmenbedingungen für eine optimale Fertigung zu schaffen und das bisherige profitable Wachstum von Berliner Glas weiter voranzutreiben.

“Aus seinen früheren Tätigkeiten für die optische, opto-elektronische und Halbleiterindustrie an verschiedenen Standorten sowohl in Deutschland als auch weltweit verfügt Thomas Polzer über langjährige, umfangreiche Erfahrungen im globalen Operations Management. Neben einem Abschluss als Maschinenbauingenieur verfügt er über einen MBA in Unternehmensführung.

„Die Erweiterung der Geschäftsführung mit Thomas Polzer ist ein weiterer zukunftsweisender Meilenstein für die gesamte Berliner Glas Gruppe“, erklärt CEO Dr. Andreas Nitze. „Mit ihm konnten wir einen ausgewiesenen Experten im Bereich Operations gewinnen, der uns bei der weiteren zielgerichteten Umsetzung der Wachstumsstrategie unterstützen wird.“

Weitere Informationen:

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1615Tue, 04 Jun 2019 10:19:43 +0200 LZH mit neuartiger Laserbohranlage auf der Composites Convention 2019https://optecnet.de/http:///Die Gruppe Verbundwerkstoffe des LZH stellt vom 12. bis 13. Juni 2019 auf der Composites Convention 2019 in Stade innovative Lösungen rund um die Laserbearbeitung faserverstärkter Verbundwerkstoffe vor – wie etwa eine neuartige Laseranlage, die in nur 60 s bis zu 6 zylindrische Löcher bohrt.Um Verbundwerkstoffe optimal be- und verarbeiten zu können, arbeitet die gleichnamige Gruppe in der Abteilung Produktions- und Systemtechnik des LZH an der Anpassung und Optimierung verschiedener spezifischer Prozesse mit dem Laser.

Auf der Composites Convention bildet eine neuartige Laserbohranlage einen Ausstellungsschwerpunkt der Gruppe. „Mit dieser Anlage lassen sich in nur 60 s bis zu 6 zylindrische Löcher in 2-mm dickes CFK-Laminat bohren. Damit reicht das Verfahren in puncto Prozessgeschwindigkeit an konventionelle Prozesse heran – und das ohne jeglichen Werkzeugverschleiß“, erklärt der Leiter der Gruppe, Dr.-Ing. Peter Jäschke.

Zudem integriert die Anlage neben dem Laser auch die Sicherheitsüberwachung, ein Handhabungs- und Positioniersystem, eine Thermokamera sowie die Prozesssteuerung. Speziell auf automatische Bohrprozesse ausgelegt, erfüllt die Anlage selbst die hohen Standards der Luftfahrtindustrie. Vor dem Einsatz in der Praxis müsste das Verfahren, dessen grundlegende Funktionsweise nun bestätigt werden konnte, jedoch den üblichen Qualifizierungsprozess durchlaufen.

Neben der Laserbohranlage zeigt das LZH auf der Composites Convention Lösungen für diese Anwendungsfelder:

  • Laserstrahlschweißen thermoplastischer Composite-Strukturen
  • Laserstrahlschneiden mit kontinuierlich und gepulst emittierenden Lasersystemen
  • Oberflächenbearbeitung, inklusive Fügeflächenvorbehandlung
  • Reparaturverfahren mittels Laserablation
  • Entwicklung angepasster Prozessbeobachtungs- und -regelungssysteme

Diese Verfahren testet und optimiert das LZH für die verschiedenen Verbundwerkstoffe wie etwa kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe (CFK), glasfaserverstärkte Kunststoffe (GFK), Konstruktions- und Hochleistungsthermoplaste sowie für Bearbeitung von Geweben, Gelegen, Preforms und Prepregs.

Informieren Sie sich bei unseren Expertinnen und Experten auf Stand B6 über aktuelle Trends und Weiterentwicklungen in der Laserbearbeitung von Verbundwerkstoffen. Mehr Informationen zur Composites Convention 2019 finden Sie unter https://cfk-valley.com/de/cfk-convention/composite-convention-2019/.

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news-1614Mon, 03 Jun 2019 15:28:56 +0200DT4G#Barcelonahttps://optecnet.de/http:///Financed under the Horizon 2020 framework as part of the Startup Europe initiative of the European Commission, the DeepTech4Good project is committed to help DeepTech start-ups accelerate their development and scale up their business across Europe. Organized by the project partners secpho and i2CAT, DeepTech4Good#Barcelona marked the end of a successful series of events held by the DeepTech4Good consortium in Paris, Stuttgart and Graz.On 25th April 2019 26 start-ups from 4 European countries had the chance to present their companies at 2 pitching sessions held at Pier01 in Barcelona, Spain. During the morning session, selected start-ups responded to the challenges provided by corporates such as Continental, Standard Profil, Nissan, Global Omnium and Correos. In the afternoon, participants took the stage to pitch their companies in front a panel of European investors.

The most promising start-ups were awarded access to an acceleration programme aimed at scaling up the future “Deep Tech unicorns” in Europe. The hosts of DT4G#Barcelona, Sabine Runge (secpho) and Marc Vicente (i2CAT), handed out the awards to the 8 winning start-ups working in 4 areas:

Industry 4.0
AllRead Machine Learning Technologies (Spain)
Inecosys GmbH (Germany)
IONIC AI (Spain)
SAALG Geomechanics (Spain)

Smart Health
RheoDx (Spain)

Smart City
CityTaps (France)

Smart Mobility
Ctrl4 Enviro (Spain)
Eliport (Spain)

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news-1613Mon, 03 Jun 2019 15:17:42 +0200Pitching and Matchmaking of DeepTech Start-upshttps://optecnet.de/http:///Financed by the Horizon 2020 framework programme as part of the Startup Europe initiative of the European Commission, the project DeepTech4Good is committed to helping DeepTech start-ups accelerate their development and scale up their business across Europe.On 26th March 2019, 18 selected start-ups from five European countries pitched their ideas in front of European investors and industry representatives at the Messe Congress Graz, Austria. The start-ups that were invited to pitch at the DT4G#Graz event had been selected from 80 applicants from all over Europe by an international jury. Of the start-ups that pitched, eight were awarded a DT4G#Graz award by the Austrian Startup Europe ambassadors Veneta Buchegger (Silicon Alps Cluster) and Andreas Niederl (JOANNEUM RESEARCH), the hosts of DT4G#Graz.

The DT4G#Graz laureates are active in the areas of

– Industry 4.0: Augmensys from Klagenfurt, Craftworks from Vienna, Objectbox from Munich and Safe Connect Systems from Paris,

– Smart Health: Icare Technologies from Ajaccio, KML Vision from Graz and QUS Body Connected by sanSirro from Lebring and

– Smart City: SLOC from Graz.

Five of the laureates are from Austria, one is from Germany and two are from France.

The winners can look forward to gaining access to a European network. Their collaboration with experts will support them in their future development.

Furthermore, DT4G#Graz hosted IndustryMeetsMakers for the first time in Graz. IndustryMeetsMakers provided very interesting insights into selected innovation challenges by leading Austrian corporates. Briefings were presented by Infineon, T-Mobile, Commend, Microtronics, Nokia, WackerNeuson Group, Salzburg Research, Worthington Industries, ZKW and ÖBB. IndustryMeetsMakers is a format that enables corporates and makers (start-ups, students, research teams, etc.) to connect with the aim of finding solutions to practical problems or challenges in industry.

DeepTech4Good#Graz was organized as part of the #LetsCluster | Silicon Alps Cluster Festival that took place from 24th to 26th March in Graz with over 900 participants.

The next DeepTech4Good event will take place in Barcelona, Spain, on 25th April 2019.

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news-1612Mon, 03 Jun 2019 13:18:17 +0200Joseph-von-Fraunhofer-Preis geht an Fraunhofer IPM https://optecnet.de/http:///Ein Team vom Fraunhofer IPM wurde für seine Entwicklung einer vollautomatisierten Datenauswertung und Objekterkennung ausgezeichnet. Die Software beschleunigt die Infrastrukturplanung erheblich. Von der Straße bis zum Internet: 
Infrastruktur schneller planen dank Machine Learning

Autonomes Fahren oder Paketzustellung per Drohne in Deutschland? Die Voraussetzung dafür ist eine sichere, stabile und schnelle Datenübertragung, die sich nur über ein flächendeckendes Glasfasernetz realisieren lässt. Doch allein um den Verlauf dieser Kabel-Trassen zu planen, ist ein immenser Aufwand nötig, der sich kaum stemmen lässt. Prof. Dr. Alexander Reiterer (l.), Dr. Katharina Wäschle (M.) und Dominik Störk (r.) vom Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM entwickelten eine neuartige Prozesskette, die auf Machine Learning basiert und diese Herausforderung löst. Dafür erhalten sie den Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2019.

Weitere Infos und hochaufgelöste Bilder von Fraunhofer IPM:

https://www.ipm.fraunhofer.de/de/presse_publikationen/Presseinformationen/joseph-von-fraunhofer-preis-2019.html

Video "Von der Straße bis zum Internet: Infrastruktur schneller planen dank Machine Learning":

https://www.youtube.com/watch?v=up4ohln-U0Q&feature=youtu.be


Kontakt:

Holger Kock 
Leiter Kommunikation und Medien
Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM
Heidenhofstr. 8
79110 Freiburg
Telefon +49 761 8857 129

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news-1611Mon, 03 Jun 2019 11:47:02 +020016. Confocal Raman Imaging Symposiumhttps://optecnet.de/http:///Wir möchten unsere Mitglieder gerne auf eine Veranstaltung der WITec GmbH hinweisen: das 16. Confocal Raman Imaging Symposium.23. -25. September 2019
Ulm, Deutschland

Die jährlich stattfindende, internationale Konferenz über chemische Charakterisierung und Imaging ist eine etablierte Plattform der Raman Community, um sich über die neuesten Entwicklungen im Raman Imaging auszutauschen. Auch im 16. Jahr wird das Symposium wieder viele Highlights bieten:

  • renommierte Sprecher aus verschiedenen Fachbereichen der Industrie und akademischen Forschung
  • Einblicke in die neuesten Raman Techniken und Geräte
  • Möglichkeiten, eigene Forschungsarbeiten der Raman Community zu präsentieren

Für eine detaillierte Programminformation und um sich für das Symposium anzumelden besuchen Sie www.raman-symposium.com

WITec GmbH
Lise-Meitner-Str. 6
89081 Ulm Germany
Phone: +49 (0)731 14070-0
Internet: www.witec.de
Email: info(at)witec.de

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news-1610Thu, 30 May 2019 17:30:19 +0200Präzision meets Designhttps://optecnet.de/http:///Messevorbericht zur LASER World of Photonics 2019 (24. – 27. Juni in München) Die GFH GmbH hat bereits vor einigen Jahren mit der GL.compact eine kleinere Variante ihrer flexiblen Laserbearbeitungsstation GL.evo auf den Markt gebracht. Um diese platzsparende Lösung auch für die universelle Lasermikrobearbeitung garantieren zu können, stellt der Laseranlagenbauer unter dem Namen GL.compact II eine Produktionslösung, die trotz ihrer geringen Aufstellfläche eine sehr hohe Bearbeitungsvielfalt liefert. Dabei wurden zahlreiche Weiterentwicklungen der GL.evo auch bei der Kompaktanlage implementiert – unter anderem in Form von höherer Verfahrgenauigkeit und der Möglichkeit einer universellen 5-Achs-Simultanbearbeitung. Die vom Design höchst innovative und an ergonomische Anforderungen angepasste Maschine wird auf der diesjährigen LASER World of Photonics in München erstmalig an Stand A2. 552 vorgestellt. Die Grundgedanken bei der Entwicklung der neuen Laseranlage GL.compact II waren neben höchster Präzision in der Bearbeitung ein ansprechendes Design, universelle Aufstellmöglichkeiten und eine Automatisierungsfunktion für die Serienproduktion. Die Maschine ist vielseitig einsetzbar und deckt das gesamte Laserbearbeitungs-Spektrum ab – vom Mikrobohren über das Feinschneiden und Abtragen bis hin zum Laserdrehen. Höchste Präzision der Bearbeitung ist dabei stets garantiert. Ein weiteres Ziel ist es gewesen durch die Anlage eine Erhöhung der Fertigungstiefe und Wertschöpfung im Unternehmen zu erreichen, um sich von Zulieferern unabhängiger zu machen und dem Kunden einen effizienten Service mit kürzerer Reaktionszeit bieten zu können. Neben dem flexiblen Einsatzbereich begünstigen auch die langzeitstabile Genauigkeit sowie die kleine Aufstellfläche eine schnelle Amortisierung der vergleichsweise preisattraktiven Anlage.

Erweiterte Ausstattung für höchste Flexibilität und Genauigkeit

Die GL.compact II wurde für die 5-Achs-Simultanbearbeitung konzipiert, wie es bereits bei der multifunktionalen Highend-Anlage, der GL.evo Standard ist. „In den letzten Jahren haben wir die Simultanbearbeitung auf fünf Achsen verbessert und so unter anderem auch die Wiederholgenauigkeit optimiert“, erläutert Anton Pauli, Geschäftsführer der GFH GmbH. Hierfür wurde die neue Kompaktvariante in Sachen Achsdynamik und Präzision grundlegend optimiert, indem die Antriebs- und Führungstechnik weiterentwickelt wurde. So sorgen Hochpräzisionsführungen für eine große Wiederholgenauigkeit auf allen Achsen und der ausschließliche Einsatz von direkten Linearmotoren hat einen positiven Effekt für die Verfahrgenauigkeit. Dadurch wird eine Wiederholgenauigkeit von 1 µm in X-, Y- und Z-Richtung realisiert und für die B- und C-Achse konnte sie im Vergleich zum Vorgängermodell um den Faktor 5 auf 2 arcsec verkleinert werden.

Für die Präzision bei einer mehrachsigen Bearbeitung spielt aber neben der Positionier- und Wiederholgenauigkeit der Einzelachsen vor allem die Winkelgenauigkeit eine entscheidende Rolle. Deshalb wurde bei der Entwicklung darauf ein Augenmerk gelegt und schließlich eine Verbesserung mit dem neuen Achskonzept erfolgreich umgesetzt. „Auf diese Weise konnten wir sowohl beim Nicken als auch beim Gieren im Vergleich zum Vorgängermodell eine deutliche Reduzierung des Winkelfehlers realisieren“, so Pauli. Um diese Genauigkeit auch langzeitstabil in einer Produktion sicher zu stellen, wurde für die GL.compact II ein neues Kühlkonzept realisiert. Neben der Maschinenbasis werden die Schlitten der Linearachsen ebenfalls aus Granit gefertigt, was einen reduzierten Materialmix garantiert und die Kerntemperatur während der Bearbeitungsprozesse stabilisiert. Alle Wärmequellen in der Maschine werden aktiv mit Wasser gekühlt, darunter die Antriebe aller Achsen. Dadurch bleibt das Temperaturniveau ab dem Zeitpunkt des Einschaltens konstant und es entfällt auch für präzise Prozesse eine längere Warmlaufzeit der Kinematik. Mit diesem Konzept bietet die Maschine ein sehr robustes Verhalten auf interne sowie externe Temperatureinflüsse und garantiert damit ein langzeitstabiles Bearbeitungsergebnis vom Prototyp bis in die Serienproduktion.

Kompakte Konstruktion mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten

Der Aufstellplan der Maschine ist frei wählbar, denn der Footprint der Anlage beträgt dank der kompakten Bauweise nur noch 2100 mm x 1600 mm, sodass eine Unterbringung auch in kleineren Fertigungshallen kein Problem darstellt. Eine Vielzahl optionaler, auswechselbarer Module, mit der sich die GL.compact II ausstatten und erweitern lässt, runden das Maschinenkonzept ab. „Hierbei setzen wir konsequent auf die etablierten Vorteile einer Hirth-Verzahnung, um die Umrüstzeiten so kurz wie möglich zu halten“, erklärt Pauli. „Auf Grund einer Wechselgenauigkeit von < 2 µm wird eine Requalifikation bestehender Produktionsprozesse überflüssig.“

So können im Zuge der optionalen Modulauswahl beispielsweise Fest- oder Scanner-Optiken installiert werden, die mit allen marktüblichen UKP-Laserquellen kompatibel sind. Das Kameramodul GL.vision ermöglicht wiederum die genaue Positionierung des Bauteils unter dem Laser inklusive der optischen Vermessung in der Auflösung eines Mikroskops. „Hierbei haben wir den Offset vom Messinstrument zur Bearbeitungsfläche verkleinert, wodurch sich auf der Kompaktanlage nun auch längere Bauteile bearbeiten lassen und die Verfahrwege effektiver genutzt werden“, so Pauli. Die Bearbeitungsstation kann je nach gewählter Optik und Aufspannung Bauteile mit einer Länge von bis zu 200 mm 5-achsig bearbeiten. Die optionale Automatisierungsfunktion über eine Roboterzugangstür oder ein Bauteilschnellwechsler-System ermöglicht eine Wechselzeit der Bauteile in Sekunden. Durch die Eigenentwicklung der Maschinenautomatisierung steht die GFH ihren Kunden als direkter Ansprechpartner zur Verfügung und ermöglicht somit eine direkte Herstellerkommunikation.

Neben den technischen Innovationen, wurden auch äußere Faktoren wie Design und Ergonomie bei der Entwicklung berücksichtigt. So ermöglichen beispielsweise Bearbeitungstüren an allen Maschinenseiten eine optimale Zugänglichkeit der GL.compact II. Trotz deren Größe und Gewicht bietet das verwendete Rahmenkonzept eine nie da gewesene Leichtgängigkeit und damit optimale Bedienerfreundlichkeit. In Verbindung mit dem innovativen Glasdesign entstand nicht nur ein optisches Highlight mit gleichmäßigem Spaltmaß, sondern zudem schafft dieses auch die für den Betrieb wichtige Laser- und Strahlungssicherheit. Daneben bietet ein umfangreiches in die Maschine integriertes Bedienkonzept zusätzliche Anwenderfreundlichkeit. Optional kann zur Maschine auch der ergonomisch konzipierte Bedienwagen konfiguriert werden. Dieser wurde mit einer elektrisch höhenverstellbaren Teleskophubsäule ausgestattet, die sich per Knopfdruck der Größe des Bedieners anpassen lässt. Zusätzlich wurde auch hinsichtlich der Neigung des Monitors auf eine nutzerspezifische Einstellungsmöglichkeit geachtet.

„Mit der GL.compact II bringen wir eine Maschine auf den Markt, die mit innovativer Technik, einem anspruchsvollen Design und ergonomischen  Highlights ihrem Ruf als kompaktes Allround-Modell absolut gerecht wird“, resümiert Pauli.

Vorgestellt wird die Lasermikrobearbeitungsanlage GL.compact II erstmalig auf der LASER World of Photonics 2019 an Stand 552 in Halle A2. Dort steht Geschäftsführer Anton Pauli mit seinem Team interessierten Besuchern für Beratungen und Rückfragen zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: www.gfh-gmbh.de

Was:                      LASER World of Photonics

Wann:                    24. bis 27. Juni 2019

Wo:                        Messe München

                               Halle A2, Stand 552

Ansprechpartner: Anton Pauli (Geschäftsführer)

Die GFH GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Deggendorf in Niederbayern. Die Kompetenzen des Unternehmens reichen von der Prozessentwicklung über die Prototypen- und Kleinserienfertigung in der Mikrotechnik bis hin zur Entwicklung und zum Bau von Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Damit ist GFH in der Lage seinen Kunden das komplette Spektrum der Systemtechnik anzubieten. Ein besonderer Schwerpunkt des Unternehmens liegt bereits seit Gründung auf der Lasertechnik. Mit dem seither erworbenen Know-how in der Strahl-Stoff-Wechselwirkung und den Erfahrungen im Maschinenbau entwickelt, baut und vertreibt GFH industrietaugliche Lasermikrobearbeitungsanlagen. Die GFH GmbH beschäftigt im Unternehmensverbund rund 80 Mitarbeiter und ist international vertreten.

Kontakt:
GFH GmbH
Großwalding 5
94469 Deggendorf
Tel.: +49 991 290 92 0
Fax: +49 991 290 92 290
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https://gfh-gmbh.de/de/

 

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NetzwerkeOpTecBBHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1609Wed, 29 May 2019 13:15:18 +0200Softwarehersteller SAP zeichnet Hochschule Harz aus https://optecnet.de/http:///Ergebnisse aus Lehre und Forschung weltweit genutztDie Hochschule Harz trägt als eine der ersten deutschen Bildungseinrichtungen den Titel „SAP Next-Gen Chapter“. Mit der Auszeichnung hebt einer der größten Softwarehersteller der Welt die besondere Rolle der Hochschule Harz bei der akademischen Vermittlung seiner Technologien hervor und integriert die Bildungseinrichtung in den Expertenkreis für neue Herausforderungen.

„Durch die über 10-jährige, enge Kooperation zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Hochschule Harz sind in vielen gemeinsamen Projekten Artefakte entstanden, die hauptsächlich in Form von Lehrmaterialien den weltweit mehr als 3.700 Bildungseinrichtungen im Programm ‚SAP University Alliance‘ zur Verfügung stehen“, sagt Stefan Weidner, kaufmännischer Leiter des SAP University Competence Center (UCC) Magdeburg. Er schlug die Hochschule Harz für die Auszeichnung vor.

Am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Wernigerode integriert Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn SAP-Technologien bereits seit über 20 Jahren in die Lehre. „Das Interesse der Studierenden war damals schon groß, aber ich wollte keine reine Programmschulung anbieten“, erzählt der Professor für Wirtschaftsinformatik. Also dachte er quer: Wie kann man SAP-Technologien vermitteln und zugleich zeigen, mit welchen unternehmerischen Entscheidungen jeder Klick verbunden ist? Immerhin würden die Studierenden später genau an diesen Schnittstellen arbeiten, das heißt Vertrieblern, Controllern, Personalverantwortlichen, Qualitätsmanagern oder Marketing-Mitarbeitern solche Zusammenhänge erklären oder neue Lösungen suchen müssen. Das Ergebnis war: „Enterprise GPS“. In dem Online-Tool erweiterte der Hochschullehrer mit seinem Team bekannte Modelle zur Abbildung von Unternehmensstrukturen aus der Betriebswirtschaftslehre um technische Komponenten: IT-Abteilungen, IT-Rollen, aufkommenden Daten und natürlich Softwarelösungen wie sie SAP anbietet. „Wer mit ‚Enterprise GPS‘ lernt, der kann nicht nur technisch einen Bestellprozess auslösen. Er weiß auch, welche Unternehmensziele damit verbunden sind. Die Studierenden lieben es, in solchen Zusammenhängen und anhand von Beispielen zu lernen“, so der Experte.

Diese Begeisterung hat sich weltweit übertragen: Seit der Vorstellung von „Enterprise GPS“ anlässlich einer Tagung der „SAP University Alliance“ im Jahr 2015 haben sich Bildungseinrichtungen aus mehr als 700 Städten weltweit tausendfach auf den Servern der Hochschule Harz eingeloggt, um sich mit Hilfe des Tools durch Unternehmensstrukturen und IT-Anwendungen zu navigieren.

Neben der Hochschule Harz sind Ende 2018 insgesamt 13 deutsche Bildungseinrichtungen mit dem Titel „SAP Next-Gen Chapter“ ausgezeichnet worden, darunter die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Hasso Plattner Institut (HPI) in Potsdam. SAP organisiert die akademische Ausbildung an seinen Technologien über die „SAP University Alliance“ mit mehr als 3.700 Mitgliedern weltweit. Die Hochschule Harz gehört zur regionalen Einheit DACH für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Über Einrichtungen wie das University Competence Center (UCC) Magdeburg sorgt SAP für den Zugang zu Software und Hardware. Unterstützung kam auch von LEADing Practice, einem Non-Profit-Gremium, das sich mit Standardisierungen in Unternehmen und der Industrie befasst und als Lizenzgeber für „Enterprise GPS“ fungiert.

Für den Studiengang Wirtschaftsinformatik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz können sich Interessierte noch bis zum 31. August 2019 bewerben, gleiches gilt für den neuen dualen Studiengang, der einen Vertrag mit einem Ausbildungsunternehmen voraussetzt. Beide Studienvarianten sind zulassungsfrei. Weiterführende Informationen unter: www.hs-harz.de/wi sowie www.hs-harz.de/studium/fb-automatisierung-und-informatik/wirtschaftsinformatik-dual.

Kontakt:
Dipl.-Kffr. (FH) Janet Anders, B.A.P
Pressesprecherin, Leiterin
Friedrichstraße 57
38855 Wernigerode
Telefon 03943 – 659-822
Telefax 03943 – 659-899
Mobil 0173 – 3976277

E-Mail pressestelle@hs-harz.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1608Wed, 29 May 2019 09:11:17 +0200Wissenschaftliche Vorprojekte Optische Technologienhttps://optecnet.de/http:///Bekanntmachung des BMBF: Richtlinien über die Förderung "Wissenschaftlicher Vorprojekte" im Rahmenprogramm Optische Technologien. Eine Begutachtung und Auswahl der eingereichten Projektskizzen findet alle sechs Monate statt. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres. Das Bundesforschungsministerium unterstützt innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen. In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt.

Bekanntmachung

Wissenschaftliche Vorprojekte (WiVoPro): Photonik und Quantentechnologien

Völlig neue Ergebnisse aus der Grundlagenforschung sind hinsichtlich ihres späteren Marktpotenzials oftmals kaum zu beurteilen. Daher müssen wissenschaftlich-technische Vorarbeiten eine Grundlage schaffen, die es ermöglicht, das Potenzial einer neuen Erfindung bzw. der neuen wissenschaftlichen Erkenntnis zu bewerten. Oft muss dabei schnell reagiert werden, denn je früher den interessierten Unternehmen die Bedeutung des neuen Themas plausibel gemacht werden kann, desto eher werden diese in das neue Thema investieren und versuchen ihre Marktchancen zu nutzen.

Deshalb unterstützt das Bundesforschungsministerium innerhalb seines Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ und des Rahmenprogramms der Bundesregierung „Quantentechnologien – von den Grundlagen zum Markt“ in begrenztem Umfang so genannte „Wissenschaftliche Vorprojekte“ (WiVoPro).

Das Ziel dieser Vorprojekte besteht darin, wissenschaftliche Fragestellungen im Hinblick auf zukünftige industrielle Anwendungen in der Photonik und Quantentechnologie zu untersuchen. Sie sollen die bestehende Forschungsförderung ergänzen und eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und industriegeführter Verbundförderung schlagen.

In der Regel werden sie als Einzelprojekt von einem Forschungsinstitut durchgeführt. Der Förderumfang beläuft sich dabei auf maximal  300.000 Euro je Projekt.

Förderbeginn

Eine Begutachtung und Auswahl der eingereichten Projektskizzen findet alle sechs Monate statt.

Stichtage für die Einreichung von Projektskizzen sind jeweils der 15. Juni und der 15. Dezember eines Jahres.

Weitere Informationen: https://www.photonikforschung.de/projekte/explorative-forschung/foerdermassnahme/wivopro.html

 

 

 

 

 

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1607Tue, 28 May 2019 11:25:38 +0200MOONRISE: 3D-Druck auf den Mond bringen / Mit dem Laser Mondstaub schmelzenhttps://optecnet.de/http:///Der Mond – Erdtrabant, erster Wegposten auf dem Weg zu anderen Planeten, für die Weltraumforschung von enormer Bedeutung: Mit dem ehrgeizigen Projekt MOONRISE haben sich das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und das Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der Technischen Universität Braunschweig das Ziel gesetzt, mit einem Laser Mondstaub zu schmelzen, um ihn als Baumaterial nutzbar zu machen.Internationale Raumfahrtorganisationen und Firmen planen nicht nur die weitere Erkundung, sondern auch die Besiedlung des Weltraums. Der Mond ist dabei als Forschungsstation und Ausgangsbasis für weitere Expeditionen von großer Bedeutung. Doch die Kosten für Flüge und Transporte zum Mond sind enorm – ein Kilogramm Nutzlast kostet gut 700.000 Euro. Daher müssten Infrastruktur, Bauteile und Geräte etc. bestenfalls direkt auf dem Erdtrabanten hergestellt werden.

Hier setzt die MOONRISE-Technologie an: „Wir wollen ein Lasersystem auf den Mond bringen, das dort Mondstaub, das sogenannte Regolith, aufschmelzen soll. Damit würden wir den ersten Schritt gehen, um die Additive Fertigung, also den 3D-Druck, auf den Mond zu bringen.“, erklärt Niklas Gerdes vom LZH. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von IRAS und LZH wollen so den Nachweis erbringen: Ein Lasersystem, das nicht mehr als drei Kilogramm wiegt und das Volumen einer großen Saftpackung hat, kann lokal auf dem Mond vorhandene Rohstoffe zielgerichtet aufschmelzen und später in vielseitige Strukturen umwandeln.

Die Möglichkeit, mit der ersten Mondmission des Berliner New-Space Unternehmens PTScientists ihre MOONRISE-Technologie im Jahr 2021 auf den Mond zu fliegen, bietet den niedersächsischen Forscherinnen und Forschern die einmalige Gelegenheit des Tests ihrer zukunftsweisenden Technologie unter realen Bedingungen.

Vision: Komplette Infrastruktur aus Mondstaub
Konkret wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Braunschweig und Hannover Regolith auf der Mondoberfläche kontrolliert - mithilfe ihres Lasersystems - aufschmelzen. Nach dem Abkühlen liegt ein fester Körper vor, der beispielsweise geeignet wäre, als Baumaterial für das „Moon Village“, die Vision des globalen Dorfes auf dem Mond als Außenposten im All, zu dienen.

Das gezielte Aufschmelzen in vordefinierte Strukturen wird mit hochauflösenden Kameras überwacht und dokumentiert. Die Erkenntnisse aus den Versuchen werden grundlegenden Einfluss auf explorative Missionen generell haben. Denn gelingt das Experiment auf dem Mond, ließe sich das MOONRISE-Verfahren auf die Erzeugung größerer Strukturen hochskalieren. Somit könnten auf lange Sicht ganze Infrastrukturen wie Fundamente, Wege und Landeflächen durch die MOONRISE-Fertigungstechnologie erbaut werden.

Entwicklung des Lasersystems in entscheidender Phase
Das Projekt MOONRISE läuft seit knapp neun Monaten. Die Ergebnisse der bisherigen Tests sind vielversprechend: Der Laboraufbau ist angepasst, geeignete, gängige Laserhardware identifiziert und getestet, die Optiken ausgelegt und erprobt. Das Material, das die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Tests produzieren und verwenden, wird dem Regolith auf dem Mond immer ähnlicher. Aktuell arbeiten sie daran, den Laser an den Laderaum des Mondfahrzeuges, den sogenannten Rover, anzupassen. Der Laser wird in einen Tunnel an der Unterseite des Rovers integriert. Nach den Anpassungen wird das gesamte System auf seine Weltraumtauglichkeit getestet: denn auf dem Weg zum Mond muss das Lasersystem Erschütterungen und massiven Temperaturunterschieden widerstehen.

Stefan Linke vom IRAS erläutert: „Der von uns geplante direkte Nachweis, dass die Verarbeitung des Mond-Regoliths mit bereits verfügbaren Hardwarekomponenten möglich ist, wird entscheidend für die Planung zukünftiger Missionen sein.  Größere und nachhaltige Projekte auf der Oberfläche unseres kosmischen Nachbarn werden so ermöglicht.“

Zukunftsträchtige Forschungsprojekte
treiben den Geist der Wissenschaftler

2021 soll es so weit sein: Der MOONRISE-Laser von LZH und IRAS wird ein Teil der Mondmission der PTScientists sein und integriert in den Rover mit einer Rakete auf den Erdtrabanten geschickt. Gefördert wird das ehrgeizige und zukunftsweisende Forschungsprojekt von der VolkswagenStiftung im Rahmen von „Offen – für Außergewöhnliches“. Darin unterstützt die Stiftung außergewöhnliche und gewagte Vorhaben, für die sich kein anderer Geldgeber finden lässt.

„Die Zeit ist sehr knapp, um den Prozess sicher zu machen, den dazu passenden Laser aufzubauen, zu testen und dabei das Gewichtsbudget einzuhalten,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer vom LZH. „Doch nur wer Unmögliches versucht, hat die Chance es zu erreichen.“

„An dem zugrundeliegendem Verfahren für die MOONRISE-Technologie arbeiten IRAS und LZH bereits seit 2015 gemeinsam. Jetzt haben wir durch das Projekt die Chance, das erste Mal in der Geschichte Additive Fertigung außerhalb der Erde und des Erdorbits zu zeigen“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Enrico Stoll vom IRAS.

„Grundlegend neue Erkenntnisse lassen sich oft nur gewinnen, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie ihre Förderer bereit sind, Risiken einzugehen“, sagt Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, und ergänzt: „Auch, wenn der Ausgang der Experimente noch unklar ist, möchte die Stiftung gewagten Forschungsideen wie dieser entschlossen den Weg bereiten.“

Solide Forschung
mit dem Potenzial zum Außergewöhnlichen

Unabhängig vom Erreichen des Mondmission-Ziels wird im Rahmen des Projekts die wissenschaftlich-technische Grundlage für den 3D-Druck auf dem Mond geschaffen. „Mit dem gerade eröffneten Forschungszentrum HITec (Hannover Institute of Technology) und dem „Einstein-Elevator“ haben wir die nötige Infrastruktur in der Metropolregion Hannover-Braunschweig für zukünftige Raumfahrt-Spitzenforschung zur direkten Verfügung“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer. „Mit dem Einstein-Elevator ist es möglich, die Umgebungs- und Gravitationsbedingungen des Mondes darzustellen. Versuche in diesem Forschungsgroßgerät, unter Bedingungen wie auf dem Mond, bilden daher eine stabile Grundlage für das außergewöhnliche Vorhaben.“

Zu der Pressemitteilung gibt es zwei Bilder.

Pressemitteilung zum Download:  20190528_pm_lzh_moonrise_final.docxBilder zum Download:  Bild 1 Bild 2

 

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH. Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

Über das Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) der TU Braunschweig
Der Fokus der Forschung am Institut für Raumfahrtsysteme (IRAS) liegt auf der Entwicklung von Methoden, Technologien und Ansätzen zum nachhaltigen Nutzen und zur Sicherheit von Infrastruktur im Weltraum. Drei technische Arbeitsgruppen forschen dabei auf den Gebieten Explorations- und Antriebssysteme, Space Debris und Satellitentechnik. Eine vierte AG Kultur und Raumfahrt untersucht gesellschaftliche und historische Konzepte der Integration von Risiko und Sicherheit hinsichtlich der Ethik der Raumfahrt.

Mit über 20.000 Studierenden und 3.700 Beschäftigten ist die Technische Universität Braunschweig die größte Technische Universität Norddeutschlands. Sie steht für strategisches und leistungsorientiertes Denken und Handeln, relevante Forschung, engagierte Lehre und den erfolgreichen Transfer von Wissen und Technologien in Wirtschaft und Gesellschaft. Forschungsschwerpunkte sind Mobilität, Infektionen und Wirkstoffe, Metrologie und Stadt der Zukunft.

Über die PTScientists GmbH
PTScientists ist ein Berliner New Space-Unternehmen. Die von PTScientists entwickelte Mondlandefähre ALINA sowie die zwei Mond-Rover sollen erstmals 2021 zum Mond starten. PTScientists kooperiert mit einer Reihe von Industrie-Partnern und Raumfahrtorganisationen wie dem europäischen Transportanbieter ArianeGroup, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA mit dem Ziel, regelmäßigen Transportdienste zur Mondoberfläche anzubieten sowie Mondinfrastruktur aufzubauen. PTScientists beschäftigt derzeit mehr als 70 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Salzburg (AT) und Houston (USA).

Gemeinsame Pressemitteilung TU Braunschweig und LZH

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department

Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

Germany
Tel.: +49 511 2788-238
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Internet: www.lzh.de

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1605Tue, 28 May 2019 09:09:02 +0200Bavarian laser technology and photonics: technologies for the futurehttps://optecnet.de/http:///invest in bavaria: Laser technology has long been an innovation driver for various branches of industry and everyday applications and is expanding this role with a view to areas that will become more important in future, such as additive manufacturing and data transmission. Bavaria is well positioned for the future with its outstanding infrastructure in terms of laser technology. Laser sounds like the future – and rightly so. Laser technology has not only been directly linked to the technologies of the future since today. We have long been familiar with lasers from printers and barcode readers. They were once the technology of the future. On the other hand, the future is now with holography or data transmission using optical fibres. The same also applies to the promising additives manufacturing industry: a product is manufactured by applying a starting material layer by layer using a three-dimensional computer model. The material binds during the process and everyday objects or components for industry are ready.

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(c) invest in bavaria

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bayern photonicsOptecNet
news-1604Tue, 28 May 2019 08:40:26 +0200Schwergewicht im Leichtbau: Stahl-Aluminium Laserschweißen für den Schiffbauhttps://optecnet.de/http:///Leichtbau mit Stahl-Aluminium-Mischverbindungen ist im Automobilbau bereits ein großes Thema. Um in der Schifffahrt den Kraftstoffverbrauch und den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zu reduzieren, finden auch im Schiffbau solche Mischverbindungen vermehrt Anwendungen. Bei diesen kommen jedoch gänzlich andere Materialstärken zum Tragen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat im Verbundprojekt LaSAAS zusammen mit seinen Partnern einen laserbasierten Fügeprozess für dicke Mischverbindungen entwickelt.Schiffsrümpfe aus Stahl und Aufbauten aus Aluminiumlegierungen werden vor allem im Yachtbau eingesetzt. Solche Werkstoffkombinationen senken das Gesamtgewicht und zudem den Schwerpunkt des Schiffs und stabilisieren es damit. Die beiden unterschiedlichen Metalle werden über einen Adapter sicher und belastbar miteinander verbunden. Dieser Adapter wird konventionell durch Sprengplattieren, ein aufwendiges und kostenintensives Fügeverfahren, hergestellt. In dem Verbundprojekt LaSAAS hat das LZH zusammen mit neun Partnern einen Laserschweißprozess mit Einschweißtiefenregelung entwickelt, um derartige Adapter schnell und flexibel herzustellen. Somit sind neue Designmöglichkeiten für diese Verbindungselemente realisierbar. Die so gefertigten Adapterstücke erreichen im Scherzugversuch unter statischer Belastung ähnliche Festigkeitswerte, wie die sprenggeschweißten Adapter. Beispielsweise wird die Dehngrenze der angeschweißten Aluminiumlegierung um 52 Prozent übertroffen. Nun gilt es in zukünftigen Forschungsaktivitäten, nicht nur eine hohe Belastbarkeit, sondern auch eine hohe Verformungsfähigkeit der Adapterstücke zu erreichen.

Konstante Nahtqualität durch Einschweißtiefenregelung
Die Einschweißtiefenregelung soll die gleichbleibende Qualität der Schweißnaht auch bei Blechdickensprüngen gewährleisten. Im Vorhaben wurden zwei Ansätze untersucht: Sowohl die Analyse der spektralen Prozessemission als auch die Kurzkohärenz-Interferometrie können beide verlässlich zur Prozessregelung eingesetzt werden. Dabei wird im Prozess die Einschweißtiefe über die Laserstrahlleistung aktiv geregelt.

Ein geregelter Prozess beim Laserstrahlschweißen dieser Mischverbindung ist wichtig, um den Anteil an intermetallischen Phasen zwischen Stahl und Aluminiumlegierung möglichst gering zu halten. Ein zu hoher Phasenanteil führt zur Versprödung und Erhöhung der Rissneigung. Unter Belastung kann es dann zu einem frühzeitigen Versagen der Verbindungen kommen. Erst mit Hilfe der Einschweißtiefenregelung werden Mischverbindungen mit relativ hoher Nahtqualität geschweißt - insbesondere bei variierenden Blechdicken.

Über LaSAAS
An dem Verbundprojekt waren neben dem LZH das Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit (LBF), die Firmen Druckguss Service Deutschland GmbH, Hilbig GmbH, LASER on demand GmbH, Precitec GmbH & Co. KG, Scansonic MI GmbH, TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, sowie die Werften Fr. Lürssen Werft GmbH & Co. KG und MEYER WERFT GmbH & Co. KG beteiligt.

Gefördert wurde das Verbundprojekt „Laserstrahlschweißen von Stahl an Aluminium für die Anwendung im Schiffbau“ (LaSAAS) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter der fachlichen Betreuung vom Forschungszentrum Jülich GmbH (PtJ).

Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder.

Pressemitteilung zum Download:  20190527_pm_lzh_lasaas-ende_final.docxBilder zum Download:  Bild 1 Bild 2 Bild 3

Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 18 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1601Sun, 26 May 2019 16:56:03 +0200Technik aus Erlangen erforscht die Atmosphärehttps://optecnet.de/http:///Klaus Mantel aus der TDSU des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) entwickelte ein Spatiales Heterodyn-Inferometer, was sich nun in einem erdnahen Satelliten um die Erde kreist. Normalerweise verlassen die optischen Systeme, die in den Labors der TDSU 2 am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) in Erlan-gen erforscht werden, nicht die schwingungsisolierten und vibrationsge-dämpften optischen Tische. Dieses Mal jedoch ist alles anders. Am 22. Dezember 2018, kurz nach Mitternacht mitteleuropäischer Zeit, star-tete eine Rakete vom Typ „Langer Marsch 11“ vom chinesischen Welt-raumbahnhof Jiuquan, um einen Satelliten zum Test eines neuen Kom-munikationssystems für eine weltweite, lückenlose Internetversorgung in eine erdnahe Umlaufbahn zu befördern. Mit an Bord des Satelliten ist auch ein deutsches Fernerkundungsgerät, das von Erlanger Forschern des MPL in Zusammenarbeit mit Atmosphärenphysikern der Bergischen Universität (BU) Wuppertal und des Forschungszentrums (FZ) Jülich in mehrjähriger Zusammenarbeit entwickelt wurde: AtmoSHINE.

„AtmoSHINE ist ein Spektrometer, mit dessen Hilfe hochaufgelöste Temperaturverteilungen der Atmosphäre in einem Höhenbereich um etwa 90km gemessen werden sollen“, erläutert Klaus Mantel von der TDSU 2 des MPL. Die Temperaturverteilung ist ein wichtiger Indikator für die vielfältigen dynamischen Prozesse, die in der Atmosphäre der Erde ablaufen. Die Satellitenmission dient dabei als sog. In-Orbit-Verifikation, die ein planmäßiges Funktionieren des Geräts unter den schwierigen Bedingungen des Weltraums testen soll. Mit der globalen Vermessung der Temperaturverteilung von Satelliten aus sollen insbesondere sog. Schwerewellen besser charakterisiert werden, die zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten sind, da sie einen maßgeblichen Einfluss auf die Klimamodellierung ausüben. „Ein tieferes Verständnis der Schwerewellen würde eine Verbesserung und Weiterentwicklung der Klimamodelle erlauben“, erklärt Martin Kaufmann vom FZ Jülich.

Das Spektrometer, ein sog. „Spatiales Heterodyn-Interferometer“, soll die Emissionslinien der molekularen O2-A-Bande bei einer Wellenlänge von etwa 762nm vermessen. Aus den Intensitätsverhältnissen der einzelnen Spektrallinien lässt sich dann die aktuell in der Atmosphäre vorhandene Temperatur ermitteln. „Dass ein solch leistungsfähiges Gerät entstehen konnte“, erläutert Klaus Mantel, „ist der hervorragen-den Zusammenarbeit der verschiedenen Institute zu verdanken, die ihre jeweiligen Stärken eingebracht haben“. Der Fokus am MPL lag dabei auf den technisch-optischen Aspekten des Projekts. Die verwendeten Opti-ken müssen hohen Ansprüchen genügen, die auch von messtechnischer Seite aus sichergestellt werden müssen. Außerdem galt es, Justier- und Kalibrierstrategien für das System zu entwickeln. Das Konzept war bereits im März 2017 im Rahmen des sog. REXUS-Projekts unter welt-raumnahen Bedingungen getestet werden, wobei die dabei verwendete Höhenforschungsrakete nur Daten im Zeitraum von wenigen Minuten lie-fern konnte. Der chinesische Technologiesatellit hingegen befindet sich für mindestens 1 Jahr im Einsatz, und folgt dabei der Tag-Nacht-Grenze in einer sonnensynchronen Umlaufbahn in einer Höhe von 1100km.


Ein Nachfolgegerät für einen deutlich erweiterten Höhenbereich von 60-120km ist ebenfalls bereits in der Entwicklung. „Vorstellbar ist auch“, sagt Friedhelm Olschewski von der BU Wuppertal, „einen Schwarm von Kleinsatelliten, sog. CubeSats, mit Spatialen Heterodyn-Interferometern zu bestücken, um so tomographische, dreidimensional aufgelöste Tem-peraturfelder der oberen Atmosphäre zu erhalten“. Mit Hilfe dieser Mes-sungen würden die Forscher über einzigartiges Datenmaterial höchster Qualität verfügen. So könnten die optischen Systeme aus den Erlanger Labors auch in Zukunft dabei helfen, das Verständnis der Atmosphäre um einen entscheidenden Schritt voranzubringen.

Kontakt:
Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts
Staudtstraße 2
91058 Erlangen
Patricia Staudacher-Sauer
Tel: +49 9131 68 77 805
patricia.staudacher-sauer(at)mpl.mpg.de


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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1600Sun, 26 May 2019 16:47:56 +0200BMBF und Forschung starten Großoffensive für die sichere Quantenkommunikationhttps://optecnet.de/http:///Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren ihre Unterstützung im Bereich der optischen Quantenkommunikation massiv aufstocken. Auf einer Pressekonferenz im Berliner Fraunhofer-Forum verkündete Bundesforschungsministerin Anja Karliczek am 17. Mai 2019 den offiziellen Start der neuen Großoffensive QuNET. Zukünftig soll hier intensiv an photonischen Technologien für abhörsichere quantenbasierte Kommunikationsnetzwerke geforscht werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bringt in das vom Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF geleite Vorhaben seine Expertise im Bereich satellitenbasierter Quantenkommunikation ein.Die Sicherheit des Datenverkehrs ist eine der größten Herausforderungen der digitalen Gesellschaft. Im Vorhaben QuNET (= Quantum Network) werden die Gesetze der Quantenphysik genutzt, um Kommunikationsnetze sicherer zu machen und sensible Informationen so zu übertragen, dass deren Vertraulichkeit sicher gewahrt bleibt. QuNET startet im Herbst mit einem Fördervolumen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von zunächst 25 Millionen Euro.

Ministerin Anja Karliczek stellte dazu die Pläne des BMBF vor: "Im digitalen Zeitalter sind Wirtschaft und Gesellschaft auf eine sichere Kommunikation mehr denn je angewiesen. Sichere Datenleitungen sind die Lebensadern unseres Zeitalters. Deshalb muss der Datenaustausch so sicher wie möglich gemacht werden. Die Quantenkommunikation bietet dafür einzigartige Möglichkeiten. Deutschland und Europa müssen in diesem Bereich eigene Kompetenzen ausbauen, um nicht von anderen abhängig zu werden. Darum müssen wir die Forschung auf diesem Zukunftsfeld voranbringen. Deutschland und Europa sollen der vertrauenswürdigste Datenraum der Welt werden - deshalb werde ich das Thema auf die deutsche und europäische Agenda setzen. Mit der Initiative QuNET legen deutsche Spitzenforschung und Unternehmen gemeinsam den Grundstein für die sichere Kommunikation der Zukunft. Ich bin den Teilnehmern dieses einzigartigen Projekts dankbar, dass sie sich in diesem Zukunftsfeld engagieren."

Ziel von QuNET ist die sichere Kommunikation. Vor allem Regierungsorganisationen, Banken und sicherheitskritische Unternehmen müssen ihre Sicherheitsinfrastrukturen überdenken und erneuern. Das auf insgesamt sieben Jahre angelegte Projekt soll darüber hinaus als zentrale Plattform für den Aufbau einer deutschen Quantenkommunikationsinfrastruktur dienen und wird wegweisend für ein zukünftiges Quanteninternet sein. Auf europäischer Ebene verfolgen die Bundesregierung und die QuNET-Partner das Ziel, einen sicheren europäischen Datenraum zu schaffen.

Herausforderung satellitenbasierte Quantenkommunikation

Das DLR-Institut für Kommunikation und Navigation forscht seit über 20 Jahren auf dem Gebiet der freiraumoptischen Datenübertragung. Diese ermöglicht Datenübertragungen mit sehr hohen Datenraten. Den Rekord stellte das Institut zusammen mit ADVA Optical Networking im November 2017 auf. Dabei gelang es auf einer für Satelliten relevanten Distanz 13.16 Terabits pro Sekunde zu übertragen. Auf solchen Arbeiten aufbauend forscht das Institut auch seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern an der satellitenbasierten Quantenkommunikation.

Im Forschungsprojekt QuNET wird das DLR die Übertragung von Quantenzuständen zwischen Satelliten und Erde bearbeiten. Das Satellitensystem wird mit verschiedenen quantentechnischen Quellen ausgestattet, um eine optimale Anbindung an ein heterogenes Quantennetzwerk zu gewährleisten. Dies beinhaltet beispielsweise Einzelphotonenquellen, Verschränkungsquellen oder anders aufgebaute Sendemodule zur Quantenschlüsselverteilung.

Bei der Übertragung der Quantenzustände ist eine möglichst hohe Signalqualität wichtig. Deswegen muss die satellitenseitige sende- und bodenseitige Empfangsoptik so gestaltet werden, dass die Quantenzustände möglichst ungestört übertragen werden und die Strahlausrichtung extrem präzise gestaltet werden kann. Die Forschungsarbeiten des DLR beinhalten auch eine ausführliche Kanalcharakterisierung, um dessen Einfluss auf die Zustandsübertragung quantifizieren zu können.

Schon 2011 konnte das DLR in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Quantenkommunikation zwischen einem Flugzeug und einer Bodenstation zeigen. Für diese Arbeiten wurde 2015 der Erwin-Schrödinger-Preis des Stifterverbands verliehen. Aktuell ist das DLR in mehreren Initiativen zur Entwicklung von satellitenbasierter Quantenschlüsselverteilung involviert.
 

Über die QuNET-Konsortialpartner

DLR-Institut für Kommunikation und Navigation

Das Institut befasst sich mit der Konzeption und Analyse von Systemen für die Kommunikation und Navigation in Anwendungen der Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Das Spektrum der Arbeiten reicht von Grundlagenfragen bis hin zu Technologiedemonstrationen. Eine besondere Demonstration gelang Mitarbeitenden des Instituts gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität München im Jahr 2011. Erstmals wurde erfolgreich zwischen einem Flugzeug und einer Bodenstation ein Quantenschlüssel erzeugt - ein wichtiger Schritt hin zu einer weltweiten abhörsicheren Datenkommunikation.

Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

Das Fraunhofer IOF entwickelt optische Systeme zur Kontrolle von Licht - von der Erzeugung bis hin zu dessen Anwendung. Das Leistungsangebot umfasst die gesamte photonische Prozesskette vom Systemdesign bis zur Herstellung von kundenspezifischen Lösungen und Prototypen. Das Institut ist in den fünf Geschäftsfeldern Optische Komponenten und Systeme, Feinmechanische Komponenten und Systeme, Funktionale Oberflächen und Schichten, Photonische Sensoren und Messsysteme sowie Lasertechnik aktiv.

Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI

Das Fraunhofer HHI ist weltweit führend in der Erforschung mobiler und optischer Kommunikationsnetze sowie in der Kodierung von Videosignalen und deren Verarbeitung. Am HHI entwickelte photonisch integrierte Schaltkreise sind weltweit bei der Übertragung hoher Datenraten durch Glasfasernetze im Einsatz. Im Projekt QuNET steuert das Institut seine Expertise in photonisch integrierten Schaltkreisen (PICs) für das Quantennetz sowie in Test und Management von Glasfasernetzen bei.

Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts MPL

Das MPL der Max-Planck-Gesellschaft deckt ein breites Forschungsspektrum ab, darunter nichtlineare Optik, Quantenoptik, Nanophotonik, photonische Kristallfasern, Optomechanik, Quantentechnologien, Biophysik und Verbindungen zwischen Physik und Medizin. Das Institut bringt seine Expertise in der Quantenkommunikation bei QuNET federführend in das Gesamtkonzept und die Sicherheitsanalyse durch interdisziplinäre Fragestellungen ein. Dies umfasst die Grundlagenforschung in der Quantenoptik sowie informationstheoretische und technische Aspekte. Gleichzeitig entwickelt das MPL zusammen mit den anderen Partnern neuartige Quantenquellen, Techniken für die effiziente Kopplung an Quantengattern und Systeme für die Quantenschlüsselverteilung, die effizient mit klassischen Telekommunikationstechniken zusammenarbeiten.

Weitere Informationen:
https://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-33720/

Kontakte:
Philipp Burtscheidt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media|Relations
Tel.: +49 2203 601-2323

Florian Moll
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
DLR-Institut für Kommunikation und Navigation
Tel.: +49 8153 28-2876

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1599Sun, 26 May 2019 15:42:53 +0200LASER COMPONENTS legt Grundstein für die Zukunfthttps://optecnet.de/http:///Mit dem Bau einer neuen Fertigungsstätte für Detektoren plant LASER COMPONENTS in die Zukunft. Ende April fand in Chandler im US-Bundesstaat Arizona die feierliche Grundsteinlegung für den rund 2.400 m² großen Neubau statt. Bereits im Frühjahr 2020 sollen die Arbeiten für das Gebäude abgeschlossen sein, das als zentraler Entwicklungs- und Produk­tionsstandort für alle Detektortechnologien von LASER COMPONENTS dienen wird. Die mit Produktionsräumen und Reinräumen nach neuesten Standards ausgestattete Einrichtung ist für bis zu 70 Mitarbeiter ausgerichtet und bietet damit ausreichenden Raum für das Wachstum, das CEO Patrick Paul in den nächsten Jahren erwartet. „Den Standort für unser neues Werk haben wir bewusst in der Nähe unseres bisherigen Firmensitzes gewählt. So können wir weiterhin vom Know-how unserer langjährigen Mitarbeiter profitieren und unsere engen nachbarschaftlichen Beziehungen zur Arizona State University weiter ausbauen“, sagt Patrick Paul. „Zudem haben sich in Chandler seit einiger Zeit Major Player für Technologien rund um das autonome Fahren angesiedelt. Dieser Markt wird zunehmend wichtig für unsere optischen Detektoren.“
LASER COMPONENTS fertigt in den USA Detektoren ganz unterschiedlicher Technologien. Hierzu zählen Avalanche Photodioden aus InGaAs und Silizium, die kleinste Lichtmengen sammeln. Weitere Komponenten sind PbS/PbSe-, InAs-, InGaAs- und pyroelektrische Detektoren, die hauptsächlich zur Gasmessung oder Flammendetektion eingesetzt werden.

„Hersteller von anspruchsvollen Sicherheitssystemen setzen schon seit Langem auf unsere Detektoren“, erklärt Dragan Grubisic, General Manager der Laser Components Detector Group. „Die Automobilindustrie ist für ihre hohen Qualitätsansprüche bekannt. Deshalb sind wir uns sicher, dass wir mit unseren High-End-Produkten ein attraktiver Partner sind. Mit dem neuen Werk werden wir in der Lage sein, die nötigen Stückzahlen zu fertigen, die dem enormen Wachstumspotenzial dieses Marktes gerecht werden.“

Das beste Beispiel für die Umsetzung der ambitionierten Pläne der Unternehmensgruppe ist die Fertigungsstätte in Kanada, die nach der Erweiterung vor zwei Jahren erfolgreich Impulslaserdioden für den Einsatz in der Automobilindustrie qualifizieren konnte.

Hersteller:
Laser Components DG, Inc.

Kontakt:
Claudia Michalke
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 1
 82140 Olching
Tel.: +49 (0) 8142 2864-85
Fax:  +49 (0) 8142 2864-11
c.michalke@lasercomponents.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1598Wed, 22 May 2019 11:18:52 +0200Braunschweiger Wirtschaftsförderung ist Partner des neuen Gründungsstipendiumshttps://optecnet.de/http:///Kooperation mit Niedersächsischem WirtschaftsministeriumDie städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft GmbH ist vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium als begleitende Einrichtung für das neue Gründungsstipendium anerkannt worden, das das Ministerium am Montag, 6. Mai, vorgestellt hat. Mit dem Stipendium werden angehende Gründerinnen und Gründer bis zu acht Monate lang finanziell unterstützt. Die Braunschweig Zukunft GmbH begleitet sie während dieser Zeit mit Beratung und Betreuung im Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation (MO.IN).

Das Gründungsstipendium setzt in der Phase vor der offiziellen Unternehmensgründung an und richtet sich an Einzelpersonen oder Gründungsteams bis maximal drei Personen. Bis zu acht Monate lang erhalten Gründerinnen und Gründer, die noch studieren, monatlich 1.000 Euro. Wer bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung hat und in diesem Beruf tätig ist, erhält 2.000 Euro pro Monat. Das Stipendium wird nur für Gründungsvorhaben vergeben, die nicht im Rahmen des EXIST-Programms der Bundesregierung förderfähig sind.

Neben der finanziellen Unterstützung profitieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten von der Betreuung der Partnereinrichtungen wie der Braunschweig Zukunft GmbH. Hier werden sie auf Basis eines vom Wirtschaftsministerium anerkannten Betreuungskonzepts begleitet. Voraussetzung für die Betreuung durch die Wirtschaftsförderung ist, dass die Gründerinnen und Gründer im Start-up-Zentrum MO.IN aufgenommen werden. Sie erhalten wertvolles Wissen zu Themen wie unter anderem Markt- und Konkurrenzanalyse, Marketing und Vertrieb, Finanzierung oder die Wahl der passenden Rechtsform.

„Das Gründungsstipendium gibt angehenden Gründerinnen und Gründern die Möglichkeit, sich auf ihr Gründungsvorhaben zu konzentrieren“, begrüßt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, das neue Förderinstrument. „In Kombination mit der Begleitung durch erfahrene Einrichtungen wie die Braunschweig Zukunft GmbH erhalten die Gründerinnen und Gründer ein richtig gutes Paket, das ihnen den Weg in die Selbstständigkeit erleichtert.“

Leppa freut sich zudem darüber, dass sich neben der städtischen Wirtschaftsförderung noch weitere Akteure aus Braunschweig um die Akkreditierung als begleitende Einrichtungen für das Stipendium bewerben. So haben borek.digital und der Entrepreneurship Hub von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule einen gemeinsamen Antrag eingereicht. „Je mehr Unterstützung Gründerinnen und Gründer hier vor Ort in Braunschweig bekommen können, desto größer sind die Chancen für einen erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit.“

An dem neuen Gründungsstipendium Interessierte aus Braunschweig und der Region können sich mit ihren Fragen an die Braunschweig Zukunft GmbH wenden. E-Mail: gruenderfoerderung@braunschweig.de   

Hinweis: Die Pressemitteilung des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Angebot und Bewerbungsverfahren im Start-up-Zentrum MO.IN unter: www.braunschweig.de/moin

Kontakt:

Projektleiter Kommunikation
Fabian Kappel
Schuhstraße 24
38100 Braunschweig

fabian.kappel(at)braunschweig.de

 

http://www.braunschweig.de/mailform.php?sp-mode=email&sp-email=9b529327d9339d7b5bcb1b7c50cb001e35910953ef6fd78c0ed2fd57d368b2c9&mode=email&email=9b529327d9339d7b5bcb1b7c50cb001e35910953ef6fd78c0ed2fd57d368b2c9&sp-emailImageUrl=%2Fwirtschaft_wissenschaft%2Fwirtschaftsfoerderung%2Fansprechpartner.html.media%2Ftextimage%2F1174421067.png&emailImageUrl=%2Fwirtschaft_wissenschaft%2Fwirtschaftsfoerderung%2Fansprechpartner.html.media%2Ftextimage%2F1174421067.png

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1595Tue, 21 May 2019 15:32:54 +020020 Jahre opsirahttps://optecnet.de/http:///Am 17. Mai feierte unser Mitgliedsunternehmen opsira GmbH in Weingarten sein 20-jähriges Bestehen. Rund 90 Teilnehmer – Kunden, Partner und Lieferanten – kamen, um gemeinsam dieses Jubiläum zu feiern.Bürgermeister Alexander Geiger beglückwünschte opsira und freute sich, dass dieses innovative Unternehmen von Weingarten aus in alle Welt leuchtet.

Anschließend ließen die beiden Geschäftsführer Volker Schumacher und Jürgen Weißhaar auf unterhaltsame Weise die vergangenen 20 Jahre Revue passieren und bedankten sich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei den über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Dr. Andreas Ehrhardt schilderte die beeindruckende Entwicklung von opsira als Spin-off aus dem Steinbeis-Verbund zu einem führenden Unternehmen in der optischen Systemtechnik und stellte die beinahe im Jahrestakt herausgebrachten Innovationen vor.

Abschließend bedankte er sich für die langjährige Verbundenheit von opsira zu Photonics BW und die erfolgreiche Zusammenarbeit, z.B. bei der Veranstaltung des jährlichen Weiterbildungsseminars „Beleuchtungsoptik“ und bei der Durchführung der Expertenkreise zu „Optik-Design und Simulation“ sowie zu „LED und Beleuchtungstechnik“.

Wir wünschen opsira alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

Mehr zu opsira unter: https://www.opsira.de

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Photonics BWOptecNet
news-1594Tue, 21 May 2019 12:17:31 +0200Photonics BW trauert um Professor Dr.-Ing. Jörg Baumgart https://optecnet.de/http:///Wir sind zutiefst erschüttert von der überaus traurigen Nachricht, dass unser sehr geschätzter Professor und Kollege, Herr Prof. Dr.-Ing. Jörg Baumgart, plötzlich und völlig unerwartet verstorben ist.Herr Baumgart war viele Jahre einer unserer Ansprechpartner an der Hochschule Ravensburg-Weingarten und engagierter Dozent bei unserem Weiterbildungsseminar "Beleuchtungsoptik“.

Wir sind zutiefst betroffen, dass Herr Baumgart so plötzlich verstorben ist. Seiner Familie unser herzliches Mitgefühl und viel Kraft.

Mit Herrn Baumgart verliert die Photonik-Community einen kompetenten Experten und engagierten Mitstreiter und wir werden ihm ein würdigendes Andenken bewahren.

Andreas Ehrhardt und das ganze Photonics BW Team

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Photonics BWOptecNet
news-1593Tue, 21 May 2019 10:32:32 +0200AG „Lasermaterialbearbeitung“ bei MANZhttps://optecnet.de/http:///Am 9. Mai fand die Arbeitsgemeinschaft „Lasermaterialbearbeitung“ bei der MANZ AG in Reutlingen statt. Schwerpunktthemen der Veranstaltung mit rund 40 Teilnehmern waren UKP sowie Anlagen- und Sicherheitstechnik.Nach einer Begrüßung durch Dr. Schinzel und Dr. Weber folgte die Vorstellung der MANZ AG durch Herr Bartmann. Beim Rundgang erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in das Laserlabor, die Produktion und neueste Fertigungsanlagen von MANZ.

Nach der Kaffeepause standen vier Fachvorträge auf dem Plan:

-       „UKP Laserbohren von Düsen“ – Dr. Freitag, LightPulse

-       „UKP in der Consumer Electronics- und Photovoltaik-Produktion“ – Dr. Walter, Manz

-       „Röntgenemissionen bei UKP“ – Dr. Weber, IFSW

-       „LIXmeter zur Detektion von Röntgenstrahlung bei UKP“ – Hr. Lutz, CalvaSens

Weiter stellte Fr. Hahn vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die strahlenschutzrechtlichen Anforderungen für Hersteller und Betreiber von UKP-Lasermaschinen vor mit anschließender Fragerunde und Diskussion.

Zuletzt berichtete Dr. Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. Im Anschluss fand der 13. „Laser-Stammtisch“ in der Hausbrauerei „Barfüßer“ statt.

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Photonics BWOptecNet
news-1592Sat, 18 May 2019 11:38:48 +0200Ernst Leitz neues Mitglied bei Optencehttps://optecnet.de/http:///Der Hersteller von Kinoobjektiven, Linsen und weiterem Zubehör für Cine-Produktionen, die Ernst-Leitz GmbH aus Wetzlar, ist neues Mitglied bei Optence e.V.. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit. Weitere Informationen: 
https://www.leitz-cine.com/

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1591Fri, 17 May 2019 12:58:28 +0200LLG startet Projekt SpannFormhttps://optecnet.de/http:///Kontinuierliche Freiformoberflächen durch laserinduzierte Modifikation schichtspannungsinduzierter Verformung.Ziel des Vorhabens ist die Weiterentwicklung eines Laserverfahrens zur Formgebung von optischen Substraten durch Strukturierung von spannungsbehafteten Beschichtungen.

Ein derzeitiger und sich in Zukunft noch verstärkender Trend bei optischen Komponenten geht in Richtung Freiformoberflächen. Gerade wenn Präzision mit Kompaktheit oder Leichtbau zu kombinieren ist, haben Freiformoptiken unschlagbare Vorteile. Für Weltraumanwendungen sind z.B. oft große, zwar wenig, aber doch definiert von einer planen Oberfläche abweichende Spiegelsubstrate mit geringem Gewicht erforderlich. Derartige komplex geformte (nicht-plane) Oberflächen für anspruchsvolle optische Anwendungen können im Prinzip durch eine geeignete Verformung einer Planplatte realisiert werden. Ein gewissermaßen umgekehrtes Problem stellt sich bei der Herstellung hochwertiger beschichteter Optiken. Durch das Auftreten von Schichtspannungen verformt sich bei der Beschichtung auch ein mit höchster Genauigkeit hergestelltes Substrat und verliert damit die Soll-Geometrie. Oft wird versucht, diese Verformung durch eine weitere Beschichtung, beispielsweise auf der Rückseite des Substrats zu kompensieren. Dies gelingt bis zu einem gewissen Grad; bei steigenden Anforderungen hinsichtlich der Minimierung von Passfehlern wird dies jedoch in Zukunft immer kritischer werden, beispielsweise in der EUV-Lithographie. Daher sind neue Konzepte zur aktiven Verformung von Substraten erforderlich, die in diesem Projekt auf der Basis von Schichtstrukturierungen entwickelt werden sollen.  

Ein großer Vorteil des hier verfolgten Verfahrens ist es, dass es im Idealfall materialunabhängig einsetzbar ist, was bei den Konkurrenzverfahren meist nicht gegeben ist. So ist eine breitere Anwendbarkeit auch in hier noch nicht adressierten Feldern möglich, möglicherweise auch außerhalb von optischen Anwendungen.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms WIPANO – „Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“, in der Kategorie „Förderschwerpunkt Öffentliche Forschung - Weiterentwicklung von Erfindungen“ durch das BMWi gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre.

Kontakt:

Laser-Laboratorium Göttingen e.V. (LLG)

Hans-Adolf-Krebs-Weg 1
37077 Göttingen

Tel.: +49 551 5035-0
Fax: +49 551 5035-99
E-Mail: info(at)llg-ev.de

https://www.llg-ev.de/

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1589Thu, 16 May 2019 11:04:09 +0200Alle Macht den Konstanten https://optecnet.de/http:///Mit dem Weltmetrologietag am 20. Mai ändert sich grundlegend, was ein Kilogramm, ein Ampere und alle anderen Einheiten sein sollen. Wenn Sie jemandem begegnen, der fehlerfrei und ohne Spickzettel sagen kann, was ein Kilogramm ist, dann seien Sie auf der Hut. Es muss sich um einen speziellen Wissenschaftler, einen Metrologen, handeln, der noch ganz begeistert ist von dem fundamentalen Wandel im Internationalen System der Einheiten (SI). Denn ab dem 20. Mai 2019, dem Weltmetrologietag des Jahres, sind so abstrakte Dinge wie Naturkonstanten dafür verantwortlich, was unter einem Kilogramm und einem Ampere, einem Kelvin und einem Mol zu verstehen ist. Nach jahrelanger Forschung in den großen Metrologieinstituten und im Besonderen in der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) hatte sich die Weltgemeinschaft auf diese Revision des Einheitensystems verständigt – eine Revision, die mit dem Weltmetrologietag 2019 in Kraft tritt.

Der 20. Mai 2019 markiert eine Zäsur in der Entwicklung der physikalischen und technischen Maßeinheiten. Ab diesem Tag sind die gewohnten Definitionen der Einheiten Geschichte. Vorbei die Zeiten, in denen ein kleiner Metallzylinder in einem Safe des Internationalen Büros für Maße und Gewichte (BIPM) in Sèvres (Paris) das Kilogramm für die ganze Welt darstellte. Vorbei auch die Zeiten, in denen zwei unendlich dünne, unendlich lange Leiter streng parallel in einem Abstand von einem Meter gespannt werden mussten, um mithilfe dieser idealisierten Versuchsanordnung zu definieren, was unter der Einheit für die elektrische Stromstärke, dem Ampere, zu verstehen sein sollte.

Ab dem 20. Mai 2019 haben die Einheiten, in denen wir alles in der Welt vermessen, das solideste Fundament bekommen, das sich aus physikalischer Sicht überhaupt nur denken lässt: Ein Satz von Naturkonstanten mit festgelegten Werten bildet nun die Grundlage für die Definitionen aller Einheiten. Die Idee, eine Maßeinheit auf der Basis von Naturkonstanten zu definieren, ist prinzipiell nicht neu. Was bei der Definition der Sekunde mittels Atomuhren vor 50 Jahren und bei der Definition des Meters mithilfe der Lichtgeschwindigkeit vor über 30 Jahren begonnen wurde, wird nun für alle Einheiten im Internationalen Einheitensystem fortgesetzt. Vier weitere Konstanten spielen dabei die Hauptrollen: die Planck-Konstante h, die Avogadrokonstante NA, die Boltzmann-konstante k und die Ladung des Elektrons e.

In den metrologischen Laboratorien fanden in den letzten Jahren aufwendige Experimente statt, um eben diese Konstanten so gut es irgend geht zu messen. Und diese Messungen, die vor allem an den großen Metrologieinstituten wie der PTB (Deutschland) und dem NIST (USA) oder auch dem NMIJ (Japan) und dem NRC (Kanada) durchgeführt wurden, waren erfolgreich: Die zuvor gesetzten Zielmarken, u. a. bei den Messunsicherheiten und der Unabhängigkeit der Experimente voneinander, wurden erreicht. Die Werte der betreffenden Naturkonstanten konnten somit auf der Basis dieser Messungen sehr genau festgelegt werden.

Im so formulierten Einheitensystem gilt: Kann genauer gemessen werden, können auch die Einheiten genauer realisiert werden – ohne Änderung der zugrundeliegenden Definition. In einer hochtechnischen Welt, in der weder die Längenteilungen beim Nanometer aufhören werden noch die Zeitteilungen bei Femtosekunden, ist diese technische Offenheit des neuen SI gegenüber allen zukünftigen Genauigkeitsfortschritten ein großer Gewinn. Damit schafft die Revision des Einheitensystems bessere Voraussetzungen für Innovationen überall da, wo es auf höchste Genauigkeiten ankommt – bei der Entwicklung von Quantentechnologien ebenso wie bei den Diagnosemöglichkeiten der Medizin, den Effizienzsteigerungen bei der Energiegewinnung oder den Analysemethoden der Klimaforschung. Und diese Offenheit gilt auf der gesamten Skala der jeweiligen Einheit, da die Naturkonstanten keinen speziellen Skalenabschnitt hervorheben. Dies steht durchaus im Gegensatz zur jetzigen Situation, in der das Kilogramm nur genau einen Punkt auf der Masseskala, nämlich den 1-kg-Punkt, festlegt oder der Tripelpunkt des Wassers ebenfalls nur einen einzigen Wert, den 0,01-°C-Punkt auf der Temperaturskala, fixiert.

Das komplett neu definierte Einheitensystem beseitigt die Mängel des bisherigen Systems, wobei die Änderungen im täglichen Leben nicht bemerkbar sind. Für die Technik zeigen sich die Fortschritte als Langzeitwirkung. Für die Wissenschaft tritt der Fortschritt dagegen sofort mit den Neudefinitionen ein. Und ein weiterer Vorteil ist überzeugend: Naturkonstanten gelten überall. Damit bildet das neue SI gewissermaßen eine universelle Sprache, auf die sich die Weltgemeinschaft nun verständigt hat.

Und was geht mich das alles an? Eine berechtigte Frage! Die meisten Menschen bemerken vermutlich gar nicht, dass das Kilogramm und eine Reihe weiterer physikalischer Einheiten neue Definitionen bekommen. In den Bereichen Wissenschaft und Industrie besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich dadurch Türen für Innovationen und ganz neue Erkenntnisse öffnen. Doch der Reihe nach: Für wen ändert sich was?

Für die BürgerInnen
Sie spüren nichts von der Einführung der neuen Kilogramm-Definition? Nach wie vor ist ein Kilogramm Äpfel 1000 Gramm schwer, und die Waage im Badezimmer zeigt keine unerklärlichen Veränderungen? Prima, so war es geplant! Die neue Basis für die Einheit Kilogramm ist genau so gewählt worden, dass man den Übergang im Alltag nicht bemerkt.

Für die SchülerInnen
Sobald das neue Einheitensystem seinen Weg in die Schulbücher gefunden hat, wird Schülerinnen und Schülern beim Thema „Maßeinheiten“ demnächst einiges abverlangt. Die Definition des Kilogramms wird deutlich abstrakter. Reichte es vorher zu verstehen, dass das Urkilogramm in einem Pariser Tresor die „Mutter“ aller Kilogramme ist, so werden in der Schule nun Naturkonstanten eine größere Rolle spielen. Die wissenschaftliche und kulturelle Geschichte der Einheiten soll auch museal für eine breite Öffentlichkeit erzählt werden. So konzipieren die PTB und das Deutsche Museum in München zusammen eine Dauerausstellung zu eben dem Thema. Titel: „Alles in Maßen – Maße für alle“.

Für die Wissenschaft
Endlich haben das Kilogramm und alle anderen Einheiten eine stabile Basis! Die Naturkonstanten, auf denen sie beruhen, sind nach heutigem Wissen unveränderlich. Das war mit dem Urkilogramm ganz anders: Seine Masse veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte gegenüber seinen Kopien. Auch Diebstahl oder Beschädigung wären eine Katastrophe gewesen. Das jetzige „Rezept“ für ein Kilogramm gilt immer und überall.

Für die Industrie
Es mag nicht sofort spürbar sein, aber das neue Einheitensystem ist offener für Innovationen als das bisherige. Früher legte das Urkilogramm genau einen einzigen Punkt auf der Masseskala fest. Das führt dazu, dass es links und rechts dieses Punktes im Prinzip stets unsicherer wurde. In Zukunft lassen sich dann beliebig viele Punkte auf der jeweiligen Skala neu realisieren. Das könnte der Start sein für neue Entwicklungen rund ums Messen und Kalibrieren.

Für die Außerirdischen
Mathematik und Naturkonstanten sind Teile einer Weltsprache, die überall verstanden wird – auf der gesamten Erde ebenso wie im Weltraum. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes universell. Es sollte nun kein Problem mehr sein, Informationen und Waren mit unseren Nachbarn auf Alpha Centauri auszutauschen.
PTB/jes/if


Ansprechpartner
Dr. Dr. Jens Simon, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der PTB, Bundesallee 100, 38116 Braunschweig, Tel.: (0531) 592 3005, Mail: jens.simon(at)ptb.de


Weiterführende Informationen

Autor: Jens Simon

Kontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1588Thu, 16 May 2019 10:33:49 +0200Fit für den 3-D-Druck: EU-Projekt entwickelt Qualifizierungsstrategie für Fachkräftehttps://optecnet.de/http:///Der 3-D-Druck revolutioniert die konventionelle Fertigung und schafft völlig neue Möglichkeiten für industrielle Produktionsverfahren. Um diese Potenziale erfolgreich zu nutzen, erarbeitet das EU-Projekt SAM eine Qualifikationsstrategie für Fachkräfte. Das EU geförderte Projekt Sector Skills Strategy in Additive Manufacturing (SAM) ist im Januar 2019 gestartet und auf 4 Jahre ausgelegt. Ziel ist die Entwicklung einer branchenspezifischen Qualifikationsstrategie im Bereich der Additiven Fertigung. Gegenwärtig und zukünftig relevante Qualifikationen sollen identifiziert sowie definiert und eine Methodik zur Bewertung wesentlicher Kompetenzen entwickelt werden.

Auf diese Weise sollen über die Standardisierung in der Aus- und Weiterbildung Wachstum, Innovation und internationale Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt gefördert und gestärkt werden. Um die Qualifikationsstandards stets aktuell zu halten, soll eine Koordinierungsstelle diese auch nach Projektabschluss auf dem neuesten Stand halten und technologische Trends und Marktanforderungen verfolgen und bündeln.

Mit der Entwicklung einer Qualifikationsstrategie setzt sich das EU-Projekt SAM aktiv gegen den Fachkräftemangel in der Additiven Fertigung ein. Nur so kann der steigende Bedarf an Fachkräften in diesem Sektor zukünftig abgefangen und steigenden Qualifikationsanforderungen begegnet werden.

Durch die Systematisierung der Aus- und Weiterbildung in der Additiven Fertigung werden gleichzeitig die Attraktivität dieses Arbeitsbereichs und die Wahrnehmung von Karrierechancen für potenzielle zukünftige Mitarbeiter gefördert. Zudem wird eine gemeinsame und transparente Basis für die weitere Spezialisierung und Ausdifferenzierung der Möglichkeiten der Additiven Fertigung in verschiedenen Anwendungsgebieten und Branchen geschaffen. Hiervon profieren schließlich auch Industrie und Gewerbe: Gut ausgebildete und spezialisierte Mitarbeiter erzeugen qualitativ hochwertige Produkte und diese stärken Innovation und Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Sektor.

Die Projektpartner:

Die LZH Laser Akademie agiert in diesem Projekt gemeinsam mit einem europäischen Netzwerk aus 16 Projektpartnern aus Belgien, Spanien, Großbritannien, Portugal, Griechenland, Frankreich, Deutschland und Italien. Die Projektpartner stammen aus der Industrie, der Aus- und Weiterbildung, dem Hochschulwesen und Verbänden.

Sie wollen das Projekt unterstützen?

Das SAM-Netzwerk kooperiert EU-weit mit verschiedenen Interessengruppen, zum Beispiel mit Unternehmen aus der Industrie und Organisationen aus der öffentlichen und privaten Bildung. Einbringen können Sie sich auf verschiedene Weise, beispielweise durch:

  • Teilnahme an Workshops zur Identifizierung und Validierung von Qualifikationsanforderungen und Entwicklung von Kompetenzbereichen;
  • Unterstützung bei der Durchführung von Schulungen und der Verbreitung von Projektergebnissen;
  • Mitwirkung bei der Informationskampagne für Schüler, Studenten und Fachkräfte.

Werden Sie Kooperationspartner und knüpfen Sie wertvolle neue Netzwerkkontakte! Unterstützen Sie das SAM-Projekt bei der Identifizierung aktueller und zukünftiger Qualifikationsanforderungen sowie der EU-weiten Gestaltung der Aus- und Weiterbildung in der Additiven Fertigung.

Kontaktdetails und ausführliche Informationen zu Beteiligungsmöglichkeiten, finden Sie hier: http://skills4am.eu/associatedpartners.html

Mehr Informationen über das SAM-Projekt:

Interessierte können sich auf der Projekt-Homepage fortlaufend über Fortgang und Ergebnisse informieren: www.skills4am.eu

EU Disclaimer:

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Kontakt:
LZH Laser Akademie GmbH
ppa. Ilka Zajons
Garbsener Landstraße 10
30419 Hannover

Fon: 0511 277 1738

mail: zajons(at)lzh-laser-akademie.de

URL: www.lzh-laser-akademie.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1586Fri, 10 May 2019 09:04:36 +0200Deutsche Photonikszene zu Gast in Jenahttps://optecnet.de/http:///Am kommenden Dienstag und Mittwoch erwarten wir rund 250 Gäste aus Wirtschaft, Forschung, Bildung und Politik zur 3. OptecNet Jahrestagung in Jena.Die zweitägige Konferenz des Dachverbands der regionalen deutschen Photoniknetzwerke gilt als das Networkingevent der deutschen Photonikszene, bei dem Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland aktuelle Technologietrends und Herausforderungen der Branche diskutieren.

Im geschichtsträchtigen Volkshaus erwartet die Gäste ein hochkarätiges Vortragsprogramm zu den Schwerpunktthemen Lasertechnik, Quantenoptik, Biophotonik und Bilderverarbeitung.
Eröffnet wird die Veranstaltung am 14. Mai 2019 um 10 Uhr von OptoNet-Geschäftsführer und OptecNet Vorstand Thomas Bauer, Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche und mit einer Keynote von Jenoptik-Vorstand Dr. Stefan Traeger.

Jenoptik und Zeiss unterstützen als Hauptsponsoren die Veranstaltung, weitere zehn Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland beteiligen sich als Silber- und Bronzesponsoren. In einer Begleitausstellung präsentieren sich mehr als 40 Aussteller aus Deutschland, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz.

Erstmals Teil der Veranstaltung ist die OptecNet Start-up Challenge, bei der sechs Gründungsinitiativen aus ganz Deutschland in einem Pitch ihre innovativen Geschäftsideen vorstellen. Die Unternehmen waren einem Aufruf des OptecNet gefolgt und hatten sich für das Finale qualifiziert. Die drei besten Ideen werden im Rahmen der Abendveranstaltung bekannt gegeben und prämiert.

Verantwortlich für die Organisation ist das Thüringer Photoniknetzwerk OptoNet e.V. im Auftrag des OptecNet Deutschland.

Weitere Informationen zum detaillierten Programm und Ablauf »

OptecNet Deutschland
OptecNet Deutschland ist mit über 500 Mitgliedern in den regionalen Photoniknetzwerken der größte deutsche Verbund der Photonikbranche. Die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Ausbildung vertreten alle relevanten Technologiefelder und sind mit ihren Produkten, Dienstleistungen und Forschungsschwerpunkten national und international erfolgreich. Vorsitzender des OptecNet Vorstandes ist Thomas Bauer, Geschäftsführer des Thüringer OptoNet.

Sponsoren der 3. OptecNet Jahrestagung

GOLD

JENOPTIK AG | ZEISS AG

SILBER

Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co. | Edmund Optics GmbH | Sill Optics GmbH & Co. KG | Fraunhofer ILT

BRONZE

ifw Jena | SCHOTT AG | modis GmbH | OSRAM Opto Semiconductors GmbH | Jena Wirtschaft GmbH | EPIC European Photonics Industry Consortium

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1587Fri, 10 May 2019 08:54:00 +0200Eine Plattform für junge ForscherInnen https://optecnet.de/http:///Die Junge Wissenschaft ist jetzt ein Online-Magazin der PTB – kostenlos für AutorInnen und LeserInnen, aber weiterhin nach den strengen Regeln wissenschaftlichen Publizierens Schon als Jugendliche sind sie vom Forscherfieber gepackt: die TeilnehmerInnen von Jugend forscht, die ein wissenschaftliches Thema gründlich und nach denselben Vorgaben untersuchen, wie sie weltweit für sorgfältige Forschung gelten. Dies ist auch so bei der anschließenden Veröffentlichung in der Jungen Wissenschaft. Die Zeitschrift für ForscherInnen unter 23 Jahren ist eine Peer-review-Zeitschrift;die Artikel gelten als zitierfähig. In den letzten 30 Jahren war die Junge Wissenschaft ein gedrucktes Magazin. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat aus ihr ein Online-Journal gemacht, eine nichtkommerzielle Open-access-Zeitschrift. Unter www.junge-wissenschaft.ptb.de sind zurzeit rund 180 Originalveröffentlichungen junger ForscherInnen zu finden – und es werden laufend mehr. Demnächst wird noch eine App speziell für Tablets und Smartphones folgen. Aktuell wird beim Bundeswettbewerb von Jugend forscht am 16. Mai die Chefredakteurin der Jungen Wissenschaft, Dr. Sabine Walter, mit potenziellen neuen AutorInnnen sprechen.

Auf solche Ideen muss man erst einmal kommen: etwa Daten mithilfe molekularer Schalter zu speichern, die Bodenfruchtbarkeit in einer rekultivierten Deponie zu untersuchen oder einen Kachelofen im Miniformat zu entwickeln (natürlich mit ingenieurwissenschaftlichen Berechnungen). Das sind nur einige der Themen, die die AutorInnen der aktuellen Beiträge in der Jungen Wissenschaft sich als Forschungsprojekt vorgenommen haben: bunt, vielfältig und mit höchstem wissenschaftlichem Ernst behandelt. Doch die Texte sind nicht nur interessant zu lesen; sie gelten bereits als zitierfähige Veröffentlichung und können somit den JungforscherInnen den Weg in die Welt der Wissenschaft bahnen. Schon manche WissenschaftlerInnen-Karriere hat so angefangen – mit einem Artikel in der Jungen Wissenschaft als erste wissenschaftliche Publikation. Schließlich sind die Texte mit einer DOI versehen und gelten als Originalveröffentlichung – wie vielleicht später ein eigenes Paper in Nature oder Science.

Es begann vor mehr als 30 Jahren: Prof. Dr. Paul Dobrinski (1927–2009), damals Hochschullehrer in Hannover, rief die Junge Wissenschaft ins Leben. Es wurde ein deutschlandweit einzigartiges Projekt: eine wissenschaftliche Zeitschrift für ForscherInnen im Alter von bis zu 23 Jahren, bei der alle Regeln wissenschaftlichen Publizierens gelten. Dazu gehört auch ein Peer-review-Prozess: Jeder Text wird zunächst von erfahrenen WissenschaftlerInnen geprüft. Ist der Text angenommen, unterstützt die Redaktion die jungen AutorInnen hinsichtlich des Aufbaus, des wissenschaftlichen Schreibstils und ähnlichem, bevor der Artikel layoutet wird und online geht.

Die PTB hat die JuWi, wie sie oft liebevoll genannt wird, von Anfang an als Patin unterstützt. „Das war uns immer eine Herzensangelegenheit“, sagt Dr. Dr. Jens Simon, Pressesprecher der PTB. „Denn auch wir wollen junge Leute dabei unterstützen, vielleicht ihr Interesse an Physik oder anderen naturwissenschaftlichen Themen zu entdecken.“ Daher stand es für ihn fest zu helfen, als das Projekt nach einigen Jahren plötzlich auf wackeligen Füßen stand. Zusammen mit der langjährigen Chefredakteurin der JuWi, Dr. Sabine Walter, Hochschullehrerin in Hannover, und Layouterin Sabine Siems wurde ein neues Modell für die Zeitschrift entwickelt: als Online-Magazin unter dem Dach der PTB. Es gibt eine PDF-Version zum Herunterladen sowie eine HTML-Version, die sich automatisch an verschiedene Benutzeroberflächen anpasst, egal ob Webbrowser, Smartphone oder Tablet.

So kann sich das Ganze sehen lassen. Noch attraktiver wird die Zeitschrift mit der neuen App werden, die bereits in den Startlöchern steht und die dann beispielsweise im Apple Store oder bei Google Play zu haben sein wird. Damit gibt es jede neue Ausgabe automatisch aufs Handy. Bis dahin gilt: Am besten sofort für den JuWi-Newsletter anmelden. Die Redaktion schickt dann eine Nachricht per E-Mail, sobald eine neue Ausgabe erschienen ist.
es/ptb

Ansprechpartner
Dr. Dr. Jens Simon, Pressesprecher der PTB, Bundesallee 100,39116 Braunschweig, Telefon: (0531) 3005, E-Mail: jens.simon(at)ptb.de

Website der Jungen Wissenschaft
www.junge-wissenschaft.ptb.de

Anmeldung zum Newsletter
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Weitere Informationen

Autor: Erika Schow

Kontakt:

Erika Schow
Wissenschaftsredakteurin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PÖ
Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)
Bundesallee 100, 38116 Braunschweig
Tel.: (0531) 592-9314
Fax: (0531) 592-3008
E-Mail: erika.schow(at)ptb.de
Web: www.ptb.de

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1584Fri, 03 May 2019 11:18:18 +0200Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe „Dialog-on-the-Road“https://optecnet.de/http:///Um es Unternehmen mit Sitz außerhalb der Region Hannover leichter zu ermöglichen, an Dialogveranstaltungen teilzunehmen, bietet Niedersachsen ADDITIV seit Kurzem auch Termine in anderen Regionen an.Am 27. März 2019 die Veranstaltung „Additive Fertigung: Chancen für den Mittelstand“ bei der Andreas Schlüter Maschinenbau GmbH im Landkreis Nienburg/Weser statt.

Etwa 50 Interessierte folgten der Einladung der drei Organisatoren der Wirtschafsförderung Nienburg, der Andreas Schlüter Maschinenbau GmbH und Niedersachsen ADDITIV. Prof. Henning Ahlers von der LZH Laser Akademie GmbH stellte zum Auftakt den Stand der Technik und aktuelle Handlungsfelder in der Additiven Fertigung vor.

Den Aufbau einer Prozesskette für 3D-gedruckte Kunststoffbauteile erklärte Dr.-Ing. Gerrit Hohenhoff, M. Sc., vom Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH): „Die Anwendungsfelder für die Additive Fertigung von Kunststoffen sind vielfältig: Von Kleinserien ab Losgröße 1 bis hin zu mittleren bis großen Serien für die Luftfahrt, Medizintechnik, Elektronik, Optik und die Automobilindustrie.“ Wirtschaftliche Aspekte beleuchtete anschließend der Gastgeber, Andreas Schlüter, bevor die Teilnehmenden Gelegenheit zum Netzwerken erhielten.

Weitere Dialog-on-the-Road-Termine sind in Vorbereitung, zum Beispiel am 19. September 2019 in Wilhelmshaven. Nähere Informationen sind in Kürze auf https://www.niedersachsen-additiv.de/de/termine/ abrufbar.

Alternativ können sich Interessierte über niedersachsen.additiv@lzh.de in den Verteiler eintragen oder Niedersachsen ADDITIV in den sozialen Medien folgen:

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1583Fri, 03 May 2019 11:03:13 +0200Zu 100 Prozent empfohlen: Das Niedersachsen-Technikum am LZHhttps://optecnet.de/http:///Für Tabea Karg und Linda Thies steht nach sechs Monaten am Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) fest: Das Niedersachsen-Technikum würden sie allen (Fach-)Abiturientinnen mit Interesse an den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) weiterempfehlen.Das Niedersachsen-Technikum richtet sich an junge Frauen mit (Fach-)Abitur und gibt ihnen die Gelegenheit herauszufinden, ob die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) ihren Interessen entsprechen. „Ich habe 2017 Abitur gemacht, war ein Jahr im Ausland und habe überlegt was ich mache. Eine Freundin hatte zwei Jahre zuvor am Niedersachsen-Technikum teilgenommen. Durch sie bin ich darauf aufmerksam geworden“, erklärt Tabea Karg. Linda Thies hingegen erfuhr auf einer Schulveranstaltung davon.

Dieser Artikel wurde in der Online-Zeitschrift phi – Produktionstechnik Hannover veröffentlicht. Bitte klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel auf der phi-Webseite zu lesen.

Kontakt:

Laser Zentrum Hannover e.V.
Dipl.-Biol. Lena Bennefeld
Communication Department
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover

E-Mail: presse(at)lzh.de

Internet: www.lzh.de

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NetzwerkePhotonicNet GmbHOptecNet
news-1582Thu, 02 May 2019 12:00:38 +0200Wintersemester 2019/20: OTH Amberg-Weiden startet Bewerbungsphase https://optecnet.de/http:///An der OTH Amberg-Weiden ist die Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester gestartet. Studieninteressierte können sich ab sofort bis 15. Juli 2019 für alle Bachelor- und Masterstudiengänge online bewerben. Zur Wahl stehen 20 Bachelorstudiengänge, ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang und 15 Masterstudienprogramme. Das Wintersemester 2019/20 beginnt am 1. Oktober 2019Neue Studienangebote

In diesem Wintersemester starten mit „Physician Assistance“ und „Digital Healthcare Management“ zwei neue Bachelorstudiengänge an der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen der OTH in Weiden. Neu in der Fakultät Betriebswirtschaft sind die Masterstudiengänge „Logistik & Digitalisierung“ und „Digital Entrepreneurship“. Interessierte können sich ­– vorbehaltlich des Einvernehmens des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst – ab sofort online bewerben.

Auch die zum Sommersemester 2019 gestarteten Bachelorstudiengängen „International Business“ und „Logistik & Digitalisierung“ werden im Wintersemester 2019/20 für Erstsemester angeboten.

MINT-Orientierungsstudium prepareING 

Erstmals wird zum Wintersemester 2019/20 ein Orientierungsstudium angeboten. Im Modulstudium prepareING werden erste Einblicke in verschiedene MINT-Studiengänge der OTH Amberg-Weiden gegeben, ohne dass sich Studieninteressierte von Anfang an auf einen Studiengang festlegen müssen. Das Angebot ermöglicht es Studieninteressierten, in ein bis zwei Semestern ein Studium zu finden, das ihren Anforderungen, Interessen und Zukunftsplänen entspricht. Neben Mathematik als studiengangübergreifende Grundlage können Module aus MINT-Studiengängen frei hinzugewählt werden. Laborpraktika verschaffen Einblicke in die Praxis. Am Semesterende können in den besuchten Modulen eine Prüfung abgelegt werden. Erfolgreich bestandene Studiengangsmodule können im daran anschließenden Studiengang angerechnet werden. 

gez.

Sonja Wiesel, M.A.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1581Thu, 02 May 2019 10:08:25 +0200Weitere Kooperationen zwischen Hochschulen in Bayern und Nordamerika angebahnthttps://optecnet.de/http:///Wissenschaftsminister Sibler beendet Delegationsreise nach USA und Kanada – 19 Hochschulvertreter aus ganz Bayern – darunter die Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, der Präsident der OTH Regensburg und der Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung der Universität Regensburg – loten Kooperationsmöglichkeiten aus – vielfältige Anknüpfungspunkte im Wissenschafts- und Forschungsbereich. Die Delegationsreise nach USA und Kanada unter der Leitung von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler geht mit einer positiven Bilanz zu Ende: Von den 19 mitgereisten Hochschulvertreterinnen und -vertretern – darunter Prof. Dr. Wolfgang Baier, Präsident der OTH Regensburg, Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident der Universität Regensburg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden – kehren viele mit einem konkreten Kooperationsvorhaben nach Bayern zurück. Zudem verständigten sich die teilnehmenden Hochschulen darauf, die geknüpften Kontakte zu intensivieren, um beispielsweise den Austausch von Studentinnen und Studenten, Doktoranden oder Dozenten zu organisieren oder auch gemeinsame Forschungs- und Projektkooperationen durchzuführen.

Im Fokus der Reise stand das Thema Künstliche Intelligenz, welches bei vielen der von der Delegation besuchten Hochschulen von großer Bedeutung ist, zum Beispiel ist die Stadt Montreal weltweit eines der bedeutendsten Zentren für Künstliche Intelligenz. Für Präsident Prof. Dr. Baier, Präsidentin Prof. Dr. Klug und Vizepräsident Prof. Dr. Korber gab es bei der Reise vielfältige Möglichkeiten, sich vor allem auch im Bereich Künstliche Intelligenz mit den Hochschulen in den USA und Kanada auszutauschen. Das Thema Künstliche Intelligenz findet derzeit in allen Lehr- und Forschungsbereichen auch an der OTH Regensburg, der Universität Regensburg und der OTH Amberg-Weiden Anwendung, sei es im technischen und wirtschaftlichen Bereich, als auch unter ethischen Gesichtspunkten. Präsident Prof. Dr. Baier, Präsidentin Prof. Dr. Klug und Vizepräsident Prof. Dr. Korber fühlen sich nach der Delegationsreise darin bestätigt, das Thema Künstliche Intelligenz auch an ihren Hochschulen schon seit einiger Zeit intensiv zu bearbeiten und auch weiter voranzutreiben. 

Bei Zukunftsthemen international mitspielen

„Ich freue mich sehr, dass unsere Besuche bei renommierten Hochschulen in USA und Kanada so fruchtbringend waren und etliche neue Anknüpfungspunkte für Kooperationen ergeben haben. Der Austausch über aktuelle Forschungsthemen wie Künstliche Intelligenz oder Digitalisierung hat gezeigt, dass unsere Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften auch bei Zukunftsthemen international mitspielen! Das Interesse an einer Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung war jenseits des großen Teichs groß“, fasste Sibler das Ergebnis der einwöchigen

Rundreise zusammen. Sie habe die Partnerschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika und mit der Partnerregion Québec im Bereich von Wissenschaft und Forschung weiter stärken können. 

Bestehende Kooperationen vertiefen, neue Möglichkeiten ausloten

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Universitäten in Bamberg, Bayreuth, Eichstätt-Ingolstadt, Erlangen-Nürnberg, München (TU und Hochschule für Philosophie), Passau, Regensburg und Würzburg sowie der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Amberg-Weiden, Aschaffenburg, Coburg, Hof, Ingolstadt, Neu-Ulm, Nürnberg,  Landshut, Regensburg und Rosenheim hatte der Wissenschaftsminister Hochschulen in Washington, Atlanta und Montréal besucht, darunter das Georgia Institute of Technology und die Georgetown University. Bei verschiedenen Netzwerkveranstaltungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestehende Kooperationen zwischen bayerischen und nordamerikanischen Hochschulen vertiefen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten.

Kooperation und Austausch stärkt den Wissenschaftsstandort Bayern

„Die internationale Vernetzung bayerischer Hochschulen ist ein wichtiges politisches Ziel, dem wir uns verstärkt verschrieben haben. Der persönliche Kontakt ist dazu sehr hilfreich“, betonte der Wissenschaftsminister, der auch verschiedene Vertreter des Repräsentantenhauses des Bundesstaates Georgia sowie den Minister für Wirtschaft und Innovation Pierre Fitzgibbon in Québec getroffen hatte. In Montréal hatte er zudem eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Freistaat Bayern und zwei Stiftungen für Forschungsförderung von Québec unterzeichnet, die die Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bei den Themenkomplexen Gesundheit sowie Natur und Technologie erleichtern soll. Kooperation und Austausch mit leistungsstarken Hochschulen im Ausland stärke, so ist Sibler überzeugt, den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern. Gleichzeitig trage sie zu besseren Zukunftschancen junger Menschen im internationalen Umfeld bei.

Presse-Information

29.04.2018   Nr. 23 | 2019

Autorin: Kathrin Gallitz, Pressesprecherin, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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news-1580Tue, 30 Apr 2019 18:22:30 +0200SVS-Vistek: Schnellste 31 Megapixel Kamerahttps://optecnet.de/http:///Die SVS-Vistek GmbH zeigt auf der CONTROL in Stuttgart seine neuesten Kameramodelle wie die hr342 mit 31 Megapixel, die hr43 mit ihrem attraktiven Sensorformat und die höchstauflösende shr411 mit 151 Megapixel. Sie freuen sich auf interessante Gespräche mit Ihnen über Ihre Anforderungen und zeigen spannende Technik.Der neue IMX342 Sensor von Sony bietet erstklassige Bildqualität mit 31 Megapixel und eine beeindruckende Geschwindigkeit.
SVS-Vistek ergänzt diesen Bildsensor mit leistungsfähigen Interfaces wie CoaXPress oder 10GigE und bietet so die derzeit schnellste IMX342 Kamera am Markt.

Erstklassiger Sensor
Der neue Sony IMX342 Sensor setzt in der Bildqualität Maßstäbe auch in der Klasse von 31 Megapixel. Die Werte für Dynamic Range, SNR, Lichtempfindlichkeit und Flatness sind hervorragend und bewegen sich auf dem hohen Niveau, das man von den Sony Pregius 2 Sensoren mit 3.45µm Pixel erwartet.

Schnelle Interfaces!
Nur die neuesten Interfaces können die maximimale Datenrate, die der Sensor mit seinem SLVS-EC Protokoll bietet, auch bedienen. SVS-Vistek bietet mit der hr342 beide aktuelle High-End Interfaces: 

  • hr342 CoaXPress
    Die hr342*CX liefert mit 4 CoaXPress Kanälen eine maximale Datenrate von 35.4 fps und ist damit die derzeit schnellste 31 Megapixel Kamera mit IMX342 Sensor am Markt. CoaXPress bietet lange dünne Datenleitungen, benötigt aber in der Host-Kamera Verbindung immer einen Framegrabber.
  • hr342 10GigE
    Die hr342*XGE mit 10GigE Interface erreicht eine maximale Datenrate von 31.4 fps. 10GigE erfreut sich im Machine Vision Bereich einer raschen Verbreitung und bietet sowohl lange Datenleitungen als auch eine Vernetzung über eine IP Netzwerkstruktur. Ein Framegrabber ist hierbei nicht nötig.


Kontakt:

SVS-Vistek GmbH
Mühlbachstraße 20
82229 Seefeld / Germany
Tel. 49 8152 9985-0
info(at)svs-vistek.com
www.svs-vistek.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1579Mon, 29 Apr 2019 13:55:19 +0200Jenoptik gains new automotive orders worth almost 20 million euroshttps://optecnet.de/http:///Strong demand for automation solutions continues with further new orders in North America.Jenoptik’s Automation business together with Prodomax Automation Ltd., a member of the Jenoptik Group, have received several orders for products which contribute to making automotive manufacturing more efficient.  

The first order is from a major Tier 1 automotive client for one of their manufacturing plants located in Michigan, which shall supply structural underbody components for a new SUV program. The scope of supply includes assembly lines incorporating traditional welding technologies as well as material handling solutions. The second order is for an automated assembly system to be delivered and commissioned for a production of automotive seating components. The third order is for the structural welding and module assembly of battery packs for an Electrical Vehicle (EV) program. Most of the orders will contribute to the sales of Jenoptik’s Light & Production division in 2019.  

Mid-2018 Jenoptik had acquired Prodomax, a Canadian company specialized in machine integration and process automation with focus on the automotive industry. Jenoptik and Prodomax have successfully collaborated on engineering technical automation solutions to their combined customer base. The automation know-how of Prodomax and laser processing experience of Jenoptik facilitate end-to-end application solutions in the automation industry.  

“The combination of Prodomax’ and Jenoptik’s expertise enables our automation business to step towards becoming an integrated provider of advanced turnkey manufacturing systems – with success as the new orders underline”, says Jenoptik President & CEO Stefan Traeger.  

Already at the beginning of the year Jenoptik was able to announce two orders worth more than 12 million euros for automation solutions in North America.

About Jenoptik

The Light & Production Division of Jenoptik is a global specialist in the optimization of manufacturing processes. Our many years of experience and know-how in the field of industrial measurement technology and optical inspection, modern laser-based material processing and highly flexible robot-based automation enable us to develop tailor-made manufacturing solutions for our customers in automotive, aerospace, healthcare and other manufacturing industries.  

We are an established key supplier in the global automotive market. Every day we face the modern challenges regarding flexibility, productivity and increasing variety and thus cover the growing demand for complex industrial solutions with a focus on machine integration and process automation. As a development and optimization partner, we support our customers in their strategic challenges by combining our key technologies, thus taking market- and customer-specific systems to a new level.

Contact

JENOPTIK l Light & Production
Tamara Whittaker
Marketing and Communications Manager
Phone: +1.561.881.7400
E-mail: tamara.whittaker(at)jenoptik-inc.com

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1578Fri, 26 Apr 2019 19:59:19 +0200LASER COMPONENTS erhält Vision Systems Design 2019 Innovators Awardhttps://optecnet.de/http:///LASER COMPONENTS wurde auf der Automate-Messe in Chicago mit dem Annual Vision Systems Design Innovators Award ausgezeichnet. Für sein fasergekoppeltes Weißlichtmodul ALBALUX FM erhielt das Unternehmen eine Silberauszeichnung in der Kategorie Beleuchtung, Linsen und Optik. Der Preis wird jedes Jahr von einem Gremium anerkannter Experten aus Endanwender-Unternehmen und Systemintegratoren vergeben.

ALBALUX FM ist das weltweit erste Laser-Weißlichtmodul mit einem gerichteten Lichtstrahl, der erheblich heller ist als das Licht von LEDs. Das kompakte Gehäuse, die gleichbleibend hohe optische Leistung, die fasergelenkte Strahlführung und eine sichere Steuerelektronik machen das Modul besonders flexibel. Neben Standardanwendungen lässt es sich auch an kundenspezifische Konfigurationen anpassen. Als Lichtquelle dient die ebenfalls preisgekrönte LaserLight-Technik von SLD Laser, bei der zwei semipolare blaue GaN-Laserdioden (450 nm) einen Phosphor beleuchten.

„Mit seiner beispiellos hohen Leuchtdichte, und der extrem scharfen Strahlbegrenzung wird ALBALUX FM die Beleuchtung in Medizin und Industrieller Bildverarbeitung neu definieren“, sagt Gary Hayes, CEO von LASER COMPONENTS USA. „In diesen Branchen wird nun auch in schwer zugänglichen Bereichen eine präzise, kontrastreiche Ausleuchtung möglich. Wir fühlen uns durch diese Anerkennung geehrt und glauben, dass diese neue Technologie bald in vielen Bereichen zum Einsatz kommen wird.“

Alan Bergstein, Herausgeber der Fachzeitschrift Vision Systems Design erklärt: „Mit unserem prestigeträchtigen Programm ehren wir innovative Produkte und Dienstleistungen der Bild verarbeitungsbranche. Die diesjährigen Preisträger sind herausragende Beispiele für Unternehmen, die unsere Branche entscheidend prägen.“

Alle Preisträger des Visions Systems Design Innovators Awards werden in der Juni-Ausgabe von Vision Systems Design und online unter www.vision-systems.com vorgestellt. Das ALMBALUX FM wird eines der Produkt-Highlights am LASER COMPONENTS-Stand auf der LASER World of Photonics sein (B3.303)

Weitere Informationen:

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news-1577Fri, 26 Apr 2019 10:58:40 +0200OTH Amberg-Weiden: Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO)https://optecnet.de/http:///Siemens Amberg und die OTH Amberg-Weiden arbeiten seit vielen Jahren zusammen, vor allem in den Bereichen Automatisierungstechnik, Robotik und Digitalisierung in der Industrie. Die enge Kooperation bauen beide Partner jetzt weiter aus – Siemens Amberg wird Innovativer LernOrt (ILO) der Hochschule. Ein Innovativer LernOrt (ILO) – zwei Forschungsstätten: Siemens Amberg und die Hochschule werden zwei Digitallabore einrichten, eines im neuen Digitalisierungszentrum von Siemens, ein weiteres an der OTH Amberg-Weiden am Campus Amberg. In den Laboren werden Siemens-MitarbeiterInnen und Studierende an Methoden zur Entwicklung digitaler Technologien arbeiten. Die WissenschaftlerInnen der Hochschule profitieren dabei von einer hochmodernen Forschungsumgebung – Studierende können die Hightech-Ausstattung für Projekt- oder Abschlussarbeiten nutzen. Die Labore sind ein wichtiger Bestandteil des Konzepts „Digitaler Campus“ an der OTH Amberg-Weiden.

Am Freitag, 3. Mai 2019, unterschreiben Günter Jakesch, Sprecher der Betriebsleitung Siemens Amberg, Ramona Grosser, Personalleiterin Siemens Amberg, Dr. Gunter Beitinger, Betriebsleitung Siemens Amberg, und Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden, die Kooperationsvereinbarung. Neben Michael Cerny, Oberbürgermeister der Stadt Amberg, nehmen VertreterInnen der Siemens AG und der OTH Amberg-Weiden sowie MitarbeiterInnen des Projektteams an der Unterzeichnung teil.

Wir laden Sie zur Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen!

gez.

Sonja Wiesel, M.A.

Presse-Information
25.04.2019
Nr. 22 | 2019

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1576Tue, 23 Apr 2019 10:00:16 +0200Feierlicher Start des neuen MPG-PTB-RIKEN-Zentrums https://optecnet.de/http:///Deutsch-japanische Kooperation will Antworten auf fundamentale Fragen der Physik finden Mit einer feierlichen Zeremonie in Tokio ging am 8. April eine Forschungskooperation an den Start, die sich fundamentalen Fragen der Physik widmen wird. Die Partner sind das japanische Forschungsinstitut RIKEN, zwei Max-Planck-Institute und die PTB. Die drei Partner finanzieren das auf 5 Jahre angelegte Zentrum zu gleichen Teilen mit insgesamt ca. 7,5 Mio. Euro.

In dem MPG-PTB-RIKEN-Zentrum arbeiten ab sofort weltweit führende experimentelle Gruppen aus der Atom- und Kernphysik, der Antimaterieforschung, der Quantenoptik und der Metrologie eng zusammen, um mit ihren ultrapräzisen Apparaturen die Zeit und Naturkonstanten noch genauer zu messen. So wollen sie gemeinsam nach Antworten auf fundamentale Fragen der Physik suchen. Bei der feierlichen Eröffnung in Tokio am 8. April 2019 waren Vertreter der drei beteiligten Forschungspartner vor Ort, um die zukünftige Zusammenarbeit zu feiern.

Detailierte Informationen zu den geplanten Forschungsthemen, die im MPG-PTB-RIKEN-Zentrum untersucht werden sollen, finden Sie hier

Autor: Imke Frischmuth

Kontakt:

Physikalisch-Technische Bundesanstalt
Bundesallee 100
38116 Braunschweig

Nachrichtenredaktion

Imke Frischmuth

imke.frischmuth(at)ptb.de

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1575Thu, 18 Apr 2019 14:36:53 +0200INNOVATIONSPREIS BERLIN BRANDENBURG Ende der Bewerbungsfrist 30. Juni 2019https://optecnet.de/http:///Die Suche nach innovativen Ideen für den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Innovationspreis Berlin Brandenburg hat begonnen: Bis zum 30. Juni 2019 haben Unternehmen, Start-ups und Handwerksbetriebe mit Firmensitz in Berlin oder Brandenburg die Möglichkeit, innovative Produkte, Konzepte und Dienstleistungen einzureichen – gern auch in Kooperation mit Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Der Innovationspreis ist eng verzahnt mit der fortgeschriebenen Gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg (innoBB 2025). Das Ziel der ausschreibenden Wirtschaftsverwaltungen der beiden Länder: Innovationen in den dort definierten Clustern Gesundheitswirtschaft, Energietechnik, IKT, Medien und Kreativwirtschaft, Optik und Photonik sowie Verkehr, Mobilität und Logistik sollen beispielhaft Innovationsfähigkeit und Wirtschaftskraft der Hauptstadtregion demonstrieren. 2018 stieg die Zahl der Bewerbungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 174 - ein deutliches Zeichen für das große Potenzial der beiden Länder. 

"Innovationen sind die Triebfedern wirtschaftlichen Wachstums. Ohne diese Kraft zur Weiterentwicklung ist ein Bestehen im Wettbewerb heutzutage undenkbar. Innovative Produkte, neue Verfahren, neue Prozesse - das sind Investitionen in die Zukunft. Mit dem Innovationspreis geben wir den innovativsten und kreativsten Ideen eine Bühne", erklärt Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, zum Wettbewerbsstart. 

Bewerbungsformular:

Informationen.

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OpTecBBOptecNet
news-1574Tue, 16 Apr 2019 15:58:33 +0200Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und Optik in der Medizin und Biotechnologie“https://optecnet.de/http:///Am 9. April fand das Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 35 Teilnehmern waren „Optische Sensoriken für mobile Anwendungen“.Nach der Begrüßung durch Dr. Daniel Carl (Fraunhofer IPM) folgte die Vorstellung des Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung durch Dr. Werner Kraus mit Labor-Besichtigung.

Nach der Kaffeepause standen vier Fachvorträge auf dem Plan:

·         „Assistenzrobotik in der Pflege“ [Theo Jacobs, IPA]

·         „Maschinelles Lernen auf mobilen Geräten“ [Sascha Getto, IPA]

·         „3D-Szenenerfassung für autonome Systeme: ein Überblick“ [Dr. Haist, ITO]

·         Themen-Special: „Einblicke in die Quantensensorik“ [Dr. Kühnemann, IPM]

Anschließend stellte Dr. Konstantynova von der ClusterAgentur ein geplantes Cross-Clustering-Event zur Vernetzung der Optischen Messtechnik und Sensorik mit Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz vor.

Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. 

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1573Tue, 16 Apr 2019 15:42:07 +0200Photonics BW engagiert sich bei der 2. bundesweiten Clusterwochehttps://optecnet.de/http:///Die zweite bundesweite Clusterwoche hat erneut gezeigt: Deutschlands Cluster sind kreativ, vielfältig und innovativ. Vom 2. bis zum 11. April 2019 haben Clusterinitiativen aus allen 16 Bundesländern mit knapp 200 Veranstaltungen sowie Messebeteiligungen an der Clusterwoche Deutschland teilgenommen und dabei auch viele Aktivitäten mit internationalen Partnern, wie z. B. Schweden, Israel, Kanada, Portugal, Niederlande, Frankreich und Großbritannien, durchgeführt. Allein in Baden-Württemberg wurden im Rahmen der Clusterwoche 43 Veranstaltungen angeboten. Auch Photonics BW, das in Aalen ansässige Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, war im Rahmen der bundesweiten Clusterwoche mit Veranstaltungen aktiv.

So fand am 9. April das Innovation Lab „Optische Sensoriken für mobile Anwendungen“ im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ statt. Dazu trafen sich rund 35 Experten am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung in Stuttgart zum fachlichen Austausch.

Sie präsentierten und diskutierten verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Assistenzrobotik in der Pflege sowie Anwendungen des Maschinellen Lernens auf mobilen Geräten. Weitere Einblicke gab es in Fachvorträgen zu 3D-Szenenerfassung für autonome Systeme sowie zur Quantensensorik. Darüber hinaus wurde eine geplante Cross-Cluster-Veranstaltung vorgestellt zur Vernetzung der optischen Messtechnik und Sensorik mit Bildverarbeitung und Künstlicher Intelligenz.

Zum Bericht auf der Clusterplattform: https://www.clusterplattform.de/CLUSTER/Redaktion/DE/Kurzmeldungen/Aktuelles/2019/2_Quartal/20190412_rueckblick_clusterwoche2019.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1572Tue, 16 Apr 2019 09:44:44 +0200OASIS – neue Kooperation mit dem Israel Photonics Clusterhttps://optecnet.de/http:///Vom 1. bis 2. April 2019 fand die 7. Internationale Konferenz und Ausstellung zu Optik und Elektrooptik “OASIS 7” (Optical Engineering and Science in Israel) in Tel Aviv in Israel statt und verzeichnete erneut über 1.000 Teilnehmer. Auf der begleitenden Ausstellung mit 60 Ausstellern war erstmals auch OptecNet Deutschland e.V., der Zusammenschluss der 8 regionalen Photonik-Netze, mit 17 Mitausstellern aus ganz Deutschland auf einer Gemeinschaftspräsenz vertreten.Am Vortag der OASIS fand ein vom Israel Photonics Cluster organisierter „Cluster Summit“ statt, bei dem die zahlreichen internationalen Vertreter Gelegenheit zu einem persönlichen Kennenlernen und Austausch über die jeweiligen Aktivitäten hatten.

Die OASIS bot zahlreiche Plenum- und Keynote-Vorträge sowie über 100 Fachvorträge in 13 thematischen Sessions. Das Konferenzprogramm spiegelte viele hochaktuelle Themen der modernen Optik wider:

·         Non-linear Optics

·         Spectroscopic and Optical Sensing

·         Micro and Nano-Optics

·         Electro-Optics in Industry

·         Ultrafast Phenomena

·         Defense and Optical Engineering

·         Solar Energy

·         Atomic and Quantum Optics

·         Medicine and Biology

·         Optical Engineering

·         Lasers and Applications

·         Electro-Optics Devices

·         Optical Fiber Lasers

Die Photonik ist in Israel mit über 350 Unternehmen und einem Umsatz von ca. 5 Mrd. Dollar pro Jahr (Exportquote: 90%) sowie mehr als 500 Forscher/innen in 7 Universitäten stark vertreten und wird durch das “Israel Photonics Cluster” vertreten. Dieses wurde 2018 unter dem Schirm der „Association of the Hi-Tech Industries in Israel“ gegründet.

Shlomo Glazer, General Manager des Israel Photonics Cluster, und Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, haben auf der OASIS einen künftigen Austausch und eine Zusammenarbeit als Partner-Cluster vereinbart. Beide Cluster profitieren gleichermaßen von der Kooperation und internationalen Kontakten. Wenden Sie sich bei der Suche nach einem Unternehmen oder einer Forschungseinrichtung in der hochinnovativen israelischen Photonik-Branche gerne an uns.

Im Rahmen einer von OptecNet Deutschland organisierten Delegationsreise wurde u.a. die Tel Aviv University mit dem „Center for Light Matter Interaction“ sowie das „Israel Center for Advanced Photonics“ besucht.

An der Tel Aviv University wird an folgenden Themen intensiv gearbeitet:

·         Nonlinear Optics, Quasi Phase Matching

·         Periodic and Quasi-Periodic Nonlinear Photonic Crystals

·         Electron Optics and Electron Microscopy

·         Spatial and Spectral Shaping of Plasmonic Beams

 

Das „Israel Center for Advanced Photonics“ bietet folgende Kernkompetenzen:

·         Fiber Technologies

·         Bragg Gratings

·         Semiconductor Epitaxy

Ein weiteres Highlight war ein B2B-Meeting mit Vertretern der Photonik-Branche aus Deutschland und Israel. Rund 30 Vertreter von Unternehmen und Clustern nahmen an dem Meeting teil und stellten ihre Geschäftsaktivitäten und Produkte vor. Die Veranstaltung bot Gelegenheit zum Netzwerken und Austausch über Geschäftsbeziehungen und Projekte.

Daneben gibt es in Tel Aviv eine sehr dynamische und innovative Start-up-Szene, die erfolgreich Investments von internationalen VC-Gebern akquiriert und an Geschäftsbeziehungen ins Ausland interessiert ist.

Die OASIS findet alle zwei Jahre statt, nächster Termin ist in 2021. Mehr zur OASIS unter: http://oasis7.org.il/

Photonics BW dankt Baden-Württemberg International für die finanzielle Unterstützung dieser Cluster-Internationalisierungsmaßnahme. 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1566Thu, 11 Apr 2019 16:16:26 +0200Der Call for Lectures für die meccanica feminale 2020 ist geöffnethttps://optecnet.de/http:///Die 11. Frühjahrshochschule meccanica feminale für Studentinnen und Fachfrauen aller Ingenieurwissenschaften, insbesondere der Fachgebiete Maschinenbau, Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, findet vom 18.02. - 22.02.2020 an der Hochschule Furtwangen, Campus Schwenningen, statt.Dozentinnen und berufstätige Ingenieurinnen sind herzlich aufgerufen, Angebote für Seminare, Workshops und Vorträge abzugeben.

Ebenso suchen wir wieder Vorträge für den Conference Day am 20. Februar 2020 (Vortragsdauer: 45-90 Minuten).

Zeitplan

  • Beitragsschluss für den Call for Lectures: 31.05.2019 -> Zum Call-Formular
  • Entscheidung durch das Programmkomitee: vsl. Juni 2019
  • Termin für die Frühjahrshochschule in Schwenningen: 18.02. - 22.02.2020

Themenwünsche:

Um auch dieses Mal wieder ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Kursprogramm anbieten zu können, erbitten wir für folgende Themen Kursangebote:

  • Aktuelle Themen wie künstliche Intelligenz, Industrie 4.0, Autonomes Fahren, Extended Reality (XR), ...
  • Grundlagenvorlesungen für Ingenieurinnen, z.B. CAD, MATLAB, Werkstoffkunde
  • Arbeitsmethoden, z.B. Konstruktionsmethodik, Requirements Engineering, Wissensmanagement, Simulation und Modellierung, Mess- und Systemtechnik, Steuerungsverfahren
  • Anwendungsvorlesungen, z.B. Mobile Applikationen, Elektro-Mobilität, Bionik, Biomedizin, Signalverarbeitung, Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Energiemanagement, Mechatronik, Umwelttechnik
  • Social Skills, z.B. Wissenschaftliches Schreiben, Technisches Englisch

Andere Themenvorschläge werden selbstverständlich auch gerne entgegen genommen.

Wir bitten Sie, die Anzahl der Unterrichtsstunden dem folgenden Raster anzupassen:

    Halbwochenkurse: 16 Einheiten à 45 min (Dienstag-Donnerstag oder Donnerstag-Samstag)
    Tageskurse:          6-8 Einheiten à 45 min (Freitag: 8, Samstag: 6)
    Vorträge:              1-2 Einheiten à 45 min (Donnerstag)


Weitere Informationen unter: https://scientifica.de/bildungsangebote/meccanica-feminale/meccanica-feminale-call-for-lectures/


Kontakt:

Susanne Schmidt
Netzwerk Frauen.Innovation.Technik

Tel: 07720 307-4375
meccanica(at)hs-furtwangen.de 

Hochschule Furtwangen
Jakob-Kienzle-Str. 17
D-78054 Villingen-Schwenningen

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1563Thu, 11 Apr 2019 08:25:05 +02003. OptecNet Start-up Challenge: 10 Bewerbungen kämpfen um den Einzug ins Finalehttps://optecnet.de/http:///Bekanntgabe der Finalisten am 30. April 2019 +++ Pitches zur Jahrestagung am 14. Mai 2019 in JenaBereits zum dritten Mal waren junge Gründerinnen und Gründer aus dem Photonikbereich aufgerufen, ihre innovativen Technologien, Produktideen und Geschäftskonzepte bei der OptecNet Start-up Challenge – dem einzigen nationalen Gründerwettbewerb der Photonik – zu präsentieren. Zehn Bewerbungen aus sieben Bundesländern sind pünktlich zum Bewerbungsschluss bei OptecNet eingegangen und werden nun in einer Vorrunde von den GeschäftsführerInnen der regionalen Innovationsnetze bewertet.

Spannend wird es Ende April, wenn die maximal sechs Finalisten bekannt gegeben werden, die sich dann am 14. Mai 2019 einer Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzen stellen.

Der Clou: die Pitches finden im Rahmen der 3. OptecNet Jahrestagung statt, sodass die Gründerinnen und Gründer die einmalige Chance haben, ihre Ideen einem Publikum von rund 250 Gästen vorzustellen. 

Unterstützt wird die 3. OptecNet Start-up Challenge von Edmund Optics und der bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH sowie der photonik als Medienpartner. 

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1547Tue, 09 Apr 2019 19:37:00 +0200Neuer Textilscanner von Spectral Engines und Bosch-Siemens-Hausgeräte vereinfacht die Wäschepflegehttps://optecnet.de/http:///Die BSH Hausgeräte GmbH, einer der weltweit führenden Hausgerätehersteller, hat einen innovativen Wäschescanner entwickelt. Er basiert auf der Sensortechnologie des finnischen Materialerkennungsspezialisten Spectral Engines. Der X-Spect-Textilscanner erkennt die Zusammensetzung von Textilien und Flecken und übermittelt diese Informationen auf Wunsch direkt an die vernetzte Waschmaschine. X-Spect macht alltägliche Haushaltsentscheidungen einfacher, sicherer und spannender, indem es Wasch- und Vorbehandlungsempfehlungen für alle Kleidungsstücke und Fleckentypen gibt. Nach dem Scannen der Textilien kann das kabellose Gerät die empfohlenen Programmeinstellungen automatisch an vernetzte BSH-Waschmaschinen senden. Das Geheimnis hinter X-Spect ist eine von Spectral Engines entwickelte Sensortechnologie, die sowohl das Textilmaterial als auch die Art der Verschmutzung erkennt.

Dr. Arndt von Bieren, Leiter von Advanced Sensor Technologies at Corporate Innovation bei der BSH, kommentiert: „Wir betrachten X-Spect als eine bahnbrechende Innovation im Bereich vernetzter Waschmaschinen. Die Sensoren liefert unser Partner Spectral Engines, der uns durch die Leistungsstärke und Flexibilität seiner Technologie und die umfassende Kompetenz seines Teams überzeugt hat.“

X-Spect wurde unter der Marke Bosch auf den Markt gebracht, eine von insgesamt 13 Hausgerätemarken der BSH. Die Präsentation des Geräts auf der Appliance World Expo (AWE) 2019 in Shanghai, einer der führenden Messen der Branche, fand ein hervorragendes Echo.

„Das Herzstück von X-Spect ist unser neuer NIRONETM Sensor X, den wir Anfang des Jahres vorstellten“, erklärt Jarkko Antila, CEO von Spectral Engines. „Dies läutet ein neues Zeitalter für Spectral Engines ein, als High-Tech Lieferant für den Consumer-Markt und beweist, dass unsere fortschrittlichen Sensoren nicht nur für den Industrieeinsatz geeignet sind. Wir sind sehr gespannt darauf, wie diese Zusammenarbeit unseren Platz auf dem Weltmarkt stärken und ausbauen wird, da die BSH ein international renommierter Hersteller von hochwertigen Hausgeräten ist. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird Spectral Engines Position als Pionier für miniaturisierte Sensoren weltweit weiter stärken“

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Jarkko Antila, CEO, Spectral Engines
+358 50 529 8876
jarkko.antila(at)spectralengines.com

Dr. Dominik Rabus, Country Manager DACH, Spectral Engines
Mobile: +49 176 576 04173
Office: +49 7947 3460246
dominik.rabus(at)spectralengines.com

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Photonics BWOptecNet
news-1562Tue, 09 Apr 2019 19:29:11 +0200BMBF-Ausschreibung „Anwendung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Praxis“https://optecnet.de/http:///Gefördert wird der Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis, u.a. zum Themenfeld Computer Vision / Bildverstehen.Gegenstand der Förderung ist die prototypische, softwaregetriebene Umsetzung von aktuellen Forschungsergebnissen aus dem Bereich der KI in der Praxis. Die Lösungen sollen primär bezogen sein auf Produktions- und Distributionsprozesse oder innovative Dienstleistungen, nicht dagegen auf rein innerbetriebliche Optimierungsaspekte. Die zu entwickelnden Lösungen sollen einfach übertragbar und in verschiedenen Domänen anwendbar sein. Sie sollen auch derart gestaltet werden, dass sie die am Prozess beteiligten Personen unterstützen und deren Entscheidungskompetenz fördern bzw. erhöhen. Die Berücksichtigung europäischer und deutscher Datenschutzrichtlinien ist zwingend erforderlich. Die Neu- oder Weiterentwicklung von Hardware ist nicht Gegenstand dieser Bekanntmachung.

Das BMBF wird im Rahmen der Bekanntmachung ausschließlich Verbundprojekte von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft in interdisziplinärer Zusammensetzung fördern, die eine herausragende Exzellenz im Bereich der KI sowie in der Anwendungsdomäne nachweisen und aktuelle Forschungsergebnisse in innovative Anwendungen überführen können.

Prioritäre Zielgruppe der Bekanntmachung sind KMU, die bei der Entwicklung und Anwendung von KI-Methoden und -Werkzeugen durch Partner aus der Wissenschaft unterstützt werden sollen. Hierbei sind interdisziplinäre Koopera-tionen in der Wissenschaft zwischen der Informatik und anderen Disziplinen ausdrücklich erwünscht, um ganzheitliche Lösungsansätze zu ermöglichen und umzusetzen.

In der Fördermaßnahme werden innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FuE-Vorhaben) gefördert, die aktuelle Forschungsergebnisse in die Praxis transferieren und die Bezüge zu einem oder mehreren der folgenden Themen aufweisen:

  • Computer Vision/Bildverstehen;
  • digitale Assistenten, Computerlinguistik und automatisierte kontextbezogene Informationsaufbereitung;
  • effiziente und robuste Algorithmen zum Problemlösen bzw. zur Entscheidungsfindung;

und die in einer oder mehreren der nachfolgenden Domänen umgesetzt werden sollen:

  • Erneuerbare Energien, Ökologie und Umweltschutz;
  • Logistik & Mobilität;
  • Produktionstechnologien & Prozesssteuerung;
  • Innovative nutzerorientierte Dienstleistungen.

Vorhaben mit Fokus auf andere Themen oder Anwendungsdomänen sind in begründeten Ausnahmen möglich.

Projektskizzen sind bis spätestens 3. Juni 2019 einzureichen.

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2395.html

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1560Mon, 08 Apr 2019 09:15:15 +0200Wie KMU von Digital Natives lernen könnenhttps://optecnet.de/http:///Das Business Innovation Engineering Center BIEC des Fraunhofer IAO bietet ab Mai 2019 ein innovatives Qualifizierungsformat an, um Mitarbeitende von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) mit neuartigen Technologien wie 3D-Druck, Künstlicher Intelligenz (KI) und Photonik vertraut zu machen. Im Vordergrund des Schulungskonzepts stehen neue Methoden zur schnellen Entwicklung von Prototypen.Was bedeuten Künstliche Intelligenz oder digitale Technologien für die Zukunft eines Unternehmens? Die Antwort hierauf kann nur von denjenigen kommen, die ihr Unternehmen selbst sehr gut kennen und gleichzeitig mit neuen Technologien vertraut sind. Für Unternehmen, die eigene Mitarbeitende ressourceneffizient für den Technologiewandel vorbereiten möchten, hat das Business Innovation Engineering Center BIEC des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO mit dem BMBF-BaKaRoS-Projekt das neue Lernkonzept »Students teach Professionals« entwickelt. Bei diesem neuartigen Format lernen berufstätige Ingenieure von Studierenden an sieben Nachmittagen KI-Grundlagen und setzen eigene Ideen mit dem Erlernten um.

Künstliche Intelligenz kann man an einem Nachmittag verstehen

Wie Unternehmen die Potenziale der Künstlichen Intelligenz für sich einsetzen können, ist nicht ausschließlich eine Frage für IT-Experten. Für Unternehmen, die physische Produkte anbieten, bieten zahlreiche KI-Module, die per Open Source für jedermann zur Verfügung stehen, die Möglichkeit, ihre bisherigen Produkte aufzuwerten und funktional zu erweitern. Wie man schnell herausfindet, welches Modul wie funktioniert und ob es zum eigenen Produkt passt, zeigt das Fraunhofer IAO an nur einem Workshop-Nachmittag. Das Projektteam »BaKaRoS (»Baukastensystem zur Realisierung optischer Systeme«) hat dafür kostengünstige Prototyping-Werkzeuge entwickelt, die es dem Lernenden ermöglichen, eigene Ideen nach dem Motto »fail fast« umzusetzen. Hinzu kommt ein innovatives Lernkonzept, das sich von traditionellen Lernmethoden sehr unterscheidet.

Durch Greifen begreifen: Neuer Lernansatz »Students teach Professionals«:

Junge Menschen lernen über das Medium Internet. Sie teilen über Foren und Communities Wissen und Erfahrungen miteinander. Durch das Ausprobieren lernen sie, eigene Projektideen schnell umzusetzen. Im BaKaRoS-Projekt haben die Forschenden diese Lernmethode in Workshops ausprobiert und daraus das Lernkonzept »Students teach Professionals« entwickelt. Der vom BIEC angebotene Kurs richtet sich an KI-Anfänger mit geringem Programmierbackground. Jeder Kursteilnehmende soll eine eigene Projektidee mit einbringen. Eine Besonderheit: Kursleiter sind erfahrene Studierende aus dem BaKaRoS-Projekt. Die Tutoren werden anhand der mitgebrachten Beispiele Lerninhalte zu Themen wie KI, Photonik, Programmierung, 3D-Druck, Laser-Cutter vermitteln, die sich schnell umsetzen lassen. Pro Kurs werden maximal fünf Teilnehmende zugelassen, um eine steile Lernkurve zu erzielen.

Wer einen ersten Einblick in die Welt digitaler Technologien bekommen und sich über das innovative Mitmachformat kostenlos informieren möchte, hat am Open Lab Day am 9. und 30. April 2019 Gelegenheit dazu. Kleine und mittelständische produzierende Unternehmen mit maximal 1000 Mitarbeitenden sowie Hochschullehrer, die den Ansatz »Students teach Professionals« bei sich einsetzen möchten, sind herzlich zum Wissensaustausch sowie zur Zusammenarbeit eingeladen.

Kontakt:

Truong Le
Mobility Innovation

Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970-2108
Email: nguyen-truong.le(at)iao.fraunhofer.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1557Fri, 29 Mar 2019 17:03:28 +0100Zweites Statustreffen von FarmingIOShttps://optecnet.de/http:///Das erste Projektjahr des Verbundprojekts FarmingIOS ist nahezu abgeschlossen und so konnte das zweite Statustreffen am 13. Dezember in Ulm bei der Firma InMach stattfinden. Die Partner konnten die Ergebnisse Ihrer Projektpakete aus dem zweiten Projekthalbjahr präsentieren. Die ohnehin gute Kommunikation, die mittels regelmäßige stattfindender Telefonkonferenzen und bilateraler Versuche und Besprechungen gepflegt wird, zeigt in Form eines sehr stringenten Projektverlaufs Früchte. Beim Statustreffen konnte somit erste erfreuliche Resultate gezeigt und diskutiert werden. Das weitere Vorgehen wurde besprochen und abgestimmt. Es konnten auch eine Abstimmung der Schnittstellen für die anstehenden Aufgaben und Projektpakete durchgeführt werden.

Im Mai 2019 ist das nächste Statustreffen an der Uni Tübingen geplant, bei dem auch erste Life-Demonstrationen geplant sind.

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Photonics BWOptecNet
news-1556Fri, 29 Mar 2019 16:54:09 +0100Technologieangebote des KIT: Schaltbares Transceivermodulhttps://optecnet.de/http:///Dynamisch rekonfigurierbarer Transceiver ermöglicht den flexiblen Wechsel zwischen Sende- und Empfangsmodus in der optischen Datenübertragung.In der Telekommunikation werden vermehrt optische Übertagungsstrecken genutzt, die Daten mithilfe modulierter Lichtsignale übertragen. Dabei wird Laserlicht mit einem externen optischen Modulator in ein optisches Signal umgesetzt und anhand von Wellenlängen-Multiplex-Systemen übertragen.

Um Senden und Empfangen gleichermaßen zu ermöglichen, werden derzeit separate Sende- und Empfangskanäle benötigt, deren Funktion dabei festgelegt ist. In der Folge ist eine größere Anzahl an Wellenlängenkanälen nötig. Das wechselseitige Senden in einem Kanal ist nur mithilfe aufwendiger optischer Splitter oder Schalter realisierbar, die jedoch aufgrund hoher Kosten nur selten Anwendung in der Praxis finden.

Am Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik (IPE) des KIT haben Wissenschaftler einen Transceiver für Wellenlängen-Multiplex-Systeme entwickelt, der den Wechsel zwischen Sende- und Empfangsfunktion in einem Kanal möglich macht. Der Transceiver besteht aus Komponenten, wie sie auch in gängigen Mach-Zehnder-Modulatoren verbaut sind: Multimode-Interferometer (MMI), Hochfrequenzmodulatoren und eine Photodiode. Die Besonderheit sind zwei Ausgänge, von denen einer mit der Photodiode verbunden ist. In Senderichtung wird gleichförmiges Licht eingeleitet, moduliert und als Signal weitergegeben. Anders in Empfangsrichtung: Moduliertes Licht wird eingeleitet, passiert den Transceiver und überträgt das Signal an der Photodiode, die hier neben dem eigentlichen Monitoring als Empfangsdiode fungiert. Durch Protokollsteuerung kann der jeweilige Modus geregelt werden, wodurch der Modulator zu einem Schalter wird.

Der neue Transceiver erzielt eine Funktionserweiterung bzw. Doppelnutzung, ohne dabei die Komplexität des Chipdesigns zu erhöhen. Zudem ist der Transceiver bei schwankenden Sende- und Empfangskapazitäten dynamisch rekonfigurierbar. Ein einziges Chiplayout kann für verschiedene Einsatzzwecke genutzt werden, wodurch sich Vorteile in der Produktion ergeben.

Die Technologie eignet sich insbesondere für kürzere Übertragungsstrecken, wie etwa bei der Prozessdatenkommunikation. Das KIT sucht Unternehmen zur Weiterentwicklung und Anwendung der schaltbaren Transceiver.

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr.-Ing. Philipp Scherer
Innovationsmanager Mobilität
Telefon: +49 721 608-28460
E-Mail: philipp.scherer(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.de

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Photonics BWOptecNet
news-1555Fri, 29 Mar 2019 16:49:19 +0100Technologieangebote des KIT: Lichtscheibe erfasst dreidimensionale Objekte dynamischhttps://optecnet.de/http:///Neue Methode in der Lichtscheibenmikroskopie ermöglicht die dynamische Untersuchung makroskopischer bis subzellulärer Prozesse.Mikroskopische Betrachtungen zählen zu den gängigsten Methoden in der biomedizinischen Forschung. Eine zentrale Herausforderung beim Abbilden lebender Zellen und Organismen besteht darin, Wachstumsprozesse vollständig und in ihrer Dynamik zu betrachten und dabei gleichzeitig eine hohe räumliche und zeitliche Auflösung zu erhalten.

Mit der sogenannten Lichtscheibenmikroskopie ist es möglich, biologische Objekte dreidimensional zu untersuchen. Bei dieser Methode wird eine Probe durch eine Lichtscheibe bewegt, wobei das Fluoreszenzlicht von einer Kamera aufgenommen wird.

In der herkömmlichen Lichtscheibenmikroskopie wird das zu untersuchende Präparat in einem mit Gel gefüllten Zylinder positioniert. Daraus ergeben sich zahlreiche Nachteile. Aufgrund der starren Positionierung wird das Wachstum des Objektes behindert, welches jedoch oftmals im Zentrum einer mikroskopischen Betrachtung steht. Ein schneller Objektivwechsel ist aufwendig oder unmöglich. Auch führen Bestandteile der Probenhalterung zu veränderten optischen Eigenschaften und damit zu verminderter Bildqualität. Aufnahmen von mehreren Objekten in Serie über einen bestimmten Zeitraum hinweg sind ebenfalls nicht möglich.

Wissenschaftler des Instituts für Toxikologie und Genetik (ITG) und des Instituts für Angewandte Physik (APH) lösen diese Probleme, indem sie die bisher übliche Anordnung von Beleuchtungs- und Detektionsobjektiv umgehen. Die räumlichen Einschränkungen in der Positionierung von Objekten entfallen. Die zu untersuchende Probe muss nicht länger in einem Zylinder fixiert werden. Die Ausrichtung erfolgt nun frei auf dem Objekttisch, was einen großen Vorteil in der gesamten Entwicklungs- und Wachstumsphase des Objekts darstellt. Als Folge der gleichzeitigen Beleuchtung und Detektion durch mehrere gleiche Objektive ergeben sich eine größere Lichtausbeute und eine erhöhte Aufnahmegeschwindigkeit. Hochauflösende Aufnahmen von über fünf Megapixel gehen mit einem einfachen und schnellen Objektivwechsel einher.

Das Lichtscheibenmikroskop kann in der Entwicklungs- und Zellbiologie sowie in der Toxikologie zum Einsatz kommen. Erstmals ist auch eine Kombination mit marktüblichen inversen Lichtmikroskopen möglich.

Das KIT sucht Partner, die an der Anwendung der Technologie interessiert sind.

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin
Telefon: +49 721 608-25335
E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.de

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Photonics BWOptecNet
news-1554Fri, 29 Mar 2019 16:27:28 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: Hahn-Schickardhttps://optecnet.de/http:///Hahn-Schickard entwickelt intelligente Produkte mit Mikrosystemtechnik: von der ersten Idee bis zur Fertigung, branchenübergreifend. Der Forschungs- und Entwicklungsdienstleister ist mit seinen Instituten an drei Standorten in Baden-Württemberg vertreten: in Stuttgart, Villingen-Schwenningen und Freiburg. In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert Hahn-Schickard innovative Produkte und Technologien in den Bereichen Sensoren- und Aktoren, Systemintegration, cyber-physische Systeme, Lab-on-a-Chip und Analytik, Mikroelektronik, Aufbau- und Verbindungstechnik, Mikromontage und Zuverlässigkeit. Das Angebot umfasst auch die Herstellung von kleineren und mittleren Serien sowie die Überleitung in die Großserienfertigung.

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1552Fri, 29 Mar 2019 15:44:34 +0100hemɑ electronic mit neuem Prüfsystem bei der EALA 2019https://optecnet.de/http:///hemɑ electronic, Spezialist für Embedded Vision, präsentierte bei der EALA vom 12.-13. Februar in Bad Nauheim ihre neuesten Entwicklungen für Prüfsysteme beim Aluminium- und Stahlschweißen. Im Fokus: das neue Qualitätssicherungssystem seelectorICAM LASER TWIN.Rohkarosserien aus Aluminium oder Stahl werden heutzutage mit dem Laser in Sekundenbruchteilen geschweißt. hema stellt hier den führenden Laserspezialisten wie z.B. Trumpf oder Blackbird ein optisches Qualitätsüberwachungssystem zu Seite, das im gleichen Arbeitsgang und in derselben Geschwindigkeit die geschweißten Nähte prüft und das Ergebnis für die Weiterverarbeitung bereitstellt. Ohne Wartezeiten oder Zwischenschritte hat die Produktionslinie Gewissheit über die Qualität von Türen, Heckklappen, Trägerelementen und vielen anderen Teilen.

Die Zuverlässigkeit des patentierten Systems in der Aussage über die Festigkeit der Schweißnaht macht seelectorICAM LASER weltweit einmalig. Rund 200 Anlagen an allen wichtigen Produktionsstandorten der Automobilindustrie zeugen davon.

Für den aktuellen Trend zur Verarbeitung von Aluminium und Stahl in unterschiedlichen Kombinationen bietet hema ein Kombinationssystem für beide Werkstoffe, die bisher nur auf getrennten Produktionsanlagen verarbeitet wurden.

Mit einem einzigen Prüfsystem, einer Roboter- und einer Laseranlage können künftig Schweißnähte von Stahl sowie Aluminium bearbeitet und per Laseroptik optimal auf ihre Festigkeit hin geprüft werden. Die neue Eigenentwicklung von hemɑ electronic basiert auf dem etablierten seelectorICAM LASER-System, das die Pioniere der Smart Vision aus Aalen ebenfalls präsentierten. Neben den bewährten Eigenschaften wie kurze Inbetriebnahme, niedrige Servicekosten oder komfortable Benutzeroberfläche punktet das neue Kombi-System mit der zusätzlichen Platz- und Kostenersparnis in der Produktionsanlage.

hemɑ-Geschäftsführerin Charlotte Helzle: „Es ist schon ein ganz großes Kompliment, wenn ein Vertreter eines großen Autoherstellers bei seinem Vortrag sagt: Wir prüfen unsere Schweißungen mit mehreren Prüfmethoden, aber das hemɑ-System ist am zuverlässigsten!“

Bei der jährlich stattfindenden Konferenz EALA (European Automotive Laser Applications), der internationalen Fachkonferenz für Laserfertigungstechnologie im Automobilbau, klären Automobil-Fachingenieure und namhafte Experten von OEM und Systemzulieferern aus aller Welt Fragen zu konkreten Einsätzen von Lasertechnologie, zum Beispiel in Industrie 4.0-Produktionsumgebungen, und evaluieren, wie Lasertechnologie zur qualitativen Verbesserung des Karosseriebaus beitragen kann.

hema electronic ist seit sieben Jahren ständiger Teilnehmer an der Konferenz mit eigenem Messestand.

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Photonics BWOptecNet
news-1551Fri, 29 Mar 2019 15:34:58 +010020 Jahre Opsira GmbHhttps://optecnet.de/http:///Das Team von Photonics BW e.V. gratuliert unserem Mitglied ganz herzlich zum 20-jährigen Firmenjubiläum!Seit zehn Jahren ist das hoch innovative Unternehmen ein überaus geschätztes Mitglied im Innovationsnetzwerk Photonics BW e.V. Insbesondere danken wir Herrn Weißhaar und Herrn Schumacher für ihr langjähriges Engagement für unser Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik: Entwicklung und Anwendung“, in dem sie ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrung an angehende Beleuchtungsdesigner weitergeben. Und auch für Netzwerk-Treffen kommen wir immer gerne zu Opsira und informieren uns über die Fortschritte der Lichtmesstechnik. Ein beeindruckendes Unternehmen mit einem tollen Team, dem wir weiterhin viel Erfolg wünschen!

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Photonics BWOptecNet
news-1550Fri, 29 Mar 2019 15:09:40 +0100ITO-Optik-Kolloquium "Quo Vadis Optical Metrology"https://optecnet.de/http:///Am 1. März 2019 fand das ITO-Optik-Kolloquium am Institut für Optische Technologien der Universität Stuttgart mit rund 150 Teilnehmern statt. Auch Photonics BW war mit einem Informationsstand vertreten.Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Alois Herkommer vom Institut für Technische Optik folgten verschiedene spannende Fachvorträge.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Prof. Wolfgang Osten verabschiedet, der von 2002 bis 2019 Leiter des Instituts war. Wir bedanken uns bei Prof. Osten für die gute Zusammenarbeit und wünschen alles Gute!

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1549Fri, 29 Mar 2019 14:23:42 +0100ParticleScout, ein neues Analyse Tool zum schnelleren Finden, Klassifizieren und Identifizieren von Mikropartikelnhttps://optecnet.de/http:///Der Raman Imaging Pionier WITec bringt mit ParticleScout ein neues revolutionäres Partikelanalyse Tool für seine alpha300 Mikroskop-Reihe auf den Markt. Finden, Klassifizieren, Quantifizieren und Identifizieren von Mikropartikeln ist damit noch einfacher als bisher.ParticleScout bietet dem Nutzer, der Partikelproben untersucht, einen stark beschleunigten Arbeitsablauf und nutzt gleichzeitig die Fähigkeiten der konfokalen Raman-Bildgebung zur schnellen, markierungs- und zerstörungsfreien chemischen Charakterisierung. Eine Messung beginnt zunächst mit der Erfassung aller Partikel der Probe mit Hell- und Dunkelfeldbeleuchtung. Sehr große Proben lassen sich mittels „Image Stitching“ sehr detailliert sichtbar machen. Für eine optimale Tiefenschärfe sorgt das sogenannte „Focus Stacking“, welches dann eine präzise Konturenerkennung ermöglicht. Mittels diesen optischen Bilddaten werde die Partikel maskiert, physikalisch kategorisiert und in eine auf benutzerdefinierten Kriterien basierende Listenansicht überführt. Von jedem Partikel wird dann automatisch ein Raman-Spektrum aufgenommen. Die Raman Spektren werden ausgewertet und die zugehörigen Partikel lassen sich eindeutig identifizieren und chemisch charakterisieren. Mithilfe der integrierten WITec TrueMatch Raman-Datenbanksoftware erfolgt dieser Schritt im gewohnten User Interface. Diese nahtlose Integration eines Partikelanalysetools mit einer Raman-Datenbank ist einzigartig in der Branche und bietet einen optimierten Workflow zur Steigerung der Produktivität. Schließlich generiert ParticleScout einen umfassenden Bericht, der durch die Vielzahl von möglichen benutzerdefinierte Filtern und Algorithmen von maximaler Aussagekraft ist. Diese Berichte machen ParticleScout zum perfekten Werkzeug, um Zusammenhänge zwischen den physikalischen und chemischen Eigenschaften von Partikeln zu finden.

Von der großflächigen Bildgebung bis zur hochauflösenden Spektroskopie bietet ParticleScout dem Forscher umfassende und detaillierte Partikel Analysen in vielen Anwendungsfelder wie zum Beispiel der Mikroplastik-Forschung, den Umweltwissenschaften, der pharmazeutische Forschung, der Geologie oder der Lebensmitteltechnologie.

„ParticleScout erweitert und ergänzt unser Produktangebot in einem Bereich, der gerade durch die öffentliche Diskussion um Mikroplastik in der Umwelt einen enormen Boom aufweist. Die Raman Spektroskopie ist bei solchen Analysen ein äußerst mächtiges Werkzeug für die schnelle Identifizierung von schädlichen Partikeln.“ erläutert Dr. Joachim Konen, WITec Gründer und Geschäftsführer. „Dazu kommt, dass ParticleScout ein bisher unerreichtes Maß an Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit bei der Partikelanalyse mit Raman mitbringt. Eine zeitaufwändige Abfolge von Einzelschritten wurde mit ParticleScout in einen fließenden, kontinuierlichen und schnell durchführbaren Prozess überführt“, so Koenen weiter.

Produktseite im Internet: https://www.witec.de/de/produkte/zubehoer/particlescout

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Photonics BWOptecNet
news-1548Fri, 29 Mar 2019 13:55:16 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: CalvaSens GmbHhttps://optecnet.de/http:///Die Kernkompetenz der CalvaSens GmbH liegt in der Umsetzung innovativer Lösungen in den Bereichen Sensortechnik, Prozessüberwachung und Medizintechnik. Bei der Umsetzung kundenspezifischer Lösungen begleitet CalvaSens von der Produktidee, über die Entwicklung bis hin zum Prototypenbau und anschließender Serienfertigung.

Ziel von CalvaSens innerhalb des Netzwerks sind Kooperationen zum Thema Sensorik zur Überwachung von entstehender Röntgenstrahlung während des Bearbeitungsprozesses mit Ultrakurzpulslasern (UKPL). Mit dem LIXmeter will CalvaSens den ersten kommerziell erhältlichen Sensor zur Überwachung des Prozesses sowie zur Überprüfung von Schutzumhausungen anbieten.     

Produktvorstellung: LIXmeter – Detektor zur Überwachung von Röntgenstrahlung bei UKPL

Weitere Informationen über CalvaSens finden Sie unter: www.calvasens.de

CalvaSens GmbH
Robert-Bosch-Straße 83
73431 Aalen, Deutschland

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1546Fri, 29 Mar 2019 13:27:12 +0100Polytec - Betriebsfestigkeit sicher modellierenhttps://optecnet.de/http:///Wenn Bauteilversagen zu schweren Schäden führt, dann ist der Ingenieur besonders gefordert, durch Berechnungen und Tests für die Sicherheit des Produkts zu sorgen. Hochleistungsbauteile, die im Leichtbau ausgeführt werden, bedürfen besonderer Sorgfalt. Soll die Balance zwischen geringem Gewicht und hoher dynamischer Festigkeit perfekt sein, dann sind perfekte Werkzeuge notwendig.Die optische dynamische Dehnungsmessung mittels der dreidimensionalen scannenden LaserDoppler-Vibrometrie ist ein solches Werkzeug. Sie liefert hochauflösende Messdaten zu Validierung von Computersimulationen, um die maximalen Spannungen im Material und damit seine Dauerfestigkeit und die notwendigen Sicherheiten zu bestimmen. Als interferometrisches Messverfahren ist die Amplitudenauflösung ohnehin sehr hoch. Als optisches Verfahren liefert es darüber hinaus eine räumliche Auflösung, die den Ansprüchen der FE-Simulation genügt. Richtig angewendet sind um drei Größenordnungen genauere Messungen als mit anderen Methoden erreichbar.

Nach intensiven Erprobungen ist für die dynamische Dehnungsmessung die Polytec Xtra Lasertechnologie verfügbar, die für kürzere Messzeiten, für ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis und damit für eindeutige Ergebnisse sorgt. Die einzigartige Kombination von Machine Vision Algorithmen (VideoTriangulation®), Xtra Laser Technologie und CAE-integriertem Pre- und Postprocessing liefert dem Ingenieur Testdaten in einer Güte, um hochwertige Simulationsmodelle auf den Prüfstand stellen zu können. Wenn es auf Sicherheit ankommt, verlassen sich Entwicklungszentren weltweit auf die 3D-Scanning-Laser-Doppler-Vibrometer, um Betriebsfestigkeit sicher zu modellieren und zu testen.

Pressemeldung von Polytec

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Photonics BWOptecNet
news-1545Fri, 29 Mar 2019 13:00:35 +0100Photonics Venture Forumhttps://optecnet.de/http:///We are delighted to invite to the Photonics Venture Forum 2019 which will take place on 26 & 27 of June 2019 in Munich in the framework of the Laser World of Photonics, world’s leading Trade Fair. The 5th edition of the Venture Forum will bring together high-tech entrepreneurs looking for external private capital, investors and key players active in photonics. Together with our partners from ActPhast and Photonocs21 we aim to promote innovation and investment into the best technology companies.

Taking part in the European Photonics Venture Forum will give you a series of benefits including: 

·       Presenting possibility in front of VCs, corporate leaders, policy makers and other industry experts. Apply here.

·       Networking of the highest level with corporate investors, venture capitalists & fast-growing companies; 

·       Visibility through the TT website, Laser World of Photonics and Forum digital booklet; 

·       Free ticket for the 4 days fair of Laser World of Photonics

·       Exhibit stand at Laser World of Photonics with 30% discount. Book your stand here.

·       Winners from the Venture Forum have the unique opportunity to present at the European Venture Contest Final 2019

Find the Flyer and further information here: https://www.techtour.com/events/2019/6/event-european-photonics-venture-forum-2019.html?pageId=3065312

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news-1544Fri, 29 Mar 2019 12:43:35 +0100Karlsruhe Days of Optics & Photonicshttps://optecnet.de/http:///Die diesjährigen Karlsruhe Days of Optics & Photonics (KDOP) finden vom 9.-10. September 2019 am KIT im Tulla-Hörsaal, Campus Süd, statt. Das zweitägige Symposium umfasst Plenarvorträge von international bekannten Experten, z.B. Garcia de Abajo (ICFO, Barcelona), Vahid Sandoghdar (Max-Planck-Institut für Lichtwissenschaft, Erlangen), Thao Dang (Hochschule Esslingen) sowie renommierte KSOP-Wissenschaftler aus den KSOP-Forschungsgebieten.

Sie sind herzlich eingeladen, mit den wichtigsten Vertretern der Branche aktuelle Trends zu diskutieren ebenso wie Kooperationspartner und Kunden zu treffen. Mit hochkarätigen Keynote Vorträgen, fünf Fachsessions, einer Begleitausstellung und einer Abendveranstaltung hat sich das Format zu einem Optik und Photonik Branchentreffen entwickelt, das den TeilnehmerInnen hervorragende Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Networking bietet.

Informieren Sie sich in den Fachsessions zum aktuellen Stand der Forschung mit den Schwerpunkten Photonic Materials & Devices, Quantum Optics & Spectroscopy, Biomedical Photonics, Optical Systems und Solar Energy. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, Ihr Unternehmen im Rahmen der Begleitausstellung zu präsentieren.

Online finden Sie das vorläufige Programm, das sich gerade in finaler Abstimmung befindet. Eindrücke vom letzten Event bekommen Sie unter: http://www.ksop.kit.edu/4301.php

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news-1543Fri, 29 Mar 2019 11:48:16 +0100Neu im Netzwerk von Photonics BW: vialytics GmbHhttps://optecnet.de/http:///Künstliche Intelligenz als Rezept zur smarten Straßenzustandserfassung. Das ist der Beitrag, den das Stuttgarter Start-up vialytics den Kommunen auf dem Weg zur Digitalisierung liefert.Mit einem Smartphone an der Windschutzscheibe eines kommunalen Fahrzeugs werden in regelmäßigen Abständen Bilder der Straße aufgenommen. Die von vialytics eigens entwickelte Software erkennt Straßenschäden auf den Bildern, wertet diese vollautomatisch aus und klassifiziert sie nach Schadensklassen. vialytics erhebt detailreiche Informationen, die äußerst präzise für den Kunden aufbereitet werden. Auf einer dynamischen Karte im Web-GIS können Kommunen die Ergebnisse einsehen und Sanierungsentscheidungen ableiten.

Durch die kontinuierliche und enge Zusammenarbeit mit den Kunden kann vialytics passgenau auf deren Bedürfnisse eingehen. Die einfache Handhabung und übersichtliche Darstellung sind logische Folgen der Kundenorientiertheit von vialytics.

Das mittlerweile 15-köpfige vialytics Team arbeitet bereits mit 22 Kommunen zusammen, auch Städte aus dem Ausland wollen vialytics einsetzen.

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news-1542Fri, 29 Mar 2019 11:28:23 +0100Quantum Future Academy 2019https://optecnet.de/http:///Die Quantum Futur-Akademie 2019 ist eine Praxiswoche für Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften deutscher und französischer Hochschulen. Vom 24. bis 31. August 2019 haben sie die Möglichkeit, einen exklusiven Einblick in die angewandten Quantentechnologien zu gewinnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen namhafte Unternehmen und Institute der Branche in Deutschland und Frankreich, sprechen mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und erhalten einen Überblick über das vielfältige Potenzial der Quantentechnologien.

Als gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des Ministère de lʼEnseignement supérieur, de la Recherche et de lʼInnovation (MESRI) findet die Quantum Futur-Akademie 2019 in Deutschland und Frankreich statt. Die Gastgeber sind das Karlsruher Institut für Technologie, die Universität Straßburg, die Universität des Saarlandes und die Universität Paris-Saclay.

Anwendungspotenzial der Quantentechnologien entdecken

Während der Akademie erfahren die Teilnehmenden, wie die Nutzung von Quantenphänomenen nicht nur zur Verbesserung bestehender, sondern auch zur Entwicklung völlig neuer Technologien führen kann. Die Studierenden lernen das vielfältige Potenzial der Quantentechnologien kennen - und erfahren, wie diese Zukunftstechnologien in einem engen interdisziplinären Austausch mit anderen naturwissenschaftlichen und technischen Teildisziplinen stehen. 

Netzwerk in Wissenschaft und Wirtschaft ausbauen

Junge Start-ups und etablierte Großunternehmen investieren bereits in das immense Anwendungspotenzial der Quantentechnologien. Die Quantum Futur-Akademie gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die exklusive Möglichkeit, ihr Netzwerk sowohl in der Forschung als auch in der Industrie weiter auszubauen. Vielleicht werden sogar die ersten Schritte auf dem Weg zur eigenen Innovation in einem der spannenden Akademie-Workshops gemacht.

Eine Akademie, vier Stationen

Die Quantum Futur-Akademie 2019 wird an vier Orten in zwei Ländern stattfinden:

  • 24. - 26. August: Karlsruhe
  • 26. - 27. August: Straßburg
  • 27. - 29. August: Saarbrücken
  • 29. - 31. August: Paris-Saclay

Was die Quantum Futur-Akademie bietet

  • Exkursionen zu führenden Unternehmen und Institutionen
  • Vorträge ausgewiesener Experten
  • Einblick in den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung
  • Start-up Talk
  • Innovation Coaching
  • Diskussionen und Networking
  • Rahmenprogramm mit Abendveranstaltungen

Wer teilnehmen kann

  • Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften einer deutschen oder französischen Hochschule
  • Studentinnen und Studenten in Bachelor- und Master-Studiengängen ab dem 5. Fachsemester mit Grundwissen in Quantenmechanik

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (ca. 1 DIN-A4-Seite)
  • Leistungsnachweis aus dem Studium, Erstsemester: Studienbescheinigung statt Leistungsnachweis

Die Bewerbung ist in Englisch und ausschließlich per E-Mail an mail(a)quantum-futur.de einzureichen.

Einreichungsfrist für Bewerbungen: 2. Juni 2019

Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos. Reisekosten werden übernommen (Reisen mit der Bahn 2. Klasse, bei Nutzung des PKW zählt äquivalente Bahnreise).

Die Quantum Futur-Akademie 2019 wird in englischer Sprache durchgeführt.

Bewerbung und Rückfragen an:

VDI Technologiezentrum GmbH
Projektträger des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Quantensysteme

Dr. Simone Wall
Tel.: 0211 6214-593
E-Mail: mail(a)quantum-futur.de

Thomas Krämer
Tel.: 0211 6214-539
E-Mail: mail(a)quantum-futur.de

Weitere Informationen unter https://www.photonikforschung.de/campus/quantum-futur-akademie-2019.html

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news-1541Fri, 29 Mar 2019 10:46:07 +01007. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" am IFSWhttps://optecnet.de/http:///Am 28. März war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast am Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Institutsbesichtigung sowie ein Business-Coaching-Workshop auf dem Programm.Prof. Dr. phil. nat. Thomas Graf, Direktor am Institut für Strahlwerkzeuge, stellte die Geschichte und die zukünftige Ausrichtung des Instituts vor. Der Laser als „das Universalwerkzeug 4.0“ könnte eine Antwort auf die Anforderungen von Industrie 4.0 darstellen: ein Universallaser, der alle Materialbearbeitungsprozesse (Schneiden, Schweißen, Schmelzen, Formen, Bohren) in einer Maschine bündelt.

Im Anschluss gab Dipl.-Phys. Anne Feuer in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit am Institut mit High-Power-Ultrakurzpulslasern und zeigte verschiedene Projektbeispiele, in denen der Laser zur Prozessoptimierung eingesetzt wird: Trockenumformen, Glastrennen, Oberflächenfunktionalisierung und Materialabtrag.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Institut geführt. Im anschließenden Impulsvortrag und Workshop von Sabine Mainka lernten die Teilnehmerinnen, wie souveräne Kommunikation funktioniert. Die eigene Haltung sowie persönliche Werte beeinflussen das Denken und Handeln und wirken dadurch nach außen. Ebenso wird durch unsere Körpersprache nach außen hin sichtbar, was wir denken und fühlen. Ein weiterer wichtiger Faktor, um souverän zu kommunizieren, stellt der sprachliche Ausdruck dar – was wir sagen, und vor allem wie wir es sagen.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 7. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ wird voraussichtlich im Herbst 2019 stattfinden. Weitere Informationen folgen in Kürze. 

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news-1539Thu, 28 Mar 2019 08:18:46 +0100OTH Amberg-Weiden: Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik auf der HRK-Forschungslandkartehttps://optecnet.de/http:///Stadt, Land, Wissen: Die OTH Amberg-Weiden ist jetzt auch mit dem Forschungsschwerpunkt „Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik“ auf der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten. Damit hat es die Hochschule geschafft, den bereits dritten Schwerpunkt in der interaktiven Datenbank der HRK zu etablieren.„Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik“ gehört zu den wichtigsten Forschungsbereichen der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen. Die WissenschaftlerInnen setzten mit ihren Projekten in den vergangenen Jahren Akzente, vor allem auf den Gebieten CAE (Computer Aided Engineering) und Medizinprodukte-Fertigung, bildgebende Verfahren, Biosignale und personalisierte Medizin, Biomechanik und Implantatsicherheit, Hygiene und Infektionsprävention sowie HMI (Human Machine Interface) und Digitalisierung.

„Mit der Aufnahme des dritten Forschungsschwerpunkts schärfen wir unser Profil weiter und dokumentieren unsere Kompetenzen über eine neutrale Organisation, die HRK“, sagt Prof. Dr. Alfred Höß, Vizepräsident der OTH Amberg-Weiden und zuständig für die Bereiche Forschung, Technologietransfer und wissenschaftlicher Nachwuchs.

Auch die Studierenden profitieren von den Forschungsaktivitäten. „Viele Studiengänge sind eng mit den Projekten verzahnt“, sagt Prof. Dr. Alfred Höß. „Die Ergebnisse aus der Angewandten Forschung fließen konsequent in die Lehre ein und garantieren eine Ausbildung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik.“

Die HRK informiert in einer Datenbank mit interaktiver Landkarte über Forschungsschwerpunkte, die das Profil einer Hochschule prägen. Mit dem Forschungsschwerpunkt „Energie- und Ressourcentechnik“, der in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik angesiedelt ist, ist die OTH Amberg-Weiden seit 2014 in der HRK-Forschungslandkarte vertreten. 2016 folgte der zweite Schwerpunkt „Informations- und Kommunikationstechnik“, der der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik zugeordnet ist.

Für die Aufnahme in der Forschungslandkarte müssen mehrere Kriterien über einen längeren Zeitraum kontinuierlich erfüllt werden. Dazu gehören ein jährliches Budget in bestimmter Höhe, eine bestimmte Anzahl an forschenden ProfessorInnen und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen sowie eine Mindestmenge an jährlichen Publikationen.

 

Sonja Wiesel, M. A.
Leitung Hochschulkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)Amberg-Weiden
Kaiser-Wilhelm-Ring 23
92224 Amberg

Tel. (09621) 482-3135
Fax (09621) 482-4135
Mobil 0173 7209361

Email: s.wiesel(at)oth-aw.de

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news-1537Wed, 27 Mar 2019 12:34:32 +0100bayern photonics begrüßt die Firma LIGHT CONVERSION als neues Mitglied. https://optecnet.de/http:///LIGHT CONVERSION ist einer der führende Hersteller von wellenlängenabstimmbaren optischen parametrischen Femtosekunden-Verstärkern (OPA) basierend auf der TOPAS- und ORPHEUS-Serie sowie den diodengepumpten Festkörper-Femtosekundenlaser PHAROS und CARBIDE. Weitere Informationen LIGHT CONVERSION finden sie unter: www.lightcon.com

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1535Wed, 27 Mar 2019 09:56:14 +0100Physik-Sommerpraktikum „phySiqo“ an der LUHhttps://optecnet.de/http:///Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können zwei Wochen lang in die Labore des Instituts für Quantenoptik hineinschnuppern Spannende Experimente mit Lasern, Einblicke ins aktuelle Forschungsgeschehen, ein Elektronikkurs, Diskussionen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und viele Informationen zum Physikstudium: Das sind die Inhalte des phySiqo-Sommerpraktikums vom 29. Juli bis zum 09. August 2019 am Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität. Physikinteressierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse können sich für das Praktikum bewerben und so herausfinden, ob ein Physikstudium etwas für sie sein könnte.

Zur Bewerbung muss bis zum 15. Mai 2019 ein ausführliches Motivationsschreiben eingereicht werden, in dem erklärt wird, warum man sich für das phySiqo bewirbt, was einen an der Physik fesselt und was von dem Praktikum erwartet wird. Die mit Schulstempel versehene Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und letztes Schulzeugnis) bitte an folgende Adresse schicken: Institut für Quantenoptik, Stichwort: phySiqo 2019, Welfengarten 1, 30167 Hannover oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de.

Zwölf Schülerinnen und Schüler werden mit Hilfe einer Jury für das Praktikum ausgewählt. Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten für ihre Mühe einen 100-Euro-Büchergutschein, der bei Studienbeginn an der Fakultät für Mathematik und Physik der Leibniz Universität Hannover eingelöst werden kann.

Für Unterbringung mit Frühstück in Hannover sowie Mittagessen in der Mensa ist unter der Woche gesorgt. Für die Anfahrt wird den Teilnehmern ein Schülerferienticket für Niedersachsen und Bremen erstattet.

Weitere Informationen unter www.praktikumphysik.uni-hannover.de/1825 oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de

Leibniz Universität Hannover
QUEST Leibniz Forschungsschule
SFB 1227 DQ-mat
Welfengarten 1
30167 Hannove

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PhotonicNet GmbHOptecNet
news-1519Wed, 20 Mar 2019 10:51:00 +0100OptecNet Jahrestagung: Mehr als 40 Aussteller präsentieren sich in Jenahttps://optecnet.de/http:///Schon deutlich vor Ende der Anmeldefrist konnten alle Plätze in der Begleitausstellung zur 3. OptecNet Jahrestagung vergeben werden. 32 Aussteller und 12 Sponsoren sind mit Ständen vor Ort. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich eingeladen, sich für die Tagung anzumelden. Wir freuen uns auf folgende Aussteller: ACM Coatings GmbH | Ametek Taylor Hobson | Avantes BV | Berliner Glas KGaA Herbert Kubatz GmbH & Co. | Carl Zeiss AG | design!struktur | Edmund Optics GmbH | EO Jena | EPIC European Photonics Industry Consortium | Ernst-Abbe-Hochschule Jena | Flir Systems | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT | Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik | Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT | Günter-Köhler Institut für Fügetechnik und Werkstoffprüfung GmbH (ifw) | HELLMA Optik GmbH | HOLOEYE Photonics AG |ilis gmbh | IMT Masken und Teilungen AG | JENOPTIK AG | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e.V. | LEJ Lighting & Electronics Jena | LightTrans International UG | Mahr GmbH | modis GmbH | Optics Balzers Jena GmbH | OptoTech Optikmaschinen GmbH | OSRAM Opto Semiconductors GmbH | piezosystem jena GmbH | POG Präzisionsoptik Gera GmbH | Qioptiq Photonics GmbH & Co. KG | SCHOTT AG | Schulz-Electronic GmbH | SILL OPTICS GmbH & Co. KG | SphereOptics GmbH | Steinmeyer Mechatronik GmbH | Technology Recruiting Experts | Universität Stuttgart IPVS | Vistec Electron Beam GmbH | Wachstumskern TOF | Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena mbH

Alle Infos zu Ablauf und Rahmenprogramm finden Sie hier. 

 

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news-1527Tue, 19 Mar 2019 21:44:09 +010011. InnovationForum Medizintechnikhttps://optecnet.de/http:///TechnologyMountains, die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg und die MedicalMountains GmbH veranstalten am 24. Oktober 2019 ihr 11. InnovationForum Medizintechnik. Neues kommt, Bewährtes bleibt. Eine neue Dekade beginnt: Mit dem Erfahrungsschatz der vergangenen zehn Jahre gestalteten wir die 11. Ausgabe des Innovation Forum Medizintechnik noch attraktiver für Austeller und Besucher. Das Forum bleibt die Plattform, um Ideen, Konzepte und Projektergebnisse einem internationalen Fachpublikum im Vortragsprogramm oder der begleitenden Ausstellung zu präsentieren. Gleichzeitig rücken wir das Netzwerken stärker in den Fokus und schaffen wir mehr Raum für den persönlichen Austausch – denn vor jeder Kooperation steht die Kommunikation!  Ihr Mehrwert:

  • Bekanntheitssteigerung Ihres Unternehmens/ Institution bei einer hochkarätigen Zielgruppe
  • Kontakte und neue Partner für Entwicklung, Produktion, Marketing und Finanzierung
  • Ausgezeichnete Networking-Plattform für Gespräche in angenehmer Atmosphäre
  • Highlights aus dem Bereich der Medizintechnik,  zahlreiche Vorträge und Expertengespräche
  • Zugang zum Know-how renommierter Institute und  Forschungseinrichtungen
  • Publikation Ihres Vortrags im Tagungsband der Fachveranstaltung und als Poster im A1 Format  in der begleitenden Ausstellung
  • Forumsbegleitende Ausstellung

 

Weitere Informationen zu < Veranstaltung und Anmeldung > sowie den < Flyer > 

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1524Wed, 13 Mar 2019 16:08:17 +0100Experten-Treffen zu Optik-Design und Simulation für Beleuchtungssystemehttps://optecnet.de/http:///Die Auslegung von Beleuchtungssystemen mit verschiedenen Werkzeugen und Methoden waren das Thema beim letzten Treffen der AG Optik-Design und Simulation. Die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics trafen sich gemeinsam mit Mitgliedern von optence e.V. am 14. Januar 2019 an der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs in der Schweiz zum Themenfeld Optik-Design und Simulation für Beleuchtungssysteme.

Prorektor Prof. Dr. Andreas Ettemeyer und Prof. Dr. Stefan Rinner, Leiter Optiksimulation am Institut für Produktionsmesstechnik, Werkstoffe und Optik stellten die Hochschule und ihre Arbeitsgebiete vor. Prof. Dr. Alois Herkommer vom Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart gab einen Überblick über Werkzeuge, Methoden und Anforderungen im modernen Beleuchtungsdesign.

Rainer Födisch von der Light Tec GmbH präsentierte die Fallstudie “Pixel Headlight Design Using CODE V and LucidShape CAA”.  Eine Live-Präsentation einer Beleuchtungsanwendung mittels FRED: Erstellung, Auswertung und Optimierung des Aufbaus gab Axel Haunholter von der Laser 2000 GmbH. Dr. Thomas Abel vom Ingenieurbüro Dr. Thomas Abel zeigte die Lichtsimulation bei der Optimierung von Beleuchtungssystemen.

Im „Lösungs-Forum“, bei dem alle Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren können, berichtete Raoul Kirner von SUSS MicroOptics SA über die kohärente Simulation von Beleuchtungssystemen mit mikrooptischen multi-aperture Elementen mittels kohärentem Raytracing.

Anschließend hatten die über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, Labore der Produktionsmesstechnik und der Optik an der NTB Buchs zu besichtigen.

Foto: NTB Buchs R. Seeger

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1520Fri, 08 Mar 2019 15:24:42 +0100„Women in Photonics“ bei Studieninfo-Veranstaltung der Uni Stuttgarthttps://optecnet.de/http:///Am 7. März hat das Gleichstellungsreferat der Universität Stuttgart im Rahmen des „TryScience“-Programms eine Studieninfo-Veranstaltung für interessierte Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich angeboten.Neben der Vorstellung der Universität Stuttgart und einer Übersicht der vielfältigen Studiengänge in den Bereichen Mathematik, Ingenieurs- und Naturwissenschaften sowie Technik wurde auf weitere Angebote zur Studienorientierung, Studienvorbereitung und Unterstützung während des Studiums durch die Zentrale Studienberatung und das MINT-Kolleg Baden-Württemberg hingewiesen.

Ein Highlight der Veranstaltung waren die Berichte der „Role Models“, die Einblicke in ihren Werdegang und Tipps zur Studienwahl gaben. Die drei studentischen Role Models berichteten von ihren Erfahrungen in den Studiengängen Physik, Medizintechnik und Informatik. Die Sicht aus dem Berufsleben wurde von zwei Role Models von „Women in Photonics“ geschildert: Charlotte Helzle, Geschäftsführerin der hema electronic GmbH und Andrea Toulouse, Wissenschaftlerin in der Gruppe Optikdesign und Simulation am Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart. In einer abschließenden Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler gezielt Fragen stellen und weitere wertvolle Informationen sammeln.

Herzlichen Dank an das Gleichstellungsreferat der Universität Stuttgart für diese gelungene Veranstaltung!

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news-1509Wed, 20 Feb 2019 12:37:23 +0100Photonics West 2019https://optecnet.de/http:///Vom 2. – 7. Februar fand die Photonics West in San Francisco statt, organisiert von der Messe Stuttgart und Spectaris und unterstützt durch das BMWi. Die Mitglieder von Photonics BW waren auf dem German Pavilion sowie mit zahlreichen eigenen Messeständen vertreten.Am 5. Februar lud das BMWi zum „Deutschen Empfang“ im Konsulat ein. Der von OptecNet Deutschland organisierte „German Evening“ fand am 6. Februar mit 230 Teilnehmern statt.

Offizielle Zahlen zur Messe:

  • mehr als 23.000 Besucher
  • mehr als 1.500 Unternehmen in der Ausstellung (davon 144 aus Deutschland)
  • mehr als 5.500 Vorträge zu Optoelektronik, Laser und Biomedizinischer Optik

Unter den 63 Mitausstellern beim German Pavilion aus ganz Deutschland waren ebenfalls sechs Mitglieder von Photonics BW:

  • Dausinger + Giesen GmbH
  • DIOPTIC GmbH
  • INSION GmbH
  • J&M Analytik AG
  • LuxFlux GmbH
  • SI Stuttgart Instruments GmbH

Weitere Mitglieder von Photonics BW auf der Messe:

  • Carl Zeiss AG
  • DIAMOND GmbH
  • DILAS Diodenlaser GmbH
  • Edmund Optics GmbH
  • IMT Masken und Teilungen AG
  • Laser Quantum GmbH
  • Nanoscribe GmbH
  • Polytec GmbH
  • TRUMPF Gruppe
  • Z-LASER GmbH

Der Termin für die nächste Photonics West steht bereits fest: 1. – 6. Februar 2020.
Weitere Informationen unter: http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west

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Photonics BWOptecNet
news-1495Wed, 06 Feb 2019 10:27:35 +0100Einladung zum ITO-Optik-Kolloquium "Quo Vadis Optical Metrology"https://optecnet.de/http:///Abschiedskolloquium für Prof. Wolfgang Osten am Institut für Optische Technologien der Universität Stuttgart am 1. März 2019Vortragsprogramm:

"Optische Messtechnik im Zeitalter der digitalen Transformation: ein längerer Blick zurück und zwei kurze nach vorn"
Prof. Dr. Wolfgang Osten, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

"Immer komplexer - physikalische Forschung und Lehre an Universitäten"
Prof. Dr. Meschede, Institut für Angewandte Physik, Universität Bonn

"Optical distance and displacement measurements for precision stage positioning"
Peter de Groot, Zygo Corporation, Middlefield, CT (USA) 

"Vom Photon ins Internet of Production"
Prof. Dr.-Ing. Robert Schmitt, Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen

"Schnelle Digitale Holographie für industrielle Anwendungen"
Dr. Daniel Carl, Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, Freiburg

"Optical metrology in semiconductor manufacturing: challenges and opportunities"
Prof. Dr. Arie den Boef, Vrije Universiteit Amsterdam and ASML Veldhoven (NL)

"Bildgebende Ellipsometrie an gekrümmten Oberflächen"
Prof. Dr. Beyerer, Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe

"Digital holography for erosion measurements under extreme environmental conditions inside the ITER Tokamak"
Dr. Giancarlo Pedrini, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

"Elektronisch-photonisch integrierte Schaltungen auf Silizium"
Prof. Manfred Berroth, Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik, Universität Stuttgart

"Nanopositioning and metrology machine at ITO"
Christof Pruss, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

anschließend Get-Together


Die Teilnahme ist kostenlos, für die Planung des Get-Together wird bis zum 21.2. 2019 um Anmeldung an info(at)ito.uni-stuttgart.de gebeten.

Programm

Anfahrtskizze

Weitere Informationen unter: http://www.ito.uni-stuttgart.de/institut/kolloquium/index.html

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OpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1490Fri, 01 Feb 2019 16:34:26 +0100Weltweit erster Scheibenlasereinsatz zum Abschmelzen von Raclette-Käsehttps://optecnet.de/http:///Bis dato war die Welt gezwungen, einen Raclette-Käse mittels handelsüblicher Raclette-Grills abzuschmelzen und entsprechend lange auf die Entstehung der Leckerbissen zu warten. Dies gehört seit dem 30. November 2018 der Vergangenheit an. Das Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart hat im Rahmen eines geselligen Beisammenseins weltweit erstmalig einen Raclette-Käse mit einem 8 kW Scheibenlaser abgeschmolzen. Die optische Eindringtiefe der Strahlung bei einer Wellenlänge von 1 µm hat zu einer idealen Erwärmung des Käses in dem von Strahl abgerasterten Bereich geführt und resultierte in einer besonders guten und schmackhaften Konsistenz des Käses, was alle Verkoster gerne bestätigt haben.

Herr Prof. Thomas Graf, Direktor des IFSW (selbst Schweizer Staatsangehöriger und somit Experte auf dem Gebiet des Abschmelzens von Raclette-Käse) ist überzeugt, dass dieser Technik die Zukunft gehört.

Sehen Sie mehr bei YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=UGh6-afn3r8

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Photonics BWOptecNet
news-1489Fri, 01 Feb 2019 15:58:01 +0100Nanopta erhält 2. Preis des Lothar-Späth-Awards 2018https://optecnet.de/http:///„Man kann, was man will“. Im Gedenken an das schnörkellose Credo des ehemaligen Ministerpräsidenten Baden-Württembergs, Prof. Dr. h. c. Lothar Späth, an seine Weitsicht und sein Engagement, wurde am 8. Dezember in Stuttgart der Lothar-Späth-Award verliehen. Der 2018 erstmals ausgeschriebene Preis ging an drei kooperative Innovationen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Vor knapp 300 geladenen Gästen konnten die Preisträger aus Baden-Württemberg und Thüringen die Auszeichnungen mit einem Preisgeld von insgesamt 40.000 Euro für besonders zukunftsorientierte Projekte entgegennehmen. Unter den Preisträgern war auch die Nanopta GmbH um Klaus Weishaupt, Geschäftsführender Gesellschafter und Zhaolu Diao, Technischer Direktor. Sie erhielten den 2. Preis gemeinsam mit den Innovationspartnern Prof. Dr. Robert Brunner (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) und Prof. Dr. Joachim Spatz, Direktor am MPI für medizinische Forschung.


NanoAR – biomimetische Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken

NanoAR nimmt sich die Natur zum Vorbild. Die Nanopta GmbH wurde mit ihren Innovationspartnern, der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und dem Max-Planck-Institut für medizinische Forschung Heidelberg, für die Entwicklung biomimetischer Nanostrukturen für Hochleistungsoptiken ausgezeichnet. Die Augen nachtaktiver Insekten sind so beschaffen, dass sie einfallendes Licht praktisch nicht reflektieren. Die Preisträger haben mit der nanoAR-Technologie ein Verfahren entwickelt, um eine derartige Struktur synthetisch zu erzeugen und auf Oberflächen aufzubringen. Diese winzigen Nanostrukturen entspiegeln optische Bauteile und ermöglichen eine sehr hohe optische Qualität, die wichtig ist für Lasersysteme in der Produktion, für medizinische Diagnose- oder Therapieinstrumente, für optische Sensoren oder für hoch qualitative Fotosysteme. „Es gibt weltweit noch viele Geheimnisse in der Welt, die wir lüften wollen, um die Herausforderungen der Gegenwart zu meistern. Eines davon ist nun gelüftet“, würdigte Jurymitglied und Tochter von Lothar Späth, Dr. Daniela Späth-Zöllner, das ausgezeichnete Projekt. 

 
Die Nanopta GmbH

Die Nanopta GmbH mit Sitz bei Ulm wurde 2018 von den beteiligten Forschern mit dem Ziel gegründet, die nanoAR-Technologie zu kommerzialisieren. Mit dem Fokus auf Anwendungen der „High-End“-Photonik zielt Nanopta auf einen Wirtschaftszweig, der in Deutschland eine herausragende Stellung einnimmt (Mikroskopie, Endoskopie, Sensorik, Lasermaterialbearbeitung, Lithografie für die Halbleiterindustrie, optische Systeme für Mobilität und Sicherheit). Weitere Information unter www.nanopta.com


Lothar-Späth-Award

Die Lothar-Späth-Award-Stiftung schreibt in den Bundesländern Baden-Württemberg und Thüringen den Lothar-Späth-Award aus, der das Wirken, die wegweisenden Leistungen und die Ausnahme-Persönlichkeit von Prof. Dr. h. c. Lothar Späth in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ehrt.  Detaillierte Informationen zum Lothar-Späth-Award finden sie unter:  www.lothar-spaeth-award.de

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Photonics BWOptecNet
news-1488Fri, 01 Feb 2019 15:32:39 +0100Nanoscribe präsentiert Nachfolgemodell Photonic Professional GT2 für die hochaufgelöste 3D-Mikrofabrikationhttps://optecnet.de/http:///Erstmals Fertigung von Strukturen in Millimetergröße mit MikrometerpräzisionMit dem Nachfolgemodell Photonic Professional GT2 bietet Nanoscribe, weltweit führender Hersteller von 3D-Druckern für die Mikrofabrikation, neue Lösungen für die additive Fertigung und maskenlose Lithografie. Dank optimierter Hard- und Softwarekomponenten sowie dem speziell für größere Volumina entwickelten Druckmaterial IP-Q können nun erstmals auch hochaufgelöste Mikrostrukturen bis zu einer Bauhöhe von 8 mm hergestellt werden. Waren die Nanoscribe Geräte seit jeher bestens geeignet für die additive Fertigung allerfeinster Strukturen, so lassen sich nun Objekte mit Submikrometerdetails ab typischerweise 160 Nanometern bis in den Millimeterbereich auf einer Fläche von bis zu 100x100 mm2 in kürzester Zeit realisieren.

Zur Pressemeldung von Nanoscribe: https://www.nanoscribe.de/de/presse/presseinformationen/nanoscribe-praesentiert-nachfolgemodell-photonic-professional-gt2-fuer-die-hochaufgeloeste-3d-mikrofabrikation/

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Photonics BWOptecNet
news-1486Fri, 01 Feb 2019 12:55:00 +0100Neue Doppelspitze: Florian Lendner wird Geschäftsführer der GFH GmbHhttps://optecnet.de/http:///Mit Beginn des neuen Jahres 2019 bekam die Geschäftsführung der GFH GmbH ein neues Führungsmitglied. Neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Dipl.-Ing. (FH) Anton Pauli tritt nun auch der bisherige Prokurist und operative Manager MBA, B. Eng. Florian Lendner in die Geschäftsführung des Deggendorfer Unternehmens für Laseranlagenbau ein.Der 35-jährige verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Lasermaschinenbau, in der Abwicklung nationaler sowie internationaler Geschäfte und der strategischen und operativen Führung.

Nach Abschluss seines Ingenieursstudiums der Mechatronik mit Schwerpunkt optische Technologien 2008 an der TH Deggendorf, startete er seine berufliche Karriere in der GFH GmbH. Als Applikationsingenieur und Projektleiter Maschinenbau sammelte er bis 2011 tiefgehende Erfahrung auf dem Gebiet der Lasermaschinen. Aufgrund seines hohen Engagements, neuer innovativer Ideen und seines enormen beruflichen Ehrgeizes wurde Florian Lendner 2011  Abteilungsleiter für den Bereich Maschinenbau. Nebenberuflich absolvierte er ein MBA Studium, was ihn ab 2013 in besonderem Maße für seine Tätigkeiten als Teil des operativen Managements und als Prokurist der GFH GmbH, neben dem geschäftsführenden Gesellschafter Anton Pauli, befähigte. Seit Januar 2019 ist Florian Lendner Teil der Führungsspitze der GFH GmbH und laut Unternehmensangaben voller Tatendrang, um all seine Energie und seinen Eifer der neuen Aufgabe zu widmen.

Die GFH GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Deggendorf in Niederbayern. Die Kompetenzen des Unternehmens reichen von der Prozessentwicklung über die Prototypen- und Kleinserienfertigung in der Mikrotechnik bis hin zur Entwicklung und zum Bau von Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Damit ist GFH in der Lage seinen Kunden das komplette Spektrum der Systemtechnik anzubieten. Ein besonderer Schwerpunkt des Unternehmens liegt bereits seit Gründung auf der Lasertechnik. Mit dem seither erworbenen Know-how in der Strahl-Stoff-Wechselwirkung und den Erfahrungen im Maschinenbau entwickelt, baut und vertreibt GFH industrietaugliche Lasermikrobearbeitungsanlagen. Die GFH GmbH beschäftigt im Unternehmensverbund rund 160 Mitarbeiter und ist weltweit in über 15 Ländern vertreten.

Kontakt:
GFH GmbH
Großwalding 5
94469 Deggendorf
Tel: 0991 290 29-0
www.gfh-gmbh.com

 

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Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1484Wed, 30 Jan 2019 09:41:06 +0100Smarter Galvanometer-Scanner für medizinische und wissenschaftliche Anwendungenhttps://optecnet.de/http:///Kompaktes System für höchste Präzision und Scan-Geschwindigkeit Die SCANLAB GmbH stellt ihren Neuzugang in der Galvanometer-Produktreihe vor: den kompakten dynAXIS 421. Der besonders kleine Galvo ist ideal für den Einsatz im medizinischen Umfeld geeignet – von optischer Kohärenztomographie (OCT) über Mikroskopie und DNS-Sequenzierung bis hin zu zahlreichen medizinischen Laserbehandlungen. Das optimierte Motorkonzept mit wahlweise analoger oder digitaler Steuerungstechnologie, gemeinsam mit ISO 9001 zertifizierten Qualitätsstandards, garantiert höchste Zuverlässigkeit und herausragende Präzision. Digitale System-Überwachung und anpassbare Statussignale bilden eine überlegene Scan-Lösung für anspruchsvolle medizinische und industrielle Kunden.Medizinische Anwendungen haben spezifische Anforderungen, um Sicherheit und Patientenkomfort zu gewährleisten. Gerade überdurchschnittliche Präzision und Langzeitstabilität sind von besonderer Bedeutung. Gesteigerte Scan-Effizienz, durch kürzere Behandlungs- und Bearbeitungszeiten sowie höhere Bildqualitäten, wirkt sich im biotechnischen und medizinischen Sektor besonders positiv aus.

Der neue Galvanometer-Scanner dynAXIS 421 erfüllt die Marktanforderungen zu einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Kombination mit SCANLABs digitaler Servo-Steuerung, erzielt der Galvo überlegene Dynamik. Der neue optische Positionsdetektor garantiert besondere Präzision und Stabilität. Die System-Überwachung ist ein flexibles Feature, das an die Applikationsbedarfe angepasst werden kann. Geringe Wärmeentwicklung und gute Wärmeableitung erleichtern die Integration in handgeführte Geräte und komplexe medizinische sowie ophthalmologische Instrumente.

 Dank der schlanken Organisation von SCANLAB nach Lean-Management-Prinzipien sind die Lieferzeiten nicht nur kürzer als der Marktdurchschnitt sondern auch verlässlicher. ‚Made in Germany‘ stellt höchste Qualitätsstandards und Konsistenz über die gesamte Produktpalette hinweg sicher. Erfahrene Vertriebsingenieure und ein Applikations-Support-Team versprechen schnelle und detaillierte Rückmeldungen und Kundenanpassungen, sofern erforderlich.

Der kompakte dynAXIS 421 ist mit analogen und digitalen Ansteuerkarten und einer großen Vielfalt an Spiegeln und Beschichtungsoptionen verfügbar. Standardkonfigurationen sind ab sofort bestellbar.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

www.scanlab.de

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1474Fri, 25 Jan 2019 14:14:00 +0100Studie zum Lehrangebot im Bereich Quantentechnologiehttps://optecnet.de/http:///Bayern photonics und Optence haben im Auftrag des BMBF eine Studie angefertigt, in der das Lehrangebot im Bereich der Quantentechnologien an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen ermittelt wurde. 284 Lehrveranstaltungen an 41 Forschungseinrichtungen im Sommer- und Wintersemester 2018/19 wurde erfasst. Auf dieser Grundlage ist es erstmals möglich, Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich enger aufeinander abzustimmen – und besser in Innovationsprozesse einzubeziehen.

Weitere Informationen: https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/quantentechnologien-erstmals-transparenz-bei-lehrangebot.html

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1475Thu, 24 Jan 2019 14:23:00 +0100Laser 2000 mit neuer Geschäftsführerin Dr. Katrin Kobehttps://optecnet.de/http:///Armin Luft, Gründer von Laser 2000, zieht sich nach 33 Jahren aus der Geschäftsführung zurück. Nun begrüßt das Unternehmen eine neue Geschäftsführung. Mit Frau Dr. Katrin Kobe hat der Distributions-Spezialist eine Expertin auf dem Gebiet der Photonik gewonnen, die Laser 2000 nicht nur in die Zukunft führen, sondern auch auf fachlicher Ebene hervorragend unterstützen wird.

Die neue Geschäftsführerin Dr. Katrin Kobe verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Beratung und im Management von Technologieunternehmen, in denen sie unter anderem Geschäftsführungspositionen bekleidete. In dieser Zeit sammelte Sie internationale Erfahrung in photonik-verwandten Bereichen wie der Sensorik und in den Branchen Anlagen- und Maschinenbau, Automobilindustrie, Medizintechnik und Energiewirtschaft. Sie setzte unter anderem Schwerpunkte bei der Entwicklung von Geschäftsfeldstrategien sowie im Innovationsmanagement.

Die promovierte Laser-Physikerin ist Spezialistin in der Ausarbeitung und Umsetzung von marktfähigen Produktstrategien, attraktiven Geschäftsmodellen und geeigneten Vertriebsstrukturen speziell für technologisch anspruchsvolle Produkte.

Frau Dr. Kobe freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Photonik ist die Technologie der Zukunft und damit ein vielversprechender Markt, den wir zusammen mit unseren Partnern prägen möchten. Ich freue mich, meine langjährige Erfahrung nun bei Laser 2000 einzubringen, um unsere führende Position weiter auszubauen.“

Armin Luft hat Laser 2000 im Jahr 1986 gegründet und seitdem erfolgreich geführt. Er wird dem Photonik-Spezialisten auch in Zukunft mit seinem Know-how beratend zur Seite stehen: „Die Zeit seit der Gründung von Laser 2000 ist wie im Flug vergangen. Mit sechs Standorten in Europa, mehr als 14.000 beratenen Kunden und dem Vertrieb in über 60 Länder der Welt, hat es das Unternehmen weit gebracht. Auch wenn ich mich nun aus der Geschäftsführung zurückziehe, werde ich als Berater Laser 2000 unterstützen, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben.“

Laser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als "Kundenspezifische Lösung aus einer Hand". Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich.

Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen.

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1472Thu, 24 Jan 2019 09:10:12 +0100Menlo Systems schließt neue Partnerschaft mit Hamamatsuhttps://optecnet.de/http:///Hamamatsu Deutschland steigt bei der Menlo Systems GmbH in Form einer Minderheitsbeteiligung ein. Gleichzeitig erhöht Alex Cable seine Beteiligung an der Menlo Systems GmbH.Menlo Systems entwickelt, produziert und vertreibt optische Frequenzkämme, ultrastabile Laser, Femtosekundenlaser und Terahertz Lösungen. Dr. Reinhold Guth, Geschäftsführer der Hamamatsu Deutschland: „Wir sind begeistert über die neue Partnerschaft. Sie wird uns ermöglichen, Mess- und Spektroskopiesysteme für unsere OEM Kunden zu entwickeln.“ Dr. Michael Mei, Geschäftsführer der Menlo Systems: „Die globale Präsenz von Hamamatsu wird uns ermöglichen, unsere Nobelpreis gekrönte Technologie einer breiten Kundenbasis zur Verfügung zu stellen. Die Partnerschaft erlaubt uns, neue optische Geräte zu entwickeln, die sowohl bei unseren Endkunden als auch bei Herstellern von komplexen Messgeräten eingesetzt werden.“ Alex Cable, Präsident von Thorlabs Inc: „Die neue Partnerschaft mit Hamamatsu zeigt einmal mehr, dass Menlo die beste Technologie und die richtigen Produkte besitzt, um mehrere Wachstumsmärkte zu bedienen.“  Da es aktuell wenig direkten Überlapp in den Produktlinien gibt, sind sowohl Menlo als auch Hamamatsu überzeugt, dass die Partnerschaft zu neuen Anwendungen und neuen Märkten für beide Firmen führen wird.

 

 

Über Menlo Systems:

Precision in Photonics. Together we shape light.

Die Menlo Systems GmbH zählt zu den Marktführern in der hochpräzisen Messtechnik mit modernster Lasertechnologie. Das in Martinsried bei München angesiedelte Unternehmen ist bekannt für die nobelpreisgekrönte Frequenzkamm-Technologie. Mit Hauptsitz in Deutschland, Niederlassungen in USA und China, und einem weltweiten Netzwerk von Partnern ist Menlo Systems eng vernetzt mit Kunden aus Forschung und Industrie. Die Schwerpunkte der Produkte liegen auf optischen Frequenzkämmen, Zeit- und Frequenzverteilungssystemen, Terahertz Systemen, ultraschnellen und ultrastabilen Lasern und entsprechender Regelelektronik. Neben Serienprodukten entwickelt und fertigt Menlo Systems auch kundenspezifische Einzellösungen.

Über Hamamatsu:


Hamamatsu Photonics ist ein weltweit führender Hersteller von optoelektronischen Komponenten und Systemen. Im Unternehmensbereich Komponenten werden optoelektronische Sensoren entwickelt. Die Bandbreite reicht von CCD und CMOS-Detektoren und Photo IC’s bis Photomultiplier. Diese Komponenten werden von unseren Kunden aus den Bereichen Automotive, Medizintechnik, Messtechnik, Analytik oder Telekommunikation eingesetzt. Die Systeme-Gruppe stellt eine breite Palette von optoelektronischen Messgeräten und Kamerasystemen her, die in der Halbleiterfertigung, der Biochemie oder der Prozesskontrolle ihre Anwendung finden. Die Produkte von Hamamatsu Photonics werden nach internationalen Standards getestet und sind weltweit für ihre gleich bleibende Qualität bekannt.

www.hamamatsu.de

 

Kontakt:


Menlo Systems GmbH
Am Klopferspitz 19a
82152 Martinsried
Germany
Phone: +49 89 189166 0
Fax:     +49 89 189166 111
m.mei@menlosystems.com

www.menlosystems.com

Menlo Systems, Inc.
56 Sparta Avenue
Newton, NJ 07860, USA
Phone: +1 973 300 4490
Fax:     +1 973 300 3600


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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1471Wed, 23 Jan 2019 15:36:44 +0100Klimamodell zeigt: Sauberere Flugzeugabgase verringern Klimawirkung von Kondensstreifen-Zirrenhttps://optecnet.de/http:///Weniger Rußpartikel im Abgasstrahl der Flugzeuge verringern die Eiskristallbildung und damit die Klimawirkung der resultierenden Kondensstreifen-Zirren. Eine Halbierung der sich im Kondensstreifen bildenden Eiskristalle schmälert die klimawärmende Wirkung der Kondensstreifenzirren um 20 Prozent. Deren Halbierung klappt bei 80 Prozent weniger Eiskristallen. Dies zeigt eine im NATURE Partner Journal Climate and Atmospheric Science erschienene Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

"In unseren theoretischen Abschätzungen konnten wir feststellen, dass es einer starken Einschränkung der Rußemissionen bedarf, um wirkungsvoll die Klimawirkung von Kondensstreifen zu verringern", sagt Dr. Ulrike Burkhardt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. "Es lohnt sich an rußarmen Triebwerken und alternativen Kraftstoffen zu forschen, um der Klimawirkung des Luftverkehrs entgegenzuwirken, denn Kondensstreifen-Zirren haben heute Tag für Tag eine ähnlich große Klimawirkung wie alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen."

Ruß, Eiskristalle - Kondensstreifen mit Klimaeffekt

Flugzeugtriebwerke stoßen Rußpartikel aus. Diese wirken als Kondensationskeime für kleine unterkühlte Wassertropfen, die sofort zu Eiskristallen gefrieren und als Kondensstreifen am Himmel sichtbar werden. Die Eiskristalle der Kondensstreifen können bei feucht-kalten Bedingungen in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken, sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten, wobei Forschungsarbeiten zeigen, dass global die wärmende Wirkung überwiegt. Das Auftreten dieser Wolken ist zeitlich und räumlich äußerst variabel, so dass einige wenige Kondensstreifen-Zirren-Ausbrüche für einen großen Teil der wärmenden Wirkung verantwortlich sind.

"Anhand unserer theoretischen Modellrechnungen konnten wir sehen, wie weniger Eiskristalle aufgrund von reduzierten Rußpartikelanzahlen einerseits die optische Dicke der Kondensstreifen-Zirren reduzieren und andererseits auch deren Lebensdauer verringern", erklärt Burkhardt. "Insgesamt ergeben sich damit geringere Bedeckungsgrade durch kondensstreifeninduzierte Wolken und eine geringere Klimawirkung. Eine Reduktion der emittierten Rußpartikel ist während großer Kondensstreifen-Zirren-Ausbrüche besonders wirksam."

Entscheidend für die Verringerung der Rußemissionen im Luftverkehr ist das Zusammenspiel von Kraftstoffauswahl und Verbrennung im Triebwerk. Neue Triebwerkstechnologien ermöglichen beispielsweise durch die Verbrennung bei höheren Temperaturen auch bei konventionellen Kraftstoffen, die Rußemissionen zu senken.

Intensiv wird an der Verringerung von Rußemissionen durch alternative Treibstoffe mit geringerem Anteil an zyklischen Kohlenwasserstoffen geforscht, die einen wesentlichen Anteil bei der Rußbildung im Verbrennungsprozess haben. So führten DLR und NASA im Januar 2018 gemeinsame Forschungsflüge durch, um den Einfluss verschiedener Treibstoffmischungen auf die Rußemissionen und die einhergehende Eiskristallbildung zu untersuchen. Die Forscher erhoffen sich anhand der Daten der Forschungsflüge die nun theoretisch abgeschätzte Verringerung der Eiskristallbildung durch weniger Ruß auch praktisch zu belegen und im Detail nachzuweisen. Die Ergebnisse werden für den Sommer 2019 erwartet.

Kontakte

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Falk.Dambowsky(at)dlr.de

Dr. Ulrike Burkhardt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2561
Ulrike.Burkhardt(at)dlr.de

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1470Tue, 22 Jan 2019 11:44:57 +0100Verbundprojekt "Schleifen und Polieren schwieriger optischer Gläser" geht an den Starthttps://optecnet.de/http:///Untersuchung und Dokumentation von Prozessparametern, die das Schleif- und Polierergebnis von „schwierigen optischen Gläsern“ beeinflussen.

Optikdesignern stehen eine Vielzahl optischer Gläser zur Verfügung, um eine innovative, leistungsfähige und kostengünstige Optik zu entwickeln. Allerdings werden häufig bestimmte optische Gläser, die für das Design sehr geeignet wären, nicht verwendet, weil sie als schwierig zu bearbeiten gelten. Es fehlen Prozessbeschreibungen und Datenblätter zur Bearbeitung dieser Gläser.

Ziel dieses Verbundprojektes:

  • Untersuchung und Dokumentation von Prozessparametern, die das Schleif- und Polierergebnis von „schwierigen optischen Gläsern“ beeinflussen.
  • Erarbeitung und Dokumentation von Prozessen, die zu definierten und reproduzierbaren Oberflächenqualitäten bei den im Projekt untersuchten optischen Gläsern führen.  

Alle Informationen zum Projekt als Download

  • Projektbeginn: 04/2019
  • Projektdauer: 18 Monate
  • Projektkosten: 9.800 Euro zzgl. Mwst.
  • Projektleistungen:
    • Ein Kick off Treffen und zwei Projekttreffen, auf denen die Projektergebnisse präsentiert werden (es sind bis zu 3 Teilnehmer pro Firma pro Treffen möglich, die wechseln können).
    • Schulungen zum Thema "Schleifen und Polieren" vom Fraunhofer Institut für Produktionstechnologie (IPT) im Rahmen der Projekttreffen
    • Präsentation der Forschungsergebnisse durch das beauftragte Forschungsinstitut
    • Protokolle, Informationen, Ausarbeitungen etc., die im Rahmen des Projekts entwickelt werden
    • Projektabwicklung und Beauftragung externer Forschungsstelle

Die Projektteilnahme ist nur für Mitglieder von bayern photonics und Optence möglich.

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den Netzen
news-1468Tue, 22 Jan 2019 11:39:57 +0100Autonomes System misst kleinste Signalaussetzerhttps://optecnet.de/http:///Mit dem OP1100 Discontinuity Analyzer präsentiert LASER COMPONENTS ein autonomes Testsystem zur Erfassung und Aufzeichnung von Aussetzern/Dropouts in der optischen Datenübertragung. Das Gerät des Herstellers OptoTest erkennt bereits Signalschwankungen von 0,5 dB und einer Dauer von 0,8 µs. Dabei können simultan bis zu 24 Singlemode- oder Multimode-Fasern überwacht werden. Die Ereignisse werden in einem schnellen, hochauflösenden Data-Logger aufgezeichnet. So können die Experten den Verlauf des Aussetzers nachvollziehen und Rückschlüsse auf seine Ursache ziehen.

Neben der Rund-um-die-Uhr-Überwachung von LWL-Netzen eignet sich das OP1100 auch für Labortests. Passive und aktive Netzkomponenten können präzise auf Unregelmäßigkeiten überprüft werden, die durch Temperaturschwankungen, Vibrationen oder andere Erschütterungen ausgelöst werden – zum Beispiel Signalausfälle oder vorübergehende Schwankungen im Ausgangs- oder Durchgangssignal.

» Weitere Informationen

 

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Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1451Thu, 17 Jan 2019 16:47:27 +0100European SME clusters in the global value chainshttps://optecnet.de/http:///The experience from the cluster cooperation partnerships in high-tech and health tech Date - 05/02/2019, 9:30 a.m. - 13:00 a.m. You are cordially invited to a seminar “European SME clusters in the global value chains: the experience from the cluster cooperation partnerships in high-tech and health tech” which will be held on February 5th, 9:30-13:00 at the Permanent Representation of the Republic of Lithuania to the EU (Rue Belliard 41-43, 1040 Brussels).The main objective of the panel is to discuss how clusters and cluster partnerships and/or network organizations can support the development of new global value chains, helping the European high-tech companies in general and the SMEs operating in the field of medical technologies in particular to reach out to potential new customers in the third countries. Five big questions have been raised by the cluster policy makers to the cluster coordinators which would be addressed during the individual presentations and the panel discussions.

Question 1: Can the cluster partnerships (e.g. INNOSUP value chains or COSME supported cluster partnerships) serve as the springboards for facilitating and empowering SMEs to become global leaders in their niche and/or creating new ventures for global markets?

Question 2: Can the products based on medical technologies be co-developed in cooperation with companies across different cluster organizations?

Question 3: How the IPR can be managed in the cluster partnerships in alliance with the counterparts from the non-EU countries (especially those where IPR is most frequently jeopardized)?

Question 4: What is missing in EU support to help cluster SMEs to scale up, e.g. intra-EU B2B and Business-to-technology centers matchmaking events, more INNOSUP new value-chains grants but targeting the full cycle of innovation.

Question 5: How to make the knowledge and skills base of the European RTOs more accessible to the high-tech SMEs developing and offering the products in the health tech application markets?

Agenda of the event:

9:30 -10 am –  Welcome coffee

10 – 10:15 am – An introductory word by the organizers

10:15 – 11:00 am –  Individual presentations by the speakers (the list is provided below)

11:00 – 11:30 am – An open floor for the comments from the participants

11:30 – 12:00 am – A round-up

12:00 – 1 pm – A networking buffet session

The panel would include five speakers :

Alberto Baldi, bioPmed cluster (Turin, Italy), the coordinator of ESCP MAGIA

Emilie Romeo (Lyon, France), Lyonbiopole, a project manager, ESCP MAGIA

Kathrine Myhre (Oslo, Norway), CEO of Norway Health Tech

Linas Eriksonas (Vilnius, Lithuania), the coordinator of ESCP LASER-Go Global

Waqar Ahmed (Oslo, Norway), the coordinator of INNOSUP INNOLABS, the coordinator of INNOSUP CROSS4HEALTH

The panel will be moderated by Anaïs Le Corvec, Network Manager for the Council of European BioRegions and International Marketer at Asserta Global Healthcare Solutions.

Please register here by February 1st.

Due to security reasons, the access to the venue is only upon the registration, please present your valid ID/passport at the entrance.

If you have questions or need more information, please contact Mr. Linas Eriksonas, linas.eriksonas(at)litek.lt, +370 614 10640

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1449Thu, 17 Jan 2019 12:26:38 +0100Optische Linsen und Prismen - Materialeigenschaften richtig spezifizieren ISO 10110 Teil 18 und Revision von ISO 12123 neu erschienenhttps://optecnet.de/http:///Wie viele Blasen sind in einer Linse erlaubt? Welche Schlieren-Qualität braucht man für ein großes Präzisions-Prisma? Wie gebe ich die Anforderungen so an, dass ich genau die Qualität bekomme, die ich brauche und nicht zu viel bezahle. Wie vermeide ich Missverständnisse, die zu Fehllieferungen, wesentlich verlängerten Lieferzeiten oder gar völligen Lieferausfall führen? Eine alte Weisheit der Qualitätssicherer ist, mehr als 80 % aller Fehler und Probleme entstehen aus Kommunikationsfehlern. Wie verbessert man Kommunikation? Durch wohldefinierte Begriffe und möglichst eindeutige Aussagen zu Produkteigenschaften. Diese bereitzustellen ist die Aufgabe von Normen.Für die Beschreibung von optischen Elementen wie Linsen und Prismen und dem Material optisches Glas, aus denen sie bestehen, sind im Dezember 2018 zwei internationale Normen erschienen, die erhebliche Fortschritte in der Kommunikation ermöglichen werden. Der Teil 18 der bereits umfangreich genutzten Normenreihe ISO 10110 für Zeichnungsangaben für optische Elemente und die überarbeitete Version der Norm zur Spezifikation von Roh-Glas für optische Elemente ISO 12123. In beiden Projekten haben Experten von Herstellern optischer Systeme und von optischem Glas auf internationaler Ebene im Technischen Komitee 172 von ISO unter der Betreuung durch den DIN-Normenausschuss Feinmechanik und Optik (NAFuO) in der DIN Außenstelle Pforzheim eng zusammengearbeitet. Wichtiges Ziel dabei war, die beiden Normen aufeinander abzustimmen.   

Teil 18 der ISO 10110 ersetzt die alten Teile 2, 3 und 4, die Zeichnungseinträge für die Materialeigenschaften Spannungsdoppelbrechung, Blasen und Einschlüsse und Homogenität und Schlieren vorschreiben. All diese Eigenschaften sind im Teil 18 gemeinsam geregelt. Dabei wurde versucht, der großen Bandbreite an Elementen, ihrer Größen und Qualitätsanforderungen gerecht zu werden. So gibt es nun die Möglichkeit das Roh-Glas für die Elemente, die Elemente selbst oder Baugruppen aus Elementen zu spezifizieren. Für kleine Linsen reicht in der Regel aus, Standard-Qualität für optisches Glas zu fordern, um anwendungsgerechte Qualität zu erhalten. Je größer die Elemente sind und insbesondere je länger der Lichtweg im Glas ist, umso gezielter sollten die Anforderungen formuliert werden. Die Norm gibt dafür die Form der Zeichnungseinträge an, enthält Qualitätsstufen-Tabellen und gibt Empfehlungen für die Festlegung der Anforderungen.

Die Revision der zum ersten Mal als Rohglas-Spezifikation im Jahr 2010 erschienenen Norm ISO 12123 enthält nun Kurz-Bezeichnungen für die Qualitätsstufen, die sich an den jeweiligen Grenzwerten orientieren und führt engere Stufen für die Brechzahl und die Abbezahl ein. Bei der Brechzahl-Homogenität wird die Sollapertur für die Homogenitätsanforderung eingeführt und bei den Schlieren die Möglichkeit eine zweite und dritte Prüfrichtung senkrecht zur Hauptrichtung vorzuschreiben. Die Norm definiert die Abweichungen der relativen Teildispersionen von der Normalgeraden neu durch präzise Angaben für die Dispersionen des Standard-Kron- und -Flint-Glases. Damit werden die Katalog-Angaben für die Abweichungen der relativen Teildispersionen von der Normalgeraden unter den Herstellern vergleichbar. Auch ISO 12123 gibt im Anhang weitere Erläuterungen und Hinweise für die Qualitätsauswahl.

Beide Normen wurden zwar hauptsächlich mit dem Blick auf optisches Glas hin entwickelt, lassen sich aber auch für andere optische Materialien anwenden. Die Mindestanforderungen sind damit abgedeckt. Andere Materialien können aber noch weitere Eigenschaften mitbringen, die möglicherweise noch zusätzlich spezifiziert werden müssen.

Peter Hartmann ehemals SCHOTT AG
Clara Engesser, DIN Pforzheim
Allen Krisiloff, Triptar Lens Company

Die Normen wurden von DIN als Normen des Monats Dezember 2018 gewürdigt.

https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nafuo/normen-des-monats-dezember-2018-319954

Detaillierte Informationen enthalten die Artikel:

Hartmann, P., “Optical glass: standards – present state and outlook,“ Adv. Opt. Techn. 2015; 4(5-6): 377–388

Hartmann, P. “Optical Glass: Deviation of relative partial dispersion from the normal line – Need for a common definition,” Optical Engineering. Vol. 54(10), p. 105–112. 2015

P. Hartmann,  Wiesbaden 15.1.2019

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1447Wed, 16 Jan 2019 14:56:45 +0100Jordan Optical Engineering GmbH ist neues Optence Mitglied https://optecnet.de/http:///Die Firma Jordan Optical Engineering GmbH aus dem baden-württembergischen Bühlertal beschäftigt sich mit hochgenauer Oberflächen- und Rauheitsmessung (Produktion und Beratung). Darüber hinaus bietet Jordan Optical Engineering als offizieller Zemax Consultant auch optische Entwicklungsdienstleistungen an. Wir freuen uns über unseres erstes neues Mitglied im neuen Jahr. Optence hat damit 99 Mitglieder und wir sind gespannt, wen wir als 100. Mitglied begrüßen dürfen!NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1446Wed, 16 Jan 2019 14:53:43 +0100OptecNet auf der Photonics West 2019 in San Franciscohttps://optecnet.de/http:///Vom 05.02 bis 07.02 findet in San Francisco wieder die Photonics West statt, eine der weltweit größten Messen der Photonik Branche.

Auch OptecNet Deutschland, der Dachverband der regionalen Photoniknetze, ist mit einem Messestand vor Ort vertreten. Sie finden uns in der North Hall auf dem German Pavilion, Stand Nr. 4545.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

 

 

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bayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1424Fri, 11 Jan 2019 15:02:40 +0100Kundenspezifische UV-LEDs und -Module – realisiert mit Emissionswellenlängen von 320 nm bis 233 nmhttps://optecnet.de/http:///Auf der Photonics West 2019 präsentiert UVphotonics UV-LEDs, die im UVB- und UVCSpektralbereich emittieren. Zu den Anwendungen der LEDs gehören Sensorik, Fototherapie und Pflanzenbeleuchtung. Zusammen mit dem Ferdinand-Braun-Institut deckt das Unternehmen die gesamte Technologiekette bei UV-LEDs ab, vom epitaktischen Wachstum der LED-Wafer bis hin zu einsatzbereiten Komplettmodulen für verschiedene Anwendungen.

UVphotonics zeigt seine neuesten Entwicklungen bei UV-LEDs gemeinsam mit dem Ferdinand-Braun-Institut (FBH) auf der Photonics West 2019 (German Pavilion). Die weltweit größte Kongressmesse für Photonik-Technologien findet vom 5. bis 7. Februar 2019 in San Francisco (USA) statt. Das Spin-off aus dem FBH und der Technischen Universität (TU) Berlin entwickelt und produziert LEDs, die im UVB (280 nm – 320 nm) und im UVC (230 nm – 280 nm) Spektralbereich emittieren. Dabei lässt sich die Wellenlänge der kompakten Bauelemente flexibel anpassen. Die UV-LEDs können bei niedrigen Betriebsspannungen betrieben werden, schalten schnell, sind dimmbar und besonders robust. Daher sind sie vielfältig einsetzbar, unter anderem zur Wasseraufbereitung, Desinfektion, medizinischen Diagnostik, Fototherapie, Pflanzenbeleuchtung, UV-Härtung und Sensorik.

Zu den auf der Photonics West 2019 vorgestellten Produkten zählen 310 nm UVB-LEDs mit bis zu 30 mW Ausgangsleistung bei 350 mA und 265 nm UVC-LEDs mit > 25 mW Ausgangsleistung bei 350 mA. Außerdem zeigt UVphotonics vollständig gehäuste UVC-LEDs mit einem Einzelpeak bei 233 nm und einer Ausgangsleistung von 0,3 mW bei 100 mA. 

Neben diesen Standardwellenlängen bietet das Berliner Unternehmen auch kundenspezifische LEDs, die hinsichtlich Emissionswellenlänge, Emissionsbereich und der räumlichen Emissionseigenschaften exakt auf die Anforderungen der jeweiligen Anwendung abgestimmt sind. „Durch die enge Zusammenarbeit mit dem FBH und der TU Berlin, können wir im Bereich der UV-LEDTechnologie in der ersten Liga mitspielen“, erklärt Dr. Neysha Lobo Ploch, Geschäftsführerin von UVphotonics. „Das FBH erforscht und entwickelt (Ga, Al, In)N UV LEDs und führt dabei alle Fertigungsschritte im eigenen Haus durch: von Design, epitaktischem Wachstum, ChipProzessierung über das Packaging der LEDs bis hin zur Realisierung von betriebsfertigen

Modulen.“ Am Nachbarstand präsentiert das Ferdinand-Braun-Institut zusätzlich seine Diodenlaser-Entwicklungen (siehe Pressemitteilung).

Besuchen Sie UVphotonics auf der Photonics West 2019, Deutscher Pavillon, Stand 4545-50.

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NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1409Fri, 21 Dec 2018 09:15:20 +0100Optence begrüßt KARL STORZ SE & Co. KG als neues Mitgliedhttps://optecnet.de/http:///KARL STORZ SE & Co. KG aus dem baden-württembergischen Tuttlingen produziert und vertreibt medizinische Instrumente und Geräte. Bei Humanmedizin-Instrumenten für die minimalinvasive Chirurgie sowie bei starren Endoskopen für die Untersuchung von Körperhöhlen ist der Medizintechnikhersteller Weltmarktführer und gehört im Geschäftsfeld Industrie-Endoskopie zu den führenden Herstellern. Wir freuen uns über unser 13. neues Mitglied in diesem Jahr und natürlich auf die Zusammenarbeit mit dem Weltkonzern.NetzwerkeOpTecBBHanse Photonikoptonetbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1408Mon, 17 Dec 2018 11:15:08 +0100Beste Voraussetzungen für Wissenstransfer rund um die Lasertechnik: 10. Stuttgarter Lasertagehttps://optecnet.de/http:///Highlights und Innovationen auf dem Gebiet der industriellen laserbasierten Fertigung führten vom 5. bis 6. Juni 2018 bereits zum 10. Mal Laserexperten und Anwender aus aller Welt in Stuttgart zusammen.Die SLT ist eine internationale, wissenschaftliche Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet und aktuelle Forschungsergebnisse und Zukunftstrends präsentiert. Die Konferenz mit insgesamt 45 Vorträgen umfasste Themen von der Mikro- bis zur Makrobearbeitung sowie die dafür erforderlichen Laserquellen und Strahlführungssysteme. Neben den neuesten Entwicklungen bei den klassischen Verfahren (Schneiden, Schweißen, Bohren, Strukturieren, usw.) wurden insbesondere aktuelle Themenschwerpunkte wie die generative Fertigung oder systemtechnische Ansätze und Lösungen zur Produktivitätssteigerung beleuchtet. Dazu wurden die jüngsten Fortschritte auf den Gebieten der Ultrakurzpuls (UKP)-Laser, der Strahlführung, der ultraschnellen Scanner sowie der Strahlformung präsentiert. Die SLT wird vom Institut für Strahlwerkzeuge (IFSW) der Universität Stuttgart organisiert und findet immer in Verbindung mit der LASYS (Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung) statt.

Der entspannte Zeitplan des Tagungsprogramms zusammen mit dem angenehmen Ambiente der LASYS-Messe bot den Konferenzteilnehmern erneut sowohl den passenden Rahmen als auch den erforderlichen Raum für ein aktives und erfolgreiches Networking. Eine Abendveranstaltung am ersten Tag der SLT gab weitere Möglichkeiten zum Austausch, darunter auch eine Führung durch die Forschungslabore direkt am Institut für Strahlwerkzeuge.

An der Konferenz nahmen zahlreiche Vertreter aus Forschung, Entwicklung und Industrie teil. Die Präsentationen wurden in Englisch und Deutsch gehalten, mit Simultanübersetzung. Am 5. Juni sprach Dr. Berthold Schmidt, TRUMPF Lasertechnik, Ditzingen, über "The future of industrial laser applications". Prof. Karsten Danzmann, Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Hannover, hielt einen Vortrag über "Gravitational wave astronomy: we can hear the universe!“

Höhepunkte am 6. Juni waren ein Vortrag von Prof. Thomas Graf, Institut für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart, über "Laser: the ideal universal tool for industry 4.0"; Prof. Thomas Tschentscher, European XFEL, Schenefeld, über "The european XFEL - Lasing from free electrons at any wavelength" und Prof. Jörg Wrachtrup, 3. Physikalisches Institut der Universität Stuttgart, über "Quantum technology for the real world".

In der Teilnehmerbefragung wurde den SLT ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Weitere Details dazu, sind unter dem unten angegebenen Link zu finden.

Die nächste SLT findet vom 16. bis 17. Juni 2020 statt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.slt.uni-stuttgart.de

Foto: Begrüßungsansprache von Prof. Graf bei der SLT 2018 (Bildnachweis: IFSW)

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news-1407Mon, 17 Dec 2018 10:50:21 +0100DeepTech4Good#Grazhttps://optecnet.de/http:///Nach unseren erfolgreichen Auftaktveranstaltungen in Paris und Stuttgart liegt nun mit DeepTech4Good#Graz die nächste Etappe unseres Programms zur Förderung der europäischen Start-up-Industrie vor uns. Am 26. März 2019 findet im Messe Congress Graz das dritte Event unseres Horizon 2020 Projektes DeepTech4Good statt. Das Projekt hat die Vernetzung und das Wachstum der europäischen Start-up-Unternehmen aus dem Bereich „Internet of Things“ (IoT) zum Ziel und wird dieses Mal im Rahmen des let’s cluster festival in Graz stattfinden.

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmen, Investoren und Start-ups aus dem DeepTech-Bereich, welche die Verschmelzung von Hardware und Software in vernetzten Produkten vorantreiben. Der Fokus liegt auf den vier Anwendungsmärkten Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being.

DeepTech4Good#Graz bietet Start-ups die Möglichkeit, vor internationalen Investoren und Industriepartnern zu pitchen, um Finanzierungen und Kooperationen auf europäischer Ebene zu erreichen. Zusätzlich sind B2B-Meetings vorgesehen, um das Entstehen von Kooperationen zwischen den Teilnehmern zu fördern.

Mehr Details finden Sie in Kürze auf unserer Projektwebseite.
Die Anmeldung für Start-ups ist bis zum 31. Januar 2019 hier kostenfrei möglich.

Kontakt: Thomas Gläßer
Tel.: 07361 / 633 909 5
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Photonics BWOptecNet
news-1406Mon, 17 Dec 2018 10:45:07 +0100Innovation Lab "Optik im Automobil" am "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen https://optecnet.de/http:///Die Vorstellung und die Besichtigung des AMPEL-Labors, die Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator, Eye-Tracking und Objektive in Automobilanwendungen - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen im "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen (AMPEL).Die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics trafen sich am 23. November 2018 im Innovationszentrum Aalen zum Thema "Optik im Automobil".

Judith Ungewiß von der Hochschule Aalen stellte die Technik und die Forschungsarbeiten des „Aalen Mobility Perception and Exploration Lab (AMPEL)“ vor. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator präsentierte Prof. Ulrich Schiefer von der Hochschule Aalen. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, das AMPEL-Labor und den Fahrsimulator zu besichtigen.

Dr. Michael Raschke von der Blickshift GmbH informierte über die Möglichkeiten und Herausforderungen des Eye-Trackings, das eine wichtige Grundlage für das autonome Fahren darstellt. So kann beispielsweise das Fahrerverhalten und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr überwacht und mittels Schwellwerten prognostiziert werden.

Dr. Susanne Zwick von der Robert Bosch GmbH gab abschließend einen Einblick in Anforderungen und Tests für  Objektive in Automobilanwendungen. Im Lösungsforum, in dem Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren und dem Expertenkreis zur Diskussion bzw. Lösung stellen können, gab es zwei Beiträge, die angeregt diskutiert wurden.

Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und der Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics findet am 14. Januar 2019 an der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs statt. Weitere Informationen zu Agenda und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/33-treffen-der-ag-optik-design-und-simulation-834/

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news-1405Mon, 17 Dec 2018 10:02:52 +0100Innovation Panel "Kooperative Innovationsprozesse"https://optecnet.de/http:///Am 9. November 2018 fand das 10. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Kooperative Innovationsprozesse“ in Kooperation mit microTEC Südwest statt. Dieses Innovation Panel erfolgte im Rahmen des Plus-MINT-Kongresses der Schule Birklehof in Hinterzarten. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 80 Teilnehmern war das „Innovationsmanagement in der Industrie 4.0“. Henrik Fass, Schulleiter der Schule Birklehof e.V., und Prof. Dr.-Ing. Richard Zahoransky, der Vorsitzende des VDI Bezirksvereins Schwarzwald e.V., begrüßten zunächst die Teilnehmer im Musikhaus. Dr.-Ing. Gunther Kegel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Pepperl + Fuchs GmbH und Präsident des VDE, führte danach ins Kongressthema „Kooperative Innovationslandschaft in Deutschland“ ein.

Dr. Christine Neuy von microTEC Südwest und Eva Kerwien von Photonics BW erläuterten die Bedeutung der kooperativen Innovation für die Industrie 4.0 und stellten die Arbeit der gemeinsamen Fachgruppe vor. Dr. Kai Borgwarth von der embeX GmbH machte mit eindrücklichen Praxisbeispielen auf die zentrale Herausforderung der IT-Sicherheit aufmerksam. Dr. Furio Gramatica (Fondazione Don Gnocchi) aus Mailand stellte die Bedeutung und Herausforderungen für „Interdisziplinäres Innovationsmanagement in Healthcare“ vor.

Am Nachmittag gab Herr Dr. Alfred Stett von Retina Implant noch einen Einblick in das Innovationsmanagement seines kleineren mittelständischen Unternehmens. Abschließend diskutierten Prof. Dr.-Ing. Axel Sikora von der Hochschule Offenburg und Jürgen Wiegand von embeX in der von Dr. Christine Neuy moderierten Gesprächsrunde über die „Herausforderungen des Innovationsmanagements im Mittelstand in der Industrie 4.0“. 

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Photonics BWOptecNet
news-1404Mon, 17 Dec 2018 09:28:54 +0100Photonics BW wünscht frohe Weihnachten!https://optecnet.de/http:///Das Jahr 2018 geht zu Ende und wir möchten uns bei allen bedanken, die zum Erfolg unserer Arbeit und zum Gelingen unserer Projekte beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Mitglieder für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zu Photonics BW.

Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019 und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr Photonics BW Team 

Dr. Andreas Ehrhardt, Heike Mall, Eva Kerwien, Sina Schuh, Thomas Gläßer, Petra Träger sowie Alfred Breitweg

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news-1397Thu, 13 Dec 2018 10:43:30 +0100FarmingIOS beim Photonik-Forum Baden-Württemberghttps://optecnet.de/http:///Am 7. November 2018 wurde im Rahmen des Photonik-Forum Baden-Württemberg auch das Verbundprojekt FarmingIOS vorgestellt. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um sich in Fachvorträgen zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik zu informieren. Matthias Strobel und Rainer Graser (INMACH Intelligente Maschinen GmbH) stellten als Projektpartner von FarmingIOS das Verbundprojekt vor.

Gegenstand dieses Projekts ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutz- und Düngemitteln durch eine Landmaschine, der sogenannten Feldspritze. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter (d.h. eine Drohne) montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln durch eine Feldspritze dient. 

Ziel des Projekts ist die Untersuchung und die Demonstration der Machbarkeit des optischen Sensorsystems sowie die Darstellung und der Test der gesamten Prozesskette von der Vermessung des Schlags bis zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel für eine Flächenkultur und eine Sonderkultur.

Mehr zum Projekt unter: www.farming-ios.de

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1394Tue, 11 Dec 2018 17:11:38 +0100Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik“ https://optecnet.de/http:///Vom 7. bis 9. November fand das Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik: Entwicklung und Anwendung“ von Photonics BW in Weingarten mit 16 Teilnehmern statt.Während der dreitägigen Weiterbildungsveranstaltung wurden die folgenden Inhalte behandelt:

 

Grundlagen  

·         Grundlagen der Optik und der Lichttechnik

·         Radiometrie und Photometrie

·         Messtechnik in der Beleuchtung

·         Moderne Lichtquellen (z.B. LED und Laser)

·         Spektroskopie und Farbe

·         Nicht-abbildende Optik

 

Systembeispiele

·         Beleuchtung mit Leuchtdioden

·         Beleuchtung in der Medizintechnik

·         Beleuchtung im Kraftfahrzeugbereich

·         Allgemeinbeleuchtung

 

Labor-Experimente

·         Emissionsspektroskopie und Farb-messung

·         Objektive und subjektive Bewertung der Lichtqualität

·         Photometrische Messtechnik

·         Lichtquellenvermessung mittels Nahfeld-Photogoniometer

·         Materialvermessung mittels Streulicht-Goniometer

 

Simulationen

·         (Multispektrale) Modellierung von Lichtquellen

·         Schnittstellen zum CAD

·         Simulation spezieller nicht-abbildender Systeme (Demonstration und „Hands-On“)

·         Möglichkeit zum Vergleich verschiedener Software, z.B. ASAP, APEX, Fred, LightTools und Zemax

 


Dozenten:

·         Prof. Dr. Jörg Baumgart

·         Dipl.-Ing. (FH) Volker Schumacher

·         Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Weißhaar

·         Prof. Dr. Peter Ott

 

Das Weiterbildungsseminar wird auch 2019 wieder angeboten. Weitere Informationen zu Termin und Programm unter www.photonicsbw.de/weiterbildung/

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Photonics BWOptecNet
news-1385Tue, 11 Dec 2018 11:00:36 +0100Laser 2000 Partner SPARK LASERS ist Prism Award Finalisthttps://optecnet.de/http:///Mit seinem 920 nm Femtosekundenlaser aus der ALCOR-Serie ist unser Partner SPARK LASERS in der Kategorie “Scientific Lasers“ unter den drei Finalisten für den Prism Award 2019. Dieser Ultrafast-Laser liefert bei einer Wellenlänge von 920 nm eine mittlere Leistung von bis zu 2 Watt mit ultrakurzen Femtosekundenpulsen (Kontakt:
Laser 2000 GmbH
Dr. Stefan Kremser
Sales Engineer
+49 8153 405-16
s.kremser(at)laser2000.de

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Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1384Tue, 11 Dec 2018 10:33:16 +0100Erfolgreicher Auftakt für „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“https://optecnet.de/http:///Theorie und Praxis des Innovationsmanagements standen auf der Agenda des neuen Seminar-Angebots „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“, das Photonics BW am 29. und 30. November 2018 in Aalen erstmals anbot.Die Referenten Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Dr. Steffen Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt vermittelten Wissen und Erfahrungen rund um Innovationsmanagement, Innovationsstrategie, Innovationskultur und Geschäftsmodell-Innovationen, ergänzt um Lean Innovation, Open Innovation und Innovationssupport sowie Praxisbeispiele aus großen und kleinen Unternehmen.

Die Teilnehmenden aus Unternehmen unterschiedlichster Größen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen diskutierten mit dem Referenten-Team ihre Fragestellungen aus der Praxis rund um das Innovationsmanagement. Zum Abschluss meldeten sie zurück, viel mitgenommen und gelernt zu haben, insbesondere aus dem Vergleich zwischen Theorie und Praxis.

Das Seminar wurde im Rahmen des Projekts „Photonics Innovation Booster“ entwickelt, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

Für 2019 plant Photonics BW das Seminar erneut anzubieten. Mehr unter www.photonicsbw.de

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1375Tue, 27 Nov 2018 16:30:02 +0100MarktExplorer: Anwendungspotentiale ausgewählter Photonik-Technologienhttps://optecnet.de/http:///In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat Photonics BW Zielmärkte und potenzielle Anwendungen für die Mitgliedsunternehmen im Innovationsnetz von Photonics BW identifiziert. Die Ergebnisse wurden in drei Workshops im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften „Optische Kommunikation“, „Lasermaterialbearbeitung“ und „Optische Messtechnik“ erarbeitet und stehen den Mitgliedern von Photonics BW im passwortgeschützten Download-Bereich unserer Webseite zur Verfügung.

Der MarktExplorer von Fraunhofer unterstützt Unternehmen bei der Identifikation potenzieller Anwendungen des aktuellen und zukünftigen Technologieportfolios. Das Marktpotential bestehender Technologien wird systematisch ermittelt, um daraus strategische Entwicklungspfade (Diversifikationspfade) im Technologieportfolio herzuleiten und neue Anwendungsfelder zu finden.

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Photonics BWOptecNet
news-1374Wed, 21 Nov 2018 16:57:23 +0100Innovation Lab "Optische Kommunikation"https://optecnet.de/http:///Am 12. Oktober fand das 53. Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optische Kommunikation" in Stuttgart statt. Gastgeber war das Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen der Universität Stuttgart. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren "Vertical Cavity Surface Emitting Laser". Nach der Vorstellung des Instituts für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen und aktueller Forschungsarbeiten folgte ein Fachvortrag von Dr. Michael Jetter (Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen, Universität Stuttgart) zum Thema „VCSEL im roten, grünen und blauen Spektralbereich“.

Nach der Laborbesichtigung hielt Prof. Dr. Markus C. Amann einen Fachvortrag zum Thema „Langwellige VCSEL“, gefolgt von zwei Vorträgen von Prof. Dr. Rainer Michalzik (Institut für Optoelektronik, Universität Ulm) über „Polarisationsmodulation von VCSELn“ und „VCSEL News von der ECOC“. Abschließend präsentierte Dr. Jonas Marquard (RoodMicrotec GmbH) die neusten Erkenntnisse aus „Zuverlässigkeitstests an VCSELn“.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung wie immer mit Berichten über aktuelle Veranstaltungen, Termine und Projekte aus dem Netzwerk von Photonics BW sowie mit der Abstimmung des nächsten Treffens sowie Diskussion über künftige Schwerpunktthemen und potenzielle weitere Teilnehmer. Dieses soll im Frühjahr 2019 stattfinden.

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1371Mon, 19 Nov 2018 14:54:41 +01001. Platz für Nanoscribe beim baden-württembergischen Landespreis für junge Unternehmenhttps://optecnet.de/http:///Hightech-Unternehmen aus dem Raum Karlsruhe überzeugt mit Leistungsstärke und Innovationen - Photonics BW gratuliert unserem Mitglied Nanoscribe GmbH ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurden gestern Abend in Stuttgart die Preisträger des „Landespreis für junge Unternehmen“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der L-Bank, geehrt. Der mit 40.000 Euro dotierte erste Platz ging an die Nanoscribe GmbH aus dem Raum Karlsruhe.

Der Hersteller von 3D-Druckern für die hochpräzise Mikrofabrikation überzeugte die Jury mit unternehmerischen Erfolgen und außerordentlichen Innovationen. War das Unternehmen bei seiner Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) selbst Vorreiter bei der Kommerzialisierung einer neuartigen Technologie (sog. Zwei-Photonen-Polymerisation), so befähigen die Hightech-Geräte des Markt- und Technologieführers heute Universitäten, Wissenschaftsinstitute und Industrieunternehmen, Pionierarbeit zu leisten. Insbesondere in den Bereichen Photonik, Mikrooptik, Medizin- und Kommunikationstechnik ist diese Technologie der Schlüssel zur Erschließung von Anwendungen, die mit anderen Methoden bisher nicht realisierbar waren.

Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler betonte gestern nach der Preisverleihung: „Nach diversen Produktpreisen, freuen wir uns riesig, heute den Landespreis Baden-Württemberg für unternehmerische Leistungen in den Händen zu halten. Unser Bundesland hat eine junge, florierende Gründerszene, die von vielen Seiten wertvolle Unterstützung erfährt. Wir danken daher insbesondere dem KIT und ZEISS, dass sie Nanoscribe vom ersten Gründungsgedanken an so professionell und umfassend begleitet haben.“

Aus einer anfänglichen wissenschaftlichen Nische hervorgegangen, hat sich das 2007 aus dem Karlsruher Institut für Technologie gegründete Spin-Off mit heute über 65 Mitarbeitern als Weltmarkt- und Technologieführer etabliert. Seit Jahren verbucht es zweistellige Millionenumsätze, weit über 1.000 Forscher und Wissenschaftler nutzen die Hightech-Drucker an renommierten Universitäten und Forschungsinstituten weltweit. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Nach der Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Shanghai (China) im Sommer dieses Jahres, soll nun eine weitere Tochter in den USA folgen. Für Ende 2019 plant Nanoscribe zudem den Einzug in den neuen ZEISS Innovation Hub, der aktuell vor den Toren des KIT am Campus Nord gebaut wird.

Über den Landespreis:

Der Landespreis für junge Unternehmen wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Gesucht werden wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aller Branchen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Damit ist der Landespreis für junge Unternehmen, der 2018 bereits zum zwölften Mal vergeben wird, einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmerpreise in ganz Deutschland. In diesem Jahr haben sich 375 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Baden-Württemberg um die Auszeichnung beworben. 
www.landespreis-bw.de

Den Nanoscribe-Einspieler zum „Landespreis Baden-Württemberg“ finden Sie auf YouTube.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der L-Bank, Dr. Axel Nawrath übergab den Landespreis für junge Unternehmen an Martin Hermatschweiler und Michael Thiel (beide Nanoscribe) gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (v.li.n.re, Foto: KD Busch)

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1362Fri, 09 Nov 2018 17:44:24 +0100Erfolgreicher Auftakt: Erstes Photonik-Forum BW mit internationalem DeepTech4Good-Event mit über 200 Teilnehmernhttps://optecnet.de/http:///Am 7. November veranstaltete Photonics BW das erste Photonik-Forum BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Parallel dazu fand die Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good#Stuttgart“statt, mit der sich hervorragende Synergien ergaben. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum Informationsaustausch und Networking. In den vier verschiedenen Parallel-Sessions zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ und in der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik informieren sowie Kontakte knüpfen. Zusätzlich bot ein Science Slammer unterhaltsame Einblicke in die Welt der Quantenphysik.

Die Pitches der 23 Start-ups aus ganz Europa waren neben Open Innovation Workshops und Business Speed Meetings ein weiteres Highlight der Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good“. In den vier Themenbereichen „Industrie 4.0“, „Smart Health & Well-being“ sowie „Smart City“ und „Smart Mobility“ stellten die Start-ups ihre Ideen einem Board von Investoren vor. Am Abend wurden die acht Gewinner dieser Session dem Publikum präsentiert, welche sich nun auf ein persönliches Coaching und die offizielle Aufnahme in das Accelerator Programm freuen dürfen.

Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, eröffnete die Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, auf wichtige Handlungsfelder und neue Förderthemen hinzuweisen.

In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, die große Bedeutung der Photonik-Branche für Baden-Württemberg und die wichtigen Beiträge, die Photonics BW dazu leistet.

Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, stellte die Arbeit von Photonics BW und das aktuelle Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ vor, in dessen Rahmen das Photonik-Forum stattfand.

Samantha Michaux, Projektmanagerin bei Steinbeis 2i GmbH, präsentierte das EU-Förderprojekt „DeepTech4Good“ sowie die Ziele und Angebote der gleichnamigen Veranstaltung.

Prof. Dr. Michael Totzeck, Vorstandsmitglied von Photonics BW, gab einen Einblick in die große Bedeutung der Optischen Technologien für sämtliche Bereiche unseres Alltags.

Das abschließende Get-together rundete die Veranstaltung ab und lockte auch Besucher von der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - an, die zeitgleich auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand.

Teilnehmer und Politik bewerteten die Veranstaltung durchweg überaus positiv, was durch das Zitat von Staatssekretärin Katrin Schütz deutlich wird: „Sehr viele Firmen und Forschungseinrichtungen im Südwesten sind Technologieführer in ihren ganz speziellen Geschäftsfeldern. Dass die Photonik gerade in Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung besitzt, dazu leistet Photonics BW einen wichtigen Beitrag. Ein Beispiel ist das Photonik Forum Baden-Württemberg, das die Akteure zu einem intensiven Austausch zusammenzuführt.“

Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf unseren Kanälen auf LinkedIn, XING und Facebook.

Foto: © Dario Kouvaris (www.DK-Fotos.com

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-1359Tue, 06 Nov 2018 14:43:20 +0100Schunk Group beteiligt sich an der OptoTech Optikmaschinen GmbHhttps://optecnet.de/http:///Das Thema Unternehmensnachfolge ist ein bedeutsames Thema der heutigen Zeit. Die nachhaltige Sicherung und Fortführung des Geschäftsbetriebes für Gesellschafter, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter stehen somit im Vordergrund. Auch für OptoTech stellte sich diese Frage, was in Punkto Nachfolge für den Gründer, Herrn Roland Mandler (Jahrgang 1954) geschehen soll. Wir haben uns rechtzeitig dieser Fragestellung angenommen und nun mit der Schunk Group aus Heuchelheim einen langfristigen Partner für den nachhaltigen Fortbestand und die weitere Entwicklung der OptoTech Gruppe gefunden. Seit dem 1. November 2018 ist die Schunk Group Mehrheitseigner an der OptoTech Optikmaschinen GmbH. Wir werden zukünftig die Entwicklung der Unternehmensgruppe für Sie nach den Gesichtspunkten wegbereitend, ideenreich und partnerschaftlich mit unserem neuen Gesellschafter fortentwickeln.Nachfolgend finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Schunk Group: Pressemitteilung

Schunk Group beteiligt sich an OptoTech

Beteiligung bietet beiderseitige Wachstumschancen

Heuchelheim/Wettenberg, 1. November 2018 – Die Schunk Group beteiligt sich an dem Optikmaschinenhersteller OptoTech. Schunk übernimmt insgesamt 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.

OptoTech produziert und vertreibt Maschinen, Serviceleistungen, Messtechnik und Beschichtungsanlagen sowie Software, Ersatzteile und Verbrauchsgüter für die optische Industrie im In- und Ausland. Das Unternehmen wurde im Jahr 1985 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wettenberg. Weitere Standorte befinden sich in Jena, Bellach (Schweiz), Mailand, Hongkong, Mumbai sowie Palm und Germantown (USA). Insgesamt hat OptoTech rund 250 Beschäftigte.

Technologieführerschaft unter Optikmaschinenherstellern

„OptoTech ist ein technologisch sehr interessantes Unternehmen“, erläutert Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, die Gründe für die Beteiligung. „Als einer der technologischen und verfahrenstechnischen Weltmarktführer in der Herstellung von Optikmaschinen passt es daher gut zum Technologiekonzern Schunk.“ Zudem sei die Optikindustrie ein Wachstumsmarkt, der auf dem Wege einer Beteiligung an OptoTech auch Schunk weitere Wachstumsmöglichkeiten biete. „Mit unserem Engagement wollen wir auch die Wirtschaft in der Region Mittelhessen weiter stärken“, so Dr. Roth.

Wachstumschancen für OptoTech

„OptoTech bedient mit der weltweit umfangreichsten Produktpalette alle Fertigungsbereiche von Supermikro-, Mikro- und Makro- bis Planoptik und Brillenoptik“, erläutert Dipl. Ing. Roland Mandler, Gründer und Geschäftsführer von OptoTech. „OptoTech bietet immer die komplette Fertigungslinie vom Schleifen, Zentrieren und Polieren bis zum Messen. Die Beteiligung von Schunk ermöglicht OptoTech eine gute Ausgangsposition für weiteres weltweites Wachstum und eine langfristige Entwicklung. Davon werden auch unsere Kunden profitieren.“

Eigenständige Division von Schunk

Innerhalb der Schunk Group soll OptoTech als eigene Unternehmenseinheit und Marke bestehen bleiben und der Optikmaschinenbau langfristig entwickelt werden. (Ende der Pressemitteilung)

OptoTech wird durch die Beteiligung der Schunk Group wirtschaftlich und technologisch gestärkt und somit auch zukünftig eine Vorreiterrolle am Optikmarkt einnehmen.

Schunk ist ein langfristig orientierter und finanzkräftiger Partner mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. € im Jahr 2017. Der Technologiekonzern ist in der Vergangenheit stetig gewachsen und sieht die Beteiligung an OptoTech als eine strategische und lohnende Investition in die Zukunft an. Schunk hat das Ziel, durch seine wirtschaftliche Stärke und seine globale Präsenz OptoTech den Sprung auf ein neues Level zu ermöglichen.

Im Zuge der Beteiligung sollen starke Synergieeffekte in verschiedensten Bereichen genutzt werden, die sowohl den zukünftigen Erfolg als auch die Sicherheit und den Ausbau regionaler Arbeitsplätze bedeuten.

OptoTech Gründer Roland Mandler sagt zur Beteiligung von Schunk: „ Mit Schunk habe ich meinen absoluten Wunschpartner gefunden. Wie mir, liegt auch der Schunk Group der Wirtschaftsstandort Mittelhessen sehr am Herzen. Schunk ist ein weltweit aktiver und bekannter Technologiekonzern, daher passen wir als hochinnovativer technologischer Marktführer hervorragend in das Portfolio der Schunk Group.“

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NewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBPressemeldung
news-1347Fri, 26 Oct 2018 15:07:45 +02006. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" bei DIOPTIChttps://optecnet.de/http:///Am 16. Oktober war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Laborbesichtigung auf dem Programm.Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, stellte die Entwicklung des Unternehmens sowie dessen Geschäftsfelder und Kompetenzen vor. Diese reichen von Optikdesign über Prüfsysteme bis zu Diffraktiven Optiken. Im Anschluss gab Claudia Hafke in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit im Optischen Systemdesign bei DIOPTIC. Dabei ging sie auf häufige Aufgabenstellungen und die Vorgehensweise beim Design optischer Systeme ein und zeigte verschiedene Projektbeispiele.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Labor geführt, wo das Messsystem ARGOS sowie weitere Prüfsysteme demonstriert wurden. Im anschließenden Impulsvortrag von Christine Hoeft lernten die Teilnehmerinnen, wie man Emotionen leichter verstehen und zum eigenen Vorteil nutzen kann.

Diese Erkenntnisse flossen auch in die anschließende Diskussion ein, in der zum einen Argumente für ein Studium im MINT-Bereich gesammelt wurden und zum anderen Ansätze diskutiert wurden, um junge Frauen noch gezielter ansprechen zu können.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 6. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von "Women in Photonics" findet am 28. März 2019 am Institut für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/7-netzwerktreffen-von-women-in-photonics-865/

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Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-1341Mon, 22 Oct 2018 17:56:16 +0200Uni Hohenheim präsentiert Verbundprojekt FarmingIOS auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfesthttps://optecnet.de/http:///Vom 29.9. bis 7.10.2018 hat die Universität Hohenheim ihre Studienangebote und Forschung zum Anfassen auf dem Cannstatter Wasen präsentiert. Auch das Verbundprojekt FarmingIOS wurde vorgestellt.600 Aussteller und rund 200.000 erwartete Besucher: Das Landwirtschaftliche Hauptfest ist die größte Fachausstellung für Land-, Forst und Ernährungswirtschaft in Süddeutschland und findet in regelmäßigen Abständen parallel zum Cannstatter Volksfest auf dem Wasengelände statt. An der 100. Ausgabe des LWH hat sich in diesem Jahr auch die Uni Hohenheim mit einem umfangreichen Messeauftritt beteiligt.

Hintergrund: Sowohl die Uni Hohenheim als auch das LWH und das Cannstatter Volksfest feiern in diesem Jahr Jubiläum. An einem Gemeinschaftsstand mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen und an weiteren Ständen präsentierte die Uni Hohenheim auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest ihre vielseitigen Facetten, darunter auch das Verbundprojekt FarmingIOS.

Das BMBF-Förderprojekt wurde von Photonics BW initiiert. Mit den Projektpartnern InMach Intelligente Maschinen GmbHLuxFlux GmbHUniversität Tübingen und Universität Hohenheim kommen Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammen. 

Gegenstand ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutzmitteln durch eine Landmaschine. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung dient.

Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://farming-ios.de/

Foto: LWH + Universität Hohenheim

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PressemeldungAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BWOptence e.V.
news-1340Mon, 22 Oct 2018 13:56:22 +0200Wir trauern um Berthold Leibinger, 26. November 1930 – 16. Oktober 2018https://optecnet.de/http:///Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG Professor Berthold Leibinger ist am 16. Oktober 2018 nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart verstorben. Pressemeldung von TRUMPF:

Berthold Leibinger trat nach einem Maschinenbaustudium in Stuttgart und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA 1961 in die damals noch kleine Maschinenfabrik TRUMPF ein. Für seine zahlreichen Erfindungen, die er im Sinne des Unternehmens tätigte, erhielt er Firmenanteile. Vor diesem Hintergrund wurde er 1966 zeitgleich zu seiner Funktion als Geschäftsführer auch Gesellschafter.

Unter seiner Führung entwickelte sich TRUMPF zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller. Wie niemand anders erkannte Leibinger das Potenzial des Werkzeugs Licht. Er gilt als einer der Wegbereiter des Lasers in der industriellen Anwendung. 2005 übergab der Vater von drei Kindern und Großvater von zehn Enkelkindern die Führung des Familienunternehmens an seine ältere Tochter, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Sein Sohn, Dr. Peter Leibinger, ist stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung. Seine Tochter, Prof. Regine Leibinger, arbeitet als Architektin in Berlin.

Neben seiner Tätigkeit für TRUMPF nahm Berthold Leibinger zahlreiche Ämter in der deutschen Wirtschaft wahr. So gehörte er unter anderem den Aufsichtsräten der Deutschen Bank AG, der BMW AG sowie der BASF SE an, deren Vorsitz er innehatte. Er war Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und von 1990 bis 1992 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Außerdem engagierte er sich auch auf kulturellem und sozialem Gebiet unter anderem als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach e.V. und als Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bachakademie. Er war Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU).

Die von Berthold Leibinger 1992 eingerichtete gemeinnützige Berthold Leibinger Stiftung widmet ihre Erträge kulturellen, wissenschaftlichen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken. Seit dem Jahr 2000 schreibt sie den international angesehenen Berthold Leibinger Innovationspreis aus und vergibt überdies den jährlichen Comicbuchpreis.

Berthold Leibinger hat die Gründung von Photonics BW e.V. mit unterstützt und die weitere Entwicklung stets wohlwollend begleitet. Wir danken herzlich für all die Unterstützung und Förderung.

Foto: TRUMPF

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PressemeldungForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1338Fri, 19 Oct 2018 13:20:28 +0200NEUE STUDIE: LEHRANGEBOT ZUR ADDITIVEN FERTIGUNG IN DEUTSCHLANDhttps://optecnet.de/http:///Im Auftrag der VDI Technologiezentrum GmbH wurde von zwei regionalen deutschen Innovationsnetzwerken Optische Technologien – bayern photonics (Bayern) und Optence (Rheinland-Pfalz/Hessen) – für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Kurzstudie zur „Erhebung des Lehrangebotes mit Bezug zur Additiven Fertigung an deutschen Hochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen“ durchgeführt (05/18-08/18). Ziel der Studie ist es, erstmals Transparenz hinsichtlich der aktuellen Lehrsituation im Bereich Additive Fertigung an deutschen Universitäten, Fachhochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen zu schaffen.Den additiven Fertigungsverfahren kommen beim Wandel zur Produktionsstätte der Zukunft eine besondere Bedeutung zu (Industrie 4.0). Sie können flexibel die unterschiedlichsten Geometrien realisieren und machen so die Massenfertigung individualisierter Produkte möglich und mehr noch: Sie eröffnen Möglichkeiten zur Fertigung komplexer Strukturen ohne wesentlichen Mehraufwand.

Der additiven Fertigung wird ein breites wirtschaftliches Potential zugeschrieben. Neben dem technisch-wissenschaftlichen Forschungsbedarf wird die Bedeutung einer entsprechenden Verfügbarkeit von Fachkräften betont. Mit der angestrebten Untersuchung soll der Status Quo bei den Bildungsangeboten im Bereich „Additive Fertigung“ in Deutschland ermittelt werden. Somit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich zukünftig enger aufeinander abzustimmen.

Die Auswertung der Studie sowie Informationen zur Fördermaßnahme des BMBF im Bereich additive Fertigungstechnologien finden Sie unter dem folgenden Link:

https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/neue-studie-lehrangebot-zur-additiven-fertigung-in-deutschland.html

 

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / BekanntmachungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1322Mon, 08 Oct 2018 11:00:44 +0200Innovation Camp BW - Silicon Valley für den Mittelstandhttps://optecnet.de/http:///Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte. Um baden-württembergischen Unternehmen, insbesondere KMU, die Möglichkeit zu geben, sich mit den Rahmenbedingungen vor Ort auseinanderzusetzen, hat das Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg das Programm „Innovationcamp BW Silicon Valley“ aufgelegt. Organisiert wird das Programm von Baden-Württemberg International mit Unterstützung der AHK San Francisco.

Das Innovation Camp BW richtet sich primär an Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg. Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte. In 2018 wird es noch ein Programm ab dem 26. November geben. Die Programme in 2019 finden ab dem 11. März, 15. Juli und 21. Oktober statt und werden durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg finanziell gefördert.

In einem individualisierten Programm lernen Sie, wie sich disruptive Geschäftsmodelle und Technologien aus dem Silicon Valley auf Ihre Industrie auswirken und sich zum Vorteil für Ihr Unternehmen nutzen lassen. In interaktiven Workshops und Startup-Besuchen vermitteln Ihnen ausgewählte Mentoren erprobte Innovationsmethoden des Valleys, die Ihrem Unternehmen einen entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Mehr Informationen

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NewsOptecNetPhotonics BWFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1316Thu, 04 Oct 2018 09:08:48 +0200Nobelpreis für die Optischen Technologienhttps://optecnet.de/http:///Mit dem Physik-Nobelpreis 2018 werden zwei wichtige Technologien der Photonik ausgezeichnet: Die optische Pinzette und die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse.Für die optische Pinzette und ihre Anwendung in der Biologie erhält Arhtur Ashkin von den Bell Laboratories, Holmdel, USA eine Hälfte des Preisgelds. Mit optischen Pinzetten können Partikel, Atome, Viren oder Zellen mit Laserlicht "gefangen" und bewegt werden.

Die zweite Hälfte teilen sich Gérard Mourou von der École Polytechnique, Palaiseau, France und der University of Michigan, Ann Arbor, USA und Donna Strickland von der University of Waterloo, Canada. Sie hatten das Grundprinzip für die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse entwickelt, die heute in der Forschung aber auch in der hochpräzisen Materialbearbeitung eingesetzt werden.

Die Innovationsnetze Optische Technologien gratulieren den Preisträgern herzlich.

Zur Pressemeldung des Nobelpreis-Komittees

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NewsPreise und AuszeichungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1312Thu, 27 Sep 2018 15:11:17 +0200Preisverleihung des Berthold Leibinger Innovationspreis 2018https://optecnet.de/http:///Am 21. September fand die feierliche Preisverleihung für angewandte Lasertechnologie der Berthold Leibinger Stiftung bei der TRUMPF Gruppe in Ditzingen mit über 500 Teilnehmern statt. Auch die Mitglieder von Photonics BW waren wieder herzlich eingeladen. Unter den acht Finalisten, die der Jury am 13. Juli ihre Arbeiten präsentierten, hat die Jury die vier finalen Preisträger ausgewählt.Der Zukunftspreis ging an Professor Dr. Karl Deisseroth von der Stanford University für seine Arbeit „Laser in der Entwicklung und Implementierung der Optogenetik“. Der Psychiater und Bioingenieur Karl Deisseroth hat das Ziel zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert, und welche Störungen psychische Erkrankungen hervorrufen. So erforscht er, welche neuronalen Aktivitäten spezielle Verhaltensweisen hervorrufen und er entwickelt Methoden, die ihm und anderen Forschern einen vollständig neuen Zugang zu lebendigen Gehirnen von Säugetieren erlauben. Die Optogenetik ist eine der Methoden für die Neurowissenschaft, welche Karl Deisseroth mit seinen Studenten als Idee aufgriff und hin zu einem Werkzeugkasten für die Forschung weiterentwickelte. Es war die Geburt eines neuen Wissenschaftsgebiets.

Der 1. Platz des Innovationspreises ging an Thomas Schopphoven, Dr. Andres Gasser und Gerhard Maria Backes für ihre Arbeit „Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen – EHLA“. EHLA ist eine neue, hochproduktive Variante des Laserauftragsschweißens. Defizite bisheriger Beschichtungsverfahren, insbesondere das Hartverchromen und das thermische Spritzen, werden damit auf umweltfreundliche und wirtschaftliche Weise beseitigt. Großes Anwendungspotenzial besitzt das Verfahren auch im rasant wachsenden Markt des Additive-Manufacturing.

Der 2. Platz des Innovationspreises ging an die Project Group DELPHI um Prof. Dr. Christian Koos, Alois Hauk, Philipp-Immanuel Dietrich, Dr. Nicole Lindenmann, Andreas Hofmann, Tobias Hoose, Muhammad Rodlin Billah und Matthias Blaicher für ihre Arbeit „3D-Laserlithographie für die integrierte Photonik – DELPHI“. Gegenstand des von Christian Koos geführten Projektes DELPHI ist die industrielle Anwendung von Verfahren der Femtosekunden-Laserlithographie für die dreidimensionale additive Nanofertigung in der integrierten Optik. Mit Hilfe des Prinzips der Mehrphotonenpolymerisation lassen sich Lichtwellenleiter und mikrooptische Freiformelemente herstellen, die eine effiziente Verbindung zwischen optischen Mikrochips ermöglichen.

Der 3. Platz des Innovationspreises ging an Prof. Dr. Jürgen Popp und Prof. Dr. Ute Neugebauer für ihre Arbeit „Schnelle Ermittlung von Resistenzen – RamanBioAssay“. RamanBioAssay ist eine schnelle laserbasierte Methode zur Identifizierung von Bakterien und deren Antibiotika-Resistenzen. Molekulare Fingerabdrücke, die Raman-Spektren der Erreger, enthalten die wichtigen Informationen zur gleichzeitigen Ermittlung von Erreger und Resistenzmuster in weniger als vier Stunden.

Der internationale Berthold Leibinger Innovationspreis wird seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht ausgeschrieben. Er ist offen für Gruppen genauso wie für Einzelpersonen, möglich sind eigene Bewerbungen oder Nominierungen. Mehr über die Berthold Leibinger Stiftung und die Preise erfahren Sie auf www.leibinger-stiftung.de

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1311Thu, 27 Sep 2018 13:47:00 +0200Zwei Netzwerke – ein Ziel: Photonics Hub GmbHhttps://optecnet.de/http:///Am 25. September 2018 haben Vertreter der Netzwerke Optence e.V. und bayern photonics e.V. in Wetzlar den Gesellschaftervertrag zur Gründung der gemeinsamen Photonics Hub GmbH unterschrieben und damit die Weichen für eine erfolgversprechende Zukunft der beiden Netzwerke gestellt.

Die Photonics Hub GmbH nimmt mit sieben erfahrenen Mitarbeiter/innen aus den Regionalnetzen ab Januar 2019 den Geschäftsbetrieb auf. Das Team der Photonics Hub GmbH wird den insgesamt rund 190 Mitgliedern sowie der übrigen Photonikbranche ein umfangreichendes Dienstleistungsspektrum anbieten. Die regionale Betreuung der Mitglieder ist nach wie vor durch den Optence e.V. in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie durch den bayern photonics e.V. in Bayern gewährleistet.

"Die Photonics Hub GmbH wird mit seiner umfänglichen Kapitalausstattung, seinen personellen Ressourcen und vor allem der Begeisterung der Mitarbeiter/innen für die gemeinsame Aufgabe ein hervorragender Dienstleister mit Wachstumspotential für die Branche", so Daniela Reuter, Geschäftsführerin der Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V.. Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayern photonics e.V. und künftiger stellvertretender Geschäftsführer der Photonics Hub GmbH ergänzt: "Die Zustimmung unserer Mitglieder zu diesem Zusammenschluss ist überwältigend. Die Mitgliederversammlungen des Optence e.V. und des bayern photonics e.V. haben sich einstimmig für das Photonics Hub als gemeinsame GmbH ausgesprochen".

Auf dem Programm der Photonics Hub GmbH stehen unter anderem zahlreiche Veranstaltungen, Weiterbildungen, Arbeitskreise, neue Verbundprojekte, Technologiescouting sowie internationale Aktivitäten im europäischen und internationalen Ausland, die den Mitgliedern den Markteintritt dort erleichtern.

Kontakt: Daniela Reuter, Geschäftsführerin Photonics Hub GmbH i.G. und Optence e.V., reuter(at)optence.de

Pressemitteilung zum Download.

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBAus den NetzenForschung und Wissenschaft
news-1310Thu, 27 Sep 2018 13:28:04 +0200LightSim - Forum for Automotive Lighting Simulation and VR https://optecnet.de/http:///Am 15. und 16. Mai 2018 fand das LightSim Forum im Vogel Convention Center in Würzburg statt, begleitend zur SafetyWeek 2018. Neben verschiedenen Vorträgen und Key Notes wurde eine Speed Networking Session angeboten.Das Thema Licht wird für Automobilhersteller immer wichtiger. Die Beleuchtungstechnologien im Automobilbereich haben in den letzten Jahrzehnten rasante Fortschritte gemacht. Anfang 1990 ersetzten Halogenlampen herkömmliche Glühlampen. Heute bieten LED-, OLED- und Laser-Technologien nicht nur eine sehr hohe Lichtausbeute, sondern auch neue Beleuchtungskonzepte für mehr Sicherheit. Sie werden zunehmend als Kernelemente des Designs verstanden.

LightSim ist das neue Forum für Experten aus den Bereichen Lichtsimulation und Virtual Reality. Die Networking-Veranstaltung greift den Einfluss der großen Automobilmarkttrends auf die virtuelle Entwicklung von Beleuchtungstechnologien auf: autonomes Fahren, Effizienz und Elektromobilität, Digitalisierung und Vernetzung sowie Individualisierung. Daher nimmt die Bedeutung von hochauflösenden Lichttechnologien stetig zu. Fahrzeuge der Zukunft müssen mit dem Fahrer und anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren.

Die Veranstaltung zeigte neueste Simulations- und VR-Technologien und diskutierte zukünftige Trends und Anforderungen. Die Organisatoren wollen Wissenschaft und Industrie einen besseren Zugang und Möglichkeiten für Austausch und zukünftige Kooperationen bieten.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1309Thu, 27 Sep 2018 11:40:43 +0200Neuer Studien- und Ausbildungsführer für das Wintersemester 2018-2019https://optecnet.de/http:///Pünktlich zu Beginn des neuen Wintersemesters 2018/2019 erscheint die nächste Ausgabe der Informationszusammenstellung über Lehrberufe und Studiengänge in den Optischen Technologien von Photonics BW.Photonics BW hat in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Zusammenstellung für Lehrberufe in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken. Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über Berufsbilder aus den Bereichen Optik, Elektronik, Metall sowie optische Kommunikation, Messtechnik und Bildverarbeitung und soll jungen Menschen eine Hilfestellung bei der Wahl ihrer Berufsausbildung geben.

Mit dem Photonics BW Studienführer soll jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung angeboten werden. Im allgemeinen Teil wird eine Charakterisierung der jeweiligen Universität bzw. Fachhochschule gegeben, im fachspezifischen Teil werden die Studiengänge und Vorlesungen detailliert beschrieben.

Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

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Aus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1307Thu, 27 Sep 2018 10:40:43 +0200Weiterbildungsseminar "Optische Systeme: Design und Simulation"https://optecnet.de/http:///Vom 20. bis 22. September 2018 fand erneut das mit 18 Teilnehmern ausgebuchte Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ von Photonics BW in Blaubeuren bei Ulm statt.Mit einer Begrüßung und anschließendem gemeinsamen Abendessen am Mittwochabend im Hotel Ochsen haben sich die Teilnehmer auf die Veranstaltung eingestimmt. Anschließend folgte eine Einführung in die Grundlagen der professionellen Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio.

An den darauffolgenden drei Tagen wurden die folgenden Themenblöcke behandelt:

  • Bildfehler und Korrektion
  • Physikalisch-optische Simulation
  • Systementwicklung
  • Optische Systeme: Designkonzepte und Beispiele


Dozenten:

  • Prof. Dr. Herbert Gross
  • Prof. Dr. Alois Herkommer
  • Dr. Christoph Menke
  • Dr. Markus Seeßelberg

Die Dozenten haben durch Fragestellungen aus der Praxis sowie konkrete Fallbeispiele das vermittelte Wissen vertieft und den Teilnehmern den Umgang mit der Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio durch viele praktische Übungen vermittelt. Darüber hinaus wurden intensive Diskussionen anhand von Beispielen und Problemstellungen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer geführt.

Auch eine kurze geführte Wanderung zum nahegelegenen Ulmer Blautopf war Teil des Programms. Zum Abschluss des Weiterbildungsseminars fand ein Abschlussgespräch statt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1305Thu, 27 Sep 2018 10:31:17 +0200Technologieangebote des KIT: Flexibles Leuchtenhttps://optecnet.de/http:///Wissenschaftler des KIT entwickeln Lumineszenzfarbstoff, der unterschiedlich farbiges Licht bis hin zu weißem Licht für OLEDs oder Laser erzeugt.Wo energieeffiziente Beleuchtungstechnik gefragt ist, kommen häufig Leuchtdioden aus organischen Materialien, sogenannte OLEDs, zum Einsatz. Besonders begehrt sind Leuchtdioden, die weißes Licht ausstrahlen. Für Anwendungen in Wissenschaft und Technik sind zudem Laser interessant, die entweder weißes Licht aussenden oder deren Farbe einstellbar ist.

Eine Möglichkeit, weißes Laserlicht zu erzeugen, besteht in der Verwendung mehrerer Laser, die jeweils rotes, grünes und blaues Licht aussenden und mithilfe von sehr dünnen Glasfasern zu weißem Laserlicht gemischt werden. Nachteile der Technologien sind die hohen Kosten durch die Verwendung mehrerer, einfarbiger Laser sowie die schwierige Handhabung der Glasfasern. Alternativ kommen Laser zum Einsatz, deren lichtemittierendes Medium aus einer Mischung von Gasen oder Farbstoffen besteht, wobei jedes Gas oder jeder Farbstoff Laserlicht einer anderen Farbe erzeugt. Bei einem bestimmten Mischungsverhältnis strahlt der Laser weißes Licht aus. Nachteilig ist hier, dass die verschiedenen Stoffe einen Teil der Strahlung absorbieren, wodurch die Effizienz und Lichtstärke reduziert wird.

Wissenschaftler des Instituts für Organische Chemie (IOC) am KIT haben Farbstoffe der BODIPY-Klasse hergestellt, die durch Bestrahlung mit Licht zu Lumineszenz angeregt werden können. Das Emissionsspektrum weist mindestens drei schmale, deutlich getrennte Maxima der Lichtintensität auf. Diese Maxima, auch Emissionsbanden genannt, liegen im Bereich des sichtbaren Lichts mit jeweils unterschiedlichen Farben. In einem Laser eingesetzt, kann die Verbindung gleichzeitig mehrere Farben oder durch Mischung der farbigen Emissionen weißes Licht erzeugen. Da das lichtemittierende Lasermedium nur aus einer einzigen Substanz besteht, können Verluste durch Absorption vermindert und ein Laser mit hoher Lichtausbeute hergestellt werden. Weiterhin ist es technisch möglich, einzelne Emissionsbanden herauszufiltern und so die Farbe des Lasers einzustellen. Zur Herstellung von OLEDs kann der Farbstoff etwa mithilfe eines kostengünstigen Druckverfahrens verarbeitet werden.

Das KIT sucht Partner, die Interesse haben, Laser oder OLEDs auf Basis dieser flexiblen Farbstoffe zu entwickeln – mehrere Farben mit nur einem Farbstoff.

Kontakt:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin
Telefon: +49 721 608-25335
E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.de

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1304Thu, 27 Sep 2018 10:14:24 +0200Technologieangebote des KIT: Im Fokushttps://optecnet.de/http:///Wissenschaftler des KIT entwickeln ein optisches System, dessen Fokus sich durch Drehen der Linsen einstellen lässt.Kameras für Foto- oder Filmaufnahmen sollen immer kleiner, leichter und kompakter werden. Oft werden solche Kameras auch in andere Geräte, wie beispielsweise Smartphones, integriert. Auch in der Medizin sind Minikameras im Einsatz, zum Beispiel in Endoskopen. Für fast alle Anwendungen ist es notwendig, dass der Anwender den Fokus automatisch oder per Hand einstellen kann. Gegenwärtig wird die Einstellbarkeit des Kamerafokus durch ein System von mehreren Linsen mit variablem Abstand erreicht. Bei Teleobjektiven beispielsweise verändert der Fotograf den Fokus, indem er das Objektiv herein- oder herausschiebt und damit den Abstand der Linsen untereinander variiert. Nachteilig ist bei dieser Art der Fokussierung, dass ein solches variables Linsensystem relativ viel Platz benötigt.

Wissenschaftler des Instituts für Angewandte Informatik (IAI) am KIT arbeiten an einem künstlichen Linsensystem für das menschliche Auge, das automatisch auf nahe oder weit entfernte Gegenstände fokussieren soll. Im Rahmen der Forschungstätigkeit für ein solches künstliches Akkommodationssystem wurde ein Linsensystem entwickelt, dessen Fokus sich durch Drehen einstellen lässt. Die Brechkraft und damit der Fokus einer Linse hängen von deren Dicke, der Krümmung der Oberflächen und der Brechungsindexdifferenz der Materialien ab. Das am KIT erdachte System besteht aus zwei Linsen, die jeweils eine plane und eine gekrümmte Oberfläche haben. Die beiden planen Seiten liegen aneinander, während die gewölbten Oberflächen nach außen zeigen. Die Krümmungen der Linsenoberflächen sind im Gegensatz zu gängigen optischen Systemen nicht rotationssymmetrisch zur optischen Achse, sondern weisen einen wendelförmigen Verlauf auf. Daher lässt sich durch Drehen der Linsen die Brechkraft variieren. Eine solche drehbare Linsenanordnung braucht wesentlich weniger Platz als herkömmliche optische Systeme.

Die Entwicklung aus dem KIT ist daher in allen Einsatzbereichen vorteilhaft, in denen es in erster Linie auf eine kompakte Bauweise ankommt. Neben Kameras für Smartphones ist beispielsweise auch ein Einsatz in Miniprojektoren oder Überwachungskameras denkbar. Das KIT sucht Partner, die Interesse haben, das System weiterzuentwickeln und einzusetzen.

Kontakt:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Innovations- und Relationsmanagement (IRM)
Dr.-Ing. Philipp Scherer, Innovationsmanager Mobilität
Telefon: +49 721 608-28460
E-Mail: philipp.scherer(at)kit.edu
Web: www.kit-technologie.

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PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1303Thu, 27 Sep 2018 09:49:31 +0200Mitgliederporträt: TRUMPF GmbH + Co. KGhttps://optecnet.de/http:///Innovationsgarant für die FertigungstechnikDas Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie treibt TRUMPF durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. Das Unternehmen ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.

Mit rund 12.000 Mitarbeitern erwirtschaftete die TRUMPF Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 einen Umsatz von 3,11 Milliarden Euro. Die F+E-Quote von über 10 Prozent sowie die langfristige Orientierung eines unabhängigen Familienunternehmens machen TRUMPF zum Garant für kontinuierliche Innovationskraft.

Werkzeugmaschinen für die flexible Blech- und Rohrbearbeitung bilden das Kerngeschäft. Das Angebot umfasst Maschinen zum Biegen, zum Stanzen, für kombinierte Stanz-Laserprozesse sowie für Laserschneid- und Laserschweißanwendungen. Vielfältige Automatisierungslösungen und ein breites Softwareangebot runden das Portfolio ab.

Im Geschäftsbereich Lasertechnik bietet TRUMPF Hochleistungs-CO2-Laser, Scheiben- und Faserlaser, Diodendirektlaser, Ultrakurzpulslaser sowie Beschriftungslaser und -systeme. Auch Lasersysteme für das Schneiden, Schweißen und die Oberflächenbearbeitung dreidimensionaler Teile gehören zum Produktprogramm. Das Produktfeld Elektronik bietet Gleichstrom-, Hoch- und Mittelfrequenzgeneratoren für die induktive Materialerwärmung, für die Oberflächenbeschichtung und -bearbeitung mittels Plasmatechnologie sowie für die Laseranregung.

Stammsitz des Familienunternehmens ist Ditzingen nahe Stuttgart. Die TRUMPF Gruppe ist mit über 70 Tochtergesellschaften weltweit in allen wichtigen Märkten vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, der Schweiz, Polen und Tschechien, in den USA, Mexiko, China und Japan.

TRUMPF GmbH + Co. KG
Johann-Maus-Straße 2
71254 Ditzingen, Deutschland

Weitere Informationen über TRUMPF finden Sie unter: www.trumpf.com

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1301Thu, 27 Sep 2018 09:38:38 +0200Gelungener Start des DeepTech4Good Accelerator-Programms: 8 DeepTech Start-ups wurden in Paris ausgewählthttps://optecnet.de/http:///Am 11. Juli 2018 fand im Rathaus von Paris das erste Event des DeepTech4Good-Projektes statt, bei dem Photonics BW neben sieben weiteren Partnern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien beteiligt ist. Die Veranstaltung wurde von der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, eröffnet. Am Ende des Tages waren aus 74 Bewerbern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien 8 Start-ups durch die mehr als 50 anwesenden Investoren und Unternehmen ausgewählt worden, deren Wachstum auf europäischer Ebene durch das Programm beschleunigt werden soll.Das Programm der Veranstaltung setzte sich aus verschiedenen Elementen zusammen. In Workshops zu den Themen Mobility, Health, Smart City and Industrie 4.0. arbeiteten Unternehmen, Start-ups und externe Experten zusammen mit dem Ziel, Kooperationen zu bilden und neue Förderprojekte der Europäischen Kommission (Horizon2020-Förderprogramm) zu generieren. In Pitching Sessions präsentierten sich die Start-ups als Kooperationspartner für große Firmen und warben um Investitionen. Hunderte von B2B-Meetings fanden am Nachmittag zwischen den Teilnehmern statt.

Die Gewinner der Pitching Sessions sind: Partnering Robotics (Smart City), CAILabs and Teratonics (Industry 4.0), HySiLabs and Optinvent (Mobility), DAMAE Medical (Health).

Das nächste Event wird am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart in Kooperation mit dem Photonik-Forum Baden-Württemberg stattfinden, welches in parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health die Anwendungsvielfalt und das Potenzial der Optischen Technologien aufzeigen soll.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

Abgerundet wird das Programm durch eine ganztägige begleitende Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, den Auftritt eines Science Slammers sowie das abschließende Get-together, das Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken bietet.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter https://www.deeptechforgood.eu/events/stuttgart/ und https://photonicsbw.de/forum

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PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikoptonetOpTecBB
news-1298Thu, 27 Sep 2018 09:25:33 +0200Innovation Lab "LED Beleuchtungstechnik"https://optecnet.de/http:///Am 13. September fand das 17. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Darmstadt statt. Gastgeber war der Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, Optotechnik und Bildverarbeitung der Hochschule Darmstadt.Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Fachbereich Optotechnik und Bildverarbeitung auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt:
    Vorstellung des Fachbereichs Optotechnik und Bildverarbeitung
  • Prof. Dr. Matthias Will, Hochschule Darmstadt:
    „LED basierte Sensoren – Technologien und Anwendungen“
  • Dr. Tobias Roesener, Instrument Systems:
    „LED- und Display-Messtechnik"
  • PD Dr. Bert Nickel, Ludwig-Maximilians-Universität München:
    „LED aus Nanokristallen - Das präzise Leuchten“
  • Dr. Michael Kunzer, Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF:
    „Polymerfreie hermetische weiße LEDs für raue Umgebungen“
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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1294Thu, 20 Sep 2018 12:37:06 +0200Neues Seminarangebot von Photonics BW mit Frühbucher-Rabatthttps://optecnet.de/http:///Schnellentschlossene können sich für das neue Seminar-Angebot „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“ noch einen Frühbucher-Rabatt sichern. Vermittelt werden die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation.Vom 29. - 30.November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.

Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.

Bei Anmeldung bis zum 15. Oktober 2018 wird ein Rabatt von 10% auf die Seminargebühren gewährt.

Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/weiterbildungsseminar-innovationsmanagement-strategie-und-anwendung-706

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1293Wed, 19 Sep 2018 12:14:34 +0200Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Optischen Technologien beim Photonik-Forum Baden-Württemberg am 7. November 2018!https://optecnet.de/http:///Die Besucher erwartet ein breites Programm aus parallelen Vortrags-Sessions zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien, begleitet von einer ganztägigen Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Auftritt eines Science Slammers und das abschließende Get-together.Das Photonik-Forum Baden-Württemberg findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt und wird gemeinsam mit dem DeepTech4Good-Event organisiert. Nach einer gemeinsamen Eröffnungsrunde mit Begrüßungsreden von Staatssekretärin Katrin Schütz und dem Vorstandsvorsitzenden von Photonics BW sowie einem Impulsvortrag beginnen die parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

In der begleitenden Ausstellung werden sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, außerdem ausgewählte Forschungsprojekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“.

Ergänzt wird das Programm durch den Auftritt eines Science Slammers sowie die Erfolgsstory eines „German Unicorn“, gefolgt von der Vorstellung und Prämierung der Gewinner aus den Pitching Sessions. Beim gemeinsamen Get-together haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken.

Das gesamte Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung und zur Ausstellung finden Sie unter https://photonicsbw.de/projekte/photonics-innovation-booster/forum/

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1285Wed, 05 Sep 2018 12:45:41 +0200Auf der Suche nach einer glänzenden Zukunft? Studiere Optik & Photonik!https://optecnet.de/http:///Seit über zehn Jahren bietet die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) englischsprachige und multidisziplinäre Lehre und Forschung im Bereich Optik & Photonik an. Die Graduiertenschule mit einem Master- und Doktorandenprogramm wurde im Rahmen der Exzellenz-Initiative am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet und zieht Studenten aus aller Welt an. Als Bachelor-AbsolventIn in Physik, Biologie, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist es naheliegend, im selben Fach den Master zu wählen. Eine gute Alternative für diejenigen, die ihren Horizont noch etwas erweitern möchten, ist ein multidisziplinärer Master in Optik & Photonik. Das Fachgebiet bündelt die Disziplinen der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und enthält Vorlesungen aus beiden Bereichen. Wissenschaftliche Durchbrüche sind oft auf neue Entdeckungen in der Photonik zurückzuführen, zum Beispiel die Speicherung von Solarenergie in durchsichtigen Materialien - man denke an Fensterfronten - oder beispielsweise die Forschung an der Sensorik und Bildverarbeitung für die Erkennung von Fußgängern, Hindernissen oder der Ampelschaltung für autonomes Fahren. Diese Entwicklung führt naturgemäß auch zu einer verstärkten Nachfrage nach Absolventen in diesem Gebiet. Große Firmen wie Carl Zeiss, aber auch Mittelständler wie Polytec sind auf der Suche nach Mitarbeitern, die Know-How sowohl aus natur- als auch ingenieurwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Erweitere deinen Horizont mit einem Optik-Master!

Wer sich für ein Master-Programm an der KSOP interessiert, sollte bereit sein, zwei Jahre auf Englisch zu studieren. Vorlesungen decken unter anderem Themen ab wie Fundamentals of Optics & Photonics, aber auch Modern Physics oder Optical Engineering. Nach dem ersten Jahr erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich für eine Spezialisierung zu entscheiden. Mögliche Schwerpunkte sind Photonische Materialien und Baumaterialien, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik, Optische Systeme und Solarenergie. Das Programm startet jeden Oktober und ist mit 80% internationalen Studierenden sehr interkulturell aufgestellt. KSOP Studenten können außerdem von dem dualen Trainingsprogramm Smart Factory@Industry profitieren, das in Kooperation mit Industriepartnern angeboten wird. Dieser enge Kontakt zur Industrie erleichtert Praktika, Masterarbeiten oder den direkten Einstieg im Unternehmen. Die Bewerbung für das Masterprogramm ist jedes Jahr bis zum 30. April möglich.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/master

In Optik promovieren!

Das englischsprachige Doktorandenprogramm bietet Master-Absolventen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit interdisziplinär zu forschen. Das Besondere: Neben der Doktorarbeit am Institut werden an der KSOP fachliches und wissenschaftliches Know-How, aber auch Managementwissen und Schlüsselkompetenzen ausgebildet und gezielt gefördert. Darüber hinaus begleiten neben dem Betreuer auch Mentoren die Doktoranden auf ihrem persönlichen Forschungs- und Karriereweg. Die Bewerbung ist sowohl für ausgeschriebene Stellen als auch in Form einer Initiativbewerbung möglich und kann jederzeit eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/phd  

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Forschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1283Tue, 04 Sep 2018 10:14:22 +0200Erstes Statustreffen von FarmingIOShttps://optecnet.de/http:///Das erste Statustreffen des Verbundprojekts FarmingIOS fand am 27. Juni 2018 in Reutlingen statt. Gastgeber war die Firma LuxFlux, einer der Projektpartner. Beim Treffen konnten die Arbeiten der Projektpartner InMach, LuxFlux, Universität Hohenheim und Universität Tübingen aus dem ersten Projekthalbjahr vorgestellt und diskutiert werden. Ein reger Gedankenaustausch und viele gegenseitige Anregungen kennzeichneten die offene und konstruktive Gesprächsatmosphäre. Darüber hinaus konnten die Weichen für die Abarbeitung der kommenden Arbeitspakete gestellt werden, insbesondere was gemeinsame Arbeiten und die dazu gehörigen Schnittstellen betrifft.

Das gemeinsame Abendessen diente der weiteren Vertiefung einiger bilateraler Anknüpfungspunkte zwischen den Projektpartnern. Das zweite Statustreffen wird Ende des Jahres beim Projektpartner InMach stattfinden.

www.farming-ios.de 

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1261Thu, 02 Aug 2018 10:04:54 +0200ZEISS Optical Design Days für MINT-Studierendehttps://optecnet.de/http:///Bis zum 17. August bewerben! Für Studierende aus MINT-Fächern, die bislang noch keine oder wenig Berührungspunkte mit Optikdesign hatten, bietet Zeiss einen kostenlosen Workshop an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwei Tage lang von Optikdesignern mehr über diesen spannenden Beruf erfahren und selbst erste Schritte im Optik-Design machen. Mehr zum Workshop und zur Bewerbung.

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NewsAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1257Fri, 27 Jul 2018 13:37:31 +0200BMBF Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit"https://optecnet.de/http:///Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Innovationshöhe, wissenschaftlich-technische Qualität und Risiko, Umsetzbarkeit des Verwertungsplans sowie die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.Förderziel und Zuwendungszweck

Die zivile Sicherheit ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für Lebensqualität und Wertschöpfung in Deutschland. Sich ändernde sicherheitspolitische Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse oder Trends wie die Digitalisierung machen es erforderlich, dass Sicherheitslösungen kontinuierlich weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet werden. Das Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ (http://www.sifo.de) trägt dazu maßgeblich bei, indem ganzheitliche Ansätze unter Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern interdisziplinär erforscht und praxisnah erprobt werden. Ziel ist es, den Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden.

Dabei spielen KMU eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft, sondern besitzen auch günstige Voraussetzungen, um schnell auf technische Neuerungen zu reagieren und Forschungsergebnisse in neue Technologien, Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umzusetzen. Gleichzeitig können gerade KMU von einer Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen profitieren, indem sie Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und diese über Technologietransfer in ihre eigenen Produkte und Geschäftsmodelle einbringen. Als Partner in Innovations- und Wertschöpfungsketten sind sie Treiber des technologischen Fortschritts und tragen wesentlich zur Innovationsdynamik und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei.

Mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ will das BMBF das Innovationspotenzial von KMU und den Praxistransfer in der Sicherheitsforschung stärken. Ziel ist es, KMU dabei zu unterstützen, sich deutlich über den Stand der Technik hinaus weiterzuentwickeln, an den Bedarfen der Anwender auszurichten und Marktchancen im Bereich der zivilen Sicherheit zu nutzen.

Es werden Verbundprojekte mit mindestens zwei Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt und die durch innovative Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und die jeweiligen Anwender (zum Beispiel Kommunen, Sicherheits- und Rettungskräfte wie Polizei und Feuerwehr, Betreiber kritischer Infrastrukturen oder Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft) einbinden,
  • die Grundlagen für weiterführende Innovationsprozesse bei den beteiligten KMU schaffen und zu einer Stärkung der Marktposition führen.

Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Die Vorhaben müssen auf die Schwerpunkte des Rahmenprogramms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ ausgerichtet sein und innovative Sicherheitslösungen zum Ziel haben, die für die Positionierung der Unternehmen am Markt von Bedeutung sind.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr, Bevölkerungsschutz,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Technologische Entwicklungen für zukünftige Sicherheitslösungen, zum Beispiel im Bereich Anlagensicherheit, Robotik oder zur Detektion von Gefahrstoffen,
  • Sicherheitslösungen für sich wandelnde Gesellschaften, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen und Organisationskonzepte,
  • Technologien und Konzepte zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, zum Beispiel digitale Lehr- und Lernmethoden oder moderne Übungs- und Simulationstechnologien.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind KMU, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1848.html 

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OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1256Fri, 27 Jul 2018 09:14:42 +0200Richtlinien zur Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien" im Rahmen des Programms "Photonik Forschung https://optecnet.de/http:///Mit dieser Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien“ verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung im Rahmen des Förderprogramms „Photonik Forschung Deutschland“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Exzellenz, Innovationsgrad, wirtschaftliche Verwertungsfähigkeit und die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.Die Photonik zählt mit etwa 140 000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 30 Mrd. Euro zu den wesentlichen Zukunftsfeldern, die die Hightech-Strategie der Bundesregierung adressiert. Forschung, Entwicklung und Qualifizierung nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein, denn Investitionen in Forschung, Entwicklung und Qualifizierung von heute sichern Arbeitsplätze und Lebensstandard in der Zukunft.

Besondere Bedeutung nehmen hier KMU ein, die nicht nur wesentlicher Innovationsmotor sind, sondern auch eine wichtige Nahtstelle für den Transfer von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in die Wirtschaft darstellen. Sowohl in etablierten Bereichen der Photonik als auch bei der Umsetzung neuer Schlüsseltechnologien in die betriebliche Praxis hat sich in den letzten Jahren eine neue Szene innovativer Unternehmen herausgebildet. Im Bereich der Quantentechnologien nehmen erste KMU Ergebnisse der Grundlagenforschung auf und machen diese verfügbar. Diese Unternehmen gilt es zu stärken.

Das BMBF unterstützt mit der Fördermaßnahme industrielle vorwettbewerbliche FuE1-Vorhaben zur Verbesserung der Innovationsfähigkeit der KMU in Deutschland. Die KMU sollen insbesondere zu mehr Anstrengungen in der FuE angeregt und besser in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen rasch zu reagieren und den erforderlichen Wandel aktiv mit zu gestalten. Zuwendungen des BMBF sollen innovative Forschungsprojekte unterstützen, die ohne Förderung nicht durchgeführt werden könnten.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in der Bundesrepublik Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

1.2  Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Förderrichtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften (VV) sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder – der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Anspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht. Vielmehr entscheidet die Bewilligungsbehörde aufgrund ihres pflichtgemäßen Ermessens im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Nach dieser Förderrichtlinie werden staatliche Beihilfen auf der Grundlage von Artikel 25 Absatz 2 Buchstabe a, b und c der Verordnung (EU) Nr.651/2014 der EU-Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union („Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung“ – AGVO, ABl. L 187 vom 26.6.2014, S. 1, in der Fassung der Verordnung (EU) 2017/1084 vom 14. Juni 2017 (ABl. L 156 vom 20.6.2017, S. 1) gewährt. Die Förderung erfolgt unter Beachtung der in Kapitel I AGVO festgelegten Gemeinsamen Bestimmungen, insbesondere unter Berücksichtigung der in Artikel 2 der Verordnung aufgeführten Begriffsbestimmungen (vgl. hierzu die Anlage zu beihilferechtlichen Vorgaben für die Förderrichtlinie).

2  Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industrielle vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben, die technologieüber­greifend und anwendungsbezogen sind. Diese FuE-Vorhaben müssen dem Bereich der Photonik oder der Quantentechnologien zuzuordnen sowie für die Positionierung des Unternehmens am Markt von Bedeutung sein. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Gefördert werden themenübergreifend FuE-Vorhaben im Bereich Photonik und Quantentechnologien. Dabei werden beispielhaft folgende Themen bzw. Fragestellungen mit einbezogen:

  • Photonik in der Produktion,
  • optische Messtechnik und Sensorik,
  • optische Komponenten und Systeme,
  • Beleuchtungs- und Displaytechnologie,
  • organische Elektronik,
  • Photonik in Medizintechnik und Lebenswissenschaften,
  • Photonik für die Kommunikation,
  • Schlüsselkomponenten für Quantentechnologien,
  • Quantentechnologien für Sensorik und Bildgebung,
  • Quantentechnologien für Simulation und Computing,
  • Quantentechnologien für Kommunikation.

Die Koordination von Verbundvorhaben mehrerer Partner liegt in der grundsätzlich bei einem der beteiligten Industrieunternehmen, in der Regel bei einem KMU, in begründeten Ausnahmefällen bei einem Nicht-KMU. Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU zu Gute kommen und ist anhand eines Verwertungsplans darzustellen. Einzel- oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung der gewerblichen Wirtschaft sind von der Förderung ausgeschlossen.

3  Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind KMU im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. KMU können sich zur Klärung ihres Status bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes (siehe Nummer 7) persönlich beraten lassen.

Darüber hinaus sind mittelständische Unternehmen bis zu einer Größe von 1 000 Mitarbeitern oder einem Umsatz von 100 Mio. Euro, die nicht überwiegend im Besitz von Großunternehmen sind (Beteiligung bis zu 50 %), antragsberechtigt.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland verlangt.

Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, antragsberechtigt.

Bewilligte Vorhaben sind in Deutschland durchzuführen; die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem EWR und der Schweiz genutzt werden.

KMU oder „KMU“ im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Der Zuwendungsempfänger erklärt gegenüber der Bewilligungsbehörde seine Einstufung gemäß Anhang I der AGVO bzw. KMU-Empfehlung der Kommission im Rahmen des schriftlichen Antrags.

Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben bzw. Kosten bewilligt werden.

Zu den Bedingungen, wann staatliche Beihilfe vorliegt/nicht vorliegt, und in welchem Umfang beihilfefrei gefördert werden kann, siehe Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von FuEuI2 vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1); insbesondere Abschnitt 2.

4  Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

Gefördert werden industrielle vorwettbewerbliche FuE-Vorhaben, die gekennzeichnet sind durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko.

Förderungswürdig sind Einzelvorhaben von Unternehmen mit Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Photonik oder der Quantentechnologien. Grundsätzlich ist auch die Förderung von Verbünden unter Beteiligung mehrerer KMU und/oder Forschungseinrichtungen und/oder Unternehmen, die nicht die KMU- bzw. Mittelstandskriterien erfüllen, möglich. Es muss jedoch der Nutzen des Vorhabens in erster Linie den beteiligten KMU (Hersteller/Anwender) zugutekommen.

Es können auch solche Unternehmen in die Förderung aufgenommen werden, die erstmalig FuE-Aktivitäten auf dem Gebiet der Photonik oder der Quantentechnologien aufnehmen möchten. Hier ist allerdings die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner angezeigt.

Antragsteller sollen sich – auch im eigenen Interesse – im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens mit dem EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation vertraut machen. Sie sollen prüfen, ob das beabsichtigte Vorhaben spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche EU-Förderung möglich ist. Insbesondere wird angeregt zu prüfen, ob eine europäische Kooperation im Rahmen von EUREKA in Frage kommt. Nähere Informationen zu EUREKA sind unter http://www.dlr.de/EUREKA zu finden. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit im Umfeld des national beabsichtigten Vorhabens ergänzend ein Förderantrag bei der EU gestellt werden kann. Das Ergebnis der Prüfungen soll im nationalen Förderantrag kurz dargestellt werden.

Die Partner eines Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung. Verbundpartner, die Forschungseinrichtungen im Sinne von Artikel 2 Absatz 83 AGVO sind, stellen sicher, dass im Rahmen des Verbunds keine indirekten (mittelbaren) Beihilfen an Unternehmen fließen. Dazu sind die Bestimmungen von Abschnitt 2.2 der Mitteilung der Kommission zum Unionsrahmen für staatliche Beihilfen zur Förderung von FuEuI vom 27. Juni 2014 (ABl. C 198 vom 27.6.2014, S. 1) zu beachten. Vor der Förderentscheidung über ein Verbundprojekt muss eine grundsätzliche Übereinkunft über weitere vom BMBF vorgegebene Kriterien nachgewiesen werden (vgl. BMBF-Vordruck Nr. 0110, Fundstelle: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare, Bereich BMBF Allgemeine Vordrucke und Vorlagen für Berichte).

5  Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung gewährt.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten3 fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. In der Regel können diese – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben (siehe Anlage) bis zu 50 % anteilfinanziert werden. Nach BMBF-Grundsätzen wird eine angemessene Eigenbeteiligung – grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten – vorausgesetzt. Bei Antragstellern, deren gesamte Eigenanteile aus BMBF-geförderten Forschungsvorhaben 100 000 Euro pro Jahr nicht überschreiten, kann eine vereinfachte Bonitätsprüfung vorgenommen werden.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren – HZ – und der Fraunhofer-Gesellschaft – FhG – die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 % gefördert werden können.

Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Es wird erwartet, dass mindestens die Hälfte der beantragten Fördermittel (inkl. gegebenenfalls zu gewährender Boni für KMU und Projektpauschalen für Hochschulen) den beteiligten KMUs zugutekommt.

Für die Festlegung der jeweiligen zuwendungsfähigen Kosten muss die AGVO berücksichtigt werden (siehe Anlage).

Die Bemessung der jeweiligen Förderquote muss die AGVO berücksichtigen (siehe Anlage).

Die Förderdauer beträgt in der Regel drei Jahre.

6  Sonstige Zuwendungsbestimmungen

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Kostenbasis werden grundsätzlich die „Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Kostenbasis des BMBF an gewerbliche Unternehmen für FuE-Vorhaben“ (NKBF 2017).

Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden grundsätzlich die „Nebenbestimmungen für Zuwendungen auf Ausgabenbasis des BMBF zur Projektförderung“ (NABF) sowie die „Besonderen Nebenbestimmungen für den Abruf von Zuwendungen im mittelbaren Abrufverfahren im Geschäftsbereich des BMBF“ (BNBest-mittelbarer Abruf-BMBF), sofern die Zuwendungsmittel im sogenannten Abrufverfahren bereitgestellt werden.

Zur Durchführung von Erfolgskontrollen im Sinne von VV Nummer 11a zu § 44 BHO sind die Zuwendungsempfänger verpflichtet, die für die Erfolgskontrolle notwendigen Daten dem BMBF oder den damit beauftragten Institutionen zeitnah zur Verfügung zu stellen. Die Informationen werden ausschließlich im Rahmen der Begleitforschung und der gegebenenfalls folgenden Evaluation verwendet, vertraulich behandelt und so anonymisiert veröffentlicht, dass ein Rückschluss auf einzelne Personen oder Organisationen nicht möglich ist.

Wenn der Zuwendungsempfänger seine aus dem Forschungsvorhaben resultierenden Ergebnisse als Beitrag in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht, so soll dies so erfolgen, dass der Öffentlichkeit der unentgeltliche elektronische Zugriff (Open Access) auf den Beitrag möglich ist. Dies kann dadurch erfolgen, dass der Beitrag in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich zugänglichen elektronischen Zeitschrift veröffentlicht wird. Erscheint der Beitrag zunächst nicht in einer der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglichen Zeitschrift, so soll der Beitrag – gegebenenfalls nach Ablauf einer angemessenen Frist (Embargofrist) – der Öffentlichkeit unentgeltlich elektronisch zugänglich gemacht werden (Zweitveröffentlichung). Im Fall der Zweitveröffentlichung soll die Embargofrist zwölf Monate nicht überschreiten. Das BMBF begrüßt ausdrücklich die Open Access-Zweitveröffentlichung von aus dem Vorhaben resultierenden wissenschaftlichen Monographien.

7  Verfahren

Interessierten Unternehmen – insbesondere Erstantragstellern – wird empfohlen, sich für eine ausführliche Erstberatung mit der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes in Verbindung zu setzen. Als Lotsendienst berät sie bei der Zuordnung von Projektideen, vermittelt zu den fachlichen Ansprechpartnern bei den beteiligten Projektträgern und unterstützt insbesondere bei der Klärung der Antragsberechtigung (siehe Nummer 3).

Lotsendienst für Unternehmen
bei der Förderberatung „Forschung und Innovation“ des Bundes
Beratungstelefon: 08 00/2 62 30 09 (kostenfrei)
E-Mail: beratung(at)foerderinfo.bund.de
Telefax: 0 30/2 01 99-4 70

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Zimmerstraße 26 – 27
10969 Berlin

7.1  Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger (PT) beauftragt:


Projektträger Quantentechnologien; Photonik
VDI Technologiezentrum GmbH
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
Ansprechpartner:
Gerhard Funke
Telefon: 02 11/62 14-6 27
E-Mail: funke(at)vdi.de
Internet: www.kmu-innovativ.de

beauftragt. Dort sind weitere Informationen erhältlich. Interessierten Unternehmen wird empfohlen, sich für eine ausführliche Beratung mit dem oben angegebenen Ansprechpartner beim Projektträger in Verbindung zu setzen.

Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer, geeigneter Weise bekannt gegeben.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare abgerufen werden.

Zur Erstellung von förmlichen Förderanträgen ist das elektronische Antragssystem „easy-Online“ zu nutzen (https://foerderportal.bund.de/easyonline).

Die Zugangsdaten zum Einreichen von Förderanträgen können beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.

7.2  Zweistufiges Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

7.2.1  Vorlage und Auswahl von Projektskizzen

In der ersten Verfahrensstufe können Projektskizzen über das Online-Skizzentool für die Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik und Quantentechnologien“ auf dem Internet-Portal http://www.kmu-innovativ.de jederzeit online eingereicht werden. Auf dem Internet-Portal sind die benötigten Informationen für eine Beteiligung an der Bekanntmachung verfügbar. Bewertungsstichtage für Projektskizzen sind alle sechs Monate, jeweils am 15. April und am 15. Oktober.

Die Projektskizze ist in Abstimmung mit den Projektpartnern vom vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise erst zum nächstfolgenden Stichtag berücksichtigt werden.

Projektskizzen müssen einen konkreten Bezug zu den Kriterien dieser Bekanntmachung aufweisen und alle wesentlichen Aussagen zur Beurteilung und Bewertung enthalten. Sie sollen nicht mehr als zehn DIN-A-4-Seiten umfassen. Damit die Online-Version der Projektskizze Bestandskraft erlangt, muss das im Internetportal generierte Projektblatt der Skizze zusätzlich unterschrieben beim beauftragten Projektträger eingereicht werden.

Den Projektskizzen ist eine Darstellung mit folgender Gliederung beizufügen:

  1. Thema und Zielsetzung des Vorhabens
  2. Stand der Wissenschaft und Technik, Neuheit des Lösungsansatzes, Patentlage
  3. Notwendigkeit der Zuwendung: Wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko mit Begründung der Notwendigkeit staatlicher Förderung
  4. Marktpotenzial, Marktumfeld, wirtschaftliche und wissenschaftliche Konkurrenzsituation
  5. Kurzdarstellung der beantragenden Unternehmen, konkrete Darlegung der Geschäftsmodelle und Marktperspektiven mit Zeithorizont und Planzahlen, Darstellung des aufzubringenden Eigenanteils
  6. Arbeitsplan, gegebenenfalls Verbundstruktur mit Arbeitspaketen inkl. Darstellung des Arbeitsaufwands aller beteiligten Partner
  7. Finanzierungsplan aller an den Arbeiten beteiligten Partnern
  8. Verwertungsplan (wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Erfolgsaussichten, Nutzungsmöglichkeiten und Anschlussfähigkeit) mit Zeithorizont und Planzahlen

Aus der Vorlage einer Projektskizze kann kein Rechtsanspruch abgeleitet werden.

Die eingegangenen Projektskizzen werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  1. Bedeutung des Forschungsziels, technologisches und wirtschaftliches Potenzial, Marktperspektive, Beitrag zur Marktpositionierung, Verwertungsplan
  2. Qualität und Darstellung des Lösungsansatzes, des Arbeitsplans und der Projekt- und Meilensteinziele
  3. Innovationshöhe, Risikoabschätzung, Notwendigkeit der Zuwendung
  4. Verbundstruktur, Qualifikation der Partner, Koordination, Projektmanagement
  5. Passfähigkeit zur Programmlinie, Darstellung der Finanzierung, Nachvollziehbarkeit der Kostenansätze, Erfüllung der formalen Rahmenbedingungen der BKM

Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung werden die für eine Förderung geeigneten Projektideen ausgewählt. Die eingereichten Projektvorschläge stehen untereinander im Wettbewerb. Das BMBF behält sich vor, sich bei der Förderentscheidung durch unabhängige Experten beraten zu lassen. Das Auswahlergebnis wird den Interessenten spätestens zwei Monate nach dem Bewertungsstichtag schriftlich mitgeteilt.

Die im Rahmen dieser Verfahrensstufe eingereichte Projektskizze und evtl. weitere vorgelegte Unterlagen werden nicht zurückgesendet.

7.2.2  Vorlage förmlicher Förderanträge und Entscheidungsverfahren

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten Projektskizzen aufgefordert, einen förm­lichen Förderantrag vorzulegen.

Ein vollständiger Förderantrag liegt nur vor, wenn mindestens die Anforderungen nach Artikel 6 Absatz 2 AGVO (vgl. Anlage) erfüllt sind.

Zur Erstellung der förmlichen Förderanträge ist die Nutzung des elektronischen Antragssystems „easy-Online“ (unter Beachtung der in der Anlage genannten Anforderungen) erforderlich (https://foerderportal.bund.de/easyonline/). Die Zugangsdaten werden vom zuständigen Projektträger zur Verfügung gestellt.

Hier können auch Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen abgerufen werden.

Bei Verbundprojekten sind die Förderanträge in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien bewertet und geprüft:

  • Organisation der Zusammenarbeit im Verbund (entfällt bei Einzelvorhaben),
  • Innovationshöhe,
  • Angemessenheit von Vorkalkulation/Finanzierungsplan,
  • Festlegung quantitativer Projektziele,
  • konkrete Verwertungspläne aller Verbundpartner,
  • Notwendigkeit der Zuwendung.

Die Förderentscheidung erfolgt in der Regel zwei Monate nach Vorlage der vollständigen formgebundenen Anträge.

7.3  Zu beachtende Vorschriften:

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die gegebenenfalls erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheids und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften soweit nicht in dieser Förderrichtlinie Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß den §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

8  Geltungsdauer

Diese Förderrichtlinien treten am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ersetzen die Bekanntmachung von Richtlinien zur Fördermaßnahme „KMU-innovativ: Photonik“ im Rahmen des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ vom 6. Februar 2015 (BAnz AT 24.02.2015 B4).

Die Laufzeit dieser Förderrichtlinie ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021, befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2025 hinaus. Sollte die AGVO nicht verlängert und durch eine neue AGVO ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen AGVO vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis 31. Dezember 2025 in Kraft gesetzt werden.

Bonn, den 10. Juli 2018

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Im Auftrag

Dr. Schlie

Weitere Informationen: https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1866.html

 


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NetzwerkePhotonicNet GmbHHanse PhotonikPhotonics BWOptecNetNewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldung
news-1253Wed, 18 Jul 2018 13:43:17 +0200Innovation Lab "Optik im Automobil" bei opsira und HS Ravensburg-Weingartenhttps://optecnet.de/http:///Strahlendaten, Lichttechnische Simulationen und ein Innovations-Baukasten für die Optik - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen bei opsira und der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Bei strahlendem Wetter trafen sich die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics mit weiteren am Thema "Optik im Automobil" Interessierten am 12. Juli 2018 bei der opsira GmbH und der Hochschule in Weingarten.

Jürgen Weißhaar von der opsira GmbH und Prof. Michael Pfeffer von der HS Ravensburg-Weingarten begrüßten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die Lichtmess- und Prüflabore von opsira zu besichtigen und die opsira Mess- und Testsysteme kennenzulernen.

Fachvorträge:

  • "Messung und Modellierung von monochromatischen und polychromatischen Strahlendaten"; Volker Schumacher, opsira GmbH
  • "Lichttechnische Simulation im Automotive Bereich", Eugen Meier, OPTIS GmbH
  • "BaKaRoS: Photonik-Baukasten für die Optikindustrie"; Prof. Alois Herkommer, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

zur Newsmeldung bei opsira

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NewsAus den NetzenPressemeldungPhotonics BWOptecNetbayern photonics
news-1239Fri, 06 Jul 2018 11:22:15 +020013th DLP(r) Technology Symposium - Save the Date / Call for Presentationshttps://optecnet.de/http:///The 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP Symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. XIII International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications

We are glad to announce that the 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. The event is jointly organized by OpSys Project Consulting and the photonics innovation network Optence e.V.

CALL FOR PRESENTATIONS

DLP chips and associated development platforms are enabling many exciting new systems and applications beyond traditional display technologies. By bringing together scientists, technologists, and developers, the goal of this conference is to highlight new and interesting means of applying DLP technology to end applications within these emerging markets:

Topics of interest include, but are not limited to:

  • 3D machine vision (automated optical inspection (AOI), PCB quality inspection, robotics vision, factory automation, dental scanning, medical imaging and biometrics)
  • 3D printing (rapid prototyping, direct manufacturing, and tooling & casting)
  • Spectroscopy (oil & gas analysis, food & drug inspection, water & air quality, and chemical & material identification)
  • Lithography (printed circuit boards, flat panels, computer-to-plate printing, and laser marking)
  • DLP Pico™ video and data display (including smartphones & tablets, pico projectors, wearable displays, smart home displays, aftermarket head-up display, commercial gaming displays, and mobile smart TVs)
  • Technical aspects on subsystems and components comprised in DLP Systems (including light sources, optics, electronics, new product introductions)

Why submit a paper?

Get a large impact in the advanced light control community: Some 120 attendees and contributors from all over Europe, USA and Asia made the DLP symposium a huge success in 2015!

Please submit your contribution prior to August 15, 2018
to OpSys Project Consulting | Alfred Jacobsen |office(at)opsysconsult.com

Exhibition Space Offer

Seize the opportunity and register now for a table top presentation booth at the DLP Symposium exhibition area. Please find here information for the exhibition conditions including an application form. Please return order form by scanned copy to machemer(at)optence.de. Or confirm your requirements and preferences directly by e-mail.

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NewsNetzwerkeOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1237Wed, 04 Jul 2018 20:15:41 +0200Technologieangebote des KIT: Datenturbo für Lichtsignale https://optecnet.de/http:///Ultrakompakter Photodetektor auf Siliziumbasis ermöglicht Höchstleistungen in der optischen DatenübertragungDie Datenübertragung mittels Licht gilt in der Kommunikationstechnik als vielversprechende Technologie, um immer größere Datenmengen bei immer höheren Datenraten über weite Entfernungen zu übertragen. Die mögliche Übertragungsrate ist durch die Schnittstelle begrenzt, an der die Lichtwellen, etwa aus einem Glasfaserkabel, in elektronische Signale umgewandelt werden. Hier kommen Photodetektoren zum Einsatz, die sich zur Lichtdetektion üblicherweise die Absorption in Halbleitermaterialien zu Nutze machen.

KIT-Wissenschaftler des Instituts für Mikrostrukturtechnik (IMT) haben einen neuartigen Hochgeschwindigkeitsphotodetektor entwickelt, der im Gegensatz dazu die interne Photoemission zur Lichtdetektion nutzt – angeregt durch Licht lösen sich Elektronen aus Metallen heraus, die als Signal ausgewertet werden. Dadurch lässt sich der Platzbedarf des Detektors auf unter einen Quadratmikrometer reduzieren, während Datenraten über 40 Gigabit pro Sekunde erreicht werden können. Die Erzeugung und Detektion von elektromagnetischen Wellen bei mehreren hundert Gigahertz ist möglich. Diese hohe Bandbreite wird durch eine geringe Distanz der Elektroden erreicht, welche mithilfe des neuen Aufbaukonzepts umsetzbar ist. Dazu kombinieren die Wissenschaftler Gold, Silizium und Titan als Metall-Halbleiter-Übergang in einer speziellen Geometrie, deren Querschnitt an das Zeichen Pi (?) erinnert. Die Elektroden werden nur durch eine 100 Nanometer dünne Siliziumschicht voneinander getrennt. Der Detektor lässt sich in einen integrierten Schaltkreis, insbesondere Photonic Integrated Circuits (PIC), auf Siliziumbasis integrieren.

Ein Modenkonverter überführt dabei das Lichtsignal aus dem Siliziumwellenleiter in ein Oberflächenplasmon im Detektor. Dieses Plasmon ist gekennzeichnet durch hochkonzentrierte elektromagnetische Wellen, die eine effiziente Nutzung der internen Photoemission ermöglichen.

Der plasmonische Photodetektor wurde in einem mehrstufigen Verfahren am Institut gefertigt, wobei hier kostengünstige Standardverfahren, wie Lithografie, Trockenatzung und Bedampfung, angewandt wurden.

Das KIT sucht Partner, die am Herstellungsverfahren oder an der Weiterentwicklung der Technologie interessiert sind.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin

Telefon: +49 721 608-25335

E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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ProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1236Wed, 04 Jul 2018 20:12:24 +0200Technologieangebote des KIT: Bauen mit Photonen https://optecnet.de/http:///Lasergefertigte Photonikchips zum Einsatz in QuantencomputernQuantencomputer arbeiten mit einzelnen Photonen, also Lichtteilchen, und sollen eines Tages viel schneller rechnen können als alle bisherigen Computer. Einzelne Photonen spielen auch in neuartigen Systemen zur abhörsicheren Übertragung von Nachrichten eine Rolle. Diese als Quantenkryptographie bezeichnete Verschlüsselung nutzt die Tatsache, dass Photonen den Gesetzen der Quantenphysik unterliegen und daher jede Messung, also auch das Abhören, Spuren hinterlässt. Quantencomputer und Quantenverschlüsselungssysteme basieren auf photonischen Chips, in deren Schaltkreisen anstelle von Elektronen einzelne Photonen fließen. Als Einzelphotonenquellen verwendet man häufig wenige Nanometer große Diamanten, in deren Gitter ein Platz für ein Kohlenstoffatom unbesetzt bleibt und ein benachbarter Platz durch ein Stickstoffatom besetzt ist.

Bisher wird zur Herstellung von Photonikchips im ersten Schritt ein Laser eingesetzt, um die auf einer Trägerplatte ausgesäten Einzelphotonenquellen zu finden und zu untersuchen. Im zweiten Schritt werden auf dieser Trägerplatte mithilfe der Elektronenstrahllithographie zweidimensionale Bauteile hergestellt. Durch den Transfer der Trägerplatte zwischen der ersten Maschine zur Vorcharakterisierung und der zweiten zur Strukturierung entsteht eine Ungenauigkeit, so dass die Chips nur mit einer Präzision von etwa 100 Nanometern gefertigt werden können.

KIT-Wissenschaftler des Instituts für Nanotechnologie (INT) haben das Verfahren vereinfacht, indem sie zur Vorcharakterisierung und für die Herstellung der Bauteile mithilfe von Laserlithographie ein und dieselbe Maschine verwenden. Zudem ist die Produktion von dreidimensionalen Bauteilen möglich, indem der Laserfokus, der den Photolack belichtet, horizontal und vertikal verschoben wird. Die nichtbelichteten Teile des Lacks werden anschließend auf chemischem Weg herausgelöst. Die so entstandenen Photonikchips haben eine Genauigkeit von bis zu zehn Nanometern und können neben den Nanodiamanten auch andere Einzelphotonenquellen, wie beispielsweise die aus Halbleitermaterialien bestehenden Quantenpunkte oder organische Moleküle, enthalten.

Das KIT sucht Partner für die Weiterentwicklung und Anwendung der Technologie.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr. Aude Pélisson-Schecker, Innovationsmanagerin

Telefon: +49 721 608-25335

E-Mail: pelisson-schecker(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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ProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1235Wed, 04 Jul 2018 18:35:20 +0200Erfolgsbeispiele aus 10 Jahren Enterprise Europe Networkhttps://optecnet.de/http:///2018 feiert das Enterprise Europe Network sein 10jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass hat das baden-württembergische Netzwerk eine Broschüre mit Erfolgsbeispielen erstellt. Photonics BW hat dazu einen Artikel über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem französischen Cluster OpticsValley und der Steinbeis 2i GmbH beigesteuert.Seit vielen Jahren arbeitet die Steinbeis 2i GmbH erfolgreich mit Photonics BW e. V., dem Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, zusammen. Das Cluster nutzt unter anderem die Angebote des Enterprise Europe Network und wurde von der Steinbeis 2i GmbH zur EU-Forschungsförderung und Antragstellung beraten. So haben die beiden Organisationen zum Beispiel mit dem EU-Projekt Photonics4All im "Internationalen Jahr des Lichts 2015" sowie in 2016 die optischen Technologien in Europa bekannter gemacht und insbesondere Kinder, Jugendliche und Unternehmer geschult. Mit dem Projekt RespiceSME wurde intensiv die Innovationskraft von europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Bereich Photonik gestärkt.

Im Jahr 2017 brachte die Steinbeis 2i GmbH die Clusterorganisation erneut erfolgreich in ein gemeinsames EU-Projekt, unter Koordination des französischen Clusters OpticsValley. Dieses Mal liegt der Fokus auf dem Wachstum von europäischen High-Potential-Start-ups. Das Projekt Scale-EUp² unterstützt mithilfe eines Accelerator-Programms Deeptech4Good Startups dabei, eine höhere Sichtbarkeit auf dem Markt zu erlangen und Spitzenreiter in den Internet-of-Things-Märkten (IoT) zu werden. Insgesamt erhalten 200 ausgewählte High-Potential-Startups aus vier europäischen Hubs ein Coaching und werden dabei unterstützt, sich mit relevanten Stakeholdern zu vernetzen und Innovationsprojekte zu generieren.

Photonics BW erhält durch diese Kooperation Zugang zu Clustern in Frankreich und in ganz Europa. Darüber hinaus profitiert die Einrichtung durch die thematische Ausrichtung des Projekts. Da Photonics BW gemeinsam mit der Steinbeis 2i GmbH die Implementierung des Accelerator-Programms verantwortet, kann das Cluster seine Position in der Startup- Szene in Baden-Württemberg ausbauen. 

Die gesamte Broschüre finden Sie HIER.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1234Wed, 04 Jul 2018 18:03:32 +02002. OptecNet Deutschland e.V. Jahrestagung: Networking und Information auf hohem Niveauhttps://optecnet.de/http:///Rund 200 Teilnehmer nutzten in Berlin die OptecNet Jahrestagung zum Informationsaustausch und Networking.In interessanten Plenar- und Parallelsessions konnten sich die Teilnehmer über Themen der „Digitalen Produktion“ in den Bereichen Messtechnik und Lasertechnik sowie „Photonik für Fahrzeuge der Zukunft“ und „PIC“ einen Überblick über den Stand der Technik verschaffen und in der begleitenden Ausstellung Kontakte knüpfen.

In ihrer Begrüßungsansprache wies Frau Buhl, Leiterin des go-cluster Programms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, darauf hin, dass die regionalen Photoniknetzwerke Deutschlands das höchste Exzellenz-Level aller Branchen in der Netzwerkarbeit aufweisen. 
Dr. Andreas Nitze, Geschäftsführer des Goldsponsors Berliner Glas, gab interessante Einblicke in den Strategieprozess des Unternehmens und benannte den Fachkräftemangel als eine große Wachstumsbremse der Branche.

Die Abendveranstaltung bei bestem Frühsommerwetter im Garten des Harnack Hauses rundete die Veranstaltung ab, die von den Teilnehmern durchweg positiv bewertet wurde.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1233Wed, 04 Jul 2018 17:55:25 +0200119. Jahrestagung der DGaO an der Hochschule Aalenhttps://optecnet.de/http:///Die Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für angewandte Optik (DGaO) fand vom 22. bis 26. Mai 2018 an der Hochschule Aalen mit 237 Teilnehmern statt.Die Schwerpunktthemen in diesem Jahr waren

  • Optik Design
  • Optische Messtechnik
  • Optik in extremen Bedingungen
  • Optik in der Medizintechnik
  • Augenoptik
  • Licht als Werkzeug
  • Licht- und Beleuchtungstechnik
  • Integrierte Optik
  • Materialien für die Optik
  • Additive Fertigung (3D Druck) in der Optik

Auf der Jahrestagung 2018 in Aalen wurde wiederum der DGaO-Nachwuchspreis für die jeweils beste Dissertation und Diplomarbeit des Jahres 2017 an einer Forschungseinrichtung im deutschsprachigen Raum im Bereich der angewandten Optik verliehen.

Die Auszeichnung für die beste Diplomarbeit 2017 ging an Herrn Dirk Schubert. Seine Diplomarbeit trägt den Titel: „Untersuchung der Amplituden- und Phasenmodulation durch kohärente Faserbündel“.  Herr Schubert hat seine Arbeit an der Technischen Universität Dresden, Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, unter der Betreuung von Herrn Prof. Dr. Jürgen Czarske angefertigt.

Die Auszeichnung für die beste Dissertation 2017 ging an Herrn Dr. Stefan Heist. Seine Dissertation trägt den Titel „Hochgeschwindigkeits-3D-Formvermessung mittels aperiodischer Sinus-Muster“ und wurde an der Friedrich Schiller Universität Jena unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Tünnermann und Prof. Dr. Gunther Notni angefertigt.

Während der Tagung konnten zudem verschiedene Bereiche der Zeiss Gruppe besucht werden. Am Donnerstag war ein gemeinsamer Besuch der historischen Altstadt Nördlingen mit Stadtführung und Besuch des Kratermuseums geplant. Die Netzwerkveranstaltung rundete ein Abendessen auf der Schloss Kapfenburg ab.

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Preise und AuszeichungenPressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1232Wed, 04 Jul 2018 17:35:36 +0200Informationsstand von OptecNet Deutschland auf der OPTATEC 2018https://optecnet.de/http:///Die 14. Optatec – Internationale Fachmesse für optische Technologien, Komponenten und Systeme fand vom 15. bis 17. Mai 2018 erneut im internationalen Messezentrum Frankfurt statt. In diesem Jahr wurde das Rahmenprogramm der Optatec durch eine Konferenz vom Kooperationspartner SPIE Europe zum Themenkomplex „Optical Systems Design“ ergänzt. Die Optatec 2018 hat mit 540 Ausstellern aus 32 Nationen, 5803 Besuchern aus 45 Ländern  wiederum an Internationalität gewonnen und bildet damit als zentraler Branchen-Event das weltweite Angebot an Produkten, Detail- und Systemlösungen sowie Anwendungen aus dem weiten Feld der optischen Technologien ab.

Optische Bauelemente, Optomechanik, Faseroptik und Lichtwellenleiter, Laserkomponenten, Beschichtungstechnologien und vor allem die Schlüsseltechnologie Photonik waren hier genauso vertreten wie Systeme der additiven Fertigung, der industriellen Bildverarbeitung und der optischen Messtechnik.

OpetcNet Deutschland war mit einem Informationsstand der sieben regionalen Innovationsnetze Optische Technologien vertreten und hat außerdem einen Science Slam organisiert.

Die 15. Optatec findet vom 12. – 14. Mai 2020 in Frankfurt statt. Weitere Informationen und Tickets unter: https://www.optatec-messe.de/tickets-anreise/  

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OptecNetPhotonics BWAus den Netzen
news-1231Wed, 04 Jul 2018 17:08:44 +0200DVS/VDI Innovationsforum 2018 - Moderne Hochleistungsfügetechniken in der Blechverarbeitung vorteilhaft einsetzenhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen der Veranstaltungsreihe DVS/VDI-Innovationsforum möchten der DVS in Zusammenarbeit mit dem VDI einmal im Jahr seinen Mitgliedern und Fachleuten aus Industrie und Forschung eine Plattform zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und Technologietransfer auf dem Gebiet der Fügetechnik bieten. Dazu hat am 26. April eine erfolgreiche Veranstaltung mit 60 Teilnehmern stattgefunden. Die diesjährige Veranstaltung galt der „Faszination Blechverarbeitung“. In den ausgewählten Fachvorträgen erfuhren die Teilnehmer Neues zu den aktuellen Trends in der Werkstoff- und Geräteentwicklung, industriellen Anwendungen, der Qualitätssicherung in der Produktion aber auch zu den zukunftsweisenden Technologien.

Im Rahmen von Kurzpräsentationen stellten sich Photonics BW e.V. - Innovationsnetz Optische Technologien in Baden-Württemberg, die Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGzfP) sowie Unternehmen und Forschungsinstitute aus dem Großraum Stuttgart mit ihren Dienstleistungsangeboten vor. 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1230Wed, 04 Jul 2018 16:53:29 +0200Sonderpublikation Frauen in der Photonik – 4. Ausgabe Mai 2018https://optecnet.de/http:///Um noch mehr Mädchen und junge Frauen für eine Karriere in der Photonik zu begeistern, veröffentlicht Photonics BW regelmäßig eine Porträtserie – die Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“. Die bereits 4. Ausgabe wurde im Mai fertig gestellt und veröffentlicht.Im Rahmen des letzten Treffens von „Women in Photonics“ am 7. Juni auf der Messe LASYS wurde die neueste Ausgabe unserer Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ vorgestellt. Hier stellen erfolgreiche Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik ihren Berufsalltag und die unterschiedlichen Berufswege vor. Damit sollen insbesondere junge Frauen ermuntert werden, sich gezielt für einen Beruf in Technik/Naturwissenschaft zu entscheiden.

Möchten auch Sie sich in unserer Porträtserie präsentieren? Dann senden Sie uns gerne den ausgefüllten Fragebogen zu. Diesen finden Sie gemeinsam mit allen Ausgaben unserer Sonderpublikation unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/frauen-in-der-photonik/

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1229Wed, 04 Jul 2018 16:29:23 +0200Einladung zum Photonik-Forum Baden-Württemberg am 07.11.2018 in Stuttgarthttps://optecnet.de/http:///Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Photonik! Photonics BW lädt Sie ganz herzlich ein zum Photonik-Forum Baden-Württemberg mit spannenden Impuls- und Fachvorträgen, Science Slammer und begleitender Ausstellung am Mittwoch, 07.11.2018 von 9:15 bis 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos.Die Förderung der Optischen Technologien in Baden-Württemberg ist die Hauptaufgabe von Photonics BW e.V. Darauf zielt auch das Photonik-Forum Baden-Württemberg ab: Durch Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen soll das Potenzial der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche dargestellt und neue Anwendungsfelder aufgezeigt werden. 

Die parallelen Vortragssessions sind in vier Themenbereiche gegliedert:

·         ICT & Autonomous Systems

·         Automotive

·         Smart Manufacturing

·         Smart Health 

Begleitend findet eine Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen statt. Darüber hinaus werden sich High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, sowie ausgewählte Projekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“. An unserem Job-Board können Aussteller und Mitglieder der Innovationsnetze Optische Technologien kostenlos Stellenanzeigen veröffentlichen.

Die Anmeldung zur Ausstellung finden Sie HIER.

Zusätzlich werden Science Slammer auf anschauliche und unterhaltsame Art faszinierende Einblicke in die Photonik geben. Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie der interessierten Öffentlichkeit haben beim anschließenden Get-together die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken.

Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/anmeldung/photonik-forum-baden-wuerttemberg-577/schritt1/  

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer und imProgramm.


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg wird in Kooperation mit der Veranstaltung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART durchgeführt, welche die Märkte Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being adressiert. Weitere Informationen unter: https://www.deeptechforgood.eu/ 


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

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Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1221Wed, 04 Jul 2018 14:45:00 +0200Neues Seminar von Photonics BW: Innovationsmanagement: Strategie und Anwendunghttps://optecnet.de/http:///Dieses neue Seminar-Angebot für Fach- und Führungskräfte mittelständischer Technologie-Unternehmen vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation. Vom 29.-30 November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.
Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.
Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Mehr Informationen und Anmeldung

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ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1228Wed, 04 Jul 2018 14:18:32 +0200Mitgliederporträt: J&M Analytik AGhttps://optecnet.de/http:///J&M bietet innovative, verlässliche und preisgekrönte faseroptische Lösungen unter Einsatz von UV/VIS, NIR und Raman Spektroskopie – für Labor- und Prozessanalytik sowie OEM Anwendungen und ist seit 2010 Mitglied im Innovationsnetzwerk von Photonics BW.Die J&M Analytik AG wurde 1987 in Aalen gegründet und ist ein deutscher Hersteller und international angesehener Pionier der faseroptischen Spektroskopie (UV/VIS, NIR und Raman). Die von J&M entwickelten, produzierten und implementierten Systeme und Lösungen für die Labor- und Prozessanalytik sowie OEM Anwendungen kommen in unterschiedlichen Bereichen und Branchen zum Einsatz. Wir schaffen Mehrwert für den Kunden, indem wir ihm helfen seine Prozesse besser zu verstehen, zu kontrollieren und zu optimieren. Seit Beginn 2016 ist J&M Mitglied der PHARMA TEST GROUP.

Erfahren Sie mehr über das Integrierte Dioden Array Laborspektrometer TIDAS L von J&M: TIDAS L Produktinnovation

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ProduktneuheitenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1227Wed, 04 Jul 2018 13:07:46 +0200Gemeinschaftsstand von Photonics BW auf der LASYS 2018https://optecnet.de/http:///Vom 5. bis 7. Juni war Photonics BW mit einem Gemeinschaftsstand auf der „LASYS – Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung“ in Stuttgart vertreten. Als Mitaussteller präsentierten sich drei Mitglieder von Photonics BW: Dausinger + Giesen GmbH, plasmo Industrietechnik GmbH und das LaserApplikationsZentrum der Hochschule Aalen sowie die Baden-Württemberg Stiftung. Diese stellte Ergebnisse der Forschungsprojekte aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“ sowie lizenzierbare Patente vor.Am ersten Messetag besuchte Herr Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, den Gemeinschaftsstand im Rahmen seines Messerundgangs.

Außerdem überreichte Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, Herrn Rudi Beer die Ehrenmitgliedschaftsurkunde für sein langjähriges herausragendes Engagement für die Optischen Technologien in Baden-Württemberg im Rahmen seiner Tätigkeit als Stellvertretender Geschäftsführer im Projektbereich und Abteilungsleiter Forschung der Baden-Württemberg Stiftung gGmbH. Mit Photonics BW als Projektträger wurden gemeinsam zahlreiche Förderprogramme für die Optischen Technologien in Baden-Württemberg durchgeführt.

Photonics BW tritt seit Beginn im Jahr 2008 auf der „LASYS – Internationale Fachmesse für die Lasermaterialbearbeitung“ mit einem Gemeinschaftsstand zusammen mit Mitgliedsunternehmen und -forschungseinrichtungen auf. Die LASYS hat sich mit rund 200 Ausstellern und ca. 6000 Fachbesuchern als Anwendermesse für die Laser-Materialbearbeitung etabliert, mit einem Fokus auf Laser-Systeme. Parallel zur LASYS findet die Fachkonferenz „Stuttgarter Lasertage“ statt.

Die Mitaussteller äußerten sich erneut sehr zufrieden mit der Messe und insbesondere mit der hohen Qualität der Anfragen.

Die nächste LASYS ist geplant vom 16. – 18. Juni 2020. Mehr unter: https://www.messe-stuttgart.de/lasys/

Den gesamten Messebericht mit Fotos finden Sie HIER.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1226Wed, 04 Jul 2018 12:22:10 +0200FarmingIOS Webseite & Flyer onlinehttps://optecnet.de/http:///Die Internetpräsenz des BMBF-Förderprojekts "FarmingIOS" ist nun online. Unter www.farming-ios.de erfahren Sie mehr über das Verbundprojekt, in dem Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammenfließen.

Finden Sie Details zum Projekt, den Zielen und der Innovationsperspektive der Ergebnisse, Informationen zu Projektkoordinator und Projektpartnern, aktuelle News und weitere Links & Downloads auf der neuen Projektwebseite!

Der neue Projektflyer steht im Download-Bereich der Webseite zur Verfügung.

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Forschung und WissenschaftAus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenOptecNetPhotonics BW
news-1218Tue, 03 Jul 2018 10:44:23 +0200Erfolgreiches 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ auf der LASYShttps://optecnet.de/http:///Am 7. Juni war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast auf der Messe LASYS - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung in Stuttgart. Neben einem Fachvortrag lud der gemeinsame „Ladies Lunch“ zum Austauschen und Netzwerken ein.Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, begrüßte die Teilnehmerinnen zum 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) auf dem Messegelände.

Sina Schuh, Leiterin des Frauennetzwerks bei Photonics BW, stellte die Tätigkeitsbereiche und Ziele des Innovationsnetzwerks Photonics BW und des Frauennetzwerks „Women in Photonics“ vor.
Dazu zählt auch die Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“, in der erfolgreiche Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik ihren Berufsalltag und die unterschiedlichen Berufswege vorstellen. Damit sollen insbesondere junge Frauen ermuntert werden, sich gezielt für einen Beruf in Technik/Naturwissenschaft zu entscheiden. Die aktuelle Ausgabe sowie die drei vorherigen finden Sie auf unserer Homepage.

Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich Nachwuchsförderung diskutiert. Beim anschließenden gemeinsamen Ladies Lunch hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit zum Austauschen & Netzwerken.

Birgit Weichelt, Laser Scientist am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gab in ihrem Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” einen Einblick in ihre Arbeit am DLR. Der abschließende Kaffee-Ausklang rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 5. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ findet am 16. Oktober bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/6-netzwerktreffen-women-in-photonics-713/

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonics
news-1217Mon, 02 Jul 2018 15:05:04 +0200Qualitätslabel für Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Zum dritten Mal hat Photonics BW das "Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg" erhalten. Das Qualitätslabel ist ein unabhängiger, freiwilliger Nachweis für exzellentes Cluster- und Netzwerkmanagement und ist auch auf europäischer Ebene ein anerkannter Exzellenznachweis.Am 8. Mai wurde Photonics BW erneut das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau eingeführte "Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg" verliehen.

Andrea Krueger vom Wirtschaftsministerium überreichte im Rahmen des Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ offiziell die Urkunde für die Auszeichnung an Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW. Damit hat das Cluster bereits zum dritten Mal nach strenger und umfassender Prüfung von 34 Indikatoren das Qualitätslabel erhalten.

Durch das Qualitätslabel wird die Leistungsfähigkeit der Cluster-Initiativen und landesweiten Netzwerke gesteigert, da neben der Begutachtung auch Verbesserungspotenziale und gezielte Maßnahmen zur Umsetzung aufgezeigt werden. Mit dem Qualitätslabel werden Anreize für Cluster- und Netzwerkmanagements gesetzt, um sich mit Qualitätsmaßstäben zu befassen und die eigenen Aktivitäten, Managementleistungen etc. zu überprüfen.

Das Qualitätslabel ist auf europäischer Ebene anerkannt, so dass die Cluster-Initiativen bzw. Netzwerke nach erfolgreichem Zertifizierungsprozess ebenso die Auszeichnung "Cluster Management Excellence Label GOLD – Proven for Cluster Excellence" der European Cluster Excellence Initiative verliehen bekommen.

Weitere Informationen zum Label

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PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1216Mon, 02 Jul 2018 15:02:05 +0200Innovation Lab "Optische Messtechnik" und "Optik in der Medizin und Biotechnologie“https://optecnet.de/http:///Am 8. Mai fand das Innovation Lab „Optische Messtechnik“ und „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ im Forschungscampus ARENA 2036 in Stuttgart-Vaihingen statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 20 Teilnehmern war der „Markt Explorer“ zu den Themen „Internet of Things“ und „Photonics“.Nach der Begrüßung durch Dr. Daniel Carl (Fraunhofer IPM) folgte die Vorstellung des neuen Forschungscampus ARENA 2036 durch Peter Fröschle (ARENA 2036 e.V.) mit Besichtigung.

Nach der Kaffeepause wurde das „Cluster Exzellenz Label Baden-Württemberg“ an Photonics BW verliehen und die Urkunde offiziell überreicht durch Andrea Krueger vom Wirtschaftsministerium.

Danach standen zwei Impulsvorträge auf dem Plan:

  •  „Industrie 5G, die Evolution der Netze als Treiber für Digitalisierung“ - Andreas Droste, T-Systems International GmbH
  • "Secure IoT from chip to cloud with Arm Mbed" - Jan Jongboom, Arm Mbed


Anschließend stellte Truong Le (Fraunhofer IAO) das Konzept des MarktExplorer Workshops vor und moderierte eine Gruppenarbeit zu

  • „Markt Explorer“-Methoden zur Identifizierung neuer Märkte
  • Anwendung der Methoden anhand ausgewählter Technologien


Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1215Mon, 02 Jul 2018 14:36:26 +0200Innovation Lab "Lasermaterialbearbeitung"https://optecnet.de/http:///Am 3. Mai fand das Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“ im Forschungscampus ARENA 2036 in Stuttgart-Vaihingen statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 20 Teilnehmern war der „Markt Explorer“ zu den Themen „3D-Druck“ und „Selektives Laserschmelzen“.Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf (Institut für Strahlwerkzeuge IFSW der Universität Stuttgart) folgte die Vorstellung des neuen Forschungscampus ARENA 2036 durch Peter Fröschle (ARENA 2036 e.V.) mit Besichtigung.

Nach der Kaffeepause standen zwei Impulsvorträge auf dem Plan:

  • „Engineering 4.0 mit additiver Fertigung“ - Joachim Lentes, Fraunhofer IAO
  • „Kunststoff-3D-Druck für den Leichtbau“ - Christian Seifarth, crip GmbH

Anschließend stellte Truong Le (Fraunhofer IAO) das Konzept und die Methodik des MarktExplorer Workshops vor und moderierte eine Gruppenarbeit zur

  • Identifikation relevanter Laserbearbeitungstechnologien für den Leichtbau
  • Identifizierung neuer Anwendungspotenziale für Laser-Bearbeitungstechnologien
  • Identifizierung der Innovationsimpulse für Kunden

Zum Abschluss berichtete Dr. Andreas Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. Im Anschluss fand der 12. Laser-Stammtisch im Waldheim Heslach statt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1214Mon, 02 Jul 2018 11:24:06 +0200Datenschutz bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Für ein Netzwerk, das Kontakte rund um die Optischen Technologien herstellt und vertieft, sind Kontaktdaten eine wichtige Geschäftsgrundlage. Daher war uns der Schutz und die Integrität der uns anvertrauten Daten schon immer ein großes Anliegen. Diesen verantwortungsbewussten Umgang mit personenbezogenen Daten haben wir im Zuge der Einführung der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) im Rahmen der neuen Datenschutzordnung von Photonics BW formuliert, die Sie direkt bei den Vereinsformalien finden können.

Selbstverständlich können Sie uns jederzeit mitteilen, wenn Sie keine Informationen mehr von uns erhalten möchten. Senden Sie uns dazu bitte einfach eine E-Mail an info(at)photonicsbw.de, dann löschen wir Sie aus unserer Datenbank.

Genauso einfach können Sie sich natürlich auch anmelden für weitere Informationen rund um die Lasermaterialbearbeitung, Optische Messtechnik, Optik in der Medizin und Biotechnologie, Optik-Design und Simulation, Optische Kommunikation, Solartechnik, LED- & Displaytechnik, Kooperative Innovationsprozesse und Business Boost sowie weitere Angebote von Photonics BW!

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1210Thu, 28 Jun 2018 15:10:49 +0200DeepTech4Good#PARIShttps://optecnet.de/http:///Am 11. Juli findet im Rathaus in Paris das erste Event unseres DeepTech4Good-Projekts statt. Das Projekt hat die Vernetzung und das Wachstum der europäischen Startups aus dem Bereich des Internet of Things (IoT) zum Ziel und wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms durch die Europäische Kommission finanziert. Das internationale Konsortium erreicht diese Ziele insbesondere durch die Organisation und Durchführung von sechs Events, welche in verschiedenen europäischen Metropolen bis Ende 2019 durchgeführt werden. Diese Events richten sich an Akteure aus dem Bereich des IoT und adressieren die vier Anwendungsmärkte: Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being.

Die Events bieten Startups die Möglichkeit vor internationalen Investoren und Industriepartnern zu pitchen um Finanzierungen und Kooperationen auf europäischer Ebene zu erreichen. B2B Meetings und Workshops sind gezielt darauf ausgerichtet Kooperationen der Teilnehmer zu ermöglich.

Das erste dieser Events findet am 11. Juli 2018 unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#PARIS in Paris statt.

Mehr Details entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Projektwebseite. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. Juli hier möglich.

Sehr gerne weisen wir bereits auf das zweite Event hin. Dieses wird unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden. Die Anmeldung für Startups läuft noch bis zum 31. Juli über diesen Link.

DEEPTECH4GOOD#STUTTGART wird in Kooperation mit dem Photonik Forum Baden-Württemberg durchgeführt, welches die Märkte ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health adressiert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.photonicsbw.de/forum

Kontakt: Thomas Gläßer
Tel.: 07361 / 633 909 5
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-1186Wed, 23 May 2018 22:20:32 +0200HansePhotonik-Förderpreis 2018 ausgeschriebenhttps://optecnet.de/http:///Der HansePhotonik e.V. verleiht den HansePhotonik Förderpreis Optische Technologien zur Förderung des wissenschaftlichen und technischen Nachwuchses im Bereich der Optischen Technologien, der Kenntnisse und innovativen Anwendung der Optischen Technologien, sowie von Netzwerkstrukturen und/oder -aktivitäten für die Optischen Technologien.

Das Preisgeld beträgt 1.500 € und wird vergeben für:

  • herausragende studentische Arbeiten,
  • Kooperations- und Netzwerkprojekte,
  • sowie herausragende innovative Lösungsansätze in der industriellen Anwendung 

aus dem Wirkungsfeld des HansePhotonik e.V. im norddeutschen Raum.

Die Bewerbung ist formlos und kann bis zum 30. Juni 2018 erfolgen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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NewsPressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenNetzwerkeOptecNetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHPhotonics BW
news-1183Thu, 17 May 2018 19:40:26 +0200Einladung zum nächsten WOMEN IN PHOTONICS Treffen am 7. Juni auf der LASYShttps://optecnet.de/http:///Auf der "LASYS 2018 - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung" in Stuttgart veranstaltet Photonics BW das fünfte Netzwerktreffen von "Women in Photonics" mit einem Ladies Lunch. Dieses findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.Programm:

  • 12.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für
    Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW
  • 12.15 Uhr: Vorstellung von Photonics BW und dem Frauennetzwerk „Women in Photonics“, Vorstellung der Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ zur Nachwuchsförderung sowie Diskussion weiterer Maßnahmen
  • 12.45 Uhr: Ladies Lunch & Networking
  • 13.30 Uhr: Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” - Birgit Weichelt, DLR
  • 14.00 Uhr: Ende der Veranstaltung mit Kaffee-Ausklang

Das Programm ist so gestaltet, dass ein Besuch der Messe "LASYS" vor bzw. im Anschluss an das Netzwerktreffen möglich ist. Eintrittskarten werden gerne kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren.

Neben einem Fachvortrag im Rahmen des Netzwerktreffens wird außerdem ein Vortrag im Ausstellerforum „Lasers in Action“ in Halle 4 stattfinden: 14.30 Uhr: Vorstellung des Frauennetzwerks  "Women in Photonics"

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/ 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1166Fri, 04 May 2018 14:20:59 +0200Unerwartete Immersion: PhotonicNet4lab organisiert Virtual Reality Event in Braunschweighttps://optecnet.de/http:///Virtual Reality und Augmented Reality sind in unserer Gesellschaft mittlerweile zu Begriffen geworden, die wir nahezu selbstverständlich in unseren Sprachgebrauch aufgenommen haben. Aber wie steht es um konkrete Erfahrungen im Umgang mit diesen zukunftsweisenden Technologien? Können wir aus der Abstraktion heraus das Potenzial dieser Technologien erahnen?Dieser und anderer Fragen sind Wissenschaftler und Ingenieure aus den Regionen Hannover, Braunschweig und Göttingen im Rahmen eines von PN4LAB organisierten Virtual Reality Events in der VirtuaLounge in Braunschweig nachgegangen. Vom innovativen Charakter der Veranstaltung ist auch der regionale Wirtschaftsförderer Braunschweig Zukunft überzeugt.

Ein Vortrag der VirtuaLounge markierte den Start des Events und präsentierte den Teilnehmern eine gute Übersicht zu bereits identifizierten Anwendungsmöglichkeiten, Problemfeldern und technischen Spezifikationen von VR-Technologien. In der anschließenden Diskussion wurden neue interessante Themen rund um Virtual Reality ergründet und ausgiebig diskutiert. Aufgrund der Expertise der Teilnehmer im Bereich der Optischen Technologien kam es hier so zu einem kreativen Austausch, der mitunter Ideen hervorgebracht hat, die es wert sind, weiter verfolgt zu werden. Unter anderem wurden hier diverse Möglichkeiten diskutiert, wie VR-Technologien im Bereich der Chirurgie besser eingesetzt werden könnten.

Bekanntermaßen zeichnen sich VR-Technologien durch einen stark erhöhten Immersionsgrad aus. Um eine Technologie jedoch vollends begreifen zu können, ist es nach Auffassung des Projekts PN4LAB unerlässlich, die Theorie und Abstraktion auch mal ein wenig hinter sich zu lassen und eigene konkrete Erfahrungen zu sammeln. Daher gab es in der zweiten Hälfte der Veranstaltung die Option, High-End Virtual Reality Brillen innerhalb verschiedener virtueller Szenarien auszuprobieren. Auf zwei Feldern konnten die Teilnehmer wirklich spüren, wie das Bewusstsein durch das Angebot visueller Stimuli maßgeblich beeinflusst wird. Wider Erwarten zeigte sich, dass viele doch sehr überrascht über den starken Immersionscharakter dieser Technologie waren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Event den Erfahrungsschatz der Teilnehmer nicht nur in theoretischer, sondern auch in praktischer Hinsicht erweitert und noch mal sehr deutlich gemacht hat, welches Anwendungspotenzial dieser noch jungen Technologie innewohnt. Für das Projekt PN4LAB hat sich gezeigt, dass die Bearbeitung der Themenfelder Virtual Reality, Augmented Reality, Big Data und Digitalisierung eine lohnende und auch notwendige Maßnahme darstellt und somit weiterhin in Form von Arbeitskreisen vertieft wird.

Weitere Informationen zum Projekt PN4LAB finden Sie hier.

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NewsNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbH
news-1161Thu, 26 Apr 2018 18:57:44 +0200EU-Förderprojekt „RespiceSME“ erfolgreich abgeschlossenhttps://optecnet.de/http:///Das EU-Förderprojekt „RespiceSME“ wurde nach einer Laufzeit von zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Mit 10 europäischen Partnern aus Frankreich, Griechenland, Schweden, Österreich, Spanien, Irland, Litauen, UK und Deutschland startete das Projekt Anfang 2016.Das Ziel von RepiceSME war es, die Innovationsfähigkeit der europäischen Photonik-KMU und -Cluster zu stärken. Um gezielt Kollaborationen innerhalb und außerhalb der Photonik anzuregen, wurden zunächst das Innovationspotential von Hightech-Photonik KMU und verschiedene Wertschöpfungsketten analysiert. Durch die Entwicklung eigener Tools, die Durchführung von Strategieworkshops und die Identifikation neuer Märkte und Anwendungsbereiche der Photonik sowie die Erleichterung des Zugangs zu Forschungs- und Technologieeinrichtungen und Fördermitteln, konnten die Photonik-KMU nachhaltig unterstützt werden.  Einige Highlights aus dem Projekt möchten wir im Folgenden vorstellen.

Innovation Audit & Strategy Workshops

Das Konsortium entwickelte einen Gesprächsleitfaden, der auf sieben wesentliche Aspekte des Innovationspotentials von Photonik-KMU eingeht. Auf dieser Basis wurden Pilot-Strategieworkshops durchgeführt und gemeinsam mit den KMU konkrete Verbesserungsmaßnahmen definiert. 

Value Chain Analysis

Bei der Wertschöpfungskettenanalyse handelt es sich um ein Werkzeug für KMU, das dabei hilft, ein allgemeines Verständnis für potentielle oder angestrebte Anwendungsbereiche zu erlangen und das Innovationspotenzial eines Produkts für dieses Feld zu bewerten. Mit den Ergebnissen der Wertschöpfungskettenanalyse sind KMU in der Lage, eine maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln, um ihr Geschäft über den reinen Photonik-Sektor hinaus auszubauen.

Weitere Informationen, Bilder, Videos und Downloads zu den zahlreichen Aktivitäten aus RespiceSME sind zu finden unter:

http://photonicsbw.de/projekte/respicesme/

http://respice-sme.eu/

 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1160Thu, 26 Apr 2018 16:08:18 +0200Innovation Panel „Kooperative Innovationsprozesse“https://optecnet.de/http:///Am 20. Februar fand das 9. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Kooperative Innovationsprozesse“ mit Innovation Panel in Kooperation mit microTEC Südwest in Stuttgart statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 14 Teilnehmern war "Lean Innovation“. Hartmut Welck von der Steinbeis 2i GmbH stellte zunächst das Steinbeis Europa Zentrum und die Steinbeis 2i GmbH vor. Anschließend erklärte er in seinem Vortrag den „Lean Innovation Ansatz“ und erläuterte, in welchem Zusammenhang Innovation zur Unternehmensgröße steht. Der zweite Teil seines Vortrags widmete sich dem Thema Unternehmenskultur, wozu auch eine Praxisübung durchgeführt wurde.

Anschließend gingen Frank Braun und Jochen Link (ING-LINK Ing.-Büro) in ihrem Vortrag auf Innovationshemmnisse kulturellen, sozialen und organisatorischen Ursprungs ein und zeigten beispielhaft, wie Innovationshemmnisse in den Lean Innovation Prozess eingebunden werden können.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1159Thu, 26 Apr 2018 15:37:50 +0200Innovation Lab „LED Beleuchtungstechnik“https://optecnet.de/http:///Am 7. März fand das 16. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Karlsruhe statt. Gastgeber war das Lichttechnische Institut des Karlsruher Institut für Technologie. Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Lichttechnischen Institut auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • „Effiziente Beleuchtungslösungen mit Mid-Power-LEDs“ - Michael Heidinger, Lichttechnisches Institut, KIT
  • „Innovative Materialien für LEDs“ - Andreas Benker, Merck KGaA
  • „Smart Lighting am Beispiel einer Aquarium Beleuchtung“ - Prof. Dr. Dominik G. Rabus, LUPYLED GmbH
  • „Spektrale Nahfelddaten von LED Systemen für die optische Systemauslegung (Spectral RayFiles)“ - Dr. Klaus Trampert, Lichttechnisches Institut, KIT
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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1158Thu, 26 Apr 2018 15:17:34 +0200Innovation Lab „Optische Kommunikation“https://optecnet.de/http:///Am 29. März fand das 52. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Optische Kommunikation“ mit MarktExplorer-Workshop in Stuttgart statt. Gastgeber war das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 17 Teilnehmern waren "Optische Satellitenkommunikation, Li-Fi und MarktExplorer“. Prof. Dr. Thomas Dekorsy und Wolfgang Riede stellten das Institut für Technische Physik und aktuelle Aktivitäten zum optischen Tracking orbitaler Objekte vor. Anschließend folgte ein Fachvortrag von Dr. Herwig Zech (Tesat Spacecom GmbH & Co. KG) zum Thema „Optische Kommunikation im Weltraum“. Als nächstes präsentierte Dr. Ramon Mata Calvo (Institut für Kommunikation und Navigation, DLR Oberpfaffenhofen) in einem Fachvortrag die neuesten Erkenntnisse im Bereich „Terabit-per-second long-range optical free-space communication“.

Nach der Besichtigung des Labors für Qualifizierung von Weltraumoptiken fand der MarktExplorer-Workshop in zwei Blöcken statt: Zunächst wurden in zwei Vorträgen aktuelle Erkenntnisse und das weitere Potenzial der Li-Fi Technologie dargestellt. Im zweiten Teil des Workshops wurden dann Methoden zur Identifizierung neuer Märkte vorgestellt und in einer Gruppenübung auf andere Technologien optischer Kommunikation übertragen.

 

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1157Thu, 26 Apr 2018 13:47:49 +0200Photonics BW Mitgliederversammlunghttps://optecnet.de/http:///Am 21. März fand die jährliche Mitgliederversammlung von Photonics BW am Forschungscampus der Robert Bosch GmbH in Renningen statt. Zahlreiche Vertreter der 76 Mitglieder aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen kamen aus ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, um über die weitere Arbeit von Photonics BW zu diskutieren und abzustimmen. Ergänzend zur Netzwerkarbeit wurden die Photonik-Labore sowie Kreativ- und Start-up-Bereiche am Forschungscampus besichtigt.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1156Wed, 25 Apr 2018 09:47:29 +0200Gemeinschaftsstand von Photonics BW mit der BW Stiftung auf der LASYS 2018 https://optecnet.de/http:///Am Gemeinschaftsstand von Photonics BW auf der Messe LASYS 2018 in Stuttgart stellt die Baden-Württemberg Stiftung vom 5. bis 7. Juni 2018 ausgewählte Forschungsprojekte aus dem Programm "Photonik, Mikroelektronik und Informationstechnik" vor. Informieren Sie sich bei uns am Stand über neueste Entwicklungen u.a. zu adaptiver chromatisch konfokaler Spektralinterferometrie, selbstoptimierenden optischen Mess- und Sensorsystemen oder Online-Regelungen der Fokuslage bei der Lasermaterialbearbeitung.

Haben Sie spezielle Fragen oder Interesse an den Patenten der Forschungsprojekte? Suchen Sie gezielt Innovationen für Ihr Unternehmen? Die Baden-Württemberg Stiftung bietet in Kooperation mit dem Technologie-Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen am 6. Juni von 10 bis 14 Uhr eine Innovationsberatung an. Hier können Sie Ihre speziellen Anfragen und Erwartungen mit den Patent- und Innovationsmanagern Dr.-Ing. Michael Ott und Dr.-Ing. Florian Schwabe des TLB besprechen. 

Weitere Informationen und Ansprechpartner unter: https://www.bwstiftung.de/news-presse/termine/informationen/bw-stiftung-auf-der-lasys-2018-in-stuttgart

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1155Tue, 24 Apr 2018 18:36:10 +0200"go cluster" Jahrestagung 2018 in Berlinhttps://optecnet.de/http:///Am 15. März 2018 trafen sich im BMWi in Berlin die Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Cluster-Landschaft und diskutierten über die Rolle der Cluster-Initiativen in der Regionalentwicklung. Dr. Ole Janssen, Leiter der Unterabteilung Innovations- und Technologiepolitik im BMWi eröffnete vor knapp 200 Teilnehmenden die Jahrestagung „go-cluster”, die in diesem Jahr unter dem Leitthema „Cluster-Initiativen als Partner der Regionalentwicklung” stand. Als Vertretung für den kurzfristig ausgefallenen Prof. Dr. Foray trug Michael Keller, UNIVERSITA´ CARLO CATTANEO (Italien) als Keynote-Sprecher über die „Smart Specialisation Strategy” vor.

Während zur Mittagszeit konnten die Cluster ihre Erfolgsgeschichte im Rahmen des Wettbewerbs „Cluster-Erfolg 2018 – Clusterinitiativen forcieren regionale Entwicklungen” dem Publikum präsentieren. In der Abschlussveranstaltung fand der Ausklang der diesjährigen Jahrestagung mit einem Blick in die Zukunft auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit regionalen Cluster-Initiativen statt.

Photonics BW war bereits im vergangenen Jahr auf der go-cluster Jahrestagung mit einem Vortrag „Open Innovation im vertrauensvollen Umfeld des Clusters“ und war auch dieses Mal vertreten, um von neuesten Erkenntnissen und  Erfahrungen zur Netzwerkarbeit zu profitieren.

Mehr unter: https://www.clusterplattform.de/

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1154Tue, 24 Apr 2018 18:15:44 +0200Jetzt bewerben für den „Applied Photonics Award“ – der Nachwuchspreis des Fraunhofer IOFhttps://optecnet.de/http:///Der „Applied Photonics Award“ geht aus dem „Green Photonics“-Nachwuchspreis hervor - nun mit einem neuen Anstrich und neuer inhaltlicher Ausrichtung. Verliehen wird er durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena. Bewerbungsschluss ist der 30.6.2018.Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF betreibt seit über 25 Jahren anwendungsorientierte Forschung auf dem Gebiet der Photonik und entwickelt innovative optische Systeme zur Kontrolle von Licht. Optik und Photonik tragen als Schlüsseltechnologien dazu bei, Herausforderungen zu lösen, vor denen die Menschheit heute steht. Um besonders originelle und innovative Abschlussarbeiten zu würdigen, die sich mit den Themen der Angewandten Photonik beschäftigen, wurde dieser Nachwuchspreis ins Leben gerufen.

Teilnahmeberechtigt sind alle Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, die im Jahr 2017 an einer deutschen Universität oder Hochschule entstanden sind (Dt./Engl.) und sich durch eine besondere Relevanz im Bereich Angewandter Photonik auszeichnen. Die Bewerberinnen und Bewerber können aus verschiedensten Fachdisziplinen stammen - von der Mathematik oder Chemie über Angewandte Optik und Physik bis hin zu Material- oder Biowissenschaften.

Genauere Informationen zur Bewerbung (einzureichende Unterlagen, Bewerbungsschluss) finden Sie HIER. 

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PressemeldungForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1153Tue, 24 Apr 2018 17:53:09 +0200LASYS weiter auf Wachstumskurshttps://optecnet.de/http:///Die Messe LASYS - Internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung 2018 – findet vom 5. bis 7. Juni auf dem Messegelände Stuttgart statt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren. Die Messe Stuttgart rechnet zur LASYS 2018 mit mehr Ausstellern, mehr Besuchern und einer weiteren Festigung ihrer Position als unverzichtbarer Branchentreffpunkt für Hersteller, Anwender und Entscheider in der industriellen Fertigung. Das sagte Florian Niethammer, Teamleiter Industrie & Technologie bei der Messe Stuttgart, während einer Fachpressekonferenz im Reichle-Technologiezentrum in Bissingen/Teck.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie HIER.

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PressemeldungAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1152Tue, 24 Apr 2018 14:28:58 +02004. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" an der KSOPhttps://optecnet.de/http:///Am 14. März war das "Women in Photonics" Netzwerk zu Gast an der Karlsruhe School of Optics & Photonics. Neben inspirierenden Vorträgen von Frauen aus Forschung und Industrie stand eine Besichtigung des Lichttechnischen Instituts am KIT auf dem Programm. Der Vortrag von Miriam Sonnenbichler bot spannende Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des International Department des KIT mit einem breiten Angebot an Studienprogrammen in Voll- und Teilzeit. Die KSOP Graduate School bietet einen PhD und einen Masterstudiengang in Optics & Photonics an und verzeichnet eine erfreuliche Zunahme des Anteils an weiblichen Studenten.

Prof. Dr. Margarete Mühlleitner vom Institut für theoretische Physik am KIT zeigte in ihrem Vortrag anhand von Statistiken auf, wie unterschiedlich sich die akademische Laufbahn von männlichen und weiblichen Studenten in Wissenschaft und Ingenieurwesen entwickelt. Mit ihren eigenen Gedanken zu möglichen Ursachen und zu den Maßnahmen am KIT zu "Gender Equality" regte sie zu weiteren Diskussionen an.

Eine ehemalige Studentin der KSOP, Dr. Anna Hörner, stellte ihre Arbeit als Innovation Manager bei TRUMPF vor. Sie zeigte anhand ihres Werdegangs, dass viele verschiedene Wege zu einer Karriere in der Photonik führen können und dass die Kombination verschiedener Disziplinen überaus hilfreich sein kann.

Dr. Martina Rehnert präsentierte die Baden-Württemberg Stiftung und die aktuelle Ausschreibung zum Thema "Optische 3D-Sensorsysteme für mobile Anwendungen", für die Photonics BW als Projektträger fungiert. Beiträge können noch bis zum 15. Mai eingereicht werden.

Der Vortrag von Inga Müller, Investment Manager & Coach bei EnBW New Ventures, zeigte interessante Ansätze, wie Startup Techniken zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung angewandt werden können. So kann zum Beispiel der Umgang mit Feedback und die Auswahl der richtigen Zielgruppe für Feedback vom beruflichen in das persönliche Umfeld übernommen werden.

Um das Thema "Nachwuchsförderung" noch gezielter zu adressieren, wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert und weitere Ideen gesammelt. Beim abschließenden Ausklang & Networking hatten die PhD-Studentinnen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einer Poster Session vorzustellen.  

Mit 41 Teilnehmerinnen aus großen Unternehmen, KMU und Forschungsinstituten war das Netzwerktreffen eine sehr gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank an die Karlsruhe School of Optics & Photonics für die Gastfreundschaft und natürlich auch an alle Referentinnen und Teilnehmerinnen!

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 4. Netzwerktreffens von "Women in Photonics" stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Webseite zur Verfügung.

Das nächste Treffen von "Women in Photonics" findet am 7. Juniim Rahmen der Messe "LASYS" in Stuttgart statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/  

Ein weiteres Treffen wird im Herbst bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim stattfinden. Nähere Informationen hierzu folgen in Kürze.

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Aus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1118Tue, 20 Mar 2018 16:54:08 +0100Studie: Anforderungen an Arbeitgeber der Industrie - Ihre Meinung ist gefragt!https://optecnet.de/http:///In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Gewinnung qualifizierten Personals schwierig. Mit dieser Umfrage will die Industrie-Plattform induux in Kooperation mit einer Masterarbeit an der Hochschule der Medien daher herausfinden, welche Anforderungen Bewerber an potenzielle Arbeitgeber stellen. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und helfen Sie mit, Industrieunternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels fit für die Mitarbeitergewinnung zu machen.Der Fachkräftemangel ist in der Industriebranche ein aktuelles Thema. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es schwer, sich auf dem Arbeitgebermarkt zu behaupten. Die Unternehmen benötigen daher konkrete und einfach umzusetzende Handlungsempfehlungen für eine effiziente Gewinnung qualifizierten Personals.

Deshalb führt die Industrie-Plattform induux - begleitet durch eine Masterarbeit an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) - eine Studie zu Bewerberanforderungen an Arbeitgeber der Industriebranche durch. Die Ergebnisse der Befragung geben einen Überblick darüber, wo Bewerber nach potenziellen Arbeitgebern suchen und welche Ansprüche sie an diese stellen. Um diese Erkenntnisse weiter zu vertiefen, werden im Anschluss an die Umfrage Einzelinterviews durchgeführt, aus deren Ergebnissen spezifische Bewerber-Typologien entwickelt werden.

Aus den Daten beider Befragungen wird dann ermittelt, wie sich KMU aufstellen sollten, um: 
a) von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden und 
b) als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Durchführungszeitraum: Montag, 05.03.2018, 14 Uhr bis Donnerstag, 22.03.2018, 23.59 Uhr

Link zur Umfrage: https://agentur.induux.com/umfrage-jobsuche/

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NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1110Sun, 18 Mar 2018 19:59:39 +0100Photonics BW ist STARTUP EUROPE Ambassador für Deutschlandhttps://optecnet.de/http:///Als Botschafter der Startup Europe Inititative ist Photonics BW eine zentrale Informationsstelle für die Aktivitäten von „Startup Europe“ in Deutschland. Außerdem vernetzen wir das „Startup Europe“-Team mit relevanten Partnern aus ihrem lokalen Startup-Umfeld.„Startup Europe“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, welche den Themenbereich des digitalen Binnenmarktes behandelt.

Die Ziele von “Startup Europe” sind:

  • Vernetzung der Startups, Investoren, Netzwerke, Lehr- und Forschungseinrichtungen und #EUTech Writer
  • Erstellen der Startup Europe Map
  • Herstellen einer Verbindung zum lokalen Startup Ökosystem
  • Hilfe beim Zugang zu weiteren Märkten


Wenn Sie wissen möchten, wie „Startup Europe“ Ihr Startup beim Wachsen unterstützen kann, Sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprechen möchten oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Johannes Verst

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NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWoptonetPhotonicNet GmbHOpTecBBHanse Photonik
news-1109Thu, 15 Mar 2018 17:10:00 +0100Flüssigkristall-Moleküle formen Nano-Ringehttps://optecnet.de/http:///Quantisierte Selbstorganisation ermöglicht Materialien mit neuen Eigenschaften 

An DESYs Röntgenquelle PETRA III haben Forscher eine verblüffende Form der Selbstorganisation in Flüssigkristallen untersucht: Werden die Flüssigkristalle in zylindrische Nanoporen gefüllt und erhitzt, bilden ihre Moleküle beim Abkühlen geordnete Ringe – ein Zustand, der in dem Material sonst nicht natürlicherweise vorkommt. Dieses Verhalten ermöglicht Nanomaterialien mit neuen optischen und elektrischen Eigenschaften, wie das Team unter Leitung von Patrick Huber von der Technischen Universität Hamburg (TUHH) im Fachblatt „Physical Review Letters“ berichtet.

Die Wissenschaftler hatten eine besondere Form von Flüssigkristallen untersucht, die aus scheibenförmigen Molekülen aufgebaut sind, sogenannte diskotische Flüssigkristalle. In diesen Materialien können die Scheiben-Moleküle von selbst hohe, elektrisch leitfähige Säulen bilden, indem sie sich wie Münzen aufeinanderstapeln. Die Forscher füllten diskotische Flüssigkristalle in Nanoporen in einem Silikatglas. Die zylindrischen Poren hatten einen Durchmesser von nur 17 Nanometern (millionstel Millimetern) und eine Tiefe von 0,36 Millimetern. 

Dort wurden die Flüssigkristalle auf rund 100 Grad Celsius erhitzt und kühlten anschließend langsam ab. Dabei formten sich aus den zunächst ungeordneten Scheiben-Molekülen konzentrische Ringe, die wie rund gebogene Säulen angeordnet waren. Beginnend vom Rand der Pore bildete sich mit sinkender Temperatur schrittweise ein Ring nach dem anderen, bis bei etwa 70 Grad nahezu der gesamte Querschnitt der Pore mit konzentrischen Ringen aufgefüllt war. Beim erneuten Erhitzen verschwanden die Ringe nach und nach wieder.

„Diese Änderung der molekularen Struktur in dem eingeschlossenen Flüssigkristall lässt sich mit Methoden der Röntgendiffraktion sehr genau als Funktion der Temperatur verfolgen“, erläutert DESY-Forscherin Milena Lippmann aus dem Autorenteam, die die Experimente an DESYs Messstation P08 bei PETRA III vorbereitet und mit durchgeführt hat. „Die Kombination aus Symmetrie und Einschluss führt zu neuen, unerwarteten Phasenübergängen“, ergänzt Ko-Autor Marco Mazza vom Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation, wo der beobachtete Prozess mit Simulationsrechnungen nachgestellt worden war. MPI-Forscher Arne Zantop hatte zu diesem Zweck ein theoretisches und numerisches Modell für den Flüssigkristall in beschränkter Geometrie entwickelt, welches die experimentellen Ergebnisse bestätigt und bei deren Interpretation hilft.

Die einzelnen Ringe formten sich schrittweise bei bestimmten Temperaturen. „Das ermöglicht es, einzelne Nano-Ringe durch kleine Temperaturänderungen ein- und auszuschalten“, betont Hauptautorin Kathrin Sentker von der TUHH. Sie ist durch überraschend stufenartige Signalveränderungen in laser-optischen Experimenten auf diesen Prozess gestoßen. Derartige quantisierte Zustandsänderungen kommen sonst typischerweise erst bei sehr tiefen Temperaturen vor. Das Flüssigkristall-System zeigt dieses Quantenverhalten jedoch sogar schon deutlich oberhalb der Raumtemperatur.

Da sich die opto-elektrischen Eigenschaften diskotischer Flüssigkristalle mit dem Entstehen von Molekülsäulen ändern, ist die in Nanoporen eingeschlossene Variante ein vielversprechender Kandidat für das Design neuer optischer Metamaterialien, deren Eigenschaften sich schrittweise über die Temperatur steuern lassen. Die untersuchten Nanostrukturen könnten auch zu neuen Anwendungen in organischen Halbleitern führen, etwa zu temperaturschaltbaren Nanodrähten, erläutert Ko-Autor Andreas Schönhals von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), der sich für die thermischen und elektrischen Eigenschaften dieser Systeme interessiert.

„Das beobachtete Phänomen ist ein gutes Beispiel dafür, wie vielseitig sich weiche Materie an extreme räumliche Beschränkungen anpassen kann und wie dies zu neuen Erkenntnissen in der Physik und zu neuen Design- und Kontrollprinzipien für die Selbstorganisation funktionaler Nanomaterialien führt“, erläutert Forschungsleiter Huber.

An der Studie waren auch das Helmholtz-Zentrum Berlin und die Technische Universität Czestochowa in Polen beteiligt. Sentker und Huber sind Mitglieder des Sonderforschungsbereichs (SFB) 986 „Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“, der seit 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird und die materialwissenschaftlichen Kompetenzen im Großraum Hamburg bündelt.

 

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NewsPressemeldungOptecNetNetzwerkeHanse Photonik
news-1108Thu, 15 Mar 2018 17:01:00 +0100Forscher beobachten wachsende Nanodrähte livehttps://optecnet.de/http:///Röntgenuntersuchung zeigt erstmals genaue Details des selbstkatalysierten Wachstums 

An DESYs Röntgenlichtquelle PETRA III haben Wissenschaftler das Wachstum winziger Drähte aus Galliumarsenid live verfolgt. Die Beobachtungen zeigen genaue Details der Wachstumsprozesse, die für Form und Kristallstruktur der kristallinen Nanodrähte verantwortlich sind. Diese Erkenntnisse bieten auch neue Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern. Die Forscher um Philipp Schroth von der Universität Siegen und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stellen ihre Arbeit im Fachblatt „Nano Letters“ vor. Galliumarsenid (GaAs) ist ein breit verwendeter Halbleiterwerkstoff, der beispielsweise in Infrarotfernbedienungen, in der Hochfrequenztechnik für Handys, für die Umwandlung von elektrischen Signalen in Licht für Glasfaserkabel und auch für Solarzellen in der Raumfahrt eingesetzt wird.

Für die Herstellung der Drähte nutzen die Wissenschaftler den sogenannten selbstkatalysierenden Vapour-Liquid-Solid-Prozess (VLS-Prozess). Dabei werden zuerst winzige flüssige Galliumtröpfchen auf einen rund 600 Grad Celsius heißen Siliziumkristall aufgebracht. Danach wird dieser Wafer mit gerichteten Strahlen aus Galliumatomen und Arsenmolekülen bedampft, die sich in den Galliumtröpfchen auflösen. Nach einer gewissen Zeit setzt das Kristallwachstum der Nanodrähte unterhalb der Tröpfchen ein, wobei die Tröpfchen Schritt für Schritt nach oben geschoben werden. Die Galliumtröpfchen wirken hierbei als Katalysator für das Längenwachstum der Drähte. „Dieser Prozess ist zwar recht etabliert, bisher lässt sich die Kristallstruktur so hergestellter Nanodrähte allerdings noch nicht gezielt steuern. Um dies zu erreichen, müssen erst die Details des Wachstums verstanden werden“, betont Ko-Autor Ludwig Feigl vom KIT.

Um den Wachstumsprozess live zu beobachten, installierte die Gruppe um Schroth eine mobile, speziell für Röntgenuntersuchungen entwickelte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell unterstützte Versuchskammer des KIT im brillanten Röntgenstrahl von DESYs Forschungslichtquelle PETRA III. Im Minutentakt machten die Forscher Röntgenaufnahmen an der Messstation P09, mit denen sich gleichzeitig die interne Struktur und der Durchmesser der wachsenden Nanodrähte bestimmen lassen. Ergänzend dazu vermaßen die Wissenschaftler die fertiggestellten Nanodrähte mit dem Rasterelektronenmikroskop des DESY NanoLabs. „Um solche komplexen Messungen überhaupt durchführen zu können, haben wir die Wachstumsbedingungen zuvor über einen Zeitraum von sechs Monaten am UHV Analysis Lab des KIT weitestgehend optimiert“, erklärt Ko-Autor Seyed Mohammad Mostafavi Kashani von der Universität Siegen.

In etwas mehr als vier Stunden wuchsen die Drähte auf eine Länge von rund 4000 Nanometern heran. Ein Nanometer (nm) ist ein millionstel Millimeter. Dabei wurden die Drähte allerdings nicht nur länger, sondern auch dicker: Ihr Durchmesser stieg von anfangs rund 20 nm auf bis zu 140 nm an der Spitze des Drahtes, womit sie immer noch rund 500 Mal dünner sind als ein menschliches Haar.

„Spannenderweise zeigten die elektronenmikroskopischen Abbildungen eine etwas andere Form der Nanodrähte“, sagt Ko-Autor Thomas Keller vom DESY NanoLab. Zwar waren die Drähte – in Übereinstimmung mit den Röntgendaten – oben dicker als unten an der Kontaktfläche zum Substrat. Allerdings war der im Elektronenmikroskop gemessene Durchmesser im unteren Teil des Drahts größer als mittels Röntgenstrahlung beobachtet.

„Wir haben herausgefunden, dass für das Wachstum der Nanodrähte nicht nur der VLS-Prozess verantwortlich ist, sondern auch eine zweite Komponente, die wir in diesem Experiment erstmals direkt beobachten und quantifizieren konnten“, erklärt Schroth. „Dieses sogenannte Seitenwand-Wachstum lässt die Drähte zusätzlich in die Breite wachsen.“ Unabhängig vom VLS-Prozess lagert sich aufgedampftes Material vor allem im unteren Teil des Nanodrahts direkt an den Seitenwänden an. Aus dem Vergleich der Röntgenmessung zu einem frühen Zeitpunkt des Wachstums mit der elektronenmikroskopischen Messung am Ende des Wachstums lässt sich dieser zusätzliche Beitrag bestimmen.

Außerdem werden im Laufe des Wachstumsprozesses die Galliumtröpfchen durch das fortwährende Aufdampfen von weiterem Gallium kontinuierlich größer. Damit verändert sich aber auch deren Form, welche die Forscher mit Hilfe von Wachstumsmodellen ableiten konnten. Das hat einen weitreichenden Effekt: „Mit der Tröpfchengröße ändert sich der Kontaktwinkel zwischen den Tröpfchen und der Oberfläche der Drähte. In bestimmten Fällen führt das dazu, dass der Draht plötzlich in einer anderen Kristallstruktur weiterwächst“, sagt Feigl. Während die feinen Drähte zunächst in einer hexagonalen, sogenannten Wurtzit-Struktur kristallisierten, änderte sich dieses Verhalten nach einiger Zeit, und die Drähte wuchsen in einer kubischen Zinkblende-Struktur weiter. Diese Änderung ist für Anwendungen wichtig, da die Struktur und die Form der Nanodrähte große Auswirkungen auf die Materialeigenschaften haben.

Mit diesen detaillierten Erkenntnissen lässt sich das Wachstum nicht nur besser verstehen, sie bieten auch Ansätze, zukünftig Nanodrähte mit speziellen Eigenschaften für bestimmte Anwendungen maßzuschneidern – etwa um den Wirkungsgrad einer Solarzelle oder eines Lasers zu erhöhen.

Diese Arbeit ist auch Teil der strategischen Zusammenarbeit der beiden Helmholtz-Zentren KIT und DESY, die diese Forschung im Rahmen des Helmholtz-Programms „From Matter to Materials and Life“ (MML) vorantreiben

 

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NewsPressemeldungHanse PhotonikOptecNet
news-1100Mon, 12 Mar 2018 14:29:27 +0100Coherent-ROFIN − Kundenorientierte Fertigungslösungen für die Medizintechnikhttps://optecnet.de/http:///Coherent-ROFIN auf der Medtec Europe 2018 vom 17. bis zum 19. April, Messe Stuttgart

Laserwerkzeuge für die medizintechnische Fertigung

Coherent-ROFIN ist der Anbieter mit dem breitesten Spektrum an schlüsselfertigen Laserlösungen für die medizintechnische Produktion. Es umfasst Systeme zum Schneiden, Schweißen, Markieren, Bohren, Abtragen und zur Oberflächenbearbeitung von Metallen, Kunststoffen und organischem Material. Dieses Produktportfolio, gepaart mit Coherent-ROFINs umfassendem Prozess-Knowhow, bildet die Basis für die optimale Realisierung kundenspezifischer Applikationen.

Mit dem Rohrschneidesystem StarCut Tube stellt Coherent-ROFIN das marktführende System für die hochpräzise Produktion von Stents, Herzklappen, Fangkörben, Hypotubes, Endoskopen und laparoskopischen Instrumenten vor. Der StarCut Tube ist in Versionen mit 2 bis 4 Achsen ausgestattet und mit verschiedenen Faser- oder Ultrakurzpulslasern erhältlich. Er schneidet praktisch alle gebräuchlichen Materialien in jeder gewünschten Präzision. Auf Wunsch kann das System für das Nassschneiden oder mit automatischen Rohrladern ausgerüstet werden. Die neueste Ergänzung des Produktangebots stellt der StarCat Tube SL mit einer Monaco Strahlquelle dar. Der Monaco ist ein Femtosekundenlaser, der eine nochmals gesteigerte Fertigungsqualität und neue Produktdesigns ermöglicht. Damit vereinfacht er die extreme Miniaturisierung von neurovaskulären und kardiovaskulären Produkten aus Materialen wie Nitinol, die bislang schwierig nachzubearbeiten waren. Teile, die mit dem Monaco geschnitten wurden, sind so sauber, dass keine nachgeordneten chemischen Reinigungsschritte erforderlich sind. Dieses neuartige „kalte“ Schneiden eröffnet neue Perspektiven für Produktentwickler. Grund genug, den StarCut Tube SL auf dem Coherent-ROFIN Stand anzusehen.

Das Angebot an Schweißsystemen umfasst die Handschweißlaser Desktop und Performance, die häufig in der Dentaltechnik und für Punktschweißungen an Drähten und Röhrchen Verwendung finden. Der Select und Integral können sowohl als manuelle, joystick-geführte als auch als CNC-gesteuerte Lasersysteme betrieben werden. Diese Systeme werden in großer Zahl bei der Produktion kleinerer und mittlerer Stückzahlen und bei R&D-Projekten genutzt, wo sie den schnellen Test von Prototypen ermöglichen. Die vollausgestatteten CNC-Systeme MPS (Modular Processing System) lassen sich passgenau für kundenspezifische Anforderungen zusammenstellen. Das MPS bietet damit vielfältige Möglichkeiten für medizintechnische High-End-Projekte, die äußerste Präzision, Qualität und Durchsatz erfordern. Die Systeme sind mit gepulsten YAG- oder gepulsten Faserlasern ausgestattet und werden in großer Zahl zum Schweißen von medizinischen Produkten, wie etwa von peripheren Stents eingesetzt. Auch der Performance kann live auf dem Coherent-ROFIN Stand begutachtet werden.

Coherent-ROFINs neuer EasyMark ist ein Desktop-Lasersystem, das die Vorgaben zur UDI Markierung von Medizinprodukten erfüllt und mit verschiedenen Strahlquellen zur Markierung von Kunststoffen oder Metallen ausgerüstet werden kann. Die größeren, freistehenden Beschriftungslösungen CombiLine Basic und CombiLine Advanced decken auch die anspruchsvollsten Markier- und Gravuranwendungen ab. Diese Systeme kommen mit verschiedensten Lasertypen unterschiedlicher Wellenlängen zum Einsatz, inklusive dem PowerLine Rapid NX Pikosekundenlaser, der korrosionsfreie Schwarzmarkierungen auf medizinischen Instrumenten erlaubt. Der neue EasyMark ist live auf dem Coherent-ROFIN Stand zu sehen.

Weltweiter Service − Support vor Ort

Coherent unterhält das größte und erfahrenste Service- und Supportteam der gesamten Laserbranche, das weltweit Service vor Ort bietet. Dazu gehören mehrere, voll ausgestattete Applikationslabore, in denen das Unternehmen zusammen mit Kunden neue Anwendungen und Bearbeitungsprozesse evaluiert, entwickelt, optimiert und validiert. 

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NewsPressemeldungNetzwerkeHanse PhotonikOptecNetAus den Mitgliedsunternehmen
news-1083Thu, 15 Feb 2018 17:34:32 +0100Nächstes Treffen des Women in Photonics Netzwerks am 14. Märzhttps://optecnet.de/http:///Am 14. März findet das vierte Netzwerktreffen von Women in Photonics in Karlsruhe statt.Gastgeber des vierten Netzwerktreffens ist das International Department des KIT in Karlsruhe.

Neben spannenden Vorträgen zum Science Management am International Department steht auch eine Besichtigung des Lichttechnischen Instituts am KIT auf dem Programm. Darüber hinaus wird eine Alumna der Karlsruhe School of Optics (KSOP) über ihren Werdegang und ihre aktuelle Position im Innovationsmanagement sprechen.

Ganz im Zeichen der Förderung von Frauen in MINT steht der dritte Fachvortrag zum Thema "Gender in Physics", der auf das nachfolgende Diskussionsthema Nachwuchsförderung einstimmt.

Anschließend findet eine Poster Session mit abschließendem Networking statt, bei der Doktorandinnen der KSOP ihre Arbeiten vorstellen und Kontakte knüpfen können.

Die komplette Agenda finden Sie HIER.

Anmeldung und weitere Informationen unter http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/4-netzwerktreffen-women-in-photonics-550/

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1082Wed, 14 Feb 2018 12:13:51 +0100Expansion: GFH GmbH erweitert Büro- und Produktionsflächen um 1.500 m2https://optecnet.de/http:///Steigerung der Produktions- sowie Betriebskosteneffizienz. Da der Lasermikrobearbeitungsspezialist GFH in den vergangenen Jahren ein kontinuierliches Wachstum von durchschnittlich 50% verzeichnete, fiel im Frühjahr 2016 die Entscheidung die Produktionskapazitäten auszubauen und am Standort in Deggendorf zu expandieren. Um sowohl die Büro- und Produktionsflächen zur vergrößern und auch das Portfolio zu erweitern, wurde das bestehende 1.100 m2 große Firmengebäude auf 2.600 m2 erweitert. Sowohl bei der Konzeption als auch bei der Realisierung legte das Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit und eine energieeffiziente Gebäudetechnik. Im November 2016 erfolgte der Spatenstich für den Anbau. Die baulichen Maßnahmen verliefen planmäßig, sodass bereits im Frühherbst 2017 Erd- und Obergeschoss bezogen werden konnten. Im Juni 2018 wird der Neubau, der durch das Bayerische Wirtschaftsministerium sowie den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziell unterstützt wurde, im Rahmen des 20-jährigen Firmenjubiläums mit etwa 800 geladenen Gästen eingeweiht. Abgesehen von den benötigten zusätzlichen Produktions- und Verwaltungsräumlichkeiten, war eine Optimierung des Materialflusses ein wichtiger Grund für den Neubau des Großwaldinger Betriebs.Bereits im August 2017 wurde das Erdgeschoss, im Oktober 2017 dann auch das Obergeschoss, bezogen und somit ein geregelter Betrieb wiederhergestellt. Das Obergeschoss des Anbaus beherbergt unter anderem die Präzisionsmontage der opto-mechanischen Baugruppen, ein Bereich der vor der Erweiterung aus Platzgründen extern ausgelagert worden war und nun ins Unternehmen zurückgeholt wurde. In diesen Räumlichkeiten wurde besonders darauf geachtet, beispielsweise in Bezug auf die Luftreinheit als auch die Temperaturregelung reinraumähnliche Bedingungen zu schaffen.Energie- und Kosteneffizienz hinsichtlich der Gebäudetechnik
„Um die mechanische Präzisionsfertigung für Schlüsselkomponenten in-house durchführen zu können, ist in den nächsten Monaten noch der Aufbau eines entsprechenden Bereiches geplant“, so Pauli. „Dafür steht ein weiterer vollklimatisierter Bereich zur Verfügung.“ Um die für die dortigen Produktionsschritte notwendige Präzision von wenigen Mikrometern und eine optimale Qualität zu gewährleisten, ist eine Temperaturkonstanz von +/-1K bei einer Temperaturschichtung von 1K/m unbedingt erforderlich. Zu diesem Zweck wurde eine Klimatisierungsanlage mit einer speziellen Luftwärmepumpe des Herstellers Panasonic installiert, die mit der innovativen Dreileitertechnik arbeitet und bereits in einer Vorgängerversion bereits im Bestandsgebäude verbaut worden war. „Diese Technik zeichnet sich durch ihre sehr hohe Energieeffizienz aus und wir haben die Möglichkeit, die Anlagen der beiden Gebäudeteile zu vernetzen und als redundantes Backupsystem für die jeweils andere einzusetzen. „Mit diesem Klimaanlagensystem sind wir nun in der Lage, über das Kühlwasser die Abwärme unserer Maschinen zu nutzen und so das gesamte Gebäude mit minimalem zusätzlichen Energieaufwand zu temperieren.“ – erläutert Pauli. Auch die Gebäudehülle selbst wurde auf das Leistungsvermögen der Luft- / Wärmepumpe ausgelegt und mit einem Vollwärmeschutz versehen, um die Temperaturverluste über die Außenmauern auf ein Minimum zu reduzieren. Darüber hinaus ist die komplette Gebäudeinnenbeleuchtung automatisiert und wird über Präsenz- und Bewegungsmelder gesteuert. Die Beleuchtungstechnik passt die Lichtstärke der LED-Lampen automatisch den Tageslichtverhältnissen an, so dass permanent die gleiche Helligkeit in allen Räumen herrscht.

Das Bayerische Wirtschaftsministerium und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung haben das Bauprojekt unterstützt.

„Dank des Neubaus können wir nun bis zu 50 Lasermikrobearbeitungsanlagen im Jahr fertigen, was einer Steigerung von 100 % entspricht“, so Pauli abschließend. „Darüber hinaus ist es uns nun möglich, die eigene Wertschöpfung aufgrund der neuen In-house-Fertigung zu erhöhen und die Herstellung von Komponenten als Dienstleistung auf ein neues Niveau zu heben.“ Das Gebäude wird im Juni 2018 im feierlichen Rahmen und mit etwa 800 geladenen Gästen eingeweiht.

(Weitere Informationen gibt es unter: www.gfh-gmbh.dehttp://www.gfh-gmbh.de)

Die GFH GmbH wurde 1998 gegründet und hat ihren Sitz in Deggendorf in Niederbayern. Die Kompetenzen des Unternehmens reichen von der Prozessentwicklung über die Prototypen- und Kleinserienfertigung in der Mikrotechnik bis hin zur Entwicklung und zum Bau von Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Damit ist GFH in der Lage seinen Kunden das komplette Spektrum der Systemtechnik anzubieten. Ein besonderer Schwerpunkt des Unternehmens liegt bereits seit Gründung auf der Lasertechnik. Mit dem seither erworbenen Know-how in der Strahl-Stoff-Wechselwirkung und den Erfahrungen im Maschinenbau entwickelt, baut und vertreibt GFH industrietaugliche Lasermikrobearbeitungsanlagen. Die GFH GmbH beschäftigt im Unternehmensverbund rund 160 Mitarbeiter und ist weltweit in über 15 Ländern vertreten.

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Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-1076Wed, 07 Feb 2018 10:46:26 +0100Workshop „Datenbrillen in der Industrie“https://optecnet.de/http:///Am 23. Januar 2018 fand im Innovationzentrum Aalen die Veranstaltung "Datenbrillen in der Industrie" statt. Mehr als 30 Teilnehmer informierten sich in Fachvorträgen und in einer Begleitausstellung.Der Einsatz von Datenbrillen (oder Smart Glasses) wird aktuell in vielen Bereichen diskutiert und ausprobiert. Die Idee, relevante Informationen mobil verfügbar - und hands-free - zu haben, seine Perspektive mit anderen zu teilen und deren Unterstützung eingeblendet zu bekommen, ist für viele Anwendungen attraktiv: im Service könnten Spezialisten über Distanzen von tausenden von Kilometern helfen; in der Logistik und in der variantenreichen Fertigung ließen sich Zuordnungsfehler reduzieren; auch Training in gemischt real-virtuellen Umgebungen wird möglich. Dabei stellen sich mehrere Fragen: Was leistet der aktuelle Stand der Technik der Systeme z.B. von Daqri, ODG, Microsoft und Co.? Wie kann effizient Datenbrillen-tauglicher Content aufbereitet werden? Wie erfolgt die Integration mit Legacy-Systemen? Wie wird gewünschter Content effizient aufgerufen?

Photonics BW Geschäftsführer Dr. Andreas Ehrhardt begrüßte auch im Namen von Jörn P. Makko von Südwestmetall und Wolfgang Weiß von der Wirtschaftsförderung der Stadt Aalen die Teilnehmer und führte in die Agenda ein. VDC-Geschäftsführer Prof. Christoph Runde gab in seiner Keynote einen Überblick über Einsatzgebiete und Entwicklungstendenzen im Feld. Strategien zur Adaption von mobiler Augmented Reality (Erweiterter Realität) und Datenbrillen in Unternehmen wurden von Jannik Hol (Fa. RE'FLEKT) erläutert. Julian Hermle (CMC Engineers) stellte die Lösungen von einem der Vorreiter, der Fa. Daqri aus Los Angeles, vor. Daqri bietet seit einigen Jahren einen Smart Helmet und nun auch Smart Glasses an. Das Hololens-System von Microsoft wurde im Anschluss von Jan Reinhardt und Lars Roith (AIT GmbH) diskutiert. Dabei gingen sie insbesondere auf Trainingsanwendungen ein. Den Abschluss der Vortragssession bildete René Götzenbrugger (Graustrich), der Mixed Reality im Marketing- und Industriealltag mit vielen Beispielen u.a. von Cell Garden, einem Start-up aus dem INNO-Z, anschaulich vorstellte.

In der Begleitausstellung konnten die Teilnehmer u.a. die technischen Lösungen von ODG, Vuzix, Daqri und Microsoft ausprobieren und sich ein persönliches Bild des aktuellen Stands - beispielsweise zu Bildqualität und Tragekomfort - machen.

Die Veranstaltung wurde vom Virtual Dimension Center im Rahmen des Projekts "Digitallotse" gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Aalen organisiert. Partner der Veranstaltung waren Südwestmetall und Photonics BW.

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-1068Thu, 25 Jan 2018 10:06:00 +0100Neuer Mitarbeiter bei Photonics BWhttps://optecnet.de/http:///Seit Januar verstärkt Thomas Gläßer das Team von Photonics BW. Als Projektmitarbeiter unterstützt und begleitet er im Rahmen des neuen EU-Förderprojekts „Scale-EUp²“ Startup-Unternehmen, die sich auf das „Internet of Things“ (IoT) spezialisiert haben. Dadurch trägt er zur Vernetzung dieser jungen und oftmals hoch innovativen Unternehmen mit unseren bestehenden Mitgliedern, sowie namhaften europäischen Partnern bei.Außerdem wird Herr Gläßer die Projektträgerschaft für das laufende Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, Informationstechnik: Intelligente optische Sensorik“ sowie die neue Photonik-Ausschreibung der Baden-Württemberg Stiftung betreuen.

Darüber hinaus wird er die Arbeitsgemeinschaften „Solartechnik“ und „LED und Beleuchtungstechnik“ betreuen. Für die Arbeitsgemeinschaft „Optische Messtechnik“ wird er an der Organisation und Durchführung der Treffen mitarbeiten.

Herr Gläßer hat Physik mit Schwerpunkt „moderne Optik“ an der TU Darmstadt studiert und mit dem Titel Master of Science abgeschlossen. Nach seinem Studium begann er seine berufliche Karriere als Entwicklungsingenieur bei einem mittelständischen Laserhersteller, bei dem er internationale Erfahrungen in der Umsetzung von Entwicklungsprojekten sammelte. Unter anderem übernahm er die Projektführung bei einem Entwicklungsprojekt zur Strahlformung für Ultrakurzpulslaser.

Kontaktdaten:

Thomas Gläßer
Telefon: 07361 / 633 909-5
Fax: 07361 / 633 909-4
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

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Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNet
news-1061Wed, 24 Jan 2018 10:37:00 +0100NASA und DLR untersuchen Klimawirkung des Luftverkehrs: Gemeinsame Flugversuche zu Emissionen alternativer Kraftstoffehttps://optecnet.de/http:///Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA werden im Januar 2018 erstmals gemeinsame Forschungsflüge in Deutschland durchführen. Im Fokus stehen die Emissionen von alternativen Kraftstoffen und die Charakterisierung der Eiskristalle in Kondensstreifen, wobei exemplarisch Biokraftstoff zum Einsatz kommt. Erste gemeinsame DLR/NASA-Flüge im Jahr 2014 in Palmdale/Kalifornien zeigten, dass eine Beimischung von 50 Prozent alternativem Kraftstoff im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin reduziert. Mit den nun geplanten Forschungsflügen sollen  die Partikelemissionen und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung aus Kondensstreifen und damit ihre Klimawirkung bestimmt werden. Ab dem 14. Januar 2018 wird dafür das NASA-Forschungsflugzeug DC-8 für drei Wochen nach Deutschland kommen und gemeinsam mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA fliegen. „Wir freuen uns über das Vertrauen der NASA, solch eine umfangreiche Mission mit uns gemeinsam in Deutschland durchzuführen“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Die Forschungsflüge werden von der Ramstein Air Base aus starten.

„Die NASA könnte diese Forschungsflugmission nicht alleine stemmen“, sagt Bruce Anderson, wissenschaftlicher Leiter der Mission bei der NASA. „Wir bringen hier beide Forschungseinrichtungen mit ihren Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen in einer Weise zur Untersuchung von alternativen Kraftstoffen zusammen, wie es niemals zuvor möglich war.“ Die gemeinsame Forschungsflugkampagne trägt den Namen ND-MAX/ECLIF 2 (NASA/DLR-Multidisciplinary Airborne eXperiments/Emission and CLimate Impact of alternative Fuel)

Im Rahmen der internationalen Forschungsmission wird das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) mit verschiedenen Kraftstoffmischungen fliegen, während das vollinstrumentierte „Fliegende Labor“ DC-8 der NASA in sicherem Abstand folgt, um im Abgasstrahl Rußpartikel, Gasemissionen und Eiskristalle im Kondensstreifen  zu messen. Dabei sind zahlreiche Messgeräte des DLR an Bord des NASA-Flugzeugs installiert. „Wir haben Instrumente zur simultanen Vermessung der Größenverteilung der Ruß-und Eispartikel sowie der gasförmigen Emissionen im Nachlauf des ATRA  an Bord der DC8 installiert“, berichtet Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Der Fokus unserer Messungen liegt darauf, die Emissionen beim Einsatz verschiedener Kraftstoffmischungen zu charakterisieren. Besonders interessiert uns wie sich die Rußemissionen der unterschiedlichen Treibstoffe auf die Strahlungseigenschaften und Lebensdauer der Kondensstreifen auswirken.“

Vorbereitungen in Kalifornien
Derzeit arbeiten mehrere DLR-Wissenschaftler und Ingenieure am Heimatstandort der DC-8 beim Armstrong Flight Research Center der NASA in Kalifornien am Einbau der Messgeräte. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf dem Gelände der NATO Air Base in Ramstein, Rheinland-Pfalz, von wo aus die Forschungsflüge in der zweiten Januarhälfte jeweils ihren Ausgangspunkt haben. „Wir sind gerade dabei den speziell für die Flugversuche produzierten Kraftstoff anzuliefern“, sagt André Krajewski von den DLR-Flugexperimenten. „Für insgesamt acht geplante gemeinsame Forschungsflüge haben wir Kraftstoff-Mischungen mit einem Anteil von 30 Prozent bis 50 Prozent beigemischtem HEFA.“ Der exemplarisch gewählte Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) wird zu großen Teilen aus dem Öl von Leindotter-Pflanzen gewonnen, er steht hier exemplarisch für alternative Kraftstoffe, die auch synthetisch sein könnten.

Neben den Emissionen interessiert das internationale Forscherteam ebenfalls, wie sich die verschiedenen Kraftstoffmischungen auf die Leistungsfähigkeit der Triebwerke auswirken. „Biotreibstoffe wie HEFA unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung zu herkömmlichem Kerosin dadurch, dass sie reine Paraffine sind und keine zyklischen Kohlenwasserstoffe beinhalten. In Mischung mit herkömmlichem Jet A-1 Kerosin erhält man einen zugelassenen Kraftstoff “, erklärt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. „Diese veränderte Zusammensetzung hat Auswirkungen auf die Bildung von Ruß bei der Verbrennung“.

In den vergangenen Jahren fanden bereits mehrere Forschungskampagnen in den USA und in Deutschland zu alternativen Kraftstoffen statt, bei denen verschiedene Forschungsflugzeuge bei unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen eingesetzt wurden. Frühere Forschungskampagnen unter der Leitung der NASA fanden 2013 und 2014 in Kalifornien unter dem Namen ACCESS I und II statt (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions). Während dieser Kampagnen flog die DC-8 der NASA mit alternativen Kraftstoffen, während kleinere Forschungsjets wie die Falcon HU-25 der NASA und Falcon 20 des DLR im Abgasstrahl Messungen durchführten. 2015 folgte die ECLIF-Kampagne unter Leitung des DLR in Deutschland, bei der ebenfalls Forscher der NASA beteiligt waren. Bei dieser Kampagne flog der A320 ATRA des DLR mit alternativen Treibstoffen und die instrumentierte DLR-Falcon 20 führte im Nachlauf  Messungen der Emissionen und Kondensstreifen durch. Zudem fanden umfangreiche Emissionsmessungen bei Standläufen am Boden statt.

Bisherige Ergebnisse der Forschungsflüge zeigten eine deutliche Verringerung der Rußemissionen bei alternativen Kraftstoffen und legen nah, dass damit die Anzahl an Eiskristallen in Kondensstreifen reduziert wird. „Die geringere Rußemission bei diesen Kraftstoffen ist eine gute Nachricht für die Umwelt, und sie wäre noch besser, wenn die Flugtests bestätigen, dass sich damit auch die Anzahl der Eiskristalle in Kondensstreifen reduzieren lässt“, sagt NASA-Forscher Anderson. DLR-Forscher Dr. Hans Schlager ergänzt: „Diese Frage ist von großer Bedeutung, weil Kondensstreifen und die sich daraus bildenden Zirruswolken vermutlich eine größere wärmende Wirkung auf die Erdatmosphäre haben, als alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen.“ Kondensstreifen bestehen aus  vielen kleinen Eispartikeln, die sich durch Kondensation von Wasserdampf an den Rußpartikeln der Flugzeugabgase bilden. Die  Kondensstreifen können  in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern bei feucht-kalten Bedingungen mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund  lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten. Die Kenntnis darüber ist für die Beurteilung der Klimawirkung der Luftfahrt essentiell. Bisherige Forschungsarbeiten legen nahe, dass global die wärmende Wirkung überwiegt.

Günstige meteorologische Bedingungen in Deutschland Für die anstehenden DLR/NASA-Flüge, mit den geplanten Messungen der Eiskristalle in Kondensstreifen, sind die meteorologischen Bedingungen im Winter  in Deutschland für die Bildung von Kondensstreifen günstig. Durch den Einsatz des DLR A320 ATRA als „Emissionsquelle“ und der NASA DC-8 als Messplattform, können die Forscher ihre Flugtests in  Höhen und mit üblichen Reisefluggeschwindigkeiten von Passagierjets durchführen, wo sich Kondensstreifen typischerweise bilden. Dabei konnten  die Forscher in der DC-8 die bisher  umfangreichste  Messinstrumentierung für solche Untersuchungen installieren wobei die Hälfte der Messgeräte vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre stammt.

Wenn alles glatt läuft mit den letzten Vorbereitungen für die gemeinsame Forschungsflugkampagne, dann startet der erste gemeinsame Flugtest am 16. Januar 2018. Geplant ist dann bis zum 2. Februar  80 Flugstunden für  Messungen zu absolvieren.

Bewährte Zusammenarbeit
Bereits seit 19 Jahren arbeiten DLR und NASA im Bereich der Atmosphärenforschung zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement sowie lärm- und emissionsarmes Fliegen.

Die Pressemeldung mit Bildern finden Sie hier:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-25658/#/gallery/20878

Kontakte:

Falk Dambowsky 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
mailto:hans.schlager(at)dlr.de

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1060Wed, 24 Jan 2018 09:23:15 +0100Coherent-ROFIN F&E-Team mit „Best Paper Award“ bei der letzten COMSOL Konferenz in Rotterdam ausgezeichnethttps://optecnet.de/http:///Bei der COMSOL Conference in Rotterdam (Niederlande) im letzten November stellten Experten aus dem Bereich multiphysikalische Modellierung und Simulation aus ganz Europa die Ergebnisse ihrer innovativen Forschungs- und Modellierungsarbeiten vor.

Das Programmkomitee der Konferenz zeichnete drei besonders beeindruckende Präsentationen aus den über 140 Vorträgen mit einem speziellen „Best Paper Award“ aus.

Die zahlreichen Präsentationen der Konferenz in Rotterdam deckten ein breites Themenspektrum ab, einschließlich offenzelliger Polyurethanschäume, Beton-Gewichtsstaumauern und Hochleistungsfaserlaser. Für Letztere überreichte die Jury den ersten „Best Paper Award“ an Dr. Jens Schüttler, Benjamin Neumann, Steffen Belke, Frank Becker und Dr. Stefan Ruppik von Coherent-ROFIN für ihre Arbeit über „Virtual Long Term Testing of High-Power Fiber Lasers“ (Virtuelle Langzeittests von Hochleistungsfaserlasern).

Die Leistung von Hochleistungsfaserlasern ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Die Skalierung zu höherer Leistung hat indes auch einige Herausforderungen offenbart, da die effektive Leistung von Faserlasern durch Effekte wie Photodarkening und transversale Modeninstabilität begrenzt werden kann.

Jens Schüttler und seine Kollegen entwickelten einen speziellen, mehrstufigen Simulationsansatz mit sehr hoher numerischer Effizienz, um die Leistung eines Faserlasers über seine typische Lebensdauer zu verfolgen. Ihr Modell berücksichtigt die Effekte der Modenkonkurrenz, der Modenenergieübertragung, der Laserverstärkung, der Biegeverluste sowie der räumlichen Eigenschaften der realen Faser. Das F&E-Team führte virtuelle Langzeittests mit diesem Modell durch, indem es einen Laserbetrieb von 10.000 Stunden in einer Rechenzeit von nur wenigen Stunden simulierte.

In einem am 25. Januar 2018 stattfindenden, deutschsprachigen Webinar von COMSOL, wird Dr. Schüttler sein Modell als Gastdozent präsentieren. Interessierte können sich für das Webinar unter https://www.comsol.eu/events/webinar/Hochleistungslaser-und-Multiphysik-42881 registrieren.

 

Kontakt: Petra Wallenta

Pressekontakt Europa

petra.wallent(at)coherent.com

Foto: Jens Schüttler (rechts) nahm den „Best Paper Award“ im Namen des F&E-Teams von Coherent-ROFIN in Hamburg (Deutschland) von Svante Littmarck (links) bei der COMSOL Konferenz Ende 2017 in Rotterdam entgegen.

(Foto: Mit freundlicher Genehmigung von COMSOL)

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NewsPressemeldungPreise und AuszeichungenNetzwerkeHanse PhotonikOptecNetAus den MitgliedsunternehmenPhotonicNet GmbH
news-1040Fri, 22 Dec 2017 16:17:15 +0100RespiceSME Video Pitch Contesthttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen des EU-Förderprojekts „RespiceSME" wurde ein Video Pitch Contest veranstaltet. Gesucht wurden innovative Ideen und Produkte von Start-ups und KMUs, die in einem kurzen Video vorgestellt werden. Nun steht der Gewinner fest.Das französische Start-up ADOK konnte die Jury überzeugen und hat sich damit den Gewinn gesichert: Die Produktion eines professionellen Werbevideos in Zusammenarbeit mit einer Marketing-Agentur, plus ein kostenloses Coaching in Business Development und Innovationsmanagement.

Alle weiteren Infos zum Video Pitch Contest sowie die Videos des Gewinners und aller Teilnehmer unter: http://respice-sme.eu/video-pitch-contest/

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NewsPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1039Fri, 22 Dec 2017 15:29:22 +0100Cluster-Expertenreise nach Australienhttps://optecnet.de/http:///Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch – Leiter der Arbeitsgruppe „Integrated Optofluidics and Nanophotonics (IONAS)“ und Leiter des Deutsch-Australischen Studienzentrums für Optofluidik und Nanophotonik (SCON) – war neben Prof. Dr. Max Mühlhäuser (Prorektor und Dekan der Fakultät Technik an der DHBW Mosbach) und Prof. Dr.-Ing. Walter Czarnetzki (Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule Esslingen) Teilnehmer einer Experten-Delegationsreise nach Australien vom 3. bis 8. September 2017. Prof. Karnutsch war dabei einer von drei Vertretern des Landes Baden-Württemberg und gleichzeitig noch als Cluster-Experte des Netzwerkes Photonics BW entsandt. Photonics BW, das Innovationsnetz für Optische Technologien in Baden-Württemberg, ist in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Anwendung, Aus- und Weiterbildung sowie Nachwuchsförderung und Öffentlichkeitsarbeit aktiv und setzt sich dort für die nachhaltige Stärkung des führenden Photonik-Standorts Baden-Württemberg ein. Dazu gehört u.a. auch die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in Form von Delegationsreisen und internationalen Kooperationen mit anderen Clustern.

Die Kooperationsanbahnungsreise sollte dazu dienen, Forschungskooperationen mit australischen Forschungseinrichtungen aufzubauen und zu vertiefen. Darüber hinaus sollte Prof. Karnutsch in seiner Rolle als Photonics BW Cluster-Experte aktuelle Entwicklungen und Trends innerhalb der Bereiche Optische Technologien, Photonik, Optofluidik und Mikrosystemtechnik sondieren. Organisiert wurde die Delegationsreise von Baden-Württemberg International (bw-i), einem Gemeinschaftsunternehmen der Landesregierung, dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag sowie dem Baden-Württembergischen Handwerkstag.

Australiens Forschungslandschaft gehört zu den führenden unter den Industrieländern. Die baden-württembergische Delegation besuchte insgesamt sieben international renommierte australische Universitäten in drei Städten: die Royal Melbourne Institute of Technology University (RMIT) und die Swinburne University of Technology in Melbourne, die University of Sydney, Macquarie University und University of New South Wales (UNSW) in Sydney, und die Queensland University of Technology (QUT) und die University of Queensland (UQ) in Brisbane.

Auf dem Programm standen ebenfalls zwei hochinteressante Briefings zu den Bereichen Wirtschaft, Innovation, Forschung und Universitätslandschaft der Standorte New South Wales und Victoria mit einer ganzen Reihe von ausgewiesenen Experten, wie z.B. dem Deutschen Generalkonsul in Sydney, Lothar Freischlader. Prof. Karnutsch hatte auch noch die Chance, einen Einblick in die Spectroscopy Solutions Division der Firma Agilent Technologies in Melbourne zu erhalten, die enge Beziehungen mit dem deutschen Agilent Technologies Standort in Waldbronn pflegt.

Durch diese Expertenreise ergaben sich eine Fülle von neuen Kontakten und vielversprechenden Ideen, vor allem im Bereich der Etablierung bzw. Erweiterung von strukturierten Forschungskooperationsprogrammen.

Besonders auffällig war der starke Fokus der australischen Aktivitäten auf dem Gebiet "Advanced Manufacturing". Hierzu wurde ein "Advanced Manufacturing Growth Centre (AMGC)" etabliert, welches einen detaillierten "Sector Competitiveness Plan 2017" veröffentlicht hat (www.amgc.org.au/Story?Action=View&Story_id=4 ). Hier gibt es für Baden-Württembergische Forschungseinrichtungen und Unternehmen zahlreiche Anknüpfungspunkte, sowohl für Kooperationen als auch für neue Märkte. Da Advanced Manufacturing eine Kernkompetenz von vielen der ca. 500.000 Baden-Württembergischen Unternehmen darstellt, sollte man hier zum einen sicherlich Synergien nutzen. Zum anderen sollte man die rasante Entwicklung in Australien im Bereich dieser Zukunftstechnologie sehr genau beobachten, um nicht den Technologievorsprung zu verlieren, der ein solch starker Motor für unsere Industrie in Baden-Württemberg ist.

Darüber hinaus fiel auf, dass Melbourne sich mittlerweile zu einem "Silicon Valley" der Biomedizinischen Technologie entwickelt hat. Melbourne besitzt die weltweit größte Dichte an Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Biomedizinischen Technik. Alleine im Innenstadtbereich von Melbourne kann man fußläufig 140 biomedizinische Forschungseinrichtungen und Kliniken antreffen (Siehe z.B. www.melbournebiomed.com  oder www.biomedvic.org.au).

 

Prof. Dr.-Ing. Christian Karnutsch

Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft
Fakultät für Elektro- und Informationstechnik
Integrated Optofluidics and Nanophotonics (IONAS)
Deutsch-Australisches Studienzentrum für Optofluidik und Nanophotonik (SCON)

Gebäude P, Raum P005
Moltkestrasse 30
76133 Karlsruhe

Tel: 0721-925-1352
Fax: 0721-925-1301
mailto: christian.karnutsch@hs-karlsruhe.de

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1038Fri, 22 Dec 2017 15:22:04 +0100Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik“ https://optecnet.de/http:///Vom 8. bis 10. November fand das Weiterbildungsseminar „Beleuchtungsoptik: Entwicklung und Anwendung“ von Photonics BW in Weingarten mit 13 Teilnehmern statt.Während der dreitägigen Weiterbildungsveranstaltung wurden die folgenden Inhalte behandelt:

Grundlagen 1

  • Grundlagen der Optik und der Lichttechnik
  • Radiometrie und Photometrie
  • Messtechnik in der Beleuchtung 
  • Moderne Lichtquellen (z.B. LED und Laser)


Grundlagen 2

  • Spektroskopie und Farbe 
  • Nicht-abbildende Optik


Systembeispiele

  • Beleuchtung mit Leuchtdioden 
  • Beleuchtung in der Medizintechnik 
  • Beleuchtung im Kraftfahrzeugbereich 
  • Allgemeinbeleuchtung


Labor-Experimente

  • Emissionsspektroskopie und Farb-messung
  • Objektive und subjektive Bewertung der Lichtqualität 
  • Photometrische Messtechnik 
  • Lichtquellenvermessung mittels Nahfeld-Photogoniometer 
  • Materialvermessung mittels Streulicht-Goniometer


Simulationen

  • (Multispektrale) Modellierung von Lichtquellen 
  • Schnittstellen zum CAD 
  • Simulation spezieller nicht-abbildender Systeme (Demonstration und "Hands-On") 
  • Möglichkeit zum Vergleich verschiedener Software, z.B. ASAP, APEX, Fred, LightTools und Zemax


Dozenten:

  • Prof. Dr. Jörg Baumgart 
  • Dipl.-Ing. (FH) Volker Schumacher 
  • Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Weißhaar 
  • Prof. Dr. Peter Ott
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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1037Fri, 22 Dec 2017 15:19:06 +0100Technologieangebote des KIT: Vom Chaos ins Lichthttps://optecnet.de/http:///Lichtleiterstäbe mit neuartiger Geometrie erzeugen eine besonders homogene LED-Lichtmischung für farbige Beleuchtung.Leuchtdioden, kurz LED, sind aus der Leuchtmitteltechnik nicht mehr wegzudenken. Sie überzeugen mit geringem Stromverbrauch, langer Lebensdauer und hoher Lichtausbeute. Deshalb eignen sie sich ebenso für das Lichtdesign, beispielsweise im Automobilbereich, für die Innenbeleuchtung oder die Bühnentechnik. Hierbei ist farbiges Licht, das dynamisch aus Rot, Grün und Blau (RGB) gemischt werden kann, ein attraktives Gestaltungsmittel.

Zur LED-Lichtmischung mit lichtleitenden Elementen sind grundsätzlich nur ein Lichtwellenleiter und die zu mischenden, farbigen LEDs nötig: Die Lichtstrahlen werden in den Leiter eingekoppelt und durch vielfache Reflexion an den Innenflächen überlagert. Diese Reflexion wird bei gängigen Technologien durch spezielle Oberflächenstrukturen des Lichtleiters unterstützt. Tritt das Licht schließlich aus dem Lichtleiter aus, ist es durchmischt. Bei bestehenden Lösungen trennen sich jedoch die verschiedenfarbigen Lichtstrahlen auf größere Distanz wieder – das gemischte Licht wird inhomogen.

Wissenschaftler des Lichttechnischen Instituts (LTI) am KIT lösen diesen unerwünschten „Kaleidoskop-Effekt“ mit einem verbesserten Lichtwellenleiter. Die Grundform dieses Lichtleiterstabs ist ein Viereck mit nach innen gewölbten Seitenflächen, welches an einen Stern erinnert. Die gesamte Fläche der LEDs wird vom Lichtleiterquerschnitt bedeckt und nimmt so das Licht als Flächenstrahlung auf. Die Anordnung der LEDs kann dabei variabel gestaltet werden. Die abgegebenen Lichtstrahlen breiten sich in verschiedene Richtungen im Lichtstab aus und reflektieren unvorhersehbar, nach einem geometrischen System namens „chaotisches Billard“.

Die geschickte Kombination aus Flächenstrahlung und spezieller Geometrie mit konvexen Seitenflächen ermöglicht eine besonders schnelle Durchmischung und räumlich konstantes, farbiges Licht per LED-Steuerung. Die leistungsfähigen Lichtleiterstäbe aus transparentem Kunststoff oder Glas können mit gängigen Verfahren, wie Spritzguss, gefertigt werden und sind mit herkömmlichen LED-Systemen kompatibel.

Das KIT sucht Industriepartner aus dem Hersteller- und Zuliefererbereich zur Lizenzierung oder für Forschungskooperationen.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Dr.-Ing. Philipp Scherer, Innovationsmanager Mobilität,

Telefon: +49 721 608-28460

E-Mail: philipp.scherer(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1036Fri, 22 Dec 2017 15:08:18 +0100Technologieangebote des KIT: Lichtlenkende OLEDs https://optecnet.de/http:///Herstellungsverfahren für organische Leuchtdioden und Fotodioden ermöglicht gezielte Lichtstrahlführung und höhere Lichtausbeute.Organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, zeichnen sich durch eine dünne, leichte Bauweise, eine hohe Effizienz sowie eine homogene Leuchtdichte aus. Sie besitzen dabei keine bevorzugte Abstrahlrichtung, sondern emittieren ihr Licht in alle Raumrichtungen. Aus diesem Grund eignen sie sich bisher nur bedingt für Anwendungen, in denen die Ausleuchtung eines definierten Bereichs erforderlich ist, wie etwa bei der Qualitätsprüfung oder im Automobilbereich.

OLEDs sind in Schichten aufgebaut: Auf das Trägersubstrat, meist aus Glas- oder Kunststoff, folgen die elektrisch aktiven Bereiche. Die Elektronen der Kathodenschicht gehen durch die organische Zwischenschicht hindurch zur Anodenschicht und erzeugen dabei Lichtenergie, die durch das transparente Substrat hindurchstrahlt. Generell sind sekundäre Optiken eine Option zur Beeinflussung von Licht. Aufgrund der flächigen Ausstrahleigenschaften von OLEDs kann damit jedoch das Licht nicht verlustfrei umgeformt werden.

Am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT haben Wissenschaftler nun ein Herstellungsverfahren entwickelt, mit dem optoelektronische Bauteile, wie OLEDs und Fotodioden, mit verbesserten Lichteigenschaften produziert werden können. So ist die Fertigung von OLEDs möglich, deren Licht in eine gewünschte Richtung abstrahlt.

In dem neuen Verfahren werden zuerst gerasterte Flächen aus Mikrolinsen angefertigt, anschließend werden die lichtlenkenden OLEDs produziert. Dabei wird eine isolierende Schicht aus Fotolack zwischen Anode und organischer Schicht eingebracht, welche während der Produktion durch die Mikrolinsen hindurch belichtet wird.

Die Linsen bündeln das Licht, sodass der Fotolack am Brennpunkt reagiert. Nur an diesen unisolierten Stellen wird im Betrieb der OLEDs Lichtenergie erzeugt. Die entstehenden Leuchtpunkte befinden sich automatisch im Fokusbereich der Mikrolinsen. Auf diese Weise wird das Licht genau in die Richtung abgestrahlt, aus der es bei der Fertigung belichtet wurde. Gleichzeitig wird die innere Reflexion vermieden, sodass sich die Lichtausbeute um 30 Prozent steigert.

Die KIT-Forscher haben bereits OLEDs gefertigt und getestet. Das KIT sucht Partner für die Forschung sowie für den industriellen Einsatz des Herstellungsverfahrens.

 

Kontakt:

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Innovations- und Relationsmanagement (IRM)

Stephan Barth, Innovationsmanager Energie

Telefon: +49 721 608-25536

E-Mail: stephan.barth(at)kit.edu

Web: www.kit-technologie.de

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news-1035Fri, 22 Dec 2017 15:04:27 +0100Mitgliederportrait: LUPYLED GmbH https://optecnet.de/http:///Dominik Rabus und Alexander Görz sind die Gründer des jungen Unternehmens LUPYLED. Auf der Weltleitmesse für den Heimtiermarkt INTERZOO 2016 stellte das Team sein erstes Produkt vor: Eine Hightech-Aquarienleuchte. Was die Beiden dazu bewegte, ein solches Mammutprojekt zu stemmen und was das Thema Licht für sie umfasst, lesen Sie hier: AG: „2013, Dezember. Da begann alles. Als langjähriger Aquarianer hatte ich mir im Rahmen des Hausbaus den Traum eines größeren Aquariums ermöglichen können. Da ich ein großer Fan der naturnahen Aquaristik bin, lag es auf der Hand, dazu eine passende Beleuchtung zu finden. Dabei schilderte ich meinem Nachbarn und Freund Dominik die Idee einer individuell ansteuerbaren Lichtmatrix.“ Dominik Rabus ist Prof. Dr.-Ingenieur im Fachgebiet für Flüssigstoffe und Lasertechnik.
DR: „Von Beginn an war ich von der Idee begeistert und so machten wir uns dran, verschiedene Prototypen aufzubauen. Die Entwicklungen wurden immer aufwändiger und kostspieliger… Nachdem wir einen Investor fanden, konnten wir glücklicherweise komplett durchstarten. Wir bei jeder Neuentwicklung gab es auch Rückschläge, aber gemeinsam waren wir von der Idee überzeugt und so wurde schlussendlich auch ein tolles Produkt daraus. Doch bei diesem Licht soll es zukünftig nicht bleiben, die Technik CAN-Bus ermöglicht uns den Aufbau eines komplett vernetzten Systems. Für die Aquaristik und andere Bereiche.“

Die Beiden haben sich intensiv mit dem Thema Licht beschäftigt und wissen: Es kommt weniger auf die reine Helligkeit an, als viele annehmen. Und viel mehr zählt die Zusammensetzung der Wellenlängen, d. h. welches Spektrum kann die Lampe den Pflanzen oder Korallen zur Verfügung stellen. Dass heute immer noch Onlinerechner kursieren, die eine Lampenempfehlung basierend auf einer Berechnung der Lumen pro Liter Aquarienwasser aussprechen, ist ernüchternd. „Das,“ so Dominik Rabus, „ist ein schlichtweg veralteter Wert mit geringer Relevanz.“ Viel Aufklärungsarbeit gebe es noch zu erledigen.

DR: „Während der Produktentwicklung haben wir uns mit Meeresbiologen abgestimmt, genauso natürlich mit Fachleuten aus der Süßwasseraquaristik. Diese haben uns darin bestärkt, die Beleuchtung flächig aufzubauen, entsprechende LEDs von 390 nm bis fast 700 nm einzusetzen und somit eine sehr homogene und inhaltlich wertvolle Ausleuchtung zu gewährleisten. Nun kann man mittels unserer Beleuchtung auch einzelne LED-Cluster ansteuern, in unserer größten Beleuchtung sind das über 200 einzelne Bereiche. Durch das individuelle Anpassen in Farbe und Helligkeit kann man mittels App einfach Licht und Schatten schaffen, einzelne Pflanzen hervorheben oder einzelnen Korallenbereichen das entsprechend bevorzugte Licht kreieren. Durch die Ansteuerbarkeit und die verbauten LEDs eignet sich die LUPYLED Beleuchtung für Süßwasser- und Meerwasseraquarien.“

Die technische Innovation der individuellen Lichtansteuerung hat sich das Team der LUPYLED GmbH bereits 2015 schützen lassen.
AG: „Aktuell werden wir als die junge Firma mit der exklusiven Beleuchtung wahrgenommen. Unser Vertriebsnetzwerk wächst beständig, unsere Lampen sind beinahe weltweit erhältlich. Doch wir werden in Zukunft nicht nur im Bereich Aquarienbeleuchtung aktiv sein. Der intensive und freundschaftliche Austausch mit unseren Vertriebspartnern und Freunden aus der Szene hat uns darin bestätigt, weitere Produkte für die Aquaristik und zum späteren Zeitpunkt auch für andere rasch wachsende Bereiche zu entwickeln. Vernetzte Technologie, Sensorik und Automatisierung spielen dabei eine große Rolle.“

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NewsAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1034Fri, 22 Dec 2017 14:57:44 +0100Innovation Lab „Optische Kommunikation“https://optecnet.de/http:///Am 24. November fand das Innovation Lab „Optische Kommunikation“ am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik in Freiburg statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 17 Teilnehmern war erneut die "Quantenkommunikation“.Das Material Diamant sieht Dr. Christoph Nebel vom Fraunhofer IAF als einen »Key Enabler« für die Quantentechnologien. Bei elektronischen Anwendungen habe Diamant den Vorteil, dass mit ihm bei Raumtemperatur sehr kleine Magnetfelder detektiert werden können. Vorstellbar sei ein Einsatz des Materials in der Elektroenzephalographie (EEG), um beispielsweise Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Auch bei DNA-Analysen und in der Erforschung von Proteinstrukturen in der Biologie können Diamantsensoren genutzt werden.

Benjamin Merkel vom Max-PIanck-Institut für Quantenoptik referierte zu den Themen Quantennetzwerke für eine sichere Kommunikation und Quantencomputer im Allgemeinen. Ein interessantes Forschungsthema seien dabei Quantenrepeater, die eine sichere Kommunikation über längere Distanzen ermöglichen: »Wie bei der Elektronik, Verstärker zu bauen, damit beim Empfänger genug Informationen zur Verständigung ankommen, geht bei Quantenzuständen nicht«, so Merkel. Mit seinem Team evaluiere er daher aktuell verschiedene Materialien und Kristallstrukturen, um die zukünftige Quantenkommunikation auch über lange Strecken zu ermöglichen.

Zum Abschluss des Innovation Lab wies Markus Rohr von der Firma ID Quantique SA einen möglichen »Weg zur Quantensicherheit«: »Die Souveränität der eigenen Daten und der Schutz kritischer Infrastruktur werden immer wichtiger«, so Rohr. »Die nächste Generation der Verschlüsselung muss unbedingt quantensicher sein. Wichtig ist, heute schon zu handeln.«

Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe zogen am Ende eine positive Bilanz: Der Bedarf an Forschung und Entwicklung im Bereich der Quantentechnologien sei extrem hoch, doch Deutschland biete alle Voraussetzungen, um sich in dieser Zukunftstechnologie fest zu etablieren.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1033Fri, 22 Dec 2017 13:24:55 +0100Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“https://optecnet.de/http:///Am 22. November fand das Innovation Lab „Lasermaterialbearbeitung“ bei der Daimler AG in Untertürkheim statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit mehr als 40 Teilnehmern waren die „Sonderverfahren der Lasermaterialbearbeitung“.Nach einer Begrüßung durch Dr. Schinzel (TRUMPF) folgte eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Anschließend stellte Herr Elsner die Daimler AG vor und gab einen Überblick über aktuelle Laser-Themen. Nach der gemeinsamen Besichtigung des Laserlabors mit anschließender Kaffeepause standen folgende Fachvorträge auf dem Plan:

  • „Laserschweißcracken von Stahl und Aluminium“ - Herr Elsner, Daimler AG
  • „Blick in die Zukunft: Hochgeschwindigkeitslaserschweißen von Aluminium und Kupfer“ - Herr Fetzer, IFSW
  • „Laserpolieren additiv gefertigter Aluminiumbauteile“ - Prof. Riegel, HS Aalen

Zum Abschluss berichtete Dr. Ehrhardt von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz Photonics BW, gefolgt von der Planung des nächsten Treffens. Dieses findet im Frühjahr 2018 voraussichtlich bei Fa. Manz zum Thema Ultrakurzpulslaser statt. Im Anschluss fand der 11. Laser-Stammtisch in der Weinstube Klösterle statt.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1032Fri, 22 Dec 2017 13:17:43 +0100SAVE THE DATE: Photonik-Forum Baden-Württemberghttps://optecnet.de/http:///Photonics BW veranstaltet im Rahmen des Förderprojekts „Photonics Innovation Booster“ eine spannende Veranstaltung im Herbst 2018: das Photonik-Forum Baden-Württemberg. Ziel dieses fachübergreifenden Forums ist die öffentlichkeitswirksame Darstellung des Potenzials der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche. Die Veranstaltung wird am 07.11.2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden.

Geplant sind Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die gesellschaftlichen Herausforderungen und zu neuen Anwendungsfeldern. Die Vorträge sind in folgende Themenblöcke gegliedert:

1)      ICT & Autonome Systeme

2)      Smart Manufacturing

3)      Photonics for Automotive

4)      Smart Health & Environment

Begleitend können die Cluster-Akteure aktuelle Forschungsprojekte und Innovationen im Rahmen einer Ausstellung präsentieren. Ergänzend soll durch ein öffentlichkeitswirksames Event wie z.B. ein Photonik Science Slam oder ein Makeathon ein breites Publikum angesprochen werden.

Unter den Teilnehmern werden neben den Mitgliedern von Photonics BW auch Vertreter aus Anwendungsbranchen sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft sein. Ganz besonders freuen wir uns über die Anwesenheit und Begrüßung durch Staatssekretärin Frau Katrin Schütz.

Das Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ wird gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BW
news-1031Fri, 22 Dec 2017 13:11:15 +0100Neues Förderprojekt "Scale-EUp2"https://optecnet.de/http:///Am 1. Dezember startete das Projekt Scale-EUp2 (ecoSystems Connected to AcceLerate and Encourage European Union start-uPs Potential) im Rahmen des EU-Förderprogramms „HORIZON 2020“. Koordiniert durch das französische Cluster Opticsvalley nehmen insgesamt acht Partner aus vier Ländern an diesem EU-Förderprojekt teil:

·         Opticsvalley (Frankreich)

·         Paris et Compagnie (Frankreich)

·         SECPhO (Spanien)

·         I2CAT (Spanien)

·         Photonics Austria (Österreich)

·         Silicon Alps Cluster GmbH (Österreich)

·         Photonics BW e.V. (Deutschland)

·         Steinbeis 2i GmbH (Deutschland)

Ziel des Projekts ist es, ein Portfolio von mindestens 200 high-potential Start-ups durch die vier "Connected Hubs" zu identifizieren und diesen dabei zu helfen, zu wachsen und Marktführer in den aufstrebenden Anwendungsmärkten des Internet of Things Sektors zu werden. Die "Connectec Hubs" werden ihr Wissen und Können bündeln, um die Start-ups bei der Ressourcensuche optimal zu unterstützen, wobei die regionalen Märkte der Hubs den Aufbau eines europaweiten Netzwerks ermöglichen. Das Scouting wird sich auf die gesamten europäischen IoT-Märkte erstrecken, indem Wertschöpfungskettenanalysen und die Mobilisierung europäischer Marktteilnehmer aus den Hubs und darüber hinaus genutzt werden. Sobald die einzelnen Stufen des Scoutings abgeschlossen sind, werden die Partner aus den Hubs darüber hinaus ausgewählte Start-ups bei der Organisation von Match-Makings und bei der Teilnahme an Innovationsprojekten unterstützen. Dadurch werden Partnerschaften und Allianzen gebildet, die den Wert der Start-ups verfestigen. Gleichzeitig werden die Partner Instrumente für die Start-ups entwickeln, um leichter Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten sowie zum Personalmarkt zu erhalten.

 

Kontakt: Johannes Verst, Tel.: 07361 633 9093, E-Mail verst(at)photonicsbw.de

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NewsAus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenOptecNetPhotonics BWAus den Mitgliedsunternehmen
news-1030Fri, 22 Dec 2017 13:04:24 +0100Neues Forschungsprojekt „FarmingIOS“https://optecnet.de/http:///Das BMBF-Förderprojekt „FarmingIOS“ wurde im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-NetC“ von Photonics BW initiiert und ist ein Beispiel für den Einfluss der Photonik auf viele verschiedene Lebensbereiche und Branchen. Mit den Projektpartnern InMach Intelligente Maschinen GmbH, LuxFlux GmbH, Universität Tübingen und Universität Hohenheim kommen Expertise aus den Bereichen Agrarwissenschaft, Software-Entwicklung, Steuerungssystemtechnik und Robotik zusammen. Dadurch dient das Projekt als hervorragendes Beispiel für den Einsatz optischer Technologien als Schlüsseltechnologien in diesen Branchen. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit, die Erschließung des neuen Photonik-Anwendungsfeldes in der Landwirtschaft und die Einbeziehung von innovativen Start-ups trägt das Projekt auch wesentlich zur Umsetzung der Clusterstrategie von Photonics BW bei.

Gegenstand dieses Projekts ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutz- und Düngemitteln durch eine Landmaschine, der sogenannten Feldspritze. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter (d.h. eine Drohne) montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln durch eine Feldspritze dient.

Ziel des Projekts ist die Untersuchung und die Demonstration der Machbarkeit des optischen Sensorsystems sowie die Darstellung und der Test der gesamten Prozesskette von der Vermessung des Schlags bis zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel für eine Flächenkultur und eine Sonderkultur.

Weitere Informationen unter www.farming-ios.de 

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BWAus den MitgliedsunternehmenFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1029Fri, 22 Dec 2017 12:03:48 +0100RISE Mikroskopie von WITec jetzt mit ZEISS Sigma 300 REMhttps://optecnet.de/http:///Korrelatives Raman-SEM Imaging (kurz RISE Mikroskopie) ist jetzt mit einem weiteren Elektronenmikroskop möglich, dem ZEISS Sigma 300, einem Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (FE-REM). WITec und ZEISS haben dieses System gemeinsam entwickelt, um ein vollintegriertes Instrument als OEM Produkt über ZEISS anbieten zu können. RISE steht für Raman Imaging und Scanning Electron Microscopy. Die nahtlose Kombination dieser zwei Techniken in einem Gerät bietet einen entscheidenden Vorteil: die Messungen sind schneller und einfacher als bei der Verwendung zweier Geräte, weil die für die Raman-Messungen nötigen Komponenten (Objektive, Objekttisch) in die Vakuumkammer des REM integriert werden. Das Raman-Mikroskop wird über einen Standard-Zugang des REMs angeschlossen. Die Probe wird während der Messungen von einer zur anderen Messposition verschoben und verbleibt für das gesamte Experiment in der Vakuumkammer. Das professionelle, optische Raman-Mikroskop von WITec verfügt über die Möglichkeit zur Lichtmikroskopie, um sich schnell einen Überblick über die Probe zu verschaffen.

Die strukturellen und chemischen Daten werden mit Hilfe der Suite FIVE Software von WITec analysiert und miteinander korreliert. Diese Software lässt sich intuitiv bedienen und enthält automatisierte Komponenten für schnelle, routinemäßige Auswertungen.

“Mit unserer Raman-Technologie kann man schnell die Verteilung der Moleküle innerhalb einer Probe visualisieren. Kombiniert man dies mit der hohen Strukturauflösung des REM, bekommt man ein umfangreicheres Bild einer Probe. Diese Kombination ist ein leistungsstarkes und gleichzeitig ein intuitives Instrument“, sagt Dr. Olaf Hollricher, Mitgründer und Direktor der Forschung und Entwicklung bei WITec.

Das ZEISS Sigma 300 liefert höchste Auflösung, Kontrast und Helligkeit und ist für die meisten Labore und Arbeitsgruppen erschwinglich. Mit seiner Gemini Elektronen-Optik, die durch ein Inlens Detektionssignal erweitert wird, das für das Abbilden großer Flächen mit exzellenter Abbildungsqualität verwendet wird, ist das Mikroskop grundsätzlich flexibel und präzise. Die FE-REMs erlauben strukturelle Charakterisierung von Partikeln, Oberflächen und Nanostrukturen. Durch den 4-Schritte-Workflow von ZEISS erhält man schnelle Ergebnisse.

Die modularen WITec Raman-Mikroskope kombinieren ein hochauflösendes, konfokales Mikroskop mit einem extrem leistungsfähigen, high-throughput Raman-Spektrometer und ermöglichen dadurch schnelle, hochsensitive und hochaufgelöste Messungen. Raman-Mikroskopie ist eine zerstörungsfreie Technik zur Identifizierung von Molekülen, die ohne weitere Präparation der Proben auskommt. Damit komplementiert sie ideal die Elektronenmikroskopie, die Strukturen in höchster Auflösung darstellen kann.

“Die umfassende chemische und strukturelle Darstellung einer Probe ist essentiell für viele wissenschaftliche Gebiete, wie zum Beispiel für die Batterie-Forschung, Geologie und Biowissenschaften. Mit der Integration der korrelativen RISE Mikroskopie in unser Portfolio können wir neueste Technologie für diese und andere Forschungsgebiete anbieten. Wir freuen uns darüber, einen Partner wie WITec zu haben, der wie wir ambitioniert an wissenschaftlichem Fortschritt arbeitet“, sagt Dr. Michael Rauscher, Leiter des Sektors Materials Sciences bei ZEISS Microscopy.

“RISE erfüllt all die Versprechen der korrelativen Mikroskopie“, sagt Philippe Ayasse, Projektmanager für RISE Mikroskopie bei WITec. “Die neue Kombination aus einem WITec Raman-Mikroskop und dem REM ZEISS Sigma 300 ermöglicht dem Nutzer, die Stärken beider Instrumente ohne Kompromisse zu nutzen.“

Alle Funktionen des REMs und des Raman-Systems bleiben bei der Kombination erhalten. Durch die Software kann man schnell und einfach zwischen den Messmethoden wechseln. Das RISE Bild entsteht durch die Überlagerung der REM- und Raman-Bilder. Dieses Verfahren hat das Potential, Forscher in Nanotechnologie, Biowissenschaft, Geologie, Pharmazeutika, Materialforschung und vielen anderen Forschungsgebieten erheblich zu unterstützen.

Den gesamten Presseartikel finden Sie HIER.

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NewsPressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetPhotonics BW
news-1028Fri, 22 Dec 2017 09:56:49 +0100Invention Store der TechnologieAllianz jetzt online!https://optecnet.de/http:///Der Invention Store ist ein Service der TechnologieAllianz, der Ihnen gemäß Ihrem individuellen Interessenprofil neueste bereits schutzrechtlich gesicherte Spitzentechnologien aus über 250 deutschen wissenschaftlichen Institutionen direkt in den Posteingang liefert.Die TechnologieAllianz ist der Deutsche Verband für Wissens- und Technologie­transfer und vereinigt Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Transfer-Dienstleister zu einem bundesweiten Netzwerk. Die TechnologieAllianz bietet ein breites Spektrum an Angeboten von Erfah­rungsaustausch und Weiterbildung über konkrete Technologieangebote im eigenen Invention Store bis hin zur Interessensvertretung und Mitgestaltung der politischen Rahmenbedingungen.

Die TechnologieAllianz fördert den Wissen- und Technologietransfer (WTT) zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen sowie der Gesellschaft durch die gebündelte Darstellung konkreter Technologieangebote der Mitglieder und Veranstaltungen zum direkten und persönlichen Austausch. Dadurch wird der Wirtschaft der Zugang zu neusten Ergebnissen aus der deutschen Forschung erleichtert.

Um den kostenlosen und unverbindlichen Service des Invention Store zu nutzen, melden Sie sich bitte zum E-Mail-Abo an.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer und unter: https://www.inventionstore.de/

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news-1027Thu, 21 Dec 2017 15:31:47 +0100HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien 2017 verliehenhttps://optecnet.de/http:///Yaroslav Gevorkov, Informatik-Ingenieur an der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH, wurde für seine Masterarbeit mit dem Titel „Real-time image analysis and data compression in high throughput X-ray diffraction experiments“ mit dem HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien 2017 ausgezeichnet. In Bremen nahm er die Auszeichnung aus den Händen des HansePhotonik-Vorsitzenden Prof. Frank Vollertsen entgegen.

Die Jury würdigte die ausgezeichnete Masterarbeit als originell, kreativ und interdisziplinär. Diese Masterarbeit ist eine der ersten, die bei der Entwicklung von Algorithmen in der seriellen Kristallographie den Fokus auf die Echtzeitfähigkeit legt und damit ein hochaktuelles Problem der Spitzenforschung mit optischen Technologien adressiert. Die Arbeit zeigt Wege auf zur schnellen reduzierten dreidimensionalen Fourier-Analyse in der Röntgenbeugung bei monochromatischer Strahlung und perspektivisch auch bei Strahlung größerer Bandbreite. Die Ergebnisse können bereits heute von Anwendern der Röntgen-Kristallanalyse und der Röntgenlaserphysik genutzt werden. Die Röntgenstrukturanalyse am XFEL ermöglicht damit eine schnelle und effiziente Analyse von bisher unbekannten Molekülstrukturen tausender Atome, beispielsweise für die Erforschung von Krankheitsursachen und die Entwicklung von Medikamenten.

Themenstellung der von Prof. Rolf-Rainer Grigat betreuten Masterarbeit war die Reduzierung des „Big Data“-Problems bei der schnellen 3D-Kristallanalyse anhand der Beugungsmuster von Femtosekunden-Laserpulsen an Mikrokristallen. Mit 27 kHz ist die Bildrate beim neuen European XFEL-Röntgenlaser um mehrere Größenordnungen höher als bei früheren Systemen, so dass wesentlich mehr Bilddaten entstehen als vollständig ausgewertet werden können. 

In Gevorkovs Masterarbeit ist es gelungen, anhand geschickter, innovativer Analysen im Fourier-Raum die relevante Bildinformation in wenigen Millisekunden zuverlässig zu identifizieren und aus der großen Masse der Bilddaten herauszufiltern. Methodischer Kern ist dabei ein Machine Learning-Ansatz anhand der 3D-Ewald-Kugel, die zur Darstellung der Laue-Bedingung für konstruktive Interferenz dient und dazu den realen und den Fourier-Raum verbindet. 

Der Preisträger
Yaroslav Gevorkov, Jahrgang 1989, schloss im Jahr 2016 sein Studium des Informatik-Ingenieurwesens an der Technischen Universität Hamburg-Harburg TUHH als Master of Science ab. Derzeit arbeitet er an der TUHH in Kooperation mit dem Deutschen Elektronen Synchrotron DESY an seiner Promotion auf dem Gebiet der „Serial Femtosecond Crystallography, SFX“.

Der HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien
HansePhotonik e.V. ist das regionale Kompetenznetz Optische Technologien im Norden Deutschlands. HansePhotonik ist Teil des deutschlandweit mitgliederstärksten Photonik-Zusammenschlusses OptecNet Deutschland e.V.

Der HansePhotonik-Förderpreis Optische Technologien wird einmal jährlich vergeben für herausragende studentische Arbeiten, für Kooperationsprojekte, die Netzwerkaktivitäten fördern oder Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung im Bereich der Optischen Technologien ansprechen, oder für herausragende innovative Lösungsansätze in der industriellen Anwendung/Nutzung der Optischen Technologien aus dem norddeutschen Raum.

Pressemeldung (Download zip-Datei 2,2 MB)

Autor: Dr. Thomas Seefeld / HansePhotonik e.V.
Foto: Malte Behlau / BIAS

Kontakt
Dr. Thomas Seefeld
HansePhotonik e.V.
Telefon: +49 421 218 581 01
E-Mail: info(at)hansephotonik.de

HansePhotonik e.V.
c/o BIAS GmbH
Klagenfurter Str. 5
28359 Bremen

 

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenNetzwerkeHanse PhotonikOptecNet
news-1018Tue, 05 Dec 2017 12:22:00 +0100MPE - Nächste vollständige Himmelsdurchmusterung gesicherthttps://optecnet.de/http:///Die nächste Generation des Sloan Digital Sky Survey (SDSS-V) kann ihre Kartierung des gesamten Himmels fortsetzen aufgrund einer Finanzierung von 16 Millionen US-Dollar durch die Alfred P. Sloan Foundation. Der Start für die bahnbrechende spektroskopische Untersuchung des gesamten Himmels für eine nächste Entdeckungswelle wird voraussichtlich 2020 beginnen, kurz nachdem das am MPE gebaute eROSITA-Röntgenteleskop seine Arbeit aufgenommen haben wird. Der Start des SDSS-V-Programms ist ein wichtiger Meilenstein für das eROSITA-Team am MPE. Mit seiner hohen Empfindlichkeit, seinem großen Sichtfeld und seiner hohen Effizienz bei der Vermessung revolutioniert eROSITA an Bord der SRG die Röntgenastronomie. Bereits in den ersten zwölf Monaten nach der für 2019 geplanten Himmelsdurchmusterung wird eROSITA so viele neue Himmelskörper entdecken, wie heute bekannt sind und alle Röntgenmissionen aus mehr als 50 Jahren Erkundungszeit vereinen. SDSS-V wird die erste Weltklasse-Einrichtung sein, die in einer systematischen, groß angelegten Follow-up-Kampagne der eROSITA-Umfrage in einem so genannten Black Hole Mapper "starten wird. Dank dieser Anstrengungen werden die Wissenschaftler des MPE und Mitglieder des eROSITA-Konsortiums in der Lage sein, die Rotverschiebung (und damit die Entfernung) für Hunderttausende von Röntgenquellen (hauptsächlich supermassiven Schwarzen Löchern und Galaxienhaufen), die eROSITA neu entdeckt hat, genau zu messen.

Pressemeldung MPE: http://www.mpe.mpg.de/6838787/news20171116

Kontakt:
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
Telefon:+49 (0)89 30000 3980
Fax:+49 (0)89 30000 3569
E-Mail senden

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NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1013Fri, 01 Dec 2017 16:43:22 +0100Innovation Resources Datenbank von Photonics BW https://optecnet.de/http:///Die neue Innovation Resources Datenbank von Photonics BW umfasst eine Aufstellung an für Auftragsarbeiten verfügbarer Expertise und hochwertiger instrumenteller Ausstattung an Forschungseinrichtungen und Hochschulen in Baden-Württemberg. Ziel dieser Übersicht ist es, vor allem kleineren und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu passenden F&E-Partnern zu erleichtern. Die Datenbank verfügt über eine Suchfunktion und enthält detaillierte Informationen sowie Kontaktinformationen der jeweiligen Einrichtungen. Außerdem kann nach Anlegen eines Benutzerprofils ein Eintrag für die eigene Organisation erstellt und beliebig bearbeitet werden.

Hier geht’s zur Datenbank: http://innoresources.photonicsbw.de/

Die Übersicht wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" erarbeitet, das vom baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird.

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NewsAus den NetzenOptecNetPhotonics BWNetzwerke
news-989Fri, 10 Nov 2017 19:11:00 +0100Mischung von Treibhausgasen über dem Atlantik vermessenhttps://optecnet.de/http:///Das Forschungsflugzeug HALO hat im Oktober 2017 bei Messflügen von Shannon/Irland aus den Transport und die Mischung von Treibhausgasen in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre vermessen. Die Messkampagne liefert neue Erkenntnisse über Ursprung, Verteilung und Lebensdauer der Spurenstoffe an der klimasensitiven Grenze dieser atmosphärischen Schichten. Das nationale Verbundprojekt WISE (Wave Drive ISentropic Exchange) unter der Leitung des Forschungszentrums Jülich und der Universität Mainz mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht die Präzisierung heutiger Klimamodelle. "Tropenstürme und Hurrikans über dem West-Atlantik, Frontensysteme oder der asiatische Monsun sorgen für einen sehr effektiven Transport von klimarelevanten Spurenstoffen aus Bodennähe in höher gelegene Luftschichten", erklärt Prof. Dr. Peter Hoor von der Universität Mainz, der ein Koordinator der Kampagne ist. "Die mit Wasserdampf und anderen Spurenstoffen angereicherten Luftmassen werden dann mit dem sogenannten Jetstream nach Europa transportiert und dabei vermischt, sodass die Auswirkungen dieser Wetterphänomene auch bei uns messbar werden", ergänzt Prof. Dr. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Durch die Messungen haben wir jetzt ein deutlich genaueres Bild, wie sich die Spurenstoffe über dem nördlichen Atlantik verteilen und wie Wolken die Stabilität der Atmosphärenschichten und damit die Verteilung der Spurengase beeinflussen“, so Voigt weiter.Für die Messungen flog das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Aircraft) insgesamt 17 Mal über dem Atlantik. „Die Flüge dauerten in der Regel neun bis zehn Stunden und führten weit hinaus auf den Ozean“, sagt Andreas Minikin von den DLR-Flugexperimenten. "In 13 bis 14 Kilometern Höhe flog HALO meist in enger Abstimmung mit der Flugsicherung über dem transatlantischen Flugverkehr." Das Forschungsflugzeug HALO zeichnet sich durch besondere Reichweite und Flughöhe aus.

Spurengase heizen Kältezone
Die aktuelle Messkampagne bestätigte die Erkenntnisse des Jülicher Koordinators der Forschungskampagne Prof. Martin Riese, dass sich Konzentrationsänderungen der Treibhausgase Wasserdampf und Ozon im relativ kalten Bereich der Atmosphäre zwischen etwa fünf und 20 Kilometern über dem Meeresspiegel besonders stark auf die Temperatur am Boden auswirken. Gerade im sehr kalten Grenzbereich zwischen der Troposphäre und der darüber liegenden Stratosphäre beeinflussen Spurengas-Änderungen unser Klima damit signifikant.
Die wichtigen Treibhausgase Wasserdampf und Ozon konnten dabei erstmals gleichzeitig mit dem vom DLR entwickelten Differentiellen Absorptions Lidar (DIAL) mit sehr hoher Genauigkeit und großer Abdeckung vermessen werden. Darüber hinaus liefert es auch Informationen über Eigenschaften von hohen Eiswolken und deren Einfluss auf die Austauschprozesse in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre.
Auch die Beobachtung von Stickoxiden in dieser atmosphärischen Grenzregion ist von besonderem Interesse, um die Dynamik der Austauschprozesse zwischen den Atmosphärenschichten zu erkennen. "Seit über 20 Jahren können wir die Konzentration der reaktiven Stickoxidverbindungen in der Atmosphäre mit sehr guter Genauigkeit vermessen", erklärt  der Atmosphärenforscher Dr. Helmut Ziereis vom DLR Institut für Physik der Atmosphäre. "Für HALO haben wir das Instrument nochmals verbessert." Die atmosphärische Konzentration der Stickoxide wird durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Quellen bestimmt. In der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre ist neben Blitzen und Luftverkehrsemissionen die Stratosphäre selbst die größte lokale Quelle für die langlebigen Stickoxidverbindungen. Hinzu kommen natürlich auch die Stickoxide, die vom Boden nach oben transportiert werden. Daher eignet sich die Messung von Stickoxiden besonders gut als Marker zur Charakterisierung des Austausches der Luftmassen zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre.
Die Verteilung der Spurenstoffe wird über Europa durch den interkontinentalen Transport von Luftmassen aus Asien und Amerika stark verändert. Zum Nachweis von Luft aus asiatischen oder amerikanischen Regionen nutzen die Forscher das Massenspektrometer AIMS. Mit dem Messinstrument können Schwefelverbindungen und andere säurehaltige Spurenstoffe in sehr geringen Konzentrationen hochaufgelöst nachgewiesen werden, um auf die Herkunft der Luft zu schließen. "Wir möchten herausfinden, welche meteorologischen Situationen die Zusammensetzung der Luftmassen über Europa besonders stark beeinflussen und welche Prozesse die Durchmischung von Luftmassen verstärken," ergänzt Prof. Christiane Voigt vom DLR. Denn erst durch Mischung verändert sich die Zusammensetzung der Luft in der klimasensitiven oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre langfristig. "Außerdem möchten wir den Einfluss  von Eiswolken auf diese atmosphärische Schicht untersuchen," so Voigt weiter. Frühere Messkampagnen mit HALO haben gezeigt, dass Eiswolken direkt den Strahlungshaushalt der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre und somit das Klima verändern. Bei WISE wurde nun von den Wissenschaftlern ergänzend erforscht, in welchem Ausmaß die Eiswolken auch den Transport und die Vermischung in dieser klimasensitiven atmosphärischen Schicht verändern können.

Die Partner
Partner im Verbundprojekt WISE (Wave-driven ISentropic Exchange) sind neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Mainz das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie, die Universitäten Heidelberg, Frankfurt und Wuppertal, sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Die wissenschaftlichen Flüge werden von einem rund 90-köpfigen Team unterstützt.
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen Geoforschungszentrum und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Den gesamten Artikel finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24846/#/gallery/28994

Kontakt:

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

Prof. Dr. Christiane Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2579
Fax: +49 8153 28-1841

Dr. Andreas Minikin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-2538

Dr. Helmut Ziereis
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2542

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-991Fri, 10 Nov 2017 08:00:00 +0100Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt und Feuermanagement auf der Erde:https://optecnet.de/http:///Innovative Anwendungen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation gewinnen europäische Wettbewerbe. Cyber-Sicherheit und Feuerdetektion aus dem All: diese beiden Ideen haben den diesjährigen Spezialpreis des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters" gewonnen. Die Wettbewerbe küren innovative Nutzungsideen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation.Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt
Digitalisierung in der Luftfahrt - das ist nichts Neues mehr, dafür ist die Wirkung umso tiefgreifender. Digitale Innovationen sind für die Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt von großer Bedeutung. Dadurch müssen Sicherheitsstrategien neu gedacht werden. Dazu gehört auch das Thema Cyber-Sicherheit. "Sicherheitsmodelle zu entwickeln oder anzupassen ist eine wichtige Entscheidung," erklärte Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die Digitalisierung ist für die Luftfahrt zukunftsweisend. Die darin liegenden Potenziale müssen genutzt werden und die Risiken erkannt und abgesichert werden."
Der DLR-Spezialpreis des European Satellite Navigation Competition geht nach Litauen. Saulius Rudys, Wissenschaftler an der Vilnius University in Litauen, hat ein System entwickelt, das die Sicherheit im Luftverkehr weiter erhöhen soll. Das ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) System ist eine übliche Transponder-Technologie, bei der jedes Flugzeug neben weiteren Informationen seine GPS-Position ausstrahlt. Das System ist für die Flugsicherung und die Vermeidung von Kollisionen zwischen Flugzeugen unabdingbar. "Allerdings ist ein solch wichtiges System anfällig für Angriffe von Hackern. Die Sicherheit der Passagiere ist in so einem Fall gefährdet," betont Rudys.
Um die ADS-B-Sicherheit zu verbessern, hat er Methoden und Hardware für ein zusätzliches Authentifizierungsverfahren entwickelt. Damit ist auch im Falle eines Ausfalls von globalen Satellitennavigations-Infrastrukturen (GNSS) wie GPS die Sicherheit gegeben. Das System arbeitet nach dem Prinzip der Funkpeilung. Es ist vollständig mit dem üblichen ADS-B System kompatibel. Die Hauptkomponente bildet das Schlitzantennensystem, das kaum Luftwiderstand erzeugt. Da sein modifiziertes System erlaubt, die Richtung und den Abstand zum Flugzeug zu bestimmen, kann es mit reduzierter Genauigkeit und ohne GNSS-Signal funktionieren. Das System ist widerstandsfähig gegen Spoofing (Manipulation) und Jamming (Störungen ).

Feuer aus dem All erkennen
Fernerkundung aus dem Weltall ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen. Besonders interessant wird es dann, wenn Anwendungen lebensrettend und sicherheitsrelevant für die Bevölkerung und für die Umwelt sind. "Die schnelle Beschaffung, Aufbereitung, Analyse und Bereitstellung von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit wird in Zeiten des globalen Wandels immer wichtiger," betont Professor Pascale Ehrenfreund.
Gernot Rücker von der Münchner Firma ZEBRIS hat firemaps.net ins Leben gerufen und mit dieser Plattform den Copernicus DLR Spezialpreis gewonnen. Seine Plattform liefert Informationen zu Wald- und Buschbränden. Genutzt werden dafür verschiedene Erdbeobachtungssatelliten, die aus dem All regelmäßig Daten aufnehmen.
Wald- und Buschbrände machen ungefähr sechs Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus. firemaps.net unterstützt Schutzgebietsmanager und Entscheider in der Umweltpolitik durch die Bereitstellung belastbarer, aktueller und historischer Informationen über verbrannte Flächen, über die verbrannte Biomasse und die Feueremissionen.

Welche Informationen erhält die anfragende Stelle:

  • Wann war das Start- und Enddatum dieses Feuers?
  • Wie viel Biomasse wurde durch dieses Feuer verbrannt?
  • Wie hoch ist die geschätzte Menge an Treibhausgasen, die durch das Feuer verursacht wurden?
  • Welche Vegetationstypen sind von dem Feuer betroffen?

Mit diesen Informationen können Management-Strategien entwickelt und unterstützt werden. Zudem wird den zahlreichen Berichtspflichten von Schutzgebieten und Umweltbehörden entsprochen. "Wir stellen Feuerinformationen für Schutzgebiete, Nationalparks oder auch für ganze Länder zur Verfügung" erklärt Gernot Rücker. Die Feuerexperten vor Ort erhalten aktuelle Lagebilder von Bränden ebenso wie fertig aufbereitete Statistiken und Analysen zum Feuergeschehen. Neben den aufbereiteten Informationen haben die Nutzer auch Zugriff auf aktuelle und historische Satellitenbilder, die das Feuergeschehen illustrieren.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24909

Kontakt:

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243

Robert Klarner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Technologiemarketing
Tel.: +49 8153 28-1782
Fax: +49 8153 28-1780

Gunter Schreier
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum; Leitungsbereich
Tel.: +49 8153 28-1375

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-987Wed, 08 Nov 2017 15:38:52 +0100Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungenhttps://optecnet.de/http:///Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Download als PDF-Datei:
Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen

Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CE
In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.
Auf Wunsch kann die Abnahme der Laserschutzkabine nach DIN EN 60825-4 vorgenommen werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen: Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10
Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3              180-315
D AB5                           315-1050
D AB4                           > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9 315-1400
D AB2                           > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-986Wed, 08 Nov 2017 11:38:53 +0100BMBF-Fördermaßnahme: Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenzialehttps://optecnet.de/http:///Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das Themenfeld "Hybride Materialien − Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" adressieren.In Hybridwerkstoffen werden Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden. In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL1) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung. Ausgangspunkt zu Projektstart ist der Status quo der bisher erreichten Entwicklungsstufe einer werkstoffbasierten Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung, die spezifisch zu beschreiben ist (TRL 4-7). Der TRL der Hybridmaterialien kann dabei von Material zu Material variieren. Darüber hinaus muss die mit dem Projekt zu erreichende Entwicklungsstufe zuvor klar definiert werden und mit einer Steigerung des technologischen Reifegrads einhergehen, also beispielsweise in einer Demonstrations- oder Pilotanwendung münden. Eine Konkretisierung auf bestimmte Hybridmaterialien oder Gruppen von Innovationshemmnissen erfolgt im Rahmen von einzelnen Aufrufen.

Dabei sollen insbesondere Defizite adressiert werden, die eine breite Marktfähigkeit bislang verhindert haben. Es kann sich dabei sowohl um wissenschaftlich-technologische Defizite (z. B. Fügeverfahren, Verarbeitung, Einbindung in den Produktionsablauf) als auch um regulative (Normung/Zulassung) oder andere Defizite (z. B. Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, Wirtschaftlichkeit) handeln. Das heißt, es geht nicht um die Entwicklung völlig neuer Hybridmaterialien, sondern um deren Verbesserung/Weiterentwicklung/Erprobung auf dem Weg zur Marktfähigkeit, beispielsweise die Adressierung der genannten Defizite. Beispielsweise seien hier die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Energie-/Ressourceneffizienz, die Steigerung der Nutzungs- und Lebensdauer sowie die Verbesserung der Verarbeitung und Einbindung in den Produktionsprozess genannt. Im Bereich der Zulassung und Zertifizierung werden normungsvorbereitende Entwicklungstätigkeiten gefördert.

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NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-985Wed, 08 Nov 2017 11:34:17 +0100microTEC Südwest Clusterkonferenz 2018 – Call for Papershttps://optecnet.de/http:///Die microTEC Südwest Clusterkonferenz findet vom 16. bis 17. April 2018 im Konzerthaus Freiburg statt. In diesem Jahr haben wir das Themenspektrum erweitert und, basierend auf den guten Rückmeldungen aus diesem Jahr, den Block „Aus dem Cluster für den Cluster“ neu in den Call for Papers aufgenommen. In mehreren technischen Vortragsblöcken und einer begleitenden Fachausstellung werden verschiedene Schwerpunktthemen vorgestellt und diskutiert.Technologiethemen

  • Smart Systems: von Sensorfusion bis zu cyber-physischen Systemen, z.B. autonome Systeme, Multisensorik, Sensorhub
  • Neue Technologien, z.B. Sensoren und Aktoren in Folien, flexibel oder mit Drucktechnologien, großflächige MEMS oder Anwendungen für harte Umgebungsbedingungen
  • Energieversorgung für Mikrosysteme
  • Funktionalisierte Oberflächen

Anwendungsbereiche

  • Smart Health, z.B. In-Vitro-Diagnostics, intelligente Implantate, Wearables
  • Smart Production, z.B. Industrie 4.0, Digitalisierung
  • Smart Energy, z.B. Energieeffizienz
  • Smart Mobility, z.B. Assistenzsysteme, autonome Systeme
  • Smart Environment
  • Smart Textiles und Wearables

Aus dem Cluster für den Cluster

  • Services, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen
  • Blickpunkt Start-up und Gründung
  • Internationalisierung
  • Rekrutierung, Fachkräfte

Bitte wählen Sie Ihren Beitragsschwerpunkt möglichst aus diesen Anwendungen und/oder Technologiethemen aus und senden Sie Ihr Vortragsangebot bis zum 27.10.2017 per E-Mail an: clusterkonferenz(at)microtec-suedwest.de

Vortragende erhalten einen Rabatt von 20% auf die Teilnahmegebühr!

Weiterführende Informationen zum Umfang Ihrer Einreichung erhalten Sie im Internet unter:
http://www.microtec-suedwest.de/news-termine/clusterkonferenz/clusterkonferenz-c4p

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-980Mon, 06 Nov 2017 15:47:37 +0100Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT: Intelligente optische Sensorik“ erfolgreich zwischenevaluierthttps://optecnet.de/http:///Das interdisziplinäre Forschungsprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT: Intelligente optische Sensorik“ der Baden-Württemberg-Stiftung wurde erfolgreich zwischenevaluiert. Am 28. September fand in Stuttgart die Zwischenbegutachtung des Forschungsprogramms und der einzelnen Projekte statt. Die Projektleiterinnen und Projektleiter stellten dem Gutachtergremium sowie Vertreterinnen und Vertretern der Projekte, der Baden-Württemberg-Stiftung sowie Vertretern des Wirtschafts- und Wissenschaftsministeriums die zehn bisherigen Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte vor.Präsentiert wurden Forschungsprojekte zu den Themen:

  • Adaptive chromatisch-konfokale Spektralinterferometrie
  • Online-Regelung der Fokuslage relativ zur Werkstückoberfläche bei der Laser-Materialbearbeitung
  • Inline-Messung und Korrektur kurzwelliger Strukturen bei der zerspannenden Oberflächenbearbeitung
  • Intelligente faseroptische Gassensorik für die chemische Verfahrenstechnik
  • Intelligente optoelektronische Biosensoren
  • Intelligenter Optischer Sensor zur 2D bzw. 3D Objekt-Erfassung und Dimensionellen Messtechnik
  • Modulares Sensorsystem zur kontextbezogenen optischen Erfassung und Verarbeitung von 3D-Daten
  • Sense2Cloud für die optische Inline-Qualitätsprüfung von Blechbiegekanten
  • Selbstoptimierendes optisch messendes Sensorsystem basierend auf additiv gefertigten optischen Komponenten
  • Variable intelligente Sensoren, integriert und robust für VIS und IR Licht

In den bisherigen Forschungsprogrammen wurden seither insgesamt acht Ausschreibungen durchgeführt, über die 76 wissenschaftlich exzellente Forschungsprojekte mit hohem Innovationspotential und einem Projektvolumen von rund 29 Mio. Euro identifiziert und beauftragt wurden.

Die Baden-Württemberg-Stiftung finanziert Projekte der anwendungsorientierten Grundlagenforschung und strebt die Verwertung der Ergebnisse möglichst durch baden-württembergische Unternehmen an. Photonics BW ist seit Beginn des Forschungsprogramms im Jahr 2001 der Projektträger dieses erfolgreichen Forschungsprogramms für Optische Technologien.

Bei Interesse an den Projekten und Forschungsergebnissen wenden Sie sich bitte an Herrn Verst von Photonics BW unter Tel.: 07361 633 909-3, Email: verst(at)photonicsbw.de

www.bwstiftung.de/forschung

http://photonicsbw.de/leistungen/projekttraegerschaft

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Aus den NetzenForschung und WissenschaftNewsOptecNetPhotonics BW
news-979Mon, 06 Nov 2017 15:23:19 +0100Berufswahl von Frauen in MINT- und CARE-Berufenhttps://optecnet.de/http:///Ziel der Tagung am 22. und 23. November ist ein interdisziplinärer Diskurs über Eckpunkte einer gendersensiblen Berufsorientierung. Dabei sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie traditionell gendertypische Berufsbilder aufzubrechen sind, um junge Frauen und Männer bildungsanalytisch differenziert bei ihrer Berufswahl unterstützen zu können.Die Berufswelt wird sich künftig aufgrund technischen wie auch demografischen Wandels radikal verändern. Die Digitalisierung der Betriebswelt führt zu einer grundlegenden Umwälzung beruflicher Tätigkeitsprofile und die Anforderungsniveaus im MINT-Bereich steigen. Der demografische Wandel, der mit Geburtenrückgang, Verlängerung der Lebenszeit und Migration einhergeht, schafft neue Herausforderungen im CARE-Bereich (Kinderbetreuung und Altenpflege). Die Diskussion um den Fachkräftemangel bietet neuen Zündstoff. Insbesondere Frauen stehen im Fokus des Wandels und der Diskussionen.

Die Tagung stellt den MINT- und CARE-Bereich gegenüber, deren berufliche Profile typisch weiblich bzw. typisch männlich konnotiert sind. Analysiert werden unter Genderperspektive: 
1. Berufsprofile und ihre Innovation durch sich wandelnde Tätigkeitserfordernisse und durch die Reform der Ausbildungs- und Studienbedingungen im MINT- und CARE-Bereich; 
2. die Chancen junger Frauen und Männer auch mit Migrationshintergrund auf dem Arbeitsmarkt;
3. die formalen Bildungsbedingungen allgemeinbildender Schulen und informelles Lernen in der Familie als Voraussetzung der Berufswahl. 

Die Tagung zielt darauf ab, einen interdisziplinären Diskurs über Eckpunkte einer gendersensiblen Berufsorientierung zu führen und Erkenntnisse zu gewinnen, wie traditionell gendertypische Berufsbilder aufzubrechen sind, um junge Frauen und Männer bildungsanalytisch differenziert bei ihrer Berufswahl unterstützen zu können.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Weitere Informationen zu Programm, ReferentInnen und Anmeldung HIER

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news-977Mon, 06 Nov 2017 12:08:32 +0100SAVE THE DATE - 2. OptecNet Jahrestagunghttps://optecnet.de/http:///Die 1. OptecNet Jahrestagung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz im März diesen Jahres war ein voller Erfolg. Über 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und 47 Aussteller präsentierten sich auf der begleitenden Ausstellung – mit durchweg positivem Feedback. Wir freuen uns daher schon auf die 2. OptecNet Jahrestagung, die am 20./21. Juni 2018 in Berlin im Harnack Haus stattfinden wird. Sie haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die begleitende Ausstellung anzumelden oder sich ein Sponsorenpaket zu sichern. Informationen hierzu finden Sie in den untenstehenden Links. Bitte beachten Sie auch unseren Frühbuchertarif bis 01. März für die Teilnahme an der begleitenden Ausstellung.

Herzlichen Dank bereits jetzt an Berliner Glas KGaA, die die Veranstaltung als Goldsponsor unterstützen!

Die vier Themenblöcke der kommenden Veranstaltung sind:

  • Digitalisierte Produktion: Messtechnik
  • Photonic Integrated Circuits (PIC)
  • Photonik für Fahrzeuge der Zukunft
  • Digitalisierte Produktion: Lasertechnik

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden: http://optecnet.de/veranstaltungen/veranstaltung/2-optecnet-jahrestagung-497/

Hier finden Sie weitere Informationen zum vorläufigen Programm, zu den Sponsorenpaketen und zur begleitenden Ausstellung: http://optecnet.de/jahrestagung/jahrestagung-2018/

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-976Mon, 06 Nov 2017 11:29:06 +0100Ideenwettbewerb von Photonics BW: Die Gewinner stehen fest!https://optecnet.de/http:///Viele interessante und innovative Ideen sind im Rahmen des Ideenwettbewerbs von Photonics BW eingegangen. Eine Jury aus Fachexperten hat die Ideen bewertet und somit die Gewinner sowie die Zweit- und Drittplatzierten ermittelt. Die Preise wurden im Rahmen der fachlich passenden Arbeitsgemeinschaften von Photonics BW übergeben.„Deine Idee für das Werkzeug Licht“ – mit diesem Aufruf wurden Lösungsansätze für die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft mithilfe der Photonik gesucht. Der Ideenreichtum der Bewerber verdeutlicht abermals die vielfältigen Anwendungsgebiete der Photonik: von der Biotechnologie und Optik & Akustik über Robotik, Automotive und Lasertechnik bis hin zu Augmented Reality und Datenübertragung waren viele spannende Ansätze dabei.

Für die Bewertung der eingesandten Ideen waren zwei unterschiedliche Kriterien ausschlaggebend: zum einen wurde die Originalität/Neuheit der Ideen beurteilt, zum anderen die Aussichten in Bezug auf Anwendungspotential/Relevanz/Nutzen. Die Bewertung wurde von einer neutralen Fachjury bestehend aus den Experten der Arbeitsgemeinschaften durchgeführt.

Den 1. Platz belegte das Team um Veronika Kienle vom Wieland-Gymnasium Biberach mit ihrer Idee der „Photokatalytischen Wasserreinigung“. Diese soll eine vollständige Beseitigung von Restbeständen an Antibiotika, Hormonen und ähnlichen organischen Substanzen im Trinkwasser ermöglichen.

Den 2. Platz belegte das Team um Stefan Schupp von der Universität Konstanz. Mit ihrem „UV-Terminator“ sollen Spinnennetze mit Hilfe von UV-C-Strahlung an schwer zugänglichen Stellen entfernt werden können.

Den 3. Platz belegte das Team um Andreas Herbst, ebenfalls von der Universität Konstanz, mit ihrer Idee einer „Gehörbrille“. Diese soll gehörlosen und älteren Menschen mit Hörschwäche den Alltag erleichtern, indem akustische Signale als farbige Symbole auf einer Brille abgebildet werden.

Die Preisübergabe des 1. und 2. Platzes fand im Rahmen der thematisch passenden Arbeitsgemeinschaft „Optik in der Medizin und Biotechnologie“ am 12. Oktober in Reutlingen statt, die gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft „Optische Messtechnik“ veranstaltet wurde. Hier wurde der Erstplatzierten Veronika Kienle eine Urkunde, ein Pokal und ein Preisgeld in Höhe von 500€ überreicht. Auch die Zweitplatzierten, das Team um Stefan Schupp, nahmen ihre Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 300€ entgegen.
Die Preisübergabe des 3. Platzes fand im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Optik-Design und Simulation“ am 13. September in Erlangen statt. Dabei erhielten die Drittplatzierten, das Team um Andreas Herbst, eine Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 150€.

Die Studenten und Schüler hatten während der Preisübergabe die Möglichkeit, ihre Ideen vor einem Fachpublik vorzustellen und kritisch zu beleuchten. Dabei konnten bereits kritische Fragen zur Funktionalität geklärt und Anregungen zu weiteren Einsatzmöglichkeiten gesammelt werden. Außerdem hatten die Gewinner und Platzierten die Möglichkeit, erste wichtige Kontakte zu sammeln und mit potentiellen Partnern für die spätere Verwertung der Ideen ins Gespräch zu kommen. Photonics BW wird über den weiteren Verlauf dieser Entwicklungen berichten.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass der Erfolg dieses Ideenwettbewerbs nur mithilfe der Unterstützung durch unsere Juroren möglich war. An dieser Stelle nochmals ein großes Dankeschön!

Hierfinden Sie den gesamten Bericht.

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Photonics BWOptecNetNewsAus den NetzenPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-975Fri, 03 Nov 2017 16:42:21 +010032. Electronic Displays Conference – Call for Papershttps://optecnet.de/http:///The 32nd electronic displays Conference (edC) is the established conference in Europe for promoting the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of electronic displays and systems equipped with displays. We are looking for contributions from research & development and applications as well as market trends.Call for Papers


Topics of interest include, but are not limited to:

  • Display technologies (LCD, OLED, LED, E-paper, flexible displays, (pico-) projection, new technologies like micro-LEDs ...)
  • Display applications (e-signage, automotive, avionic, consumer, industrial, information, medical, mobile, requirements, solutions ...)
  • Driving and interfaces (controller, software, FPGA, LVDS, HMDI, embedded DISPLAYPORT ...)
  • Touch screens (techniques, software, optimizations, measurement, haptic feedback ...)
  • GUI, HMI (software, methods, solutions ...)
  • 3D (3D display technologies, reproduction, software, evaluation ...)
  • Measurement tasks (display and image quality, ambient light)
  • System aspects and integration (embedded systems, lifetime, environmental conditions, ...)
  • Display subassemblies (backlight, housing, power supply ...)
  • Supply chain (quality assurance, customized displays, reliability, logistics, ...)
  • Market data (FPD, touch, interfaces, applications, …)

Why submit a paper?

Get a large impact in the display community: edC is Europe’s largest conference on electronic displays and their applications. Some 50+ contributions and 450+ attendees from all over Europe, USA and Asia made the edC a huge success in 2017!
The audience covers the whole value chain: decision makers, engineers and industry professionals. Your presentation will be in the conference proceedings for long term impact.

Important deadlines / dates:

  • Abstract Submission: October 6, 2017
  • Notification of authors: week 42 or 43 / 2017
  • Paper or presentation for edC proceedings: January 19, 2018

How to submit a paper:

Until October 6th, 2017 you will have the opportunity to submit your paper. Requirements for submission: Contact data incl. biography/CV, presentation title, short abstract (max. 50 words), summary (~ 500 words). If all is well prepared, the submission can be done in 15 minutes!

Please find more details about the Call for Papers and the online submission tool at www.electronic-displays.de or in the attached Flyer. For any questions or further details, please contact Prof. Dr. Karlheinz Blankenbach (kb(at)displaylabor.de).

Please note: The conference language is English.

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NewsOptecNetPhotonics BW
news-973Fri, 03 Nov 2017 16:20:18 +01003. Treffen des „Women in Photonics“-Netzwerkshttps://optecnet.de/http:///Am 5. Oktober 2017 fand das dritte Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ statt. Gastgeber war das Institut für Technische Physik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart. 22 Frauen in Fach- und Führungspositionen verschiedenster Unternehmen der Photonik-Branche nahmen an diesem Treffen teil und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Erfahrungsaustausch.Nach der Begrüßung durch Frau Kleinhanß von Photonics BW und einer kurzen Vorstellungsrunde stellte Dr. Karin Grünewald das Institut und die verschiedenen Anwendungsbereiche des DLR vor. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen spannende Einblicke in die Lasertechnik in der Luft- und Raumfahrt und in die Sicherheitsforschung. Weiter ging es mit einem Vortrag von Dr. Dorothee Rück über das Technologiemarketing am DLR.

Nach der Mittagspause wurden in Kleingruppen zwei Labore des Instituts besichtigt. Danach stellte Charlotte Helzle (hema electronic GmbH) ihre Erfahrungen als Unternehmerin, ihren beruflichen Werdegang sowie die Entwicklung ihres Unternehmens vor. Dabei gab sie wertvolle Tipps und Tricks für Unternehmerinnen und junge Frauen. Anschließend wurde angeregt über weitere Möglichkeiten der Nachwuchsförderung und Gewinnung weiterer Teilnehmerinnen für das Netzwerk sowie die Photonik im Allgemeinen diskutiert. Dabei wurden verschiedene Ideen und Ansätze gesammelt, die im nächsten Treffen weiter ausgebaut werden sollen.  

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWHanse Photonik
news-972Fri, 03 Nov 2017 16:17:54 +0100Solar-Brille erzeugt Sonnenstromhttps://optecnet.de/http:///Halbtransparente organische Solarzellen in Brillengläsern versorgen Mikroprozessor mit Energie / Beispiel für künftige mobile Anwendungsfelder der Photovoltaik.Organische Solarzellen sind flexibel, transparent und leicht – und sie lassen sich in beliebigen Formen und Farben herstellen. Dadurch bieten sie eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten, die sich mit herkömmlichen Silizium-Solarzellen nicht verwirklichen lassen. Forscher am KIT stellen nun in der Fachzeitschrift Energy Technology eine Sonnenbrille mit farbigen, halbtransparenten Solarzellen in den Glasflächen vor, die einen Mikroprozessor und zwei Displays mit Strom versorgen. Ebenso könnten künftig organische Solarzellen beispielsweise in Fensterscheiben integriert werden.

„Wir bringen die Energie dahin, wo es keine andere Solartechnik kann“, sagt Dr. Alexander Colsmann, Leiter der Arbeitsgruppe Organische Photovoltaik am Lichttechnischen Institut (LTI) des KIT. Die „smarte“ Sonnenbrille, die der Wissenschaftler und sein Team am KIT als Produktstudie hergestellt haben, versorgt sich selbst mit Strom, um die Sonneneinstrahlung und Umgebungstemperatur zu messen und anzuzeigen. Die perfekt in ein handelsübliches Kunststoffgestell eingepassten Solarzellen-Gläser sind jeweils 1,6 Millimeter stark und etwa sechs Gramm schwer - ähnlich wie die Gläser einer herkömmlichen Sonnenbrille. In den Bügeln sind der Mikroprozessor und die beiden Displays untergebracht, auf denen sich die Information über Sonnenstärke und Temperaturhöhe in einer Balkengrafik ablesen lässt. Die Solar-Brille funktioniert auch im Innenraum bei einer Beleuchtungsstärke von 500 Lux, die der einer üblichen Büro- oder Wohnraumbeleuchtung entspricht. Dabei produziert jedes der beiden „smarten“ Brillengläser unter Raumbeleuchtung 200 Mikrowatt elektrische Leistung, die ausreichen würde, um Anwendungen wie zum Beispiel ein Hörgerät oder einen Schrittzähler zu ermöglichen.

„Die von uns entwickelte Brille ist ein Beispiel für die vielen denkbaren mobilen Anwendungen organischer Solarzellen, die die klassische Photovoltaik nicht ermöglicht“, betont Doktorand Dominik Landerer, der die Solar-Brille am Materialwissenschaftlichen Zentrum für Energiesysteme des KIT maßgeblich mitentwickelt hat. Ihre mechanische Flexibilität und die Möglichkeit, sie in Farbe, Transparenz, Form und Größe maßgeschneidert an die jeweilige Anwendung anzupassen, machen die Solarzellen auf Basis von Kohlenwasserstoff-Verbindungen aus Sicht des Ingenieurs zu einem spannenden Material.

Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Einbindung in Gebäuden: Da Glasfassaden etwa von Hochhäusern häufig abgedunkelt werden müssen, liege es nahe, das absorbierte Licht mittels organischer Solarmodule zur Stromgewinnung zu nutzen, so Colsmann. Eine Vision sei es, künftig große Flächen im Rolle-zu-Rolle-Verfahren kostengünstig mit organischen Solarzellen zu beschichten, so der Ingenieur, der sich am Materialwissenschaftlichen Zentrum für Energiesysteme des KIT unter anderem mit dem Grundlagenverständnis organischer Solarzellen und Halbleiterbauelemente befasst. Die Studie zur Solar- Sonnenbrille stellen die KIT-Wissenschaftler im Fachjournal Energy Technology unter dem Titel „Solar Glasses: A Case Study on Semitransparent Organic Solar Cells for Self-Powered, Smart Wearable Devices“ vor. Ihre Forschung wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) - im Zuge des Projekts POPUP zur Entwicklung neuer Materialien und Devicestrukturen für konkurrenzfähige Massenproduktionsverfahren und Anwendungen der organischen Photovoltaik gefördert.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
news-971Fri, 03 Nov 2017 15:20:53 +0100Innovation Lab "Optik-Design und Simulation" von Photonics BW und FG "Optik-Design" von bayern photonicshttps://optecnet.de/http:///Am 13. September 2017 fand das Innovation Lab "Optik-Design und Simulation" von Photonics BW gemeinsam mit der Fachgruppe "Optik-Design" von bayern photonics statt. Gastgeber war das Institut für Optik, Information und Photonik der FAU Erlangen-Nürnberg. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 32 Teilnehmern waren "Moderne Konzepte beim Raytracing - Differentielles Raytracing".Dr. Horst Sickinger von bayern photonics begrüßte die Teilnehmer und kündigte den ersten Referenten des Tages an: Prof. Dr. Norbert Lindlein vom Institut für Optik, Information und Photonik der Universität Erlangen, der zunächst das Institut kurz vorstellte und danach einen kurzen Rückblick auf die Aktivitäten zum differentiellen Raytracing am Lehrstuhl gab.

Im Anschluss folgten verschiedene Fachvorträge:

  • Exakte Radiometrie durch differentielles Raytracing - Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH)
  • Differentielles Raytracing im optischen Phasenraum - Prof. Dr. Alois Herkommer (Universität Stuttgart)
  • Huygens-Fresnel Path Integration for cascaded diffraction and field propagation - Marco Mout (Carl Zeiss AG)
  • Anwendung des Differentiellen Raytracing für die wahlfreie Formung der Beleuchtungsintensität - Prof. Dr. Karl-Heinz Brenner (Universität Heidelberg)

Ein besonderer Programmpunkt dieser Veranstaltung war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs von Photonics BW. Im Rahmen des Fachforums wurde der 3. Platz verliehen: Dieser ging an das Team um Andreas Herbst von der Universität Konstanz für ihre Idee einer „Gehörbrille“.

Zum Abschluss fand eine Führung durch die Arbeitsgruppe ODEM von Prof. Dr. Lindlein statt. 

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
news-970Fri, 03 Nov 2017 14:51:41 +0100Innovation Lab "Optik in der Medizin und Biotechnologie" und "Optische Messtechnik"https://optecnet.de/http:///Am 12. Oktober 2017 fand das Innovation Lab "Optik in der Medizin und Biotechnologie" und "Optische Messtechnik" im Technologiepark Tübingen-Reutlingen statt. Themenschwerpunkt der Veranstaltung mit 32 Teilnehmern war die "Optische Prozessanalytik".Nach der Begrüßung durch Prof. Hibst haben sich die Gastgeber Herr Henzler und Dr. Makowski der Firma LuxFlux GmbH vorgestellt. Neben der Firmenpräsentation wurden auch Anwendungsbeispiele der LuxFlux-Software vorgeführt.

Fachvorträge:

  • „In-line Monitoring von Kultivierungsprozessen für die Bestimmung von Zellviabilität und Zelldichte“ - Prof. Rebner (Hochschule Reutlingen)
  • „Fluoreszenz-Spektroskopie zur Überwachung und Regelung von Hefekultivierungen“ - Prof. Hitzmann (Universität Hohenheim)
  • „Bildgebende Fluoreszenzmesstechnik“ - Dr. Brandenburg (Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik)
  • „Reflektometrie für die Charakterisierung biomolekularer Wechselwirkungen“ - Dr. Proll (Biametrics GmbH)


Weiter berichteten Dr. Ehrhardt und Frau Kleinhanß von aktuellen Terminen, Projekten, Veranstaltungen und Angeboten von Photonics BW. Unter anderem wurden die neue Ausschreibung der Baden-Württemberg-Stiftung sowie Herausforderungen im Rahmen von Industrie 4.0 angesprochen. Anschließend folgte eine Diskussion über Möglichkeiten, wie die Anwendungsorientierung der Arbeitsgemeinschaft noch weiter gesteigert werden kann.

Zum Abschluss und als kleines „Highlight“ der Veranstaltung fand die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs von Photonics BW statt. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft wurden der 1. und 2. Platz verliehen:

1. Platz: „Photokatalytische Wasserreinigung“ - Veronika Kienle
2. Platz: „UV-Terminator: Entfernung von Spinnennetzen mit Hilfe von UV-C-Strahlung“ – Stefan Schupp

Beim abschließenden Get-together mit Getränken und Snacks wurden angeregt Diskussionen weitergeführt und Kontakte geknüpft.

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news-969Fri, 03 Nov 2017 12:58:55 +0100Innovation Lab "Optische Kommunikation"https://optecnet.de/http:///Am 23. Juni 2017 fand das Innovation Lab "Optische Kommunikation" am Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik (INT) der Universität Stuttgart statt. Schwerpunktthema der Veranstaltung mit 13 Teilnehmern war die Quantenkommunikation.Nach einer Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer berichtete Johannes Verst von Photonics BW von aktuellen Veranstaltungen, Terminen, Projekten und Angeboten aus dem Innovationsnetz. Prof. Dr.-Ing. Manfred Berroth (INT der Universität Stuttgart) stellte anschließend das Institut für Elektrische und Optische Nachrichtentechnik mit aktuellen Projekten zu den Schwerpunkten IC-Entwurf & Silizium-Photonik vor.

Anlässlich des 50. Jubiläumstreffens gab es in der Kaffeepause eine kleine „Überraschung“: Dr. Thomas Pfeiffer wurde als langjähriger Moderator unserer Arbeitsgemeinschaft geehrt.

Als nächstes folgte ein Fachvortrag zum Thema „Quantum information with single photons: recent results and future challenges“ von Prof. Dr. Stefanie Barz (Institut für Funktionelle Oberflächen und Quanten-Technologie). Nach einem Rundgang durch das Institut präsentierte Prof. Dr. Alexander Kubanek (Institut für Quantenoptik der Universität Ulm) in einem Fachvortrag die neuesten Erkenntnisse im Bereich „Quantum networks with color center in diamond“.

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news-968Fri, 03 Nov 2017 12:17:30 +0100Innovation Panel "Kooperative Innovationsprozesse"https://optecnet.de/http:///Am 22. Juni fand das Innovation Panel "Kooperative Innovationsprozesse" am Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe mit 16 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit microTEC Südwest organisiert. Nach einer Begrüßung durch Maziar Afshar (microTEC Südwest) und Johannes Verst (Photonics BW) mit anschließender Vorstellungsrunde der einzelnen Teilnehmer stellte sich der Gastgeber vor. Im Anschluss folgte ein Vortrag über „Innovationsstrategien und Netzwerkmanagement“ von Tanja Wessel (FZI Karlsruhe). Der nächste Vortrag mit dem Titel „Think outside the box deliberately!“ von Marion Neukam (Bürkert Fluid Control Systems) lieferte ein schönes Beispiel dafür, wie Innovationsmanagement in der Praxis erfolgreich implementiert und gelebt werden kann.

Am Nachmittag folgte ein zweiteiliges Seminar von Dr. Frederik Metzger zu den Grundlagen im Bereich Innovationsmanagement und der Innovationsstrategie. Im ersten Teil wurden wichtige Begrifflichkeiten abgegrenzt und definiert, im zweiten Teil erfolgte dann die aktive Einbindung der Teilnehmer durch Anwendung der Modelle auf die Situation in den eigenen Unternehmen bzw. Institutionen.

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news-966Thu, 02 Nov 2017 16:49:17 +0100Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ https://optecnet.de/http:///Vom 21. bis 23. September 2017 fand das Weiterbildungsseminar „Optische Systeme: Design und Simulation“ von Photonics BW in Blaubeuren bei Ulm mit 17 Teilnehmern statt.Mit einer Begrüßung und anschließendem gemeinsamen Abendessen am Mittwochabend im Hotel Ochsen haben sich die Teilnehmer auf die Veranstaltung eingestimmt. Anschließend folgte eine Einführung in die Grundlagen der professionellen Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio.

An den darauffolgenden drei Tagen wurden die folgenden Themenblöcke behandelt:

  • Bildfehler und Korrektion
  • Physikalisch-optische Simulation
  • Systementwicklung
  • Optische Systeme: Designkonzepte und Beispiele


Dozenten:

  • Prof. Dr. Herbert Gross
  • Prof. Dr. Alois Herkommer
  • Dr. Christoph Menke
  • Dr. Markus Seeßelberg

Die Dozenten haben durch Fragestellungen aus der Praxis sowie konkrete Fallbeispiele das vermittelte Wissen vertieft und den Teilnehmern den Umgang mit der Optik-Simulationssoftware ZEMAX OpticStudio durch viele praktische Übungen vermittelt. Darüber hinaus wurden intensive Diskussionen anhand von Beispielen und Problemstellungen aus der beruflichen Praxis der Teilnehmer geführt.

Auch eine kurze geführte Wanderung zum nahegelegenen Ulmer Blautopf war Teil des Programms. Zum Abschluss des Weiterbildungsseminars fand ein Abschlussgespräch statt.

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Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BW
news-965Thu, 02 Nov 2017 16:19:32 +010032. Optik-Kolloquium am ITO Stuttgart https://optecnet.de/http:///Schwerpunktthema: „Optics for Medical and Nano Technologies”Am 27. September 2017 fand das 32. Optik-Kolloquium am Institut für Technische Optik an der Universität Stuttgart statt.
Prof. Dr. Wolfgang Osten hat die rund 250 Teilnehmer begrüßt und allen Unterstützern und Sponsoren gedankt, darunter u.a. Photonics BW und TRUMPF. Anschließend folgte ein buntes Programm bestehend aus verschiedenen Fachvorträgen. Zum Abschluss fanden sich die Teilnehmer bei einem Get-together mit weiterführenden Diskussionen sowie Snacks und Getränken zusammen.

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Aus den NetzenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungOptecNetPhotonics BW
news-964Thu, 02 Nov 2017 15:47:27 +0100Mitgliederportrait: Christoph Deininger – Ingenieurbüro für optische Technologienhttps://optecnet.de/http:///Wie kann ein erfolgreicher Technologietransfer gelingen? Das war eine Frage, die sich der Eigentümer des Ingenieurbüros, Herr Christoph Deininger, gestellt hat. Nach einigen Jahren in Forschung und Industrie, unter anderem bei Bosch und am Institut für Strahlwerkzeuge der Uni Stuttgart, wo er auch im Fachgebiet „Laser in der Materialbearbeitung“ sein Diplom erworben und zwei erfolgreichen Spin-offs als Geschäftsführer vorgestanden ist, eröffnete Herr Deininger Anfang 2010 sein Ingenieurbüro. Eine faszinierende „enabling technology“ wie die Laser-Materialbearbeitung erfolgreich von der Forschung und vom Einsatz in hoch spezialisierten Nischen in die Breite der Anwendung zu transferieren, benötigt sicher die unverzichtbaren Hardware-Schlüsselkomponenten. Aber ist ein Anwender dann auch befähigt ein Verfahren in seiner Fertigung erfolgreich als Standard-Fertigungsverfahren zu etablieren und das nicht nur im Labor, sondern im harten 24/7 Fertigungs-Alltag?

In vielen Bereichen der Laser-Materialbearbeitung können „soft factors“, wie Expertenwissen zu Verfahren, Komponenten, Hilfsmitteln oder ein Netzwerk nicht einfach „mit dem Laser“ eingekauft werden. Das Zusammenspiel von geeigneter Strahlquelle, Maschinen, Komponenten, Hilfsmitteln und Überwachungsinstrumenten und ein tiefes Verständnis der Zusammenhänge der Wechselwirkung von Laser und Material, aber auch der Prozessführung ist ein Wissen, das sich kaum in kurzer Zeit erwerben lässt, zumal wenn in einem Betrieb, speziell bei KMU, keine dezidierten Kapazitäten dafür bereitgestellt werden können. Ebenso ist ein zielgerichtet funktionierendes Netzwerk an Experten und Lieferanten nur durch intensive Zusammenarbeit in Gremien wie Photonics BW und verschiedenen Arbeitsgruppen sowie durch Recherche und Weiterbildung, zum Beispiel durch Besuche von Fachmessen und Konferenzen aufrecht zu erhalten.

Das Ingenieurbüro von Herrn Deininger setzt gerade hier an. Neueinsteiger in den optischen Technologien, ob in der Laser-Materialbearbeitung oder in der optischen Messtechnik, werden profund bei den notwendigen Schritten zur Etablierung einer neuen Technologie oder eines neuen speziellen Verfahrens im Unternehmen unterstützt - auch im Rahmen von geförderten Projekten, wo Herr Deininger ebenfalls vermittelnd und unterstützend zur Seite steht.

Als unabhängiger Berater nimmt sich Herr Deininger um zukünftige Anwender weltweit mit einem starken Fokus auf Europa und Japan an in Fragen der Verfahrensführung oder der Komponentenwahl und vermittelt die notwendigen Kontakte. Speziell KMU im Bereich Maschinenbau konnte er bereits häufig erfolgreich zur Einführung neuer Technologien oder Produkte verhelfen. Dabei kam es sogar auch schon mehrfach zu gänzlich neuen Anlagenkonzepten oder Verfahren, teilweise konnten diese sogar durch Patente geschützt werden.

 

Auch neue Produkte, spezielle Laserschweiß-Optiken beispielsweise, sind in dieser beratenden Tätigkeit entstanden. Manchmal beschränkt sich die Beratung nur darauf, die passenden Partner zusammen zu bringen, manchmal werden ganze Produkte oder Verfahren zusammen entwickelt, es kommt ganz auf die Aufgabenstellung an. Dabei stehen die Herausforderungen der Kunden an erster Stelle: Maßgeschneiderte Lösungen anstelle von Standard-Produkten, wobei auf einen offenen und partnerschaftlichen Rahmen der Zusammenarbeit Wert gelegt wird. Ein Geschäft ist immer ein Geschäft zwischen Menschen.

Aus dem Streben heraus die besten Komponenten, Lösungen und Partner für diese Herausforderungen zu finden, muss der Blick manches Mal „über den Tellerrand“ hinausgehen. Aufgrund langjähriger Kontakte zu namhaften Unternehmen in Japan wurde Herr Deininger auch dort fündig. Die optischen Technologien, aber auch Sensorik und „smart factory“ Produkte sind dort ebenfalls sehr stark vertreten.

Seit einigen Jahren unterstützt Herr Deininger namhafte Anbieter von Lösungen im Bereich der optischen Technologien aus Japan bei der Erschließung des europäischen Marktes. Darunter ist beispielsweise die Firma SUMITOMO, die eine breite Palette an Laser-Optiken aus ZnSe oder Quarz komplett aus einer Hand – von der Herstellung des Rohmaterials bis zur Beschichtung - anbieten, von einfachen Linsen über DOE, asphärische Elemente bis hin zu optischen Subsystemen oder hochpräzisen F-Theta Linsen. Ein weiteres Engagement mit der Firma JMACS Japan bezieht sich auf echtzeit-fähige Datenbrillen, die beispielsweise einen Remote-Service Einsatz weltweit ermöglichen. Auch spezielle optische Sensoren, beispielsweise Sensoren zur optischen 3D Vermessung von Bohrungen der Firma Ryowa werden durch Herrn Deiningers Ingenieurbüro in Europa betreut.

Zu Photonics BW hat Herr Deininger ebenfalls einen langjährigen Bezug. Schon während seiner leitenden Tätigkeit an den Spin-offs des IFSW war er in den Arbeitsgruppen aktiv. Heute ist er aktives Mitglied und unterstützt Photonics BW intensiv bei der Planung und Durchführung von Delegationsreisen nach Japan im Rahmen eines internationalen Austauschprogramms.

Das gesamte Portrait mit Bildern finden Sie hier.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsOptecNetPhotonics BW
news-955Wed, 25 Oct 2017 10:18:27 +0200BMWi: Förderprogramm „go-digital” – ab jetzt können Anträge eingereicht werdenhttps://optecnet.de/http:///Die zweite Phase des Förderprogramms „go-digital”, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei unterstützt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben, ist gestartet. Ab sofort können für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Projektanträge für „go-digital” gestellt werden.Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital” unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.”

In der ersten Phase von „go-digital” haben interessierte Beratungsunternehmen eine Autorisierung beantragt. Die ersten 200 Beratungsunternehmen werden ab heute für „go-digital” autorisiert. Damit beginnt die zweite Phase: KMU können zukünftig auf der Website des Programms das für sie passende Beratungsunternehmen auswählen, um sich unternehmensspezifisch beraten zu lassen. Dabei übernehmen die Beratungsunternehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung. So kann das Unternehmen wertvolle Zeit in sein Kerngeschäft und die Digitalisierung investieren. „go-digital” bietet Unterstützung in den Modulen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

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Fördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-951Tue, 17 Oct 2017 10:26:35 +0200Innovative Piko- und Femtosekunden-Laser von Spark Lasershttps://optecnet.de/http:///Der Wesslinger Photonik-Vertriebsdienstleister Laser 2000 GmbH nimmt mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten in sein Portfolio auf.Das 2015 im französischen Bordeaux gegründete Unternehmen entwickelt und produziert die weltweit kompaktesten Pikosekunden- und Femtosekunden-Laser für die Mikromaterialbearbeitung, Biophotonik und Multiphotonen-Spektroskopie. Spark Lasers steht für höchste Qualitätsstandards mit Hilfe der besten heute verfügbaren Photoniktechnologien. Gerade das innovative und justagefreie Design macht sie zu idealen Laserquellen. Aufgrund der ultraschnellen und zuverlässigen Laser wurde Spark Lasers vor Kurzem mit dem i-LAB 2017 ausgezeichnet, dem renommierten 19. Französischen "National Innovative Technology & Business Creation Award". i-LAB ist ein jährlich stattfindender nationaler Wettbewerb, der vom französischen Forschungsministerium in Partnerschaft mit der BPR-Bank organisiert wird, um die besten Projekte innovativer Technologieunternehmen zu unterstützen. Schon heute verkauft Spark Lasers seine Laser weltweit in China, Südkorea, Japan, Singapur, den USA, Deutschland, Großbritannien, Schweiz und Israel sowie an renommierte Forschungseinrichtungen, z.B. Boston University (USA), UCL (GB), CEA & CNRS (Frankreich) und Zhejiang University (China) – ein klares Zeichen für die anerkannte und geschätzte Qualität der Produkte. "Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten für extrem kompakte kurzpulsige Festkörperlaser bieten zu können, dessen innovative Entwicklungen wir in den nächsten Wochen sukzessive in unser umfangreiches Portfolio integrieren werden und mit dem wir den Markt in Deutschland erheblich in Bewegung bringen wollen.", so Armin Luft, Geschäftsführer der Laser 2000 GmbH. Von Seiten Spark Lasers pflichtet Pascal Dupriez, Präsident und CEO, bei: "Deutschland ist ein unverzichtbarer Markt, ganz besonders für uns in der Laser-Industrie. Seine Dynamik ist unglaublich! Daher ist es das Ziel von Spark Lasers gewesen, eine Vertretung in Deutschland zu etablieren. In diesem Sinne sind wir über die neue Zusammenarbeit sehr erfreut, denn die Laser 2000 GmbH ist einer der wichtigsten Distributionsunternehmen auf dem deutschen Markt."

Wessling, 12.09.2017

Kontakt:
Marco Golla
Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
82234 Wessling
Tel.: +49 (0) 8153 - 405 - 39
Fax: +49 (0) 8153 - 405 - 33
Email: m.golla(at)laser2000.de

 

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-944Wed, 11 Oct 2017 11:41:46 +0200Impulslaserdioden entsprechen höchsten Qualitätsanforderungenhttps://optecnet.de/http:///Qualifizierung für die AutomobilindustrieErstmals wurde ein Produkt von LASER COMPONENTS für den Einsatz in der Automobil­industrie qualifiziert. Die Impulslaserdioden mit einer Wellenlänge von 905 nm sind ­Schlüsselkomponenten für die lasergestützte Entfernungsmessung (LiDAR – Light Detection and Ranging), wie sie zum Beispiel bei selbstfahrenden Autos eingesetzt wird. Die Automobilbranche ist für ihre besonders hohen Qualitätsanforderungen bekannt. Das betrifft auch elektronische Bauteile: Im Rahmen eines „Production Parts Approval Process Report“ muss der Hersteller die gesamte Produktionslinie dokumentieren und qualifizieren. Akzeptiert werden nur Unternehmen, deren Fertigung den Umwelt- und Zuverlässigkeits­richtlinien des Automotive Electronics Council (AEC) entspricht. Besonders anspruchsvoll sind die Automobilunternehmen, wenn es um die Funktionsfähigkeit unter extremen Umwelt­bedingungen geht. Während in den meisten Industriezweigen die Temperatur in einer Fabrikhalle als Referenzwert genommen wird, muss die Elektronik eines Autos auch unter arktischen oder tropischen Klimabedingungen einwandfrei funktionieren. Daher werden die Komponenten für einen Temperaturbereich von -40°C bis 105°C getestet. Ähnlich strenge Maßstäbe gelten unter anderem für Luftfeuchtigkeit und mechanische Erschütterungen. „Bisher sind unsere Impulslaserdioden vor allem bei klassischen Scanner-Anwendungen ­erfolgreich. Mit Projekten wie dem autonomen Fahren steigt nun auch die Nachfrage aus der Automobilbranche“, erklärt Winfried Reeb, Leiter des Geschäftsbereichs Aktive ­Technologien bei LASER COMPONENTS. „Die erste Qualifizierung beweist, dass wir auch für diesen anspruchsvollen Zukunftsmarkt gerüstet sind.“

Weitere Produktinformationen: Impulslaserdioden bei 905 nm

Kontakt:
Dr. Mike Hodges
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
Tel.: +49 (0) 8142 2864-50
Fax: +49 (0) 8142 2864-11
Email: m.hodges(at)lasercomponents.com

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-943Tue, 10 Oct 2017 17:10:57 +0200Informationsveranstaltung zur EU-Forschungsförderung https://optecnet.de/http:///für IKT, Luft- und Raumfahrt unter Horizon 2020 und EUREKA Eurostars. 2018 startet das letzte Arbeitsprogramm (2018-2020) des aktuellen EU-Rahmenprogramms Horizon 2020. Die Ausschreibungen werden im Herbst veröffentlicht, entsprechende Entwürfe liegen bereits vor. Die ersten Deadlines für diese Ausschreibungen werden im Frühjahr 2018 liegen. Als thematisch offenes Förderprogramm richtet sich EUREKA Eurostars speziell an forschungstreibende kleine und mittlere Unternehmen und bietet einen guten Einstieg in die europäische Förderlandschaft. Die erste Deadline 2018 ist ebenfalls für das Frühjahr 2018 angekündigt.Weitere Informationen zum Download hier!

Termin:
21. November 2017; 12:30 bis 18:30 Uhr

Ort:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie,
Festsaal, Prinzregentenstr. 28, 80538  München

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Aus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-934Tue, 10 Oct 2017 10:04:00 +0200Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networkshttps://optecnet.de/http:///Understanding neuronal communication. Understanding ongoing processes within the brain at the cellular level enables us to determine the physiological basis of cognition and nurtures our hopes of curing brain diseases which are nowadays difficult to medicate or are considered as immedicable. In order to understand neural processes it is important to be able to both record the activity of large numbers of neurons and to manipulate and probe that activity to uncover functional network structure and links to cognition and behavior. In a groundbreaking experiment neuroscientists from the group of Professor Michael Häusser at University College London have succeeded in observing and controlling the activity of defined cell types at an unprecedented level. The underlying learning loop includes behavioral tasks, imaging of activity patterns in the brain, and replaying the same patterns in the identified specific functional neurons (Fig. 1). Cellular resolution functionally defined optogenetics has thus moved from being a ‘dream experiment’ to a real application, enabling a deeper insight into neuronal communication.Download Article:Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networks

Authors: Patrizia Krok (Menlo Systems), Michael Mei (Menlo Systems), Nick Robinson (UCL)

Contact email address:p.krok(at)menlosystems.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNetPhotonicNet GmbHPhotonics BWOptence e.V.
news-935Mon, 09 Oct 2017 12:20:00 +0200Vier-Farben-Laser für Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///TOPTICA’s laser combiner engine iChrome CLE includes four laser sources in one compact box. It provides up to 20 mW of output power at 405, 488, 561 and 640 nm each. All integrated wavelengths are overlapped in one output fiber and an automatic alignment procedure (COOLAC) guarantees an optimal beam position. This enables a straightforward plug & play installation and an unsurpassed stability over the system’s lifetime. The integrated lasers are controllable via a unified user interface (analog and digital inputs, as well as RS232 and Ethernet). TOPTICA also provides a ready-to-use, user-friendly control software and a powerful command set for full OEM integration. The multi-laser system features unique modulation capabilities up to 1 MHz analog and digital modulation frequency. The iChrome CLE is the first all-diode laser combiner, including a diode-based 561 nm FDDL (Frequency Doubled Diode Laser) laser source. This unique design guarantees identical modulation behavior for all laser lines. Complete-Off is another advantage of this all-diode design, since it guarantees that all lasers including the 561 nm line do not emit any residual light in the ”Off” state – even if modulated at 1 MHz.
Providing 405, 488, 561 and 640 nm, the iChrome CLE is an excellent laser light source for microscopy, especially optimized for confocal microscopy. The combination of these colors enables excitation of the majority of popular fluorophores with only one fully integrated device. The small footprint, low heat load and low power consumption make the iChrome CLE very economic and easy to integrate.

Kontakt:
Dr. Tim Paasch-Colberg
Director Marketing
TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
D-82166 Graefelfing/Munich
Tel.: +49 89 858 37 - 123
Fax: +49 89 858 37 - 200
tim.paasch-colberg(at)toptica.com
http://www.toptica.com

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-941Mon, 09 Oct 2017 12:10:00 +0200Staffelstabübergabe bei Blackbird Robotersystemehttps://optecnet.de/http:///Laserschweiß-Profis erweitern mit Karl Christian Messer die Geschäftsführung. Blackbird Robotersysteme GmbH, der Technologieexperte für Remote-Laserschweißen, stellt sich für seinen internationalen Wachstumskurs neu auf. Seit dem 1. September 2017 erweitert Karl Christian Messer die Geschäftsführung vorübergehend auf vier Personen. Nach einer umfassend angelegten Übergangsphase verlässt der Mitgründer und bisherige Geschäftsführer Dr. Wolfgang Vogl zum Jahresende das Unternehmen und widmet sich einer Neugründung im Umfeld des ‚Industrial Internet of Things‘ (IoT). Für Blackbird Robotersysteme unterstreicht dieser Schritt die Tatsache, dass sich das Unternehmen erfolgreich zu einem soliden mittelständigen Betrieb innerhalb der SCANLAB-Gruppe weiterentwickelt hat, dessen Wachstumskurs auch unabhängig von den Firmengründern erfolgreich weiterverfolgt werden kann. Seit 2008 steht Blackbird Robotersysteme für intelligente Systemlösungen im Bereich robotergestütztes Laserschweißen. Die eigenentwickelte Steuerungstechnik und Anwendersoftware wird mit Scan-Systemen des Schwesterunternehmens SCANLAB zu leistungsfähigen Schweißsystemen kombiniert. Das Produktspektrum orientiert sich konsequent an den Anforderungen der Kunden aus der Automotive-Branche sowie aus anderen Industriezweigen und bietet zunehmend hochintegrierte Systemlösungen. Gerade die im Juni vorgestellte Produktneuheit eines Laserschweiß-Systems mit OCT-(optische Kohärenztomografie)-Technik zur integrierten Nahtführung und Prozessüberwachung, belegt die strategische Weiterentwicklung zum Systemanbieter. Zudem soll das internationale Wachstum, insbesondere in den Zielmärkten Asien und USA weiter vorangetrieben werden. Im Fokus stehen dabei neben der starken Position in der Automobilindustrie auch neue Märkte für Laserschweiß-Anwendungen wie beispielsweise die Baumaschinenbranche (sogenannte ‚gelbe Ware‘) und die Haushaltsgeräteindustrie (‚weiße Ware‘).
Zum Erreichen der hochgesteckten Ziele ist das richtige Management-Team für die Wachstumsphase ausschlaggebend. Aus diesem Grund übergibt der Mit-Firmengründer Dr. Wolfgang Vogl, dessen Herz für die Herausforderungen von Startups schlägt, den Staffelstab in den nächsten Monaten an einen erfahrenen Unternehmer und pragmatischen Firmenlenker. Wolfgang Vogl begibt sich ab 2018 in ein neues unternehmerisches Abenteuer mit Fokus auf vernetzter Sensortechnik und prüft bereits heute Optionen zur Kooperation mit verschiedenen Unternehmen der SCANLAB-Gruppe.
Am 1. September ist Karl Christian Messer (51) zum Sprecher der Geschäftsführung von Blackbird Robotersysteme ernannt worden. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn war er bei der KUKA AG, PTR Präzisionstechnik und der Linde AG in verschiedenen Vertriebsleitungs-, Produktionsleitungs- und Controlling-Funktionen sowie bei mittelständischen Unternehmen als Geschäftsführer tätig. Karl Christian Messer hat an der Hochschule München Maschinenbau studiert und verfügt zudem über Abschlüsse als Technischer Betriebswirt, Sicherheitsingenieur und Europäischer Schweißfachingenieur. „Mit Karl Christian Messer haben wir einen Glücksgriff gemacht. Nicht nur, weil er ein Branchenkenner und Schweißexperte ist, der die Herausforderungen des Marktes sowohl aus Kundensicht als auch seitens eines Systemanbieters genau kennt. Er ist zudem ein international erfahrener Praktiker, der bereits in Nordamerika, China und Korea intensiv Geschäfte gemacht hat.“ freut sich Dr. Wolfgang Vogl, Mitgründer der Blackbird Robotersysteme GmbH, über die Personalentscheidung. “Es ist genau der richtige Zeitpunkt für die Übergabe der Verantwortung, um ein solides Wachstum zu sichern. Ich blicke auf spannende und erfolgreiche Jahre zurück, die – insbesondere seit Blackbird Teil der SCANLAB-Familie wurde – für faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit wie auch nachhaltige Weiterentwicklung stehen.“

Über Blackbird Robotersysteme:
Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scan-Optiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt. Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

SCANLAB GmbH
Eva Jubitz
Marketing & Communication
Siemensstr 2a
82178 Puchheim
Tel. +49 (89) 800 746-420
Fax +49 (89) 800 746-199
Email: E.Jubitz(at)scanlab.de
Weitere Informationen finden Sie unter: www.scanlab.de

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news-940Mon, 09 Oct 2017 12:00:00 +0200Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KGhttps://optecnet.de/http:///Seit dem 01.08.2017 ist es offiziell. Dirk Breitenberger übernimmt als Nachfolger von Peter Bura, der nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand geht, die Geschäftsleitung der uvex-Tochter Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KG.Dirk Breitenberger ist seit 25 Jahren in der UVEX ARBEITSSCHUTZ GmbH in verschiedenen Führungspositionen tätig. Seit 7 Jahren verantwortet er bereits als Director SBU Occupational Health die weltweiten Aktivitäten der UVEX Gruppe im Bereich der individuellen persönlichen Schutzausrüstungen (Korrektionsschutzbrillen, Bildschirmbrillen, Otoplastiken und individuelle orthopädische Problemlösungen). Die Verbindung zu laservision mit Laserschutzbrillen und großflächigem Laserschutz für die Industrie, Medizin und F&E passt damit sehr gut in diesen Themenbereich und schafft eine perfekte Symbiose.

LASERVISION GmbH & Co. KG
Vertrieb/Marketing
Siemensstr. 6
90766 Fürth

Tel:  +49.(0)911.9736-8100
Fax: +49.(0)911.9736-8199
Email:  info(at)lvg.com
Weitere Informationen finden Sie unter: uvex-laservision.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-933Thu, 05 Oct 2017 11:29:52 +0200Mahr erfolgreich auf der EMO Hannover 2017https://optecnet.de/http:///Mitte September fand in Hannover die internationale Fachmesse für die metallverarbeitende Industrie, die EMO Hannover 2017, mit über 2.200 Aussteller statt. Für Mahr war die Messe ein voller Erfolg.Mitte September fand in Hannover die Fachmesse für die metallverarbeitende Industrie, die EMO Hannover 2017, statt. Für die über 2200 internationalen Aussteller interessierten sich mehr als 130.000 Besucher aus dem In- und Ausland.

Das ansprechende Layout – übersichtlich, hell, klares Corporate Design- und ein motiviertes Team, welches die Besucher gezielt angesprochen hat, trug dazu bei, dass fast 500 Besucher auf den Mahr-Messestand kamen.

Die Mehrzahl der Gäste kam aus Deutschland, die andere Hälfte aus dem europäischen Ausland sowie Asien und den NAFTA-Ländern.

Die nachgefragten Produkte waren Handmesstechnik sowie Marsurf, Marform und MarShaft.

Erstmalig wurde auf der Messe bei Mahr das neue Konturensystem MarSurf CD140/280 gezeigt.

Viele Besucher signalisierten mit konkreten Projekten, dass Sie mit Mahr zusammenarbeiten wollen.

Danke an das Standpersonal und alle, die uns durch ihre Organisation und stete Mitarbeit intensiv zum Erfolg der Messe für die Mahr Gruppe beigetragen haben.

Wir freuen uns auf die nächste EMO im September 2019 in Hannover.

Kontakt:

Mahr GmbH
Pressestelle
Carl-Mahr-Str. 1
37073 Göttingen, Deutschland
Tel.: +49 551 7073 800
presse@Mahr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungPhotonicNet GmbHOptecNetNetzwerke
news-927Fri, 29 Sep 2017 11:40:40 +0200Neuer UV-Nanosekunden-Laser bietet unübertroffene Lebensdauer für die Mikromaterialbearbeitunghttps://optecnet.de/http:///Der AVIA LX 355-20 ist ein wirtschaftlicher, neuer diodengepumpter Festkörperlaser mit Q-Schalter (DPSS), der wesentlich mehr Lebensdauer als vergleichbare Produkte mit ähnlicher Leistung bietet. Der AVIA LX 355-20 liefert 20 W (bei 50 kHz Wiederholungsrate) bei 355 nm, einen beugungsbegrenzten Strahl (M² < 1,3) und eine voraussichtliche Lebensdauer von 20.000 Stunden.

Eine unvergleichliche Kombination von Leistung, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit machen diesen Laser zur idealen Wahl zum Schneiden, Bohren und Kennzeichnen in den Bereichen Fertigung und Verpackung in der Mikroelektronik.  Anwendungen umfassen das Schneiden von Flex-Material, die Herstellung von Stanz- und Gussformen, die Einfassung von IC-Verpackungen und Wafer-Beschriftung und -Beschnitt.  Zusätzlich sind Aufgaben in der Herstellung von 3D-Chip-Verpackungen möglich, wie etwa Bohren und andere Formen der Verarbeitung von Glas, Keramik, Kupfer und Verbundwerkstoffen.  Ein besonderer Vorteil des AVIA LX 355-20 ist eine kleinere Impulsbreite, die die Wärmeeinflusszone reduziert und eine höhere Präzisionsbearbeitung dünnerer Materialien ermöglicht. 

Der AVIA LX 355-20 hat zahlreiche attraktive Features.  Seine kompakte Größe (140 x 110 x 620 mm), die Monoblock-Konstruktion (eine Kombination aus Laser, Steuerungs- und Pumpdioden) und die kinematische Dreipunktbefestigung vereinfachen die Integration; die einzigen Anforderungen an den Nutzer sind Strom (48 VDC) und Kühlwasser.  Der Laser bietet dank der Verwendung von HALT/HASS-Protokollen bei Entwicklung und Herstellung eine lange, wartungsfreie Lebensdauer.   Die harmonische Kristallzuordnung sorgt dafür, dass die Neupositionierung der Kristalle der dritten harmonischen Generation (THG) (in regelmäßigen Abständen in allen frequenzverdreifacht DPSS-Lasern erforderlich) automatisch erfolgen kann, ohne irgendeine bedeutende Veränderung am ausgehenden Strahl oder der Energieverteilung, wodurch die Notwendigkeit, die nachgelagerte Strahlführung nach der Verschiebung der THG-Kristalle anzupassen, eliminiert wird. 

Wenn Sie mehr über Coherent, neue Produkte und aktuelle Finanzinfos erfahren möchten, besuchen Sie die Firmenwebsite unter http://www.coherent.com/.

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Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetHanse Photonik
news-921Wed, 27 Sep 2017 09:46:44 +0200Nanoscribe zieht in ZEISS Innovation Hub am KIThttps://optecnet.de/http:///Um seine Innovationskraft weiter zu stärken und sein Wachstum in Wissenschaft sowie Industrie weiter auszubauen, wird Nanoscribe, der Spezialist für höchstpräzisen 3D-Druck, in den neu zu errichtenden Innovation Hub auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ziehen.Mit Baubeginn im Frühjahr 2018 plant ZEISS, hier ein gemeinsam genutztes Forschungs- und Produktionsgebäude zu errichten, um Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiver zu nutzen und die Ansiedlung von Hochtechnologie- und Digital-Start-ups zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen. Die Vertragsthemen werden derzeit zwischen den Beteiligten abgestimmt.

Der Geschäftsführer des Hightech Unternehmens Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, ist sich sicher, dass „das Ensemble aus einer inspirierenden Architektur, der engen Anbindung ans KIT und die Vernetzung im Hub unsere Innovationskultur weiter beflügeln wird.“ Außerdem freut er sich, wenn alle Unternehmenseinheiten, die aktuell auf verschiedene Standorte verteilt sind, wieder unter einem Dach vereint sein werden.

Das 30 Mio. Euro Objekt soll mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Nutzfläche neben Nanoscribe mehreren jungen Firmen, dem KIT und ZEISS ausreichend Platz für moderne Büros, Labore und Fertigungsarbeitsplätze bieten. Das KIT, dessen dritte - mit Forschung und Lehre gleichrangige - Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Hub Ausgründungen wie Nanoscribe eine längerfristige Perspektive am Standort geben, da die heute für diese Zwecke vorhandenen Räumlichkeiten völlig ausgelastet sind.

Nanoscribe war 2007 als erste Ausgründung aus dem KIT hervorgegangen, in 2008 erwarb ZEISS Anteile an dem Hightech-Hersteller für 3D-Drucker, der sich binnen kürzester Zeit zum weltweiten Markt- und Technologieführer in diesem Bereich entwickelte. Heute zählen internationale Top-Universitäten, renommierte Forschungseinrichtungen und Innovatoren in der Industrie in über 30 Ländern zum Kundenkreis des prosperierenden Unternehmens. In Kürze werden auch Niederlassungen in den USA und China errichtet sein.

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Aus den MitgliedsunternehmenPressemeldungPhotonics BWOptecNetbayern photonicsoptonetPhotonicNet GmbHOptence e.V.
news-920Wed, 27 Sep 2017 09:37:39 +02003. Kongress "MINT Zukunft Schaffen" am ZKM Karlsruhehttps://optecnet.de/http:///Das ZKM - Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe lädt ein zum 3. MINT Kongress Zukunft schaffen am 17. Oktober 2017. Zusammen mit den Ministerien und der Initiative “MINT Zukunft schaffen“, veranstaltet Südwestmetall zum dritten Mal mit seinen Partnern in Baden-Württemberg den landesweiten Kongress "MINT Zukunft schaffen" für Lehrkräfte, Eltern und Jugendliche sowie interessierte Unternehmen zum Thema "Digitale Transformation - Schule und Unterricht 4.0 gestalten".

Viele spannende Workshops rund um die Themen Digitalisierung und digitale Bildung in Schule und Unterricht, wie z. B. Medienentwicklungsplan an Schulen für Schulleitungen, der Weg zum Medienprofil und die Umsetzung im Schulalltag, Cyber-Mobbing, Programmieren einer App im Unterricht, Lernen mit virtuellen Welten, Digitale Ethik – digitale Werte im Unterricht, werden von verschiedenen Referenten aus Schule, Hochschule und Wirtschaft angeboten.

Beginnen wird der Kongress mit dem Impulsvortrag „Lehr-Lernprozesse mit digitalen Medien in Schule optimal gestalten“, von Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der Arbeitsgruppe „Multiple Repräsentationen” am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) Tübingen. Mit der landesweiten Ehrung „MINT-freundliche Schule“ wird das Programm des MINT-Kongresses in Karlsruhe abgerundet.

Die Mobile Industriewelt „DISCOVER INDUSTRY – Chancen, Beruf, Zukunft” kann während des Kongresses besucht werden, zudem wird eine Sonderöffnung des ZKM – Zentrums für Kunst und Medien stattfinden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Die Anmeldung ist über folgenden Link möglich: https://www.surveymonkey.de/r/mint-kongress-2017

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Aus den NetzenNewsPressemeldungPhotonics BWOptecNet
news-909Mon, 18 Sep 2017 18:08:00 +0200Light Tec GmbH bezieht neue Büroräume und erweitert seine Kapazitäten in Münchenhttps://optecnet.de/http:///Die steigende Mitarbeiterzahl und die zunehmende Nachfrage nach technischen Schulungen für die Softwareprodukte CODE V, LightTools, LucidShape und RSoft hat uns bewogen neue Räumlichkeiten für die Light Tec GmbH zu finden. Seit Anfang September haben wir nun unseren neuen Firmensitz im Münchner Norden.Die Light Tec GmbH verfügt nun über 2 separate Trainingsräume die es ermöglichen bis zu 20 Teilnehmer im Bereich der optischen Simulationssoftware auszubilden. Außerdem können nun Softwareschulungen und Theoriekurse in den Bereichen lichttechnischer und in der klassisch-abbildenden Optik gleichzeitig stattfinden.

Neue Adresse:
Light Tec GmbH
Pelkovenstraße 143
80992 München
Tel:      +49 89 5790979 12
Fax:     +49 89 5790979 99
http://www.lighttec.fr

Ligth Tec GmbH
Light Tec ist ein etabliertes und wachsendes Unternehmen, das auf die Beratung, den Vertrieb und den technischen Support von führenden optischen Design-Softwareprodukten spezialisiert ist.  Als exklusiver Vertriebspartner, vertreten wir den amerikanischen Hersteller SYNOPSYS® mit den bekannten Softwarepaketen LightTools®, Lucidshape®, CODE V® und RSoft® in Europa. Diese Softwaretools finden Anwendung in diversen Bereichen wie z.B. der Automobilindustrie, Architektur, der LED- und Displayindustrie und im Bereich der klassisch abbildenden Optik sowie in der integrierten Optik, Lasertechnik und Photonik.
Darüber hinaus ist Light Tec als Geräteentwickler und Dienstleister ein führendes Unternehmen im Bereich der Streulichtmesstechnik.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-908Sat, 16 Sep 2017 15:59:25 +0200Die Mikrobank – von der Idee zum revolutionären Präzisionssystemhttps://optecnet.de/http:///Im Rahmen der Preisverleihung für das beste Q-Set hatte Herr Dr. Aurin Qioptiq Photonics ein Interview gegeben, in dem er über die Geschichte der von ihm erfundenen Mikrobank erzählt. Herr Dr. Aurin, was gab für Sie den Anstoß, sich mit einem optischen Messsystem zu befassen? Aurin: Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Hochschule für Technik in Stuttgart startete ich im Herbst 1961 mit den ersten Versuchsaufbauten für ein neues Gerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte. Gab es das noch nicht am Markt? Aurin: Was es zu der Zeit schon gab, war das sogenannte Perflektometer von Leitz in Wetzlar – ein Längenmessgerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte, z.B. zur Vermessung von Endmaßen. Und was genau wollten Sie messtechnisch verbessern? Aurin: Meine Idee war, mit einem geänderten Strahlengang ein Gerät zu konzipieren, das gegen kleinere Verschiebungen unempfindlicher als das Leitz-Perflektometer ist. Dann sind Sie ins Werkslabor gegangen und haben angefangen?

Aurin: (lacht) Meine ersten Studien fanden am heimischen Küchentisch statt. In der Schlussphase meines Studiums musste meine Frau arbeiten, denn mein Stipendium lief aus. Ich hütete also unsere kleine Tochter, und auf der Wachstuchdecke unserer Küche fertigte ich erste Skizzen und Entwürfe für eine Mikroskoptische Bank an.

Lesen sie hier das vollständige Interview.

Kontakt:
Isabel Haackert
Director Sales & Business Development
Catalog & Technical Sales

Qioptiq | München: +49 (0)89 255 458-555 | Göttingen: +49 (0)551 6935-441
www.qioptiq.com

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-907Sat, 16 Sep 2017 14:09:12 +0200SearchLight - das Werkzeug zur Simulation und Optimierung eines Fluoreszenzaufbaushttps://optecnet.de/http:///SearchLight ist ein kostenloses Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen.Wer schon einmal vor dem Problem stand, einen Floureszenzaufbau gründlich überprüfen zu müssen und dabei weder Kontrast noch Signalintensität verlieren möchte, für den gibt es jetzt eine Lösung: SearchLight.
SearchLight ist ein " _blank external-link-new-window "Opens internal link in current window">kostenloses  Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen. Der integrierte Systemrechner ermöglicht es dem Benutzer, Systemmetriken (einschließlich Signal zu Rauschverhältnis) zu quantifizieren und zu optimieren, zudem können verschiedene Systemkonfigurationen miteinander verglichen werden.

Eine beliebige Anzahl von Spektren kann gleichzeitig aufgezeichnet werden und eine ganze Graphiksitzung lässt sich zur Zusammenarbeit mit Kollegen über eine "Share-Funktion" online teilen. SearchLight-Sitzungen können in einem personalisierten Account gespeichert werden, um sie zukünftig wiederzuverwenden.

SearchLight enthält ein umfangreiches Sortiment von mindestens 750 Fluorophoren, über 100 Lichtquellen, mehr als ein Dutzend Detektoren und Semrocks gesamter Bibliothek von Filtern und Filtersätzen. Der Menüpunkt "MyData" ermöglicht, eigene benutzerdefinierte Datensätze für alle Komponenten, die nicht in der Standardauswahl enthalten sind, hochzuladen und in der Simulation zu nutzen.

Besonderheit ist, dass die Anwendung auch als App (für iOS und Android in den entsprechenden App-Stores) kostenfrei erhältlich ist.

SearchLight bietet:

·         Auswerten und Optimieren von Systemkonfigurationen
·         Speichern/Teilen/Exportieren von Ergebnissen für eine bessere Zusammenarbeit
·         Regelmäßig aktualisierte Datenbanken
·         Jedes Photon wird nutzbar gemacht und verbessert den Messaufbau

Das Tutorial-Video  leitet durch einen exemplarischen Fluoreszenzaufbau und zeigt an diesem Beispiel die einfache Handhabung der Analysefunktionen. Weitere Informationen gibt es auch im zugehörigen Whitepaper .

Ansprechpartner:
Axel Haunholter
Laser 2000 GmbH
E-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de
Telefon: +49 8153 405-32

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-906Tue, 12 Sep 2017 13:52:00 +0200TEESS: Elektronik und Software unterstützen komplexe Steuerunghttps://optecnet.de/http:///OEM-Elektronik für x-InGaAs Zeilenarrays. Für die komplexen IR Sensor-Arrays der IG-Serie bringt LASER COMPONENTS jetzt das elektronische Steuermodul TEESS (TEmpe Electronics & Software Set) auf den Markt. Diese OEM-Lösung ist ein modularer Bausatz aus einem Sensorboard, einer Zentraleinheit in einem Metallgehäuse, einer Kühlkörpervorbereitung für das Array, einem Kabelsatz und einer komfortablen Software. Dabei sorgt das Sensorboard für die korrekte Adressierung, wandelt das analoge Ausgangssignal des x-InGaAs Zeilensensors in ein digitales Signal um und kommuniziert mit der Zentraleinheit. Es besitzt Bohrungen für die Integration von Zeiss- und Polytec-Optiken.

Weitere Produktinformationen: OEM-Steuerelektronik

Kontakt:

Joe Kunsch
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching

Telefon:    +49 (0) 8142 2864-28
Fax:    +49 (0) 8142 2864-11
E-Mail:    j.kunsch(at)lasercomponents.com

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-903Tue, 12 Sep 2017 10:10:39 +0200Die 3D-Kamera von Laser 2000https://optecnet.de/http:///Das Ingenieursteam von Laser 2000 hat eine speziell angepasste 3D-Kamera für Laserapplikationen entwickelt. Diese ist in der Lage, den 3D-Arbeitsbereich einer Laserscanner Anwendung zu vermessen und mit den ermittelten x-, y- und z-Koordinaten des Objekts eine Pointcloud zu generieren. Ferner ist mit der Kamera die Kalibrierung eines 3D-Scanners im Feld problemlos möglich. Erstmals gelingt durch diese Neuentwicklung eine praktikable Verknüpfung der beiden Welten Lasermaterialbearbeitung und 3D-Kamera TechnologieDie L2K 3D-Kamera eignet sich ideal für Laser Bearbeitungsanwendungen: Die 3D-Position von beliebigen Objekten wird innerhalb des Scanbereichs detektiert, um eine hochgenaue 3D-Führung des Laserstrahls zu ermöglichen. Die Integration der Kamera mit vorhandenen Komponenten, wie Galvo-Scanner und F-Theta-Linse, ist einfach zu realisieren. Die Kommunikationsschnittstelle entspricht dem Industriestandard und die Benutzeroberfläche ist leicht bedienbar und selbst erklärend. Die 3D-Kamera nimmt Bilder des Arbeitsbereiches auf, wertet diese aus und stellt die Ergebnisse für eine weitere Laserbearbeitung zur Verfügung, womit eine exakte Führung des Laserstrahls im 3D-Raum möglich ist. Des Weiteren besteht während der Laseranwendung die Option eine Inspektion zur Prozesskontrolle durchzuführen. Nach der Laseranwendung kann der Anwender eine Qualitätssicherung der Prozessergebnisse aus mehreren Perspektiven, auch mit 3D-Koordinaten, realisieren.
Die 3D-Kamera ist mit einer internen LED Beleuchtung und RPP Lasern (Random Pattern Projector) ausgestattet. Zusätzlich kann der in Laseranwendungen meist vorhandene Pilotlaser als weiteres Beleuchtungshilfsmittel genutzt werden, um so die Messgenauigkeit und Prozesssicherheit zu erhöhen.
Neben dem Setup für Laseranwendungen liegen die Vorteile der L2K 3D-Kamera in der Flexibilität der Konfiguration bei Hard- und Software. Je nach Applikation stimmen die Entwickler die Hardware Ausstattung der Kamera mit dem Kunden ab. Wichtige Rahmenparameter sind dabei der verwendete Scanner und das eingesetzte F-Theta Objektiv. Die Software konfiguriert entsprechend Arbeitsabstand, Messbereich und Reliabilität. Abhängig vom Arbeitsabstand (100 bis 500 mm) sind Messgenauigkeiten von 10 bis 500 µm möglich.
Optional bietet Laser 2000 Machbarkeitsuntersuchungen respektive Laborversuche an, die es erlauben, den für die jeweilige Anwendung geeignetsten Algorithmus (bzw. das Verfahren für die Software) auszuwählen. Dabei greift man als Basis auf vier verschiedene Messverfahren zurück. Im einfachsten Fall wird die 3D-Position des Pilotlasers ermittelt, wodurch robuste und hochgenaue Abstandsmessungen möglich sind. Dank Projektion einer Linie mit dem Pilotlaser erhält man ein präzises 3D-Linienprofil. Ebenfalls möglich ist die Zusammensetzung von Linien zu einer vollständigen Pointcloud des Objekts, welche ein Stereo Matching Algorithmus mit Hilfe des integrierten RPP Lasers über eine Bildaufnahme erstellt. Dieses Verfahren hat vor allem bei flächigen Objekten seine Stärken.
Mittels der integrierten LED Beleuchtung können Objektmerkmale in 2D-Bildern lokalisiert werden und anschließend zu 3D-Positionen berechnet werden. Sind drei Merkmale eines Objektes lokalisiert, ist die 3D-Pose eindeutig ermittelt.
Mögliche Anwendungsgebiete sind das Laserschweißen, das Lasermarkieren, das Laserschneiden, das Laserbohren und die Micro-Materialbearbeitung.
Die L2K 3D-Kamera kann in allen Branchen eingesetzt werden, in denen Präzision bei der Bearbeitung von Objekten mit Lasern gefragt ist. Zu diesen gehören der Automotiv-Bereich, die Elektronik, die Medizintechnik, der Maschinenbau und auch die Schmuck- und Uhrenfertigung.

Pressemeldung, 12.09.2017

Über die Laser 2000 GmbH
Laser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als „Kundenspezifische Lösung aus einer Hand“. Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich.

Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen

Kontakt:

Stephan Kennerknecht
Photonics
Sales Group Manager
Tel: +49 8153 405-51
Mail: s.kennerknecht(at)laser2000.de

Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
D-82234 Wessling
+49 8153 405-0

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news-902Mon, 11 Sep 2017 11:09:42 +0200Internationaler Röntgenlaser European XFEL eröffnethttps://optecnet.de/http:///European XFEL, der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt, ist am 1.9. offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Forschungsminister und weitere hochrangige Gäste aus ganz Europa starteten den Forschungsbetrieb mit den ersten Experimenten.Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob die Bedeutung der neuen internationalen Forschungseinrichtung hervor: "Mit dem European XFEL ist eine weltweit einzigartige Anlage der Spitzenforschung entstanden, die bahnbrechende Erkenntnisse über die Nanowelt verspricht. Die Basis für die Innovationen von morgen wird durch die Grundlagenforschung von heute gelegt."European XFEL Geschäftsführer Prof. Dr. Robert Feidenhans'l sagte: "Wir sind stolz darauf, den stärksten Röntgenlaser der Welt zu eröffnen und zusammen mit den Nutzern den Forschungsbetrieb aufzunehmen. Der European XFEL ist eine einzigartige Anlage, die ganz neue Wissenschaftsbereiche eröffnen wird."Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, erklärte: "Was vor über 20 Jahren als Vision bei DESY begann und auf den Weg gebracht wurde, ist heute Wirklichkeit: der weltweit leistungsfähigste Laser für Röntgenlicht. Ich wünsche den Forscherinnen und Forschern aus aller Welt, die an dieser weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitskamera für den Nanokosmos forschen werden, viele grundlegende und revolutionäre Erkenntnisse."Der Röntgenlaser produziert extrem helle und ultrakurze Lichtblitze - künftig bis zu 27 000 Mal pro Sekunde, und damit 200 Mal mehr als andere Röntgenlaser. Mit Hilfe spezieller Instrumente ermöglichen diese Röntgenblitze völlig neue Einblicke in atomare Details und schnelle Prozesse im Nanokosmos. Mit ihnen werden Forscher beispielsweise die dreidimensionale Struktur von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln schneller und besser als bisher entschlüsseln können. Darüber hinaus lassen sich einzelne Bilder der Proben zu Filmen zusammenfügen, mit denen der zeitliche Ablauf von biochemischen und chemischen Vorgängen studiert werden kann - eine Grundlage für die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien oder umweltfreundlicheren Produktionsverfahren und alternativen Methoden der Energiegewinnung aus Sonnenlicht. Weitere Anwendungen liegen in der Materialwissenschaft bei der Entwicklung neuer Materialen und Werkstoffe, in der Optimierung von Speichermedien für Computer oder in der Untersuchung extremer Materiezustände, wie sie im Inneren von Exoplaneten vorkommen.Prof. Dr. Andrei Fursenko, Berater des Präsidenten der russischen Föderation und ehemaliger Forschungsminister, erklärte: "Dieses internationale Megaprojekt der Forschung ist unser gemeinsamer intellektueller Beitrag zur Welt der Wissenschaft. Viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten an diesem Projekt, was zeigt, dass dieses Projekt für die Zukunft konzipiert ist."Die französische Ministerin für Hochschulbildung, Forschung und Innovation, Prof. Dr. Frédérique Vidal, sagte: "Der European XFEL ist ein großartiges Beispiel für Europas führende Rolle im internationalen Wettbewerb und für das Knowhow der europäischen Industrie beim Bau von Instrumenten für die Spitzenforschung. Frankreich und seine europäischen Partner engagieren sich für die Stärkung und Weiterentwicklung großer Forschungsinfrastrukturen und dafür, diese zu einem gemeinsamen Ziel beim Aufbau des Europäischen Forschungsraums zu machen."Bürgermeister Scholz erklärte: "Mit dem European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unbekannte Welten vorstoßen und dazu beitragen, Antworten auf Menschheitsfragen zu finden, die das Leben auf unserem Planeten besser machen. Der European XFEL ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt im Geiste der Aufklärung und der internationalen Zusammenarbeit, und ein hoffnungsvolles Beispiel für gelebte europäische Integration und für den Erfolg der europäischen Forschungsförderung."Am European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, die sich über ein Auswahlverfahren um Experimentierzeit bewerben können. Die Vergabe der "Strahlzeit" - in der Regel etwa ein bis zwei Wochen pro Gruppe und Experiment - erfolgt ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz der eingereichten Vorschläge.Ministerin Johanna Wanka, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien begrüßten gemeinsam mit European XFEL Geschäftsführer Robert Feidenhans'l die ersten externen Forscher der neuen internationalen Großforschungseinrichtung und überreichten ihnen symbolisch ihre Nutzerausweise. Derzeit bereiten sich die Wissenschaftler und ihre Gäste intensiv auf die ersten Nutzerexperimente an der Anlage vor, die Mitte September beginnen.Der Schweizer Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, Dr. Mauro Dell'Ambrogio, sagte: "Heute haben elf Länder bewiesen, dass sie gemeinsam in der Lage sind, eine sehr komplizierte, sehr teure, der Wissenschaft gewidmete Einrichtung aufzubauen, und zwar in Rekordzeit und im Rahmen des Budgets. Der European XFEL ist ein neues Wahrzeichen der weltweiten Wissenschaftslandschaft, das ein brandneues Spektrum möglicher Experimente eröffnet."Der polnische stellvertretende Minister für Wissenschaft und Bildung, Prof. Dr. Łukasz Szumowski, erklärte: "Der 3,4 Kilometer lange unterirdische Röntgenlaser ist wahrlich Inbegriff für Spitzentechnologie. Wichtig ist, dass er nicht nur zur Grundlagenforschung, sondern auch zu praktischen Anwendungen beitragen wird, zum Beispiel in der Materialwissenschaft, der Biologie und sogar der Medizin, die mir besonders am Herzen liegt."Ministerin Karin Prien sagte: "Die Eröffnung dieses weltweit einmaligen Röntgenlasers ist ein großer Augenblick für die Wissenschaftswelt, die Mitgliedsländer des European XFEL-Council, für Deutschland und natürlich für Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Milliardenprojekt markiert eine neue Ära in der Grundlagenforschung und wird enorme Impulse auch für den Anwendungsbereich liefern - in Schenefeld ist ein Forschungsstandort von internationalem Rang entstanden."Anschließend erklärten European XFEL Wissenschaftler Ministerin Wanka und ihren Gästen in der unterirdischen Experimentierhalle die beiden ersten Experimentierstationen: das Instrument FXE, mit dem sich schnelle Reaktionen untersuchen und Molekülfilme aufnehmen lassen, und das Instrument SPB/SFX, das für die Erforschung von Struktur und Veränderung von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln wie Viren und Zellbestandteilen entwickelt wurde.Am Instrument FXE erklärten Wissenschaftler den Gästen, wie die ersten am European XFEL erzeugten Schnappschüsse einer chemischen Reaktion geplant sind. Dabei startet ein ultrakurzer Lichtblitz im sichtbaren Bereich die chemische Reaktion, ein Röntgenblitz nimmt zeitlich versetzt den aktuellen Zustand auf. Bei diesen ersten Experimenten werden reagierende Moleküle in wässriger Umgebung studiert, um den Einfluss des Wassers auf die Reaktion zu ergründen.Am Instrument SPB/SFX drückten die Gäste den Startknopf für das erste Experiment zur Strukturbestimmung eines Biomoleküls am European XFEL. Bei diesem Modellexperiment ist die Struktur zwar bereits bekannt - das heißt, die Forscher können damit die bestehenden Experimentierbedingungen überprüfen, beispielsweise ob Röntgenlaser und Instrument optimal aufeinander abgestimmt sind. Die ersten Proben mit unbekannter Struktur werden die Nutzer dann ab Mitte September mit an die Anlage bringen.Bereits seit dem 28. August sind über Hamburg Laserstrahlen zu sehen, die von der Elbphilharmonie, der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und dem Planetarium zu European XFEL in Schenefeld herüberscheinen. Damit begrüßt die Stadt Hamburg die internationale Forschungseinrichtung in der Metropolregion. Vom 1. bis zum 3. September wird sich die Farbe der Laserinstallation von grün nach blau ändern, sie verschmilzt dann mit der Installation Blue Port Hamburg.

 

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news-901Thu, 07 Sep 2017 17:16:03 +0200Max Planck School of Photonicshttps://optecnet.de/http:///- Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung vom BMBF ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Einrichtung eines neuen Exzellenznetzwerks, das federführend durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF geleitet wird, befürwortet. Die Max Planck School of Photonics (MPSP) bündelt die Kompetenzen der deutschen Photonik-Community und wird hochbegabte Nachwuchsforscher auf Weltspitzenniveau fördern. Das nationale Exzellenznetzwerk will damit an Standards von Eliteeinrichtungen wie der US-amerikanischen Harvard-Universität oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anknüpfen und neue Maßstäbe in der Forschung mit Licht setzen.
Die Photonik ist in den vergangenen Jahren zu einer dynamischen Wissenschaftsdisziplin gewachsen. Allein seit dem Jahr 2000 wurden sieben Nobelpreise mit direktem Bezug zur Optik vergeben. Diese umfassten sowohl Arbeiten der Grundlagenforschung als auch Arbeiten, welche die Wirtschaft und Gesellschaft radikal verändert haben: optische Kommunikation, digitale Fotografie und energieeffiziente, umweltfreundliche Lichtquellen. Deutschland ist dabei einer der weltweit führenden Standorte der Photonikforschung. Nur in den USA und in China werden mehr wissenschaftliche Arbeiten zur Optik veröffentlicht. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liegt die Bundesrepublik unten den größten Wissenschaftsstandorten schon jetzt weltweit auf Platz 1.
Zeitgleich dient die Photonik als Katalysator innovationsgetriebener Wirtschaftszweige, wie z.B. der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der industriellen Produktion. Im Jahr 2015 waren in Deutschland über 130.000 Mitarbeiter bei überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen der Photonikbranche beschäftigt. Dabei erwirtschafteten sie rund 30 Mrd. Euro, mit hohem Wachstum.
Um hochbegabte Nachwuchswissenschaftler noch besser fördern zu können und den wirtschaftlichen Erfolg der Photonikindustrie weiter auszubauen, wird nun mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) eine ganz neue Forschungsstruktur ins Leben gerufen. MPSP ist eines von drei Pilotvorhaben, deren Ziel es ist, einen neuen und global gültigen Standard für kompetitive Forschung von übergreifendem gesellschaftlichem Interesse zu etablieren.
„Mit der MPSP wird ein neues Niveau von Vernetzung innerhalb der Photonik erreicht sowie die Erforschung von Zukunftsthemen wie der Attosekundenphysik oder Quantenoptik vorangetrieben. Das Netzwerk zeigt die Fähigkeit der Photonik-Community, über Disziplingrenzen und institutionelle Barrieren hinweg große Forschungsthemen anzugehen“, erklärt Prof. Andreas Tünnermann, Gründungsdirektor der Max Planck School of Photonics und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie des Leistungszentrums Photonik in Jena. Prof. Edgar Weckert, Direktor für den Bereich Forschung mit Photonen am Deutschen Elektronensynchrotron in Hamburg ergänzt, dass die Max Planck School of Photonics „eine exzellente Plattform ist, um das Potenzial dieser Zusammenarbeit zu demonstrieren und sich perfekt mit der möglichen Einrichtung der nationalen Forschungsinfrastruktur National Photonics Labs ergänzt.“ Prof. Gerd Leuchs, ebenfalls Gründungsdirektor von MPSP und Direktor des Erlanger Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts führt aus: „Die Mitglieder der Max Planck School verbindet die Vision, Licht auf allen Skalen zu verstehen, zu beherrschen und es einzusetzen, um Lösungen für wichtige gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.“
Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzt: „Die Max Planck Schools sind ein herausragendes Programm, um auch in der Anwendungsforschung die Besten der Besten zu gewinnen und Brücken zu anderen Disziplinen zu schlagen. Deshalb wird die Fraunhofer-Gesellschaft nicht nur die Max Planck School of Photonics mit ca. 4 Millionen Euro unterstützen, sondern sich auch in Zukunft in diesem Programm stark engagieren.“

Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Photonik
Die MPSP verbindet dabei bereits bestehende nationale und internationale Graduiertenprogramme wie den International Max Planck Research Schools (IMPRS), den Graduiertenkollegs der DFG, den PIER Helmholtz Graduate Schools (PHGS) sowie den Graduiertenschulen der Bundes-Exzellenzinitiative. Ziel des Konsortiums ist es, alle wichtigen und zukunftsweisenden Communities der Photonikforschung zu einem interdisziplinären Verbund zu verknüpfen.
Die Themenvielfalt reflektiert sich in sieben universitären Standorten sowie neun teilnehmenden Forschungsinstituten. »Unser Konsortium repräsentiert dabei nicht nur die Champions-League der deutschen Photonikforschung, sondern auch ihre Tradition, visionäre Forschung über institutionelle Grenzen hinweg gemeinsam umzusetzen«, erklärt Prof. Tünnermann weiter.
Koordiniert wird das neue Exzellenznetzwerk von der Abbe School of Photonics, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist und als internationales Aus- und Weiterbildungszentrum der Photonik gilt. Unsere zwei internationalen Masterstudiengänge zeigen, dass Deutschland als Standort für forschungsnahe Ausbildung in der Photonik international auf höchstem Niveau attraktiv ist“, sagt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Universität Jena. „Dieser Erfolg beruht insbesondere auf der Basis der fruchtbaren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie der Photonik-Industrie“ analysiert der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Thüringens Wolfgang Tiefensee. Die MPSP werde diese Erfolgsgeschichte auf nationaler Ebene im Bereich der Forschung und des Forschungstrainings fortschreiben.
Unterstützt wird die Max Planck School of Photonics über die nächsten fünf Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Fördersumme von 15 Millionen Euro sowie durch die Fraunhofer-Gesellschaft mit weiteren 4 Millionen Euro.

Über unsere Partner
Die Partner der Max Planck School of Photonics forschen und lehren an 7 Standorten in Deutschland. Sie repräsentieren mit der Universität Hamburg, der Georg-August-Universität Göttingen  (GAU), der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), den Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Photonik-Exzellenz der deutschen Universitäten und mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (BPC), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Institut Jena (GSI HIJ) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) ebenso die der vier großen deutschen außeruniversitären Forschungsgesellschaften.

Presseinformation 05. September 2017

Kontakt:

Dr. Kevin Füchsel
Head of Department Strategy & Marketing
Fraunhofer Institute for Applied Optics and Precision Engineering IOF
Albert-Einstein-Strasse 7, 07745 Jena
Phone:  +49 3641 807-273
Kevin.Fuechsel@iof.fraunhofer.de
http://www.iof.fraunhofer.de

 

 

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news-900Wed, 06 Sep 2017 14:22:26 +0200COLOSUS – Elektro-Optisches (E-O) Test & Kalibrations-System von VIS bis IR (0.3 μm – 14 μm)https://optecnet.de/http:///Labsphere und Santa Barbara Infrared (SBIR) präsentieren COLOSUS, das erste elektro-optische (E-O) Komplett-System für Test und Kalibration, welches den gesamten Wellenlängenbereich von 0.3 μm bis 14 μm integriert (UV, VIS, NIR, SWIR, MWIR, und LWIR).Das COLOSUS E-O Testsystem vereinigt Kollimationsoptik, Software und homogene Lichtquellen und schafft damit die technischen Voraussetzungen, um Kameras und Sensoren über einen sehr breiten Spektralbereich optisch zu charakterisieren. Die vereinte Software-Lösung (IR Windows 4) erlaubt über 90 Standardtests, mehr als 30 verschiedene Frame Grabber- und Kamera-Interfaces sowie Echtzeit-Tests und kann in drei unterschiedlichen Bedienmodi (Operator, Developer, Programmer) ausgeführt werden.
Der Haupt-Anwendungsbereich dieses Komplett-Systems für Test und Kalibration liegt im Bereich der Sensor-Fusion, wie etwa bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme. COLOSUS ermöglicht ein Monitoring über Detektorgrenzen hinweg (bsp. CCD, CMOS, InGaAs, InSb, MCT, etc.) und ist damit das erste E-O Testsystem, das diesen Ansprüchen gerecht wird.
(Autor: Dr. Andreas Eisele, SphereOptics GmbH)

Weitere Informationen:
http://tinyurl.com/ychc8ag4

Kontakt:
SphereOptics GmbH
Gewerbestrasse 13
82211 Herrsching

Dr. Andreas Eisele
Telefon: +49 8152 / 983 78-90
E-Mail: info@sphereoptics.de
www.sphereoptics.de

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news-898Tue, 05 Sep 2017 11:47:00 +0200Die Quarzuhr wird 50https://optecnet.de/http:///Das CSEM feiert die Geburtsstunde der Mikroelektronik in der Schweiz. Neuenburg, 5.9.2017 – Vor 50 Jahren wurde in den Labors des CEH – der Vorgängerorganisation des CSEM – die erste Quarz-Armbanduhr entwickelt. Als Hüter dieser Kompetenzen ehrt das CSEM Genie und Vordenkergeist der Schweizer Pioniere, die am Ursprung einer Technologie standen, welche das Gesicht der Uhrmacherkunst verändern sollte. In der Folge ermöglichte es diese Pionierarbeit unserem Land, Spitzenkompetenzen in der Mikroelektronik aufzubauen, ihrerseits Wegbereiter für die digitale Revolution.

Kontakt:
Aline Bassin Di Iullo
Strategic Communication Manager
aline.bassin(at)csem.ch

T +41 32 720 5226
M +41 76 577 4489

CSEM SA
Jaquet-Droz 1 | CH-2002 Neuchâtel
www.csem.ch

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news-890Tue, 05 Sep 2017 00:00:00 +0200Co-Creation – was ist das? Ein Impulsvortrag von Michael Hosp, kdg opticomp https://optecnet.de/http:///Bei der 18. MV von bayern photonics bei Qioptiq Ende Juli präsentierte Michael Hosp einen Impulsvortrag über Co-Creation und ließ seine Zuhörer*innen sogleich ein wenig üben. Eingefahrene Muster zu durchbrechen ist gar nicht so einfach. Jede Führungskraft kann ein Lied davon singen. Selbst Daumen und Zeigefinger wollen stets in die einmal gelernte Richtung zeigen. Mit genau diesem anschaulichen Beispiel hat Michael Hosp bei der 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics, die dieses Mal am 26. Juli bei der Firma Qioptiq Photonics in Feldkirchen bei München stattfand, seinen auch sonst unorthodoxen Vortrag begonnen. Denn anstatt einfach über die Expertisen der kdg zu sprechen, zäunte er das Pferd sprichwörtlich von hinten auf, indem er bilderreich darlegte, wie es selbst in disruptiven Märkten und über einen langen Zeitraum hinweg gelingen kann, ein Unternehmen lebendig und resilient zu halten. Hosp setzt dabei ganz auf Co-Creation, also auf gemeinsames Gestalten. „Co-Creation, das ist mein Credo, bildet die Basis von Veränderung und Innovation. Erst co-creativ kommen Teams ins Fliegen, ist ein Unternehmen im Flow“, ist Hosp überzeugt. Zudem mache Co-Creation die Menschen glücklich, um freilich sofort augenzwinkernd mit einer weniger erfreulichen Nachricht aufzuwarten. Leider müsse man da ein Leben lang dran bleiben und trainieren. Doch Michael Hosp gab postwendend Entwarnung: „Es ist einfacher als Sie denken. Lassen Sie öfter mal den Schmäh rennen und Ideenfeuerwerke steigen, hebeln Sie längst überkommene Hierarchien aus. Dann kommen Sie gar nicht mehr raus aus der Co-Creation, versprochen!“

Weitere Informationen zum Managementtraining:
http://www.kdg-mt.com/de/kdg-campus

Kontakt:

kdg opticomp GmbH
A-6652 Elbigenalp 91
+43 (5634) 500 700
opticomp(at)kdg.at
www.kdg-opticomp.com

 

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news-896Mon, 04 Sep 2017 19:55:00 +0200TOPTICA receives OSA Engineering Awardhttps://optecnet.de/http:///Guide Star Alliance led by TOPTICA recognized with Paul F. Forman Team Award Munich – The Optical Society (OSA) announced on Aug. 18, 2017 that the Guide Star Alliance will be rewarded with the 2017 Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award. Under contract of and in close collaboration with the European Southern Observatory (ESO), industrial partners, TOPTICA Photonics and MPB Communications (MPBC), joined together to develop a high-power CW tunable guide star laser system called the SodiumStar. The team’s development is now considered the quasi-standard for existing and planned telescopes around the world. The Guide Star Alliance will receive the award on Sept. 18, 2017 during “Frontiers in Optics (FiO) + Laser Science (LS)” in Washington DC (USA). Wilhelm Kaenders (TOPTICA), Wallace Clements (MPBC) and Daoping Wei (MPBC) will accept the award on behalf of the team.“I have been highly impressed by the outstanding professionalism and expertise of the TOPTICA/MPBC team,” said Corinne Boyer, adaptive optics group leader of the “Thirty Meter Telescope” (USA). “The result is a ‘first class’ sodium laser now available for the entire adaptive optics community.”
Maxime Boccas, head of maintenance, support and engineering at the European Southern Observatory (Chile), described the laser as being “the greatest achievement in astronomic instrumentation of the last ten years.”
After seven years of development, the SodiumStar is now recognized as a core technology for the next generation of earth-based telescopes. It was already recognized with an innovation award of the Berthold Leibinger Foundation in 2016.
The sodium laser system creates an artificial guide star that serves to measure and remove image blurring due to the earth’s atmosphere. The laser system has been optimized to provide efficient power conversion, wavelength stability, excellent beam quality and high photon return. Its generic Raman fiber amplifier technology (licensed from ESO) allows scaling of the single-frequency output power to highest levels while preserving the beam quality. Apart from basic astronomical research, this laser system will leverage ground-based approaches to space debris tracking and remediation using lasers as well as ground-to-satellite laser communications.

About the Award
The Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award was established by The Optical Society in 1989 and has since been bestowed on dozens of outstanding researchers and engineers. Named in remembrance of Paul F. Forman, who, among many other accomplishments, effectively raised the visibility of optical engineering. This team award recognizes technical achievements such as product engineering, process, software and patent development, as well as contributions to society such as engineering education, publication and management, and furthering public appreciation of optical engineering. For more information on the award or the nomination process, visit OSA Awards.
About The Optical Society
Founded in 1916, The Optical Society (OSA) is the leading professional organization for scientists, engineers, students and entrepreneurs who fuel discoveries, shape real-life applications and accelerate achievements in the science of light. Through world-renowned publications, meetings and membership initiatives, OSA provides quality research, inspired interactions and dedicated resources for its extensive global network of optics and photonics experts. For more information, visit osa.org.
Related Links:
TOPTICA SodiumStar laser system
TOPTICA Press Release (2016): Leibinger Innovation Prize for TOPTICA Guide Star Laser
TOPTICA Press Release (2016): Four new TOPTICA guide star lasers

TOPTICA Projects GmbH
Lochhamer Schlag 19
82166 Graefelfing
Germany
www.toptica-projects.com
http://www.toptica.com/company-profile/news/

Contact
Dr. Wilhelm Kaenders
Phone + 49 89 85837-0 Fax + 49 89 85837-200
info(at)toptica-projects.com
TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization. TOPTICA Projects GmbH is a TOPTICA Photonics AG subsidiary with focus on specialty laser system development.

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Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-895Mon, 04 Sep 2017 19:41:07 +0200Neuer IR-Kataloghttps://optecnet.de/http:///Große Vielfalt an Infrarot-Komponenten Mit einem neuen, über 130 Seiten starken Katalog präsentiert LASER COMPONENTS sein umfangreiches Angebot an Infrarot-Komponenten. Viele der Produkte fertigt das Unternehmen an den Standorten in Arizona und Florida selbst. Dazu zählen neben pyroelektrischen Detektoren, PbS- und PbSe- Detektoren, vor allem die erfolgreichen (x)InGaAs-Photodioden und -Sensor Arrays. Andere Bauteile stammen von renommieren Herstellern wie Alluxa, NOC, Xenics oder Helioworks.„Infrarot-Technologie ist seit jeher ein wichtiger Produktbereich bei LASER COMPONENTS“, sagt Johannes Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR- Technologien. „Dabei profitieren wir heute auch von dem Expertenwissen, das sich in den letzten Jahrzehnten im Unternehmen aufgebaut hat. Daher bietet unser Katalog den Kunden nicht nur einen Überblick über unsere Produkte, sondern auch technisches Hintergrundwissen.“ Dass die Unternehmensgruppe den technischen Fortschritt der IR-Technologie maßgeblich vorantreibt, beweisen die Entwickler der LASER COMPONENTS Pyro Group mit der neuen LD2100-Serie. Diese Detektoren mit integrierten Differenzverstärkern erreichen ein bisher nie dagewesenes Signal-Rausch- Verhältnis von 1,4 und mehr.

Der Katalog steht auf der Webseite zum Download bereit. Die gedruckte Version ist ebenfalls kostenfrei erhältlich.

https://www.lasercomponents.com/de/news/grosse-vielfalt-an-infrarot-komponenten/

 

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-894Mon, 04 Sep 2017 19:18:55 +0200Mass spectrometric analysis of oxidative protein damagehttps://optecnet.de/http:///- and how it may be applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapyGerne möchten wir Sie auf unser aktuelles LIFE-Seminar am 11. September aufmerksam machen und Sie herzlich einladen: 

Thema:         Mass spectrometric analysis of oxidative protein damage and how it may be
                      applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapy

Referent:     Prof. Dr. Henrik Daub

Einladung zum Download als pdf-Datei

Kontakt:
Kornelia Eberle
Sekretariat
Laser-Forschungslabor / LIFE-Zentrum
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Feodor-Lynen-Str. 19, 81377 München
Tel.: +49 (0)89 4400 74865

E-Mail: Kornelia.Eberle(at)med.uni-muenchen.de
www.klinikum.uni-muenchen.de

www.klinikum.uni-muenchen.de/LIFE-Zentrum/de/lfl

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news-882Sat, 19 Aug 2017 09:27:05 +0200WITec Paper Award 2017 für hervorragende wissenschaftliche Veröffentlichungenhttps://optecnet.de/http:///Der von der WITec GmbH alljährlich verliehene Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Veröffentlichungen aus, sofern im Rahmen der experimentellen Arbeiten ein WITec-Gerät verwendet wurde. Zu den Auswahlkriterien gehörten die Bedeutung der Arbeit für die Wissenschaft und die Originalität der verwendeten Techniken.Unter fast 60 Einsendungen für den WITec Paper Award 2017 ermittelte unsere Jury die drei besten Artikel. Sie waren von Wissenschaftlern aus Irland, Portugal sowie Deutschland eingereicht worden, die Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDC), Textilfasern und Zement mit konfokalen Raman-Mikroskopen von WITec untersuchten.

Der Paper Award GOLD ging an Maria O‘Brien vom Trinity College in Dublin (Irland) für die Analyse der vier Übergangsmetall-Dichalcogenide (TMDs) MoS2, MoSe2, WS2 und WSe2. Mit ihren Kollegen Niall McEvoy, Damien Hanlon, Toby Hallam, Jonathan Coleman and Georg Duesberg untersuchte sie die Raman-Moden dieser Materialien, die von der Dicke der untersuchten Materialien und der Anordnung der einzelnen Moleküllagen abhängig sind. Im Rahmen dieser Studie zeigten die Autoren, dass die niederfrequenten Raman-Moden der TMDC weitere Informationen zu jenen liefern, die aus den üblicherweise verwendeten Raman-Moden höherer Frequenz gewonnen werden können.

Den Paper Award SILVER erhielt Helena Nogueira von der Universität Aveiro (Portugal). Die Wissenschaftlerin und ihre Co-Autoren Sara Fateixa, Manon Wilhelm und Tito Trindade hatten Leinenfasern auf verschiedene Weise mit Methylenblau gefärbt und den Färbeprozess mit Hilfe von dreidimensionaler Raman-Mikroskopie und SERS (surface enhanced Raman scattering) analysiert. Außerdem untersuchten sie, wie Nanopartikel aus Silber, die als antimikrobielle Substanzen auf Textilien aufgebracht werden, sich an die Fasern an- bzw. darin einlagern.

Den Paper Award BRONZE gewann Jonas Higl von der Universität Ulm für die Analyse von Zement. Mit seinen Kollegen Marcus Köhler und Mika Lindén nutzte er die zerstörungsfreie Raman-Mikroskopie, um die verschiedenen Hydratphasen und –strukturen zu analysieren, die während der Reaktion zwischen Zement und dem Anmachwasser entstehen. Die Studie ist nach Kenntnis der Autoren die erste, in der Raman-Mikroskopie zur Analyse von Zement verwendet wurde.

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news-881Sat, 19 Aug 2017 09:17:29 +020020 Jahre an der Spitze der Raman-Mikroskopiehttps://optecnet.de/http:///Die WITec GmbH, ein Hersteller von Raman-Mikroskopen, feiert sein 20jähriges Firmenjubiläum. Die Firma wurde 1997 von drei Physikern aus der Universität Ulm heraus gegründet. 2017 beschäftigt sie fast 60 Mitarbeiter.Die WITec GmbH hat heute fast 60 Mitarbeiter an ihrem Hauptsitz in Ulm sowie in den Niederlassungen in Spanien, China, Japan, Singapur und den USA. Der firmeneigenen Maxime „Focus Innovations“ folgend entwickelte WITec in den vergangenen Jahren erfolgreich neue Technologien und erreichte mit seinen qualitativ hochwertigen, flexiblen und leistungsstarken Geräten eine hohe Kundenzufriedenheit.

WITec ist der führende deutsche Hersteller für konfokale Mikroskopiesysteme für modernste Raman‑, Rasterkraft- sowie Nahfeld-Mikroskopie (SNOM) und entwickelte die integrierte RISE (Raman Imaging and Scanning Electron) Mikroskopie. An seinem Stammsitz in Ulm, Deutschland, entwickelt und produziert WITec sämtliche Produkte. Zweigstellen in den USA, Japan, Singapur, Spanien und China sichern die Unterstützung der Kunden auf allen Kontinenten. Bis heute sind die konfokalen Raman-Mikroskope von WITec unübertroffen hinsichtlich Empfindlichkeit, Auflösung und Bildgebung. Innovationpreise wie der Achema Innovation Award 2015 für das voll-automatische apyron Mikroskop und der Prism Award 2015 für RISE-Mikroskopie dokumentieren die Innovationskraft von WITec.

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news-874Tue, 08 Aug 2017 08:54:17 +0200Forschung und Industrie verbinden: IR WORKshop erstmals in den USAhttps://optecnet.de/http:///Der „4th international IR WORKshop“ von LASER COMPONENTS ist gleichzeitig eine Premiere. Das erfolgreiche Branchentreffen findet dieses Jahr erstmals in den USA statt - auf dem Campus der Arizona State University in Tempe. Die Veranstaltung am 8. und 9. November richtet sich an IR-Experten aus aller Welt. Um möglichst viele von ihnen zu erreichen, wird das Unternehmen seinen WORKshop zukünftig abwechselnd in Deutschland und den USA abhalten. Mit 40 Vorträgen zu den neuesten Entwicklungen und über 20 Posterpräsentationen von Studentenprojekten erwartet die Teilnehmer ein anspruchsvolles Programm, das alle Aspekte der Infrarot-Technologie abdeckt – von IR-Detektoren, -Quellen und -Filtern über das Design von einzelnen Subsystemen bis hin zu Spektroskopie und Sensoranwendungen.

Der WORKshop versteht sich als Diskussions- und Kommunikationsforum, bei dem sich die Teilnehmer über die Herausforderungen und Entwicklungen der Branche genauso austauschen, wie über Technologiekonzepte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Neben einem Beirat aus anerkannten Branchengrößen wird die US-Version der Veranstaltung von renommierten Forschungseinrichtungen unterstützt wie dem MIRTHE+ Photonics Sensing Center der Princeton University und dem Center for Photonics Innovation der Universität Arizona.

„Das Konzept unserer Veranstaltung ist in den USA so noch nicht bekannt“, erklärt Susan Wells von LASER COMPONENTS USA. „Mit einer schnellen Folge von Präsentationen wollen wir eine kreative Atmosphäre schaffen, in der sich Vertreter aus Forschung und Industrie finden und austauschen können.

Erstmals werden wir auf einem IR-WORKshop auch Studenten die Möglichkeit geben, ihr wissenschaftliches, technisches und unternehmerisches Können zu beweisen.“

Weitere Informationen zum WORKshop sowie Termine und Bedingungen zum Einreichen von Beiträgen finden Sie unter www.ir-workshop.info

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news-873Tue, 08 Aug 2017 08:37:42 +0200SVS-Vistek GmbH feiert 30-jähriges Bestehenhttps://optecnet.de/http:///Der Seefelder Spezialist für hochwertige Industriekameras feiert sein Jubiläum im Kreis der Belegschaft im Salzburger Land. Vor 30 Jahren, am 13. Juli 1987 gründete Ulf Weißer die Vis-Tek. Aus einer langjährigen Kooperation mit Walter Denk ging 1998 daraus die fortan gemeinsame SVS-Vistek GmbH hervor.Entstanden als Distributor von opto-elektronischen Komponenten und Systemintegrator, begann SVS-Vistek im Jahr 1999 mit der Konstruktion und der Herstellung von Industriekameras für die Bildverarbeitung. Seit 2009 unterstützt Andreas Schaarschmidt als dritter Gesellschafter ein zunehmend international ausgerichtetes Marketing.
Die Idee, dem Kunden die beste Lösung zu bieten verdankt die SVS-Vistek ein stetes Wachstum und sie ist auch heute noch zentrale Motivation der Firma. Über 50 Mitarbeiter entwickeln, beraten und setzen die Bedürfnisse der Kunden in hochwertige Produkte um. Basierend auf einem qualitativ sehr leistungsfähigen Produktspektrum für den Factory Floor entwickelt sich die SVS-Vistek GmbH mit hohen Wachstumsraten immer mehr zu einem anerkannten Spezialisten für höchstauflösende CCD- und CMOS-Industriekameras.
Zwei Tage lang feierte die SVS-Vistek nun ihr 30-jähriges Bestehen mit ihren Mitarbeitern. „Wir haben wohl vieles richtig gemacht“, führt Walter Denk aus. „Die Nachfrage stimmt, wir werden uns auch in Zukunft im globalen Markt weiter mit innovativen Antworten dem Wettbewerb stellen. Und wir suchen für diesen Weg stets nach weiteren talentierten Mitarbeitern.“

SVS-Vistek – machine vision made in Germany: As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.
www.svs-vistek.com

Pressemeldung, SVS-Vistek, 26.07.2017

Kontakt:
SVS-Vistek GmbH

Frau Ivonne Hagena
Mühlbachstraße 20
82229 Seefeld
Tel.: +49 (0) 8152/99 85 21
E-Mail: i.hagena(at)svs-vistek.com
www.svs-vistek.com

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news-872Mon, 07 Aug 2017 09:51:08 +0200Klimaforschung in der Stratosphäre: Höhenforschungsflugzeug untersucht Partikelschicht über Asienhttps://optecnet.de/http:///Höhenforschungsflugzeug M55-Geophysika nimmt von Kathmandu aus erstmals Messungen in der Stratosphäre vor. Suche nach den Quellen der Aerosolschicht in bis zu 20 Kilometern Höhe. Internationale Kooperation mit mehr als 30 wissenschaftlichen Organisationen aus 15 Ländern. Sie ist eine der großen Unbekannten in der Klimaforschung: Die Aerosolwolke über dem asiatischen Sommermonsun besteht aus kleinen Tröpfchen und Staubteilchen, die in bis zu 17 Kilometer Höhe gelangen und dort auf das Klima wirken. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) erforscht jetzt im Projekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predications) die Atmosphäre über Nepal mit einem Höhenforschungsflugzeug. Am 27. Juli 2017 startete die russische M55-Geophysika zum ersten Messflug in die Stratosphäre. "Wir wollen im Gebiet das asiatischen Monsuns die Zusammensetzung der Luftmassen im Höhenbereich von 12 bis 20 Kilometer im Detail erforschen", sagt DLR-Atmosphärenforscher Dr. Hans Schlager. "Besonders interessieren uns dabei die Quellen der bisher nur von Satelliten beobachteten Aerosolschicht."

Gigantischer Luft-Fahrstuhl
Während des Sommers hat der asiatische Monsun Einfluss auf das Wettergeschehen der gesamten Nordhemisphäre. Wie in einem riesigen Fahrstuhl werden hier enorme Mengen an Luft bis in über 16 Kilometer Höhe geschleudert. Damit erreichen sie bereits den Übergangsbereich zur Stratosphäre, dem Stockwerk  der Erdatmosphäre, in dem die Ozonschicht liegt. In der Stratosphäre verweilt die im Monsun hochtransportierte Luft jahrelang und breitet sich weltweit aus. Satellitenbilder zeigen direkt oberhalb des Monsuns eine dünne Wolke aus Aerosolen, die sich über Südasien von der arabischen Halbinsel bis zur Ostküste Chinas erstreckt.
Mit ihren Instrumenten untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre den Eintrag von Aerosolvorläufergasen, insbesondere Schwefeldioxid und Stickoxiden in den oberen Luftschichten. "Am Höhenforschungsflugzeug Geophysika haben wir zwei komplexe vollautomatische Messinstrumente  montiert“, erklärt Schlager. „Ein Ionen- und Spurengas-Massenspektrometer haben wir extra für diese Forschungskampagne entwickelt.“

Kleine Partikel mit Klimaeffekt
Aerosole können erwärmend oder abkühlend auf das Klima wirken, je nach ihrer Zusammensetzung und abhängig davon, wie sie in komplexer Weise mit Wolkenbildungsprozessen wechselwirken. Der Klimaeffekt von Aerosolen gilt als einer der großen Unsicherheiten bei der Vorhersage von Klimaänderungen. "Die Zusammensetzung und Herkunft der Aerosolwolke über dem Monsun sowie die Prozesse, die zu ihrer Bildung führen, zählen zu den großen aktuellen Forschungsschwerpunkten der Atmosphärenforschung“, so Schlager. „Wir wissen bisher auch nicht, wie das Monsunsystem auf Änderungen der Emission von Luftschadstoffen oder auf Klimaänderungen reagieren wird.“
Das internationale Wissenschaftlerteam im Projekt StratoClim will diese Wissenslücke schließen. Insgesamt arbeiten mehr als 30 wissenschaftliche Organisationen aus elf europäischen Ländern, den USA, Bangladesch, Indien und Nepal zusammen. Projektleiter Markus Rex vom AWI freut sich: „Erstmals ist es uns jetzt möglich, die Zusammensetzung der Luft zu studieren, die sich nach dem Transport durch den Monsun in der Tropopausenregion und in der Stratosphäre ausbreitet.“
Nach jahrelangen Bemühungen verschiedener internationaler Forscherteams und mehreren gescheiterten Versuchen ist es dem Konsortium gelungen, Zugang zum einzigartigen Luftraum über dem Himalaya zu erhalten und erstmals Messungen mit  der M55-Geophysika in Nepal, Indien und Bangladesch bis in eine Höhe von 20 Kilometern durchzuführen. Der erste Messflug am 27. Juli 2017 ist der Auftakt zu einer Serie von neun Forschungsflügen in dieser Region, die noch bis Mitte August 2017 stattfinden und von Messungen mit Höhenforschungsballonen begleitet werden, die von Nepal, Bangladesch, China, Indien und Palau aus starten.

Das Projekt StratoClim
Das Forschungsprojekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predictions) wird von der Europäischen Union gefördert. Es hat das Ziel, Schlüsselprozesse im Klimasystem der oberen Troposphäre und der Stratosphäre besser zu verstehen, um dadurch zuverlässigere Prognosen des Klimawandels zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligen sich neben dem DLR mehr als 30 Forschungsinstitute und Universitäten aus 15 Ländern unter Federführung des AWI.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23520/year-all/#/gallery/27751

Kontakte:
Manuela Braun
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations, Redaktion Raumfahrt
Tel.: +49 2203 601-3882
Fax: +49 2203 601-3249
Mailto:Manuela.Braun(at)DLR.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
Fax: +49 8153 28-1841
Mailto:Hans.Schlager(at)DLR.de

Sebastian Grote
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Kommunikation und Medien
Tel.: +49 471 4831-2006
Mailto:Sebastian.Grote(at)AWI.de

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news-871Mon, 07 Aug 2017 09:37:35 +0200Schülerexperimente im Hörsaal: VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden prämiert Nachwuchsforscherhttps://optecnet.de/http:///Technik begeistert Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen – Das hat das fünfte VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden bewiesen. 21 Schülerteams von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe stellten einer Fachjury ihre monatelang vorbereiteten Experimente und Vorträge aus Naturwissenschaft und Technik vor.Dabei deckten sie die unterschiedlichsten Bereiche der Ingenieurwelt ab. In Vorträgen wie „Biokraftstoffe – Segen oder Fluch?“, „Energieversorgung der Zukunft: Die Solarzelle“ oder „Der Bernoulli- und der Coanda-Effekt“ zeigten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihr Wissen rund um die Naturwissenschaften. Auch stellten sich die Schülerinnen und Schüler Alltagsproblemen und präsentierten Lösungen zu „Tinnitus – wie wird man das Klingeln wieder los?“ oder „Weg mit Beschriftung – Graffiti Entfernung“. Dass die Digitalisierung auch in die Klassenzimmer und Lehrpläne Einzug gehalten hat, verdeutlichte der Vortrag zur „Steuerung von Physical-Computing-Systemen über Gesten“. Aus vier verschiedenen Vortragsrunden wurden nach Abschluss der Präsentationen die Siegerteams im vollbesetzten Siemens Innovatorium gekürt.

Gleich zwei Siegerteams konnte das Erasmus-Gymnasium Amberg verzeichnen. In der Unterstufen-Gruppe setzte sich das Team mit dem Thema „Wir lassen wischen! Tafelroboter im Modell“ durch und in der Mittelstufen-Gruppe konnte das Team mit dem Vortrag „Die NERFer“ die Fach-Jury überzeugen. Für die Oberstufe gab es aufgrund der zahlreichen Teamanmeldungen zwei Vortragsrunden, in denen sich einmal die Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums aus Schwandorf mit dem Thema „Rund um die Sonnenmilch“ und einmal die vom St. Gotthard Gymnasium aus Niederalteich angereisten Schülerinnen mit dem Titel „Methoden zur Bestimmung von Mikroplastik“ die begehrte Siegertrophäe sichern konnten. Die vier Siegerteams erhielten jeweils 300 € für ihre Klassenkasse und natürlich eine Siegerurkunde.

„Es ist erstaunlich, was die Schüler in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Jedes Team hat eine spannende und kniffelige Fragestellung gefunden und dafür im Team Lösungen entwickelt. Es ist toll, diese jungen Nachwuchsforscher hier in den Hörsälen zu erleben“, so Prof. Dr.-Ing. Werner Prell, der in diesem Jahr als neuer Vorsitzender der VDI-Bezirksgruppe in Amberg-Weiden und Professor an der OTH Amberg-Weiden das VDI-Schülerforum fachlich leitete.

Mit dem VDI-Schülerforum als Angebot vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) erreichen die Veranstalter ihr gemeinsames Ziel: Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und sie an die spannenden Themen der Ingenieurwelt heranführen. Sein VDI-Vorgänger, Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß, hatte

das VDI-Schülerforum 2009 an der OTH Amberg-Weiden gestartet. Dass dieses Format zur MINT-Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht nur die regionalen Schulen in der Nordoberpfalz begeistert, zeigte etwa die diesjährige Teilnahme des St. Gotthard-Gymnasiums aus Niederalteich.

Das nächste Amberger VDI-Schülerforum ist für 2019 geplant.

Kontakt:
Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info(at)oth-aw.deinfo(at)oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

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news-870Mon, 07 Aug 2017 08:27:40 +0200Starthilfe für Geflüchtete: Weg ins Studium geebnethttps://optecnet.de/http:///10 junge Männer, die ihre Heimat verlassen mussten, haben im Sommersemester das PropädeutikumPLUS C1.1 an der OTH Amberg-Weiden in Amberg besucht. In diesem Vorbereitungskurs erweiterten sie ihr Wissen auf sehr hohen Niveau Deutsch C1.1 und Mathematik. Am Ende legten acht Kursteilnehmer eine freiwillige Prüfung erfolgreich in Deutsch ab. Damit ist der Weg in Studium geebnet. Fast alle Teilnehmer haben sich für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden beworben und auch schon Zusagen bekommen.Die Kurs-Teilnehmer sind überwiegend aus Syrien und Palästina nach Deutschland gekommen. Im PropädeutikumPLUS C1.1 bildeten sie sich intensiv in Deutsch (C1.1) und Mathe fort, ein Semester lang, 24 Stunden pro Woche.
„Mit dem C1.1 Kurs konnten wir den letzten Schliff für einen erfolgreichen Start ins Studium geben“, sagt Özlem Ajazaj-Tangobay, die das PropädeutikumPLUS betreut. „Die Teilnehmer waren hoch qualifiziert und sehr motiviert.“

PropädeutikumPLUS auch im Wintersemester 2017/18
Eine Chance auf einen Neustart in Deutschland: Die OTH Amberg-Weiden bietet auch im kommenden Wintersemester wieder für studierfähige Flüchtlinge den Vorbereitungskurs PropädeutikumPLUS B2 an. Für die studierfähigen Geflüchteten ist der Kurs kostenlos. Möglich macht dies das Programm Integra des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das mit rund 26.000 Euro das PropädeutikumPLUS an der OTH Amberg-Weiden fördert. Das bundesweite Programm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, zielt darauf ab, die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium zu unterstützen.

Interessiert? Kommende Woche besteht die Möglichkeit, tiefergehende Informationen zu erhalten. Die Infoveranstaltungen finden statt:

07. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Weiden, Fakultät BW/WI, Raum 207
08. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Amberg, Fakultät MB/UT, Raum 110
 

Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info@oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

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news-868Fri, 04 Aug 2017 15:06:00 +0200Cross-sectorial Workshop at the Internet of Things Solutions World Congress in Barcelonahttps://optecnet.de/http:///The RespiceSME project consortium would like to invite you to the Cross-sectorial Workshop on October 3rd which takes place within the Internet of Things Solutions World Congress in Barcelona. The topic is ‘Light Technologies in Transport, Manufacturing, Energy & Environment’. Participants can discover the current photonics technologies developed to provide solutions for these fields of application and establish successful contacts for their business.

Registration is possible under the following link: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfMfXi-MkoKFnlixUWF6Q2dkJP-_UkQXsK3OgpQgYaJru-ysA/viewform

Complimentary Expo Passes are available – please use the following code: 111B9B47.

Additionally, companies of the Automotive sector have the opportunity to be included into a report about the photonics applications in Automotive by the RespiceSME project consortium, aiming at mapping photonics in Automotive around Europe. Content for the report can be uploaded under the following link until September 2nd: https://secpho.typeform.com/to/eUwo8X

You can download the flyer here.

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news-867Wed, 02 Aug 2017 13:51:39 +0200Qioptiq präsentiert sich als Gastgeber der Mitgliederversammlung des bayerischen Clusters für Optische Technologien, bayern photonics e. V.https://optecnet.de/http:///Zum ersten Mal in der Geschichte seiner Mitgliedschaft im Innovationsnetz bayern photonics e. V. begrüßte Qioptiq Feldkirchen vergangenen Mittwoch die Mitglieder des Netzwerks zu ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Innovationsforum und Table Top-Ausstellung.Hier finden Sie die "Feldkirchen-News" zum Download.

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Aus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-866Wed, 02 Aug 2017 12:52:04 +0200Kommunikationsforum und MV von bayern photonics bei Qioptiq in Feldkirchenhttps://optecnet.de/http:///Ein Rückblick: Rege Diskussionen, konstruktive Entscheidungen und viel Raum für Information und Kommunikation. „Es ist unglaublich, aber ich darf Sie heute zur 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics e.V. begrüßen“. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayerischen Photonik Clusters die Sitzung am 26. Juli 2017 bei Qioptiq in Feldkirchen bei München. In deren Verlauf wurden eine neue strategische Ausrichtung, Veränderung des Leistungsportfolios und ein breiteres Technologiespektrum vorgestellt um weitere Dienstleistungen für die Mitglieder anzubieten. Mit dem Beschluss einer gestuften Beitragserhöhung ab 2018 und einer einmaligen Sonderzahlung sprechen rund 50 anwesende Akteure dem Photonik-Netzwerk ihr Vertrauen aus und geben gleichzeitig neuen Impact. Ein Highlight des anschließenden, öffentlichen Kommunikationsforums bei Qioptiq bildete die ausgeklügelte Firmenführung, die den Teilnehmern einen ersten Einblick in das Produktspektrum von Qioptiq ermöglicht. Vorträge zu verschiedenen Schwerpunkten boten Informationen und Stoff zum Diskutieren: Michael Nußbaum (Qioptiq Regen) und Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics) nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise „Von der klassischen Optikfertigung zum Druck von Optiken“ und Dr. Friedrich Bachmann (FriBa LaserNet) warf ein Schlaglicht auf „Trends in China“. Mit seinem Vortrag „polemischen Aussagen zum Innovationsmanagement (… was nicht im Lehrbuch steht)“ leitete Dr. Ulrich Lange (chance4change) zum nächsten Fokus "Managementtraining" über. Im Anschluss daran führte Michael Hosp (kdg opticomp) die Teilnehmer zu einem neuen Ansatz im Managementtraining mit dem Zauberwort Co-Creation. Der Begriff Co-Creation steht für die Fähigkeit, neue Lösungen und Ideen in Teams spielerisch und zugleich in einer sehr fokussierten Weise zu schaffen. (www.kdg-mt.com/de/kdg-campus) Die Table-Top Ausstellung, bei der sich 18 Mitglieder ihren Cluster-Kollegen präsentierten, bot mit kleinen bayerischen Snacks zusätzlichen Raum zum Networking und rundete die Veranstaltung ab. Wir bedanken uns herzlich beim Gastgeber Qioptiq, Feldkirchen, Dr. Robert Vollmers und Gudrun Krause sowie bei allen Teilnehmern und Besuchern des Kommunikationsforums.  

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news-862Thu, 20 Jul 2017 16:34:04 +0200Nächstes gemeinsames Treffen der AG "Optik-Design und Simulation" mit der Fachgruppe "Optik-Design Bayern"https://optecnet.de/http:///Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optik-Design und Simulation" in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe "Optik-Design" von bayern photonics findet am 13. September 2017 am Institut für Optik, Information und Photonik der FAU Erlangen-Nürnberg statt.Das Schwerpunktthema des nächsten Treffens lautet: "Moderne Konzepte beim Raytraycing bzw. differentielles Raytracing"

Vorläufiges Programm: (11.00 - 17.15 Uhr)

Vorstellung des Gastgebers und kurzer Rückblick auf die Aktivitäten zum differentiellen Raytracing am Lehrstuhl
Prof. Dr. Norbert Lindlein (Uni Erlangen - Institut für Optik, Information und Photonik)

Fachvortrag 1
Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH)

Fachvortrag 2
Prof. Dr. Alois Herkommer (Universität Stuttgart - ITO)

Gemeinsames Mittagessen

Fachvortrag 3
Huygens-Fresnel Path Integration for cascaded diffraction and field propagation
Marco Mout (Carl Zeiss AG)

Kaffee und Kommunikation

Fachvortrag 4 
N.N.

"Lösungs-Forum mit Impulsvorträgen"
Teilnehmer können themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren (je 5-10 min) und der AG zur Diskussion bzw. Lösung stellen

Berichte aus den Innovationsnetzen Optische Technologien
Veranstaltungen, Seminare, Projekte, Sonstiges

Diskussion und Festlegung der nächsten Themen sowie Ort und Zeit der nächsten Sitzung

Laborführung
durch die Arbeitsgruppe ODEM von Prof. Dr. Lindlein


Achtung:

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist den Mitgliedern von Photonics BW und bayern photonics vorbehalten. Nichtmitglieder werden gebeten, sich mit der Geschäftsstelle von bayern photonics in Verbindung zu setzen.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

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news-861Thu, 20 Jul 2017 07:58:29 +0200Montage-Service für Laserschutzvorhängehttps://optecnet.de/http:///Laserschutz ist ein wichtigs Anliegen. Zum großflächigen Schutz gegen Laserstrahlung werden Laserschutzvorhänge eingesetzt. auch bei der Installation dieser Sicherheitsvorrichtung vertrauen viele lieber dem Profi, als selbst Hand anzulegen. Bei LASER COMPONENTS bekommen Sie daher nicht nur die Flex-Guard-Schutzvorhänge nach EN 12254: Auf Wunsch werden sie vor Ort auch vom Fachmann montiert. In Kombination mit der Bestellung der textilen Flex-Guard-Vorhänge bietet LASER COMPONENTS den Montageservice deutschlandweit an.Weitere Informationen:
www.lasercomponents.com/de/news/neuer-service-fuer-unsere-laserschutzvorhaenge/

LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung. Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

Kontakt:
Laser Components GmbH

Contact: Claudia Michalke
Tel: +49 8142 2864 – 0
c.michalke(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

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news-860Wed, 19 Jul 2017 12:45:00 +0200Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CEhttps://optecnet.de/http:///Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen. Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Pressemeldung zum Download

In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:
1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen:
Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10

Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3               180-315
D AB5                            315-1050
D AB4                            > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9  315-1400
D AB2                            > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

Pressemeldung zum Download

Kontakt:

PROTECT – Laserschutz GmbH 
Mühlhofer Hauptstr. 7
90453 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911/964431 – 0
E-Mail:  info(at)protect-laserschutz.de
Web:     www.protect-laserschutz.de
Shop:    protect-laserschutz-shop.de

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news-859Wed, 19 Jul 2017 10:42:44 +0200Am Ende steht ein neuer Anfang: LISA Pathfinder bereitet den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium LISAhttps://optecnet.de/http:///•Am 18. Juli 2017 endete nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs die Technologieerpobungsmission LISA Pathfinder. •Die Technologie von LISA Pathfinder hat dabei so gut funktioniert, dass sie nun teilweise direkt beim Gravitationswellen-Observatorium LISA zum Einsatz kommen soll. Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines "Cosmic Vision Programms" ausgewählt.

Herzstück von LISA Pathfinder funktionierte tadellos
Wie der Missionsname bereits verrät, sollte die am 3. Dezember 2015 gestartete Mission LISA Pathfinder den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium bereiten. Hier wurden Schlüsseltechnologien für LISA erprobt, die wegen der Schwerkraft und anderer Störungen auf der Erde nicht angemessen getestet werden können. Einige davon sind im sogenannten LISA Technology Package (LTP) untergebracht. Diese komplexe Nutzlast - das Herzstück von LISA Pathfinder - wurde unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen mit Beistellungen wichtiger Komponenten und Beiträgen aus mehreren europäischen Ländern entwickelt. In Friedrichshafen wurde auch ihr Kernstück - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn in die Sonde integriert. "Diese Technologie hat sehr gut funktioniert. Schon bei den ersten Messungen Ende Februar 2016 zeigte sich noch während der Inbetriebnahme der Sonde, dass die Ziele der Mission zum Teil deutlich übertroffen werden würden", blickt Dr. Hans-Georg Grothues, LISA Pathfinder-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, zurück. Es wurde daher im Juni 2016 beschlossen, die Mission bis Mitte 2017 zu verlängern. "So konnten noch weitere, zum Teil mehrwöchige Langzeitmessungen gemacht werden, die die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert haben. Am Ende der Mission wurden sogar weitgehend die Anforderungen für die spätere LISA-Mission erreicht und teilweise sogar übertroffen", ergänzt Grothues. Erste Ergebnisse sind auch in einer Fachveröffentlichung publiziert.

Technologie bereit für den Einsatz bei LISA
Weil die Tests über Erwarten gut verliefen, kann ein Teil der LTP-Technologie nun auch bei LISA zum Einsatz kommen. "Richtig gut haben vor allem die sogenannten Inertialsensoren für das Laserinterferometer von LISA und das sogenannte Drag-Free-Attitude-Control-System (DFACS) funktioniert", erklärt Grothues. Das DFACS bekommt Signale der Inertialsensoren und hält in einer Rückkoppelungsschleife die Sonde im Gleichgewicht, indem es Störkräfte - wie zum Beispiel den Strahlungsdruck der Sonne - sehr genau über den Einsatz von europäischen Kaltgastrieb- und US-amerikanischen Kolloidtriebwerken vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA ausgleicht: Raumsonde und Nutzlast bilden auf diese Weise eine untrennbare Einheit. Die Inertialsensoren enthalten freifliegende, würfelförmige Testmassen von etwa zwei Kilogramm Masse aus einer speziellen Gold-Platin-Legierung. Sie bilden die Spiegel an den Enden der Arme des Laser-Interferometers, dessen Licht durch einen besonders rauscharmen Laser der deutschen Firma Tesat Spacecom GmbH erzeugt wird. Nahezu reibungslos funktionierte auch die kritische Freigabe der Testmassen, die während des Starts durch einen Haltemechanismus gesichert werden mussten. Auch deren mehrfaches Wiedereinfangen, Positionieren und Freigeben im Laufe der Mission wurden erfolgreich durchgeführt.

Mit einem riesigen Laser-Dreieck Gravitationswellen auf der Spur
Bei LISA werden diese Arme des Laserinterferometers durch drei Satelliten an den Ecken eines nahezu gleichseitigen Dreiecks aufgespannt und rund 2,5 Millionen Kilometer lang sein. Läuft eine Gravitationswelle durch diese Konstellation hindurch, ändern sich die Abstände zwischen den Testmassen in den Satelliten minimal. "Diese unvorstellbar kleinen Abstandsänderungen sind gerade einmal so groß, wie der Kern eines Wasserstoffatoms. Wir wissen jetzt aber, dass wir sie - und damit auch Gravitationswellen - mit der höchst empfindlichen Laserinterferometrie-Messtechnik im Weltraum nachweisen und untersuchen können. Dank LISA Pathfinder wird die exakte Kenntnis dieser Abweichungen nun in die Konstruktion des LISA Gravitationswellen-Observatoriums einfließen", betont Grothues. Zwar wurde bei LISA Pathfinder die Armlänge auf 38 Zentimeter drastisch verkürzt, um das Interferometer im Wissenschaftsmodul der Mission unterzubringen zu können. "Dennoch erlaubt das LTP repräsentative Messungen vieler Effekte und Störungen an den beiden freifliegenden Massen, wie sie später auch bei LISA charakteristisch sein werden", sagt der DLR-Missionsmanager.

Industrielle Beteiligung und Forschungsinstitute
Als Europäische Raumfahrtagentur war die ESA für die Durchführung der Mission LISA Pathfinder verantwortlich. In deren Auftrag hat die Airbus Defence &amp; Space Ltd. in Großbritannien die Sonde gebaut und die Mission geplant. Unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen waren an der Entwicklung des LISA Technology Package (LTP) neben der ESA Forschungseinrichtungen und Industriefirmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden entscheidend beteiligt. Bei Airbus in Friedrichshafen wurde auch das Kernstück der Nutzlast - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München in den Satelliten integriert. Der deutsche Beitrag wurde neben der Airbus Defence &amp; Space GmbH maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut (AEI) in Hannover geleistet und von der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-23351/#/gallery/27623

Kontakte

Martin Fleischmann 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-120
mailto:martin.fleischmann(at)dlr.de

Dr. Hans-Georg Grothues 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Extraterrestrik
Tel.: +49 228 447-348
mailto:HG.Grothues(at)dlr.de

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Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-858Wed, 19 Jul 2017 09:38:59 +0200Berechnungssoftware LaserSafe-PC https://optecnet.de/http:///Die Software LaserSafe-PC ist ein auf den neuesten Lasersicherheitsstandards EN 60825-1, EN 207 und EN 208 basierendes, umfassendes und vielseitiges Programm, das die Berechnung der relevanten Sicherheitsparameter für eine Vielzahl von Laser- und LED Situationen abdeckt:
  • alle Wellenlängen von 180 nm bis 1 mm
  • alle Zeiten von <100 fs bis 30.000 s
  • CW Abstrahlung
  • Einzelpulse
  • Pulswiederholungen
  • Unterscheidung zwischen Gauß-Profil und Top-Hat-Profil 
  • Laserscanner (sichtbar)
  • Punktquellen
  • ausgedehnte Quellen
  • Streustrahlung
  • Faseroptiken
  • LEDs
  • Es berechnet dabei innerhalb weniger Sekunden die folgenden Werte:

    • zugängliche Emission
    • MPEs
    • AELs
    • N.O.H.D.
    • Extended N.O.H.D.
    • Berechnung der höchstzulässigen Bestrahlung für Augen und Haut
    • Klassifikation von Gefahrenstufen
    • Überschreitung der MPE
    • Überschreitung der Klasse 1 AEL-Werte
    • EN 207 L- und LB-Schutzstufen
    • EN 208 RB-Schutzstufen
    • Anforderung der Optischen Dichten für Filter
    • Bestrahlungsstärke und Strahlungsbelastung

    Ferner bietet das Programm die Möglichkeit weitere relevante Zusatzinformationen anzuzeigen:

    • T1, T2, C1-C7 Werte
    • Analyse des Berechnungsverfahrens
    • MPE und AEL Tabellenwerte
    • Beschreibung aller Laserklassen
    • Anmerkung zur Risikoeinstufung

    Änderungen in den Normen (wie z.B. die Berechnung der LB Schutzstufen in der jüngst erschienenen neuen Edition der EN 207) werden dabei stets zeitnah im Programm durch entsprechende Updates berücksichtigt. Die Updates sind innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten kostenlos verfügbar. Die Software ist sowohl als Einzel-, Mehrfach- sowie Standortlizenz verfügbar und mit jedem Windows System von XP an aufwärts kompatibel.

    Das Programmpaket ist ideal geeignet für jeden Laserschutzbeauftragten oder andere Personen, die regelmäßig Risikobewertungen bei Lasern oder LEDs durchführen. Eine kostenfreie Demoversion ist verfügbar und kann auf Wunsch angefragt werden.

    Ansprechpartner:

    Dr. Matthias Hille
    Laser 2000 GmbH
    E-Mail: m.hille(at)laser2000.de
    Telefon: +49 8153 405-24

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-857Wed, 19 Jul 2017 09:04:15 +0200Farbloses Laserschutzfilter P1M03 für IR-Laserhttps://optecnet.de/http:///hohe Schutzstufen für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser (1030-1075nm). Mit dem farblosen Laserschutzfilter P1M03 ist es laservision gelungen erstmals einen Kunststofffilter für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser zu entwickeln, der eine ungestörte Farbsicht aufweist. Die gute Farbsicht macht es dem Anwender in sensiblen Bereichen der Laseranwendungen möglich, ohne gravierende Einschränkungen, seine Arbeit sicher und genau auszuführen.Überall dort, wo eine gute Farbsicht wichtig und/oder teilweise lebensnotwendig ist, ist  neben der sehr guten Farbsicht des Filters auch die 80%ige Tageslichttransmission besonders herauszustellen. Das Laserschutzfilter besitzt außerdem M-Schutzstufen für UKP-Laser über den gesamten Wellenlängenbereich. 

    Für einen optimalen Tragekomfort sorgen die bekannten Brillenfassungen F22 oder F18, in der dieses Filter erhältlich ist. Die Fassung ist sehr leicht und für Brillenträger geeignet. Das Filter ist zudem innen anti-Beschlag und außen kratzfest beschichtet.

    Für weitere Informationen, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzbrillen und dem entsprechenden Zubehör stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Über unsere neue Webseite haben Sie jetzt auch die Möglichkeit Ihre „Fragen zum Produkt“ direkt zu versenden.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co. KG
    Vertrieb/Marketing
    Siemensstr. 6
    90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    E info(at)lvg.com
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    news-856Wed, 19 Jul 2017 08:57:17 +0200F27 eine leichte Lupen-Überbrille für Laserbehandlungenhttps://optecnet.de/http:///Verfügbar mit vielen Laserschutzfiltern für den Dental- und Derma-Bereich. Besonders in der Dermatologie bzw. Zahnheilkunde müssen für eine punktgenaue Laserbehandlung Lupenbrillen eingesetzt werden. Die neue Lupenbrille F27 kombiniert die bewährte Überbrillenfassung F22 mit Hilfe eines neu entwickelten Adapters mit der Lupe eines der führenden deutschen Hersteller. Durch die Vielzahl der verfügbaren Laserschutzfilter für diese Brillenfassung kann für nahezu jede Laseranwendung eine passende Lupenbrille konfiguriert werden. Speziell in der Kombination mit der HR2.5x/340mm Binokularlupe deckt die neue Lupenbrille (F27) nahezu alle Mikro-Laseranwendungen im Dental- und Dermatologie-Bereich ab. Um der Vielfalt der Anwendungen im medizinischen Bereich nach zu kommen, bietet laservision Lupen mit folgenden Arbeitsabständen an: 340mm, 420mm und 520mm.

    Für mehr Details und Fragen zu den verfügbaren Shields zu dieser innovativen Laserschutz-Lupenbrille stehen Ihnen Ihre Kontakte im MEDIZIN-Vertrieb bei LASERVISION GmbH & Co. KG jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

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    news-854Mon, 17 Jul 2017 17:32:29 +0200Das neue modulare Stellwandsystem E40https://optecnet.de/http:///Individuell einsetzbar und konfigurierbar nach Wunsch. Als Premiere stellte laservision auf der LASER World of Photonics 2017 den kompletten Grundbaukasten des neuen modularen Stellwandsystems E40 für Laserschutzkabinen und –stellwände vor. Auf Basis der breiten und bewährten Palette von Laserschutzmaterialien wie Laserschutzplatten und Laserschutzfenster bietet laservision mit diesem modularen Stellwandsystem eine individuell an die jeweilige Laserschutzanforderung anpassbare Lösung an.Durch die Kombination aus einem vorkonfigurierten Standardprofilsystem und CE-zertifizierten Laserschutzplatten und Laserschutzfenstern kann schnell und einfach eine zulassungsfähige Einhausung oder Kabine realisiert werden. Die standardisierten Module ermöglichen dabei eine einfache Erweiterung bei wachsenden Anforderungen. Verschiedene schwellenlose Türlösungen und eine Palette sorgfältig ausgewählter Zubehörkomponenten wie Interlocksysteme runden die Produktfamilie ab. Für einen mobilen Einsatz können die einzelnen Segmente mit Rollen kombiniert werden.

    Für weitere Informationen zum Stellwandsystem, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzprodukt-Palette stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Erste Details finden Sie auch auf unserer neuen Website uvex-laservision.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-853Mon, 17 Jul 2017 14:51:36 +0200Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädtenhttps://optecnet.de/http:///Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen. Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können."Insgesamt 52 Flugstunden sind für die Flüge über europäischen Ballungszentren bis Ende Juli geplant", sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Instrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte zu erfassen. "Wir wollen im Detail nachvollziehen, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und herausfinden, welche Umwandlungen in sekundäre Photooxidantien und Aerosolpartikel stattfinden", sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Beispielsweise untersuchen wir die Bildung von Ozon aus Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen, Partikeln aus Schwefeldioxid und organischen Vorläuferverbindungen".

    Höhenprofil der Schadstoffausbreitung
    Das hochmoderne Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) startet jeweils vom Heimatflughafen in Oberpfaffenhofen bei München für die Messflüge in die verschiedenen europäischen Metropolregionen. "Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in rund 1000 Meter Höhe, um dann schrittweise erst in drei und dann in fünf Kilometer aufzusteigen", sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente. "In Städten wie London oder einem Ballungszentrum wie dem Ruhrgebiet bedarf dies einer umfangreichen Planung und Abstimmung mit der jeweiligen Flugsicherung vor Ort, da wir uns mit den Messflügen in sehr eng besetzten Lufträumen bewegen." Zudem sind die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können.

    Auf Sicht im Tiefflug
    Besonders anspruchsvoll sind die Flugsegmente, die teilweise weniger als einen Kilometer über Grund stattfinden, beispielsweise über der italienischen Po-Ebene. "Im Tiefflug sind wir neben einer engen Abstimmung mit der Flugsicherung auf den Sichtflug angewiesen", sagt DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. "In dieser Höhe gibt es ja viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf die wir achten müssen, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten."

    Gemeinsame Messflüge über London
    Am 17. Juli planen die Forscher einen HALO-Messflug in der großräumigen Schadstofffahne von London, wobei parallel das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) zum Einsatz kommen wird. London ist die einzige europäische Megacity mit über zehn Millionen Einwohnern. Die Untersuchungen dort sind besonders interessant für Vergleiche mit HALO-Messungen im Bereich asiatischer Megacities, wie Taipeh, die für März 2018 im Projekt geplant sind.

    Parallel zu den HALO-Messflügen finden in England und Italien ergänzende Messungen mit weiteren Flugzeugplattformen statt. Zudem werden europaweit bodengestützte Messungen und laserbasierte Lidarbeobachtungen zur Planung und Auswertung der HALO-Flüge genutzt. Insgesamt sind innerhalb der nächsten Wochen etwa sechs HALO-Messflüge über Europa geplant. Das DLR wird über seine Social Media-Kanäle informieren, wo aktuelle Flüge stattfinden.

    Projekt mit rund 6 Millionen Euro gefördert
    Weitere Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert.

    Über HALO
    Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck -Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    ttp://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23327/

    Kontakte:

    Falk Dambowsky
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Media Relations
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249
    mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

    Dr. Hans Schlager
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    nstitut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2510
    Fax: +49 8153 28-1841
    mailto:hans.schlager(at)dlr.de

    Frank Probst
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1197
    mailto:frank.probst(at)dlr.de

    Dr. Marc Puskeiler
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1765
    mailto:marc.puskeiler(at)dlr.de

    Prof. John P. Burrows
    Universität Bremen
    Institut für Umweltphysik (IUP)
    Tel.: +49 421 218-62100
    mailto:burrows(at)iup.physik.uni-bremen.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.PhotonicNet GmbH
    news-852Mon, 17 Jul 2017 13:57:31 +0200OTH Amberg-Weiden „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“https://optecnet.de/http:///Unterstützung geflüchteter Studierender: OTH Amberg-Weiden überzeugt beim Wettbewerb „MINTernational“ des Stifterverbands. Im Rahmen der MINTernational-Programminitiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft (Berlin), unterstützt durch die Daimler und Benz Stiftung und den Daimler-Fonds, konnte sich der Antrag der OTH Amberg-Weiden mit dem Titel „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“ unter den besten zwölf Konzepten bei der Finalrunde in Berlin erfolgreich durchsetzen. Als eine von insgesamt sechs Hochschulen bundesweit erhält die OTH Amberg-Weiden eine Förderung von 50.000 Euro für die Unterstützung geflüchteter Studierender. In der vierten Ausschreibungsrunde der Programminitiative legte der Stifterverband den Schwerpunkt auf den Studienstart. Gesucht wurden innovative Konzepte und Maßnahmen für diese wichtige Phase der Bildungsbiographie, die sich an internationale Studierende in den MINT-Fächern richteten. Dem Aufruf, hierunter auch Initiativen mit einem Schwerpunkt auf der Integration von Flüchtlingen zu verstehen, folgte die OTH Amberg-Weiden mit ihrem Konzept „MINT welcome“.

    Ausschlaggebend für das Konzept waren die Erfahrungen aus dem ersten PropädeutikumPLUS-Durchgang an der OTH Amberg-Weiden, einem Studienvorbereitungskurs für Geflüchtete. „Wir haben bei diesem Kurs gemerkt, dass die geflüchteten Studierenden neben der fachlichen Vorbereitung auf ein Studium auch im Bereich der Metakompetenzen für ein Studium Unterstützung benötigen“, berichtet Marian Mure, Leiterin des International Office sowie des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden. Wie reguläre Erstsemester-Studierende haben auch geflüchtete Studierende Coaching-Bedarf etwa im Bereich Lerntechniken, wissenschaftliches Präsentieren oder Zeit- und Selbstmanagement. „Geflüchtete Studierende haben in diesen außerfachlichen Bereichen aber andere Hürden zu überwinden, als reguläre Studierende, denn sie haben in ihren Heimatländern meist andere Erfahrungen mit Lernen und Unterricht gemacht“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service an der OTH Amberg-Weiden.

    Ein weiterer Kernpunkt des Konzepts ist eine Empowerment-Strategie für die geflüchteten Studierenden. „Diese jungen Menschen haben ein Studium in Deutschland eigentlich nicht geplant. Sie mussten von ihren eigentlichen Plänen Abstand nehmen, ihre eigentlichen Ziele und Wünsche zurückstellen und fliehen. Durch das Empowerment sollen sie sich ihrer Stärken, Ziele und Wünsche wieder bewusstwerden, sie wieder in den Fokus nehmen oder auch neu definieren“, so Wagner. Im Weiteren sieht das Konzept zur Förderung des Kontakts und Austauschs mit regulären Studierenden eine Projektwoche zu einem Nachhaltigkeitsaspekt vor sowie spezielle Career-Service-Angebote für die geflüchteten Studierenden, um Erfahrungen mit der Arbeitswelt und der Unternehmenskultur sowie dem Bewerbungsprozess in Deutschland zu machen.

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-840Mon, 03 Jul 2017 07:57:30 +0200Stipendienberatung eingerichtet https://optecnet.de/http:///Spezielles Angebot für Talente an der OTH Amberg-WeidenMehr als 2.000 Stiftungen fördern in Deutschland Studierende in allen Phasen ihres Studiums. Zugleich sind tausende Studentinnen und Studenten händeringend auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit. Aber nur wenige bewerben sich um ein Stipendium. An dieser Stelle setzt der Studien- und Career Service der OTH Amberg-Weiden an und bietet ab sofort den Studierenden eine proaktive Stipendienberatung an.

    „Viele Studierende versuchen es gar nicht, weil sie denken, dass sie ohnehin keine Chance haben“, stellt Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service, fest. „Dabei haben gerade die kleineren Stiftungen oft mehr Geld zur Verfügung, als sie letztlich verteilen können – weil eben zu wenige geeignete Bewerbungen eingehen!“
    Das neue Beratungsangebot soll Studierende und Stiftungen zusammenbringen. „Wir informieren nicht nur allgemein zu Stipendien, sondern wir helfen unseren Studierenden auch bei der Suche nach dem individuell passenden Stipendiengeber und begleiten den gesamten Bewerbungsprozess“, erläutert Kathrin Morgenstern, die diesen Service innerhalb des Studien- und Career Service ab sofort anbietet. „Der beste Zeitpunkt für eine Stipendienbewerbung ist das zweite Semester, also wenn die ersten Studienergebnisse vorliegen. Aber es gibt auch Stiftungen, die bereits Bewerbungen mit dem Schulabschlusszeugnis zulassen. Je früher man sich informiert, desto besser!“, so Morgenstern. Ein Blick auf die Vielzahl an Förderwerken und Stiftungen, etwa über die Online-Datenbank Stipendienlotse, zeigt: Es gibt für beinahe jede Lebens- und Studiensituation genau darauf zugeschnittene Förderungsmöglichkeiten – gerade auch für Studierende, die als erste in ihren Familien ein Studium beginnen.

    „Neben den Noten legen viele Stiftungen auch Wert auf andere Eigenschaften oder Umstände. Wenn Studierende sich ehrenamtlich engagieren oder durch eigene Kinder in ihrem Zeitbudget fürs Studium eingeschränkt sind, fließen solche Dinge oft bei der Vergabe von Stipendien mit ein. Deshalb ist ein Stipendium heutzutage nicht mehr nur auf eine kleine Gruppe Hochbegabter beschränkt“, erläutert Morgenstern weiter. Die Entwicklung der Stipendienzahlen in den letzten zehn Jahren bestätigt diese Aussage: Allein die von den staatlichen Begabtenförderungswerken ausgeschütteten Stipendien haben sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt; zudem kamen das Aufstiegsstipendium für beruflich Qualifizierte und das Deutschlandstipendium neu hinzu. Auch die OTH Amberg-Weiden nutzt die Möglichkeit, ihre Talente zu fördern: Seit Einführung des Deutschlandstipendiums konnten bisher 140 Studierende unterstützt werden. Im September beginnt die Bewerbungsphase für den nächsten Durchgang.

    Um den Studierenden die vielfältigen Fördermöglichkeiten näher zu bringen, organisierte der Studien- und Career Service im Sommersemester erstmals eine Stipendieninformationsmesse und lud zu mehreren Informationsvorträgen ein. Für den Beginn des Wintersemesters ist eine größere Informationsveranstaltung rund um das Thema „Stipendien“ geplant sowie regelmäßige Sprechstunden zur individuellen Stipendienberatung.

    Pressemeldung 03.07.2017

    Kontakt:

    OTH Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg
    www.,oth-aw.de

    OTH Amberg-Weiden
    Hetzenrichter Weg 15
    92637 Weiden
    www.oht-aw.de

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    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-843Sun, 02 Jul 2017 19:15:00 +0200ModeStrip Assemblies - High Power, Low Riskhttps://optecnet.de/http:///Auf der LASER World of PHOTONICS präsentierte LASER COMPONENTS erstmals die im eigenen Haus entwickelten ModeStrip-Assemblies. Mit dieser Technologie kann das Licht von High-Power-Lasern problemlos mit optischen Fasern übertragen werden. Mantelmoden verursachen keine Schäden mehr. Bei der Übertragung in optischen Fasern wird das Licht theoretisch verlustfrei an der Grenzfläche zwischen Faserkern und Fasermantel reflektiert. In der Praxis können jedoch geri